Tim Lobinger an Leukämie erkrankt

Der OSP drückt die Daumen

Wie gestern bekannt wurde,  ist der ehemalige Weltklasse-Stabhochspringer Tim Lobinger an Leukämie erkrankt. Das bestätigte das Management des 44-Jährigen dem Sport-Informations Dienst SID. Ende der 1990er-Jahre hatte Lobinger das Stabhochspringen in Deutschland auf eine neue Ebene gehoben. Er war 1997 der erste Deutsche, der 6,00 Meter im Stabhochsprung meisterte. Die Prestige-Marke überflog er am 24. August 1997 in Köln beim ASV-Meeting im Müngersdorfer Stadion. Zwei Jahre später in Oslo (Norwegen) gelang ihm das ein weiteres Mal. Lange Jahre trainierte er am Olympiastützpunkt Bayern.

Der einstige Leichtathletik-Star unterzieht sich derzeit in München einer Chemotherapie gegen die Blutkrebserkrankung. „Bisher reagiert Tim positiv auf die äußerst aggressive Behandlung, was ihn und die behandelnden Münchner Ärzte vorsichtig optimistisch stimmt. Dennoch wird der Heilungserfolg von vielen Faktoren abhängen“, heißt es in der Erklärung seines Managements.

„Unmittelbar nach der Diagnose der Krankheit im März wurde die stationäre Behandlung eingeleitet, die mehrere Chemotherapien und eine kommende Stammzelltransplantation umfasst“, ließ Lobinger über sein Management mitteilen. Zu weiteren Details will er sich nicht äußern. Genauso wenig möchte er, dass über seine Krankheit spekuliert wird. Deshalb machte er sie nun öffentlich.

Der Olympiastützpunkt Bayern drückt Tim Lobinger für diesen Kampf die Daumen.

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Deine Erfahrung zählt

Studie zu Verletzungsgefahren und Verletzungsrisiken im Sport

Verletzungen zwingen Sportler/innen oft, ihren Traum von einer Karriere im Sport aufgeben zu müssen.

Um dies zu ändern, führen zwei Olympioniken, die mittlerweile ihre Sportkleidung gegen einen Arztkittel getauscht haben, eine breit angelegte medizinische DOSB-Studie durch, um Verletzungsgefahren und häufige Verletzungen in jeder Sportart zu sammeln und auszuwerten. Ziel ist die fachmedizinische Ableitung von Maßnahmen zur Reduzierung von Verletzungsrisiken sowie Maßnahmen, um Sportler/innen schnellstmöglich wieder wettkampffähig zu machen. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand Amateur- oder Profisportler sind. Jede Erfahrung zählt und geht in die Studie ein.

JETZT BIST DU GEFRAGT: HIER GEHT’S ZUR STUDIE

https://uzbonn.de/uzIWeb/?i.User8=mobile&I.Project=DOSB

Facebook:  https://m.facebook.com/Sportverletzungenindeutschland/

Homepage: www.Sporttrauma.org

ZUR INFO:

Ich, Christophe Lambert, durfte als Judoka Deutschland 2012 bei den Olympischen Spielen in London als Starter vertreten. Leider musste ich letztes Jahr meine Karriere auf Grund von vielen Verletzungen beenden und arbeite nun als Arzt in Köln. Ich habe im Rahmen meiner Doktorarbeit eine Studie über Verletzungen im Judo gemacht (5.000 Teilnehmer) wir haben untersucht welche Verletzungen am häufigsten, welche die längsten Ausfallzeiten und welche Verletzungen das schlechte Comeback nach sich ziehen. 

Zusammen mit dem DOSB haben wir diese Studie für alle olympischen Sportarten entwickelt. Das Ziel dieser Studie ist es die spezifischen Verletzungen, Ausfallzeiten bei Verletzungen und Comeback Chancen nach Verletzungen für jeden einzelnen Sport rauszubekommen. Mit diesen Ergebnissen wollen wir für jede Sportart individuelle Präventionsprogramme und Return-to-Sport-Programme nach Verletzung entwickeln.

Wir würden uns sehr über Deine Unterstützung freuen.

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Laura Dahlmeier ist Sportlerin des Monats

Zum zweiten Mal in Folge gewählt

Die fünffache Weltmeisterin Laura Dahlmeier (Partenkirchen) ist zum zweiten Mal nacheinander Sportlerin des Monats.

Wie im Februar setzte sich die 23-Jährige bei der Wahl der Stiftung Deutsche Sporthilfe auch im März durch, Grund dafür war ihr Erfolg im Gesamtweltcup.

Hinter Dahlmeier, die 44,1 Prozent der abgegebenen Stimmen erhielt, landeten der vierfache Kombinations-Weltmeister Johannes Rydzek (28,6 Prozent) und Leichtathletin Kristin Gierisch (27,3 Prozent), die als erste Deutsche bei der Hallen-EM Dreisprung-Gold gewonnen hatte.

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Deutschen Eishockey-Frauen gelingt historischer Einzug ins WM-Halbfinale

Am Ende Platz 4

(sid, 05. April 2017) Die DEB-Frauen haben Geschichte geschrieben und erstmals das Halbfinale einer Weltmeisterschaft erreicht. Bei den Titelkämpfen in den USA gewann das Team von Benjamin Hinterstocker gegen Russland 2:1 (0:1, 1:0, 1:0) und trifft nun am Donnerstag auf die favorisierten Gastgeberinnen. Kerstin Spielberger (35.) und Marie Delarbre (50.) erzielten die Tore gegen die Russinnen.

Das beste Resultat eines deutschen Frauen-Teams bisher war der fünfte Platz (2001, 2005, 2013). Gleichzeitig sorgte das Team im 500. Spiel einer deutschen Frauen-Nationalmannschaft zusätzlich für das beste Ergebnis eines Aufsteigers bei einer WM überhaupt. Im zweiten Halbfinale trifft Olympiasieger und Rekord-Weltmeister Kanada auf die Finninnen, die Schweden 4:0 (2:0, 2:0, 1:0) bezwangen.

"Unsere Mannschaft hat über sechzig Minuten sehr diszipliniert gespielt. Wir haben uns von Spiel zu Spiel weiterentwickelt und ich hoffe, dass wir diesen Erfolg fortsetzen können", sagte Hinterstocker. Stürmerin Manuela Anwander erklärte: "Das ist ein Riesenerfolg. Nicht nur für die Nationalmannschaft, sondern für das ganze deutsche Fraueneishockey."

Nach zwei Siegen gegen Schweden und die tschechische Auswahl sowie einer (letztlich bedeutungslosen) Niederlage gegen die Schweiz hatte das Team als Gruppensieger das Viertelfinale erreicht, in dem nun dieser Erfolg perfekt gemacht werden konnte.

Am Ende schaffte die DEB-Auswahl den vierten Platz, nachdem sich Gastgeber USA sowie Finnland im Spiel um Platz drei als zu stark erwiesen.

Im Februar hatten die deutschen Frauen die Qualifikation für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Pyeongchang/Südkorea verpasst.

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Yakult-Produkte aktuell auf der Kölner Liste

Unbedenklichkeitsbescheinigung erneut erteilt

Die Produkte unseres Kooperationspartners, der Yakult Deutschland GmbH werden regelmäßig von der Deutschen Sporthochschule Köln auf ihre Unbedenklichkeit getestet. Alle drei Produktvarianten (Original, Plus und Light) scheinen mit Datum vom 9. März 2017 bereits auf der Kölner Liste auf.

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Ski alpin: Felix Neureuther wieder Zweiter

Insgesamt starke Saison

Aspen (USA) (sid,18./19.03.2017) Felix Neureuther hat seine starke Saison mit zwei Podestplätzen beendet. Der 32 Jahre alte WM-Dritte aus Partenkirchen fuhr nach Rang zwei im Riesenslalom beim Weltcup-Finale in Aspen auch im Slalom als Zweiter aufs "Stockerl".
Neureuther musste sich im letzten Rennen des Winters nur dem Schweden Andre Myhrer geschlagen geben. Zu seinem 13. Weltcup-Sieg fehlten ihm 0,14 Sekunden. Für Neureuther, der am Samstag im Riesenslalom nur Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher den Vortritt lassen musste, war es die sechste Podestfahrt der Saison.

Linus Straßer, der in Stockholm den einzigen Saisonsieg für den Deutschen Skiverband geholt hatte, kam auf Rang 21.

Neureuther polierte die insgesamt enttäuschende Saison-Bilanz der Alpinsparte fast im Alleingang auf. Weniger Podestplätze bei Männern und Frauen (elf) hatte es zuletzt 2008 (zehn) gegeben. Weniger Siege hatten die Alpinen zuletzt 2006 eingefahren.

"Es tut sicher gut, wenn jetzt mal eine Pause einkehrt", sagte Neureuther, "es zwickt schon an der ein oder anderen Stelle." Jetzt gelte es, zu regenerieren "und sich dann optimal auf Olympia vorzubereiten".

Neureuther blickte derweil mit etwas Wehmut zurück. "Am Anfang und in der Mitte war es schwierig, weil ich Materialprobleme hatte. Das ist im Nachhinein wirklich schade, sonst hätte ich mitreden können im Slalom-Weltcup.".

Letztlich belegte Neureuther Platz fünf im Gesamtweltcup und die Ränge vier und fünf in den Disziplinwertungen Slalom und Riesenslalom.

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Biathlon: Laura Dahlmeier holt den Gesamtweltcup

Sieg in der Verfolgung macht Triumph perfekt

Kontiolahti (FIN) (sid, 11.03.2017) Laura Dahlmeier wollte überhaupt nicht glauben, welches Kunststück ihr gerade gelungen war. "Ist es jetzt wirklich fix?", fragte sie ungläubig und konnte die Antwort kaum fassen. Ja, sie hatte gerade als fünfte Deutsche den Gesamtweltcup gewonnen und ihre unglaubliche Biathlonsaison gekrönt.
"Wahnsinn! Krass!", stammelte sie bewegt und mit feuchten Augen, denn selbst hatte sie nie nachgerechnet: "Das macht mich jetzt echt sprachlos."

Mit ihrem zehnten Saisonsieg in der Verfolgung von Kontiolahti ist die 23-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen bereits drei Rennen vor dem Saisonende nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.

"Das ist echt ein krasser Moment. Es hat sich sehr, sehr viel gelohnt. Ich habe viel investiert und sehr, sehr viel trainiert", sagte Dahlmeier. Erst im Fernsehinterview erfuhr sie von ihrem Erfolg: "Ich muss mich bei sehr vielen Leuten bedanken. Danke Mama, danke Papa, danke auch an meinen Bruder!"

Die junge Bayerin trat wenige Wochen nach fünfmal Gold und einmal Silber bei der WM in Hochfilzen in die Fußstapfen ihrer ehemaligen Trainingsgefährtin Magdalena Neuner, die 2012 als bislang letzte Deutsche die große Kristallkugel gewonnen hatte. Nach Rekordweltmeisterin Neuner (2008, 2010, 2012), Martina Glagow (2003), Kati Wilhelm (2006) und Andrea Henkel (2007) glückte Dahlmeier nun dieser Triumph.

"Ich habe immer an dieses große Ziel gedacht. Das macht den komplexesten Sportler aus", sagte Dahlmeier.

Sie musste in Kontiolahti in Sprint und Verfolgung unter Berücksichtigung der Streichergebnisse insgesamt 36 Punkte mehr einfahren als Vorjahressiegerin Gabriela Koukalova.

Nach 23 von 26 Saisonrennen hat die Tschechin nun 199 Punkte Rückstand, beim Weltcupfinale in Oslo in der kommenden Woche werden aber maximal noch 180 Zähler für eine Athletin vergeben. Koukalova wurde am Samstag nur Zehnte.

Dahlmeier, als Zweite des Sprints am Freitag gestartet, schob sich bereits auf der zweiten Laufrunde an der Norwegerin Tiril Eckhoff vorbei an die Spitze. Zwar leistete sie sich einen Schießfehler, doch schon vor der Schlussrunde war sie von der Konkurrenz nicht mehr einzuholen und lief mit einem Lachen im Gesicht ins Ziel.

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Nordische Kombination: Frenzel macht Weltcup mit Platz zwei zum Krimi

Johannes Rydzek noch sechs Punkte voran

Oslo (NOR) (sid, 11.03.2017) WM-Held Johannes Rydzek steckte die große Jubeltour noch in den Knochen, Eric Frenzel fehlte im Zielsprint die entscheidende Frische: Die deutschen Kombinierer haben erstmals im Weltcup-Winter in Bestbesetzung nicht den Sieg abgeräumt. Beim zweiten Saisonerfolg des Japaners Akito Watabe landeten die Team-Weltmeister Frenzel und Björn Kircheisen auf Platz zwei und drei. Goldjunge Rydzek musste sich nach verpatztem Springen mit Platz vier begnügen.

Frenzel verpasste seinen achten Saisonsieg und 39. Karriereerfolg im entscheidenden Duell gegen Watabe - um 0,4 Sekunden lag er letztlich zurück. Dennoch war der 28-Jährige, der bei der vor einer Woche zu Ende gegangenen WM in Lahti anders als der vierfache Titelträger Rydzek ohne Einzel-Gold geblieben war, der große Gewinner aus deutscher Sicht.

Im großen Duell um den Gesamtweltcup verkürzte Olympiasieger Frenzel nämlich mit nun 1434 Punkten den Rückstand auf seinen teaminternen Rivalen Rydzek (1440) auf mickrige sechs Punkte - die letzten drei Saisonrennen in Trondheim am Mittwoch sowie am folgenden Wochenende in Schonach werden nun zu Krimi.

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Biathlon: Laura Dahlmeier gewinnt Verfolgung in Pyeongchang

Auch Staffel erfolgreich

Pyeongchang (KOR) (sid, 04.03.2017) Die fünffache Biathlon-Weltmeisterin Laura Dahlmeier (Partenkirchen) setzt ihren Siegeszug nach dem WM-Märchen von Hochfilzen auch bei der Olympia-Generalprobe fort. Beim Weltcup auf den olympischen Strecken von Pyeongchang/Südkorea gewann die 23-Jährige nach dem Sprint am Donnerstag auch das Verfolgungsrennen und feierte somit ihren fünften Einzel-Sieg in Serie.

Dahlmeier, die mit 8,4 Sekunden auf die Norwegerin Tiril Eckhoff ins Rennen gegangen war, leistete sich bei vier Schießen keinen einzigen Fehler und baute durch den neunten Saisonsieg auch ihre Führung im Gesamtweltcup aus. Letztlich hatte Dahlmeier 1:12,6 Minuten Vorsprung auf die zweitplatzierte Kaisa Mäkäräinen (Finnland), Dritte wurde Anais Bescond (Frankreich/1:18,9).

"Es war unheimlich schön heute, wirklich das perfekte Rennen", sagte Dahlmeier, deren Schlussrunde ein einziger Triumphzug war, anschließend: "Es ist cool, wenn man mit allen Betreuern an der Strecke einschlagen kann, den Trainern einfach mal danken kann. Dafür hat man sonst nicht immer Zeit."

Auch ohne Laura Dahlmeier krönten deutschen Biathletinnen eine perfekte Staffelsaison mit dem überraschenden Weltcup-Sieg in Pyeongchang. In Abwesenheit der pausierenden Dahlmeier siegte das DSV-Quartett in der Formation Nadine Horchler (Willingen), Maren Hammerschmidt (Winterberg), Denise Herrmann (Oberwiesenthal) und Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld) trotz einer Strafrunde über 4x6 km vor Norwegen (+22,8 Sekunden) und Tschechien (+22,9).

Damit gewannen die DSV-Athletinnen sämtliche fünf Staffelrennen in dieser Saison. Höhepunkt war dabei Mitte Februar bei der WM in Hochfilzen der Gewinn der Goldmedaille.

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Ski alpin: Felix Neureuther Dritter beim Slalom in Kranjska Gora

Neureuther hält die Form

Kranjska Gora (SLO) (sid, 05.03.2017) Felix Neureuther ist zwei Wochen nach seinem Bronze-Coup bei der WM auch im Weltcup erneut aufs "Stockerl" gefahren.

Der 32 Jahre alte Partenkirchner belegte beim Slalom in Kranjska Gora wie vor 14 Tagen in St. Moritz Platz drei. Für Neureuther war es die vierte Podestplatzierung im Weltcup in dieser Saison.

"Ich bin richtig zufrieden mit dem dritten Platz", sagte Neureuther: "Ich merke seit zwei, drei Wochen, dass ich wieder auf dem Weg bin, der alte, junge Neureuther zu sein."

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Nordische Ski-WM: Johannes Rydzek holt erneut die Goldmedaille

Mit fünf Titeln jetzt Rekordweltmeister

Lahti (FIN) (sid, 01.03.2017) Johannes Rydzek hat in Lahti nach einer fulminanten Aufholjagd seine dritte Goldmedaille gewonnen und ist nach seinem insgesamt fünften Titel erfolgreichster Kombinierer der WM-Geschichte.

Der 25-Jährige setzte sich im packenden Wettbewerb von der Großschanze Japaner Akito Watabe (4,8 Sekunden zurück) sowie dem Franzosen Francois Braud (+13,0) durch.

Rydzek, der in Lahti bereits im Einzel von der Normalschanze sowie im Team-Wettbewerb gewonnen, ist nun auch erfolgreichster deutscher Sportler in der Geschichte Nordischer Weltmeisterschaften. Der Allgäuer überflügelte seinen teaminternen Rivalen Eric Frenzel sowie den heutigen Kombinierer-Sprungcoach Ronny Ackermann, die beide vier WM-Titel geholt haben.

Von Platz fünf nach dem Springen mit genau einer Minute Rückstand auf den führenden Österreicher Mario Seidl stürmte der überragende Läufer Rydzek auf den abschließenden 10 km noch an die Spitze.

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Bob-WM: Johannes Lochner und Francesco Friedrich zeitgleich Weltmeister

Erstmals zwei Weltmeister im Viererbob

Königssee (GER) (sid, 26.02.2017) Angeführt von Francesco Friedrich und Johannes Lochner haben die deutschen Bob-Piloten bei der Heim-WM am Königssee Geschichte geschrieben. Zweier-Champion Friedrich und Lochner waren nach vier Läufen exakt zeitgleich, damit gab es erstmals in der WM-Geschichte zwei Weltmeister im Viererbob. Dahinter komplettierte Nico Walther (Oberbärenburg) das Podest. Auch drei männliche Piloten einer Nation auf dem Treppchen hatte es in der 93-jährigen WM-Geschichte nie gegeben, weder im Vierer- noch im Zweierbob.

"Das ist der absolute Wahnsinn, das war so ein unglaubliches Rennen", sagte Lochner im Anschluss. Friedrich ergänzte: "Das ist ein klasse Rennen gewesen, für die Fans das Beste, was passieren konnte. Wir sind beide Weltmeister!"

Lochner mit seiner Crew Joshua Bluhm, Christian Rasp und Matthias Kagerhuber krönte sich damit erstmals zum Titelträger im großen Schlitten.

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Nordische Ski-WM 2017: Carina Vogt gewinnt Gold im Skispringen

Titelverteidigung geglückt

Lahti (FIN) (sid, 25.02.2017) Carina Vogt weinte nach ihrem erneuten WM-Triumph Tränen der Freude, auch Bundestrainer Andreas Bauer schüttelte bei der Siegerehrung mit feuchten Augen ungläubig den Kopf.
Mit einer furiosen Flugshow hat Titelverteidigerin Vogt im Schneetreiben von Lahti durchaus überraschend Gold gewonnen und ihrer schon jetzt unglaublichen Skisprung-Karriere die Krone aufgesetzt.

"Unglaublich, dass es wieder so ausgegangen ist. Ich habe diese Saison wieder keinen Weltcup gewonnen. Dass es jetzt erneut geklappt hat, macht mich schon ein wenig fassungslos", sagte Vogt, die nach Olympia 2014 und der WM 2015 auch beim dritten Großereignis in Folge Gold holte.

Nach dem ersten Durchgang hatte sie noch auf dem dritten Rang gelegen.
Vogt flog vor nur 500 Zuschauern auf 98,5 und 96,5 m und siegte mit 254,6 Punkten knapp vor den favorisierten Japanerinnen Yuki Ito (252,6) und Sara Takanashi (251,5). Überfliegerin Takanashi muss somit weiter auf den ersten Einzel-Titel ihrer Karriere warten.

"Mir kommt es vor wie bei der Geschichte vom Hasen und dem Igel. Im Weltcup gewinnen immer die anderen, aber wenn es darauf ankommt, ist Carina ganz vorne", sagte Bundestrainer Bauer. Vogt hat in ihrer Karriere erst zwei Weltcup-Springen gewonnen, das letzte vor zwei Jahren.

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Skeleton-WM in Königssee: Tina Hermann gewinnt Silber

Historischer Titel für Jaqueline Lölling

Königssee (GER) (sid, 25.02.2017) Die deutschen Skeleton-Pilotinnen haben ein Jahr vor Olympia einen Doppelsieg bei der Heim-WM am Königssee gefeiert. Jacqueline Lölling (22) krönte sich am Samstag zur jüngsten Weltmeisterin der Geschichte und verwies Titelverteidigerin Tina Hermann auf den zweiten Rang. Nur 0,25 Sekunden trennten die Konkurrentinnen am Samstag nach drei absolvierten Läufen. Der zweite Lauf hatte am Freitagabend wegen starken Schneefalls gestrichen werden müssen.

Anna Fernstädt, die auf ihrer Heimbahn erstmals an einer WM teilnahm, belegte den starken vierten Platz. Die 20-Jährige musste sich im Kampf um Platz drei Olympiasiegerin Lizzy Yarnold (Großbritannien) geschlagen geben. Mit Blick auf die Winterspiele 2018 in Pyeongchang (Südkorea) gehören Lölling und Hermann zu den großen Favoritinnen auf die Goldmedaille.

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Beckhaus und Pietrzykowski stürmen zu Silber

Snowboard Junioren Weltmeisterschaft

Klinovec (CZE) (svd, 20.02.2017) Leon Beckhaus (München, 18) und Sebastian Pietrzykowski (Albstadt, 18) haben im gestrigen Team Snowboardcross-Rennen der Junioren Weltmeisterschaft in Klinovec (CZE) an die bisherigen guten Leistungen des SBX Teams von Snowboard Germany anknüpfen können.
Beckhaus, seit Samstag Junioren Vize-Weltmeister im Einzelrennen und sein Teamkollege Pietrzykowski, selbst 2015 schon Junioren Vize-Weltmeister im Einzel- als auch Teambewerb, mussten sich im Finale der Männer nur den hochgehandelten US-Amerikanern Jake Vedder und Senna Leith geschlagen geben.
Jana Fischer (Bräunlingen, 17), die sich wie „Kiko“ bereits vor zwei Tagen Silber verdient hatte, verpasste mit Hanna Ihedioha (Geisenhausen, 19) als unglückliche Vierte den Sprung aufs Siegertreppchen.
Gold ging an die Französinnen Manon Petit und Julia Pereira.

Das erneut starke Ergebnis der Boardercrosser rundete Team GER2 mit Maximilian Rathgeb (Feldkirchen-Westerham, 18) und Florian Gregor (Frontenhausen, 19) mit Platz 13 ab.    

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Biathlon: Simon Schempp holt Gold im WM-Massenstart

Erste WM-Einzelmedaille seiner Karriere

Hochfilzen (AUT) (sid, 19.02.2017) Simon Schempp hat den deutschen Biathleten bei der WM in Hochfilzen mit seiner ersten Einzelmedaille überhaupt einen goldenen Abschluss beschert. Im Massenstart über 15 km lief der 28-Jährige, der sich am Schießstand keinen Fehlschuss erlaubte, vor dem Norweger Johannes Thingnes Bö (1/+9,0 Sekunden) und Simon Eder (0/+12,6) aus Österreich zum Titel.

"Ich bin einfach nur happy, dass es jetzt endlich gereicht hat. Das war ein super Rennen und eine ganz große Erlösung", sagte Schempp: "Das ist einfach ein genialer Tag. Ich bin enorm stolz auf mich, denn ich konnte endlich mal alles rüberbringen, was ich mir vorgenommen hatte."

Schempp ist damit der erste deutsche Massenstart-Weltmeister seit Michael Greis, der 2007 in Antholz zum Sieg gestürmt war. Für die deutschen Männer hatte in Hochfilzen zudem Benedikt Doll (Breitnau) Sprint-Gold gewonnen.

Nach zwei fehlerfreien Schießeinlagen im Liegen befand sich das deutsche Quartett zur Halbzeit noch auf Medaillenkurs - zwölf weitere Athleten allerdings auch, die zeitgleich dann das dritte Schießen in Angriff nahmen. Während Schempp und Peiffer hier abermals ohne Strafrunde blieben, schossen sich Doll mit zwei und Lesser mit drei Fahrkarten aus dem Medaillenrennen.

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Rodeln: Natalie Geisenberger holt Gesamtweltcupsieg

Erfolgreicher Abschluss einer schwierigen Saison

Pyeongchang (KOR) (sid, 19.02.2017) Olympiasiegerin Natalie Geisenberger (Miesbach) brillierte 356 Tage vor den Winterspielen auf der neuen Olympia-Bahn und sicherte sich vorzeitig den Erfolg im Gesamtweltcup.

Geisenbergers zweiter Platz unterstrich die Ansprüche für den Kampf um Olympiamedaillen in einem Jahr an gleicher Stelle. "Wir haben gezeigt, dass wir die Bahn langsam in den Griff kriegen", sagte Geisenberger nach dem Rennen: "Auch wenn das Ergebnis eher zweitrangig war, ich bin glücklich mit Platz zwei."

Die 29-Jährige fuhr auf der selektiven Strecke im Alpensia Sliding Centre zwei sehr gute Läufe und wurde nur von der starken Russin Tatjana Iwanowa um 0,046 Sekunden übertrumpft.

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Ski-nordisch, WM der Behinderten

Klug/Härtl gewinnen WM-Silber

(merkur.de) Zweite WM-Medaille für Clara Klug und Guide Martin Härtl. Das Duo holte in Finsterau im Biathlon-Einzel in einem spannenden Finish Silber.  

Nach Bronze zum Start der Weltmeisterschaft der Biathleten und Langläufer mit Behinderung holte Clara Klug (München) zusammen mit ihrem Begleitläufer Martin Härtl (Weilheim) am Dienstagnachmittag die Silbermedaille. Am Ende der 12,5 Kilometer samt vier Schießeinlagen hatte die 22-Jährige eine Zeit von 43:58,2 Minuten zu Buche stehen. Beim letzten Schießen hatte die Studentin, die in der Klasse der Sehbehinderten startet, sich zwei Fehlschüsse geleistet - danach wurde es noch einmal spannend. Auf der letzten Runde musste Klug zusammen mit Härtl noch einmal alles geben. Am Ende reichte es zu Silber vor der Ukrainerin Olga Prylutska, die zum Start der IPC-WM die Mitteldistanz gewonnen hatte.

Klug und Härtl lagen von Beginn an gut im Rennen. Bei strahlendem Sonnenschein, aber auch recht starkem Wind zeigte sich das Duo in starker Form. Am Schießstand bewies Klug Nervenstärke. Bei den ersten drei Schießeinlagen, traf sie alle Scheiben. Die sehbehinderten Athleten schießen mit einem Lasergewehr. Dabei haben sie Kopfhörer auf. Je nach Höhe des Tones erfahren sie, wie nahe sie die Scheibenmitte anvisiert haben. Nach dem ersten Schießen lag Klug hinter der späteren Siegerin, Oksana Shyshkova (Ukraine), an der zweiten Stelle. Diesen Platz verteidigte sie. Shyshkova gewann am Ende mit deutlichen Vorsprung, sie hatte auch alle 20 Scheiben getroffen. Für die Ukrainerin war es die erste internationale Goldmedaille.

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Laura Dahlmeier gewinnt Verfolgungs-Gold in Hochfilzen

Erfolgreiche Titelverteidigung bei Biathlon-WM

Hochfilzen (AUT) (sid, 12.02.2017) Laura Dahlmeier hat ihren WM-Titel in der Verfolgung erfolgreich verteidigt und bei den Titelkämpfen in Hochfilzen bereits ihre zweite Goldmedaille gewonnen. Nach dem Sieg mit der Mixedstaffel und Silber im Sprint triumphierte die 23-Jährige aus Partenkirchen am Sonntag auch im Jagdrennen über 10 km. Nach einer Strafrunde setzte sie sich vor der Weißrussin Darja Domratschewa (+11,6 Sekunden/0) und Gabriela Koukalova (+16,6/3) aus Tschechien durch.

"Wieder Weltmeisterin, ein Traum geht in Erfüllung", sagte Dahlmeier: "Ich habe Vollgas gegeben und gedacht, dass mich die anderen nicht mehr bekommen. Heute ist das Rennpferd wieder galoppiert!" Koukalova hatte nach dem Sprint gesagt, dass Dahlmeier laufen würde "wie ein Pferd".

Dahlmeier, die im vergangenen Jahr in Oslo ebenfalls Gold in der Verfolgung gewonnen hatte, setzte damit ihre beeindruckende Medaillenserie bei Weltmeisterschaften fort. Der Sieg am Sonntag bedeutete zum achten Mal in Folge Edelmetall, insgesamt war es ihre zehnte WM-Medaille.

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Biathlon: Deutsche Mixedstaffel holt Gold

WM in Hochfilzen

Hochfilzen (AUT) (sid, 09.02.2017) Erstes Rennen, erster Sieg: Die deutschen Biathleten haben bei der WM in Hochfilzen einen goldenen Auftakt gefeiert. In der Mixedstaffel setzten sich Vanessa Hinz (Schliersee/2 Nachlader), Laura Dahlmeier (Partenkirchen/4), Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld/0) und Simon Schempp (Ruhpolding/1) über 2x6 und 2x7,5 km trotz sieben Nachladern vor Frankreich (+2,2 Sekunden/eine Strafrunde) und Russland (+3,2/vier Nachlader) durch.

Der Jubel im Zielbereich war gewaltig, schließlich hatte eine deutsche Mixedstaffel zuletzt 2010 im sibirischen Chanty-Mansijsk den Titel geholt. 2016 gab es in Oslo Silber - Peiffer und Schempp, der am Ende doch noch kämpfen musste, waren beide Male dabei.

Das deutsche Team war in Bestbesetzung angetreten, Dahlmeier auf Position zwei und Schempp als Schlussläufer standen aufgrund ihrer zahlreichen Erfolge dabei im Fokus. Gleich die ersten zwei WM-Schüsse von Dahlmeier verfehlten allerdings das Ziel, ein lautes Raunen ging durch das verschneite Stadion. Auch stehend wackelte die Überfliegerin, benötigte zwei weitere Nachlader - und brannte dann aber noch eine famose Schlussrunde in den Schnee. Zur Halbzeit lag Deutschland hauchdünn vor Frankreich in Führung, der Medaillentraum lebte.

"Ich habe beim Schießen ein bisschen riskiert, dafür sind die Nachlader ja auch da. Vier Nachlader sind aber dennoch zuviel", sagte Dahlmeier, die ihr Ziel dennoch erfüllte: "Ich wollte unbedingt auf dem ersten Platz übergeben. Ich habe mich im Laufen sehr gut gefühlt."

Startläuferin Hinz und Peiffer an Position drei hatten ebenso gehörigen Anteil an der Medaille. Die 24-jährige Hinz, wie Dahlmeier mit den Frauen in diesem Winter mit drei Siegen in drei Staffelrennen dekoriert, musste im Stehendschießen dabei zweimal nachladen. "Ich habe mit den Haxen brutal gewackelt. Der Wind war tückisch, den durfte man nicht unterschätzen", sagte Hinz, deren Abstand zur Spitze bei der Übergabe auf Dahlmeier lediglich 9,8 Sekunden betrug.

Und Peiffer, ehemaliger Sprint-Weltmeister, machte seine Sache gar hervorragend. Zehn Schüsse, zehn Treffer - der 29-Jährige baute den Vorsprung vor dem letzten Wechsel auf beachtliche 21,2 Sekunden aus. "Ich wollte mir die Nachlader ersparen und habe bewusst geschossen. Ich bin total froh, dass es heute so gut geklappt hat", sagte Peiffer.

Nach den teilweise enttäuschenden Erlebnissen der vergangenen Titelkämpfe, bei denen das DSV-Quartett nicht immer in Bestbesetzung angetreten war, boten die Trainer Gerald Hönig (Frauen) und Mark Kirchner (Männer) diesmal ihre herausragenden Schützlinge auf. Dies hat zur Folge, dass Dahlmeier im Pillerseetal sechsmal starten und ihre Bilanz aus dem vergangenen Jahr (fünf Medaillen) sogar noch toppen könnte.

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Russisches Doping auch im Gehörlosensport

Nadine Brutscher nachträglich noch zweimal U23-Europameisterin

Durch die Disqualifikation russischer Sportlerlinnen wurden die Ergebnisse der im August 2016 in Karlsruhe stattgefundenen Junioreneuropameisterschaften korrigiert. Dadurch wird die am OSP Bayern trainierende Leichtathletin Nadine Brutscher nachträglich zur dreifachen U23-Europameisterin (4 x 100m, 4 x 400m, Weitsprung). Nadine startet für den GSV München und steht kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung bei den Stadtwerken München, wo sie auf Vermittlung des OSP Sport und Ausbildung gut koordinieren kann.

Gratulation von dieser Stelle, wenn auch der Dopingmissbrauch erneut eine Sportlerin um das ehrlich verdiente Podest gebracht hat.

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Skicross-Weltcup: Heidi Zacher siegt erneut

Zacher feiert dritten Saisonsieg

Feldberg (GER) (04.02.207) Heidi Zacher hat beim Heim-Weltcup am Feldberg ihren dritten Saisonsieg gefeiert und damit ihre starke Form im WM-Winter unterstrichen. Die Lenggrieserin gewann das wegen starken Schneefalls und Windes vorzeitig abgebrochene erste von zwei Rennen im Schwarzwald.

"Sieg ist Sieg. Dass er so zustande gekommen ist, ist sicher ungewöhnlich, aber ich freue mich natürlich darüber", sagte Zacher nach dem Rennen: "Ich hoffe, dass es morgen wieder ein normales Rennen wird."

Daniel Bohnacker (Gerhausen) kam beim Sieg des Franzosen Jean-Frederic Chapuis nur auf Platz 13, es war erst sein drittes Rennen nach einem Bänderriss. Tim Hronek (Unterwössen) wurde 21., Florian Eigler (Pfronten) belegte Rang 23.

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Skifliegen in Oberstdorf: Andreas Wellinger zweimal Zweiter

...trotz zweimal Schanzenrekord

Oberstdorf (GER) (sid, 04./05.02.2017) Andreas Wellinger hüpfte freudestrahlend durch den strömenden Regen: Mit zwei zweiten Plätzen und zwei Schanzenrekorden hat die neue Nummer eins der DSV-Adler beim Skifliegen in Oberstdorf eine große Show abgezogen. Nur der Österreicher Stefan Kraft war in dem wegen starken Windes abgebrochenen Fliegen am Sonntag wie schon am Samstag etwas stärker.

"Das waren geile Flüge vor unglaublich geiler Kulisse, der Wahnsinn", sagte Wellinger, der nach seiner Gala-Vorstellung randvoll mit Adrenalin war: "Schade, dass heute abgebrochen wurde. Ich habe mir mit Krafti einen extrem coolen Wettkampf geliefert. Und wenn man weit fliegt, will man immer mehr."

Alle drei Wettkampf-Flüge Wellingers waren am Wochenende weiter als die von Doppelsieger Kraft, die Bestmarke auf der umgebauten Heini-Klopfer-Schanze steigerte der 21 Jahre alte Ruhpoldinger am Samstag auf 234,5 und am Sonntag auf 238,0 m. Dass es dennoch nichts aus seinem dritten Karriere-Sieg und dem ersten in einem Skifliegen wurde, konnte Wellinger, in den vergangenen sechs Wettbewerben fünfmal auf dem Podest, verschmerzen.

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Snowboard: Stefan Baumeister holt erstes Weltcup-Podium

Cheyenne Loch schrammt in Bansko am Podest vorbei

Bansko (BUL) (svd, 05.02.2017) Stefan Baumeister hat beim starken mannschaftlichen Auftritt der deutschen Raceboarder im zweiten Parallelriesenslalom von Bansko (BUL) herausgeragt. Der 23-Jährige aus Feldkirchen-Westerham präsentierte sich in bestechender Form und fuhr in einem beherzten Rennen als Dritter zum ersten Weltcup-Podium seiner Karriere.

Der Juniorenweltmeister von 2013 erarbeitete sich bei schwierigen Pistenverhältnissen sein Top-3-Resultat sprichwörtlich: zunächst kegelte Baumeister Doppelolympiasieger Vic Wild (RUS) raus. Danach behielt der Olympiateilnehmer von Sotschi im engen Duell gegen Mannschaftskollege Patrick Bussler die Oberhand.
Nach der Halbfinalniederlage gegen den späteren Sieger Sylvain Dufour (FRA) blieb Baumeister im kleinen Finale nervenstark, setzte Vierfach-Weltmeister Benjamin Karl mit einer sauberen Carvingtechnik beständig unter Druck und sicherte sich am Ende souverän Rang drei.

„Die schwierigen Bedingungen sind mir heute entgegengekommen. Das ist genau mein Ding, das passt zu meinem Fahrstil. Dennoch war es gut, dass ich im Achtelfinale gesehen habe, dass es passt. Wenn man solch starke Gegner hat, hat man nichts zu verlieren. Da kann man 120 Prozent geben. Dann sieht man, was bei rauskommt,“ so Baumeister.
Und am Ende eben das beste Resultat im 38ten Weltcuprennen:

Während Baumeister bei den Herren vor einer imposanten Kulisse mit mehreren Tausend Zuschauern das Rennen seines Lebens fuhr, überzeugten bei den Damen einmal mehr die jungen Wilden.
Allen voran Cheyenne Loch (Schliersee, 22), die das Podium als Vierte denkbar knapp verpasste, nachdem ein Fahrfehler im Duell mit Tomoka Takeuchi (JPN) den Sprung aufs Treppchen verhindert hatte.

Und auch wenn sie an ihrem zweiten Podestresultat vorbeischrammte, war die sechsfache Medaillengewinnerin bei Juniorenweltmeisterschaften alles andere als enttäuscht über das Ergebnis: „Ich bin mehr als zufrieden. Damit konnte ich nicht rechnen. Ich bin gerade erst von einer schweren Verletzung [Kreuzbandriss] zurück und hatte erst wenige Schneetrainingstage. Dazu ist PGS noch meine schwächere Disziplin. Aber die schwierigen Bedingungen liegen mir. Ich habe mich durchgekämpft. Ich weiß jetzt, dass ich wieder zurück bin und vorne mitfahren kann.“

Den hervorragenden Auftritt der deutschen Carving-Riege und versöhnlichen Abschluss der Bulgarienreise mit deutlichem Fingerzeig auf die kommende WM rundeten Patrick Bussler (Aschheim, 32) und Ramona Hofmeister (Bischofswiesen, 20) als Sechster bzw. Achte ab.

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Ski alpin: Linus Strasser gewinnt Parallel-Slalom in Stockholm

Toller Abend: Sieg und WM-Ticket

Stockholm (SWE) (sid, 31.01.2017) Was für ein Abend für Linus Strasser: Der deutsche Ski-Rennläufer hat sensationell den Parallel-Slalom in Stockholm gewonnen und dem Deutschen Skiverband (DSV) den ersten Saisonsieg bei den Alpinen beschert - und auf den letzten Drücker das WM-Ticket eingelöst.
Der 24 Jahre alte Münchner, der den deutschen Quotenplatz beim letzten Rennen vor der WM erst vom angeschlagenen Felix Neureuther übernommen hatte, fuhr auf dem Hammarbybacken völlig überraschend zu seinem ersten Triumph im Ski-Weltcup.

"Ich hätte das nie gedacht", sagte Strasser überwältigt: "Felix hat mir gesagt: Das ist deine Chance, du fährst da hin, um zu gewinnen - und das habe ich gemacht. Es geht so schnell, plötzlich stand ich im Finale. Und dann dachte ich: Jetzt kannst du gewinnen." Das tat er, und er kündigte "eine Riesenparty" an.

Auf dem Weg dahin zeigte Strasser begeisternde Vorstellungen: Im Achtelfinale schaltete er den norwegischen Top-Star Henrik Kristoffersen aus (0,40 Sekunden zurück), in der Runde der letzten Acht ließ er Stefano Gross (Italien/0,14) keine Chance. Dann bezwang er den späteren Dritten Mattias Hargin aus Schweden (0,11) und im Finale schließlich den Franzosen Alexis Pinturault (0,04). Wie Kristoffersen schied auch Marcel Hirscher (Österreich) in der ersten Runde aus.

Strassers Nominierung für die Titelkämpfe in St. Moritz (6. bis 19. Februar) galt allerdings bereits vorher als sehr wahrscheinlich: Mit Platz zehn beim Spezialslalom in Adelboden hatte er bereits die "halbe Norm" erfüllt, außerdem war er zwei Mal 16. gewesen. Seine bisher beste Weltcup-Platzierung war Platz fünf in Schladming 2015. Der DSV wird sein WM-Aufgebot am Mittwoch bekannt geben.

