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Biathlon: Simon Schempp holt Gold im WM-Massenstart

Erste WM-Einzelmedaille seiner Karriere

Hochfilzen (AUT) (sid, 19.02.2017) Simon Schempp hat den deutschen Biathleten bei der WM in Hochfilzen mit seiner ersten Einzelmedaille überhaupt einen goldenen Abschluss beschert. Im Massenstart über 15 km lief der 28-Jährige, der sich am Schießstand keinen Fehlschuss erlaubte, vor dem Norweger Johannes Thingnes Bö (1/+9,0 Sekunden) und Simon Eder (0/+12,6) aus Österreich zum Titel.

"Ich bin einfach nur happy, dass es jetzt endlich gereicht hat. Das war ein super Rennen und eine ganz große Erlösung", sagte Schempp: "Das ist einfach ein genialer Tag. Ich bin enorm stolz auf mich, denn ich konnte endlich mal alles rüberbringen, was ich mir vorgenommen hatte."

Schempp ist damit der erste deutsche Massenstart-Weltmeister seit Michael Greis, der 2007 in Antholz zum Sieg gestürmt war. Für die deutschen Männer hatte in Hochfilzen zudem Benedikt Doll (Breitnau) Sprint-Gold gewonnen.

Nach zwei fehlerfreien Schießeinlagen im Liegen befand sich das deutsche Quartett zur Halbzeit noch auf Medaillenkurs - zwölf weitere Athleten allerdings auch, die zeitgleich dann das dritte Schießen in Angriff nahmen. Während Schempp und Peiffer hier abermals ohne Strafrunde blieben, schossen sich Doll mit zwei und Lesser mit drei Fahrkarten aus dem Medaillenrennen.

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Rodeln: Natalie Geisenberger holt Gesamtweltcupsieg

Erfolgreicher Abschluss einer schwierigen Saison

Pyeongchang (KOR) (sid, 19.02.2017) Olympiasiegerin Natalie Geisenberger (Miesbach) brillierte 356 Tage vor den Winterspielen auf der neuen Olympia-Bahn und sicherte sich vorzeitig den Erfolg im Gesamtweltcup.

Geisenbergers zweiter Platz unterstrich die Ansprüche für den Kampf um Olympiamedaillen in einem Jahr an gleicher Stelle. "Wir haben gezeigt, dass wir die Bahn langsam in den Griff kriegen", sagte Geisenberger nach dem Rennen: "Auch wenn das Ergebnis eher zweitrangig war, ich bin glücklich mit Platz zwei."

Die 29-Jährige fuhr auf der selektiven Strecke im Alpensia Sliding Centre zwei sehr gute Läufe und wurde nur von der starken Russin Tatjana Iwanowa um 0,046 Sekunden übertrumpft.

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Ski-nordisch, WM der Behinderten

Klug/Härtl gewinnen WM-Silber

(merkur.de) Zweite WM-Medaille für Clara Klug und Guide Martin Härtl. Das Duo holte in Finsterau im Biathlon-Einzel in einem spannenden Finish Silber.  

Nach Bronze zum Start der Weltmeisterschaft der Biathleten und Langläufer mit Behinderung holte Clara Klug (München) zusammen mit ihrem Begleitläufer Martin Härtl (Weilheim) am Dienstagnachmittag die Silbermedaille. Am Ende der 12,5 Kilometer samt vier Schießeinlagen hatte die 22-Jährige eine Zeit von 43:58,2 Minuten zu Buche stehen. Beim letzten Schießen hatte die Studentin, die in der Klasse der Sehbehinderten startet, sich zwei Fehlschüsse geleistet - danach wurde es noch einmal spannend. Auf der letzten Runde musste Klug zusammen mit Härtl noch einmal alles geben. Am Ende reichte es zu Silber vor der Ukrainerin Olga Prylutska, die zum Start der IPC-WM die Mitteldistanz gewonnen hatte.

Klug und Härtl lagen von Beginn an gut im Rennen. Bei strahlendem Sonnenschein, aber auch recht starkem Wind zeigte sich das Duo in starker Form. Am Schießstand bewies Klug Nervenstärke. Bei den ersten drei Schießeinlagen, traf sie alle Scheiben. Die sehbehinderten Athleten schießen mit einem Lasergewehr. Dabei haben sie Kopfhörer auf. Je nach Höhe des Tones erfahren sie, wie nahe sie die Scheibenmitte anvisiert haben. Nach dem ersten Schießen lag Klug hinter der späteren Siegerin, Oksana Shyshkova (Ukraine), an der zweiten Stelle. Diesen Platz verteidigte sie. Shyshkova gewann am Ende mit deutlichen Vorsprung, sie hatte auch alle 20 Scheiben getroffen. Für die Ukrainerin war es die erste internationale Goldmedaille.

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Laura Dahlmeier gewinnt Verfolgungs-Gold in Hochfilzen

Erfolgreiche Titelverteidigung bei Biathlon-WM

Hochfilzen (AUT) (sid, 12.02.2017) Laura Dahlmeier hat ihren WM-Titel in der Verfolgung erfolgreich verteidigt und bei den Titelkämpfen in Hochfilzen bereits ihre zweite Goldmedaille gewonnen. Nach dem Sieg mit der Mixedstaffel und Silber im Sprint triumphierte die 23-Jährige aus Partenkirchen am Sonntag auch im Jagdrennen über 10 km. Nach einer Strafrunde setzte sie sich vor der Weißrussin Darja Domratschewa (+11,6 Sekunden/0) und Gabriela Koukalova (+16,6/3) aus Tschechien durch.

"Wieder Weltmeisterin, ein Traum geht in Erfüllung", sagte Dahlmeier: "Ich habe Vollgas gegeben und gedacht, dass mich die anderen nicht mehr bekommen. Heute ist das Rennpferd wieder galoppiert!" Koukalova hatte nach dem Sprint gesagt, dass Dahlmeier laufen würde "wie ein Pferd".

Dahlmeier, die im vergangenen Jahr in Oslo ebenfalls Gold in der Verfolgung gewonnen hatte, setzte damit ihre beeindruckende Medaillenserie bei Weltmeisterschaften fort. Der Sieg am Sonntag bedeutete zum achten Mal in Folge Edelmetall, insgesamt war es ihre zehnte WM-Medaille.

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Biathlon: Deutsche Mixedstaffel holt Gold

WM in Hochfilzen

Hochfilzen (AUT) (sid, 09.02.2017) Erstes Rennen, erster Sieg: Die deutschen Biathleten haben bei der WM in Hochfilzen einen goldenen Auftakt gefeiert. In der Mixedstaffel setzten sich Vanessa Hinz (Schliersee/2 Nachlader), Laura Dahlmeier (Partenkirchen/4), Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld/0) und Simon Schempp (Ruhpolding/1) über 2x6 und 2x7,5 km trotz sieben Nachladern vor Frankreich (+2,2 Sekunden/eine Strafrunde) und Russland (+3,2/vier Nachlader) durch.

Der Jubel im Zielbereich war gewaltig, schließlich hatte eine deutsche Mixedstaffel zuletzt 2010 im sibirischen Chanty-Mansijsk den Titel geholt. 2016 gab es in Oslo Silber - Peiffer und Schempp, der am Ende doch noch kämpfen musste, waren beide Male dabei.

Das deutsche Team war in Bestbesetzung angetreten, Dahlmeier auf Position zwei und Schempp als Schlussläufer standen aufgrund ihrer zahlreichen Erfolge dabei im Fokus. Gleich die ersten zwei WM-Schüsse von Dahlmeier verfehlten allerdings das Ziel, ein lautes Raunen ging durch das verschneite Stadion. Auch stehend wackelte die Überfliegerin, benötigte zwei weitere Nachlader - und brannte dann aber noch eine famose Schlussrunde in den Schnee. Zur Halbzeit lag Deutschland hauchdünn vor Frankreich in Führung, der Medaillentraum lebte.

"Ich habe beim Schießen ein bisschen riskiert, dafür sind die Nachlader ja auch da. Vier Nachlader sind aber dennoch zuviel", sagte Dahlmeier, die ihr Ziel dennoch erfüllte: "Ich wollte unbedingt auf dem ersten Platz übergeben. Ich habe mich im Laufen sehr gut gefühlt."

Startläuferin Hinz und Peiffer an Position drei hatten ebenso gehörigen Anteil an der Medaille. Die 24-jährige Hinz, wie Dahlmeier mit den Frauen in diesem Winter mit drei Siegen in drei Staffelrennen dekoriert, musste im Stehendschießen dabei zweimal nachladen. "Ich habe mit den Haxen brutal gewackelt. Der Wind war tückisch, den durfte man nicht unterschätzen", sagte Hinz, deren Abstand zur Spitze bei der Übergabe auf Dahlmeier lediglich 9,8 Sekunden betrug.

Und Peiffer, ehemaliger Sprint-Weltmeister, machte seine Sache gar hervorragend. Zehn Schüsse, zehn Treffer - der 29-Jährige baute den Vorsprung vor dem letzten Wechsel auf beachtliche 21,2 Sekunden aus. "Ich wollte mir die Nachlader ersparen und habe bewusst geschossen. Ich bin total froh, dass es heute so gut geklappt hat", sagte Peiffer.

Nach den teilweise enttäuschenden Erlebnissen der vergangenen Titelkämpfe, bei denen das DSV-Quartett nicht immer in Bestbesetzung angetreten war, boten die Trainer Gerald Hönig (Frauen) und Mark Kirchner (Männer) diesmal ihre herausragenden Schützlinge auf. Dies hat zur Folge, dass Dahlmeier im Pillerseetal sechsmal starten und ihre Bilanz aus dem vergangenen Jahr (fünf Medaillen) sogar noch toppen könnte.

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Russisches Doping auch im Gehörlosensport

Nadine Brutscher nachträglich noch zweimal U23-Europameisterin

Durch die Disqualifikation russischer Sportlerlinnen wurden die Ergebnisse der im August 2016 in Karlsruhe stattgefundenen Junioreneuropameisterschaften korrigiert. Dadurch wird die am OSP Bayern trainierende Leichtathletin Nadine Brutscher nachträglich zur dreifachen U23-Europameisterin (4 x 100m, 4 x 400m, Weitsprung). Nadine startet für den GSV München und steht kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung bei den Stadtwerken München, wo sie auf Vermittlung des OSP Sport und Ausbildung gut koordinieren kann.

Gratulation von dieser Stelle, wenn auch der Dopingmissbrauch erneut eine Sportlerin um das ehrlich verdiente Podest gebracht hat.

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Skicross-Weltcup: Heidi Zacher siegt erneut

Zacher feiert dritten Saisonsieg

Feldberg (GER) (04.02.207) Heidi Zacher hat beim Heim-Weltcup am Feldberg ihren dritten Saisonsieg gefeiert und damit ihre starke Form im WM-Winter unterstrichen. Die Lenggrieserin gewann das wegen starken Schneefalls und Windes vorzeitig abgebrochene erste von zwei Rennen im Schwarzwald.

"Sieg ist Sieg. Dass er so zustande gekommen ist, ist sicher ungewöhnlich, aber ich freue mich natürlich darüber", sagte Zacher nach dem Rennen: "Ich hoffe, dass es morgen wieder ein normales Rennen wird."

Daniel Bohnacker (Gerhausen) kam beim Sieg des Franzosen Jean-Frederic Chapuis nur auf Platz 13, es war erst sein drittes Rennen nach einem Bänderriss. Tim Hronek (Unterwössen) wurde 21., Florian Eigler (Pfronten) belegte Rang 23.

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Skifliegen in Oberstdorf: Andreas Wellinger zweimal Zweiter

...trotz zweimal Schanzenrekord

Oberstdorf (GER) (sid, 04./05.02.2017) Andreas Wellinger hüpfte freudestrahlend durch den strömenden Regen: Mit zwei zweiten Plätzen und zwei Schanzenrekorden hat die neue Nummer eins der DSV-Adler beim Skifliegen in Oberstdorf eine große Show abgezogen. Nur der Österreicher Stefan Kraft war in dem wegen starken Windes abgebrochenen Fliegen am Sonntag wie schon am Samstag etwas stärker.

"Das waren geile Flüge vor unglaublich geiler Kulisse, der Wahnsinn", sagte Wellinger, der nach seiner Gala-Vorstellung randvoll mit Adrenalin war: "Schade, dass heute abgebrochen wurde. Ich habe mir mit Krafti einen extrem coolen Wettkampf geliefert. Und wenn man weit fliegt, will man immer mehr."

Alle drei Wettkampf-Flüge Wellingers waren am Wochenende weiter als die von Doppelsieger Kraft, die Bestmarke auf der umgebauten Heini-Klopfer-Schanze steigerte der 21 Jahre alte Ruhpoldinger am Samstag auf 234,5 und am Sonntag auf 238,0 m. Dass es dennoch nichts aus seinem dritten Karriere-Sieg und dem ersten in einem Skifliegen wurde, konnte Wellinger, in den vergangenen sechs Wettbewerben fünfmal auf dem Podest, verschmerzen.

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Snowboard: Stefan Baumeister holt erstes Weltcup-Podium

Cheyenne Loch schrammt in Bansko am Podest vorbei

Bansko (BUL) (svd, 05.02.2017) Stefan Baumeister hat beim starken mannschaftlichen Auftritt der deutschen Raceboarder im zweiten Parallelriesenslalom von Bansko (BUL) herausgeragt. Der 23-Jährige aus Feldkirchen-Westerham präsentierte sich in bestechender Form und fuhr in einem beherzten Rennen als Dritter zum ersten Weltcup-Podium seiner Karriere.

Der Juniorenweltmeister von 2013 erarbeitete sich bei schwierigen Pistenverhältnissen sein Top-3-Resultat sprichwörtlich: zunächst kegelte Baumeister Doppelolympiasieger Vic Wild (RUS) raus. Danach behielt der Olympiateilnehmer von Sotschi im engen Duell gegen Mannschaftskollege Patrick Bussler die Oberhand.
Nach der Halbfinalniederlage gegen den späteren Sieger Sylvain Dufour (FRA) blieb Baumeister im kleinen Finale nervenstark, setzte Vierfach-Weltmeister Benjamin Karl mit einer sauberen Carvingtechnik beständig unter Druck und sicherte sich am Ende souverän Rang drei.

„Die schwierigen Bedingungen sind mir heute entgegengekommen. Das ist genau mein Ding, das passt zu meinem Fahrstil. Dennoch war es gut, dass ich im Achtelfinale gesehen habe, dass es passt. Wenn man solch starke Gegner hat, hat man nichts zu verlieren. Da kann man 120 Prozent geben. Dann sieht man, was bei rauskommt,“ so Baumeister.
Und am Ende eben das beste Resultat im 38ten Weltcuprennen:

Während Baumeister bei den Herren vor einer imposanten Kulisse mit mehreren Tausend Zuschauern das Rennen seines Lebens fuhr, überzeugten bei den Damen einmal mehr die jungen Wilden.
Allen voran Cheyenne Loch (Schliersee, 22), die das Podium als Vierte denkbar knapp verpasste, nachdem ein Fahrfehler im Duell mit Tomoka Takeuchi (JPN) den Sprung aufs Treppchen verhindert hatte.

Und auch wenn sie an ihrem zweiten Podestresultat vorbeischrammte, war die sechsfache Medaillengewinnerin bei Juniorenweltmeisterschaften alles andere als enttäuscht über das Ergebnis: „Ich bin mehr als zufrieden. Damit konnte ich nicht rechnen. Ich bin gerade erst von einer schweren Verletzung [Kreuzbandriss] zurück und hatte erst wenige Schneetrainingstage. Dazu ist PGS noch meine schwächere Disziplin. Aber die schwierigen Bedingungen liegen mir. Ich habe mich durchgekämpft. Ich weiß jetzt, dass ich wieder zurück bin und vorne mitfahren kann.“

Den hervorragenden Auftritt der deutschen Carving-Riege und versöhnlichen Abschluss der Bulgarienreise mit deutlichem Fingerzeig auf die kommende WM rundeten Patrick Bussler (Aschheim, 32) und Ramona Hofmeister (Bischofswiesen, 20) als Sechster bzw. Achte ab.

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Ski alpin: Linus Strasser gewinnt Parallel-Slalom in Stockholm

Toller Abend: Sieg und WM-Ticket

Stockholm (SWE) (sid, 31.01.2017) Was für ein Abend für Linus Strasser: Der deutsche Ski-Rennläufer hat sensationell den Parallel-Slalom in Stockholm gewonnen und dem Deutschen Skiverband (DSV) den ersten Saisonsieg bei den Alpinen beschert - und auf den letzten Drücker das WM-Ticket eingelöst.
Der 24 Jahre alte Münchner, der den deutschen Quotenplatz beim letzten Rennen vor der WM erst vom angeschlagenen Felix Neureuther übernommen hatte, fuhr auf dem Hammarbybacken völlig überraschend zu seinem ersten Triumph im Ski-Weltcup.

"Ich hätte das nie gedacht", sagte Strasser überwältigt: "Felix hat mir gesagt: Das ist deine Chance, du fährst da hin, um zu gewinnen - und das habe ich gemacht. Es geht so schnell, plötzlich stand ich im Finale. Und dann dachte ich: Jetzt kannst du gewinnen." Das tat er, und er kündigte "eine Riesenparty" an.

Auf dem Weg dahin zeigte Strasser begeisternde Vorstellungen: Im Achtelfinale schaltete er den norwegischen Top-Star Henrik Kristoffersen aus (0,40 Sekunden zurück), in der Runde der letzten Acht ließ er Stefano Gross (Italien/0,14) keine Chance. Dann bezwang er den späteren Dritten Mattias Hargin aus Schweden (0,11) und im Finale schließlich den Franzosen Alexis Pinturault (0,04). Wie Kristoffersen schied auch Marcel Hirscher (Österreich) in der ersten Runde aus.

Strassers Nominierung für die Titelkämpfe in St. Moritz (6. bis 19. Februar) galt allerdings bereits vorher als sehr wahrscheinlich: Mit Platz zehn beim Spezialslalom in Adelboden hatte er bereits die "halbe Norm" erfüllt, außerdem war er zwei Mal 16. gewesen. Seine bisher beste Weltcup-Platzierung war Platz fünf in Schladming 2015. Der DSV wird sein WM-Aufgebot am Mittwoch bekannt geben.

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Snowboard: Carolin Langenhorst mit Platz zwei in Rogla

Erster Weltcup-Podestplatz ihrer Karriere

Rogla (SLO) (svd, 28.01.2017) Carolin Langenhorst hat für Snowboard Germany Frieden mit dem Rogla-Weltcup geschlossen, in dem es seit 2013 erst einmal ein Podest-Resultat gegeben hat (2013, Selina Jörg, Rang drei).
Die 20-Jährige aus Bischofswiesen fuhr bei bestem Wetter ein phänomenales Parallel Riesenslalom-Rennen und zu Platz zwei hinter der Tschechin Ester Ledecka, die sich bereits zum dritten Mal den Sieg auf dem Jasa-Hang sichern konnte.

„Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet. Mir hat zwar der Hang schon bei der JWM vor einem Jahr getaugt, aber dass es so gut läuft,“ so Langenhorst, die vor einem Jahr an gleicher Stelle Bronze im PGS-Rennen bei der Junioren-Weltmeisterschaft geholt hatte.
„Ich habe es einfach laufen lassen, bin frei aufgefahren. Das ist mega!“

Zuvor war die Goofy-Riderin in zehn Weltcup-Starts erst einmal in die K.o.-Runden der besten 16 Damen eingezogen (Rang 16 in Cortina, Dez 2016). Allerdings hatte Langenhorst, Siegerin des Europacups von Landgraaf, auch eine Erklärung parat, warum der Knoten in dieser Saison endlich aufgegangen ist:
„Ich habe angefangen zu studieren und damit ein zweites Standbein. Dadurch ist der Kopf freier, der Druck draußen“, so die Mathematik-Studentin an der LMU in München, die jetzt befreit die kommenden Aufgaben bis zur Weltmeisterschaft im März in der Sierra Nevada (ESP) angehen kann.

„Ich habe ja das Ticket schon beim Europacup in Landgraaf gelöst, aber der zweite Platz hier ist noch viel besser. Ich kann jetzt die nächsten Rennen einfach nur genießen. Ich freue mich auf die WM und bin megaglücklich.“

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Bob: Team Johannes Lochner gewinnt im Zweier- und im Viererbob

6. Weltcup am Königssee

Königssee (GER) (bsd, 28./29.01.2017) Nach seinem Sieg im Zweierbob am Samstag gewann das Team um Johannes Lochner beim Heimweltcup-Wochenende am Königssee mit einem Vorsprung von 25 hundertstel Sekunden auch das Viererbob-Rennen. Zweiter wurde das Team um Nico Walther, auf den dritten Platz fuhr das Team um Alexey

Im Gesamtweltcup der Viererbobs setzt sich Johannes Lochner mit seinem heutigen Sieg nun auf den zweiten Rang und liegt mit 1067 Zählern hinter dem Russen Alexander Kasjanov (1123). Auf dem dritten Rang liegt Rico Peter mit 1051 Zählern.

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X-Games: Lisa Zimmermann holt Gold im Big-Air-Wettbewerb

Historische Gold-Medaille

Aspen (USA) (sid, 29.01.2017) Lisa Zimmermann hat ein Stück deutsche Wintersport-Geschichte geschrieben. Die 20-Jährige aus Fürth gewann bei den X-Games in Aspen/Colorado sensationell Gold im Big-Air-Wettbewerb und holte sich als erste Deutsche einen Sieg bei den "Olympischen Spielen" der Extremsportler.

Zimmermann war dabei die älteste Sportlerin auf dem Podest, sie setzte sich vor der erst 14-jährigen Estin Kelly Sildaru und der 18-jährigen Giulia Tanno aus der Schweiz durch. Bei ihrem Sieg sorgte Zimmermann für eine Premiere, stand als erste Frau einen "Switch Double-Cork 1080", eine Sprungvariante mit drei kompletten Drehungen.

Im kommenden Jahr kämpft Zimmermann um Gold bei den "regulären" Olympischen Spielen, dann allerdings im Slopestyle-Wettbewerb - Big Air ist in Pyeongchang nicht olympisch.

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Rodeln: WM in Igls (AUT)

Die Bayern mal nicht ganz vorne

Igls (AUT) (27.-29.01.2017) Die bayerischen Rennrodler haben bei den Weltmeisterschaften im österreichischen Igls schwache Tage erwischt.
Während die Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Wendl und Tobias Arlt im Doppelsitzerbewerb "wenigstens" auf dem Silberrang landeten, reichte es für die Titelverteidiger Natalie Geisenberger nach fatalem Fahrfehler im ersten Lauf und Felix Loch nur jeweils zu Rang 6.

Da in der abschließenden olympischen Teamstaffel, die Gold gewann kein bayerischer Starter aufgeboten wurde, musste die erfolgsverwöhnte Trainingsgruppe Sonnenschein diesmal ohne Weltmeistertitel den Heimweg antreten.

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Saisonaus für Severin Freund

Kreuzbandriss beim Training

München/Planegg (dsv, 24.01.2017). Skispringer Severin Freund fällt nach einem Kreuzbandriss mehrere Monate aus. Am gestrigen Montag zog sich Freund beim Aufsprung einen Riss des Kreuzbandes sowie des Außenmeniskus im rechten Knie zu. Freund absolvierte in Oberstdorf ein Sprungtraining.

Nach Absprache mit Mannschaftsarzt Dr. Mark Dorfmüller wurde er 28-jährige Weltmeister vom WSV DJK Rastbüchl am heutigen Dienstag in der Münchner Klinik OrthoPlus operiert.
„Die Operation verlief sehr positiv“, attestiert Dr. Peter Brucker, der den Eingriff durchführte. „Severin Freund wird voraussichtlich noch einige Tage im Krankenhaus bleiben, ehe er mit ersten Rehabilitationsmaßnahmen beginnen kann. Einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, kann Severin in etwa sechs Monaten wieder mit dem Sprungtraining beginnen.“

„Ich spürte bei der Landung einen Stich im rechten Knie und stürzte daraufhin“, schildert Severin Freund die Situation. „Nachdem sich das Knie in der Folge instabil anfühlte, konsultierte ich DSV-Arzt Dr. Florian Porzig, der mittels einer MRT-Untersuchung den Kreuzbandriss diagnostizierte.

Die Verletzung ist, so kurz vor den Weltmeisterschaften, natürlich extrem ärgerlich. Mein Ziel war es, meinen Titel in Lahti zu verteidigen, was nun leider nicht mehr möglich ist. Ich habe in meiner Karriere schon einige Rückschläge weggesteckt und weiß damit umzugehen. Ich werde in den nächsten Monaten konzentriert in der Rehabilitation arbeiten und mich dann auf die Olympiasaison vorbereiten.“

Von dieser Stelle gute Besserung.

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Deutsche Skispringer siegen bei Team-Wettbewerb in Zakopane

Andreas Wellinger Zweiter im Einzel

Zakopane (PL) (20./21.01.2017) Die deutschen Skispringer haben beim Weltcup in Zakopane den Team-Wettbewerb gewonnen. Im Hexenkessel der polnischen Skisprung-Hochburg setzten sich Markus Eisenbichler (Siegsdorf), Stephan Leyhe (Willingen), Andreas Wellinger (Ruhpolding) und Richard Freitag (Aue) am Samstag vor den Gastgebern um Vierschanzentournee-Sieger Kamil Stoch durch. Zuletzt hatte ein DSV-Quartett im Weltcup am 9. Januar 2016 in Willingen gesiegt.

Mit 1116,3 Punkten lag die deutsche Auswahl 5,1 Punkte vor den Polen, deren Topmann Stoch von den rund 25.000 Zuschauer an der Wielka-Krokiew-Schanze in seiner Geburtsstadt frenetisch bejubelt wurde. Dritter wurde Slowenien mit 13,7 Punkten Rückstand auf Deutschland. Den zuvor einzigen Team-Wettbewerb der Saison hatte Anfang Dezember in Klingenthal Polen gewonnen.

Eisenbichler (130,5+131,0 m), Leyhe (131,0+132,0), Wellinger (128,5+135,0) und Schlussspringer Freitag (131,5+134,5) zeigten auch ohne Weltmeister Severin Freund eine Leistung wie aus einem Guss. Freund, der zuletzt erkrankt ausgefallen war, wird am kommenden Wochenende in Willingen in den Weltcup zurückkehren.

Im Einzelbewerb belegte Andreas Wellinger beim Sieg von Lokalmatador Kamil Stoch Platz zwei vor Richard Freitag. Markus Eisenbichler machte als Vierter das herausragende deutsche Ergebnis perfekt.

Stoch sprang von Platz sechs im ersten Durchgang mit 287,5 Punkten (130,5+131,0 m) zu seinem vierten Sieg in Serie. Wellinger hatte nach Sprüngen auf 130,5 und 133,0 m 1,6 Punkte Rückstand auf den Vierschanzentournee-Sieger, Freitag lag nach Sprüngen auf 132,5 und 131,0 m 3,2 Punkte hinter Stoch. Eisenbichler war mit 283,0 Punkten ebenfalls nicht weit vom Podest entfernt.

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Biathlon: Laura Dahlmeier siegt in Antholz

Rückkehr ins Gelbe Trikot

Antholz (ITA) (sid, 19.01.2017) Erst jubelte Laura Dahlmeier über den vierten Saisonsieg, dann gab es das Gelbe Trikot obendrauf: An einem perfekten Tag hat Biathlon-Überfliegerin Dahlmeier erneut die Muskeln spielen lassen und ihre Favoritenrolle für die WM eindrucksvoll untermauert. Die 23-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen gewann trotz zwei Schießfehlern auch das zweite schwere Einzel des WM-Winters und führt wieder im Gesamtweltcup.

"Für mich geht heute ein Traum in Erfüllung. Es ist super cool, vor der Kulisse hier zu gewinnen. Schöner könnte es gar nicht sein an so einem Tag", sagte Dahlmeier nach ihrem ersten Antholz-Sieg überhaupt: "Es war unheimlich schwierig mit dem Schießen. Ich habe kämpfen müssen und es war schwer ins Rennen zu finden. Ich habe versucht, mein eigenes Ding zu machen."

Durch die schwachen Ergebnisse ihrer Konkurrentinnen Gabriela Koukalova (Tschechien/24.) und Kaisa Mäkäräinen (Finnland/15.) übernimmt Dahlmeier nach ihrem elften Karrieresieg erneut das Gelbe Leibchen. Dieses hatte die Weltmeisterin in der Verfolgung Anfang Januar überhaupt nur verloren, weil sie in Oberhof freiwillig auf zwei Rennen verzichtete. Das begehrte Trikot wird sie am Samstag im Massenstart wieder überstreifen.

"Ich habe mich heute vor dem Rennen gar nicht so stark gefühlt. Ich hätte nicht gedacht, dass es gleich so aufgeht", sagte Dahlmeier im Ziel.

Doch auch der Rest des deutschen Teams zeigte ganz starke Leistungen: Maren Hammerschmidt (Winterberg/2) strahlte über den fünften Platz, direkt dahinter wurde Vanessa Hinz (Schliersee/3) Sechste und auch Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld/3) schaffte es als Neunte ebenfalls unter die Top 10.

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Ski Alpin: Felix Neureuther glänzt in Wengen

Von Platz 13 auf Platz 3

Wengen (SUI) (sid, 15.01.17) Felix Neureuther hat beim Weltcup-Slalom in Wengen/Schweiz nach einer famosen Aufholjagd noch den dritten Rang belegt. Drei Wochen vor Beginn der WM in St. Moritz/Schweiz (6. bis 19. Februar) stand der Partenkirchner in seiner Spezialdisziplin damit zum zweiten Mal in diesem Winter auf dem Siegerpodest.

Nach dem ersten Lauf hatte Neureuther nur auf Rang 13 gelegen. Am Ende waren nur die beiden Ausnahmefahrer im Slalom schneller als der Deutsche: Henrik Kristoffersen (Norwegen) gewann mit 0,15 Sekunden Vorsprung vor Marcel Hirscher (Österreich).

Eine starke Leistung boten auch die anderen deutschen Läufer. Stefan Luitz fuhr mit der hohen Startnummer 57 auf einen herausragenden zehnten Rang, Linus Straßer (München) belegte Rang 19, Philipp Schmid Rang 24.

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Skicross: Heidi Zacher und Daniel Bohnacker mit Licht und Schatten

Weltcups in Watles

Watles (ITA) (sid, 15./16.01.17) Heidi Zacher hat ihre starke Form im WM-Winter erneut unter Beweis gestellt, aber auch einen kleinen Dämpfer hinnehmen müssen. Beim ersten von zwei Weltcup-Rennen in Watles/Italien fuhr die Lenggrieserin als Dritte zum vierten Mal in Serie aufs Siegerpodest. Die beiden vorangegangenen Rennen im Dezember in Innichen/Italien hatte Zacher gewonnen, davor in Montafon/Österreich Rang drei belegt.

Im zweiten Rennen am Sonntag schied Zacher dagegen schon zum Auftakt der K.o.-Runde aus. In ihrem Lauf belegte sie knapp geschlagen Rang drei und verpasste dadurch den Einzug ins Halbfinale. Am Ende belegte sie Rang neun und war damit beste Deutsche vor Daniela Maier (13.) und Anna Wörner (15.). Maier und Wörner hatten am Vortag die Plätze neun und 15 belegt.

Ein starke Leistung zeigte zunächst auch Daniel Bohnacker. Bei seiner Saisonpremiere nach einem Bänderriss belegte er am Samstag auf Anhieb Rang fünf und war damit Bester der ansonsten enttäuschenden deutschen Männer. Am Sonntag scheiterte Bohnacker in der Qualifikation, im Endklassement wurde er damit nur auf Rang 33 geführt. Mit Rang 14 gelang Tom Hronek das beste deutsche Resultat.

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Johannes Lochner gewann seinen ersten Viererbob-Weltcup

Weltcup in Altenberg

Altenberg (GER) (08.01.2017) Ein Dominator im Zweier, ein Kronprinz im Vierer: Die deutschen Bobs haben sechs Wochen vor der Heim-WM am Königssee mit eindrucksvollen Siegen ihre hohen Ambitionen untermauert. In Altenberg gewann Weltmeister Francesco Friedrich schon am Samstag das Rennen im kleinen Schlitten, am Sonntag feierte dann Junioren-Champion Johannes Lochner seinen ersten Weltcupsieg im Viererbob.

Der 26-Jährige setzte sich dabei mit mehr als vier Zehnteln Vorsprung auf den Russen Alexander Kasjanow durch. Friedrich fiel im zweiten Lauf noch vom zweiten auf den dritten Platz zurück.

Lochner absolvierte dabei gerade erst sein drittes Weltcup-Rennen in der Königsdisziplin - und schon schlüpft der Neffe des früheren Weltmeisters Rudi Lochner in die Rolle des Kronprinzen: Nach dem Rücktritt von Ex-Weltmeister Maximilian Arndt ist noch unklar, wer bei Olympia 2018 in Pyeongchang deutsche Speerspitze im Vierer sein wird.

Im Moment ist dies der Berchtesgadener Lochner. Nur in Whistler und nun in Altenberg starteten die Athleten des Bob- und Schlittenverbandes (BSD) in diesem Winter bislang, Lochner war mit Rang drei in Kanada und seinem Sieg im Erzgebirge stets besser als die Kollegen. Und diese Ergebnisse sind besonders hoch zu bewerten: In Whistler war es Lochners erster Start überhaupt auf der schwersten Bahn des Kalenders, und Altenberg ist eigentlich die Heimbahn seiner sächsischen Teamkollegen Friedrich und Nico Walther.

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Biathlon: Simon Schempp gewinnt Massenstart

Weltcup in Oberhof

Oberhof (GER) (08.01.2017) Der ehemalige Weltmeister Simon Schempp hat zum Abschluss des Biathlon-Weltcups im thüringischen Oberhof den elften Weltcupsieg seiner Karriere gefeiert. Der 28-Jährige setzte sich im Massenstart über 15 km mit einem Schießfehler im packenden Schlussspurt knapp vor Erik Lesser (Frankenhain/1) und Dominator Martin Fourcade (Frankreich/2) durch. Für Schempp war es der erste Sieg in diesem Winter.

Auf der letzten von fünf Runden sah es lange so aus, als könnte erneut der Gesamtweltcup-Führunde Fourcade gewinnen, doch das deutsche Duo legte einen sensationellen Zielsprint hin. Schempp lag am Ende 0,4 Sekunden vor Fourcade, Lesser setzte sich noch hauchdünn im Foto-Finish gegen den Franzosen durch.

"Martin hat auf der letzten Runde gleich angegriffen, ich konnte aber dranbleiben. Da ich im Windschatten war, habe ich ein paar Körner sparen können. Das hat am Ende den Ausschlag gegeben", sagte Schempp im ZDF. Auch Lesser war überglücklich: "Ich hätte nie gedacht, dass sich der Fourcade noch abkochen lässt vom kleinen Lesser. Da hat sich das Krafttraining mal gelohnt."

Auch Lesser lag zwischenzeitlich schon in Führung, musste sich nach einem Fehler im letzten Schießen aber zunächst wieder hinten anstellen. Rund 20.000 Fans in Oberhof waren in purer Ekstase, als Schempp und Lesser den Doppelsieg einfuhren.

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Vom Winde verweht

Eisenbichler Verlierer bei Lotterie am Innsbrucker Bergisel - Tande siegt

Markus Eisenbichler hat im dritten Wettbewerb der Vierschanzentournee in Innsbruck alle Chancen eingebüßt. 

"Wehe, die brechen ab", sagte Eisenbichler zunächst nach seinem Hüpfer auf 112,0 m, doch wenig später machte die Jury dem widrigen Treiben ein Ende. "Ich ärgere mich eher, dass ich etwas zu früh am Tisch war. Mein Gott, es war halt einfach windig. Mal hat man es gut, mal hat man es schlecht", sagte Markus.

Beim wegen starken Windes und einbrechender Dunkelheit zur Halbzeit abgebrochenen Chaos-Springen kam der 25-Jährige am Mittwoch mit 112 Metern nur auf Rang 31. und fiel im Kampf um eine Top-Platzierung im Gesamtklassement weit zurück.

Den Sieg sicherte sich der Norweger Daniel Andre Tande mit einem Satz auf 128,5 Meter. Damit übernahm er vor dem Finale am Freitag in Bischofshofen auch die Führung in der Gesamtwertung vor Kamil Stoch aus Polen, der Vierter wurde. Tageszweiter wurde Tandes Landsmann Robert Johansson, der auf 133 Meter kam. Dahinter folgte der Russe Jewgeni Klimow.

Stephan Leyhe trotzte den widrigen Bedingungen und belegte mit 120,5 Metern als bester DSV-Springer Rang elf. Einen ordentlichen Wettkampf lieferten auch Andreas Wellinger als 13. und Karl Geiger auf Rang 15 ab. Richard Freitag kam dagegen nur auf Platz 30. Severin Freund hatte am Dienstagabend wegen eines grippalen Infekts die Tournee verlassen.

Quelle: sueddeutsche.de

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Freitag hängt Eisenbichler ab

Markus Eisenbichler verliert im Rennauto gegen Richard Freitag.

Auf den Schanzen ist Markus Eisenbichler derzeit die deutsche Nummer eins. Doch auf der Rennstrecke muss der Skispringer den Teamkollegen den Vortritt lassen.

Die deutschen Skispringer um Hoffnungsträger Markus Eisenbichler haben den Ruhetag der Vierschanzentournee für einen Ausflug aufs Glatteis genutzt.

Die Adler des Deutschen Ski-Verbandes (DSV) testeten auf einer Eisfläche bei Seefeld auf Einladung von Partner Audi ihre Fahrkünste. Gewinner des teaminternen Wettkampfs wurde Motorsport-Fan Richard Freitag.

"Ich habe mich etwas zurückgehalten, schließlich bin ich Polizist. Dennoch hatte ich fast mehr Adrenalin im Blut als beim Skispringen. Da pumpt ein bisschen das Herz", sagte Eisenbichler.

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Drei DSV-Langläufer lösen WM-Ticket

Die deutschen Athleten feiern beim Auftakt der Tour de Ski Überraschungserfolge.

Sandra Ringwald, Thomas Bing und Hanna Kolb lösen im Sprint das WM-Ticket.

Zweimal Platz acht, dreimal die WM-Norm geknackt: Die deutschen Langläufer haben bei der Tour de Ski einen soliden Start hingelegt.Sandra Ringwald und überraschend auch Thomas Bing sorgten beim Auftakt-Sprint im Münstertal/Schweiz als jeweils Achte für die besten deutschen Platzierungen und knackten damit ebenso wie die neunplatzierte Hannah Kolb die WM-Norm (einmal Top 8 oder zweimal Top 15).

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Deutscher Doppelsieg auf Schalke

Vanessa Hinz und Simon Schempp gewinnen die World-Team-Challenge auf Schalke. Auch Platz zwei geht an ein deutsches Duo.

Deutscher Doppelsieg beim Heimspiel: Simon Schempp und Vanessa Hinz  haben die 15. World Team Challenge in Gelsenkirchen vor Erik Lesser und Franziska Hildebrand gewonnen und neben dem Siegerpokal einen Scheck in Höhe von 28.000 Euro errungen.

Bei ihrem zweiten gemeinsamen Auftritt in der Schalker Fußball-Arena lagen Schempp/Hinz nach dem Massenstart noch hinter Lesser/Hildebrandt, holten dank der besseren Schießleistung die acht Sekunden Rückstand auf und sicherten sich mit 16,7 Sekunden Vorsprung den Sieg.

Schempp hatte ursprünglich im Liebes-Duo mit Franziska Preuß antreten sollen, doch seine Freundin musste am Dienstag kurzfristig krankheitsbedingt absagen.


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Ferstl sorgt für Überraschung

Genau ein Jahr nach seinem Kreuzbandriss an gleicher Stelle überrascht Josef Ferstl beim Super-G im italienischen Santa Caterina mit einer glänzenden Leistung

Auf den Tag genau ein Jahr nach einem Kreuzbandriss an gleicher Stelle belegte der 27-Jährige vom Ski-Club Hammer einen herausragenden fünften Rang.Es war das beste Resultat seiner Karriere, zugleich sicherte er sich das Ticket für die WM im Februar in St. Moritz.

Der Norweger Kjetil Jansrud bleibt unterdessen der dominierende Rennläufer in den schnellen Disziplinen. Dem Olympiasieger von 2014 gelang im fünften Speed-Rennen der Saison bereits der vierte Sieg.Jansrud gewann deutlich vor Hannes Reichelt aus Österreich (0,60 Sekunden zurück) und Dominik Paris aus Italien (0,65). Ferstl hatte 1,24 Sekunden Rückstand auf den Norweger.

Andreas Sander belegte nach den Plätzen neun und fünf in den ersten beiden Super-G-Rennen der Saison diesmal Rang 16. Thomas Dreßen fuhr mit der hohen Startnummer 58 auf einen bemerkenswerten 21. Platz.


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Nordische Kombination: Johannes Rydzek bei deutschem Vierfachsieg erneut vorn

Vinzenz Geiger stark

Ramsau (AUT) (17./18.12.2016) Angeführt von Johannes Rydzek haben die deutschen Kombinierer am Samstag beim Weltcup in Ramsau/Österreich für einen sensationellen Vierfachsieg gesorgt. Der Weltmeister aus Oberstdorf feierte seinen dritten Saisonsieg und baute seine Führung im Gesamtweltcup weiter aus. Fabian Rießle, Olympiasieger Eric Frenzel und der erst 19 Jahre alte Vinzenz Geiger (Oberstdorf) komplettierten auf den Rängen zwei, drei und vier das beeindruckende deutsche Ergebnis.

Einen Vierfachsieg im Weltcup hatte es zuletzt am 11. Dezember 1996 in Steamboat Springs/USA durch Norwegen gegeben. Deutschen Kombinierern war dieses Kunststück zuvor erst einmal gelungen: Im Februar 1987 gewann Thomas Müller in Lahti vor dem heutigen Bundestrainer Hermann Weinbuch, Hubert Schwarz und Hans-Peter Pohl.

"Heute war ich einen Ticken besser als die anderen. Ich habe mir die Kräfte gut eingeteilt", sagte Rydzek in der ARD. Die deutschen Kombinierer haben damit die sechs Wettbewerbe des bisherigen WM-Winters allesamt gewonnen: Frenzel hat zwei Saisonsiege auf dem Konto, zudem entschied das Team vom Bundestrainer Hermann Weinbuch auch die Staffel in Lillehammer für sich.

Am Sonntag erreichte Vinzenz Geiger (+23,4) mit Platz drei bei einem deutschen Dreifacherfolg erstmals das Podest.

Rydzek (Oberstdorf) musste sich diesmal mit Platz sechs (+30,8) begnügen, verteidigte damit aber das Gelbe Trikot des Gesamtweltcup-Führenden vor Frenzel erfolgreich. Routinier Björn Kircheisen (Johanngeorgenstadt) kam als Neunter (+42,9) als fünfter Deutscher in die Top 10.

Damit sind die deutschen Kombinierer auch nach sieben Saisonrennen des WM-Winters noch ungeschlagen. Je deimal siegten Rydzek und Frenzel, zudem gewannen sie mit dem DSV-Team den Staffelwettbewerb in Lillehammer. Die Weltmeisterschaften finden vom 22. Februar bis 5. März im finnischen Lahti statt.

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Laura Dahlmeier in Nove Mesto Zweite im Massenstart

Biathlon-Weltcup in Nove Mesto

Nove Mesto (CZE) (19.12.2016) Weltmeisterin Laura Dahlmeier hat auch im letzten Biathlonrennen des Jahres im tschechischen Nove Mesto den Sprung auf das Podest geschafft. Die 23-Jährige aus Partenkirchen wurde im Massenstart Zweite und hatte nach zwei Schießfehlern im Ziel nur 3,1 Sekunden Rückstand auf Siegerin Gabriela Koukalova (Tschechien/1). Platz drei sicherte sich Dorothea Wierer (Italien/1).

"Läuferisch habe ich seinen super Tag gehabt. Es macht unheimlich viel Spaß, wenn man soviel Rückstand noch aufholt. Ich bin super glücklich", sagte Dahlmeier am ARD-Mikrofon: "Ich habe vor dem Rennen versucht, alle Kräfte zu mobilisieren. Das hat super funktioniert."

Bereits vor dem Rennen stand fest, dass Dahlmeier ihre Führung im Gesamtweltcup behalten wird und im Gelben Trikot zum Heimweltcup nach Oberhof reist. Zweitbeste Deutsche wurde überraschend Vanessa Hinz (Schliersee/1) als Vierte, Franziska Preuß (Haag/2) rundete das starke Mannschaftsergebnis auf Rang sechs ab.

Dahlmeier, die in der Verfolgung am Samstag Platz sieben belegt hatte, leistete sich gleich zum Auftakt zwei Schießfehler und fiel bis auf den 22. Rang zurück. Mühsam musste sich die Bayerin nach drei fehlerfreien Einlagen wieder nach vorne arbeiten. Dank einer erneut herausragenden Laufleistung schaffte sie es zum fünften Mal in dieser Saison unter die Top drei.

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Bob- und Skeleton-Weltverband entzieht Sotschi die WM

McLaren-Report ausschlaggebend

13.12.2016 (SZ) Russland hat nach den jüngsten Dopingenthüllungen das erste Sport-Großereignis verloren. Der Bob- und Skeleton-Weltverband IBSF entzog Sotschi vier Tage nach der Veröffentlichung des zweiten McLaren-Reports die Weltmeisterschaften. Das gab die IBSF am Dienstagabend nach einer Sitzung ihrer Exekutive auf ihrer Website bekannt.

"Das IBSF-Exekutivkomitee war der Auffassung, dass es in dieser schwierigen Zeit nicht ratsam ist, eine solche Veranstaltung in Russland zu organisieren", hieß es in einer Mitteilung. Als Strafmaßnahme will der Weltverband, in dessen Exekutive auch der Russe Georgi Bedschamow sitzt, den Entzug aber offenbar nicht verstanden wissen. Man wolle es Athleten und Trainern aller Länder ermöglichen, in einem Umfeld zu konkurrieren, das sich "auf den Sport konzentriert und nicht auf Anklagen und Diskussionen - ob berechtigt oder nicht", teilte die IBSF weiter mit. Der russische Bob- und Skeleton-Verband habe viel Arbeit in die Organisation der Weltmeisterschaft investiert, aber "das aktuelle Klima würde es nahezu unmöglich machen, die Leistungen des Organisations-Komitees oder die Bahn als eine der Besten der Welt wertzuschätzen".

Der zweite McLaren-Report hatte ein staatlich gestütztes Dopingsystem in Russland bestätigt. Insgesamt sollen über 1000 Sportler von Doping-Vertuschung profitiert haben, unter anderem bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi. Der Skeleton-Verband Lettlands hatte am Montag bereits angekündigt, eine WM in Sotschi zu boykottieren.

Ein Ersatzort für die Titelkämpfe, die vom 13. bis 26. Februar geplant sind, soll in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden. Im Gespräch ist auch Deutschland mit der Bahn am Königssee. Sotschi war 2013 zum Ausrichter gewählt worden.
Die Bahn am Königssee ist seit geraumer Zeit als Ersatzort im Gespräch. Zuletzt betonten die Verantwortlichen, dass keine offizielle Anfrage vorliege. Das könnte sich nun schnell ändern.

Weitere Verbände könnten nun der IBSF folgen. Das Weltcup-Finale der Langläufer soll nach jetzigem Stand noch im westsibirischen Tjumen stattfinden. Dort ist auch die Biathlon-WM 2021 geplant, der Weltverband IBU will aber erst nach dem Studium des zweiten McLaren-Reports eine endgültige Zusage geben.

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Skispringen: Markus Eisenbichler wird Dritter in Lillehammer

Größter Erfolg seiner Karriere

Lillehammer (SWE) (11.12.2016) Skispringer Markus Eisenbichler (Siegsdorf) ist in Lillehammer erstmals in seiner Karriere auf das Weltcup-Podest geflogen. Beim Sieg des polnischen Olympiasiegers Kamil Stoch vor seinem Landsmann Maciej Kot kam der 25-Jährige auf den dritten Platz.

Team-Olympiasieger Andreas Wellinger, Dritter nach dem ersten Durchgang, fiel noch auf den zehnten Rang zurück. Den nächsten Rückschlag gab es für Weltmeister Severin Freund, der nicht über Platz 26 hinauskam.

Eisenbichler, bereits am Samstag beim Sieg des slowenischen Teenagers Domen Prevc als Siebter bester Deutscher, kam nach Sprüngen auf 128,5 und 136,0 m auf 286,2 Punkte und lag damit dicht hinter den Polen Stoch (289,9) und Kot (289,3). Für den lange Zeit schwächelnden Stoch war es der erste Weltcupsieg seit dem 20. Januar 2015 in Willingen.

Wellinger (279,8) war im ersten Durchgang auf starke 136,0 m geflogen, zeigte dabei seinen stärksten Sprung der Saison. Im Finale kam der 21-Jährige nur noch auf 128,5 m und wurde durchgereicht. Domen Prevc wurde am Sonntag Sechster (283,4), sein Bruder Peter zeigte nach Platz 30 im ersten Springen als Neunter (283,2) ansteigende Form.

Der im Frühjahr an der Hüfte operierte Freund, der seit Sieg und Platz zwei zum Auftakt in Klingenthal seine Form sucht  hatte nach einem Sprung auf 124,0 m als 27. nur mit Ach und Krach das Finale erreicht und konnte dort mit 125,5 m sowie insgesamt 250,1 Punkten kaum noch Boden gut machen. Kaum besser war der fünfmalige Weltcup-Sieger Richard Freitag als 23. (256,3/127,5+126,0).

Im Rahmen ihrer Möglichkeiten blieben Karl Geiger als 14. mit (272,8/127,0+134,0 m) und Stephan Leyhe als 18. mit (265,1/129,5+132,0 m).

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Biathlon: Laura Dahlmeier baut Gesamtführung aus

Weltcup in Östersund (SWE)

Östersund (SWE) (04.11.2016) Biathletin Laura Dahlmeier hat beim Weltcup in Östersund auch im Verfolgungsrennen einen Podestplatz erkämpft und ihre Führung im Gesamtweltcup ausgebaut.

In Schweden belegte die 23-Jährige über 10 km nach zwei Schießfehlern den zweiten Rang und schaffte es im dritten Saisonrennen damit zum zweiten Mal auf das Podium. Am Samstag hatte Verfolgungs-Weltmeisterin Dahlmeier nach ihrem Einzel-Erfolg als erste Deutsche seit Magdalena Neuner (18. März 2012) das Gelbe Trikot getragen.

Dahlmeier, die am Samstag im Sprint den vierten Rang belegt hatte, wird somit auch beim kommenden Weltcup in Pokljuka/Slowenien die Gejagte sein und am Freitag im Sprint erneut in Gelb antreten.

Am Sonntag musste sich die Bayerin nur der Tschechin Gabriela Koukalova (ein Schießfehler) um 8,4 Sekunden geschlagen geben. Rang drei sicherte sich die fehlerfreie Italienerin Dorothea Wierer (+21,4).

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Skispringen: Severin Freund in Klingenthal Elfter

Führung im Gesamtweltcup vorerst weg

Klingenthal (GER) (04.12.2016) Skisprung-Weltmeister Severin Freund hat beim Heim-Auftritt in Klingenthal nur Platz elf belegt und damit die Führung im Gesamtweltcup abgegeben.

Beim zweiten Saisonsieg des 17 Jahre alten Slowenen Domen Prevc, der sich damit das Gelbe Trikot sicherte, zeigte der 28 Jahre alte Niederbayer mit 133,0 und 131,5 m (257,7 Punkte) zwei mäßige Sprünge und hatte mit der Entscheidung nichts zu tun.

"Der Ärger ist schon da, der Rhythmus für die Schanze hat nicht hundertprozentig gepasst", sagte Freund in der ARD, "aber jede Woche gibt es eine neue Schanze, es wird wieder besser werden."

Bester Deutscher war Markus Eisenbichler als Sechster, dem nach Sprüngen auf 134,0 und ganz starken 140,5 m mit 278,5 Punkten nur 6,3 Zähler zum Podium fehlten.

Karl Geiger wurde 14. mit 131,7 Punkten (134,5+128,0 m).

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Severin Freund springt überraschend zum Sieg

Skispringen: Weltcup in Kuusamo (FIN)

Kuusamo (FIN) (26./27.11.2016) Severin Freund hat überraschend das zweite Weltcup-Skispringen des WM-Winters gewonnen. Der Weltmeister aus Rastbüchl feierte im finnischen Kuusamo trotz langer Verletzungspause den 22. Sieg seiner Karriere.

Einen Tag nach seinem zweiten Platz an gleicher Stelle schlüpfte der 28-Jährige zudem in das Gelbe Trikot des Führenden im Gesamtweltcup.

"Diesen Sieg nehme ich wahnsinnig gerne mit. Glauben kann ich das noch nicht so ganz", sagte Freund. Für den ehemaligen Skiflug-Weltmeister war es der erste Sieg seit dem Erfolg beim Tournee-Springen in Oberstdorf im vergangenen Dezember.

Bundestrainer Werner Schuster lobte: "Er hat eine hohe Qualität gebraucht, die hat er gezeigt. Hut ab, ich gratuliere."

Freund flog bei schwierigen Bedingungen auf 146,0 und 138,0 m und gewann mit 290,6 Punkten deutlich vor dem Norweger Daniel Andre Tande (279,0 Punkte) und Manuel Fettner aus Österreich (273,3).

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Rennrodler dominieren erste Weltcups

Siege für Natalie Geisenberger und Felix Loch

Winterberg (26./27.11.207) Am Samstag, 26. November 2016, starteten die BSD-Rennrodel Damen in die Weltcup-Saison 2016/17 im nordrhein-westfälischen Winterberg.

Gleich im ersten Rennen der Saison zeigten sich die deutschen Frauen in Bestform und feierten einen sensationellen Dreifacherfolg.

Natalie Geisenberger siegte mit einem Vorsprung von vier Zehntelsekunden und einem neuen Bahnrekord vor ihren beiden Teamkolleginnen Tatjana Hüfner und Dajana Eitberger.

Tobias Wendl/Tobias Arlt wurden ebenso Dritte wie Felix Loch.

Loch konnte allerdings den anschließenden Sprint-Weltcup für sich entscheiden. Hier belegten Wendl/Arlt Platz zwei und Natalie Geisenberger wurde Dritte.

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Ski Alpin: Weltcup in Vermont (USA)

Lena Dürr qualifiziert sich für die WM

Vermont (USA) (26.11.206) Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin aus den USA gewann auch das zweite Rennen in der noch jungen alpinen Weltcup-Saison in Killington/Vermont und feierte damit ihren zehnten Slalomsieg in Folge.

Grund zur Freude hatte auch Lena Dürr. Die 25-Jährige vom SV Germering löste als erste deutsche Läuferin das Ticket für die Weltmeisterschaften im kommenden Februar in St. Moritz. Nach Platz 12 zum Auftakt im finnischen Levi fuhr Dürr auf den glänzenden sechsten Platz. Das war das bislang beste Saisonergebnis für die Frauen des Deutschen Skiverbandes (DSV).

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Judo: U23-EM in Tel Aviv

Theresa Stoll gewinnt Gold, Manuel Scheibel Silber

Tel Aviv (ISR) (djb, 11.11.2016) Starker Auftritt der bayerischen Judokas bei den U23-Europameisterschaften in Tel Aviv. Theresa Stoll vom TSV Großhadern sicherte sich den Titel in der Klasse bis 57 kg. Manuel Scheibel vom TSV Abensberg gewann Silber in der Kategorie bis 66 kg.

Theresa Stoll hatte erst vor zwei Wochen beim Grand-Slam-Turnier in Abu Dhabi mit dem Gewinn der Silbermedaille überzeugt und lieferte in Tel Aviv erneut einen durchweg starken Auftritt. Nach vorzeitigen Siegen gegen Ulyana Minenkova aus Weißrussland und Natalia Golomidova aus Russland stand die 20-jährige Deutsche Meisterin ihrer Zwillingsschwester Amelie im Halbfinale gegenüber. Dieser Kampf ging über die volle Zeit und nach einer Shido-Bestrafung für Amelie zog Theresa in das EM-Finale ein. Ihre Gegnerin Adi Grossman aus Israel konnte den Heimvorteil nicht nutzen und musste sich vorzeitig durch O-soto-gari geschlagen geben. Theresa Stoll sicherte sich mit einer eindrucksvollen Leistung den Titel in der Klasse bis 57 kg.

Manuel Scheibel gewann seine ersten beiden Vorrundenkämpfe jeweils mit Wazaari-Vorteil gegen Elias Korkko aus Finnland und Marko Gusic aus Montenegro. Im Viertelfinale setzte sich der Deutsche Vizemeister nach einer Shido-Bestrafung gegen Strahinja Buncic aus Serbien durch. Auch im Halbfinale fiel die Entscheidung gegen Mathias Czizsek aus Österreich aufgrund einer Bestrafung zugunsten des 22-jährigen Abensbergers. Im Finale traf er auf Denis Vieru aus Moldawien, im letzten Jahr Dritter bei den Junioren-Europameisterschaften. Hier musste der Bayer einen Rückstand durch Wazaari-Wertung hinnehmen, die er nicht mehr aufholen konnte. Der Gewinn der Silbermedaille war für Scheibel der bisher größte internationale Erfolg.

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Ski Freestyle, erster Weltcup

Lisa Zimmermann gewinnt Big-Air-Weltcup in Mailand

Mailand (13.11.2016, dpa) - Gleich zum Auftakt in den WM-Winter hat Lisa Zimmermann ihr großes Talent unter Beweis gestellt und den Big-Air-Weltcup in Mailand gewonnen.

In der italienischen Metropole dominierte die Freestyle-Skifahrerin und Weltmeisterin im Slopestyle bei ihrem Auftritt die Konkurrenz und gewann mit großem Vorsprung vor Mathilde Gremaud aus der Schweiz. "Das war schon ein kleiner Fingerzeig an die Konkurrenz. Das war ein erstes Ausrufezeichen", sagte ihr Trainer und Team-Manager Tobias Reindl.

"Mit einer absoluten Topfavoritin aus Deutschland können die Leute mitfiebern und Daumen drücken und hoffentlich eine Siegerin aus Deutschland bejubeln", sagte Reindl mit Blick auf den Heim-Weltcup in Mönchengladbach am 2. Dezember. Auch im Rheinland bekommen die Sportler Punkte für ihre Tricks und Drehungen nach dem Sprung über eine sehr große Schanze.

90,8 Punkte im ersten Durchgang, 90,8 Zähler im zweiten Durchgang - eine bessere Bewertung bekam niemand für die Sprünge über die große Schanze auf dem Messegeländer in Mailand. Mit insgesamt 181,2 Zählern distanzierte sie Gremaud (157,2) deutlich und zählt nach dem insgesamt vierten Weltcup-Sieg ihrer Karriere nun zwangsläufig zu den Medaillenfavoritinnen bei der WM im März in der Sierra Nevada. Zwei der vier Weltcup-Siege holte Zimmermann in der olympischen Disziplin Slopestyle - da ist sie zudem WM-Titelverteidigerin.

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Carsten Embach wird Nachfolger von Thomas Pfüller

Neuwahl des Leitungsstabs des OSP Bayern

München (D) 2.11.2016: Carsten Embach (DOSB) wird Nachfolger des langjährigen Leitungsstabvorsitzenden Thomas Pfüller (DSV) beim OSP Bayern. Bei der heutigen Leitungsstabsitzung an der OSP Zentrale in München wurden die Strukturüberlegungen des DOSB hinsichtlich einer stärkeren Verantwortung in der Steuerung der Olympiastützpunkte in der Bundesrepublik durch den Deutschen Olympischen Sportbund konsequent umgesetzt. Die Mitglieder des Leitungsstabs wählen den Vertreter des DOSB Carsten Embach in der Nachfolge von Thomas Pfüller zum neuen Vorsitzenden. Thomas Pfüller scheidet aus Altersgründen nach mehr als 10 Jahren aus dem Leitungsstab aus. Er bedankte sich für die lange Zusammenarbeit und brachte zum Ausdruck, dass ihm die Arbeit sehr viel Spaß gemacht habe und er stolz darauf sei, wie sich der OSP Bayern in der deutschen Sportlandschaft entwickelt hat. Er hoffe nunmehr, dass der DOSB in seiner Strukturreform im Bereich der OSP Strukturen das Beispiel Bayern mit seiner Leistungsstab Struktur als Vorbild sähe und den DOSB in allen OSP (in Deutschland)  in die Führungsrolle bringe.
Als Stellvertreter von Carsten Embach wurde Heiner Gabelmann (Deutscher Schützenbund) bestätigt.

Ebenfalls verabschiedet wurde der Leiter des OSP Regionalzentrums Chiemgau/Berchtesgadner Land Hartmut Karstens. Hartmut Karstens war seit 1998 in dieser Position tätig. 

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Ski alpin: Weltcupauftakt in Sölden

Felix Neureuther bei Sieg von Alexis Pinturault Dritter

Sölden (AUT) (23.10.2016) Felix Neureuther legt in Sölden einen grandiosen Weltcup-Auftakt hin. Sein Chef gerät ins Schwärmen. Luitz und Dopfer fallen zurück, Staubitzer trumpft dagegen auf.

Felix Neureuther streckte frech wie ein Lausbub die Zunge heraus und zeigte mit einem verschmitzten Lächeln auf seinen Ski.
"Felix" stand da in weißen Buchstaben - und eben dieser Felix Neureuther hatte kurz zuvor einen starken Riesenslalom aufs ewige Eis hoch über Sölden gezaubert: Platz drei - so gut war Neureuther beim traditionellen Saison-Auftakt auf dem Rettenbachgletscher noch nie.
"Das kommt schon ein bisschen überraschend", sagte Neureuther ein wenig perplex nach seiner 41. Fahrt aufs Weltcup-"Stockerl". Der 32-Jährige zeigte dabei keine fehlerfreie Leistung, in beiden Läufen leistete er sich kleine Fehler.
Und doch verdiente er sich ein Sonderlob von DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier. "Der Felix ist ein brutales Rennpferd, er hat ein unglaubliches Gefühl für das, was er macht, das war hammermäßig, sportlich hochintelligent", sagte er.

Bei schwierigen, weil wechselhaften Lichtverhältnissen fehlten Neureuther (Partenkirchen) 1,37 Sekunden auf Tagessieger Alexis Pinturault aus Frankreich, Zweiter wurde Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher (Österreich/0,70).
"Ein Auftakt mit Podium - das ist ein Traum für uns", sagte Maier, der eine "sehr ordentliche Teamleistung" sah: "Unsere Jungs haben geilen Sport gezeigt."

Zweitbester Deutscher in Österreich war überraschend Benedikt Staubitzer (Mittenwald), der sich mit der zweitbesten Laufzeit nach Pinturault im Finale von Rang 29 auf Platz zwölf vorkämpfte.
"Das ist ein geiles Gefühl", sagte er. Für Staubitzer war es das zweitbeste Weltcup-Ergebnis - und das, obwohl er sich wegen Rückenproblemen erst am Morgen zu einem Start durchgerungen hatte.

Stefan Luitz (Bolsterlang) stürzte dagegen von Rang fünf auf Rang 19 ab, Fritz Dopfer (Garmisch) von 19 auf 27. "Ich bin zurückgefallen in alte Muster, schade, aber es ist Gott sei Dank erst das erste Rennen", sagte Dopfer. Maier kommentierte: "Das war technisch schön, aber nicht locker genug. Der Fritz ist öfter mal ein Geheimnis für uns..."

Beim Auftakt der Frauen war hingegen nichts zu holen: Lena Dürr fuhr im zweiten Durchgang immerhin noch von Platz 30 auf 21 vor und holte damit Weltcup-Punkte. Katrin Hirtl-Stanggaßinger verfehlte den zweiten Lauf als 38. um 0,60 Sekunden.

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Johannes Lochner/Joshua Bluhm Juniorsportler des Jahres 2016 (Mannschaft)

Wahl der Stiftung Deutscher Sporthilfe

(DSH, 07.10.2016) Die zweifache Bahnrad-Junioren-Weltmeisterin Pauline Grabosch ist „Juniorsportlerin des Jahres“ 2016. Die 18-jährige Schülerin aus Erfurt erhielt die höchste Auszeichnung im deutschen Nachwuchssport am Freitagabend (7.10.2016) von der Deutschen Sporthilfe in Kooperation mit der Deutschen Post.
Nominiert waren in dieser Kategorie auch: Ramona Hofmeister (Snowboard): Junioren-Weltmeisterin aus Bischofswiesen, WSV Bischofswiesen und Elisabeth Willibald (Ski Alpin): Junioren-Weltmeisterin aus Jachenau (Bayern), SSC Jachenau.

In der Mannschaftswertung wurde Bobpilot Johannes Lochner (Schönau a. Königssee) mit seinem Anschieber Joshua Bluhm (München) ausgezeichnet. Die beiden gewannen sowohl im Zweierbob als auch im Viererbob den Junioren-WM-Titel und sind zudem in der Elite angekommen. Im Zweierbob erreichten sie bei der WM der Aktiven sowohl 2015 als auch 2016 Platz zwei und zählen zu den aussichtsreichen deutschen Medaillenkandidaten bei den Olympischen Winterspielen 2018.



((c): picture alliance für Stiftung Deutsche Sporthilfe)

Im Gehörlosensport wurde der Schütze Colin Müller (Weltmeister aus Kirchheim bei München) ausgezeichnet.

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Paralympics: Zweimal Silber für bayerische Teilnehmer

Elke Philipp und Max Weber jeweils nur knapp geschlagen

Rio (DBS, 15.09.2016) Die deutsche Dressur-Equipe gewinnt Silber in der Teamwertung:
„Gold wird durch den Ausfall von Hannelore Brenner schwierig“, hatte Britta Bando, die Teammanagerin der deutschen Dressurreiter bereits vor Beginn der Wettbewerbe gesagt. „Aber um Silber und Bronze werden wir auf jeden Fall kämpfen.“ Gesagt, getan. Am vorletzten Wettkampftag der Reiter stand es fest: Die deutsche Equipe mit Elke Philipp gewinnt zum vierten Mal in Folge paralympisches Silber in der Teamwertung. Mit insgesamt 433,321 Prozent musste die Mannschaft nur den wieder einmal überragenden Reitern aus Großbritannien den Vortritt lassen.

Max Weber (TSV Obergünzburg) fuhr bei den Paracyclern in der Klasse H3 knapp an Gold vorbei. Der 52-Jährige wurde nach 1:33:17 Stunden mit Silber belohnt - ebenfalls ein riesiger Erfolg. "Kaum zu fassen, dass ich das heute geschafft habe. Darauf habe ich zehn Jahre hingearbeitet", sagte Weber. Bei seiner fünften Teilnahme holte er damit seine dritte Paralympics-Medaille; nach Gold mit dem Renn-Rollstuhl (1996) und Platz zwei auf der Straße (2008).

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Paralympics: Michael Teuber holt Gold

Erich Winkler Vierter

Rio (sid, 14. September 2016) Radsportler Michael Teuber hat seine fünfte Goldmedaille bei Paralympischen Spielen gewonnen. Der 48-Jährige aus München siegte in der Klasse C1 in 27:53,98 Minuten deutlich vor dem Kanadier Ross Wilson (28:47,34).

Teuber gewann das Zeitfahren damit nach 2008 und 2012 zum dritten Mal in Folge. Seine weiteren Goldmedaillen holte er 2004 im Straßenrennen und im Verfolgungsrennen auf der Bahn. Er holte das insgesamt siebte Gold für Deutschland in Rio de Janeiro nach fünf Leichtathleten und dem Triathleten Martin Schulz.

Erich Winkler (Vilsbiburg) verpasste als Vierter in 29:37,37 Minuten am Strand von Barra dagegen hauchdünn eine Medaille.

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Thomas Schmidberger gewinnt im Tischtennis paralympisches Silber

Thomas Brüchle auf Platz 4

Rio de Janeiro (dbs, 11.09.2016) Thomas Schmidberger hat Silber im Einzel-Wettbewerb der Wettkampfklasse 3 gewonnen. Im Finale unterlag er dem alten und neuen Paralympics-Sieger Feng Panfeng aus China mit 1:3. Sein Teamkollege Thomas Brüchle verlor das Spiel um Bronze im Entscheidungssatz und wurde Vierter.

Nachdem Schmidberger in London bereits Bronze im Einzel gewann, glänzt die Medaille in Rio schon heller. „Ich habe hier definitiv Silber gewonnen und nicht Gold verloren. Dass das Finale eine ganz schwere Nummer wird, war mir vorher klar“, so der Viechtacher. „Ich habe alles gegeben, aber Feng war heute einfach besser.“ Der Chinese hatte sofort stark begonnen und den ersten Durchgang mit 11:5 für sich entschieden, doch es gelang Schmidberger, nach Sätzen auszugleichen. Der dritte Durchgang gestaltete sich durchgehend eng, doch Feng hatte das glücklichere Ende für sich – und auch im vierten Satz zeigte der Chinese seine mentale Stärke. Nachdem Schmidberger bis 8:6 fast immer mit ein, zwei Punkten führte, machte der Chinese dann fünf Punkte in Folge und verteidigte erfolgreich seinen Titel. „Ich freue mich sehr über meine Medaille und werde sie heute im Deutschen Haus noch gebührend feiern“, kündigte der frischgebackene paralympische Silbermedaillen-Gewinner an. „Und am Donnerstag starte ich dann mit Thomas in den Team-Wettbewerb, wo wir uns viel vorgenommen haben.“

Angeschlagen war Thomas Brüchle nach seiner kräftezehrenden Halbfinal-Niederlage gegen Feng in sein Bronze-Medaillen-Match gegangen. Der amtierende Europameister schlägt sich seit einigen Tagen mit einer leichten Erkältung herum und hatte nicht mehr viele Reserven. „Thomas kann wirklich stolz auf sich sein. Er hat bereits im Achtelfinale und im Viertelfinale ganz starke Leistungen gezeigt – und auch Feng hat er heute Vormittag fast in den fünften Satz getrieben“, sieht Bundestrainer Ziegler das Abschneiden Brüchles positiv. „Jetzt hat er gegen einen sehr guten Merrien noch einmal alles gegeben, aber nach dem Kraftakt im vierten Satz waren dann einfach die Batterien leer.“ Brüchle hatte in Satz 4 beim Stand von 5:10 fünf Matchbälle abgewehrt und den Durchgang noch für sich entschieden.

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Paralympics: Erster Tag

Kein glücklicher Beginn

Am ersten Tag der Paralympics in Rio lief es für die bayerischen Teilnehmer alles andere als flüssig:

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren (mit Sebastian Magenheim) legte einen klassischen Fehlstart auf das Parkett der Olympic Arena. Gegen den Iran unterlag die deutsche Auswahl überraschend aber keineswegs unverdient mit 63:69

Paracyclerin Denise Schindler (C1) ist dagegen in der Qualifikation auf der Bahn gescheitert. Die 30-Jährige wurde nach ihrem Wertungslauf in der 3000-Meter-Verfolgung gegen Megan Giglia aus der Wertung genommen. Die Münchenerin soll zu lange im Windschatten ihrer britischen Konkurrentin gefahren sein.

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Eishockey: Deutschlands Herren fahren zu den Olympischen Winterspielen 2018

Sieg gegen Lettland bringt Olympiaticket

Deutschlands Eishockey-Nationalteam hat sich erstmals seit 2010 wieder für die Olympischen Winterspiele qualifiziert.

Im entscheidenden Gruppenspiel besiegte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bunds (DEB) Gastgeber Lettland 3:2 (1:0, 1:1, 1:1). Die Treffer von NHL-Profi Leon Draisaitl (17. Minute), Felix Schütz (25.) und Tom Kühnhackl (55.) sicherten die Teilnahme an den Winterspielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang.

Nach einer zwischenzeitlichen 2:0 für die DEB-Auswahl hatte Lettland im letzten Drittel ausgeglichen. Es blieb bis in die Schlussminuten spannend.

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Paralympics endgültig ohne russische Sportler

Entscheidung des CAS bestätigt IPC-Ausschluss

(23.08.2016) Die russischen Sportler dürfen nicht an den Paralympics in Rio de Janeiro teilnehmen.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS bestätigte heute den vom Internationalen Paralympics Komitee (IPC) beschlossenen Komplett-Ausschluss der russischen Athleten in der Affäre um mutmaßliches Staatsdoping.

Der CAS begründete am Dienstag in Rio de Janeiro seine Entscheidung damit, dass das IPC nicht gegen seine Regeln verstoßen habe. Zudem sei die Entscheidung angesichts der Umstände verhältnismäßig.

Das Russische Paralympische Komitee (RPC) habe keine Beweise vorlegen können, die die Faktenlage verändern würden.

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Taekwondo und BMX

Ergebnisse der bayerischen Teilnehmer

Natürlich ein wenig im Schatten der Medaille(n) standen die Leistungen der drei weiteren bayerischen Starter(innen) der gestrigen Nacht.

Nadja Pries hatte im BMX mit der Entscheidung leider nichts zu tun und landete auf Platz 14.

Rabia Gülec verlor im Taekwondo ihren zweiten Kampf im Viertelfinale, schied direkt aus und belegte im Endklassement Platz 9.
Bruder Tahir verlor zwar ebenfalls das Viertelfinale gegen den späteren Olympiasieger, durfte aber aufgrund der Tatsache des Finaleinzugs des Viertelfinalgegners noch in die Hoffnungsrunde. Leider unterlag er auch dort im ersten Kampf und wurde Gesamt-Siebter der Klasse bis 80kg.

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Bronzemedaille für deutsche Hockeydamen

Erfolg gegen Neuseeland bringt Edelmetall

Nach den Herren haben auch die deutschen Hockey-Frauen (mit Hannah Krüger) das Spiel um Platz 3 und damit die Bronzemedaille gewonnen.

Gegen Neuseeland gelang ein verdienter 2:1 Sieg. Charlotte Stapenhorst (34.) und Lisa Marie Schütze (38.) sind die Matchwinnerinnen für die DHB-Damen!

Unsere Gratulation an die Damen.

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Die Nacht in Rio (18.08.2016)

Schnelles Aus

Lediglich zwei bayerische Sportlerinnen durften in der vergangenen Nacht ihre olympischen Einsätze absolvieren und für beide war das sportliche Erlebnis Rio 2016 sehr schnell wieder vorbei:

Christina Hering (2:01,04 min) und Fabienne Kohlmann (2:05,36 min) überstanden in der Leichtathletik die Vorläufe über 800m leider nicht.

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 Wir trauern um Stefan Henze

Augsburger Kanutrainer erlag seinen schweren Verletzungen in Rio

Rio (BRA) 15.08.2016: Der Olympiastützpunkt Bayern trauert um seinen langjährigen Sportler und Trainer Stefan Henze. Der Weltmeister aus dem Jahr 2003 und Silber-Medailliengewinner im Kanuslalom bei den Olympischen Spielen in Athen, ist am heutigen Abend seinen schweren Verletzungen in Folge eines Autounfalls am Freitag bei den Olympischen Spielen in Rio erlegen. Stefan wurde nur 35 Jahre alt und stand am Anfang einer erfolgsversprechenden Karriere als Bundestrainer des Deutschen Kanuverbandes. In Rio war er für die Betreuung der Kajak Damen verantwortlich. Der in Halle an der Saale geborene ist über seine Eltern zum Kanusport gekommen, bereits sein Vater war ein Weltklasse Kanute. Mit 19 Jahren zog es Stefan mit seinem Partner Markus Becker nach Augsburg in das Kanuleistungszentrum, wo er auch nach seiner sportlichen Karriere eine neue Heimat fand. Seine positive Ausstrahlung und sein lebensbejahender Optimismus wird uns immer im Gedächtnis bleiben.

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Schmales bayerisches Aufgebot, ebensolche Ergebnisse

Leonie Beck und Daniel Brodmeier früh ausgeschieden, Buhl liegt zurück

Am heutigen Freitag bleibt die Zahl der bayerischen Teilnehmer durchaus überschaubar. Bisher traten deren zwei an und....kamen leider nicht weit.

Daniel Brodmeier belegte im Kleinkaliber-liegend Schießen Rang 37, was nicht für den Endkampf reichte. Aus deutscher Sicht gab es dennoch ein erfreuliches Ende, denn Henri Junghänel gewann die Goldmedaille. Es können ja nicht immer die Bayern die Medaillen herausschießen.

Leonie Beck schwamm über 800m Freistil ganze 14 Sekunden langsamer, als bei ihrer Saisonbestleistung und landete damit auf Platz 25.

Die Lagenstaffel mit Alexandra Wenk verfehlte das Finale deutlich und landete letztlich auf Rang 11.

Philipp Buhl schien im Segeln mit einem Tagessieg in der siebten Wettfahrt der Durchbruch zu gelingen. Doch dem Triumph des Mitfavoriten folgte mit Platz 25 sein schlechtestes Einzelergebnis. Als Gesamtelfter muss er in zwei verbleibenden Wettfahrten um den Einzug ins Finale kämpfen. Buhl hat noch neun Punkte Rückstand, um sich dafür zu qualifizieren.

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GOOOOOOOOOOOOOOOOOOLD für Barbara Engleder!!!

Nun hat sie sich doch noch revanchiert für ihren 4. Platz im Luftgewehrschießen.

In einem packenden Finale im Kleinkaliber Dreistellungskampf macht sie das schier Unmögliche wahr und holt sich bei ihren vierten Spielen die lange ersehnte Medaille und diese schimmert golden.

Super Babsi

Mit Olympischem Finalrekord von 458,6 Ringen schlug Barbara Engleder alle.

Im Finale lag sie nach dem Kniendschießen auf Rang drei mit 153,2 Ringen, nur sieben Hundertstel hinter Nina Christen (Schweiz) und sechs Hundertstel hinter Olivia Hofmann (Österreich). Zwischendurch lag sie sogar auf dem Spitzenplatz, rutschte auch mal auf Rang vier ab, aber nach dem ersten Drittel des Finales hatte sie einen Medaillenrang inne.

Im Liegendanschlag zog Barbara Engleder bereits nach den ersten fünf Schüssen an den vor ihr liegenden Konkurrentinnen vorbei. Sie lag nur 0,3 Ringe vor Li Du (China), die es auf Rang zwei schaffte. Nach den beiden weiteren Serien hatte die Bayerin ihren Vorsprung vergrößert und hatte vor dem abschließenden Stehendanschlag mit 310,2 Ringen einen Vorsprung von 0,8 Ringen auf Olivia Hofmann und schon insgesamt 2,3 Ringe auf Li Du, die mit 307,9 Zählern auf dem Bronzerang lag.

In Führung liegend ging die Olympiasechste von London 2012 aus Deutschland in das letzte Finaldrittel. Sie fiel zunächst wieder auf Rang vier zurück, kämpfte sich dann aber in grandioser Weise wieder nach vorne. Nach der zweiten Stehendserie noch auf Rang drei, ging sie beim ersten Einzelschuss mit einer 10,5 in Führung und gab diesen Vorsprung nervenstark nicht mehr ab.

„Da war schon viel Druck heute. Ich kann es noch gar nicht richtig fassen. Dafür brauche ich noch ein bisschen. Ich freue mich riesig über das Ding, hätte mich aber auch nicht in einer Kiste nach Hause schicken lassen, wenn ich nicht gewonnen hätte“, freute sich die frischgebackene Olympiasiegerin, „es ist der krönende Wahnsinns-Abschluss für meine Karriere. Ich bin richtig, richtig glücklich.“

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Kanuslalom: Sideris Tasiadis auf dem fünften Rang

Kleiner Fehler kostet die Medaille

Rio de Janeiro (09.08.2016) Bereits vor der Sensationsmedaille von Monika Karsch hatte der Augsburger Sideris Tasiadis im Canadier-Einer-Finale der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro die Chance auf eine Medaille. Er paddelte letztlich auf den fünften Platz. Olympiasieger wurde der Franzose Denis Gargaud Chanut.

Der Silbermedaillengewinner von 2012 war zuvor im Halbfinale deutlich die schnellste Zeit gefahren und ging somit als letzter Finalist auf den Kurs in Deodoro. „Ich habe dann leider Tor neun ganz leicht mit der Schulter berührt, das hat mich ein wenig aus dem Rhythmus gebracht und die Medaille gekostet.“, sagte der 26-Jährige.

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Olympische Nachtnews

Siege für die Hockeyteams, Slalomkanuten weiter, Alexandra Wenk nicht im Finale

Beide deutsche Hockeyteams konnten gestern Siege erringen. die Herren (mit dem Nürnberger Christopher Wesley) feierten einen Last-Minute-Sieg (2:1) gegen Indien, die Frauen (mit Hannah Krüger) setzten sich ebenfalls mit 2:1 gegen den Weltranglisten-Vierten Neuseeland durch.

Im Kanuslalom erreichte nach Sideris Tasiadis und Hannes Aigner auch Melanie Pfeifer das Halbfinale. Hier geht es heute für Sideris Tasiadis ab 15:10 Uhr ins Finale und damit in den Kampf um die Medaillen.

Bei den Seglern belegt Philipp Buhl in der Laser-Klasse nach dem ersten Tag nur den 17. Platz.

Im Schwimmen verpasste Alexandra Wenk das Finale über 200 Meter Lagen. Die deutsche Rekordhalterin schwamm im Halbfinale in 2:12,13 Minuten auf Platz elf.

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Slalomkanute Tasiadis brilliert

Slalomkanuten Sideris Tasiadis und Hannes Aigner ziehen ins Halbfinale ein

Die Augsburger Slalomkanuten Sideris Tasiadis und Hannes Aigner haben bei den Olympischen Spielen souverän das Halbfinale erreicht.

Zum Auftakt der Wettbewerbe im Whitewater Stadium von Deodoro kam Tasiadis als Tagesbester im Canadier-Einer weiter, Aigner belegte im Kajak-Einer den dritten Platz.

Tasiadis, Silbermedaillengewinner von London 2012, blieb im starken zweiten Durchgang der Qualifikation ohne Torstangenberührung. In 92,23 Sekunden lag der 26-Jährige knapp vor dem Franzosen Denis Gargaud Chanut (93,84), der zwar schneller war, aber eine Zeitstrafe kassierte.

Auch Aigner (27) verbesserte sich im zweiten Versuch. In 87,31 Sekunden war der Olympiadritte von London nur langsamer als Giovanni De Gennaro (Italien/86,85) und Joseph Clark (Großbritannien/86,95).

Auf ihren ersten Wettkampfeinsatz hatten die beiden Starter des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) etwas warten müssen. Wegen der heftigen Winde in Rio wurde die Qualifikation mit einer Stunde Verspätung gestartet.

von: Sport1

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Pech für Sebastian Seidl im Judo.

Der zuletzt bärenstarke Sebi scheitert früh in der Klasse bis 66kg

Per Ippon schickt der Italiener Fabio Basile den Bayer auf die Matte, damit scheidet er leider schon direkt in seiner ersten Begegnung aus.

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Schade, frühes Aus für Tobi Englmaier

Nach einem Sieg gegen einen Spanier verliert Judoka Tobias Englmaier im Achtelfinale gegen einen Lokalmatadoren. Eine kleine Wertung gibt in dem knappen Kampf den Ausschlag.

Leichtgewichtler Tobias Englmaier (Großhadern) hat zum Auftakt der Judo-Wettbewerbe bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro die Medaillenkämpfe verpasst.Der frühere deutsche Meister unterlag im Achtelfinale der Klasse bis 60 kg dem Brasilianer Felipe Kitadai, Olympiadritter von London, trotz starker Gegenwehr durch eine kleine Wertung.In seinem Auftaktkampf hatte der 28 Jahre alte Englmaier bei seiner Olympiapremiere den ehemaligen U21-Weltmeister Francisco Garrigos aus Spanien mit einer kleinen Wertung bezwungen. Bei einem Einzug ins Viertelfinale hätte der Bayer zumindest noch zwei weitere Kämpfe sicher gehabt.Kopf hoch Tobi, du warst klasse!!!

aus: sport1

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Die Olympische Flamme brennt.

Wir wünschen uns friedliche, faire und fröhliche Spiele. Und unseren Sportlerinnen und Sportlern wünschen wir das Erreichen ihrer selbst gesteckten Ziele.

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Not und Spiele

Deutsche Olympische Gesellschaft verurteilt IOC Entscheidung

Das Präsidium der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) bezieht in der kontroversen öffentlichen Diskussion zur Entscheidung des Internationalen Olympisches Komitees (IOC), russische Sportler trotz massiven und systematischen Dopingbetrugs bei den Sommerspielen starten zu lassen, eine klare Position...HIER geht`s weiter

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Nominierungen für die Paralympischen Spiele

18 bayerische Sportler/innen in Rio dabei

01.08.2016 (dbs) Die Nominierungskommission des Nationalen Paralympischen Komitees für Deutschland hat die Namen der 148 Athleten (83 Männer, 65 Frauen) bekannt gegeben, die vom 7. bis 18. September an den XV. Paralympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro teilnehmen werden. Hinzu kommen eine Steuerfrau (Rudern), ein Pilot (Radsport) und ein Begleitläufer in der Leichtathletik.

Auch 18 Sportler/innen aus Bayern haben den Sprung zu den Paralympics geschafft, herzlichen Glückwunsch hierzu.