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Snowboard: Carolin Langenhorst mit Platz zwei in Rogla

Erster Weltcup-Podestplatz ihrer Karriere

Rogla (SLO) (svd, 28.01.2017) Carolin Langenhorst hat für Snowboard Germany Frieden mit dem Rogla-Weltcup geschlossen, in dem es seit 2013 erst einmal ein Podest-Resultat gegeben hat (2013, Selina Jörg, Rang drei).
Die 20-Jährige aus Bischofswiesen fuhr bei bestem Wetter ein phänomenales Parallel Riesenslalom-Rennen und zu Platz zwei hinter der Tschechin Ester Ledecka, die sich bereits zum dritten Mal den Sieg auf dem Jasa-Hang sichern konnte.

„Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet. Mir hat zwar der Hang schon bei der JWM vor einem Jahr getaugt, aber dass es so gut läuft,“ so Langenhorst, die vor einem Jahr an gleicher Stelle Bronze im PGS-Rennen bei der Junioren-Weltmeisterschaft geholt hatte.
„Ich habe es einfach laufen lassen, bin frei aufgefahren. Das ist mega!“

Zuvor war die Goofy-Riderin in zehn Weltcup-Starts erst einmal in die K.o.-Runden der besten 16 Damen eingezogen (Rang 16 in Cortina, Dez 2016). Allerdings hatte Langenhorst, Siegerin des Europacups von Landgraaf, auch eine Erklärung parat, warum der Knoten in dieser Saison endlich aufgegangen ist:
„Ich habe angefangen zu studieren und damit ein zweites Standbein. Dadurch ist der Kopf freier, der Druck draußen“, so die Mathematik-Studentin an der LMU in München, die jetzt befreit die kommenden Aufgaben bis zur Weltmeisterschaft im März in der Sierra Nevada (ESP) angehen kann.

„Ich habe ja das Ticket schon beim Europacup in Landgraaf gelöst, aber der zweite Platz hier ist noch viel besser. Ich kann jetzt die nächsten Rennen einfach nur genießen. Ich freue mich auf die WM und bin megaglücklich.“

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Bob: Team Johannes Lochner gewinnt im Zweier- und im Viererbob

6. Weltcup am Königssee

Königssee (GER) (bsd, 28./29.01.2017) Nach seinem Sieg im Zweierbob am Samstag gewann das Team um Johannes Lochner beim Heimweltcup-Wochenende am Königssee mit einem Vorsprung von 25 hundertstel Sekunden auch das Viererbob-Rennen. Zweiter wurde das Team um Nico Walther, auf den dritten Platz fuhr das Team um Alexey

Im Gesamtweltcup der Viererbobs setzt sich Johannes Lochner mit seinem heutigen Sieg nun auf den zweiten Rang und liegt mit 1067 Zählern hinter dem Russen Alexander Kasjanov (1123). Auf dem dritten Rang liegt Rico Peter mit 1051 Zählern.

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X-Games: Lisa Zimmermann holt Gold im Big-Air-Wettbewerb

Historische Gold-Medaille

Aspen (USA) (sid, 29.01.2017) Lisa Zimmermann hat ein Stück deutsche Wintersport-Geschichte geschrieben. Die 20-Jährige aus Fürth gewann bei den X-Games in Aspen/Colorado sensationell Gold im Big-Air-Wettbewerb und holte sich als erste Deutsche einen Sieg bei den "Olympischen Spielen" der Extremsportler.

Zimmermann war dabei die älteste Sportlerin auf dem Podest, sie setzte sich vor der erst 14-jährigen Estin Kelly Sildaru und der 18-jährigen Giulia Tanno aus der Schweiz durch. Bei ihrem Sieg sorgte Zimmermann für eine Premiere, stand als erste Frau einen "Switch Double-Cork 1080", eine Sprungvariante mit drei kompletten Drehungen.

Im kommenden Jahr kämpft Zimmermann um Gold bei den "regulären" Olympischen Spielen, dann allerdings im Slopestyle-Wettbewerb - Big Air ist in Pyeongchang nicht olympisch.

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Rodeln: WM in Igls (AUT)

Die Bayern mal nicht ganz vorne

Igls (AUT) (27.-29.01.2017) Die bayerischen Rennrodler haben bei den Weltmeisterschaften im österreichischen Igls schwache Tage erwischt.
Während die Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Wendl und Tobias Arlt im Doppelsitzerbewerb "wenigstens" auf dem Silberrang landeten, reichte es für die Titelverteidiger Natalie Geisenberger nach fatalem Fahrfehler im ersten Lauf und Felix Loch nur jeweils zu Rang 6.

Da in der abschließenden olympischen Teamstaffel, die Gold gewann kein bayerischer Starter aufgeboten wurde, musste die erfolgsverwöhnte Trainingsgruppe Sonnenschein diesmal ohne Weltmeistertitel den Heimweg antreten.

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Saisonaus für Severin Freund

Kreuzbandriss beim Training

München/Planegg (dsv, 24.01.2017). Skispringer Severin Freund fällt nach einem Kreuzbandriss mehrere Monate aus. Am gestrigen Montag zog sich Freund beim Aufsprung einen Riss des Kreuzbandes sowie des Außenmeniskus im rechten Knie zu. Freund absolvierte in Oberstdorf ein Sprungtraining.

Nach Absprache mit Mannschaftsarzt Dr. Mark Dorfmüller wurde er 28-jährige Weltmeister vom WSV DJK Rastbüchl am heutigen Dienstag in der Münchner Klinik OrthoPlus operiert.
„Die Operation verlief sehr positiv“, attestiert Dr. Peter Brucker, der den Eingriff durchführte. „Severin Freund wird voraussichtlich noch einige Tage im Krankenhaus bleiben, ehe er mit ersten Rehabilitationsmaßnahmen beginnen kann. Einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, kann Severin in etwa sechs Monaten wieder mit dem Sprungtraining beginnen.“

„Ich spürte bei der Landung einen Stich im rechten Knie und stürzte daraufhin“, schildert Severin Freund die Situation. „Nachdem sich das Knie in der Folge instabil anfühlte, konsultierte ich DSV-Arzt Dr. Florian Porzig, der mittels einer MRT-Untersuchung den Kreuzbandriss diagnostizierte.

Die Verletzung ist, so kurz vor den Weltmeisterschaften, natürlich extrem ärgerlich. Mein Ziel war es, meinen Titel in Lahti zu verteidigen, was nun leider nicht mehr möglich ist. Ich habe in meiner Karriere schon einige Rückschläge weggesteckt und weiß damit umzugehen. Ich werde in den nächsten Monaten konzentriert in der Rehabilitation arbeiten und mich dann auf die Olympiasaison vorbereiten.“

Von dieser Stelle gute Besserung.

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Deutsche Skispringer siegen bei Team-Wettbewerb in Zakopane

Andreas Wellinger Zweiter im Einzel

Zakopane (PL) (20./21.01.2017) Die deutschen Skispringer haben beim Weltcup in Zakopane den Team-Wettbewerb gewonnen. Im Hexenkessel der polnischen Skisprung-Hochburg setzten sich Markus Eisenbichler (Siegsdorf), Stephan Leyhe (Willingen), Andreas Wellinger (Ruhpolding) und Richard Freitag (Aue) am Samstag vor den Gastgebern um Vierschanzentournee-Sieger Kamil Stoch durch. Zuletzt hatte ein DSV-Quartett im Weltcup am 9. Januar 2016 in Willingen gesiegt.

Mit 1116,3 Punkten lag die deutsche Auswahl 5,1 Punkte vor den Polen, deren Topmann Stoch von den rund 25.000 Zuschauer an der Wielka-Krokiew-Schanze in seiner Geburtsstadt frenetisch bejubelt wurde. Dritter wurde Slowenien mit 13,7 Punkten Rückstand auf Deutschland. Den zuvor einzigen Team-Wettbewerb der Saison hatte Anfang Dezember in Klingenthal Polen gewonnen.

Eisenbichler (130,5+131,0 m), Leyhe (131,0+132,0), Wellinger (128,5+135,0) und Schlussspringer Freitag (131,5+134,5) zeigten auch ohne Weltmeister Severin Freund eine Leistung wie aus einem Guss. Freund, der zuletzt erkrankt ausgefallen war, wird am kommenden Wochenende in Willingen in den Weltcup zurückkehren.

Im Einzelbewerb belegte Andreas Wellinger beim Sieg von Lokalmatador Kamil Stoch Platz zwei vor Richard Freitag. Markus Eisenbichler machte als Vierter das herausragende deutsche Ergebnis perfekt.

Stoch sprang von Platz sechs im ersten Durchgang mit 287,5 Punkten (130,5+131,0 m) zu seinem vierten Sieg in Serie. Wellinger hatte nach Sprüngen auf 130,5 und 133,0 m 1,6 Punkte Rückstand auf den Vierschanzentournee-Sieger, Freitag lag nach Sprüngen auf 132,5 und 131,0 m 3,2 Punkte hinter Stoch. Eisenbichler war mit 283,0 Punkten ebenfalls nicht weit vom Podest entfernt.

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Biathlon: Laura Dahlmeier siegt in Antholz

Rückkehr ins Gelbe Trikot

Antholz (ITA) (sid, 19.01.2017) Erst jubelte Laura Dahlmeier über den vierten Saisonsieg, dann gab es das Gelbe Trikot obendrauf: An einem perfekten Tag hat Biathlon-Überfliegerin Dahlmeier erneut die Muskeln spielen lassen und ihre Favoritenrolle für die WM eindrucksvoll untermauert. Die 23-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen gewann trotz zwei Schießfehlern auch das zweite schwere Einzel des WM-Winters und führt wieder im Gesamtweltcup.

"Für mich geht heute ein Traum in Erfüllung. Es ist super cool, vor der Kulisse hier zu gewinnen. Schöner könnte es gar nicht sein an so einem Tag", sagte Dahlmeier nach ihrem ersten Antholz-Sieg überhaupt: "Es war unheimlich schwierig mit dem Schießen. Ich habe kämpfen müssen und es war schwer ins Rennen zu finden. Ich habe versucht, mein eigenes Ding zu machen."

Durch die schwachen Ergebnisse ihrer Konkurrentinnen Gabriela Koukalova (Tschechien/24.) und Kaisa Mäkäräinen (Finnland/15.) übernimmt Dahlmeier nach ihrem elften Karrieresieg erneut das Gelbe Leibchen. Dieses hatte die Weltmeisterin in der Verfolgung Anfang Januar überhaupt nur verloren, weil sie in Oberhof freiwillig auf zwei Rennen verzichtete. Das begehrte Trikot wird sie am Samstag im Massenstart wieder überstreifen.

"Ich habe mich heute vor dem Rennen gar nicht so stark gefühlt. Ich hätte nicht gedacht, dass es gleich so aufgeht", sagte Dahlmeier im Ziel.

Doch auch der Rest des deutschen Teams zeigte ganz starke Leistungen: Maren Hammerschmidt (Winterberg/2) strahlte über den fünften Platz, direkt dahinter wurde Vanessa Hinz (Schliersee/3) Sechste und auch Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld/3) schaffte es als Neunte ebenfalls unter die Top 10.

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Ski Alpin: Felix Neureuther glänzt in Wengen

Von Platz 13 auf Platz 3

Wengen (SUI) (sid, 15.01.17) Felix Neureuther hat beim Weltcup-Slalom in Wengen/Schweiz nach einer famosen Aufholjagd noch den dritten Rang belegt. Drei Wochen vor Beginn der WM in St. Moritz/Schweiz (6. bis 19. Februar) stand der Partenkirchner in seiner Spezialdisziplin damit zum zweiten Mal in diesem Winter auf dem Siegerpodest.

Nach dem ersten Lauf hatte Neureuther nur auf Rang 13 gelegen. Am Ende waren nur die beiden Ausnahmefahrer im Slalom schneller als der Deutsche: Henrik Kristoffersen (Norwegen) gewann mit 0,15 Sekunden Vorsprung vor Marcel Hirscher (Österreich).

Eine starke Leistung boten auch die anderen deutschen Läufer. Stefan Luitz fuhr mit der hohen Startnummer 57 auf einen herausragenden zehnten Rang, Linus Straßer (München) belegte Rang 19, Philipp Schmid Rang 24.

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Skicross: Heidi Zacher und Daniel Bohnacker mit Licht und Schatten

Weltcups in Watles

Watles (ITA) (sid, 15./16.01.17) Heidi Zacher hat ihre starke Form im WM-Winter erneut unter Beweis gestellt, aber auch einen kleinen Dämpfer hinnehmen müssen. Beim ersten von zwei Weltcup-Rennen in Watles/Italien fuhr die Lenggrieserin als Dritte zum vierten Mal in Serie aufs Siegerpodest. Die beiden vorangegangenen Rennen im Dezember in Innichen/Italien hatte Zacher gewonnen, davor in Montafon/Österreich Rang drei belegt.

Im zweiten Rennen am Sonntag schied Zacher dagegen schon zum Auftakt der K.o.-Runde aus. In ihrem Lauf belegte sie knapp geschlagen Rang drei und verpasste dadurch den Einzug ins Halbfinale. Am Ende belegte sie Rang neun und war damit beste Deutsche vor Daniela Maier (13.) und Anna Wörner (15.). Maier und Wörner hatten am Vortag die Plätze neun und 15 belegt.

Ein starke Leistung zeigte zunächst auch Daniel Bohnacker. Bei seiner Saisonpremiere nach einem Bänderriss belegte er am Samstag auf Anhieb Rang fünf und war damit Bester der ansonsten enttäuschenden deutschen Männer. Am Sonntag scheiterte Bohnacker in der Qualifikation, im Endklassement wurde er damit nur auf Rang 33 geführt. Mit Rang 14 gelang Tom Hronek das beste deutsche Resultat.

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Johannes Lochner gewann seinen ersten Viererbob-Weltcup

Weltcup in Altenberg

Altenberg (GER) (08.01.2017) Ein Dominator im Zweier, ein Kronprinz im Vierer: Die deutschen Bobs haben sechs Wochen vor der Heim-WM am Königssee mit eindrucksvollen Siegen ihre hohen Ambitionen untermauert. In Altenberg gewann Weltmeister Francesco Friedrich schon am Samstag das Rennen im kleinen Schlitten, am Sonntag feierte dann Junioren-Champion Johannes Lochner seinen ersten Weltcupsieg im Viererbob.

Der 26-Jährige setzte sich dabei mit mehr als vier Zehnteln Vorsprung auf den Russen Alexander Kasjanow durch. Friedrich fiel im zweiten Lauf noch vom zweiten auf den dritten Platz zurück.

Lochner absolvierte dabei gerade erst sein drittes Weltcup-Rennen in der Königsdisziplin - und schon schlüpft der Neffe des früheren Weltmeisters Rudi Lochner in die Rolle des Kronprinzen: Nach dem Rücktritt von Ex-Weltmeister Maximilian Arndt ist noch unklar, wer bei Olympia 2018 in Pyeongchang deutsche Speerspitze im Vierer sein wird.

Im Moment ist dies der Berchtesgadener Lochner. Nur in Whistler und nun in Altenberg starteten die Athleten des Bob- und Schlittenverbandes (BSD) in diesem Winter bislang, Lochner war mit Rang drei in Kanada und seinem Sieg im Erzgebirge stets besser als die Kollegen. Und diese Ergebnisse sind besonders hoch zu bewerten: In Whistler war es Lochners erster Start überhaupt auf der schwersten Bahn des Kalenders, und Altenberg ist eigentlich die Heimbahn seiner sächsischen Teamkollegen Friedrich und Nico Walther.

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Biathlon: Simon Schempp gewinnt Massenstart

Weltcup in Oberhof

Oberhof (GER) (08.01.2017) Der ehemalige Weltmeister Simon Schempp hat zum Abschluss des Biathlon-Weltcups im thüringischen Oberhof den elften Weltcupsieg seiner Karriere gefeiert. Der 28-Jährige setzte sich im Massenstart über 15 km mit einem Schießfehler im packenden Schlussspurt knapp vor Erik Lesser (Frankenhain/1) und Dominator Martin Fourcade (Frankreich/2) durch. Für Schempp war es der erste Sieg in diesem Winter.

Auf der letzten von fünf Runden sah es lange so aus, als könnte erneut der Gesamtweltcup-Führunde Fourcade gewinnen, doch das deutsche Duo legte einen sensationellen Zielsprint hin. Schempp lag am Ende 0,4 Sekunden vor Fourcade, Lesser setzte sich noch hauchdünn im Foto-Finish gegen den Franzosen durch.

"Martin hat auf der letzten Runde gleich angegriffen, ich konnte aber dranbleiben. Da ich im Windschatten war, habe ich ein paar Körner sparen können. Das hat am Ende den Ausschlag gegeben", sagte Schempp im ZDF. Auch Lesser war überglücklich: "Ich hätte nie gedacht, dass sich der Fourcade noch abkochen lässt vom kleinen Lesser. Da hat sich das Krafttraining mal gelohnt."

Auch Lesser lag zwischenzeitlich schon in Führung, musste sich nach einem Fehler im letzten Schießen aber zunächst wieder hinten anstellen. Rund 20.000 Fans in Oberhof waren in purer Ekstase, als Schempp und Lesser den Doppelsieg einfuhren.

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Vom Winde verweht

Eisenbichler Verlierer bei Lotterie am Innsbrucker Bergisel - Tande siegt

Markus Eisenbichler hat im dritten Wettbewerb der Vierschanzentournee in Innsbruck alle Chancen eingebüßt. 

"Wehe, die brechen ab", sagte Eisenbichler zunächst nach seinem Hüpfer auf 112,0 m, doch wenig später machte die Jury dem widrigen Treiben ein Ende. "Ich ärgere mich eher, dass ich etwas zu früh am Tisch war. Mein Gott, es war halt einfach windig. Mal hat man es gut, mal hat man es schlecht", sagte Markus.

Beim wegen starken Windes und einbrechender Dunkelheit zur Halbzeit abgebrochenen Chaos-Springen kam der 25-Jährige am Mittwoch mit 112 Metern nur auf Rang 31. und fiel im Kampf um eine Top-Platzierung im Gesamtklassement weit zurück.

Den Sieg sicherte sich der Norweger Daniel Andre Tande mit einem Satz auf 128,5 Meter. Damit übernahm er vor dem Finale am Freitag in Bischofshofen auch die Führung in der Gesamtwertung vor Kamil Stoch aus Polen, der Vierter wurde. Tageszweiter wurde Tandes Landsmann Robert Johansson, der auf 133 Meter kam. Dahinter folgte der Russe Jewgeni Klimow.

Stephan Leyhe trotzte den widrigen Bedingungen und belegte mit 120,5 Metern als bester DSV-Springer Rang elf. Einen ordentlichen Wettkampf lieferten auch Andreas Wellinger als 13. und Karl Geiger auf Rang 15 ab. Richard Freitag kam dagegen nur auf Platz 30. Severin Freund hatte am Dienstagabend wegen eines grippalen Infekts die Tournee verlassen.

Quelle: sueddeutsche.de

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Freitag hängt Eisenbichler ab

Markus Eisenbichler verliert im Rennauto gegen Richard Freitag.

Auf den Schanzen ist Markus Eisenbichler derzeit die deutsche Nummer eins. Doch auf der Rennstrecke muss der Skispringer den Teamkollegen den Vortritt lassen.

Die deutschen Skispringer um Hoffnungsträger Markus Eisenbichler haben den Ruhetag der Vierschanzentournee für einen Ausflug aufs Glatteis genutzt.

Die Adler des Deutschen Ski-Verbandes (DSV) testeten auf einer Eisfläche bei Seefeld auf Einladung von Partner Audi ihre Fahrkünste. Gewinner des teaminternen Wettkampfs wurde Motorsport-Fan Richard Freitag.

"Ich habe mich etwas zurückgehalten, schließlich bin ich Polizist. Dennoch hatte ich fast mehr Adrenalin im Blut als beim Skispringen. Da pumpt ein bisschen das Herz", sagte Eisenbichler.

Quelle: sport1

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Drei DSV-Langläufer lösen WM-Ticket

Die deutschen Athleten feiern beim Auftakt der Tour de Ski Überraschungserfolge.

Sandra Ringwald, Thomas Bing und Hanna Kolb lösen im Sprint das WM-Ticket.

Zweimal Platz acht, dreimal die WM-Norm geknackt: Die deutschen Langläufer haben bei der Tour de Ski einen soliden Start hingelegt.Sandra Ringwald und überraschend auch Thomas Bing sorgten beim Auftakt-Sprint im Münstertal/Schweiz als jeweils Achte für die besten deutschen Platzierungen und knackten damit ebenso wie die neunplatzierte Hannah Kolb die WM-Norm (einmal Top 8 oder zweimal Top 15).

Quelle: sport1

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Deutscher Doppelsieg auf Schalke

Vanessa Hinz und Simon Schempp gewinnen die World-Team-Challenge auf Schalke. Auch Platz zwei geht an ein deutsches Duo.

Deutscher Doppelsieg beim Heimspiel: Simon Schempp und Vanessa Hinz  haben die 15. World Team Challenge in Gelsenkirchen vor Erik Lesser und Franziska Hildebrand gewonnen und neben dem Siegerpokal einen Scheck in Höhe von 28.000 Euro errungen.

Bei ihrem zweiten gemeinsamen Auftritt in der Schalker Fußball-Arena lagen Schempp/Hinz nach dem Massenstart noch hinter Lesser/Hildebrandt, holten dank der besseren Schießleistung die acht Sekunden Rückstand auf und sicherten sich mit 16,7 Sekunden Vorsprung den Sieg.

Schempp hatte ursprünglich im Liebes-Duo mit Franziska Preuß antreten sollen, doch seine Freundin musste am Dienstag kurzfristig krankheitsbedingt absagen.


Quelle: sport1

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Ferstl sorgt für Überraschung

Genau ein Jahr nach seinem Kreuzbandriss an gleicher Stelle überrascht Josef Ferstl beim Super-G im italienischen Santa Caterina mit einer glänzenden Leistung

Auf den Tag genau ein Jahr nach einem Kreuzbandriss an gleicher Stelle belegte der 27-Jährige vom Ski-Club Hammer einen herausragenden fünften Rang.Es war das beste Resultat seiner Karriere, zugleich sicherte er sich das Ticket für die WM im Februar in St. Moritz.

Der Norweger Kjetil Jansrud bleibt unterdessen der dominierende Rennläufer in den schnellen Disziplinen. Dem Olympiasieger von 2014 gelang im fünften Speed-Rennen der Saison bereits der vierte Sieg.Jansrud gewann deutlich vor Hannes Reichelt aus Österreich (0,60 Sekunden zurück) und Dominik Paris aus Italien (0,65). Ferstl hatte 1,24 Sekunden Rückstand auf den Norweger.

Andreas Sander belegte nach den Plätzen neun und fünf in den ersten beiden Super-G-Rennen der Saison diesmal Rang 16. Thomas Dreßen fuhr mit der hohen Startnummer 58 auf einen bemerkenswerten 21. Platz.


Quelle: sport1

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Nordische Kombination: Johannes Rydzek bei deutschem Vierfachsieg erneut vorn

Vinzenz Geiger stark

Ramsau (AUT) (17./18.12.2016) Angeführt von Johannes Rydzek haben die deutschen Kombinierer am Samstag beim Weltcup in Ramsau/Österreich für einen sensationellen Vierfachsieg gesorgt. Der Weltmeister aus Oberstdorf feierte seinen dritten Saisonsieg und baute seine Führung im Gesamtweltcup weiter aus. Fabian Rießle, Olympiasieger Eric Frenzel und der erst 19 Jahre alte Vinzenz Geiger (Oberstdorf) komplettierten auf den Rängen zwei, drei und vier das beeindruckende deutsche Ergebnis.

Einen Vierfachsieg im Weltcup hatte es zuletzt am 11. Dezember 1996 in Steamboat Springs/USA durch Norwegen gegeben. Deutschen Kombinierern war dieses Kunststück zuvor erst einmal gelungen: Im Februar 1987 gewann Thomas Müller in Lahti vor dem heutigen Bundestrainer Hermann Weinbuch, Hubert Schwarz und Hans-Peter Pohl.

"Heute war ich einen Ticken besser als die anderen. Ich habe mir die Kräfte gut eingeteilt", sagte Rydzek in der ARD. Die deutschen Kombinierer haben damit die sechs Wettbewerbe des bisherigen WM-Winters allesamt gewonnen: Frenzel hat zwei Saisonsiege auf dem Konto, zudem entschied das Team vom Bundestrainer Hermann Weinbuch auch die Staffel in Lillehammer für sich.

Am Sonntag erreichte Vinzenz Geiger (+23,4) mit Platz drei bei einem deutschen Dreifacherfolg erstmals das Podest.

Rydzek (Oberstdorf) musste sich diesmal mit Platz sechs (+30,8) begnügen, verteidigte damit aber das Gelbe Trikot des Gesamtweltcup-Führenden vor Frenzel erfolgreich. Routinier Björn Kircheisen (Johanngeorgenstadt) kam als Neunter (+42,9) als fünfter Deutscher in die Top 10.

Damit sind die deutschen Kombinierer auch nach sieben Saisonrennen des WM-Winters noch ungeschlagen. Je deimal siegten Rydzek und Frenzel, zudem gewannen sie mit dem DSV-Team den Staffelwettbewerb in Lillehammer. Die Weltmeisterschaften finden vom 22. Februar bis 5. März im finnischen Lahti statt.

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Laura Dahlmeier in Nove Mesto Zweite im Massenstart

Biathlon-Weltcup in Nove Mesto

Nove Mesto (CZE) (19.12.2016) Weltmeisterin Laura Dahlmeier hat auch im letzten Biathlonrennen des Jahres im tschechischen Nove Mesto den Sprung auf das Podest geschafft. Die 23-Jährige aus Partenkirchen wurde im Massenstart Zweite und hatte nach zwei Schießfehlern im Ziel nur 3,1 Sekunden Rückstand auf Siegerin Gabriela Koukalova (Tschechien/1). Platz drei sicherte sich Dorothea Wierer (Italien/1).

"Läuferisch habe ich seinen super Tag gehabt. Es macht unheimlich viel Spaß, wenn man soviel Rückstand noch aufholt. Ich bin super glücklich", sagte Dahlmeier am ARD-Mikrofon: "Ich habe vor dem Rennen versucht, alle Kräfte zu mobilisieren. Das hat super funktioniert."

Bereits vor dem Rennen stand fest, dass Dahlmeier ihre Führung im Gesamtweltcup behalten wird und im Gelben Trikot zum Heimweltcup nach Oberhof reist. Zweitbeste Deutsche wurde überraschend Vanessa Hinz (Schliersee/1) als Vierte, Franziska Preuß (Haag/2) rundete das starke Mannschaftsergebnis auf Rang sechs ab.

Dahlmeier, die in der Verfolgung am Samstag Platz sieben belegt hatte, leistete sich gleich zum Auftakt zwei Schießfehler und fiel bis auf den 22. Rang zurück. Mühsam musste sich die Bayerin nach drei fehlerfreien Einlagen wieder nach vorne arbeiten. Dank einer erneut herausragenden Laufleistung schaffte sie es zum fünften Mal in dieser Saison unter die Top drei.

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Bob- und Skeleton-Weltverband entzieht Sotschi die WM

McLaren-Report ausschlaggebend

13.12.2016 (SZ) Russland hat nach den jüngsten Dopingenthüllungen das erste Sport-Großereignis verloren. Der Bob- und Skeleton-Weltverband IBSF entzog Sotschi vier Tage nach der Veröffentlichung des zweiten McLaren-Reports die Weltmeisterschaften. Das gab die IBSF am Dienstagabend nach einer Sitzung ihrer Exekutive auf ihrer Website bekannt.

"Das IBSF-Exekutivkomitee war der Auffassung, dass es in dieser schwierigen Zeit nicht ratsam ist, eine solche Veranstaltung in Russland zu organisieren", hieß es in einer Mitteilung. Als Strafmaßnahme will der Weltverband, in dessen Exekutive auch der Russe Georgi Bedschamow sitzt, den Entzug aber offenbar nicht verstanden wissen. Man wolle es Athleten und Trainern aller Länder ermöglichen, in einem Umfeld zu konkurrieren, das sich "auf den Sport konzentriert und nicht auf Anklagen und Diskussionen - ob berechtigt oder nicht", teilte die IBSF weiter mit. Der russische Bob- und Skeleton-Verband habe viel Arbeit in die Organisation der Weltmeisterschaft investiert, aber "das aktuelle Klima würde es nahezu unmöglich machen, die Leistungen des Organisations-Komitees oder die Bahn als eine der Besten der Welt wertzuschätzen".

Der zweite McLaren-Report hatte ein staatlich gestütztes Dopingsystem in Russland bestätigt. Insgesamt sollen über 1000 Sportler von Doping-Vertuschung profitiert haben, unter anderem bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi. Der Skeleton-Verband Lettlands hatte am Montag bereits angekündigt, eine WM in Sotschi zu boykottieren.

Ein Ersatzort für die Titelkämpfe, die vom 13. bis 26. Februar geplant sind, soll in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden. Im Gespräch ist auch Deutschland mit der Bahn am Königssee. Sotschi war 2013 zum Ausrichter gewählt worden.
Die Bahn am Königssee ist seit geraumer Zeit als Ersatzort im Gespräch. Zuletzt betonten die Verantwortlichen, dass keine offizielle Anfrage vorliege. Das könnte sich nun schnell ändern.

Weitere Verbände könnten nun der IBSF folgen. Das Weltcup-Finale der Langläufer soll nach jetzigem Stand noch im westsibirischen Tjumen stattfinden. Dort ist auch die Biathlon-WM 2021 geplant, der Weltverband IBU will aber erst nach dem Studium des zweiten McLaren-Reports eine endgültige Zusage geben.

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Skispringen: Markus Eisenbichler wird Dritter in Lillehammer

Größter Erfolg seiner Karriere

Lillehammer (SWE) (11.12.2016) Skispringer Markus Eisenbichler (Siegsdorf) ist in Lillehammer erstmals in seiner Karriere auf das Weltcup-Podest geflogen. Beim Sieg des polnischen Olympiasiegers Kamil Stoch vor seinem Landsmann Maciej Kot kam der 25-Jährige auf den dritten Platz.

Team-Olympiasieger Andreas Wellinger, Dritter nach dem ersten Durchgang, fiel noch auf den zehnten Rang zurück. Den nächsten Rückschlag gab es für Weltmeister Severin Freund, der nicht über Platz 26 hinauskam.

Eisenbichler, bereits am Samstag beim Sieg des slowenischen Teenagers Domen Prevc als Siebter bester Deutscher, kam nach Sprüngen auf 128,5 und 136,0 m auf 286,2 Punkte und lag damit dicht hinter den Polen Stoch (289,9) und Kot (289,3). Für den lange Zeit schwächelnden Stoch war es der erste Weltcupsieg seit dem 20. Januar 2015 in Willingen.

Wellinger (279,8) war im ersten Durchgang auf starke 136,0 m geflogen, zeigte dabei seinen stärksten Sprung der Saison. Im Finale kam der 21-Jährige nur noch auf 128,5 m und wurde durchgereicht. Domen Prevc wurde am Sonntag Sechster (283,4), sein Bruder Peter zeigte nach Platz 30 im ersten Springen als Neunter (283,2) ansteigende Form.

Der im Frühjahr an der Hüfte operierte Freund, der seit Sieg und Platz zwei zum Auftakt in Klingenthal seine Form sucht  hatte nach einem Sprung auf 124,0 m als 27. nur mit Ach und Krach das Finale erreicht und konnte dort mit 125,5 m sowie insgesamt 250,1 Punkten kaum noch Boden gut machen. Kaum besser war der fünfmalige Weltcup-Sieger Richard Freitag als 23. (256,3/127,5+126,0).

Im Rahmen ihrer Möglichkeiten blieben Karl Geiger als 14. mit (272,8/127,0+134,0 m) und Stephan Leyhe als 18. mit (265,1/129,5+132,0 m).

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Biathlon: Laura Dahlmeier baut Gesamtführung aus

Weltcup in Östersund (SWE)

Östersund (SWE) (04.11.2016) Biathletin Laura Dahlmeier hat beim Weltcup in Östersund auch im Verfolgungsrennen einen Podestplatz erkämpft und ihre Führung im Gesamtweltcup ausgebaut.

In Schweden belegte die 23-Jährige über 10 km nach zwei Schießfehlern den zweiten Rang und schaffte es im dritten Saisonrennen damit zum zweiten Mal auf das Podium. Am Samstag hatte Verfolgungs-Weltmeisterin Dahlmeier nach ihrem Einzel-Erfolg als erste Deutsche seit Magdalena Neuner (18. März 2012) das Gelbe Trikot getragen.

Dahlmeier, die am Samstag im Sprint den vierten Rang belegt hatte, wird somit auch beim kommenden Weltcup in Pokljuka/Slowenien die Gejagte sein und am Freitag im Sprint erneut in Gelb antreten.

Am Sonntag musste sich die Bayerin nur der Tschechin Gabriela Koukalova (ein Schießfehler) um 8,4 Sekunden geschlagen geben. Rang drei sicherte sich die fehlerfreie Italienerin Dorothea Wierer (+21,4).

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Skispringen: Severin Freund in Klingenthal Elfter

Führung im Gesamtweltcup vorerst weg

Klingenthal (GER) (04.12.2016) Skisprung-Weltmeister Severin Freund hat beim Heim-Auftritt in Klingenthal nur Platz elf belegt und damit die Führung im Gesamtweltcup abgegeben.

Beim zweiten Saisonsieg des 17 Jahre alten Slowenen Domen Prevc, der sich damit das Gelbe Trikot sicherte, zeigte der 28 Jahre alte Niederbayer mit 133,0 und 131,5 m (257,7 Punkte) zwei mäßige Sprünge und hatte mit der Entscheidung nichts zu tun.

"Der Ärger ist schon da, der Rhythmus für die Schanze hat nicht hundertprozentig gepasst", sagte Freund in der ARD, "aber jede Woche gibt es eine neue Schanze, es wird wieder besser werden."

Bester Deutscher war Markus Eisenbichler als Sechster, dem nach Sprüngen auf 134,0 und ganz starken 140,5 m mit 278,5 Punkten nur 6,3 Zähler zum Podium fehlten.

Karl Geiger wurde 14. mit 131,7 Punkten (134,5+128,0 m).

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Severin Freund springt überraschend zum Sieg

Skispringen: Weltcup in Kuusamo (FIN)

Kuusamo (FIN) (26./27.11.2016) Severin Freund hat überraschend das zweite Weltcup-Skispringen des WM-Winters gewonnen. Der Weltmeister aus Rastbüchl feierte im finnischen Kuusamo trotz langer Verletzungspause den 22. Sieg seiner Karriere.

Einen Tag nach seinem zweiten Platz an gleicher Stelle schlüpfte der 28-Jährige zudem in das Gelbe Trikot des Führenden im Gesamtweltcup.

"Diesen Sieg nehme ich wahnsinnig gerne mit. Glauben kann ich das noch nicht so ganz", sagte Freund. Für den ehemaligen Skiflug-Weltmeister war es der erste Sieg seit dem Erfolg beim Tournee-Springen in Oberstdorf im vergangenen Dezember.

Bundestrainer Werner Schuster lobte: "Er hat eine hohe Qualität gebraucht, die hat er gezeigt. Hut ab, ich gratuliere."

Freund flog bei schwierigen Bedingungen auf 146,0 und 138,0 m und gewann mit 290,6 Punkten deutlich vor dem Norweger Daniel Andre Tande (279,0 Punkte) und Manuel Fettner aus Österreich (273,3).

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Rennrodler dominieren erste Weltcups

Siege für Natalie Geisenberger und Felix Loch

Winterberg (26./27.11.207) Am Samstag, 26. November 2016, starteten die BSD-Rennrodel Damen in die Weltcup-Saison 2016/17 im nordrhein-westfälischen Winterberg.

Gleich im ersten Rennen der Saison zeigten sich die deutschen Frauen in Bestform und feierten einen sensationellen Dreifacherfolg.

Natalie Geisenberger siegte mit einem Vorsprung von vier Zehntelsekunden und einem neuen Bahnrekord vor ihren beiden Teamkolleginnen Tatjana Hüfner und Dajana Eitberger.

Tobias Wendl/Tobias Arlt wurden ebenso Dritte wie Felix Loch.

Loch konnte allerdings den anschließenden Sprint-Weltcup für sich entscheiden. Hier belegten Wendl/Arlt Platz zwei und Natalie Geisenberger wurde Dritte.

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Ski Alpin: Weltcup in Vermont (USA)

Lena Dürr qualifiziert sich für die WM

Vermont (USA) (26.11.206) Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin aus den USA gewann auch das zweite Rennen in der noch jungen alpinen Weltcup-Saison in Killington/Vermont und feierte damit ihren zehnten Slalomsieg in Folge.

Grund zur Freude hatte auch Lena Dürr. Die 25-Jährige vom SV Germering löste als erste deutsche Läuferin das Ticket für die Weltmeisterschaften im kommenden Februar in St. Moritz. Nach Platz 12 zum Auftakt im finnischen Levi fuhr Dürr auf den glänzenden sechsten Platz. Das war das bislang beste Saisonergebnis für die Frauen des Deutschen Skiverbandes (DSV).

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Judo: U23-EM in Tel Aviv

Theresa Stoll gewinnt Gold, Manuel Scheibel Silber

Tel Aviv (ISR) (djb, 11.11.2016) Starker Auftritt der bayerischen Judokas bei den U23-Europameisterschaften in Tel Aviv. Theresa Stoll vom TSV Großhadern sicherte sich den Titel in der Klasse bis 57 kg. Manuel Scheibel vom TSV Abensberg gewann Silber in der Kategorie bis 66 kg.

Theresa Stoll hatte erst vor zwei Wochen beim Grand-Slam-Turnier in Abu Dhabi mit dem Gewinn der Silbermedaille überzeugt und lieferte in Tel Aviv erneut einen durchweg starken Auftritt. Nach vorzeitigen Siegen gegen Ulyana Minenkova aus Weißrussland und Natalia Golomidova aus Russland stand die 20-jährige Deutsche Meisterin ihrer Zwillingsschwester Amelie im Halbfinale gegenüber. Dieser Kampf ging über die volle Zeit und nach einer Shido-Bestrafung für Amelie zog Theresa in das EM-Finale ein. Ihre Gegnerin Adi Grossman aus Israel konnte den Heimvorteil nicht nutzen und musste sich vorzeitig durch O-soto-gari geschlagen geben. Theresa Stoll sicherte sich mit einer eindrucksvollen Leistung den Titel in der Klasse bis 57 kg.

Manuel Scheibel gewann seine ersten beiden Vorrundenkämpfe jeweils mit Wazaari-Vorteil gegen Elias Korkko aus Finnland und Marko Gusic aus Montenegro. Im Viertelfinale setzte sich der Deutsche Vizemeister nach einer Shido-Bestrafung gegen Strahinja Buncic aus Serbien durch. Auch im Halbfinale fiel die Entscheidung gegen Mathias Czizsek aus Österreich aufgrund einer Bestrafung zugunsten des 22-jährigen Abensbergers. Im Finale traf er auf Denis Vieru aus Moldawien, im letzten Jahr Dritter bei den Junioren-Europameisterschaften. Hier musste der Bayer einen Rückstand durch Wazaari-Wertung hinnehmen, die er nicht mehr aufholen konnte. Der Gewinn der Silbermedaille war für Scheibel der bisher größte internationale Erfolg.

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Ski Freestyle, erster Weltcup

Lisa Zimmermann gewinnt Big-Air-Weltcup in Mailand

Mailand (13.11.2016, dpa) - Gleich zum Auftakt in den WM-Winter hat Lisa Zimmermann ihr großes Talent unter Beweis gestellt und den Big-Air-Weltcup in Mailand gewonnen.

In der italienischen Metropole dominierte die Freestyle-Skifahrerin und Weltmeisterin im Slopestyle bei ihrem Auftritt die Konkurrenz und gewann mit großem Vorsprung vor Mathilde Gremaud aus der Schweiz. "Das war schon ein kleiner Fingerzeig an die Konkurrenz. Das war ein erstes Ausrufezeichen", sagte ihr Trainer und Team-Manager Tobias Reindl.

"Mit einer absoluten Topfavoritin aus Deutschland können die Leute mitfiebern und Daumen drücken und hoffentlich eine Siegerin aus Deutschland bejubeln", sagte Reindl mit Blick auf den Heim-Weltcup in Mönchengladbach am 2. Dezember. Auch im Rheinland bekommen die Sportler Punkte für ihre Tricks und Drehungen nach dem Sprung über eine sehr große Schanze.

90,8 Punkte im ersten Durchgang, 90,8 Zähler im zweiten Durchgang - eine bessere Bewertung bekam niemand für die Sprünge über die große Schanze auf dem Messegeländer in Mailand. Mit insgesamt 181,2 Zählern distanzierte sie Gremaud (157,2) deutlich und zählt nach dem insgesamt vierten Weltcup-Sieg ihrer Karriere nun zwangsläufig zu den Medaillenfavoritinnen bei der WM im März in der Sierra Nevada. Zwei der vier Weltcup-Siege holte Zimmermann in der olympischen Disziplin Slopestyle - da ist sie zudem WM-Titelverteidigerin.

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Carsten Embach wird Nachfolger von Thomas Pfüller

Neuwahl des Leitungsstabs des OSP Bayern

München (D) 2.11.2016: Carsten Embach (DOSB) wird Nachfolger des langjährigen Leitungsstabvorsitzenden Thomas Pfüller (DSV) beim OSP Bayern. Bei der heutigen Leitungsstabsitzung an der OSP Zentrale in München wurden die Strukturüberlegungen des DOSB hinsichtlich einer stärkeren Verantwortung in der Steuerung der Olympiastützpunkte in der Bundesrepublik durch den Deutschen Olympischen Sportbund konsequent umgesetzt. Die Mitglieder des Leitungsstabs wählen den Vertreter des DOSB Carsten Embach in der Nachfolge von Thomas Pfüller zum neuen Vorsitzenden. Thomas Pfüller scheidet aus Altersgründen nach mehr als 10 Jahren aus dem Leitungsstab aus. Er bedankte sich für die lange Zusammenarbeit und brachte zum Ausdruck, dass ihm die Arbeit sehr viel Spaß gemacht habe und er stolz darauf sei, wie sich der OSP Bayern in der deutschen Sportlandschaft entwickelt hat. Er hoffe nunmehr, dass der DOSB in seiner Strukturreform im Bereich der OSP Strukturen das Beispiel Bayern mit seiner Leistungsstab Struktur als Vorbild sähe und den DOSB in allen OSP (in Deutschland)  in die Führungsrolle bringe.
Als Stellvertreter von Carsten Embach wurde Heiner Gabelmann (Deutscher Schützenbund) bestätigt.

Ebenfalls verabschiedet wurde der Leiter des OSP Regionalzentrums Chiemgau/Berchtesgadner Land Hartmut Karstens. Hartmut Karstens war seit 1998 in dieser Position tätig. 

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Ski alpin: Weltcupauftakt in Sölden

Felix Neureuther bei Sieg von Alexis Pinturault Dritter

Sölden (AUT) (23.10.2016) Felix Neureuther legt in Sölden einen grandiosen Weltcup-Auftakt hin. Sein Chef gerät ins Schwärmen. Luitz und Dopfer fallen zurück, Staubitzer trumpft dagegen auf.

Felix Neureuther streckte frech wie ein Lausbub die Zunge heraus und zeigte mit einem verschmitzten Lächeln auf seinen Ski.
"Felix" stand da in weißen Buchstaben - und eben dieser Felix Neureuther hatte kurz zuvor einen starken Riesenslalom aufs ewige Eis hoch über Sölden gezaubert: Platz drei - so gut war Neureuther beim traditionellen Saison-Auftakt auf dem Rettenbachgletscher noch nie.
"Das kommt schon ein bisschen überraschend", sagte Neureuther ein wenig perplex nach seiner 41. Fahrt aufs Weltcup-"Stockerl". Der 32-Jährige zeigte dabei keine fehlerfreie Leistung, in beiden Läufen leistete er sich kleine Fehler.
Und doch verdiente er sich ein Sonderlob von DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier. "Der Felix ist ein brutales Rennpferd, er hat ein unglaubliches Gefühl für das, was er macht, das war hammermäßig, sportlich hochintelligent", sagte er.

Bei schwierigen, weil wechselhaften Lichtverhältnissen fehlten Neureuther (Partenkirchen) 1,37 Sekunden auf Tagessieger Alexis Pinturault aus Frankreich, Zweiter wurde Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher (Österreich/0,70).
"Ein Auftakt mit Podium - das ist ein Traum für uns", sagte Maier, der eine "sehr ordentliche Teamleistung" sah: "Unsere Jungs haben geilen Sport gezeigt."

Zweitbester Deutscher in Österreich war überraschend Benedikt Staubitzer (Mittenwald), der sich mit der zweitbesten Laufzeit nach Pinturault im Finale von Rang 29 auf Platz zwölf vorkämpfte.
"Das ist ein geiles Gefühl", sagte er. Für Staubitzer war es das zweitbeste Weltcup-Ergebnis - und das, obwohl er sich wegen Rückenproblemen erst am Morgen zu einem Start durchgerungen hatte.

Stefan Luitz (Bolsterlang) stürzte dagegen von Rang fünf auf Rang 19 ab, Fritz Dopfer (Garmisch) von 19 auf 27. "Ich bin zurückgefallen in alte Muster, schade, aber es ist Gott sei Dank erst das erste Rennen", sagte Dopfer. Maier kommentierte: "Das war technisch schön, aber nicht locker genug. Der Fritz ist öfter mal ein Geheimnis für uns..."

Beim Auftakt der Frauen war hingegen nichts zu holen: Lena Dürr fuhr im zweiten Durchgang immerhin noch von Platz 30 auf 21 vor und holte damit Weltcup-Punkte. Katrin Hirtl-Stanggaßinger verfehlte den zweiten Lauf als 38. um 0,60 Sekunden.

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Johannes Lochner/Joshua Bluhm Juniorsportler des Jahres 2016 (Mannschaft)

Wahl der Stiftung Deutscher Sporthilfe

(DSH, 07.10.2016) Die zweifache Bahnrad-Junioren-Weltmeisterin Pauline Grabosch ist „Juniorsportlerin des Jahres“ 2016. Die 18-jährige Schülerin aus Erfurt erhielt die höchste Auszeichnung im deutschen Nachwuchssport am Freitagabend (7.10.2016) von der Deutschen Sporthilfe in Kooperation mit der Deutschen Post.
Nominiert waren in dieser Kategorie auch: Ramona Hofmeister (Snowboard): Junioren-Weltmeisterin aus Bischofswiesen, WSV Bischofswiesen und Elisabeth Willibald (Ski Alpin): Junioren-Weltmeisterin aus Jachenau (Bayern), SSC Jachenau.

In der Mannschaftswertung wurde Bobpilot Johannes Lochner (Schönau a. Königssee) mit seinem Anschieber Joshua Bluhm (München) ausgezeichnet. Die beiden gewannen sowohl im Zweierbob als auch im Viererbob den Junioren-WM-Titel und sind zudem in der Elite angekommen. Im Zweierbob erreichten sie bei der WM der Aktiven sowohl 2015 als auch 2016 Platz zwei und zählen zu den aussichtsreichen deutschen Medaillenkandidaten bei den Olympischen Winterspielen 2018.



((c): picture alliance für Stiftung Deutsche Sporthilfe)

Im Gehörlosensport wurde der Schütze Colin Müller (Weltmeister aus Kirchheim bei München) ausgezeichnet.

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Paralympics: Zweimal Silber für bayerische Teilnehmer

Elke Philipp und Max Weber jeweils nur knapp geschlagen

Rio (DBS, 15.09.2016) Die deutsche Dressur-Equipe gewinnt Silber in der Teamwertung:
„Gold wird durch den Ausfall von Hannelore Brenner schwierig“, hatte Britta Bando, die Teammanagerin der deutschen Dressurreiter bereits vor Beginn der Wettbewerbe gesagt. „Aber um Silber und Bronze werden wir auf jeden Fall kämpfen.“ Gesagt, getan. Am vorletzten Wettkampftag der Reiter stand es fest: Die deutsche Equipe mit Elke Philipp gewinnt zum vierten Mal in Folge paralympisches Silber in der Teamwertung. Mit insgesamt 433,321 Prozent musste die Mannschaft nur den wieder einmal überragenden Reitern aus Großbritannien den Vortritt lassen.

Max Weber (TSV Obergünzburg) fuhr bei den Paracyclern in der Klasse H3 knapp an Gold vorbei. Der 52-Jährige wurde nach 1:33:17 Stunden mit Silber belohnt - ebenfalls ein riesiger Erfolg. "Kaum zu fassen, dass ich das heute geschafft habe. Darauf habe ich zehn Jahre hingearbeitet", sagte Weber. Bei seiner fünften Teilnahme holte er damit seine dritte Paralympics-Medaille; nach Gold mit dem Renn-Rollstuhl (1996) und Platz zwei auf der Straße (2008).

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Paralympics: Michael Teuber holt Gold

Erich Winkler Vierter

Rio (sid, 14. September 2016) Radsportler Michael Teuber hat seine fünfte Goldmedaille bei Paralympischen Spielen gewonnen. Der 48-Jährige aus München siegte in der Klasse C1 in 27:53,98 Minuten deutlich vor dem Kanadier Ross Wilson (28:47,34).

Teuber gewann das Zeitfahren damit nach 2008 und 2012 zum dritten Mal in Folge. Seine weiteren Goldmedaillen holte er 2004 im Straßenrennen und im Verfolgungsrennen auf der Bahn. Er holte das insgesamt siebte Gold für Deutschland in Rio de Janeiro nach fünf Leichtathleten und dem Triathleten Martin Schulz.

Erich Winkler (Vilsbiburg) verpasste als Vierter in 29:37,37 Minuten am Strand von Barra dagegen hauchdünn eine Medaille.

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Thomas Schmidberger gewinnt im Tischtennis paralympisches Silber

Thomas Brüchle auf Platz 4

Rio de Janeiro (dbs, 11.09.2016) Thomas Schmidberger hat Silber im Einzel-Wettbewerb der Wettkampfklasse 3 gewonnen. Im Finale unterlag er dem alten und neuen Paralympics-Sieger Feng Panfeng aus China mit 1:3. Sein Teamkollege Thomas Brüchle verlor das Spiel um Bronze im Entscheidungssatz und wurde Vierter.

Nachdem Schmidberger in London bereits Bronze im Einzel gewann, glänzt die Medaille in Rio schon heller. „Ich habe hier definitiv Silber gewonnen und nicht Gold verloren. Dass das Finale eine ganz schwere Nummer wird, war mir vorher klar“, so der Viechtacher. „Ich habe alles gegeben, aber Feng war heute einfach besser.“ Der Chinese hatte sofort stark begonnen und den ersten Durchgang mit 11:5 für sich entschieden, doch es gelang Schmidberger, nach Sätzen auszugleichen. Der dritte Durchgang gestaltete sich durchgehend eng, doch Feng hatte das glücklichere Ende für sich – und auch im vierten Satz zeigte der Chinese seine mentale Stärke. Nachdem Schmidberger bis 8:6 fast immer mit ein, zwei Punkten führte, machte der Chinese dann fünf Punkte in Folge und verteidigte erfolgreich seinen Titel. „Ich freue mich sehr über meine Medaille und werde sie heute im Deutschen Haus noch gebührend feiern“, kündigte der frischgebackene paralympische Silbermedaillen-Gewinner an. „Und am Donnerstag starte ich dann mit Thomas in den Team-Wettbewerb, wo wir uns viel vorgenommen haben.“

Angeschlagen war Thomas Brüchle nach seiner kräftezehrenden Halbfinal-Niederlage gegen Feng in sein Bronze-Medaillen-Match gegangen. Der amtierende Europameister schlägt sich seit einigen Tagen mit einer leichten Erkältung herum und hatte nicht mehr viele Reserven. „Thomas kann wirklich stolz auf sich sein. Er hat bereits im Achtelfinale und im Viertelfinale ganz starke Leistungen gezeigt – und auch Feng hat er heute Vormittag fast in den fünften Satz getrieben“, sieht Bundestrainer Ziegler das Abschneiden Brüchles positiv. „Jetzt hat er gegen einen sehr guten Merrien noch einmal alles gegeben, aber nach dem Kraftakt im vierten Satz waren dann einfach die Batterien leer.“ Brüchle hatte in Satz 4 beim Stand von 5:10 fünf Matchbälle abgewehrt und den Durchgang noch für sich entschieden.

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Paralympics: Erster Tag

Kein glücklicher Beginn

Am ersten Tag der Paralympics in Rio lief es für die bayerischen Teilnehmer alles andere als flüssig:

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren (mit Sebastian Magenheim) legte einen klassischen Fehlstart auf das Parkett der Olympic Arena. Gegen den Iran unterlag die deutsche Auswahl überraschend aber keineswegs unverdient mit 63:69

Paracyclerin Denise Schindler (C1) ist dagegen in der Qualifikation auf der Bahn gescheitert. Die 30-Jährige wurde nach ihrem Wertungslauf in der 3000-Meter-Verfolgung gegen Megan Giglia aus der Wertung genommen. Die Münchenerin soll zu lange im Windschatten ihrer britischen Konkurrentin gefahren sein.

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Eishockey: Deutschlands Herren fahren zu den Olympischen Winterspielen 2018

Sieg gegen Lettland bringt Olympiaticket

Deutschlands Eishockey-Nationalteam hat sich erstmals seit 2010 wieder für die Olympischen Winterspiele qualifiziert.

Im entscheidenden Gruppenspiel besiegte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bunds (DEB) Gastgeber Lettland 3:2 (1:0, 1:1, 1:1). Die Treffer von NHL-Profi Leon Draisaitl (17. Minute), Felix Schütz (25.) und Tom Kühnhackl (55.) sicherten die Teilnahme an den Winterspielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang.

Nach einer zwischenzeitlichen 2:0 für die DEB-Auswahl hatte Lettland im letzten Drittel ausgeglichen. Es blieb bis in die Schlussminuten spannend.

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Paralympics endgültig ohne russische Sportler

Entscheidung des CAS bestätigt IPC-Ausschluss

(23.08.2016) Die russischen Sportler dürfen nicht an den Paralympics in Rio de Janeiro teilnehmen.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS bestätigte heute den vom Internationalen Paralympics Komitee (IPC) beschlossenen Komplett-Ausschluss der russischen Athleten in der Affäre um mutmaßliches Staatsdoping.

Der CAS begründete am Dienstag in Rio de Janeiro seine Entscheidung damit, dass das IPC nicht gegen seine Regeln verstoßen habe. Zudem sei die Entscheidung angesichts der Umstände verhältnismäßig.

Das Russische Paralympische Komitee (RPC) habe keine Beweise vorlegen können, die die Faktenlage verändern würden.

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Taekwondo und BMX

Ergebnisse der bayerischen Teilnehmer

Natürlich ein wenig im Schatten der Medaille(n) standen die Leistungen der drei weiteren bayerischen Starter(innen) der gestrigen Nacht.

Nadja Pries hatte im BMX mit der Entscheidung leider nichts zu tun und landete auf Platz 14.

Rabia Gülec verlor im Taekwondo ihren zweiten Kampf im Viertelfinale, schied direkt aus und belegte im Endklassement Platz 9.
Bruder Tahir verlor zwar ebenfalls das Viertelfinale gegen den späteren Olympiasieger, durfte aber aufgrund der Tatsache des Finaleinzugs des Viertelfinalgegners noch in die Hoffnungsrunde. Leider unterlag er auch dort im ersten Kampf und wurde Gesamt-Siebter der Klasse bis 80kg.

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Bronzemedaille für deutsche Hockeydamen

Erfolg gegen Neuseeland bringt Edelmetall

Nach den Herren haben auch die deutschen Hockey-Frauen (mit Hannah Krüger) das Spiel um Platz 3 und damit die Bronzemedaille gewonnen.

Gegen Neuseeland gelang ein verdienter 2:1 Sieg. Charlotte Stapenhorst (34.) und Lisa Marie Schütze (38.) sind die Matchwinnerinnen für die DHB-Damen!

Unsere Gratulation an die Damen.

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Die Nacht in Rio (18.08.2016)

Schnelles Aus

Lediglich zwei bayerische Sportlerinnen durften in der vergangenen Nacht ihre olympischen Einsätze absolvieren und für beide war das sportliche Erlebnis Rio 2016 sehr schnell wieder vorbei:

Christina Hering (2:01,04 min) und Fabienne Kohlmann (2:05,36 min) überstanden in der Leichtathletik die Vorläufe über 800m leider nicht.

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 Wir trauern um Stefan Henze

Augsburger Kanutrainer erlag seinen schweren Verletzungen in Rio

Rio (BRA) 15.08.2016: Der Olympiastützpunkt Bayern trauert um seinen langjährigen Sportler und Trainer Stefan Henze. Der Weltmeister aus dem Jahr 2003 und Silber-Medailliengewinner im Kanuslalom bei den Olympischen Spielen in Athen, ist am heutigen Abend seinen schweren Verletzungen in Folge eines Autounfalls am Freitag bei den Olympischen Spielen in Rio erlegen. Stefan wurde nur 35 Jahre alt und stand am Anfang einer erfolgsversprechenden Karriere als Bundestrainer des Deutschen Kanuverbandes. In Rio war er für die Betreuung der Kajak Damen verantwortlich. Der in Halle an der Saale geborene ist über seine Eltern zum Kanusport gekommen, bereits sein Vater war ein Weltklasse Kanute. Mit 19 Jahren zog es Stefan mit seinem Partner Markus Becker nach Augsburg in das Kanuleistungszentrum, wo er auch nach seiner sportlichen Karriere eine neue Heimat fand. Seine positive Ausstrahlung und sein lebensbejahender Optimismus wird uns immer im Gedächtnis bleiben.

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Schmales bayerisches Aufgebot, ebensolche Ergebnisse

Leonie Beck und Daniel Brodmeier früh ausgeschieden, Buhl liegt zurück

Am heutigen Freitag bleibt die Zahl der bayerischen Teilnehmer durchaus überschaubar. Bisher traten deren zwei an und....kamen leider nicht weit.

Daniel Brodmeier belegte im Kleinkaliber-liegend Schießen Rang 37, was nicht für den Endkampf reichte. Aus deutscher Sicht gab es dennoch ein erfreuliches Ende, denn Henri Junghänel gewann die Goldmedaille. Es können ja nicht immer die Bayern die Medaillen herausschießen.

Leonie Beck schwamm über 800m Freistil ganze 14 Sekunden langsamer, als bei ihrer Saisonbestleistung und landete damit auf Platz 25.

Die Lagenstaffel mit Alexandra Wenk verfehlte das Finale deutlich und landete letztlich auf Rang 11.

Philipp Buhl schien im Segeln mit einem Tagessieg in der siebten Wettfahrt der Durchbruch zu gelingen. Doch dem Triumph des Mitfavoriten folgte mit Platz 25 sein schlechtestes Einzelergebnis. Als Gesamtelfter muss er in zwei verbleibenden Wettfahrten um den Einzug ins Finale kämpfen. Buhl hat noch neun Punkte Rückstand, um sich dafür zu qualifizieren.

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GOOOOOOOOOOOOOOOOOOLD für Barbara Engleder!!!

Nun hat sie sich doch noch revanchiert für ihren 4. Platz im Luftgewehrschießen.

In einem packenden Finale im Kleinkaliber Dreistellungskampf macht sie das schier Unmögliche wahr und holt sich bei ihren vierten Spielen die lange ersehnte Medaille und diese schimmert golden.

Super Babsi

Mit Olympischem Finalrekord von 458,6 Ringen schlug Barbara Engleder alle.

Im Finale lag sie nach dem Kniendschießen auf Rang drei mit 153,2 Ringen, nur sieben Hundertstel hinter Nina Christen (Schweiz) und sechs Hundertstel hinter Olivia Hofmann (Österreich). Zwischendurch lag sie sogar auf dem Spitzenplatz, rutschte auch mal auf Rang vier ab, aber nach dem ersten Drittel des Finales hatte sie einen Medaillenrang inne.

Im Liegendanschlag zog Barbara Engleder bereits nach den ersten fünf Schüssen an den vor ihr liegenden Konkurrentinnen vorbei. Sie lag nur 0,3 Ringe vor Li Du (China), die es auf Rang zwei schaffte. Nach den beiden weiteren Serien hatte die Bayerin ihren Vorsprung vergrößert und hatte vor dem abschließenden Stehendanschlag mit 310,2 Ringen einen Vorsprung von 0,8 Ringen auf Olivia Hofmann und schon insgesamt 2,3 Ringe auf Li Du, die mit 307,9 Zählern auf dem Bronzerang lag.

In Führung liegend ging die Olympiasechste von London 2012 aus Deutschland in das letzte Finaldrittel. Sie fiel zunächst wieder auf Rang vier zurück, kämpfte sich dann aber in grandioser Weise wieder nach vorne. Nach der zweiten Stehendserie noch auf Rang drei, ging sie beim ersten Einzelschuss mit einer 10,5 in Führung und gab diesen Vorsprung nervenstark nicht mehr ab.

„Da war schon viel Druck heute. Ich kann es noch gar nicht richtig fassen. Dafür brauche ich noch ein bisschen. Ich freue mich riesig über das Ding, hätte mich aber auch nicht in einer Kiste nach Hause schicken lassen, wenn ich nicht gewonnen hätte“, freute sich die frischgebackene Olympiasiegerin, „es ist der krönende Wahnsinns-Abschluss für meine Karriere. Ich bin richtig, richtig glücklich.“

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Kanuslalom: Sideris Tasiadis auf dem fünften Rang

Kleiner Fehler kostet die Medaille

Rio de Janeiro (09.08.2016) Bereits vor der Sensationsmedaille von Monika Karsch hatte der Augsburger Sideris Tasiadis im Canadier-Einer-Finale der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro die Chance auf eine Medaille. Er paddelte letztlich auf den fünften Platz. Olympiasieger wurde der Franzose Denis Gargaud Chanut.

Der Silbermedaillengewinner von 2012 war zuvor im Halbfinale deutlich die schnellste Zeit gefahren und ging somit als letzter Finalist auf den Kurs in Deodoro. „Ich habe dann leider Tor neun ganz leicht mit der Schulter berührt, das hat mich ein wenig aus dem Rhythmus gebracht und die Medaille gekostet.“, sagte der 26-Jährige.

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Olympische Nachtnews

Siege für die Hockeyteams, Slalomkanuten weiter, Alexandra Wenk nicht im Finale

Beide deutsche Hockeyteams konnten gestern Siege erringen. die Herren (mit dem Nürnberger Christopher Wesley) feierten einen Last-Minute-Sieg (2:1) gegen Indien, die Frauen (mit Hannah Krüger) setzten sich ebenfalls mit 2:1 gegen den Weltranglisten-Vierten Neuseeland durch.

Im Kanuslalom erreichte nach Sideris Tasiadis und Hannes Aigner auch Melanie Pfeifer das Halbfinale. Hier geht es heute für Sideris Tasiadis ab 15:10 Uhr ins Finale und damit in den Kampf um die Medaillen.

Bei den Seglern belegt Philipp Buhl in der Laser-Klasse nach dem ersten Tag nur den 17. Platz.

Im Schwimmen verpasste Alexandra Wenk das Finale über 200 Meter Lagen. Die deutsche Rekordhalterin schwamm im Halbfinale in 2:12,13 Minuten auf Platz elf.

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Slalomkanute Tasiadis brilliert

Slalomkanuten Sideris Tasiadis und Hannes Aigner ziehen ins Halbfinale ein

Die Augsburger Slalomkanuten Sideris Tasiadis und Hannes Aigner haben bei den Olympischen Spielen souverän das Halbfinale erreicht.

Zum Auftakt der Wettbewerbe im Whitewater Stadium von Deodoro kam Tasiadis als Tagesbester im Canadier-Einer weiter, Aigner belegte im Kajak-Einer den dritten Platz.

Tasiadis, Silbermedaillengewinner von London 2012, blieb im starken zweiten Durchgang der Qualifikation ohne Torstangenberührung. In 92,23 Sekunden lag der 26-Jährige knapp vor dem Franzosen Denis Gargaud Chanut (93,84), der zwar schneller war, aber eine Zeitstrafe kassierte.

Auch Aigner (27) verbesserte sich im zweiten Versuch. In 87,31 Sekunden war der Olympiadritte von London nur langsamer als Giovanni De Gennaro (Italien/86,85) und Joseph Clark (Großbritannien/86,95).

Auf ihren ersten Wettkampfeinsatz hatten die beiden Starter des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) etwas warten müssen. Wegen der heftigen Winde in Rio wurde die Qualifikation mit einer Stunde Verspätung gestartet.

von: Sport1

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Pech für Sebastian Seidl im Judo.

Der zuletzt bärenstarke Sebi scheitert früh in der Klasse bis 66kg

Per Ippon schickt der Italiener Fabio Basile den Bayer auf die Matte, damit scheidet er leider schon direkt in seiner ersten Begegnung aus.

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Schade, frühes Aus für Tobi Englmaier

Nach einem Sieg gegen einen Spanier verliert Judoka Tobias Englmaier im Achtelfinale gegen einen Lokalmatadoren. Eine kleine Wertung gibt in dem knappen Kampf den Ausschlag.

Leichtgewichtler Tobias Englmaier (Großhadern) hat zum Auftakt der Judo-Wettbewerbe bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro die Medaillenkämpfe verpasst.Der frühere deutsche Meister unterlag im Achtelfinale der Klasse bis 60 kg dem Brasilianer Felipe Kitadai, Olympiadritter von London, trotz starker Gegenwehr durch eine kleine Wertung.In seinem Auftaktkampf hatte der 28 Jahre alte Englmaier bei seiner Olympiapremiere den ehemaligen U21-Weltmeister Francisco Garrigos aus Spanien mit einer kleinen Wertung bezwungen. Bei einem Einzug ins Viertelfinale hätte der Bayer zumindest noch zwei weitere Kämpfe sicher gehabt.Kopf hoch Tobi, du warst klasse!!!

aus: sport1

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Die Olympische Flamme brennt.

Wir wünschen uns friedliche, faire und fröhliche Spiele. Und unseren Sportlerinnen und Sportlern wünschen wir das Erreichen ihrer selbst gesteckten Ziele.

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Not und Spiele

Deutsche Olympische Gesellschaft verurteilt IOC Entscheidung

Das Präsidium der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) bezieht in der kontroversen öffentlichen Diskussion zur Entscheidung des Internationalen Olympisches Komitees (IOC), russische Sportler trotz massiven und systematischen Dopingbetrugs bei den Sommerspielen starten zu lassen, eine klare Position...HIER geht`s weiter

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Nominierungen für die Paralympischen Spiele

18 bayerische Sportler/innen in Rio dabei

01.08.2016 (dbs) Die Nominierungskommission des Nationalen Paralympischen Komitees für Deutschland hat die Namen der 148 Athleten (83 Männer, 65 Frauen) bekannt gegeben, die vom 7. bis 18. September an den XV. Paralympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro teilnehmen werden. Hinzu kommen eine Steuerfrau (Rudern), ein Pilot (Radsport) und ein Begleitläufer in der Leichtathletik.

Auch 18 Sportler/innen aus Bayern haben den Sprung zu den Paralympics geschafft, herzlichen Glückwunsch hierzu.

Die Liste der "Bayern":

Basketball

Laura Fürst
Sebastian Magenheim
Johanna Welin

Bogenschießen

Maik Szarszewski

Leichtathletik

Birgit Kober
Daniel Scheil

Radsport

Denise Schindler
Michael Teuber
Max Weber
Erich Winkler

Reiten

Elke Philipp

Rudern

Anke Molkenthin

Schwimmen

Annke Conradi

Sportschießen

Bernhard Fendt
Norbert Gau
Josef Neumaier

Tischtennis

Thomas Brüchle
Thomas Schmidberger

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Größte Hürde - 20 Stufen bis zum Training

Beitrag des Bayerischen Rundfunks zum Thema Barrierefreiheit

Birgit Kober trainiert im Münchner Olympiastützpunkt für die Paralympics in Rio. Eine große Hürde muss sie schon auf dem Weg in die Sportstätte überwinden, 20 Stufen führen in die Halle. Eine Rampe soll aus Denkmalschutzgründen nicht gebaut werden.

Den ganzen Beitrag des Bayerischen Rundfunks gibt`s HIER

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IOC-Entscheidung zu Rio

Kein Komplett-Ausschluss des russischen Teams

Das Internationale Olympische Komitee hat sich gegen den Ausschluss der ganzen russischen Mannschaft von den Olympischen Spielen in Rio entschieden. Das teilte IOC-Präsident Thomas Bach mit. Die Anti-Doping-Agentur WADA und nationale Verbände hatten das wegen des vermutlich staatlich angeordneten systematischen Dopings gefordert.

Sportler, die ihren jeweiligen Weltverbänden den Nachweis erbringen können, nicht in das russische Staatsdopingsystem involviert gewesen zu sein, dürfen demnach in Rio de Janeiro starten. Die Spiele beginnen am 5. August.

"Die IOC-Exekutive stand vor einer sehr schwierigen Entscheidung. Wir mussten die Konsequenzen aus dem McLaren-Report ziehen. Wir mussten dabei die Balance finden zwischen der Gesamtverantwortung und dem Recht des Einzelnen, um jedem Athleten gerecht zu werden", sagte Bach. "Jeder muss die Chance haben, auf die Anschuldigungen zu reagieren, es gilt die Unschuldsvermutung. Deswegen haben wir strenge Kriterien entworfen, die jeder russische Sportler erfüllen muss, wenn er an den Olympischen Spielen teilnehmen will."

Das IOC reagierte mit seinem Beschluss auf die Ergebnisse des McLaren-Reports. Der Bericht der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hatte zuvor Beweise dafür geliefert, dass es in Russland "mindestens von Ende 2011 bis August 2015" ein staatlich organisiertes und überwachtes Doping-System gegeben habe. Die WADA forderte deshalb einen Ausschluss aller russischen Athleten von den Spielen in Rio.

Die russischen Leichtathleten sind von der Entscheidung nicht betroffen. Sie bleiben von den Spielen ausgeschlossen. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte die Suspendierung des russischen Leichtathletik-Verbandes durch den Weltverband IAAF als regelkonform bestätigt.
Whistleblowerin Stepanowa darf nicht antreten

Das IOC entschied zudem, dass die Whistleblowerin Julia Stepanowa trotz ihrer Mithilfe bei der Aufklärung des umfassenden Dopings in Russland nicht starten darf in Rio. Der Antrag der Leichtathletin, als "neutrale" Athletin unter der olympischen Flagge antreten zu dürfen, lehnte das IOC ab. Sie erfülle angesichts ihrer Doping-Vergangenheit trotz ihrer Verdienste um Aufklärung nicht die "ethischen Anforderungen".

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DOSB schickt 425 Athleten zu Olympischen Spielen nach Rio

Weitere 11 Bayern fahren nach Rio

Frankfurt/Main (12.07.2016) 425 Sportlerinnen und Sportler vertreten Deutschland bei den Olympischen Spielen in Rio. Dies gab der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in Frankfurt nach der letzten Nominierungssitzung bekannt.

Hinzu kommen bei den Sommerspielen vom 5. bis 21. August noch 26 sogenannte "Alternative Athleten", die als Ersatzleute bereitstehen. In der abschließenden Runde wurden 247 Sportlerinnen und Sportler benannt. Namentlich noch nicht nominiert wurden die Aufgebote im Fußball (Frauen/Männer), Handball (Männer) sowie im Pferdesport. In den Mannschaftssportarten erfolgt die Kaderbenennung an diesem Donnerstag, bei den Reitern nach dem bis Sonntag laufenden CHIO in Aachen.

Aus Bayern wurden folgende Sportler in der letzten Sitzung nominiert:
HOCKEY: Hannah Krüger (Münchner SC), Christopher Wesley (Nürnberger HTC)

LEICHTATHLETIK: Tobias Giehl (400 m Hürden/LG Stadtwerke München), Fabienne Kohlmann (800 m/LG Karlstadt-Gambach-Lohr),

RADSPORT/STRASSE: Lisa Brennauer (Straßenrennen, Einzelzeitfahren/Canyon SRAM Racing), Claudia Lichtenberg (Straßenrennen/Lotto Soudal Ladies)

SCHWIMMEN: Leonie Beck (800 m Freistil/SV Würzburg 05), Florian Vogel (400 m Freistil, 4x200 m Freistil/SG Stadtwerke München), Alexandra Wenk (200 m Lagen, 100 m Schmetterling, 4x100 m Lagen/SG Stadtwerke München), Philipp Wolf (4x100 m Freistil/SG Stadtwerke München).

TURNEN:Marcel Nguyen (TSV Unterhaching)

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Leichtathletik: 13 Bayern starten bei den Europameisterschaften in Amsterdam

Rekordergebnis für den BLV

(blv-sport.de) Ein Rekordergebnis für den Bereich des Bayerischen Leichathletik-Verbandes (BLV) stellt die Nominierungsliste für die Europameisterschaften vom 6. bis 10. Juli in Amsterdam (Niederlande) dar. Unter den insgesamt 104 Sportlern kommen allein 13 aus dem Freistaat. Damit nominierte der DLV so viele bayerische Sportler wie noch nie zuvor für die Kontinentalmeisterschaften - auch ein Beweis für die gewachsene Leistungsstärke der weißblauen Leichtathletik.

Dabei verfuhr der Bundesausschuss Leistungssport (BAL) bei seiner Nominierung großzügig und berücksichtigte auch Athleten, die knapp unter der gefoderten Norm geblieben war. Unter ihnen befindet sich auch der frischgebackene Deutsche 400-Meter-Meister Johannes Trefz (LG Stadtwerke München). Er darf in Amsterdam sowohl über in der Einzelkonkurrenz wie auch in der deutschen 4 x 400-Meter-Staffel an den Start gehen. Mit ihm zusammen laufen wird dann höchstwahrscheinlich Patrick Schneider (LAC Quelle Fürth). Der Shootingstar und DM-Dritte über 400 Meter feiert in Amsterdam seinen Einstand im Nationaltrikot, obwohl er zuvor noch nie einem Kader angehörte.

Ebenfalls mit dabei sein werden der Deutsche 800-Meter-Meister Benedikt Huber (LG Telis Finanz Regensburg) und sein Vereinskamerad Florian Orth über 5000 Meter. Orth besitzt in dieser Disziplin auch die Olympianorm. Gleich zwei Mal nominiert wurde Maren Kock (LG Telis Finanz Regensburg), und zwar über 1500 und 5000 Meter. Schon vorher war klar, dass im Halbmarathon Philipp Pflieger, Anja Scherl und Franziska Reng (alle LG Telis Finanz Regensburg) dabei sein werden. Damit stellt die LG Telis Finanz Regensburg als stärkster bayerischer Verein allein sechs EM-Starter.

Für die LG Stadtwerke München mit dabei sind neben Johannes Trefz noch der Deutsche 400-Meter-Hürden-Vizemeister Tobias Giehl und die Deutsche 800-Meter-Meisterin Christina Hering. Ebenfalls in die Mannschaft für Amsterdam berufen wurden Fabienne Kohlmann (LG Karlstadt-Gambach-Lohr) über 800 Meter sowie Manuel Stöckert (SC Ostheim/Röhn) und Julian Flügel (Asics Team Memmert) im Halbmarathon.

Für einen großen Teil des EM-Teams sind die Wettkämpfe in der niederländischen Hauptstadt noch die entscheidende Qualifikation für die Tickets zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro (Brasilien; 12. bis 21. August), denn im Anschluss an die Europameisterschaften wird der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die abschließende Olympia-Nominierung (12. Juli) vornehmen.

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Konzept: Bedarf im Nachwuchsleistungssport in Bayern

Landessportbeirat empfiehlt Umsetzung der Fortschreibung

Der Landessportbeirat des Bayerischen Landtag ist in seiner Plenarsitzung am 28.06.16 dem gemeinsamen Konzept zum „Bedarf im Nachwuchsleistungssport in Bayern, Vorschläge zu notwendigen Strukturanpassungen“ des Olympiastützpunktes Bayern, des Bayerischen Landessportbundes, des Bayerischen Sportschützen Bundes unter Einbeziehung des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Bayern und des Bayerischen Gehörlosen-Sportverbandes gefolgt und wird dem Landtag für die kommenden Haushaltsverhandlungen zum Doppelhaushalt 2017/18 die Berücksichtigung der Anforderungen aus dem Sport empfehlen. Die Partner sind sich einig, dass neben den notwendigen finanziellen Anpassungen besonders die Strukturanpassungen umgesetzt werden müssen, um den Sport langfristig im Freistaat hinsichtlich der bayerischen Beteiligung am Ergebnis bei Olympischen-, Paralympischen- und Deaflympischen Spielen erfolgreich aufzustellen.

Wer mal reinlesen möchte, wird HIER fündig.

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Update: Informationen zum Zika Virus

DOSB spricht weitere Empfehlungen aus

Mit Blick auf die Olympischen Spiele 2016 in Rio sowie ggf. darauf vorbereitende Aufenthalte in Brasilien informiert der Deutsche Olympische Sportbund mit beigefügtem Schreiben erneut über die Zika Virus-Erkrankung.

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Oberstdorf erhält Zuschlag für nordische Ski-WM 2021

Klarer Wahlerfolg gegen Planica und Trondheim

Die südlichste Gemeinde Deutschlands setzt sich gegen die Konkurrenz aus Norwegen und Slowenien durch und wird Austragungsort der nordischen Ski-WM 2021.

Die Marktgemeinde setzte sich auf dem FIS-Kongress in Cancún/Mexiko deutlich gegen Planica (Slowenien) und Trondheim (Norwegen) durch. Nach 1987 und 2005 finden die Titelkämpfe im Skispringen, Skilanglauf und der nordischen Kombination somit zum dritten Mal im Allgäu statt.

"Die Freude über das positive Votum ist natürlich riesengroß. Als WM-Gastgeber wollen wir 2021 dort weitermachen, wo wir 2005 aufgehört haben", sagte DSV-Präsident Franz Steinle. DOSB-Präsident Alfons Hörmann, Steinles Vorgänger und seit vier Jahren Mitglied des FIS-Councils, freute sich "auch persönlich, dass es uns nun nach vier Anläufen endlich gelungen ist, die Neuauflage des viel zitierten Wintermärchens von 2005 zu ermöglichen."

Oberstdorf erhielt elf Stimmen und lag damit schon im ersten Wahlgang klar vor Trondheim (4) und Planica (2). Größter Trumpf war das Vorhandensein aller notwendigen Sportstätten: Die Großschanze ist traditionell erste Station der Vierschanzentournee, das Langlauf-Stadion Ried wird auch 2017 wieder Teil der Tour de Ski sein. 2018 findet in Oberstdorf zudem die Skiflug-WM statt.

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Olympia 2016 in Rio: Judo-Aufgebot bekannt gegeben

Zwei Bayern auf der Vorschlagsliste

Mit einem großen Kader von 13 Athleten will der Deutsche Judo Bund (DJB) die Mission Olympia bei den Sommerspielen in Rio (5. bis 21. August) angehen.

Die Bundestrainer Detlef Ultsch und Michael Bazynski haben die Athletenauswahl getroffen, der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) muss noch zustimmen. Man werde nun alles dafür tun, "die Nominierten optimal vorzubereiten und an den Start zu bringen", so Bazynski.

Unter den Nominierten befinden sich in der Klasse bis 60 kg mit Tobias Englmaier und bis 66 kg mit Sebastian Seidl auch zwei bayerische Judoka.

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DOSB nominiert erste Olympia-Athleten

Auch vier Bayern dabei

66 Tage vor dem Beginn der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) stehen die ersten 44 deutschen Teilnehmer fest.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat am Dienstag in Frankfurt/Main Athletinnen und Athleten aus sechs Sportarten nominiert. 

Aus Bayern wurden folgende Sportler nominiert:

Leichtathletik/Marathon: Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg), Anja Scherl (LG Telis Finanz Regensburg)

Segeln: Philipp Buhl (Laser Standard / Segelclub Alpsee-Immenstadt), Ferdinand Gerz (470er / Segler Verein Wörthsee)

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Olympiaaufgebote Hockey und Fußball (weiblich)

Fünf bayerische Teilnehmerinnen dabei

In den vorläufigen Aufgeboten für die Olympischen Spiele von Rio der Bereiche Fußball und Hockey tauchen auch einige bayerische Teilnehmerinnen auf:

Hockey: Hannah Krüger

Fußball: Melanie Behringer
Sara Däbritz
Melanie Leupolz
Leonie Maier

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Florian Vogel jagt Paul Biedermann über 200m Freistil

Deutscher Vizemeister und in Rio auch in der 4x 200m Staffel dabei

Berlin 8.05.2016: Florian Vogel (SG SWM München) hat sich als zweitbester Deutscher über die 200m Freistil nach Paul Biedermann sicher für die 4 x 200m Freistielstaffel bei den Olympischen Spielen in Rio qualifiziert. Vogel musste sich erst im Endspurt geschlagen geben. Damit hat er seine herausragende Form nach seinem Titel und der Olympianorm über die 400m Freistil nochmals bestätigt.

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Alexandra Wenk zum Dritten

Deutscher Rekord und Olympianorm auch über 100 m Butterfly

Berlin 8.05.2016: Alexandra Wenk (SG Stadtwerke München) hat bei der Schwimm-DM in Berlin einen weiteren deutschen Rekord aufgestellt. Im Vorlauf über 100 m Schmetterling verbesserte die 21-Jährige ihre bisherige Bestzeit aus dem Vorjahr um eine Hundertstelsekunde auf 57,76 Sekunden und erfüllte damit mühelos die erste Norm (58,77) für die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Bereits am Samstag hatte Wenk den deutschen Rekord über 200 m Lagen gleich zweimal verbessert.