Die Liste der "Bayern":

Basketball

Laura Fürst
Sebastian Magenheim
Johanna Welin

Bogenschießen

Maik Szarszewski

Leichtathletik

Birgit Kober
Daniel Scheil

Radsport

Denise Schindler
Michael Teuber
Max Weber
Erich Winkler

Reiten

Elke Philipp

Rudern

Anke Molkenthin

Schwimmen

Annke Conradi

Sportschießen

Bernhard Fendt
Norbert Gau
Josef Neumaier

Tischtennis

Thomas Brüchle
Thomas Schmidberger

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Größte Hürde - 20 Stufen bis zum Training

Beitrag des Bayerischen Rundfunks zum Thema Barrierefreiheit

Birgit Kober trainiert im Münchner Olympiastützpunkt für die Paralympics in Rio. Eine große Hürde muss sie schon auf dem Weg in die Sportstätte überwinden, 20 Stufen führen in die Halle. Eine Rampe soll aus Denkmalschutzgründen nicht gebaut werden.

Den ganzen Beitrag des Bayerischen Rundfunks gibt`s HIER

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IOC-Entscheidung zu Rio

Kein Komplett-Ausschluss des russischen Teams

Das Internationale Olympische Komitee hat sich gegen den Ausschluss der ganzen russischen Mannschaft von den Olympischen Spielen in Rio entschieden. Das teilte IOC-Präsident Thomas Bach mit. Die Anti-Doping-Agentur WADA und nationale Verbände hatten das wegen des vermutlich staatlich angeordneten systematischen Dopings gefordert.

Sportler, die ihren jeweiligen Weltverbänden den Nachweis erbringen können, nicht in das russische Staatsdopingsystem involviert gewesen zu sein, dürfen demnach in Rio de Janeiro starten. Die Spiele beginnen am 5. August.

"Die IOC-Exekutive stand vor einer sehr schwierigen Entscheidung. Wir mussten die Konsequenzen aus dem McLaren-Report ziehen. Wir mussten dabei die Balance finden zwischen der Gesamtverantwortung und dem Recht des Einzelnen, um jedem Athleten gerecht zu werden", sagte Bach. "Jeder muss die Chance haben, auf die Anschuldigungen zu reagieren, es gilt die Unschuldsvermutung. Deswegen haben wir strenge Kriterien entworfen, die jeder russische Sportler erfüllen muss, wenn er an den Olympischen Spielen teilnehmen will."

Das IOC reagierte mit seinem Beschluss auf die Ergebnisse des McLaren-Reports. Der Bericht der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hatte zuvor Beweise dafür geliefert, dass es in Russland "mindestens von Ende 2011 bis August 2015" ein staatlich organisiertes und überwachtes Doping-System gegeben habe. Die WADA forderte deshalb einen Ausschluss aller russischen Athleten von den Spielen in Rio.

Die russischen Leichtathleten sind von der Entscheidung nicht betroffen. Sie bleiben von den Spielen ausgeschlossen. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte die Suspendierung des russischen Leichtathletik-Verbandes durch den Weltverband IAAF als regelkonform bestätigt.
Whistleblowerin Stepanowa darf nicht antreten

Das IOC entschied zudem, dass die Whistleblowerin Julia Stepanowa trotz ihrer Mithilfe bei der Aufklärung des umfassenden Dopings in Russland nicht starten darf in Rio. Der Antrag der Leichtathletin, als "neutrale" Athletin unter der olympischen Flagge antreten zu dürfen, lehnte das IOC ab. Sie erfülle angesichts ihrer Doping-Vergangenheit trotz ihrer Verdienste um Aufklärung nicht die "ethischen Anforderungen".

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DOSB schickt 425 Athleten zu Olympischen Spielen nach Rio

Weitere 11 Bayern fahren nach Rio

Frankfurt/Main (12.07.2016) 425 Sportlerinnen und Sportler vertreten Deutschland bei den Olympischen Spielen in Rio. Dies gab der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in Frankfurt nach der letzten Nominierungssitzung bekannt.

Hinzu kommen bei den Sommerspielen vom 5. bis 21. August noch 26 sogenannte "Alternative Athleten", die als Ersatzleute bereitstehen. In der abschließenden Runde wurden 247 Sportlerinnen und Sportler benannt. Namentlich noch nicht nominiert wurden die Aufgebote im Fußball (Frauen/Männer), Handball (Männer) sowie im Pferdesport. In den Mannschaftssportarten erfolgt die Kaderbenennung an diesem Donnerstag, bei den Reitern nach dem bis Sonntag laufenden CHIO in Aachen.

Aus Bayern wurden folgende Sportler in der letzten Sitzung nominiert:
HOCKEY: Hannah Krüger (Münchner SC), Christopher Wesley (Nürnberger HTC)

LEICHTATHLETIK: Tobias Giehl (400 m Hürden/LG Stadtwerke München), Fabienne Kohlmann (800 m/LG Karlstadt-Gambach-Lohr),

RADSPORT/STRASSE: Lisa Brennauer (Straßenrennen, Einzelzeitfahren/Canyon SRAM Racing), Claudia Lichtenberg (Straßenrennen/Lotto Soudal Ladies)

SCHWIMMEN: Leonie Beck (800 m Freistil/SV Würzburg 05), Florian Vogel (400 m Freistil, 4x200 m Freistil/SG Stadtwerke München), Alexandra Wenk (200 m Lagen, 100 m Schmetterling, 4x100 m Lagen/SG Stadtwerke München), Philipp Wolf (4x100 m Freistil/SG Stadtwerke München).

TURNEN:Marcel Nguyen (TSV Unterhaching)

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Leichtathletik: 13 Bayern starten bei den Europameisterschaften in Amsterdam

Rekordergebnis für den BLV

(blv-sport.de) Ein Rekordergebnis für den Bereich des Bayerischen Leichathletik-Verbandes (BLV) stellt die Nominierungsliste für die Europameisterschaften vom 6. bis 10. Juli in Amsterdam (Niederlande) dar. Unter den insgesamt 104 Sportlern kommen allein 13 aus dem Freistaat. Damit nominierte der DLV so viele bayerische Sportler wie noch nie zuvor für die Kontinentalmeisterschaften - auch ein Beweis für die gewachsene Leistungsstärke der weißblauen Leichtathletik.

Dabei verfuhr der Bundesausschuss Leistungssport (BAL) bei seiner Nominierung großzügig und berücksichtigte auch Athleten, die knapp unter der gefoderten Norm geblieben war. Unter ihnen befindet sich auch der frischgebackene Deutsche 400-Meter-Meister Johannes Trefz (LG Stadtwerke München). Er darf in Amsterdam sowohl über in der Einzelkonkurrenz wie auch in der deutschen 4 x 400-Meter-Staffel an den Start gehen. Mit ihm zusammen laufen wird dann höchstwahrscheinlich Patrick Schneider (LAC Quelle Fürth). Der Shootingstar und DM-Dritte über 400 Meter feiert in Amsterdam seinen Einstand im Nationaltrikot, obwohl er zuvor noch nie einem Kader angehörte.

Ebenfalls mit dabei sein werden der Deutsche 800-Meter-Meister Benedikt Huber (LG Telis Finanz Regensburg) und sein Vereinskamerad Florian Orth über 5000 Meter. Orth besitzt in dieser Disziplin auch die Olympianorm. Gleich zwei Mal nominiert wurde Maren Kock (LG Telis Finanz Regensburg), und zwar über 1500 und 5000 Meter. Schon vorher war klar, dass im Halbmarathon Philipp Pflieger, Anja Scherl und Franziska Reng (alle LG Telis Finanz Regensburg) dabei sein werden. Damit stellt die LG Telis Finanz Regensburg als stärkster bayerischer Verein allein sechs EM-Starter.

Für die LG Stadtwerke München mit dabei sind neben Johannes Trefz noch der Deutsche 400-Meter-Hürden-Vizemeister Tobias Giehl und die Deutsche 800-Meter-Meisterin Christina Hering. Ebenfalls in die Mannschaft für Amsterdam berufen wurden Fabienne Kohlmann (LG Karlstadt-Gambach-Lohr) über 800 Meter sowie Manuel Stöckert (SC Ostheim/Röhn) und Julian Flügel (Asics Team Memmert) im Halbmarathon.

Für einen großen Teil des EM-Teams sind die Wettkämpfe in der niederländischen Hauptstadt noch die entscheidende Qualifikation für die Tickets zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro (Brasilien; 12. bis 21. August), denn im Anschluss an die Europameisterschaften wird der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die abschließende Olympia-Nominierung (12. Juli) vornehmen.

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Konzept: Bedarf im Nachwuchsleistungssport in Bayern

Landessportbeirat empfiehlt Umsetzung der Fortschreibung

Der Landessportbeirat des Bayerischen Landtag ist in seiner Plenarsitzung am 28.06.16 dem gemeinsamen Konzept zum „Bedarf im Nachwuchsleistungssport in Bayern, Vorschläge zu notwendigen Strukturanpassungen“ des Olympiastützpunktes Bayern, des Bayerischen Landessportbundes, des Bayerischen Sportschützen Bundes unter Einbeziehung des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Bayern und des Bayerischen Gehörlosen-Sportverbandes gefolgt und wird dem Landtag für die kommenden Haushaltsverhandlungen zum Doppelhaushalt 2017/18 die Berücksichtigung der Anforderungen aus dem Sport empfehlen. Die Partner sind sich einig, dass neben den notwendigen finanziellen Anpassungen besonders die Strukturanpassungen umgesetzt werden müssen, um den Sport langfristig im Freistaat hinsichtlich der bayerischen Beteiligung am Ergebnis bei Olympischen-, Paralympischen- und Deaflympischen Spielen erfolgreich aufzustellen.

Wer mal reinlesen möchte, wird HIER fündig.

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Update: Informationen zum Zika Virus

DOSB spricht weitere Empfehlungen aus

Mit Blick auf die Olympischen Spiele 2016 in Rio sowie ggf. darauf vorbereitende Aufenthalte in Brasilien informiert der Deutsche Olympische Sportbund mit beigefügtem Schreiben erneut über die Zika Virus-Erkrankung.

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Oberstdorf erhält Zuschlag für nordische Ski-WM 2021

Klarer Wahlerfolg gegen Planica und Trondheim

Die südlichste Gemeinde Deutschlands setzt sich gegen die Konkurrenz aus Norwegen und Slowenien durch und wird Austragungsort der nordischen Ski-WM 2021.

Die Marktgemeinde setzte sich auf dem FIS-Kongress in Cancún/Mexiko deutlich gegen Planica (Slowenien) und Trondheim (Norwegen) durch. Nach 1987 und 2005 finden die Titelkämpfe im Skispringen, Skilanglauf und der nordischen Kombination somit zum dritten Mal im Allgäu statt.

"Die Freude über das positive Votum ist natürlich riesengroß. Als WM-Gastgeber wollen wir 2021 dort weitermachen, wo wir 2005 aufgehört haben", sagte DSV-Präsident Franz Steinle. DOSB-Präsident Alfons Hörmann, Steinles Vorgänger und seit vier Jahren Mitglied des FIS-Councils, freute sich "auch persönlich, dass es uns nun nach vier Anläufen endlich gelungen ist, die Neuauflage des viel zitierten Wintermärchens von 2005 zu ermöglichen."

Oberstdorf erhielt elf Stimmen und lag damit schon im ersten Wahlgang klar vor Trondheim (4) und Planica (2). Größter Trumpf war das Vorhandensein aller notwendigen Sportstätten: Die Großschanze ist traditionell erste Station der Vierschanzentournee, das Langlauf-Stadion Ried wird auch 2017 wieder Teil der Tour de Ski sein. 2018 findet in Oberstdorf zudem die Skiflug-WM statt.

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Olympia 2016 in Rio: Judo-Aufgebot bekannt gegeben

Zwei Bayern auf der Vorschlagsliste

Mit einem großen Kader von 13 Athleten will der Deutsche Judo Bund (DJB) die Mission Olympia bei den Sommerspielen in Rio (5. bis 21. August) angehen.

Die Bundestrainer Detlef Ultsch und Michael Bazynski haben die Athletenauswahl getroffen, der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) muss noch zustimmen. Man werde nun alles dafür tun, "die Nominierten optimal vorzubereiten und an den Start zu bringen", so Bazynski.

Unter den Nominierten befinden sich in der Klasse bis 60 kg mit Tobias Englmaier und bis 66 kg mit Sebastian Seidl auch zwei bayerische Judoka.

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DOSB nominiert erste Olympia-Athleten

Auch vier Bayern dabei

66 Tage vor dem Beginn der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) stehen die ersten 44 deutschen Teilnehmer fest.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat am Dienstag in Frankfurt/Main Athletinnen und Athleten aus sechs Sportarten nominiert. 

Aus Bayern wurden folgende Sportler nominiert:

Leichtathletik/Marathon: Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg), Anja Scherl (LG Telis Finanz Regensburg)

Segeln: Philipp Buhl (Laser Standard / Segelclub Alpsee-Immenstadt), Ferdinand Gerz (470er / Segler Verein Wörthsee)

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Olympiaaufgebote Hockey und Fußball (weiblich)

Fünf bayerische Teilnehmerinnen dabei

In den vorläufigen Aufgeboten für die Olympischen Spiele von Rio der Bereiche Fußball und Hockey tauchen auch einige bayerische Teilnehmerinnen auf:

Hockey: Hannah Krüger

Fußball: Melanie Behringer
Sara Däbritz
Melanie Leupolz
Leonie Maier

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Florian Vogel jagt Paul Biedermann über 200m Freistil

Deutscher Vizemeister und in Rio auch in der 4x 200m Staffel dabei

Berlin 8.05.2016: Florian Vogel (SG SWM München) hat sich als zweitbester Deutscher über die 200m Freistil nach Paul Biedermann sicher für die 4 x 200m Freistielstaffel bei den Olympischen Spielen in Rio qualifiziert. Vogel musste sich erst im Endspurt geschlagen geben. Damit hat er seine herausragende Form nach seinem Titel und der Olympianorm über die 400m Freistil nochmals bestätigt.

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Alexandra Wenk zum Dritten

Deutscher Rekord und Olympianorm auch über 100 m Butterfly

Berlin 8.05.2016: Alexandra Wenk (SG Stadtwerke München) hat bei der Schwimm-DM in Berlin einen weiteren deutschen Rekord aufgestellt. Im Vorlauf über 100 m Schmetterling verbesserte die 21-Jährige ihre bisherige Bestzeit aus dem Vorjahr um eine Hundertstelsekunde auf 57,76 Sekunden und erfüllte damit mühelos die erste Norm (58,77) für die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Bereits am Samstag hatte Wenk den deutschen Rekord über 200 m Lagen gleich zweimal verbessert.

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Alexandra Wenk knackt DDR Rekord bereits im Vorlauf

Neuer Deutscher Rekord über 200 m Lagen und Olympianorm

Bestmarke geknackt und nicht mal alles gegeben: Alexandra Wenk ist die neue Nummer Eins über 200 Meter Lagen. Bei den Deutschen Schwimm-Meisterschaften in Berlin hat die 21 Jahre alte Münchnerin (SG Stadtwerke München) den nationalen Rekord von Ute Geweniger mit 2:11,41 bereits im Vorlauf gebrochen - aufgestellt am 4. Juli 1981. Mit knapp 35 Jahren war es der „älteste nationale Frauen-Rekord. Nebenbei knackte sie die Olympianorm für Rio deutlich.

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Hoffnungsträger Vogel auf Olympia-Kurs

Florian Vogel knackt Olympianorm. Bei den deutschen Meisterschaften hat er über 400 m Freistil in persönlicher Bestzeit auch den Titel geholt

Der 21-Jährige Florian Vogel der SG Stadtwerke München knackte bei den deutschen Meisterschaften der Schwimmer in Berlin in starken 3:44,89 Minuten über 400 m Freistil nicht nur die erste Norm für die Sommerspiele, sondern katapultierte sich auch auf den fünften Platz der Jahresweltbestenliste. Da war die Verteidigung des Deutschen Meister Tietels fast schon eine Nebensache. Weltrekordler Paul Biedermann war bei WM-Bronze 2011 zum letzten Mal schneller gewesen. Die deutschen Schwimmer müssen bei den Meisterschaften in Berlin im Vor- und Endlauf vorgegebene Richtzeiten schwimmen. Im Juni bei der Mare Nostrum Tour oder bei den German Open in Berlin (5. bis 8. Juli) sind noch einmal leicht entschärfte Normen zu knacken.

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Bernhard Schwank verlässt den DOSB

Neue Aufgabe in der Politik ab 1. Mai

Der gegenwärtige Vorstand Internationales des Deutschen Olympischen Sportbundes, Bernhard Schwank, verlässt den DOSB am 30. April nach insgesamt 13-jähriger Tätigkeit.

Der ehemalige Geschäftsführer der Münchner Olympia-Bewerbung für die Winterspiele 2018 war bis 2009 Direktor für Leistungssport und sollte sich um die internationale Neuausrichtung des DOSB kümmern.

Ab dem 1. Mai wird er Abteilungsleiter Sport im Nordrhein-Westfälischen Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport.

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Kanuslalom: Olympiaqualifikation Teil 2

Drei von vier Olympiatickets nach Bayern

Markkleeberg (16./17.04.2016) Die beiden London-Medaillengewinner Hannes Aigner und Sideris Tasiadis (beide Augsburg) haben sich im dritten Rennen der nationalen Olympiaqualifikation der deutschen Slalom-Kanuten auch die Tickets für Rio de Janeiro gesichert.

Ein zeitgleicher Erfolg mit Sebastian Schubert (Hamm) brachte Hannes Aigner im Kajak-Einer der Herren im Kanupark Markkleeberg die zweite Olympiateilnahme. Der Bronzemedaillengewinner von 2012 ist bei noch einem ausstehenden Rennen am Sonntag mit der Idealpunktzahl „Null“ nicht mehr von Rang eins zu verdrängen. Dritter wurde heute der Leipziger Paul Böckelmann, der sich damit die Chance auf einen Sprung ins EM-Team erhielt. „So wünscht man es sich“, freute sich Hannes Aigner über die vorzeitige Qualifikation für Rio. „Es war schon psychisch anstrengend, deswegen bin ich froh, dass es jetzt vorbei ist“, will er heute Abend im Kreise von Freunden und Familie feiern, „ich versuche aber morgen trotzdem noch einmal ordentlich zu fahren, ich will den Wettkampf nicht verzerren.“

Auch der zweite London-Medaillengewinner machte schon heute alles klar für die Reise nach Brasilien. Im Canadier-Einer der Herren holte Sideris Tasiadis den dritten Sieg im dritten Rennen und sicherte sich so seine zweite Olympiateilnahme. Sein Vereinskollege Florian Breuer paddelte heute auf den zweiten Rang, Jan Benzien (Leipzig) wurde Dritter. „Ich bin super happy und sehr erleichtert, dass es heute schon geklappt hat. Ich werde heute natürlich ein bisschen feiern, aber nicht zu sehr, damit ich den Wettkampf morgen noch bestreiten kann. Ich muss das jetzt erst mal verarbeiten, danach werde ich mich so vorbereiten, dass es in Rio auch für eine Medaille reicht“, sagte Sideris Tasiadis.

Am Sonntag sicherten sich dann Melanie Pfeifer (Augsburg) im Kajak-Einer der Damen und die Canadier-Zweier-Weltmeister Franz Anton und Jan Benzien (Leipzig) im letzten Rennen der nationalen Olympiaqualifikation der deutschen Slalom-Kanuten die verbleibenden Rio-Tickets.

Melanie Pfeifer löste das Rio-Ticket durch einen zweiten Platz im letzten Rennen und dank ihres WM-Bonus‘ von einem Punkt gegenüber der heutigen Siegerin Jasmin Schornberg (Hamm). Auf Rang drei paddelte heute Ricarda Funk (Bad Kreuznach), den dritten Startplatz im EM-Team hinter Pfeifer und Schornberg sicherte sich die heute viertplatzierte Lisa Fritsche (Halle/S.). „Unglaublich. Es war ein reiner Nervenkrieg die letzten zwei Tage und ich glaub es noch nicht so ganz“, hatte Melanie Pfeifer Freudentränen im Gesicht. Für Jasmin Schornberg war es dagegen heute ein bitterer Sieg: „Es war zum Greifen nah jetzt am Ende, aber Melli hatte einfach die bessere Ausgangsposition, ich konnte nicht mehr machen, als zweimal gewinnen. Ich habe das Bestmögliche für mich erreicht und bin damit zufrieden.“

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Kanuslalom: Olympiaqualifikation Teil 1

Aigner und Tasiadis fahren zweiten Quali-Sieg ein

Augsburg (Kanu-Slalom Presse, 09./10.04.2016) Am zweiten Tag der nationalen Olympiaqualifikation der deutschen Slalom-Kanuten in Augsburg haben am Sonntag die beiden London-Medaillengewinner Hannes Aigner und Sideris Tasiadis (beide Augsburg) einen großen Schritt in Richtung Rio getan.
Hannes Aigner gewann auf dem heimischen Eiskanal auch sein zweites Rennen und kommt seiner zweiten Olympiateilnahme mit dem Idealwert „Null“ in der Gesamtwertung schon sehr nahe, zumal ihm die Platzierungen seiner Kontrahenten in dieser wohl härtesten Konkurrenz heute in die Karten spielten. Die Plätze zwei und drei gingen am Sonntag an Alexander Grimm (Augsburg) und Tim Maxeiner (Wiesbaden), Sebastian Schubert (Hamm) wurde erneut Vierter, Paul Böckelmann (Leipzig) diesmal Fünfter. „Die Konstellation ist recht günstig für mich, abgesehen davon, dass ich bei null Punkten bin. Das schaut momentan sehr gut aus, in Leipzig noch einmal gut runterfahren – dann müsste es klappen. Aber ich darf es nicht vermasseln“, sagte der Bronzemedaillengewinner der Spiele von London.

Auch der zweite Medaillengewinner von 2012 konnte heute seinen zweiten Sieg einfahren. Sideris Tasiadis gewann den Canadier-Einer der Herren erneut überlegen vor Franz Anton (Leipzig). Dritter wurde heute sein Vereinskollege Dennis Söter. „Das fühlt sich geil an, mein Lauf war wieder gut“, freute sich Sideris Tasiadis, „ich wollte wie gestern einen sauberen Lauf fahren, bin ruhig und kraftvoll gepaddelt. Dieses gute Gefühl möchte ich gern nach Markkleeberg mitnehmen.“

Auch im Kajak-Einer der Damen gab es eine neue Siegerin: Lisa Fritsche (Halle/S.) stand nach ihrem gestrigen zweiten Platz heute ganz oben, tauschte mit Melanie Pfeifer (Augsburg) die Plätze. Wie schon am Samstag fuhr Ricarda Funk (Bad Kreuznach) auf den dritten Rang.

Im nicht olympischen Canadier-Einer der Damen holte Junioren-Weltmeisterin Andrea Herzog (Leipzig) im Rennen um die EM-Tickets ihren zweiten Tagessieg. Sie gewann heute vor Kira Kubbe (Luhdorf-Roydorf) und ihrer Vereinskollegin Lena Stöcklin. „Der Lauf war jetzt zwar nicht optimal, aber ich bin zufrieden, dass es im Endeffekt dann doch zum Sieg gereicht hat. Jetzt habe ich ein Polster für Markkleeberg.“

In Markkleeberg vor den Toren Leipzigs werden am kommenden Wochenende die beiden abschließenden Qualifikationsrennen ausgefahren. Drei der vier Rennen kommen in die Wertung, das jeweils beste Boot in den olympischen Kategorien ist in Rio dabei. Daneben geht es auch um die Qualifikation für die Europameisterschaften, den Weltcup und die internationalen Nachwuchshöhepunkte.

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Trampolinturnen: Jugend-Europameisterschaften

Bronze mit der Mannschaft, Silber für Aileen Rösler und Bronze für Isabel Baumann

Valladolid (ESP) Mit tollen Erfolgen und jeweils 2 Medaillen kehren die bayerischen Nachwuchsathletinnen Aileen Rösler und Isabel Baumann (beide Munich Airriders) von den Junioren-Europameisterschaften im Trampolinturnen zurück. Bei Jugend-Europameisterschaften gibt es keine Altersklassen. Alle unter 18-Jährigen turnen gemeinsam.
Nachdem beide Mädchen bereits im Mannschaftsfinale auftrumpften  und dem deutschen Team im harten Kampf gegen die übermächtige Konkurrenz aus dem Osten zu einem tollen dritten Platz verhalfen, präsentierten sie sich auch in den Einzel- bzw. Synchron-Wettbewerben glänzend und freuten sich mit Landestrainer Markus Thiel und Bundesnachwuchstrainer Jörg Hohenstein über weitere Podest-Plätze.

Aileen Rösler (16), verdiente sich als Vizeeuropameisterin im Einzel ein Sonderlob des Bundestrainers Michael Kuhn: "Sie hat das souverän gemacht und zu Recht den zweiten Platz belegt". Nur die Russin  Meri Golota konnte sich mit  54,20 Punkten vor Aileen, die 52,14 erreichte, platzieren.

Das  Synchronpaar Isabel Baumann (14)/Charmaine Buchholz (Dauernheimer TV) schaffte als Dritter mit 43,30 Punkten den Sprung aufs Podest hinter den Duos aus Weißrussland und Russland. Eine bemerkenswerte Leistung, vor allem der jungen Isabel, die damit ihre ersten großen Erfolge auf internationalem Boden erzielte.

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Snowboard: Junioren-WM in Rogla

Hofmeister Junioren-Weltmeisterin im PSL, Langenhorst holt PGS-Bronze

Rogla (SLO) (svd, 03.04.2016) Die deutschen Nachwuchsasse haben dieses Wochenende bei der 20ten FIS Snowboard Junioren Weltmeisterschaft im slowenischen Rogla für einen ersten Medaillenregen gesorgt.

Ramona Hofmeister raste heute im Parallel Slalom zu Gold und krönte sich wenige Tage nach ihrem 20ten Geburtstag zur erst zweiten deutschen Titelträgerin bei einer Junioren WM. Selina Jörg (Sonthofen, 28) war das Kunststück 2008 in Valmalenco, Italien gelungen.

Bereits am Samstag hatte ihre Teamkollegin Carolin Langenhorst (Bischofswiesen, 20), die heute Vierte wurde, Bronze im Parallel Riesenslalom gewonnen.

„Es ist ein unglaubliches Gefühl. Ich habe damit überhaupt nicht gerechnet“, freute sich Hofmeister, die vor einem Monat in Winterberg bereits mit ihrem ersten Top-3-Ergebnis auf der Weltcup-Tour für Furore gesorgt hatte.

„Ich kann das alles gar nicht beschreiben. Es ist alles so schnell gegangen. Ich habe gehofft, dass heute etwas funktioniert und dass es besser läuft als gestern. Und das hat es. Ich bin super happy“, so die Snowboarderin aus Bischofswiesen, die gestern Neunte geworden war.

Melanie Hochreiter (Bischofswiesen, 19) und Elias Huber (Berchtesgaden, 16) rundeten heute als Siebte bzw. Zwölfter das starke Ergebnis des Snowboard Germany Raceteams ab.

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Der Druck der Medien

Athletenumfrage

Unsere ehemalige Judo-Kaderathletin Christiane Weidendorfer schreibt gerade an ihrer Bachelorarbeit und hat eine Studie konzipiert, in der es um den Einfluss von Medienberichterstattung auf die Leistungsfähigkeit von Spitzensportlern geht. Wir, der Olympiastützpunkt Bayern, unterstützen sie bei ihrer Arbeit und möchten, dass so viele Bundeskaderathleten wie möglich daran teilnehmen. Nur wenn ihr alle mitmacht, können aussagekräftige Ergebnisse entstehen.

Ihr findet den Fragebogen unter folgendem Link: www.umfrageonline.com/s/medienundsportler

Die Ergebnisse sind natürlich anonym. Es haben bereits viele Judoka und Kunstturner vom C bis A-Kader an der Studie teilgenommen. Gesucht sind Sportler aus allen Bereichen – einzige Voraussetzung: ihr gehört dem Nationalkader an.

Macht mit und unterstützt Christiane!

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Spitzensport in Deutschland erfolgreicher machen

OSP und IAT-Beitrag zur leistungssportlichen Neuausrichtung

Harry Bähr (Leiter Olympiastützpunkt Berlin), Michael Scharf (Leiter Olympiastützpunkt Rheinland), Ulf Tippelt (Direktor Institut für Angewandte Trainingswissenschaft) und Jürgen Wick (Leiter Fachbereich Ausdauer am Institut für Angewandte Trainingswissenschaft) haben gemeinsam einen Artikel über eine zukunftsorientierte Neuausrichtung des Leistungssports in Deutschland verfasst.

Für Interessierte steht dieser Artikel in unserer Rubrik "Standpunkte" zum Lesen und zum Download zur Verfügung.

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Ski alpin: Riesenslalom-Weltcup in St. Moritz

13. Weltcup-Sieg für Viktoria Rebensburg - 5/100 fehlen zum Riesenslalomweltcup

St. Moritz (SUI) (20.03.2016) Nach ihrem Finale furioso konnte Viktoria Rebensburg nur noch eines: warten. Warten auf Eva-Maria Brem, warten, ob die Österreicherin vielleicht doch noch vom ersten auf den fünften Platz zurückfallen und ihr, Rebensburg, damit den Sieg im Riesenslalom-Weltcup "schenken" würde. "Ich war mir sicher, dass sie es runterbringt, aber dann habe ich die ersten Schwünge gesehen und gedacht, okaaay, das schaut jetzt doch ein bisschen defensiv aus", schilderte Rebensburg ihre Gedanken.

Am Ende reichte es beim alpinen Weltcup-Finale in St. Moritz dank eines grandiosen zweiten Durchgangs zum dritten Saisonsieg für Rebensburg, allerdings um Haaresbreite nicht zum Gewinn der kleinen Kristallkugel. Zwei Punkte fehlten der Olympiasiegerin von 2010, um die Weltcup-Wertung zum dritten Mal nach 2011 und 2012 zu gewinnen. Oder: Wäre Brem nur 0,05 Sekunden langsamer gewesen, sie wäre tatsächlich lediglich Fünfte geworden und die Kugel an Rebensburg gegangen.

"Schade", sagte Rebensburg, "aber egal: Sie hat es verdient, sie war die Konstantere über die ganze Saison". Alpindirektor Wolfgang Maier erlaubte sich Widerspruch: "Ich denke trotzdem, dass die Viktoria die verdientere Gesamtsiegerin gewesen wäre. Aber die fünf Hundertstel, die haben wir am Anfang des Jahres verloren." Genau genommen verpatzte Rebensburg im vergangenen Herbst die ersten drei von insgesamt acht Riesenslaloms, "eine Katastrophe", sagte sie, seien diese Rennen gewesen.

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Noch ein Rücktritt

Michael Neumayer verabschiedet sich vom Leistungssport

Planegg (dsv, 16.03.2016). Michael Neumayer vom SC 1906 Oberstdorf beendet seine Karriere als aktiver Skispringer. Der 37-jährige Routinier gab seine Entscheidung im Vorfeld des Saisonfinales in Planica bekannt.

"Ich habe in dieser Saison noch einmal alles versucht, um mich wieder unter den besten Skispringern der Welt behaupten zu können. Das ist mir phasenweise, wie bei der Vierschanzentournee, auch gelungen. Aber in den letzten Wochen ist mir klar geworden, dass trotz meines großen Engagements dieses Niveau über einen längeren Zeitraum nicht mehr zu halten ist", begründet Neumayer seine Entscheidung. "Der Entschluss, meine Karriere zu beenden, fiel mir nicht leicht. Skispringen war mir Leidenschaft und Erfüllung zugleich.

Ich hatte eine wirklich schöne Zeit und durfte im Laufe meiner langen Karriere viele wertvolle Erfahrungen als Skispringer sammeln. Aber jetzt ist es an der Zeit aufzuhören und sich neuen Aufgaben zu widmen. Allen, die mich in den letzten Jahren unterstützt haben - Sponsoren, Fans, und ganz besonders, meiner Familie - danke ich von Herzen."

Sein Weltcup-Debüt im Skispringen hatte der diplomierte Betriebswirt beim Auftaktspringen der Vierschanzentournee 2001 in Oberstdorf gegeben. Seitdem absolvierte "Sali" Michael Neumayer 312 (!) Weltcup-Springen und gewann Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften.

Seine größten Erfolge feierte der gebürtige Bad Reichenhaller mit dem Gewinn der Silbermedaillen im Mannschaftsspringen bei den Olympischen Spielen in Vancouver 2010, bei den Weltmeisterschaften 2005 in Oberstdorf und 2013 in Val di Fiemme.

Neben seinem Grand-Prix-Sieg in Hakuba stand Michael Neumayer dreimal auf dem Weltcup-Podest: Erstmals in der Saison 2007/08 beim prestigeträchtigen Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen auf Platz drei. Diesen Platz erreichte er auch in der Gesamtwertung der Tournee.

2010 wurde er beim Heimspringen in Willingen zum zweiten Mal in seiner Karriere Dritter. Seine beste Weltcup-Einzelplatzierung war Platz zwei beim Skifliegen in Vikersund 2013, wo er sich mit 231 Metern ein weiteres Mal zum deutschen Rekordhalter im Skifliegen kürte.

Extrem wertvoll, weil zuverlässig und abgeklärt, war Michael Neumayer auch als Team-Springer. Ob bei Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften oder im Weltcup: 15 Mal stand Neumayer in Mannschaftswettbewerben auf dem Podest, davon viermal auf Platz eins.

Mit diesem Ausspruch charakterisierte Bundestrainer Werner Schuster die außergewöhnlichen Qualitäten eines Michael Neumayer. Und tatsächlich war Neumayer über viele Jahre ein wichtiger Erfolgsgarant auf dem Weg zum Umbau der Mannschaft von der Ära Schmitt/Hannwald hin zu den Erfolgen der aktuellen Mannschaft um Severin Freund.

"Fair, mannschaftsdienlich, trainingsfleißig, anpassungsfähig - man könnte die Liste der positiven Eigenschaften des Michael Neumayer mühelos fortsetzen", sagt Werner Schuster. "Mit ihm tritt einer zurück, der über Jahre das deutsche Skispringen hoch gehalten hat. Auch wenn Michael trotz dreier Podiumsplatzierungen ein großer Sieg versagt geblieben ist, so hat er gerade in der Umbauphase der Mannschaft große Verantwortung für das deutsche Skispringen übernommen und damit großen Anteil an dem jetzt so erfolgreichen Team. In diese Zeit fällt beispielsweise der dritte Platz in der Tourneewertung 2008. In den Folgejahren hat sich Michael ohne Reibungsverluste in die junge Mannschaft integriert und war als erfahrener Skispringer ein gefragter und wichtiger Ansprechpartner."

Dem Sport möchte Michael Neumayer nach Beendigung seiner Karriere weiter treu bleiben und in naher Zukunft die Ausbildung zum Technisch Delegierten bei der FIS absolvieren.

"Mit Michael Neumayer verlässt ein verdienter Sportler des Deutschen Skiverbandes die internationale Wettkampfbühne", sagt Karin Orgeldinger, Sportdirektorin Nordisch im DSV. "Wir bedauern seine Entscheidung, obgleich wir diese natürlich akzeptieren. Um so mehr freuen wir uns, dass Michael sich zum Technischen Delegierten (TD) ausbilden lassen möchte. Mit seiner Erfahrung und seinem Know-how ist er für das Gesamtsystem Skispringen eine Bereicherung."

"Mit Michael Neumayer beendet ein langjähriger Leistungsträger seine Karriere. Michael war über viele Jahre hinweg sportlich und menschlich ein extrem wichtiger Eckpfeiler der Mannschaft. Der Deutsche Skiverband wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute. Die Tür steht ihm jederzeit offen", sagt Horst Hüttel, Sportlicher Leiter Skisprung/Nordische Kombination im Deutschen Skiverband.

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Biathlon: WM in Oslo

Laura Dahlmeier mit fünf Medaillen

Oslo (NOR) (12./13.03.2016) Silberner Abschluss einer märchenhaften WM: Biathletin Laura Dahlmeier hat bei den Titelkämpfen in Oslo auch im Massenstart Edelmetall gewonnen.
Im Rennen über 12,5 km musste die 22-Jährige aus Partenkirchen nur der Französin Marie Dorin Habert den Vortritt lassen, Bronze ging an Kaisa Mäkäräinen aus Finnland.

Für Dahlmeier war es die fünfte Medaille am Holmenkollen - zu ihrer zweiten Goldmedaille nach dem Triumph in der Verfolgung fehlten ihr 7,3 Sekunden.

"Es ist absolut gigantisch. Ich hätte das zwischenzeitlich nicht mehr für möglich gehalten", sagte Dahlmeier im ZDF: "Es waren wirklich tolle Weltmeisterschaften. Ein bisschen überrascht bin ich schon, dass ich in jedem Rennen eine Medaille gewonnen habe."

Am Freitag hatte sie mitgeholfen, zusammen mit Franziska Preuss, Franziska Hildebrand und Maren Hammerschmidt Bronze in der Staffel zu gewinnen.

Mittlerweile kann Dahlemier in sämtlichen Rennen um Siege mitlaufen. Selbst im schweren Einzel gewann sie Bronze und übertrumpfte damit Magdalena Neuner. Nicht einmal die Rekordweltmeisterin holte in ihrer Karriere Edelmetall im Klassiker über 15 km.

Die Ausnahmekönnerin sieht das jedoch entspannt: "Es bringt gar nicht so viel, sich jetzt schon große Gedanken um die Zukunft zu machen. Ich versuche das ein bisschen wegzuschieben."

Für die deutschen Herren blieb es bei dieser WM bei einer (Silber-)Medaille in der Staffel, die neben Erik Lesser, Benedikt Doll und Arnd Peiffer auch Simon Schempp half zu gewinnen.

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Andreas Birnbacher beendet seine Karriere

Nach der WM ist Schluss

(08.03.2016) Der ehemalige Weltmeister Andreas Birnbacher wird nach der Biathlon-WM in Oslo seine aktive Laufbahn beenden.
Das verkündete der 34-Jährige am Dienstag in Norwegen.

"Am Sonntag ist meine Karriere definitiv zu Ende", sagte der sechsmalige Weltcupsieger: "Mir ist wichtig, dass ich die Biathlon-Bühne mit einem positiven Gefühl verlassen kann."

Am Donnerstag wird Birnbacher im Einzel über 20 km zum Einsatz kommen, womöglich wird es nach 15 Jahren im Weltcup sein letzter Wettkampf überhaupt.

"Ich will mein letztes Rennen im Einzel genießen. Vielleicht komme ich ja noch in der Staffel oder dem Massenstart zum Einsatz", sagte der zweifache Familienvater. Im Weltcup wird er anschließend jedoch nicht mehr starten.

Birnbacher ist glücklich, dass er selbst über das Ende seiner Karriere entscheiden kann. "In dieser Saison ist es mir schon gelungen, gute Rennen zu machen. Ich werde nicht gezwungen, von der Leistung her aufzuhören", sagte der Schlechinger. Dem Biathlon wird er auch in Zukunft erhalten bleiben und im Herbst an der Trainerakademie in Köln eine Ausbildung beginnen.

Größter Erfolg Birnbachers war der WM-Sieg mit der Mixedstaffel 2008 in Östersund. 2007 gewann der Bayer mit Silber im Massenstart von Antholz seine einzige WM-Einzelmedaille. Seinen letzten Weltcupsieg feierte Birnbacher am 16. Dezember 2012 im slowenischen Pokljuka.

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Biathlon-WM in Oslo (NOR)

Laura Dahlmeier holt Gold und Bronze

Oslo (NOR) (05./06.03.2016) Zunächst bescherte Laura Dahlmeier (Partenkirchen) den deutschen Biathleten am vergangenen Samstag bei der WM in Oslo die zweite Medaille. Nach dem Silbercoup der Mixedstaffel sprintete die 22-Jährige im Rennen über 7,5 km trotz eines Schießfehlers auf den dritten Platz.

Dann aber schlug sie richtig zu und sicherte sich den WM-Titel im Verfolgungsrennen. Sie erfüllte sich einen Lebenstraum und überraschte mit beeindruckender Coolness.

Die viermalige Saisonsiegerin Dahlmeier startete bei schwierigen Windverhältnissen perfekt und lief nach den ersten beiden fehlerfreien Schießeinlagen hinter Titelverteidigerin Dorin-Habert auf den zweiten Platz nach vorne.
Nach dem ersten Stehendschießen ging die passionierte Bergsteigerin schließlich in Führung und lag mehr als 40 Sekunden vor Wierer.

Während die Konkurrenz Fehler um Fehler schoss, versenkte sie alle 20 Schüsse im Ziel. "Mir ist es gelungen, die Ruhe zu übertragen. Die null Fehler waren der Schlüssel zum Erfolg", betonte die ehemalige Junioren-Weltmeisterin.
Drei Jahre nach Weltcup-Debüt

In der Ehrenloge von Norwegens König Harald V. wurde Laura Dahlmeier langsam klar, was für ein Meisterstück sie gerade abgeliefert hatte.
"Meine Eltern haben zu mir gesagt, wenn du dich anstrengst, dann schaffst du es auch zum König. Jetzt ist der Traum in Erfüllung gegangen", sagte Dahlmeier nach ihrem sensationellen Gold-Coup bei der Biathlon-WM in Oslo.
Einen Tag nach Bronze im Sprint trat die 22-Jährige mit dem Sieg in der Verfolgung in die Fußstapfen von Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner.
Weltmeisterin Laura Dahlmeier im lockeren Gespräch mit König Harald V.

"Es war ein perfekter Tag mit einem perfekten Rennen. Ich kann es noch gar nicht fassen. Ein Einzeltitel war immer mein Traum, ich habe es geschafft. Das macht mich sprachlos", sagte Dahlmeier.

Dahlmeier krönte sich am Holmenkollen zur ersten deutschen Einzel-Weltmeisterin seit dem Rücktritt von Neuner vor knapp vier Jahren.

In Oslo verpasste Franziska Hildebrand  derweil als Vierte in der Verfolgung nur knapp das Podest. Das glänzende deutsche Mannschaftsergebnis vollendete Franziska Preuß (Haag) als Sechste. Vanessa Hinz (Schliersee) hatte als 61. des Sprints die Qualifikation für das Jagdrennen verpasst.

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Biathlon-WM in Oslo (NOR)

Deutsche Mixedstaffel holt Silber hinter Frankreich

Oslo (NOR) (03.03.2016) Als Simon Schempp nach seinem unglaublichen Schluss-Spurt wieder zu Kräften gekommen war, ärgerte er sich keine Sekunde über den verpassten WM-Triumph.
"Wir haben definitiv eine Medaille gewonnen und nicht Gold verloren. Wir sind absolut glücklich mit Silber", sagte der bärenstarke Schlussläufer der deutschen Biathlon-Mixedstaffel nach dem WM-Auftakt in Oslo.
Nur Frankreich stärker als Deutschland

Nur 4,3 Sekunden landete das DSV-Quartett mit Schempp, Franziska Preuß, Franziska Hildebrand und Arnd Peiffer nach 2x6 und 2x7,5 km hinter Frankreich. Dominator Martin Fourcade sicherte seinem Team auf der dramatischen Schlussrunde am Holmenkollen den Sieg in einem äußerst spannenden Rennen.
"Ich habe versucht, alles rauszuholen, aber ich war am Ende ehrlich gesagt einfach zu kaputt", sagte Schempp, der erst kurz vor der Zielgeraden aufgab.

Bis nach dem letzten Schießen war das Rennen noch völlig offen, die späteren Medaillengewinner hatten alle noch die Chance auf den Sieg und lagen innerhalb von acht Sekunden. Schempp konnte eine kleine Lücke zu seinem Dauerrivalen Fourcade sogar noch schließen, doch vorbei kam er nicht mehr.
"Mich hat es vielleicht zu viele Körner gekostet, diese Lücke zu schließen", sagte Schempp. Bronze ging an Olympiasieger Norwegen (+14,4).

Am Ende lagen die Schlussläufer entkräftet im Schnee. Obwohl Fourcade auf der Zielgeraden noch zu einem kleinen Sprung ansetzte und jubelte, brauchte auch er lange, bis er wieder aufstehen konnte. "Simon hat ihn an seine Grenzen geführt. Martin hat sich sicher nicht leicht getan", sagte Peiffer über Schempps starken Auftritt.

Nach dem gelungenen Auftakt lagen sich die deutschen Skijäger schließlich freudig in den Armen."Mich stimmt das auch für die Einzelrennen sehr optimistisch", sagte Schempp.
Zuletzt hatte eine deutsche Mixedstaffel 2012 eine Medaille gewonnen, als in Ruhpolding WM-Bronze heraussprang.

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Barbara Wirth beendet ihre Karriere

"Wertvolle Erfahrungen gesammelt"

(DSV, 02.03.2016) Die alpine Skirennfahrerin Barbara Wirth verabschiedet sich vom Leistungssport. Die 26-jährige Slalom- und Riesenslalomspezialistin wird am kommenden Wochenende im slowakischen Jasna das letzte Weltcup-Rennen ihrer Karriere bestreiten.

Barbara Wirth zieht einen Schlussstrich unter ihre sportliche Karriere. Die alpine Slalomspezialistin, die für den Skiclub Lenggries startet und seit mehr als zehn Jahren zum Kader des Deutschen Skiverbandes (DSV) gehört, konnte in der aktuellen Saison nicht mehr an ihre Top-Leistungen aus den Vorjahren anknüpfen.
"In den letzten Wochen ist mir klar geworden, dass ich trotz großen Engagements meine persönlichen Ziele nicht mehr erreichen konnte", begründet Wirth ihre Entscheidung. "Es war immer mein Anspruch, den Rennsport in aller Konsequenz zu leben. Aber wenn der Erfolg ausbleibt, leidet die Motivation. Ich hatte eine wirklich schöne Zeit und habe viele wertvolle Erfahrungen als Skirennfahrerin sammeln dürfen, doch die Leidenschaft fürs Rennfahren ist nicht mehr die, wie ich sie zu Beginn meiner Karriere verspürt habe. Kurz: es ist an der Zeit, aufzuhören und sich neuen Aufgaben zu widmen. Allen, die mich in den letzten Jahren unterstützt haben, Sponsoren, Fans, und ganz besonders meiner Familie, danke ich von Herzen."


Ihr erstes internationales Ski-Rennen bestritt Barbara Wirth im Winter 2004. Seit 2009 startete die dreimalige Deutsche Meisterin bei 70 Weltcup-Rennen in den Disziplinen Slalom und Riesenslalom. Ihre erfolgreichste Saison fuhr die Zöllnerin im Winter 2013/14, als sie sich sieben Mal unter den Top-20 platzierte. Mit Rang neun erreichte sie beim Slalom in Bormio ihr bestes Weltcup-Resultat und löste das Ticket für die Olympischen Spiele in Sotschi, wo sie Platz 13 belegte.
Barbara Wirth möchte nach Beendigung ihrer Karriere nicht nur dem Sport, sondern auch ihrem Arbeitgeber treu bleiben. "Ich habe mich im Zoll Ski Team immer sehr wohl gefühlt und möchte mich daher innerhalb der Behörde fortbilden."

DSV-Sportdirektor Wolfgang Maier: "Mit Barbara Wirth beendet eine langjährige Kader-Athletin und engagierte Rennfahrerin ihre Karriere. Wir respektieren und bedauern diese Entscheidung und wünschen Barbara für die Zukunft alles Gute!"

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Skeleton: Weltcupfinale am Königssee

Tina Hermann Gesamtweltcupsiegerin

Königssee (bsd/26.02.2016) Skeleton-Weltmeisterin Tina Hermann feierte beim Weltcupfinale am Königssee den zweiten großen Triumph ihrer Skeleton-Karriere vor Jacqueline Lölling. Dritte wurde die Schweizerin Marina Gilardoni.

Nach ihrem eindrucksvollen WM-Titel Anfang Februar in Igls setzte Tina Hermann (Königssee) ihre Siegesserie auf ihrer Heimbahn am bayerischen Königssee fort. Die 23-Jährige gewann das Weltcupfinale mit einem Vorsprung von 0,37 Sekunden. Im zweiten Lauf bewies sie ihre Nervenstärke und zeigte eine eindrucksvolle Fahrt, bei der sie ihren Vorsprung sogar noch ausbaute.

Hermann schließt somit die Saison als Gesamtweltcup-Siegerin mit 1737 Punkten glorreich ab und bestätigte dadurch ihre Konstanz über die ganze Saison. Die junge Skeleton-Sportlerin konnte in diesem Winter fünf von acht Weltcup-Rennen für sich entscheiden.

Die Weltmeisterin freute sich über ihren Gesamtweltcup-Sieg: „Ich habe mir für diese Saison gewünscht, meinen ersten Weltcupsieg zu schaffen. Dass es fünf werden hätte ich nie gedacht. Es ist einfach nur großartig auf der Heimbahn zu gewinnen.“

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Tigerenten Club - Damen-Skispringen

Nachwuchs-Skispringerinnen Gianina Ernst und Louisa Görlich im TV

Zwei Skispringerinnen vom Skiinternat Oberstdorf im TV
‭Luisa hebt ab! Sie ist eine der größten Nachwuchshoffnungen im deutschen Damen-Skisprungteam.
Für ihren Traum, einmal bei den Olympischen Spielen dabei zu sein, trainiert sie hart.

Im Tigerenten Club erzählt sie von ihrem Alltag im Ski-Internat und von dem Gefühl, durch die Luft zu fliegen.

Sendetermine
Samstag, 27. Februar um 10.45 Uhr bei KiKA
Sonntag, 28. Februar um 6.00 Uhr im rbb

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Skeleton: WM in Innsbruck-Igls

Tina Hermann rast zu WM-Gold

Innsbruck-Igls (AUT) (bsd/20.02.2016) Tina Hermann (Königssee) hat bei den Weltmeisterschaften im österreichischen Innsbruck-Igls Gold gewonnen und damit den größten Triumph ihrer noch jungen Skeleton-Karriere gefeiert. Die Weltcup-Spitzenreiterin verwies am Samstag auf der 1.270 Meter langen Olympiabahn von 1976 die Österreicherin Janine Flock sowie die Russin Elena Nikitina auf die weiteren Medaillenränge.

Hermann, die bereits in den ersten beiden von insgesamt vier Läufen am Freitag einen Vorsprung von 0.16 Sekunden auf die Konkurrenz herausfahren konnte, demonstrierte auch am Finaltag ihre Nervenstärke und fahrerische Extraklasse. Mit Laufbestzeit im dritten Durchgang vergrößerte die 23-Jährige ihren Vorsprung zunächst auf beruhigende 0.23 Sekunden. Im Finallauf setzte sie dann mit erneuter Laufbestzeit noch mal einen drauf und distanzierte die erste Verfolgerin Janine Flock am Ende deutlich um 0.46 Sekunden.

Tina Hermann krönte mit WM-Gold eine herausragende Saison: In den bisher sieben ausgetragenen Weltcup-Rennen raste die WM-Fünfte des Vorjahrs bereits vier Mal zum Sieg und belegte noch zwei weitere Male Rang zwei. Nur beim Übersee-Rennen Anfang Januar in Lake Placid schaffte Hermann, die sich vor zwei Wochen in St. Moritz auch EM-Silber sichern konnte, als Vierte nicht den Sprung aufs Weltcup-Podium.

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Skispringen: Weltcup in Lahti

Karl Geiger sensationeller Zweiter

Lahti (FIN) (21.02.2016) Karl Geiger hat beim Weltcup im finnischen Lahti mit dem ersten Podestplatz seiner Karriere für eine Überraschung gesorgt.
Der 23-Jährige flog auf starke 96,0 und 99,5 Meter und musste sich mit 232,2 Punkten einzig dem Österreicher Michael Hayböck (241,4 Punkte) geschlagen geben. Dritter wurde der Japaner Taku Takeuchi (229,9).
Geigers zuvor bestes Ergebnis war ein sechster Platz im Dezember 2012 in Sotschi gewesen.

Weltmeister Severin Freund (Rastbüchl) wurde in einem turbulenten Wettkampf Fünfter.

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Rodeln: Weltcup und EM in Altenberg

Natalie Geisenberger und Felix Loch Gesamt-Weltcupsieger

Altenberg (GER) (bsd/13.02.2016) Olympiasiegerin Natalie Geisenberger hat zum vierten Mal in Folge den Gesamtweltcup gewonnen, im Kampf um den EM-Titel musste sich die 28-Jährige aber ihrer Rivalin Tatjana Hüfner deutlich geschlagen geben.
Hüfner gewann am Sonntag in Altenberg vor Eliza Cauce (Lettland) und Tatjana Iwanowa (Russland), das Weltcup-Rennen wurde zugleich als Europameisterschaft ausgetragen.

Geisenberger wurde Vierte und ist vor dem abschließenden Weltcup in Winterberg am kommenden Wochenende nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.

Am Samstag hatte Olympiasieger und Weltmeister Felix Loch bereits seinen fünften Triumph im Gesamtweltcup in Serie perfekt gemacht, sich zudem den zweiten EM-Titel gesichert und ist im WM-Winter damit Triple-Sieger.

Bei den Doppelsitzern ist die Entscheidung nach dem Sieg von Toni Eggert/Sascha Benecken (BRC Ilsenburg-Harz/RT Suhl) dagegen vertagt.
Die Gesamtweltcupsieger von 2015 gewannen das achte Rennen der Viessmann Weltcup-Serie vor den Weltmeistern und Olympiasiegern Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee).
Somit bleibt die Entscheidung um den Gesamtweltcup vor dem Weltcupfinale am kommenden Wochenende in Winterberg noch offen. Derzeit führen Wendl/Arlt mit 90 Punkten Vorsprung auf die neuen EM-Titelträger (862 Punkte).

Zum Abschluss gewann auch die Teamstaffel der deutschen Rennrodler den Weltcup in Altenberg und sicherte sich damit auch den EM-Titel.

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Bob: WM in Innsbruck-Igls

Johannes Lochner und Joshua Bluhm Vize-Weltmeister

Innsbruck-Igls (AUT) (bsd/14.02.2016) Francesco Friedrich hat bei den Bob-Weltmeisterschaften im österreichischen Innsbruck-Igls den Titel-Hattrick in seiner Paradedisziplin perfekt gemacht und sich zum dritten Mal in Folge WM-Gold im Zweierbob-gesichert.

Den deutschen Doppelsieg machte Johannes Lochner perfekt. Angeschoben von Joshua Bluhm freute sich der 25-Jährige damit erneut über WM-Silber.

Dabei hatte Francesco Friedrich nach den ersten beiden von insgesamt vier Läufen am Vortag noch mit 0.15 Sekunden Rückstand hinter dem bei „WM-Halbzeit“ führenden Lochner zurück gelegen. Mit fulminanter Laufbestzeit im dritten Durchgang konnte Friedrich aufschließen und sich zeitgleich mit Lochner an die Spitze des Feldes setzen. Im vierten und letzten Durchgang zog Friedrich mit erneuter Laufbestzeit an Lochner vorbei und distanzierte den Teamkollegen am Ende um 0.17 Sekunden.

Johannes Lochner hatte in diese Winter kein einziges Weltcup-Rennen bestritten und war aufgrund der großen internen Konkurrenz nur im Europacup angetreten. Durch seinen Sieg bei der Junioren-WM qualifizierte er sich dennoch für Igls, auf der klassischen "Starterbahn" wurde er wegen seiner Stärke auf den ersten Metern als Geheimfavorit gehandelt und hielt dem Druck stand.

"Wir haben da zwei Weltklasse-Athleten, die beiden Jungs haben sich bis auf den letzten Zentimeter bekämpft", sagte Bundestrainer Christoph Langen: "Das waren sensationelle Startzeiten, aber auch in der Bahn waren sie ganz stark."

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Rodeln: Weltcup in Sotschi

Siege für Felix Loch und Wendl/Arlt

Sotschi (RUS) (07.02.2016) Rodel-Olympiasieger Felix Loch steht kurz vor dem erneuten Sieg im Gesamtweltcup.
Der 26-Jährige gewann am Sonntag das Rennen im russischen Sotschi souverän vor seinem härtesten Konkurrenten Wolfgang Kindl und baute seine Führung weiter aus.

Eine Woche nach seinem fünften WM-Triumph am Königssee war Loch mehr als vier Zehntel schneller als der Österreicher. Dritter auf der Olympiabahn von 2014 wurde der Italiener Dominik Fischnaller.
"Im ersten Lauf hatte ich kleinere Probleme", sagte Loch mit Blick auf die holprige Strecke: "Aber ich war mir meiner Sache sehr sicher. Ich bin zufrieden, man kann von einem fast perfekten Wochenende sprechen."

Zum Abschluss fehlte nur der Sieg in der Teamstaffel, die durch den zweiten Platz hinter Russland dennoch die Gesamtführung übernahm.

Am Samstag hatten die deutschen Frauen in einem chaotischen Rennen mit vielen Stürzen den Sieg verpasst.
Weltmeisterin und Olympiasiegerin Natalie Geisenberger landete aber auf dem guten dritten Platz hinter den Russinen Tatjana Iwanowa und Wiktoria Demtschenko.

Bei den Doppelsitzern feierten Tobias Wendl/Tobias Arlt ihren nächsten Sieg.

Damit dürfte die stets so dominante Trainingsgruppe aus Bayern in diesem Winter auch alle Weltcup-Gesamtsieger stellen. Loch, Geisenberger und Wendl/Arlt sind bei den abschließenden Weltcups in Altenberg (zugleich EM 2016) und Winterberg nur noch theoretisch von der Spitze des jeweiligen Klassements zu verdrängen.

So beträgt Lochs Vorsprung auf den letzten verbliebenen Konkurrenten Kindl 105 Punkte. Noch 200 Zähler sind zu gewinnen.

"Es gibt eben einen, der besser ist als die anderen", sagte Kindl mit Blick auf Loch: "In seiner momentanen Form ist er unschlagbar. Der kann sogar kleine Fehler machen, trotzdem kommt da keiner heran."

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Biathlon: Weltcup in Canmore

Deutsche Mixedstaffel gewinnt

Canmore (CAN) (07.02.2016) Die deutschen Biathleten haben zum Abschluss des Weltcups im kanadischen Canmore ihren ersten Saisonsieg mit der Mixedstaffel gefeiert.
Das Quartett des Deutschen Skiverbandes (DSV) mit Franziska Hildebrand, Franziska Preuß, Arnd Peiffer und Simon Schempp setzte sich mit 1:12,9 Minuten Vorsprung vor Italien durch. Dritter nach 2x6 und 2x7,5 km wurde Norwegen (1:23,8 Minuten zurück).
"Es ist etwas ganz Besonderes, in dieser Kombination zusammen mit den Männern zu gewinnen. Das ist wirklich schön", sagte Hildebrand im ZDF. Peiffer meinte: "Wir haben heute verdient mit viel Vorsprung gewonnen."

In den Einzelrennen in der westkanadischen Provinz Alberta hatten Benedikt Doll mit Platz zwei im Massenstart und Simon Schempp als Dritter des Sprints für die Highlights gesorgt. Die Frauen verpassten wie schon vor einer Woche in Antholz/Italien in den Einzelrennen die Podestplätze. Die Single-Mixed-Staffel mit Luise Kummer und Erik Lesser belegte nur den siebten Platz.

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Biathlon: Weltcup in Canmore (CAN)

Simon Schempp sprintet auf Platz 3

Canmore (CAN) (04.02.2016) Staffel-Weltmeister Simon Schempp hat sich zum Auftakt des Biathlon-Weltcups im kanadischen Canmore seinen achten Podestplatz in diesem Winter gesichert. Als Dritter musste sich der 27-Jährige im Sprint über 10 km nur den ebenfalls fehlerfreien Martin Fourcade (Frankreich) und Anton Shipulin (Russland) geschlagen geben. Schempp hatte im Ziel 18,7 Sekunden Rückstand auf Dominator Fourcade und lag 3,0 Sekunden hinter dem Zweitplatzierten Schipulin.

"Ich bin sehr zufrieden mit dem Ausgang", sagte Schempp, dem die harte Strecke in Nordamerika alles abverlangte: "Man muss hier immer Gas geben und hat wenig Zeit zum Ausruhen. Auf der letzten Runde habe ich noch mal richtig Gas gegeben, das macht man aber immer so."

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Rodeln: Weltmeisterschaften am Königssee

Trainingsgruppe Sonnenschein räumt ab

Königssee (29.01.-31.01.2016) Die bayerischen Rodler haben bei der WM am heimischen Königssee sechs von sieben möglichen Titeln und alle olympischen WM-Titel errungen:

Im erstmals in der Geschichte des Rennrodelsports ausgetragenen und nicht-olympischen WM-Sprint sicherten sich Felix Loch und die Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt Premieren-Gold. Natalie Geisenberger wurde Zweite.

In den olympischen Disziplinen schlugen die vier vom Königssee dann richtig zu: Tobias Wendl und Tobias Arlt rasten am Samstag in der Doppelsitzer-Entscheidung der 46. Weltmeisterschaften souverän zu Gold. Die Lokalmatadore setzten sich bereits zum dritten Mal in Serie (nach 2015 & 2013) die WM-Krone auf und bleiben damit auch bei der vierten Großveranstaltung in Folge (Olympiasieg 2014) das Maß der Dinge.

Natalie Geisenberger, polierte mit ihrem Triumph ihre ohnehin schon eindrucksvolle Bilanz bei Weltmeisterschaften noch weiter auf und hat mittlerweile drei Mal Gold (2016, 2015 & 2013), drei Mal Silber (2008, 2009 & 2011) und einmal Bronze (2012) bei Welttitelkämpfen zu Buche stehen. Sie behielt in dem an Spannung kaum zu übertreffenden Wettkampf auf der traditionsreichen Kunsteisbahn am Fuße des Watzmann einmal mehr die Nerven und siegte mit 0.239 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz.

Nach den Triumphfahrten von Natalie Geisenberger und den Doppelsitzern Tobias Wendl/Tobias Arlt, wurde auch Felix Loch seiner Favoritenrolle bei der Heim-WM am Königssee gerecht und setzte sich am Sonntag zum fünften Mal in seiner herausragenden Laufbahn die WM-Krone im Herren-Einzel auf. Felix Loch zauberte trotz widriger Bedingungen bei anhaltendem Schneeregen zweimal souverän Laufbestzeit in den anspruchsvollen Berchtesgadener Eiskanal und verwies die Konkurrenz am Ende mit 0.423 Sekunden Vorsprung deutlich in die Schranken.

Der dreimalige Olympiasieger, der bereits am Freitag im erstmals in der Rennrodelgeschichte ausgetragenen Sprint-Wettbewerb den Titel geholt hatte, freute sich bereits über WM-Medaille Nummer sieben (ohne Team- und Sprintrennen): Neben fünf Mal Gold (2008, 2009, 2012, 2013 & 2016) konnte der Berchtesgadener in den Jahren 2011 & 2015 WM-Silber verbuchen. Nur bei seiner WM-Premiere im Alter von 16 Jahren ging Loch 2007 in Innsbruck-Igls mit Rang neun leer aus.

In der „ewigen WM-Bestenliste“ machte der 26-Jährige damit weiter Boden gut auf Rekordweltmeister Armin Zöggeler. Der Südtiroler sammelte in seiner einzigartigen Karriere sechs Gold-, drei Silber- und eine Bronzemedaille bei Weltmeisterschaften.

Zum Abschluss der Welt-Titelkämpfe holten die Rennrodler des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) am Sonntagnachmittag auch noch Gold im Staffel-Wettbewerb. Die Olympiasieger und frischgebackenen Weltmeister Natalie Geisenberger, Felix Loch und das Doppel Tobias Wendl/Tobias Arlt verwiesen die Mannschaften aus Lettland und Kanada auf die weiteren Medaillenränge und sicherten Deutschland das sechste Staffel-Gold bei Weltmeisterschaften in Folge. Rechnet man die Team-Wettbewerbe dazu, die vor des 2008 eingeführten Staffel-Wettbewerbs ausgetragen wurden, war es sogar das zwölfte Team-Gold für Deutschland in Serie.

Damit räumten die BSD-Asse insgesamt beim Saisonhöhepunkt auf der anspruchsvollen Bahn im Berchtesgadener Land sechs Mal Gold, viermal Silber und zwei Mal Bronze ab.

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Skispringen: Weltcup in Sapporo

Severin Freund knapp am Podest vorbei

Sapporo (JPN) (31. Januar 2016) Der Rücken hält, daran änderte zur großen Erleichterung aller Beteiligten auch ein erneuter Sturz beim Weltcup in Sapporo nichts: Skisprung-Weltmeister Severin Freund (Rastbüchl) beendete die Reise nach Asien mit einem vierten Platz und ließ dabei keine Anzeichen von körperlicher oder mentaler Beeinträchtigung erkennen.

Dass Freund bei schwierigen äußeren Bedingungen auf der Olympiaschanze von 1972 überhaupt so weit vorne landete, war 24 Stunden vor keineswegs absehbar gewesen - obwohl er nach seinem Sturz am Samstag eine schnelle Entwarnung gegeben hatte. Freund ließ der ARD knapp ausrichten, er sei so weit okay, habe sich bei seinem Malheur im zweiten Durchgang am Ort seines ersten Weltcupsieges im Jahr 2011 nicht stärker verletzt.

Am Sonntag zeigte sich Freund dann gut erholt und verpasste das Podest mit Weiten von 131,5 und 129,5 m und insgesamt 252,80 Punkten nur um einen Platz. Am Samstag war er nach seinem Sturz auf Rang zehn zurückgefallen. In der Weltcup-Gesamtwertung bleibt Freund mit 779 Punkten Zweiter hinter Tourneesieger Peter Prevc (Slowenien/1084), der das erste Springen in Sapporo souverän gewonnen hatte, im zweiten aber mit den äußeren Bedingungen überhaupt nicht zurechtkam und hinter Richard Freitag Sechster wurde.

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Lorenz Trautmann ist Judo-„Trainer des Jahres 2015“

„Trainer des Jahres 2015“ im Bereich „Nachwuchs-Leistungssport“

(BJV, 24.01.2016) „Mit Freude und großem Stolz hat uns alle diese Nachricht erfüllt. Lorenz ist sicher ein bayerischer Trainer, der besonders konstante Arbeit leistet und der uns schon viele Jahre mit seinen Athletinnen zeigt, dass unsere Verbandsarbeit die Sportlerinnen in die deutsche Spitze führen kann“, so der Ehrenpräsident des Bayerischen Judoverbandes Gerhard Fleißner.

Wie schon im Antrag zu dieser Wahl aufgelistet, wurde auch in der Laudatio hervorgehoben, dass Lorenz Trautmann alleine in den neun Jahren vor 2015 unzählige nationale Deutsche Mannschafts- und Einzeltitel sowie sehr viele internationale Platzierungen begleiten konnte, die in der logischen Folge zu vielen Nominierungen seiner Athletinnen für Europa- und Weltmeisterschaften geführt haben. Dabei konnte er zusammen mit seinen Athletinnen in den verschiedenen von ihm betreuten Altersklassen in dieser Zeit alleine drei 1. Plätze, drei 2. Plätze und vier 3. Plätze bei Europameisterschaften feiern und auch ein 2. Platz auf einer Weltmeisterschaft geht mit auf sein Konto.

Diese Konstanz gipfelte im vergangenen Jahr dann in der Nominierung von drei seiner Athletinnen für Europameisterschaften, einer für die EYOF und sechs (!) für Weltmeisterschaften. Aus diesen Einzel- und Teamwettkämpfen resultierend konnte er sich dann über drei 3. und vier 5. Plätze freuen.

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Skeleton: Weltcup in Whistler (CAN)

Tina Hermann wieder auf Platz 1

Whistler (CAN) (bsd/23.01.2016) Tina Hermann rast weiter von Sieg zu Sieg! Auf der Hochgeschwindigkeitsbahn im kanadischen Whistler feierte die 23-jährige in der Nacht von Freitag zu Samstag bereits ihren vierten Saisonsieg und untermauerte damit eindrucksvoll ihre Gold-Ambitionen für den Saisonhöhepunkt, den Bob- und Skeleton Weltmeisterschaften Anfang Februar im österreichischen Innsbruck/Igls.

„Das ist der Wahnsinn. Der erste Lauf hat nicht ganz so gut gepasst. Aber im zweiten Lauf habe ich gezeigt, dass ich es hier drauf habe. Ich freue mich total“, so die Siegerin.

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Ski alpin: Weltcup in Kitzbühel

Fritz Dopfer fährt auf Platz drei

Kitzbühel (AUT) (24.01.2016) Fritz Dopfer hat beim Slalom-Klassiker in Kitzbühel seinen ersten Weltcup-Sieg erneut nur knapp verpasst.

Der 28 Jahre alte WM-Zweite aus Garmisch belegte auf dem berühmten Ganslernhang im österreichischen Ski-Mekka den dritten Rang hinter den beiden derzeit weltbesten Slalom-Läufern Henrik Kristoffersen und Marcel Hirscher (Österreich).
Nach dem ersten Lauf hatte Dopfer noch in Führung gelegen, am Ende fehlten ihm 0,45 Sekunden zum ersten Sieg im Weltcup.

"Platz drei da runter, genial! Es war richtig schwierig, ein Kampf von oben bis unten. Aber ich habe mich super ins Zeug gelegt", sagte Dopfer in der ARD: "Dritter Platz in Kitzbühel, hey, wenn mir das jemand vorher gesagt hätte, hätte ich das sofort unterschrieben."

Felix Neureuther erreichte geschwächt durch eine Erkältung immerhin Rang sieben. Stefan Luitz, der mit der Startnummer 69 ins Rennen gegangen war, glänzte mit Rang 16.

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Biathlon: Weltcup in Antholz

Sieg und Platz zwei für Simon Schempp, Männer-Staffel nur knapp geschlagen

Antholz (ITA) (22.-24.01.2016) Simon Schempp hat im Sprint in Antholz der Konkurrenz keine Chance gelassen. Mit einer tadellosen Vorstellung sicherte sich der Deutsche seinen vierten Saisonsieg.
"Was will man mehr? Besser geht es einfach nicht", sagte der Schwabe nach dem souveränen neunten Sieg seiner Karriere. Beim Biathlon-Weltcup in Südtirol baute der Schwabe seine imposante "Italien-Serie" durch den makellosen Triumph im Sprint auf fünf Einzel-Erfolge nacheinander aus.

Einen Tag nach seinem Sieg im Sprint ist Staffel-Weltmeister Simon Schempp (Uhingen) beim Biathlon-Weltcup in Antholz auch in der Verfolgung auf das Podest gestürmt.
Der 27-Jährige schaffte es in Italien nach 12,5 km mit einem Schießfehler auf den zweiten Platz und verpasste nur knapp seinen zehnten Weltcupsieg.
Der Schwabe, der ausgerechnet seinen letzten Schuss daneben setzte, musste sich nur dem bärenstarken Russen Anton Schipulin (2 Fehler) geschlagen geben und hatte im Ziel 10,3 Sekunden Rückstand.

Die deutsche Männerstaffel lief dann zum Abschluss des Biathlon-Weltcups im italienischen Antholz zum ersten Mal in dieser Saison auf das Podest.
Das Quartett mit Erik Lesser, Benedikt Doll, Arnd Peiffer und Simon Schempp belegte nach 4x7,5 km in Südtirol den zweiten Platz und musste sich trotz einer Strafrunde Dolls nur Olympiasieger Russland knapp geschlagen geben. Dritter wurde Norwegen.
Im Ziel ärgerte sich Schlussläufer Schempp maßlos über einen überrundeten Läufer aus Japan, der ihm im letzten Teil der Strecke den Weg versperrte. So konnte er nicht mehr am Russen Anton Schipulin vorbeiziehen und hatte mit einer Sekunde Rückstand das Nachsehen.
"Ich weiß nicht, was da los war. Der Überrundete läuft mitten auf der Strecke, links und rechts schreien die Leute, keine Ahnung, ob der taub ist", sagte Schempp: "Wir haben hier eine ordentliche Staffel abgeliefert und sind mit dem zweiten Platz belohnt worden."

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Skicross: Weltcup am Watles

Heidi Zacher Dritte, Daniel Bohnacker Vierter

Watles (ITA) (17.01.2016) Heidi Zacher ist beim Skicross-Weltcup am Watles in Mals in Südtirol nur knapp am zweiten Saisonsieg vorbeigerast.

Die 27-Jährige musste sich im Finale nach einer kämpferisch starken Vorstellung Olympiasiegern Marielle Thompson und der Olympiadritten Anna Holmlund aus Schweden geschlagen geben, verwies aber die frühere Weltmeisterin Ophelie David auf Rang vier.

"Heidi hat sich im Finale ein bisschen mit der Anna Holmlund verhakelt, das ist schade, sie hatte genügend Geschwindigkeitsüberschuss, um ganz vorne zu sein", sagte Heli Herdt, sportlicher Leiter der deutschen Skicosser.

Zacher, die kurz vor Weihnachten in Innichen/Italien für den einzigen deutschen Saisonerfolg gesorgt hatte, fuhr insgesamt zum siebten Mal in ihrer Karriere aufs Podest.

Bei den Männern, bei denen Daniel Bohnacker am Samstag als Vierter knapp das "Stockerl" verpasst hatte, kam kein Deutscher ins Halbfinale.

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Ski alpin: Weltcup in Flachau (AUT)

Viktoria Rebensburg siegt im Riesenslalom

Flachau (AUT) (17.01.2016) Der Schnee klebte in Knollen in ihren nassen, zu einem Zöpfchen gebundenen Haaren, doch das störte Viktoria Rebensburg nicht im Geringsten.
"Ich bin mega happy", sagte die 26-Jährige nach ihrem Triumph beim Riesenslalom von Flachau - ihrem ersten Weltcup-Sieg seit drei Jahren. "Das ist eine sehr lange Zeit", meinte Rebensburg, "aber egal".

Seit jenem 20. Januar 2013 und dem Super-G im italienischen Cortina d'Ampezzo hatten für den Deutschen Skiverband (DSV) nur Lena Dürr (1) und Maria Höfl-Riesch (3) Siege errungen.

Immer stärkerer Schneefall über der "Hermann Maier Weltcupstrecke" am Grießenkar machte es den Läuferinnen schwer, eine nach der anderen fiel zurück.

Doch Rebensburg, Zweite nach dem ersten Lauf, behielt den Durchblick sowie die Nerven - die zweitplatzierte Ana Drev (Slowenien) distanzierte die Olympiasiegerin von 2010 um stolze 0,94 Sekunden. Rekordsiegerin Lindsey Vonn schied im zweiten Durchgang aus, die Gesamtweltcupführende Lara Gut fiel nach einem groben Schnitzer auf Rang 19 zurück.

"So einen Sieg muss man genießen, vor allem, wenn man ein bisschen älter wird", sagte sie später mit einem Schmunzeln und noch immer "ziemlich geplättet" vom harten Kampf gegen Konkurrenz und Natur.

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Skiflug-WM am Kulm (AUT)

Severin Freund führt Mannschaft zu WM-Silber

(16./17.01.2016) Die DSV-Adler holen sich beim Teamfliegen bei der Skiflug-WM in Bad Mitterndorf die Silbermedaille. Nur die Norweger sind stärker.

Severin Freund fiel jubelnd in die Arme seiner Teamkollegen, Werner Schuster riss erleichtert die Arme in die Höhe: Die deutschen Skispringer haben mit Silber im Teamwettbewerb für einen starken Abschluss der Skiflug-WM am Kulm gesorgt.

"Hier auf dem Podium zu stehen, ist extrem geil. Das hätte uns keiner zugetraut", sagte Freund, der am Samstag mit Rang sechs im Einzel noch eine Enttäuschung erlebt hatte: "Für mich ist das heute so etwas wie ein Happy End, mit der Platzierung bin ich extrem glücklich."

Der verkorkste Auftakt war am Sonntag um 15.55 Uhr aber vergessen. Freund, Richard Freitag, Andreas Wellinger und Stephan Leyhe musste sich nach einer furiosen Aufholjagd in Bad Mitterndorf mit 1357,3 Punkten nur dem neuen Weltmeister Norwegen (1467,7) geschlagen geben. Bronze ging an Gastgeber und Titelverteidiger Österreich (1310,4).

Allen voran Freund unterstrich dabei seine Topform, mit Flügen auf 219,0 und 218,5 m war der Skiflug-Weltmeister von 2014 in beiden Durchgängen bester DSV-Adler.

"Das ist super für uns. Ich bin froh, dass die Mannschaft sich heute belohnt hat", sagte Bundestrainer Schuster, der nach dem Einzel noch zerknirscht gewirkt hatte: Beim überlegenen Sieg von Flugwunder Peter Prevc (Slowenien) verpasste Freund als Titelverteidiger die erhoffte Medaille klar.

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Biathlon: Weltcup in Ruhpolding

Deutsche Biathletinnen verpassen das Treppchen

Ruhpolding (GER) (14.01.2016) Die deutschen Biathletinnen haben nach drei Siegen in Serie das Podest beim Heim-Weltcup in Ruhpolding verpasst.

In der Chiemgau Arena landete Sprint-Siegerin Franziska Hildebrand mit einem Schießfehler auf Platz vier, 0,9 Sekunden fehlten ihr auf die Tagesdritte Gabriela Soukalova aus Tschechien.
Laura Dahlmeier, die in der vergangenen Woche Verfolgung und Massenstart gewonnen hatte, kam nach zwei Fehlern auf Platz neun.

Den Sieg sicherte sich wie im ersten Einzel-Wettkampf der Saison im schwedischen Östersund die italienische Schnellschützin Dorothea Wierer, die fehlerfrei blieb und auch in der Loipe überzeugte.

Platz zwei ging mit 1:09,0 Minuten Rückstand an Kaisa Mäkäräinen aus Finnland (+54,8 Sekunden) vor der Gesamtweltcup-Führenden Soukalova (+1:09,9 Minuten). Beide ließen bei perfekten Bedingungen eine Scheibe stehen.

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Rodeln: Weltcup in Sigulda/LAT

Siege für Wendl/Arlt, Felix Loch und die Teamstaffel

Sigulda (LAT) (bsd/09./10. 01.2016) Nach dem starken Auftakt der deutschen Rennrodlerinnen mit Platz drei für Natalie Geisenberger konnten auch die BSD-Doppelsitzer im ersten Rennen des Jahres überzeugen. Die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee) waren beim fünften Viessmann-Weltcup in Sigulda (LAT) nicht zu schlagen und holten sich wie bei den Weltmeisterschaften im Vorjahr den Sieg.

Die mehrfachen Weltmeister aus Bayern haben am Samstag (09.01.) in souveräner Manier einmal mehr ihr Können gezeigt. Mit zweimal Bestzeit und deutlichen drei Zehntelsekunden Vorsprung verwies das bayerische Duo die Lokalmatadore Gudramovics/Kalnins (LAT) und die Österreicher Penz/Fischler auf die Plätze. Wendl/Arlt feiern damit ihren insgesamt 32. Weltcup-Erfolg, den dritten in dieser Saison.

Felix Loch (RC Berchtesgaden) hat am Sonntag sensationell seinen dritten Weltcup-Sieg in dieser Saison gefeiert. Der 26-jährige Olympiasieger triumphierte beim fünften Viessmann-Weltcup im lettischen Sigulda und holte sich damit den 28. Weltcup-Sieg seiner Laufbahn. Zweiter wurde der Vorjahressieger und Weltmeister Semen Pavlichenko (RUS) vor dem US-Amerikaner Tucker West.

Der Berchtesgadener, der zuletzt auch in Calgary gewann, konnte in beiden Durchgängen mit hervorragenden Läufen seine Konkurrenz distanzieren und mit deutlichem Vorsprung den Sieg herausfahren.

Zum Abschluss des Weltcups in Sigulda holten die BSD-Rennrodler in der anschließenden Team-Staffel Gold. Das deutsche Quartett in der Besetzung Tatjana Hüfner, Felix Loch und dem Doppel Tobias Wendl/Tobias Arlt verwies die Mannschaften aus Lettland und Russland auf die weiteren Plätze.

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Snowboard: Weltcup in Bad Gastein (AUT)

Alexander Bergmann als Fünfter bester Deutscher, Platz zwei im Teambewerb

Bad Gastein (AUT) (08./09.01.2016) Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 28) hat mit Platz fünf und seinem zweiten Top-10-Ergebnis der Saison beim Parallel Slalom Weltcup in Bad Gastein, Österreich, für das beste Ergebnis der deutschen Snowboarder gesorgt.

Bei den Damen überzeugte Cheyenne Loch (Schliersee, 21) wenige Wochen nach ihrem furiosen dritten Platz von Cortina d'Ampezzo, Italien, ebenfalls mit dem Einzug ins Viertelfinale und bestätigte mit Rang sieben ihr Spitzenergebnis von vor der Weihnachtspause. Die junge Bayerin belegt damit den ausgezeichneten fünften Platz im Parallel Slalom Weltcup (960 Punkte).

Im erst dritten parallelen Teambewerb des alpinen Snowboard Weltcups ist es erstmals einem deutschen Mixed gelungen, aufs Podest zu fahren. Selina Jörg (Sonthofen, 27) und Stefan Baumeister (Feldkirchen-Westerham, 22) überzeugten beim Team-Parallel Slalom im österreichischen Bad Gastein mit einer durchwegs starken Performance und Platz zwei.

Bis dato war der vierte Platz bei der Weltcup-Premiere des parallelen Team-Bewerbs im österreichischen Montafon im Dezember 2014 das beste deutsche Ergebnis gewesen. Damals hatten Amelie Kober (Fischbachau, 28) und Alexander Bergmann knapp das Podium verpasst.

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Freund auf Platz zwei bei der Tournee

Prevc (SLO) gewinnt in Bischofshofen und die Vierschanzentournee

 Bischofshofen (A) (6.01.2016): Severin Freund hat den Triumph bei der Vierschanzentournee verpasst, sich mit einem starken Auftritt aber den zweiten Platz gesichert. Der Gesamtsieg ging an den Slowenen Peter Prevc, der auch die Tageswertung für sich entschied. Dritter im Gesamtklassement wurde der Österreicher Michael Hayböck, der Kenneth Gangnes aus Norwegen noch abfangen konnte. Für die deutschen Ski-Adler war es das beste Ergebnis bei der deutsch-österreichischen Traditionstour seit dem Sieg von Sven Hannawald im Jahr 2002.

Für die übrigen DSV-Adler endete die Tournee am Ende eher mäßig. Richard Freitag landete als zweitbester Deutscher auf Rang elf und blieb erstmals bei der Tournee außerhalb der Top 10. "Ich habe mir heute mehr erhofft, das ist ein bisschen ärgerlich", sagte er. Auch die Team-Olympiasieger Andreas Wellinger und Andreas Wank blieben auf den Plätzen 15 und 16 nach gutem Start am Anfang der Tournee am Schluß etwas hinter den Erwartungen zurück.

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 Neureuther und Dopfer zeitgleich auf Platz 4 in Santa Caterina

Marcel Hirscher (A) nicht zu stoppen

Santa Caterina (I) (6.1.2016): Fritz Dopfer und Felix Neureuther sind zeitgleich mit Platz vier beim Slalom in Santa Caterina knapp am Stockerl vorbei gefahren. Neureuther machte in beiden Läufen einen kaptalen Fehler der eine absolute Topposition verhinderte. Dopfer zeigte im zweiten Lauf eine super Leistung und fuhr noch von Platz 11 vom ersten Lauf auf Platz vier vor. Marcel Hirscher (A) gewann mit Laufbestleistung im zweiten Lauf knapp vor Henrik Kristoffersen (NOR) und Alexander (Choroschilow (RUS). Dominik Stehle wurde 24. und sammelte wichtige Weltcup Punkte.

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Freund starker Dritter in Garmisch-Partenkirchen

DSV Adler überwinden "Garmisch-Trauma"

Garmisch-Partenkirchen (1.1.2016): "Wenn mir einer vorher etwas von einem Podium erzählt hätte, hätte ich das blind unterschrieben", sagte Severin Freund gegenüber dem ZDF, nachdem er mit Platz drei beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen seine "Zitter-Schanze" endlich gebändigt hatte und "das war mit Abstand mein bester Wettkampf hier, daher bin ich absolut zufrieden". Zweitbester Deutscher wurde Richard Freitag, der als sehr guter Sechster ebenfalls sein bestes Garmisch-Ergebnis verbuchte. Die DSV Adler haben somit das "Garmisch Trauma" nach mehreren Anläufen endlich überwunden. "Ich wollte schon immer einmal aus Garmisch rausfahren und um den Tournee-Sieg kämpfen. Das haben wir jetzt geschafft", sagte DSV Cheftrainer Werner Schuster.
Drei Tage nach seinem Triumph in Oberstdorf fiel der 27-Jährige Freund in der Gesamtwertung allerdings auf Rang zwei zurück. Neuer Spitzenreiter ist jetzt Topfavorit Peter Prevc (SLO), der in Garmisch mit starken Flügen auf 133,5 und 136,0 Meter und 272,7 Punkten vor dem Norweger Kenneth Gangnes (260,1 Punkte) und Freund (256,8) triumphierte.
Wieder gab es auch ein starkes Mannschaftsergebnis: Stark präsentierte sich Andreas Wank, der als Elfter seine zweite Top-10-Platzierung der vergangenen zwei Jahre knapp verpasste. Ebenfalls Weltcup-Punkte sammelten Andreas Wellinger, Tournee-Debütant David Siegel, Stephan Leyhe und Michael Neumayer auf den Rängen 14, 16, 17 und 29.

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Viktoria Rebensburg rast aufs Stockerl

Beim Riesenslalom von Lienz fährt die deutsche Spitzenfahrerin zu ihrem besten Saisonergebnis. Lara Gut gewinnt erneut.

Viktoria Rebensburg riss die Arme in die Höhe, sie lachte, sie wirkte gelöst und blickte so vergnügt drein wie lange nicht mehr. Fast schien es, als sei vier Tage nach dem Heiligen Abend gleich noch einmal Bescherung gewesen für die beste deutsche Ski-Rennläuferin. Tatsächlich musste der 26 Jahre alten Olympiasiegerin von 2010 der dritte Rang beim Weltcup-Riesenslalom im österreichischen Lienz vorkommen wie ein Neustart in die bislang enttäuschende Saison.Beim Sieg der Schweizerin Lara Gut vor der Liechtensteinerin Tina Weirather fuhr Rebensburg zum ersten Mal seit dem Rennen in Maribor vor zehn Monaten wieder aufs Siegertreppchen.
In der Tat scheint der Knoten nun geplatzt. Erneut mit etwas Verspätung. Vergangenen Februar war Rebensburg nach ebenfalls zähem Saisonverlauf bei der WM zu Silber gefahren, mit Beginn dieses Winters kehrten die Materialprobleme dann aber zurück.Erst vor knapp einer Woche im französischen Courcheve war Rebensburg vorn dabei. Sie fuhr dort zwei gute Läufe und verpasste als Vierte nur um 0,21 Sekunden den Sprung auf das Siegertreppchen.Diesmal gelang der Durchbruch. Vor dem Rennen in Courchevel hatte Rebensburg an ihren Schuhen und der Bindungsplatte auf dem Ski herumgetüftelt. Der vierte Rang dort verschaffte ihr prompt neues Selbstvertrauen, das war auf dem Schlossberg in Lienz nicht zu übersehen.Nach dem ersten Lauf war sie noch Fünfte gewesen, im zweiten ließ sie sich dann auch von einem Patzer und von Rückenproblemen, deretwegen sie zwischen den Läufen hatte behandelt werden müssen, nicht stoppen.
Quelle: sport1.de

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Wahl zum Sportler/in des Jahres

Bayerische Sportler/innen vorne mit dabei

Baden-Baden (20.12.2015) :

Das Geheimnis ist gelüftet: Ein Quartett von der Schanze und aus der Loipe, der König von Kona und die Goldschürferin aus dem Erzgebirge sind Deutschlands „Sportler des Jahres“ 2015. Die Weltmeister von Falun, die Nordischen Kombinierer Tino Edelmann, Fabian Rießle, Eric Frenzel und Johannes Rydzek, haben bei der 69. Auflage der Sportler-Gala den Titel „Mannschaft des Jahres“ gewonnen. Es war eine Premiere: Noch nie stand ein Kombinierer-Quartett bei der „Familienfeier des deutschen Sports“ in Baden-Baden ganz oben auf der Bühne.

Den Schlusspunkt unter ein unglaubliches Jahr setzte Jan Frodeno: Am sprichwörtlich anderen Ende der Welt, in Kona auf Hawaii, krönte sich der Ausnahme-Athlet im Oktober zum Triathlon-König. Das Triple aus Langdistanz-Weltmeisterschaft (WM), Europameisterschaft (EM) in Frankfurt und Olympia-Titel 2008 war zuvor noch keinem Triathleten in der Geschichte des Ironman Hawaii gelungen. Zweiter wurde Severin Freund: Der Skispringer lag mit 2352 Punkten knapp hinter Frodeno (2491 Zähler).

Deutschlands „Königin der Athleten“ des Jahres 2015 ist Christina Schwanitz. Die Kugelstoßerin aus Sachsen fand ein Jahr nach ihrem EM-Triumph bei der Leichtathletik-WM in Peking den perfekten Stoß und kürte sich zur Weltmeisterin. Lediglich vier Punkte Vorsprung hatte die Siegerin von Baden-Baden am Ende vor ihrer Leichtathletik-Kollegin Katharina Molitor. Die Speerwerferin kam auf insgesamt 1260 Zähler.

Thomas Lurz, 12facher Weltmeister im Schwimmen, erhält den diesjährigen „Sparkassenpreis für Vorbilder im Sport“.

 

Platzierungen Männer:

1. Jan Frodeno (Triathlon)
2. Severin Freund (Skispringen)
3. Johannes Rydzek (Ski nordisch)
4. Erik Lesser (Biathlon)
5. Marco Koch (Schwimmen)
6. Felix Neureuther (Ski alpin)
7. André Greipel (Radsport)
8. John Degenkolb (Radsport)
9. Michael Jung (Vielseitigkeit)
10. Markus Rehm (Para-Leichtathletik)
11. Sebastian Vollmer (American Football)
12. Frank Stäbler (Ringen)
13. Raphael Holzdeppe (Leichtathletik)
14. Sebastian Brendel (Kanu)
15. Felix Loch (Rodeln)
16. Dimitri Ovtcharov (Tischtennis)
17. Rico Freimuth (Leichtathletik) 
18. David Storl (Leichtathletik)
19. Pascal Wehrlein (Motorsport)
20. Fritz Dopfer (Ski alpin)

Platzierung Frauen

1 . Christina Schwanitz (Leichtathletik)
2 . Katharina Molitor (Leichtathletik)
3 . Lena Schöneborn (Moderner Fünfkampf)
4 . Carina Vogt (Skispringen)
5 . Natalie Geisenberger (Rodeln)
6 . Gesa Felicitas Krause (Leichtathletik)
7 . Anna Schaffelhuber (Para-Ski)
8 . Cindy Roleder (Leichtathletik)
9 . Laura Dahlmeier (Biathlon)
10 . Angelique Kerber (Tennis)
11 . Claudia Pechstein (Eisschnelllauf)
12 . Kristina Vogel (Radsport)
13 . Pauline Schäfer (Kunstturnen)
14 . Franziska Preuß (Biathlon)
15 . Viktoria Rebensburg (Ski alpin)
16 . Sabine Spitz (Mountainbike)
17 . Lisa Zimmermann (Slopestyle)
18 . Hanne Brenner (Para-Dressur)
19 . Kristina Bröring-Sprehe (Dressurreiten)
20. Stefanie Pohl (Radsport)

Platzierungen Mannschaft

 1. Nordische Kombination, Team (Skisport)
2. Biathlon-Staffel, Frauen (Biathlon)
3. Biathlon-Staffel, Männer (Biathlon)
4. 1. FFC Frankfurt, Frauen (Fußball)
5. Mixed-Team Skispringen (Skispringen)
6. Vielseitigkeits-Reiter (Reiten)
7. Beach-Volleyball, Frauen (Volleyball)
8. Vierer-Bob (Bob)
9. 4 × 100 m-Para-Staffel (Leichtathletik)
10. Herren-Doppelvierer (Rudern)
11. Tischtennis-Team, Damen (Tischtennis)
12. Hockey-Herren (Hockey)
13. Freiwasser-Team (Schwimmen)
14. FC Bayern München (Fußball)
15. Zweier-Bob (Bob)
16. Deutschland-Achter (Rudern)
17. Tobi-Express, Rodel-Doppelsitzer (Rodeln)
18. *Moderner Fünfkampf, Staffel, Herren
19. Zweier Canadier, Kanu-Slalom (Kanu)
20. Kajak-Zweier (Kajak)

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Rodeln: "The Imperium strikes back", Loch siegt in Calgary

Julian von Schleinitz verpasst das Podium nur knapp

Calgary (bsd/20.12.2015) Felix Loch ist beim vierten Viessmann Weltcup im kanadischen Calgary wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Der Berchtesgadener gewann vor dem US-Amerikaner Chris Mazdzer und dem Österreicher Wolfang Kindl und feierte damit seinen ersten Saisonsieg. Nachdem der mehrfache Olympiasieger den Sieg beim Weltcup in Lake Placid (USA) kurz vor dem Ziel verschenkt hatte, dominierte Loch gestrige Rennen.  Der 26-Jährige legte schon im ersten Lauf den Grundstein für seinen Sieg und gewann am Ende mit einem deutlichen Vorsprung von über drei Zehntelsekunden.  Der 24-jährige Julian von Schleinitz verpasste, wie auch in Lake Placid, leider knapp das Podest. Nur hauchdünne drei Tausendstelsekunden fehlten Schleinitz am Ende auf den Drittplatzierten Kindl und seinem ersten Podestplatz.

 
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Skicross: Heidi Zacher holt ihren 2. Weltcupsieg

Anna Wörner in Innichen (A) auf Platz 8

Innichen (A) 19.12.2015: Wenn Drei sich streiten freut sich die Vierte, so könnte man den Weltcupsieg von Heidi Zacher beim Skicross Weltcup in Innichen skizzieren. Eigentlich lag Zacher im Finale bereits abgeschlagen auf Platz vier, da räumte sich die Konkurrenz gegenseitig ab und stürzte. Zacher zog vorbei und feierte den zweiten Weltcupsieg ihrer Karriere. Anna Wörner rundete mit Platz acht das gute Abschneiden der DSV Sportlerinnen ab.

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Biathlon: Dalmeier macht es Schempp in Pokljuka nach

Preus 5. und Hinz 6.

Pokljuka (SLO) 19.12.2015: Einen Tag nach ihrem zweiten Platz im Sprint setzte sich die 22-Jährige Dahlmeier nach einem perfekten Auftritt ohne Schießfehler mit 18,0 Sekunden Vorsprung vor Marie Dorin Habert (Frankreich/0 Fehler) durch. Platz drei sicherte sich nach 10 Kilometern Kaisa Mäkäräinen (Finnland). Für die Staffel-Weltmeisterin war es der zweite Erfolg in diesem Winter, zudem schaffte es Dahlmeier im vierten Rennen bereits zum dritten Mal auf das Podest. Zweitbeste Deutsche wurde Franziska Preuß mit einem Schießfehler auf Rang fünf, direkt dahinter schaffte es Vanessa Hinz  als Sechste ins Ziel. Wieder ein starker Wettkampf für das DSV Team. Miriam Gössner fing sich allerdings durch einen Frühstart direkt eine 30 Sek. Strafe ein und war damit chancenlos.

 
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Biathlon: Dahlmeier Zweite, Hildebrand Dritte im Sprint

Alle deutschen Starterinnen unter den besten 15 in Pokljuka (SLO)

Pokljuka (SLO) (18.12.2015): Nächstes starkes Ergebnis der deutschen Biathletinnen: Beim Sprint in Pokljuka/Slowenien liefen Laura Dahlmeier als Zweite und Franziska Hildebrand als Dritte aufs Podest. Schneller war nur die Französin Marie Dorin-Habert. Dahlmeier fehlten am Ende nur 1,1 Sekunden zum Sieg, Hildebrand hatte 13 Sekunden Rückstand auf Dorin-Habert. Alle Deutschen platzierten sich unter den ersten 15. Maren Hammerschmidt (Platz sieben) und Franziska Preuß (Platz neun) schafften es unter die Top 10. Vanessa Hinz (13) und Miriam Gössner (15) komplettierten das herausragende Abschneiden der Deutschen.

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Biathlon: Schempp triumphiert in Pokljuka

Siebter Weltcup-Sieg

Pokljuka (SLO) (17.12.2015) Simon Schempp hat seinen Höhenflug fortgesetzt und in Pokljuka/Slowenien seinen siebten Weltcup-Sieg gefeiert.

Sechs Tage nach seinem Erfolg in Hochfilzen setzte sich der Staffel-Weltmeister im Sprint über 10 km vor dem norwegischen Altmeister Ole Einar Björndalen (+15,2 Sekunden Rückstand) und Jewgeni Garanitschew (Russland/+25,1) durch, die ebenfalls ohne Fehlschuss blieben.

"Ich habe mich einfach gut gefühlt. Es ist der Wahnsinn, dass es wieder gereicht hat", sagte Schempp im ZDF: "Die Grundvoraussetzung dafür war das gute Schießen."

Schempp verschaffte sich damit auch eine glänzende Ausgangsposition für das Verfolgungsrennen am Samstag (11.15 Uhr), bei dem er nun der Gejagte von Björndalen, Dominator Martin Fourcade (Frankreich) und Co. sein wird.

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Ski alpin: Weltcup in Val d'Isere

Zwei Podestplatzierungen für Felix Neureuther

Val d'Isere (FRA) (12./13.12.2015) Felix Neureuther hat den deutschen Ski-Rennläufern am Samstag die erste Podestplatzierung in diesem Winter beschert. Beim Weltcup-Riesenslalom im französischen Val d'Isère belegte der 31 Jahre alte Partenkirchner den zweiten Rang.

"Ich hatte mir vorgenommen, dass ich diesmal im zweiten Lauf mehr attackiere. Dass es gleich zu Platz zwei reicht, ist super", sagte er.
Schneller war lediglich Dauerrivale Marcel Hirscher (Österreich), der am Ort seines ersten Weltcup-Sieges auch seinen 34. feierte.
Hirscher hatte 1,29 Sekunden Vorsprung vor Neureuther, der nach dem ersten Lauf noch auf Rang sechs gelegen hatte. Dritter wurde Victor Muffat-Jeandet aus Frankreich.

Stefan Luitz  belegte Rang sieben, Fritz Dopfer Rang 14. "Vom Skifahren her war das nicht top, aber das Ergebnis ist gut", sagte Luitz. Dopfer dagegen ist auf der Suche nach der Form der vergangenen Jahre. "Ich habe mir mehr erhofft", gestand er.

Am Tag danach fuhr Felix Neureuther beim Weltcup-Slalom seinen zweiten Podestplatz in diesem Winter ein.
Hinter Henrik Kristoffersen aus Norwegen (1:38,87 Minuten) und Marcel Hirscher aus Österreich (1,09 Sekunden zurück) belegte der WM-Dritte den dritten Rang (1,46).

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Skispringen: Weltcup in Nischni Tagil

Severin Freund feiert Jubiläumssieg

Nischni Tagil (RUS) (12.13.12.2015) Weltmeister Severin Freund hat das erste Weltcup-Springen im russischen Nischni Tagil gewonnen und damit seinen 20. Karriere-Sieg gefeiert.

Bei anspruchsvollen und wechselnden Windverhältnissen setzte sich der 27-Jährige aus Rastbüchl nach Sprüngen auf 132,0 und 134,0 m mit 260,0 Punkten deutlich vor dem Slowenen Peter Prevc (248,5) durch.

"Das ist einfach genial gelaufen", sagte Freund. Trotz der schwierigen Bedingungen zeigte der Niederbayer zwei tadellose Sprünge und wiederholte damit seinen Vorjahreserfolg.Bei der Weltcup-Premiere im "Kompleks Tramplinow Aist" am Ural hatte Freund ein Springen gewonnen und zudem einen dritten Platz belegt.

Beim zweiten Weltcup-Wettbewerb ist Weltmeister Severin Freund dagegen deutlich am Podest vorbeigeflogen.

Beim Sieg seines slowenischen Rivalen Peter Prevc reichte es für Freund 24 Stunden nach seinem Erfolg im ersten Springen nur zu Platz zwölf. Die Führung im Gesamtweltcup musste Freund damit an Prevc abgeben.

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Rodeln: Weltcup in Park City/USA

Erster Saisonsieg für Wendl/Arlt, Platz drei für Felix Loch

Park City (USA) (bsd/11.12.2015) Die deutschen Doppelsitzer haben sich beim dritten Rennrodel-Weltcup im amerikanischen Park City am Freitag einmal mehr als überragend präsentiert. Die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee) siegten mit einem mehr als deutlichen Vorsprung vor den beiden Teamkollegen Toni Eggert/Sascha Benecken (BRC Ilsenburg-Harz/RT Suhl) und feierten somit ihren ersten Saisonsieg.

Die beiden Berchtesgadener konnten mit klarer Bestzeit bereits im ersten Lauf die Weichen zum 30. Weltcup-Sieg ihrer Laufbahn stellen.

In den Einzelrennen belegte Natalie Geisenberger (ASV Miesbach) den vierten Rang, Felix Loch Felix Loch (RC Berchtesgaden) schaffte es mit Rang drei erstmals in der saison aufs Podium.

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Skeleton: Weltcup am Königssee

Tina Hermann siegt

Königssee (GER) (11.12.2015) Tina Hermann vom WSV Königssee hat den heutigen Skeleton-Weltcup am Königssee souverän für sich entschieden.

Die Gesamtweltcup-Dritte der vergangenen Saison hatte zuvor in dieser Saison bereits einen Sieg und einen zweiten Platz eingefahren.

Den Grundstein für ihren Erfolg legte Hermann im ersten Lauf (51,63 Sekunden), in dem sie trotz eines nur durchschnittlichen Starts den fast fünf Jahre alten Bahnrekord von Ex-Weltmeisterin Marion Thees um 0,38 Sekunden unterbot.
Der Bestwert hielt allerdings nur bis zum zweiten Durchgang, in dem Hermann nachlegte und den Sieg mit einem erneuten Bahnrekord (51,41) perfekt machte.
Im Ziel betrug Hermanns Vorsprung 1,13 Sekunden auf Lölling und 1,56 Sekunden auf Gilardoni.

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Taekwondo: Tahir Gülec direkt für Olympia 2016 qualifiziert

In der Weltrangliste nicht mehr von einem Qualifikationsplatz zu verdrängen

Mexiko-Stadt (MEX) (05.12.2015) Beim Taekwondo Grand-Prix-Finale in Mexiko-Stadt hat sich Tahir Gülec (Nürnberg) direkt für die Olympischen Spiele 2016 qualifiziert.

Bei diesem Grand-Prix-Finale, dem letzten Turnier, das für die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio gewertet wird, sind nach dem Turnier die ersten sechs der Weltrangliste direkt qualifiziert.

Tahir Gülec, ehemaliger Schüler der Eliteschule des Sports, Bertolt-Brecht Schule in Nürnberg und jetzt Sportsoldat bei der Sportfördergruppe der Bw in Sonthofen, lag vor dem Turnier auf diesem sechsten Platz der Weltrangliste. Er musste, falls er nicht selbst Bronze holt, hoffen, dass seine drei Verfolger Damon Sansum, René Lizarraga und Cheick Sallah Cissé ebenfalls keinen Medaillenplatz erreichen.

Da dies keinem der Konkurrenten gelang und der letzte direkte Konkurrent von Gülec (Cisse) sein Match gegen Aaron Cook verlor, ist Tahir Gülec der sechste Platz der Weltrangliste und die damit verbundene direkte Qualifikation für Rio nicht mehr zu nehmen.

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Skispringen: Weltcup in Lillehammer

Severin Freund auf den Plätzen eins und vier

Lillehammer (SWE) (05./06.12.2015) Skispringer Severin Freund hat beim nach dem ersten Durchgang abgebrochenen Wind-Weltcup in Lillehammer seinen ersten Saisonsieg gefeiert.

Nach einem mehr als zwei Stunden langen und immer wieder wegen starker Böen unterbrochenen Durchgang lag der 27-Jährige aus Rastbüchl mit einem Sprung auf 94,5 m und 129,7 Punkten hauchdünn vor dem Norweger Kenneth Gagnes (129,6). Dritter wurde dessen Landsmann Andreas Sterjnen.

Für Freund, der bei wenig Aufwind einen tadellosen Sprung zeigte, war es der 19. Weltcup-Erfolg, damit ließ er Sven Hannawald (18) hinter sich.

Marinus Kraus (Oberaudorf) belegte nach einem Sprung auf 97,0 m Platz fünf, die weiteren DSV-Springer fielen bei der Wind-Lotterie ein wenig ab.

Beim zweiten Springen musste sich der 27-Jährige aus Rastbüchl mit Rang fünf begnügen, behielt aber das Gelbe Trikot. Den ersten Sieg seiner Karriere holte Kenneth Gangnes (Norwegen) vor Peter Prevc (Slowenien) und Johann Andre Forfang (Norwegen).

Freund lag nach einem Sprung auf 94,0 m nach dem ersten Durchgang nur auf dem zehnten Rang, kletterte mit einem starken Satz auf 99,5 m aber noch nach vorne. Mit 269,1 Punkten fehlten 3,4 Zähler zum Podest.

Richard Freitag (Aue) und Andreas Wellinger (Ruhpolding) rundeten auf den Plätzen sechs und sieben das gute deutsche Ergebnis ab.

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Skicross: Anna Wörner Vierte beim Weltcup-Auftakt in Montafon

Daniel Bohnacker auf Platz fünf

Montafon (AUT) (05.12.2015) Anna Wörner (Partenkirchen) hat beim Weltcup-Auftakt der Skicrosser im österreichischen Montafon den Sprung auf das Podest knapp verpasst.
Die 26-Jährige belegte hinter Olympiasiegerin Marielle Thompson (Kanada), Anna Holmlund (Schweden) und Katrin Ofner (Österreich) den vierten Platz.

Bei den Männern überzeugte Daniel Bohnacker (Gehrhausen) mit Platz fünf. Den Tagessieg sicherte sich Ex-Weltmeister Christopher Del Bosco (Kanada) vor seinem Landsmann Brady Leman, Dritter wurde Filip Flisar (Slowenien).

Thomas Fischer (Ruhpolding) und Paul Ecker (Samerberg) waren bereits im Achtelfinale ausgeschieden, bei den Frauen war für Heidi Zacher (Lenggries) sowie Daniela Maier (Urach) im Viertelfinale Endstation.

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Wahl zum Behindertensportler des Jahres

Schaffelhuber und Kreiter ausgezeichnet

Köln (GER) (SID, 29.11.2015) - Die alpinen Skifahrer Anna Schaffelhuber und Georg Kreiter sind die Behindertensportler des Jahres.

In Abwesenheit der aus formellen Gründe nicht zugelassenen Leichtathleten war die Wahl des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) ein Jahr nach den Winter-Paralympics von Sotschi damit fest in der Hand der Wintersportler. Mannschaft des Jahres wurden zum siebten Mal seit 2006 die Rollstuhl-Basketballerinnen.

Die 22 Jahre alte Monoski-Fahrerin Schaffelhuber (Regensburg), die vor knapp zwei Wochen erst zur Weltbehinderten-Sportlerin gewählt worden war, gewann zum dritten Mal in Folge und zum vierten Mal in den vergangenen fünf Jahren. Diesmal verwies die fünfmalige Paralympics-Sieger von Sotschi Andrea Eskau (Ski nordisch und Radsport/Magdeburg) und Denise Schindler (Radsport/Dachau) auf die Plätze.

Bei den Herren erlebte der Bayer Kreiter (Thanning) mit seiner ersten Wahl ein Happy End. Bei den Paralympics war er in seiner Spezialdisziplin Riesenslalom auf Goldkurs wegen einer Bodenwelle ausgeschieden und brauchte "längere Zeit, um das zu verarbeiten". In Panorama/Kanada holte er dafür in diesem Jahr gleich zweimal WM-Gold und gewann nun auch die Wahl gegen Thomas Brüchle (Tischtennis/Lindau) und Martin Schulz (Paratriathlon/Leipzig).

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Rodeln: Weltcupauftakt in Igls (AUT)

Durchwachsenes Wochenende für bayerische Kufencracks

Igls (AUT) (bsd, 28./29.11.2015) Der Auftakt in die Rennrodel-Weltcupsaison 2015/2016 erwies sich für die bayerischen Kufenkünstler als eher durchwachsenes Wochenende.

Im Einzel führte der dreifache Olympiasieger Felix Loch (RC Berchtesgaden) nach dem ersten Lauf, wurde jedoch von der Jury disqualifiziert. Sein Schlitten entsprach nicht dem vorgegebenen Gewicht des FIL-Reglements. „Das mit Felix ist natürlich sehr ärgerlich. Das dürfte einem erfahrenen Sportler normalerweise nicht passieren. Aber das lehrt uns für die Zukunft wieder aufmerksamer darauf zu achten“, so der Cheftrainer Norbert Loch.

Bei den Damen wurde Natalie Geisenberger Zweite, bei den Doppelsitzern fielen die nach dem ersten Lauf Zweitplatzierten Wendl/Arlt leider noch auf Platz drei zurück.

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Schwimmen: Deutsche Kurzbahnmeisterschaften

19 Medaillen für den Bayerischen Schwimmverband und Deutscher Rekord für Florian Vogel

Wuppertal (GER) (BSV, 19.-22.11.2015) Sehr erfolgreich beendeten die bayerischen Schwimmerinnen und Schwimmer die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften. Insgesamt gab es sieben Gold-, acht Silber- und vier Bronzemedaillen. Neun Mal konnten die für die Kurzbahn-Europmeisterschaften - die vom 2. bis 6. Dezember in Netanya / Israel stattfinden - geforderten Normen unterboten werden. Zehn Bayerische Rekorde standen zu Buche. Besonders erfolgreich war Alexandra Wenk mit drei Titeln.

Auf sich aufmerksam machte erneut Florian Vogel, der mit Deutschem Rekord von 7:33,44 Minuten den Titel über 800 m Freistil gewann und damit Paul Biedermanns Bestmarke, die dieser noch zu Zeiten der Hightech-Schwimmanzüge aufgestellt hatte, pulverisierte.

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Anna Schaffelhuber ist Weltbehindertensportlerin des Jahres

Fünffache Paralympics-Siegerin ausgezeichnet

(dpa, 15.11.2015) Als dritte Deutsche nach Verena Bentele und Gerd Schönfelder darf sich Monoskifahrerin Anna Schaffelhuber über die Auszeichnung als Weltbehindertensportlerin freuen.

Die fünffache Paralympics-Siegerin Anna Schaffelhuber ist Weltbehindertensportlerin. Die 22 Jahre alte Monoskifahrerin aus Bayerbach wurde am Samstag (Ortszeit) bei der Generalversammlung des Internationalen Paralympischen Komitees in Mexiko-Stadt mit dem „Paralympic Sports Award“ für ihre fünf Siege bei den Winterspielen in Sotschi geehrt. Nach Verena Bentele (Biathlon/Langlauf) und Gerd Schönfelder (Ski alpin) 2011 ist Anna Schaffelhuber die dritte Deutsche, die diese Auszeichnung erhielt.

„Ich freue mich so richtig darüber. Diese Auszeichnung hat einen sehr hohen Stellenwert für mich“, sagte die querschnittgelähmte Athletin nach der Preisverleihung. Einer der ersten Gratulanten war Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindersportverbandes. „Das ist eine außergewöhnliche Würdigung einer außergewöhnlichen Leistung der derzeit weltbesten Athletin im paralympischen Ski-Alpin-Sport“, erklärte er.

Den „Paralympic Sports Award“ bei den Männern erhielt der Russe Roman Petuschkow, der bei den Paralympics 2014 in Sotschi als erster Athlet sechsmal Gold gewonnen hat. Als beste Mannschaft wurde das Sledgehockey-Team der USA ausgezeichnet.

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Ski Alpin: Marina Wallner fällt nach Knieverletzungen aus

Sechs bis acht Monate Pause nach Kreuzbandriss

München/Planegg (dsv,06.11.2015) Für Marina Wallner ist die Saison beendet, bevor sie begonnen hat. Die Rennfahrerin von SC Inzell hat sich einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen und muss voraussichtlich sechs bis acht Monate pausieren.

Am Mittwoch hatte sich die 20-jährige Technikspezialistin beim Slalom-Training in Hochgurgl am rechten Knie verletzt. Mannschaftsarzt Dr. Peter Brucker diagnostizierte einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie eine Quetschung des Innenmeniskus.

Kniespezialist Dr. Ernst-Otto Münch führte am Freitag in der Orthopädischen Chirurgie München (OSM) einen arthroskopischen Eingriff an dem verletzten Knie durch, wobei das gerissene Kreuzband durch die körpereigene Semitendinosussehne ersetzt wurde.

"Die Operation verlief sehr positiv", so Dr. Ernst-Otto Münch. "Marina Wallner wird voraussichtlich noch einige Tage im Krankenhaus bleiben, ehe sie mit ersten Rehabilitationsmaßnahmen beginnen kann. Einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, kann Marina in etwa sechs bis acht Monaten wieder mit dem Schneetraining beginnen."

"Die Verletzung ist natürlich bitter, vor allem, weil ich in einer guten Form war", sagt Marina Wallner. "Statt Weltcup-Rennen zu fahren, werde ich mich jetzt auf die Rehabilitation vorbereiten. Mein Ziel ist es, im WM-Winter 2016/17 wieder top fit zu sein."

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Severin Freund als "Skisportler des Jahres 2015" geehrt

Ehrung für den Doppelweltmeister

Skisprung-Weltmeister Severin Freund ist vom Deutschen Skiverband (DSV) als Skisportler des Jahres 2015 ausgezeichnet worden. Der 27-Jährige setzte sich bei der erstmals durchgeführten Wahl unter anderem gegen Biathlon-Weltmeisterin Laura Dahlmeier, Ski-Rennläuder Felix Neureuther sowie die Kombinations-Weltmeister Eric Frenzel und Johannes Rydzek durch. Stimmberechtigt waren die DSV-Sportler aller Disziplinen.

"Dieser Pokal kommt an einen besonderen Platz in meiner Wohnung. Ich selbst habe für Eric Frenzel gestimmt. Ich habe gehört, dass es sehr eng zwischen uns war", sagte Freund (Rastbüchl). Der Niederbayer hatte in der vergangenen Saison WM-Gold von der Großschanze und im Mixed, Silber von der Normalschanze sowie als erster deutscher Skispringer seit Martin Schmitt 1999/2000 den Gesamtweltcup gewonnen.

Zur Wahl standen alle Gewinner des Goldenen Skis, die am Donnerstag in Herzogenaurach ausgezeichnet wurden. Neben Freund, Dahlmeier (Partenkirchen), Neureuther (Partenkirchen), Frenzel (Oberwiesenthal) und Rydzek (Oberstdorf) waren dies die Ski-Rennläufer Fritz Dopfer (Garmisch) und Viktoria Rebensburg (Kreuth), Biathlet Erik Lesser (Fankenhain), Langläuferin Nicole Fessel (Oberstdorf), Skispringerin Carina Vogt (Degenfeld), Skicrosser Paul Eckert (Samerberg) und Skifreestylerin Lisa Zimmermann (Fürth).

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Judo: TSV Großhadern deutscher Judo-Meister

Erster Titel seit 14 Jahren

Esslingen (SZ.de, 11.10.2015) Nach 14 Jahren sind die Judo-Männer aus München wieder deutscher Meister, zum elften Mal in der Vereinsgeschichte. Großhadern hatte zuletzt 2001 den nationalen Mannschaftstitel gewonnen.

Die Endrunde war eine Machtdemonstration. 10:3 gegen den Gastgeber KSV Esslingen im Finale, davor 10:3 gegen Hamburg im Halbfinale. "Wir sind hierher gekommen, um deutscher Meister zu werden. Wir sind deutscher Meister", stellte Trainer Ralf Matusche scheinbar nüchtern fest. Die Genugtuung war ihm indes anzumerken. Lange musste Großhadern auf diesen Moment warten, nach vielen zweiten und dritten Plätzen stand diesmal die einfache Erkenntnis: Das stärkste Team hat verdient gewonnen.

In einem Judo-Bundesligakampf, der aus 14 Einzelkämpfen besteht, muss jedes Team nach dem ersten Durchgang mindestens drei Athleten auswechseln. Das ist gut für denjenigen, der eine gleichwertige Bank hat. In dem Fall: Großhadern. "Wer einen Weltranglisten-Achten mit einem Weltranglisten-Zehnten ersetzen kann, kriegt keine Probleme", brachte Matusche die Erfolgsstrategie auf den Punkt. In beiden Finalkämpfen war der Verlauf nahezu deckungsgleich: Vor der Halbzeit umkämpft und knapp, im zweiten Abschnitt marschierte Großhadern davon. Sechs Kämpfe in Serie gewannen die TSV-Judoka in einem furiosen Schlussspurt gegen Esslingen. Jeder dieser Kämpfe endete klar mit einer großen Wertung. Wieczerzak brauchte nicht mal 30 Sekunden, und Kukoljs Gegner Sandro Makatsaria trat gar nicht mehr an, weil ihm die Verletzungsgefahr zu groß und zu diesem Zeitpunkt sowieso schon alles entschieden war.

Großhaderns Plan ging also auf. Im Finale wolle man alle Mann an Bord haben, hatte Matusche die Saison über stets beteuert. Während in der Vorrunde oft der Nachwuchs ran musste, starteten pünktlich zum Finale die Besten. Das bedeutete allerdings auch, dass in Kolein und Christoph Köberlin nur zwei Kämpfer vom bayerischen Stützpunkt für die Münchner auf die Matte gingen. Lokalmatador Tobias Englmaier fehlte verletzt, Talente wie Lukas Vennekold, David Karle oder Timo Cavelius, die in Großhadern ausgebildet werden, waren zwar dabei, schauten aber nur zu. Betreuer Dempf betonte deshalb explizit: "Heute haben die Stars gekämpft. Aber den Titel haben wir als Mannschaft gewonnen." Langjährige Vereinsmitglieder wie Stefan Friedrich oder Felix Ditschek, die regelmäßig in der Bundesliga antreten, wenn Not am Mann ist, durften sich angesprochen fühlen. "Viele Leute haben dazu beigetragen, dass wir hierher gekommen sind", sagte Dempf, der beim letzten Titelgewinn 2001 selbst mitgekämpft hatte.

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FIS Ski Weltcup am Münchener Olympiaberg findet nicht statt

Endgültige ersatzlose Absage

München (DSV, 03.10.2015) Der für den 1. Januar in München geplante Parallelslalom fällt im kommenden Winter ersatzlos aus. Bis zum letztmöglichen Zeitpunkt hatten sich die Verantwortlichen der Olympiapark München GmbH, des Deutschen Skiverbandes und des Internationalen Skiverbandes FIS um eine Neuauflage des Ski-Events am Olympiaberg bemüht.

Aufgrund der schwierigen organisatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte letztendlich aber nicht die notwendige Planungssicherheit für den Ski-Weltcup 2016 gewährleistet werden.

Damit der attraktive Termin am Neujahrstag für den alpinen Skisport erhalten bleibt, prüft der Deutsche Skiverband nun gemeinsam mit der FIS alternative Konzepte und mögliche Austragungsorte für den Zeitraum ab 2017.

"Wir sind natürlich sehr enttäuscht, dass es uns trotz intensiver Anstrengungen nicht gelungen ist, mit einem nachhaltigen Konzept den Weltcup-Standort München zu sichern", erklärte DSV-Präsident Dr. Franz Steinle. "Aber nach den Absagen in den vergangenen beiden Jahren wäre es gegenüber unseren Athleten, Zuschauern und Helfern und nicht zuletzt gegenüber der FIS und unseren Partnern nicht verantwortlich gewesen, erneut ein derart hohes Ausfallrisiko einzugehen."

In den vergangenen Monaten hatten die Olympiapark München GmbH und der DSV diverse Veranstaltungskonzeptionen und zahlreiche Optimierungsmöglichkeiten geprüft, um den spektakulären City-Event auch in Zukunft durchführen zu können. Weitere Überlegungen, an einen Ersatzort auszuweichen, stellten sich aufgrund unüberwindbarer infrastruktureller und organisatorischer Probleme in der Kürze der Zeit ebenfalls als nicht realisierbar dar.

Olympiapark-Chef Arno Hartung: "Für uns ist diese Entwicklung sehr bitter. Aber nach Abwägung aller Gesichtspunkte ist es nicht vertretbar, die Veranstaltung durchzuführen. Bedauerlich ist die Absage zudem, da wir über fünf Jahre hinweg alles in Bewegung gesetzt und viel investiert haben, um den Ski-Fans in München ein hervorragendes Weltcup-Rennen präsentieren zu können. Das Organisationsteam und die Partner, bei denen ich mich bei dieser Gelegenheit herzlich bedanken möchte, haben dabei vollen Einsatz gebracht."

Trotz der Absage für 2016 sehen der Deutschen Skiverband und die FIS weiterhin großes Potential für ein Alpinrennen am Neujahrstag.

Markus Waldner, Chief Racedirector der FIS: "Der 1. Januar ist und bleibt ein hochattraktives Schaufenster für unseren Sport, das wir seitens der FIS auch in Zukunft gerne nutzen wollen. Wir werden deshalb gemeinsam mit dem Deutschen Skiverband ausloten, ob es eine Möglichkeit gibt, ab 2017 wieder ein solches Event in Deutschland durchführen zu können."

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Elite-Sportschulen, teuer und ineffizient?

Stellungnahme des OSP Bayern zum Artikel im Deutschlandfunk vom 27.9.2015

Der Olympiastützpunkt Bayern widerspricht Prof. Arne Güllich hinsichtlich seiner Aussagen im Interview mit dem Deutschlandfunk vom 27.9.2015, die Eliteschulen des Sports seien teuer und ineffizient.
Die Aussage, dass ein früher Einstieg in eine Eliteschule bei gleichzeitiger frühzeitiger Spezialisierung nicht gleichbedeutend mit einem sportlichen Erfolg im Erwachsenenalter ist, ist nur eingeschränkt richtig. Erfolgreiche Sportler/innen bei Olympischen Spielen sind zu einem überwiegenden Teil bereits bei Junioren Welt- und Europameisterschaften erfolgreich.

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Radsport: Weltmeisterschaft in Richmond

Lisa Brennauer gewinnt bei WM Bronze im Einzelzeitfahren

Richmond (USA) (23.09.2015) Lisa Brennauer hat bei der Straßenrad-WM im amerikanischen Richmond die erfolgreiche Titelverteidigung im Einzelzeitfahren zwar verpasst, mit Bronze aber die nächste Medaille für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) geholt.
Ein Jahr nach ihrem Triumph von Ponferrada musste sich die 27-Jährige aus Kempten der Neuseeländerin Linda Villumsen und Anna van der Breggen aus den Niederlanden geschlagen geben. 
Villumsen, der nach zweimal Silber (2011, 2013) und zweimal Bronze (2010, 2012) der große Wurf gelang, lag im Ziel nach 29,9 km in 40:29,87 Minuten 2,54 Sekunden vor van der Breggen. Brennauer hatte 5,26 Sekunden Rückstand auf die Siegerin.

Zweitbeste Deutsche war Trixi Worrack (Cottbus), WM-Dritte von 2000, auf Platz zehn (+1:19,41), Mieke Kröger (Bielefeld) wurde 19. (+2:20,78), Corinna Lechner (Fürstenfeldbruck) kam nicht über Platz 33 (+3:56,32) hinaus.
Die als letzte Fahrerin auf die Strecke gegangene Brennauer begann verhalten, steigerte sich im Verlauf des Rennens aber deutlich und fuhr noch in die Medaillenränge.

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Kanuslalom-Weltmeisterschaften in London

Silber und Bronze für Funk und Pfeifer

London (ENG) (DKV, 19/20.09.2015) Die Slalom-Kanuten des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) sind bereits am Samstag glänzend in die Finals der Weltmeisterschaften gestartet. Die Bilanz: Nach sechs Jahren wieder ein Titel, ein kompletter Medaillensatz in den beiden olympischen Disziplinen und eine weitere Silberne in den Mannschaftsentscheidungen.

Auf der Olympiastrecke im Lee Valley White Water Centre paddelten zunächst die Leipziger Franz Anton und Jan Benzien zum Titel im Canadier-Zweier, der ersten Goldmedaille für das DKV-Team seit dem Erfolg von Jasmin Schornberg in La Seu d'Urgell 2009.

Gleich nach den Zweiern hatte das DKV-Team erneut Grund zum Jubel und das gleich doppelt. Hinter der neuen Weltmeisterin Katerina Kudejova aus der Tschechischen Republik paddelten Ricarda Funk (Bad Kreuznach, wohnhaft in Augsburg) und Melanie Pfeifer (Augsburg) zu Silber und Bronze.

Im Medaillenjubel fast untergegangen: Das deutsche Team fuhr mit dem Abschneiden in den beiden Einzelwettbewerben selbstverständlich auch die beiden Quotenplätze für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro ein.

Zum Abschluss der Weltmeisterschaften wurde die Canadier-Einer-Mannschaft in der Besetzung Sideris Tasiadis (Augsburg), Nico Bettge und Franz Anton (beide Leipzig) Vizeweltmeister.

Am Nachmittag hatte Alexander Grimm mit Platz fünf im Kajak-Einer für das beste Ergebnis aus deutscher Sicht in den Einzelwettbewerben am zweiten Finaltag gesorgt. Ein Fehler kurz nach dem letzten Aufwärtstor kostete dem Peking-Olympiasieger die mögliche Medaille im Lee Valley White Water Centre, dennoch sicherte er den wichtigen Olympia-Quotenplatz für den Deutschen Kanu-Verband (DKV).

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Rollstuhlbasketball-EM in Worcester

Deutsche Frauen sind Europameister, Herren holen Bronze

Worcester (ENG) (06.09.2015) Die Deutschen Rollstuhl-Basketballerinnen haben sich im Finale der Europameisterschaft in Worcester mit 72:62 (39:31) gegen die Niederlande durchgesetzt. Die deutschen Herren gewinnen Bronze.

Beim Triumph über die Niederlande ließen die deutschen Damen die favorisierten Holländerinnen kaum einmal nah herankommen. Bereits nach dem ersten Viertel stand eine beruhigende 22:10-Führung auf der Anzeigetafel.
Bis zur Halbzeit schrumpfte der Vorsprung zwar bis auf acht Punkte zusammen, doch auch die starken 3-Punkte-Würfe der Niederländerinnen im dritten Abschnitt konnte die Mannschaft von Holger Glinicki nicht aus dem Konzept bringen. "Mit einer taktischen Finte haben wir heute den Trumpf aus dem Ärmel gezogen, auf den die Niederländerinnen keine Antwort hatten“, freute sich der Bundestrainer nach der Schlusssirene fast diebisch über den Coup, der ihm und seinem Team gelungen war.

Die Herren rundeten das starke Abschneiden des deutschen Teams mit dem Gewinn der Bronzemedaille ab. Sie behielten im Kampf um Rang drei ebenfalls gegen die Niederlande klar mit 74:56 (30:30) die Oberhand.

Aus bayerischer Sicht waren beim Gewinn der Medaillen Johanna Welin, Laura Fürst und Sebastian Magenheim dabei

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Seitenwechsel vom Spitzensport in den Beruf

Karrierenachbetreuung abgesegnet

(DOSB, 01.09.2015) Erfolgreiche Bundeskaderathleten erhalten ab sofort das Anrecht, auch nach ihrer Leistungssportkarriere von den Laufbahnberatern an den Olympiastützpunkten betreut zu werden.

In sogenannten Zukunftsgesprächen mit den am aktuellen Wohnort zuständigen Laufbahnberater/innen soll abgeklärt werden, ob konkrete Optionen für die weitere Bildungs- und Berufskarriere bereits bestehen oder gemeinsam erarbeitet werden müssen. 
Wie Dirk Schimmelpfennig, Vorstand Leistungssport im DOSB, erläutert, bekennt sich der DOSB durch diese Zukunftsgespräche zu seiner Verantwortung im Bereich der Dualen Karriere: „Die Planung der Dualen Karriere endet eben nicht mit dem Ausscheiden aus dem Bundeskader.
Die kompetente Beratung und das umfangreiche Netzwerk der Laufbahnberater/innen sollen den Athlet/innen auch im Übergang in die nachsportliche Karriere zur Verfügung stehen.“

Dieses Angebot gilt für Olympiateilnehmer/innen und Sportler/innen mit einem fünfjährigen Bundeskaderstatus. „Wir lassen unsere Top-Athleten und –Athletinnen nicht im Regen stehen, sondern sorgen dafür, dass ihnen der Seitenwechsel gelingt“, ergänzt Dirk Schimmelpfennig.

In die nachsportliche Karriereplanung werden neben den regionalen Netzwerken der Olympiastützpunkte vor allem auch die von der Deutschen Sporthilfe vorgehaltenen Karriere-Module einbezogen. „Wir freuen uns, dass in Abstimmung von DOSB, Olympiastützpunkten und Deutscher Sporthilfe unsere Angebote der Initiative Sprungbrett Zukunft für die besten deutschen Athletinnen und Athleten noch wirkungsvoller angeboten werden können“, sagt Jörg Adami, Mitglied des Vorstands und Direktor Förderung der Sporthilfe.
Karina Winter, als Bogenschützin Siegerin bei den ersten Europaspielen 2015 und Hoffnungsträgerin für Rio 2016 sowie in der DOSB-Athletenkommission für die Thematik der dualen Karriere zuständig, ist begeistert: „Endlich ist es gelungen, in Deutschland das Ende der Spitzensport-Karriere quasi offiziell als Bestandteil der Karriere anzuerkennen“.

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Gut "eingekauft"

Kadettenweltmeister Muhammed Gökce wechselt an die BBS

Taekwondoka Muhammed (Mumi) Gökce wechselt zum 1. September an die Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg.
Der D/C-Kader Sportler, der für Samurai Berlin kämpft, errang erst vor wenigen Tagen seinen bisher größten sportlichen Erfolg, als er bei bei der Kadetten-WM in Muju, Südkorea, die Goldmedaille gewann und die neue Schule nunmehr als Weltmeister betreten kann.

Selbstverständlich flossen bei der Entscheidung, die schulische Laufbahn in Nürnberg fortzusetzen, keinerlei Transfersummen, sondern Argumente, wir freuen uns aber dennoch über einen weiteren erfolgreichen Nachwuchssportler in bayerischen Gefilden.

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Schwimm-WM: Mixed-Lagenstaffel gewinnt Bronze

Erster WM-Podestplatz für Alexandra Wenk

Kazan (RUS) (DSV, 05.08.2015) Mit dieser Medaille hatte gestern noch keiner gerechnet! WM-Bronze für die nicht-olympische 4x100m Mixed-Lagenstaffel des DSV: Annika Bruhn, Hendrik Feldwehr, Alexandra Wenk, Jan-Philip Glania

Nach dem Vorlauf am Morgen durfte vorsichtig gehofft werden. Jetzt ist die Überraschung perfekt! Die 4x100m Lagen Staffel Mixed des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) gewann am Abend bei den Weltmeisterschaften in Kazan (RUS) nach acht Bahnen „Spannung pur“ die Bronzemedaille. In der Besetzung Jan-Philip-Glania, Hendrik Feldwehr, Alexandra Wenk und Annika Bruhn musste sich das DSV-Quartett (3:44.13 Minuten) lediglich den Staffeln aus Großbritannien (3:41.71, neuer Weltrekord) und den USA (3:43.27) geschlagen geben.

Glania ging als Erster über die Rückendistanz ins Wasser und schwamm in 53,52 Sekunden ganz nah an seinen persönlichen Rekord. Auf den Frankfurter folgte Brustspezialist Hendrik Feldwehr der nach starken 59,16 Sekunden an Alexandra Wenk (57,21, Schmetterling) übergab. Die Münchnerin zeigte zum wiederholten Male bei dieser WM ihre klasse Form. Annika Bruhn, die als Schlussschwimmerin gegen Athleten wie Vladimir Morozov (RUS) antreten durfte, verteidigte die dritte Position erfolgreich und brachte nach 54,24 weiteren extrem spannenden Sekunden die vom ganzen DSV-Anhang auf der Tribüne frenetisch gefeierte Bronzemedaille sicher nach Hause. „Mit einer Medaille“, freute sich ein strahlender Hendrik Feldwehr, „hatten wir wirklich nicht gerechnet.“

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Schwimmen: Alexandra Wenk WM-Siebte

Sarah Sjöström siegt mit Weltrekord

Alexandra Wenk hat im ersten WM-Finale ihrer Karriere den siebten Platz belegt. Die 20 Jahre junge Münchnerin schlug über 100 m Schmetterling nach 57,94 Sekunden an und blieb damit knapp über ihrem deutschen Rekord (57,77), den sie im Halbfinale aufgestellt hatte.

Gold ging wie erwartet an Titelverteidigerin Sarah Sjöström in der neuen Weltrekordzeit von 55,64 Sekunden.

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Olympische Winterspiele 2022 finden in Peking statt

Erste Gastgeberstadt mit Sommer- und Winterspielen

(31.07.2015) Peking wird 14 Jahre nach den Sommerspielen 2008 als erste Stadt der Geschichte auch Olympische Winterspiele ausrichten.

Das IOC wählte auf seiner 128. Session in Kuala Lumpur die favorisierte chinesische Hauptstadt zum Gastgeber der Spiele 2022.

Einziger Gegenkandidat war Almaty/Kasachstan. Eine deutsche Bewerbung mit München war am Widerstand der bayrischen Bevölkerung gescheitert.

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Schießen: Europameisterschaften

Christian Reitz Vize-Europameister und Gold für DSB-Mannschaft Standardpistole

Maribor (SLO) (DSchüB, 30.07.2015) Auch am vorletzten Tag der Europameisterschaften in Maribor (Slowenien) waren die deutschen Schützen äußerst erfolgreich. Die Mannschaft Standardpistole mit Christian Reitz (Regensburg), Pierre Michel (Velbert) und Patrick Meyer (Köln) gewann den Europameistertitel, darüber hinaus holte sich Christian Reitz noch Silber im Einzelwettbewerb.

573 Ringe hatte der Pistolen-Allrounder, der eigentlich durch seine großen internationalen Erfolge mit der Schnellfeuerpistole bekannt ist, am Ende der sechs Durchgänge auf dem Konto. Ringgleich war er damit zwar mit seinem Schnellfeuer-Kollegen Alexei Klimow (Russland), doch hatte der Russe im Stechen mit 49:48 das Quäntchen Glück auf seiner Seite und damit die Goldmedaille gewonnen.

Mit exakt 1700 Ringen war das Team des Deutschen Schützenbundes nicht zu schlagen. Die Schützlinge von Trainer Jürgen Wiefel verwiesen Frankreich mit 1691 Ringen klar auf den zweiten Rang. Die Bronzemedaille ging mit 1684 Ringen an Russland.

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Leichtathletik: Deutsche Meisterschaften in Nürnberg

Christina Hering schafft WM-Norm

Nürnberg (25./26.07.2015) Titelverteidigerin Christina Hering (SG Stadtwerke München) ist bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Nürnberg Zweite über 800 Meter geworden und hat die Norm für die WM in Peking geschafft. In 1:59:54 Minuten kam Hering in persönlicher Bestzeit ins Ziel, hinter ihrer Trainingspartnerin Fabienne Kohlmann (LG Karlstadt-Gambach-Lohr). Mit der Münchner 400-Meter-Staffel wurde Hering Dritte.
Bei den SG-Männern holte die 400-Meter-Staffel Silber, wie auch Titelverteidiger Kamghe Gaba im Einzelrennen über 400 Meter. 5000-Meter-Favorit Clemens Bleistein errang ebenfalls Platz zwei.

Florian Orth (LG Regensburg) wurde über die 1500m ebenso Deutscher Meister wie Martin Grau (LSC Höchstadt/Aisch) über die 3000m Hindernis (vor FElix Hentschel, LG Bamberg). Ebenfalls Deutscher Meister darf sich Alexander Ziegler (LG Staufen) nach seinem Erfolg im Hammerwurf nennen.

Jonas Plass (Team Wendelstein) wurde über 400m Dritter vor Johannes TRefz (LG Stadtwerke München).

Bei den Frauen schaffte es zusätzlich Maren Kock (LG Regensburg) über die 1500m ganz nach oben aufs Siegertreppchen.

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Abgeordnete beschließen Erleichterung für Spitzensportler bei der Hochschulzulassung

3% - Vorabquote + Zugang Master

München (Bay. Landtag, 16.07.2015) Mit den Stimmen aller Fraktionen hat der Bayerische Landtag einem Gesetzentwurf der CSU-Fraktion zugestimmt und das Gesetz über die Hochschulzulassung in Bayern geändert. Spitzensportlern, auch Teilnehmern der Paralympics, wird es ab 1. August 2015 im Freistaat erleichtert, ein Studium aufzunehmen, einen Masterabschluss abzulegen oder zu promovieren. Das hat damit zu tun, dass Spitzensportler aufgrund ihres zeitintensiven Trainings oft auch mit Fleiß und Begabung meist nicht den Notenschnitt ihrer Altersgenossen erreichen. Ziel des Gesetzentwurfs ist daher, „mögliche Nachteile auszugleichen, die diesen außergewöhnlich leistungsbereiten jungen Menschen durch ihr im öffentlichen Interesse liegendes sportliches Engagement bei der Verfolgung ihrer Studienziele entstehen“. Hochschulen können künftig nicht mehr nur bis ein Prozent ihrer Studienplätze an Spitzensportler vergeben, sondern bis zu drei Prozent.

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Fabienne Kohlmann läuft 1:58,37

Zweitbeste deutsche Zeit in diesem Jahrtausend

Bellinzona (SUI) (21.07.2015) Mittelstreckenläuferin Fabienne Kohlmann (Karlstadt) hat beim internationalen Leichtathletik-Meeting in Bellinzona mit einer Klassezeit über 800 m überrascht. Die in München wohnhafte 25-Jährige lief in 1:58,37 Minuten die zweitbeste Zeit einer deutschen Athletin in diesem Jahrtausend. Schneller war nur Claudia Gesell (Leverkusen) am 20. August 2000 in 1:58,34 Minuten gewesen.

Kohlmann, die im Winter mit großen Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte und keine geregelte Saisonvorbereitung absolvieren konnte, war erst am 10. Juli bei der Universiade im südkoreanischen Gwangju in 1:59,54 Minuten erstmals unter der Zwei-Minuten-Marke geblieben. Die Psychologie-Studentin hatte damit auch die Norm für die WM in Peking (22. bis 30. August) geknackt.

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Leichtathletik: U 20-EM Eskilstuna

Patrick Karl gewinnt Silber

Eskilstuna (SWE) (BLV, 19.07.2015) Patrick Karl (TV Ochsenfurt) darf sich nach dem Finale über 3000 Meter Hindernis bei den U 20-Europameisterschaften in Eskilstuna (Schweden) den ersehnten Halsschmuck umhängen. Er musst nur den Favoriten Yoanes Chiappinelli aus Italien ziehen lassen und holte Silber.

Die Top Drei im Hindernis-Finale standen schon nach wenigen Runden fest. Der Favorit aus Italien, Yoanes Chiappinelli, drückte aufs Tempo, nur zwei Athleten konnten folgen. Einer von ihnen: Patrick Karl. In dessen Schlepptau: der Bulgare Balasz Juhasz. Während Yoanes Chiapinelli schließlich mit einer weiteren Tempoverschärfung seine letzten Verfolger abschüttelte und in 8:47,58 Minuten zu Gold rannte, machten Karl und Juhasz Silber und Bronze unter sich aus.

„Erst hat er eine Runde geführt, dann hat er mir in der Kurve Platz gemacht und ich bin vorbei“, berichtete Patrick Karl. Angst, dass der Bulgare damit im Windschatten Kräfte für einen besseren Endspurt sammeln könnte, hatte er nicht. „Ich wusste, dass ich stark bin und ihn nicht vorbei lasse!“ lachte er selbstbewusst.

Schon nach einem starken Vorlauf („Der war so locker, den habe ich heute überhaupt nicht in den Beinen gemerkt“) hatte er seine Ambitionen auf Edelmetall verkündet. „Da ist der Halsschmuck“, waren nach dem Rennen seine ersten Worte in der Mixed Zone. Der Leistung des kleinen Italieners zollte er Respekt: „Er war der Favorit“, sagte er. „Wäre ich da mitgegangen, hätte das vielleicht zu viele Körner gekostet – er konnte ja unter dem Wind durch laufen!"

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Segeln: Laser WM in Kingston (CAN)

Silber für Philipp Buhl

Kingston (CAN) (08.07.2015) Philipp Buhl hat als dritter deutscher Laser-Segler WM-Silber gewonnen. Der 25-Jährige aus Immenstadt rutschte am letzten Wettkampftag im kanadischen Kingston in den ersten Wettfahrten zunächst auf Platz fünf ab. Doch dann drehte Deutschlands Segler des Jahres im 13. und letzten Rennen auf, gewann und verdrängte den Australier Tom Burton noch von Platz zwei. Weltmeister wurde der Brite Nick Thompson.

„Am Ende durfte ich Freudentränen trocken“, sagte Trainer Thomas Piesker nach dem Coup von Buhl. WM-Silber hatten bislang Andreas John (1985) und Stefan Warkalla (1991) gewonnen.

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Damen-Feldhockey Deutsche Meisterschaft

Münchner SC erstmals Vizemeister

Hamburg (05.07.2015) Die Hockey-Damen des Münchner SC haben den ganz großen Coup im Kampf um die deutsche Feldhockey-Meisterschaft verpasst. Das Team aus dem Freistaat musste sich am Sonntag im Finale 0:4 (0:2) dem favorisierten Uhlenhorster HC geschlagen geben, der zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte den Titel bei den Damen gewann. Der Titeltraum ist damit zwar geplatzt, aber die Damen des Münchner SC sind erstmals deutscher Vizemeister geworden.

Die Münchner Hockeydamen waren mit einem 2:1 nach Penaltyschießen gegen Titelverteidiger Rot-Weiss Köln zum ersten Mal in ein Meisterschafts-Endspiel eingezogen. Die Isarstädterinnen konnten am Ende aber nichts mehr zusetzen. Das Finale verloren sie klar gegen die Hamburgerinnen. Charlotte Stapenhorst (12., 70.) und Janne Müller-Wieland (24., 48.) erzielten die Tore für die Lokalmatadoren vor rund 2.000 Zuschauern.

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Behindertengerechter Zugang zum OSP und zur Werner-von-Linde Halle geplant

Auch Beteiligung des Bundes in Aussicht gestellt

Der Aufsichtsrat der Olympiapark München GmbH hat beschlossen, dass ein behindertengerechter Zugang für die Sportlerinnen und Sportler zu den Räumlichkeiten des OSP und der Werner von Linde Halle ermöglicht werden soll.
Eine grobe Kostenschätzung soll dem Aufsichtsrat bereits in der Dezembersitzung 2015 seitens der verantwortlichen Planer vorgelegt werden.

Auch der Bund hat eine Beteiligung in Aussicht gestellt. Näheres kann nach der angesprochenen Aufsichtsratssitzung im Dezember 2015 vermeldet werden.

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Judo Europameisterschaft in Baku, erster Tag

Bronze für Sebastian Seidl

Baku (AZE) (DJB, 25.06.2015) Sebastian Seidl ging in der ersten Runde gegen Bence Zambori aus Ungarn mit Yuko-Wertung in Führung und gewann vorzeitig nach 4:24 Minuten. In Runde zwei besiegte er den Belgier Jasper Lefevere vorzeitig. Im Viertelfinale musste sich der 24-jährige Abensberger gegen Vize-Weltmeister Mikhail Pulyaev aus Russland nach 2:19 Minuten geschlagen geben. Im Trostrundenkampf gegen Dzmitry Shershan aus Weißrussland, im vergangenen Jahr Dritter der Europameisterschaften, gelang ihm kurz vor Kampfende die entscheidende Ippon-Wertung und damit der Einzug in den Kampf um Bronze. Im „kleinen Finale“ gegen Sergiu Oleinic aus Portugal dominierte Sebastian Seidl und erzielte zwei Yuki-Wertungen und eine Wazaari-Wertung.

Groß war die Freude über den Gewinn der Bronzemedaille: „Das ist meine sechste internationale Medaille in Folge, aber meine erste Meisterschaftsmedaille. Und das nach dieser Sehnenverletzung in der Schulter, die ich mir nach drei Medaillen Ende vorigen Jahres im Trainingslager in Brasilien zugezogen habe. Das waren drei Monate Pause. Solch eine Verletzung ist für Judoka eklig. Wir haben erst überlegt, zu operieren, dann aber konservativ behandelt. Und es läuft super. Judo ist auch Kopfsache. Nach meinen dritten Platz in Kasachstan weiß ich, dass ich jeden schlagen kann. Mein Heimtrainer hat mir aufgeschrieben: Den Gegner um Bronze muss ich schlagen. Aber man muss auch schon auf dem Boden der Tatsachen bleiben: Ich bin hier mit Bronze gut bedient. Ich bin als Siebter der Setzliste gestartet und bin jetzt Dritter. Mehr war nicht drin. Für das ganze deutsche Team war das hier ein Superstart heute. Ich hoffe, dass die anderen noch eine Schüppe drauflegen. Und im Team wollen wir noch einmal richtig reinhauen.“

Tobias Englmaier belegte in seiner Gewichtsklasse den siebten Rang, Viola Wächter schied in der zweiten Runde aus.

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Hockey: DHB-Damen lösen direktes Olympia-Ticket

Drei Münchnerinnen im Kader

Valencia (ESP) (DHB 21.06.2015) Die deutschen Hockey-Damen das Ticket für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro (BRA) in der Tasche! Im Spiel um Platz drei beim World-League-Halbfinalturnier im spanischen Valencia setzte sich das Team von Bundestrainer Jamilon Mülders im Penaltyschießen durch, triumphierte am Ende mit 4:2 nP (1:1, 0:1). Dabei war gegen die starken Südamerikanerinnen erst zwei Minuten vor Schluss der etwas glückliche Ausgleich gelungen, der das Shootout brachte, wo am Ende Jana Teschke mit dem entscheidenden Treffer und eine erneut starke Kristina Reynolds im Tor dem Team den wichtigen Sieg bescherte.

Zum 18-köpfigen Aufgebot gehörten auch die für München spielenden Nina Hasselmann, Anissa Korth und Hannah Krüger.

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Europaspiele in Baku

Gold und Bronze im Schießen

Baku (AZE) (DSchüB 20./21.06.2015) Monika Karsch (Regensburg) hat bei den Europaspielen in Baku (Aserbaidschan) die Bronzemedaille mit der Sportpistole gewonnen. Auch Munkhbayar Dorjsuren (München) schaffte es bis in das Halbfinale und wurde Fünfte.

Nach dem erfolgreichen Bronzefinale sagte Monika Karsch: „Das ist für mich jetzt auch große Motivation. Es ist ganz toll, hier diese Spiele mitzumachen. Es ist das erste Mal für mich in dieser Art. Es ist ein solch riesiges Erlebnis, mit anderen Sportlern hier so eng im Dort zusammen zu sein und diese Wettkämpfe mitzumachen. Für mich wären es im nächsten Jahr die ersten Olympischen Spiele, deshalb ist es so schön, hier dieses Feeling schon einmal zu spüren. Es war in diesem Jahr auch das erste Mal, in einem Finale zu stehen und gleich eine Medaille zu gewinnen. Im Juli geht es weiter mit den Europameisterschaften, dann können wir es gleich noch mal zeigen, ob es weiter so gut funktioniert.“

Am vorletzten Wettkampftag des Sportschießens holte schließlich der in Regensburg lebende Christian Reitz die Goldmedaille mit der Schnellfeuerpistole. Oliver Geis (Mengerskirchen) sicherte sich in diesem Wettbewerb die Bronzemedaille.

Mit 588 Ringen war Oliver Geis als Führender in das Finale gegangen. 293 und 295 Zähler hatte er in den beiden Halbprogrammen erzielt. Christian Reitz war mit 584 Ringen als Dritter qualifiziert. Er hatte am ersten Tag zwar nur 289 Ringe auf seinem Konto, 295 Zähler am zweiten tag aber reichten, um unter die besten Sechs zu kommen.

Im Finale musste dann ein Stechen über die Silber- und Bronzemedaille entscheiden, denn Alexei Klimow (Russland) und Oliver Geis hatten 27 Treffer erzielt, während Christian Reitz mit 29 Hits zu diesem Zeitpunkt führte.

Der Russe entschied das Shoot-off für sich und damit hatte Oliver geis mit 27 Treffern im Finale den dritten Rang, während Alexei Klimow in die letzte Entscheidung gegen Christian Reitz musste. Der Olympiasechste ließ dem Russen aber keine Chance, erzielte vier Treffer und damit war die Entscheidung zu seinen Gunsten gefallen. Er gewann mit 33 Treffern vor Alexei Klimow, der auf 29 Hits kam.

„Ein großartiges Gefühl, diese Medaille ist mir viel wert. Das hier ist eine große Veranstaltung – fast wie Olympische Spiele. Alles ist prima, die neue Schießanlage, das Athletendorf, alles gut organisiert – und als i-Tüpfelchen die Goldmedaille. Was will ich mehr?“

In der ersten Entscheidung des Tages hatte Michael Janker (Hofstetten) im Wettbewerb Freie Waffe der Herren nur knapp das Medaillenpodest verfehlt und wurde mit 425,1 Ringen Fünfter.

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Erste Schützenmedaille durch Barbara Engleder

Europaspiele in Baku

Baku (AZE) (DSchüB, 16.06.2015) Barbara Engleder (Triftern) hat bei den Europaspielen in Baku (Aserbeidschan) die erste Medaille für den Deutschen Schützenbund gewonnen. Die 32-jährige Sportsoldatin holte mit dem Luftgewehr und 186,0 Ringen im Finale die Bronzemedaille.

Mit 416,1 Ringen war die Weltmeisterin von München 2010 mit dem Sportgewehr als Dritte in die Endrunde gegangen. Es war ein spannender Finalverlauf, in dem Barbara Engleder zunächst den zweiten Rang belegte, dann aber Sarah Hornung (Schweiz) vorbei ziehen lassen musste und sogar nach dem zwölften Schuss auf Rang fünf zurückfiel, wo sie gegen das Ausscheiden kämpfte.

Sie kam jedoch in den Wettkampf zurück, kletterte zunächst auf Position drei, schaffte kurzfristig sogar den Silberrang, um dann doch der Schweizerin das glücklichere Ende zu lassen. Ganz vorne während des gesamten Finales war Andrea Arsovic (Serbien). Die Schützin aus Serbien siegte mit 207,8 Ringen zum Schluss aber nur hauchdünn vor Sarah Hornung, die mit 207,7 Ringen Zweite wurde. Lisa Müller (Weingarten) belegte mit 411,3 Ringen den 24. Platz.

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Olympische Winterspiele 2018

4 neue Wettbewerbe in Pyeongchang

Bei den nächsten Olympischen Winterspielen wird es vier neue Wettbewerbe geben.

In drei Jahren in Pyeongchang in Südkorea steht erstmals ein Teamwettbewerb bei den alpinen Skirennläuferinnen und -läufern auf dem Programm. Das Internationale Olympische Kommitee hat außerdem entschieden, dass es bei den Eisschnellläufern eine Entscheidung im Massenstart geben soll. Dazu kommt ein Mixed-Wettbewerb im Curling und die sogenannte "Big Air"-Konkurrenz im Snowboard. Bei Letzterem werden Tricks während eines hohen Sprungs gezeigt. Der Parallel-Slalom der Snowboarder wird dafür wieder aus dem Programm gestrichen.

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Deutscher Curling-Verband mit Personalwechsel

Markus Tröger neuer Sportdirektor

(DCV, 29.05.2015) Am 1. Juni nahm Markus Tröger seine Arbeit als neuer Sportdirektor des Deutschen Curling-Verbandes auf.
Für den 49-jährigen Familienvater (zwei Töchter) ist es die erste Tätigkeit im Curlingsport, aber der Münchner istbereits seit 17 Jahren hauptamtlich im Leistungssport tätig und verfügt über ein sehr gutes Netzwerk in den Institutionen des deutschen Sports.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Markus Tröger und hoffen, mit ihm die bereits begonnene Umsetzung des gemeinsam mit DOSB und BMI erarbeiteten neuen Leistungssportkonzeptes fortführen und weiterentwickeln zu können“, so DCV-Präsident Dieter Kolb.

Tröger selbst sagt: „Ich freue mich sehr auf meine Arbeit als neuer Sportdirektor sowie auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit dem DCV, allen Trainern und Athleten sowie den Institutionen des deutschen Sports, wie DOSB, BMI oder den Olympiastützpunkten.
Mein Ziel ist es, mit allen Verantwortlichen im deutschen Curling, gute, stabile und nachhaltige Leistungssportstrukturen zu erarbeiten, um international mittel- und langfristig wieder auf hohem Niveau mitspielen zu können.“

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Kanuslalom: EM in Markkleeberg

Dreimal Silber für Augsburger Kanuten und Gold im Team

Bei den Kanuslalom Europameisterschaften in Markkleeberg gewann im Canadier Einer der Herren Sideris Tasiadis die Silbermedaille, 0,45 Sekunden trennten ihn vom Sieger Benjamin Savsek aus Slowenien.

Spannend wurde es im Finale der Kajak Einer Herren. Es siegte der Franzose Boris Neveu vor dem Deutschen Alexander Grimm (beide mit einem Nullfehlerlauf, der Abstand zum Sieger betrug 1,27 Sekunden), den Bronzerang holte sich der Slowake Andrej Malek.

Im Kajak-Einzel errang Ricarda Funk die Silbermedaille hinter der Spanierin Maialen Chourraut.

Die deutschen Kajak-Herren mit Hannes Aigner, Alexander Grimm und Sebastian Schubert sicherten sich schließlich im Teamwettbewerb den Titel.

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Schießen: Weltcup in Garching-Hochbrück

Siege für Barbara Engleder und Christian Reitz

München (DSchüB, 30./31.05.2015) Der in Regensburg lebende Christian Reitz hat beim Weltcup für Gewehr und Pistole auf der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück ganz überlegen die Goldmedaille mit der Schnellfeuerpistole gewonnen. 32 Treffer standen für ihn am Ende auf der Anzeigetafel.
Von Beginn an zeigte der Polizeikommissar aus Hessen seine Stärke. Bereits nach der zweiten Serie lag er mit sieben Treffern in Führung und baute seinen Vorsprung Durchgang um Durchgang aus. Gleich sieben Treffer Vorsprung hatte er, als hinter ihm die Konkurrenz um die Medaillen kämpften.

„Das war ein richtiger Start/Ziel-Sieg“, kommentierte der Sieger seinen Wettkampf, „wir hatten gestern schon gemerkt, dass ich im Vorkampf unheimlich schnell war und das habe ich hier im Finale nach den ersten Serien auch gemerkt. Die Reaktionszeit und der Anschuss liefen so gut, dass ich beim Zielen mehr Zeit investieren konnte. Dies ist wichtig bei einem Stand, der bekanntermaßen sehr schwierig ist. Und wie man sieht, hat es gut geklappt.“

Am vorletzten Tag des Weltcups gewann dann Barbara Engleder (Triftern) haushoch überlegen den Wettkampf Sportgewehr mit 461,5 Ringen. Selina Gschwandtner (Reischach) wurde mit 419,8 Zählern Fünfte.
Die Weltmeisterin von 2010 in München zeigte ein herausragendes Finale. Sie schoss konstant auf allerhöchstem Niveau. Bereits nach der ersten Fünf-Schuss-Serie in kniender Position führte Barbara Engleder mit 53,0 Ringen und gab diesen Spitzenplatz während des gesamten Finales nicht mehr ab.

„Es läuft in letzter Zeit wirklich sehr gut für mich“, so die strahlende Siegerin nach dem Finale, „das hat sich in Fort Benning schon abgezeichnet. Die Konkurrenz im eigenen Land spornt mich sehr an. Die jungen Schützinnen, die jetzt bei uns im Team sind, verstärken den Druck auf die älteren Schützinnen enorm. Ich habe das Finalschießen immer und immer wieder trainiert, das hat sich heute ausgezahlt. Der letzte Schuss, eine 7,8, ist dann gar nicht mehr relevant. Wichtig ist für mich auch, dass wir in der Nationalmannschaft ein verschworenes Team sind. Die Stimmung ist ausgezeichnet und wir ziehen alle, damit sind auch die Trainer miteingeschlossen, an einem Strang.“

Selina Gschwandtner zeigte ebenfalls ein bemerkenswertes Finale. Die erst 21-jährige Studentin lag nach der Auftaktserie direkt hinter Barbara Engleder, fiel aber in der zweiten Serie durch eine 8,9 und eine 9,1 zurück und beendete das Kniendschießen an Position sieben. Im liegenden Anschlag erkämpfte sie sich den sechsten Rang und im Stehendschießen kam sie einen weiteren Rang nach vorne.

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Schießen: Vorschau Weltcup in München

Jagd auf olympische Quotenplätze

(DSchüB, 21.05.2015) Auch beim Heimweltcup auf der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück vor den Toren der bayerischen Landeshauptstadt München, der vom 27. Mai bis 01. Juni ausgetragen wird, geht es für die meisten Teilnehmer des Deutschen Schützenbundes neben Medaillen und vorderen Platzierungen auch um die Jagd auf die begehrten Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro (Brasilien).

Insgesamt 21 Schützinnen und Schützen wurden von den Bundestrainern Claus-Dieter Roth (Gewehr), Jan-Erik Aeply (Pistole) und Detlef Glenz (Schnellfeuerpistole) nominiert, darunter auch der Bronzemedaillengewinner von Peking 2008, Christian Reitz (Raunheim/Foto), der erst vor einer Woche beim Weltcup in Fort Benning (USA) das achte Olympiaticket für den Deutschen Schützenbund gewonnen hatte.

Das komplette Aufgebot des Deutschen Schützenbundes im Überblick:

Gewehr Damen und Herren

Barbara Engleder (Triftern)
Beate Gauß (Odenheim)
Selina Gschwandtner (Reischach)
Nina-Laura Kreutzer (Bad Berneck)

Maik Eckhardt (Dortmund)
Michael Janker (Hofstetten)
Henri Junghänel (Breuberg)
Julian Justus (Homberg/Ohm)
Andre Link (Mundelsheim)
Tino Mohaupt (München)

Pistole Damen und Herren

Munkhbayar Dorjsuren (München)
Monika Karsch (Regensburg)
Stefanie Thurmann (Frankfurt/Oder)

Oliver Geis (Mengerskirchen)
Philipp Grimm (Volkach)
Manuel Heilgemeier (Kempten)
Philipp Käfer (Waldsee)
Christian Reitz (Raunheim)
Aaron Sauter (Beerfelden)
Florian Schmidt (Frankfurt/Oder)
Michael Schwald (Freiburg)

Der Finalzeitplan des Weltcups in München:

Donnerstag, 28.05.15

13:30 Uhr Luftgewehr Herren
17:00 Uhr Luftgewehr Damen

Freitag, 29.05.15

11:15 Uhr Freie Pistole Herren
13:30 Uhr Sportpistole Damen

Samstag, 30.05.15

10:30 Uhr Kleinkalibergewehr Liegendschießen Herren
16:00 Uhr Schnellfeuerpistole Herren

Sonntag, 31.05.15

11:30 Uhr Sportgewehr Damen
13:15 Uhr Luftpistole Herren

Montag, 01.06.15

12:15 Uhr Luftpistole Damen
13:30 Uhr Freie Waffe Herren

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Schießen: Weltcup in Fort Manning

Quotenplatz für Christian Reitz

Fort Benning (USA) (DSchüB, 17.05.2015) Zwei Sportler des Deutschen Schützenbundes auf dem Siegertreppchen beim Weltcup in Fort Benning (USA), Gold für Oliver Geis (Mengerskirchen), Bronze für den inzwischen in Bayern wohnhaften Christian Reitz (Raunheim), der mit dieser Platzierung einen olympischen Quotenplatz für Rio de Janeiro (Brasilien) 2016 gewann – besser kann der Ausgang eines Wettkampfes aus deutscher Sicht kaum sein.

Mit 590 Ringen ging Christian Reitz nach dem Vorkampf als Bester in das Finale hinein, Oliver Geis folgte als Vierter mit 587 Zählern, während Aaron Sauter (Beerfelden) mit 572 Ringen Platz 30 belegte.

Im Finale waren die beiden DSB-Starter gleich mit vorne dabei, Yuehong Li (China) war zunächst härtester Verfolger, aber auch Leuris Pupo (Kuba), der amtierende Olympiasieger von London 2012, kam nach den ersten vier Durchgängen stark auf.

Nach den vier Serien stand Oliver Geis auf der Spitzenposition vor Christian Reitz. Als es schließlich um die Medaillenging, musste ein Stechen zwischen dem Chinesen und dem Kubaner entscheiden, wer weiterkommen würde.

Yuehong Li musste ausscheiden und als Christian Reitz in der darauf folgenden Serie nur einen Treffer erzielte, musste er mit 24 Treffern als Dritter den Stand verlassen. Trotzdem konnte der Bronzemedaillengewinner von Peking 2008 damit sehr zufrieden sein, denn er hatte einen Quotenplatz sicher.

In der Entscheidung um Gold und Silber ließ sich Oliver Geis nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und gewann mit 33 Treffern vor Leuris Pupo, der mit 30 Treffern Zweiter wurde. „Ich verspürte heute keinen großen Druck, weil ich den Quotenplatz ja schon vergangenes Jahr in Granada gewonnen hatte,“ so der strahlende Sieger nach dem Finale, „ich freue mich besonders über das Olympiaticket, das Christian gewonnen hat. Dies war unser Plan für den Wettkampf und er ist perfekt aufgegangen.“

Bundestrainer Detlef Glenz: „Der zweite Quotenplatz macht nun alles etwas einfacher. Wir starten jetzt beim Weltcup in München, dann bei den Europaspielen in Baku und bereiten uns danach in Ruhe schon auf die Spiele im nächsten Jahr in Rio vor.“

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Schießen: Weltcup in Changwon (Südkorea)

Selina Gschwandter gewinnt Bronze und Quotenplatz

Changwon (Südkorea) (DSchB, 13.04.2015) Selina Gschwandtner (Reischach) konnte ihre glänzende Erfolgsserie 2015 auch beim Weltcup in Changwon (Südkorea) fortsetzen.

Die Europameisterin von Arnheim (Niederlande) mit dem Luftgewehr kam diesmal mit dem Kleinkalibergewehr auf das Medaillenpodest, wurde im Finale mit 444,7 Ringen Dritte und sicherte dem Deutschen Schützenbund damit den siebten Quotenplatz für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro (Brasilien).

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Champions Sailing Cup vor Mallorca

Erneuter Erfolg für Philipp Buhl

Mallorca (ESP) (04.04.2015) Die deutschen Segler steuern in den olympischen Klassen ein Jahr vor den Sommerspielen in Rio weiter auf Erfolgskurs. Beim Champions Sailing Cup (vergleichbar einem Weltcup) vor Mallorca feierte Laser-Ass Philipp Buhl den zweiten Triumph in Serie.

Buhl behauptete vor der Balearen-Insel am dritten Wettkampftag seine Führung in der Gesamtwertung durch den zweiten Platz auf der Schlussregatta souverän. Im Endklassement hatte der 25 Jahre alte Sportsoldat 13 Punkte Vorsprung auf den Schweden Jesper Stalheim. Der niederländische Weltmeister Nicholas Heiner belegte Rang drei.

In der 49erFX-Klasse der Frauen erreichten Tina Lutz/Suann Beucke (Bergen/Strande) als bestes deutsches Duo den sechsten Platz.

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Frauen- Eishockey-WM 2015

DEB Team steigt in Division I ab

Malmö (SWE) (04.04.2015) Die deutsche Fraueneishockey-Nationalmannschaft unterliegt auch im zweiten Relegationsspiel gegen Japan mit 1:2 (0:1; 1:0; 0:0; 0:1) nach Verlängerung und muss nun zum zweiten Mal nach 2008 den Abstieg aus der Top-Division der Frauen hinnehmen.

Die Entscheidung fiel, als die DEB-Auswahl in der zweiten Minute der Verlängerung eine Zwei-Minuten Strafe absitzen musste. Wie schon zwei Tage zuvor nutze Japan die Chance und brachte im Powerplay den Puck zum alles entscheidenden Treffer im deutschen Netz unter.

Damit hat das deutsche Team leider alle Spiele dieser Weltmeisterschaft verloren.

Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Unsere Mannschaft hat heute mit viel Einsatz und Herzblut aufopferungsvoll gespielt und das deutsche Fraueneishockey würdig bei dieser Weltmeisterschaft vertreten. Leider ist es uns nicht gelungen, den notwendigen Sieg heute einzufahren, um eine drittes Spiel zu realisieren. Alle Spiele gegen Japan standen auf des Messers Schneide und nur Nuancen haben jeweils über Sieg und Niederlage entschieden.

Die Zukunft des deutschen Fraueneishockeys beurteilt das Trainerduo Benjamin Hinterstocker und Tommy Kettner trotz des Abstiegs zuversichtlich: „Wir sind mit der besten Mannschaft, die uns zur Verfügung stand, hier nach Schweden gekommen. Nach der großen personellen Umstrukturierung zur Saison 2014/15 sind wir hier mit fast der jüngsten aller Mannschaften angetreten. Unser Team verfügt über sehr viel eishockeyspezifische Fähigkeiten, Talent und Potential sodass wir optimistisch in die Zukunft blicken.“

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Paracycling: Gold für Denise Schindler

Zweite Medaille bei den Welttitelkämpfen

Apeldoorn (NED) (MM, 27.03.2015) Denise Schindler (29) aus Dachau hat am Freitag im niederländischen Apeldoorn ihren ersten WM-Titel auf der Bahn eingefahren.

Die Straßen-Paracycling-Weltmeisterin gewann das 3000-m-Verfolgungsrennen der Wettkampfklasse C 3 vor ihrer Rivalin Jamie Whitmore Cardenas.

Denise Schindler selbst hatte die Erwartungen nach dem Gewinn der Silbermedaille am Vortag in die Höhe geschraubt: „Bei der Verfolgung kann ich meine Stärken in Sachen Ausdauer noch besser zur Geltung bringen als im Sprint.“

Während in der Qualifikation die Wettkämpferin alleine auf der Bahn war, also nur gegen die Uhr fuhr, kam es im Finale zum direkten Duell der beiden besten Einzelverfolgerinnen dieser WM. Und die Deutsche bewies enorme Nervenstärke, sie wehrte den Angriff der ehrgeizigen US-Amerikanerin ab und sicherte sich unter dem Jubel der deutschen Fans im Velodrome Omnisport den Finalsieg.

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Severin Freund gewinnt den Gesamtweltcup im Skispringen

Kristallkugel für den König

Planica (SLO) (22.03.2015) Severin Freund schlug die Hände vor das Gesicht, dann sank er erleichtert in den Schnee und konnte sein Glück kaum fassen: Im spannendsten Finale der Weltcup-Geschichte hat der Niederbayer als dritter Deutscher den Skisprung-Gesamtweltcup gewonnen.

"Ein Traum ist in Erfüllung gegangen. Dieses Ziel war das einzige, das ich für meine Karriere klar definiert hatte", sagte der 26-Jährige und fiel erst seiner Freundin Caren und dann Pechvogel Peter Prevc in die Arme.

Weltmeister Freund reichte beim Krimi im slowenischen Planica ein mäßiger siebter Platz, um sich die große Kristallkugel zu sichern. Der 26-Jährige lag mit 1729 Punkten am Ende in der Gesamtwertung gleichauf mit dem Slowenen Prevc, der ausgerechnet hinter seinem Landsmann Jurij Tepes Tageszweiter wurde.

"Dem Jurij muss ich heute Abend wohl einen ausgeben", sagte Freund und grinste.

Erstmals in der Weltcup-Geschichte musste die Anzahl der Saisonsiege den Ausschlag im Kampf um die große Kristallkugel geben. Freund hatte mit seinen neun Erfolgen gegenüber Prevc mit nur drei klar die Nase von.

"Das ist der absolute Wahnsinn. Der Gesamtweltcup ist das Größte, was man als Skispringer gewinnen kann. Es war nicht mein Ziel, das schon diese Saison zu schaffen", sagte Freund, der erst vor drei Wochen in Falun WM-Gold von der Großschanze geholt hatte.
Lob der Legenden

Vor dem Niederbayern hatten aus deutscher Sicht nur Martin Schmitt (1999 und 2000) und Jens Weißflog (1984) die Gesamtwertung für sich entschieden.

Freund segelte auf der umgebauten Letalnica-Schanze in Planica auf 222,5 und 226 Meter. Für das Podest reichte es zwar nicht, doch ausgerechnet Tepes verhinderte den Triumph seines Landsmannes.

Der Slowene sprang im zweiten Durchgang starke 244 m, erhielt fünfmal die Traumnote 20,0 und fing den bis dahin führenden Prevc noch ab. Trösten durfte sich der 22-Jährige mit dem Gewinn des Skiflug-Weltcups, in dieser Gesamtwertung überholte er Freund noch.

Freund war das herzlich egal, krönte er doch mit der großen Kugel eine famose Saison. "Ich bin überglücklich, gerade weil es bei der Vierschanzentournee nicht nach Plan lief. Aber ich bin danach richtig in Form gekommen, dann gab es diese großartige WM und jetzt das. Wahnsinn", sagte Freund.

Der Wahl-Münchner hatte in Falun für das erste deutsche Einzel-Gold seit Schmitt 2001 in Lahti gesorgt, einzig bei der Tournee war er in keinem Springen über Rang acht hinausgekommen.

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Felix Neureuther verpasst Gesamtsieg im Slalom-Weltcup

...in Meribel nur auf Platz zwölf

Meribel (FRA) (22.03.2015) Als sein "Lebenstraum" am Fuße des Eisenfelsens jäh geplatzt war, zeigte sich Felix Neureuther als großer Sportsmann.

Der 30-Jährige umarmte seinen Freund und Rivalen Marcel Hirscher und gratulierte dem Österreicher fair zum Gewinn der kleinen Kristallkugel für den Saisonbesten im Slalom. Weil Hirscher sich beim packenden Weltcup-Finale im französischen Meribel seinen dritten Saisonerfolg holte, reichte Neureuthers zwölfter Platz nicht zum erhofften Gesamtsieg.