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Alexandra Wenk knackt DDR Rekord bereits im Vorlauf

Neuer Deutscher Rekord über 200 m Lagen und Olympianorm

Bestmarke geknackt und nicht mal alles gegeben: Alexandra Wenk ist die neue Nummer Eins über 200 Meter Lagen. Bei den Deutschen Schwimm-Meisterschaften in Berlin hat die 21 Jahre alte Münchnerin (SG Stadtwerke München) den nationalen Rekord von Ute Geweniger mit 2:11,41 bereits im Vorlauf gebrochen - aufgestellt am 4. Juli 1981. Mit knapp 35 Jahren war es der „älteste nationale Frauen-Rekord. Nebenbei knackte sie die Olympianorm für Rio deutlich.

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Hoffnungsträger Vogel auf Olympia-Kurs

Florian Vogel knackt Olympianorm. Bei den deutschen Meisterschaften hat er über 400 m Freistil in persönlicher Bestzeit auch den Titel geholt

Der 21-Jährige Florian Vogel der SG Stadtwerke München knackte bei den deutschen Meisterschaften der Schwimmer in Berlin in starken 3:44,89 Minuten über 400 m Freistil nicht nur die erste Norm für die Sommerspiele, sondern katapultierte sich auch auf den fünften Platz der Jahresweltbestenliste. Da war die Verteidigung des Deutschen Meister Tietels fast schon eine Nebensache. Weltrekordler Paul Biedermann war bei WM-Bronze 2011 zum letzten Mal schneller gewesen. Die deutschen Schwimmer müssen bei den Meisterschaften in Berlin im Vor- und Endlauf vorgegebene Richtzeiten schwimmen. Im Juni bei der Mare Nostrum Tour oder bei den German Open in Berlin (5. bis 8. Juli) sind noch einmal leicht entschärfte Normen zu knacken.

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Bernhard Schwank verlässt den DOSB

Neue Aufgabe in der Politik ab 1. Mai

Der gegenwärtige Vorstand Internationales des Deutschen Olympischen Sportbundes, Bernhard Schwank, verlässt den DOSB am 30. April nach insgesamt 13-jähriger Tätigkeit.

Der ehemalige Geschäftsführer der Münchner Olympia-Bewerbung für die Winterspiele 2018 war bis 2009 Direktor für Leistungssport und sollte sich um die internationale Neuausrichtung des DOSB kümmern.

Ab dem 1. Mai wird er Abteilungsleiter Sport im Nordrhein-Westfälischen Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport.

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Kanuslalom: Olympiaqualifikation Teil 2

Drei von vier Olympiatickets nach Bayern

Markkleeberg (16./17.04.2016) Die beiden London-Medaillengewinner Hannes Aigner und Sideris Tasiadis (beide Augsburg) haben sich im dritten Rennen der nationalen Olympiaqualifikation der deutschen Slalom-Kanuten auch die Tickets für Rio de Janeiro gesichert.

Ein zeitgleicher Erfolg mit Sebastian Schubert (Hamm) brachte Hannes Aigner im Kajak-Einer der Herren im Kanupark Markkleeberg die zweite Olympiateilnahme. Der Bronzemedaillengewinner von 2012 ist bei noch einem ausstehenden Rennen am Sonntag mit der Idealpunktzahl „Null“ nicht mehr von Rang eins zu verdrängen. Dritter wurde heute der Leipziger Paul Böckelmann, der sich damit die Chance auf einen Sprung ins EM-Team erhielt. „So wünscht man es sich“, freute sich Hannes Aigner über die vorzeitige Qualifikation für Rio. „Es war schon psychisch anstrengend, deswegen bin ich froh, dass es jetzt vorbei ist“, will er heute Abend im Kreise von Freunden und Familie feiern, „ich versuche aber morgen trotzdem noch einmal ordentlich zu fahren, ich will den Wettkampf nicht verzerren.“

Auch der zweite London-Medaillengewinner machte schon heute alles klar für die Reise nach Brasilien. Im Canadier-Einer der Herren holte Sideris Tasiadis den dritten Sieg im dritten Rennen und sicherte sich so seine zweite Olympiateilnahme. Sein Vereinskollege Florian Breuer paddelte heute auf den zweiten Rang, Jan Benzien (Leipzig) wurde Dritter. „Ich bin super happy und sehr erleichtert, dass es heute schon geklappt hat. Ich werde heute natürlich ein bisschen feiern, aber nicht zu sehr, damit ich den Wettkampf morgen noch bestreiten kann. Ich muss das jetzt erst mal verarbeiten, danach werde ich mich so vorbereiten, dass es in Rio auch für eine Medaille reicht“, sagte Sideris Tasiadis.

Am Sonntag sicherten sich dann Melanie Pfeifer (Augsburg) im Kajak-Einer der Damen und die Canadier-Zweier-Weltmeister Franz Anton und Jan Benzien (Leipzig) im letzten Rennen der nationalen Olympiaqualifikation der deutschen Slalom-Kanuten die verbleibenden Rio-Tickets.

Melanie Pfeifer löste das Rio-Ticket durch einen zweiten Platz im letzten Rennen und dank ihres WM-Bonus‘ von einem Punkt gegenüber der heutigen Siegerin Jasmin Schornberg (Hamm). Auf Rang drei paddelte heute Ricarda Funk (Bad Kreuznach), den dritten Startplatz im EM-Team hinter Pfeifer und Schornberg sicherte sich die heute viertplatzierte Lisa Fritsche (Halle/S.). „Unglaublich. Es war ein reiner Nervenkrieg die letzten zwei Tage und ich glaub es noch nicht so ganz“, hatte Melanie Pfeifer Freudentränen im Gesicht. Für Jasmin Schornberg war es dagegen heute ein bitterer Sieg: „Es war zum Greifen nah jetzt am Ende, aber Melli hatte einfach die bessere Ausgangsposition, ich konnte nicht mehr machen, als zweimal gewinnen. Ich habe das Bestmögliche für mich erreicht und bin damit zufrieden.“

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Kanuslalom: Olympiaqualifikation Teil 1

Aigner und Tasiadis fahren zweiten Quali-Sieg ein

Augsburg (Kanu-Slalom Presse, 09./10.04.2016) Am zweiten Tag der nationalen Olympiaqualifikation der deutschen Slalom-Kanuten in Augsburg haben am Sonntag die beiden London-Medaillengewinner Hannes Aigner und Sideris Tasiadis (beide Augsburg) einen großen Schritt in Richtung Rio getan.
Hannes Aigner gewann auf dem heimischen Eiskanal auch sein zweites Rennen und kommt seiner zweiten Olympiateilnahme mit dem Idealwert „Null“ in der Gesamtwertung schon sehr nahe, zumal ihm die Platzierungen seiner Kontrahenten in dieser wohl härtesten Konkurrenz heute in die Karten spielten. Die Plätze zwei und drei gingen am Sonntag an Alexander Grimm (Augsburg) und Tim Maxeiner (Wiesbaden), Sebastian Schubert (Hamm) wurde erneut Vierter, Paul Böckelmann (Leipzig) diesmal Fünfter. „Die Konstellation ist recht günstig für mich, abgesehen davon, dass ich bei null Punkten bin. Das schaut momentan sehr gut aus, in Leipzig noch einmal gut runterfahren – dann müsste es klappen. Aber ich darf es nicht vermasseln“, sagte der Bronzemedaillengewinner der Spiele von London.

Auch der zweite Medaillengewinner von 2012 konnte heute seinen zweiten Sieg einfahren. Sideris Tasiadis gewann den Canadier-Einer der Herren erneut überlegen vor Franz Anton (Leipzig). Dritter wurde heute sein Vereinskollege Dennis Söter. „Das fühlt sich geil an, mein Lauf war wieder gut“, freute sich Sideris Tasiadis, „ich wollte wie gestern einen sauberen Lauf fahren, bin ruhig und kraftvoll gepaddelt. Dieses gute Gefühl möchte ich gern nach Markkleeberg mitnehmen.“

Auch im Kajak-Einer der Damen gab es eine neue Siegerin: Lisa Fritsche (Halle/S.) stand nach ihrem gestrigen zweiten Platz heute ganz oben, tauschte mit Melanie Pfeifer (Augsburg) die Plätze. Wie schon am Samstag fuhr Ricarda Funk (Bad Kreuznach) auf den dritten Rang.

Im nicht olympischen Canadier-Einer der Damen holte Junioren-Weltmeisterin Andrea Herzog (Leipzig) im Rennen um die EM-Tickets ihren zweiten Tagessieg. Sie gewann heute vor Kira Kubbe (Luhdorf-Roydorf) und ihrer Vereinskollegin Lena Stöcklin. „Der Lauf war jetzt zwar nicht optimal, aber ich bin zufrieden, dass es im Endeffekt dann doch zum Sieg gereicht hat. Jetzt habe ich ein Polster für Markkleeberg.“

In Markkleeberg vor den Toren Leipzigs werden am kommenden Wochenende die beiden abschließenden Qualifikationsrennen ausgefahren. Drei der vier Rennen kommen in die Wertung, das jeweils beste Boot in den olympischen Kategorien ist in Rio dabei. Daneben geht es auch um die Qualifikation für die Europameisterschaften, den Weltcup und die internationalen Nachwuchshöhepunkte.

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Trampolinturnen: Jugend-Europameisterschaften

Bronze mit der Mannschaft, Silber für Aileen Rösler und Bronze für Isabel Baumann

Valladolid (ESP) Mit tollen Erfolgen und jeweils 2 Medaillen kehren die bayerischen Nachwuchsathletinnen Aileen Rösler und Isabel Baumann (beide Munich Airriders) von den Junioren-Europameisterschaften im Trampolinturnen zurück. Bei Jugend-Europameisterschaften gibt es keine Altersklassen. Alle unter 18-Jährigen turnen gemeinsam.
Nachdem beide Mädchen bereits im Mannschaftsfinale auftrumpften  und dem deutschen Team im harten Kampf gegen die übermächtige Konkurrenz aus dem Osten zu einem tollen dritten Platz verhalfen, präsentierten sie sich auch in den Einzel- bzw. Synchron-Wettbewerben glänzend und freuten sich mit Landestrainer Markus Thiel und Bundesnachwuchstrainer Jörg Hohenstein über weitere Podest-Plätze.

Aileen Rösler (16), verdiente sich als Vizeeuropameisterin im Einzel ein Sonderlob des Bundestrainers Michael Kuhn: "Sie hat das souverän gemacht und zu Recht den zweiten Platz belegt". Nur die Russin  Meri Golota konnte sich mit  54,20 Punkten vor Aileen, die 52,14 erreichte, platzieren.

Das  Synchronpaar Isabel Baumann (14)/Charmaine Buchholz (Dauernheimer TV) schaffte als Dritter mit 43,30 Punkten den Sprung aufs Podest hinter den Duos aus Weißrussland und Russland. Eine bemerkenswerte Leistung, vor allem der jungen Isabel, die damit ihre ersten großen Erfolge auf internationalem Boden erzielte.

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Snowboard: Junioren-WM in Rogla

Hofmeister Junioren-Weltmeisterin im PSL, Langenhorst holt PGS-Bronze

Rogla (SLO) (svd, 03.04.2016) Die deutschen Nachwuchsasse haben dieses Wochenende bei der 20ten FIS Snowboard Junioren Weltmeisterschaft im slowenischen Rogla für einen ersten Medaillenregen gesorgt.

Ramona Hofmeister raste heute im Parallel Slalom zu Gold und krönte sich wenige Tage nach ihrem 20ten Geburtstag zur erst zweiten deutschen Titelträgerin bei einer Junioren WM. Selina Jörg (Sonthofen, 28) war das Kunststück 2008 in Valmalenco, Italien gelungen.

Bereits am Samstag hatte ihre Teamkollegin Carolin Langenhorst (Bischofswiesen, 20), die heute Vierte wurde, Bronze im Parallel Riesenslalom gewonnen.

„Es ist ein unglaubliches Gefühl. Ich habe damit überhaupt nicht gerechnet“, freute sich Hofmeister, die vor einem Monat in Winterberg bereits mit ihrem ersten Top-3-Ergebnis auf der Weltcup-Tour für Furore gesorgt hatte.

„Ich kann das alles gar nicht beschreiben. Es ist alles so schnell gegangen. Ich habe gehofft, dass heute etwas funktioniert und dass es besser läuft als gestern. Und das hat es. Ich bin super happy“, so die Snowboarderin aus Bischofswiesen, die gestern Neunte geworden war.

Melanie Hochreiter (Bischofswiesen, 19) und Elias Huber (Berchtesgaden, 16) rundeten heute als Siebte bzw. Zwölfter das starke Ergebnis des Snowboard Germany Raceteams ab.

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Der Druck der Medien

Athletenumfrage

Unsere ehemalige Judo-Kaderathletin Christiane Weidendorfer schreibt gerade an ihrer Bachelorarbeit und hat eine Studie konzipiert, in der es um den Einfluss von Medienberichterstattung auf die Leistungsfähigkeit von Spitzensportlern geht. Wir, der Olympiastützpunkt Bayern, unterstützen sie bei ihrer Arbeit und möchten, dass so viele Bundeskaderathleten wie möglich daran teilnehmen. Nur wenn ihr alle mitmacht, können aussagekräftige Ergebnisse entstehen.

Ihr findet den Fragebogen unter folgendem Link: www.umfrageonline.com/s/medienundsportler

Die Ergebnisse sind natürlich anonym. Es haben bereits viele Judoka und Kunstturner vom C bis A-Kader an der Studie teilgenommen. Gesucht sind Sportler aus allen Bereichen – einzige Voraussetzung: ihr gehört dem Nationalkader an.

Macht mit und unterstützt Christiane!

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Spitzensport in Deutschland erfolgreicher machen

OSP und IAT-Beitrag zur leistungssportlichen Neuausrichtung

Harry Bähr (Leiter Olympiastützpunkt Berlin), Michael Scharf (Leiter Olympiastützpunkt Rheinland), Ulf Tippelt (Direktor Institut für Angewandte Trainingswissenschaft) und Jürgen Wick (Leiter Fachbereich Ausdauer am Institut für Angewandte Trainingswissenschaft) haben gemeinsam einen Artikel über eine zukunftsorientierte Neuausrichtung des Leistungssports in Deutschland verfasst.

Für Interessierte steht dieser Artikel in unserer Rubrik "Standpunkte" zum Lesen und zum Download zur Verfügung.

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Ski alpin: Riesenslalom-Weltcup in St. Moritz

13. Weltcup-Sieg für Viktoria Rebensburg - 5/100 fehlen zum Riesenslalomweltcup

St. Moritz (SUI) (20.03.2016) Nach ihrem Finale furioso konnte Viktoria Rebensburg nur noch eines: warten. Warten auf Eva-Maria Brem, warten, ob die Österreicherin vielleicht doch noch vom ersten auf den fünften Platz zurückfallen und ihr, Rebensburg, damit den Sieg im Riesenslalom-Weltcup "schenken" würde. "Ich war mir sicher, dass sie es runterbringt, aber dann habe ich die ersten Schwünge gesehen und gedacht, okaaay, das schaut jetzt doch ein bisschen defensiv aus", schilderte Rebensburg ihre Gedanken.

Am Ende reichte es beim alpinen Weltcup-Finale in St. Moritz dank eines grandiosen zweiten Durchgangs zum dritten Saisonsieg für Rebensburg, allerdings um Haaresbreite nicht zum Gewinn der kleinen Kristallkugel. Zwei Punkte fehlten der Olympiasiegerin von 2010, um die Weltcup-Wertung zum dritten Mal nach 2011 und 2012 zu gewinnen. Oder: Wäre Brem nur 0,05 Sekunden langsamer gewesen, sie wäre tatsächlich lediglich Fünfte geworden und die Kugel an Rebensburg gegangen.

"Schade", sagte Rebensburg, "aber egal: Sie hat es verdient, sie war die Konstantere über die ganze Saison". Alpindirektor Wolfgang Maier erlaubte sich Widerspruch: "Ich denke trotzdem, dass die Viktoria die verdientere Gesamtsiegerin gewesen wäre. Aber die fünf Hundertstel, die haben wir am Anfang des Jahres verloren." Genau genommen verpatzte Rebensburg im vergangenen Herbst die ersten drei von insgesamt acht Riesenslaloms, "eine Katastrophe", sagte sie, seien diese Rennen gewesen.

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Noch ein Rücktritt

Michael Neumayer verabschiedet sich vom Leistungssport

Planegg (dsv, 16.03.2016). Michael Neumayer vom SC 1906 Oberstdorf beendet seine Karriere als aktiver Skispringer. Der 37-jährige Routinier gab seine Entscheidung im Vorfeld des Saisonfinales in Planica bekannt.

"Ich habe in dieser Saison noch einmal alles versucht, um mich wieder unter den besten Skispringern der Welt behaupten zu können. Das ist mir phasenweise, wie bei der Vierschanzentournee, auch gelungen. Aber in den letzten Wochen ist mir klar geworden, dass trotz meines großen Engagements dieses Niveau über einen längeren Zeitraum nicht mehr zu halten ist", begründet Neumayer seine Entscheidung. "Der Entschluss, meine Karriere zu beenden, fiel mir nicht leicht. Skispringen war mir Leidenschaft und Erfüllung zugleich.

Ich hatte eine wirklich schöne Zeit und durfte im Laufe meiner langen Karriere viele wertvolle Erfahrungen als Skispringer sammeln. Aber jetzt ist es an der Zeit aufzuhören und sich neuen Aufgaben zu widmen. Allen, die mich in den letzten Jahren unterstützt haben - Sponsoren, Fans, und ganz besonders, meiner Familie - danke ich von Herzen."

Sein Weltcup-Debüt im Skispringen hatte der diplomierte Betriebswirt beim Auftaktspringen der Vierschanzentournee 2001 in Oberstdorf gegeben. Seitdem absolvierte "Sali" Michael Neumayer 312 (!) Weltcup-Springen und gewann Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften.

Seine größten Erfolge feierte der gebürtige Bad Reichenhaller mit dem Gewinn der Silbermedaillen im Mannschaftsspringen bei den Olympischen Spielen in Vancouver 2010, bei den Weltmeisterschaften 2005 in Oberstdorf und 2013 in Val di Fiemme.

Neben seinem Grand-Prix-Sieg in Hakuba stand Michael Neumayer dreimal auf dem Weltcup-Podest: Erstmals in der Saison 2007/08 beim prestigeträchtigen Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen auf Platz drei. Diesen Platz erreichte er auch in der Gesamtwertung der Tournee.

2010 wurde er beim Heimspringen in Willingen zum zweiten Mal in seiner Karriere Dritter. Seine beste Weltcup-Einzelplatzierung war Platz zwei beim Skifliegen in Vikersund 2013, wo er sich mit 231 Metern ein weiteres Mal zum deutschen Rekordhalter im Skifliegen kürte.

Extrem wertvoll, weil zuverlässig und abgeklärt, war Michael Neumayer auch als Team-Springer. Ob bei Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften oder im Weltcup: 15 Mal stand Neumayer in Mannschaftswettbewerben auf dem Podest, davon viermal auf Platz eins.

Mit diesem Ausspruch charakterisierte Bundestrainer Werner Schuster die außergewöhnlichen Qualitäten eines Michael Neumayer. Und tatsächlich war Neumayer über viele Jahre ein wichtiger Erfolgsgarant auf dem Weg zum Umbau der Mannschaft von der Ära Schmitt/Hannwald hin zu den Erfolgen der aktuellen Mannschaft um Severin Freund.

"Fair, mannschaftsdienlich, trainingsfleißig, anpassungsfähig - man könnte die Liste der positiven Eigenschaften des Michael Neumayer mühelos fortsetzen", sagt Werner Schuster. "Mit ihm tritt einer zurück, der über Jahre das deutsche Skispringen hoch gehalten hat. Auch wenn Michael trotz dreier Podiumsplatzierungen ein großer Sieg versagt geblieben ist, so hat er gerade in der Umbauphase der Mannschaft große Verantwortung für das deutsche Skispringen übernommen und damit großen Anteil an dem jetzt so erfolgreichen Team. In diese Zeit fällt beispielsweise der dritte Platz in der Tourneewertung 2008. In den Folgejahren hat sich Michael ohne Reibungsverluste in die junge Mannschaft integriert und war als erfahrener Skispringer ein gefragter und wichtiger Ansprechpartner."

Dem Sport möchte Michael Neumayer nach Beendigung seiner Karriere weiter treu bleiben und in naher Zukunft die Ausbildung zum Technisch Delegierten bei der FIS absolvieren.

"Mit Michael Neumayer verlässt ein verdienter Sportler des Deutschen Skiverbandes die internationale Wettkampfbühne", sagt Karin Orgeldinger, Sportdirektorin Nordisch im DSV. "Wir bedauern seine Entscheidung, obgleich wir diese natürlich akzeptieren. Um so mehr freuen wir uns, dass Michael sich zum Technischen Delegierten (TD) ausbilden lassen möchte. Mit seiner Erfahrung und seinem Know-how ist er für das Gesamtsystem Skispringen eine Bereicherung."

"Mit Michael Neumayer beendet ein langjähriger Leistungsträger seine Karriere. Michael war über viele Jahre hinweg sportlich und menschlich ein extrem wichtiger Eckpfeiler der Mannschaft. Der Deutsche Skiverband wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute. Die Tür steht ihm jederzeit offen", sagt Horst Hüttel, Sportlicher Leiter Skisprung/Nordische Kombination im Deutschen Skiverband.

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Biathlon: WM in Oslo

Laura Dahlmeier mit fünf Medaillen

Oslo (NOR) (12./13.03.2016) Silberner Abschluss einer märchenhaften WM: Biathletin Laura Dahlmeier hat bei den Titelkämpfen in Oslo auch im Massenstart Edelmetall gewonnen.
Im Rennen über 12,5 km musste die 22-Jährige aus Partenkirchen nur der Französin Marie Dorin Habert den Vortritt lassen, Bronze ging an Kaisa Mäkäräinen aus Finnland.

Für Dahlmeier war es die fünfte Medaille am Holmenkollen - zu ihrer zweiten Goldmedaille nach dem Triumph in der Verfolgung fehlten ihr 7,3 Sekunden.

"Es ist absolut gigantisch. Ich hätte das zwischenzeitlich nicht mehr für möglich gehalten", sagte Dahlmeier im ZDF: "Es waren wirklich tolle Weltmeisterschaften. Ein bisschen überrascht bin ich schon, dass ich in jedem Rennen eine Medaille gewonnen habe."

Am Freitag hatte sie mitgeholfen, zusammen mit Franziska Preuss, Franziska Hildebrand und Maren Hammerschmidt Bronze in der Staffel zu gewinnen.

Mittlerweile kann Dahlemier in sämtlichen Rennen um Siege mitlaufen. Selbst im schweren Einzel gewann sie Bronze und übertrumpfte damit Magdalena Neuner. Nicht einmal die Rekordweltmeisterin holte in ihrer Karriere Edelmetall im Klassiker über 15 km.

Die Ausnahmekönnerin sieht das jedoch entspannt: "Es bringt gar nicht so viel, sich jetzt schon große Gedanken um die Zukunft zu machen. Ich versuche das ein bisschen wegzuschieben."

Für die deutschen Herren blieb es bei dieser WM bei einer (Silber-)Medaille in der Staffel, die neben Erik Lesser, Benedikt Doll und Arnd Peiffer auch Simon Schempp half zu gewinnen.

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Andreas Birnbacher beendet seine Karriere

Nach der WM ist Schluss

(08.03.2016) Der ehemalige Weltmeister Andreas Birnbacher wird nach der Biathlon-WM in Oslo seine aktive Laufbahn beenden.
Das verkündete der 34-Jährige am Dienstag in Norwegen.

"Am Sonntag ist meine Karriere definitiv zu Ende", sagte der sechsmalige Weltcupsieger: "Mir ist wichtig, dass ich die Biathlon-Bühne mit einem positiven Gefühl verlassen kann."

Am Donnerstag wird Birnbacher im Einzel über 20 km zum Einsatz kommen, womöglich wird es nach 15 Jahren im Weltcup sein letzter Wettkampf überhaupt.

"Ich will mein letztes Rennen im Einzel genießen. Vielleicht komme ich ja noch in der Staffel oder dem Massenstart zum Einsatz", sagte der zweifache Familienvater. Im Weltcup wird er anschließend jedoch nicht mehr starten.

Birnbacher ist glücklich, dass er selbst über das Ende seiner Karriere entscheiden kann. "In dieser Saison ist es mir schon gelungen, gute Rennen zu machen. Ich werde nicht gezwungen, von der Leistung her aufzuhören", sagte der Schlechinger. Dem Biathlon wird er auch in Zukunft erhalten bleiben und im Herbst an der Trainerakademie in Köln eine Ausbildung beginnen.

Größter Erfolg Birnbachers war der WM-Sieg mit der Mixedstaffel 2008 in Östersund. 2007 gewann der Bayer mit Silber im Massenstart von Antholz seine einzige WM-Einzelmedaille. Seinen letzten Weltcupsieg feierte Birnbacher am 16. Dezember 2012 im slowenischen Pokljuka.

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Biathlon-WM in Oslo (NOR)

Laura Dahlmeier holt Gold und Bronze

Oslo (NOR) (05./06.03.2016) Zunächst bescherte Laura Dahlmeier (Partenkirchen) den deutschen Biathleten am vergangenen Samstag bei der WM in Oslo die zweite Medaille. Nach dem Silbercoup der Mixedstaffel sprintete die 22-Jährige im Rennen über 7,5 km trotz eines Schießfehlers auf den dritten Platz.

Dann aber schlug sie richtig zu und sicherte sich den WM-Titel im Verfolgungsrennen. Sie erfüllte sich einen Lebenstraum und überraschte mit beeindruckender Coolness.

Die viermalige Saisonsiegerin Dahlmeier startete bei schwierigen Windverhältnissen perfekt und lief nach den ersten beiden fehlerfreien Schießeinlagen hinter Titelverteidigerin Dorin-Habert auf den zweiten Platz nach vorne.
Nach dem ersten Stehendschießen ging die passionierte Bergsteigerin schließlich in Führung und lag mehr als 40 Sekunden vor Wierer.

Während die Konkurrenz Fehler um Fehler schoss, versenkte sie alle 20 Schüsse im Ziel. "Mir ist es gelungen, die Ruhe zu übertragen. Die null Fehler waren der Schlüssel zum Erfolg", betonte die ehemalige Junioren-Weltmeisterin.
Drei Jahre nach Weltcup-Debüt

In der Ehrenloge von Norwegens König Harald V. wurde Laura Dahlmeier langsam klar, was für ein Meisterstück sie gerade abgeliefert hatte.
"Meine Eltern haben zu mir gesagt, wenn du dich anstrengst, dann schaffst du es auch zum König. Jetzt ist der Traum in Erfüllung gegangen", sagte Dahlmeier nach ihrem sensationellen Gold-Coup bei der Biathlon-WM in Oslo.
Einen Tag nach Bronze im Sprint trat die 22-Jährige mit dem Sieg in der Verfolgung in die Fußstapfen von Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner.
Weltmeisterin Laura Dahlmeier im lockeren Gespräch mit König Harald V.

"Es war ein perfekter Tag mit einem perfekten Rennen. Ich kann es noch gar nicht fassen. Ein Einzeltitel war immer mein Traum, ich habe es geschafft. Das macht mich sprachlos", sagte Dahlmeier.

Dahlmeier krönte sich am Holmenkollen zur ersten deutschen Einzel-Weltmeisterin seit dem Rücktritt von Neuner vor knapp vier Jahren.

In Oslo verpasste Franziska Hildebrand  derweil als Vierte in der Verfolgung nur knapp das Podest. Das glänzende deutsche Mannschaftsergebnis vollendete Franziska Preuß (Haag) als Sechste. Vanessa Hinz (Schliersee) hatte als 61. des Sprints die Qualifikation für das Jagdrennen verpasst.

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Biathlon-WM in Oslo (NOR)

Deutsche Mixedstaffel holt Silber hinter Frankreich

Oslo (NOR) (03.03.2016) Als Simon Schempp nach seinem unglaublichen Schluss-Spurt wieder zu Kräften gekommen war, ärgerte er sich keine Sekunde über den verpassten WM-Triumph.
"Wir haben definitiv eine Medaille gewonnen und nicht Gold verloren. Wir sind absolut glücklich mit Silber", sagte der bärenstarke Schlussläufer der deutschen Biathlon-Mixedstaffel nach dem WM-Auftakt in Oslo.
Nur Frankreich stärker als Deutschland

Nur 4,3 Sekunden landete das DSV-Quartett mit Schempp, Franziska Preuß, Franziska Hildebrand und Arnd Peiffer nach 2x6 und 2x7,5 km hinter Frankreich. Dominator Martin Fourcade sicherte seinem Team auf der dramatischen Schlussrunde am Holmenkollen den Sieg in einem äußerst spannenden Rennen.
"Ich habe versucht, alles rauszuholen, aber ich war am Ende ehrlich gesagt einfach zu kaputt", sagte Schempp, der erst kurz vor der Zielgeraden aufgab.

Bis nach dem letzten Schießen war das Rennen noch völlig offen, die späteren Medaillengewinner hatten alle noch die Chance auf den Sieg und lagen innerhalb von acht Sekunden. Schempp konnte eine kleine Lücke zu seinem Dauerrivalen Fourcade sogar noch schließen, doch vorbei kam er nicht mehr.
"Mich hat es vielleicht zu viele Körner gekostet, diese Lücke zu schließen", sagte Schempp. Bronze ging an Olympiasieger Norwegen (+14,4).

Am Ende lagen die Schlussläufer entkräftet im Schnee. Obwohl Fourcade auf der Zielgeraden noch zu einem kleinen Sprung ansetzte und jubelte, brauchte auch er lange, bis er wieder aufstehen konnte. "Simon hat ihn an seine Grenzen geführt. Martin hat sich sicher nicht leicht getan", sagte Peiffer über Schempps starken Auftritt.

Nach dem gelungenen Auftakt lagen sich die deutschen Skijäger schließlich freudig in den Armen."Mich stimmt das auch für die Einzelrennen sehr optimistisch", sagte Schempp.
Zuletzt hatte eine deutsche Mixedstaffel 2012 eine Medaille gewonnen, als in Ruhpolding WM-Bronze heraussprang.

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Barbara Wirth beendet ihre Karriere

"Wertvolle Erfahrungen gesammelt"

(DSV, 02.03.2016) Die alpine Skirennfahrerin Barbara Wirth verabschiedet sich vom Leistungssport. Die 26-jährige Slalom- und Riesenslalomspezialistin wird am kommenden Wochenende im slowakischen Jasna das letzte Weltcup-Rennen ihrer Karriere bestreiten.

Barbara Wirth zieht einen Schlussstrich unter ihre sportliche Karriere. Die alpine Slalomspezialistin, die für den Skiclub Lenggries startet und seit mehr als zehn Jahren zum Kader des Deutschen Skiverbandes (DSV) gehört, konnte in der aktuellen Saison nicht mehr an ihre Top-Leistungen aus den Vorjahren anknüpfen.
"In den letzten Wochen ist mir klar geworden, dass ich trotz großen Engagements meine persönlichen Ziele nicht mehr erreichen konnte", begründet Wirth ihre Entscheidung. "Es war immer mein Anspruch, den Rennsport in aller Konsequenz zu leben. Aber wenn der Erfolg ausbleibt, leidet die Motivation. Ich hatte eine wirklich schöne Zeit und habe viele wertvolle Erfahrungen als Skirennfahrerin sammeln dürfen, doch die Leidenschaft fürs Rennfahren ist nicht mehr die, wie ich sie zu Beginn meiner Karriere verspürt habe. Kurz: es ist an der Zeit, aufzuhören und sich neuen Aufgaben zu widmen. Allen, die mich in den letzten Jahren unterstützt haben, Sponsoren, Fans, und ganz besonders meiner Familie, danke ich von Herzen."


Ihr erstes internationales Ski-Rennen bestritt Barbara Wirth im Winter 2004. Seit 2009 startete die dreimalige Deutsche Meisterin bei 70 Weltcup-Rennen in den Disziplinen Slalom und Riesenslalom. Ihre erfolgreichste Saison fuhr die Zöllnerin im Winter 2013/14, als sie sich sieben Mal unter den Top-20 platzierte. Mit Rang neun erreichte sie beim Slalom in Bormio ihr bestes Weltcup-Resultat und löste das Ticket für die Olympischen Spiele in Sotschi, wo sie Platz 13 belegte.
Barbara Wirth möchte nach Beendigung ihrer Karriere nicht nur dem Sport, sondern auch ihrem Arbeitgeber treu bleiben. "Ich habe mich im Zoll Ski Team immer sehr wohl gefühlt und möchte mich daher innerhalb der Behörde fortbilden."

DSV-Sportdirektor Wolfgang Maier: "Mit Barbara Wirth beendet eine langjährige Kader-Athletin und engagierte Rennfahrerin ihre Karriere. Wir respektieren und bedauern diese Entscheidung und wünschen Barbara für die Zukunft alles Gute!"

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Skeleton: Weltcupfinale am Königssee

Tina Hermann Gesamtweltcupsiegerin

Königssee (bsd/26.02.2016) Skeleton-Weltmeisterin Tina Hermann feierte beim Weltcupfinale am Königssee den zweiten großen Triumph ihrer Skeleton-Karriere vor Jacqueline Lölling. Dritte wurde die Schweizerin Marina Gilardoni.

Nach ihrem eindrucksvollen WM-Titel Anfang Februar in Igls setzte Tina Hermann (Königssee) ihre Siegesserie auf ihrer Heimbahn am bayerischen Königssee fort. Die 23-Jährige gewann das Weltcupfinale mit einem Vorsprung von 0,37 Sekunden. Im zweiten Lauf bewies sie ihre Nervenstärke und zeigte eine eindrucksvolle Fahrt, bei der sie ihren Vorsprung sogar noch ausbaute.

Hermann schließt somit die Saison als Gesamtweltcup-Siegerin mit 1737 Punkten glorreich ab und bestätigte dadurch ihre Konstanz über die ganze Saison. Die junge Skeleton-Sportlerin konnte in diesem Winter fünf von acht Weltcup-Rennen für sich entscheiden.

Die Weltmeisterin freute sich über ihren Gesamtweltcup-Sieg: „Ich habe mir für diese Saison gewünscht, meinen ersten Weltcupsieg zu schaffen. Dass es fünf werden hätte ich nie gedacht. Es ist einfach nur großartig auf der Heimbahn zu gewinnen.“

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Tigerenten Club - Damen-Skispringen

Nachwuchs-Skispringerinnen Gianina Ernst und Louisa Görlich im TV

Zwei Skispringerinnen vom Skiinternat Oberstdorf im TV
‭Luisa hebt ab! Sie ist eine der größten Nachwuchshoffnungen im deutschen Damen-Skisprungteam.
Für ihren Traum, einmal bei den Olympischen Spielen dabei zu sein, trainiert sie hart.

Im Tigerenten Club erzählt sie von ihrem Alltag im Ski-Internat und von dem Gefühl, durch die Luft zu fliegen.

Sendetermine
Samstag, 27. Februar um 10.45 Uhr bei KiKA
Sonntag, 28. Februar um 6.00 Uhr im rbb

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Skeleton: WM in Innsbruck-Igls

Tina Hermann rast zu WM-Gold

Innsbruck-Igls (AUT) (bsd/20.02.2016) Tina Hermann (Königssee) hat bei den Weltmeisterschaften im österreichischen Innsbruck-Igls Gold gewonnen und damit den größten Triumph ihrer noch jungen Skeleton-Karriere gefeiert. Die Weltcup-Spitzenreiterin verwies am Samstag auf der 1.270 Meter langen Olympiabahn von 1976 die Österreicherin Janine Flock sowie die Russin Elena Nikitina auf die weiteren Medaillenränge.

Hermann, die bereits in den ersten beiden von insgesamt vier Läufen am Freitag einen Vorsprung von 0.16 Sekunden auf die Konkurrenz herausfahren konnte, demonstrierte auch am Finaltag ihre Nervenstärke und fahrerische Extraklasse. Mit Laufbestzeit im dritten Durchgang vergrößerte die 23-Jährige ihren Vorsprung zunächst auf beruhigende 0.23 Sekunden. Im Finallauf setzte sie dann mit erneuter Laufbestzeit noch mal einen drauf und distanzierte die erste Verfolgerin Janine Flock am Ende deutlich um 0.46 Sekunden.

Tina Hermann krönte mit WM-Gold eine herausragende Saison: In den bisher sieben ausgetragenen Weltcup-Rennen raste die WM-Fünfte des Vorjahrs bereits vier Mal zum Sieg und belegte noch zwei weitere Male Rang zwei. Nur beim Übersee-Rennen Anfang Januar in Lake Placid schaffte Hermann, die sich vor zwei Wochen in St. Moritz auch EM-Silber sichern konnte, als Vierte nicht den Sprung aufs Weltcup-Podium.

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Skispringen: Weltcup in Lahti

Karl Geiger sensationeller Zweiter

Lahti (FIN) (21.02.2016) Karl Geiger hat beim Weltcup im finnischen Lahti mit dem ersten Podestplatz seiner Karriere für eine Überraschung gesorgt.
Der 23-Jährige flog auf starke 96,0 und 99,5 Meter und musste sich mit 232,2 Punkten einzig dem Österreicher Michael Hayböck (241,4 Punkte) geschlagen geben. Dritter wurde der Japaner Taku Takeuchi (229,9).
Geigers zuvor bestes Ergebnis war ein sechster Platz im Dezember 2012 in Sotschi gewesen.

Weltmeister Severin Freund (Rastbüchl) wurde in einem turbulenten Wettkampf Fünfter.

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Rodeln: Weltcup und EM in Altenberg

Natalie Geisenberger und Felix Loch Gesamt-Weltcupsieger

Altenberg (GER) (bsd/13.02.2016) Olympiasiegerin Natalie Geisenberger hat zum vierten Mal in Folge den Gesamtweltcup gewonnen, im Kampf um den EM-Titel musste sich die 28-Jährige aber ihrer Rivalin Tatjana Hüfner deutlich geschlagen geben.
Hüfner gewann am Sonntag in Altenberg vor Eliza Cauce (Lettland) und Tatjana Iwanowa (Russland), das Weltcup-Rennen wurde zugleich als Europameisterschaft ausgetragen.

Geisenberger wurde Vierte und ist vor dem abschließenden Weltcup in Winterberg am kommenden Wochenende nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.

Am Samstag hatte Olympiasieger und Weltmeister Felix Loch bereits seinen fünften Triumph im Gesamtweltcup in Serie perfekt gemacht, sich zudem den zweiten EM-Titel gesichert und ist im WM-Winter damit Triple-Sieger.

Bei den Doppelsitzern ist die Entscheidung nach dem Sieg von Toni Eggert/Sascha Benecken (BRC Ilsenburg-Harz/RT Suhl) dagegen vertagt.
Die Gesamtweltcupsieger von 2015 gewannen das achte Rennen der Viessmann Weltcup-Serie vor den Weltmeistern und Olympiasiegern Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee).
Somit bleibt die Entscheidung um den Gesamtweltcup vor dem Weltcupfinale am kommenden Wochenende in Winterberg noch offen. Derzeit führen Wendl/Arlt mit 90 Punkten Vorsprung auf die neuen EM-Titelträger (862 Punkte).

Zum Abschluss gewann auch die Teamstaffel der deutschen Rennrodler den Weltcup in Altenberg und sicherte sich damit auch den EM-Titel.

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Bob: WM in Innsbruck-Igls

Johannes Lochner und Joshua Bluhm Vize-Weltmeister

Innsbruck-Igls (AUT) (bsd/14.02.2016) Francesco Friedrich hat bei den Bob-Weltmeisterschaften im österreichischen Innsbruck-Igls den Titel-Hattrick in seiner Paradedisziplin perfekt gemacht und sich zum dritten Mal in Folge WM-Gold im Zweierbob-gesichert.

Den deutschen Doppelsieg machte Johannes Lochner perfekt. Angeschoben von Joshua Bluhm freute sich der 25-Jährige damit erneut über WM-Silber.

Dabei hatte Francesco Friedrich nach den ersten beiden von insgesamt vier Läufen am Vortag noch mit 0.15 Sekunden Rückstand hinter dem bei „WM-Halbzeit“ führenden Lochner zurück gelegen. Mit fulminanter Laufbestzeit im dritten Durchgang konnte Friedrich aufschließen und sich zeitgleich mit Lochner an die Spitze des Feldes setzen. Im vierten und letzten Durchgang zog Friedrich mit erneuter Laufbestzeit an Lochner vorbei und distanzierte den Teamkollegen am Ende um 0.17 Sekunden.

Johannes Lochner hatte in diese Winter kein einziges Weltcup-Rennen bestritten und war aufgrund der großen internen Konkurrenz nur im Europacup angetreten. Durch seinen Sieg bei der Junioren-WM qualifizierte er sich dennoch für Igls, auf der klassischen "Starterbahn" wurde er wegen seiner Stärke auf den ersten Metern als Geheimfavorit gehandelt und hielt dem Druck stand.

"Wir haben da zwei Weltklasse-Athleten, die beiden Jungs haben sich bis auf den letzten Zentimeter bekämpft", sagte Bundestrainer Christoph Langen: "Das waren sensationelle Startzeiten, aber auch in der Bahn waren sie ganz stark."