"Marcel hat wieder eindrucksvoll gezeigt, wie stark er ist. Damit hat er die Kugel absolut verdient", sagte Neureuther, seine Enttäuschung überspielend: "Wenn es im letzten Rennen um die Wurst geht und er das so gnadenlos runterdrückt, kann man nur den Hut ziehen."

Neureuther lag nach sieben Podestfahrten in neun Rennen vor dem Finale mit 55 Punkten vorne. Doch dann verpatzte er nach seinem Aus beim Riesenslalom am Vortag, bei dem Fritz Dopfer auf Platz zwei fuhr und sich Hirscher zum vierten Mal den Gesamtweltcup holte, schon den ersten Lauf auf der Piste "Roc de Fer" (Eisenfelsen) - Rang 14.

Das hätte noch zum Gesamtsieg im Slalom gereicht, weil Hirscher "nur" auf Platz drei lag. Doch im letzten Lauf des Winters fuhr Neureuther zu dosiert, während Hirscher alles riskierte - und gewann.

"Es war ja eigentlich schon entschieden, deshalb konnte ich voll angreifen", sagte Hirscher (26), ehe er sich ebenfalls seinem Rivalen zuwandte: "Für den Felix tut es mir extrem leid. Er ist ein unglaublich guter Slalomfahrer - und ein super Typ." Aber wie im Vorjahr, als Neureuther ebenfalls mit einem Polster ins letzte Rennen gegangen war, ist er jetzt wieder nur die Nummer zwei hinter Hirscher.
Der Geist von Trapattoni

Platz vier hätte ihm gereicht, 23 Punkte fehlten letztlich zum vierten Gesamtsieg eines Deutschen nach Markus Wasmeier (Super-G/1986) und Armin Bittner (1989/1990). "Seit der WM bin ich ziemlich platt. Wie hätte Giovanni Trapattoni gesagt? Flasche leer - genau so fühle ich mich", sagte der Partenkirchner über seine abfallende Form seit Slalom-Bronze Mitte Februar.

Angeblich hatte er seither wieder mit Rückenproblemen zu kämpfen, von Taubheitsgefühlen im rechten Bein war die Rede. Da schien es kein Zufall, dass ihm sowohl beim "Riesen" als auch beim Slalom in Meribel bei Linksschwüngen Fehler unterliefen.
Lebenstraum oder nicht?

"Für mich war es trotzdem eine sehr gute Saison", sagte Neureuther angesichts der von körperlichen Problemen überschatteten Vorbereitung. Und überhaupt: "Kinder, es wird so ein Riesending aus der Kugel gemacht, dabei gibt es doch wirklich wichtigere Dinge."

Tatsächlich? Zuvor hatte Neureuther von einem "Lebenstraum" gesprochen, der sportlich höher einzuschätzen sei als seine bisher zwei Einzelmedaillen.

Aufgeben wollte er diesen, seinen Traum jedenfalls noch nicht. "Ich werde es nächstes Jahr wieder probieren", kündigte er an.

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Gina Stechert beendet ihre Karriere

Verletzungs-Aus nach zehn Jahren Kaderzugehörigkeit

Oberstdorf/Planegg (dsv, 17.03.2015) Die alpine Skirennfahrerin Gina Stechert beendet ihre sportliche Laufbahn. Die 27-jährige Speed-Spezialistin, die für den Skiclub Oberstdorf 1906 startete und seit zehn Jahren zum Kader des Deutschen Skiverbandes (DSV) gehörte, wird ab sofort keine Rennen mehr bestreiten.

Gina Stechert verabschiedet sich vom alpinen Skirennsport. Die Abfahrerin wollte im aktuellen Winter noch einmal im Weltcup angreifen, doch ihre hartnäckigen Knieprobleme ließen dies nicht zu.

In ihrer zehnjährigen Weltcup-Karriere wurde die Zollhauptwachtmeisterin aus Oberstdorf mehrmals durch schwere Verletzungen zurückgeworfen. So kämpfte sich die Weltcup-Siegerin von Tarvisio nach insgesamt drei Kreuzbandrissen immer wieder an die Weltspitze heran. Im vergangenen Jahr zog sich die Allgäuerin dann aber beim Weltcup in Altenmarkt einen Riss der Patellasehne im linken Knie zu. Die Folgen dieser Verletzung gaben nun den Ausschlag, die Karriere als aktive Skirennfahrerin zu beenden.

Gina Stechert: "Ich habe lange und hart gekämpft, um nach meiner Verletzung wieder Rennen zu fahren. In den letzten Wochen ist mir jedoch klar geworden, dass ich meinen Sport nicht mehr mit der letzten Konsequenz ausüben kann. Da das aber immer mein Anspruch war, ist es besser, aufzuhören und sich neuen Aufgaben, voraussichtlich in der Bundeszollverwaltung, zu widmen. Allen, die mich in den letzten Jahren unterstützt haben, meinen Trainern, dem Deutschen Skiverband, dem Zoll Ski Team und ganz besonders meiner Familie, danke ich von Herzen."

Ihre erfolgreichste Saison im Weltcup bestritt Gina Stechert 2008/2009, als sie die Weltcup-Abfahrt in Tarvisio/Italien gewinnen konnte und Vierte in der Abfahrt von Lake Louise wurde. Gina Stechert startete in ihrer Karriere bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Whistler/Vancouver und belegte dabei Rang zehn in der Abfahrt und Platz 15 im Super-G. Daneben qualifizierte sich die Abfahrerin viermal für FIS Alpine Weltmeisterschaften. Dreimal wurde die Allgäuerin Deutsche Meisterin in den Disziplinen Abfahrt, Super-G und Super-Kombination.

DSV-Sportdirektor Wolfgang Maier: "Mit Gina Stechert beendet eine hervorragende Rennfahrerin ihre Karriere. Gina war auf dem besten Wege sich im Spitzenbereich des Abfahrtssports zu etablieren, ehe sie durch eine schwere Verletzung zurückgeworfen wurde und in Folge dieser Verletzung nun ihre aktive Karriere beendet. Wir respektieren und bedauern diese Entscheidung und wünschen Gina für die Zukunft alles Gute!"

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Preuß rast zu WM-Silber

Franziska Preuß holte im Massenstart ihre zweite Medaille bei der WM

Kontiolahti (FIN) (15.03.2015) Am Ende der Zielgeraden hüpfte Franziska Preuß ausgelassen auf und ab. Beim abschließenden Massenstart gewann die 21-Jährige aus Haag Silber hinter der Ukrainerin Walentyna Semerenko und damit ihre zweite Medaille nach dem überragenden Goldlauf in der Staffel.
"Ich hab vor der Saison gedacht: Eine WM-Medaille ist so weit weg, das schaffe ich sowieso nicht”, sagte Preuß nach dem Rennen: “Das ist wie ein Traum. Was für eine grandiose Woche."

Mit einem Schießfehler hielt sie nach 12,5 km die Italienerin Karin Oberhofer (+12,6 Sekunden) in Schach und distanzierte auch ihre Staffel-Kolleginnen Franziska Hildebrand (fehlerfrei) und Laura Dahlmeier (zwei Strafrunden) auf Platz sechs und sieben.

Auf die fehlerfreie Semerenko fehlten Preuß 6,2 Sekunden.

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Auch die deutsche Männerstaffel gewinnt Goldmedaille

Erster Sieg einer Männerstaffel seit mehr als vier Jahren

Kontiolahti (FIN) (14.03.2015) Keine 24 Stunden nach dem Triumph der Frauen zieht die Männer-Staffel bei der WM in Kontiolahti nach. Schlussläufer Simon Schempp bringt Gold sicher ins Ziel.

Den großen Worten folgten noch größere Taten: Nach einem nahezu perfekten Rennen bejubelte Schlussläufer Simon Schempp bereits auf der Zielgeraden den ersten WM-Titel der deutschen Biathlon-Staffel seit elf Jahren.

Einen Tag nach dem überragenden Gold der Frauen komplettierten Schempp, Erik Lesser, Daniel Böhm und Arnd Peiffer den Triumph der DSV-Teams im finnischen Kontiolahti. Ganze drei Schießfehler unterliefen dem Quartett.

Da konnten selbst die hochfavorisierten Norweger nicht mithalten. Emil Hegle Svendsen und Co. mussten sich mit Silber zufrieden geben (+15,4 Sekunden). Bronze ging an Frankreich (+33,6). Erstmals seit 18 Jahren stehen damit beide deutschen Staffeln bei einer WM ganz oben auf dem Podest.

"Die Zeit hat für uns gesprochen. Irgendwann mussten wir für unseren Fleiß belohnt werden", sagte Doppel-Weltmeister Lesser. "Das ist der Wahnsinn", schwärmte Böhm. Schempp meinte: "Heute war ein ganz besonderer Tag, schon nach dem Aufstehen wollte ich sofort losrennen. Das ist einfach der Hammer."

Für das Team des Deutschen Skiverbandes (DSV) endete damit auch eine schwarze Serie: Seit mehr als vier Jahren hatte keine deutsche Männerstaffel mehr ein Rennen gewonnen - nicht einmal im Weltcup. Bei den Olympischen Spielen in Sotschi reichte es zu Silber, Verfolgungs-Weltmeister Lesser (Frankenhain) fühlte sich daher vor dem Rennen zu einer Kampfansage animiert.

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Pietrzykowski rast bei Junioren WM zu SBX-Silber

Snowboard-Juniorenweltmeisterschaften

Yabuli (CHN) (svd, 13.03.2015) Sebastian Pietrzykowski hat bei der 19. FIS Junioren Weltmeisterschaft im chinesischen Yabuli für die erste deutsche Medaille gesorgt.

Im Finale des mit Weltcup-erfahrenen Athleten gespickten Herren-Snowboardcross-Rennens fuhr der 16-Jährige aus Albstadt hinter Vorjahressieger Daniil Dilman (RUS) und noch vor Ken Vuagnoux (FRA) und Jerome Lymann (SUI) auf den zweiten Platz.

Damit toppte das Nachwuchsass, das auf dem anspruchsvollen und schwer zu fahrenden Kurs bis zum Schluss sogar um Gold gekämpft und lange an der Sensation gekratzt hatte, seine Leistung vom letzten Jahr, als Pietrzykowski in Valmalenco, Italien, Siebter geworden war.

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Severin Freund feiert sechsten Saisonsieg

Skispringen: Weltcup in Kuopio

Kuopio (FIN) (10.03.2015) Skisprung-Weltmeister Severin Freund hat dem Windchaos von Kuopio getrotzt und mit seinem sechsten Saisonerfolg einen großen Schritt in Richtung Gesamtweltcupsieg gemacht.

Bei höchst grenzwertigen Bedingungen wurde der Wettbewerb auf der Puijo-Schanze nach einem Durchgang völlig zurecht abgebrochen.
Freund lag zu diesem Zeitpunkt klar in Führung.

"Das kam mir ganz gelegen", sagte der 26-Jährige, der im Vorjahr bereits durch einen verkürzten Wettbewerb Skiflug-Weltmeister und in dieser Saison auf diese Weise in Bad Mitterndorf gewonnen hatte: "Das sind wichtige Punkte für den Gesamtweltcup, da bleibt es sehr spannend."
Kampf um Gesamtweltcup spitzt sich zu

Der Niederbayer zeigte in Kuopio seine ganze Klasse und übernahm mit einem Sprung auf 103,5 m mit 139,3 Punkten die Führung, die letztlich auch seinen insgesamt 15. Weltcupsieg bedeutete.

Zweiter wurde der Norweger Anders Bardal (135,9) vor dem Österreicher Stefan Kraft und dem Schweizer Simon Ammann (beide 132,5).

Freund machte im Kampf um den Gesamtweltcup deutlich Boden gut und rückte bei noch fünf ausstehenden Springen mit nun 1343 Punkten auf den zweiten Platz hinter dem neuen Führenden Kraft (1368) vor.
Der bislang Erstplatzierte Peter Prevc (Slowenien) kam in Kuopio nur auf Rang 17 und ist in der Gesamtwertung nun Dritter (1329).

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Laura Dahlmeier gewinnt Silber in der Verfolgung

Biathlon-WM in Kontiolahti

Kontiolahti (FIN) (08.03.2015) Biathletin Laura Dahlmeier aus Partenkirchen hat im WM-Verfolgungsrennen im finnischen Kontiolahti Silber gewonnen und dem Deutschen Skiverband (DSV) damit die zweite Medaille beschert. Der 21-Jährigen, als Vierte ins Rennen über 10 km gegangen, fehlten letztlich 15,3 Sekunden zum Sieg. Diesen sicherte sich wie schon im Sprint die Französin Marie Dorin Habert. Bronze ging an die Polin Weronika Nowakowska-Ziemniak (+31,6 Sekunden).

Als Laura Dahlmeier am Ende eines "unheimlich geilen Tages" auf den Spuren von Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner wandelte, wähnte sie sich kurz wie im falschen Film.
"Ich bin einfach happy, das ist wie in einem Traum", sagte Dahlmeier, die Minuten zuvor WM-Silber in der Verfolgung von Kontiolahti gewonnen hatte: "Davon träumt man immer. Dass es jetzt tatsächlich eingetroffen ist, kann ich noch immer nicht begreifen."

Mit einer beherzten Vorstellung war die dreimalige Junioren-Weltmeisterin zu ihrer ersten Medaille im Seniorenbereich gestürmt.
Die Schmerzen in den Beinen spielten danach plötzlich keine Rolle mehr: "Als ich den höchsten Punkt der Strecke erreicht hatte, konnte ich alles genießen. Alles, was jetzt noch kommt, ist Zugabe", sagte Dahlmeier.

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Europameisterschaften für Druckluftwaffen in Arnheim

EM-Gold für Selina Gschwandtner, Philipp Grimm und deutsche Mannschaften

Arnheim (NL) (DSchüB, 06.03.2015) Selina Gschwandtner (Reischach) mit dem Luftgewehr sowie Philipp Grimm (Volkach) mit der Luftpistole haben bei den Europameisterschaften für Druckluftwaffen in Arnheim (Niederlande) den kontinentalen Titel gewonnen.

Auch das Luftgewehrteam der Damen sowie die Luftpistolenmannschaft der Herren holten Gold für den Deutschen Schützenbund. Dazu gab es Bronze im Einzelwettbewerb durch Nina-Laura Kreutzer (Bad Berneck).

Selina Gschwandtner hatte sich mit 414,4 Ringen geradeso als Achte für die Endrunde qualifiziert, während Barbara Engleder (Triftern) mit 414,2 Ringen als Neunte knapp das Finale verpasste. Nina-Laura Kreutzer war dagegen mit 417,7 Zählern als Zweite nach dem Vorkampf souverän in die Medaillenentscheidung eingezogen.

Im Finale lag Selina Gschwandtner von der ersten Serie an in Führung. Am Ende siegte sie mit 206,8 Ringen. Nina-Laura Kreutzer schlug sich im Finale ebenfalls prächtig und lag am Ende in der Gesamtwertung mit 183,6 Ringen auf dem Bronzeplatz.

Das DSB-Damentrio war mit 1246,3 Ringen das Maß aller Dinge im Mannschaftswettbewerb und siegte vor Tschechien mit 1244,1 Zählern und Italien mit 1242,8 Ringen.

Gleiches galt auch für die Herrenmannschaft des Deutschen Schützenbundes, die mit 1736 Ringen zwar auf das gleiche Ergebnis kam, wie das russische Team, jedoch mit 69:61 das bessere Innenzehnerverhältnis aufwies und somit neuer Europameister wurde. Bronze ging mit 1729 Ringen an Serbien.

Mit jeweils 579 Ringen hatten sich im Einzelwettbewerb Philipp Grimm (Volkach) und Manuel Heilgemeier (Regenstauf) als Vierter und Fünfter für das Finale qualifiziert.
Manuel Heilgemeier wurde mit 115,6 Ringen im Finale Sechster. Philipp Grimm aber war ganz vorne mit dabei, als es um die Medaillen ging, setzte sich nach dem zwölften Schuss endgültig an die Spitze des Feldes und war zum Schluss umjubelter Sieger mit insgesamt 199,8 Ringen.

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Ski Alpin: Saison-Aus für Viktoria Rebensburg

Innenbandanriss im linken Knie

Bad Wiessee/Planegg (dsv, 04.03.2015) Viktoria Rebensburg hat sich beim Training in Bad Wiessee nach einem Sturz am linken Knie verletzt und fällt für den Rest der Saison aus.

Laut erster Diagnose zog sich die 25-jährige Silbermedaillengewinnerin von Vail einen isolierten Innenbandanriss im linken Knie zu. Die Verletzung kann konservativ durch Ruhigstellung behandelt werden. Ein operativer Eingriff ist nicht notwendig. Einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, kann Rebensburg in etwa zwölf Tagen mit der Rehabilitation beginnen.

"Ich bin beim Riesenslalomtraining gestürzt und ins nächste Tor gerutscht. Der Ski hat sich im Tor verfangen und dabei hat es mir das Knie verdreht", schildert Viktoria Rebensburg die Situation, die zur Verletzung geführt hat. "Das ist natürlich gerade vor dem Heimrennen in Garmisch-Partenkirchen sehr ärgerlich. Auf der anderen Seite hätte es schlimmer kommen können. Ich werde jetzt gezwungenermaßen pausieren und mich dann auf die Rehabilitation und die Vorbereitung auf die kommende Saison konzentrieren."

Markus Anwander, Bundestrainer Damen: "Der Ausfall von Viktoria Rebensburg ist bitter, denn sie ist zuletzt auf einem sehr hohen Niveau gefahren und war in drei Disziplinen in der Lage, Podestplätze zu erreichen."

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Ski alpin: Weltcup in Garmisch-Partenkirchen

Felix Neureuther im Riesenslalom auf Platz 2

Garmisch-Partenkirchen (01.03.2015) Erst verneigte sich Felix Neureuther vor dem großen Triumphator Marcel Hirscher, dann winkte er freudestrahlend seinen begeisterten Fans zu: Mit Platz zwei und seinem besten Riesenslalom des Winters hat der 30-Jährige beim Heimweltcup in Garmisch-Partenkirchen das erhoffte Ausrufezeichen gesetzt und die Kandahar-Arena zum Toben gebracht.

"Hier auf dem Podium zu stehen, zu Hause, das ist immer etwas ganz Spezielles, das ist überragend und macht richtig viel Spaß", sagte Neureuther, der allerdings gewaltige 3,28 Sekunden Rückstand auf den entfesselten Hirscher hatte.

"Marcel Hirscher, puh, mal tief durchatmen, da kann man sich nur verneigen, er war in einer ganz anderen Liga", sagte Neureuther nach seiner ersten "Stockerl"-Fahrt im Riesenslalom seit einem Jahr über seinen Kumpel anerkennend: "Wir müssen dringend arbeiten, damit wir ein bisschen näher rankommen."

Neureuther war aber am Sonntag erst einmal "wurscht, ob ich eine Hundertstel oder zehn Sekunden hinten liege. Zweiter ist Zweiter. Darüber freue ich mich sehr."

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Nordische Ski-WM: Frenzel/Rydzek holen Silbermedaille

Für die deutschen Kombinierer war es die vierte Medaille im vierten Wettbewerb

Falun (SWE) (28.02.2015) 2,7 Sekunden haben Kombinierer Johannes Rydzek zur dritten Goldmedaille bei der nordischen Ski-WM in Falun gefehlt.

Im Teamsprint musste sich der Oberstdorfer an der Seite von Olympiasieger Eric Frenzel bei fast schon irregulären Schneeverhältnissen in der Loipe nur Titelverteidiger Frankreich geschlagen geben und machte damit seinen Medaillen-Satz komplett.
"Die Jungs haben einen Riesenfight geliefert", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch, machte aber auch seinem Ärger über die Verhältnisse Luft: "Die Strecke war eine Katastrophe. Bei einer WM so ein weiches Zeug anzubieten, ist nicht in Ordnung."

Im Einzel von der Normalschanze sowie mit dem Team hatte Rydzek den Titel geholt, im Einzel von der Großschanze Bronze. Frenzel holte seine insgesamt neunte WM-Medaille (drei Gold, vier Silber, zwei Bronze), Rydzek seine siebte (2-4-1). Für den DSV war es das achte Edelmetall bei den Titelkämpfen in Schweden.

Rydzek hatte nach einem Sprungdurchgang und 2x7,5 km an der Seite von Frenzel in der Loipe in einem packenden Zielsprint knapp das Nachsehen gegen Frankreichs Topmann Jason Lamy Chappuis, der mit dem Großschanzen-Zweiten Francois Braud angtreten war. Norwegen (+19,4 Sekunden) holte Bronze.
Nach einem durchschnittlichen Sprung von Rydzek und einem starken Versuch von Frenzel war das deutsche Duo von Platz drei aus ins Rennen gegangen. 21 Sekunden betrug der Rückstand auf die führenden Franzosen, die Norweger lagen auf Platz vier 23 Sekunden hinter Deutschland.
Vor der Schlussrunde sah Frankreich bereits wie der sichere Sieger aus. Johannes Rydzek saugte sich jedoch nochmal an Lamy Chappuis heran, kam allerdings nicht vorbei. Im Endspurt hatte Rydzek dann keine Chance.

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Nordische Ski-WM: Johannes Rydzek holt Bronze

Dritte Medaille für den Doppelweltmeister

Falun (SWE) (26.02.2015) Kombinierer Johannes Rydzek hat nach einer großartigen Aufholjagd seine dritte Medaille bei der WM in Falun geholt. Der Doppel-Weltmeister aus Oberstdorf lief im Wettbewerb von der Großschanze noch vom 17. Platz zu Bronze.

Der 26-Jährige, der von der Normalschanze sowie mit dem Team Gold geholt hatte, lag im Ziel 14,9 Sekunden hinter Sieger Bernhard Gruber, der den ersten Titel für Österreich bei den Wettbewerben in Schweden feierte.

"Ich bin super happy, die Taktik ist aufgegangen. Ich kann es noch nicht fassen. Es ist wie im Traum", sagte Rydzek, der im Spurt um Bronze den Norweger Magnus Moan niederrang.
Silber ging an den Franzosen Francois Braud (Frankreich/+11,9 Sekunden).

Rydzek hatte bereits bei seinem WM-Debüt 2011 in Oslo drei Medaillen gewonnen, damals wurde er jeweils Vizeweltmeister.

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Nordische Ski-WM: Johannes Rydzek ist Doppelweltmeister

Erster Mannschaftstitel nach 28 Jahren

Falun (SWE) (20./22.02.2015) Johannes Rydzek fiel völlig erledigt in den Schnee, dann rappelte sich der Überraschungs-Weltmeister der Kombinierer auf, riss die Ski in die Höhe und brüllte seine Freude gen Himmel:

"Im Ziel habe ich gedacht: Zwick mich bitte jemand, ich glaub, ich träume. Das war so ein bewegender Moment, ich konnte es erst gar nicht glauben", sagte der 23 Jahre alte Oberstdorfer, der an einem chaotischen Wettkampftag mit langen Verzögerungen dank eines taktischen und läuferischen Meisterstücks den größten Erfolg seiner Karriere feierte.

Auf dem letzten Kilometer hatte Rydzek, der 2011 in Oslo als 19-Jähriger bereits dreimal WM-Silber geholt hatte, den so starken Italiener Alessandro Pittin gnadenlos abgekocht und im Zielsprint alt aussehen lassen.

"Ich habe gemerkt, dass ich noch etwas zulegen kann, habe eine Attacke gesetzt, und es hat gereicht. Heute ist einfach alles für mich gelaufen", sagte Rydzek und sorgte bei Bundestrainer Hermann Weinbuch für ein breites Lächeln.

"Das freut mich so sehr für ihn", sagte der Weltmeister von 1985: "Vor einem Jahr in Sotschi ist er kurz vor dem Ziel gestrauchelt, jetzt ist er Weltmeister. So ist das im Leben, manchmal kriegt man etwas zurück."

Zwei Tage später holten die deutschen Kombinierer Gold im Team-Wettbewerb und beendeten einen fast drei Jahrzehnte anhaltenden Fluch.
Als der Gold-Fluch nach fast drei Jahrzehnten endlich gebrochen war, stürmten die deutschen Kombinierer auf Johannes Rydzek zu und erdrückten ihren Schlussläufer im Jubelrausch fast.

Zwei Tage nach Rydzeks Einzel-Triumph gewannen die Jungs von Bundestrainer Hermann Weinbuch bei der WM in Falun auch den Team-Wettbewerb vor dem Erzrivalen Norwegen und feierten den ersten großen Titel seit Olympia 1988 in Calgary.

"Endlich, endlich!", rief Weinbuch mit Tränen in den Augen immer wieder, nachdem Rydzek, Olympiasieger Eric Frenzel, Fabian Rießle und Tino Edelmann einen fast schon unglaublichen Start-Ziel-Sieg mit 23,1 Sekunden Vorsprung auf den ewigen Rivalen Norwegen perfekt gemacht hatten: "Wir haben einen Traumwettkampf abgeliefert, wir haben immer an uns geglaubt. Und wir sind endlich belohnt worden."

Hinter Norwegen holte Frankreich (+39,6) Bronze, gefährden konnte aber auch der Titelverteidiger ein entfesseltes deutsches Team nie.

Rydzek, der Norwegens Schlussmann Jörgen Graabak nicht den Hauch einer Chance ließ, durfte die letzten Meter im Triumphzug genießen und die erfolgreiche Revanche für die gegen Norwegen im Zielsprint verlorene Olympia-Staffel besiegeln.

Sein Glück konnte der 23-Jährige nur 20 Stunden nach der emotionalen Siegerehrung für sein Einzel-Gold kaum fassen. "Es ist so kitschig", sagte der 23-Jährige: "Dem Sonnenuntergang entgegen mit der deutschen Fahne in der Hand zu Gold. Ein Wahnsinn."

Für den 54 Jahre alte Meistermacher Weinbuch, genau 28 Jahre und drei Tage zuvor Staffel-Mitglied beim letzten WM-Triumph in Oberstdorf, schloss sich derweil ein Kreis.

Marko Baacke, Ronny Ackermann, Frenzel und Rydzek hatte er zu Weltmeistern, Georg Hettich und Frenzel zu Olympiasiegern gemacht. Seit seinem Amtsantritt 1996 hatten Weinbuchs Schützlinge 33 WM- und Olympia-Medaillen geholt. Nur das verfluchte Team-Gold fehlte bislang.

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Rodeln: Weltcup-Gesamtsiege für Natalie Geisenberger und Felix Loch

Drei Einzelsiege für Berchtesgadener Trainingsgruppe

Altenberg (GER) (bsd, 21.-23.02.2015) Die Doppelsitzer-Weltmeister Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee) waren beim Heim-Weltcup in Altenberg am Samstag einmal mehr nicht zu schlagen.

Hinter dem Bayern-Express mit der Gesamtzeit von 1:23.146 Minuten machte das Duo der WM-Vierten Toni Eggert und Sascha Benecken (BRC Ilsenburg/RT Suhl) in 1:23.218 Minuten den erneuten deutschen Doppelerfolg auf der anspruchsvollen Bahn im Osterzgebirge perfekt.

Nach dem Zweifachtriumpf der deutschen Doppelsitzer folgte am Samstagnachmittag im -Eiskanal der nächste deutsche Coup. Olympiasieger und Vizeweltmeister Felix Loch (RC Berchtesgaden) holte sich im drittletzten Weltcuprennen der Saison den Sieg. Der 25-jährige Berchtesgadener setzte sich auf der schwierigen Bahn im Erzgebirge vor seinen beiden Teamkollegen Johannes Ludwig (BSR Rennsteig Oberhof) und dem WM-Fünften Andi Langenhan (RRC Zella-Mehlis) durch. Damit war der Dreifacherfolg der BSD-Rennrodler perfekt.

Den Grundstein für seinen 24. Weltcup-Erfolg legte der amtierende Vizeweltmeister Felix Loch bereits im ersten Durchgang mit Laufbestzeit. Trotz nachlassender Eisbedingungen im zweiten Lauf reichte Loch sein Vorsprung um damit seinen fünften Saisonsieg perfekt zu machen.
Der 25-jährige Bayer konnte damit auch vorzeitig den Gesamtweltcup für sich entscheiden. Für Loch war dies bereits der vierte Gesamtsieg in Folge.

Natalie Geisenberger (ASV Miesbach) bleibt auch in der Weltcup-Saison 2014/15 die beste Rennrodlerin. Die 26-Jährige, die eine Woche zuvor im lettischen Sigulda erfolgreich ihren WM-Titel verteidigte, sorgte am Sonntag erneut für deutsches Gold. Die dreifache Weltmeisterin und zweifache Olympiasiegerin siegte im drittletzten Rennen der Saison und gewann damit vorzeitig die Weltcup-Gesamtwertung – zum dritten Mal in Serie.

„Das war eine Wahnsinns-Saison. Ich bin einfach überglücklich, dass es zum dritten Mal in Folge mit dem Gesamtsieg geklappt hat. Das nimmt den Druck etwas raus – da kann ich das letzte Rennen einfach genießen“, so Natalie Geisenberger.

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Ski-WM: Edelmetall für Dopfer und Neureuther

Platz 10 für Linus Strasser

Vail (USA) (15.02.2015) Der Jubel kannte keine Grenzen: In einem furiosen Finale bei dichtem Schneefall haben Fritz Dopfer und Felix Neureuther zum Abschluss der Ski-WM in Vail und Beaver Creek die erhofften Medaillen im Slalom gerettet. Dopfer sicherte sich beim Überraschungssieg des Franzosen Jean-Baptiste Grange Silber, für Neureuther reichte es nach einem spektakulären zweiten Lauf noch zu Bronze.

"Das habe ich mir nie erträumt. Ich bin extrem dankbar. das ist schwer in Worte zu fassen", sagte Dopfer, der nach dem ersten Lauf noch auf Rang sechs lag, freudestrahlend. "Ende gut alles gut. Das ist perfekt", fügte Neureuther an, der von Rang sieben nach vorne gefahren war.

Er profitierte allerdings vom Ausfall des großen Favoriten Marcel Hirscher, der in Führung liegend kurz vor dem Ziel ausgeschieden war. Egal: Für Maria Höfl-Riesch war es "eine Sensation und ein wunderschöner Abschluss".

Für Dopfer aus Garmisch war es seine erste Einzel-Medaille, Neureuther (Partenkirchen) holte sich nach Silber im Slalom 2013 sein zweites Edelmetall. In Vail/Beaver Creek war es für den Deutschen Skiverband (DSV) nach Silber von Viktoria Rebensburg im Riesenslalom die dritte Medaille.

Grange, Fünfter nach dem ersten Lauf, triumphierte in 1:57,47 Minuten vor Dopfer (0,35 Sekunden zurück) und Neureuther (0,55). Ein starkes WM-Debüt feierte auch Linus Strasser aus München (2,38 zurück) auf dem beachtlichen 10. Rang. Philipp Schmid (Oberstaufen/3,50) belegte den 17. Platz.

Dopfer, der noch ohne Sieg im Weltcup ist, hatte nach dem ersten Lauf schon 0,93 Sekunden Rückstand, Neureuther, Führender im Slalom-Weltcup, 1,09. Zufrieden war danach keiner der beiden.

"Ich bin einfach nicht gut gefahren", sagte Neureuther. Ja, der "Kurs war sicher nicht einfach, aber es ist für alle gleich. Das war mehr Krampf." Trotz des großen Rückstandes sei eine Medaille aber noch drin, redete er sich ein- und behielt recht. "So lange noch ein Fünkchen Hoffnung besteht, werde ich alles geben."

Und der Plan ging auf. Wenige Stunden später lagen sich Neureuther und Dopfer glücksselig in den Armen. Es ist das erste Mal seit 1987, dass zwei Deutsche bei einer WM auf dem Podest stehen. Damals war dies Frank Wörndl als Sieger und Armin Bittner auf Platz drei gelungen.

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Ski alpin: Veronique Hronek erleidet Kreuzbandriss

Erneut das linke Knie

Vail/Beaver Creek (USA) (11.02.2015) Für Veronique Hronek (Unterwössen) ist die Ski-WM in Vail und Beaver Creek nach einem Kreuzbandriss im linken Knie vorzeitig beendet.

Bei einem Beinahesturz im Team-Wettbewerb erlitt die 23-Jährige außerdem eine Meniskusverletzung. Hronek hatte sich bereits im Dezember 2013 das Kreuzband im linken Knie gerissen. Sie hätte bei der WM noch im Riesenslalom am Donnerstag an den Start gehen sollen.

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Ski WM-Super-G der Damen: Sieg für Fenninger

Viktoria Rebensburg auf Platz 5

Beaver Creek (USA) (03.02.2015) Olympiasiegerin Anna Fenninger steht auch beim WM-Super-G ganz oben: Die Österreicherin gewann in Beaver Creek knapp vor Titelverteidigerin Tina Maze aus Slowenien und Topfavoritin Lindey Vonn aus den USA. Viktoria Rebensburg fuhr stark - verpasste aber einen Podestplatz.

Die Topläuferinnen bescherten den Fans in Beaver Creek einen packenden WM-Auftakt. Lindsey Vonn mit der Startnummer 18 hatte sich trotz einiger kleinerer Patzer souverän an die Spitze gesetzt. Titelverteidigerin Tina Maze, die unmittelbar nach Vonn ins Rennen gegangen war, düpierte die Topfavoritin aus den USA und schob sich mit zwölf Hundertstel Vorsprung vor Vonn. Doch nur zwei Läuferinnen lang durfte sie sich als Siegerin fühlen. Dann kam Olympiasiegerin Fenninger, die sich mit einem fehlerfreien Lauf auf Platz eins schob - drei Hundertstel vor Maze.

Das erste WM-Rennen hatte mit Windproblemen zu kämpfen. Der Start wurde um eine halbe Stunde verschoben, die Strecke um fünf Tore verkürzt. Auch das Rennen selbst musste mehrmals unterbrochen werden, erstmals unmittelbar vor Viktoria Rebensburg mit der Startnummer zehn. Rebensburg, die bereits im Starthaus gestanden hatte, ließ sich aber nicht irritieren, und legte eine starke Bestzeit vor. Sie jubelte intensiv, sie wusste: Dieser Super-G-Lauf war allererste Sahne. Und lange sah es zumindest nach einem Podestplatz aus - bis die drei Topläuferinnen ihren Kampf um die Podestplätze eröffneten und Rebensburg verdrängten.

Trost gab's von Wolfgang Maier. "Das war eine gute Leistung von Vicky. Schade, dass es nicht gereicht hat", beurteilte der Alpindirektor des Deutschen Skiverbands die Leistung, der allerdings auch bemerkte, "da waren zwei, drei Kurven drin, wo sie ein bisschen die Linie verloren hat, wo sie ein bisschen zu weich auf dem Ski gestanden hat. Das hat die Konkurrenz ein bisschen besser gemacht."

Auch Rebensburg selbst haderte etwas: "Ich hatte im oberen Teil ein paar Probleme, unten habe ich dann den Ski gehen lassen und mehr riskiert." Das Hin und Her am Start habe sie allerdings nicht beeinflusst. "Es war ein bisschen hektisch, aber der Wind war kein Problem", so Rebensburg: "Ein fünfter Platz ist sicher gut, damit kann man zufrieden sein. Aber bei der WM zählen halt die Medaillen." Die zweite deutsche Starterin Veronique Hronek (Untwerwössen) landete mit 1,82 Sekunden Rückstand auf dem elften Platz.

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Severin Freund gewinnt Heim-Weltcup in Willingen

Zwölfter Weltcupsieg und nun auf Platz 4 der ewigen deutschen Bestenliste

Willingen (GER) Severin Freund hat beim Heim-Weltcup in Willingen seinen dritten Saisonsieg gefeiert.
Der 26-Jährige gewann nach starken Flügen auf 149,5 und 146,0 Meter mit 270,3 Punkten knapp vor dem Norweger Rune Velta (269,3) und Roman Koudelka (252,4) aus Tschechien.
Drei Wochen vor der WM in Falun unterstrich der Niederbayer in der hessischen Party-Hochburg damit einmal mehr seine Ambitionen für die Titelkämpfe in Falun.

"Ich bin richtig ins Fliegen gekommen, das war geil. Im Moment läuft es bei mir einfach", sagte Freund, der mit jetzt zwölf Weltcup-Siegen in der ewigen deutschen Bestenliste zu Dieter Thoma auf Rang vier aufschloss.

Mehr Erfolge feierten nur Jens Weißflog (33), Martin Schmitt (28) und Sven Hannawald (18).

Freund zeigte sich einen Tag nach seiner Gala-Vorstellung bei Platz zwei im Teamspringen erneut von seiner besten Seite und ließ vor 12.359 Zuschauern die gesamte Weltelite hinter sich.
Bei seinem siebten Start nach der Vierschanzentournee stand der Niederbayer inklusive Teamspringen zum siebten Mal auf dem Treppchen.
Zweitbester DSV-Adler wurde Marinus Kraus, der als Achter sein bestes Saisonergebnis verbuchte.

Am Samstag hatten die DSV-Adler im Teamspringen den dritten Mannschafts-Sieg in Folge noch knapp verpasst.

Freund, Freitag, Kraus und Eisenbichler mussten sich mit 931,7 Punkten den schon im Vorjahr erfolgreichen Slowenen (957,9) geschlagen geben. Rang drei ging an Norwegen (916,5).

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Nominierungen für die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften

Das Aufgebot für die WM in Vail/Beaver Creek (USA)

Felix Neureuther und Viktoria Rebensburg führen das zwölfköpfige Aufgebot des Deutschen Skiverbandes (DSV) für die alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Vail/Beaver Creek (2. bis 15 Februar) an. Wie erwartet berief der DSV am Mittwoch offiziell auch einige Athleten, die die Norm nicht erfüllt haben.

Drei Medaillen - eine bei den Männern, eine bei den Frauen und eine im Teamwettbewerb - lautet die Zielvorgabe von Alpindirektor Wolfgang Maier.

Bei den Frauen hatten sich am Montag Lena Dürr (Unterwössen) und Maren Wiesler (Münstertal) in einem internen Ausscheidungsrennen die beiden letzten USA-Tickets gesichert. Zudem nominierte der DSV neben Medaillenkandidatin Rebensburg (Kreuth) Veronique Hronek (Unterwössen).

Bei den Männern dürfen sich die beiden Abfahrer Klaus Brandner (Königssee) und Andreas Sander (Ennepetal) sowie Slalom-Spezialist Philipp Schmid (Oberstaufen) bewähren, obwohl sie die DSV-Kritierien - einmal im Weltcup unter die Top acht oder zweimal unter die Top 15 - nicht erreicht haben.

Die DSV-Sportführung hat für die Weltmeisterschaften in Vail/Beaver Creek insgesamt zwölf Athletinnen und Athleten nominiert.

Damen
- Lena Dürr (SV Germering)
- Veronique Hronek (SV Unterwössen)
- Viktoria Rebensburg (SC Kreuth)
- Maren Wiesler (SC Münstertal)

Herren
- Klaus Brandner (WSV Königssee)
- Fritz Dopfer (SC Garmisch)
- Josef Ferstl (SC Hammer)
- Stefan Luitz (SC Bolsterlang)
- Felix Neureuther (SC Partenkirchen)
- Andreas Sander (SG Ennepetal)
- Philipp Schmid (SC Oberstaufen)
- Linus Strasser (TSV 1860 München)

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Skicrosser verpassen Medaillen

Paul Eckert und Julia Eichinger auf Platz 4

Kreischberg (AUT) (25.01.2015) Die deutschen Skicrosser Paul Eckert und Julia Eichinger sind zum Abschluss der WM in Kreischberg/Österreich haarscharf am Podium vorbeigefahren.

Nach starken Leistungen mussten sich sowohl der 24-jährige Eckert als auch die 22 Jahre alte Eichinger erst im Finale geschlagen geben und erreichten jeweils den undankbaren vierten Platz.

"Es ist richtig bitter, wenn man mit einer Hand schon dran ist und dann doch daneben greift", sagte die enttäuschte Eichinger:

Den Titel bei den Männern sicherte sich Filip Flisar aus Slowenien, bei den Frauen gewann Andrea Limbacher aus Österreich.

Damit verpassten es die Skicrosser, die Medaillenausbeute des deutschen Teams bei den Titelkämpfen in der Steiermark zu verbessern. Für den einzigen Lichtblick hatte am Mittwoch Lisa Zimmermann gesorgt und WM-Gold im Slopestyle gewonnen.

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Biathlon: Deutsche Damenstaffel siegt bei Weltcup in Antholz

Deutsches Herren-Quartett auf Platz zwei, Schmepp gigantisch

Antholz (ITA) (25.01.2015) Die deutschen Biathletinnen haben beim Weltcup im italienischen Antholz den zweiten Staffelsieg des WM-Winters gefeiert.

Das junge Quartett mit Franziska Hildebrand, Franziska Preuß, Luise Kummer und Laura Dahlmeier setzte sich in einer wahren Windlotterie in Südtirol nach 4x6 km überlegen vor Tschechien (+35,0 Sekunden) und der Ukraine (+45,3) durch.
Selbst zwei Strafrunden durch Hildebrand und insgesamt zehn Nachlader bei teils widrigsten Bedingungen konnten den dritten Podestplatz in dieser Saison nicht verhindern.
Den bislang letzten Erfolg hatten die Skijägerinnen im Dezember im österreichischen Hochfilzen gefeiert, in Ruhpolding gab es in der Vorwoche Rang drei.
"Es waren extrem schwierige Bedingungen, und mir ist es dann trotzdem gut gelungen, das ist echt ein Traum", sagte die überragende Schlussläuferin Dahlmeier, die ohne Extrapatrone auskam: "So etwas Extremes habe ich noch nie erlebt. Ich habe zwischendurch gedacht, ich werde weggeblasen."

Die deutschen Biathleten haben dagegen den ersten Staffelsieg seit vier Jahren beim Weltcup im italienischen Antholz nur knapp verpasst.
Das olympische Silber-Quartett mit Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp belegte nach 4x7,5 km in Südtirol den zweiten Platz.
Nach sieben Nachladern hatte das DSV-Team im Ziel 16,4 Sekunden Rückstand auf Norwegen, Dritter wurde Frankreich.
"Wir haben alle ein ordentliches Rennen gehabt, für einen Sieg braucht man aber eben ein perfektes. Wir können mit dem zweiten Platz aber zufrieden sein", sagte Schempp. "Ich habe beim Schießen ein bisschen was riskiert, aber heute ist es nicht aufgegangen."

Schlussläufer Schempp, der zuvor im Einzelrennen hauchdünn triumphiert hatte, schaffte es damit nach seinen drei Einzelsiegen bereits zum sechsten Mal in Serie auf das Podest.
Das hatte Dreifach-Olympiasieger Michael Greis im Januar 2008 zuletzt in Ruhpolding und Antholz geschafft.

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Snowboard: WM in Kreischberg

Selina Jörg verpasst WM-Medaille hauchdünn

Kreischberg (AUT) (22. Januar 2015) Selina Jörg ist beim WM-Parallelslalom in Lachtal am Kreischberg/Österreich haarscharf an ihrer ersten Medaille bei einem Großereignis vorbeigefahren. Die 26-Jährige aus Sonthofen musste sich im kleinen Finale der österreichischen Lokalmatadorin Marion Kreiner denkbar knapp geschlagen geben und belegte den vierten Rang. Jörg, Olympiavierte in Vancouver 2010, fehlten letztlich 0,04 Sekunden zum Edelmetall.

Die übrigen deutschen Starter blieben dagegen deutlich hinter den Erwartungen zurück: Die amtierende Riesenslalom-Weltmeisterin Isabella Laböck (28/Prien) und die Olympia-Zweite Anke Karstens (29/Aschau) scheiterten bereits in der Qualifikation, die zweifache Olympia-Medaillengewinnerin Amelie Kober (Fischbachau) leistete sich im Viertelfinale gegen Kreiner einen schweren Fahrfehler und wurde nur Siebte. Gold ging an die erst 19 Jahre alte Tschechin Ester Ledecka vor Julia Dujmovits (Österreich) und Kreiner.

Bereits im Halbfinale gegen die spätere Vizeweltmeisterin Julia Dujmovits (Österreich) war Jörg nur hauchdünn langsamer gewesen (0,07 Sekunden).

Für den einzigen deutschen Lichtblick bei den Männern sorgten Stefan Baumeister (Feldkirchen-Westerham) und Daniel Weis (Bischofswiesen), die auf die Plätze 15 und 16 kamen. Nach überstandener Qualifikation lieferten die beiden WM-Debütanten dem späteren Weltmeister Fischnaller und dem ebenfalls hoch gehandelten Zan Kosir aus Slowenien im Achtelfinale einen harten Kampf.

Bereits in der Qualifikation waren Alexander Bergmann (27/Berchtesgaden) und Patrick Bussler (30/Aschheim) ausgeschieden. Hinter Fischnaller (Italien) holten Andrej Sobolew aus Russland und Titelverteidiger Rok Marguc aus Slowenien Silber und Bronze.

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Lisa Zimmermann neue Weltmeisterin

Ski-Freestyle-WM am Kreischberg

Kreischberg (AUT) (21.01.2015) Medaillenhoffnung Lisa Zimmermann hat im Finale der Slopestyler bei der Ski-Freestyle-WM am Kreischberg in Österreich Gold gewonnen und damit die hohen Erwartungen noch übertroffen.

Die 18-Jährige vom WSV Oberaudorf glänzte im zweiten Lauf mit 85,80 Punkten und verwies die Britin Katie Summerhayes (82,80) sowie Zuzana Stromkova aus der Slowakei (77,60) auf die nächsten Ränge.

Damit machte Zimmermann auch die Olympia-Enttäuschung von Sotschi vor einem Jahr vergessen, als sie ebenfalls aussichtsreich angetreten war und dann bereits in der Qualifikation scheiterte. Diesmal hatte sie schon im Vorkampf die höchste Wertung aller 15 Starterinnen erreicht und sich für die Entscheidung der besten Sechs in eine Favoritenrolle geschoben.

Sabrina Cakmakli (Partenkirchen) hatte als Zwölfte der Qualifikation das Finale deutlich verpasst. Bei den Männern waren Benedikt Mayr (Unterhaching) und Sebastian Geiger (Oberstdorf) ebenfalls bereits in der Qualifikation gescheitert.

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Olympiasieger Andreas Wellinger ist „Eliteschüler des Sports 2014“

DOSB und Sparkassen-Finanzgruppe zeichnen drei Eliteschüler/innen aus

Frankfurt/Main (DOSB, 19.01.2015) Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger, die EM-Medaillengewinnerin im Wasserspringen, Tina Punzel, und die Junioren Welt- und Europameisterin im Triathlon, Laura Lindemann, sind als die drei erstplatzierten „Eliteschüler des Sports 2014“ ausgezeichnet worden. Der Deutsche Olympische Sportbund und die Sparkassen-Finanzgruppe ehrten die Talente beim Neujahrsempfang des DOSB in Frankfurt/Main für ihre herausragenden sportlichen und schulischen Leistungen im vergangen Jahr.

Für die bundesweite Auszeichnung waren 43 Schüler/innen nominiert, die zuvor von ihrem jeweiligen Standort als Beste des Jahres geehrt worden waren. „Die Talentdichte unter den Schüler/innen steigt immer weiter an. Daher wurden in diesem Jahr erstmals drei Preise verliehen. Eine leistungssportliche Karriere zu verfolgen und gleichzeitig erfolgreich in der Schule zu sein, erfordert viel Disziplin, Ehrgeiz und Flexibilität. Beide Bereiche haben die drei Talente bravourös gemeistert und sind so Vorbilder für viele Schüler/innen“, sagte DOSB-Vizepräsident Ole Bischof, der 2008 in Peking olympisches Gold im Judo gewann.

Den ersten Platz sicherte sich Andreas Wellinger mit seinem beeindruckenden Olympia-Debüt in Sotschi. Schon bei den Olympischen Jugendspielen in Innsbruck 2012 gewann der damals 16-Jährige Gold mit dem deutschen Mixed-Team, nur zwei Jahre später flog er bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi mit den deutschen Adlern zum Mannschafts-Olympiasieg und schaffte damit den nahtlosen Übergang. Auch in der Schule hat er sein Ziel fest im Blick: In diesem Jahr wird er sein Abitur an der Eliteschule des Sports Berchtesgaden ablegen. „Es ist sehr schön, wenn man in so einem jungen Alter, in dem man noch in der Ausbildung ist, schon so einen Titel erreicht hat. Ohne das System der Eliteschulen des Sports wäre es für mich sicher nicht möglich gewesen, auf diesem hohen Niveau zu trainieren und gleichzeitig das Abitur in diesem Jahr anzustreben,“ unterstreicht Andreas Wellinger die Wichtigkeit des dualen System.

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Biathlon: Simon Schempp triumphiert im Photofinish

Franziska Preuß auf Rang 2

Ruhpolding (GER) (18.01.2015) Simon Schempp hat sich zum Abschluss des Heimweltcups in Ruhpolding im Massenstart über 15 km durchgesetzt und den ersten deutschen Männersieg im Weltcup seit genau einem Jahr gefeiert.

Der 26-Jährige aus Uhingen setzte sich in einem Dreier-Fotofinish vor den wie er fehlerfreien Quentin Fillon Maillet aus Frankreich und Michal Slesingr aus Tschechien durch.

Am 18. Januar 2014 hatte Schempp in der Verfolgung im italienischen Antholz für den letzten deutschen Erfolg im Weltcup gesorgt.
Bereits am Samstag hatten Schempp als Zweiter und Peiffer als Dritter im Sprint gemeinsam auf dem Stockerl gestanden.

Vor Schempp war Franziska Preuß im Massenstart auf Platz zwei gestürmt und hatte den deutschen Frauen damit den ersten Einzel-Podestplatz des nacholympischen Winters beschert.

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Skisprung: DSV-Quartett siegt

Severin Freund fliegt im Einzel wieder aufs Podest

Zakopane (POL) (17./18.01.2015) Mit 1050,6 Punkten gewann das DSV-Quartett in Polen auch das zweite Teamspringen des WM-Winters, dem ewigen Rivalen Österreich (1035,7) blieb wie schon bei Olympia nur der zweite Platz. Rang drei ging an Slowenien (1018,4).

"In so einem Stadion vor so einem Publikum mit so tollen Kollegen zu gewinnen, das ist einfach nur geil", sagte der überragende Freund, der wie schon in Sotschi mit dem letzten Sprung des Wettkampfs den Sieg gesichert hatte.

Routinier Michael Neumayer hatte zwei Tage nach seinem 36. Geburtstag etwas überraschend den Vorzug gegenüber Markus Eisenbichler erhalten.

Marinus Kraus und Richard Freitag eroberten aber schnell die Führung, die Schlussspringer Severin Freund (128 m) zur Halbzeit sogar auf 11,1 Punkte ausbaute.
Severin Freund machte schließlich mit einem Traumflug auf 133,5 m alles klar.

Einen Tag nach dem Triumph mit dem deutschen Team an gleicher Stelle sprang der 26-Jährige dann am Sonntag auf 131 und 133 Meter und damit auf Rang 3.

Mit 267,1 Punkten musste er sich nur Lokalmatador Kamil Stoch (Polen/276,2 Punkte) und Vierschanzentournee-Sieger Stefan Kraft (Österreich/273,9) geschlagen geben.

"Es war nicht die Bombe dabei wie gestern, aber es war ein spannender Durchgang, mit Kamil hat er einen verdienten Sieger gefunden", sagte Freund: "Es kommen noch viele Aufgaben, ich fühle mich auf einem guten Weg, im Moment macht es sehr viel Spaß."

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Biathlon: Jubel trotz Niederlage im Showdown

Erstmals seit Olympia ein Podestplatz

Ruhpolding (GER) (15.05.2015) Im dritten Staffelrennen der Saison ist bei den deutschen Biathleten der Knoten endlich geplatzt.

Nach einer hervorragenden Schießleistung hat das DSV-Quartett als Zweiter erstmals in diesem Winter den Sprung aufs Podest geschafft.
Erik Lesser, Andreas Birnbacher, Arnd Peiffer und Schlussläufer Simon Schempp mussten sich nur Norwegen geschlagen geben.

Für die DSV-Skijäger war es die erste gemeinsame Platzierung auf dem Treppchen seit Sotschi.

Bei den Olympischen Spielen hatte die deutsche Staffel Silber gewonnen. Bei den Weltcups in Hochfilzen (5. ) und Oberhof (4.) enttäuschte sie dagegen. In der Chiemgau Arena von Ruhpolding, vor 12.000 enthusiastischen Fans, gelang nun der Befreiungsschlag.

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Ski alpin: Fritz Dopfer schrammt am Sieg vorbei

Glänzendes Wochenende für deutsche Slalomasse

Adelboden (SUI) (11.01.2015) Ski-Rennläufer Fritz Dopfer hat drei Wochen vor Beginn der WM den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere knapp verpasst.

Beim Slalom auf dem legendären Chuenisbärgli im schweizerischen Adelboden lag der 27-Jährige vom Ski-Club Garmisch als Zweiter 0,02 Sekunden hinter dem Italiener Stefano Gross (1:56,70 Minuten), der sein erstes Weltcup-Rennen gewann.

Für Dopfer war es die siebte Podestplatzierung. Zum fünften Mal im Weltcup belegte er den zweiten Platz.

Felix Neureuther (Partenkirchen) war nach neun Podestplatzierungen im Slalom in Folge diesmal bereits im ersten Durchgang ausgeschieden, Linus Strasser aus München (1,75) belegte erneut einen respektablen 20. Platz.

Am Tag zuvor hatten die deutschen Ski-Rennläufer beim Weltcup-Riesenslalom im schweizerischen Adelboden eine Platzierung auf dem Siegerpodest knapp verpasst.

Beim überlegenen Sieg des Österreichers Marcel Hirscher vor Alexis Pinturault aus Frankreich (1,13 Sekunden zurück) und Henrik Kristofferson aus Norwegen (1,64) belegten Fritz Dopfer (1,74) und Felix Neureuther (1,75) die Plätze vier und fünf.

Dopfer schob sich im zweiten Lauf von Rang 13 nach vorne und verpasste das Podest nur um 0,10 Sekunden.

Neureuther fehlte eine Hundertstelsekunde mehr zu Rang drei, er fiel im Finale von Rang zwei im Zwischenklassement zurück.

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Snowboard: Patrick Bussler feiert Traumcomeback mit Platz drei in Bad Gastein

14 Snowboarder zur WM

Bad Gastein (AUT) (10.01.2015) Raceboarder Patrick Bussler (Aschheim) hat sich beim dritten Stopp des FIS Alpin Snowboard Weltcups im österreichischen Bad Gastein eindrucksvoll in der Weltspitze zurückgemeldet.

Nach einer monatelangen krankheitsbedingten Pause (Bakterielle Infektion im linken Knie) stürmte der 30-Jährige beim Parallel Slalom auf dem Buchebenhang (Single-Run-Format) im kleinen Finale mit nur drei Hundertstel Vorsprung auf seinen Kontrahenten Andrey Sobolev (RUS) zu Platz drei und sicherte sich damit im 110ten Weltcup-Start das zweite Weltcup-Podestresultat seiner Karriere.

„Das hat mich völlig überrascht. Ich habe nicht damit gerechnet. Das es so weit geht, ist der Hammer! Mein Ziel war die WM-Qualifikation. Das war schon schwierig genug für mich vom Kopf- und Körpergefühl. Ich hatte zwar ein gutes Brettgefühl, aber die Kraft hat schon noch gefehlt“, sagte Bussler nach seinem Traumcomeback.

Auf dem undankbaren vierten Platz landete indes Busslers Teamkollegin Selina Jörg (Sonthofen, 26). Die Allgäuerin verspielte im kleinen Finale der Damen gegen Julie Zogg (SUI) nach einem Fahrfehler alle Chancen auf das Podium, zeigte sich nach ihrem bislang besten Saisonergebnis aber nicht unzufrieden.

Nach dem letzten Weltcup-Rennen vor der FIS Freestyle Ski & Snowboard Weltmeisterschaft am Kreischberg, Österreich (15. bis 25. Januar), hat Snowboard Germany die Athleten benannt, die Deutschland beim Großereignis in der Steiermark vertreten werden.

Das Team wird angeführt von den zuletzt extrem erfolgreichen Raceboardern um die Silbermedaillengewinnerin von Sotschi, Anke Karstens (Aschau, 29 Jahre), die Dritte von Sotschi und zweifache Bronze-Medaillengewinnerin der letzten WM, Amelie Kober (Fischbachau, 27) sowie der amtierenden PGS Weltmeisterin Isabella Laböck (Prien, 28).

Weitere Medaillenhoffnungen sind der Dritte vom gestrigen Rennen in Bad Gastein, Patrick Bussler (Aschheim, 30), der schon 2003 am Kreischberg mit dabei war, Selina Jörg (Sonthofen, 26), die gestern mit Rang vier auf dem Buchebenhang ihre derzeit starke Form unterstreichen konnte, Slopestylerin Silvia Mittermüller (München, 31) sowie die beiden Snowboardcrosser Konstantin Schad (Fischbachau, 27) und Paul Berg (Konstanz, 23).

Das Team wird komplettiert von Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 27), Daniel Weis (Bischofswiesen, 26), Stefan Baumeister (Feldkirchen-Westerham, 21), Cheyenne Loch (Schliersee, 20) sowie Martin Nörl (Adlkofen, 21) und Johannes Höpfl (Hauzenberg, 19).

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Felix Neureuther verliert Flutlicht-Zweikampf

Wintersport / Ski Alpin

(06.01.2015) Wieder war es ein Duell der beiden Freunde: Felix Neureuther riss am Ende freudestrahlend den rechten Arm in den Nachthimmel von Zagreb.

Zwar verpasste der 31-Jährige beim Weltcup-Slalom am Sljeme den Sieg, seine Erfolgsgeschichte setzte der erfolgreichste deutsche Ski-Rennläufer mit einem starken zweiten Platz hinter seinem österreichischen Kumpel Marcel Hirscher dennoch fort.
"Ich habe mich auf dem eisigen Hang sehr schwer getan. Marcel war der verdiente Sieger und in einer eigenen Liga. Aber ich bin sehr, sehr, sehr zufrieden", sagte Neureuther, der zuletzt in Madonna gewonnen hatte, nach der vierten Podiumsplatzierung im vierten Slalom des WM-Winters mit einem breiten Grinsen.

Er habe nach monatelangen Problemen "einen Weg gefunden, wo ich mit meinem Rücken zurechtkomme und schmerzfrei fahren kann", meinte Neureuther weiter. "Ich war letztes Jahr schon extrem konstant unterwegs, jetzt auch wieder. Es war nicht einfach, deshalb perfekt, dass es so gepasst hat. Das ist ein Traum."

Lob gab es auch von DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier: "Das ist schon außergewöhnlich mit Läufen, die nicht hundertprozentig gepasst haben." Auch Cheftrainer Mathias Berthold hatte einige Fehler gesehen, aber den unteren Teil sei Neureuther "extrem geil" gefahren.

Der Slalom-Vizeweltmeister lag 0,81 Sekunden hinter dem souveränen Hirscher. Der Österreicher, in Madonna noch enttäuschender Siebter, war diesmal in 1:55,96 Minuten nicht zu schlagen und sicherte sich seinen 28. Weltcup-Sieg, den dritten im kroatischen Zagreb in Serie.

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Ski alpin: Susanne Riesch beendet ihre Karriere

Verletzungen bedeuten das Aus

(DSV, 06.01.15) Die alpine Skirennfahrerin Susanne Riesch beendet ihre sportliche Laufbahn. Die 27-jährige Slalomspezialistin, die für den Skiclub Partenkirchen startete und seit über zehn Jahren zum Kader des Deutschen Skiverbandes (DSV) gehörte, wird ab sofort keine Rennen mehr bestreiten.
Susanne Riesch
Die Karriere der Schwester von Dreifach-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch (30) erhielt im September 2011 durch einen schweren Sturz im Trainingslager in Chile einen herben Rückschlag, bei dem sie sich einen Bruch des linken Schienbeinkopfes, einen Kreuzbandriss und eine Meniskusverletzung zuzog. Zwei Jahre konnte sie danach nicht mehr Skifahren. Erst in der Saison 2013/2014 gelang ihr die Rückkehr in den Ski-Weltcup. Susanne Riesch war zweimal Deutsche Meisterin (Riesenslalom 2010, Super-Kombination 2011). Ihre erfolgreichste Saison im Weltcup war 2009/2010, als sie zwei Podestplätze errang und in der Slalomgesamtwertung Platz 7 erreichte. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Whistler/Vancouver schied sie – auf Rang vier liegend – im zweiten Durchgang kurz vor dem Ziel aus.

Susanne Riesch: "Ich habe lange und hart gekämpft, um nach der schweren Verletzung wieder den Anschluss an die Weltspitze zu schaffen. Es war nicht einfach, und vieles ist nicht ideal gelaufen, aber ich habe alles versucht. In den letzten Wochen ist mir jedoch klar geworden, dass es für ganz vorn nicht mehr reicht. Da das aber immer mein Anspruch war, ist es besser, aufzuhören und sich neuen Aufgaben zu widmen. Allen, die mich in den letzten Jahren unterstützt haben, den Fans und ganz besonders meiner Familie, danke ich von Herzen."

DSV-Sportdirektor Wolfgang Maier: "Mit Susanne Riesch beendet eine hervorragende Rennfahrerin ihre Karriere. Susanne war auf dem besten Wege sich in der Slalom-Weltspitze zu etablieren, ehe sie durch eine schwere Verletzung zurückgeworfen wurde und in Folge dieser Verletzung nun ihre akive Karriere beendet. Wir bedauern diese Entscheidung und wünschen Susanne für die Zukunft alles Gute!"

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 Fessel gut, Norwegen besser

Nicole Fessel überzeugt auf der 2. Etappe der Tour de Ski, ist gegen die norwegische Übermacht aber chancenlos.

Norwegens Langlauf-Superstar Marit Björgen hat auch die zweite Etappe der Tour de Ski in Oberstdorf souverän gewonnen. Einen Tag nach ihrem Erfolg im Prolog dominierte die 34 Jahre alte zwölfmalige Weltmeisterin auch das 10-km-Verfolgungsrennen im klassischen Stil und siegte mit 56,2 Sekunden Vorsprung auf ihre Landsmännin Heidi Weng.Als Dritte machte Therese Johaug (+56,8) den norwegischen Dreifach-Sieg komplett.

Für das beste deutsche Ergebnis sorgte erneut Lokalmatadorin Nicole Fessel, die wie im Prolog starke Fünfte wurde und 1:37,7 Minuten Rückstand auf Björgen hatte. "Heute habe ich mich nicht so gut gefühlt wie am Samstag. Ich bin aber ruhig geblieben und mein Rennen gelaufen", sagte Fessel im ZDF.

Sprintspezialistin Denise Herrmann wurde 16. (+1:55,8), Stefanie Böhler 18. (2:08,0). Beendet ist die Tour indes für Claudia Nystad. Die 36 Jahre alte Doppel-Olympasiegerin gab nach einem Sturz auf.

Quelle: Sport1.de

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Neureuther und Dopfer feiern Doppelsieg

Felix Neureuther hat ein kleines Kapitel deutsche Sportgeschichte geschrieben.

Beim Nacht-Slalom im italienischen Madonna di Campiglio fuhr Vize-Weltmeister Felix Neureuther wie entfesselt zu seinem zehnten Sieg in einem Weltcup-Rennen, er überholte damit Markus Wasmeier, den Doppel-Olympiasieger von 1994.Neureuther setzte sich mit zwei famosen Läufen überlegen vor seinem erneut ebenfalls starken Mannschaftskollegen Fritz Dopfer durch (0,82 Sekunden zurück), Dritter wurde Jens Byggmark (Schweden/0,86). "Es ist unglaublich. Schon in Are war ich so knapp dran, deswegen wollte ich den Sieg hier unbedingt", sagte Neureuther, der auch die Führung im Slalom-Weltcup (240 Punkte) vor Weltmeister Marcel Hirscher aus Österreich (216) und Dopfer (156) übernahm. Acht Tage zuvor war er beim Slalom im schwedische Are schon einmal nahe dran gewesen am Rekordsieg - belegte nach der Führung nach dem ersten Lauf am Ende aber mit 0,10 Sekunden Rückstand auf Hirscher Rang zwei.Mit diesem zehnten Sieg im Weltcup steht Neureuther nun in der deutschen Bestenliste vor Wasmeier (9) auf Rang eins - er nahm es allerdings gelassen zur Kenntnis: "Bester Deutscher mit 'nur' zehn Weltcupsiegen zu sein, rühmt mich jetzt nicht so. Da gibt es einige, die mehr gewonnen haben. An solchen Statistiken erfreue ich mich nicht so. Mein Ziel war es immer, über die Saison gesehen der beste Slalomfahrer der Welt zu sein."Den Grundstein für den Erfolg legte Neureuther schon im ersten Lauf, nach dem er sich ausnahmsweise selbst lobte: "Das war schon clever gefahren." Gleiches galt für den zweitplatzierten Dopfer, der 0,09 Sekunden Rückstand hatte. Im zweiten Lauf legte Neureuther sogar noch zu: Nachdem Dopfer die Bestzeit vorgelegt hatte und dies mit einem lauten "Jawoll" begeistert kommentierte, behielt Neureuther die Nerven und baute seinen Vorsprung bis ins Ziel kontinuierlich aus. "Das war eine Fahrt, wie ich sie wollte. Das hat Spaß gemacht", sagte Neureuther.

Quelle: Sport1.de

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Norbert Loch ist „DOSB-Trainer des Jahres“

„Buchstäblich ein Goldschmied“ – vier Olympiasiege in Sotschi

Seine Athleten rodelten bei Olympia in allen vier Wettbewerben zu Gold, er selbst hat das Rennen um den Titel „DOSB-Trainer des Jahres“ gemacht: Zehn Monate nach der überragenden Goldbilanz von Sotschi ist Rodel-Chefcoach Norbert Loch vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) als Trainer des Jahres ausgezeichnet worden. Der 52-Jährige wurde am Sonntag bei der Gala „Sportler des Jahres“ in Baden-Baden von DOSB-Präsident Alfons Hörmann und Olympiasiegerin Natalie Geisenberger geehrt.„Wenn gerodelt wird, muss sich die Konkurrenz der deutschen Athletinnen und Athleten seit vielen Jahren warm anziehen. Doch die Bilanz von Sotschi mit vier Siegen in vier Rennen und einer weiteren Silbermedaille hat eine historische Dimension“, sagte Alfons Hörmann: „Norbert Loch hat mit seinem gesamten Trainerteam den Grundstein für wunderschöne Erfolge und wunderbare Schlagzeilen wie ‚Schwarz – Rodel – Gold‘ oder ‚Rock ’n‘ Rodel‘ gelegt.“ Seit er 2008 Cheftrainer der deutschen Rodler geworden ist, gewannen seine Schützlinge bei vier Weltmeisterschaften und zwei Olympischen Winterspielen insgesamt 32 Medaillen. „Sechs Olympiasiege und zehn WM-Titel stechen daraus besonders hervor. Norbert Loch ist buchstäblich ein Goldschmied“, erklärte der DOSB-Präsident.„Norbert Loch ist für mich nicht nur der Trainer des Jahres, sondern ein Mensch, zu dem ich ein besonderes Verhältnis habe“, sagte Natalie Geisenberger in ihrer Laudatio und meinte stellvertretend für die von Loch betreuten Athletinnen und Athleten: „Du hast uns nie im Stich gelassen und immer an uns geglaubt.“

Quelle: DOSB

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Hockey: Deutschland gewinnt Champions Trophy

Hockey-Olympiasieger Deutschland hat zum zehnten Mal die Champions Trophy gewonnen und sich eindrucksvoll in der Weltspitze zurückgemeldet.

Im indischen Bhubaneswar setzte sich die stark verjüngte Mannschaft von Trainer Markus Weise gegen den dreimaligen Titelträger Pakistan mit 2:0 (1:0) durch. "Das ist ein richtig schweres Turnier, der Sieg ist großartig", sagte Stürmer Martin Zwicker, der zum besten Spieler des Finales gewählt wurde: "Wir sind sehr stolz auf diese Leistung." Der Nürnberger Christopher Wesley erzielte per Stecher im zweiten Viertel die Führung für die konzentriert auftretende Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (18.), die in Indien sieben Junioren-Weltmeister von 2013 im Kader hatte. Für den Endstand sorgte Florian Fuchs (58.). Das Team um Kapitän Moritz Fürste startete entschlossen in das Duell. Angefeuert von den indischen Zuschauern verpassten Christopher Rühr (2.) und Fuchs (13.) eine frühe Führung nur knapp. Einzig die Ausbeute bei Strafecken war kritikwürdig, so dass die Pakistani bis tief in die zweite Hälfte im Spiel blieben.Schon im Halbfinale am Samstag hatten die Europameister von 2013 beim 3:2-Sieg gegen Weltmeister Australien ihre Klasse nachgewiesen. Und so kann Trainer Weise mit dem Stand der Kaderentwicklung mit Blick auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 zufrieden sein.Im kommenden Sommer werden beim Halbfinalturnier der World League in Buenos Aires (3. bis 14. Juni) erste Tickets für die Spiele in Brasilien vergeben. Die Aussichten darauf erscheinen vielversprechend, dabei verlief die Gruppenphase in Bhubaneswar zunächst holprig. Nach dem Auftaktsieg über Indien (1:0) enttäuschten die DHB-Männer bei den Niederlagen gegen die Niederlande (1:4) und Argentinien (0:3). Doch ab der K.o.-Phase und dem Duell mit England (2:0) zeigte Weises Team die gewohnte Stärke.Im Sommer hatte der DHB noch bei der Weltmeisterschaft in Den Haag mit Platz sechs das schlechteste Ergebnis der Geschichte verdauen müssen.

Quelle: Sport1.de

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Snowboard: Amelie Kober Zweite beim Parallel Slalom in Montafon

WM-Qualifikation abgehakt

Montafon (AUT) (SVD, 18.12.2014) Amelie Kober (Fischbachau, 27 Jahre) hat nach ihrem überraschenden Quali-Aus beim Weltcup-Saisonauftakt im italienischen Carezza heute beim ersten Parallel Slalom der Saison (Single Run-Format) im österreichischen Montafon die passende Antwort gegeben. Die Olympiadritte von Sochi carvte auf auf der Seebliga/Hochjoch zu Platz zwei und musste sich im Finale der Damen nur der Österreicherin Sabine Schöffmann mit 16 Hundertstel Rückstand geschlagen geben.

„Natürlich hätte ich gerne gewonnen, aber man muss dann auch neidlos anerkennen, dass jemand anderes ein wenig schneller war“, so Kober nach dem Rennen.
Allerdings überwog nach dem Finale bei der zweimaligen Bronzemedaillengewinnerin der letzten WM eindeutig die Freude über das erste starke Ergebnis des noch jungen Winters:

„Das Resultat war ganz, ganz wichtig, nachdem der Auftakt in Carezza richtig in die Hose gegangen ist. Da war ich sehr enttäuscht. Jetzt bin ich erleichtert über das WM-Ticket und freue mich auf die nächsten Rennen.“
Durch den Einzug in die K.o.-Duelle der besten 16 hatte Kober ihre Teilnahme an der FIS Freestyle Ski & Snowboard Weltmeisterschaft im österreichischen Kreischberg/Lachtal (15. bis 25. Januar 2015) fix gemacht.

Neben der Mutter eines Sohnes hatten auch die Snowboard Germany-Athleten Isabella Laböck (Prien, 28, Achte), Selina Jörg (Sonthofen, 26, am Ende Zehnte), Anke Karstens (Aschau, 29, 15te), und Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 27, 15ter) das Finale erreicht.

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Biathlon: Damenstaffel siegt

Simon Schempp zweimal Zweiter

Hochfilzen (ITA) (13./14.12.2014) Die deutschen Biathletinnen sind im ersten Staffelrennen des WM-Winters im österreichischen Hochfilzen zum Sieg gestürmt.

Das Quartett mit Luise Kummer (1 Nachlader), Franziska Hildebrand (4), Vanessa Hinz (2) und Franziska Preuß (1) landete nach 4x6 km vor Weißrussland und Tschechien.

Die deutschen Biathletinnen hatten ihren letzten Staffelsieg vor einem Jahr in Annecy/Frankreich geholt, waren dann aber bei den Olympischen Spielen im Februar in Sotschi nur auf Platz elf gelandet.

Simon Schempp hat zum Abschluss des Biathlon-Weltcups in Hochfilzen nur knapp den dritten Weltcupsieg seiner Karriere verpasst.
Zwei Tage nach seinem zweiten Platz im Sprint landete der 27-Jährige aus Uhingen auch in der Verfolgung auf Rang zwei. Schempp hatte beim Triumph des ebenfalls fehlerfreien Franzosen Martin Fourcade 4,1 Sekunden Rückstand.

"Mit dem Wochenende bin ich absolut zufrieden. Es war ein extrem harter Tag und ich war nicht mehr ganz so frisch wie die letzten Tage. Ich wusste, dass es über das Schießen gehen wird", sagte Schempp.

Zweitbester der deutschen Skijäger wurde Andreas Birnbacher (Schleching/2) auf dem siebten Rang, Daniel Böhm (Buntenbock/1) lieferte als Zwölfter auch ein starkes Rennen ab.

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Skisprung: Severin Freund gewinnt in Nischni Tagil

Nach Rang 3 im ersten Springen der 10. Weltcupsieg

Nischni Tagil (RUS) (14.12.2014) Skiflug-Weltmeister Severin Freund hat seinen ersten Saisonsieg gefeiert.

Der 26-Jährige aus Rastbüchl profitierte dabei davon, dass das Springen im Ural wegen starker Winde nach dem ersten Durchgang abgebrochen werden musste.
Für Freund der fünfte Weltcup-Erfolg in diesem Kalenderjahr und zehnte in seiner Karriere. Damit ist er der fünfte Deutsche mit einer zweistelligen Anzal an Weltcup-Erfolgen.
Nach Durchgang eins lag Freund, der am Vortag bereits Dritter geworden war, mit einem Sprung auf 131,5 m 2,4 Punkte vor dem Norweger Anders Fannemel.
Der Sieger vom Samstag kam bei deutlich besseren Windbedingungen auf 135,5 m und erhielt folgerichtig weniger Punkte als Freund. Dritter wurde der Österreicher Stefan Kraft.

Marinus Kraus (Oberaudorf/123 m) belegte Platz zehn. Michael Neumayer (Oberstdorf) wurde 13. (130), Andreas Wank (Hinterzarten) 18. (121,5), und Markus Eisenbichler (Siegsdorf) kam auf Platz 21 (121,5).

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Biathleten ohne Podestplatz

Aber WM-Normen erfüllt

Östersund (SWE) (07.12.2014) Die deutschen Biathleten haben den Weltcup-Auftakt im schwedischen Östersund ohne einen Podestplatz in den Einzelrennen beendet.

Zum Abschluss belegte Franziska Hildebrand im Verfolgungsrennen über 10 km Platz zehn. Hildebrand schaffte damit als einzige Deutsche in allen drei Einzelrennen eine Top-10-Platzierung.
Franziska Preuß (Haag/3) kam als zweitbeste Deutsche ins Ziel und wurde 13.

Bei den Männern hatte Simon Schempp an einem durchwachsenen Wochenende zuvor für einen kleinen Lichtblick gesorgt.
Einen Tag nach seinem elften Platz im Sprint lief der Uhinger am Sonntag in der Verfolgung auf Rang sechs nach vorn. Direkt dahinter schaffte es Andreas Birnbacher nach einer starken Vorstellung als Siebter ins Ziel.

Die beiden ehemaligen Mixedstaffel-Weltmeister erfüllten damit die Norm für die WM im finnischen Kontiolahti (5. bis 15. März 2015).

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Skisprung: Severin Freund springt knapp an Podest vorbei

Vierter und Sechster in Lillehammer

Lillehammer (SWE) (07.12.2014) Skispringer Severin Freund hat beim Weltcup in Lillehammer nur knapp das Podest verpasst.

Der 26-Jährige landete bei schwierigen Bedingungen, die zu einem Abbruch nach dem ersten Durchgang führten, mit 136 Metern und 148,2 Punkten auf Rang vier.

Seinen zweiten Saisonsieg feierte der Tscheche Roman Koudelka, der auf starke 140 Meter (153,9 Punkte) segelte und die Führung im Gesamtweltcup übernahm.

"Das hat heute viel mehr Spaß gemacht als gestern, auch der Sprung war viel besser. Da war richtig Druck drauf", sagte Freund (Rastbüchl), der am Samstag in einer Wind-Lotterie Sechster geworden war.

In die Top 10 schafften es am Sonntag zudem Markus Eisenbichler (Siegsdorf) und Marinus Kraus (Oberaudorf) auf den Rängen acht und neun.

Freund hatte im ersten Springen in Lillehammer Rang 6 belegt.

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Snowboard: Konstantin Schad gewinnt Snowboard Cross Europa Cup-Auftakt

Damit löst er das WM-Ticket

Der Weltcup-Fünfte der vergangenen Saison, Konstantin Schad (Fischbachau, 27 Jahre), hat beim heutigen Europa Cup-Auftakt der Boardercrosser auf dem Pitztaler Gletscher eindrucksvoll seine Stärke unter Beweis gestellt.

Im hochklassig besetzten Teilnehmerfeld, das einem Weltcup würdig gewesen wäre, setzte sich der Dritte der letzten X-Games im Männerfinale gegen Hagen Kearney (USA), den amtierenden Weltmeister Alex Pullin (AUS) und Emanuel Perathoner (ITA) durch.

Dank seines Sieges bei mit Schneefall und starken Winden extrem widrigen Bedingungen löste Schad vorzeitig sein Ticket für die WM, die kommenden Januar am Kreischberg, Österreich, stattfinden wird.

„Ich kann momentan leider gar nicht so viel sagen. Ich bin ziemlich erschöpft. Nach sechs vollen Läufen ist man ganz schön bedient“, so der Bayer, der bei den gestrigen Österreichischen Meisterschaften auf derselben Strecke am Mittelbergjoch nicht über Platz neun hinausgekommen war, nach dem Finale.

Wenig später fand Schad dann aber doch noch ein wenig Luft, um seinen Emotionen Ausdruck zu verleihen: „Das ist natürlich ein sehr guter Saison-Auftakt und extrem cool angesichts der starken Konkurrenz.“

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Anna Schaffelhuber ist Behindertensportlerin des Jahres

Bereits die dritte Auszeichnung

Köln (29.11.2014, SID) Die fünffache Paralympicssiegerin von Sotschi, Anna Schaffelhuber, ist als Behindertensportlerin des Jahres 2014 ausgezeichnet worden. Die Favoritin setzte sich in einer Online-Abstimmung über verschiedene Kanäle durch. Schaffelhuber gewann bereits zum dritten Mal.

Die Ehrung wurde am vergangenen Samstag bei einer Feier mit 400 geladenen Gästen im Deutschen Sport- Olympia-Museum in Köln durchgeführt. Monoski-Fahrerin Schaffelhuber (21/Regensburg) hatte bei den Paralympics in Sotschi bei all ihren fünf Starts Gold gewonnen. Sie setzte sich gegen die nordischen Athletinnen Andrea Eskau (43/Magdeburg) und Anja Wicker (22/Stuttgart) durch.

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Wintersport: Nordische Kombination

Johannes Rydzek triumphiert in Kuusamo

Kuusamo (FIN) (29.11.2014) Kombinierer Johannes Rydzek hat den Weltcup-Auftakt im finnischen Kuusamo gewonnen.

Der 22-Jährige setzte sich auf der Zielgeraden gegen Bernhard Gruber (Österreich) und den Tschechen Miroslav Dvorak durch und übernahm durch den fünften Sieg seiner Karriere auch das Gelbe Trikot des Führenden im Gesamtweltcup.

Im ersten Teamsprint des WM-Winters den zweiten Platz belegt Johannes Rydzek einen Tag nach seinem Einzel-Sieg im Team mit Fabian Rießle den vierten Rang.

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Neuer Kursstart Kompaktkurs Bürokaufmann/-frau für Spitzensportler /-innen

Der Kurs für OlympiasiegerInnen und die, die es werden wollen!

Am 30. März 2015 startet wieder ein neuer Kurs: Bürokaufmann/-frau für Spitzensportler /-innen

Nähere Informationen auf unserer Website HIER und HIER

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Schwimmen: Deutsche Kurzbahn-Meisterschaften

Florian Vogel schwimmt nur knapp an Biedermann-Rekord vorbei

Wuppertal (19.11.2014). Florian Vogel (SG Stadtwerke München) hat bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Wuppertal den nationalen Rekord über 800 Meter Freistil nur knapp verfehlt.

Der 20-jährige Münchner schwamm am Mittwoch in 7:35,76 Minuten nur 0,53 Sekunden langsamer als Paul Biedermann vor sechs Jahren in der Ära der Hightech-Anzüge.
Vogel steigerte seine Bestzeit gleich um sechs Sekunden, obwohl er wegen Magen-Darm-Problemen zuletzt kaum trainieren konnte.
Die 800 Meter stehen bei der WM Anfang Dezember in Katar nicht auf dem Programm. Vogel startet in Wuppertal noch über 200, 400 und 1500 Meter Freistil.

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Trampolinturnen: Zwei Münchnerinnen sind Jugendweltmeisterinnen

Mona Weiler (Isargymnasium und HdA) und Aileen Rösler (Isargymnasium) auf Platz 1

Daytona Beach (USA) (DTB, 14.11.2014) Auch der zweite Wettkampftag (14.11.2014) der World Age Group Competitions in Daytona Beach (USA) verlief für den DTB erfolgreich.

Bei diesen sogenannten Nachwuchs-Weltmeisterschaften sicherten sich Mona Weiler und Aileen Rösler von den Munich Airriders im Trampolin-Synchronbewerb mit 44,4 Punkten nach einem vierten Vorkampfplatz die Goldmedaille und sind damit neue Jugend-Weltmeister.

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Anti-Doping Gesetz vorgestellt

Bundesjustizminister Maas: "Das Gesetz war überfällig"

Berlin (12.11.2014) Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und Justizminister Heiko Maas (SPD) haben heute den Entwurf für ein Anti-Doping-Gesetz vorgestellt und die neuen Regelungen als "Meilenstein im Anti-Doping-Kampf" bezeichnet.
"Das Ziel des Gesetzes ist es, die Integrität des Sports zu bewahren und Doping zu bekämpfen. Wir stellen ein wirksames, kurzes, klares - aber auch ein hartes Gesetz vor", sagte de Maizière.

Der insgesamt 46-seitige Entwurf beinhaltet unter anderem eine Höchststrafe für gedopte Sportler von bis zu drei Jahren. Erstmals können damit auch Athleten strafrechtlich verfolgt werden. Zudem wird bereits der Besitz von Dopingmitteln unter Strafe gestellt, egal in welcher Menge. Den Hintermännern der Dopingsünder droht bei schweren Vergehen sogar eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren.

Gelten soll das Gesetz nur für diejenigen Sportler, die im Testpool der Nationalen Anti Doping Agentur (Nada) sind. Dies beträfe derzeit etwa 7000 Athleten. Staatliche Stellen wie Gerichte oder Staatsanwaltschaften dürfen Daten und Informationen an die Nada übermitteln.

Das Gesetz soll voraussichtlich im kommenden Jahr verabschiedet werden.

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Dopfers historischer Hammer in Sölden

Fritz Dopfer muss sich beim Auftakt im Riesenslalom nur einem Österreicher beugen. Stefan Luitz verzockt seine Chance.

Sölden - Fritz Dopfer schrie seine Freude schon kurz nach der Zieleinfahrt in den strahlend blauen Himmel, kurze Zeit später fiel er Alpindirektor Wolfgang Maier in die Arme: Auf einem der schwierigsten Hänge im alpinen Weltcup gelang dem 27-Jährigen ein beinahe perfekter Start in die WM-Saison.Beim Riesenslalom auf dem Rettenbachgletscher über den österreichischen Sölden fuhr Dopfer auf einen herausragenden zweiten Rang hinter dem alles überragenden Marcel Hirscher aus Österreich, der 1,58 Sekunden schneller war.

Den Beweis der Weltklasse erbracht

"Das war für den Fritz ein Hammerauftakt. Das ist für ihn mit Sicherheit ein Motivationsschub", sagte Maier, der zudem betonte: Die fünfte Podestplatzierung von Dopfer im Weltcup sei ein "Megageschenk", er müsse nun "nicht mehr beweisen, dass er einer der Weltbesten ist."

Der neue Cheftrainer Mathias Berthold lobte: "Das war super vom Fritz." Dopfer war in Sölden bislang noch nie mit dem extrem schwierigen Hang zurechtgekommen. Umso größer war seine Freude: "Ich bin sehr, sehr happy und stolz, dass es gerade in Sölden so ausgegangen ist.

"Dritter wurde Alexis Pinturault (Frankreich). Das Rennen war der Beweis, dass die deutschen Männer auch ohne Felix Neureuther Erfolg haben können. Beweisen können hätte dies außerdem Stefan Luitz aus Bolsterlang: Der 22-Jährige hatte in Sotschi für Haareraufen gesorgt, als er im ersten Lauf des Riesenslaloms als einziger mit dem alles überragenden Ligety mithalten konnte - am letzten Tor vor dem Ziel aber einfädelte.

Am Tag zuvor hatte schon Vicky Rebensburg mit dem sechsten Platz ein sehr gutes Ergebnis gelandet und sich damit sofort für die Weltmeisterschaft qualifiziert.

Quelle: Sport1.de

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Yakult Aktiv-Ratgeber

Tipps (nicht nur) für die kalte Jahreszeit

Unser Kooperationspartner Yakult hat in Zusammenarbeit mit dem OSP Bayern und seinen Experten aus den Bereichen: Ernährungsberatung, Psychologie, Trainingswissenschaften und Physiotherapie einen "Yakult Aktiv-Ratgeber" entwickelt.
Das Motto dabei ist: "So kommen sie aktiv durch die kalte Jahreszeit". Auch Nicht-Hochleistungssportler können auf diese Weise vom Wissen unserer Experten profitieren.

Wer mehr darüber erfahren will kann sich auf der Website von Yakult informieren. HIER

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Sporthilfe nominiert „Juniorsportler des Jahres 2014“

Ehrung am 10. Oktober

Potsdam/Frankfurt, (DSH, 06.10.2014) Am 10. Oktober feiert die Deutsche Sporthilfe als Gast der Stadt Potsdam im Nikolaisaal ihre Newcomer-Party des Jahres und ehrt die „Juniorsportler des Jahres“ 2014. Die höchste Auszeichnung im deutschen Nachwuchssport wird in Einzel- und Mannschaftswertung sowie für den Behinderten- und Gehörlosensport vergeben. Die mit der Auszeichnung verbundenen Ausbildungsprämien werden bereits zum elften Mal vom Paket- und Expressdienstleister DPD übernommen.

Seit 36 Jahren kürt die Sporthilfe die besten Nachwuchsathleten. Zahlreiche Talente sind seit 1978 geehrt worden, die später zu internationalen Sportgrößen heranreiften, von Michael Groß (1981) über Franziska van Almsick (1992), Timo Boll (1997), Maria Höfl-Riesch (2004) bis Magdalena Neuner (2007/2008).

Eine 14-köpfige Jury unter Vorsitz von DOSB-Präsident Alfons Hörmann wählt die Sieger und Platzierten, die sich durch Erfolge bei Junioren-Welt- und Europameisterschaften (im Zeitraum von August 2013 bis Ende Juli 2014) empfohlen haben. Unter den Nominierten befinden sich auch bayerische Athletinnen und Athleten.
 
Einzelwertung:

Florian Breuer (Kanuslalom, Junioren-Weltmeister 2014)

Thomas Dreßen (Ski alpin, 2. Platz Junioren-Weltmeisterschaft 2014)

Anna Knauer (Bahnrad, Junioren-Weltmeisterin 2013)

Manuel Porzner (Bahnrad, Junioren-Weltmeister 2013)


Alle Nominierten sind auf der Seite der Stiftung Deutsche Sporthilfe zu finden HIER

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Wintersport/Bob

Vierer-Bob offen für Frauen

(25.09.2014) Der Weltverband für Bob und Skeleton (FIBT) hat die Disziplin Viererbob auch für Frauen zugelassen. Das entschied das Exekutivkomitee am gestrigen Donnerstag.

Damit könnten bereits in der kommenden Saison nicht nur reine Frauen- sondern auch gemischte Teams antreten.

"Wir folgen dem Zeitgeist und der Entwicklung unserer Zeit. Die FIBT glaubt fest daran, dass Männer und Frauen zusammen im Viererbob Wettkämpfe bestreiten können, daher hat das Exekutivkomitee beschlossen, die Gleichstellung in dieser Disziplin zu fördern", sagte FIBT Präsident Ivo Ferriani.

Bob-Pilotin Kaillie Humphries, Olympiasiegerin 2010 und 2014, hat bereits Interesse daran bekundet, einen Viererbob mit drei männlichen Anschiebern zu steuern.

Sachen gibt`s.

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WM Kanu-Slalom

Melanie Pfeifer gewinnt WM-Bronze, bayerische Damen stark

Deep Creek (USA) (DKV, 21. September 2014) Die Augsburgerin Melanie Pfeifer hat bei den Weltmeisterschaften im Kanuslalom in Deep Creek (USA) die Bronzemedaille im Kajak-Einer gewonnen. Ricarda Funk (Bad Kreuznach) als Fünfte und Jasmin Schornberg (Hamm) als Sechste machten ein starkes Teamergebnis perfekt.

„Ich bin überglücklich, ich habe immer davon geträumt, eine Medaille bei einer Weltmeisterschaft zu holen – das muss ich erst schwarz auf weiß sehen“, strahlte Melanie Pfeifer, als ihr dritter Rang hinter Jessica Fox (Australien), die bereits den Canadier-Einer gewann, und der Britin Fiona Pennie perfekt war. „Ich war mir im Ziel nicht sicher, ob das reicht. 120 Sekunden waren schon gut, das hätte aber auch Platz vier oder fünf sein können, deswegen wollte ich mich nicht zu früh freuen“, beschrieb sie das Warten im Ziel auf die noch folgenden acht Starterinnen, „dafür freue ich mich jetzt umso mehr!“

„Ich freue mich über die Platzierung, Platz fünf bei meiner ersten WM ist eigentlich cool. Mit meinem Finallauf bin ich aber nicht zufrieden“, stellte Ricarda Funk klar, „der Einstieg war gut – bis Tor neun, da bin ich leider rausgekommen, das hat sich leider bis unten fortgesetzt.“ Jasmin Schornberg war über den sechsten Rang im Ziel traurig: „Ich hatte ab der Hälfte erst schlechtes Wasser und dann habe ich unten eine Passage nicht optimal getroffen. Ich habe gehört, dass ich Rückstand habe und darum voll angegriffen, das hat leider nicht funktioniert. Platz sechs ist nicht schlecht, aber so ist das halt.“

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Segel-WM: Buhl verpasst Medaille im Laser

...aber er sichert ein Olympia-Ticket

Santander (ESP) (dpa, 18.09.2014) Laser-Segler Philipp Buhl hat bei der Weltmeisterschaft vor Santander die Wiederholung seines Bronze-Erfolgs von 2013 knapp verpasst. Im Finale reichte Buhl nach zwischenzeitlicher Führung Rang sechs nicht, um das Führungstrio noch zu gefährden.

Weltmeister wurde der Niederländer Nicholas Heiner vor dem Australier Tom Burton und dem Briten Nick Thompson. Zuvor hatte Heiners Teamkameradin Marit Bouwmeester den doppelten WM-Triumph der Niederländer im Laser-Radial-Finale perfekt gemacht.

Buhl erklärte am Donnerstag: "Ich wollte meine zweite WM-Medaille unbedingt, bin aber auch ohne sie glücklich." Er ist mit seiner Leistung bei dieser WM bisher eine Ausnahmeerscheinung im deutschen Nationalteam: Der Steuermann vom SC Alpsee Immenstadt hatte zur Halbzeit seiner "verrückten Serie" nach einem völlig verpatzten Rennen im Feld der 147 Laser-Segler aus mehr als 80 Nationen nur auf Platz 19 gelegen, dann aber eine furiose Aufholjagd gestartet und auch den olympischen Nationen-Startplatz für die Laserklasse gesichert.

Das Ziel des 24-jährigen Sportsoldaten bleibt eine Olympia-Medaille 2016 in Rio: "Die Arbeit dafür geht gleich morgen weiter." Dass er bei der WM nach dem Verletzungspech der 49er-Europameister Erik Heil und Thomas Plößel der einzige Hoffnungsträger einer ganzen Mannschaft ist, stört den Allgäuer nicht: "Hoffnungsträger zu sein, das ist etwas Schönes und mir ein guter Ansporn."

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Weltmeisterschaften im Schießen

Christoph Kaulich zweifacher Juniorenweltmeister

Granada (ESP) (DSchB, 16.09.2014) Bei den 51. Weltmeisterschaften Sportschießen in Granada (Spanien) hat Christoph Kaulich (Lappersdorf) nach einem höchstspannenden Finale mit neuem Juniorenweltrekord von 207,6 Ringen im Stechen gegen Alexis Reynaud (Frankreich) die Goldmedaille im Wettbewerb Liegendschießen gewonnen.

Christoph Kaulich hatte bereits im Vorkampf mit 629,3 Ringen eine neue Weltbestleistung erzielt und war mit über vier Ringen Vorsprung als Führender in diese Endrunde eingezogen. Der 19-jährige Student bezwang den Franzosen im Shoot-off mit 10,7:10,3.

In der Besetzung Christoph Kaulich, André Link (Mundelsheim) und Mario Nittel (Keltern) gewann das DSB-Trio mit neuem Weltrekord von 1856,6 Ringen auch den Mannschaftstitel.
Hinter dem DSB-Team kam Frankreich mit 1855,8 Zählern auf den Silberrang. Den dritten Platz belegte die Mannschaft aus Russland mit insgesamt 1847,0 Ringen.

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Schießen: Weltrekord und WM-Medaillen

Juniorin Selina Gschwandtner mit Team-Titel und Einzel-Bronze

Granada (ESP) (DSchB, 14.09.2014) Im ersten Finale des Tages gewann Selina Gschwandtner (Reischach) die Bronzemedaille mit 185.0 Ringen im Finale des Wettbewerbs Luftgewehr Juniorinnen.
Nach der ersten Serie von fünf Schuss noch auf Rang vier, stand die junge Bayerin dann vor der Elimination schon auf den Bronzerang. In einem äußerst spannenden Finale wechselten die Positionen ständig, weil alle Schützinnen hervorragend schossen. Selina Gschwandtner war mehrmals sogar auf dem Gold- und dem Silberrang, bevor eine 9,7 im 15. Schuss sie auf Rang drei zurückfallen ließ.

Sarah Hornung (Schweiz) und Martina Ziviani (Italien) waren nicht mehr einzuholen. Die Schweizerin gewann den Weltmeistertitel mit dem knappsten Vorsprung von einem Zehntelring und 207,2 Ringen. Dahinter auf dem Silberplatz Matina Ziviani mit 207,1 Zählern.

„Es ist im Finale doch eine ganz andere Anspannung“, bemerkte die Bronzemedaillengewinnerin nach dem Wettkampf, „ich bin mit keiner großen Erwartungshaltung in das Finale gegangen, denn bei uns Juniorinnen konnte jede Schützin gewinnen. Mein Vorkampf war sehr gut und ich bin recht selbstbewusst in die Endrunde gegangen. Die Medaille bedeutet mir viel, denn die Weltmeisterschaften sind nur alle vier Jahre und als Junior kann man ja nur einmal teilnehmen.“

Mit 1246,5 Ringen schossen die deutschen Juniorinnen in der Besetzung Selina Gschwandtner (Reischach), Nina-Laura Kreutzer (Bad Berneck) und Charleen Bänisch einen neuen Mannschaftsweltrekord und gewannen damit auch die Goldmedaille in der Teamwertung.

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Schießen: Weltmeisterschaften

Daniel Brodmeier gewinnt WM-Silber in Granada

Granada (ESP) (DSchB, 11.09.2014) Die zweite Einzelmedaille für den Deutschen Schützenbund hat bei den 51. Weltmeisterschaften in Granada (Spanien) Daniel Brodmeier (Niederlauterbach) im Wettbewerb Liegendschießen mit dem Kleinkalibergewehr gewonnen. Nach 208,6 Ringen im Finale musste er nur Warren Potent (Australien) den Vortritt lassen, der mit 210,0 Ringen neuer Weltmeister wurde.

In der Endrunde begann Daniel Brodmeier zunächst mit 30,9 Ringen, die ihn auf den siebten Rang brachten, doch bereits in der zweiten Serie machte er mit einer 10,5, einer 10,4 und einer 10,7 wieder viel Boden gut und ging mit 62,5 Ringen als Fünfter in die Ausscheidung, wo er sich enorm steigerte.

Nach dem zwölften Schuss stand er unter den Medaillengewinnern, wobei der 52-jährige Australier nach dem achten Finalschuss ganz vorne auf dem Spitzenplatz stand. Mit Juri Schtscherbatsewitsch (Weißrussland) lieferte er sich ein spannendes Duell um Silber und Bronze.

Nach dem 16. Schuss lagen beide exakt gleichauf, einen Schuss später führte der Weißrusse mit einem Zehntelring. Die Entscheidung fiel, als im 18. Schuss Daniel Brodmeier mit einer 10,7 seinen direkten Kontrahenten um Silber aus dem Feld schlug, der mit 188,0 Ringen Bronze gewann.

Gegen Warren Potent konnte er zum Schluss nichts mehr wettmachen, der Schütze vom Fünften Kontinent beherrschte die beiden letzten Schüsse um Gold und Silber.

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Schießen: WM in Granada (Spanien)

WM-Gold für Deutschland durch Luftgewehrschützinnen

Grenada (ESP) (DSchüB, 09.09.2014) Am zweiten Tag der 51. Weltmeisterschaften in Granada (Spanien) gewannen die Damen mit dem Luftgewehr die erste Medaille für den Deutschen Schützenbund. Die beiden Bayerinnen Barbara Engleder (Triftern), Sonja Pfeilschifter (Großhöhenrain) sowie Lisa Müller (Weingarten) holten sich den Titel mit 1253,6 Ringen vor China, das auf 1250,5 Ringe kam.

Den Weltrekord verpasste das DSB-Trio nur um einen Zehntelring.

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Triathlon U23 WM

WM-Titel für Juniorin Sophia Saller

Edmonton (CAN) (31.08.2014) Die Triathletin Sophia Saller ist neue U-23-Weltmeisterin.

Die Ingolstädterin setzte sich im kanadischen Edmonton über 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen vor der Australierin Gillian Backhouse und der Amerikanerin Erin Jones durch.

"Ich hatte mich im Schwimmen gar nicht so gut gefühlt, schaffte aber dann den Anschluss und bin dann einfach um mein Leben gerannt", sagte Saller.

Im Juni hatte sie im Elitebereich EM-Silber gewonnen.

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Schwimmen - EM: EM in Berlin

Finalneuling Wenk schwimmt auf Platz sieben

Berlin (sid, 22.08.2014) In ihrem ersten internationalen Einzelfinale ist die Münchnerin Alexandra Wenk bei der EM in Berlin auf den siebten Platz geschwommen. Die 19-Jährige war nach 58,59 Sekunden über 100 m Schmetterling weit von den Medaillenrängen entfernt. Aber…es war ihr erstes internationales Einzelfinale, noch dazu im Abiturjahr.

Über 4x100m Lagen hatte es nicht für den Finaleinzug gereicht.

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Olympische Jugendspiele Nanjing 2014

Silber für Taekwondoka Hamza Adnan Karim

Nanjing (DOSB, 20.08.2014) So richtig glücklich schaute Taekwondoka Hamza Adnan Karim (KSC Leopard Nürnberg) nach dem Gewinn der Silbermedaille in der Klasse bis 73 Kilo nicht drein. „Ich bin froh, Silber zu haben, aber ich wollte Gold“, erklärte er seine Enttäuschung, die ihm buchstäblich ins Gesicht geschrieben stand. Doch der Aserbaidschaner Said Gulijew war mit seinem passiven Kampfstil mit seiner Arbeit mit dem vorderen Fuß an diesem Tag nicht zu bezwingen. 4:10 hieß es am Ende aus Sicht des 17 Jahre alten Deutschen, trotz 2:0-Führung nach der ersten Runde. „Hamza hatte das Zeug zu gewinnen“, sagte deshalb auch Teamleiter Marco Scheiterbauer. „Wir wollten Gold, damit Hamza den Sprung zu den Senioren gut schafft. Trotzdem war es ein großer Tag, denn er ist ein ganz junger Kämpfer.“ Schon wenige Minuten nach der Niederlage schaute Hamza Adnan Karim nach vorn: „Mein nächstes Ziel ist Rio 2016.“

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Leichtathletik: Europameisterschaften in Zürich

Platzierungen der bayerischen Teilnehmer

Zürich (18.08.2014) Die Europameisterschaften der Leichtathleten in Zürich war für acht bayerische Starter das vorläufige Saisonhighlight. Im Folgenden die Platzierungen:

400 Meter     
Kamghe Gaba, LG Stadtwerke München

4x400 Meter 
Kamghe Gaba, LG Stadtwerke München: 6. (400m/4x400m Staffel)
David Gollnow, LG Stadtwerke München: Im Staffelfinale nicht eingesetzt
Jonas Plass, LG Stadtwerke München: 6. (4x400m Staffel)

1.500 Meter  
Timo Benitz, LG Farbtex Nordschwarzwald (Wohnort: München): 7. (1500m)
Florian Orth, LG Telis Finanz Regensburg: 10. (1500m)

3.000 Meter Hindernis      
Martin Grau, LSC Höchstadt/Aisch: 13. (3000m Hindernis)

Stabhochsprung       
Malte Mohr, TV Wattenscheid 01 (Wohnort: München): Nicht angetreten

5.000 Meter  
Maren Kock, LG Telis Finanz Regensburg: 15. (5000m)

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Leichtathletik: Nominierung Europameisterschaften

Acht „Bayern“ dabei

(DLV, 30.07.2014) Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) geht bei den Europameisterschaften in Zürich (Schweiz; 12. bis 17. August) mit 93 Athleten (46 Männer/47 Frauen) an den Start. Dies hat DLV-Sportdirektor Thomas Kurschilgen am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Frankfurt bekannt gegeben. Nicht nominiert wurde der Paralympics-Sieger im Weitsprung Markus Rehm (TSV Bayer 04 Leverkusen), der sich bei den Deutschen Meisterschaften am Wochenende in Ulm den Titel mit 8,24 Metern geholt.
„Mit 93 Athleten, davon 79 Einzelstarter und 14 Staffelstarter, stellt der DLV die größte deutsche Mannschaft seit 1998. Der Altersdurchschnitt der Mannschaft beträgt 25,2 Jahre. Dies ist das jüngste DLV-Team seit 1990 bei einer EM“, sagte Kurschilgen. Die Neuformierung der Nationalmannschaft werde auch bei der EM in Zürich mit der Integration von jungen Athleten aus dem Altersbereich U 23 forciert. Insgesamt gehören dem Team 24 Athleten des Jahrgangs 1991 und jünger an.

Die bayerischen Starter bei der EM in Zürich

400 Meter      
Kamghe Gaba, LG Stadtwerke München

4x400 Meter  
Kamghe Gaba, LG Stadtwerke München
David Gollnow, LG Stadtwerke München
Jonas Plass, LG Stadtwerke München

1.500 Meter   
Timo Benitz, LG Farbtex Nordschwarzwald (Wohnort: München)
Florian Orth, LG Telis Finanz Regensburg

3.000 Meter Hindernis       
Martin Grau, LSC Höchstadt/Aisch

Stabhochsprung        
Malte Mohr, TV Wattenscheid 01 (Wohnort: München)

5.000 Meter   
Maren Kock, LG Telis Finanz Regensburg

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Leichtathletik: Raphael Holzdeppe beendet Saison

Keine Verletzung, aber auch keine Form

(dpa, 22.07.2014) Wegen seiner schwachen Form beendet Stabhochsprung-Weltmeister Raphael Holzdeppe die Saison. Der 24-Jährige in München trainierende amtierende Weltmeister vom LAZ Zweibrücken tritt damit nicht bei den Deutschen Meisterschaften am Wochenende (25. bis 27. Juli)in Ulm an.
Das bestätigte sein Trainer Chauncey Johnson. "Es läuft einfach nicht. Raphael hat die Saison abgebrochen. Es war für ihn eine sehr schwere Entscheidung".
Eine Verletzung sei nicht der Grund für das Aus: "Es ist nichts kaputt."

Dem Weltmeister fehlten nach einer wochenlangen Rückenverletzung im Winter aber zu viele Technikeinheiten.
Nur über 5,53 Meter war der 24-Jährige in diesem Sommer hinaus gekommen. Die Norm für die Europameisterschaft in Zürich (Schweiz; 12. bis 17. August)liegt bei 5,70 Metern. Seinen letzten Wettkampf bestritt er vor einem Monat im tschechischen Ostrava.

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Bayerischer Sportpreis 2014

Seehofer ehrt Größen des Sports

(br, 19.07.2014) Mit dem Bayerischen Sportpreis werden Sportlerinnen und Sportler für herausragende sportliche Leistungen sowie Persönlichkeiten mit außergewöhnlichen Verdiensten rund um den Sport geehrt. Als besondere Auszeichnung verleiht Horst Seehofer den "Persönlichen Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten". Er ging dieses Jahr an die bei Olympischen Spielen erfolgreichsten Rodler aller Zeiten: Natalie Geisenberger, Felix Loch, Tobias Arlt, Tobias Wendl, ihren Techniktrainer Georg Hackl und Bundestrainer Norbert Loch.


Die Preisträgerinnen und Preisträger im Überblick

"Hochleistungssportler Plus": Die Bergretter
"Herausragender Nachwuchssportler": Andreas Wellinger
"Herausragender Förderer des Sports: Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt
"Jetzt-erst-recht-Preis": Stefanie Böhler
"Sportliches Lebenswerk": Fritz Fischer
"Herausragende Präsentation des Sports": Sigi Heinrich
"Botschafter des Bayerischen Sports": Anna Schaffelhuber und Severin Freund
"Persönliche Preisträger des Bayerischen Ministerpräsidenten": Natalie Geisenberger, Felix Loch, Tobias Arlt, Tobias Wendl, Techniktrainer Georg Hackl und Bundestrainer Norbert Loch und der ERC Ingolstadt

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Leichtathletik: 57 DLV-Athleten für U20-WM nominiert

Bayern mit fünf Athleten vertreten

(DLV, 08.07.2014) Klein, aber schlagkräftig: 57 Athleten hat der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) für die U20-Weltmeisterschaften in Eugene (USA; 22. bis 27. Juli) nominiert.
In der kommenden Woche wird die Mannschaft ins einwöchige Vorbereitungscamp ins rund 100 Kilometer nördlich von Eugene gelegene Salem (USA) reisen. „ Hier können sich die Athleten an die neun Stunden Zeitverschiebung und die klimatischen Bedingungen gewöhnen“, sagt Dietmar Chounard.
Zwei Tage vor Beginn der Wettkämpfe reist das DLV-Team nach Eugene, wo es auf dem Uni-Campus wohnt, fußläufig vom Stadion entfernt. „Die Stimmung in der Mannschaft ist schon jetzt euphorisch“, sagt der Bundestrainer. Aus dieser guten Stimmung sollen dann in den USA auch gute Leistungen erwachsen.

Die bayerischen Starter in Eugene:

Jonas Bonewit (LG Stadtwerke München) Speerwurf
Patrick Karl (TV Ochsenfurth) 3.000 Meter Hindernis
Tobias Potye (FC Aschheim) Hochsprung
Laurin Walter (LG Stadtwerke München) 4x400 Meter
Evi Weber (TSV 1862 Erding) Diskuswurf

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Ausdauersport kann den Darm schwächen

Probiotikum hält Hochleistungsathleten fit

Top-Ausdauersportler werden oft von Malaisen im Magen- Darm-Bereich gequält. Mit Probiotika-Drinks wie dem am OSP erhältlichen Yakult lässt sich dem offenbar vorbeugen.

Intensives Ausdauertraining hat nach derzeitigem Stand der Diskussion offenbar auch Auswirkungen auf die Darmflora, berichtete unsere Ernährungswissenschaftlerin Dr. Claudia Osterkamp-Baerens auf einem Kolloqium im Mai. Anzeichen dafür seien niedrige Spiegel von IgA-Antikörpern im Speichel.
Starke Ausdauerbelastungen führten zudem zu einer Blutumverteilung im Körper, die Durchblutung des Darmes werde um 40–80 % verringert.
In der Folge erhöhe sich die intestinale Permeabilität. Daraus resultierten subklinische Entzündungen und offenbar auch die teils massiven gastrointestinalen Probleme vieler Ausdauersportler.
Die regelmäßige Einnahme von Probiotika während intensiver Trainingsphasen kann den Abfall des Speichel-IgA bremsen, so Dr. Osterkamp-Baerens. Und seit den Athleten am Olympiastützpunkt Bayern Probiotika-Drinks angeboten würden, seien die belastungsbedingten Magen-Darm-Probleme deutlich zurückgegangen.

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Leichtathletik: Doppeltes Verletzungspech

Fabienne Kohlmann und Corinna Harrer erlitten Ermüdungsbrüche

(BLV/DLV, 01.07.2014) Sie war in Topform, doch jetzt ist die Saison wohl für sie gelaufen: Mittelstrecklerin und Hürdenläuferin Fabienne Kohlmann (LG Karlstadt-Gambach-Lohr) hat sich einen Ermüdungsbruch im linken Wadenbein zugezogen. Das berichtete die 24-Jährige vergangene Woche auf ihrer Homepage.

Mit „Jähes Ende“ ist die kurze, folgenschwere Meldung auf Fabienne Kohlmanns Webseite betitelt. „Diese Woche durfte ich erfahren, wie nah Freud und Leid beieinander liegen“, schreibt die Karlstädterin.

Ihre Saison sollte eigentlich erst so richtig an Fahrt aufnehmen, nachdem sie schon vielversprechend gestartet war: In Regensburg war sie über 800 Meter in 2:01,70 Minuten so schnell unterwegs gewesen wie seit vier Jahren nicht, bei der Team-EM in Braunschweig durfte sie das deutsche Trikot tragen und steuerte auf den zwei Stadionrunden mit Platz vier neun Punkte zum DLV-Sieg bei.

Anstelle als nächstes die EM-Norm für Zürich (Schweiz; 12. bis 17. August) in Angriff zu nehmen, hat die Mittelstrecklerin jetzt unverhofft viel Zeit für Dinge abseits des Sports. Die Laune will sie sich davon nicht vermiesen lassen: „Mein Plan ist es, die nächsten Wochen und Monate genauso viel zu lachen wie bisher und Dinge zu tun, die ich nicht getan hätte, wenn alles nach Plan gelaufen wäre: Urlaub machen, mein Studium vorantreiben und an meinen Klimmzügen arbeiten!“


Corinna Harrer (LG Telis Finanz) war eigentlich für die Europameisterschaften in Zürich schon fest qualifiziert.

Am 3. Mai hatte sie bei den Deutschen Meisterschaften über 10.000m im Duell mit Sabrina Mockenhaupt als neue Meisterin die nationale und internationale Norm von 32:34min unterboten.
Die EM-Norm über 1500m wollte sie in den Juli-Rennen nachreichen und den Titel bei den Deutschen Meisterschaften in Ulm über diese Strecke zum vierten Mal hintereinander gewinnen. Am letzten Mittwoch traten dann die ersten Schmerzen im Fußgelenk auf. Am gestrigen Montag brachte eine MRT die traurige Gewissheit: Stressfraktur im rechten Mittelfuß. Somit fällt die Regensburgerin für die weitere Saison 2014 komplett aus.

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Kanuslalom: Weltcup in Prag

Zwei Siege für Augsburger Slalomkanuten

Prag (CZE) (DKV, 21./22.06.2014) Der Augsburger Hannes Aigner hat beim Kanuslalom-Weltcup in Prag den Kajak-Einer der Herren gewonnen.

Der Olympiadritte von London, Hannes Aigner, setzte sich im Kajak-Einer der Herren mit über 3 Sekunden Vorsprung deutlich vor Lokalmatador und Europameister Jiri Prskavec (Tschechische Republik) und dem US-Amerikaner Michal Smolen durch. „Die Strecke hier ist so merkwürdig ausgehangen, dass es sich als Fahrer gar nicht so gut anfühlt, aber als ich im Ziel die 87 Sekunden gesehen habe, war ich doch so ziemlich zufrieden. Die Erfahrungen vom letzten Jahr waren natürlich auch noch ein bisschen mit dabei, als ich als letzter Starter ins Rennen ging und dann zweimal berührt habe. Aber ich denke, jetzt bin ich quitt mit der Strecke, ich freue mich, dass es jetzt nach Hause geht“, kommentierte Hannes Aigner seinen Sieg im vierten Rennen innerhalb von dreieinhalb Wochen, mit dem er sich auch die Führung im Gesamtweltcup holte. Sebastian Schubert (Hamm) paddelte im Finale auf den zehnten Rang, Fabian Dörfler (14.) und Alexander Grimm (beide Augsburg/24.) schieden im Halbfinale aus.

Bei den Damen im Kajak-Einer gewann am Sonntag die in Augsbrug lebende Europameisterin Ricarda Funk (Bad Kreuznach).

Ricarda Funk fand im Finale an der Moldau die richtige Dosierung zwischen Risiko und Kontrolle, blieb fehlerfrei und verwies die beiden Tschechinnen Katerina Kudejova und Stepanka Hilgertova auf deren Heimstrecke auf die Plätze. „Sauber und sicher durchzufahren war auf jeden Fall mein Ziel, weil es doch ein schwieriger Kurs war, auf dem andere auch große Schwierigkeiten hatten. Der Sieg bedeutet mir sehr viel, für mich ist das mein bisher größter Erfolg. Jetzt gibt es eine kurze Pause, das Programm war doch sehr anstrengend, auch für den Kopf. Danach geht’s wieder vorwärts“, will Ricarda Funk auch in der zweiten Weltcuphälfte im August und vor allem bei der WM im September wieder angreifen. Ihre Teamkollegin Jasmin Schornberg, in Tacen vergangene Woche Zweite, verpasste durch einen Torfehler und 50 Strafsekunden im Halbfinale diesmal den Einzug unter die besten Zehn und wurde am Ende 23. Melanie Pfeifer (Augsburg/37.) und Katja Frauenrath (Köln/38.) waren am Freitag bereits in der Qualifikation ausgeschieden.

„Die zwei Siege zum Abschluss der ersten Weltcuphälfte sind sehr schön, aber wir sind doch recht froh, dass diese doch sehr anstrengenden Wochen jetzt zu Ende gehen. Jetzt machen wir mindestens zehn Tage komplett Pause, wollen mal abschalten und uns neu sortieren und steigen dann über Grundlagentraining und Leistungstests in die Vorbereitung auf die WM in den USA ein. Wir werden natürlich das Weltcupfinale in Augsburg noch einmal mit dem kompletten Team besetzen und dort vor eigenem Publikum um die doppelten Weltcuppunkte kämpfen, aber Priorität hat jetzt ganz klar die Vorbereitung auf die USA“, machte DKV-Cheftrainer Michael Trummer deutlich.

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Schießen: Weltcup in Maribor

Monika Karsch gewinnt mit der Sportpistole Gold

Maribor (SLO) (DSB, 16.06.2014) Parallelität der Ereignisse: Wie schon in der vergangenen Woche in München, standen sich beim Weltcup für Gewehr und Pistole in Maribor (Slowenien) wieder eine Schützin aus der Mongolei und Deutschland im Finale mit der Sportpistole gegenüber. Diesmal jedoch gewann Monika Karsch (Regensburg/Archivfoto) gegen Gundegmaa Otryad (Mongolei) das Finale mit 7:5 und nahm Revanche für Munkhbayar Dorjsuren (München), die auf der Olympiaschießanlage der gleichen Gegnerin unterlegen war.

Nach 0:2-Rückstand in der ersten Serie, holte die Regensburgerin schnell auf und ging nach zwei Durchgängen mit optimalen fünf Treffern 4:2 in Führung. Gudegmaa Otryad gab sich jedoch nicht geschlagen und konterte in der vierten Runde mit 4:3 Treffern, sodass die beiden Punkte an sie gingen und der Ausgleich zum 4:4 hergestellt war.

Eine weitere Serie ohne Fehler brachte Monika Karsch die 6:4-Führung, die eine Vorentscheidung bedeutete, denn nach einem Remis von 4:4-Treffern in Runde sechs stand der Sieg für die Bayerin fest.

Nach 288 und 291 Ringen in den beiden Halbprogrammen kam Munkhbayar Dorjsuren mit insgesamt 579 Ringen auf Platz 14.

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Schießen: Weltcup in München

Silber für Daniel Brodmeier als erfreulicher Weltcup-Abschluss

München (DSB, 12.06.2014) Am Abschlusstag des Weltcups für Gewehr, Pistole und Flinte auf der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück sorgte Daniel Brodmeier (Niederlauterbach) im Wettbewerb Freie Waffe für das beste Ergebnis aus deutscher Sicht.
Mit 459,2 Ringen gewann er im Finale die Silbermedaille hinter Nazar Luginets (Russland), der mit neuem Finalweltrekord von 462,5 Ringen den Wettbewerb gewann. Dritter wurde Yifei Cao (China) mit 449,5 Ringen.

„Nachdem ich gerade so in das Finale gerutscht bin, passt das doch ausgezeichnet“, strahlte der Silbermedaillengewinner nach dem Wettkampf, „aber es ist in Ordnung, dass der Russe gewonnen hat, denn seine Leistungen im Vorkampf waren überragend. Ich hatte nicht mehr mit dem Finale gerechnet, weil ich dachte, dass es 1174 Ringe hätten sein müssen, doch ein paar Schützen haben auf der Zielgerade noch ein paar Ringe verloren und das war mein Glück.“

Von den deutschen Luftpistolenschützinnen konnte keine der drei Starterinnen das Finale erreichen. Munkhbayar Dorjsuren (München/Foto) war mit 383 Ringen aus der Qualifikation gekommen. Nach hervorragenden 98 Ringen folgte eine 92er-Serie, die nahezu alle Hoffnungen zunichte machte. Mit 95 und einem weiteren Durchgang von 98 Zählern kämpfte sich die beste deutsche Pistolenschützin in den Wettkampf zurück und musste, da sie im ersten Durchgang des Vorkampfes gestartet war, auf die Schützinnen warten, die in der zweiten Hälfte der Qualifikation starteten. Hier waren aber einige Kontrahentinnen dann aber doch stärker und so musste die gebürtige Mongolin mit dem 13. Rang am Ende vorlieb nehmen.

Monika Karsch (Regensburg) startete sehr gut, lag nach ihrer ersten Serie von 97 Ringen sehr weit oben, ließ dann aber zwei Durchgänge von jeweils 94 Zählern folgen und die 91er-Runde zum Abschluss der Qualifikation bedeuteten mit insgesamt 376 Ringen den 50. Platz.

Bundestrainer Jan-Erik Aeply zu den Leistungen seiner Schützlinge: „Munkhbayar Dorjsuren hat seit den Europameisterschaften ihre Hausaufgaben gemacht. Sie hat sich gut verkauft, trotzdem ist noch Luft nach oben, keine Frage. Ich freue mich, dass sie so richtig um ihre Finalteilnahme gekämpft hat, was man an der letzten Serie auch sieht. Über Monika Karsch habe ich mich etwas geärgert. Wenn man wochenlang etwas bespricht mit einer Schützin, die über Erfahrung verfügt und alt genug ist, und das hält nur bis zum Probeschießen, dann kann man international einfach nicht bestehen. Vielleicht war das aber mal ein Schlag ins Kontor zur rechten Zeit.“

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Enttäuschte Oberstdorfer

FIS-Kongress vergibt Nordische Ski-WM 2019 an Seefeld (AUT)

Barcelona (DSV, 05.06.14) Der Deutsche Skiverband und die Gemeinde Oberstdorf sind auch im vierten Anlauf mit ihrer Bewerbung für eine Nordische Ski-Weltmeisterschaft gescheitert. Beim FIS-Kongress im spanischen Barcelona erteilte das Council dem Mitbewerber Seefeld (AUT) den Zuschlag für die Ausrichtung der Titelkämpfe. Für die FIS Skiflug-Weltmeisterschaften 2018 bekamen die Allgäuer ohne weitere Gegenkandidaten das turnusgemäße Mandat.

"Die Enttäuschung ist natürlich riesengroß", erklärte DSV-Präsident Dr. Franz Steinle. "Unser Bewerbungskonzept wurde von allen Seiten hoch gelobt. Und speziell in den vergangenen Jahren hat Oberstdorf seinen internationalen Ruf als hervorragender Ausrichter von Skisportveranstaltungen weiter festigen können. Umso schwerer ist für uns alle, die Entscheidung des FIS-Councils zu verstehen. Wir werden uns nun zeitnah mit den Verantwortlichen in Oberstdorf zusammensetzen und gemeinsam analysieren, welche Rückschlüsse und Konsequenzen aus dem erneuten Scheitern zu ziehen sind."

In seiner Abschlusspräsentation hatte die deutsche Delegation vor dem 17-köpfigen FIS-Council, dem auch DOSB-Präsident Alfons Hörmann angehört, noch einmal auf sympathische und humorvolle Weise die Werbetrommel für Oberstdorf gerührt. In Anlehnung an ein bekanntes Quizformat beantwortete Tobias Angerer als Kandidat einige Fragen rund um die WM-Bewerbung von Oberstdorf. Erst vor der alles entscheidenden Frage nach dem nächsten Ausrichter 2019 zog der ehemalige Weltklasselangläufer mit einem Augenzwinkern den "Council-Joker". Doch vergeblich. Die FIS-Vertreter erteilten dem DSV und der Marktgemeinde, die zuletzt im Jahr 2005 eine Nordische Ski-Weltmeisterschaft ausgerichtet hatte, die vierte Absage in Folge.

Bürgermeister Laurent Mies zeigte sich entsprechend enttäuscht: "Das ist eine Entscheidung, die für uns nicht nachvollziehbar ist. Mir tun vor allem die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer leid, die jeden Winter ihren Beitrag leisten, dass in Oberstdorf hochklassige Ski-Wettbewerbe stattfinden können. Eine Neuauflage des Wintermärchens 2005 wäre für die vielen Freiwilligen eine verdiente Form der Wertschätzung und Auszeichnung gewesen. Jetzt müssen wir erst einmal ein wenig Abstand gewinnen und dann zusammen mit dem DSV entscheiden, wie wir weiter vorgehen."

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Leichtathletik am Wochenende

U20 WM Normen für Potye und Bonewit

(BLV, 01.06.2014) Mit Tobias Potye (FC Aschheim) hat der erste bayerische Athlet am Donnerstag in Erding und dann am Samstagnachmittag im hessischen Sinn gleich zwei Mal hintereinander die Norm für die U 20-WM in Eugene (USA) geknackt. Der U 20-Europameister sprang zuerst bei den Oberbayerischen Meisterschaften im strömenden Regen 2,16 Meter. Nur 48 Stunden später verbesserte er seine persönliche Bestleistung gleich um zwei Zentimeter auf 2,22 Meter.

Beim Ludwig-Jall-Sportfest im Münchner Dantestadion schaffte Jonas Bonewit (Altersklasse U 20) mit 70,37 Meter nicht nur seinen ersten Versuch über 70m sondern übertraf auch die Qualifikationsnorm für die U 20-WM in Eugene (69,00 Meter).

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Schiessen: Weltcup in München mit Rekordzahlen

05. bis 12. Juni Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück

(DSB, 27.05.2014) Der Weltcup München 2014, der vom 05. bis 12. Juni auf der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück vor den Toren der bayerischen Landeshauptstadt in den olympischen Disziplinen Gewehr, Pistole und Flinte ausgetragen wird, bricht in diesem Jahr einige Rekorde.

Noch nie in der Geschichte dieser Veranstaltung waren zum Beispiel so viele Teilnehmer am Start. Nach heutigem Stand werden 1.319 Schützinnen und Schützen die Wettbewerbe aufnehmen. Sie kommen aus 95 Nationen und vertreten insgesamt 104 Verbände. Die Differenz kommt zustande, weil in vielen Ländern die Flintenschützen einen eigenen Verband haben.

In den Flintenwettbewerben Trap und Skeet gehen die Teilnehmerzahlen weit über das geplante Kontingent von jeweils 170 Starts hinaus. Im Trapwettbewerb sind 236 Starts gelistet, im Skeetwettbewerb sind 210 Starts gemeldet. Als Konsequenz musste der Deutsche Schützenbund die Deutschen Meisterschaften Skeet nach Suhl verlegen, weil ansonsten die behördlicherseits genehmigte Kapazität der Schießanlage Garching-Hochbrück deutlich überschritten würde.

Der Weltcup gilt für die weltbesten Schützinnen und Schützen bereits als Generalprobe für die Weltmeisterschaften im September in Granada (Spanien), daher auch die hohen Meldezahlen.

Der Deutsche Schützenbund wird für den Heimweltcup seine stärkste Mannschaft nominieren. Insgesamt 21 Sportlerinnen und Sportler, darunter der ISSF-Weltschütze des Jahres 2013, Henri Junghänel (Breuberg/Foto), werden in den Wettbewerben Gewehr und Pistole an den Start gehen. Die Flintenschützen werden erst in der kommenden Woche nach letzten Qualifikationen in Suhl nominiert.

Die Bundestrainer Claus-Dieter Roth (Gewehr), Jan-Erik Aeply (Luft-, Sport- und Freie Pistole) und Detlef Glenz (Schnellfeuerpistole) benannten das folgende Aufgebot:

Gewehr

Barbara Engleder (Triftern)
Beate Gauß (Odenheim)
Jessica Mager (Solingen)
Maren Prediger (Petersaurach)
Constanze Rotzsch (Leipzig)

Daniel Brodmeier (Niederlauterbach)
Maik Eckhardt (Dortmund)
Michael Janker (Hofstetten)
Henri Junghänel (Breuberg)
Julian Justus (Homberg/Ohm)

Pistole

Munkhbayar Dorjsuren (München)
Monika Karsch (Regensburg)
Stefanie Thurmann (Frankfurt/Oder)

Philipp Grimm (Volkach)
Hans-Jörg Meyer (Wolfenbüttel)
Christian Reitz (Raunheim)
Aaron Sauter (Beerfelden)
Florian Schmidt (Frankfurt/Oder)
Michael Schwald (Freiburg)
Philipp Wagenitz (Dresden)

Den Zeitplan und mehr zum Thema gibt es auf den Seiten des Deutschen Schützenbundes HIER

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Qualifikation Nationalmannschaften Kanuslalom

Spannende Entscheidungen im Kampf um die WM-Tickets

Markkleeberg (KSA, 11.05.2014) Mit dem vierten Rennen innerhalb von nur neun Tagen ist im Kanupark Markkleeberg die nationale Qualifikationsserie der Slalom-Kanuten des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) zu Ende gegangen. In vielen Kategorien gab es knappe Entscheidungen um die WM-Tickets, so paddelte Peking-Olympiasieger Alexander Grimm im Kajak-Einer quasi auf der Zielgeraden ins Nationalteam.

Das Finale der Herren im Kajak-Einer, seit Jahren die Kategorie mit der höchsten Leistungsdichte im Bereich des DKV, verlief mit der größten Dramatik. Sebastian Schubert (Hamm) gewann nach dem ersten Rennen in Augsburg heute auch den letzten Wettbewerb in Markkleeberg nach einem fehlerfreien Lauf und einer Fabelzeit von 92,08 Sekunden mit fast zwei Sekunden Vorsprung und setzte sich damit auch an die Spitze der Gesamtwertung. Die WM-Qualifikation schafften ebenso Peking-Olympiasieger Alexander Grimm und Ex-Weltmeister Fabian Dörfler (beide Kanu Schwaben Augsburg –KSA) auf den Tagesrängen zwei und drei, während der heute viertplatzierte Bronzemedaillengewinner von London, Hannes Aigner (Augsburger Kajak-Verein – AKV), trotz zweier zweiter Plätze in der Serie nur auf Gesamtrang vier einkam.

Sideris Tasiadis siegt mit Idealpunktzahl
Im Canadier-Einer gewann der Augsburger Olympiazweite Sideris Tasiadis (KSA) auch das dritte Rennen in Serie und holte sich nach dem verkorksten Start im ersten Rennen die Qualifikation als einziger Athlet mit der Idealpunktzahl Null.

Das Rennen der Damen im Kajak-Einer musste heute nach einer Gewitterunterbrechung noch einmal neu gestartet werden. Am Ende gewann Katja Frauenrath (Köln) zum ersten Mal die Konkurrenz knapp vor Jasmin Schornberg (Hamm), die sich damit den dritten Platz im Team sicherte – allerdings voraussichtlich gegen die derzeit verletzte Leipzigerin Cindy Pöschel noch eine Nachqualifikation um das WM-Ticket bestreiten muss. Sicher in Maryland dabei sind Qualifikationssiegerin Melanie Pfeifer (KSA), die heute auf Platz fünf paddelte, sowie die heute drittplatzierte Ricarda Funk (Bad Kreuznach).

„Wir haben sehr spannende und enge Entscheidungen gesehen – das Niveau unserer Sportler ist sehr hoch. Mit den jetzt Qualifizierten sollte es möglich sein, internationale Erfolge bei der anstehenden EM in Wien, der Weltcupserie und der Weltmeisterschaft im September in den USA einzufahren. Ich hoffe, dass wir die positiven Entwicklungen und Trends der vergangenen Jahre fortsetzen können“, sagte DKV-Cheftrainer Michael Trummer.

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Kanuslalom: Auftakt der WM-Qualifikation

Augsburger gut platziert

Zum Auftakt der WM-Qualifikation der deutschen Slalom-Kanuten auf dem Augsburger Eiskanal haben sich die Augsburger und in Augsburg trainierenden Slalomkanuten gute Positionen für die entscheidenden Läufe in Markkleeberg am kommenden Wochenende gesichert.

Im Kajak-Einer führt Fabian Dörfler (KSA Augsburg) vor dem in Augsburg lebenden Sebastian Schubert (KR Hamm) und Hannes Aigner (AKV Augsburg).

Im Canadier-Einer führt Franz Anton vor Jan Benzien (beide LKC Leipzig) und dem Augsburger Sideris Tasiadis.

Bei den Kajak-Frauen führt die in Augsburg lebende Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach) vor Melanie Pfeifer (KSA Augsburg) und Jasmin Schornberg (KR Hamm, ebenfalls wohnhaft in Augsburg).

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Kanuslalom: Junioren-Weltmeisterschaft in Penrith (AUS)

Augsburger Florian Breuer ist Junioren-Weltmeister

Penrith (AUS) (DKV, 27.04.2014) Der Augsburger Florian Breuer hat am Sonntag bei den Junioren-Weltmeisterschaften der Slalomkanuten in Penrith den Titel im Canadier-Einer gewonnen.

Florian Breuer setzte sich im Rennen der Canadier-Einer trotz einer Torstabberührung mit mehr als drei Sekunden Vorsprung recht klar vor dem Iren Liam Jegou und Roman Malyshev aus Russland durch. „Besser hätte es nicht laufen können“, kommentierte der 17-jährige Augsburger trocken den bisher größten Erfolg seiner noch jungen Karriere.

„Ich bin mit den gezeigten Leistungen unserer Junioren zufrieden, auch wenn nicht alle unbedingt ihre besten Leistungen abrufen konnten. Florian hat im Finale souverän seine gute Leistung aus dem Halbfinale noch einmal verbessert und so den Titel nach Deutschland geholt“, freute sich Nachwuchs-Bundestrainer Thomas Küfner.

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Hockey: WM-Aufgebot steht

Drei Frauen vom Münchner SC dabei

Frauen-Bundestrainer Jamilon Mülders hat sein Aufgebot für die Hockey-WM in Den Haag (31. Mai bis 15. Juni) bekannt gegeben.

Nach dem Stützpunktlehrgang in Krefeld vergab der Coach die letzten vier von insgesamt 18 Startplätzen an Nina Hasselmann (Münchner SC), Anissa Korth (Mannheimer HC), Kristina Hillmann (UHC Hamburg) und Anne Schröder (Club an der Alster).

Der WM-Kader in der Übersicht:

Tor: Kim Platten (Münchner SC), Barbara Vogel (Berliner HC)

Feld: Lisa Altenburg, Kristina Hillmann, Eileen Hoffmann, Marie Mävers, Jana Teschke (alle UHC Hamburg), Tina Bachmann (Oranje Zwart Eindhoven), Hannah Gablac (Rot-Weiss Köln), Lydia Haase, Anissa Korth (beide Mannheimer HC), Nina Hasselmann, Hannah Krüger (beide Münchner SC), Lena Jacobi, Katharina Otte (beide Berliner HC), Julia Müller (SV Kampong Utrecht), Anne Schröder (Club an der Alster), Maike Stöckel (Stichtsche CHC).

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Freeski: JWM Gold und Bronze für Sabrina Cakmakli

JWM-Titel in der Halfpipe und Bronze im Slopestyle

Valmalenco (ITA) (DSV, 04.04.2014) Die deutsche Freeskierin und Olympiateilnehmerin, Sabrina Cakmakli, ist im italienischen Valmalenco Juniorenweltmeisterin in der Halfpipe geworden. Außerdem holte die Partenkirchnerin Bronze im Slopestyle.
Mit einem Titel und insgesamt zwei Medaillen war Cakmakli die beste deutsche Teilnehmerin bei den Titelkämpfen in Valmalenco. Dabei sollte die 19-Jährige den Halfpipe-Wettbewerb in Italien gar nicht bestreiten, da sie am Wettkampftag in Laax (CH) beim "European Freeski Open" an den Start ging. Dann wurde der JWM-Lauf aber um einen Tag nach hinten verschoben und Cakmakli meldete sich kurzfristig an.

In der Pipe ließ die DSV-Starterin, die mit 75.20 Punkten den Sieg holte, die Russin Elizavetta Chesnokova (74.40) und Jeanee Crane-Mauzy (72.40) aus den USA hinter sich.

Im Slopestyle gewann die Britin Katy Summerhayes mit 86.80 Punkten vor Johanne Killi aus Norwegen (82.40).

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Magdalena Neuner heiratet ihren Seppi

Magdalena Neuner hat ihren langjährigen Freund Josef "Seppi" Holzer geheiratet.

"Bereits im Januar hat Seppi mir einen Heiratsantrag gemacht - jetzt sind wir Mann und Frau. Wir sind überglücklich und freuen uns, bald eine richtige Familie zu sein", teilte die hochschwangere Biathlon-Rekord-Weltmeisterin auf ihrer Homepage mit.


Die standesamtliche Zeremonie fand am Samstagnachmittag im kleinen Familienkreis in Neuners Heimatort Wallgau statt. "Jetzt sind wir erst mal ein paar Tage auf Hochzeitsreise und lassen uns noch einmal verwöhnen, bevor schon bald unser Baby zur Welt kommt", kündigte Neuner an.


Die beiden sind seit 2009 ein Paar, kennen sich aber schon seit ihrer Kindheit. Er soll ihr im Urlaub den Antrag gemacht haben. Das Paar erwartet in wenigen Wochen das erste Kind.

(sport1.de)

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Christoph Langen bleibt Bob-Bundestrainer

Der umstrittene Bob-Bundestrainer Christoph Langen bleibt nach dem schwachen Olympia-Abschneiden in Sotschi zwar wie erwartet im Amt, gibt aber Kompetenzen ab.

Wie der Bob- und Schlittenverband (BSD) mitteilte, werde sich Langen aus der Zusammenarbeit mit dem Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) zurückziehen. Zudem werden die Heimtrainer der Bobpiloten wieder in Maßnahmen der Nationalmannschaft eingebunden, dies betreffe vor allem Gerd Leopold und Matthias Trübner. "Ich verspreche mir von der Einbindung der beiden Trainer eine Verbesserung im Athletikbereich und die Möglichkeit, schneller und intensiver auf individuelle Dinge, wie beispielsweise Verletzungen, reagieren zu können", sagte Langen. Bestätigt wurden vom BSD zudem die Personalien der Bundestrainer Norbert Loch (Rodeln) und Jens Müller (Skeleton).Das Bob-Trainerteam kündigte nach zuletzt schwachen Startzeiten eine Start-Offensive und zentrale Athletik-Maßnahmen an. So soll es den ersten Athletiktest bereits im Mai geben. (Sport1.de)

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Severin Freund Zweiter in Planica (SLO)

Severin Freund hat beim letzten Weltcupspringen der Saison nur knapp seinen sechsten Saisonsieg verpasst.

Der Rastbüchler musste sich in Planica mit 280.8 Punkten nur dem Slowenen Peter Prevc, der auf 283.7 Punkte kam, geschlagen geben. Damit verdrängte Prevc Freund auch im Gesamtweltcup auf den dritten Platz. In der Tageswertung sicherte sich der Norweger Anders Bardal mit 278.5 Punkten den dritten Podestplatz.
Severin Freund (WSV DJK Rastbüchl) ranigerte nach 136 Metern im ersten Durchgang auf Rang vier des Zwischenklassmenents. Seinen Finalsprung landete der Skiflug-Weltmeister bei 141 Metern. Am Ende fehlten Freund nur 2.9 Punkte zum Tagessieg, der im Gesamtweltcup Rang zwei bedeutet hätte.(DSV online)

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Ski alpin: Felix Neureuther auf Platz 2

Marcel Hirscher entreißt Neureuther noch die Slalom-Kugel

Lenzerheide (SUI) (16.03.2014) Felix Neureuther hat den erstmaligen Gewinn des Slalom-Weltcups hauchdünn verpasst.

Der 29 Jahre alte Partenkirchner kam beim letzten Rennen des Winters im schweizerischen Lenzerheide nicht über Platz zwei hinaus und musste die kleine Kristallkugel des Saisonbesten dem Weltmeister Marcel Hirscher aus Österreich überlassen.

In der Endabrechnung hatte Neureuther, der als Führender in die Entscheidung gegangen war, letztlich 15 Punkte Rückstand auf Hirscher, der das Rennen mit einem Vorsprung von 0,76 Sekunden auf Neureuther gewann.

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Skisprung: Severin Freund holt Gold bei Skiflug-WM

Sprünge an Tag 2 abgesagt

Harrachov (15.03.2014) Severin Freund ist neuer Skiflug-Weltmeister.

Der 25-Jährige gewann im tschechischen Harrachov nach einer Absage der für Samstag geplanten Durchgänge mit 391,0 Punkten vor dem Norweger Anders Bardal (379,0) und dem Slowenen Peter Prevc (375,6) die Goldmedaille.
Für den Niederbayern ist es der erste große Einzel-Titel seiner Karriere.

Freund ist der erste deutsche Skiflug-Weltmeister seit Sven Hannawald im Jahr 2002.

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Ski alpin: Felix Neureuther rast aufs Podest

Fritz Dopfer auf Platz 6

Lenzerheide (SUI) (15.03.2014) Felix Neureuther hat die erfolgreichste Saison seiner Karriere mit einer weiteren Podestplatzierung gekrönt.

Der Partenkirchner fuhr im schweizerischen Lenzerheide beim letzten Riesenslalom des Winters hinter Olympiasieger Ted Ligety (USA) und dem Franzosen Alexis Pinturault auf Platz drei.

Neureuther, Führender nach dem ersten Lauf, hatte letztlich 0,26 Sekunden Rückstand auf Ligety, der sich mit seinem sechsten Saisonsieg die kleine Kristallkugel für den Disziplinbesten des Winters sicherte.

Fritz Dopfer (Garmisch) fiel im zweiten Lauf von Platz drei auf Rang sechs zurück. Stefan Luitz aus Bolsterlang schied im ersten Durchgang aus.

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Paralympics: Anna Schaffelhuber bekommt Gold

Nun in drei Rennen bei Olympia drei Goldmedaillen

Sotschi (RUS) (13.03.2014) Anna Schaffelhuber hat nach ihrer zwischenzeitlichen Disqualifikation wegen eines angeblichen Startfehlers einen Tag nach dem Rennen Gold im Slalom bei den Paralympics zugesprochen bekommen.

Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hob den Ausschluss der Monoski-Fahrerin aus der Wertung auf.

Damit holte Schaffelhuber ihr drittes Gold in Sotschi. Ausgerechnet ihre 18-jährige Teamkollegin Anna-Lena Forster muss sich nun mit Silber zufrieden geben, Bronze geht an Kimberly Joines (Kanada). Laurie Stephens aus den USA fällt auf Rang vier zurück.

Die deutsche Teamleitung hatte nach einem Protest der Österreicher eine Anhörung beim IPC erstritten, nachdem Schaffelhuber in Führung liegend nach dem ersten Slalom-Durchgang am Mittwoch wegen eines angeblichen Startfehlers zunächst disqualifiziert wurde - sie soll sich regelwidrig mit ihren Krücken zwei Mal abgestoßen haben.

Schaffelhuber durfte deshalb im zweiten Durchgang zunächst nur unter Vorbehalt als Erste starten.

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Paralympics: Erneut Gold für Anna Schaffelhuber

Diesmal Goldmedaille im Super-G

Zwei Tage nach ihrem Triumph in der Abfahrt hat Anna Schaffelhuber bei den 11. Winter-Paralympics auch Gold im Super-G gewonnen.

Die Monoski-Fahrerin aus Bayerbach hielt dem gestiegenen Erwartungsdruck souverän stand und holte das insgesamt dritte Gold für das deutsche Team in Sotschi.

Silber ging an Claudia Lösch aus Österreich, Laurie Stephens aus den USA gewann Bronze. Anna-Lena Forster kam nicht ins Ziel.

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Historischer Doppelsieg im Skislalom in Kranjska Gora

Felix Neureuther vor Fritz Dopfer

Kranjska Gora (SLO) 9.3.14,  Felix Neureuther hat beim Weltcup-Slalom im slowenischen Kranjska Gora seinen vierten Saisonsieg gefeiert. Der 29-Jährige Garmischer setzte sich auf der anspruchsvollen Piste mit einem Vorsprung von 0,59 Sekunden auf seinen zweitplatzierten Teamkollegen Fritz Dopfer durch, der sein bisher  bestes Slalom-Ergebnis im Weltcup einfuhr. Die beiden Slalomasse sorgten damit für den ersten deutschen Doppelerfolg im Ski-Weltcup überhaupt. Für Felix Neureuther war es zugleich der neunte Triumph im Weltcup, er zog damit mit dem deutschen Rekordhalter Markus Wasmeier gleich. Zugleich übernahm er vor dem letzten Slalom des Winters am kommenden Sonntag in Lenzerheide die Führung in der Disziplinwertung. Fünf Punkte liegt er nun vor dem Österreicher Marcel Hirscher. Der einzige Deutsche, der den Slalom-Weltcup bisher für sich entscheiden konnte, ist Armin Bittner (1989 und 1990).

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Maria Riesch erobert Führung im Gesamtweltcup in Are im Salom zurück

Dopfer in Kranjska Gora im Riesenslalom knapp am Podium vorbei

Are (S) Kranjska Gora (SLO) 8.03.2014, Ski-Rennläuferin Maria Höfl-Riesch hat die Führung im Gesamtweltcup nach nur einem Rennen zurückerobert. Die 29-Jährige fuhr beim Weltcup-Slalom im schwedischen Are auf Rang sieben. Damit geht Höfl-Riesch mit 29 Punkten Vorsprung auf die Österreicherin Anna Fenninger in die letzten vier Saisonrennen beim Weltcup-Finale in Lenzerheide/Schweiz. "Es ist eng beieinander, es wird sicher ein Herzschlagfinale", sagte Höfl-Riesch über ihre Aussichten. Fritz Dopfer ist im Riesenslalom in Kranjska Gora nur knapp am Podest vorbeigeschrammt. Der 26-Jährige belegte beim Weltcup-Riesenslalom im slowenischen Kranjska Gora einen guten fünften Platz. Felix Neureuther fiel im Finale zurück und belegte letztlich Rang zwölf.

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Nordische Kombination: Hattrick für Johannes Rydzek

3. Weltcupsieg in Folge in Oslo

Oslo (NOR) 8.03.2014, Johannes Rydzek hat den Weltcup der Nordischen Kombinierer in Oslo für sich entschieden. Der Oberstdorfer setzte sich im Schlusspurt mit einer Zeit von 24:50.8 Minuten knapp vor Magnus Moan aus Norwegen (+0,6 Sekunden) durch und feierte damit nach seinen Siegen von Lahti und Trondheim den dritten Weltcupsieg in Folge. Dritter wurde Francois Braud aus Frankreich (+4,5 Sekunden).

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 Nordische Kombi: Rydzek gewinnt in Trontheim

2. Weltcupsieg nach den Olympischen Spielen

Trontheim (NOR) 6.3.14, Johannes Rydzek hat den Gundersen-Wettbewerb im norwegischen Trondheim gewonnen. Damit feierte der Allgäuer nach seinem Sieg in Lahti am vergangenen Wochenende den zweiten Triumph in dieser Saison. Obwohl Jörgen Graabak und Magnus Moan das Podium vervollständigten, hatten die Norweger bei ihrem Heimrennen im Nationen-Ranking das Nachsehen

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Ski Alpin: Junioren-WM: Silber für Abfahrer Dreßen

Bronze für Marina Wallner und Team

Jasna (SK) (02.03.2014) Thomas Dreßen aus Gilching bei München hat bei den Junioren-Weltmeisterschaften der alpinen Ski-Rennläufer die zweite Einzel-Medaille für die deutsche Mannschaft gewonnen. Der 20-Jährige belegte im Abfahrtslauf den zweiten Rang hinter dem Norweger Adrian Smiseth Sejersted, dabei verfehlte er Gold nur um 0,02 Sekunden. Im Team-Wettbewerb am Sonntagabend landete die deutsche Auswahl ebenfalls auf dem Treppchen. Das Team des Deutschen Skiverbandes (DSV) gewann Bronze hinter Schweden und der Schweiz.

Am Freitag hatte Marina Wallner (Inzell) Bronze im Slalom gewonnen.

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Platz 2 für Kombinierer Johannes Rydzek im Teamsprint in Lahti

Im Zielsprint gegen Norwegen unterlegen

Lahti (FIN) 1.03.2014, Eric Frenzel und der Allgäuer Johannes Rydzek haben den Sieg beim Team-Sprint-Weltcup in der Nordischen Kombination im finnischen Lahti knapp verpasst. Das Duo musste nach einem Sprung und dem 15-Kilometer-Staffellauf den Norwegern Jörgen Graabak und Havaard Klemetsen um 1,2 Sekunden knapp den Vortritt lassen. Nach dem Springen hatten Frenzel/Rydzek noch in Führung gelegen, erst im Zielsprint fehlte Johannes Rydzek die letzten Körner.

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Malte Mohr springt persönliche Bestleistung mit 5,90 m

Deutsche Jahresbestleistung beim Indoor ISTAF Berlin

Berlin 1.3.2014, Nicht aufzuhalten ist die Trainingsgruppe im Stabhochsprung in München um Trainer Chauncey Johnson.  Deutsche Jahresbestleistungen erzielten beim Indoor ISTAF in Berlin Malte Mohr mit 5,90 Meter. Mohr ließ nach seiner persönlicher Bestleistung mit 6,01 Meter deutschen Rekord auflegen, scheiterte aber dreimal. Trotzdem scheinen die 6,00 m für den sich in Topform befindlichen Mohr in naher Zukunft machbar.

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Severin Freund startet Siegesserie

Auch in Lahti nicht zu schlagen

Lahti (FIN) 28.2.2014 Severin Freund hat auch das zweite Skispringen nach den Olympischen Spielen für sich entschieden. In Lahti lag der Bayer bereits nach dem ersten Durchgang auf Platz eins und ließ sich die Spitzenposition nicht mehr nehmen. Freund gewann damit das siebte Weltcup-Springen in seiner Karriere. Bereits im ersten Durchgang sprang er mit einem Traumflug auf 131 Meter. Österreichs wiedererstarkter Topstar Gregor Schlierenzauer sprang zwar einen Meter weiter, hatte aber ein Gate mehr Anfahrt. Im zweiten Durchgang war Stefan Kraft (A) der letzter Springer mit guten Windverhältnissen und schob sich mit einem Satz auf 134 Meter vom zehnten Platz weit nach vorne. Schlierenzauer fiel auf Platz acht zurück, während Freund mit Rückenwind im unteren Teil des Hangs noch 127,5 Meter herauszauberte. Die anderen DSV-Springer enttäuschten: Andreas Wellinger belegte den 18. Platz. Marinus Kraus kam auf Rang 23. Michael Neumayer wurde 24., für Andreas Wank blieb nur der 26. Platz.

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Keine Nahrungsergänzungsmittel am OSP in Ruhpolding gefunden

Staatsanwaltschaft bestätigt Durchsuchungsergebnis

München (dpa) 25.02.2014 - Die Aufarbeitung der Doping-Affäre um Evi Sachenbacher-Stehle wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. "Die Dauer des Ermittlungsverfahrens ist schwer einzuschätzen", sagte der Münchner Staatsanwalt Peter Preuß. Bei der Durchsuchung des Olympia-Stützpunktes nach Bekanntwerden der Doping-Affäre waren keine Nahrungsergänzungsmittel gefunden worden. "Wir haben drei Objekte durchsucht. Zum einen den Olympia-Stützpunkt in Ruhpolding und zwei weitere Objekte. In einem der Objekte, aber nicht im Stützpunkt Ruhpolding, haben wir Nahrungsergänzungsmittel gefunden", sagte der stellvertretende Sprecher der Staatsanwaltschaft München I Preuß. "

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Staatsanwaltschaft München durchsucht Räumlichkeiten des OSP Bayern in Ruhpolding

Nichts Verdächtiges festgestellt

München/Ruhpolding 22.2.2014, Im Rahmen der Ermittlungen zum Dopingfall der Biathletin Evi Sachenbacher Stehle hat die Staatsanwaltschaft München auch die Räumlichkeiten des Olympiastützpunktes Bayern am Bundesstützpunkt Ruhpolding durchsucht. Laut des dem Olympiastützpunkt Bayern vorliegenden Durchsuchungs-/Sicherstellungsprotokolls vom 21.2.2014 wurde bei der Durchsuchung nichts Verdächtiges gefunden.
Der Olympiastützpunkt Bayern wird die Ermittlungsarbeiten der zuständigen Behörden vorbehaltslos und mit aller Kraft unterstützen.

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Deutsche Viererbobs ohne Medaille

Gregor Bermbach im Team Friedrich auf Rang 10

Sotschi (RUS) (23.02.2014) Die deutschen Bobteams sind zum ersten Mal seit 50 Jahren ohne Medaille bei Olympischen Spielen geblieben.

Zum Abschluss landeten die deutschen Viererbobs auf den Rängen 6, 7 und 10.

Mit im Bob des Zehntplazierten Francesco Friedrich war auch Gregor Bermbach.

Damit haben alle dem OSP Bayern zuzuordnenden Sportlerinnen und Sportler ihre Wettkämpfe absolviert.
Die Ergebnisse sind links oben in unserer News-Rubrik zu finden.

Eine ausführliche Nachberichterstattung wird in der kommenden Ausgabe unseres OSP-Report zu lesen sein.

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Silber für Simon Schempp mit der Biathlon-Staffel

Erste Medaille im letzten Wettkampf

Sotschi (RUS) (22.02.2014) Im letzten Biathlonbewerb dieser Olympischen Spiele gab es für Deutschland die erste Medaille:

Eric Lesser/Daniel Böhm/Arnd Peiffer und Simon Schempp liefen hinter dem russischen Team zu Silber.

Bis zum Schluss lieferte das deutsche Quartett einen tadellosen Wettkampf mit glänzenden Schießleistungen.

Am Ende lag man vor Österreich aber eben hinter Russland.

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Maria Höfl-Riesch wird Vierte im Slalom

Letztes olympisches Rennen in der Karriere

Sotschi (RUS) 21.2.14 Maria Höfl-Riesch hat im olympischen Slalombewerb im letzten olympischen Rennen ihrer Karriere den undankbaren vierten Platz belegt.

Nach einem schweren Fehler im 2. Lauf fiel sie vom zweiten Platz noch zurück und verpasste ihre dritte Medaille bei diesen Spielen um 38 Hundertstel.

Es gewann Michaela Shiffrin (USA) vor den beiden Österreicherinnen Marlies Schild und Kathrin Zettel.

Die Oberstdorferin Christina Geiger war im ersten Lauf ausgeschieden, Barbara Wirth aus Lenggries kam bei ihrem Olympia-Debüt auf Platz 14.

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Silbermedaille für Deutschland mit Johannes Rydzek

Nordische Kombination: Teamwettbewerb

Erik Frenzel, Björn Kircheisen, Fabian Rießle und der Oberstdorfer Johannes Rydzek haben im Teambewerb der Nordischen Kombination den Olympiasieg nur hauchdünn verpasst.

Die Silbermedaille hinter Norwegen und vor Österreich ist aber auch aller Ehren wert.

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Ski alpin: Felix Neureuther im Riesenslalom Achter

Fritz Dopfer auf Rang 12

Die beiden deutschen Hoffnungen Felix Neureuther und Fritz Dopfer haben beim Triumph des US-Amerikaners Ted Ligety im olympischen Riesenslalom von Sotschi eine Medaille verpasst.

Slalom-Vizeweltmeister Neureuther, der sich kurz vor seinem Flug nach Sotschi bei einem Autounfall ein Schleudertrauma zugezogen hatte, landete auf dem achten Platz, Zwölfter wurde der Garmischer Dopfer.

Sein erstes Riesenslalom-Gold sicherte sich der dreifache Weltmeister Ted Ligety, der 2006 in Turin in der Super-Kombination dominiert hatte.

Silber und Bronze gingen an die Franzosen Steve Missillier und Alexis Pinturault.

Der dritte deutsche Starter, Stefan Luitz aus Bolsterlang, war im ersten Durchgang disqualifiziert worden.
Der 21-Jährige war mit zweitbester Laufzeit am letzten Tor eingefädelt.

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Riesenslalom: Viktoria Rebensburg holt die Bronzemedaille

Von Platz 6 aufs Podest

Vier Jahre nach ihrem Olympiasieg in Vancouver hat Viktoria Rebensburg bei den Winterspielen in Sotschi Bronze im alpinen Riesenslalom gewonnen.

Die 24-Jährige lag nach dem ersten Lauf noch auf dem sechsten Platz, fuhr aber mit einem beherzten zweiten Durchgang noch auf den dritten Rang vor.

Als erste Skirennläuferin gewann die Slowenin Tina Maze bei Winterspielen nach Gold in der Abfahrt auch im Riesenslalom.

Die 30-Jährige lag am Ende sieben Hundertstelsekunden vor der zweitplatzierten Super-G-Olympiasiegerin Anna Fenninger aus Österreich.

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Und nochmal Schade!

Unsere Eishockey-Mädels haben auch mit 1.2 gegen Finnland verloren.

Anfangs wurden sie etwas überollt und lagen schnell zurück. Danach drehten die Mädels den Spieß allerdings um und kamen zum ersten Gegentor. Trotz Überlegenheit zum Ende hin wollte das erlösende zweite Tor nicht gelingen. Ganz stark Torfrau Jennifer Harss, die glänzend parierte.

Nun geht es im nächsten Spiel um Platz sieben. Viel Erfolg für diese Mission.

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Schade Schade, Severin Freund verpasst Medaille knapp

Severin Freund hatte sie zum Greifen nahe, die erste deutsche Einzelmedaille für die deutschen Skispringer bei Olympia seit Sven Hannawalds Silber 2002.

Als Dritter war der 25-Jährige Münchner in den zweiten Sprung gegangen, fiel aber mit einem Satz auf 129,5 Meter und der Gesamtpunktzahl von 272,2 wie schon zuvor bei zwei Weltmeisterschaften auf den undankbaren vierten Rang zurück. 

Das Springen war einmal mehr geprägt von sehr unterschiedlichen Windverhältnissen, was dem Einen zu Gute kam und dem Anderen jegliche Chance nahm. So erlebten die Besucher einige überraschende Favoritenstürze. 

Durchgesetzt haben sich letztlich aber doch die derzeit Weltbesten: Gold ging an den Polen Kamil Stoch, der damit die Nachfolge des Schweizers Simon Ammann als Doppel-Olympiasieger antrat. Mit 278,7 Punkten gewann Stoch vor dem 41 Jahre alten Japaner Noriaki Kasai (277,4) und dem Slowenen Peter Prevc (274,8). Kasai ist damit der älteste Medaillengewinner im Skispringen aller Zeiten.

Glänzender Sechster wurde Marinus Kraus aus Oberaudorf, der sich mit seinem zweiten Sprung auf 140 m noch vom 24. auf den sechsten Platz verbesserte. Für die beiden anderen deutschen Springer endete der Wettbewerb enttäuschend.Andreas Wellinger, Sechster von der kleinen Schanze, konnte sich als 45. nicht für den zweiten Durchgang der besten 30 qualifizieren. Richard Freitag belegte den 21. Platz.

Für die Skispringer steht nun noch der Teamwettbewerb von der Großschanze am Montag an.

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Bronze-Coup der DSV-Staffel

Die deutschen Skilangläuferinnen haben bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi nach einer glänzenden Leistung die Bronzemedaille mit der Staffel gewonnen.

Das Quartett mit Nicole Fessel, Stefanie Böhler, Claudia Nystad und Schlussläuferin Denise Herrmann, die alle in Bayern trainieren, musste sich erst nach einem spannenden Finalspurt geschlagen geben. Aber trotzdem waren die Vier danach überglücklich und  strahlten noch schöner als die Sonne in Sotschi.

Gold ging an Schweden um die überragende Schlussläuferin Charlotte Kalla, die zuvor in beiden Einzelrennen jeweils Silber gewonnen hatte. Die Schwedinnen lagen im Ziel 0,5 Sekunden vor Finnland, Herrmanns Rückstand auf Kalla betrug 0,9 Sekunden."Ich wollte die Initiative ergreifen und habe übelst gekämpft. Ich bin trotzdem glücklich", sagte Denise Herrmann im Ziel dem Fernsehreporter. Eine Staffel ist eben doch mehr, als die Summation der Einzelleistungen und die unerwarteten Medaillen sind die schönsten.

Deutschland setzte damit seine Medaillensammlung in der Staffel fort. Nach Gold 2002 in Salt Lake City sowie jeweils Silber 2006 in Turin und 2010 Vancouver nun also wieder Bronze. Ein Debakel erlebte Norwegen. Der haushohe Favorit lief weit abgeschlagen hinterher und musste sich mit dem fünften Platz begnügen.

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Deutsche Paralympische Mannschaft nominiert

3 Bayern dabei

Die Nominierungskommission des Nationalen Paralympischen Komitees für Deutschland hat die Namen der 13 Athleten (sieben Männer, sechs Frauen) bekannt gegeben, die vom 7. - 16. März an den XI. Paralympischen Winterspielen in Sotschi (Russland) teilnehmen werden. Die Jüngste im Feld ist Anna-Lena Forster mit 18 Jahren, die Älteste Andrea Eskau (42 Jahre). Drei Teilnehmer der Mannschaft sind dem OSP Bayern zuzuordnen.

Zu den 13 Athleten und zwei Begleitläufern kommen weitere 27 Personen aus dem Funktionsteam hinzu, darunter Trainer, Ärzte, Betreuer. Insgesamt erwarten die Organisatoren aus Sotschi rund 700 Sportlerinnen und Sportler aus 45 Nationen, die in fünf Sportarten antreten werden.

Die Nominierten:

Ski alpin: Anna-Lena Forster, Franz Hanfstingl (BSV Rosenheim), Georg Kreiter (SB Rosenheim), Thomas Nolte, Andrea Rothfuss, Anna Schaffelhuber (BSV München). Stefan Lösler (Para-Snowboard)

Ski nordisch: Willi Brem, Andrea Eskau, Martin Fleig, Vivian Hösch, Tino Uhlig, Anja Wicker

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Ski Langlauf: Stefanie Böhler auf Platz sechs über 10 km

Justyna Kowalczyk holt die Goldmedaille

Die Polin Justyna Kowalczyk, vor vier Jahren in Vancouver Gewinnerin im 30-km-Massenstart, hat bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi Gold über 10 km im klassischen Stil gewonnen.

Ein glänzendes Rennen lief Stefanie Böhler. Die 32-Jährige landete mit einem Rückstand von 46,5 Sekunden auf dem glänzenden sechsten Platz.

"Ich bin total glücklich", sagte Böhler.

Im April 2012 war ein bösartiger Tumor in ihrer Schilddrüse entdeckt, woraufhin diese nach zwei Operationen komplett entfernt wurde.

Danach kämpfte sich Böhler zurück an die Weltspitze und zeigte nun eine eindrucksvolle Leistung.

Siegerin Kowalczyk setzte sich in der Gesamtzeit von 28:17,8 Minuten mit einem Vorsprung von 18,4 Sekunden vor Vancouver-Olympiasiegerin Charlotte Kalla aus Schweden durch.

Nicole Fessel wurde 23.

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Natalie Geisenberger holt Gold im Rennrodeln

Tatjana Hüfner macht Doppelsieg perfekt

Sotschi (RUS) 11.02.2014; Sie ist die überragende Rodlerin der letzten Jahre. Mit über einer Sekunde Vorsprung gewinnt Natalie Geisenberger nach Bronze in Vancouver 2010 jetzt Gold in Sotschi. Genau wie ihr Team- und Trainingskamerad Felix Loch aus der Trainingsgruppe "Sonnenschein" in Berchtesgaden dominierte sie die Konkurrenz praktisch nach Belieben und verwies  Tatjana Hüfner aus Oberhof auf den Silberrang. Damit war der Doppelsieg perfekt.  Erin Hamlin (USA) gewann Bronze, Anke Wischnewski kam auf Platz 6.

"Begreifen kann ich das noch nicht. Ich bin momentan noch nicht in der Lage, etwas dazu zu sagen. Ich wollte in der 17 schon kreischen, das war einfach nur geil. Das kann man dann schon genießen", sagte die sichtlich gerührte Geisenberger kurz nach ihrem großen Triumph.

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Sotschi: Andreas Wellinger mit Platz 6 bester Deutscher auf der Normalschanze

Severin Freund stürzt nach der Landung im ersten Sprung. Gold holt Maciej Kot (POL)

Sotschi (RUS) 9.2.2014, Andreas Wellinger aus Ruhpolding hat als einer der jüngsten deutschen Olympiateilnehmer in Sotschi einen guten sechsten Platz erreicht. 42 Jahre nach Wojciech Fortuna stellt aber Polen den Olympiasieger im Skispringen! Maciej Kot distanziert die Konkurrenz in zwei Durchgängen und gewinnt Gold auf der Normalschanze. Dahinter platziert sich der Slowene Peter Prevc im zweiten Sprung auf den Silberrang, Bronze geht an den Norweger Anders Bardal. Andreas Wank springt auf Platz zehn. Severin Freund "Verschneidet" nach der Landung im ersten Versuch und stürzte. Er blieb aber unverletzt und muss jetzt auf den Wettbewerb auf der Großschanze hoffen.

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Sotschi: Hannes Dotzler und Tobias Angerer beste Deutschen im 2x 15km Skiathlon

Dario Cologna (CH) holt Gold im Skilanglauf

Sotschi (RUS) 9.02.14, In der Endphase konnten die Deutschen dann nicht mehr mithalten. Beim letzten Anstieg vor dem Endspurt mußten Hannes Dotzler aus Oberstdorf und Altmeister Tobias Angerer aus Traunstein den Gewinner Dario Cologna aus der Schweiz, Marcus Hellner aus Schweden (Silber) und dem Norweger Martin Johnsrud Sundby der Bronze holte, ziehen lassen und hatten mit der Vergabe der Medaillien nichts mehr zu tun. Dotzler wurde als bester Deutscher 13., Tobias Angerer kam auf Platz 15. Der Sieg von Cologna kann schon als Überraschung gewertet werden, da er in der Vorbereitung zu den Olympischen Spielen durch eine Verletzung am Fuß lange im Training aussetzen mußte und auch im Weltcup in dieser Saison erst kurz vor den Spielen an den Start gehen konnte.

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Sotschi: Nicole Fessel über 2x7,5 km Skiathlon beste Deutsche

Marit Björgen (NOR) holt erwartungsgemäß Gold im ersten Skilanglaufwettbewerb

Sotschi (RUS) 8.2.14, keine Chancen gegen die starken Skandinavierinnen hatte der Rest der Welt beim Skilanglauf über 2x7,5 km Skiathlon. Marit Björgen (NOR) konnte sich gegen die Schwedin Charlotte Kalla und Heidi Weng ebenfalls aus Norwegen durchsetzen und ihre 4. Goldmedaille bei Olympischen Spielen gewinnen. Nicole Fessel aus Obersdorf schaffte mit Platz 14 ihre bislang beste Platzierung bei Olympischen Spielen. Die weiteren bayerischen Teilnehmerinnen kamen mit Katrin Zeller (Oberstdorf) auf die Plätze 26, Stefani Böhler 35 und Claudia Nystad 43 (beide Ruhpolding). 

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Sotschi: Moritz Geisreiter auf Platz 10 über 5000m Eisschnelllauf

Patrick Beckert wird Achter

Sotschi (RUS) 8.2.14; Der Inzeller Moritz Geisreiter hat im olympischen Eisschnelllaufwettbewerb über 5000m bei seinen ersten Olympischen Spielen den Platz 10 erreicht. Sein Teamkamerad Patrick Beckert wurde als bester Deutscher Achter. Der Medaillensatz ging komplett an die favorisierten Niederländer: Gold an Sven Kramer, Silber an Jan Blokhuijsen und Bronze an Jorrit Bergsma.

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Felix Neureuther ist „Sportler des Monats“ Januar

Dreifacher Weltcupsieger vor Lisa Zimmermann (Freeski) und Rodler Felix Loch

Frankfurt am Main (DSH, 04.02.2014) Der „Sportler des Monats“ Januar heißt Felix Neureuther. Nach Weltcupsiegen in Bormio (Slalom), Adelboden (Riesenslalom) und Kitzbühel (Slalom), zudem einem dritten Platz bei der Olympia-Generalprobe in Schladming (Slalom) wurde der 29-Jährige von den 3.800 geförderten Sporthilfe Athleten mit großer Mehrheit zu ihrem „Sportler des Monats“ Januar gewählt. Über den zweiten Platz darf sich Freeskierin Lisa Zimmermann freuen, die in Gstaad als erste Deutsche einen Slopestyle-Weltcup gewann. Platz drei ging an Rodler Felix Loch, der beim Heim-Rennen in Altenberg vorzeitig den Gesamtweltcupsieg perfekt machte.

Ergebnis: 1. Felix Neureuther, 51,8%; 2. Lisa Zimmermann, 36,0%; 3. Felix Loch, 12,2%

Felix Neureuther präsentierte sich im vorolympischen Monat Januar in prächtiger Verfassung und war in den technischen Disziplinen der alpinen Skirennläufer das Maß der Dinge. In Bormio und Kitzbühel feierte er die Slalom-Weltcupsiege sechs und sieben seiner Karriere, in Adelboden leistete er Historisches: Erstmals seitdem Max Rieger 1973 in Mont Sainte-Anne (Kanada) einen Riesenslalom gewonnen hatte, stand mit Felix Neureuther wieder ein Deutscher ganz oben auf dem Podium. Dabei zeigte er eine furiose Aufholjagd: Nach dem ersten Lauf noch auf Rang sieben geführt, zog er mit einem überragenden Finallauf an der versammelten Weltelite vorbei. Nach Sotschi reist Felix Neureuther jetzt mit doppelter Medaillenchance.

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Skispringen: Weltcup in Willingen

Severin Freund zweimal Zweiter

Willingen (DSV, 02.02.2014) Beim Weltcupspringen in Willingen ist Severin Freund erneut Zweiter geworden. Der Rastbüchler zeigte vor allem im Finale trotz schlechten Windes einen hervorragenden Sprung und verbesserte sich damit von Rang drei auf zwei. Der Sieger hieß wieder Kamil Stoch (POL), Dritter wurde Peter Prevc (SLO). Bei den Damen ist Carina Vogt in Hinzenbach (AUT) als beste Deutsche auf Platz fünf gelandet.
 
Neben Severin Freund zeigte Andreas Wellinger eine gute Leistung. Zwar reichte es im Zwischenklassement nur zu Rang 18, im Finale machte der Ruhpoldinger jedoch Plätze gut und schloss als Zehnter die Top-Ten ab.

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Benedikt Mayr rückt in Deutsche Olympiamannschaft nach

FIS vergibt zusätzliche Startplätze

Auf den letzten Drücker hat die Deutsche Olympiamannschaft für die XXII. Olympischen Winterspiele in Sotschi (7. bis 23. Februar) noch Zuwachs bekommen. Acht Tage vor der Eröffnungsfeier vergab der Internationale Ski-Weltverband FIS zusätzliche Startplätze für Ski-Freestyle, einen davon nach Deutschland. So kann Ski-Freestyler Benedikt Mayr (TSV Unterhaching) doch in Russland an den Start gehen, nachdem er im internationalen Nachrückverfahren am vergangenen Samstag zuerst leer ausgegangen war.

Mayr war vom DOSB-Präsidium vorsorglich nominiert worden, obwohl ihm der internationale Quotenplatz fehlte. FIS und IOC haben sich darauf geeinigt, vor dem Hintergrund fehlender Regularien für Gleichstände in der FIS-Weltrangliste Mayr und einen finnischen Athleten nachrücken zu lassen.

Mit dieser Entscheidung wächst die Deutsche Olympiamannschaft auf 153 Athletinnen und Athleten (78 Frauen, 77 Männer) und damit ebenso viele Personen wie in Vancouver (153 / 58 Frauen / 95 Männer).

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Olympische Spiele Sotschi 2014

Starke Bayernquote: Über 50% aus dem Freistaat

Während der gestrigen zweiten und letzten Nominierungssitzung hat der Deutsche Olympische Sportbund den Kreis der Teilnehmer an den Olympischen Spielen von Sotschi benannt: 152 Sportler werden nach Russland fahren (Stand: 24.01.2014, 13:30 Uhr).

Exakt 78 Sportler aus diesem Kreis werden vom OSP Bayern nach dem Kriterium: Lebens- und/oder Trainingsmittelpunkt im vergangenen Jahr in Bayern betreut. Wiederum über die Hälfte dieses Personenkreises besucht oder besuchte eine der bayerischen Eliteschulen des Sports.