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Rodeln: Weltcup in Sotschi

Siege für Felix Loch und Wendl/Arlt

Sotschi (RUS) (07.02.2016) Rodel-Olympiasieger Felix Loch steht kurz vor dem erneuten Sieg im Gesamtweltcup.
Der 26-Jährige gewann am Sonntag das Rennen im russischen Sotschi souverän vor seinem härtesten Konkurrenten Wolfgang Kindl und baute seine Führung weiter aus.

Eine Woche nach seinem fünften WM-Triumph am Königssee war Loch mehr als vier Zehntel schneller als der Österreicher. Dritter auf der Olympiabahn von 2014 wurde der Italiener Dominik Fischnaller.
"Im ersten Lauf hatte ich kleinere Probleme", sagte Loch mit Blick auf die holprige Strecke: "Aber ich war mir meiner Sache sehr sicher. Ich bin zufrieden, man kann von einem fast perfekten Wochenende sprechen."

Zum Abschluss fehlte nur der Sieg in der Teamstaffel, die durch den zweiten Platz hinter Russland dennoch die Gesamtführung übernahm.

Am Samstag hatten die deutschen Frauen in einem chaotischen Rennen mit vielen Stürzen den Sieg verpasst.
Weltmeisterin und Olympiasiegerin Natalie Geisenberger landete aber auf dem guten dritten Platz hinter den Russinen Tatjana Iwanowa und Wiktoria Demtschenko.

Bei den Doppelsitzern feierten Tobias Wendl/Tobias Arlt ihren nächsten Sieg.

Damit dürfte die stets so dominante Trainingsgruppe aus Bayern in diesem Winter auch alle Weltcup-Gesamtsieger stellen. Loch, Geisenberger und Wendl/Arlt sind bei den abschließenden Weltcups in Altenberg (zugleich EM 2016) und Winterberg nur noch theoretisch von der Spitze des jeweiligen Klassements zu verdrängen.

So beträgt Lochs Vorsprung auf den letzten verbliebenen Konkurrenten Kindl 105 Punkte. Noch 200 Zähler sind zu gewinnen.

"Es gibt eben einen, der besser ist als die anderen", sagte Kindl mit Blick auf Loch: "In seiner momentanen Form ist er unschlagbar. Der kann sogar kleine Fehler machen, trotzdem kommt da keiner heran."

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Biathlon: Weltcup in Canmore

Deutsche Mixedstaffel gewinnt

Canmore (CAN) (07.02.2016) Die deutschen Biathleten haben zum Abschluss des Weltcups im kanadischen Canmore ihren ersten Saisonsieg mit der Mixedstaffel gefeiert.
Das Quartett des Deutschen Skiverbandes (DSV) mit Franziska Hildebrand, Franziska Preuß, Arnd Peiffer und Simon Schempp setzte sich mit 1:12,9 Minuten Vorsprung vor Italien durch. Dritter nach 2x6 und 2x7,5 km wurde Norwegen (1:23,8 Minuten zurück).
"Es ist etwas ganz Besonderes, in dieser Kombination zusammen mit den Männern zu gewinnen. Das ist wirklich schön", sagte Hildebrand im ZDF. Peiffer meinte: "Wir haben heute verdient mit viel Vorsprung gewonnen."

In den Einzelrennen in der westkanadischen Provinz Alberta hatten Benedikt Doll mit Platz zwei im Massenstart und Simon Schempp als Dritter des Sprints für die Highlights gesorgt. Die Frauen verpassten wie schon vor einer Woche in Antholz/Italien in den Einzelrennen die Podestplätze. Die Single-Mixed-Staffel mit Luise Kummer und Erik Lesser belegte nur den siebten Platz.

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Biathlon: Weltcup in Canmore (CAN)

Simon Schempp sprintet auf Platz 3

Canmore (CAN) (04.02.2016) Staffel-Weltmeister Simon Schempp hat sich zum Auftakt des Biathlon-Weltcups im kanadischen Canmore seinen achten Podestplatz in diesem Winter gesichert. Als Dritter musste sich der 27-Jährige im Sprint über 10 km nur den ebenfalls fehlerfreien Martin Fourcade (Frankreich) und Anton Shipulin (Russland) geschlagen geben. Schempp hatte im Ziel 18,7 Sekunden Rückstand auf Dominator Fourcade und lag 3,0 Sekunden hinter dem Zweitplatzierten Schipulin.

"Ich bin sehr zufrieden mit dem Ausgang", sagte Schempp, dem die harte Strecke in Nordamerika alles abverlangte: "Man muss hier immer Gas geben und hat wenig Zeit zum Ausruhen. Auf der letzten Runde habe ich noch mal richtig Gas gegeben, das macht man aber immer so."

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Rodeln: Weltmeisterschaften am Königssee

Trainingsgruppe Sonnenschein räumt ab

Königssee (29.01.-31.01.2016) Die bayerischen Rodler haben bei der WM am heimischen Königssee sechs von sieben möglichen Titeln und alle olympischen WM-Titel errungen:

Im erstmals in der Geschichte des Rennrodelsports ausgetragenen und nicht-olympischen WM-Sprint sicherten sich Felix Loch und die Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt Premieren-Gold. Natalie Geisenberger wurde Zweite.

In den olympischen Disziplinen schlugen die vier vom Königssee dann richtig zu: Tobias Wendl und Tobias Arlt rasten am Samstag in der Doppelsitzer-Entscheidung der 46. Weltmeisterschaften souverän zu Gold. Die Lokalmatadore setzten sich bereits zum dritten Mal in Serie (nach 2015 & 2013) die WM-Krone auf und bleiben damit auch bei der vierten Großveranstaltung in Folge (Olympiasieg 2014) das Maß der Dinge.

Natalie Geisenberger, polierte mit ihrem Triumph ihre ohnehin schon eindrucksvolle Bilanz bei Weltmeisterschaften noch weiter auf und hat mittlerweile drei Mal Gold (2016, 2015 & 2013), drei Mal Silber (2008, 2009 & 2011) und einmal Bronze (2012) bei Welttitelkämpfen zu Buche stehen. Sie behielt in dem an Spannung kaum zu übertreffenden Wettkampf auf der traditionsreichen Kunsteisbahn am Fuße des Watzmann einmal mehr die Nerven und siegte mit 0.239 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz.

Nach den Triumphfahrten von Natalie Geisenberger und den Doppelsitzern Tobias Wendl/Tobias Arlt, wurde auch Felix Loch seiner Favoritenrolle bei der Heim-WM am Königssee gerecht und setzte sich am Sonntag zum fünften Mal in seiner herausragenden Laufbahn die WM-Krone im Herren-Einzel auf. Felix Loch zauberte trotz widriger Bedingungen bei anhaltendem Schneeregen zweimal souverän Laufbestzeit in den anspruchsvollen Berchtesgadener Eiskanal und verwies die Konkurrenz am Ende mit 0.423 Sekunden Vorsprung deutlich in die Schranken.

Der dreimalige Olympiasieger, der bereits am Freitag im erstmals in der Rennrodelgeschichte ausgetragenen Sprint-Wettbewerb den Titel geholt hatte, freute sich bereits über WM-Medaille Nummer sieben (ohne Team- und Sprintrennen): Neben fünf Mal Gold (2008, 2009, 2012, 2013 & 2016) konnte der Berchtesgadener in den Jahren 2011 & 2015 WM-Silber verbuchen. Nur bei seiner WM-Premiere im Alter von 16 Jahren ging Loch 2007 in Innsbruck-Igls mit Rang neun leer aus.

In der „ewigen WM-Bestenliste“ machte der 26-Jährige damit weiter Boden gut auf Rekordweltmeister Armin Zöggeler. Der Südtiroler sammelte in seiner einzigartigen Karriere sechs Gold-, drei Silber- und eine Bronzemedaille bei Weltmeisterschaften.

Zum Abschluss der Welt-Titelkämpfe holten die Rennrodler des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) am Sonntagnachmittag auch noch Gold im Staffel-Wettbewerb. Die Olympiasieger und frischgebackenen Weltmeister Natalie Geisenberger, Felix Loch und das Doppel Tobias Wendl/Tobias Arlt verwiesen die Mannschaften aus Lettland und Kanada auf die weiteren Medaillenränge und sicherten Deutschland das sechste Staffel-Gold bei Weltmeisterschaften in Folge. Rechnet man die Team-Wettbewerbe dazu, die vor des 2008 eingeführten Staffel-Wettbewerbs ausgetragen wurden, war es sogar das zwölfte Team-Gold für Deutschland in Serie.

Damit räumten die BSD-Asse insgesamt beim Saisonhöhepunkt auf der anspruchsvollen Bahn im Berchtesgadener Land sechs Mal Gold, viermal Silber und zwei Mal Bronze ab.

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Skispringen: Weltcup in Sapporo

Severin Freund knapp am Podest vorbei

Sapporo (JPN) (31. Januar 2016) Der Rücken hält, daran änderte zur großen Erleichterung aller Beteiligten auch ein erneuter Sturz beim Weltcup in Sapporo nichts: Skisprung-Weltmeister Severin Freund (Rastbüchl) beendete die Reise nach Asien mit einem vierten Platz und ließ dabei keine Anzeichen von körperlicher oder mentaler Beeinträchtigung erkennen.

Dass Freund bei schwierigen äußeren Bedingungen auf der Olympiaschanze von 1972 überhaupt so weit vorne landete, war 24 Stunden vor keineswegs absehbar gewesen - obwohl er nach seinem Sturz am Samstag eine schnelle Entwarnung gegeben hatte. Freund ließ der ARD knapp ausrichten, er sei so weit okay, habe sich bei seinem Malheur im zweiten Durchgang am Ort seines ersten Weltcupsieges im Jahr 2011 nicht stärker verletzt.

Am Sonntag zeigte sich Freund dann gut erholt und verpasste das Podest mit Weiten von 131,5 und 129,5 m und insgesamt 252,80 Punkten nur um einen Platz. Am Samstag war er nach seinem Sturz auf Rang zehn zurückgefallen. In der Weltcup-Gesamtwertung bleibt Freund mit 779 Punkten Zweiter hinter Tourneesieger Peter Prevc (Slowenien/1084), der das erste Springen in Sapporo souverän gewonnen hatte, im zweiten aber mit den äußeren Bedingungen überhaupt nicht zurechtkam und hinter Richard Freitag Sechster wurde.

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Lorenz Trautmann ist Judo-„Trainer des Jahres 2015“

„Trainer des Jahres 2015“ im Bereich „Nachwuchs-Leistungssport“

(BJV, 24.01.2016) „Mit Freude und großem Stolz hat uns alle diese Nachricht erfüllt. Lorenz ist sicher ein bayerischer Trainer, der besonders konstante Arbeit leistet und der uns schon viele Jahre mit seinen Athletinnen zeigt, dass unsere Verbandsarbeit die Sportlerinnen in die deutsche Spitze führen kann“, so der Ehrenpräsident des Bayerischen Judoverbandes Gerhard Fleißner.

Wie schon im Antrag zu dieser Wahl aufgelistet, wurde auch in der Laudatio hervorgehoben, dass Lorenz Trautmann alleine in den neun Jahren vor 2015 unzählige nationale Deutsche Mannschafts- und Einzeltitel sowie sehr viele internationale Platzierungen begleiten konnte, die in der logischen Folge zu vielen Nominierungen seiner Athletinnen für Europa- und Weltmeisterschaften geführt haben. Dabei konnte er zusammen mit seinen Athletinnen in den verschiedenen von ihm betreuten Altersklassen in dieser Zeit alleine drei 1. Plätze, drei 2. Plätze und vier 3. Plätze bei Europameisterschaften feiern und auch ein 2. Platz auf einer Weltmeisterschaft geht mit auf sein Konto.

Diese Konstanz gipfelte im vergangenen Jahr dann in der Nominierung von drei seiner Athletinnen für Europameisterschaften, einer für die EYOF und sechs (!) für Weltmeisterschaften. Aus diesen Einzel- und Teamwettkämpfen resultierend konnte er sich dann über drei 3. und vier 5. Plätze freuen.

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Skeleton: Weltcup in Whistler (CAN)

Tina Hermann wieder auf Platz 1

Whistler (CAN) (bsd/23.01.2016) Tina Hermann rast weiter von Sieg zu Sieg! Auf der Hochgeschwindigkeitsbahn im kanadischen Whistler feierte die 23-jährige in der Nacht von Freitag zu Samstag bereits ihren vierten Saisonsieg und untermauerte damit eindrucksvoll ihre Gold-Ambitionen für den Saisonhöhepunkt, den Bob- und Skeleton Weltmeisterschaften Anfang Februar im österreichischen Innsbruck/Igls.

„Das ist der Wahnsinn. Der erste Lauf hat nicht ganz so gut gepasst. Aber im zweiten Lauf habe ich gezeigt, dass ich es hier drauf habe. Ich freue mich total“, so die Siegerin.

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Ski alpin: Weltcup in Kitzbühel

Fritz Dopfer fährt auf Platz drei

Kitzbühel (AUT) (24.01.2016) Fritz Dopfer hat beim Slalom-Klassiker in Kitzbühel seinen ersten Weltcup-Sieg erneut nur knapp verpasst.

Der 28 Jahre alte WM-Zweite aus Garmisch belegte auf dem berühmten Ganslernhang im österreichischen Ski-Mekka den dritten Rang hinter den beiden derzeit weltbesten Slalom-Läufern Henrik Kristoffersen und Marcel Hirscher (Österreich).
Nach dem ersten Lauf hatte Dopfer noch in Führung gelegen, am Ende fehlten ihm 0,45 Sekunden zum ersten Sieg im Weltcup.

"Platz drei da runter, genial! Es war richtig schwierig, ein Kampf von oben bis unten. Aber ich habe mich super ins Zeug gelegt", sagte Dopfer in der ARD: "Dritter Platz in Kitzbühel, hey, wenn mir das jemand vorher gesagt hätte, hätte ich das sofort unterschrieben."

Felix Neureuther erreichte geschwächt durch eine Erkältung immerhin Rang sieben. Stefan Luitz, der mit der Startnummer 69 ins Rennen gegangen war, glänzte mit Rang 16.

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Biathlon: Weltcup in Antholz

Sieg und Platz zwei für Simon Schempp, Männer-Staffel nur knapp geschlagen

Antholz (ITA) (22.-24.01.2016) Simon Schempp hat im Sprint in Antholz der Konkurrenz keine Chance gelassen. Mit einer tadellosen Vorstellung sicherte sich der Deutsche seinen vierten Saisonsieg.
"Was will man mehr? Besser geht es einfach nicht", sagte der Schwabe nach dem souveränen neunten Sieg seiner Karriere. Beim Biathlon-Weltcup in Südtirol baute der Schwabe seine imposante "Italien-Serie" durch den makellosen Triumph im Sprint auf fünf Einzel-Erfolge nacheinander aus.

Einen Tag nach seinem Sieg im Sprint ist Staffel-Weltmeister Simon Schempp (Uhingen) beim Biathlon-Weltcup in Antholz auch in der Verfolgung auf das Podest gestürmt.
Der 27-Jährige schaffte es in Italien nach 12,5 km mit einem Schießfehler auf den zweiten Platz und verpasste nur knapp seinen zehnten Weltcupsieg.
Der Schwabe, der ausgerechnet seinen letzten Schuss daneben setzte, musste sich nur dem bärenstarken Russen Anton Schipulin (2 Fehler) geschlagen geben und hatte im Ziel 10,3 Sekunden Rückstand.

Die deutsche Männerstaffel lief dann zum Abschluss des Biathlon-Weltcups im italienischen Antholz zum ersten Mal in dieser Saison auf das Podest.
Das Quartett mit Erik Lesser, Benedikt Doll, Arnd Peiffer und Simon Schempp belegte nach 4x7,5 km in Südtirol den zweiten Platz und musste sich trotz einer Strafrunde Dolls nur Olympiasieger Russland knapp geschlagen geben. Dritter wurde Norwegen.
Im Ziel ärgerte sich Schlussläufer Schempp maßlos über einen überrundeten Läufer aus Japan, der ihm im letzten Teil der Strecke den Weg versperrte. So konnte er nicht mehr am Russen Anton Schipulin vorbeiziehen und hatte mit einer Sekunde Rückstand das Nachsehen.
"Ich weiß nicht, was da los war. Der Überrundete läuft mitten auf der Strecke, links und rechts schreien die Leute, keine Ahnung, ob der taub ist", sagte Schempp: "Wir haben hier eine ordentliche Staffel abgeliefert und sind mit dem zweiten Platz belohnt worden."

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Skicross: Weltcup am Watles

Heidi Zacher Dritte, Daniel Bohnacker Vierter

Watles (ITA) (17.01.2016) Heidi Zacher ist beim Skicross-Weltcup am Watles in Mals in Südtirol nur knapp am zweiten Saisonsieg vorbeigerast.

Die 27-Jährige musste sich im Finale nach einer kämpferisch starken Vorstellung Olympiasiegern Marielle Thompson und der Olympiadritten Anna Holmlund aus Schweden geschlagen geben, verwies aber die frühere Weltmeisterin Ophelie David auf Rang vier.

"Heidi hat sich im Finale ein bisschen mit der Anna Holmlund verhakelt, das ist schade, sie hatte genügend Geschwindigkeitsüberschuss, um ganz vorne zu sein", sagte Heli Herdt, sportlicher Leiter der deutschen Skicosser.

Zacher, die kurz vor Weihnachten in Innichen/Italien für den einzigen deutschen Saisonerfolg gesorgt hatte, fuhr insgesamt zum siebten Mal in ihrer Karriere aufs Podest.

Bei den Männern, bei denen Daniel Bohnacker am Samstag als Vierter knapp das "Stockerl" verpasst hatte, kam kein Deutscher ins Halbfinale.

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Ski alpin: Weltcup in Flachau (AUT)

Viktoria Rebensburg siegt im Riesenslalom

Flachau (AUT) (17.01.2016) Der Schnee klebte in Knollen in ihren nassen, zu einem Zöpfchen gebundenen Haaren, doch das störte Viktoria Rebensburg nicht im Geringsten.
"Ich bin mega happy", sagte die 26-Jährige nach ihrem Triumph beim Riesenslalom von Flachau - ihrem ersten Weltcup-Sieg seit drei Jahren. "Das ist eine sehr lange Zeit", meinte Rebensburg, "aber egal".

Seit jenem 20. Januar 2013 und dem Super-G im italienischen Cortina d'Ampezzo hatten für den Deutschen Skiverband (DSV) nur Lena Dürr (1) und Maria Höfl-Riesch (3) Siege errungen.

Immer stärkerer Schneefall über der "Hermann Maier Weltcupstrecke" am Grießenkar machte es den Läuferinnen schwer, eine nach der anderen fiel zurück.

Doch Rebensburg, Zweite nach dem ersten Lauf, behielt den Durchblick sowie die Nerven - die zweitplatzierte Ana Drev (Slowenien) distanzierte die Olympiasiegerin von 2010 um stolze 0,94 Sekunden. Rekordsiegerin Lindsey Vonn schied im zweiten Durchgang aus, die Gesamtweltcupführende Lara Gut fiel nach einem groben Schnitzer auf Rang 19 zurück.

"So einen Sieg muss man genießen, vor allem, wenn man ein bisschen älter wird", sagte sie später mit einem Schmunzeln und noch immer "ziemlich geplättet" vom harten Kampf gegen Konkurrenz und Natur.

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Skiflug-WM am Kulm (AUT)

Severin Freund führt Mannschaft zu WM-Silber

(16./17.01.2016) Die DSV-Adler holen sich beim Teamfliegen bei der Skiflug-WM in Bad Mitterndorf die Silbermedaille. Nur die Norweger sind stärker.

Severin Freund fiel jubelnd in die Arme seiner Teamkollegen, Werner Schuster riss erleichtert die Arme in die Höhe: Die deutschen Skispringer haben mit Silber im Teamwettbewerb für einen starken Abschluss der Skiflug-WM am Kulm gesorgt.

"Hier auf dem Podium zu stehen, ist extrem geil. Das hätte uns keiner zugetraut", sagte Freund, der am Samstag mit Rang sechs im Einzel noch eine Enttäuschung erlebt hatte: "Für mich ist das heute so etwas wie ein Happy End, mit der Platzierung bin ich extrem glücklich."

Der verkorkste Auftakt war am Sonntag um 15.55 Uhr aber vergessen. Freund, Richard Freitag, Andreas Wellinger und Stephan Leyhe musste sich nach einer furiosen Aufholjagd in Bad Mitterndorf mit 1357,3 Punkten nur dem neuen Weltmeister Norwegen (1467,7) geschlagen geben. Bronze ging an Gastgeber und Titelverteidiger Österreich (1310,4).

Allen voran Freund unterstrich dabei seine Topform, mit Flügen auf 219,0 und 218,5 m war der Skiflug-Weltmeister von 2014 in beiden Durchgängen bester DSV-Adler.

"Das ist super für uns. Ich bin froh, dass die Mannschaft sich heute belohnt hat", sagte Bundestrainer Schuster, der nach dem Einzel noch zerknirscht gewirkt hatte: Beim überlegenen Sieg von Flugwunder Peter Prevc (Slowenien) verpasste Freund als Titelverteidiger die erhoffte Medaille klar.

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Biathlon: Weltcup in Ruhpolding

Deutsche Biathletinnen verpassen das Treppchen

Ruhpolding (GER) (14.01.2016) Die deutschen Biathletinnen haben nach drei Siegen in Serie das Podest beim Heim-Weltcup in Ruhpolding verpasst.

In der Chiemgau Arena landete Sprint-Siegerin Franziska Hildebrand mit einem Schießfehler auf Platz vier, 0,9 Sekunden fehlten ihr auf die Tagesdritte Gabriela Soukalova aus Tschechien.
Laura Dahlmeier, die in der vergangenen Woche Verfolgung und Massenstart gewonnen hatte, kam nach zwei Fehlern auf Platz neun.

Den Sieg sicherte sich wie im ersten Einzel-Wettkampf der Saison im schwedischen Östersund die italienische Schnellschützin Dorothea Wierer, die fehlerfrei blieb und auch in der Loipe überzeugte.

Platz zwei ging mit 1:09,0 Minuten Rückstand an Kaisa Mäkäräinen aus Finnland (+54,8 Sekunden) vor der Gesamtweltcup-Führenden Soukalova (+1:09,9 Minuten). Beide ließen bei perfekten Bedingungen eine Scheibe stehen.

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Rodeln: Weltcup in Sigulda/LAT

Siege für Wendl/Arlt, Felix Loch und die Teamstaffel

Sigulda (LAT) (bsd/09./10. 01.2016) Nach dem starken Auftakt der deutschen Rennrodlerinnen mit Platz drei für Natalie Geisenberger konnten auch die BSD-Doppelsitzer im ersten Rennen des Jahres überzeugen. Die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee) waren beim fünften Viessmann-Weltcup in Sigulda (LAT) nicht zu schlagen und holten sich wie bei den Weltmeisterschaften im Vorjahr den Sieg.

Die mehrfachen Weltmeister aus Bayern haben am Samstag (09.01.) in souveräner Manier einmal mehr ihr Können gezeigt. Mit zweimal Bestzeit und deutlichen drei Zehntelsekunden Vorsprung verwies das bayerische Duo die Lokalmatadore Gudramovics/Kalnins (LAT) und die Österreicher Penz/Fischler auf die Plätze. Wendl/Arlt feiern damit ihren insgesamt 32. Weltcup-Erfolg, den dritten in dieser Saison.

Felix Loch (RC Berchtesgaden) hat am Sonntag sensationell seinen dritten Weltcup-Sieg in dieser Saison gefeiert. Der 26-jährige Olympiasieger triumphierte beim fünften Viessmann-Weltcup im lettischen Sigulda und holte sich damit den 28. Weltcup-Sieg seiner Laufbahn. Zweiter wurde der Vorjahressieger und Weltmeister Semen Pavlichenko (RUS) vor dem US-Amerikaner Tucker West.

Der Berchtesgadener, der zuletzt auch in Calgary gewann, konnte in beiden Durchgängen mit hervorragenden Läufen seine Konkurrenz distanzieren und mit deutlichem Vorsprung den Sieg herausfahren.

Zum Abschluss des Weltcups in Sigulda holten die BSD-Rennrodler in der anschließenden Team-Staffel Gold. Das deutsche Quartett in der Besetzung Tatjana Hüfner, Felix Loch und dem Doppel Tobias Wendl/Tobias Arlt verwies die Mannschaften aus Lettland und Russland auf die weiteren Plätze.

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Snowboard: Weltcup in Bad Gastein (AUT)

Alexander Bergmann als Fünfter bester Deutscher, Platz zwei im Teambewerb

Bad Gastein (AUT) (08./09.01.2016) Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 28) hat mit Platz fünf und seinem zweiten Top-10-Ergebnis der Saison beim Parallel Slalom Weltcup in Bad Gastein, Österreich, für das beste Ergebnis der deutschen Snowboarder gesorgt.

Bei den Damen überzeugte Cheyenne Loch (Schliersee, 21) wenige Wochen nach ihrem furiosen dritten Platz von Cortina d'Ampezzo, Italien, ebenfalls mit dem Einzug ins Viertelfinale und bestätigte mit Rang sieben ihr Spitzenergebnis von vor der Weihnachtspause. Die junge Bayerin belegt damit den ausgezeichneten fünften Platz im Parallel Slalom Weltcup (960 Punkte).

Im erst dritten parallelen Teambewerb des alpinen Snowboard Weltcups ist es erstmals einem deutschen Mixed gelungen, aufs Podest zu fahren. Selina Jörg (Sonthofen, 27) und Stefan Baumeister (Feldkirchen-Westerham, 22) überzeugten beim Team-Parallel Slalom im österreichischen Bad Gastein mit einer durchwegs starken Performance und Platz zwei.

Bis dato war der vierte Platz bei der Weltcup-Premiere des parallelen Team-Bewerbs im österreichischen Montafon im Dezember 2014 das beste deutsche Ergebnis gewesen. Damals hatten Amelie Kober (Fischbachau, 28) und Alexander Bergmann knapp das Podium verpasst.

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Freund auf Platz zwei bei der Tournee

Prevc (SLO) gewinnt in Bischofshofen und die Vierschanzentournee

 Bischofshofen (A) (6.01.2016): Severin Freund hat den Triumph bei der Vierschanzentournee verpasst, sich mit einem starken Auftritt aber den zweiten Platz gesichert. Der Gesamtsieg ging an den Slowenen Peter Prevc, der auch die Tageswertung für sich entschied. Dritter im Gesamtklassement wurde der Österreicher Michael Hayböck, der Kenneth Gangnes aus Norwegen noch abfangen konnte. Für die deutschen Ski-Adler war es das beste Ergebnis bei der deutsch-österreichischen Traditionstour seit dem Sieg von Sven Hannawald im Jahr 2002.

Für die übrigen DSV-Adler endete die Tournee am Ende eher mäßig. Richard Freitag landete als zweitbester Deutscher auf Rang elf und blieb erstmals bei der Tournee außerhalb der Top 10. "Ich habe mir heute mehr erhofft, das ist ein bisschen ärgerlich", sagte er. Auch die Team-Olympiasieger Andreas Wellinger und Andreas Wank blieben auf den Plätzen 15 und 16 nach gutem Start am Anfang der Tournee am Schluß etwas hinter den Erwartungen zurück.

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 Neureuther und Dopfer zeitgleich auf Platz 4 in Santa Caterina

Marcel Hirscher (A) nicht zu stoppen

Santa Caterina (I) (6.1.2016): Fritz Dopfer und Felix Neureuther sind zeitgleich mit Platz vier beim Slalom in Santa Caterina knapp am Stockerl vorbei gefahren. Neureuther machte in beiden Läufen einen kaptalen Fehler der eine absolute Topposition verhinderte. Dopfer zeigte im zweiten Lauf eine super Leistung und fuhr noch von Platz 11 vom ersten Lauf auf Platz vier vor. Marcel Hirscher (A) gewann mit Laufbestleistung im zweiten Lauf knapp vor Henrik Kristoffersen (NOR) und Alexander (Choroschilow (RUS). Dominik Stehle wurde 24. und sammelte wichtige Weltcup Punkte.

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Freund starker Dritter in Garmisch-Partenkirchen

DSV Adler überwinden "Garmisch-Trauma"

Garmisch-Partenkirchen (1.1.2016): "Wenn mir einer vorher etwas von einem Podium erzählt hätte, hätte ich das blind unterschrieben", sagte Severin Freund gegenüber dem ZDF, nachdem er mit Platz drei beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen seine "Zitter-Schanze" endlich gebändigt hatte und "das war mit Abstand mein bester Wettkampf hier, daher bin ich absolut zufrieden". Zweitbester Deutscher wurde Richard Freitag, der als sehr guter Sechster ebenfalls sein bestes Garmisch-Ergebnis verbuchte. Die DSV Adler haben somit das "Garmisch Trauma" nach mehreren Anläufen endlich überwunden. "Ich wollte schon immer einmal aus Garmisch rausfahren und um den Tournee-Sieg kämpfen. Das haben wir jetzt geschafft", sagte DSV Cheftrainer Werner Schuster.
Drei Tage nach seinem Triumph in Oberstdorf fiel der 27-Jährige Freund in der Gesamtwertung allerdings auf Rang zwei zurück. Neuer Spitzenreiter ist jetzt Topfavorit Peter Prevc (SLO), der in Garmisch mit starken Flügen auf 133,5 und 136,0 Meter und 272,7 Punkten vor dem Norweger Kenneth Gangnes (260,1 Punkte) und Freund (256,8) triumphierte.
Wieder gab es auch ein starkes Mannschaftsergebnis: Stark präsentierte sich Andreas Wank, der als Elfter seine zweite Top-10-Platzierung der vergangenen zwei Jahre knapp verpasste. Ebenfalls Weltcup-Punkte sammelten Andreas Wellinger, Tournee-Debütant David Siegel, Stephan Leyhe und Michael Neumayer auf den Rängen 14, 16, 17 und 29.

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Viktoria Rebensburg rast aufs Stockerl

Beim Riesenslalom von Lienz fährt die deutsche Spitzenfahrerin zu ihrem besten Saisonergebnis. Lara Gut gewinnt erneut.

Viktoria Rebensburg riss die Arme in die Höhe, sie lachte, sie wirkte gelöst und blickte so vergnügt drein wie lange nicht mehr. Fast schien es, als sei vier Tage nach dem Heiligen Abend gleich noch einmal Bescherung gewesen für die beste deutsche Ski-Rennläuferin. Tatsächlich musste der 26 Jahre alten Olympiasiegerin von 2010 der dritte Rang beim Weltcup-Riesenslalom im österreichischen Lienz vorkommen wie ein Neustart in die bislang enttäuschende Saison.Beim Sieg der Schweizerin Lara Gut vor der Liechtensteinerin Tina Weirather fuhr Rebensburg zum ersten Mal seit dem Rennen in Maribor vor zehn Monaten wieder aufs Siegertreppchen.
In der Tat scheint der Knoten nun geplatzt. Erneut mit etwas Verspätung. Vergangenen Februar war Rebensburg nach ebenfalls zähem Saisonverlauf bei der WM zu Silber gefahren, mit Beginn dieses Winters kehrten die Materialprobleme dann aber zurück.Erst vor knapp einer Woche im französischen Courcheve war Rebensburg vorn dabei. Sie fuhr dort zwei gute Läufe und verpasste als Vierte nur um 0,21 Sekunden den Sprung auf das Siegertreppchen.Diesmal gelang der Durchbruch. Vor dem Rennen in Courchevel hatte Rebensburg an ihren Schuhen und der Bindungsplatte auf dem Ski herumgetüftelt. Der vierte Rang dort verschaffte ihr prompt neues Selbstvertrauen, das war auf dem Schlossberg in Lienz nicht zu übersehen.Nach dem ersten Lauf war sie noch Fünfte gewesen, im zweiten ließ sie sich dann auch von einem Patzer und von Rückenproblemen, deretwegen sie zwischen den Läufen hatte behandelt werden müssen, nicht stoppen.
Quelle: sport1.de

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Wahl zum Sportler/in des Jahres

Bayerische Sportler/innen vorne mit dabei

Baden-Baden (20.12.2015) :

Das Geheimnis ist gelüftet: Ein Quartett von der Schanze und aus der Loipe, der König von Kona und die Goldschürferin aus dem Erzgebirge sind Deutschlands „Sportler des Jahres“ 2015. Die Weltmeister von Falun, die Nordischen Kombinierer Tino Edelmann, Fabian Rießle, Eric Frenzel und Johannes Rydzek, haben bei der 69. Auflage der Sportler-Gala den Titel „Mannschaft des Jahres“ gewonnen. Es war eine Premiere: Noch nie stand ein Kombinierer-Quartett bei der „Familienfeier des deutschen Sports“ in Baden-Baden ganz oben auf der Bühne.

Den Schlusspunkt unter ein unglaubliches Jahr setzte Jan Frodeno: Am sprichwörtlich anderen Ende der Welt, in Kona auf Hawaii, krönte sich der Ausnahme-Athlet im Oktober zum Triathlon-König. Das Triple aus Langdistanz-Weltmeisterschaft (WM), Europameisterschaft (EM) in Frankfurt und Olympia-Titel 2008 war zuvor noch keinem Triathleten in der Geschichte des Ironman Hawaii gelungen. Zweiter wurde Severin Freund: Der Skispringer lag mit 2352 Punkten knapp hinter Frodeno (2491 Zähler).

Deutschlands „Königin der Athleten“ des Jahres 2015 ist Christina Schwanitz. Die Kugelstoßerin aus Sachsen fand ein Jahr nach ihrem EM-Triumph bei der Leichtathletik-WM in Peking den perfekten Stoß und kürte sich zur Weltmeisterin. Lediglich vier Punkte Vorsprung hatte die Siegerin von Baden-Baden am Ende vor ihrer Leichtathletik-Kollegin Katharina Molitor. Die Speerwerferin kam auf insgesamt 1260 Zähler.

Thomas Lurz, 12facher Weltmeister im Schwimmen, erhält den diesjährigen „Sparkassenpreis für Vorbilder im Sport“.

 

Platzierungen Männer:

1. Jan Frodeno (Triathlon)
2. Severin Freund (Skispringen)
3. Johannes Rydzek (Ski nordisch)
4. Erik Lesser (Biathlon)
5. Marco Koch (Schwimmen)
6. Felix Neureuther (Ski alpin)
7. André Greipel (Radsport)
8. John Degenkolb (Radsport)
9. Michael Jung (Vielseitigkeit)
10. Markus Rehm (Para-Leichtathletik)
11. Sebastian Vollmer (American Football)
12. Frank Stäbler (Ringen)
13. Raphael Holzdeppe (Leichtathletik)
14. Sebastian Brendel (Kanu)
15. Felix Loch (Rodeln)
16. Dimitri Ovtcharov (Tischtennis)
17. Rico Freimuth (Leichtathletik) 
18. David Storl (Leichtathletik)
19. Pascal Wehrlein (Motorsport)
20. Fritz Dopfer (Ski alpin)

Platzierung Frauen

1 . Christina Schwanitz (Leichtathletik)
2 . Katharina Molitor (Leichtathletik)
3 . Lena Schöneborn (Moderner Fünfkampf)
4 . Carina Vogt (Skispringen)
5 . Natalie Geisenberger (Rodeln)
6 . Gesa Felicitas Krause (Leichtathletik)
7 . Anna Schaffelhuber (Para-Ski)
8 . Cindy Roleder (Leichtathletik)
9 . Laura Dahlmeier (Biathlon)
10 . Angelique Kerber (Tennis)
11 . Claudia Pechstein (Eisschnelllauf)
12 . Kristina Vogel (Radsport)
13 . Pauline Schäfer (Kunstturnen)
14 . Franziska Preuß (Biathlon)
15 . Viktoria Rebensburg (Ski alpin)
16 . Sabine Spitz (Mountainbike)
17 . Lisa Zimmermann (Slopestyle)
18 . Hanne Brenner (Para-Dressur)
19 . Kristina Bröring-Sprehe (Dressurreiten)
20. Stefanie Pohl (Radsport)

Platzierungen Mannschaft

 1. Nordische Kombination, Team (Skisport)
2. Biathlon-Staffel, Frauen (Biathlon)
3. Biathlon-Staffel, Männer (Biathlon)
4. 1. FFC Frankfurt, Frauen (Fußball)
5. Mixed-Team Skispringen (Skispringen)
6. Vielseitigkeits-Reiter (Reiten)
7. Beach-Volleyball, Frauen (Volleyball)
8. Vierer-Bob (Bob)
9. 4 × 100 m-Para-Staffel (Leichtathletik)
10. Herren-Doppelvierer (Rudern)
11. Tischtennis-Team, Damen (Tischtennis)
12. Hockey-Herren (Hockey)
13. Freiwasser-Team (Schwimmen)
14. FC Bayern München (Fußball)
15. Zweier-Bob (Bob)
16. Deutschland-Achter (Rudern)
17. Tobi-Express, Rodel-Doppelsitzer (Rodeln)
18. *Moderner Fünfkampf, Staffel, Herren
19. Zweier Canadier, Kanu-Slalom (Kanu)
20. Kajak-Zweier (Kajak)

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Rodeln: "The Imperium strikes back", Loch siegt in Calgary

Julian von Schleinitz verpasst das Podium nur knapp

Calgary (bsd/20.12.2015) Felix Loch ist beim vierten Viessmann Weltcup im kanadischen Calgary wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Der Berchtesgadener gewann vor dem US-Amerikaner Chris Mazdzer und dem Österreicher Wolfang Kindl und feierte damit seinen ersten Saisonsieg. Nachdem der mehrfache Olympiasieger den Sieg beim Weltcup in Lake Placid (USA) kurz vor dem Ziel verschenkt hatte, dominierte Loch gestrige Rennen.  Der 26-Jährige legte schon im ersten Lauf den Grundstein für seinen Sieg und gewann am Ende mit einem deutlichen Vorsprung von über drei Zehntelsekunden.  Der 24-jährige Julian von Schleinitz verpasste, wie auch in Lake Placid, leider knapp das Podest. Nur hauchdünne drei Tausendstelsekunden fehlten Schleinitz am Ende auf den Drittplatzierten Kindl und seinem ersten Podestplatz.

 
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Skicross: Heidi Zacher holt ihren 2. Weltcupsieg

Anna Wörner in Innichen (A) auf Platz 8

Innichen (A) 19.12.2015: Wenn Drei sich streiten freut sich die Vierte, so könnte man den Weltcupsieg von Heidi Zacher beim Skicross Weltcup in Innichen skizzieren. Eigentlich lag Zacher im Finale bereits abgeschlagen auf Platz vier, da räumte sich die Konkurrenz gegenseitig ab und stürzte. Zacher zog vorbei und feierte den zweiten Weltcupsieg ihrer Karriere. Anna Wörner rundete mit Platz acht das gute Abschneiden der DSV Sportlerinnen ab.

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Biathlon: Dalmeier macht es Schempp in Pokljuka nach

Preus 5. und Hinz 6.

Pokljuka (SLO) 19.12.2015: Einen Tag nach ihrem zweiten Platz im Sprint setzte sich die 22-Jährige Dahlmeier nach einem perfekten Auftritt ohne Schießfehler mit 18,0 Sekunden Vorsprung vor Marie Dorin Habert (Frankreich/0 Fehler) durch. Platz drei sicherte sich nach 10 Kilometern Kaisa Mäkäräinen (Finnland). Für die Staffel-Weltmeisterin war es der zweite Erfolg in diesem Winter, zudem schaffte es Dahlmeier im vierten Rennen bereits zum dritten Mal auf das Podest. Zweitbeste Deutsche wurde Franziska Preuß mit einem Schießfehler auf Rang fünf, direkt dahinter schaffte es Vanessa Hinz  als Sechste ins Ziel. Wieder ein starker Wettkampf für das DSV Team. Miriam Gössner fing sich allerdings durch einen Frühstart direkt eine 30 Sek. Strafe ein und war damit chancenlos.

 
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Biathlon: Dahlmeier Zweite, Hildebrand Dritte im Sprint

Alle deutschen Starterinnen unter den besten 15 in Pokljuka (SLO)

Pokljuka (SLO) (18.12.2015): Nächstes starkes Ergebnis der deutschen Biathletinnen: Beim Sprint in Pokljuka/Slowenien liefen Laura Dahlmeier als Zweite und Franziska Hildebrand als Dritte aufs Podest. Schneller war nur die Französin Marie Dorin-Habert. Dahlmeier fehlten am Ende nur 1,1 Sekunden zum Sieg, Hildebrand hatte 13 Sekunden Rückstand auf Dorin-Habert. Alle Deutschen platzierten sich unter den ersten 15. Maren Hammerschmidt (Platz sieben) und Franziska Preuß (Platz neun) schafften es unter die Top 10. Vanessa Hinz (13) und Miriam Gössner (15) komplettierten das herausragende Abschneiden der Deutschen.

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Biathlon: Schempp triumphiert in Pokljuka

Siebter Weltcup-Sieg

Pokljuka (SLO) (17.12.2015) Simon Schempp hat seinen Höhenflug fortgesetzt und in Pokljuka/Slowenien seinen siebten Weltcup-Sieg gefeiert.

Sechs Tage nach seinem Erfolg in Hochfilzen setzte sich der Staffel-Weltmeister im Sprint über 10 km vor dem norwegischen Altmeister Ole Einar Björndalen (+15,2 Sekunden Rückstand) und Jewgeni Garanitschew (Russland/+25,1) durch, die ebenfalls ohne Fehlschuss blieben.

"Ich habe mich einfach gut gefühlt. Es ist der Wahnsinn, dass es wieder gereicht hat", sagte Schempp im ZDF: "Die Grundvoraussetzung dafür war das gute Schießen."

Schempp verschaffte sich damit auch eine glänzende Ausgangsposition für das Verfolgungsrennen am Samstag (11.15 Uhr), bei dem er nun der Gejagte von Björndalen, Dominator Martin Fourcade (Frankreich) und Co. sein wird.

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Ski alpin: Weltcup in Val d'Isere

Zwei Podestplatzierungen für Felix Neureuther

Val d'Isere (FRA) (12./13.12.2015) Felix Neureuther hat den deutschen Ski-Rennläufern am Samstag die erste Podestplatzierung in diesem Winter beschert. Beim Weltcup-Riesenslalom im französischen Val d'Isère belegte der 31 Jahre alte Partenkirchner den zweiten Rang.

"Ich hatte mir vorgenommen, dass ich diesmal im zweiten Lauf mehr attackiere. Dass es gleich zu Platz zwei reicht, ist super", sagte er.
Schneller war lediglich Dauerrivale Marcel Hirscher (Österreich), der am Ort seines ersten Weltcup-Sieges auch seinen 34. feierte.
Hirscher hatte 1,29 Sekunden Vorsprung vor Neureuther, der nach dem ersten Lauf noch auf Rang sechs gelegen hatte. Dritter wurde Victor Muffat-Jeandet aus Frankreich.

Stefan Luitz  belegte Rang sieben, Fritz Dopfer Rang 14. "Vom Skifahren her war das nicht top, aber das Ergebnis ist gut", sagte Luitz. Dopfer dagegen ist auf der Suche nach der Form der vergangenen Jahre. "Ich habe mir mehr erhofft", gestand er.

Am Tag danach fuhr Felix Neureuther beim Weltcup-Slalom seinen zweiten Podestplatz in diesem Winter ein.
Hinter Henrik Kristoffersen aus Norwegen (1:38,87 Minuten) und Marcel Hirscher aus Österreich (1,09 Sekunden zurück) belegte der WM-Dritte den dritten Rang (1,46).

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Skispringen: Weltcup in Nischni Tagil

Severin Freund feiert Jubiläumssieg

Nischni Tagil (RUS) (12.13.12.2015) Weltmeister Severin Freund hat das erste Weltcup-Springen im russischen Nischni Tagil gewonnen und damit seinen 20. Karriere-Sieg gefeiert.

Bei anspruchsvollen und wechselnden Windverhältnissen setzte sich der 27-Jährige aus Rastbüchl nach Sprüngen auf 132,0 und 134,0 m mit 260,0 Punkten deutlich vor dem Slowenen Peter Prevc (248,5) durch.

"Das ist einfach genial gelaufen", sagte Freund. Trotz der schwierigen Bedingungen zeigte der Niederbayer zwei tadellose Sprünge und wiederholte damit seinen Vorjahreserfolg.Bei der Weltcup-Premiere im "Kompleks Tramplinow Aist" am Ural hatte Freund ein Springen gewonnen und zudem einen dritten Platz belegt.

Beim zweiten Weltcup-Wettbewerb ist Weltmeister Severin Freund dagegen deutlich am Podest vorbeigeflogen.

Beim Sieg seines slowenischen Rivalen Peter Prevc reichte es für Freund 24 Stunden nach seinem Erfolg im ersten Springen nur zu Platz zwölf. Die Führung im Gesamtweltcup musste Freund damit an Prevc abgeben.

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Rodeln: Weltcup in Park City/USA

Erster Saisonsieg für Wendl/Arlt, Platz drei für Felix Loch

Park City (USA) (bsd/11.12.2015) Die deutschen Doppelsitzer haben sich beim dritten Rennrodel-Weltcup im amerikanischen Park City am Freitag einmal mehr als überragend präsentiert. Die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee) siegten mit einem mehr als deutlichen Vorsprung vor den beiden Teamkollegen Toni Eggert/Sascha Benecken (BRC Ilsenburg-Harz/RT Suhl) und feierten somit ihren ersten Saisonsieg.

Die beiden Berchtesgadener konnten mit klarer Bestzeit bereits im ersten Lauf die Weichen zum 30. Weltcup-Sieg ihrer Laufbahn stellen.

In den Einzelrennen belegte Natalie Geisenberger (ASV Miesbach) den vierten Rang, Felix Loch Felix Loch (RC Berchtesgaden) schaffte es mit Rang drei erstmals in der saison aufs Podium.

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Skeleton: Weltcup am Königssee

Tina Hermann siegt

Königssee (GER) (11.12.2015) Tina Hermann vom WSV Königssee hat den heutigen Skeleton-Weltcup am Königssee souverän für sich entschieden.

Die Gesamtweltcup-Dritte der vergangenen Saison hatte zuvor in dieser Saison bereits einen Sieg und einen zweiten Platz eingefahren.

Den Grundstein für ihren Erfolg legte Hermann im ersten Lauf (51,63 Sekunden), in dem sie trotz eines nur durchschnittlichen Starts den fast fünf Jahre alten Bahnrekord von Ex-Weltmeisterin Marion Thees um 0,38 Sekunden unterbot.
Der Bestwert hielt allerdings nur bis zum zweiten Durchgang, in dem Hermann nachlegte und den Sieg mit einem erneuten Bahnrekord (51,41) perfekt machte.
Im Ziel betrug Hermanns Vorsprung 1,13 Sekunden auf Lölling und 1,56 Sekunden auf Gilardoni.

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Taekwondo: Tahir Gülec direkt für Olympia 2016 qualifiziert

In der Weltrangliste nicht mehr von einem Qualifikationsplatz zu verdrängen

Mexiko-Stadt (MEX) (05.12.2015) Beim Taekwondo Grand-Prix-Finale in Mexiko-Stadt hat sich Tahir Gülec (Nürnberg) direkt für die Olympischen Spiele 2016 qualifiziert.

Bei diesem Grand-Prix-Finale, dem letzten Turnier, das für die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio gewertet wird, sind nach dem Turnier die ersten sechs der Weltrangliste direkt qualifiziert.

Tahir Gülec, ehemaliger Schüler der Eliteschule des Sports, Bertolt-Brecht Schule in Nürnberg und jetzt Sportsoldat bei der Sportfördergruppe der Bw in Sonthofen, lag vor dem Turnier auf diesem sechsten Platz der Weltrangliste. Er musste, falls er nicht selbst Bronze holt, hoffen, dass seine drei Verfolger Damon Sansum, René Lizarraga und Cheick Sallah Cissé ebenfalls keinen Medaillenplatz erreichen.

Da dies keinem der Konkurrenten gelang und der letzte direkte Konkurrent von Gülec (Cisse) sein Match gegen Aaron Cook verlor, ist Tahir Gülec der sechste Platz der Weltrangliste und die damit verbundene direkte Qualifikation für Rio nicht mehr zu nehmen.

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Skispringen: Weltcup in Lillehammer

Severin Freund auf den Plätzen eins und vier

Lillehammer (SWE) (05./06.12.2015) Skispringer Severin Freund hat beim nach dem ersten Durchgang abgebrochenen Wind-Weltcup in Lillehammer seinen ersten Saisonsieg gefeiert.

Nach einem mehr als zwei Stunden langen und immer wieder wegen starker Böen unterbrochenen Durchgang lag der 27-Jährige aus Rastbüchl mit einem Sprung auf 94,5 m und 129,7 Punkten hauchdünn vor dem Norweger Kenneth Gagnes (129,6). Dritter wurde dessen Landsmann Andreas Sterjnen.

Für Freund, der bei wenig Aufwind einen tadellosen Sprung zeigte, war es der 19. Weltcup-Erfolg, damit ließ er Sven Hannawald (18) hinter sich.

Marinus Kraus (Oberaudorf) belegte nach einem Sprung auf 97,0 m Platz fünf, die weiteren DSV-Springer fielen bei der Wind-Lotterie ein wenig ab.

Beim zweiten Springen musste sich der 27-Jährige aus Rastbüchl mit Rang fünf begnügen, behielt aber das Gelbe Trikot. Den ersten Sieg seiner Karriere holte Kenneth Gangnes (Norwegen) vor Peter Prevc (Slowenien) und Johann Andre Forfang (Norwegen).

Freund lag nach einem Sprung auf 94,0 m nach dem ersten Durchgang nur auf dem zehnten Rang, kletterte mit einem starken Satz auf 99,5 m aber noch nach vorne. Mit 269,1 Punkten fehlten 3,4 Zähler zum Podest.

Richard Freitag (Aue) und Andreas Wellinger (Ruhpolding) rundeten auf den Plätzen sechs und sieben das gute deutsche Ergebnis ab.

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Skicross: Anna Wörner Vierte beim Weltcup-Auftakt in Montafon

Daniel Bohnacker auf Platz fünf

Montafon (AUT) (05.12.2015) Anna Wörner (Partenkirchen) hat beim Weltcup-Auftakt der Skicrosser im österreichischen Montafon den Sprung auf das Podest knapp verpasst.
Die 26-Jährige belegte hinter Olympiasiegerin Marielle Thompson (Kanada), Anna Holmlund (Schweden) und Katrin Ofner (Österreich) den vierten Platz.

Bei den Männern überzeugte Daniel Bohnacker (Gehrhausen) mit Platz fünf. Den Tagessieg sicherte sich Ex-Weltmeister Christopher Del Bosco (Kanada) vor seinem Landsmann Brady Leman, Dritter wurde Filip Flisar (Slowenien).

Thomas Fischer (Ruhpolding) und Paul Ecker (Samerberg) waren bereits im Achtelfinale ausgeschieden, bei den Frauen war für Heidi Zacher (Lenggries) sowie Daniela Maier (Urach) im Viertelfinale Endstation.

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Wahl zum Behindertensportler des Jahres

Schaffelhuber und Kreiter ausgezeichnet

Köln (GER) (SID, 29.11.2015) - Die alpinen Skifahrer Anna Schaffelhuber und Georg Kreiter sind die Behindertensportler des Jahres.

In Abwesenheit der aus formellen Gründe nicht zugelassenen Leichtathleten war die Wahl des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) ein Jahr nach den Winter-Paralympics von Sotschi damit fest in der Hand der Wintersportler. Mannschaft des Jahres wurden zum siebten Mal seit 2006 die Rollstuhl-Basketballerinnen.

Die 22 Jahre alte Monoski-Fahrerin Schaffelhuber (Regensburg), die vor knapp zwei Wochen erst zur Weltbehinderten-Sportlerin gewählt worden war, gewann zum dritten Mal in Folge und zum vierten Mal in den vergangenen fünf Jahren. Diesmal verwies die fünfmalige Paralympics-Sieger von Sotschi Andrea Eskau (Ski nordisch und Radsport/Magdeburg) und Denise Schindler (Radsport/Dachau) auf die Plätze.

Bei den Herren erlebte der Bayer Kreiter (Thanning) mit seiner ersten Wahl ein Happy End. Bei den Paralympics war er in seiner Spezialdisziplin Riesenslalom auf Goldkurs wegen einer Bodenwelle ausgeschieden und brauchte "längere Zeit, um das zu verarbeiten". In Panorama/Kanada holte er dafür in diesem Jahr gleich zweimal WM-Gold und gewann nun auch die Wahl gegen Thomas Brüchle (Tischtennis/Lindau) und Martin Schulz (Paratriathlon/Leipzig).

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Rodeln: Weltcupauftakt in Igls (AUT)

Durchwachsenes Wochenende für bayerische Kufencracks

Igls (AUT) (bsd, 28./29.11.2015) Der Auftakt in die Rennrodel-Weltcupsaison 2015/2016 erwies sich für die bayerischen Kufenkünstler als eher durchwachsenes Wochenende.

Im Einzel führte der dreifache Olympiasieger Felix Loch (RC Berchtesgaden) nach dem ersten Lauf, wurde jedoch von der Jury disqualifiziert. Sein Schlitten entsprach nicht dem vorgegebenen Gewicht des FIL-Reglements. „Das mit Felix ist natürlich sehr ärgerlich. Das dürfte einem erfahrenen Sportler normalerweise nicht passieren. Aber das lehrt uns für die Zukunft wieder aufmerksamer darauf zu achten“, so der Cheftrainer Norbert Loch.

Bei den Damen wurde Natalie Geisenberger Zweite, bei den Doppelsitzern fielen die nach dem ersten Lauf Zweitplatzierten Wendl/Arlt leider noch auf Platz drei zurück.

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Schwimmen: Deutsche Kurzbahnmeisterschaften

19 Medaillen für den Bayerischen Schwimmverband und Deutscher Rekord für Florian Vogel

Wuppertal (GER) (BSV, 19.-22.11.2015) Sehr erfolgreich beendeten die bayerischen Schwimmerinnen und Schwimmer die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften. Insgesamt gab es sieben Gold-, acht Silber- und vier Bronzemedaillen. Neun Mal konnten die für die Kurzbahn-Europmeisterschaften - die vom 2. bis 6. Dezember in Netanya / Israel stattfinden - geforderten Normen unterboten werden. Zehn Bayerische Rekorde standen zu Buche. Besonders erfolgreich war Alexandra Wenk mit drei Titeln.

Auf sich aufmerksam machte erneut Florian Vogel, der mit Deutschem Rekord von 7:33,44 Minuten den Titel über 800 m Freistil gewann und damit Paul Biedermanns Bestmarke, die dieser noch zu Zeiten der Hightech-Schwimmanzüge aufgestellt hatte, pulverisierte.

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Anna Schaffelhuber ist Weltbehindertensportlerin des Jahres

Fünffache Paralympics-Siegerin ausgezeichnet

(dpa, 15.11.2015) Als dritte Deutsche nach Verena Bentele und Gerd Schönfelder darf sich Monoskifahrerin Anna Schaffelhuber über die Auszeichnung als Weltbehindertensportlerin freuen.

Die fünffache Paralympics-Siegerin Anna Schaffelhuber ist Weltbehindertensportlerin. Die 22 Jahre alte Monoskifahrerin aus Bayerbach wurde am Samstag (Ortszeit) bei der Generalversammlung des Internationalen Paralympischen Komitees in Mexiko-Stadt mit dem „Paralympic Sports Award“ für ihre fünf Siege bei den Winterspielen in Sotschi geehrt. Nach Verena Bentele (Biathlon/Langlauf) und Gerd Schönfelder (Ski alpin) 2011 ist Anna Schaffelhuber die dritte Deutsche, die diese Auszeichnung erhielt.

„Ich freue mich so richtig darüber. Diese Auszeichnung hat einen sehr hohen Stellenwert für mich“, sagte die querschnittgelähmte Athletin nach der Preisverleihung. Einer der ersten Gratulanten war Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindersportverbandes. „Das ist eine außergewöhnliche Würdigung einer außergewöhnlichen Leistung der derzeit weltbesten Athletin im paralympischen Ski-Alpin-Sport“, erklärte er.

Den „Paralympic Sports Award“ bei den Männern erhielt der Russe Roman Petuschkow, der bei den Paralympics 2014 in Sotschi als erster Athlet sechsmal Gold gewonnen hat. Als beste Mannschaft wurde das Sledgehockey-Team der USA ausgezeichnet.

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Ski Alpin: Marina Wallner fällt nach Knieverletzungen aus

Sechs bis acht Monate Pause nach Kreuzbandriss

München/Planegg (dsv,06.11.2015) Für Marina Wallner ist die Saison beendet, bevor sie begonnen hat. Die Rennfahrerin von SC Inzell hat sich einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen und muss voraussichtlich sechs bis acht Monate pausieren.

Am Mittwoch hatte sich die 20-jährige Technikspezialistin beim Slalom-Training in Hochgurgl am rechten Knie verletzt. Mannschaftsarzt Dr. Peter Brucker diagnostizierte einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie eine Quetschung des Innenmeniskus.

Kniespezialist Dr. Ernst-Otto Münch führte am Freitag in der Orthopädischen Chirurgie München (OSM) einen arthroskopischen Eingriff an dem verletzten Knie durch, wobei das gerissene Kreuzband durch die körpereigene Semitendinosussehne ersetzt wurde.

"Die Operation verlief sehr positiv", so Dr. Ernst-Otto Münch. "Marina Wallner wird voraussichtlich noch einige Tage im Krankenhaus bleiben, ehe sie mit ersten Rehabilitationsmaßnahmen beginnen kann. Einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, kann Marina in etwa sechs bis acht Monaten wieder mit dem Schneetraining beginnen."

"Die Verletzung ist natürlich bitter, vor allem, weil ich in einer guten Form war", sagt Marina Wallner. "Statt Weltcup-Rennen zu fahren, werde ich mich jetzt auf die Rehabilitation vorbereiten. Mein Ziel ist es, im WM-Winter 2016/17 wieder top fit zu sein."

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Severin Freund als "Skisportler des Jahres 2015" geehrt

Ehrung für den Doppelweltmeister

Skisprung-Weltmeister Severin Freund ist vom Deutschen Skiverband (DSV) als Skisportler des Jahres 2015 ausgezeichnet worden. Der 27-Jährige setzte sich bei der erstmals durchgeführten Wahl unter anderem gegen Biathlon-Weltmeisterin Laura Dahlmeier, Ski-Rennläuder Felix Neureuther sowie die Kombinations-Weltmeister Eric Frenzel und Johannes Rydzek durch. Stimmberechtigt waren die DSV-Sportler aller Disziplinen.

"Dieser Pokal kommt an einen besonderen Platz in meiner Wohnung. Ich selbst habe für Eric Frenzel gestimmt. Ich habe gehört, dass es sehr eng zwischen uns war", sagte Freund (Rastbüchl). Der Niederbayer hatte in der vergangenen Saison WM-Gold von der Großschanze und im Mixed, Silber von der Normalschanze sowie als erster deutscher Skispringer seit Martin Schmitt 1999/2000 den Gesamtweltcup gewonnen.

Zur Wahl standen alle Gewinner des Goldenen Skis, die am Donnerstag in Herzogenaurach ausgezeichnet wurden. Neben Freund, Dahlmeier (Partenkirchen), Neureuther (Partenkirchen), Frenzel (Oberwiesenthal) und Rydzek (Oberstdorf) waren dies die Ski-Rennläufer Fritz Dopfer (Garmisch) und Viktoria Rebensburg (Kreuth), Biathlet Erik Lesser (Fankenhain), Langläuferin Nicole Fessel (Oberstdorf), Skispringerin Carina Vogt (Degenfeld), Skicrosser Paul Eckert (Samerberg) und Skifreestylerin Lisa Zimmermann (Fürth).

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Judo: TSV Großhadern deutscher Judo-Meister

Erster Titel seit 14 Jahren

Esslingen (SZ.de, 11.10.2015) Nach 14 Jahren sind die Judo-Männer aus München wieder deutscher Meister, zum elften Mal in der Vereinsgeschichte. Großhadern hatte zuletzt 2001 den nationalen Mannschaftstitel gewonnen.

Die Endrunde war eine Machtdemonstration. 10:3 gegen den Gastgeber KSV Esslingen im Finale, davor 10:3 gegen Hamburg im Halbfinale. "Wir sind hierher gekommen, um deutscher Meister zu werden. Wir sind deutscher Meister", stellte Trainer Ralf Matusche scheinbar nüchtern fest. Die Genugtuung war ihm indes anzumerken. Lange musste Großhadern auf diesen Moment warten, nach vielen zweiten und dritten Plätzen stand diesmal die einfache Erkenntnis: Das stärkste Team hat verdient gewonnen.

In einem Judo-Bundesligakampf, der aus 14 Einzelkämpfen besteht, muss jedes Team nach dem ersten Durchgang mindestens drei Athleten auswechseln. Das ist gut für denjenigen, der eine gleichwertige Bank hat. In dem Fall: Großhadern. "Wer einen Weltranglisten-Achten mit einem Weltranglisten-Zehnten ersetzen kann, kriegt keine Probleme", brachte Matusche die Erfolgsstrategie auf den Punkt. In beiden Finalkämpfen war der Verlauf nahezu deckungsgleich: Vor der Halbzeit umkämpft und knapp, im zweiten Abschnitt marschierte Großhadern davon. Sechs Kämpfe in Serie gewannen die TSV-Judoka in einem furiosen Schlussspurt gegen Esslingen. Jeder dieser Kämpfe endete klar mit einer großen Wertung. Wieczerzak brauchte nicht mal 30 Sekunden, und Kukoljs Gegner Sandro Makatsaria trat gar nicht mehr an, weil ihm die Verletzungsgefahr zu groß und zu diesem Zeitpunkt sowieso schon alles entschieden war.

Großhaderns Plan ging also auf. Im Finale wolle man alle Mann an Bord haben, hatte Matusche die Saison über stets beteuert. Während in der Vorrunde oft der Nachwuchs ran musste, starteten pünktlich zum Finale die Besten. Das bedeutete allerdings auch, dass in Kolein und Christoph Köberlin nur zwei Kämpfer vom bayerischen Stützpunkt für die Münchner auf die Matte gingen. Lokalmatador Tobias Englmaier fehlte verletzt, Talente wie Lukas Vennekold, David Karle oder Timo Cavelius, die in Großhadern ausgebildet werden, waren zwar dabei, schauten aber nur zu. Betreuer Dempf betonte deshalb explizit: "Heute haben die Stars gekämpft. Aber den Titel haben wir als Mannschaft gewonnen." Langjährige Vereinsmitglieder wie Stefan Friedrich oder Felix Ditschek, die regelmäßig in der Bundesliga antreten, wenn Not am Mann ist, durften sich angesprochen fühlen. "Viele Leute haben dazu beigetragen, dass wir hierher gekommen sind", sagte Dempf, der beim letzten Titelgewinn 2001 selbst mitgekämpft hatte.

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FIS Ski Weltcup am Münchener Olympiaberg findet nicht statt

Endgültige ersatzlose Absage

München (DSV, 03.10.2015) Der für den 1. Januar in München geplante Parallelslalom fällt im kommenden Winter ersatzlos aus. Bis zum letztmöglichen Zeitpunkt hatten sich die Verantwortlichen der Olympiapark München GmbH, des Deutschen Skiverbandes und des Internationalen Skiverbandes FIS um eine Neuauflage des Ski-Events am Olympiaberg bemüht.

Aufgrund der schwierigen organisatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte letztendlich aber nicht die notwendige Planungssicherheit für den Ski-Weltcup 2016 gewährleistet werden.

Damit der attraktive Termin am Neujahrstag für den alpinen Skisport erhalten bleibt, prüft der Deutsche Skiverband nun gemeinsam mit der FIS alternative Konzepte und mögliche Austragungsorte für den Zeitraum ab 2017.

"Wir sind natürlich sehr enttäuscht, dass es uns trotz intensiver Anstrengungen nicht gelungen ist, mit einem nachhaltigen Konzept den Weltcup-Standort München zu sichern", erklärte DSV-Präsident Dr. Franz Steinle. "Aber nach den Absagen in den vergangenen beiden Jahren wäre es gegenüber unseren Athleten, Zuschauern und Helfern und nicht zuletzt gegenüber der FIS und unseren Partnern nicht verantwortlich gewesen, erneut ein derart hohes Ausfallrisiko einzugehen."

In den vergangenen Monaten hatten die Olympiapark München GmbH und der DSV diverse Veranstaltungskonzeptionen und zahlreiche Optimierungsmöglichkeiten geprüft, um den spektakulären City-Event auch in Zukunft durchführen zu können. Weitere Überlegungen, an einen Ersatzort auszuweichen, stellten sich aufgrund unüberwindbarer infrastruktureller und organisatorischer Probleme in der Kürze der Zeit ebenfalls als nicht realisierbar dar.

Olympiapark-Chef Arno Hartung: "Für uns ist diese Entwicklung sehr bitter. Aber nach Abwägung aller Gesichtspunkte ist es nicht vertretbar, die Veranstaltung durchzuführen. Bedauerlich ist die Absage zudem, da wir über fünf Jahre hinweg alles in Bewegung gesetzt und viel investiert haben, um den Ski-Fans in München ein hervorragendes Weltcup-Rennen präsentieren zu können. Das Organisationsteam und die Partner, bei denen ich mich bei dieser Gelegenheit herzlich bedanken möchte, haben dabei vollen Einsatz gebracht."

Trotz der Absage für 2016 sehen der Deutschen Skiverband und die FIS weiterhin großes Potential für ein Alpinrennen am Neujahrstag.

Markus Waldner, Chief Racedirector der FIS: "Der 1. Januar ist und bleibt ein hochattraktives Schaufenster für unseren Sport, das wir seitens der FIS auch in Zukunft gerne nutzen wollen. Wir werden deshalb gemeinsam mit dem Deutschen Skiverband ausloten, ob es eine Möglichkeit gibt, ab 2017 wieder ein solches Event in Deutschland durchführen zu können."

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Elite-Sportschulen, teuer und ineffizient?

Stellungnahme des OSP Bayern zum Artikel im Deutschlandfunk vom 27.9.2015

Der Olympiastützpunkt Bayern widerspricht Prof. Arne Güllich hinsichtlich seiner Aussagen im Interview mit dem Deutschlandfunk vom 27.9.2015, die Eliteschulen des Sports seien teuer und ineffizient.
Die Aussage, dass ein früher Einstieg in eine Eliteschule bei gleichzeitiger frühzeitiger Spezialisierung nicht gleichbedeutend mit einem sportlichen Erfolg im Erwachsenenalter ist, ist nur eingeschränkt richtig. Erfolgreiche Sportler/innen bei Olympischen Spielen sind zu einem überwiegenden Teil bereits bei Junioren Welt- und Europameisterschaften erfolgreich.

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Radsport: Weltmeisterschaft in Richmond

Lisa Brennauer gewinnt bei WM Bronze im Einzelzeitfahren

Richmond (USA) (23.09.2015) Lisa Brennauer hat bei der Straßenrad-WM im amerikanischen Richmond die erfolgreiche Titelverteidigung im Einzelzeitfahren zwar verpasst, mit Bronze aber die nächste Medaille für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) geholt.
Ein Jahr nach ihrem Triumph von Ponferrada musste sich die 27-Jährige aus Kempten der Neuseeländerin Linda Villumsen und Anna van der Breggen aus den Niederlanden geschlagen geben. 
Villumsen, der nach zweimal Silber (2011, 2013) und zweimal Bronze (2010, 2012) der große Wurf gelang, lag im Ziel nach 29,9 km in 40:29,87 Minuten 2,54 Sekunden vor van der Breggen. Brennauer hatte 5,26 Sekunden Rückstand auf die Siegerin.

Zweitbeste Deutsche war Trixi Worrack (Cottbus), WM-Dritte von 2000, auf Platz zehn (+1:19,41), Mieke Kröger (Bielefeld) wurde 19. (+2:20,78), Corinna Lechner (Fürstenfeldbruck) kam nicht über Platz 33 (+3:56,32) hinaus.
Die als letzte Fahrerin auf die Strecke gegangene Brennauer begann verhalten, steigerte sich im Verlauf des Rennens aber deutlich und fuhr noch in die Medaillenränge.

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Kanuslalom-Weltmeisterschaften in London

Silber und Bronze für Funk und Pfeifer

London (ENG) (DKV, 19/20.09.2015) Die Slalom-Kanuten des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) sind bereits am Samstag glänzend in die Finals der Weltmeisterschaften gestartet. Die Bilanz: Nach sechs Jahren wieder ein Titel, ein kompletter Medaillensatz in den beiden olympischen Disziplinen und eine weitere Silberne in den Mannschaftsentscheidungen.

Auf der Olympiastrecke im Lee Valley White Water Centre paddelten zunächst die Leipziger Franz Anton und Jan Benzien zum Titel im Canadier-Zweier, der ersten Goldmedaille für das DKV-Team seit dem Erfolg von Jasmin Schornberg in La Seu d'Urgell 2009.

Gleich nach den Zweiern hatte das DKV-Team erneut Grund zum Jubel und das gleich doppelt. Hinter der neuen Weltmeisterin Katerina Kudejova aus der Tschechischen Republik paddelten Ricarda Funk (Bad Kreuznach, wohnhaft in Augsburg) und Melanie Pfeifer (Augsburg) zu Silber und Bronze.

Im Medaillenjubel fast untergegangen: Das deutsche Team fuhr mit dem Abschneiden in den beiden Einzelwettbewerben selbstverständlich auch die beiden Quotenplätze für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro ein.

Zum Abschluss der Weltmeisterschaften wurde die Canadier-Einer-Mannschaft in der Besetzung Sideris Tasiadis (Augsburg), Nico Bettge und Franz Anton (beide Leipzig) Vizeweltmeister.

Am Nachmittag hatte Alexander Grimm mit Platz fünf im Kajak-Einer für das beste Ergebnis aus deutscher Sicht in den Einzelwettbewerben am zweiten Finaltag gesorgt. Ein Fehler kurz nach dem letzten Aufwärtstor kostete dem Peking-Olympiasieger die mögliche Medaille im Lee Valley White Water Centre, dennoch sicherte er den wichtigen Olympia-Quotenplatz für den Deutschen Kanu-Verband (DKV).

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Rollstuhlbasketball-EM in Worcester

Deutsche Frauen sind Europameister, Herren holen Bronze

Worcester (ENG) (06.09.2015) Die Deutschen Rollstuhl-Basketballerinnen haben sich im Finale der Europameisterschaft in Worcester mit 72:62 (39:31) gegen die Niederlande durchgesetzt. Die deutschen Herren gewinnen Bronze.

Beim Triumph über die Niederlande ließen die deutschen Damen die favorisierten Holländerinnen kaum einmal nah herankommen. Bereits nach dem ersten Viertel stand eine beruhigende 22:10-Führung auf der Anzeigetafel.
Bis zur Halbzeit schrumpfte der Vorsprung zwar bis auf acht Punkte zusammen, doch auch die starken 3-Punkte-Würfe der Niederländerinnen im dritten Abschnitt konnte die Mannschaft von Holger Glinicki nicht aus dem Konzept bringen. "Mit einer taktischen Finte haben wir heute den Trumpf aus dem Ärmel gezogen, auf den die Niederländerinnen keine Antwort hatten“, freute sich der Bundestrainer nach der Schlusssirene fast diebisch über den Coup, der ihm und seinem Team gelungen war.

Die Herren rundeten das starke Abschneiden des deutschen Teams mit dem Gewinn der Bronzemedaille ab. Sie behielten im Kampf um Rang drei ebenfalls gegen die Niederlande klar mit 74:56 (30:30) die Oberhand.

Aus bayerischer Sicht waren beim Gewinn der Medaillen Johanna Welin, Laura Fürst und Sebastian Magenheim dabei

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Seitenwechsel vom Spitzensport in den Beruf

Karrierenachbetreuung abgesegnet

(DOSB, 01.09.2015) Erfolgreiche Bundeskaderathleten erhalten ab sofort das Anrecht, auch nach ihrer Leistungssportkarriere von den Laufbahnberatern an den Olympiastützpunkten betreut zu werden.

In sogenannten Zukunftsgesprächen mit den am aktuellen Wohnort zuständigen Laufbahnberater/innen soll abgeklärt werden, ob konkrete Optionen für die weitere Bildungs- und Berufskarriere bereits bestehen oder gemeinsam erarbeitet werden müssen. 
Wie Dirk Schimmelpfennig, Vorstand Leistungssport im DOSB, erläutert, bekennt sich der DOSB durch diese Zukunftsgespräche zu seiner Verantwortung im Bereich der Dualen Karriere: „Die Planung der Dualen Karriere endet eben nicht mit dem Ausscheiden aus dem Bundeskader.
Die kompetente Beratung und das umfangreiche Netzwerk der Laufbahnberater/innen sollen den Athlet/innen auch im Übergang in die nachsportliche Karriere zur Verfügung stehen.“

Dieses Angebot gilt für Olympiateilnehmer/innen und Sportler/innen mit einem fünfjährigen Bundeskaderstatus. „Wir lassen unsere Top-Athleten und –Athletinnen nicht im Regen stehen, sondern sorgen dafür, dass ihnen der Seitenwechsel gelingt“, ergänzt Dirk Schimmelpfennig.

In die nachsportliche Karriereplanung werden neben den regionalen Netzwerken der Olympiastützpunkte vor allem auch die von der Deutschen Sporthilfe vorgehaltenen Karriere-Module einbezogen. „Wir freuen uns, dass in Abstimmung von DOSB, Olympiastützpunkten und Deutscher Sporthilfe unsere Angebote der Initiative Sprungbrett Zukunft für die besten deutschen Athletinnen und Athleten noch wirkungsvoller angeboten werden können“, sagt Jörg Adami, Mitglied des Vorstands und Direktor Förderung der Sporthilfe.
Karina Winter, als Bogenschützin Siegerin bei den ersten Europaspielen 2015 und Hoffnungsträgerin für Rio 2016 sowie in der DOSB-Athletenkommission für die Thematik der dualen Karriere zuständig, ist begeistert: „Endlich ist es gelungen, in Deutschland das Ende der Spitzensport-Karriere quasi offiziell als Bestandteil der Karriere anzuerkennen“.

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Gut "eingekauft"

Kadettenweltmeister Muhammed Gökce wechselt an die BBS

Taekwondoka Muhammed (Mumi) Gökce wechselt zum 1. September an die Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg.
Der D/C-Kader Sportler, der für Samurai Berlin kämpft, errang erst vor wenigen Tagen seinen bisher größten sportlichen Erfolg, als er bei bei der Kadetten-WM in Muju, Südkorea, die Goldmedaille gewann und die neue Schule nunmehr als Weltmeister betreten kann.

Selbstverständlich flossen bei der Entscheidung, die schulische Laufbahn in Nürnberg fortzusetzen, keinerlei Transfersummen, sondern Argumente, wir freuen uns aber dennoch über einen weiteren erfolgreichen Nachwuchssportler in bayerischen Gefilden.

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Schwimm-WM: Mixed-Lagenstaffel gewinnt Bronze

Erster WM-Podestplatz für Alexandra Wenk

Kazan (RUS) (DSV, 05.08.2015) Mit dieser Medaille hatte gestern noch keiner gerechnet! WM-Bronze für die nicht-olympische 4x100m Mixed-Lagenstaffel des DSV: Annika Bruhn, Hendrik Feldwehr, Alexandra Wenk, Jan-Philip Glania

Nach dem Vorlauf am Morgen durfte vorsichtig gehofft werden. Jetzt ist die Überraschung perfekt! Die 4x100m Lagen Staffel Mixed des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) gewann am Abend bei den Weltmeisterschaften in Kazan (RUS) nach acht Bahnen „Spannung pur“ die Bronzemedaille. In der Besetzung Jan-Philip-Glania, Hendrik Feldwehr, Alexandra Wenk und Annika Bruhn musste sich das DSV-Quartett (3:44.13 Minuten) lediglich den Staffeln aus Großbritannien (3:41.71, neuer Weltrekord) und den USA (3:43.27) geschlagen geben.

Glania ging als Erster über die Rückendistanz ins Wasser und schwamm in 53,52 Sekunden ganz nah an seinen persönlichen Rekord. Auf den Frankfurter folgte Brustspezialist Hendrik Feldwehr der nach starken 59,16 Sekunden an Alexandra Wenk (57,21, Schmetterling) übergab. Die Münchnerin zeigte zum wiederholten Male bei dieser WM ihre klasse Form. Annika Bruhn, die als Schlussschwimmerin gegen Athleten wie Vladimir Morozov (RUS) antreten durfte, verteidigte die dritte Position erfolgreich und brachte nach 54,24 weiteren extrem spannenden Sekunden die vom ganzen DSV-Anhang auf der Tribüne frenetisch gefeierte Bronzemedaille sicher nach Hause. „Mit einer Medaille“, freute sich ein strahlender Hendrik Feldwehr, „hatten wir wirklich nicht gerechnet.“

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Schwimmen: Alexandra Wenk WM-Siebte

Sarah Sjöström siegt mit Weltrekord

Alexandra Wenk hat im ersten WM-Finale ihrer Karriere den siebten Platz belegt. Die 20 Jahre junge Münchnerin schlug über 100 m Schmetterling nach 57,94 Sekunden an und blieb damit knapp über ihrem deutschen Rekord (57,77), den sie im Halbfinale aufgestellt hatte.

Gold ging wie erwartet an Titelverteidigerin Sarah Sjöström in der neuen Weltrekordzeit von 55,64 Sekunden.

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Olympische Winterspiele 2022 finden in Peking statt

Erste Gastgeberstadt mit Sommer- und Winterspielen

(31.07.2015) Peking wird 14 Jahre nach den Sommerspielen 2008 als erste Stadt der Geschichte auch Olympische Winterspiele ausrichten.

Das IOC wählte auf seiner 128. Session in Kuala Lumpur die favorisierte chinesische Hauptstadt zum Gastgeber der Spiele 2022.

Einziger Gegenkandidat war Almaty/Kasachstan. Eine deutsche Bewerbung mit München war am Widerstand der bayrischen Bevölkerung gescheitert.

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Schießen: Europameisterschaften

Christian Reitz Vize-Europameister und Gold für DSB-Mannschaft Standardpistole

Maribor (SLO) (DSchüB, 30.07.2015) Auch am vorletzten Tag der Europameisterschaften in Maribor (Slowenien) waren die deutschen Schützen äußerst erfolgreich. Die Mannschaft Standardpistole mit Christian Reitz (Regensburg), Pierre Michel (Velbert) und Patrick Meyer (Köln) gewann den Europameistertitel, darüber hinaus holte sich Christian Reitz noch Silber im Einzelwettbewerb.

573 Ringe hatte der Pistolen-Allrounder, der eigentlich durch seine großen internationalen Erfolge mit der Schnellfeuerpistole bekannt ist, am Ende der sechs Durchgänge auf dem Konto. Ringgleich war er damit zwar mit seinem Schnellfeuer-Kollegen Alexei Klimow (Russland), doch hatte der Russe im Stechen mit 49:48 das Quäntchen Glück auf seiner Seite und damit die Goldmedaille gewonnen.

Mit exakt 1700 Ringen war das Team des Deutschen Schützenbundes nicht zu schlagen. Die Schützlinge von Trainer Jürgen Wiefel verwiesen Frankreich mit 1691 Ringen klar auf den zweiten Rang. Die Bronzemedaille ging mit 1684 Ringen an Russland.

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Leichtathletik: Deutsche Meisterschaften in Nürnberg

Christina Hering schafft WM-Norm

Nürnberg (25./26.07.2015) Titelverteidigerin Christina Hering (SG Stadtwerke München) ist bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Nürnberg Zweite über 800 Meter geworden und hat die Norm für die WM in Peking geschafft. In 1:59:54 Minuten kam Hering in persönlicher Bestzeit ins Ziel, hinter ihrer Trainingspartnerin Fabienne Kohlmann (LG Karlstadt-Gambach-Lohr). Mit der Münchner 400-Meter-Staffel wurde Hering Dritte.
Bei den SG-Männern holte die 400-Meter-Staffel Silber, wie auch Titelverteidiger Kamghe Gaba im Einzelrennen über 400 Meter. 5000-Meter-Favorit Clemens Bleistein errang ebenfalls Platz zwei.

Florian Orth (LG Regensburg) wurde über die 1500m ebenso Deutscher Meister wie Martin Grau (LSC Höchstadt/Aisch) über die 3000m Hindernis (vor FElix Hentschel, LG Bamberg). Ebenfalls Deutscher Meister darf sich Alexander Ziegler (LG Staufen) nach seinem Erfolg im Hammerwurf nennen.

Jonas Plass (Team Wendelstein) wurde über 400m Dritter vor Johannes TRefz (LG Stadtwerke München).

Bei den Frauen schaffte es zusätzlich Maren Kock (LG Regensburg) über die 1500m ganz nach oben aufs Siegertreppchen.

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Abgeordnete beschließen Erleichterung für Spitzensportler bei der Hochschulzulassung

3% - Vorabquote + Zugang Master

München (Bay. Landtag, 16.07.2015) Mit den Stimmen aller Fraktionen hat der Bayerische Landtag einem Gesetzentwurf der CSU-Fraktion zugestimmt und das Gesetz über die Hochschulzulassung in Bayern geändert. Spitzensportlern, auch Teilnehmern der Paralympics, wird es ab 1. August 2015 im Freistaat erleichtert, ein Studium aufzunehmen, einen Masterabschluss abzulegen oder zu promovieren. Das hat damit zu tun, dass Spitzensportler aufgrund ihres zeitintensiven Trainings oft auch mit Fleiß und Begabung meist nicht den Notenschnitt ihrer Altersgenossen erreichen. Ziel des Gesetzentwurfs ist daher, „mögliche Nachteile auszugleichen, die diesen außergewöhnlich leistungsbereiten jungen Menschen durch ihr im öffentlichen Interesse liegendes sportliches Engagement bei der Verfolgung ihrer Studienziele entstehen“. Hochschulen können künftig nicht mehr nur bis ein Prozent ihrer Studienplätze an Spitzensportler vergeben, sondern bis zu drei Prozent.