Wir freuen uns sehr, dass eine derartige Vielzahl von Sportlerinnen und Sportlern sich diesen sportlichen Traum erfüllen kann und gratulieren allen recht herzlich. Unser Dank gilt auch den jeweiligen Trainern und Betreuern, die einen großen Anteil an diesem erfreulichen Ergebnis haben.
Selbstverständlich denken wir auch an Diejenigen, die es nur knapp nicht geschafft haben. Auch eure Leistung war aller Ehren wert.

Wir hoffen, dass „unsere“ Sportler einen gewichtigen Anteil am sportlichen Gesamtergebnis der deutschen Olympiamannschaft haben werden und drücken allen Teilnehmern die Daumen, dass sie ihr persönliches Ziel erreichen können.
Die bayerischen Sotschi-Fahrer finden Sie im Anhang  HIER

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Ski alpin: Neureuther gewinnt Slalom in Kitzbühel

 Dopfer auf 10

Kitzbühel  24.1.14 Felix Neureuther hat zum zweiten mal den Slalom Klassiker in Kitzbühel gewonnen und damit seinen achten Weltcup-Sieg gefeiert. Der 29-Jährige setzte sich in überlegener Manier durch, lediglich begünstigt von dem Ausscheiden des im ersten Lauf in Führung liegenden Macel Hirscher. Am Ende lag er 0,57 Sekunden vor dem Norweger Henrik Kristoffersen, Dritter wurde Patrick Thaler aus Italien. Nach Rang vier fiel Fritz Dopfer bei Schneegestöber im zweiten Durchgang noch auf Platz zehn zurück.

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Raphael Holzdeppe ist "Leichtathlet des Jahres"

Zweite Auszeichnung nach 2008

(DLV, 22.01.2014) Stabhochsprung-Weltmeister Raphael Holzdeppe ist zu Deutschlands Leichtathlet des Jahres 2013 gekürt worden.

Bei der von leichtathletik.de und der Zeitschrift Leichtathletik durchgeführten Abstimmung wurden Fans zur Wahl ihrer Favoriten aufgerufen. Holzdeppe erhielt dabei 28,45 Prozent der Stimmen, dicht gefolgt von Diskuswerfer Robert Harting mit 25,4. Eine kleine Sensation: Denn immer wenn ein Leichtathlet „Sportler des Jahres“ geworden ist, wurde er anschließend auch „Leichtathlet des Jahres“. Bis zu Raphael Holzdeppe.

So war der gebürtige Pfälzer auch ziemlich baff, als er von der Auszeichnung erfuhr. „Es überrascht mich schon, da für mich Robert Harting der Favorit war“, gesteht der Sportsoldat und Student. Der Berliner hatte sich bei der Wahl zum „Sportler des Jahres“ gegen Formel-1-Dominator Sebastian Vettel und den Stabhochsprung-Weltmeister durchgesetzt. „Es ist eine unheimlich schöne Ehre, da die Fans die besten Leichtathleten wählen. Das ist mir wichtig, schließlich springe ich auch für die Zuschauer“, ergänzt Raphael Holzdeppe.

Fünf Jahre liegen zwischen den beiden Auszeichnungen. Eine lange Zeit, in der sich bei Raphael Holzdeppe viel getan hat. „Vor fünf Jahren war ich noch Schüler. Da bin ich nachmittags zum Training gegangen, hatte am Wochenende Wettkämpfe. Mittlerweile ist der Stabhochsprung mein Full-Time-Job“, sagt er. Auch musste das Riesentalent auf dem Weg nach oben einige Rückschläge hinnehmen. Nach seinem U20-Weltrekord von 5,80 Metern, aufgestellt 2008 in Biberach, schien es nur eine Frage von ein, zwei Jahren zu sein, bis Raphael Holzdeppe zum erlauchten Sechs-Meter-Klub gehören würde. Aber die eine oder andere Muskelverletzung bremste ihn aus.

Erst 2012 stabilisierte er Technik und Gesundheit. Das Resultat: Olympia- und EM-Bronze sowie Bestleistungen in der Halle (5,82 m) und im Freien (5,91 m). Klar bleibt die Schnelligkeit im Anlauf der große Pluspunkt des 24-Jährigen. Vergleicht man aber Fotos von 2008 und 2013 wird deutlich, dass Raphael Holzdeppe auch in puncto Kraft zugelegt hat.

Diese Extraportion Power braucht der Überflieger auch. Denn anders als 2008 prophezeit, gehört er (noch) nicht zum Sechs-Meter-Klub. Ein paar Mal hat er sich vergangenes Jahr schon an dieser Marke probiert. Aber bisher ohne Erfolg. „Die sechs Meter sind mein klares Ziel für 2014“, gibt Raphael Holzdeppe selbstbewusst die Richtung vor.

Obwohl der Olympia-Zweite zu einer anderen Springergeneration zählt, ist der 36-Jährige eine Art Vorbild für den Weltmeister. Denn auch Holzdeppe würde mit Mitte 30 gern noch zu den besten Stabhochspringern der Welt zählen: „Momentan kann ich mir gut vorstellen, dass ich in einem Jahrzehnt noch Stabhochspringer bin. Natürlich ist das noch eine lange Zeit und der Körper muss mitmachen. Doch der Stabhochsprung ist einfach der Sport, den ich liebe.“ Und die Leichtathletik-Fans lieben Sportmärchen à la Raphael Holzdeppe.

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Ski alpin: Neureuther Slalom-Zweiter in Wengen (SUI)

Fritz Dopfer Siebter

Wengen (SUI) (DSV, 19.01.2014) Felix Neureuther in Wengen nur knapp seinen dritten Weltcup-Sieg der Saison verpasst. Beim Slalom-Klassiker in der Schweiz musste sich der Partenkirchner nur dem Franzosen Alexis Pinturault geschlagen geben und wurde Zweiter. Platz drei sicherte isch der Österreicher Marcel Hirscher. Fritz Dopfer wurde Siebter.
Nach einigen kleinen Fehlern im ersten Durchgang rangierte Felix Neureuther (SC Partenkirchen) mit 64 Hundertstelsekunden Rückstand auf den zu diesem Zeitpunkt führenden Marcel Hirscher auf Platz drei des Zwischenklassements. Mit einem fehlerfreien zweiten Lauf sicherte sich Neureuther mit einem Rückstand von 0,34 Sekunden den zweiten Platz hinter Alexis Pinturault, der mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang zum Sieg fuhr.

Dopfer in den Top-Ten
Fritz Dopfer (SC Garmisch) hatte nach Durchgang eins als Fünfter mit 0,72 Sekunden Rückstand noch Chancen auf einen Podestplatz, fiel im Finallauf aber um zwei Plätze zurück und wurde mit 0,84 Sekunden Rückstand Siebter.

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Ski Cross: Bohnacker fährt in Val Thorens (FRA) auf Rang zwei

Paul Eckert mit halber Olympianorm

Val Thorens (FRA) (DSV, 16.01.14) Daniel Bohnacker (SC Gerhausen) ist im französischen Val Thorens auf das Podest gefahren. Nachdem das Weltcuprennen nach dem Achtelfinale aufgrund von starkem Wind abgebrochen wurde, belegte der 23-Jährige den zweiten Platz.

Bohnacker musste sich nur dem Kanadier Christopher Delbosco geschlagen geben. Dritter wurde der Schwede Victor Oehling Norberg. Thomas Fischer (SC Ruhpolding) fuhr auf den sechsten Platz. Paul Eckert (WSV Samerberg-Törwang) wurde 16. Am morgigen Freitag steht in Val Thorens das zweite Weltcuprennen auf dem Programm.

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Snowboard: Johannes Höpfl löst Sotschi-Ticket

Jüngster deutscher Freestyle-Snowboarder bei Olympischen Spielen aller Zeiten

Stoneham (CAN) (SVD, 16.01.2014) Johannes Höpfl (Hauzenberg, 18 Jahre) hat bei extrem eisigen und widrigen Bedingungen im kanadischen Stoneham sein Olympia-Ticket gelöst. Der einzige deutsche Starter im letzten vor-olympischen Halfpipe-Weltcup, der zudem der letzte der Saison ist, konnte sich heute im extrem stark besetzten ersten Qualifikations-Heat mit 67.25 Punkten als Siebter durchsetzen und in das Semifinale (Samstag, 18. Januar, 17:00 Uhr MEZ) einziehen, was schlechtestenfalls Platz 18 bedeutet.
Da dem Nachwuchs-Ass ein Top-18-Ergebnis ausreicht, um die zweite Hälfte der nationalen Olympia-Norm zu erfüllen, kann der Sportsoldat seit heute seine ersten Olympischen Winterspiele fix einplanen, bei denen er zudem der jüngste Freestyle-Snowboarder aller Zeiten sein wird, der Schwarz-Rot-Gold bei einem Halfpipe-Olympia-Bewerb vertreten wird.
Höpfl ist damit der bis dato neunte Athlet von Snowboard Germany, der in wenigen Wochen in Sotschi an den Start gehen darf.
„Das ist einfach nur Wahnsinn, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll“, kommentierte Höpfl seinen Semifinal-Einzug in Quebec. „Ich kann es kaum erwarten, nach Sotschi zu fliegen. Ich möchte mich bei allen bedanken, die das möglich gemacht haben.“

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Rodeln: Weltcup in Oberhof: Felix Loch mit 4. Saisonsieg

Natalie Geisenberger und Wendl/Arlt jeweils auf 2

Oberhof (bsd/12.01.2014) Mit seinem bereits vierten Saisonsieg, dem 17. Weltcup-Erfolg seiner Laufbahn insgesamt, untermauerte Weltmeister Felix Loch (RC Berchtesgaden) einmal mehr eindrucksvoll seine Gold-Ambitionen für den Saisonhöhepunkt, die am 7. Februar im russischen Sochi beginnenden Olympischen Winterspiele. Der 24-jährige Ausnahmerodler, der in der aktuellen Olympiasaison ähnlich dominant auftritt wie im vergangenen Winter, als er sich mit drei Siegen im Weltcup den zweiten Erfolg im Gesamtklassement in Serie, den EM-Titel sowie WM-Gold sichern konnte, distanzierte in Oberhof die Konkurrenz mit zweimal Laufbestzeit am Ende deutlich.

Olympiasiegerin Tatjana Hüfner (BRC 05 Friedrichroda) feierte beim siebten Viessmann-Weltcup des Olympia-Winters ihren ersten Saisonerfolg und beendete damit die Siegesserie der bislang ungeschlagenen Natalie Geisenberger (ASV Miesbach). Die Weltmeisterin musste sich nach sechs Siegen in Serie bei hauchdünnen 0.016 Sekunden Rückstand mit Rang zwei zufrieden geben.

Ebenso auf Rang zwei landeten im Doppelsitzerbewerb Tobias Wendl/Tobias Arlt hinter den Lokalmatadoren Toni Eggert/Sascha Benecken (BRC Ilsenburg/Harz).

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Biathlon: Weltcup in Ruhpolding

DSV-Herren bei Staffelrennen nur knapp geschlagen

Ruhpolding (DSV, 09.01.2014) Die Herren-Staffel des Deutschen Skiverbandes hat beim Heim-Weltcup in Ruhpolding nur knapp ihren ersten Saison-Sieg verpasst. Das deutsche Quartett musste sich über 4 x 7,5 Kilometer erst im Schlussspurt dem Team aus Österreich geschlagen geben. Platz drei sicherte sich die Staffel aus Russland.
 
Das DSV-Quartett in der Besetzung Christoph Stephan (WSV Oberhof 05), Andreas Birnbacher (SC Schleching), Erik Lesser (SC Eintracht Frankenhain) und Simon Schempp (SZ Uhingen) benötigte bei den insgesamt acht Schießeinlagen neun Nachlader, kam aber ohne Strafrunde über die 4 x 7,5 Kilometer. Bester Schütze war Andreas Birnbacher, der lediglich im Stehendanschlag eine Patrone nachladen musste und sich an die Spitze setzen konnte, nachdem er als Dritter von Christoph Stephan ins Rennen geschickt worden war. Erik Lesser benötige im zweiten Anschlag drei Nachlader und wurde von Österreichs Simon Eder überholt, konnte die Führung vor dem letzten Wechsel auf der Strecke aber wieder zurückerobern.

Am Ende fehlen 0,1 Sekunden zum ersten Sieg
Schlussläufer Simon Schempp musste in beiden Anschlägen je einmal nachladen und kam mit dem vierten Mann der Österreicher, Dominik Landertinger, gemeinsam auf die Zielgerade. Im Schlussspurt musste sich der Uhinger dem Tiroler dann denkbar knapp um 0,1 Sekunden geschlagen geben.

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Rodeln: Weltcup Königssee

Alle Siege an bayerische Teilnehmer

Königssee (bsd/04.01.2014) Perfekter Auftakt in das Olympiajahr 2014 für Natalie Geisenberger (ASV Miesbach). 34 Tage vor dem Saisonhöhepunkt, den am 7. Februar im russischen Sochi beginnenden Olympischen Winterspielen, hat die Seriensiegerin des Winters am heimischen Königssee ihren sechsten Saisonsieg beim sechsten Rennrodel-Weltcup des Olympia-Winters eingefahren und damit eindrucksvoll ihre Gold-Ambitionen für das anstehende Top-Event untermauert.
 
Im anschließenden Wettbewerb der Doppelsitzer konnten sich auf der ältesten Kunsteisbahn der Welt ebenfalls die Lokalmatadore durchsetzen. Das deutsche Weltmeister-Duo Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee) verbuchte dabei bereits seinen fünften Saisonsieg - den insgesamt 22. Weltcup-Erfolg seiner Laufbahn insgesamt - und baute seine Führung im Gesamtklassement mit jetzt 585 Punkten weiter aus. Für die Dominatoren des Winters war es bereits der sechste Weltcup-Sieg auf dem Berchtesgadener Eiskanal in Serie.

Nach den Erfolgen von Natalie Geisenberger (ASV Miesbach) und dem Doppel Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee) am Vortag, war am Sonntag auch Felix Loch (RC Berchtesgaden) beim sechsten Viessmann Rennrodel-Weltcup im bayerischen Königssee nicht zu schlagen und untermauerte eindrucksvoll seine Gold-Ambitionen für den Saisonhöhepunkt, die am 7. Februar im russischen Sochi beginnenden Olympischen Winterspiele.

Zum Abschluss des Wochenendes feierten die deutschen Rennrodler am Sonntagnachmittag auch noch den vierten Saisonsieg im Staffel-Wettbewerb und machten so den totalen BSD-Triumph beim Heim-Weltcup am Königssee perfekt. Die Besetzung Natalie Geisenberger, Felix Loch und das Doppel Tobias Wendl/Tobias Arlt war beim fünften von insgesamt sechs Team-Wettbewerben im Olympia-Winter erneut nicht zu schlagen.  

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Ski Alpin: Felix Neureuther gewinnt Slalom in Bormio (ITA)

Fritz Dopfer Achter

Bormio (ITA) (DSV, 06.01.2014) Felix Neureuther hat beim Slalom im italienischen Bormio zum sechsten Weltcup-Sieg seiner Karriere gefahren. Der Garmisch Partenkirchner setzte sich mit einem Vorsprung von 0,36 Sekunden vor dem Österreicher Marcel Hirscher durch. Dritter wurde der Italiener Manfred Moelgg (+ 0,65 Sekunden). Fritz Dopfer fuhr als Achter in die Top-Ten.

Felix Neureuther (SC Partenkirchen) rangierte nach dem ersten Durchgang mit nur einer Hundertstelsekunde Rückstand hinter Marcel Hirscher auf Rang zwei des Zwischenklassements. Mit einem trotz immer schlechter werdender Pistenverhältnisse voll auf Angriff gefahrenen, fehlerfreien zweiten Lauf sicherte sich der Partenkirchner den sechsten Weltcup-Erfolg seiner Karriere.

Dopfer in den Top-Ten
Fritz Dopfer (SC Garmisch) konnte sich als Siebter des ersten Durchgangs mit ienem Rückstand von sieben Zehntelskunden Hoffnung auf einen Podestplatz machen. Im Finallauf fuhr der Garmischer sicher und ohne sichtbare Fehler, verlor aber dennoch weitere 41 Hundertstelsekunden und beendete den Slalom mit 1,19 Sekunden Rückstand auf Neureuther auf dem achten Rang. Philipp Schmid (SC Oberstaufen) und Sebastian Holzmann (SC 1906 Oberstdorf) konnten sich als 56. und 66. des ersten Laufs nicht für den Finaldurchgang qualifizieren.

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Rodeln: Weltcup Park City (USA) – Damen & Doppel

Geisenberger & Wendl/Arlt eilen von Sieg zu Sieg

Park City (USA) (bsd/14.12.2013) Die deutschen Rennrodler geben auch beim zweiten Übersee-Rennen in Folge im amerikanischen Park City den Ton an und eilen in der Olympia-Saison weiter von Sieg zu Sieg: In der Nacht zu Samstag waren auf der Olympiabahn von 2002 einmal mehr Natalie Geisenberger (ASV Miesbach) sowie die Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee) das Maß der Dinge.
Weltmeisterin Geisenberger feierte beim fünften Viessmann-Weltcup des Winters bereits den fünften Sieg und bleibt in der Olympia-Saison weiter ungeschlagen! Die Dominatorin des vergangenen Winters, in dem sie mit sechs Siegen im Weltcup die Gesamtwertung sowie EM- und WM-Gold gewinnen konnte, zauberte erneut zweimal überlegene Laufbestzeit in den amerikanischen Eiskanal und distanzierte Teamkollegin Anke Wischnewski (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal) sowie die Kanadierin Alex Gough auf die weiteren Podestplätze. Die 25-Jährige, die im Gesamtklassement mit der Idealpunktzahl von 500 Punkten vorne liegt und unaufhaltsam dem neuerlichen Triumph entgegen steuert, freute sich über den insgesamt 21. Weltcup-Erfolg ihrer Karriere.  
Im Wettbewerb der Doppelsitzer konnte zuvor das deutsche Weltmeister-Duo Tobias Wendl/Tobias Arlt seinen vierten Saisonsieg verbuchen und baute seine Führung im Gesamtklassement mit jetzt 485 Punkten weiter aus. Beim insgesamt 21. Weltcup-Erfolg seiner Laufbahn verwies der „Bayern-Express“ die Österreicher Andreas Linger/Wolfgang Linger sowie das zweite deutsche Top-Duo Toni Eggert/Sascha Benecken (BRC Ilsenburg/RT Suhl) auf die weiteren Medaillenränge.

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Ski alpin: Weltcup in Val d'Isére

Stefan Luitz in Val d'Isére wieder auf dem Podest

Val d'Isére (FRA) (DSV, 14./15.12.2013)  Stefan Luitz ist beim Riesenslalom in Val d'Isère (FRA) Dritter gerworden. Bereits nach dem ersten Lauf lag der Bolsterlanger hinter Alexis Pinturault auf Rang zwei vor den zeitgleichen Marcel Hirscher (AUT) und Thomas Fanara (FRA). Disziplin-Dominator Ted Ligety (USA) fiel aus.

Als Luitz im Finale als Vorletzter das Starthaus verließ, zeigte er in den oberen Toren eine geschmeidige Fahrt, hatte jedoch im späteren Verlauf einige Quersteher zu verzeichnen, die ihn hinter Hirscher und Fanara ins Ziel kommen ließen. Pinturault wurde Vierter.
Luitz hatte in der vergangenen Saison im Riesentorlauf auf der gleichen Strecke als Zweiter sein erstes Weltcup-Podest gefeiert, dieses Mal löste er zusätzlich das Ticket nach Sotschi.

Fritz Dopfer war nach dem Vorlauf guter Sechster, wollte im zweiten Lauf ein Quentchen zuviel und machte einige Fehler. Als Zehnter verbuchte der Garmischer dennoch sein bisher bestes Saisonergebnis, auf das er aufbauen will und mit dem er seine Olympiaqualifikation vervollständigte.

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CJD: Andreas Wellinger erneut Sportler des Jahres 2013

Zwei Schüler bereits für Sotschi qualifiziert

Berchtesgaden (CJD, 10.12.2013) Eine Tradition an den CJD Christophoruschulen Berchtesgaden ist die jährliche Ehrung des Sportlers des Jahres. Neben den sportlichen Erfolgen ist auch die Bewältigung der dualen Herausforderung „Schule und Sport“ das Kriterium für die Wahl. In diesem Jahr erhielt die Auszeichnung erneut der Skispringer Andreas Wellinger.

Der Schulleiter des Gymnasiums, Oberstudiendirektor Stefan Kantsperger wies in seinen einführenden Worten auf die große Tradition dieses Preises hin, den schon Wintersportgrößen wie Maria Höfl-Riesch, Felix Loch, Viktoria Rebensburg, oder Natalie Geisenberger von Berchtesgaden mit nach Hause nehmen durften.
Besonders erfreut äußerte er sich über die Tatsache, dass mit Andi Wellinger und der in der neuen Fachoberschule beheimateten Lisa Zimmermann bereits zwei aktuelle Schüler des CJD Berchtesgaden für die olympischen Spiele in Sotschi qualifiziert sind.

Höhepunkt der Veranstaltung war schließlich die Ehrung des Sportlers des Jahres. Dieser wird laut den Richtlinien des DOSB in allen 41 Eliteschulen jährlich ausgewählt. Dass die Entscheidung, die bereits im Sommer gefallen ist, mit Andreas Wellinger genau richtig war, bewies das vergangene Wochenende, wo sich Andi mit dem 2 Platz im Team und dem 2.Platz im Einzel beim Weltcup in Klingenthal die Fahrkarte für die Olympischen Spiele in Sotschi löste. Ein grandioser Erfolg für einen „Nachwuchssportler“!
Christian Scholz nannte in seiner kurzen Laudatio weitere Highlights seiner jungen Karriere: Die Weltcup-„Stockerlplätze“ in Kuusamo, Engelberg, Sotschi und Willingen sowie die Teilnahme an der nordischen Ski-WM in Val di Fiemme. Ebenso erwähnenswert ist Andis „Fast-Sieg“ bei der Vierschanzen-Tournee in Bischofshofen, als er im ersten Durchgang nach der größten Weite durch eine Unkonzentriertheit in den Schnee fiel oder sein Auftritt beim Skifliegen in Planica als er nach schweren Sturz am Folgetag erneut den Riesen-Backen bestieg und einen tollen Sprung in den Aufsprung „zauberte“. Sein größter sportlicher Erfolg war sicher der Gewinn der Gesamtwertung des Sommer-Grand-Prix 2013 bei dem er insgesamt 3 Einzelsiege bei 5 Starts erreichte.

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Rodeln: Weltcup in Winterberg

Wendl/Arlt und Natalie Geisenberger mit Siegen

Winterberg (BSD/30.11.2013) Die deutschen Doppelsitzer bleiben in der Olympiasaison weiter ungeschlagen. Nach ihrem Auftaktsieg im norwegischen Lillehammer gelang den Weltmeistern Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee) beim ersten Heimrennen des Winters im sauerländischen Winterberg der zweite Saisonsieg.

Nachdem sich der „Bayern-Express“ in der Vorwoche im österreichischen Igls seinen Dauerrivalen des Winters, Toni Eggert/Sascha Benecken (BRC Ilsenburg/RT Suhl), geschlagen geben musste, hatten die Weltcup-Gesamtsieger des Vorjahrs diesmal wieder die Nase vorn und dominierten die Doppelsitzer-Konkurrenz mit über einer halben Sekunde Vorsprung am Ende deutlich. Wendl/Arlt, die in Winterberg nach 2010/2011 sowie 2011/2012 bereits zum dritten Mal in Winterberg siegreich waren, freuten sich über den insgesamt 19. Weltcup-Erfolg ihrer Laufbahn.

Natalie Geisenberger (ASV Miesbach) fährt in der Olympia-Saison 2013/2014 weiter von Sieg zu Sieg: Auch beim dritten Viessmann-Weltcup des Winters im sauerländischen Winterberg war die Weltmeisterin - wie schon bei den Auftaktrennen im norwegischen Lillehammer und im österreichischen Igls - das Maß der Dinge.

Mit zweimal Laufbestzeit ließ die Dominatorin des vergangenen Winters, als sie mit sechs Siegen im Weltcup die Gesamtwertung sowie EM- und WM-Gold gewinnen konnte, der Konkurrenz beim ersten Heimrennen des Winters nicht den Hauch einer Chance.

Das Rennen der Herren gewann sensationell der Weltcup-Debütant Chris Eißler (ESV Lok Zwickau), der aufgrund seines Sieges auch in den kommenden Weltcups eingesetzt wird und damit den Startplatz von Julian von Schleinitz einnimmt. Felix Loch wurde Vierter

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Ski alpin: Weltcup in Beaver Creek (USA)

Maria Höfl-Riesch auf den Rängen 5, 7 und 8

Beaver Creek (USA) (DSV, 29. und 30.11.13) Maria Höfl-Riesch ist beim ersten Abfahrtsrennen der Olympiasaison im US-amerikanischen Beaver Creek in die Top-Ten gefahren. Die Partenkirchnerin kam beim Sieg der Schweizerin Lara Gut auf den siebten Rang. Gut sicherte sich vor Tina Weirather aus Liechtenstein und der Italienerin Elena Fanchini ihren zweiten Saisonsieg. Die 21-jährige Michaela Wenig sicherte sich als 29. Weltcuppunkte.
 
Lara Gut konnte anschließend mit dem Super-G in Beaver Creek bereits das dritte Rennen der Saison gewinnen. Die Schweizerin setzte sich mit einem Vorsprung von neun Zehntelsekunden souverän vor den Österreicherinnen Anna Fenniger und Nicole Hosp durch. Die zunächst als Zweite gewertete Elisabeth Görgl war wegen einer zu breiten Skispitze disqualifiziert worden. Beste Deutsche war erneut Maria Höfl-Riesch, die als Achte das dritte Top-Ten-Resultat dieses Winters einfuhr.
 
Lara Gut überzeugte nach ihrem Siegen beim Auftaktrennen in Sölden und bei der gestrigen Abfahrt erneut und fuhr auf Ideallinie nach 1:18.42 Minuten durchs Ziel - fast eine Sekunde schneller als die Österreicherinnen. Maria Höfl-Riesch hatte als Achte rund eineinhalb Sekunden Rückstand auf die Schweizerin. Nachdem Viktoria Rebensburg (SC Kreuth) aus gesundheitlichen Gründen bei der gestrigen Abfahrt auf eine Start verzichtet hatte, konnte sich die Kreutherin im Super-G mit einer Zeit von 1:20.48 Minuten als 14. unter den besten 15 platzieren. Den Sprung in die Top-20 schaffte Veronique Hronek (SV Unterwössen), die in  1:20.74 Minuten auf Platz 17 fuhr.

Beim Riesenslalom sollte es für Höfl-Riesch nicht zum Podest reichen, mit Rang fünf fuhr sie aber eines ihrer besten Riesenslalomergebnisse ein.

Beim Sieg von Dominik Paris im ersten Herren-Abfahrtsrennen der Saison  im kanadischen Lake Louise war Tobias Stechert bester Deutscher. Mit Platz 11 holte er die halbe Olympia-Quali.

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Skisprung: Weltcup-Auftakt in Klingenthal

DSV-Adler springen aufs Podest, Wellinger Zweiter

Klingenthal (DSV, 23.11.2013) Beim Weltcup-Auftakt der Skispringer in Klingenthal (GER) ist das Quartett des Deutschen Skiverbandes aufs Podest gesprungen. Mit 528,3 Punkten landete das deutsche Team beim Teamwettbewerb in der Vogtland-Arena hinter den siegreichen Slowenen (540,6 Pkt.) auf Rang zwei. Den dritten Platz sicherte sich mit 523,6 Punkten die Mannschaft aus Japan.
 
Vor rund 7.500 Zuschauern musste das Teamspringen wegen starker Böen während des zweiten Durchgangs abgebrochen und somit mit nur einem Duchgang gewertet werden. Als stärkster DSV-Springer landete Andreas Wank (WSV Oberhof 05) bei 138,5 Metern. Die Junioren Karl Geiger (SC Oberstdorf) und Andreas Wellinger (SC Ruhpolding) zeigten mit Weiten von 135,5 und 133,5 Metern ebenfalls gute Leistungen, während Severin Freund (WSV DJK Rastbüchl)? den Absprung nicht optimal erwischte und bereits nach 123 Metern landete. "Das war ein toller Auftakt der Saison", freute sich Bundestrainer Werner Schuster. "Wir sind sehr gut gestartet, gerade die jungen Athleten haben es heute gut gemacht."

Beim Einzelsprigen, dass wegen starker Windböen ebenfalls in nur einem Durchgang ausgetragen wurde, belegte Andreas Wellinger einen starken zweiten Platz. Marinus Kraus landete auf Platz 8.

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Trampolin: Matthias Pfleiderer erneut Jugendweltmeister im Synchron

Dazu Bronze im Einzel

Sofia (BUL) (BTV, 18.11.2013) Besser konnte der Start in die diesjährige Jugendweltmeisterschaft gar nicht laufen: Matthias Pfleiderer (TV Immenstadt) und Fabian Vogel siegen in ihrer Altersgruppe 17-18 im Synchronwettkampf.
Im Einzel lief es für die bayerischen Aktiven ähnlich gut an. Aileen Rösler (München) schaffte mit der schwierigsten Pflicht den Sprung ins Finale und landete am Ende auf dem achten Platz.
Matthias Pfleiderer gelang mit Top-Haltungsnoten und punktgenauer Konzentration erneut der Sprung aufs Podest: Bronze im Einzel!

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Rodeln: Weltcupauftakt in Lillehammer (NOR)

Starker Einstand der bayerischen Kufencracks

Lillehammer (NOR) (BSD, 16./17.11.2013) Die deutschen Rennrodler sind im norwegischen Lillehammer erfolgreich in den Olympia-Winter gestartet.

Beim Weltcup-Auftakt auf der Olympiabahn von 1994 fuhren die Weltmeister Tobias Wendl/Tobias Arlt den insgesamt 18. Erfolg ihrer Laufbahn ein. Die Gesamtsieger des Vorjahrs verwiesen dabei das zweite deutsche Top-Duo, die Vize-Weltmeister Toni Eggert/Sascha Benecken, auf den zweiten Rang.

Gelungener Startschuss in den Olympia-Winter auch für Natalie Geisenberger. Die Weltmeisterin gewinnt den Weltcup-Saisonauftakt und untermauert damit 83 Tage vor dem absoluten Saisonhighlight, den Olympischen Spielen im russischen Sochi, ebenso eindrucksvoll ihre Ambitionen auf die Goldmedaille im kommenden Februar wie Wendl/Arlt.
Die Dominatorin des vergangenen Winters, die mit sechs Siegen im Weltcup die Gesamtwertung sowie EM- und WM-Gold gewinnen konnte, katapultierte sich mit Lauf- und Tagesbestzeit im zweiten Durchgang noch an die Spitze des Feldes und sicherte sich mit einer Gesamtzeit von 1:35.847 Minuten und 0.184 Sekunden Vorsprung den insgesamt 17. Weltcup-Erfolg ihrer Laufbahn.

Die Rennrodel-Herren mussten am Schlusstag mit den Rängen zwei und drei Vorlieb nehmen. Hinter Überraschungssieger Dominik Fischnaller aus Italien fuhren Ex-Weltmeister David Möller und Olympiasieger Felix Loch auf die weiteren Podiumsplätze.
Der Rückstand von Weltcup-Gesamtsieger Felix Loch auf den Tagessieger betrug 0.151 Sekunden. Daran war vor allem ein grober Patzer Lochs im unteren Bahnabschnitt im ersten Durchgang Schuld. Bis zum Fahrfehler hatte der 24-Jährige klar auf Bestzeitkurs gelegen.

Bereits vor dem Weltcupauftakt beendete Carina Schwab ihre sportliche Karriere. Die 23-jährige Berchtesgadenerin, die ab Januar in München über die Bundeswehr ihr Abitur nachholen wird, feierte ihren größten Erfolg mit dem Gewinn von WM-Gold bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2010 in Igls.

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Einladung zum Open Forum

Rahmenbedingungen für Spitzensportler in Deutschland

Die Athletenkommission im DOSB bittet uns, euch folgende Einladung zukommen zu lassen:

Einladung zum Open Forum – Rahmenbedingungen für Spitzensportler in Deutschland

Liebe Athletinnen und Athleten

über die Rahmenbedingungen im Deutschen Spitzensport wird viel in der Öffentlichkeit diskutiert.
Der gebündelte Input von uns, den Athleten, ist dabei besonders wichtig. In diesem Jahr wollen wir wieder das gemeinsame „Open Forum“ aller Athletinnen und Athleten der DOSB Spitzenverbände dafür nutzen, um gemeinsam mit Euch und unseren Gästen Bedarf und wirksamen Handlungsempfehlungen für den Sport und seine Partner zu definieren.

Daher laden wir Euch am

23. November 2013
ins Deutschen Sport- und Olympia Museum, Im Zollhafen 1, 50678 Köln, ein.

Wir folgen damit dem erfolgreichen Forum des vergangenen Jahres und stellen die „Rahmenbedingungen für Spitzensportler in Deutschland,in den Fokus unserer Veranstaltung.
Die Themenschwerpunkte sollen
1. „Duale Karriere planen – Welche Möglichkeiten haben Athleten?
Bedarf vs. Rahmenbedingungen für olympische, nicht-olympische und paralympische Athleten
2. „Sportler und Trainer im Mittelpunkt“
3. „Anti-Doping Gesetz – Auswirkung, Möglichkeit, Hürden, Meinungen“
sein.

Wir freuen uns auf Euer Kommen und ein Wiedersehen in Köln!
Mit freundlichen Grüßen
Die Athletenkommission

Programm

Anmeldung

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Judo U21 WM in Ljubljana

Bronze für Dominic Ressel

Ljubljana (DJB, 25.10.2013) Dominic Ressel (Bundesstützpunkt München-Großhadern) sicherte sich bei der U21 Weltmeisterschaft in der Klasse bis 81 Kilogramm den dritten Platz. Dabei zeigte er beeindruckende Kämpfe und unterstrich sein Potential.

So richtig freuen konnte sich Dominic Ressel auf der Matte nicht über seine gerade gewonnene Bronzemedaille. Der Kämpfer des TSV Kronshagen besiegte im Kampf um den dritten Platz in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm seinen Mannschaftskollegen Robin Gutsche mit einer Sicheltechnik wenige Sekunden vor dem Ende.
Der deutsch-deutsche Kampf um die Bronzemedaille war ein Paradebeispiel für den dritten Tag bei der U21 Weltmeisterschaft in Ljubljana. Wie schon in den vorangegangenen Kämpfen, überzeugten beide Kämpfer während der vier Minuten mit tollen Kombinationen und schönen Techniken.
In der Vorrunde setzten sich die beiden Deutschen souverän gegen ihre Gegner durch. Dabei war Robin Gutsche, der für den TSV Bayer 04 Leverkusen an den Start geht, mit seiner Kombination aus Tai-otoshi und Tomo-nage brandgefährlich. Dominic Ressel überzeugte vor allem durch seinen O-goshi. Mit der Hüfttechnik bugsierte Ressel in seinem dritten Kampf den U23 Europameister Alan Khubetsov aus Russland auf die Matte. Einer der bislang schönsten Ippons des Turniers. Nach jeweils einer Niederlage im Pool- beziehungsweise Halbfinale trafen sich die beiden Deutschen im Kampf um den dritten Platz. Dort zeigten sie nochmals ihre Klasse. Mit dem besseren Ende für Dominic Ressel. 

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Spitzensportfördergruppe der Polizei - Neuzugänge

Spitzensportgruppe bereits auf 24 Spitzensportlerinnen und -sportler angewachsen

Dachau (Bayer. Bereitschaftspolizei, 17.10.2013) Sechs erfolgreiche junge Athletinnen und Athleten im Alter von 16 bis 23 Jahren aus dem Bereich Sommersport, haben vor wenigen Wochen ihre Ausbildung zum Polizeibeamten bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei begonnen.

Zusammen mit den seit September 2012 erstmals eingestellten Spitzensport-Polizisten nutzen nun 24 junge, hochbegabte sportliche Menschen diese zeitlich gestreckte Polizeiausbildung gepaart mit der Möglichkeit einer erstklassigen Sportkarriere.
Florian Breuer (16), Kanute aus Augsburg, Simon Glockner (21), Judoka aus München, Philipp Grimm (21), Sportschütze aus Volkach/Kitzingen, Michael Janker (21), Sportschütze aus Hofstetten/Landsberg am Lech, Julian Kolein (22), Judoka aus München und Nicolas Schallenberger (23), Sportschütze aus Laudenbach am Main/Miltenberg, tragen nun die Uniform des bayerischen Polizeibeamten.
Anfang September traten die sechs erfolgreichen Spitzensportler in Dachau ihre Ausbildung zum Polizeibeamten bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei (Bepo) an und tragen nun den Titel „Polizeimeisteranwärter“. Die VI. Abteilung der Bepo ist neben anderen Aufgaben auch für die Ausbildung und Betreuung der Sommersportpolizisten verantwortlich.

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Ski alpin: Ex-Weltmeisterin Hölzl tritt zurück

Rückenprobleme bedeuten das Aus

(DSV, 07.10.2013) Die ehemalige Riesenslalom-Weltmeisterin Kathrin Hölzl hat nach einer langen Leidenszeit ihren Rücktritt vom alpinen Ski-Rennsport erklärt.

Die 29-Jährige, die seit beinahe drei Jahren mit chronischen Rückenschmerzen zu kämpfen hat, gab ihre Entscheidung am Montag im Rahmen des Medientages des Deutschen Skiverbandes (DSV) auf dem Mölltaler Gletscher in Österreich bekannt.

"Die letzten zweieinhalb Jahre waren relativ schwierig, zäh. Die ganzen Arztbesuche, ich bin von Pontius zu Pilatus gerannt, aber ich war nie schmerzfrei", sagte Hölzl.
Und weiter: "Jetzt stehe ich hier, es ist immer noch nicht wirklich besser geworden, auch wenn es im Alltag wieder geht und ich wieder joggen kann. Aber für Leistungssport reicht es leider nicht mehr. Und deshalb ist meine Karriere hiermit beendet."
Hölzl hat seit Jahren mit gesundheitlichen Beschwerden zu kämpfen.

Am 17. Februar 2011 hatte sie nach dem ersten Lauf des WM-Riesenslaloms in Garmisch-Partenkirchen wegen Rückenschmerzen aufgeben müssen.
Danach startete sie nur noch einmal, beim Weltcup im österreichischen Lienz am 28. Dezember 2011.
Ihren größten Erfolg feierte Hölzl bei der WM 2009 im französischen Val d'Isere, als sie im Riesenslalom Gold gewann. Sie beendete damals eine Durststrecke von acht Jahren und 52 Rennen ohne Medaille bei Großveranstaltungen für die Alpinen des DSV.

"Alle, die damals dabei waren, wissen, was da für Emotionen dabei waren nach sieben Jahren Durstrecke", sagte DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier: "Katy ist für uns derzeit nicht zu ersetzen. Sie war nicht nur von der Leistung her, sondern auch fürs Teambuilding sehr, sehr wertvoll. Ich kann mich nur bei ihr bedanken."
In der darauf folgenden Saison feierte sie ihre einzigen beiden Siege im Weltcup, am Ende holte sie die Weltcup-Kugel in dieser Disziplin.

"Sie war immer die Riesenslalom-Ikone bei uns in der Mannschaft, der Leader in diesem Bereich und für mich auch eine wichtige Stütze", sagte Doppel-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch über Hölzl: "Sie war immer für mich als Freundin da. Es ist unglaublich, dass ein gesunder, junger Mensch mit sowas zu kämpfen hat, wie verhext und auch ein bisschen beängstigend."

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Kanuslalom: Weltmeisterschaft in Prag (CZ)

WM-Bronze für Jasmin Schornberg

Prag (DKV, 14./15. September 2013) Bei den Kanuslalom-Weltmeisterschaften im tschechischen Prag musste sich das deutsche Team in den olympischen Wettbewerben mit einer Bronzemedaille zufrieden geben.

Jasmin Schornberg (Hamm) gewann die Bronzemedaille im Einzelwettbewerb Kajak-Einer gewonnen.
Das Rennen schien dabei für Jasmin Schornberg bereits gelaufen zu sein. Nach zwei Berührungen lag sie im Ziel zunächst auf dem fünften Rang und haderte vor allem mit dem zweiten Kontakt zum Torstab, jenem im vorletzten Tor: „Das war ein Schlag ins Gesicht, ich bin einfach zu schnell aus dem letzten Aufwärtstor gefahren.“ Gut eine Viertelstunde später hellte sich ihre Miene jedoch auf: ihre zwei Kontrahentinnen Jana Dukatova (Slowakei) und Dana Mann (USA) wiesen im offiziellen Endergebnis noch je zwei Strafsekunden mehr aus, Jasmin Schornberg gewann Bronze hinter den beiden Französinnen Emilie Fer und Nouria Newman, Freudentränen kullerten. „Das ist ein schöner Abschluss einer guten Saison, mit der ich sehr zufrieden bin“, konnte sich die 28-Jährige in Augsburg Lebende nun freuen. Claudia Bär (Augsburg) war im Halbfinale als 14. ausgeschieden.

Sideris Tasiadis (Augsburg) fuhr auf den vierten Rang im Canadier-Einer der Herren. Als Sieger des Halbfinales war der Olympiazweite als Letzter auf den schwierig ausgehangenen Finalkurs gegangen, eine Torstabberührung kostete den Sprung aufs Podest. Weltmeister wurde der Brite David Florence vor Alexander Slafkovsky (Slowakei) und dem Slowenen Benjamin Savsek.

Im Kajak-Einer der Herren landeten die Gastgeber einen Doppelsieg, der Olympiazweite Vavrinec Hradilek gewann vor Europameister Jiri Prskavec, Bronze ging an den Polen Mateusz Polaczyk. Hannes Aigner (Augsburg), als Halbfinalsieger ebenfalls als Letzter gestartet, paddelte an der Moldau auf den fünften Rang. Der zweite deutsche Finalist, Fabian Dörfler aus Augsburg, wurde nach einem falsch befahrenen Tor Neunter.

„Wir waren in allen Finals bei dieser WM stark vertreten, dass es eine Meisterschaft mit knappen Entscheidungen geben wird, wussten wir schon vorher. Uns hat diesmal einfach in einigen Situationen ein bisschen Glück gefehlt. Über die Bronzemedaille von Jasmin Schornberg freuen wir uns sehr, die vierten Plätze von Sideris Tasiadis und Mira Louen und der fünfte von Hannes Aigner hätten mit ein wenig Glück auch Medaillen sein können. Das Team präsentierte sich insgesamt sehr gereift und stark, das gibt uns weiteren Auftrieb auf dem Weg zu Olympia 2016 und bestätigt die Strategie unserer Arbeit“, zog DKV-Cheftrainer Michael Trummer sein WM-Fazit.

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IOC Vollversammlung in Buenos Aires

Olympische Spiele 2020 in Tokio / Ringen bleibt olympisch

Buenos Aires (07./08. September 2013) Am ersten Wochenende der IOC Vollversammlung in Buenos Aires wurde über den Austragungsort der Olympischen Spiele von 2020 sowie über eventuelle neue olympische Sportarten für diese Spiele entschieden.

Die Olympischen Sommerspiele werden 2020 in Tokio stattfinden.

Tokio gewann die Abstimmung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am Samstag im Finale mit 60:36 Stimmen gegen Istanbul. Eine Stimme war ungültig. In der ersten Runde hatte Tokio von 42 IOC-Mitgliedern Stimmen erhalten. Istanbul und Madrid bekamen je 26 Stimmen und mussten in eine Zwischenrunde, in der sich Istanbul mit 49:45 durchsetzte.
15 Arenen in und um die japanische Hauptstadt sind bereits vorhanden, elf sollen neu gebaut werden. Tokio will auf zehn temporäre Anlagen zurückgreifen. Das neue Olympiastadion soll auf der Anlage des Stadions von 1964 entstehen. Das IOC bescheinigt Tokio eine "kompakte Konzeption" mit guter Verkehrsinfrastruktur.

Ringen bleibt im olympischen Programm

Ringen gehört auch bei den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio und 2024 zum Programm. In Japan nicht dabei sind Baseball/Softball und Squash.
Bei der Abstimmung der 95 wahlberechtigten IOC-Mitglieder in Argentinien fielen 49 Stimmen auf Ringen, 24 auf Baseball/Softball und 22 auf Squash.

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Hockey: Europameisterschaften in Belgien

Historisches Titel-Double für DHB Auswahlteams

Boom (25.08.2013) Bei den Hockey-Europameisterschaften gelang den deutschen Teams Historisches. Sowohl die Männer (mit dem Nürnberger Christopher Wesley) als auch die Frauen wurden Europameister. Noch nie hatten Herren und Damen bei einer Europameisterschaft beide Titel abgeräumt.

Besonders der Titel der Damen (mit Nina Hasselmann und Hannah Krüger aus München) kam erst nach einem dramatischen Turnier zustande, im Verlauf dessen sowohl Halbfinale als auch Finale erst im Siebenmeterschiessen entschieden werden mussten. Beide Male avancierte die auch sonst überragende dritte Münchnerin im Team, Torfrau Kim Platten zur Heldin des Tages mit insgesamt 7 gehaltenen Siebenmetern.

Herzlichen Glückwunsch an beide Teams.

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Ski Freestyle, Weltcup in Cardrona (NZL)

Lisa Zimmermann erstmals auf dem Podest

Cardrona (NZL) (25.08.2013) Lisa Zimmermann ist im Ski-Freestyle-Weltcup erstmals aufs Podest gefahren. Im Slopestyle in Cardrona/Neuseeland belegte die 17 Jahre alte Junioren-Weltmeisterin aus Oberaudorf mit 72,00 Punkten Rang drei hinter Tagessiegerin Tiril Sjaastad Christiansen (Norwegen/91,00 Punkten) und Dara Howell (Kanada/84,4).

Bei den Männern belegte Benedikt Mayr (SC Lenggries) Platz 16.

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Raphael Holzdeppe ist Weltmeister

5,89 m im ersten Versuch reichen aus. Björn Otto holt Bronze, Malte Mohr wird Fünfter

Moskau (12.8.13) Der 23-Jährige "Wahlmünchner" ist der erste deutsche Weltmeister im Stabhochsprung. In einem nahezu perfekten Wettkampf bezwang Raphael Holzdeppe bei der Leichtathletik-WM in Moskau mit 5,89 m sogar den Olympiasieger von London Renaud Lavillenie aus Frankreich. Anschließend rannte er los wie ein Irrwisch und riss sich das Trikot vom Leib und lief fassungslos mit der deutschen Fahne auf die Ehrenrunde, begleitet von Björn Otto, der diesmal Bronze holte. "Jetzt bin ich Weltmeister und alles ist geil", sagte Raphael anschließend vor dem ARD-Mikrofon. Er hatte die Siegeshöhe im ersten Versuch gemeistert, Lavillenie benötige drei Versuche. Der 35-jährige Kölner Otto flog über 5,82 Meter. "Er hat genau gewusst, was er machen wollte", sagte Holzdeppes Heim- und Stützpunkttrainer in München Chauncey Johnson. "Er hat seine Ziele gehabt." Einen ebenfalls sehr guten Wettkampf zeigte Raphaels Münchner Trainingskollege Malte Mohr mit Platz 5. Die Truppe um Trainer Chauncey hat damit ihren Anspruch auf die stärkste Trainingsgruppe der Welt klar untermauert.

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Thomas Lurz ist „Sportler des Monats“ Juli

Freiwasserschwimmer vor Frauenfußball-Nationalmannschaft und Rettungsschwimmer Marcel Hassemeier

Frankfurt am Main (DSH 06. August 2013) – Der „Sportler des Monats“ Juni heißt Thomas Lurz. Der 33-jährige Freiwasserschwimmer gewann im Juli zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Barcelona. Für diese starke Leistung wurde der Würzburger von den 3.800 geförderten Sporthilfe-Athleten zum „Sportler des Monats“ Juli gewählt. Über den zweiten Platz dürfen sich die Fußballerinnen der deutschen Nationalmannschaft freuen, die ihren insgesamt achten EM-Titel holten. Dritter wurde Rettungsschwimmer Marcel Hassemeier. Er gewann fünf Medaillen bei den World Games in Cali und stellte zudem zwei neue Weltrekorde auf.

Ergebnis: 1. Thomas Lurz, 48,6%; 2. Frauenfußball-Nationalmannschaft, 30,3%; 3. Marcel Hassemeier, 21,1%

Bei der Schwimm-WM in der katalanischen Metropole war Thomas Lurz, Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele 2012 in London,  wieder einmal der überragende Athlet. An vier der zehn deutschen Medaillen war der Freiwasserschwimmer beteiligt: Gold holte er mit dem Team und bei seiner Premiere über die 25km-Distanz, Silber über zehn Kilometer und Bronze über fünf Kilometer. Damit gewann der Ausnahmeschwimmer bei jeder Weltmeisterschaft seit 2004 mindestens einmal Gold.

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Schiessen: EM für Gewehr und Pistole in Osijek (Kroatien)

Silber und Bronze für Munkhbayar Dorjsuren und Monika Karsch

Osijek (DSchÜB 25.07.2013) Am dritten Tag der Europameisterschaften für Gewehr und Pistole gab es in den olympischen Disziplinen eine Silber- und eine Bronzemedaille für den DSB.

Monika Karsch zeigte mit der Sportpistole einen herausragenden Vorkampf und ging nach zwei Halbprogrammen von 292 Ringen im Präzisions- und sogar 295 Ringen im Duelldurchgang als Führende mit 587 Zählern in das Halbfinale hinein.

Auch Munkhbayar Dorjsuren (München/Foto links) erreichte die Runde der besten Acht. Mit 290 Zählern im Präzisions- sowie 294 Ringen im Duelldurchgang war der vierte Platz mit insgesamt 584 Ringen gesichert.

Die beiden DSB-Halbfinalistinnen schlugen sich hervorragend in dieser Runde. Munkhbayar Dorjsuren erreichte mit 15 Treffern – geschossen wurde im Hit-or-Miss System – das beste Resultat und stand im Goldfinale, während Monika Karsch mit 14 Treffern in ein Stechen musste und ins kleine Finale um Bronze kam.
Gegen Heidi Diethelm Gerber (Schweiz/Foto oben Mitte) unterlag Munkhbayar Dorjsuren im Kampf um Gold und Silber mit 3:7 und belegte somit den zweiten Rang, während sich Monika Karsch gegen Sonja Franquet (Spanien) mit 8:4 durchsetzen konnte und damit Bronze gewann.

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Zweite Medaille für Thomas Lurz

Silber über 10km

Barcelona (21.07.2013) Freiwasser-Rekordweltmeister Thomas Lurz hat bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Barcelona Silber über zehn Kilometer gewonnen.
Der 33-Jährige musste sich nach Bronze auf der halben Distanz im Yachthafen Port Vell nur Titelverteidiger Spyridon Gianniotis aus Griechenland (1:49:11,8 Stunden) um 2,7 Sekunden geschlagen geben.

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Schwimmen: WM in Barcelona (SPA)

Bronzemedaille für Thomas Lurz

Barcelona (20.07.2013) Siegesserie gerissen, Medaille gerettet: Rekord-Weltmeister Thomas Lurz hat zum Auftakt der Schwimm-WM in Barcelona Bronze über fünf Kilometer gewonnen.
Lurz musste Olympiasieger Oussama Mellouli aus Tunesien (53:30,4 Minuten) und dem Kanadier Eric Hedlin in einem spannenden Finish den Vortritt lassen. Ihm fehlten 1,8 Sekunden auf Gold. Der 33 Jahre alte Freiwasserschwimmer hatte über diese Strecke zuvor sieben Mal am Stück den WM-Titel geholt. "Es geht in Ordnung so. Das ist gut. Ich bin zufrieden", sagte Lurz.

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Beachvolleyball: Clemens Wickler aus Starnberg ist Beachvolleyball-Weltmeister U19

Nur ein Satzverlust im gesamten Turnier

Porto (BVV; 15.07.2013) Bei den Weltmeisterschaften der U19 in Porto (POR) gewann der 18-jährige Clemens Wickler (TV Bad Tölz/VCO Kempfenhausen) mit seinem Partner Moritz Reichert (TV Bliesen/Volleyballinternat Frankfurt) die Goldmedaille. In sieben Spielen verlor GER 1 (an Platz 5 gesetzt) nur einen Satz - nervenstark, besonders bei sechsmal 21:19

- NOR 2  2:0 (13,13)
- LTU  2:0 (19,19)
- CZE  2:0 (15,18)
- POR  2:1 (15,-20,10)
- RUS  2:0 (19,19) - VF
- USA  2:0 (19,19) - HF
- NOR  2:0 (16,17) - Finale

Zuvor gewann Clemens Wickler 2013 die Deutsche Meisterschaft U20, 2012 holte Clemens bei der EM U18 Bronze, 2011 gewann er die Deutsche Meisterschaft U17, 2010 wurde er Bayerischer Meister U18.

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Taekwondo Weltmeisterschaft in Mexico

Starkes bayerisches Aufgebot am Start

(11.07.2013) Bei den Taekwondo-Weltmeisterschaften vom 14. bis 21. Juli im mexikanischen Puebla vertreten 13 Athletinnen und Athleten die deutschen Farben. Darunter erfreulicherweise eine große Anzahl bayerischer Starter. Als da wären:

Sinem Güldali (TSV Dachau 1865) bis 46kg
Sabrina Nölp (MooDukKwan Bad Windsheim) bis 49kg
Roxana Nothaft (KSC Leopard Nürnberg) bis 53kg
Sergej Kolb (KSC Leopard Nürnberg) bis 54kg
Melda Akcan (KSC Leopard Nürnberg) bis 73kg
Rabia Gülec (TKD Özer) bis 62kg
Tahir Gülec (TKD Özer) bis 80kg

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Bayerischer Sportpreis 2013

Prof. Dr. Thomas Wessinghage und Birgit Kober unter den Preisträgern

Am vergangenen Wochenende wurde der Bayerische Sportpreis 2013 verliehen. Aus den Händen des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer nahmen unter anderem Prof. Dr. Thomas Wessinghage (ehemaliger Spitzenleichtathlet und heute beim Kooperationspartner des Olympiastützpunktes Bayern, Medical Park St. Hubertus und die Doppelolympiasiegerin der Parlampischen Spiele von London 2012, Birgit Kober die Auszeichnung entgegen.

Preisträger (ohne persönlichen Preis des Ministerpräsidenten)

Hochleistungssportler Plus: Prof. Dr. Thomas Wessinghage
Innovation im Sport: BFV.TV des Bayerischen Fußball-Verbandes
Herausragende Nachwuchssportler: Laura Dahlmeier (Biathlon, 1. und 2. JWM 2013) sowie Tim Brendel/Florian Funk (Rodeln-Doppelsitzer, 1. JWM 2013)
Herausragender Förderer des Sports: BMW AG
Jetzt-erst-recht Preis: Birgit Kober
Herausragende Präsentation des Sports: Sammy Minkoff
Sportliches Lebenswerk: Helmut Weinbuch
Borschafter des Bayerischen Sports: Felix Neureuther

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Kanuslalom: 2. Weltcup in La Seu d'Urgell (ESP)

Sideris Tasiadis übernimmt Weltcup-Führung

Der Olympia-Zweite Sideris Tasiadis hat mit Platz drei beim Kanu-Weltcup im La Seu d'Urgell (Spanien) die Führung in der Gesamtwertung übernommen. Der Augsburger musste sich im Canadier-Einer nur Sieger Ance Bercic (Slowenien) und Ander Elosegi (Spanien) geschlagen geben.

Das Herren-Finale im Kajak-Einer endete dagegen ohne deutsche Medaille. Beim Sieg von Vavrinec Hradilek (Tschechien) landeten Hannes Aigner und Fabian Dörfler auf den Rängen sechs und zehn. Das Gesamtklassement im Weltcup wird weiter von Dörfler angeführt.
Das letzte zu vergebene WM-Ticket der deutschen Slalom-Kanuten hat sich die ehemalige Weltmeisterin Jasmin Schornberg hat sich gesichert. Am Ort ihres Titels von 2009 verwies die 27-Jährige in La Seu d'Urgell als Elfte des Weltcup-Halbfinales ihre Kajak-Teamkollegin Melanie Pfeifer um elf Hundertstelsekunden auf den zwölften Rang. Für das Finale, das Eva Tercelj (Slowenien) gewann, reichte es für beide nicht.

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Alpine Skidamen zur Olympiavorbereitung in München

Konditionslehrgang am Olympiastützpunkt

München (20.6.13) Cheftrainer Tom Stauffer hat beim Trainingslehrgang der Alpinen Damennationalmannschaft den letzten konditionelle Schliff in der Olympiasaison vor der speziellen Schneevorbereitung in Argentinien und Chile in München am Olympiastützpunkt vorgenommen. "Wir finden hier optimale Bedingungen zum Training vor" sagte der Schweizer Eidgenosse im Dienste des Deutschen Skiverbandes. Bei einem öffentlichen Training unter strenger Beobachtung von Journalisten mussten die Mädels dann auch bei Temperaturen von über 30 Grad Celsius ordentlich schwitzen. "Da freut man sich direkt auch wieder auf den Schnee!" merkte Maria Höfl Riesch dann auch passend an. Arno Hartung der Pressesprecher des Olympiaparks konnte nur schmunzelnd erwidern, dass im Januar während des Weltcups in München bereits auch schon einmal "ähnliche Temperaturen" herrschten und hofft auf eine bessere Saison im Winter 2013/14.

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Leichtathletik: 5,91m. Raphael Holzdeppe schlägt den Olympiasieger

Malte Mohr über 5,86

Raphael Holzdeppe (LAZ Zweibrücken) hat am Donnerstagabend mit 5,91 Metern das Diamond League Meeting in Rom (Italien) gewonnen und die komplette Weltelite bezwungen.
Im Stabhochsprung hieß es abermals: Deutschland gegen Renaud Lavillenie. Mit ungewohntem Ausgang. In Rom kam der Olympiasieger aus Frankreich nicht an dem in München trainierenden Raphael Holzdeppe vorbei. Der Olympia-Dritte Holzdeppe stellte mit 5,91 Metern seine Bestleistung ein und scheiterte erst am deutschen Rekord von 6,02 Metern.

Malte Mohr (TV Wattenscheid) sprang mit Saisonbestleistung von 5,86 Metern auf Platz drei, hinter dem höhengleichen Lavillenie.

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Schießen: Weltcup in Garching-Hochbrück: Bronzemedaille für Munkhbayar Dorjsuren

Erste Medaille für den Deutschen Schützenbund

Garching-Hochbrück (DSB, 29.05.2013) Munkhbayar Dorjsuren (München) hat am letzten Tag des Weltcups auf der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück mit der Luftpistole die Bronzemedaille gewonnen. Mit 175,1 Ringen holte sie damit das erste Edelmetall für den Deutschen Schützenbund bei dieser Veranstaltung.
Mit einer glänzenden Leistung von 388 Ringen war die beste deutsche Pistolenschützin der letzten Jahre in die Endrunde gekommen. In einem sehr abwechslungsreichen Finale stand die Sportpistolen-Bronzemedaillengewinnerin von Peking 2008 nach der ersten Serie von drei Schüssen noch auf dem letzten Platz der Konkurrenz. Nach Runde zwei war es dann schon Platz fünf und die seit 2002 für den Deutschen Schützenbund startende gebürtige Mongolin wurde immer besser, schoss sehr konzentriert und konstant und lag bald unter den ersten Drei und somit auf einem Medaillenrang.
Gegen Viktoria Chaika (Weißrussland) und Lee Yean Joseline Cheah (Malaysia) war sogar Gold oder Silber möglich, doch eine 7,2 machte für Munkhbayar Dorjsuren dann alle Hoffnungen zunichte. Trotzdem ist diese Leistung erstklassig und ihr Kommentar nach dem Finale auch dementsprechend: „Ich bin natürlich sehr zufrieden. Mit der Luftpistole in ein Finale zu kommen und dann auch noch eine Medaille zu gewinnen, kommt bei mir ja so häufig nicht vor, daher bin ich umso glücklicher. Ich habe während des Finales zwar meine Platzierung immer mal auf dem Monitor gesehen, aber ich beschäftige mich eher mit mir selbst und schaue nicht auf die Konkurrenz.“

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Schiessen: Daniel Brodmeier in glänzender Form

Weltcupsieg und 2. Platz in Fort Benning

Der Weltcupsieg von Daniel Brodmeier (Niederlauterbach) im Wettbewerb Freie Waffe dokumentiert eindrucksvoll das derzeit gute Abschneiden der Teilnehmer des Deutschen Schützenbundes beim Weltcup Gewehr und Pistole in Fort Benning (USA).
Der 25-jährige Systemelektroniker siegte im Finale mit 457,2 Ringen vor Hongwei Kang (China), der mit 455,7 Zählern die Silbermedaille hinter dem DSB-Schützen gewann. Auf den dritten Platz kam Fedor Wlasow (Russland) mit 447,0 Ringen.

Zum Abschluss des Weltcups verpasste Daniel  Brodmeier den zweiten Weltcup-Sieg seiner Karriere erst mit dem letzten Schuss.
Der 25 Jahre alte Olympia-Teilnehmer belegte im olympischen Liegend-Match mit dem KK-Gewehr den zweiten Rang.
Mit insgesamt 206,3 Punkten musste sich Brodmeier nur dem Franzosen Velerian Sauveplane (206,5) geschlagen geben.
Vor dem letzten Schuss lag der Deutsche, der in der Qualifikation mit 628,8 Ringen einen Weltrekord aufgestellt hatte, noch knapp in Führung.

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Nationale Qualifikation der deutschen Slalom-Kanuten

Augsburger Slalomkanuten ganz vorne dabei

Nach einem spannenden letzten Wettkampftag bei der zweiten nationalen Qualifikation der deutschen Slalom-Kanuten steht das Team des Deutschen Kanu-Verbandes für die Europameisterschaften Anfang Juni in Kraków.

Mit einem Sieg im letzten Rennen der Herren im Kajak-Einer sicherte sich der Augsburger Fabian Dörfler den letzten noch freien Platz im EM- und WM-Team neben den bereits qualifizierten Hannes Aigner (Augsburg) und Sebastian Schubert (Hamm). Durch seinen zweiten Erfolg im diesjährigen Qualifikationsrennen schob sich Dörfler sogar noch an die Spitze der Gesamtwertung. Wie in der Gesamtwertung paddelten auch in der Tageswertung Hannes Aigner und Sebastian Schubert auf die Plätze zwei und drei.
Olympia-Silbermedaillengewinner Sideris Tasiadis gewann auch das abschließende Rennen und führt als einziger Qualifikationsteilnehmer mit dem Idealwert von null Punkten die Rangliste im Canadier-Einer der Herren an. Für die Weltmeisterschaften qualifizierten sich außerdem in der Reihenfolge des heutigen Rennens Jan Benzien und Franz Anton (beide Leipzig).
Ihren zweiten Qualifikationssieg holte Claudia Bär (Augsburg) im Kajak-Einer der Damen. Sie distanzierte im abschließenden Wettbewerb wie auch in der Gesamtwertung Cindy Pöschel (Leipzig) und Jasmin Schornberg (Hamm) auf die Plätze zwei und drei.

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Weiterentwickeltes Sportstättenkonzept für mögliche Olympiabewerbung

Eventuelle Olympiabewerbung Münchens für 2022 könnte stärker auf bestehende Wettkampfstätten zurückgreifen

Frankfurt am Main (DOSB, 23.04.2013) Der Deutsche Olympische Sportbund regt gemeinsam mit seinen sieben Wintersportverbänden an zu prüfen, wie hierfür die Erfahrungen aus der zurückliegenden Bewerbung genutzt werden können. Damit setzt der DOSB den Beschluss seiner Mitgliederversammlung vom 3. Dezember 2011 in Berlin um. Gleichzeitig entspricht er der Bitte des Münchener Oberbürgermeisters Christian Ude, der in der Vorbereitung auf das geplante Bürgerbegehren am 10. November 2013 um eine Stellungnahme zum Sportstättenkonzept gebeten hatte.

DOSB-Generaldirektor Michael Vesper erklärte am Dienstag in Frankfurt: „Wie in Berlin vereinbart, beobachten wir die Entwicklung in allen Bereichen aufmerksam. Sollte es zu einer neuerlichen Bewerbung kommen, halten wir es für möglich, das hervorragend bewertete Konzept München 2018  weiter zu entwickeln und anstelle der temporären  Sportstätte Schwaiganger die bestehende Anlage in Ruhpolding zu nutzen.“ Geprüft werden soll im Einzelnen, die Wettbewerbe im Biathlon und Skilanglauf nach Ruhpolding zu verlegen und in dieser Region ein drittes Olympisches Dorf zu schaffen. Daneben sei auch eine Verlagerung der Wettbewerbe in der Halfpipe und der Aerials in den Münchener Olympiapark eine Option. Damit, so Vesper, könne Garmisch-Partenkirchen vor allem im Hinblick auf die Größe seines Olympischen Dorfes entlastet werden.

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Stefan Baumeister ist „Sportler des Monats“ März

Snowboarder vor Aljona Savchenko / Robin Szolkowy und Kugelstoßerin Christina Schwanitz

Frankfurt am Main (DSH, 09.03.2013)  Ein Junior steht ganz oben: Der „Sportler des Monats“ März heißt Stefan Baumeister. Der 19-Jährige gewann bei der Weltmeisterschaft der Snowboard- Junioren in Erzurum (TUR) Gold im Parallelslalom sowie Bronze im Parallel-Riesenslalom. Für diese Leistung wurde der Snowboarder aus Aising von den 3.800 geförderten Sporthilfe-Athleten zu deren „Sportler des Monats“ März gewählt. Über den zweiten Platz dürfen sich das Eiskunstlaufpaar Aljona Savchenko/Robin Szolkowy freuen, die bei der Eiskunstlauf-WM in Ontario (CAN) die Silbermedaille holten. Den dritten Platz belegt Christina Schwanitz. Die gebürtige Dresdnerin gewann bei der Hallen-Europameisterschaft in Göteborg (SWE) die Goldmedaille im Kugelstoßen.

Ergebnis: 1. Stefan Baumeister, 47,5%; 2. Aljona Savchenko/Robin Szolkowy, 32,6%; 3. Christina Schwanitz, 19,9%

Bei der Snowboard Junioren-WM im türkischen Erzurum schlug Stefan Baumeisters große Stunde. Der 19-jährige Nachwuchssportler fuhr zu Gold im Parallelslalom und holte im Parallel-Riesenslalom Bronze. Nur wenige Wochen später setzte Baumeister seiner bisher besten Saison die Krone auf, indem er bei den Deutschen Meisterschaften im Parallel- und Parallel-Riesenslalom triumphierte.

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Berufsabschluss im Visier

Weltmeisterin Barbara Engleder startet mit neuem OSP-Kurs Bürokaufmann!

Die dreifache Olympiateilnehmerin und Weltmeisterin im Sportschiessen begann am 2. April zusammen mit 12 weiteren Spitzensportler/innen ihre Ausbildung zur/zum Bürokauffrau/-mann im Bildungszentrum München der Handwerkskammer. Die spitzensport-kompatible Ausbildung findet bis Mai 2014 im „Blended Learning-Verfahren“ statt. Dabei werden die kaufmännischen Ausbildungsinhalte in zwei fünfwöchigen Präsenzblöcken sowie Selbstlernphasen und Online-Konferenzen erarbeitet. So haben die Sportlerinnen und Sportler die Möglichkeit, sich neben ihrer zeitintensiven Sportkarriere auch ein berufliches Standbein aufzubauen. Der OSP wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Spaß, Durchhaltevermögen und Erfolg - im Sport und im Klassenzimmer!

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Volkswagen steigt in das ASS-Förderkonzept ein!

Polo und Golf erweitern das umfangreiche Auto-Angebot für den Sport!

Seit 15 Jahren unterstützt die ASS Athletic Sport Sponsoring (ASS) den deutschen Sport in Sachen günstige und sorglose Mobilität. Ab sofort ist auch Volkswagen (VW) Teil dieser besonderen Art der Sportförderung.

Mit dem Polo 4trg. und dem Golf 4trg. werden zwei attraktive Alternativen in den Fahrzeugkategorien Kleinwagen und Kompaktklasse Limousine geboten. Beide Modelle sind als Benziner und Diesel sowie mit 20.000 km Jahresfreilaufleistung bestellbar. Der Polo ist bereits ab mtl. € 239,-* erhältlich, der Golf ab einer mtl. Rate von € 269,-*.

Alle VW-Modelle können gegen einen mtl. Aufpreis von € 10,- (inkl. MwSt.) mit Ganzjahresreifen ausgeliefert werden. Der Golf (1.4l TSi; 140 PS und 1.6l TDi; 105 PS) kann darüber hinaus mit Navigationssystem für mtl. € 15,- (inkl. MwSt.) mehr bestellt werden.    

Die mtl. „All Inclusive“-Mietrate* beinhaltet neben der Fahrzeugbereitstellung die Kfz-Versicherung, Kfz-Steuer, Überführungs- und Zulassungskosten, gesetzl. MwSt. sowie die entsprechende Jahresfreilaufleistung (10.000 bis 30.000 km je nach Hersteller und Modell). Anzahlungen und Sonderzahlungen fallen nicht an.

Informationen zu diesen und weiteren Angeboten sowie zu den antragsberechtigten Personengruppen erhalten Sie unter www.ass-team.net oder persönlich bei den Mitarbeitern der ASS Athletic Sport Sponsoring telefonisch unter 0234/ 95128-40 oder per E-Mail an info@ass-team.net.

Stand: 22.03.2013. Das Angebot gilt nur für eine exklusive Nutzergruppe und versteht sich vorbehaltlich etwaiger Änderungen oder Irrtümer. Preis gültig für die Nutzergruppe 1.

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Felix Neureuther gewinnt souverän das Weltcupfinale im Slalom in der Lenzerheide

Platz 4 im Gesamtweltcup

Lenzerheide CH (17.3.13) Felix Neureuther hat souverän das Weltcupfinale im Slalom in der Lenzerheide vor dem Gewinner der kleinen Kristallkugel im Slalom und Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher (A) und Ivica Kostelic (CRO) gewonnen. Trotz erheblicher Rückenprobleme nach einem Sturz im Riesenslalom feierte der 28 jährige seinen dritten Sieg in diesem Winter. Einen sehr guten Job attestierte er anschließend der medizinischen Abteilung und den Physiotherapeuten des DSV, die ihn praktisch über Nacht wieder fit bekommen haben. Felix Neureuther feiert damit die erfolgreichste Saison seiner Karriere  mit Platz 4 im Gesamtweltcup, Platz 2 im Slalom und Platz 6 im Riesenslalom in der Einzel Weltcupwertung. Fritz Dopfer fiel im zweiten Lauf in der Lenzerheide von Platz 5 auf Platz 13 zurück und belegt im Slalomweltcup den Platz 7 und im Riesenslalom Platz 9.

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Anke Karstens mit Weltcupsieg im Snowboard PGS in La Molina

Amelie Kober und Selina Jörg auf Platz 11 und 15

La Molina E (16.3.13) Anke Karstens hat im Snowboard Parallel Riesenslalom (PGS) im spanischen La Molina ihren zweiten Weltcupsieg eingefahren. Im Finale konnte sie sich gegen Marion Kreiner (A) durchsetzen. Amelie Kober wurde 11. und Selina Jörg 15.

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Andi Birnbacher auf Platz 3 in Chanty Mansijsk

Florian Graf trotz Strafrunde auf Platz 7

Chanty Mansijsk RUS (DSV 15.3.13) Andreas Birnbacher ist beim Weltcup-Finale der Biathleten im russischen Khanty-Mansiysk aufs Podest gelaufen. Der Schlechinger blieb am Schießstand fehlerfrei und musste sich im Sprint über zehn Kilometer nur dem überragenden Franzosen Martin Fourcade und Lukas Hofer aus Italien geschlagen geben. Wie Birnbacher trafen auch Fourcade und Hofer am Schießstand alle Scheiben. Der Franzose hatte nach einer überragenden Laufleistung einen Vorsprung von 39,6 Sekunden vor dem Südtiroler, Birnbacher kam mit einem Rückstand von 43,8 Sekunden ins Ziel. Florian Graf musste nach einem Fehler im Liegendanschlag einmal in die Strafrunde und schaffte mit einer Zeit von 25:20,9 Minuten als starker Siebter den Sprung in die Top-Ten.

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Miriam Gössner in Chanty Mansijsk trotz Strafrunde hinter Andrea Henkel auf Platz 3

Sechs DSV Skijägerinnen unter den Top 30

Chanty Mansijsk RUS (14.3.13) Die deutschen Biathlon-Damen haben beim letzten Weltcup des Jahres für ihr bestes Team-Ergebnis der Saison gesorgt. Andrea Henkel und Miriam Gössner belegten im Sprint über 7,5 Kilometer in Chanty-Mansijsk die Plätze zwei und drei. Lediglich die fehlerfreie Tschechin Gabriela Soukalova war noch schneller. Bei Temperaturen von zwölf Grad unter Null und eisigem Wind trotzten die Skijägerinnen den schwierigen Bedingungen. "Ich wollte unbedingt treffen und ein kontrolliertes Schießen machen", sagte Gössner, die einmal in die Strafrunde musste. "Ich weiß ja, dass ich es kann. Im Training klappt es auch immer, nur im Rennen manchmal nicht." Sechs von sieben DSV-Läuferinnen knackten die Top 30. Laura Dahlmeier (12.), Franziska Hildebrand (14.), Nadine Horchler (20.) und Evi Sachenbacher-Stehle (26.) zeigten starke Leistungen.

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Andi Birnbacher mit Biathlon-staffel in Sotchi auf Platz Zwei

Versöhnlicher Saisonabschluss im Olympiatest

Sotchi RUS (DSV 10.3.13) Die Biathlon-Staffel des Deutschen Skiverbandes ist beim Weltcup im russischen Sotchi aufs Podest gelaufen. Das DSV-Quartett mit Erik Lesser, Andreas Birnbacher, Arnd Peiffer und Benedikt Doll musste sich nur dem Team aus Russland geschlagen geben, das vor heimischer Kulisse mit fast 40 Sekunden Vorsprung souverän siegte. Platz drei ging an die Mannschaft aus Tschechien. Nachdem Startläufer Erik Lesser dreimal nachladen musste, war das DSV-Quartett zwischenzeitlich auf den letzten Platz zurückgefallen. Anschließend gelang den deutschen Skijägern eine beeindruckende Aufholjagd, an deren Ende Schlussläufer Benedikt Doll als Zweiter ins Ziel lief.

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Severin Freund beim Sieg von Richard Freitag in Lahti auf Platz 3

Michael Neumayer auf Platz 10

Lahti FIN (10.3.13) Richard Freitag hat beim Weltcup im finnischen Lahti das Einzel von der Großschanze gewonnen. Der Sachse setzte sich gegen den Norweger Anders Bardal durch und feierte den dritten Weltcupsieg seiner Karriere. Severin Freund teilte sich den dritten Platz mit dem punktgleich mit Anders Jacobson (NOR) und komplettierte damit das mit dem Sieg im gestrigen Teamspringen herausragende Mannschaftsergebnis von Lahti. Michael Neumayer schaffte als Zehnter ebenfalls den Sprung in die Top-Ten.

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Evi Sachenbacher-Stehle mit Platz 6 beste Deutsche in Sotchi in der Weltspitze

Laura Dalmaier mit Platz Sieben super

Sotchi RUS (9.3.13) Ein erstmals fehlerfreies Schießen im Sprint hat Evi Sachenbacher Stehle mit Platz 6 das beste Ergebnis im diesjährigen Weltcup beim Olympiatest in Sotchi gebracht. Miriam Gössner kosteten drei Schießfehler ein besseres Ergebnis (13), da half auch die zweitbeste Laufzeit im Feld nichts. Stark präsentierten sich die jungen bayerischen Mädels Laura Dalmaier mit fehlerfreiem Schießen sensationell auf Platz 7 und Vanessea Hinz mit zwei Schießfehlern auf Platz 43. Der Sieg ging an Magdalena Gwizdon (POL) vor Anastasya Kuzmina (SVK) und Tora Berger (NOR).

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Viktoria Rebensburg auf Platz 3 im Riesenslalom in Ofterschwang

Felix Neureuther in Kranjska Gora Vierter

Ofterschwang (DSV 9.3.13) Nach ihren beiden Siegen im Riesenslalom in der letzten Saison hat Viktoria Rebensburg im Allgäu wieder den Sprung unter die besten Drei geschafft. Hinter Anna Fenninger (AUT) und Tina Maze (SLO) fuhr die Athletin des SC Kreuth 60 Weltcup-Punkte ein. In Ofterschwang musste Tina Maze mit Platz zwei zufrieden sein - ihr 21. Podium dieser Weltcup-Saison. Veronique Hronek (SV Unterwössen) setzte mit Rang zehn ein weiteres Ausrufezeichen.
Felix Neureuther verpasste beim "Regenriesenslalom" mit 4/100 Sek. Rückstand in Kranjska Gora (SLO) beim Sieg von Ted Ligety (USA) das Podium mit Platz 4 nur knapp.

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Corinna Harrer Silber und Malte Mohr Bronze bei der Hallen EM in Göteburg

Gemischte deutsche Bilanz

Göteborg (3.3.13)  Gold für Christina Schwanitz (Kugelstoßen), Silber für Björn Otto (Stabhochsprung) und Corinna Harrer (3000m), Bronze für Malte Mohr(Stabhochsprung)  und Christian Reif (Weitsprung). Fünf Medaillen in den letzten Stunden der Leichtathletik-EM haben eine dürftige deutsche Bilanz in der Halle von Göteborg doch noch gerettet. Von den vielen jungen Athleten im DSV Team, die bei dieser EM internationale Erfahrungen sammeln sollten, ragte vor allem die 22-jährige Crinna Harrer aus Regensburg heraus. "Jetzt können auch die deutschen Läufer endlich auch einmal feiern", sagte sie nach ihrer Silbermedaille in 9:00,50. Auch Björn Otto (Silber) und Malte Mohr (Bronze) konnten mit ihrer Ausbeute gut leben, da sie gegen den Olympiasieger Lavillenie (6,01m) praktisch chancenlos waren. Die beiden Deutschen übersprangen 5,76 Meter. Mohrs Trainingspartner in München Raphael Holzdeppe wurde mit übersprungenen 5,61m Achter.

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Maria Höfl Riesch Zweite in GAP beim SuperG

Hronek und Rebensburg auf Platz 5 und 10

GAP (3.3.13) Der 25. Jubiläumsweltcupsieg für Maria Höfl Riesch muss noch warten. Beim zweiten SuperG Rennen auf der Khandahar musste sich die Partenkirchnerin beim ihrem Heimrennen mit Platz 2 hinter Anna Fenninger (A) begnügen, die ihren ersten Weltcupsieg in dieser Disziplin feiern konnte. Dritte wurde Julia Mancuse (USA). Sensationell fuhr Veronique Hronek die sich mit Platz 5 noch für das Weltcupfinale in der Lenzerheide qualifizieren konnte. Ein Fehler im eher leichteren oberen Bereich der Strecke verhinderte eine bessere Platzierung für Viktoria Rebensburg die Zehnte wurde. Mit drei Sportlerinnen unter den besten Zehn fuhr der DSV das beste Mannschaftsergebnis der Saison im SuperG ein.
Tina Maze (SLO) sammelte als Vierte weiter Punkte auf dem Weg zum "Rekord für die Ewigkeit" in einer Weltcupsaison im Ski Alpinsport, den seit gestern von Hermann Maier (A) übernommen hat.

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Maria Höfl Riesch in GAP Dritte in der Abfahrt

Maze (SLO) macht mit Sieg Rekord perfekt. Schwerer Sturz von McKennies (USA)

GAP (2.3.13) Bei strahlendem Sonnenschein hat Tina Maze (SLO) beim Sieg in Garmisch Partenkirchen auf der Khandahar Abfahrt Geschichte im alpinen Skisport geschrieben. Maze gelingt es als Erste überhaupt im Weltcup die 2000 Punkte Marke zu knacken und lässt dabei sogar den bisherigen Rekordhalter, die alpine Ski Ikone Hermann Maier (A),  hinter sich. Außerdem ist die Slowenin erst die dritte Frau überhaupt, die in einer Saison in allen Disziplinen gewinnen konnte. Maria Riesch wurde auf ihrer Heimstrecke Dritte hinter der überraschend starken US Amerikanerin Laurenne Ross. Viktoria Rebensburg konnte sich mit dem 8. Platz ebenfalls stark präsentieren. 
Überschattet wurde das Rennen durch den schweren Sturz der Amerikanerin Alice McKennies in der sogenannten "Hölle". Sie wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus abtransportiert.

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Bayerische Wintersportlerinnen beim Playboy auf dem Stockerl

Laböck, Faißt und Weilharter im aktuellen Playboy

Playboy März 2013 Skispringerin Melanie Faißt (23), Ski-Cross-Fahrerin Sabrina Weilharter (21) und die frisch gebackene Snowboard-Weltmeisterin Isabella Laböck (26) schmücken die März-Ausgabe des Playboys. Sabrina, die oft im Kraftraum des OSP zu finden ist, meinte dazu im Playboy-Interview, sie könne ruhig mal zeigen, wofür sie sich sieben Tage die Woche quäle. Isabella ist der Überzeugung, dass das Fotoshooting ihrem Selbstbewusstsein gut getan hätte, was ihr auch beim WM-Titel geholfen hätte. Und Melanie Faißt hat für die Playboy-Fotos sogar mit ihrem Freund Schluss gemacht, der wohl gegen das Fotoshooting war. Wer mehr sehen möchte klickt hier:

http://www.playboy.de/stars-stories/stars/wintersportlerinnen-titel-032013

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Felix Loch gewinnt Gesamtweltcup

Platz 6 in Sotchi reichte aus. Alle Gesamtweltcups im Rodeln gehen nach Bayern

Sotchi (24.2.13)  Platz 6 im vorolympischen Testrennen in Sotchi (RUS) reichten Felix Loch zum Gesamtsieg im Rodel Viessmann FIL Weltcup 2013 aus. Felix  Loch, der noch im letzten Rennen wegen einer Verletzung an der Hand passen mußte, konnte am Start noch nicht seine volle Leistung bringen und mußte sich in beiden Läufen direkt mit einem Rückstand auf der Olympiabahn abfinden. Trotzdem reichte sein Punktevorsprung aus der Saison für den Gesamtsieg aus. Nach Nathalie Geisenberger und dem Doppel Tobias Wendl und Tobias Arlt gehen damit alle Kugeln für den FIL Gesamtweltcup nach Bayern nach Berchtesgaden zum Königssee.

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Perfekter Saisonabschluss für Rodelduo Wendl / Arlt

Sieg beim Weltcupfinale auf der Olympiastrecke in Sotchi

Sochi (bsd/23.02.2013) Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee) haben im russischen Sochi den Schlusspunkt unter einen herausragenden vorolympischen Winter 2012/2013 gesetzt. Knapp zwölf Monate vor Olympia 2014 an gleicher Stelle gelang dem deutschen Top-Duo beim großen Viessmann Weltcup-Finale im „Sliding Center Sanki“ der siebte Saisonsieg und gleichzeitig eine gelungene Generalprobe für das absolute Top-Highlight im kommenden Jahr. Den Sieg im Gesamtweltcup hatten sie bereits vor dem Rennen in der Tasche.

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Josef Ferstl mit klasse Leistung in Garmisch auf Platz 9

Innerhofer (I) siegt im Klassiker in der Abfahrt

GAP (23.2.13) Josef Ferstl hat in der Abfahrt in Garmisch Partenkirchen das beste Ergebnis seiner Karriere erzielt. Erstmalige war der Skirennläufer vom Ski Club Hammer im Weltcup unter den besten 10 platziert. Der 24-Jährige setzt im oberen Teil sogar eine neue Zwischenbestzeit. Er blieb auch danach weiter gut auf der Ideallinie und die deutschen Fans jubeln zurecht. Ferstl wird im Ziel Neunter mit einem Rückstand von nur sieben Zehntel auf den Sieger Christoph Innerhofer aus Italien. Bravo! 

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Ski Alpin: Neureuther wird Vizeweltmeister

Hirscher siegt erneut

Felix Neureuther hat mit Silber beim WM-Slalom von Schladming seine erste Medaille bei einem Großereignis gewonnen. Der Vizeweltmeister musste sich nur dem Österreicher Marcel Hirscher geschlagen geben, der die Nation mit dem ersten Einzelgold bei der Heim-WM versöhnte. Bronze gewann Altmeister Mario Matt (AUT).