Mehr auf den Seiten des Bayerischen Landtags HIER

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Fabienne Kohlmann läuft 1:58,37

Zweitbeste deutsche Zeit in diesem Jahrtausend

Bellinzona (SUI) (21.07.2015) Mittelstreckenläuferin Fabienne Kohlmann (Karlstadt) hat beim internationalen Leichtathletik-Meeting in Bellinzona mit einer Klassezeit über 800 m überrascht. Die in München wohnhafte 25-Jährige lief in 1:58,37 Minuten die zweitbeste Zeit einer deutschen Athletin in diesem Jahrtausend. Schneller war nur Claudia Gesell (Leverkusen) am 20. August 2000 in 1:58,34 Minuten gewesen.

Kohlmann, die im Winter mit großen Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte und keine geregelte Saisonvorbereitung absolvieren konnte, war erst am 10. Juli bei der Universiade im südkoreanischen Gwangju in 1:59,54 Minuten erstmals unter der Zwei-Minuten-Marke geblieben. Die Psychologie-Studentin hatte damit auch die Norm für die WM in Peking (22. bis 30. August) geknackt.

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Leichtathletik: U 20-EM Eskilstuna

Patrick Karl gewinnt Silber

Eskilstuna (SWE) (BLV, 19.07.2015) Patrick Karl (TV Ochsenfurt) darf sich nach dem Finale über 3000 Meter Hindernis bei den U 20-Europameisterschaften in Eskilstuna (Schweden) den ersehnten Halsschmuck umhängen. Er musst nur den Favoriten Yoanes Chiappinelli aus Italien ziehen lassen und holte Silber.

Die Top Drei im Hindernis-Finale standen schon nach wenigen Runden fest. Der Favorit aus Italien, Yoanes Chiappinelli, drückte aufs Tempo, nur zwei Athleten konnten folgen. Einer von ihnen: Patrick Karl. In dessen Schlepptau: der Bulgare Balasz Juhasz. Während Yoanes Chiapinelli schließlich mit einer weiteren Tempoverschärfung seine letzten Verfolger abschüttelte und in 8:47,58 Minuten zu Gold rannte, machten Karl und Juhasz Silber und Bronze unter sich aus.

„Erst hat er eine Runde geführt, dann hat er mir in der Kurve Platz gemacht und ich bin vorbei“, berichtete Patrick Karl. Angst, dass der Bulgare damit im Windschatten Kräfte für einen besseren Endspurt sammeln könnte, hatte er nicht. „Ich wusste, dass ich stark bin und ihn nicht vorbei lasse!“ lachte er selbstbewusst.

Schon nach einem starken Vorlauf („Der war so locker, den habe ich heute überhaupt nicht in den Beinen gemerkt“) hatte er seine Ambitionen auf Edelmetall verkündet. „Da ist der Halsschmuck“, waren nach dem Rennen seine ersten Worte in der Mixed Zone. Der Leistung des kleinen Italieners zollte er Respekt: „Er war der Favorit“, sagte er. „Wäre ich da mitgegangen, hätte das vielleicht zu viele Körner gekostet – er konnte ja unter dem Wind durch laufen!"

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Segeln: Laser WM in Kingston (CAN)

Silber für Philipp Buhl

Kingston (CAN) (08.07.2015) Philipp Buhl hat als dritter deutscher Laser-Segler WM-Silber gewonnen. Der 25-Jährige aus Immenstadt rutschte am letzten Wettkampftag im kanadischen Kingston in den ersten Wettfahrten zunächst auf Platz fünf ab. Doch dann drehte Deutschlands Segler des Jahres im 13. und letzten Rennen auf, gewann und verdrängte den Australier Tom Burton noch von Platz zwei. Weltmeister wurde der Brite Nick Thompson.

„Am Ende durfte ich Freudentränen trocken“, sagte Trainer Thomas Piesker nach dem Coup von Buhl. WM-Silber hatten bislang Andreas John (1985) und Stefan Warkalla (1991) gewonnen.

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Damen-Feldhockey Deutsche Meisterschaft

Münchner SC erstmals Vizemeister

Hamburg (05.07.2015) Die Hockey-Damen des Münchner SC haben den ganz großen Coup im Kampf um die deutsche Feldhockey-Meisterschaft verpasst. Das Team aus dem Freistaat musste sich am Sonntag im Finale 0:4 (0:2) dem favorisierten Uhlenhorster HC geschlagen geben, der zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte den Titel bei den Damen gewann. Der Titeltraum ist damit zwar geplatzt, aber die Damen des Münchner SC sind erstmals deutscher Vizemeister geworden.

Die Münchner Hockeydamen waren mit einem 2:1 nach Penaltyschießen gegen Titelverteidiger Rot-Weiss Köln zum ersten Mal in ein Meisterschafts-Endspiel eingezogen. Die Isarstädterinnen konnten am Ende aber nichts mehr zusetzen. Das Finale verloren sie klar gegen die Hamburgerinnen. Charlotte Stapenhorst (12., 70.) und Janne Müller-Wieland (24., 48.) erzielten die Tore für die Lokalmatadoren vor rund 2.000 Zuschauern.

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Behindertengerechter Zugang zum OSP und zur Werner-von-Linde Halle geplant

Auch Beteiligung des Bundes in Aussicht gestellt

Der Aufsichtsrat der Olympiapark München GmbH hat beschlossen, dass ein behindertengerechter Zugang für die Sportlerinnen und Sportler zu den Räumlichkeiten des OSP und der Werner von Linde Halle ermöglicht werden soll.
Eine grobe Kostenschätzung soll dem Aufsichtsrat bereits in der Dezembersitzung 2015 seitens der verantwortlichen Planer vorgelegt werden.

Auch der Bund hat eine Beteiligung in Aussicht gestellt. Näheres kann nach der angesprochenen Aufsichtsratssitzung im Dezember 2015 vermeldet werden.

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Judo Europameisterschaft in Baku, erster Tag

Bronze für Sebastian Seidl

Baku (AZE) (DJB, 25.06.2015) Sebastian Seidl ging in der ersten Runde gegen Bence Zambori aus Ungarn mit Yuko-Wertung in Führung und gewann vorzeitig nach 4:24 Minuten. In Runde zwei besiegte er den Belgier Jasper Lefevere vorzeitig. Im Viertelfinale musste sich der 24-jährige Abensberger gegen Vize-Weltmeister Mikhail Pulyaev aus Russland nach 2:19 Minuten geschlagen geben. Im Trostrundenkampf gegen Dzmitry Shershan aus Weißrussland, im vergangenen Jahr Dritter der Europameisterschaften, gelang ihm kurz vor Kampfende die entscheidende Ippon-Wertung und damit der Einzug in den Kampf um Bronze. Im „kleinen Finale“ gegen Sergiu Oleinic aus Portugal dominierte Sebastian Seidl und erzielte zwei Yuki-Wertungen und eine Wazaari-Wertung.

Groß war die Freude über den Gewinn der Bronzemedaille: „Das ist meine sechste internationale Medaille in Folge, aber meine erste Meisterschaftsmedaille. Und das nach dieser Sehnenverletzung in der Schulter, die ich mir nach drei Medaillen Ende vorigen Jahres im Trainingslager in Brasilien zugezogen habe. Das waren drei Monate Pause. Solch eine Verletzung ist für Judoka eklig. Wir haben erst überlegt, zu operieren, dann aber konservativ behandelt. Und es läuft super. Judo ist auch Kopfsache. Nach meinen dritten Platz in Kasachstan weiß ich, dass ich jeden schlagen kann. Mein Heimtrainer hat mir aufgeschrieben: Den Gegner um Bronze muss ich schlagen. Aber man muss auch schon auf dem Boden der Tatsachen bleiben: Ich bin hier mit Bronze gut bedient. Ich bin als Siebter der Setzliste gestartet und bin jetzt Dritter. Mehr war nicht drin. Für das ganze deutsche Team war das hier ein Superstart heute. Ich hoffe, dass die anderen noch eine Schüppe drauflegen. Und im Team wollen wir noch einmal richtig reinhauen.“

Tobias Englmaier belegte in seiner Gewichtsklasse den siebten Rang, Viola Wächter schied in der zweiten Runde aus.

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Hockey: DHB-Damen lösen direktes Olympia-Ticket

Drei Münchnerinnen im Kader

Valencia (ESP) (DHB 21.06.2015) Die deutschen Hockey-Damen das Ticket für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro (BRA) in der Tasche! Im Spiel um Platz drei beim World-League-Halbfinalturnier im spanischen Valencia setzte sich das Team von Bundestrainer Jamilon Mülders im Penaltyschießen durch, triumphierte am Ende mit 4:2 nP (1:1, 0:1). Dabei war gegen die starken Südamerikanerinnen erst zwei Minuten vor Schluss der etwas glückliche Ausgleich gelungen, der das Shootout brachte, wo am Ende Jana Teschke mit dem entscheidenden Treffer und eine erneut starke Kristina Reynolds im Tor dem Team den wichtigen Sieg bescherte.

Zum 18-köpfigen Aufgebot gehörten auch die für München spielenden Nina Hasselmann, Anissa Korth und Hannah Krüger.

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Europaspiele in Baku

Gold und Bronze im Schießen

Baku (AZE) (DSchüB 20./21.06.2015) Monika Karsch (Regensburg) hat bei den Europaspielen in Baku (Aserbaidschan) die Bronzemedaille mit der Sportpistole gewonnen. Auch Munkhbayar Dorjsuren (München) schaffte es bis in das Halbfinale und wurde Fünfte.

Nach dem erfolgreichen Bronzefinale sagte Monika Karsch: „Das ist für mich jetzt auch große Motivation. Es ist ganz toll, hier diese Spiele mitzumachen. Es ist das erste Mal für mich in dieser Art. Es ist ein solch riesiges Erlebnis, mit anderen Sportlern hier so eng im Dort zusammen zu sein und diese Wettkämpfe mitzumachen. Für mich wären es im nächsten Jahr die ersten Olympischen Spiele, deshalb ist es so schön, hier dieses Feeling schon einmal zu spüren. Es war in diesem Jahr auch das erste Mal, in einem Finale zu stehen und gleich eine Medaille zu gewinnen. Im Juli geht es weiter mit den Europameisterschaften, dann können wir es gleich noch mal zeigen, ob es weiter so gut funktioniert.“

Am vorletzten Wettkampftag des Sportschießens holte schließlich der in Regensburg lebende Christian Reitz die Goldmedaille mit der Schnellfeuerpistole. Oliver Geis (Mengerskirchen) sicherte sich in diesem Wettbewerb die Bronzemedaille.

Mit 588 Ringen war Oliver Geis als Führender in das Finale gegangen. 293 und 295 Zähler hatte er in den beiden Halbprogrammen erzielt. Christian Reitz war mit 584 Ringen als Dritter qualifiziert. Er hatte am ersten Tag zwar nur 289 Ringe auf seinem Konto, 295 Zähler am zweiten tag aber reichten, um unter die besten Sechs zu kommen.

Im Finale musste dann ein Stechen über die Silber- und Bronzemedaille entscheiden, denn Alexei Klimow (Russland) und Oliver Geis hatten 27 Treffer erzielt, während Christian Reitz mit 29 Hits zu diesem Zeitpunkt führte.

Der Russe entschied das Shoot-off für sich und damit hatte Oliver geis mit 27 Treffern im Finale den dritten Rang, während Alexei Klimow in die letzte Entscheidung gegen Christian Reitz musste. Der Olympiasechste ließ dem Russen aber keine Chance, erzielte vier Treffer und damit war die Entscheidung zu seinen Gunsten gefallen. Er gewann mit 33 Treffern vor Alexei Klimow, der auf 29 Hits kam.

„Ein großartiges Gefühl, diese Medaille ist mir viel wert. Das hier ist eine große Veranstaltung – fast wie Olympische Spiele. Alles ist prima, die neue Schießanlage, das Athletendorf, alles gut organisiert – und als i-Tüpfelchen die Goldmedaille. Was will ich mehr?“

In der ersten Entscheidung des Tages hatte Michael Janker (Hofstetten) im Wettbewerb Freie Waffe der Herren nur knapp das Medaillenpodest verfehlt und wurde mit 425,1 Ringen Fünfter.

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Erste Schützenmedaille durch Barbara Engleder

Europaspiele in Baku

Baku (AZE) (DSchüB, 16.06.2015) Barbara Engleder (Triftern) hat bei den Europaspielen in Baku (Aserbeidschan) die erste Medaille für den Deutschen Schützenbund gewonnen. Die 32-jährige Sportsoldatin holte mit dem Luftgewehr und 186,0 Ringen im Finale die Bronzemedaille.

Mit 416,1 Ringen war die Weltmeisterin von München 2010 mit dem Sportgewehr als Dritte in die Endrunde gegangen. Es war ein spannender Finalverlauf, in dem Barbara Engleder zunächst den zweiten Rang belegte, dann aber Sarah Hornung (Schweiz) vorbei ziehen lassen musste und sogar nach dem zwölften Schuss auf Rang fünf zurückfiel, wo sie gegen das Ausscheiden kämpfte.

Sie kam jedoch in den Wettkampf zurück, kletterte zunächst auf Position drei, schaffte kurzfristig sogar den Silberrang, um dann doch der Schweizerin das glücklichere Ende zu lassen. Ganz vorne während des gesamten Finales war Andrea Arsovic (Serbien). Die Schützin aus Serbien siegte mit 207,8 Ringen zum Schluss aber nur hauchdünn vor Sarah Hornung, die mit 207,7 Ringen Zweite wurde. Lisa Müller (Weingarten) belegte mit 411,3 Ringen den 24. Platz.

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Olympische Winterspiele 2018

4 neue Wettbewerbe in Pyeongchang

Bei den nächsten Olympischen Winterspielen wird es vier neue Wettbewerbe geben.

In drei Jahren in Pyeongchang in Südkorea steht erstmals ein Teamwettbewerb bei den alpinen Skirennläuferinnen und -läufern auf dem Programm. Das Internationale Olympische Kommitee hat außerdem entschieden, dass es bei den Eisschnellläufern eine Entscheidung im Massenstart geben soll. Dazu kommt ein Mixed-Wettbewerb im Curling und die sogenannte "Big Air"-Konkurrenz im Snowboard. Bei Letzterem werden Tricks während eines hohen Sprungs gezeigt. Der Parallel-Slalom der Snowboarder wird dafür wieder aus dem Programm gestrichen.

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Deutscher Curling-Verband mit Personalwechsel

Markus Tröger neuer Sportdirektor

(DCV, 29.05.2015) Am 1. Juni nahm Markus Tröger seine Arbeit als neuer Sportdirektor des Deutschen Curling-Verbandes auf.
Für den 49-jährigen Familienvater (zwei Töchter) ist es die erste Tätigkeit im Curlingsport, aber der Münchner istbereits seit 17 Jahren hauptamtlich im Leistungssport tätig und verfügt über ein sehr gutes Netzwerk in den Institutionen des deutschen Sports.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Markus Tröger und hoffen, mit ihm die bereits begonnene Umsetzung des gemeinsam mit DOSB und BMI erarbeiteten neuen Leistungssportkonzeptes fortführen und weiterentwickeln zu können“, so DCV-Präsident Dieter Kolb.

Tröger selbst sagt: „Ich freue mich sehr auf meine Arbeit als neuer Sportdirektor sowie auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit dem DCV, allen Trainern und Athleten sowie den Institutionen des deutschen Sports, wie DOSB, BMI oder den Olympiastützpunkten.
Mein Ziel ist es, mit allen Verantwortlichen im deutschen Curling, gute, stabile und nachhaltige Leistungssportstrukturen zu erarbeiten, um international mittel- und langfristig wieder auf hohem Niveau mitspielen zu können.“

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Kanuslalom: EM in Markkleeberg

Dreimal Silber für Augsburger Kanuten und Gold im Team

Bei den Kanuslalom Europameisterschaften in Markkleeberg gewann im Canadier Einer der Herren Sideris Tasiadis die Silbermedaille, 0,45 Sekunden trennten ihn vom Sieger Benjamin Savsek aus Slowenien.

Spannend wurde es im Finale der Kajak Einer Herren. Es siegte der Franzose Boris Neveu vor dem Deutschen Alexander Grimm (beide mit einem Nullfehlerlauf, der Abstand zum Sieger betrug 1,27 Sekunden), den Bronzerang holte sich der Slowake Andrej Malek.

Im Kajak-Einzel errang Ricarda Funk die Silbermedaille hinter der Spanierin Maialen Chourraut.

Die deutschen Kajak-Herren mit Hannes Aigner, Alexander Grimm und Sebastian Schubert sicherten sich schließlich im Teamwettbewerb den Titel.

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Schießen: Weltcup in Garching-Hochbrück

Siege für Barbara Engleder und Christian Reitz

München (DSchüB, 30./31.05.2015) Der in Regensburg lebende Christian Reitz hat beim Weltcup für Gewehr und Pistole auf der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück ganz überlegen die Goldmedaille mit der Schnellfeuerpistole gewonnen. 32 Treffer standen für ihn am Ende auf der Anzeigetafel.
Von Beginn an zeigte der Polizeikommissar aus Hessen seine Stärke. Bereits nach der zweiten Serie lag er mit sieben Treffern in Führung und baute seinen Vorsprung Durchgang um Durchgang aus. Gleich sieben Treffer Vorsprung hatte er, als hinter ihm die Konkurrenz um die Medaillen kämpften.

„Das war ein richtiger Start/Ziel-Sieg“, kommentierte der Sieger seinen Wettkampf, „wir hatten gestern schon gemerkt, dass ich im Vorkampf unheimlich schnell war und das habe ich hier im Finale nach den ersten Serien auch gemerkt. Die Reaktionszeit und der Anschuss liefen so gut, dass ich beim Zielen mehr Zeit investieren konnte. Dies ist wichtig bei einem Stand, der bekanntermaßen sehr schwierig ist. Und wie man sieht, hat es gut geklappt.“

Am vorletzten Tag des Weltcups gewann dann Barbara Engleder (Triftern) haushoch überlegen den Wettkampf Sportgewehr mit 461,5 Ringen. Selina Gschwandtner (Reischach) wurde mit 419,8 Zählern Fünfte.
Die Weltmeisterin von 2010 in München zeigte ein herausragendes Finale. Sie schoss konstant auf allerhöchstem Niveau. Bereits nach der ersten Fünf-Schuss-Serie in kniender Position führte Barbara Engleder mit 53,0 Ringen und gab diesen Spitzenplatz während des gesamten Finales nicht mehr ab.

„Es läuft in letzter Zeit wirklich sehr gut für mich“, so die strahlende Siegerin nach dem Finale, „das hat sich in Fort Benning schon abgezeichnet. Die Konkurrenz im eigenen Land spornt mich sehr an. Die jungen Schützinnen, die jetzt bei uns im Team sind, verstärken den Druck auf die älteren Schützinnen enorm. Ich habe das Finalschießen immer und immer wieder trainiert, das hat sich heute ausgezahlt. Der letzte Schuss, eine 7,8, ist dann gar nicht mehr relevant. Wichtig ist für mich auch, dass wir in der Nationalmannschaft ein verschworenes Team sind. Die Stimmung ist ausgezeichnet und wir ziehen alle, damit sind auch die Trainer miteingeschlossen, an einem Strang.“

Selina Gschwandtner zeigte ebenfalls ein bemerkenswertes Finale. Die erst 21-jährige Studentin lag nach der Auftaktserie direkt hinter Barbara Engleder, fiel aber in der zweiten Serie durch eine 8,9 und eine 9,1 zurück und beendete das Kniendschießen an Position sieben. Im liegenden Anschlag erkämpfte sie sich den sechsten Rang und im Stehendschießen kam sie einen weiteren Rang nach vorne.

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Schießen: Vorschau Weltcup in München

Jagd auf olympische Quotenplätze

(DSchüB, 21.05.2015) Auch beim Heimweltcup auf der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück vor den Toren der bayerischen Landeshauptstadt München, der vom 27. Mai bis 01. Juni ausgetragen wird, geht es für die meisten Teilnehmer des Deutschen Schützenbundes neben Medaillen und vorderen Platzierungen auch um die Jagd auf die begehrten Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro (Brasilien).

Insgesamt 21 Schützinnen und Schützen wurden von den Bundestrainern Claus-Dieter Roth (Gewehr), Jan-Erik Aeply (Pistole) und Detlef Glenz (Schnellfeuerpistole) nominiert, darunter auch der Bronzemedaillengewinner von Peking 2008, Christian Reitz (Raunheim/Foto), der erst vor einer Woche beim Weltcup in Fort Benning (USA) das achte Olympiaticket für den Deutschen Schützenbund gewonnen hatte.

Das komplette Aufgebot des Deutschen Schützenbundes im Überblick:

Gewehr Damen und Herren

Barbara Engleder (Triftern)
Beate Gauß (Odenheim)
Selina Gschwandtner (Reischach)
Nina-Laura Kreutzer (Bad Berneck)

Maik Eckhardt (Dortmund)
Michael Janker (Hofstetten)
Henri Junghänel (Breuberg)
Julian Justus (Homberg/Ohm)
Andre Link (Mundelsheim)
Tino Mohaupt (München)

Pistole Damen und Herren

Munkhbayar Dorjsuren (München)
Monika Karsch (Regensburg)
Stefanie Thurmann (Frankfurt/Oder)

Oliver Geis (Mengerskirchen)
Philipp Grimm (Volkach)
Manuel Heilgemeier (Kempten)
Philipp Käfer (Waldsee)
Christian Reitz (Raunheim)
Aaron Sauter (Beerfelden)
Florian Schmidt (Frankfurt/Oder)
Michael Schwald (Freiburg)

Der Finalzeitplan des Weltcups in München:

Donnerstag, 28.05.15

13:30 Uhr Luftgewehr Herren
17:00 Uhr Luftgewehr Damen

Freitag, 29.05.15

11:15 Uhr Freie Pistole Herren
13:30 Uhr Sportpistole Damen

Samstag, 30.05.15

10:30 Uhr Kleinkalibergewehr Liegendschießen Herren
16:00 Uhr Schnellfeuerpistole Herren

Sonntag, 31.05.15

11:30 Uhr Sportgewehr Damen
13:15 Uhr Luftpistole Herren

Montag, 01.06.15

12:15 Uhr Luftpistole Damen
13:30 Uhr Freie Waffe Herren

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Schießen: Weltcup in Fort Manning

Quotenplatz für Christian Reitz

Fort Benning (USA) (DSchüB, 17.05.2015) Zwei Sportler des Deutschen Schützenbundes auf dem Siegertreppchen beim Weltcup in Fort Benning (USA), Gold für Oliver Geis (Mengerskirchen), Bronze für den inzwischen in Bayern wohnhaften Christian Reitz (Raunheim), der mit dieser Platzierung einen olympischen Quotenplatz für Rio de Janeiro (Brasilien) 2016 gewann – besser kann der Ausgang eines Wettkampfes aus deutscher Sicht kaum sein.

Mit 590 Ringen ging Christian Reitz nach dem Vorkampf als Bester in das Finale hinein, Oliver Geis folgte als Vierter mit 587 Zählern, während Aaron Sauter (Beerfelden) mit 572 Ringen Platz 30 belegte.

Im Finale waren die beiden DSB-Starter gleich mit vorne dabei, Yuehong Li (China) war zunächst härtester Verfolger, aber auch Leuris Pupo (Kuba), der amtierende Olympiasieger von London 2012, kam nach den ersten vier Durchgängen stark auf.

Nach den vier Serien stand Oliver Geis auf der Spitzenposition vor Christian Reitz. Als es schließlich um die Medaillenging, musste ein Stechen zwischen dem Chinesen und dem Kubaner entscheiden, wer weiterkommen würde.

Yuehong Li musste ausscheiden und als Christian Reitz in der darauf folgenden Serie nur einen Treffer erzielte, musste er mit 24 Treffern als Dritter den Stand verlassen. Trotzdem konnte der Bronzemedaillengewinner von Peking 2008 damit sehr zufrieden sein, denn er hatte einen Quotenplatz sicher.

In der Entscheidung um Gold und Silber ließ sich Oliver Geis nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und gewann mit 33 Treffern vor Leuris Pupo, der mit 30 Treffern Zweiter wurde. „Ich verspürte heute keinen großen Druck, weil ich den Quotenplatz ja schon vergangenes Jahr in Granada gewonnen hatte,“ so der strahlende Sieger nach dem Finale, „ich freue mich besonders über das Olympiaticket, das Christian gewonnen hat. Dies war unser Plan für den Wettkampf und er ist perfekt aufgegangen.“

Bundestrainer Detlef Glenz: „Der zweite Quotenplatz macht nun alles etwas einfacher. Wir starten jetzt beim Weltcup in München, dann bei den Europaspielen in Baku und bereiten uns danach in Ruhe schon auf die Spiele im nächsten Jahr in Rio vor.“

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Schießen: Weltcup in Changwon (Südkorea)

Selina Gschwandter gewinnt Bronze und Quotenplatz

Changwon (Südkorea) (DSchB, 13.04.2015) Selina Gschwandtner (Reischach) konnte ihre glänzende Erfolgsserie 2015 auch beim Weltcup in Changwon (Südkorea) fortsetzen.

Die Europameisterin von Arnheim (Niederlande) mit dem Luftgewehr kam diesmal mit dem Kleinkalibergewehr auf das Medaillenpodest, wurde im Finale mit 444,7 Ringen Dritte und sicherte dem Deutschen Schützenbund damit den siebten Quotenplatz für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro (Brasilien).

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Champions Sailing Cup vor Mallorca

Erneuter Erfolg für Philipp Buhl

Mallorca (ESP) (04.04.2015) Die deutschen Segler steuern in den olympischen Klassen ein Jahr vor den Sommerspielen in Rio weiter auf Erfolgskurs. Beim Champions Sailing Cup (vergleichbar einem Weltcup) vor Mallorca feierte Laser-Ass Philipp Buhl den zweiten Triumph in Serie.

Buhl behauptete vor der Balearen-Insel am dritten Wettkampftag seine Führung in der Gesamtwertung durch den zweiten Platz auf der Schlussregatta souverän. Im Endklassement hatte der 25 Jahre alte Sportsoldat 13 Punkte Vorsprung auf den Schweden Jesper Stalheim. Der niederländische Weltmeister Nicholas Heiner belegte Rang drei.

In der 49erFX-Klasse der Frauen erreichten Tina Lutz/Suann Beucke (Bergen/Strande) als bestes deutsches Duo den sechsten Platz.

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Frauen- Eishockey-WM 2015

DEB Team steigt in Division I ab

Malmö (SWE) (04.04.2015) Die deutsche Fraueneishockey-Nationalmannschaft unterliegt auch im zweiten Relegationsspiel gegen Japan mit 1:2 (0:1; 1:0; 0:0; 0:1) nach Verlängerung und muss nun zum zweiten Mal nach 2008 den Abstieg aus der Top-Division der Frauen hinnehmen.

Die Entscheidung fiel, als die DEB-Auswahl in der zweiten Minute der Verlängerung eine Zwei-Minuten Strafe absitzen musste. Wie schon zwei Tage zuvor nutze Japan die Chance und brachte im Powerplay den Puck zum alles entscheidenden Treffer im deutschen Netz unter.

Damit hat das deutsche Team leider alle Spiele dieser Weltmeisterschaft verloren.

Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Unsere Mannschaft hat heute mit viel Einsatz und Herzblut aufopferungsvoll gespielt und das deutsche Fraueneishockey würdig bei dieser Weltmeisterschaft vertreten. Leider ist es uns nicht gelungen, den notwendigen Sieg heute einzufahren, um eine drittes Spiel zu realisieren. Alle Spiele gegen Japan standen auf des Messers Schneide und nur Nuancen haben jeweils über Sieg und Niederlage entschieden.

Die Zukunft des deutschen Fraueneishockeys beurteilt das Trainerduo Benjamin Hinterstocker und Tommy Kettner trotz des Abstiegs zuversichtlich: „Wir sind mit der besten Mannschaft, die uns zur Verfügung stand, hier nach Schweden gekommen. Nach der großen personellen Umstrukturierung zur Saison 2014/15 sind wir hier mit fast der jüngsten aller Mannschaften angetreten. Unser Team verfügt über sehr viel eishockeyspezifische Fähigkeiten, Talent und Potential sodass wir optimistisch in die Zukunft blicken.“

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Paracycling: Gold für Denise Schindler

Zweite Medaille bei den Welttitelkämpfen

Apeldoorn (NED) (MM, 27.03.2015) Denise Schindler (29) aus Dachau hat am Freitag im niederländischen Apeldoorn ihren ersten WM-Titel auf der Bahn eingefahren.

Die Straßen-Paracycling-Weltmeisterin gewann das 3000-m-Verfolgungsrennen der Wettkampfklasse C 3 vor ihrer Rivalin Jamie Whitmore Cardenas.

Denise Schindler selbst hatte die Erwartungen nach dem Gewinn der Silbermedaille am Vortag in die Höhe geschraubt: „Bei der Verfolgung kann ich meine Stärken in Sachen Ausdauer noch besser zur Geltung bringen als im Sprint.“

Während in der Qualifikation die Wettkämpferin alleine auf der Bahn war, also nur gegen die Uhr fuhr, kam es im Finale zum direkten Duell der beiden besten Einzelverfolgerinnen dieser WM. Und die Deutsche bewies enorme Nervenstärke, sie wehrte den Angriff der ehrgeizigen US-Amerikanerin ab und sicherte sich unter dem Jubel der deutschen Fans im Velodrome Omnisport den Finalsieg.

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Severin Freund gewinnt den Gesamtweltcup im Skispringen

Kristallkugel für den König

Planica (SLO) (22.03.2015) Severin Freund schlug die Hände vor das Gesicht, dann sank er erleichtert in den Schnee und konnte sein Glück kaum fassen: Im spannendsten Finale der Weltcup-Geschichte hat der Niederbayer als dritter Deutscher den Skisprung-Gesamtweltcup gewonnen.

"Ein Traum ist in Erfüllung gegangen. Dieses Ziel war das einzige, das ich für meine Karriere klar definiert hatte", sagte der 26-Jährige und fiel erst seiner Freundin Caren und dann Pechvogel Peter Prevc in die Arme.

Weltmeister Freund reichte beim Krimi im slowenischen Planica ein mäßiger siebter Platz, um sich die große Kristallkugel zu sichern. Der 26-Jährige lag mit 1729 Punkten am Ende in der Gesamtwertung gleichauf mit dem Slowenen Prevc, der ausgerechnet hinter seinem Landsmann Jurij Tepes Tageszweiter wurde.

"Dem Jurij muss ich heute Abend wohl einen ausgeben", sagte Freund und grinste.

Erstmals in der Weltcup-Geschichte musste die Anzahl der Saisonsiege den Ausschlag im Kampf um die große Kristallkugel geben. Freund hatte mit seinen neun Erfolgen gegenüber Prevc mit nur drei klar die Nase von.

"Das ist der absolute Wahnsinn. Der Gesamtweltcup ist das Größte, was man als Skispringer gewinnen kann. Es war nicht mein Ziel, das schon diese Saison zu schaffen", sagte Freund, der erst vor drei Wochen in Falun WM-Gold von der Großschanze geholt hatte.
Lob der Legenden

Vor dem Niederbayern hatten aus deutscher Sicht nur Martin Schmitt (1999 und 2000) und Jens Weißflog (1984) die Gesamtwertung für sich entschieden.

Freund segelte auf der umgebauten Letalnica-Schanze in Planica auf 222,5 und 226 Meter. Für das Podest reichte es zwar nicht, doch ausgerechnet Tepes verhinderte den Triumph seines Landsmannes.

Der Slowene sprang im zweiten Durchgang starke 244 m, erhielt fünfmal die Traumnote 20,0 und fing den bis dahin führenden Prevc noch ab. Trösten durfte sich der 22-Jährige mit dem Gewinn des Skiflug-Weltcups, in dieser Gesamtwertung überholte er Freund noch.

Freund war das herzlich egal, krönte er doch mit der großen Kugel eine famose Saison. "Ich bin überglücklich, gerade weil es bei der Vierschanzentournee nicht nach Plan lief. Aber ich bin danach richtig in Form gekommen, dann gab es diese großartige WM und jetzt das. Wahnsinn", sagte Freund.

Der Wahl-Münchner hatte in Falun für das erste deutsche Einzel-Gold seit Schmitt 2001 in Lahti gesorgt, einzig bei der Tournee war er in keinem Springen über Rang acht hinausgekommen.

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Felix Neureuther verpasst Gesamtsieg im Slalom-Weltcup

...in Meribel nur auf Platz zwölf

Meribel (FRA) (22.03.2015) Als sein "Lebenstraum" am Fuße des Eisenfelsens jäh geplatzt war, zeigte sich Felix Neureuther als großer Sportsmann.

Der 30-Jährige umarmte seinen Freund und Rivalen Marcel Hirscher und gratulierte dem Österreicher fair zum Gewinn der kleinen Kristallkugel für den Saisonbesten im Slalom. Weil Hirscher sich beim packenden Weltcup-Finale im französischen Meribel seinen dritten Saisonerfolg holte, reichte Neureuthers zwölfter Platz nicht zum erhofften Gesamtsieg.

"Marcel hat wieder eindrucksvoll gezeigt, wie stark er ist. Damit hat er die Kugel absolut verdient", sagte Neureuther, seine Enttäuschung überspielend: "Wenn es im letzten Rennen um die Wurst geht und er das so gnadenlos runterdrückt, kann man nur den Hut ziehen."

Neureuther lag nach sieben Podestfahrten in neun Rennen vor dem Finale mit 55 Punkten vorne. Doch dann verpatzte er nach seinem Aus beim Riesenslalom am Vortag, bei dem Fritz Dopfer auf Platz zwei fuhr und sich Hirscher zum vierten Mal den Gesamtweltcup holte, schon den ersten Lauf auf der Piste "Roc de Fer" (Eisenfelsen) - Rang 14.

Das hätte noch zum Gesamtsieg im Slalom gereicht, weil Hirscher "nur" auf Platz drei lag. Doch im letzten Lauf des Winters fuhr Neureuther zu dosiert, während Hirscher alles riskierte - und gewann.

"Es war ja eigentlich schon entschieden, deshalb konnte ich voll angreifen", sagte Hirscher (26), ehe er sich ebenfalls seinem Rivalen zuwandte: "Für den Felix tut es mir extrem leid. Er ist ein unglaublich guter Slalomfahrer - und ein super Typ." Aber wie im Vorjahr, als Neureuther ebenfalls mit einem Polster ins letzte Rennen gegangen war, ist er jetzt wieder nur die Nummer zwei hinter Hirscher.
Der Geist von Trapattoni

Platz vier hätte ihm gereicht, 23 Punkte fehlten letztlich zum vierten Gesamtsieg eines Deutschen nach Markus Wasmeier (Super-G/1986) und Armin Bittner (1989/1990). "Seit der WM bin ich ziemlich platt. Wie hätte Giovanni Trapattoni gesagt? Flasche leer - genau so fühle ich mich", sagte der Partenkirchner über seine abfallende Form seit Slalom-Bronze Mitte Februar.

Angeblich hatte er seither wieder mit Rückenproblemen zu kämpfen, von Taubheitsgefühlen im rechten Bein war die Rede. Da schien es kein Zufall, dass ihm sowohl beim "Riesen" als auch beim Slalom in Meribel bei Linksschwüngen Fehler unterliefen.
Lebenstraum oder nicht?

"Für mich war es trotzdem eine sehr gute Saison", sagte Neureuther angesichts der von körperlichen Problemen überschatteten Vorbereitung. Und überhaupt: "Kinder, es wird so ein Riesending aus der Kugel gemacht, dabei gibt es doch wirklich wichtigere Dinge."

Tatsächlich? Zuvor hatte Neureuther von einem "Lebenstraum" gesprochen, der sportlich höher einzuschätzen sei als seine bisher zwei Einzelmedaillen.

Aufgeben wollte er diesen, seinen Traum jedenfalls noch nicht. "Ich werde es nächstes Jahr wieder probieren", kündigte er an.

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Gina Stechert beendet ihre Karriere

Verletzungs-Aus nach zehn Jahren Kaderzugehörigkeit

Oberstdorf/Planegg (dsv, 17.03.2015) Die alpine Skirennfahrerin Gina Stechert beendet ihre sportliche Laufbahn. Die 27-jährige Speed-Spezialistin, die für den Skiclub Oberstdorf 1906 startete und seit zehn Jahren zum Kader des Deutschen Skiverbandes (DSV) gehörte, wird ab sofort keine Rennen mehr bestreiten.

Gina Stechert verabschiedet sich vom alpinen Skirennsport. Die Abfahrerin wollte im aktuellen Winter noch einmal im Weltcup angreifen, doch ihre hartnäckigen Knieprobleme ließen dies nicht zu.

In ihrer zehnjährigen Weltcup-Karriere wurde die Zollhauptwachtmeisterin aus Oberstdorf mehrmals durch schwere Verletzungen zurückgeworfen. So kämpfte sich die Weltcup-Siegerin von Tarvisio nach insgesamt drei Kreuzbandrissen immer wieder an die Weltspitze heran. Im vergangenen Jahr zog sich die Allgäuerin dann aber beim Weltcup in Altenmarkt einen Riss der Patellasehne im linken Knie zu. Die Folgen dieser Verletzung gaben nun den Ausschlag, die Karriere als aktive Skirennfahrerin zu beenden.

Gina Stechert: "Ich habe lange und hart gekämpft, um nach meiner Verletzung wieder Rennen zu fahren. In den letzten Wochen ist mir jedoch klar geworden, dass ich meinen Sport nicht mehr mit der letzten Konsequenz ausüben kann. Da das aber immer mein Anspruch war, ist es besser, aufzuhören und sich neuen Aufgaben, voraussichtlich in der Bundeszollverwaltung, zu widmen. Allen, die mich in den letzten Jahren unterstützt haben, meinen Trainern, dem Deutschen Skiverband, dem Zoll Ski Team und ganz besonders meiner Familie, danke ich von Herzen."

Ihre erfolgreichste Saison im Weltcup bestritt Gina Stechert 2008/2009, als sie die Weltcup-Abfahrt in Tarvisio/Italien gewinnen konnte und Vierte in der Abfahrt von Lake Louise wurde. Gina Stechert startete in ihrer Karriere bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Whistler/Vancouver und belegte dabei Rang zehn in der Abfahrt und Platz 15 im Super-G. Daneben qualifizierte sich die Abfahrerin viermal für FIS Alpine Weltmeisterschaften. Dreimal wurde die Allgäuerin Deutsche Meisterin in den Disziplinen Abfahrt, Super-G und Super-Kombination.

DSV-Sportdirektor Wolfgang Maier: "Mit Gina Stechert beendet eine hervorragende Rennfahrerin ihre Karriere. Gina war auf dem besten Wege sich im Spitzenbereich des Abfahrtssports zu etablieren, ehe sie durch eine schwere Verletzung zurückgeworfen wurde und in Folge dieser Verletzung nun ihre aktive Karriere beendet. Wir respektieren und bedauern diese Entscheidung und wünschen Gina für die Zukunft alles Gute!"

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Preuß rast zu WM-Silber

Franziska Preuß holte im Massenstart ihre zweite Medaille bei der WM

Kontiolahti (FIN) (15.03.2015) Am Ende der Zielgeraden hüpfte Franziska Preuß ausgelassen auf und ab. Beim abschließenden Massenstart gewann die 21-Jährige aus Haag Silber hinter der Ukrainerin Walentyna Semerenko und damit ihre zweite Medaille nach dem überragenden Goldlauf in der Staffel.
"Ich hab vor der Saison gedacht: Eine WM-Medaille ist so weit weg, das schaffe ich sowieso nicht”, sagte Preuß nach dem Rennen: “Das ist wie ein Traum. Was für eine grandiose Woche."

Mit einem Schießfehler hielt sie nach 12,5 km die Italienerin Karin Oberhofer (+12,6 Sekunden) in Schach und distanzierte auch ihre Staffel-Kolleginnen Franziska Hildebrand (fehlerfrei) und Laura Dahlmeier (zwei Strafrunden) auf Platz sechs und sieben.

Auf die fehlerfreie Semerenko fehlten Preuß 6,2 Sekunden.

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Auch die deutsche Männerstaffel gewinnt Goldmedaille

Erster Sieg einer Männerstaffel seit mehr als vier Jahren

Kontiolahti (FIN) (14.03.2015) Keine 24 Stunden nach dem Triumph der Frauen zieht die Männer-Staffel bei der WM in Kontiolahti nach. Schlussläufer Simon Schempp bringt Gold sicher ins Ziel.

Den großen Worten folgten noch größere Taten: Nach einem nahezu perfekten Rennen bejubelte Schlussläufer Simon Schempp bereits auf der Zielgeraden den ersten WM-Titel der deutschen Biathlon-Staffel seit elf Jahren.

Einen Tag nach dem überragenden Gold der Frauen komplettierten Schempp, Erik Lesser, Daniel Böhm und Arnd Peiffer den Triumph der DSV-Teams im finnischen Kontiolahti. Ganze drei Schießfehler unterliefen dem Quartett.

Da konnten selbst die hochfavorisierten Norweger nicht mithalten. Emil Hegle Svendsen und Co. mussten sich mit Silber zufrieden geben (+15,4 Sekunden). Bronze ging an Frankreich (+33,6). Erstmals seit 18 Jahren stehen damit beide deutschen Staffeln bei einer WM ganz oben auf dem Podest.