Seit 2001 gabe es für die DSV-Alpin-Herren keine WM-Medaille mehr, diese Durststrecke hat Felix Neureuther mit Silber in Schladming durchbrochen. Der Partenkirchner war im Ziel sichtlich gerührt.
Alpin-Direktor Maier zeigte sich zufrieden: "Wir hatten uns drei Medaillen für diese Weltmeisterschaften vorgenommen, dass es jetzt vier geworden sind und das auch noch in Österreich, freut uns sehr."
Fritz Dopfer, der nach dem ersten Lauf auf Platz fünf lag, wurde Siebter. Stefan Luitz hatte in beiden Läufen zu kämpfen und beendete seine erste Weltmeisterschaft auf Rang 21

 

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Maria Riesch holt WM Gold in Schladming

Sieg in der Kombi

Maria Höfl-Riesch hat bei der alpinen Ski-WM Gold in der Superkombination geholt. Nach Platz vier in der Abfahrt und einem fehlerfreien Slalom ließ sie Tina Maze (SLO) und die Österreicherin Nicole Hosp hinter sich.
Für Höfl-Riesch ist es nach ihrem Slalom-Gold bei der WM 2009 der zweite Weltmeistertitel. Hosp holte mit Bronze die erste Medaille für Österreich bei der Heim-Weltmeisterschaft.
Veronique Hronek wurde nach einer guten Slalomfahrt Zwölfte, nachdem sie nach der Abfahrt nur auf Platz 21. gelegen hatte.

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Rodelweltmeister Wendl/Arlt krönen Saison mit Weltcup-Gesamtsieg

Sieg in Lake Placid im Doppel

8. Viessmann FIL-Weltcup in Lake Placid - Doppelsitzer

Lake Placid (bsd/08.02.2013) Die frischgebackenen Weltmeister Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee) haben im amerikanischen Lake Placid eine sensationelle Saison mit dem Gesamtsieg im Viessmann-Weltcup gekrönt. Eine Woche nach ihrem Triumph bei den Welt-Titelkämpfen im kanadischen Whistler feierten die beiden 25-Jährigen auf der Olympiabahn von 1980 ihren sechsten Saisonerfolg und sicherten sich damit vorzeitig, zum zweiten Mal nach 2010/2011, den Gesamtsieg.

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"DEBakel" der Eishockeynationalmannschaft

Eishockeyteam der Männer verpaßt Olympiaqualifikation nach Sochi

Die Eishockeynationalmannschaft der Männer hat erstmalig in der olympischen Geschichte die Qualifikation zu den Olympischen Spielen verpaßt und ist damit in Sochi 2014 nicht dabei. Gegen Österreich schafften es die Spieler von Bundestrainer Pat Cortina nicht sich in der regulären Spielzeit durchzusetzen. Erst in der Verlängerung konnte der Siegtreffer zum 3:2 erzielt werden. Damit wurde Österreich im Qualifikationsturnier in Bietigheim-Bissingen Erster und fährt nach Sochi.

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Laura Dahlmeier

Biathlon, zweifache Weltmeisterin

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich für die super Unterstützung des OSP Bayern bedanken!

Weltklasse Physiotherapeuten, gut ausgestattete Trainingsstätten, sehr engagierte Trainingswissenschaftler, athletengerechte Sportnahrung und  Beratung wann immer wir sie brauchen, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

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Franz Anton

Kanuslalom: Weltmeister C2, London 2015

Mithilfe der Trainingsauswertungen des OSP Bayern kann ich mir zum Wettkampf immer nochmal genau anschauen, welche Stellen ich gut gefahren habe und welche nicht und erkenne dadurch auch an der Konkurrenz, in welchen Bereichen ich mich noch verbessern kann. Und das ist einfach eine große Hilfe im Wettkampfgeschehen und für mich unverzichtbar.

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Heinz Löser

Leichtathletik Heim- und Stützpunktrainer des BLV

Viele Jahre durfte ich am OSP München als LA-Trainer tätig sein. Erfreuliche Erfolge bei DM, EM und WM konnten erreicht werden.
Teil dieser Erfolge war die Unterstützung durch den OSP München mit seinem Chef und dessen Team.

Für diese jahrelange Unterstützung nochmals vielen Dank.

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Andi Scheid

Snowboard (Cheftrainer & Disziplinverantwortlicher Race)

Gerne möchte ich mich auf diesem Wege für die gute Zusammenarbeit mit dem OSP-Bayern und seinen Mitarbeitern bedanken. Besonders schätze ich die kompetenten und innovativen Fachgespräche im Rahmen unserer Tätigkeit.

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Paul Eckert

Skicrosser A-Kader

Ich finde die Unterstützung des OSP Bayern super gut, da verschiedene Trainingsmöglichkeiten kompakt an einem Ort versammelt sind. Insbesondere wir SXler profitieren von dem Sommerstartgate, auf dem wir realitätsnah die Startvorbereitung für den Winter trainieren können. Die Rundumversorgung wie Physiotherapie, LBB, Trainingsbetreuung und Verfügbarkeit verschiedener Nahrungsergänzungsmittel lassen keine Wünsche offen.

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Alexander Grimm

Olympiasieger im Kanuslalom Peking 2008

Der Olympiastützpunkt Bayern hat mir dabei geholfen, meine sportlichen sowie beruflichen Ziele zur erreichen. Im sportlichen Bereich mit erstklassiger Physiotherapie und einer Ernährungsberatung, um den letzten Feinschliff vorzunehmen, damit man international bei der harten Konkurrenz mithalten kann. Mit der Laufbahnberatung des OSP Bayern ist man für den späteren Berufseinstieg bestens gewappnet.

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Jennifer Bongardt Steinhart

Kanuslalom: Mehrfache Weltmeisterin und Olympiateilnehmerin

Rückblickend mag ich die positive Zusammenarbeit mit dem OSP Bayern nicht mehr missen. Die Unterstützung, welche ich durch den Olympiastützpunkt erfahren habe sucht ihresgleichen. Die Erkenntnisse aus der Trainingswissenschaft und der Leistungsdiagnostik in Augsburg und die damit verbundene Trainingssteuerung waren zum damaligen Zeitpunkt bereits unverzichtbar. Auch von der medizinischen Betreuung profitierte ich mehrfach, u.a. nach einer Schulterluxation. Die Fachärzte der Hessingpark Clinic und die Physiotherapeuten des TTZ Friedberg als Kooperationspartner des OSP machten den langjährigen Leistungssport für mich überhaupt erst möglich. Letztendlich ebnete die Laufbahnberatung des OSP Bayern den Weg für eine berufliche Karriere nach dem Spitzensport.

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 Moritz Geisreiter

Eisschnelllauf: Olympiateilnehmer Sotschi 2014, Platz 4 Weltmeisterschaft

Mir hat der Olympiastützpunkt Bayern in meinem Sportlerleben immer wieder wertvolle Impulse gegeben, die ich nicht missen möchte. Das beginnt bei der Nahrungsversorgung meiner Trainings mit guten Produkten der Partnerfirmen des OSP. Außerdem konnte ich durch die intensive Zusammenarbeit mit einem Trainingswissenschaftler des OSP wesentliche Bereiche meines Trainings nochmal verbessern. Nicht zuletzt habe ich über den OSP zu meinen zwei Studiengängen an Partnerhochschulen gefunden, die ich parallel zum Sport meistern konnte bzw. kann. Der OSP Bayern ist für mich daher eine wichtige Stütze - während des Sports und auch für die Zeit danach.

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Hannah Krüger

Feldhockey: Europameisterin 2013 und (wahrscheinliche) Teilnehmerin Olympische Spiele Rio 2016

„Der Olympiastützpunkt Bayern ist eine Riesen-Hilfe.
Hier steht uns z.B. regelmäßig ein erstklassiger Athletiktrainer zur Verfügung, was enorm wertvoll ist. Aber auch die medizinische und ernährungswissenschaftliche Betreuung und vor allem das Coaching bezüglich der Dualen Karriere sind eine tolle Unterstützung, unser Ziel - eine Medaille bei Olympia - zu erreichen.“

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Anke Karstens als Fünfte beste Deutsche in Bad Gastein

Patrick Bussler Sechster im zweiten Parallel Slalom der Saison
Im zweiten Parallel Slalom der Saison, der heute ebenfalls in Bad Gastein ausgetragen wurde, haben die deutschen Starter zwar den Sprung aufs Treppchen verpasst, aber mit einer geschlossen guten Leistung erneut ihr Potenzial unterstreichen können.

Anke Karstens (Bischofswiesen, 27 Jahre) wurde am Ende starke Fünfte, nachdem sie im Viertelfinale mit sieben Hundertstel Rückstand denkbar knapp der späteren Vierten Alena Zavarzina (RUS) unterlegen war.

Patrick Bussler (Aschheim, 28) und Isabella Laböck (Prien, 26) ereilte ebenfalls das Aus im Viertelfinale. Bussler wurde am Ende Sechster, Laböck Siebte.

Für Amelie Kober (Fischbachau, 25), die gestern mit dem Sieg im ersten Parallel Slalom ihr WM-Ticket gelöst hatte, war bereits im Achtelfinale Schluss. Zwei Hundertstel fehlten am Ende gegen Julia Dujmovits (AUT), die am Ende hinter Vorjahressiegerin Patrizia Kummer (SUI) Zweite wurde.

Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 25) war es als 16tem der Qualifikation und damit fünftem deutschen Teilnehmer ebenfalls gelungen, in die die K.o.-Runde einzuziehen. Dort kam aber ebenfalls das Aus im Achtelfinale gegen Simon Schoch (SUI).

Dennoch hat Bergmann wie auch Bussler in den beiden Rennen in Bad Gastein ebenfalls die Verbands-interne WM-Norm mit zwei Top-16-Resultaten im Weltcup erfüllen können.

Der Sieg bei den Männern ging an Zan Kosir (SLO). Zweiter wurde Roland Fischnaller (ITA), Dritter Aaron March (ITA).

Die übrigen SVD-Starter platzierten sich wie folgt: Selina Jörg (Sonthofen, 24) 18te, Rosa Czipf (Esslingen, 23) 36te, Stefan Baumeister (Feldkirchen, 19) 29ter, Christian Hupfauer (Feldkirchen, 19) 44ter, Daniel Weis (Bischofswiesen, 24) DSQ.

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Ski Cross: Anna Wörner gewinnt in Megeve (FRA)

2. Weltcuperfolg
Anna Wörner hat ihren ersten Weltcup in dieser Saison gleich gewonnen. Im französchischen Megeve kehrte die Partenkirchnerin nach einer Pause ins internationale Renngeschehen zurück und qualifizierte sich als 28. eher knapp für die Finals. In den Ausscheidungen zeigte sie ihre ganze Klasse und sicherte sich den Sieg vor der Kanadierin Kelsey Serwa und Ophelie David aus Frankreich.
Ihre Premiere auf der obersten Stufe des "Stockerls" hatte Wörner am 11. Februar 2011 im kanadischen Blue Mountain gefeiert. Außerdem stand sie bei insgesamt 16 Starts zwei weitere Male auf dem Podium.
Sabrina Weilharter schied in der ersten Finalrunde aus und wurde 18.

Bei den Herren wurde Daniel Bohnacker als Elfter bester Deutscher.
Andreas Schauer aus Lenggries schaffte es ins Viertelfinale und beendete das Rennen auf Rang 14. Simon Stickl wurde 20., Thomas Fischer 29
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Rodeln: Junioren-Weltmeisterschaften Park City (USA) Gold für Brendel/Funk

Fünf Medaillen bei Junioren-WM
Park City (bsd/16.01.2013) Das deutsche Doppel Tim Brendel/Florian Funk (RC Berchtesgaden/BC Bad Feilnbach) ist bei den Junioren-Weltmeisterschaften im amerikanischen Park City zum Titel gefahren und sorgte damit für das goldene Highlight für den Nachwuchs des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) bei den Titelkämpfen auf der Olympiabahn von 2002.
Die zweitplatzierten der Youth Olympic Games 2012 verwiesen dabei ihre Teamkollegen Julian Löffler/Florian Küchler (SSV Altenberg/RT Suhl) mit nur einer Tausendstelsekunde Vorsprung auf den Silber-Rang. Bronze sicherte sich das US-amerikanische Doppel Ty Andersen/Anthony Espinoza.
Zuvor waren bereits die deutschen Juniorinnen bei der Medaillenjagd in Park City erfolgreich. Hinter der Weltcup-erprobten Emily Sweeney aus den USA fuhren Carolin v. Schleinitz (WSV Königssee)  und Natalie Burkhardt (BRC 05 Friedrichroda) zu Silber und Bronze. Angelique Fleischer (SSV Altenberg) machte als Vierte das starke Resultat der BSD-Mädels perfekt. Saskia Langer (ESV Lok Zwickau) belegte Rang zehn.
Die BSD-Herren blieben dagegen beim Triumph des Italieners Dominik Fischnaller, der zuletzt schon beim Viessmann-Weltcup am bayerischen Königssee als Dritter für Furore gesorgt hatte, ohne Medaille. Florian Berkes (RT Suhl) landete auf Rang fünf, Georg Reumschüssel (RT Suhl) auf Rang sechs, Toni Gräfe (RC Ilmenau) fuhr auf Rang neun und Chris Eisler (ESV Lok Zwickau) belegte Rang zwölf. WM-Silber holte mit Emanuel Rieder ein weiterer Italiener. Der Österreicher David Gleirscher komplettierte auf dem Bronze-Rang das Podium der Herren-Einsitzer.
In der abschließenden Team-Staffel musste sich die deutsche Mannschaft in der Besetzung Carolin v. Schleinitz, Florian Berkes sowie dem Doppel Tim Brendel/Florian Funk nur den Italienern geschlagen geben und gewann WM-Silber vor dem US-amerikanischen Team.
 „Ich hatte zwei tolle Wettkampftage hier in Park City, mit zwei Silbermedaillen. Schade, dass es im Team nicht zu mehr gereicht hat. Doch die Italiener mit Dominik Fischnaller waren nicht zu schlagen. Er ist derzeit einfach der Beste. Vielen Dank an alle zu Hause für die Unterstützung. Ich freue mich schon wieder auf Zuhause!“, so Carolin v. Schleinitz.
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Felix Loch erstmals Europameister

BSD-Dreifachsieg
Oberhof (bsd/13.01.2013) Felix Loch (RC Berchtesgaden) hat den deutschen Titelrausch bei den Europameisterschaften im thüringischen Oberhof fortgesetzt und sich erstmals in seiner Karriere die EM-Krone aufgesetzt.

Der 22-jährige Ausnahmerodler freute sich gleichzeitig über seinen dritten Saisonsieg im Viessmann-Weltcup und baute damit seine Spitzenposition im Weltcup-Gesamtklassement weiter aus. Den Dreifachsieg der BSD-Herren komplettierten Andi Langenhan (RC Zella-Mehlis) und Johannes Ludwig (BSR Rennsteig Oberhof) auf dem Silber- und Bronze-Rang.
 Dieser Titel hatte noch gefehlt… Nach dem Erfolg bei den Olympischen Spielen 2010, den drei WM-Titeln von 2008, 2009 und 2012 sowie dem Sieg im Gesamtweltcup im Vorjahr konnte Felix Loch in Oberhof seine Titel-Sammlung nun endlich komplett machen. Für den Berchtesgadener, der bei den kontinentalen Titelkämpfen im Vorjahr „nur“ zu Bronze gerodelt war, schließt sich damit in Oberhof der Kreis. Im Jahr 2008 feierte der damals 17-Jährige an gleicher Stelle seinen ersten großen internationalen Erfolg und kürte sich zum jüngsten Weltmeister aller Zeiten.
Loch, der in der vorolympischen Saison bereits beim Auftaktrennen im österreichischen Igls sowie im sächsischen Altenberg erfolgreich war, legte zweimal Laufbestzeit in das thüringische Kurvenlabyrinth und verwies beim insgesamt 13. Weltcup-Erfolg seiner Laufbahn – dem dritten in Oberhof in Serie – seine Teamkollegen am Ende mit der Gesamtzeit von 1:27.257 Minuten deutlich.

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Biathlon-WM: Dahlmeier holt im Massenstart historisches fünftes Gold

Die Beste aller Zeiten

Hochfilzen  (AUT) (sid, 19.02.2017) Laura Dahlmeier (Partenkirchen) hat bei der Biathlon-WM in Hochfilzen mit dem Sieg im abschließenden Massenstart einen Rekord aufgestellt.

Nachdem sie bereits am vergangenen Freitag mit der Staffel ihren vierten Weltmeistertitel gefeiert hatte, siegte Dahlmeier im Massenstart vor der am Schießstand ebenfalls fehlerfreien US-Amerikanerin Susan Dunklee (+4,6 Sekunden), Bronze ging an die Finnin Kaisa Mäkäräinen (1/+20,1). Damit baute Dahlmeier ihre Rekordserie auf saisonübergreifend elf WM-Rennen in Serie mit einer Medaille aus. Gleichzeitig war Dahlmeier die dritte Biathletin nach Berger (2013) und der Französin Marie Dorin-Habert (2016), die in jedem Rennen einer WM eine Medaille holte und mit viermal Gold und einmal Silber die beste Athletin bei Weltmeisterschaften aller Zeiten.

Die Entscheidung fiel auf der Schlussrunde, die Dunklee mit einem Vorsprung von 5,2 Sekunden in Angriff genommen hatte. Schritt für Schritt näherte sich Dahlmeier, beim langen Anstieg setzte sie dann die entscheidende Attacke. Auf der Zielgeraden durfte sie sich dann von Tausenden Fans feiern lassen.

Dahlmeier hatte sportlich zwar vollends überzeugt, in der zweiten WM-Woche ihren zierlichen Körper aber extrem strapaziert. Sowohl nach dem Einzel-Erfolg am Mittwoch als auch nach Staffel-Gold am Freitag waren Blutdruck und Puls rapide in den Keller gesackt, beide Male musste sie vom deutschen Teamarzt behandelt werden. Ein kleines Fragezeichen stand also hinter dem Gesundheitszustand der Rekordjägerin, auch wenn sie vor dem Rennen meinte: "Es geht mir schon wieder recht gut.

Vom Start weg tummelte sich Dahlmeier - Gelbes Trikot, goldene Sonnenbrille - in der Spitzengruppe. Das Tempo war zu Beginn nicht allzu hoch, was auch den weiteren deutschen Starterinnen Vanessa Hinz (Schliersee) und Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld) in die Karten spielte. Das deutsche Trio blieb beim ersten Anschlag dann auch ohne Fehlschuss, wengleich nur Dahlmeier das Stadion als Zweite unter den besten Zehn verließ.

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Felix Neureuther holt Bronze im Slalom

Ersehnte Medaille im wohl letzten WM-Rennen der Karriere

St. Moritz (SUI) (sid, 19.02.2017) Felix Neureuther konnte sein Glück kaum fassen. Als er in seinem wohl letzten Rennen bei Weltmeisterschaften fast sensationell Bronze sicher hatte, wusste er gar nicht, wohin mit all seinen Gefühlen.

Es war eine Medaille, mit der Neureuther wohl nicht mehr gerechnet hatte. Und nicht nur er. Im Zielraum umarmte der überglückliche Felix erst den Österreicher Manuell Feller, der Silber gewonnen hatte, und warf sich dann halb auf den noch am Boden liegenden neuen Weltmeister Marcel Hirscher. Der war baff erstaunt, wen er da über sich sah: "Was machst Du denn hier?", rief er Neureuther verdutzt zu. Cheftrainer Mathias Berthold stieß hervor: "Boah, wie geil ist das denn."

Der erstaunte Ausruf von Hirscher, der sich nach Silber in der Kombination und Gold im Riesenslalom zum König von St. Moritz krönte, beschrieb völlig unzureichend, was Neureuther durch den Kopf schoss. Ein kaputter Rücken seit dem Team-Wettbewerb am Dienstag, Rang 16 im Riesenslalom, Rang 10 nach dem ersten Lauf im Slalom - und dann das: "Es ist alles sehr emotional für mich", sagte, stammelte Neureuther, weinend vor Glück, "das ist echt sehr speziell mit den Problemen, die ich die letzten Tage hatte."

Wie viel Neureuther die dritte Einzelmedaille nach Silber 2013 und Bronze 2015 bedeutet, war nicht zu überhören, und nicht zu übersehen. Der 32 Jahre alte Partenkirchner, auch schon mal mit Mannschaftsgold (2005) und -Bronze (2013) dekoriert, ist zudem erst der zweite Skirennläufer nach dem Luxemburger Marc Girardelli, der bei drei aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften im Slalom das Siegerpodest erklomm. "Ich denke, es sind doch meine letzten Weltmeisterschaften, schöner kann's nicht werden als hier in St. Moritz", sagte Neureuther.

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Laura Dahlmeier gewinnt dritte Goldmedaille

Überragende Leistung mit fast 1/2 Minute Vorsprung

Hochfilzen (AUT) (15.02.2017) "Alle weiteren WM-Medaillen sind Zugabe" sagte Laura Dahlmeier nach ihrem Sieg in der Verfolgung.
Wenn man dann auf die bisherigen zweimal Gold und einmal Silber noch Gold oben drauf packt, ist es sicher eine sehr schöne Zugabe.

Laura Dahlmeier hat mit einem Sieg im Einzelrennen ihr drittes Gold bei der Biathlon-WM 2017 in Hochfilzen gewonnen und ihre beeindruckende Medaillenserie weiter ausgebaut.

Die 23-Jährige fuhr saisonübergreifend bereits das neunte Edelmetall bei Weltmeisterschaften in Serie ein und stellte den Rekord von Tora Berger ein. Der Norwegerin war dieses Kunststück als bislang einziger Skijägerin 2012 und 2013 gelungen.

Vor den Augen von Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner gewann Dahlmeier über 15 km trotz eines Schießfehlers vor der Tschechin Gabriela Koukalova (1/+24,7 Sekunden) und der fehlerfreien Italienerin Alexia Runggaldier (+1:45,6 Minuten). Die junge Bayerin hatte zuvor bereits jeweils Gold mit der Mixedstaffel und in der Verfolgung sowie Silber im Sprint gewonnen. Für den Deutschen Skiverband (DSV) war es die insgesamt fünfte Medaille in Österreich.

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Katharina Althaus, Carina Vogt und Svenja Würth schreiben Geschichte

Dreifachsieg für deutsche Skispringerinnen

Ljubno (SLO) (sid, 12.02.2017) Historischer Erfolg für Deutschlands Skispringerinnen: Beim Weltcup im slowenischen Ljubno haben Katharina Althaus (Oberstdorf), Olympiasiegerin Carina Vogt (Degenfeld) und Svenja Würth (Baiersbronn) einen deutschen Dreifach-Erfolg gefeiert. Nie zuvor hatten im Weltcup drei Springerinnen aus einem Land gemeinsam auf dem Podest gestanden.

"Ich bin überglücklich, ich kann es gar nicht so richtig glauben", sagte Althaus, die erst im Januar erstmals aufs Treppchen gesprungen war, lag nach Sprüngen auf 92,5 und 90,0 m von der Schanze Logarska dolina mit 249,0 Punkten vor Vogt (244,6), die Anfang 2015 für die zuvor beiden einzigen deutschen Weltcup-Siege gesorgt hatte. Als Dritte schaffte Würth (242,7) erstmals den Sprung aus das Podium.

Mit dem Dreierschlag meldeten die deutschen Springerinnen um Titelverteidigerin Vogt Medaillenansprüche für die WM in Lahti (22. Februar bis 5. März) an. Vor allem im Mixed-Wettbewerb könnte es für Althaus und Vogt wahrscheinlich an der Seite von Andreas Wellinger und Markus Eisenbichler um Gold gehen.

Den Stellenwert des DSV-Coups schmälerte lediglich ein wenig, dass die besten Japanerinnen um Weltcup-Rekordsiegerin Sara Takanashi und die dreifache Saisongewinnerin Yuki Ito in Slowenien nicht am Start waren. Die Asiatinnen hatten sich im Hinblick auf die WM noch einmal ins Training zurückgezogen.

Bereits nach dem ersten Durchgang hatten die drei deutschen Springerinnen mit Althaus an der Spitze, die am Samstag im ersten Wettbewerb hinter der Norwegerin Maren Lundby und der Österreicherin Daniela Iraschko-Stolz Dritte geworden war, an der Spitze gelegen. Während Althaus souverän ihren Vorsprung ins Tal bracht, zog Vogt noch an Würth vorbei. Ramona Straub (Langenordach) als Zwölfte und Agnes Reich (Isny) auf Platz 19 lieferten ebenfalls einen guten Wettkampf ab.

Im Gesamtweltcup führt weiterhin Takanashi mit 1195 Punkten vor Ito (928). Althaus (566) liegt auf Platz fünf, Vogt (566) ist Sechste, Würth (376) Zehnte.

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Saisonende für Lisa Zimmermann

Kreuz- und Innenbandriss

(09.02.2017) Ski-Freestylerin Lisa Zimmermann hat auf ihrem Weg zur angestrebten olympischen Goldmedaille 2018 einen schweren Rückschlag erlitten. Die 20-Jährige, vor wenigen Tagen noch als erste Deutsche X-Games-Siegerin, hat sich bei ihrem Unfall beim Weltcup in Mammoth Mountain (US-Bundesstaat Kalifornien) einen Kreuz- und Innenbandriss sowie eine Kapselverletzung im rechten Knie zugezogen. Das teilte Zimmermann via Instagram mit.

Die Nürnbergerin fällt damit mindestens ein halbes Jahr aus. "Es wird eine Weile dauern, aber ich werde zurückkommen", schrieb sie. Ihren WM-Titel im Slopestyle von 2015 wird sie damit bei den Weltmeisterschaften im März in der Sierra Nevada nicht verteidigen können. Zimmermann gilt als größte deutsche Hoffnung im Ski-Freestyle - vor allem mit Blick auf Olympia im kommenden Winter in Pyeongchang/Südkorea.

Sie hatte sich die Verletzung am Mittwoch vergangener Woche im ersten von zwei Qualifikationsläufen für den Slopestyle-Weltcup in Mammoth bei der Landung zugezogen. Zum zweiten Durchgang trat sie deshalb nicht mehr an. Zuvor hatte sie beim Big Air in Aspen den Titel bei den X-Games gewonnen, den "Olympischen Spielen" der Extremsportler. Dabei stand sie als erste Frau einen "Switch Double-Cork 1080", eine Sprungvariante mit drei kompletten Drehungen.

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Alpine Ski WM 2017

Viktoria Rebensburg verpasst WM-Medaille knapp

St. Moritz (SUI) (07.02.2017) Viktoria Rebensburg hat bei der Ski-WM in St. Moritz die erste Medaille für Deutschland knapp verpasst.

Die Deutsche landete im Super G beim überraschenden Sieg der Österreicherin Nicole Schmidhofer auf dem vierten Rang.

Silber und Bronze gingen an die Lichtensteinerin Tina Weirather und die favorisierte Lara Gut aus der Schweiz.

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Kombination: Johannes Rydzek nach Sieg vor Frenzel in Gelb

Weltcup in Pyeongchang

Pyeongchang (sid, 05.02.2017) Kombinierer Johannes Rydzek (Oberstdorf) hat auch den zweiten Olympia-Test im südkoreanischen Pyeongchang gewonnen und seine Führung im Gesamtweltcup ausgebaut. Der Weltmeister setzte sich bei seinem achten Saisonsieg im Zielsprint gegen seinen Dauer-Konkurrenten Eric Frenzel (Oberwiesenthal) durch. Dritter wurde der Österreicher Mario Seidl. 

"Am Ende war es nur noch Kampf, dann wurde mir schwarz vor Augen. Ich habe einfach alles gegeben", sagte Rydzek in der ARD. Der Allgäuer hatte schon am vergangenen Wochenende in Seefeld zwei Sprints gegen Frenzel gewonnen. Der unterlegende Sachse war dennoch zufrieden: "Wäre die Zielgerade ein paar Meter länger, hätte es vielleicht gereicht. Irgendwann wird es klappen."

Rydzek war mit einem Rückstand von 1:16 Minuten auf Seidl in den Skilanglauf gegangen, machte in der Loipe aber mit einem Kraftakt Boden gut und hatte auf den letzten Metern sogar noch Luft, um Frenzel auf Rang zwei zu verdrängen. Fabian Rießle (Breitnau) und Manuel Faißt (Baiersbronn) komplettierten auf den Rängen vier und fünf das erstklassige deutsche Ergebnis.

Ein Jahr vor den Winterspielen an selber Stelle lieferte die Mannschaft von Bundestrainer Hermann Weinbuch somit erneut eine Demonstration ihrer Stärke ab. Auch im 17. Einzel-Wettbewerb des WM-Winters stand ein DSV-Athlet ganz oben auf dem Podest.

Im Gesamtweltcup verteidigte Rydzek mit 1390 Punkten seine am Samstag eroberte Führung vor Frenzel (1364) und Rießle (949) erfolgreich. Rydzek (8), Frenzel (7) und Rießle (2) haben im bisherigen Winter sämtliche die Siege unter sich ausgemacht.

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Vinzenz Geiger holt sich Junioren-Weltmeistertitel in der Kombination

Gold auch für das Skisprungteam der Damen

Park City (USA) Kombinierer Vinzenz Geiger (Oberstdorf) sorgte in Park City/Soldier Hollow (USA) nach dem Sprint-Titel von Langläufer Janosch Brugger (Schluchsee) und Team-Gold für die Skispringerinnen für den dritten Titel. Der nach starken Weltcupauftritten bereits für die WM der Großen in Lahti qualifizierte Geiger setzte sich nach einem Sprung und dem 5-km-Lauf vor dem Finnen Arttu Mäkiaho und Laurent Mulethaler aus Frankreich durch.

Vor Geiger hatten die deutschen Springerinnen Agnes Reisch, Luisa Görlich, Pauline Heßler und Gianina Ernst den Titel geholt.

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Nordische Junioren Weltmeisterschaften Park City (USA)

Constantin Schmid holt Bronze

Park City (USA) (02.01.2017) Skispringer Constantin Schmid hat bei der Junioren-WM in Park City (USA) die Bronzemedaille gewonnen. Der 17-Jährige vom WSV Oberaudorf flog auf der Olympiaschanze von 2002 auf 92,5 und 96,5 m und musste sich einzig dem siegreichen Tschechen Viktor Polasek und Alex Insam (Italien) geschlagen geben.

"Nach dem Training hatte ich nicht erwartet, hier auf dem Podest zu stehen. Ich freue mich sehr, dass für mich alles so gut funktioniert hat", sagte Schmid, der bei der vergangenen Vierschanzentournee sein Debüt im Weltcup gegeben hatte.

Bei den Frauen landete Gianina Ernst auf Rang vier. Zum Podest fehlten der 18-Jährigen, die 2014 als jüngste Teilnehmerin an den Olympischen Spielen in Sotschi teilgenommen hatte, aber umgerechnet zehn Meter. Agnes Reisch wurde Fünfte, neue Junioren-Weltmeisterin ist die Italienerin Manuela Malsiner.

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Anna Schaffelhuber mit drittem Gold bei Para-Ski-WM

Fünfte Medaille im fünften Rennen

Tarvisio (ITA) (31.01.2017) Bei der paralympischen Ski-Weltmeisterschaft in Italien gewinnt Anna Schaffelhuber im Slalom erneut Gold.

Die fünfmalige Paralympics-Siegerin sorgte für einen goldenen Abschluss gesorgt. Im Slalom setzte sich die Monoskifahrerin in der Startklasse Damen sitzend durch.

Damit beendet sie die Titelkämpfe mit drei Gold- und zwei Silbermedaillen.

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Skispringen: Andreas Wellinger fliegt in Willingen zum Sieg

Zweiter Weltcupsieg seiner Karriere

Willingen (GER) (sid, 29.01.2017) Andreas Wellinger (Ruhpolding) hat in Willingen den zweiten Weltcupsieg seiner Karriere gefeiert. Der 21-Jährige gewann nach Sprüngen auf 147,5 und 135,0 m mit 242,3 Punkten denkbar knapp vor den Österreichern Stefan Kraft (242,0) und Manuel Fettner (241,0). Umgerechnet 17 Zentimeter lag Wellinger vorne. Seinen zuvor einzigen Sieg hatte er 2014 im polnischen Wisla eingefahren.

"Das ist ein geiles Gefühl. Es war ein extrem enger Wettkampf. Ich hatte das glücklichere Ende für mich und freue mich einfach", sagte Wellinger. Ein Sonderlob erhielt der Bayer von Bundestrainer Werner Schuster: "Er hat ein fantastisches Wochenende hingelegt und sich belohnt. Er hat sehr viel Selbstvertrauen in der Luft und macht tolle Landungen."

Zweitbester Deutscher vor 17.100 Zuschauern im Stadion an der Mühlenkopfschanze war Markus Eisenbichler (Siegsdorf) auf Rang 18.

Wellinger befindet sich dagegen knapp drei Wochen vor Beginn der WM in Lathi in Top-Form. Beim Teamwettbewerb am Samstag, in dem Deutschland nach Halbzeit-Führung Dritter wurde, hatte der Team-Olympiasieger mit der besten Punkteausbeute aller Teilnehmer geglänzt. In Wisla und Zakopane hatte er zudem zuletzt als Dritter und Zweiter jeweils Podiumsplatzierungen erreicht. "Harte Arbeit macht sich bezahlt, und im Moment funktioniert es einfach ganz gut", sagte er.

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Ski alpin: Stefan Luitz Dritter, Felix Neureuther Sechster

Weltcup in Garmisch-Partenkirchen

Garmisch--Partenkirchen (GER) (sid, 29.01.2017) Stefan Luitz hat bei der WM-Generalprobe im Riesenslalom ein Ausrufezeichen gesetzt und als Dritter sogar Lokalmatador Felix Neureuther die Show gestohlen. Der Allgäuer aus Bolsterlang fuhr beim Weltcup in Garmisch-Partenkirchen eine Woche vor Beginn der Titelkämpfe in St. Moritz (6. bis 19. Februar) erstmals seit Dezember 2014 wieder aufs "Stockerl".

"Es war ein harter Kampf, ich bin überglücklich über das Podest. Es ist das schönste Podest für mich, weil ich es bei einem Heimrennen gefahren habe", sagte Luitz, der nach dem ersten Durchgang noch direkt hinter Neureuther Fünfter gewesen war.

Neureuther (Partenkirchen), dem die Nachwirkungen einer Kapselzerrung im linken Knie zu schaffen machten, belegte bei seinem Heimrennen Platz sechs. "Ich bin wirklich sehr, sehr zufrieden, unter diesen Voraussetzungen Sechster zu werden. Der Stefan auf dem Podium, für uns als Mannschaft ist das ein Supertag", sagte er. Allerdings bekam er erneut einen "doofen Schlag" aufs Knie ab.

Schnellster auf der Kandahar war der Österreicher Marcel Hirscher, der seinen vierten Saisonsieg vor Matts Olsson aus Schweden feierte (1,50 Sekunden zurück). Luitz hatte bei seiner vierten Podestfahrt im Weltcup 1,95 Sekunden Rückstand, Neureuther fehlten 2,45 Sekunden zur Spitze.

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Nordische Kombination: Eric Frenzel gewinnt Seefeld-Triple vor Rydzek

Rydzek damit wieder Zweiter in der Gesamtwertung

Seefeld (AUT) (sid, 28./29.01.2017) Eric Frenzel hat zum vierten Mal in Folge das begehrte Seefeld-Triple in Österreich gewonnen. Der Olympiasieger aus Oberwiesenthal siegte beim Höhepunkt des Weltcup-Winters klar vor Weltmeister Johannes Rydzek und sorgte für den 15. deutschen Erfolg im 15. Einzelwettbewerb des WM-Winters. Der Sachse holte sich zudem die Führung im Gesamtweltcup von Rydzek (Oberstdorf) zurück.

Der 25 Jahre alte Rydzek hatte am Freitag und Samstag im Zielsprint noch knapp vor Frenzel gewonnen, am Finaltag schlug Frenzel jedoch eindrucksvoll zurück.

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Para-Ski-WM: Gold und Silber für Anna Schaffelhuber

Titelkämpfe in Tarvisio

Tarvisio (ITA) (sid, 25./26.01.2017) Es war das erwartet spannende Kopf-an-Kopf-Rennen: Mit hauchdünnem Vorsprung ist Anna Schaffelhuber bei den Weltmeisterschaften Ski alpin im italienischen Tarvisio in der Abfahrt zu Gold gerast. Dabei setzte sich die Monoskifahrerin in 1:18,05 Minuten mit gut zwei Zehnteln vor ihrer österreichischen Konkurrentin Claudia Lösch durch, die in dieser Disziplin zuletzt meist die Nase vorn hatte. Die zweite deutsche Medaille zum Auftakt gewann Andrea Rothfuss, die hinter der Französin Marie Bochet Silber holte.

Einen Tag später, an ihrem 24. Geburtstag verpasste sie einen weiteren Titel nur knapp. Nach ihrem WM-Sieg in der Abfahrt holte die Monoskifahrerin am Donnerstag im Super-G in der Startklasse Damen sitzend Silber hinter der Österreicherin Claudia Lösch.

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Biathlon: Erfolgreiches Wochenende für bayerische Biathleten

Frauenstaffel feiert dritten Saisonsieg, Erfolg für Nadine Horchler

Antholz (ITA) (sid, 21./22.01.2017) Die deutschen Biathletinnen haben beim Weltcup in Antholz auch das dritte Staffelrennen der Saison überlegen gewonnen und ihre Favoritenrolle für die WM eindrucksvoll untermauert. Das Quartett mit Vanessa Hinz (2 Nachlader), Maren Hammerschmidt (1), Franziska Hildebrand (4) und Laura Dahlmeier (5) setzte sich über 4x6 km vor Frankreich und Italien durch.

"Wenn man am Schluss als Erster über die Ziellinie fährt, hat man nicht so viel falsch gemacht. Beim nächsten Mal versuche ich, es wieder besser zu machen und besser zu treffen", sagte Dahlmeier, die ungewohnte fünf Nachlader benötigte.

Das Team des DSV hatte in diesem Winter bereits die Staffeln bei den Weltcups in Ruhpolding und Pokljuka für sich entschieden. Der Vorsprung auf Frankreich betrug am Sonntag trotz insgesamt zwölf Nachladern stattliche 24,2 Sekunden. Bei der WM in Hochfilzen/Österreich (9. bis 19. Februar) dürfte der Weg zu Gold nur über Dahlmeier und Co. gehen.

Mit dem Triumph der Frauen endete in Südtirol ein äußerst erfolgreiches Wochenende für die Skijäger.
Zunächst gewann Nadine Horchler völlig überraschend ihr erstes Weltcup-Rennen und wird nun als Ersatzläuferin zur WM fahren dürfen.
Nadine Horchler blickte mit feuchten Augen in den strahlend blauen Himmel über Antholz und atmete immer wieder tief durch: Mit ihrem ersten Weltcupsieg hatte die 30-Jährige die Biathlon-Welt auf den Kopf gestellt und dabei sogar die überragende Teamkollegin Laura Dahlmeier in Schach gehalten.

Horchler triumphierte am Samstag im Massenstart über 12,5 km - der Lohn war das Ticket für die WM in Hochfilzen (9. bis 19. Februar) und eine bewegende Siegerehrung.
"Ich bin überglücklich. Auf der Zielgeraden hat das ganze Stadion gebebt, ich habe meinen eigenen Herzschlag nicht mehr gespürt", sagte Horchler, die auf der Schlussrunde die letztlich drittplatzierte Tschechin Gabriela Koukalova überholt und den Angriff der heraneilenden und am Ende zweitplatzierten Dahlmeier abgewehrt hatte.

Am Samstag hatte auch bereits die Männerstaffel mit Simon Schempp einen Sieg gefeiert.

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Nächster Hattrick für Kombinierer

Johannes Rydzek auf den Plätzen eins und zwei

Chaux-Neuve (FRA) (21./22.01.2017) Die deutschen Kombinierer haben mit dem fünften Dreifach-Erfolg im WM-Winter ihre sagenhafte Siegesserie fortgesetzt.
Beim Weltcup im französischen Chaux-Neuve feierte Fabian Rießle (Breitnau) seinen zweiten Saisonsieg und setzte sich mit 2,2 Sekunden Vorsprung auf Weltmeister Johannes Rydzek (Oberstdorf), der am Samstag den ersten Wettkampf vor Rießle gewonnen hatte.

Platz drei ging mit 7,9 Sekunden Rückstand an Olympiasieger Eric Frenzel (Oberwiesenthal), der im Gesamtweltcup mit 944 Punkten nun nur noch knapp vor Rydzek (930) führt. Rießle (721) ist Dritter. Damit haben die deutsche Kombinierer sämtliche zwölf bisherigen Einzelrennen der WM-Saison gewonnen und werden als hohe Favoriten zu den Titelkämpfen in Lahti (22. Februar bis 5. März) fahren.

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Johannes Lochner Europameister im Viererbob

Bob-EM am Königssee

Königssee (GER) (sid, 15.01.17) Die deutschen Bobs haben sich mit einer triumphalen Europameisterschaft auf die nahende Heim-WM am Königssee eingestimmt. Shootingstar Johannes Lochner gewann am Sonntagabend in Winterberg Gold im Vierer und machte damit den deutschen Dreifach-Triumph perfekt. Zuvor hatte Weltmeister Francesco Friedrich seine Siegesserie im Zweier ausgebaut, Mariama Jamanka gewann zudem sensationell EM-Gold bei den Frauen.

"Das war unglaublich, was das Team hier abgefackelt hat", sagte Bundestrainer Rene Spies: "Es macht unheimlich Spaß, mit dieser motivierten Mannschaft zu arbeiten."
Fünf Wochen vor der WM am bayerischen Königssee bestätigte Lochner im Rahmen der EM, die zugleich vierter Weltcup der Saison war, seinen aktuellen Status als deutsche Nummer eins im Viererbob. Der 26-Jährige setzte sich vor seinem ebenfalls starken Teamkollegen Nico Walther durch.

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Nordische Kombination: Eric Frenzel siegte vor Johannes Rydzek

Weltcup in Val di Fiemme

Val di Fiemme (ITA) (sid, 15.01.17) Eric Frenzel hat einen Tag nach dem Ende der phänomenalen Siegesserie der deutschen Kombinierer gleich den nächsten Erfolg gefeiert. Der 28-Jährige lief beim Weltcup in Val di Fiemme nach seinem Triumph am Freitag auch im zweiten Einzel-Wettbewerb am Sonntag zu einem überlegenen Sieg. Der zweitplatzierte Weltmeister Johannes Rydzek sorgte für den sechsten deutschen Doppelerfolg in den letzten sieben Rennen.

Während Frenzel nach einem Sprung auf die Tagesbestweite von 138,0 m als Führender mit 18 Sekunden Vorsprung auf den Japaner Go Yamamoto in den 10-km-Langlauf gegangen war, bewies der von Rang 16 gestartete Rydzek erneut seine eindrucksvolle läuferische Form. Im Ziel lag der 25-Jährige 30,2 Sekunden hinter Frenzel und knapp vor dem drittplatzierten Japaner Akito Watabe (+31,2).

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Dahlmeier führt Staffel zum Sieg

Biathlon-Frauen gewinnen Staffel in Ruhpolding

Mit einem sensationellen Schluss-Spurt führt Laura Dahlmeier die deutsche Frauen-Staffel beim Heim-Weltcup in Ruhpolding zum Sieg.Die deutschen Biathletinnen haben beim Heim-Weltcup in Ruhpolding ihren zweiten Saisonsieg mit der Staffel gefeiert. Das Quartett mit Vanessa Hinz (ein Nachlader), Maren Hammerschmidt (2), Franziska Preuß (2) und Laura Dahlmeier (1) setzte sich über 4x6 km vor Frankreich (sieben Nachlader/+3,5 Sekunden) und Norwegen (1/+4,5) durch.

Startläuferin Hinz begann ordentlich und leistete sich nur einen Fehler im Stehendschießen, Hammerschmidt benötigte ebenso wie Preuß insgesamt zwei Extrapatronen. Mit einer Energieleistung kurz vor dem Ziel stellte Dahlmeier dann den Sieg sicher.In Pokljuka hatte die Auswahl des Deutschen Skiverbandes (DSV) im Dezember im bislang einzigen Staffelwettbewerb des Winters vor Frankreich und der Ukraine gesiegt. Vor 12.00 Zuschauern in der Chiemgau Arena gehörten die Lokalmatadorinnen somit zum Favoritenkreis.

Quelle: sport1.de

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Leichtathletik: U20-Athlet Lucas Mihota verblüfft mit Sprung über 2,23 Meter

Hochsprung-Meeting Essing

(DLV, 08.01.2017) Dass Lucas Mihota das derzeit wohl größte deutsche Hochsprung-Talent ist, ist spätestens seit seinem Sieg bei der U18-EM klar. Am Samstag beim Hochsprung-Meeting in Essing aber schraubte er sich in neue Dimensionen: Der 17-Jährige meisterte 2,23 Meter. Auch im Wettbewerb der weiblichen U20 gab es einen neuen bayerischen U20-Hallenrekord.

Es waren am Samstag beim Hochsprung-Meeting in Essing bei Regensburg die U20-Athleten, die für Furore sorgten. Allen voran Lucas Mihota (SG DJK Rosenheim). Der 17-Jährige, der im März seinen 18. Geburtstag feiert und gerade erst in die U20-Altersklasse gerückt ist, verbesserte seine ohnehin schon stolze Bestleistung  – aufgestellt beim Gewinn der Goldmedaille bei der U18-EM – um satte fünf Zentimeter und trug sich mit 2,23 Metern in die Ergebnislisten ein.

Es war ein neuer bayerischer U20-Hallenrekord und zugleich die beste Hallenleistung eines deutschen U20-Athleten in diesem Jahrtausend. Zuletzt war im Freien mit Falk Wendrich (LAZ Soest) ein deutscher Nachwuchsspringer höher hinaus gekommen. Er hatte 2012 als U18-Athlet mit 2,24 Metern Silber bei der U20-WM gewonnen. Auf sein Konto geht in der U20 auch die einzige 2,20 Meter-Hallenleistung der vergangenen Jahre: 2,20 Meter 2013 in Clarholz.

"Ich war sehr erstaunt!" beschreibt Lucas Mihota seine Gefühlslage nach dem Satz über 2,23 Meter. Zwar war er schon im Vorjahr in Essing gut gesprungen, in diesem Jahr aber war die Ausgangslage eine ganz andere. "Neuer Trainer, neue Halle, neue Umgebung, mehr Stress", fasst der 17-Jährige die vergangenen vier Monate zusammen.

Der U18-Europameister hat eine Ausbildung im Sportförder-Programm der bayerischen Polizei in Dachau begonnen, sich unter der Woche der Münchner Trainingsgruppe von Sebastian Kneifel angeschlossen und steht täglich vor der Herausforderung, Ausbildung und Training miteinander zu vereinbaren – auch logistisch: "Wie komme ich in die Halle und zurück? Ich kann ja selbst noch nicht fahren!" nennt er eine der Herausforderungen.

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Felix Neureuther verpasst Podium knapp

Ski Alpin: Slalom in Adelboden

Adelboden (SUI) (08.01.2017) Felix Neureuther hat das "Stockerl" beim Slalom-Klassiker in Adelboden nur hauchdünn verpasst. Der 32 Jahre alte Partenkirchner, der im ersten Lauf auf dem legendären Chuenisbärgli deutlich bessere Bedingungen hatte als fast alle anderen Konkurrenten, fuhr in der Schweiz auf Platz vier. Zum drittplatzierten Marcel Hirscher fehlten Neureuther fünf Hundertstelsekunden.

"Das ärgert mich schon", sagte Neureuther, der nach dem ersten Durchgang noch Dritter gewesen war: "Aber ich hatte im ersten Lauf wahnsinniges Glück mit den Bedingungen und brauche mich nicht zu beschweren."

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Tour de Ski: Fessel zweimal Sechste in Oberstdorf

Gefühlsausbruch von Nicole Fessel: Sechste dank Klasse-Taktik.

Im Ziel zeigte die sonst so gefasste Nicole Fessel dann doch Gefühle. Die beste deutsche Langläuferin bei der Tour de Ski riss die Arme nach oben und herzte die Betreuer.

Mit dem zweiten sechsten Platz innerhalb von 24 Stunden im heimischen Oberstdorf katapultierte sich Nicole zugleich auf Rang sechs der Gesamtwertung. Beim dritten Tagessieg der Schwedin Stina Nilsson, die am Mittwoch auch das Verfolgungsrennen über zehn Kilometer im freien Stil gewann, hatte sich die Lokalmatadorin taktisch hervorragend präsentiert.

"Vor den beiden Oberstdorf-Etappen war ich doch ganz schön aufgeregt, und nun ist eine große Last abgefallen", begründete Fessel ihre ungewohnten Emotionen. Die 33-Jährige freute sich besonders darüber, dass ihr taktisches Konzept voll aufgegangen war. "Ich wollte verhalten angehen und in der Gruppe ein paar Kräfte sparen. Ich wusste, dass ich mit Julia Tschekalewa und Nathalie von Siebenthal eine exzellente Skaterin und eine Bergspezialistin an meiner Seite habe, mit denen es weit nach vorn gehen kann", erläuterte Fessel ihren Plan.

Als es zum letzten Mal den gefürchteten Burgstall nach oben ging, zogen alle das Tempo noch einmal an, doch Fessel hatte mit die meisten Kräfte, während ganz vorn Nilsson siegte. "Daheim zwei solche Supertage zu haben, freut mich total. Jetzt habe ich mein Ziel, Top 10 in der Gesamtwertung, schon erreicht. Auf den nächsten Etappen gilt es, so gut wie möglich mitzukommen, denn der Schlussanstieg zur Alpe Cermis am Sonntag liegt mir auch", sagte die Allgäuerin. 

Ob es noch weiter nach vorn gehen kann, bleibt abzuwarten. Auf die fünftplatzierte Amerikanerin Jessica Diggins hat sie 52 Sekunden Rückstand.

Quelle: sueddeutsche.de

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Vierschanzen-Tournee: Eisenbichler sorgt für Überraschung

Zuerst Sechster in Oberstdorf und nun Vierter beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen

DSV-Adler Markus Eisenbichler verpasst das Podest bei der diesjährigen Vierschanzen-Tournee zweimal nur knapp. In der Gesamtwertung liegt er damit aber auf einem respektablen vierten Platz.

Markus freute sich auch über Platz vier wie ein Schneekönig, Bundestrainer Werner Schuster musste sich hingegen ein Lächeln abringen. Anfang Dezember war er als Dritter in Lillehammer erstmals aufs Stockerl gesprungen, diesmal verhinderten womöglich erneut leichte Wackler beim Landen den Sprung unter die besten Drei.

Eisenbichler musste trotz einer starken Leistung die derzeitige Überlegenheit eines famosen Trios um Garmisch-Sieger Daniel Andre Tande (Norwegen), den Gesamtführenden Kamil Stoch (Polen) sowie Oberstdorf-Gewinner Stefan Kraft (Österreich) anerkennen.

"Ich bin echt zufrieden, das passt schon. Da gibt es eben im Moment drei, die besser sind", sagte der 25 Jahre alte Siegsdorfer, der vor 20.000 Zuschauern in der ausverkauften altehrwürdigen Arena sein zweitbestes Karriere-Resultat verbuchte.

Quelle: sport1

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Einen guten Rutsch

All‘ unseren Sportlern, Freunden des Sports und des Olympiastützpunkts

wünschen wir ein erfolgreiches, vor allem gesundes und rundum tolles neues Jahr 2017.

Ihr/Euer Team vom OSP Bayern

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Viktoria Rebensburg beendet 2016 mit einem starken Lauf

Viktoria Rebensburg geht mit ihrem besten Resultat im WM-Winter ins neue Jahr. Bei ihrem letzten Start in 2016 belegte die 27-Jährige im österreichischen Semmering den dritten Rang im Riesenslalom und stand erstmals in dieser Saison auf dem Podest.

Allerdings: Ihre beste Leistung seit dem Sieg im März 2016 in St. Moritz/Schweiz, wo im Februar die nächsten Weltmeisterschaften stattfinden, kommentierte die enorm ehrgeizige Rebensburg mit gemischten Gefühlen. "Ich freue mich schon über den Podestplatz, ein perfekter Abschluss des Jahres", sagte sie, bekannte aber auch: "Ich ärger' mich auch, weil ich die letzten Tore nicht entschlossen genug gefahren bin - da habe ich den Sieg hergeschenkt."

In der Tat: Nach einem hervorragenden ersten Durchgang lag Rebensburg nur 0,08 Sekunden hinter Vortagessiegerin Mikaela Shiffrin (USA) und 0,03 Sekunden vor der Vortageszweiten Tessa Worley (Frankreich) - im Finale dann war sie bei der ersten und der zweiten Zwischenzeit sogar deutlich schneller als die beiden Konkurrentinnen. Nur im Ziel nicht. Shiffrin gewann schließlich knapp vor Worley (+0,15 Sekunden) und Rebensburg (+0,18).

Dennoch: In Semmering scheint nach einem bislang eher zähen Saisonverlauf der Knoten bei Rebensburg geplatzt zu sein. Das hatte sich bereits am Vortag angedeutet, als sie im zweiten Lauf noch von Platz 24 auf Rang sieben fuhr. Sehr zur Freude auch von DSV-Sportdirektor Wolfgang Maier: "Sie kommt immer besser ins Fahren, sie nähert sich Schritt für Schritt dem Riesenslalom-Niveau, das wir von ihr gewohnt sind", sagte er.

Quelle: sport1

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Bob- und Skeleton-WM 2017 am Königssee

Vor sechs Jahren zuletzt WM Gastgeber

(19.12.2016) Die Bob- und Skeleton-WM 2017 findet am bayerischen Königssee statt. Das teilte der Weltverband IBSF mit. Sechs Tage zuvor waren die Titelkämpfe dem geplanten Austragungsort Sotschi aufgrund des russischen Doping-Skandals entzogen worden. Die Eisbahn am Fuße des Watzmanns ist damit zum fünften Mal (1979, 1986, 2004, 2011) Schauplatz der Bob-Titelkämpfe.

Die Weltmeister werden im ursprünglich geplanten Zeitraum (13. bis 26. Februar) ermittelt. Die deutsche Bewerbung galt zuletzt bereits als großer Favorit, auch die US-Bahnen in Lake Placid und Park City, der Eiskanal im kanadischen Whistler und St. Moritz in der Schweiz waren gehandelt worden.

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Simon Schempp in Nove Mesto Zweiter

Biathlon-Weltcup in Nove Mesto

Nove Mesto (CZE) (18.12.2016) Simon Schempp ist zum Abschluss des Biathlon-Weltcups im tschechischen Nove Mesto erstmals in diesem Winter auf das Podest gestürmt. Der 28-Jährige aus Uhingen sicherte sich im Massenstart hinter Dominator Martin Fourcade aus Frankreich den zweiten Platz. Im Ziel hatte Schempp nach 15 km nur 8,3 Sekunden Rückstand. Platz drei ging an den Russen Anton Babikow (Russland).

"Heute ging es auf. Es hat super funktioniert und ich hatte auf der letzten runde noch Körner. Der Ausgang ist sensationell", sagte Schempp: "Ich konnte mich am Schießstand gut zusammenreißen und hatte den Fokus voll auf mir. Es ging sehr gut, das war ein tolles Rennen."

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Skispringen: Markus Eisenbichler bei Tournee-Generalprobe Fünfter

Severin Freund auf Rang sieben

Engelberg (SUI) (19.12.2016) Markus Eisenbichler hat bei der Generalprobe für die Vierschanzentournee als starker Fünfter erneut für das beste deutsche Ergebnis gesorgt. Während der erst 17 Jahre alte Slowene Domen Prevc in Engelberg/Schweiz seinen vierten Saisonsieg feierte, überzeugten die DSV-Adler vor allem als Mannschaft. Hinter Eisenbichler belegten Richard Freitag, Weltmeister Severin Freund und Andreas Wellinger die Ränge sieben, neun und 13.

Das Podest war aber klar außer Reichweite. "Es gibt zwei, drei Jungs, die derzeit eine Klasse besser sind, sagte Bundestrainer Werner Schuster elf Tage vor dem Tournee-Auftakt in Oberstdorf. Schon am Samstag war das DSV-Team am Podium vorbeigeflogen. "Ein Spitzenplatz hätte uns schon gut getan", so Schuster.

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Laura Dahlmeier feiert Sieg-Hattrick

Biathlon: Weltcup in Pokljuka

Pokljuka (SLO) (12.12.2016) Laura Dahlmeier hat mit der deutschen Frauenstaffel beim Weltcup im slowenischen Pokljuka triumphiert und damit die Durststrecke der Mannschaft nach 21 Monaten ohne Sieg beendet.

Zusammen mit Vanessa Hinz, Franziska Hildebrand und Maren Hammerschmidt siegte die 23-Jährige über 4x6 km trotz neun Nachladern vor Frankreich (3/+10,1 Sekunden) und der Ukraine (3/+37,7).
"Das war ein brutal schönes Rennen und hat richtig viel Spaß gemacht. Ich war super gut drauf", sagte Dahlmeier im ZDF. Zuletzt hatte eine deutsche Staffel am 13. März 2015 einen Erfolg verbucht.

Dahlmeier, die auch dank ihrer Pokljuka-Siege im Sprint und der Verfolgung die Weltcup-Gesamtwertung anführt, war mit einem Rückstand von 14,2 Sekunden in die Loipe gegangen. Dank ihrer starken Verfassung schloss sie aber schnell zur Französin Marin Dorin-Habert auf, es entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Duell mit dem besseren Ende für Deutschland.

Zuvor hatten die deutschen Männer hinter Frankreich und Russland den dritten Rang belegt. Der nächste Weltcup findet ab Donnerstag im tschechischen Nove Mesto statt.

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Bob: Erster Podestplatz im ersten Rennen

Rang drei für Johannes Lochner im Viererbob-Weltcup

Whistler (USA) (04.11.2016) Gleich in seinem ersten Weltcupeinsatz im Viererbob fuhr Johannes Lochner mit seiner Crew in Whistler aufs Podest. Der für den BC Stuttgart Solitude fahrende Berchtesgadener hatte nach zwei Läufen 0,44 Sekunden Rückstand auf den Russen Alexander Kasjanow. Nach Platz elf im ersten Durchgang raste sein Team aus Matthias Kagerhuber, Sebastian Mrowka und Christian Rasp noch bis auf Rang drei vor. Zweiter wurde der Schweizer Rico Peter.

"Im ersten Lauf waren viele Fehler im oberen Teil drin, da wussten wir im Ziel, dass wir viel mehr drauf haben. Den zweiten Lauf haben wir dann richtig getroffen - dritter Platz, einfach unglaublich, ich bin stolz auf meine Jungs", sagte Lochner.

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Nordische Kombination: Johannes Rydzek weiter in Gelb

Diesmal Doppelsieg von Eric Frenzel

Lillehammer (SWE) (03./04.12.2016) Kombinations-Olympiasieger Eric Frenzel hat beim Weltcup in Lillehammer einen Doppelsieg gefeiert. Einen Tag nach seinem Erfolg im Einzel-Wettbewerb von der Normalschanze setzte sich der 28-Jährige auch von der Großschanze durch und feierte seinen insgesamt 33. Weltcup-Sieg. 10,8 Sekunden hinter Frenzel sicherte sich Routinier Björn Kircheisen Platz zwei, Dritter wurde der Norweger Jörgen Graabak (+23,4).

Johannes Rydzek verteidigte als Vierter das Gelbe Trikot des Gesamtweltcup-Führenden erfolgreich, Fabian Rießle machte als Fünfter ein erneut überragendes deutsches Mannschafts-Ergebnis perfekt.

Mit dem fünften Sieg im fünften Saisonrennen sorgten die DSV-Kombinierer für eine historische Bestmarke. Vier Weltcup-Erfolge in Serie von Saisonbeginn an hatten zuvor die Japaner 1993/94 (alle durch Kenji Ogiwara) sowie Deutschland 2003/04 (durch Ronny Ackermann) gefeiert.

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Biathlon - Laura Dahlmeier gewinnt ersten Einzel-Weltcup

"Damit habe ich nie gerechnet"

Östersund  (SWE) (sid, 30.11.2016) Mit dem achten Weltcupsieg hat die 23 Jahre alte Laura Dahlmeier ihr Erfolgsmärchen fortgesetzt und als erste Deutsche seit Magdalena Neuner das begehrte Gelbe Trikot erobert. Dahlmeier gewann in Östersund das Einzelrennen über 15 km und war nach dem besten Saisonstart ihrer jungen Karriere überglücklich.

"Das ist ein ganz großer Moment für mich. Das Gelbe Trikot ist etwas, da träume ich seit Kindertagen davon. Das ist echt der Wahnsinn", sagte Dahlmeier, die eigentlich gar nicht an einen Sieg geglaubt hatte: "Ich fühlte mich nicht besonders schnell. Es war ein schwieriges Rennen. Damit habe ich nie gerechnet. Ich dachte, das wird hier eher so ein mittelmäßiger Einstieg."

Weit gefehlt! Trotz ihrer beiden Schießfehler verdrängte Dahlmeier die Französin Anäis Bescond (eine Strafminute/+15,8 Sekunden) und die fehlerfreie Darja Jurkewitsch (+1:17,3 Minuten) aus Weißrussland auf die Plätze. "Schauen wir mal, wo das so hinführt und was diese Saison noch so geht", sagte Dahlmeier und grinste. Die Bayerin war in der Loipe die Schnellste und legte so den Grundstein für ihren Traumstart.

In die Top Ten schafften es auch Franziska Preuß (Haag/3) als Vierte und Vanessa Hinz (Schliersee/3) als Zehnte.

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Perfektes Wochenende für Johannes Rydzek

Nordische Kombination: Weltcup in Kuusamo (FIN)

Kuusamo (FIN) (26./27.11.2016) Kombinations-Weltmeister Johannes Rydzek hat die ersten beiden Wettbewerbe des WM-Winters gewonnen. Der 24-Jährige holte am Sonntag im finnischen Kuusamo vor dem Österreicher Wilhelm Denifl den achten Weltcup-Sieg seiner Karriere.

Mit der Maximalausbeute von 200 Punkten behält der Allgäuer zudem das Gelbe Trikot des Führenden in der Gesamtwertung.

"Das war wirklich ein supergeiles Wochenende. Das hätte ich noch vor ein paar Tagen nicht gedacht", sagte Rdyzek, der zu Beginn der Woche von einem Magen-Darm-Infekt geplagt worden war: "Ich habe mich heute wieder gut gefühlt und die Lücke schnell geschlossen. Ein paar Körner habe ich mir aber für den Schluss aufgehoben."

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Ski Langlauf: Weltcup in Kuusamo (FIN)

Nicole Fessel überzeugt

Kuusamo (FIN) (27.11.2016) Nicole Fessel hat im ersten Distanzrennen des WM-Winters für eine Überraschung gesorgt. Beim Sieg von Rückkehrerin Marit Björgen (Norwegen) belegte die 33-Jährige im finnischen Kuusamo den fünften Rang.

Damit gelang ihr auf Anhieb die Norm für die WM in Lahti im Februar.

Der Sieg ging in 26:55,2 Minuten an Björgen, die sich nach 623 Tagen Babypause eindrucksvoll zurückmeldete.

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Ski Alpin: Fritz Dopfer fällt nach schwerer Verletzung aus

Schien- und Wadenbeinbruch am linken Unterschenkel

Zillertal/Planegg (dsv, 20.11.2016). Fritz Dopfer hat sich am heutigen Sonntag, den 20.11.2016, bei einem Trainingssturz im Zillertal einen Schien- und Wadenbeinbruch am linken Unterschenkel zugezogen.

Der 29-jährige WM-Silbermedaillengewinner im Slalom wurde bereits erfolgreich operiert. Prof. Dr. Christian Fink führte den Eingriff, in Absprache mit den DSV-Mannschaftsärzten, in der Privatklinik Hochrum bei Innsbruck durch.

„Die Operation verlief sehr gut“, sagt Prof. Fink nach der einstündigen Operation, in der das Schienbein mittels eines Marknagels stabilisiert wurde. „Fritz Dopfer wird noch einige Tage stationär behandelt und kann bereits morgen mit ersten physiotherapeutischen Maßnahmen beginnen. Einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, ist ein Training auf Schnee in etwas sechs Monaten wieder möglich.“

Für Fritz Dopfer, der seit Jahren eine fixe Größe im Herren-Technik-Team darstellt, ist die Saison damit zu Ende, bevor sie richtig begonnen hat.
„Es ging alles sehr schnell“, sagt Dopfer. „Ich habe beim Einfahren die Kontrolle über die Ski verloren und bin gestürzt. Die Folgen dieses Sturzes sind bitter. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich schon so manchen Rückschlag in meiner Karriere überwunden habe. Deshalb werde ich auch jetzt meine Rehabilitation mit großer Disziplin vorantreiben, damit ich in der Olympia-Saison wieder angreifen kann.“

Mathias Berthold, Bundestrainer der Herren: „Es tut mir wahnsinnig leid für Fritz. Er hat extrem viel in die Saisonvorbereitung investiert und wird nun durch diese schwere Verletzung zurückgeworfen. Jetzt geht es aber vor allem darum, die Verletzung vollständig auszuheilen. Wir werden Fritz dann bei seiner Rehabilitation bestmöglich unterstützen und sind zuversichtlich, dass er die Mannschaft in der nächsten olympischen Saison wieder verstärken kann. Für unser Team ist der Ausfall von Fritz ein herber Verlust. Mit seiner Verletzung sind unsere jungen Aktiven nun gefordert, die Chance zu nutzen, sich in Szene zu setzen.“

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Yakult-Produkte aktuell auf der Kölner Liste

Unbedenklichkeitsbescheinigung erneut erteilt

Die Produkte unseres Kooperationspartners, der Yakult Deutschland GmbH werden regelmäßig von der Deutschen Sporthochschule Köln auf ihre Unbedenklichkeit getestet. Alle drei Produktvarianten (Original, Plus und Light) scheinen mit Datum vom 14. November 2016 bereits auf der Kölner Liste auf.

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Deutschlands spitzensportfreundliche Betriebe 2016

Auch Handwerkskammer für München und Oberbayern ausgezeichnet

(11.11.2016, DOSB) DOSB-Präsident Alfons Hörmann übergab die vor einem Jahr ins Leben gerufene Auszeichnung im Rahmen der 40. Sportministerkonferenz (SMK) in Dortmund gemeinsam mit der SMK-Vorsitzenden und nordrhein-westfälischen Sportministerin Christina Kampmann sowie dem schleswig-holsteinischen Innenminister Stefan Studt unter anderem auch an die Handwerkskammer für München und Oberbayern.

DOSB, SMK und der Deutschen Industrie- und Handelstag (DIHK) hatten den Wettbewerb initiiert, um damit ein Zeichen für eine bessere Verzahnung von Leistungssport und Beruf zu setzen. Um ihre Existenz nach Ende der Sportkarriere zu sichern, müssen Spitzensportlerinnen und Spitzensportler bis auf wenige Ausnahmen bereits während ihrer aktiven Zeit eine Ausbildungs- und Berufskarriere vorantreiben.

Spitzensportfreundliche Unternehmen wie die Handwerkskammer für München und Oberbayern, die Daimler AG sowie die medicoreha Neuss agieren im Bereich der Dualen Karriere vorbildlich. Sie bieten Athletinnen und Athleten optimale Bedingungen, um Leistungssport und berufliche Karriere miteinander verbinden zu können. Wir wünschen uns viele Nachahmer“, sagte Christina Kampmann, Vorsitzende der Sportministerkonferenz und Sportministerin des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Christian Neureuther stellt IOC-Boss Thomas Bach an den Pranger

"Was ist aus ihm geworden?"

21.10.2016 (sid) Erneut muss der Präsident des IOC Thomas Bach heftige Kritik eines ehemaligen Sportlers einstecken: Nun hat der frühere Ski-Rennläufer Christian Neureuther den Verantwortlichen für sein Verhalten scharf attackiert.

"So, wie sich Bach zuletzt in Rio gegenüber den Athleten präsentiert hat, wie er das russische Dopingthema wegmoderiert und die russische Whistleblowerin Julia Stepanowa fallen gelassen hat - darüber bin ich schwer enttäuscht. Was ist aus diesem ehemaligen Sportler geworden?", sagte Neureuther in der "Süddeutschen Zeitung".

Dass Bach auf einen Besuch der Rio-Paralympics verzichtet hatte, nannte Neureuther einen "Offenbarungseid". Für den 67-Jährigen sind die Wettkämpfe für Sportler mit Behinderungen "eine der wichtigsten und integrativsten Ideen unserer Zeit, die dazu aus der olympischen Bewegung entstanden ist". Der Vater von Ski-Ass Felix Neureuther fragte: "Verändert das Umfeld so den Menschen?"

Neureuther machte auch Verbesserungsvorschläge. "Es gibt so viel Geld beim IOC, als Präsident hätte ich als erstes damit begonnen, ein weltweites, neutrales, unabhängiges Anti-Doping-System zu finanzieren", sagte er. Außerdem würde er "Staaten oder Nationale Olympische Komitees, die nicht mitziehen, von Spielen ebenso ausschließen wie Sportler, die gedopt haben".

Weiterhin forderte Neureuther, der Gigantismus bei Olympia müsse "ein Ende haben. Gib jedem Land die Freiheit, Spiele nach seinen Möglichkeiten zu gestalten - und nicht nach einem Bid Book, nach einer Ausschreibung, die Schuldenberge aufhäuft. Wir brauchen höchstens grünen Gigantismus."

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Eric Frenzel ist DSV-Skisportler des Jahres 2016

Mehrere bayerische Disziplinpreisträger

20.10.16 (dsv) Im Rahmen der Einkleidung ehrte der Deutsche Skiverband elf Aktive aus allen Disziplinen mit dem Goldenen Ski. Unter den Preisträgern kürten die Aktiven des Deutschen Skiverbandes disziplinübergreifend den Nordischen Kombinierer Eric Fenzel zum DSV-Skisportler des Jahres.
Seit seiner Gründung zeichnet der Deutsche Skiverband (DSV) jedes Jahr herausragende Leistungen der vergangenen Saison aus. Der "Goldene Ski" ist die höchste Auszeichnung, die der DSV an Aktive vergibt.

Die Preisträger 2016 sind:

Alpin - Viktoria Rebensburg (SC Kreuth)/Felix Neureuther (SC Partenkirchen)
Freeski - Lisa Zimmermann (TV Fürth 1860)
Ski Cross - Heidi Zacher (SC Lenggries)/Paul Eckert (WSV Samerberg)
Biathlon - Laura Dahlmeier (SC Partenkirchen)/Simon Schempp (SZ Uhingen)
Nordische Kombination - Eric Frenzel (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
Skisprung - Severin Freund (WSV DJK Rastbüchl)
Skilanglauf - Sandra Ringwald (ST Schonach-Rohrhardsberg)/Sebastian Eisenlauer (SC Sonthofen)

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr kürten die Aktiven des Deutschen Skiverbandes heuer zum zweiten Mal disziplinübergreifend den DSV-Skisportler des Jahres. Stimmberechtigt waren die DSV-Sportlerinnen und -Sportler aller Disziplinen aller Kader und Lehrgangsgruppen. Zur Wahl standen die vom DSV für ihre herausragenden Leistungen mit dem Goldenen Ski ausgezeichneten Aktiven der vergangenen Saison.

Die Wahl der DSV-Aktiven fiel auf Eric Frenzel (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal). Abgestimmt haben die Athletinnen und Athleten des Deutschen Skiverbandes im Rahmen der Einkleidung am 19. Oktober.

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Paralympics: Starker bayerischer Schlussspurt

Gold für Birgit Kober, dazu zweimal Silber und einmal Bronze

Rio (DBS, 16.-18.09.2016) Birgit Kober hat bei den Paralympics im brasilianischen Rio de Janeiro im Kugelstoßen der Klasse F36 gewonnen und damit bei ihren zweiten Spielen die dritte Goldmedaille geholt.

Die 45-Jährige vom TSV Bayer 04 Leverkusen, die nach den Spielen zu 1860 München in ihre Heimat wechselt, stieß die Kugel im sechsten Versuch auf 11,41 Meter. Damit siegte Kober, die von Joachim Lipske trainiert wird, wie schon in London im Kugelstoßen, damals aber noch in einer anderen Startklasse.

Nach ihrem letzten Stoß feierte Kober, die in diesem Jahr schon in Rio trainiert hatte, mit ihrem eigenen Fanclub und bekam einen Brasilien-Hut und eine Deutschlandfahne mit integrierter brasilianischer Flagge zugeworfen. „Als die dann für mich noch eine Laola angestimmt haben und alle aufgestanden sind, war das Gänsehaut pur.“

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen hat in Rio de Janeiro Silber gewonnen. Im Finale der XV. Paralympics unterlag der Europameister in der Rio Olympic Arena einer bärenstarken US-Auswahl mit 45:62 (12:14/17:29/29:49).

Für das deutsche Para-Tischtennis-Team sind es die silbernen Spiele von Rio: Thomas Brüchle und Thomas Schmidberger unterlagen in ihrem Teamfinale der Wettkampfklasse 3 – und holten somit das vierte Silber für die Tischtennisspieler. Mit 1:2 verloren sie gegen die chinesische Mannschaft, bestehend aus dem Paralympics-Sieger im Einzel, Feng Panfeng, sowie der Nummer 6 und 9 der Welt, Zhao Ping und Zhai Xiang.

Radsportlerin Denise Schindler aus München hat bei den Paralympics in Rio de Janeiro ihre zweite Medaille gewonnen. Nach Silber im Zeitfahren holte die 30-Jährige im Straßenrennen Bronze.

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Denise Schindler gewinnt Silber im Zeitfahren

Zweite bayerische Medaille innerhalb weniger Minuten

Rio (sid, 14. September 2016) Radfahrerin Denise Schindler aus München hat beim Zeitfahren überraschend Silber gewonnnen. Nach der herben Enttäuschung über die 3000-m-Strecke, wo sie als Favoritin disqualifiziert worden war, musste sich die 30-Jährige in einer Zeit von 30:18,99 Minuten nur der Niederländerin Alyda Norbruis (29:46,51) geschlagen geben.

"Wie habe ich das denn gemacht? Die Liebe hat mich durch das Rennen gepusht. Nach dem Drama auf der Bahn ist das jetzt ein Geschenk für mich. Das ist die Erlösung", sagte Schindler mit Tränen in den Augen.

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Kanuslalom: Letzter Weltcup in Tacen

Ricarda Funk bringt Gesamtweltcup nach Hause

Tacen (SLO) (DKV, 11.09.2016) Ricarda Funk (Augsburg) hat den Gesamtweltcup 2016 im Kajak-Einer der Damen gewonnen.
Der Vizeweltmeisterin reichte dazu ein vierter Platz im abschließenden Rennen beim Weltcup-Finale der Slalom-Kanuten in Tacen (Slowenien).
Beim Tagessieg der Australierin Jessica Fox fehlten Funk, die in der vergangenen Woche in Prag gewonnen hatte, 81 Hundertstelsekunden für den erneuten Sprung auf das Podest. Jasmin Schornberg (Hamm) paddelte zudem auf den siebten Rang.

Weitere Finalplatzierungen gelangen an diesem Wochenende Nico Bettge (Leipzig/14.) und Florian Breuer (Augsburg/15.) im nach Juryentscheid aufgestockten Finale der Canadier-Einer.

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Paralympics: Daniel Scheil stößt die Kugel zu Gold

„Rio Scheili“ übertrumpft seine Konkurrenten im ersten Versuch

Rio de Janeiro (dbs, 11.09.2016) Daniel Scheil hat bei den Paralympics im brasilianischen Rio de Janeiro im Kugelstoßen der Klasse F33 Gold gewonnen und damit seinen größten internationalen Erfolg gefeiert.

Der 43-Jährige vom BSV Weiden, der von Christian Balke trainiert wird, stieß die Kugel schon im ersten Versuch auf die Saisonbestleistung von 11,03 Meter und damit neun Zentimeter weiter als sein algerischer Konkurrent Kamel Kardjena, der 2008 und 2012 Paralympics-Sieger geworden war. Auch der zweite Stoß von „Rio Scheili“, wie er sich selbst bei Facebook nennt, landete erst bei 10,96 Metern.

Da der Algerier den Wettkampf begonnen hatte und jeder Athlet drei der sechs Versuche jeweils am Stück hatte, wusste Scheil als Fünfter somit schon vor seinen letzten drei Stößen, dass ihm Gold nur noch theoretisch zu nehmen war – und so war es dann auch: „Nach drei Versuchen habe ich gesehen, dass das wohl reichen wird.“

Scheil, der bei der Europameisterschaft 2014 und der Weltmeisterschaft 2015 Bronze und bei der Europameisterschaft 2016 Silber gewonnen hatte, konnte somit bei seinen ersten Paralympics gleich den ersten Sieg einfahren – und das, obwohl seine tendenziell stärkeren Disziplinen Diskus und Speer überhaupt nicht im paralympischen Programm sind: „Ich habe mich beim Speer geärgert, dass es nicht mehr dabei ist. Umso mehr freue ich ich jetzt. Mittlerweile muss ich sagen, dass ich alle drei Disziplinen gut kann, das kann kein anderer in meiner Klasse behaupten. Ich bin da super ausgeglichen.“

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Kanuslalom, Weltcup in Prag

Ricarda Funk widmet Sieg Stefan Henze

Prag (04.09.2016, faz) Ricarda Funk aus Augsburg hat den Weltcup der Slalomkanuten in Prag gewonnen. Die 24-Jährige setzte sich im Kajak-Einer unter schwierigen Bedingungen mit viel Wind auf der Moldau trotz dreier Torstabberührungen durch und führt nun vor dem Weltcupfinale in der kommenden Woche in Tacen auch die Gesamt-Weltcupwertung an. Zweiter wurden zudem Robert Behling und Thomas Becker im Canadier-Zweier.

Für die deutschen Slalomkanuten war es nach dem Unfalltod ihres Trainers Stefan Henze bei den Olympischen Spielen in Rio der erste Wettkampf. „Die Situation für das gesamte Team war sehr, sehr hart“, sagte Chef-Bundestrainer Michael Trummer. „Was insbesondere die Damen hier geleistet haben, ist eigentlich gar nicht zu beschreiben. Stefan war immer in unseren Gedanken. Das ganze Team ist zusammengerückt und hat das richtig gut gemacht.“ Den Tagessieg widmete Ricarda Funk ihrem verstorbenen Trainer. Stefan Henze war im Kanuslalom-Team für die Kajak-Damen verantwortlich gewesen.

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Bayerische Analyse Rio 2016: Licht und Schatten

Das Ergebnis der bayerischen Athleten bei den Olympischen Sommerspielen in Rio 2016

Zwei Goldmedaillen für die Schützen und die Goldmedaille für die deutsche Frauenfußballnationalmannschaft mit starkem FC Bayern-Block strahlen hell im bayerischen Ergebnis, das mit mehr Goldmedaillen dem Gesamttrend der deutschen Mannschaft folgt. Insgesamt sieht der Olympiastützpunkt Bayern (OSP Bayern) jedoch noch keine erkennbare Trendumkehr des bayerischen Ergebnisses bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio im Vergleich zu den vorherigen Spielen.

Die ganze Analyse gibt`s HIER

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Der letzte Bayer

Philipp Pflieger wird 55. im Marathonlauf

Philipp Pflieger musste auf seinen Einsatz besonders lange warten.
Als letzter von 34 bayerischen Olympiateilnehmern startete er am Schlusstag der Olympischen Spiele von Rio im Marathonlauf und belegte Rang 55 in 2:18:56 Stunden.

Alle Ergebnisse der bayerischen Olympiateilnehmer sind links oben oder HIER zu finden.

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Deutschlands Fußballfrauen sind Olympiasieger

2:1 gegen Schweden

Der letzte noch fehlende große Titel für die deutschen Fußballfrauen ist gewonnen. Durch einen 2:1 Finalsieg gegen die Elfmeterkünstlerinnen aus Schweden holten die deutschen Fußballfrauen mit den vier Spielerinnen vom FC Bayern München, Melanie Behringer, Sara Däbritz, Melanie Leupolz und Leonie Maier Gold in Rio.
Dzsenifer Maroszan und ein Eigentor der Schwedinnen brachten die deutschen Frauen in Führung, die auch dem Anschlusstreffer über 90 min standhielt. Rio scheint dem deutschen Fußball bisher zu liegen.

Torschützenkönigin von Olympia wurde übrigens Melanie Behringer.

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Deutsche Hockey-Herren gewinnen Bronze

Penalty-Krimi gegen die Niederlande

Dank Penalty-Killer Nicolas Jacobi haben Deutschlands Hockey-Herren in einem Shootout-Drama mit Happy End Olympia-Bronze gewonnen und ihrem Kapitän Moritz Fürste einen glorreichen Abschied bereitet. Der deutsche Torwart behielt im Nervenduell gegen die Niederlande zweimal die Oberhand und sorgte damit für grenzenlosen Jubel und Freudentränen bei Fürste.

Mit 4:3 im Penaltyschießen gewann die DHB-Auswahl im Spiel um Platz drei, nachdem es in der regulären Spielzeit nach Toren von Jorrit Croon (35. Minute) und Martin Häner (42.) 1:1 gestanden hatte. Nach Bronze 2004 sowie Gold 2008 und 2012 kehren die DHB-Herren damit zum vierten Mal in Serie mit Edelmetall von Olympia zurück.

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Olympische Nachtnews (17.08.2016)

Fußballerinnen im Finale, Hockey-Herren im Spiel um Bronze, Gerz raus-protestiert

Die deutschen Fußballerinnen haben erstmals das Endspiel bei Olympia erreicht. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) setzte sich im Halbfinale gegen Kanada in Belo Horizonte mit 2:0 (1:0) durch.
In der Revanche für die 1:2-Niederlage im Gruppenspiel gegen die Ahornblätter traf zunächst Melanie Behringer per Foulelfmeter (21.). Es war bereits der fünfte Turniertreffer der Münchnerin. Ihre Vereinskollegin Sara Däbritz erhöhte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze (59.).
Im letzten Spiel von Bundestrainerin Silvia Neid kommt es am Freitag im legendären Maracana von Rio de Janeiro gegen Schweden zum Duell um Gold.

Die deutschen Hockey-Herren haben den Einzug ins olympische Finale nach einer 2:5 Niederlage gegen Argentinien dagegen verpasst. Am Donnerstag geht es gegen die Niederlande im Spiel um Platz 3 allerdings noch um die Bronzemedaille.

Die deutschen 470er-Segler Ferdinand Gerz und Oliver Szymanski sind nicht für das olympische Medaillenfinale der besten zehn Mannschaften qualifiziert. Der Münchner Steuermann und sein Berliner Vorschoter verloren ihren zunächst knapp erkämpften zehnten Platz nach einer Protestserie als Unbeteiligte am späten Mittwochabend und rutschten auf Platz elf zurück.

Im Omnuim-Bewerb der Radsportler landete Anna Knauer letztlich auf Platz 13.

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GOLD für Christian Reitz

Christian sichert sich mit der Schnellfeuerpistole den Olympiasieg. Der bayerische Sportschütze verweist die Konkurrenz aus China und Frankreich auf die Plätze.

Christian Reitz lächelte. Mehr nicht.

Den Jubelsturm über das dritte deutsche Schützengold binnen drei Tagen überließ er seinem Team auf der Tribüne des Olympic Shooting Centre. Olympiasiegerin Barbara Engleder und Silbermedaillengewinnerin Monika Karsch fielen sich dort um den Hals.

Und Christian? Der blieb nach dem größten Triumph seiner Karriere zumindest äußerlich vollkommen cool.

Mit der Schnellfeuerpistole hatte er sich in einem Herzschlagfinale zum Olympiasieg geschossen und damit das beste Abschneiden einer deutschen Mannschaft seit 40 Jahren perfekt gemacht. "Es ist das Höchste"

Vor ihm waren in Rio bereits Barbara Engleder (KK-Dreistellung) und Henri Junghänel (KK-liegend) Olympiasieger geworden. Zudem holte Moni Karsch (Sportpistole) Silber. Vor vier Jahren waren die Athleten des Deutschen Schützenbundes (DSB) komplett leer ausgegangen.

Christian Reitz tritt in die Fußstapfen des erfolgreichsten deutschen Schützen Ralf Schumann, der mit der Schnellfeuerpistole dreimal Olympiasieger (1992, 1996, 2004) geworden war. Er verwies seinen Trainingskollegen, den französischen Juniorenweltmeister Jean Quiquampoix, und den Chinesen Li Yuehong auf die Plätze.

Starker Rückhalt im Team

Zu Finalbeginn hatten sich auf der Tribüne die Szenen der vergangenen Tage wiederholt. Fast die komplette deutsche Schützenmannschaft einschließlich Medaillengewinnern versammelte sich und drückte Christian die Daumen. Und der 29-Jährige enttäuschte seine Edelfans nicht.

(sport1)

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Kanuslalom: Melanie Pfeifer auf Rang sieben

Bayerische Slalomkanuten ohne Medaille

„Ich bin Siebte im olympischen Finale, damit kann ich zufrieden sein. Ich fand den Lauf auch gar nicht so schlecht, ich habe, glaube ich, überall so ein kleines Bisschen verloren“, bilanzierte Melanie Pfeifer ihren Finallauf im Kajak-Einer der Damen.

„Es war sehr windig heute, es war schon schwer, unter diesen Bedingungen zu paddeln, gerade auch in die ersten zehn Tore reinzukommen. Meine Berührung muss hauchdünn gewesen sein, ich weiß gar nicht, wo sie passiert ist“, sagte die Augsburgerin unmittelbar nach dem Rennen, „das ist halt Kanu-Slalom: Da muss das Wasser ordentlich fließen, die Schläge müssen passen und man muss auch einfach ein bisschen Glück haben – heute war es nicht auf meiner Seite.“ Mit einem überragenden Lauf sicherte sich die Spanierin Maialen Chorraut nach Bronze in London nun den Olympiasieg. Silber ging überraschend an die Neuseeländerin Luuka Jones, Jessica Fox gewann Bronze für Australien.

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Hannes Aigner in Rio drei Hundertstel hinter Bronze

...und was die Nacht sonst so zu bieten hatte (10.08.2016)

Im olympischen Kajak-Finale fehlten Hannes Aigner aus Augsburg am Mittwoch drei Hundertstel Sekunden zur Bronzemedaille. Er belegte damit den vierten Platz.

In einem engen, hochklassigen und hochspannenden Finale hatte am Ende der Brite Joseph Clarke das bessere Ende für sich. In 88,53 Sekunden paddelte er zum Olympiasieg, 17 Hundertstel vor dem slowenischen Routinier Peter Kauzer und 46 Hundertstel vor dem tschechischen Weltmeister Jiri Prskavec. Nur 49 Hundertstel hinter dem neuen Champion wurde Hannes Aigner Vierter. „Es war ein guter Lauf, die anderen waren halt einfach einen Tick schneller. Im Ziel hatte ich schon gedacht, dass es für eine Medaille reichen könnte. Dass es dann am Ende drei Hundertstel sind, ist natürlich ärgerlich, aber auch kein Beinbruch. Ich bin mit mir selbst im Reinen – ich habe mein Bestes gegeben und das hat heute einfach nicht für eine Medaille gereicht“.

Turnen:
Im Mehrkampf-finale der Kunstturner landete Marcel Nguyen (Unterhaching/86,031) auf dem 19. Platz.

Segeln:
Die bayerische Segel-Hoffnung Philipp Buhl hat zur Halbzeit der Laser-Regatten leider schon fast alle Medaillenchancen verspielt. Als Gesamt-13. Nach sechs von zehn Rennen muss der 26 Jahre alte Allgäuer vorerst sogar um den Finaleinzug bangen.
Der Münchner Ferdinand Gerz und Vorschoter Oliver Szymanski (Kiel) liegen gegenwärtig auch nur auf Rang 17.

Radsport:
Bereits früher am gestrigen Tag hatte Lisa Brennauer im Zeifahren mit Platz 8 zwar eine Top-Ten Platzierung erreicht, die Medaillenränge aber deutlich verfehlt.

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Monika Karsch holt sensationell Silber mit der Pistole

Erste Medaille für eine bayerische Sportlerin

9.8.2016 Rio (BRA): Bei ihren ersten Olympischen Spielen wurde Karsch Zweite mit der Sportpistole und feierte nach einer spektakulären, aber letztlich erfolglosen Aufholjagd den bislang größten Erfolg ihrer Karriere. Sie unterlag der Griechin Anna Korakaki 6:8.

Mit der sicheren Medaille im Rücken trat Karsch vor dem Finale mit einem breiten Grinsen an den Schießstand. Dort lief zunächst nichts wie geplant. Von den ersten sieben Schüssen traf nur einer das Ziel, Korakaki zog nach Punkten schnell auf 6:0 davon. Doch Karsch legte eine Serie hin und glich zum 6:6 aus, bevor Korakaki das entscheidende Duell für sich entschied. Damit holt Monika Karsch die erste bayerische Medaille in der Deutschen Olympiamannschaft. 

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Russlands Athleten für Paralympics gesperrt

Massive Doping-Verstöße als Ursache

Die russischen Behindertensportler sind wegen massiver Doping-Verstöße von den Paralympischen Spielen in Rio (7. bis 18. September) ausgeschlossen worden. Das gab das Internationale Paralympische Komitee (IPC) am Sonntag in Rio bekannt. Russlands Sportminister Witali Mutko kündigte umgehend den Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS an, um die Entscheidung anzufechten.

Das russische Anti-Doping-System ist gebrochen und korrupt. Es entspricht nicht dem Welt-Anti-Doping-Code und nicht dem Anti-Doping-Code des Internationalen Paralympischen Komitees", sagte IPC-Präsident Philip Craven: "Es werden keine russischen Athleten bei den Paralympics in Rio starten."

Präsident Friedhelm Julius Beucher vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) reagierte zustimmend auf die Entscheidung. "Das ist eine klare, unmissverständliche, aber auch mutige Entscheidung des IPC. Sie findet die ausdrückliche Zustimmung des DBS", sagte er dem SID: "Null-Toleranz-Politik lässt keine Alternative und keine Ausflüchte zu. Flächendeckendes Doping erlaubt auch keine Unschuldsvermutung. Der IPC hat konsequent reagiert."

Russlands Sportminister Witali Mutko sprach dagegen von einer "unbegreiflichen Entscheidung, jenseits aller Vorstellungsktraft". Er verstehe nicht, sagte Mutko der Nachrichtenagentur Interfax, "auf welcher Basis diese Entscheidung gefallen ist." Mutko sicherte dem Russischen Paralympischen Komitee "volle Unterstützung" zu.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) bewertete den Beschluss in einer Pressemitteilung inhaltlich nicht. Es betonte aber, dass die Situation im IPC "eine ganz andere als im IOC" sei. Der Größenunterschied lasse keinen Vergleich zu, das IOC habe sich mit viel mehr Verbänden auseinanderzusetzen.

Wegen der schweren Doping-Anschuldigungen auch gegen russische Behindertensportler im McLaren-Bericht hatte das IPC ein Ausschlussverfahren gegen den russischen Nationalverband eingeleitet. Der DBS hatte im Vorfeld einen Total-Ausschluss gefordert.

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Horrorsturz!

Nach den Stürzen beim gestrigen Rennen der Herren hoffte man, dass es bei den Damen ohne Sturz abgeht. Doch es kommt noch schlimmer.

Die auf Goldkurs liegende Niederländerin Annemiek van Vleuten ist knapp zehn Kilometer vor dem Ziel schwer gestürzt.
Bei der schwierigen Abfahrt von der Vista Chinesa rutschte ihr zunächst das Hinterrad weg, Van Vleuten stürzte über den Lenker auf die Bordsteinkante und blieb mit dem Rücken darauf regungslos liegen.
Trotz des Horrorsturzes wurde das Rennen fortgesetzt, das van Vleutens Landsfrau Anna van der Breggen gewann.
Unsere Fahrerinnen, die das Rennen anfangs mit gestalteten spielten am Ende keine Rolle. Lisa Brennauer war noch die Beste.
Aber was zählt das noch?
Jetzt zählt nur, dass die Holländerin keine bleibenden Schäden erlitten hat!

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Monika Karsch verpasst Finale

Die Regensburgerin erwischt beim Schießen mit der Luftpistole einen rabenschwarzen Tag.

Mit 379 Ringen beendet sie als enttäuschende 25. die Qualifikation, Vitalina Batsarashkina holt sich mit 390 Ringen den Sieg in der Qualifikation.

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Undankbarer vierter Platz für Barbara Engleder

Im 10m Luftgewehrschießen um nur 0,3 Ringe an der Medaille vorbei.

Das war sehr schade für die Triftenerin, die bei ihren vierten Olympischen Spielen wirklich hauchdünn die Segel streichen musste. Vor dem letzten Schuss lag sie sogar noch auch dem Silberrang. Der Sieg geht an die erst 19 jährige US Amerikanerin Thrashier vor den beiden Chinesinnen. Auch wenn es keine Medaille gibt, ein sehr gutes Ergebnis, das Hoffnung macht für das Kleinkaliber, denn Barabara "hat Blut geleckt!"

Selina Gschwandtner konnte das Finale als 13. leider nicht erreichen.

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Statistik der bayerischen Teilnehmer Rio 2016

Nicht nur sportliches Zahlenmaterial

Bevor sich die Sportlerinnen und Sportler im Rahmen der Olympischen Spiele von Rio 2016 auf die Jagd nach Weiten und Zeiten machen, haben wir einige Zahlen, auch abseits des Sportlichen, zu den bayerischen Teilnehmer/innen an den Spielen zusammengestellt.

Einige dieser statistischen Ergebnisse sind durchaus überraschend.

HIER geht`s zu den Zahlen.

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Ziel erreicht

Abschluss des OSP-Kurses „Bürokaufmann für Spitzensportler“

Sotschi-Teilnehmer Tommy Fischer (Skicross) und Team-Weltmeister Mario Nittel (Schießen) feierten Ende Juli ihren Berufsabschluss. Und nicht nur sie, sondern sieben weitere Leistungssportler und –sportlerinnen, meist vom Zoll oder aus der Sportförder-gruppe der Bundeswehr,  freuten sich über den erfolgreichen Abschluss des OSP-Kurses „Bürokaufmann für Spitzensportler“.

Herzlichen Dank an die Münchner und Traunsteiner Crew der Handwerkskammer, ohne die der sehenswerte Klassendurchschnitt von 2,7 nicht möglich gewesen wäre!

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Deutsche Slalomkanuten im Olympischen Dorf eingezogen

„Schießereien und Überfälle hatten wir schon“

Die deutschen Slalomkanuten sind als erste ins Olympische Dorf eingezogen. Im F.A.Z.-Interview erzählt ihr Trainer Michael Trummer vom ersten Rio-Stresstest, den Eindrücken aus der Unterkunft – und was sich sein Team sportlich ausrechnet.

Das komplette Interview gibt`s HIER

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Leichtathletik: U20-Weltmeisterschaften in Bydgoszcz (Polen)

Bronze für Katrin Fehm

Bydgoszcz (PL) (DLV, 25.07.2016) Bei der am vergangenen Wochenende zu Ende gegangenen U20-WM der Leichtathleten hat Katrin Fehm (SG Siemens Amberg) mit der 4 x 100m Staffel die Bronzemedaille gewonnen.

Die 17 Jahre junge U18-Europameisterin über 100 Meter rannte dann munter mit den U20-Athletinnen mit, bevor Eleni Frommann (LC Jena) ihre Stärke in der zweiten Kurve ausspielte und Chantal Butzek (LC Paderborn) den Stab gleichauf mit den USA (43,69 sec) und Frankreich (44,05 sec) übergeben konnte. Die USA schickten U20-Weltmeisterin Candace Hill ins Rennen, die Französinnen die Dritte über 200 Meter Estelle Raffai. Diese konnte Chantal Butzek nicht halten – wohl aber souverän den Bronzerang.

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CAS bestätigt IAAF-Ausschluss russischer Leichtathleten

IOC will bis 27. Juli über Russland-Ausschluss entscheiden

(sid, 21.07.2016) Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat den Ausschluss von 68 russischen Leichtathleten durch den Weltverband IAAF für rechtmäßig erklärt. Das gab die höchste sportrechtliche Instanz am Donnerstag bekannt. Einen entsprechenden Einspruch der 68 Athleten und des russischen NOK lehnte der CAS ab. Eine Urteilsbegründung gab es wegen der "Dringlichkeit der Sache" zunächst nicht, sie soll "so schnell wie möglich" nachgereicht werden.

Das Urteil gilt als wegweisend für eine Entscheidung des IOC bezüglich einer Sperre aller russischen Sportler für die Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Das IOC will sich bis zum kommenden Dienstag äußern.

"Ich kann nichts anderes ausdrücken als Bedauern", sagte der russische Sportminister Witali Mutko in einer ersten Stellungnahme direkt nach der Veröffentlichung des Urteils: "Wir werden nun unsere nächsten Schritte beraten. Ich denke, die Entscheidung ist auch politisch motivitiert und hat keine rechtliche Grundlage." Auch der Kreml äußerte sich entsprechend. "Die Idee einer kollektiven Schuld ist aus unserer Sicht nur schwer zu akzeptieren", sagte Dimitri Peskow, Sprecher von Präsident Wladimir Putin.

Die IAAF begrüßte dagegen die Entscheidung, der CAS habe mit seiner Entscheidung "Chancengleichheit geschaffen". IAAF-Präsident Sebastian Coe betonte dennoch, dass "dies kein Tag für triumphale Statements" sei.

Die IAAF hatte den russischen Verband RUSAF am 13. November 2015 wegen massiver Dopingverfehlungen suspendiert. Der Ausschluss war zuletzt am 17. Juni bestätigt worden. Demnach erhielten nur russische Leichtathleten für die Olympischen Spiele und andere internationale Wettkämpfe eine Startberechtigung, die nachweislich im Ausland lebten und nicht dem russischen Dopingsystem unterstanden.

Ausnahmegenehmigungen wurden nur der in den USA lebenden Weitspringerin Darja Klischina und Kronzeugin Julija Stepanowa erteilt. Alle anderen russischen Leichtathleten, darunter Stabhochsprung-Olympiasiegerin Yelena Isinbaeva, blieben gesperrt und klagten dagegen.

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NADA informiert Olympia-Teilnehmer

E-Learning-Kurzmodul zu Dopingkontrollen rund um die Olympischen Spiele

In Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) informiert die NADA alle deutschen Starter im Vorfeld der Olympischen Spiele per E-Learning-Kurzmodul über die Anti-Doping-Bestimmungen in Rio de Janeiro. Dafür ist die NADA vom 04. bis 31. Juli 2016 bei der Einkleidung der Athleten in Hannover vor Ort.

Aufgabe der NADA ist es, Sportlerinnen und Sportler frühzeitig zu schulen, dass sie mit den Regeln vertraut sind und Bescheid wissen. So erfahren sie beispielsweise im E-Learning-Kurzmodul alle wichtigen Fakten rund um die Kontrollen während der Olympischen Spiele.
Der DOSB erhält eine Liste der Athletinnen und Athleten, die das Kurzmodul durchlaufen haben. Diese Absolvierung gilt als Teilnahmevoraussetzung. Das E-Learning-Kurzmodul finden Sie unter folgendem Link -> E-Learning-Kurzmodul für Rio

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2. Nominierungsrunde des DOSB

16 weitere bayerische Sportler offiziell in Rio dabei

38 Tage vor dem Beginn der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Dienstag in Frankfurt/Main weitere 143 Athletinnen und Athleten aus 14 Sportarten für die Deutsche Olympiamannschaft nominiert.

Es war die zweite von insgesamt drei Nominierungsrunden. Am 31. Mai hatte der DOSB bereits 44 Athletinnen und Athleten, darunter 3 Alternate Athletes (Ersatzleute) nominiert, so dass jetzt bereits 187 Teilnehmer/innen für Rio feststehen. Die dritte Nominierungsrunde folgt am 12. Juli auch in Frankfurt/Main. In der Leichtathletik wurden in dieser Runde die Geher sowie die Deutschen Meister/innen mit Normerfüllung nominiert. Alle anderen Leichtathletinnen und -athleten sind in der dritten Runde dabei.

Die bayerischen Nominierten:

Judo: Tobias Englmaier (bis 60 kg / TSV München-Großhadern), Sebastian Seidl (bis 66 kg / TSV Abensberg)

Kanu/Slalom: Hannes Aigner (Einerkajak / Augsburger Kajak Verein), Melanie Pfeifer (Einerkajak / Kanu Schwaben Augsburg), Sideris Tasiadis (Einercanadier / Kanu Schwaben Augsburg)

Leichtathletik: Christina Hering (800 m, LG Stadtwerke München)

Radsport/Bahn: Anna Knauer (Omnium / Parkhotel Valkenburg Cycling Team)

Radsport/BMX: Nadja Pries (RC 1950 Erlangen)

Schießen Gewehr: Daniel Brodmeier (50 m Rifle Prone, 50 m Rifle 3 Positions / 1882 Saal), Barbara Engleder (50 m Rifle 3 Positions, 10 m Air Rifle / Bergschützen Voglarn), Selina Gschwandtner (10 m Air Rifle / Altschützen Reischach), Michael Janker (10 m Air Rifle / kgl. privil. FSG Diessen), Monika Karsch (25 m Pistol, 10 m Air Pistol / Hubertus Rott), Christian Reitz (25 Rapid Fire Pistol / HSG Regensburg)

Taekwondo: Rabia Gülec (bis 67 kg / TKD Özer), Tahir Gülec (bis 80 kg / TKD Özer)

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Nominierungsvorschläge des Deutschen Schützenbundes für Rio

Sechs bayerische Teilnehmer auf der Liste

Der Deutsche Schützenbund wird mit 17 Schützinnen und Schützen bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeriro (Brasilien) in das Rennen um Medaillen und Platzierungen gehen.

Aus Bayern werden, vorbehaltlich der Zustimmung seitens des DSB-Präsidiums und des Deutschen Olympischen Sportbundes, der die offizielle Nominierung vornehmen wird, folgende Schützinnen und Schützen vorgeschlagen:

Pistole

Monika Karsch (Regensburg)

Christian Reitz (Regensburg)

Gewehr

Barbara Engleder (Triftern)
Selina Gschwandtner (Reischach)

Daniel Brodmeier (Niederlauterbach)
Michael Janker (Hofstetten)

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Leichtathletik: DM in Kassel

Fabienne Kohlmann läuft zur Olympianorm

Kassel (18./19.06.2016) Die 26-Jährige Fabienne Kohlmann (LG Karlstadt-Gambach-Lohr) nahm bereits im 800-Meter-Vorlauf am ersten Tag der Deutschen Meisterschaften in Kassel einfach die Beine in die Hand und rannte einsam vornweg zur Olympia-Norm. Aufgrund von hartnäckigen Achillessehnen-Beschwerden mit Verzug in die Saison gestartet, hatte der WM-Halbfinalistin bisher das passende Rennen für einen Angriff auf den Richtwert gefehlt. Im Alleingang lief sie diesmal 2:00,49 Minuten.

„Ich hatte die letzten zwei Rennen versemmelt. Ich habe gewusst, dieses Wochenende heißt es für mich Alles oder Nichts. Ich habe zwei Chancen. Die erste Mission war, die Norm abzuhaken.“ kommentierte Fabienne Kohlmann ihre nicht erwartete Attacke. In 2:00,49 Minuten blieb sie deutlich unter dem für Rio geforderten Wert von 2:01,50 Minuten.

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Schwimmen: Bayerisches Duo schafft Olympia-Quali

Alexandra Wenk und Florian Vogel bestätigen Norm erneut

Alexandra Wenk und Florian Vogel haben beim Schwimm-Meeting im französischen Canet ihre Tickets für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro gelöst.

Während Vogel in 3:48,90 Minuten als Vierter über 400 Meter Freistil den zweiten Teil der Olympia-Norm erfüllte, machte die deutsche Rekordhalterin Alexandra Wenk als Fünfte über 100 m Schmetterling in 58,15 Sekunden die Qualifikation für Rio perfekt.

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Ernährungstipps für Rio

Tipps für Athleten und Betreuer

Die AG Ernährungsberatung an den Olympiastützpunkten für Athleten und Betreuer einige wertvolle Hinweise für den Umgang mit Speisen und Getränken rund um die Olympischen Spiele von Rio 2016 zusammengestellt.

Näheres HIER

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Leichtathletik: Christina Hering und Florian Orth mit Olympianorm

Jetzt vier bayerische Athleten mit Normerfüllung

(blv, 28.05.2016) Mission erfüllt: Das konnte Christina Hering nach einem nahezu perfekten Rennen in Dessau freudestrahlend behaupten. Ihr erklärtes Ziel war es gewesen, die Olympia-Norm (2:01,50 Minuten) zu knacken. In 2:00,37 Minuten kratzte die Deutsche Hallenmeisterin an der Zwei-Minuten-Grenze. "Mir fällt ein Stein vom Herzen, dass ich meine Leistungen aus dem Training endlich auf die Bahn bringen konnte", erklärte Hering. Trainingspartnerin Fabienne Kohlmann (LG Karlstadt-Gambach-Lohr) konnte wegen Achillessehnenproblemen noch nicht antreten, hofft aber noch in die Saison einsteigen zu können.

Auch Florian Orth (LG Telis Finanz Regensburg) hat es geschafft! Als Zweiter beim 5000-Meter-Rennen im belgischen Oordegem knackte er mit einer 61er-Schlussrunde die Olympianorm mit 13:23,67 Minuten. Für die LG Telis Finanz Regensburg ist das nun der dritte Athlet nach Anja Scherl und Philipp Pflieger (beide Marathon), der für die Olympischen Spiele in Rio planen kann, mit Christina Hering (LG Stadtwerke München) der vierte bayerische Sportler.

Es war erst sein dritter 5000-Meter-Lauf überhaupt und dann gleich der wichtigste in seinem bisherigem Sportlerleben. Jener, der ihn nach Rio zu den Olympischen Spielen bringen sollte. „Das Rennen ging gut los. Als ich merkte, dass das Tempo bis zum vierten Kilometer doch wenig, aber stetig nachließ, wurde ich doch ein wenig nervös. Ich wusste aber, dass ich hinten noch etwas drauf habe und am Ende hat’s dann gereicht. Kein Vergleich zum letzten Jahr, als ich unbeschwert hier meine Premiere mit 13:29 abliefern konnte. Der Druck war diesmal deutlich  zu spüren und mir fallen jetzt etliche Felsbrocken vom Herzen“, analysierte der Regensburger sein Rennen mit etwas Abstand zum hoch emotionalen Geschehen.

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Kanuslalom: EM in Liptovský Mikuláš

Gold für Melanie Pfeifer, Bronze für Hannes Aigner

Liptovský Mikuláš (Slowakei) (DKV, 14./15.05.2016) Die Augsburgerin Melanie Pfeifer hat bei den Kanu-Slalom-Europameisterschaften in Liptovský Mikuláš (Slowakei) den Titel im Kajak-Einer gewonnen. Die Leipziger David Schröder und Nico Bettge bescherten dem Team des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) eine weitere Bronzemedaille. In den Teamwettbewerben kamen Silber und Bronze hinzu.

Melanie Pfeifer war als Zehnte des Halbfinales zuerst ins Kajak-Einer-Finale der Damen gestartet. Ein kontrollierter, fehlerfreier Lauf war die Grundlage, die Kontrahentinnen zeigten Nerven und patzten. Die für Rio qualifizierte WM-Dritte musste im Ziel lange warten, bis das Ergebnis feststand. „Damit habe ich gar nicht gerechnet, dass ich hier gewinne. Da höre ich jetzt zum ersten Mal die Hymne“, sprudelte es aus den neuen Europameisterin heraus. „Heute war es extrem kalt, ich habe an den Händen gefroren, das war schon eine richtige Herausforderung, ich wollte so schnell wie möglich nach unten kommen!“ Silber und Bronze gingen an Ursa Kragelj (Slowenien) und Jana Dukatova (Slowakei). Jasmin Schornberg (Hamm) und Lisa Fritsche (Halle/S.) waren am Morgen im Halbfinale ausgeschieden und belegten die Plätze 19 und 20.

Der Augsburger Hannes Aigner hat am ersten Finaltag der Kanu-Slalom-Europameisterschaften in Liptovský Mikuláš (Slowakei) die Bronzemedaille im Kajak-Einer gewonnen. Die Canadier-Einer-Mannschaft der Damen bescherte dem Team des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) am Abend eine weitere bronzene Plakette.

Hinter den beiden Tschechen Jiri Prskavec und Vavrinec Hradilek, die am Ende nur eine hundertstel Sekunde trennte, holte der für Rio qualifizierte Hannes Aigner die erste Medaille für das DKV-Team. Aigner profitierte dabei von einer Ergebniskorrektur – die Kampfrichter hatten beim Slowenen Peter Kauzer zunächst eine Berührung übersehen, der Ex-Weltmeister fiel auf Platz vier zurück. „Bronze ist natürlich schön, schade, dass es nicht gleich auf Anhieb so war“, freute sich Aigner darum etwas später. „Das ist schon mal ein guter Erfolg. 2012 war das genauso, vielleicht heißt das ja irgendwas – dass ich das bei Olympia wiederholen kann, mal schauen“, so der Olympiadritte von London. Sebastian Schubert (Hamm) hatte den Finaleinzug als Zwölfter knapp verpasst, Paul Böckelmann (Leipzig) belegte im Halbfinale Platz 28.

„Es waren sehr schwierige spannende und anstrengende Tage hier bei der Europameisterschaft. Der Titel für Melanie und Bronze für Hannes sowie die Zweierbesatzung Schröder/Bettge sind ein Spitzenergebnis“, freute sich DKV-Cheftrainer Michael Trummer. „Das Team war auf der extrem schwierig ausgegangenen Strecke hochmotiviert und hat sich auf der Heimstrecke der starken Slowaken zum Start in die olympische Saison super präsentiert. Trotzdem gibt es noch Reserven, an denen wir bis zu den Spielen weiter konzentriert arbeiten werden.“

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Alexandra Wenk zum Vierten

Wieder Deutscher Rekord im Finale über 100m Butterfly

Berlin 8.05.2016: Alexandra Wenk (SG SWM München) hat nach ihrem Vorlauferfolg und Deutschem Rekord im Finale über 100m Butterfly ihren eigenen gerade 6 Stunden alten Rekord direkt noch einmal um 6/100 Sekunden auf 57,70 Sekunden geschraubt. Damit gelang der 21 jährigen Müncherin innerhalb 30 Stunden vier Deutsche Rekorde über die 200m Lagen und ihrer Paradedisziplin die 100m Butterfly. Der Deutsche Meistertitel und die Olympianorm für Rio waren da fast selbstverständige Zugabe.

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Alexandra Wenk setzt im Finale noch einen drauf

Deutscher Rekord, Olympianorm und Deutsche Meisterin über 200m Lagen

Berlin 7.5.2016 - Alexandra Wenk hat den 35 Jahre alten deutschen Rekord über 200 Meter Lagen geknackt und die Marke acht Stunden später noch einmal getoppt. Nach den 2:11,41 Minuten im Vorlauf schlug die Münchnerin der SG SWM im Finale als deutsche Meisterin in 2:11,33 noch einmal früher an. Bis zu den Titelkämpfen in Berlin hatte die Bestzeit von DDR-Schwimmerin Ute Geweniger vom 4. Juli 1981 fast 35 Jahre Bestand. Die 21-jährige Alexandra Wenk erfüllte mit der starken Vorstellung auch die halbe Norm für das Rio-Ticket.

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Lange Pause für Freund nach Operation

Hüft-OP: Skisprung-Weltmeister Severin Freund fällt lange aus

Der Skisprung-Weltmeister unterzieht sich nach seinem Sturz bei der Vierschanzentournee einer OP. Eine mehrmonatige Pause ist die Folge.Skisprung-Weltmeister Severin Freund muss nach einer Hüftoperation eine monatelange Pause einlegen.

Der 27-Jährige klagte seit seinem Sturz am 3. Januar bei der Vierschanzentournee in Innsbruck immer wieder über Schmerzen, am Mittwoch folgte daher der Eingriff in der Orthopädischen Chirurgie München.
"Die Trainingspause während meines Urlaubs brachte nicht die gewünschte Besserung. Im Gegenteil", sagte Freund, der erst in etwa vier Monaten wieder das Sprungtraining aufnehmen darf. Er werde sich nun "die notwendige Zeit nehmen, um im WM-Winter wieder voll angreifen zu können", sagte der Tournee-Zweite.

Bei der Operation wurde nach Angaben des Deutschen Skiverbandes (DSV) die Hüftgelenkslippe genäht und mit Knochenankern refixiert.

"Die Operation war nach Aussagen aller Fachärzte unausweichlich", sagte Bundestrainer Werner Schuster. Für Freund ist die Situation nicht neu, im April 2012 war er an der Lendenwirbelsäule operiert worden und verpasste ebenfalls einen Teil der Vorbereitung.

"Severin hatte im Laufe seiner großartigen Karriere schon mehrmals mit Verletzungen zu kämpfen, dabei aber immer bewiesen, dass er selbst nach eingeschränkten Vorbereitungen stärker als zuvor zurückkommen kann", sagte Schuster.

Nach dem Sturz am Bergisel hatte Freund zunächst die Tournee beendet und die deutsche Mannschaft wenig später bei der Skiflug-WM am Kulm zu Silber geführt. Anschließend wurde bei dem Niederbayern ein leichter Bandscheibenvorfall diagnostiziert, nach einer kurzen Wettkampfpause kam er aber in den Weltcup zurück und wurde Zweiter der Gesamtwertung.

Freund wird noch bis Freitag stationär in München behandelt. In etwa drei bis vier Wochen kann er mit der Rehabilitation beginnen.

Quelle: sport1

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DSV Adler in München

Skispringer zum Auftaktlehrgang am Olympiastützpunkt

München 2.05.2016: Cheftrainer Werner Schuster hat seine Topspringer zum Auftaktlehrgang der Sasison 2016/17 in München versammelt: "Für München sprachen die guten Trainingsbedingungen am Olympiastützpunkt im Olympiapark und die zentrale Erreichbarkeit. Außerdem haben wir den Lehrgang direkt mit einer Leistungsdiagnostik in München verbunden." Die Mannschaft bleibt bis Mittwoch und will auch dem FC Bayern im Champions Leage Spiel gegen Atletico Madrid die Daumen drücken.

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HiPP (Sport-)Website überarbeitet

Jetzt auch für mobile Endgeräte optimiert

Unser Kooperationspartner HiPP hat den Sportteil seiner Website überarbeitet.
Ab sofort ist es auch mit mobilen Endgeräten problemlos möglich, Näheres über die Einsatzgebiete von HiPP-Produkten im Sport zu erfahren.

Wer neugierig geworden ist: Reinschauen lohnt sich unter: www.hipp.de/sport/

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Meldonium

Stellungnahme des DOSB zur Diskussion

Der Deutsche Olympische Sportbund nimmt in einem Schreiben zur seit dem 1. Januar 2016 auf der Verbotsliste der WADA stehenden Substanz Meldonium Stellung.

Interessierte finden dieses Schreiben HIER

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Bob: Cheftrainer Christoph Langen tritt zurück

Nachfolger wird Rene Spies

Berchtesgaden (bsd/06.04.2016) Im Rahmen der aktuellen Trainersitzungen des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) in Berchtesgaden gab Bob-Cheftrainer Christoph Langen offiziell bekannt, dass er mit sofortiger Wirkung sein Amt niederlegt. Der seit vergangener Woche 54-jährige Ex-Soldat der Bundeswehr und ehemalige Leiter der Sportfördergruppe in Bischofswiesen-Strub wird zur nächsten Saison als Nachwuchstrainer in die Schweiz gehen.

BSD-Generalsekretär und Sportdirektor Thomas Schwab bedauerte die Entscheidung Langens, bestätigte allerdings, dass diese nicht plötzlich und unerwartet kam: „Natürlich wussten wir von seiner Unzufriedenheit in der Zusammenarbeit mit übergeordneten Partnerorganisationen. Hier gab es oft Schwierigkeiten und inzwischen hat sich das auf den Gesundheitszustand von Christoph ausgewirkt. Ich bedauere seine Entscheidung sehr, kann es aber verstehen“, so der 53-jährige Berchtesgadener Schwab.

Als aussichtsreichster Kandidat für den Posten des neuen Bob-Cheftrainers der deutschen Nationalmannschaft gilt Langens Co-Trainer René Spies aus Winterberg. Der 42-jährige Olympia-Fünfte war von 1991 bis 2007 Bobpilot und startete für den BSC Winterberg. Zu seinen  größten Erfolgen zählen der Sieg im Zweierbob-Gesamtweltcup 2001 und der EM-Titel im Zweierbob im Jahr 2003 auf seiner Heimbahn in Winterberg. Der zweimalige Deutsche Meister wurde bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City Sechster im Zweierbob und vier Jahre später in Turin Fünfter im Vierer. Von 2012 bis heute war der Diplom-Trainer aus Winterberg bereits als stellvertretender Cheftrainer neben Christoph Langen für die Geschicke der deutschen Bob-Nationalmannschaft verantwortlich.

Die Cheftrainer-Nachfolge soll vom BSD-Präsidium in seiner Sitzung am Freitag, 8. April 2016 geregelt werden. BSD-Präsident Andreas Trautvetter: „Wir bedauern Christophs Entscheidung, die er aus freien Stücken selbst so getroffen hat, sehr. Ich persönlich glaube aber, dass wir mit dem langjährigen Co-Cheftrainer René Spies eine perfekte Neubesetzung des Cheftrainerposten hätten.“

Der BSD dankt Christoph Langen für seine Erfolge! Der zweifache Olympiasieger war Cheftrainer der deutschen Bobsportler seit Juli 2010. In diesen knapp sechs Jahren holte der in Schönau am Königssee lebende vierfache Olympiamedaillen-Gewinner mit der deutschen Bob-Nationalmannschaft 22 Gold-, 23 Silber- und 17 Bronze-Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften.
Als aktiver Bobsportler gewann der Ausnahmeathlet Christoph Langen 17 Gold-, acht Silber- und fünf Bronzemedaillen bei Olympischen Winterspielen, Europa- und Weltmeisterschaften.

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Laura Dahlmeier gewinnt Wahl zum „Sportler des Monats“ März

Biathletin vor Bahnrad-Doppelweltmeister Joachim Eilers und Bogenschützin Lisa Unruh

Die Erwartungen an Laura Dahlmeier waren vor der Biathlon-WM in Oslo extrem hoch, jeder rechnete mit einer Medaille. Wie die 22-Jährige mit Druck umgehen kann, zeigte sie dann in beeindruckender Art und Weise. Nicht nur eine sondern fünf Medaillen brachte die  Garmisch-Partenkirchenerin mit nach Hause und wurde von den 3.800 Sporthilfe-geförderten Athleten mit zwei Dritteln der Stimmen zum „Sportler des Monats“ März gewählt.

Nicht weniger beeindruckend ist die WM-Bilanz von Bahnradfahrer Joachim Eilers. Bei der WM in London gewann er Gold im 1.000-Meter-Zeitfahren im Keirin und belegt nun Platz zwei bei der „Sportler des Monats“-Wahl. Auf Rang drei folgt Bogenschützin Lisa Unruh, die bei der Hallen-WM Gold mit dem Recurve-Bogen gewann.

Ergebnis:
1. Laura Dahlmeier (Biathlon): 66,9%
2. Joachim Eilers (Bahnrad): 23,2%
3. Lisa Unruh (Bogenschießen): 9,9%

Laura Dahlmeier war aus deutscher Sicht die überragende Athletin der WM in Oslo. Unbeeindruckt von den hohen Erwartungen gewann die Biathletin insgesamt fünf Medaillen: Gold in der Verfolgung, Silber im Massenstart sowie jeweils Bronze im Sprint, im 15-km-Einzelrennen und in der Staffel.

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Eiskunstlauf: WM in Boston

WM-Bronze für Savchenko/Massot

Boston (USA) (02.04.2016) Bei der Eiskunstlauf-WM in Boston gewinnen Aljona Savchenko und Bruno Massot (Oberstdorf) die Bronzemedaille.
 
Mit einem grandiosen dritten Platz hat sich die fünfmalige Paarlauf-Weltmeisterin Aljona Savchenko mit ihrem neuen Partner Bruno Massot eindrucksvoll im Kreis der Weltelite zurückgemeldet.

Bei den Welttitelkämpfen in Boston tanzten die beiden Oberstdorfer trotz kleinerer Fehler auf das Siegertreppchen.

Das erhoffte, aber nicht eingeplante Edelmetall verdienten sich die Schützlinge von Trainer Alexander König durch einen einfühlsamen Auftritt, der das Publikum mehrfach staunend raunen ließ.

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Eishockey: Frauen B-WM in Aalborg

Deutsche Frauen machen Aufstieg vorzeitig perfekt

Aalborg (DEN) (29.03.2016) Die deutschen Frauen haben den Wiederaufstieg in die Weltelite vorzeitig perfekt gemacht.

Bei der B-WM im dänischen Aalborg setzte sich die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) am Dienstag mit 5:0 (1:0, 0:0, 4:0) gegen Frankreich durch und holte den vierten Sieg im vierten Spiel.

Mit nun zwölf Punkten ist der Mannschaft von Bundestrainer Benjamin Hinterstocker der erste Platz auch von Verfolger Frankreich (neun) nicht mehr zu nehmen.
Kerstin Spielberger (3.), Andrea Lanzl (46.), Laura Kluge (47./54.) und Julia Zorn (60.) erzielten die Tore für die DEB-Auswahl, die im vergangenen Jahr aus der A-Gruppe abgestiegen war.

Bei den ersten drei Turnier-Auftritten hatte Deutschland die Slowakei (4:2), Gastgeber Dänemark (3:2) und Norwegen (3:0) bezwungen.

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Biathlon-Weltcup in Chanty-Mansijsk

Simon Schempp holt fünften Weltcupsieg

Chanty-Mansijsk (RUS) (19.03.2016) Simon Schempp ist im letzten Verfolgungsrennen der Saison sein fünfter Weltcupsieg im Biathlon-Winter 2015/16 gelungen.

Der 27-Jährige aus Uhingen, der bei der WM in Oslo die angestrebte Einzelmedaille verpasst hatte, kam im russischen Chanty-Mansijsk vor dem Norweger Johannes Thingnes Boe (+8,5 Sekunden) und seinem Teamkollegen Erik Lesser (+15,7) ins Ziel.

Schempp (3 Fehlschüsse) ließ Boe (1) auf der Schlussrunde keine Chance. Nach dem Sprint war er als Zweiter auf die Strecke gegangen.

Das hervorragende deutsche Resultat in Sibirien komplettierten Benedikt Doll (2) auf Platz fünf und der Sprint-Dritte Arnd Peiffer (4) auf Rang neun. Matthias Bischl (4) und Florian Graf (6) liefen auf die Plätze 41 und 46.

Bei den Damen raubte der Wind Laura Dahlmeier ihre Chancen auf die Massenstart-Kugel.
Die wetterbedingte Absage des Massenstarts beim Weltcup im russischen Chanty-Mansijsk hat Laura Dahlmeier die Chance geraubt, die kleine Kristallkugel für den Sieg in der Disziplinwertung zu gewinnen. Die 22-Jährige aus Partenkirchen hätte am Sonntag die Tschechin Gabriela Soukalova und Marie Dorin Habert aus Frankreich überholen können.

Aber auch ohne den (Teil-)Erfolg freute sich Dahlmeier, mit fünf Siegen und fünf Medaillen bei den Weltmeisterschaften die erfolgreichste Biathletin des Winters, über eine hervorragende Saison. "Es hat extrem viel Spaß gemacht und ich hätte im Leben nicht mit so vielen Medaillen und Podestplätzen gerechnet", schrieb Dahlmeier auf Facebook.

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Slopestyle-Weltcup in Spindlermühle

Silvia Mittermüller schreibt (Slopestyle-)Geschichte

Spindlermühle (CZE) (20.03.2016) Silvia Mittermüller hat Snowboard-Geschichte geschrieben. Die 32-Jährige aus Bischofswiesen gewann beim Saisonfinale in Spindlermühle/Tschechien als erste Deutsche einen Weltcup-Wettbewerb im Slopestyle.

Mittermüller setzte sich mit ihren 78,54 Punkten aus dem ersten von drei Läufen über verschiedene Hindernisse klar durch. Die Britin Katie Ormerod auf Platz zwei hatte knapp fünf Punkte Rückstand.

"Das ist super cool. Ich versuche immer, so viel Spaß zu haben und so gut zu fahren, wie ich kann. Dass ich tatsächlich gewonnen habe, ist natürlich das Sahnehäubchen", sagte Mittermüller: "Es ist schön, die Saison mit einem Europacup-Sieg anzufangen und mit einem Weltcup-Sieg zu beenden."

Bereits Mittermüllers Einzug ins Finale der Besten Sechs war eine Top-Leistung: Dieses Kunststück war in der noch jungen Disziplin Slopestyle, die seit 2010/11 im Weltcup gefahren wird, noch keiner Deutschen gelungen.

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Yakult-Produkte aktuell auf der Kölner Liste

Unbedenklichkeitsbescheinigung erneut erteilt

Die Produkte unseres Kooperationspartners, der Yakult Deutschland GmbH werden regelmäßig von der Deutschen Sporthochschule Köln auf ihre Unbedenklichkeit getestet. Alle drei Produktvarianten (Original, Plus und Light) scheinen mit Datum vom 10. März 2016 bereits auf der Kölner Liste auf.

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Biathlon-WM in Oslo (NOR)

Bronze für Laura Dahlmeier

Oslo (NOR) (09.03.2016) Nach Bronze im Sprint und Gold in der Verfolgung stürmt Laura Dahlmeier bei der WM in Oslo auch im Einzel aufs Podest.

Laura Dahlmeier riss die Augen weit auf, brannte erneut eine blitzschnelle Schlussrunde in die Loipe - und wurde schon wieder mit Edelmetall belohnt: Mit Bronze im Einzel über 15 km hat die 22-Jährige aus Partenkirchen bei der Biathlon-WM in Oslo im dritten Rennen ihre dritte Medaille gewonnen.
"Drittes Rennen, dritte Medaille - das ist der Wahnsinn", sagte Dahlmeier, die aufgrund ihrer zwei Schießfehler "nicht ganz zufrieden" mit dem Rennen war. Dass es am Ende doch reichte, genoss sie in vollen Zügen. "Es ist wirklich schön, dass es gerade so gut läuft."

Die passionierte Bergsteigerin ging ihr Rennen zwar sehr verhalten an, steigerte sich aber von Runde zu Runde und schnappte sich ihre dritte Medaille aufgrund einer bärenstarken Schlussrunde.

Einzig im Schießen schwächelte Dahlmeier etwas. Im Vergleich zum Gold-Lauf in der Verfolgung gelang es ihr am Mittwoch nicht, alle 20 Scheiben abzuräumen - und das tat doppelt weh. Denn die beiden Fehler im ersten und dritten Anschlag liegend hätte sie mit einer jeweiligen Strafrunde durchaus kompensieren können. Da im Einzel jeder Fehlschuss aber mit einer ganzen Strafminute bestraft wird, sprang am Ende "nur" Platz drei heraus.

Beim französischen Doppelsieg gewann Marie Dorin Habert ihre zweite Goldmedaille in Oslo, Silber ging an ihre Teamkollegin Anais Bescond (+12,2 Sekunden). Dahlmeier hatte nach dem längsten Frauenrennen 1:17,8 Minuten Rückstand auf Dorin Habert.

Zweitbeste Deutsche war Franziska Hildebrand als Sechste.

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Alpine Junioren-Weltmeisterschaft in Sotschi (RUS)

Slalom-Gold für Elisabeth Willibald

Sotschi (RUS) 05.03.2016) Mit zwei Paukenschlägen haben die deutschen Ski-Rennläufer die Junioren-Weltmeisterschaften im russischen Sotschi beendet. Am letzten Wettkampftag auf den Olympiapisten von 2014 gab es in den Slalom-Rennen Gold für Elisabeth Willibald (Jachenau) sowie überraschend Silber für Frederik Norys (Garmisch-Partenkirchen). Zuvor hatte Katrin Hirtl-Stanggassinger (Schönau am Königssee) Silber in der Super-Kombination gewonnen.

Willibald siegte nach Bestzeit im ersten Lauf vor den Österreicherinnen Katharina Gallhuber (+0,29 Sekunden) und Katharina Huber (+1,15). Die 20-Jährige war bereits achtmal im Weltcup gestartet und hatte im Januar Rang 15 beim Slalom im österreichischen Flachau belegt. Der 19 Jahre alte Norys fuhr mit Bestzeit im zweiten Lauf noch vom fünften auf den zweiten Platz, 0,65 Sekunden hinter Istok Rodes.

Willibalds Goldmedaille war die erste für die Junioren des DSV seit 2010. Damals hatte Christina Geiger ebenfalls den Slalom gewonnen. Die letzte Medaille bei den Junioren hatte 2014 in der Abfahrt Thomas Dreßen geholt.

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Snowboard: Weltcup in Winterberg

Ramona Hofmeister Sensationsdritte

Winterberg (GER) (06.03.2016) Ramona Hofmeister (Bischofswiesen, 19) hat beim Saisonfinale der Raceboarder in Winterberg die Ehre der deutschen Snowboarder verteidigt. Beim einzigen Heimweltcup der alpinen Snowboarder fuhr das Nachwuchsass im letzten Parallelslalom des Winters mit Platz drei hinter Alena Zavarzina (RUS) und Ina Meschik (AUT) das beste Ergebnis ihrer Karriere ein.

„Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich bin mit keinen Erwartungen in das heutige Finale gegangen, weil ich flache Pisten nicht so gerne mag. Steile Hänge liegen mir eigentlich mehr. Aber das war mega, auch der Jump im Rennen hat mir sehr getaugt“, freute sich die Überraschungsdritte über ihren Coup auf dem Poppenberghang.

Anke Karstens (Bernau, 30) als Zwölfte und Melanie Hochreiter (Bischofswiesen, 19), die ihre erste Finalteilnahme als 15te beendete, rundeten die starke Vorstellung der deutschen Damen im Hochsauerland ab.

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Langlauf Tipps: Techniktraining auch für Hobbyathleten

Empfehlungen von Michael Veith in Buchform

(B5aktuell, 25.02.2016) Er macht den Biathletinnen schnelle Beine: Michael Veith, Trainingswissenschaftler am Olympiastützpunkt Bayern.
Doch nicht nur Spitzensportler sollten an der Langlauftechnik feilen, auch für Hobbysportler hat Veith gute Tipps.

Der 35-jährige Veith bemüht sich vor allem darum, die Technik der Athletinnen in der Loipe zu verbessern. Doch auch Hobbysportler können sich da verbessern. Gerade bei der Skatingtechnik, die aus drei Laufkomponenten besteht, eignen sich viele Läufer Mischformen an, die dann zu überflüssigem Kraftverbrauch führen, vor allem beim Anstieg. Helfen hierbei können Lehr-DVDs oder Videos im Internet.

Bei der klassischen Technik sind die technischen Finessen vor allem für Spitzenläufer relevant, da geht es insbesondere um Beinabdruck und Armarbeit.

Wer genau wissen möchte, was an seiner Technik falsch und richtig ist, kann sich auf Video aufnehmen lassen und diese Bewegungsabläufe dann mit einem Lehrvideo vergleichen. Sinnvoll sind auch Technikkurse, die von Vereinen oder Lauflaufschulen regelmäßig angeboten werden.

Wer sich intensiver mit den unterschiedlichen Langlauf-Techniken und der optimalen Ausführung beschäftigen möchte, bekommt mit dem offiziellen „DSV-Lehrplan Skilanglauf“ die perfekte Lektüre an die Hand. Das umfassende Handbuch kann über den DSV-Shop online erworben werden. Außerdem ist das neue „DSV-Übungshandbuch: Skilanglauf – Lernen leicht gemacht“ unter www.dsvaktiv-shop.de für 11,90 € erhältlich.

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Skicross-Weltcup in Pyeongchang

Paul Eckert erfolgreich bei Olympia-Test

Bokwang (28.02.2016) Angeführt von Paul Eckert ist den deutschen Skicrossern beim Olympia-Test in Südkorea ein starker Wettkampf gelungen. Der 25-Jährige wurde Zweiter und holte damit das beste Weltcup-Resultat seiner Karriere.

"Das war ein geiler Tag. Mir hat der Kurs schon die letzten Tage ganz gut getaugt», sagte Eckert nach dem dritten Podestergebnis seiner Laufbahn. «Es wurde von Heat zu Heat besser. Am Ende ist es der zweite Platz geworden und ich bin super happy damit", betonte er. Auf dem Parcours für die Winterspiele 2018 im Bokwang Phoenix Park musste er sich im Finale nur dem Franzosen Bastien Midol geschlagen geben.

Bei den Damen sorgte Heidi Zacher auf Rang fünf für das beste Ergebnis aus deutscher Sicht. Margarethe Aschauer wurde 13. Der Sieg ging an Weltmeisterin Andrea Limbacher aus Österreich. Der letzte Skicross-Weltcup des Winters steht für den kommenden Freitag an.

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Skispringen: Weltcup in Almaty

Severin Freund springt zweimal aufs Podest

Almaty (KAZ) (27.02.2016) Mit seinem Doppelschlag in Almaty hat sich der slowenische Topstar  Peter Prevc nach dem Sieg bei der Vierschanzentournee und der Flug-WM auch den Gesamtweltcup gesichert.
Sein Vorgänger Freund durfte sich derweil über zwei ganz starke Wettkämpfe mit Platz drei und zwei freuen.

"Peter hat noch mal dazugelernt und ist noch mal konstanter geworden, auch wenn das kaum noch möglich war. Hut ab!", sagte der 27 Jahre alte Freund, während Prevc kurz und knapp festhielt: "Das war ein großartiger Winter."
Nach Sprüngen auf 139,5 und 139,0 m lag Prevc in Almaty mit 325,9 Punkten deutlich vor Freund (137,0+141,5/314,3), der wie bei seinem dritten Platz am Samstag auf das Podest sprang und in seinem zweiten Versuch einen Schanzenrekord aufstellte.

"Das war noch mal ein richtig cooles Ding, es ist hier echt gut für mich gelaufen", sagte Freund, der seine elfte Top-3-Platzierung in diesem Winter feierte. "Für Severin war es ein toller Abschluss hier, das war fast seine bester Wettkampf in diesem Winter", sagte Bundestrainer Werner Schuster.

Im Gesamtweltcup hat Prevc nicht mehr aufholbare 619 Punkte Vorsprung vor Freund, der ihm im Vorjahr noch die Kristallkugel vor der Nase weggeschnappt hatte - damals waren beide Kontrahenten punktgleich, Freund hatte allerdings mehr Siege auf dem Konto.

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Nordische Kombination: Weltcup in Kuopio/Finnland

Johannes Rydzek feiert ersten Saisonsieg

Kuopio (FIN) 23.02.2016) Weltmeister Johannes Rydzek hat beim Weltcup in Kuopio/Finnland seinen ersten Saisonsieg gefeiert. Der 24-Jährige aus Oberstdorf gewann klar vor dem Japaner Akito Watabe und sorgte im 15. Einzelwettkampf des Winters für den elften deutschen Erfolg. Dritter wurde der Österreicher Wilhelm Denifl.

Für Rydzek war es der sechste Weltcup-Sieg seiner Karriere und der erste seit November 2014 in Kuusamo. In dieser Saison war der Allgäuer sogar noch ohne Podestplatz geblieben. Fabian Rießle (Breitnau) wurde zwei Tage nach seinem Sieg in Lahti Fünfter. Olympiasieger Eric Frenzel (Oberwiesenthal) musste sich mit Rang sieben begnügen, bleibt aber im Gesamtweltcup vorne.

Rydzek hatte zuletzt Probleme auf der Schanze, in Kuopio flog er jedoch auf starke 127,0 m und belegte den fünften Platz. Die 34 Sekunden Rückstand auf Watabe holte er in der Loipe nach sechs der zehn Kilometer auf, am letzten Anstieg setzte er die entscheidende Attacke.
Er hatte im Ziel 6,2 Sekunden Vorsprung auf Watabe, der zum achten Mal in dieser Saison Zweiter wurde und weiter auf den ersten Sieg des Winters warten muss. "Ein Deutscher ist immer in der Nähe. Eric hatte keinen guten Sprung, aber jetzt war es eben ein anderer", sagte der Japaner.

Rydzek hatte zuletzt auf der Schanze geschwächelt, in Kuopio flog er jedoch auf starke 127,0 m und belegte den fünften Platz. Die 34 Sekunden Rückstand auf Watabe hatte er in der Loipe nach sechs der zehn Kilometer aufgeholt, am letzten Anstieg setzte er die entscheidende Attacke.

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Rodeln: Weltcup in Winterberg

Tobias Wendl und Tobias Arlt Gesamtweltcupsieger

Winterberg (bsd/20.02.2016) Toni Eggert/Sascha Benecken (BRC Ilsenburg-Harz/RT Suhl) haben das letzte Duell der Saison gegen ihre Teamkollegen aus Bayern für sich entschieden. Die Vize-Weltmeister gewannen am Samstag das Weltcup-Finale in Winterberg und verwiesen das bayerische Duo Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee) um fast vier Zehntelsekunden auf Platz zwei.

Die beiden Bayern konnten sich mit Platz zwei jedoch ihren bereits vierten Gesamtweltcup-Sieg sichern.

Damit gingen alle Gesamtweltcup-Trophäen an die bayerischen Kufenkünstler der Trainingsgruppe Sonnenschein.

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Nordische Kombination: Weltcup in Lahti

Rydzek/Rießle gewinnen Teamsprint

Lahti (FIN) (20.02.2016) Die Kombinierer Johannes Rydzek und Fabian Rießle haben wie im Vorjahr den Weltcup-Teamsprint im finnischen Lahti gewonnen. Das deutsche Duo profitierte auf der WM-Strecke des kommenden Jahres allerdings vom erneuten Pech des Norwegers Jarl Magnus Riiber.
Der 18-Jährige, der am Freitag kurz vor dem Ziel falsch abgebogen war, verletzte sich auf der letzten Runde an der Schulter und musste das Duell um den Sieg aufgeben.

"Auf einmal hieß es: Du kannst gemütlich zu Ende laufen. Dann habe ich zurückgeschaut und auf weiter Flur keinen mehr gesehen", sagte Schlussläufer Rießle.

Im Ziel hatte das deutsche Duo 18 Sekunden Vosprung auf die Österreicher Lukas Klapfer und Bernhard Gruber. Tino Edelmann und Manuel Faißt (Zella-Mehlis/Baiersbronn) verloren den Sprint um Platz drei gegen Österreich II mit Philipp Orter und Franz-Josef Rehrl.

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Ski alpin: Weltcup in Yuzawa Nueba

Felix Neureuther macht das Dutzend voll

Yuzawa Nueba (JAP) (14.02.2016) Freud und Leid lagen nur ein paar Meter auseinander. Felix Neureuther lächelte, glückselig, aber den großen Gefühlsausbruch wollte er sich nach seinem zwölften Weltcupsieg erst mal nicht gönnen.

Stattdessen stapfte er fast ein wenig zögerlich durch den Regen im japanischen Yuzawa Naeba auf Fritz Dopfer zu, die beiden klatschten sich kurz ab, doch die Geste wirkte eher, als wolle Neureuther sich entschuldigen dafür, dass er das Rennen gewonnen hatte - und nicht Dopfer.

"Es ist ein sehr, sehr gutes Gefühl", sagte Neureuther ein wenig später über seinen ersten Saisonsieg - Dopfer dagegen konnte einem fast leid tun. Er war, wie im Riesenslalom am Tag zuvor, nach dem ersten Lauf auf Rang eins gelegen.

Neureuther gelang am Mount Naeba ein prima zweiter Lauf, er ging bei Nebel und Regen volles Risiko - und behielt trotzdem den Durchblick.

In der Weltcup-Wertung kletterte er damit auf Rang drei hinter Henrik Kristoffersen aus Norwegen (716), der im Slalom Siebter wurde, sowie Marcel Hirscher aus Österreich (500), der im ersten Lauf schon am vierten Tor einfädelte und aufgeben musste.

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Informationen zum Zika Virus

DOSB spricht Empfehlungen aus

Mit Blick auf die Olympischen Spiele 2016 in Rio sowie ggf. darauf vorbereitende Aufenthalte in Brasilien informiert der Deutsche Olympische Sportbund mit beigefügtem Schreiben über die Zika Virus-Erkrankung.

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Ski alpin: Weltcup in Garmisch-Partenkirchen

Viktoria Rebensburg zweimal auf dem Podest

Garmisch-Partenkirchen (06./07.02.2016) Viktoria Rebensburg riss strahlend die rechte Faust in die Höhe und jubelte dem begeisterten Publikum zu. Mit Rang zwei im Super-G - sogar vor Speed-Königin Lindsey Vonn - krönte die 26-Jährige ein tolles und "ganz spezielles" Heim-Wochenende auf der anspruchsvollen Kandahar in Garmisch-Partenkirchen.
"Ich bin super happy. Ich genieße das richtig. Es waren zwei extrem schöne Tage. Vor Lindsey zu sein, ist schon schön, sie war zuletzt sehr dominant", sagte eine überglückliche Rebensburg nach ihrer besten Super-G-Leistung des Winters mit einem breiten Grinsen.
Da gab es im Zielraum von der in dieser Saison überragenden Amerikanerin auch einen anerkennenden Klaps auf die Schulter.
Nur 0,15 Sekunden, "ein Wimpernschlag", fehlten Rebensburg auf die Schweizerin Lara Gut (1:20,51 Minuten) und zum dritten Saisonsieg. Vonn, die ihren 77. Weltcupsieg etwas überraschend verpasste, musste sich mit Rang drei begnügen (0,23 Sekunden zurück).

Bereits am Samstag hatte Rebensburg mit dem dritten Platz in der Abfahrt hinter Seriensiegerin Vonn und Fabienne Suter (Schweiz) ihre bärenstarke Form bestätigt.

Zum ersten Mal seit fünf Jahren gelang es damit einer DSV-Läuferin, vier Mal in Serie auf das Podest zu fahren. Dies hatte zuletzt Maria Höfl-Riesch im Februar/März 2011 geschafft.

"Das waren zwei Superläufe. Ich bin extrem stolz, dass es so gelungen ist. Das ist eine starke Leistung, aber jetzt geht es weiter", sagte Rebensburg, die nach einem zähen Start in den Winter inzwischen auch ihren dritten Platz im Gesamt-Weltcup gefestigt hat: "Ich versuche einfach, jedes Rennen für sich zu nehmen. Dann schauen wir mal, was dabei herauskommt."

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EdS München: Neue Homepage freigeschaltet

Alle Infos für Eltern und Schüler an einem Ort

Die neue Homepage der Eliteschule des Sports München, des Gymnasiums München-Nord ist seit heute online.

Unter www.gym-muc-nord.de/ beantwortet die Internetpräsenz alle wichtigen Fragen bezüglich: Wer kann wann unter welchen Voraussetzungen wie auf die neue Eliteschule des Sports wechseln.

Einfach mal reichschauen lohnt sich garantiert.

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SURF: Effektive Förderung des Sports durch verlässliche Daten

Neues Sportinformationsportal des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp)

Zur effektiven Förderung des Sports stellt das Bundesinstitut für Sportwissenschaft ab Februar 2016 seine kostenfreien und öffentlichen Datenbanken in dem eigens entwickelten Portal „Sport Und Recherche im Fokus“ (SURF) unter www.BISp-SURF.de zur Verfügung. „Wir helfen dem Sport – das ist unser Credo und dazu leisten wir mit SURF einen umfassenden Beitrag“, präsentiert BISp- Direktor Jürgen Fischer das neue Informationssystem und ergänzt: „Unabhängig davon, ob Sie verlässliche Erkenntnisse zur sozialen oder wirtschaftlichen Funktion des Sports, zur Trainingssteuerung und -gestaltung oder zum Sportstättenbau benötigen, bei uns werden Sie fündig! SURF ist ein ideales Werkzeug zur Koordinierung und Steuerung der Förderung des Sports und damit zur Unterstützung des Sports als gesellschaftliches Gut.“

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Ski alpin: Weltcup-Riesenslalom in Maribor

Viktoria Rebensburg gewinnt

Maribor (SLO) (30.01.2016) Viktoria Rebensburg hat beim Weltcup-Riesenslalom im slowenischen Maribor ihren zweiten Saisonsieg gefeiert.
Die 26-Jährige setzte sich bei frühlingshaften Verhältnissen mit einem Vorsprung von 0,32 Sekunden auf Ana Drev aus Slowenien durch. Dritte wurde Tina Weirather (Liechtenstein/+0,34).

"Es war von oben bis unten Vollchaos, das ist schon am dritten Tor losgegangen", sagte Rebensburg in der ARD über ihre alles andere als perfekte Fahrt im Finale, das sie als Zweite des ersten Laufs angegangen war. "Ich habe es im Ziel überhaupt nicht glauben können", ergänzte sie, "weil ich dachte, ich bin Zehnte oder so. Das macht den Sieg umso schöner."

Vor zwei Wochen hatte Rebensburg bereits den Riesenslalom in Flachau gewonnen.

Der zehnte Weltcup-Sieg in ihrer Spezialdisziplin war der zwölfte insgesamt für die Olympiasiegerin von 2010.
Damit ist Rebensburg in der "ewigen" deutschen Bestenliste nun alleinige Nummer 5 hinter Katja Seizinger (36 Siege), Maria Höfl-Riesch (27), Hilde Gerg (20) und Martina Ertl-Renz (14).

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Ski alpin: Nacht-Slalom in Schladming

Neureuther wirft Sieg weg, Stehle sensationell auf Platz 4

Schladming (AUT) (26.01.2016) Das Ziel war nur noch wenige Tore entfernt, Felix Neureuther war auf Siegkurs - dann passierte es: Der 31 Jahre alte Partenkirchner, überlegen Führender nach dem ersten Lauf, fädelte ein, ein Aufschrei ging durch die Menge der mehr als 40.000 Zuschauer am Rande der Planai im österreichischen Schladming.

Neureuther rutschte neben die Piste und senkte den Kopf. Im ersten Durchgang war ihm ein Traumlauf gelungen, im zweiten folgte ein kleiner Albtraum. "Das ist schon sehr schade", sagte Neureuther, "ein Einfädler ist immer ein bisschen bitter, aber im Endeffekt war es mein Fehler."

Des einen Leid, des anderen Freud': Durch Neureuthers Aus stand Henrik Kristoffersen (Norwegen) im siebten Slalom der Saison zum sechsten Mal ganz oben auf dem Siegerpodest, erneut und wie zwei Tage zuvor in Kitzbühel gewann er vor Marcel Hirscher (Österreich/+0,61 Sekunden), der sich von Rang 22 nach dem ersten Lauf verbesserte. Dritter wurde Vorjahressieger Alexander Choroschilow aus Russland (+0,77).

Und obwohl Neureuther nach einer beruhigenden Führung nach dem ersten Lauf seinen zwölften Weltcupsieg in dieser Saison verpasste, gab es Grund zur Freude im deutschen Lager: Dominik Stehle (Obermaiselstein), mit der hohen Startnummer 39 ins Rennen gegangen, erzielte als herausragender Vierter das beste Weltcup-Resultat seiner Karriere.

Nur knapp dahinter auf Rang fünf reihte sich Fritz Dopfer (Garmisch) ein. Linus Strasser (München) belegte Rang 23.
Brillen-Panne bei Hirscher

Das Ausscheiden von Neureuther war umso bitterer, als er im ersten Durchgang die Konkurrenz in Grund und Boden gefahren hatte: 1,10 Sekunden vor dem drittplatzierten Kristoffersen, 2,59 Sekunden vor Hirscher: Der Österreicher fuhr allerdings im ersten Lauf mit einer Brille, in der die Scheibe falsch herum eingesetzt war, sie beschlug deshalb nach wenigen Toren. "Die beschichtete Seite war auf der falschen Seite", berichtete Hirscher: "Shit happens."

Neureuther kann sich damit trösten, trotzdem einen wichtigen, womöglich entscheidenden Schritt vorwärts gemacht zu haben. Am Dienstag hatte er im Training nach langem Herumtüfteln wieder mal einen neuen Skischuh ausprobiert - prompt fühlte er sich wie neugeboren. "Ich habe zum ersten Mal seit Oktober wieder das Gefühl gehabt, dass ich Ski fahren kann", sagte Neureuther. Deswegen blieb er trotz des Ausscheidens positiv gestimmt: "Man hat gesehen, dass ich zurück bin."

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Bob: Junioren-WM in Winterberg

Team Johannes Lochner Junioren-Weltmeister im Zweier und Vierer

Winterberg (bsd/23.01.2016) Die favorisierten WM-Zweiten Johannes Lochner und Joshua Bluhm bestätigten mit dem Weltmeistertitel bei den Junioren ihre überragende Form mit einer makellosen Bilanz von zwölf Siegen in zwölf Rennen im Europacup diesen Winter. Mit einer Gesamtzeit von 1:51,24 Minuten nach zwei Rennläufen siegten Lochner/Bluhm souverän vor dem Team Christoph Hafer/Marc Rademacher (Bad Feilnbach/+ 0,30)

Am Tag darauf raste auch die Vierer-Crew von Johannes Lochner mit Joshua Bluhm, Sebastian Mrowka und Matthias Sommer (BSC Winterberg) mit zweimal Start- und Laufbestzeit zum Titel.

Etwas überraschend betrug der Vorsprung der favorisierten Lochner-Besatzung nach dem ersten Durchgang nur drei Hundertstelsekunden auf das Team des österreichischen Piloten Benjamin Maier. Maier hatte im zweiten Lauf allerdings etwas Pech am Start und die Lochner-Crew konnte mit einem perfekten Lauf den Abstand auf  64 Hundertstelsekunden, nach zwei Läufen, ausbauen. Auf dem Bronzerang fuhr das Team von Dominik Dvorak aus Tschechien (+ 0,99).

Das Erfreuliche am Rande: Allen Junioren-Weltmeistern der IBSF-Disziplinen gibt der internationale Verband eine Startberechtigung zur WM in  Innsbruck-Igls.

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Skeleton: Junioren-WM in Winterberg

Kilian von Schleinitz JWM-Zweiter, Anna Fernstädt Dritte

Winterberg (bsd/23.01.2016) Silber und Bronze im Skeleton bei der Junioren-WM in Winterberg holten am Samstag zwei Sportler vom WSV Königssee. Kilian von Schleinitz und Anna Fernstädt überzeugten mit Podestplätzen bei den Siegen von Nikita Tregybov (RUS) sowie Lelde Pridulena (LAT).

Mit der schnellsten Laufzeit im zweiten Durchgang und am Ende nur acht Hundertstelsekunden Rückstand auf Sieger Tregybov holte der 21-jährige von Schleinitz WM-Silber. Bronze ging an Mattia Gaspari aus Italien, mit 37 Hundertsteln Rückstand auf den Sieger. Die beiden weiteren Starter aus  Königssee Dominic Rady (+0,53) und Martin Rosenberger (+1,04) kamen auf die ausgezeichneten Ränge vier und fünf.

In der Frauen-Konkurrenz fuhr die Lettin Lelde Pridulena souverän zum WM-Titel bei den Juniorinnen. Mit Kimberley Bos raste eine Niederländerin  (+0,35) auf Rang zwei. Die Dritte der deutschen Meisterschaften Anna Fernstädt (+ 0,54) verwies mit der zweitbesten Zeit im zweiten Durchgang die ehemalige Junioren-Weltmeisterin und Olympia-Dritte Elena Nikitina aus Russland (+ 0,64) auf Rang vier.

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Ski alpin: Weltcup in Cortina d'Ampezzo

Platz drei für Viktoria Rebensburg

Cortina d'Ampezzo (ITA) (24.01.2016)  Viktoria Rebensburg ist trotz einer wahren Chaosfahrt beim Weltcup-Super-G von Cortina d'Ampezzo aufs "Stockerl" gerast.
Die Riesenslalom-Olympiasiegerin von 2010 hatte auf der Tofana-Piste große Probleme und beim letzten Sprung mit aufgestellten Skiern kurze Zeit Rücklage, rettete sich aber ins Ziel.

"Mit der Platzierung bin ich sehr zufrieden, aber die Fahrt war nicht gut", sagte Rebensburg in der ARD. Über einen schweren Fehler im Mittelteil sagte sie: "Ich habe da einen kurzen Bremsschwung reingehauen, kurz Brotzeit gemacht, das war ein bisschen blöd."

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Gymnasium München-Nord: Neuer Schulleiter berufen

Leonhard Baur übernimmt

Leonhard Baur, ehemals am Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus tätig und gegenwärtig stellvertretender Schulleiter des Ernst-Mach Gymnasiums Haar ist mit sofortiger Wirkung zum Schulleiter des neuen Gymnasiums München-Nord ernannt worden.

Im Rahmen seiner Tätigkeit im Kultusministerium war Baur unter anderem mitverantwortlich für das Projekt Partnerschulen des Wintersports.
Er gilt als exzellenter Kenner der Sportszene und damit als eine Ideallösung für die zukünftigen Aufgaben am Standort München.

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Rodeln: Weltcup in Oberhof

Die Bayern kommen gewaltig

Oberhof (GER) (bsd/16./17.01.2015) Olympiasieger Felix Loch (RC Berchtesgaden) fuhr beim 6. Rennrodel-Weltcup im thüringischen Oberhof seinen vierten Sieg in Folge ein. Mit Bahnrekord im ersten Lauf und einem Vorsprung von fast vier Zehntelsekunden nach zwei Läufen dominierte er die Konkurrenz und verwies seine Teamkollegen Andi Langenhan (RC Zella-Mehlis) und Ralf Palik (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) auf die Plätze. Felix Loch setzte seine Serie in Oberhof mit nun sechs Siegen in Folge fort und übernimmt die Gesamtweltcupführung vor dem Österreicher Wolfgang Kindl.

Im Doppelsitzer haben die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee) für einen weiteren Sieg gesorgt. Die beiden Bayern setzten sich am Sonntag mit einer sensationellen Leistung gegen ihre Teamkollegen Toni Eggert/Sascha Benecken (BRC Ilsenburg-Harz/RT Suhl) und den Österreichern Penz/Fischler durch.
Im ersten Lauf pulverisierte das bayerische Duo den alten Bahnrekord um mehr als eine halbe Sekunde und gewann mit einem Vorsprung von sechs Zehntelsekunden. Damit setzten die mehrfachen Weltmeister ein Ausrufezeichen in Richtung WM.

Bei den Damen konnte sich Olympiasiegerin Natalie Geisenberger mit Rang zwei die Gesamtweltcup-Führung sichern. Sie liegt nun mit 9 Zählern vor der heute achtplatzierten US-Amerikanerin Summer Britcher (571 Punkte).

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Skeleton: Weltcup in Park City (USA)

Erneuter Erfolg für Tina Hermann

Park City (USA) (bsd/16.01.2016) Beim fünften Skeleton Weltcup am 16. Januar 2016 im amerikanischen Park City holte Tina Hermann ihren dritten Weltcupsieg. Die 23-jährige Bundespolizistin überzeugte mit zwei Laufbestzeiten im Utah Olympic Park und baute damit ihre Weltcupführung weiter aus.

Die junge Athletin vom WSV Königssee ist damit in fünf Weltcup-Rennen viermal auf das Podium gerast und nur einmal, in Lake Placid, mit Rang vier knapp daran vorbei.

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Biathlon: Weltcup in Ruhpolding

Deutsche Frauenstaffel verpasst den Sieg knapp

Ruhpolding (GER) (16./17.01.2016) In einem irren Rennen in Ruhpolding verpasst die deutsche Staffel den Sieg um Haaresbreite. Gössner bringt Deutschland ins Hintertreffen, doch Hammerschmidt rettet das Team.

Das Quartett des Deutschen Skiverbandes (DSV) mit Karolin Horchler, Miriam Gössner, Maren Hammerschmidt und Laura Dahlmeier musste sich nach 4x6 km im Schlusssprint nur der Ukraine geschlagen geben. Dritter wurde Italien.

"Am Schluss ist es etwas blöd gelaufen, das war schade und ein bisschen unglücklich", sagte Dahlmeier, die Olena Pidhruschna auf den letzten Metern ziehen lassen musste.

Die Ukrainerin schnitt Dahlmeier den Weg ab, blieb dabei aber im Bereich der Regeln und siegte mit 1,2 Sekunden Vorsprung. Trotzdem meinte Dahlmeier: "Wir sind mega happy, das war ein grandioser Erfolg, und sie hat sich korrekt verhalten."

Am Tag zuvor musste Franziska Hildebrand beim Massenstart in Ruhpolding nur der Gesamt-Weltcup Führenden den Vortritt lassen. Auch Laura Dahlmeier gelang dabei der Sprung auf das Podium.

Die 28-Jährige in Ruhpolding lebende musste sich über 12,5 km nach einem Schießfehler nur der fehlerfreien Gesamtweltcup-Führenden Gabriela Soukalova (Tschechien) geschlagen geben. Laura Dahlmeier (Partenkirchen/2) schaffte es als Dritte ebenfalls auf das Podest.

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Biathlon: Weltcup in Ruhpolding

Laura Dahlmeier vollendet deutschen Hattrick

Ruhpolding (GER) (08.-10.01.2016) Die deutschen Damen zeigten sich beim Heimweltcup in Ruhpolding von ihrer allerbesten Seite.

Zunächst feierte Franziska Hildebrand am Freitag vor heimischem Publikum ihren zweiten Weltcupsieg und setzte sich im Sprint hauchdünn vor Gabriela Soukalova und einer Norwegerin durch.
Franziska Hildebrand strahlte über das ganze Gesicht, zuckte höchst zufrieden mit den Schultern und verriet dann ihr simples Erfolgsrezept.
"Mit Braten und gutem Essen habe ich meine Akkus über Weihnachten aufgeladen. Und wenn ich dann beim Schießen mit null Fehlern durchkomme, kann es nach ganz, ganz vorne gehen", sagte die 28 Jahre alte Biathletin nach dem zweiten Weltcup-Triumph ihrer Karriere: "Es ist wirklich unglaublich, ich bin überglücklich."
In Ruhpolding, ihrer sportlichen Heimat, feierte die Blondine aus Clausthal-Zellerfeld im Sprint über 7,5 km das nächste Highlight ihrer Laufbahn. In die Top Ten war die "Miss Zuverlässigkeit" des deutschen Teams zwar schon unzählige Male gerast, aber die höchste Stufe des Podiums hatte Hildebrand bislang nur im Dezember 2015 in Hochfilzen erobert.

Laura Dahlmeier gewann in Ruhpolding sogar zweimal. Die 22-Jährige zeigte im Massenstart beim Schießen erneut keine Nerven und feiert ihren zweiten Sieg in Folge.
Die 22-Jährige präsentierte sich im Massenstart über 12,5 km in glänzender Verfassung und feierte einen Tag nach dem Erfolg im Verfolger den zweiten Triumph der Woche.
"Heute war es ein perfektes Rennen für mich, ein Wahnsinn, ein Traum, ein geiles Rennen", sagte die strahlende Dahlmeier in der ARD: "Ich fühle mich gerade richtig stark, jedes Rennen macht richtig Spaß."
Nach einer fehlerlosen Schießleistung setzte sich Dahlmeier mit 15,3 Sekunden Vorsprung auf die Französin Marie Dorin Habert (1 Schießfehler) und Tiril Eckhoff aus Norwegen (+21,9/2) durch.

Für die deutschen Damen war es in Ruhpolding der dritte Sieg im dritten Rennen.

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Skispringen: Weltcup in Willingen

Mannschaftssieg und Platz drei im Einzel

Willingen (GER) (09./10.01.2016) Die deutschen Skispringer um den überragenden Weltmeister Severin Freund haben bei der großen Schanzen-Party in Willingen einen furiosen Heimsieg gefeiert und mit dem Triumph im allerdings vorzeitig abgebrochenen Team-Wettbewerb eine glänzende WM-Generalprobe abgeliefert.
Vor 16.000 begeisterten Fans an der Mühlenkopfschanze setzten sich Freund und Co. nur drei Tage nach dem Ende der Vierschanzentournee hauchdünn mit 0,6 Punkten Vorsprung auf Norwegen durch.
Hinter Deutschland (538,6 Punkte), das dank eines Traumflugs von Freund sowie starker Leistungen von Andreas Wank, Andreas Wellinger und Richard Freitag letztlich knapp vorne lag, und Norwegen (538,0) kam Österreich (506,2) auf Platz drei.

Im Einzelbewerb am Tag darauf sprang Severin Freund bei der Generalprobe für die Skiflug-WM einmal mehr auf das Podium. Tournee-Sieger Peter Prevc war allerdings stärker und wurde vom Rivalen geadelt.
Severin Freund genoss kurz die verdienten Ovationen für seinen starken dritten Platz, dann verneigte er sich vor dem "unschlagbaren" Peter Prevc: Auch bei der großen Vierschanzentournee-Revanche in Willingen hat der Weltmeister den slowenischen Dominator nicht geknackt können.
"Peter hat hier einmal mehr gezeigt, warum er die Tournee gewonnen hat", sagte der 27-Jährige, der neben dem souveränen Sieger Prevc auch dem Norweger Kenneth Gangnes den Vortritt lassen muste.
Prevc sprang vor 12.000 Zuschauern bei der Generalprobe für die am Freitag beginnende Skiflug-WM in Bad Mitterndorf erneut in einer eigenen Liga, siegte nach zwei Bilderbuch-Sätzen auf 148,5 und 145,5 m mit 264,9 Punkten ungefährdet vor Gangnes, der auf 249,4 Punkte (139,5+141,0) kam.
Der Tournee-Zweite Freund, der 24 Stunden zuvor das deutsche Team zum Sieg geführt hatte, zeigte bei schwierigen Bedingungen zwei tadellose Versuche auf 145,5 und 133,0 m, lag mit 234,2 Punkten aber gewaltige 30,7 Zähler hinter Prevc.

Zweitbester Deutscher hinter Freund war Andreas Wellinger auf einem starken Platz fünf mit 222,7 Punkten (143,5+129,5 m). "Es geht in die richtige Richtung, ich habe ein wirklich gutes Gefühl", sagte der 20-Jährige, für den es das beste Saison-Ergebnis war.

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Ski alpin: Weltcup in Adelboden

Felix Neureuther und Fritz Dopfer verpassen das Podest

Adelboden (SUI) (10.01.2016) Die deutschen Ski-Rennläufer haben beim Weltcup-Slalom im schweizerischen Adelboden einen Platz auf dem Siegertreppchen klar verpasst.

Felix Neureuther (Partenkirchen) und Fritz Dopfer (Garmisch) belegten bei äußerst schwierigen Bedingungen auf dem legendären Chuenisbärgli die Plätze acht und neun. Der Norweger Henrik Kristoffersen gewann sein drittes Saisonrennen vor Marcel Hirscher aus Österreich (0,06 Sekunden zurück) und Alexander Choroschilow aus Russland (0,60).

Während Linus Strasser (München) von Rang 17 auf Rang 26 zurückfiel, zeigte Dominik Stehle (Obermaiselstein) weiter aufsteigende Tendenz. Der 29-Jährige, der im Januar 2007 sein erstes Weltcup-Rennen bestritten hatte, kam erst zum fünften Mal in die Punkteränge und erreichte als 14. das beste Ergebnis seiner Karriere, deren Höhepunkt bislang ein 19. Rang im November 2008 im finnischen Levi war.

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Sebastian Eisenlauer mit Platz 5 bei der Tour de Ski im Sprint in Oberstdorf

Bisher bestes Weltcupergebnis

Oberstdorf (5.1.2015): Sebastian Eisenlauer hat mit Platz fünf im Sprintfinale in Obersdorf bei der Tour de Ski auf der 5. Etappe sein bisher bestes Weltcupergebnis eingefahren. Der Oberstdorfer beendete allerdings die Tour anschließend und trat zum Massenstartrennen am Dreikönigstag nicht mehr an. Eisenlauer sieht als Sprinter für sich im weiteren Verlauf der Tour keine Chancen hinsichtlich einer guten Gesamtplatzierung. 

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Freund auch in Innsbruck auf dem Treppchen

Wellinger auf Platz 6 beim Sieg von Prevc (SLO)

Innsbruck (A) (3.1.2016): Severin Freund hat im Kampf um die Tournee-Krone trotz einer starken Leistung an Boden verloren. Der Skisprung-Weltmeister flog in Innsbruck als Zweiter erneut aufs Podium, musste den Sieg aber wieder seinem slowenischen Konkurrenten Peter Prevc überlassen. In der Gesamtwertung baute Prevc durch seinen zweiten Sieg in Folge seinen Vorsprung auf Freund auf 19,7 Punkte aus. "Severin hat sich hier ziemlich gut geschlagen. In Anbetracht der Umstände war das gigantisch", sagte Bundestrainer Werner Schuster im ZDF über den Oberstdorf-Sieger, der kurz vor dem Wettkampf in der Probe noch gestürzt war: "Nach so einem Sturz muss man sich erst einmal einen Telemark trauen, ich bin stolz auf ihn."
Freund kam vor 22.000 Zuschauern am ausverkauften Bergisel auf 122,5 und 128,0 Meter. Mit 258,4 Punkten lag er jedoch deutlich hinter dem überragenden Prevc (269,5), der auf 125,0 und 132,0 Meter sprang. Rang drei belegte der Norweger Kenneth Gangnes mit 251,5 Zählern.
Wieder zeigten die DSV Adler ein starkes Mannschaftsergebnis: Zweitbester in Innsbruck wurde Andreas Wellinger, der als starker Sechster sein bestes Saisonresultat verbuchte. Auch Andreas Wank überzeugte auf Position neun, Vorjahressieger Richard Freitag belegte den zehnten Rang.

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Severin Freund siegt bei Tournee-Auftakt

Starker Auftritt der gesamten DSV Mannschaft

Oberstdorf (29.12.2015): Severin Freund zeigt in Oberstdorf einen starken zweiten Sprung und schnappt Topfavorit Peter Prevc noch den Auftaktsieg weg. Der Weltmeister kam in Oberstdorf auf starke 126,0 und 137,5 Meter und gewann mit 307,2 Punkten knapp vor Michael Hayböck (Österreich/304,2). Der nach dem ersten Durchgang noch führende Topfavorit Peter Prevc aus Slowenien musste sich mit 299,9 Zählern und Rang drei begnügen. Richard Freitag rundet ein insgesamt starkes deutsches Ergebnis mit Platz 9 ab. Andreas Wellinger wurde 15. Insgesamt kamen acht der zehn DSV Adler in das Finale der besten 30 Springer und sammelten so Weltcuppunkte. Der Wettkampf war insbesondere bei den letzten 10 Springern im zweiten Durchgang geprägt von wechselnden Winden. So musste Severin Freund zunächst mit verkürztem Anlauf zurecht kommen, für Peter Prevc wurde der Anlauf dann wieder erhöht. Für die DSV Adler ist es der beste Tourauftakt seit dem Sieg von Sven Hannawald vor 13 Jahren.

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Saisonaus für Josef Ferstl

Kreuzbandriß in Santa Caterina beim Training

 Planegg DSV (27.12.2014): Deutschlands derzeit bester Abfahrer Josef Ferstl hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen und muss die alpine Weltcup-Saison vorzeitig beenden. Das berichtete Wolfgang Maier, Alpindirektor des Deutschen Skiverbands, am Rande der Frauen-Rennen in Lienz. Ferstl war zwei Tage vor seinem 28. Geburtstag im Training in Santa Caterina gestürzt. In Italien ist am Dienstag eine Abfahrt angesetzt. Ferstl hatte zuletzt in der Abfahrt in Gröden mit Platz 10 auf sich aufmerksam gemacht.

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GEMEINSAM GEGEN DOPING mit noch konkreteren Hilfen

Neuer Internet Auftritt der NADA

Bonn (21.12.2015): Der neue Internetauftritt von www.gemeinsam-gegen-doping.de ist online. Die klare Fokussierung des Auftritts liegt auf einfachen Hilfestellungen, um Athletinnen und Athleten vor Dopingfallen zu schützen und damit Dopingvergehen zu verhindern.

Hier erhalten die Athletinnen und Athleten, aber auch deren Umfeld wie Trainer, Anti-Doping-Beauftragte, Eltern, Betreuer oder Lehrer

1.   die Info, ob ein Medikament auf der Verbotsliste steht (NADAmed),

2.   einen Überblick, welche Medikamente bei bestimmten Krankheitsbildern eingenommen werden können (Beispielliste zulässiger Medikamente),

3.   eine Übersicht über Nahrungsergänzungsmittel mit minimiertem Dopingrisiko (Kölner Liste),

4.   aktuelle Warnhinweise über Dopingfallen etc.

Darüber hinaus finden sich dort nützliche Infos und Ansprechpartner rund um das Thema Dopingprävention.

Ebenso wurde die NADA-App neu aufgesetzt, damit jeder auch mobil immer auf die wichtigsten Infos zugreifen kann.

Also am besten www.gemeinsam-gegen-doping.de in den Favoriten speichern, die NADA App im jeweiligen Store (iOS/Android) downloaden und weitersagen!

 
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Rodeln: Geisenberger feiert ersten Saisonsieg in Calgary (CAN)

Wendl/Arlt beim Sieg von Eggert/Beneken auf Platz 3

Calgary (CAN) (19.12.2015): Olympiasiegerin Nathalie Geisenberger kommt langsam in Form und gewinnt in Calgary ihren ersten Weltcup in dieser Saison. Die Miesbacherin setzte sich gegen die beiden US Amerikanerinnen Erin Hamlin und Summer Britcher durch und feierte ihren 32. Weltcupsieg. Bei den Doppelsitzern geht der Sieg in dieser Saison nur über Toni Eggert und Sascha Beneken. Die Olympiasieger Tobi Wendl und Tobi Arlt aus Berchesgaden kamen auf Platz drei.

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Ferstl in Gröden in der Abfahrt auf Platz 10

Svindal (NOR) siegt, Mayer (AUT) stürzt schwer

Gröden (ITA) 19.12.2015: Schwerer Sturz bei der Weltcup-Abfahrt der Herren in Gröden. Der österreichische Olympiasieger Matthias Mayer stürzte nach Fahrfehler schwer. Nach der Wiederaufnahme stellte der Norwerger Aksel Lund Svindal einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis, dass er derzeit der beste Fahrer in den Speed-Disziplinen ist. In der Endabrechnung hatte er 0,43 Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Guillermo Fayed vorzuweisen. Svindals Landsmann Kjetil Jandsrud war weitere drei Hundertstel langsamer. Für Svindal war es bereits der fünfte Sieg in dieser Saison. Einen Lichtblick gab es für die DSV-Starter: Josef Ferstl fuhr auf Platz zehn. Sein Rückstand auf Svindal betrug 1,41 Sekunden.

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Biathlon Pokljuka: Schempp gewinnt auch Verfolger

Gutes deutsches Mannschaftsergebnis