"Die Zeit hat für uns gesprochen. Irgendwann mussten wir für unseren Fleiß belohnt werden", sagte Doppel-Weltmeister Lesser. "Das ist der Wahnsinn", schwärmte Böhm. Schempp meinte: "Heute war ein ganz besonderer Tag, schon nach dem Aufstehen wollte ich sofort losrennen. Das ist einfach der Hammer."

Für das Team des Deutschen Skiverbandes (DSV) endete damit auch eine schwarze Serie: Seit mehr als vier Jahren hatte keine deutsche Männerstaffel mehr ein Rennen gewonnen - nicht einmal im Weltcup. Bei den Olympischen Spielen in Sotschi reichte es zu Silber, Verfolgungs-Weltmeister Lesser (Frankenhain) fühlte sich daher vor dem Rennen zu einer Kampfansage animiert.

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Pietrzykowski rast bei Junioren WM zu SBX-Silber

Snowboard-Juniorenweltmeisterschaften

Yabuli (CHN) (svd, 13.03.2015) Sebastian Pietrzykowski hat bei der 19. FIS Junioren Weltmeisterschaft im chinesischen Yabuli für die erste deutsche Medaille gesorgt.

Im Finale des mit Weltcup-erfahrenen Athleten gespickten Herren-Snowboardcross-Rennens fuhr der 16-Jährige aus Albstadt hinter Vorjahressieger Daniil Dilman (RUS) und noch vor Ken Vuagnoux (FRA) und Jerome Lymann (SUI) auf den zweiten Platz.

Damit toppte das Nachwuchsass, das auf dem anspruchsvollen und schwer zu fahrenden Kurs bis zum Schluss sogar um Gold gekämpft und lange an der Sensation gekratzt hatte, seine Leistung vom letzten Jahr, als Pietrzykowski in Valmalenco, Italien, Siebter geworden war.

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Severin Freund feiert sechsten Saisonsieg

Skispringen: Weltcup in Kuopio

Kuopio (FIN) (10.03.2015) Skisprung-Weltmeister Severin Freund hat dem Windchaos von Kuopio getrotzt und mit seinem sechsten Saisonerfolg einen großen Schritt in Richtung Gesamtweltcupsieg gemacht.

Bei höchst grenzwertigen Bedingungen wurde der Wettbewerb auf der Puijo-Schanze nach einem Durchgang völlig zurecht abgebrochen.
Freund lag zu diesem Zeitpunkt klar in Führung.

"Das kam mir ganz gelegen", sagte der 26-Jährige, der im Vorjahr bereits durch einen verkürzten Wettbewerb Skiflug-Weltmeister und in dieser Saison auf diese Weise in Bad Mitterndorf gewonnen hatte: "Das sind wichtige Punkte für den Gesamtweltcup, da bleibt es sehr spannend."
Kampf um Gesamtweltcup spitzt sich zu

Der Niederbayer zeigte in Kuopio seine ganze Klasse und übernahm mit einem Sprung auf 103,5 m mit 139,3 Punkten die Führung, die letztlich auch seinen insgesamt 15. Weltcupsieg bedeutete.

Zweiter wurde der Norweger Anders Bardal (135,9) vor dem Österreicher Stefan Kraft und dem Schweizer Simon Ammann (beide 132,5).

Freund machte im Kampf um den Gesamtweltcup deutlich Boden gut und rückte bei noch fünf ausstehenden Springen mit nun 1343 Punkten auf den zweiten Platz hinter dem neuen Führenden Kraft (1368) vor.
Der bislang Erstplatzierte Peter Prevc (Slowenien) kam in Kuopio nur auf Rang 17 und ist in der Gesamtwertung nun Dritter (1329).

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Laura Dahlmeier gewinnt Silber in der Verfolgung

Biathlon-WM in Kontiolahti

Kontiolahti (FIN) (08.03.2015) Biathletin Laura Dahlmeier aus Partenkirchen hat im WM-Verfolgungsrennen im finnischen Kontiolahti Silber gewonnen und dem Deutschen Skiverband (DSV) damit die zweite Medaille beschert. Der 21-Jährigen, als Vierte ins Rennen über 10 km gegangen, fehlten letztlich 15,3 Sekunden zum Sieg. Diesen sicherte sich wie schon im Sprint die Französin Marie Dorin Habert. Bronze ging an die Polin Weronika Nowakowska-Ziemniak (+31,6 Sekunden).

Als Laura Dahlmeier am Ende eines "unheimlich geilen Tages" auf den Spuren von Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner wandelte, wähnte sie sich kurz wie im falschen Film.
"Ich bin einfach happy, das ist wie in einem Traum", sagte Dahlmeier, die Minuten zuvor WM-Silber in der Verfolgung von Kontiolahti gewonnen hatte: "Davon träumt man immer. Dass es jetzt tatsächlich eingetroffen ist, kann ich noch immer nicht begreifen."

Mit einer beherzten Vorstellung war die dreimalige Junioren-Weltmeisterin zu ihrer ersten Medaille im Seniorenbereich gestürmt.
Die Schmerzen in den Beinen spielten danach plötzlich keine Rolle mehr: "Als ich den höchsten Punkt der Strecke erreicht hatte, konnte ich alles genießen. Alles, was jetzt noch kommt, ist Zugabe", sagte Dahlmeier.

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Europameisterschaften für Druckluftwaffen in Arnheim

EM-Gold für Selina Gschwandtner, Philipp Grimm und deutsche Mannschaften

Arnheim (NL) (DSchüB, 06.03.2015) Selina Gschwandtner (Reischach) mit dem Luftgewehr sowie Philipp Grimm (Volkach) mit der Luftpistole haben bei den Europameisterschaften für Druckluftwaffen in Arnheim (Niederlande) den kontinentalen Titel gewonnen.

Auch das Luftgewehrteam der Damen sowie die Luftpistolenmannschaft der Herren holten Gold für den Deutschen Schützenbund. Dazu gab es Bronze im Einzelwettbewerb durch Nina-Laura Kreutzer (Bad Berneck).

Selina Gschwandtner hatte sich mit 414,4 Ringen geradeso als Achte für die Endrunde qualifiziert, während Barbara Engleder (Triftern) mit 414,2 Ringen als Neunte knapp das Finale verpasste. Nina-Laura Kreutzer war dagegen mit 417,7 Zählern als Zweite nach dem Vorkampf souverän in die Medaillenentscheidung eingezogen.

Im Finale lag Selina Gschwandtner von der ersten Serie an in Führung. Am Ende siegte sie mit 206,8 Ringen. Nina-Laura Kreutzer schlug sich im Finale ebenfalls prächtig und lag am Ende in der Gesamtwertung mit 183,6 Ringen auf dem Bronzeplatz.

Das DSB-Damentrio war mit 1246,3 Ringen das Maß aller Dinge im Mannschaftswettbewerb und siegte vor Tschechien mit 1244,1 Zählern und Italien mit 1242,8 Ringen.

Gleiches galt auch für die Herrenmannschaft des Deutschen Schützenbundes, die mit 1736 Ringen zwar auf das gleiche Ergebnis kam, wie das russische Team, jedoch mit 69:61 das bessere Innenzehnerverhältnis aufwies und somit neuer Europameister wurde. Bronze ging mit 1729 Ringen an Serbien.

Mit jeweils 579 Ringen hatten sich im Einzelwettbewerb Philipp Grimm (Volkach) und Manuel Heilgemeier (Regenstauf) als Vierter und Fünfter für das Finale qualifiziert.
Manuel Heilgemeier wurde mit 115,6 Ringen im Finale Sechster. Philipp Grimm aber war ganz vorne mit dabei, als es um die Medaillen ging, setzte sich nach dem zwölften Schuss endgültig an die Spitze des Feldes und war zum Schluss umjubelter Sieger mit insgesamt 199,8 Ringen.

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Ski Alpin: Saison-Aus für Viktoria Rebensburg

Innenbandanriss im linken Knie

Bad Wiessee/Planegg (dsv, 04.03.2015) Viktoria Rebensburg hat sich beim Training in Bad Wiessee nach einem Sturz am linken Knie verletzt und fällt für den Rest der Saison aus.

Laut erster Diagnose zog sich die 25-jährige Silbermedaillengewinnerin von Vail einen isolierten Innenbandanriss im linken Knie zu. Die Verletzung kann konservativ durch Ruhigstellung behandelt werden. Ein operativer Eingriff ist nicht notwendig. Einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, kann Rebensburg in etwa zwölf Tagen mit der Rehabilitation beginnen.

"Ich bin beim Riesenslalomtraining gestürzt und ins nächste Tor gerutscht. Der Ski hat sich im Tor verfangen und dabei hat es mir das Knie verdreht", schildert Viktoria Rebensburg die Situation, die zur Verletzung geführt hat. "Das ist natürlich gerade vor dem Heimrennen in Garmisch-Partenkirchen sehr ärgerlich. Auf der anderen Seite hätte es schlimmer kommen können. Ich werde jetzt gezwungenermaßen pausieren und mich dann auf die Rehabilitation und die Vorbereitung auf die kommende Saison konzentrieren."

Markus Anwander, Bundestrainer Damen: "Der Ausfall von Viktoria Rebensburg ist bitter, denn sie ist zuletzt auf einem sehr hohen Niveau gefahren und war in drei Disziplinen in der Lage, Podestplätze zu erreichen."

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Ski alpin: Weltcup in Garmisch-Partenkirchen

Felix Neureuther im Riesenslalom auf Platz 2

Garmisch-Partenkirchen (01.03.2015) Erst verneigte sich Felix Neureuther vor dem großen Triumphator Marcel Hirscher, dann winkte er freudestrahlend seinen begeisterten Fans zu: Mit Platz zwei und seinem besten Riesenslalom des Winters hat der 30-Jährige beim Heimweltcup in Garmisch-Partenkirchen das erhoffte Ausrufezeichen gesetzt und die Kandahar-Arena zum Toben gebracht.

"Hier auf dem Podium zu stehen, zu Hause, das ist immer etwas ganz Spezielles, das ist überragend und macht richtig viel Spaß", sagte Neureuther, der allerdings gewaltige 3,28 Sekunden Rückstand auf den entfesselten Hirscher hatte.

"Marcel Hirscher, puh, mal tief durchatmen, da kann man sich nur verneigen, er war in einer ganz anderen Liga", sagte Neureuther nach seiner ersten "Stockerl"-Fahrt im Riesenslalom seit einem Jahr über seinen Kumpel anerkennend: "Wir müssen dringend arbeiten, damit wir ein bisschen näher rankommen."

Neureuther war aber am Sonntag erst einmal "wurscht, ob ich eine Hundertstel oder zehn Sekunden hinten liege. Zweiter ist Zweiter. Darüber freue ich mich sehr."

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Nordische Ski-WM: Frenzel/Rydzek holen Silbermedaille

Für die deutschen Kombinierer war es die vierte Medaille im vierten Wettbewerb

Falun (SWE) (28.02.2015) 2,7 Sekunden haben Kombinierer Johannes Rydzek zur dritten Goldmedaille bei der nordischen Ski-WM in Falun gefehlt.

Im Teamsprint musste sich der Oberstdorfer an der Seite von Olympiasieger Eric Frenzel bei fast schon irregulären Schneeverhältnissen in der Loipe nur Titelverteidiger Frankreich geschlagen geben und machte damit seinen Medaillen-Satz komplett.
"Die Jungs haben einen Riesenfight geliefert", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch, machte aber auch seinem Ärger über die Verhältnisse Luft: "Die Strecke war eine Katastrophe. Bei einer WM so ein weiches Zeug anzubieten, ist nicht in Ordnung."

Im Einzel von der Normalschanze sowie mit dem Team hatte Rydzek den Titel geholt, im Einzel von der Großschanze Bronze. Frenzel holte seine insgesamt neunte WM-Medaille (drei Gold, vier Silber, zwei Bronze), Rydzek seine siebte (2-4-1). Für den DSV war es das achte Edelmetall bei den Titelkämpfen in Schweden.

Rydzek hatte nach einem Sprungdurchgang und 2x7,5 km an der Seite von Frenzel in der Loipe in einem packenden Zielsprint knapp das Nachsehen gegen Frankreichs Topmann Jason Lamy Chappuis, der mit dem Großschanzen-Zweiten Francois Braud angtreten war. Norwegen (+19,4 Sekunden) holte Bronze.
Nach einem durchschnittlichen Sprung von Rydzek und einem starken Versuch von Frenzel war das deutsche Duo von Platz drei aus ins Rennen gegangen. 21 Sekunden betrug der Rückstand auf die führenden Franzosen, die Norweger lagen auf Platz vier 23 Sekunden hinter Deutschland.
Vor der Schlussrunde sah Frankreich bereits wie der sichere Sieger aus. Johannes Rydzek saugte sich jedoch nochmal an Lamy Chappuis heran, kam allerdings nicht vorbei. Im Endspurt hatte Rydzek dann keine Chance.

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Nordische Ski-WM: Johannes Rydzek holt Bronze

Dritte Medaille für den Doppelweltmeister

Falun (SWE) (26.02.2015) Kombinierer Johannes Rydzek hat nach einer großartigen Aufholjagd seine dritte Medaille bei der WM in Falun geholt. Der Doppel-Weltmeister aus Oberstdorf lief im Wettbewerb von der Großschanze noch vom 17. Platz zu Bronze.

Der 26-Jährige, der von der Normalschanze sowie mit dem Team Gold geholt hatte, lag im Ziel 14,9 Sekunden hinter Sieger Bernhard Gruber, der den ersten Titel für Österreich bei den Wettbewerben in Schweden feierte.

"Ich bin super happy, die Taktik ist aufgegangen. Ich kann es noch nicht fassen. Es ist wie im Traum", sagte Rydzek, der im Spurt um Bronze den Norweger Magnus Moan niederrang.
Silber ging an den Franzosen Francois Braud (Frankreich/+11,9 Sekunden).

Rydzek hatte bereits bei seinem WM-Debüt 2011 in Oslo drei Medaillen gewonnen, damals wurde er jeweils Vizeweltmeister.

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Nordische Ski-WM: Johannes Rydzek ist Doppelweltmeister

Erster Mannschaftstitel nach 28 Jahren

Falun (SWE) (20./22.02.2015) Johannes Rydzek fiel völlig erledigt in den Schnee, dann rappelte sich der Überraschungs-Weltmeister der Kombinierer auf, riss die Ski in die Höhe und brüllte seine Freude gen Himmel:

"Im Ziel habe ich gedacht: Zwick mich bitte jemand, ich glaub, ich träume. Das war so ein bewegender Moment, ich konnte es erst gar nicht glauben", sagte der 23 Jahre alte Oberstdorfer, der an einem chaotischen Wettkampftag mit langen Verzögerungen dank eines taktischen und läuferischen Meisterstücks den größten Erfolg seiner Karriere feierte.

Auf dem letzten Kilometer hatte Rydzek, der 2011 in Oslo als 19-Jähriger bereits dreimal WM-Silber geholt hatte, den so starken Italiener Alessandro Pittin gnadenlos abgekocht und im Zielsprint alt aussehen lassen.

"Ich habe gemerkt, dass ich noch etwas zulegen kann, habe eine Attacke gesetzt, und es hat gereicht. Heute ist einfach alles für mich gelaufen", sagte Rydzek und sorgte bei Bundestrainer Hermann Weinbuch für ein breites Lächeln.

"Das freut mich so sehr für ihn", sagte der Weltmeister von 1985: "Vor einem Jahr in Sotschi ist er kurz vor dem Ziel gestrauchelt, jetzt ist er Weltmeister. So ist das im Leben, manchmal kriegt man etwas zurück."

Zwei Tage später holten die deutschen Kombinierer Gold im Team-Wettbewerb und beendeten einen fast drei Jahrzehnte anhaltenden Fluch.
Als der Gold-Fluch nach fast drei Jahrzehnten endlich gebrochen war, stürmten die deutschen Kombinierer auf Johannes Rydzek zu und erdrückten ihren Schlussläufer im Jubelrausch fast.

Zwei Tage nach Rydzeks Einzel-Triumph gewannen die Jungs von Bundestrainer Hermann Weinbuch bei der WM in Falun auch den Team-Wettbewerb vor dem Erzrivalen Norwegen und feierten den ersten großen Titel seit Olympia 1988 in Calgary.

"Endlich, endlich!", rief Weinbuch mit Tränen in den Augen immer wieder, nachdem Rydzek, Olympiasieger Eric Frenzel, Fabian Rießle und Tino Edelmann einen fast schon unglaublichen Start-Ziel-Sieg mit 23,1 Sekunden Vorsprung auf den ewigen Rivalen Norwegen perfekt gemacht hatten: "Wir haben einen Traumwettkampf abgeliefert, wir haben immer an uns geglaubt. Und wir sind endlich belohnt worden."

Hinter Norwegen holte Frankreich (+39,6) Bronze, gefährden konnte aber auch der Titelverteidiger ein entfesseltes deutsches Team nie.

Rydzek, der Norwegens Schlussmann Jörgen Graabak nicht den Hauch einer Chance ließ, durfte die letzten Meter im Triumphzug genießen und die erfolgreiche Revanche für die gegen Norwegen im Zielsprint verlorene Olympia-Staffel besiegeln.

Sein Glück konnte der 23-Jährige nur 20 Stunden nach der emotionalen Siegerehrung für sein Einzel-Gold kaum fassen. "Es ist so kitschig", sagte der 23-Jährige: "Dem Sonnenuntergang entgegen mit der deutschen Fahne in der Hand zu Gold. Ein Wahnsinn."

Für den 54 Jahre alte Meistermacher Weinbuch, genau 28 Jahre und drei Tage zuvor Staffel-Mitglied beim letzten WM-Triumph in Oberstdorf, schloss sich derweil ein Kreis.

Marko Baacke, Ronny Ackermann, Frenzel und Rydzek hatte er zu Weltmeistern, Georg Hettich und Frenzel zu Olympiasiegern gemacht. Seit seinem Amtsantritt 1996 hatten Weinbuchs Schützlinge 33 WM- und Olympia-Medaillen geholt. Nur das verfluchte Team-Gold fehlte bislang.

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Rodeln: Weltcup-Gesamtsiege für Natalie Geisenberger und Felix Loch

Drei Einzelsiege für Berchtesgadener Trainingsgruppe

Altenberg (GER) (bsd, 21.-23.02.2015) Die Doppelsitzer-Weltmeister Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee) waren beim Heim-Weltcup in Altenberg am Samstag einmal mehr nicht zu schlagen.

Hinter dem Bayern-Express mit der Gesamtzeit von 1:23.146 Minuten machte das Duo der WM-Vierten Toni Eggert und Sascha Benecken (BRC Ilsenburg/RT Suhl) in 1:23.218 Minuten den erneuten deutschen Doppelerfolg auf der anspruchsvollen Bahn im Osterzgebirge perfekt.

Nach dem Zweifachtriumpf der deutschen Doppelsitzer folgte am Samstagnachmittag im -Eiskanal der nächste deutsche Coup. Olympiasieger und Vizeweltmeister Felix Loch (RC Berchtesgaden) holte sich im drittletzten Weltcuprennen der Saison den Sieg. Der 25-jährige Berchtesgadener setzte sich auf der schwierigen Bahn im Erzgebirge vor seinen beiden Teamkollegen Johannes Ludwig (BSR Rennsteig Oberhof) und dem WM-Fünften Andi Langenhan (RRC Zella-Mehlis) durch. Damit war der Dreifacherfolg der BSD-Rennrodler perfekt.

Den Grundstein für seinen 24. Weltcup-Erfolg legte der amtierende Vizeweltmeister Felix Loch bereits im ersten Durchgang mit Laufbestzeit. Trotz nachlassender Eisbedingungen im zweiten Lauf reichte Loch sein Vorsprung um damit seinen fünften Saisonsieg perfekt zu machen.
Der 25-jährige Bayer konnte damit auch vorzeitig den Gesamtweltcup für sich entscheiden. Für Loch war dies bereits der vierte Gesamtsieg in Folge.

Natalie Geisenberger (ASV Miesbach) bleibt auch in der Weltcup-Saison 2014/15 die beste Rennrodlerin. Die 26-Jährige, die eine Woche zuvor im lettischen Sigulda erfolgreich ihren WM-Titel verteidigte, sorgte am Sonntag erneut für deutsches Gold. Die dreifache Weltmeisterin und zweifache Olympiasiegerin siegte im drittletzten Rennen der Saison und gewann damit vorzeitig die Weltcup-Gesamtwertung – zum dritten Mal in Serie.

„Das war eine Wahnsinns-Saison. Ich bin einfach überglücklich, dass es zum dritten Mal in Folge mit dem Gesamtsieg geklappt hat. Das nimmt den Druck etwas raus – da kann ich das letzte Rennen einfach genießen“, so Natalie Geisenberger.

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Ski-WM: Edelmetall für Dopfer und Neureuther

Platz 10 für Linus Strasser

Vail (USA) (15.02.2015) Der Jubel kannte keine Grenzen: In einem furiosen Finale bei dichtem Schneefall haben Fritz Dopfer und Felix Neureuther zum Abschluss der Ski-WM in Vail und Beaver Creek die erhofften Medaillen im Slalom gerettet. Dopfer sicherte sich beim Überraschungssieg des Franzosen Jean-Baptiste Grange Silber, für Neureuther reichte es nach einem spektakulären zweiten Lauf noch zu Bronze.

"Das habe ich mir nie erträumt. Ich bin extrem dankbar. das ist schwer in Worte zu fassen", sagte Dopfer, der nach dem ersten Lauf noch auf Rang sechs lag, freudestrahlend. "Ende gut alles gut. Das ist perfekt", fügte Neureuther an, der von Rang sieben nach vorne gefahren war.

Er profitierte allerdings vom Ausfall des großen Favoriten Marcel Hirscher, der in Führung liegend kurz vor dem Ziel ausgeschieden war. Egal: Für Maria Höfl-Riesch war es "eine Sensation und ein wunderschöner Abschluss".

Für Dopfer aus Garmisch war es seine erste Einzel-Medaille, Neureuther (Partenkirchen) holte sich nach Silber im Slalom 2013 sein zweites Edelmetall. In Vail/Beaver Creek war es für den Deutschen Skiverband (DSV) nach Silber von Viktoria Rebensburg im Riesenslalom die dritte Medaille.

Grange, Fünfter nach dem ersten Lauf, triumphierte in 1:57,47 Minuten vor Dopfer (0,35 Sekunden zurück) und Neureuther (0,55). Ein starkes WM-Debüt feierte auch Linus Strasser aus München (2,38 zurück) auf dem beachtlichen 10. Rang. Philipp Schmid (Oberstaufen/3,50) belegte den 17. Platz.

Dopfer, der noch ohne Sieg im Weltcup ist, hatte nach dem ersten Lauf schon 0,93 Sekunden Rückstand, Neureuther, Führender im Slalom-Weltcup, 1,09. Zufrieden war danach keiner der beiden.

"Ich bin einfach nicht gut gefahren", sagte Neureuther. Ja, der "Kurs war sicher nicht einfach, aber es ist für alle gleich. Das war mehr Krampf." Trotz des großen Rückstandes sei eine Medaille aber noch drin, redete er sich ein- und behielt recht. "So lange noch ein Fünkchen Hoffnung besteht, werde ich alles geben."

Und der Plan ging auf. Wenige Stunden später lagen sich Neureuther und Dopfer glücksselig in den Armen. Es ist das erste Mal seit 1987, dass zwei Deutsche bei einer WM auf dem Podest stehen. Damals war dies Frank Wörndl als Sieger und Armin Bittner auf Platz drei gelungen.

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Ski alpin: Veronique Hronek erleidet Kreuzbandriss

Erneut das linke Knie

Vail/Beaver Creek (USA) (11.02.2015) Für Veronique Hronek (Unterwössen) ist die Ski-WM in Vail und Beaver Creek nach einem Kreuzbandriss im linken Knie vorzeitig beendet.

Bei einem Beinahesturz im Team-Wettbewerb erlitt die 23-Jährige außerdem eine Meniskusverletzung. Hronek hatte sich bereits im Dezember 2013 das Kreuzband im linken Knie gerissen. Sie hätte bei der WM noch im Riesenslalom am Donnerstag an den Start gehen sollen.

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Ski WM-Super-G der Damen: Sieg für Fenninger

Viktoria Rebensburg auf Platz 5

Beaver Creek (USA) (03.02.2015) Olympiasiegerin Anna Fenninger steht auch beim WM-Super-G ganz oben: Die Österreicherin gewann in Beaver Creek knapp vor Titelverteidigerin Tina Maze aus Slowenien und Topfavoritin Lindey Vonn aus den USA. Viktoria Rebensburg fuhr stark - verpasste aber einen Podestplatz.

Die Topläuferinnen bescherten den Fans in Beaver Creek einen packenden WM-Auftakt. Lindsey Vonn mit der Startnummer 18 hatte sich trotz einiger kleinerer Patzer souverän an die Spitze gesetzt. Titelverteidigerin Tina Maze, die unmittelbar nach Vonn ins Rennen gegangen war, düpierte die Topfavoritin aus den USA und schob sich mit zwölf Hundertstel Vorsprung vor Vonn. Doch nur zwei Läuferinnen lang durfte sie sich als Siegerin fühlen. Dann kam Olympiasiegerin Fenninger, die sich mit einem fehlerfreien Lauf auf Platz eins schob - drei Hundertstel vor Maze.

Das erste WM-Rennen hatte mit Windproblemen zu kämpfen. Der Start wurde um eine halbe Stunde verschoben, die Strecke um fünf Tore verkürzt. Auch das Rennen selbst musste mehrmals unterbrochen werden, erstmals unmittelbar vor Viktoria Rebensburg mit der Startnummer zehn. Rebensburg, die bereits im Starthaus gestanden hatte, ließ sich aber nicht irritieren, und legte eine starke Bestzeit vor. Sie jubelte intensiv, sie wusste: Dieser Super-G-Lauf war allererste Sahne. Und lange sah es zumindest nach einem Podestplatz aus - bis die drei Topläuferinnen ihren Kampf um die Podestplätze eröffneten und Rebensburg verdrängten.

Trost gab's von Wolfgang Maier. "Das war eine gute Leistung von Vicky. Schade, dass es nicht gereicht hat", beurteilte der Alpindirektor des Deutschen Skiverbands die Leistung, der allerdings auch bemerkte, "da waren zwei, drei Kurven drin, wo sie ein bisschen die Linie verloren hat, wo sie ein bisschen zu weich auf dem Ski gestanden hat. Das hat die Konkurrenz ein bisschen besser gemacht."

Auch Rebensburg selbst haderte etwas: "Ich hatte im oberen Teil ein paar Probleme, unten habe ich dann den Ski gehen lassen und mehr riskiert." Das Hin und Her am Start habe sie allerdings nicht beeinflusst. "Es war ein bisschen hektisch, aber der Wind war kein Problem", so Rebensburg: "Ein fünfter Platz ist sicher gut, damit kann man zufrieden sein. Aber bei der WM zählen halt die Medaillen." Die zweite deutsche Starterin Veronique Hronek (Untwerwössen) landete mit 1,82 Sekunden Rückstand auf dem elften Platz.

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Severin Freund gewinnt Heim-Weltcup in Willingen

Zwölfter Weltcupsieg und nun auf Platz 4 der ewigen deutschen Bestenliste

Willingen (GER) Severin Freund hat beim Heim-Weltcup in Willingen seinen dritten Saisonsieg gefeiert.
Der 26-Jährige gewann nach starken Flügen auf 149,5 und 146,0 Meter mit 270,3 Punkten knapp vor dem Norweger Rune Velta (269,3) und Roman Koudelka (252,4) aus Tschechien.
Drei Wochen vor der WM in Falun unterstrich der Niederbayer in der hessischen Party-Hochburg damit einmal mehr seine Ambitionen für die Titelkämpfe in Falun.

"Ich bin richtig ins Fliegen gekommen, das war geil. Im Moment läuft es bei mir einfach", sagte Freund, der mit jetzt zwölf Weltcup-Siegen in der ewigen deutschen Bestenliste zu Dieter Thoma auf Rang vier aufschloss.

Mehr Erfolge feierten nur Jens Weißflog (33), Martin Schmitt (28) und Sven Hannawald (18).

Freund zeigte sich einen Tag nach seiner Gala-Vorstellung bei Platz zwei im Teamspringen erneut von seiner besten Seite und ließ vor 12.359 Zuschauern die gesamte Weltelite hinter sich.
Bei seinem siebten Start nach der Vierschanzentournee stand der Niederbayer inklusive Teamspringen zum siebten Mal auf dem Treppchen.
Zweitbester DSV-Adler wurde Marinus Kraus, der als Achter sein bestes Saisonergebnis verbuchte.

Am Samstag hatten die DSV-Adler im Teamspringen den dritten Mannschafts-Sieg in Folge noch knapp verpasst.

Freund, Freitag, Kraus und Eisenbichler mussten sich mit 931,7 Punkten den schon im Vorjahr erfolgreichen Slowenen (957,9) geschlagen geben. Rang drei ging an Norwegen (916,5).

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Nominierungen für die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften

Das Aufgebot für die WM in Vail/Beaver Creek (USA)

Felix Neureuther und Viktoria Rebensburg führen das zwölfköpfige Aufgebot des Deutschen Skiverbandes (DSV) für die alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Vail/Beaver Creek (2. bis 15 Februar) an. Wie erwartet berief der DSV am Mittwoch offiziell auch einige Athleten, die die Norm nicht erfüllt haben.

Drei Medaillen - eine bei den Männern, eine bei den Frauen und eine im Teamwettbewerb - lautet die Zielvorgabe von Alpindirektor Wolfgang Maier.

Bei den Frauen hatten sich am Montag Lena Dürr (Unterwössen) und Maren Wiesler (Münstertal) in einem internen Ausscheidungsrennen die beiden letzten USA-Tickets gesichert. Zudem nominierte der DSV neben Medaillenkandidatin Rebensburg (Kreuth) Veronique Hronek (Unterwössen).

Bei den Männern dürfen sich die beiden Abfahrer Klaus Brandner (Königssee) und Andreas Sander (Ennepetal) sowie Slalom-Spezialist Philipp Schmid (Oberstaufen) bewähren, obwohl sie die DSV-Kritierien - einmal im Weltcup unter die Top acht oder zweimal unter die Top 15 - nicht erreicht haben.

Die DSV-Sportführung hat für die Weltmeisterschaften in Vail/Beaver Creek insgesamt zwölf Athletinnen und Athleten nominiert.

Damen
- Lena Dürr (SV Germering)
- Veronique Hronek (SV Unterwössen)
- Viktoria Rebensburg (SC Kreuth)
- Maren Wiesler (SC Münstertal)

Herren
- Klaus Brandner (WSV Königssee)
- Fritz Dopfer (SC Garmisch)
- Josef Ferstl (SC Hammer)
- Stefan Luitz (SC Bolsterlang)
- Felix Neureuther (SC Partenkirchen)
- Andreas Sander (SG Ennepetal)
- Philipp Schmid (SC Oberstaufen)
- Linus Strasser (TSV 1860 München)

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Skicrosser verpassen Medaillen

Paul Eckert und Julia Eichinger auf Platz 4

Kreischberg (AUT) (25.01.2015) Die deutschen Skicrosser Paul Eckert und Julia Eichinger sind zum Abschluss der WM in Kreischberg/Österreich haarscharf am Podium vorbeigefahren.

Nach starken Leistungen mussten sich sowohl der 24-jährige Eckert als auch die 22 Jahre alte Eichinger erst im Finale geschlagen geben und erreichten jeweils den undankbaren vierten Platz.

"Es ist richtig bitter, wenn man mit einer Hand schon dran ist und dann doch daneben greift", sagte die enttäuschte Eichinger:

Den Titel bei den Männern sicherte sich Filip Flisar aus Slowenien, bei den Frauen gewann Andrea Limbacher aus Österreich.

Damit verpassten es die Skicrosser, die Medaillenausbeute des deutschen Teams bei den Titelkämpfen in der Steiermark zu verbessern. Für den einzigen Lichtblick hatte am Mittwoch Lisa Zimmermann gesorgt und WM-Gold im Slopestyle gewonnen.

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Biathlon: Deutsche Damenstaffel siegt bei Weltcup in Antholz

Deutsches Herren-Quartett auf Platz zwei, Schmepp gigantisch

Antholz (ITA) (25.01.2015) Die deutschen Biathletinnen haben beim Weltcup im italienischen Antholz den zweiten Staffelsieg des WM-Winters gefeiert.

Das junge Quartett mit Franziska Hildebrand, Franziska Preuß, Luise Kummer und Laura Dahlmeier setzte sich in einer wahren Windlotterie in Südtirol nach 4x6 km überlegen vor Tschechien (+35,0 Sekunden) und der Ukraine (+45,3) durch.
Selbst zwei Strafrunden durch Hildebrand und insgesamt zehn Nachlader bei teils widrigsten Bedingungen konnten den dritten Podestplatz in dieser Saison nicht verhindern.
Den bislang letzten Erfolg hatten die Skijägerinnen im Dezember im österreichischen Hochfilzen gefeiert, in Ruhpolding gab es in der Vorwoche Rang drei.
"Es waren extrem schwierige Bedingungen, und mir ist es dann trotzdem gut gelungen, das ist echt ein Traum", sagte die überragende Schlussläuferin Dahlmeier, die ohne Extrapatrone auskam: "So etwas Extremes habe ich noch nie erlebt. Ich habe zwischendurch gedacht, ich werde weggeblasen."

Die deutschen Biathleten haben dagegen den ersten Staffelsieg seit vier Jahren beim Weltcup im italienischen Antholz nur knapp verpasst.
Das olympische Silber-Quartett mit Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp belegte nach 4x7,5 km in Südtirol den zweiten Platz.
Nach sieben Nachladern hatte das DSV-Team im Ziel 16,4 Sekunden Rückstand auf Norwegen, Dritter wurde Frankreich.
"Wir haben alle ein ordentliches Rennen gehabt, für einen Sieg braucht man aber eben ein perfektes. Wir können mit dem zweiten Platz aber zufrieden sein", sagte Schempp. "Ich habe beim Schießen ein bisschen was riskiert, aber heute ist es nicht aufgegangen."

Schlussläufer Schempp, der zuvor im Einzelrennen hauchdünn triumphiert hatte, schaffte es damit nach seinen drei Einzelsiegen bereits zum sechsten Mal in Serie auf das Podest.
Das hatte Dreifach-Olympiasieger Michael Greis im Januar 2008 zuletzt in Ruhpolding und Antholz geschafft.

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Snowboard: WM in Kreischberg

Selina Jörg verpasst WM-Medaille hauchdünn

Kreischberg (AUT) (22. Januar 2015) Selina Jörg ist beim WM-Parallelslalom in Lachtal am Kreischberg/Österreich haarscharf an ihrer ersten Medaille bei einem Großereignis vorbeigefahren. Die 26-Jährige aus Sonthofen musste sich im kleinen Finale der österreichischen Lokalmatadorin Marion Kreiner denkbar knapp geschlagen geben und belegte den vierten Rang. Jörg, Olympiavierte in Vancouver 2010, fehlten letztlich 0,04 Sekunden zum Edelmetall.

Die übrigen deutschen Starter blieben dagegen deutlich hinter den Erwartungen zurück: Die amtierende Riesenslalom-Weltmeisterin Isabella Laböck (28/Prien) und die Olympia-Zweite Anke Karstens (29/Aschau) scheiterten bereits in der Qualifikation, die zweifache Olympia-Medaillengewinnerin Amelie Kober (Fischbachau) leistete sich im Viertelfinale gegen Kreiner einen schweren Fahrfehler und wurde nur Siebte. Gold ging an die erst 19 Jahre alte Tschechin Ester Ledecka vor Julia Dujmovits (Österreich) und Kreiner.

Bereits im Halbfinale gegen die spätere Vizeweltmeisterin Julia Dujmovits (Österreich) war Jörg nur hauchdünn langsamer gewesen (0,07 Sekunden).

Für den einzigen deutschen Lichtblick bei den Männern sorgten Stefan Baumeister (Feldkirchen-Westerham) und Daniel Weis (Bischofswiesen), die auf die Plätze 15 und 16 kamen. Nach überstandener Qualifikation lieferten die beiden WM-Debütanten dem späteren Weltmeister Fischnaller und dem ebenfalls hoch gehandelten Zan Kosir aus Slowenien im Achtelfinale einen harten Kampf.

Bereits in der Qualifikation waren Alexander Bergmann (27/Berchtesgaden) und Patrick Bussler (30/Aschheim) ausgeschieden. Hinter Fischnaller (Italien) holten Andrej Sobolew aus Russland und Titelverteidiger Rok Marguc aus Slowenien Silber und Bronze.

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Lisa Zimmermann neue Weltmeisterin

Ski-Freestyle-WM am Kreischberg

Kreischberg (AUT) (21.01.2015) Medaillenhoffnung Lisa Zimmermann hat im Finale der Slopestyler bei der Ski-Freestyle-WM am Kreischberg in Österreich Gold gewonnen und damit die hohen Erwartungen noch übertroffen.

Die 18-Jährige vom WSV Oberaudorf glänzte im zweiten Lauf mit 85,80 Punkten und verwies die Britin Katie Summerhayes (82,80) sowie Zuzana Stromkova aus der Slowakei (77,60) auf die nächsten Ränge.

Damit machte Zimmermann auch die Olympia-Enttäuschung von Sotschi vor einem Jahr vergessen, als sie ebenfalls aussichtsreich angetreten war und dann bereits in der Qualifikation scheiterte. Diesmal hatte sie schon im Vorkampf die höchste Wertung aller 15 Starterinnen erreicht und sich für die Entscheidung der besten Sechs in eine Favoritenrolle geschoben.

Sabrina Cakmakli (Partenkirchen) hatte als Zwölfte der Qualifikation das Finale deutlich verpasst. Bei den Männern waren Benedikt Mayr (Unterhaching) und Sebastian Geiger (Oberstdorf) ebenfalls bereits in der Qualifikation gescheitert.

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Olympiasieger Andreas Wellinger ist „Eliteschüler des Sports 2014“

DOSB und Sparkassen-Finanzgruppe zeichnen drei Eliteschüler/innen aus

Frankfurt/Main (DOSB, 19.01.2015) Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger, die EM-Medaillengewinnerin im Wasserspringen, Tina Punzel, und die Junioren Welt- und Europameisterin im Triathlon, Laura Lindemann, sind als die drei erstplatzierten „Eliteschüler des Sports 2014“ ausgezeichnet worden. Der Deutsche Olympische Sportbund und die Sparkassen-Finanzgruppe ehrten die Talente beim Neujahrsempfang des DOSB in Frankfurt/Main für ihre herausragenden sportlichen und schulischen Leistungen im vergangen Jahr.

Für die bundesweite Auszeichnung waren 43 Schüler/innen nominiert, die zuvor von ihrem jeweiligen Standort als Beste des Jahres geehrt worden waren. „Die Talentdichte unter den Schüler/innen steigt immer weiter an. Daher wurden in diesem Jahr erstmals drei Preise verliehen. Eine leistungssportliche Karriere zu verfolgen und gleichzeitig erfolgreich in der Schule zu sein, erfordert viel Disziplin, Ehrgeiz und Flexibilität. Beide Bereiche haben die drei Talente bravourös gemeistert und sind so Vorbilder für viele Schüler/innen“, sagte DOSB-Vizepräsident Ole Bischof, der 2008 in Peking olympisches Gold im Judo gewann.

Den ersten Platz sicherte sich Andreas Wellinger mit seinem beeindruckenden Olympia-Debüt in Sotschi. Schon bei den Olympischen Jugendspielen in Innsbruck 2012 gewann der damals 16-Jährige Gold mit dem deutschen Mixed-Team, nur zwei Jahre später flog er bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi mit den deutschen Adlern zum Mannschafts-Olympiasieg und schaffte damit den nahtlosen Übergang. Auch in der Schule hat er sein Ziel fest im Blick: In diesem Jahr wird er sein Abitur an der Eliteschule des Sports Berchtesgaden ablegen. „Es ist sehr schön, wenn man in so einem jungen Alter, in dem man noch in der Ausbildung ist, schon so einen Titel erreicht hat. Ohne das System der Eliteschulen des Sports wäre es für mich sicher nicht möglich gewesen, auf diesem hohen Niveau zu trainieren und gleichzeitig das Abitur in diesem Jahr anzustreben,“ unterstreicht Andreas Wellinger die Wichtigkeit des dualen System.

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Rodeln: Alle Siege in Oberhof nach Bayern

Geisenberger, Loch und Wendl/Arlt nicht zu schlagen

Oberhof (GER) (17./18.01.2015) Die Rodel-Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt haben auch den zweiten Weltcup im neuen Jahr gewonnen und einen Monat vor der WM ihre aufsteigende Form bestätigt.

Die Doppelsitzer aus Bayern siegten am Samstag in Oberhof mit Bahnrekord vor den seit Monaten starken Toni Eggert/Sascha Benecken.
Wendl und Arlt hatten in beiden Läufen den Bahnrekord verbessert.

Angeführt vom dreimaligen Olympiasieger Felix Loch haben die deutschen Rennrodler den zweiten Doppelsieg des WM-Winters gefeiert.
In Oberhof setzte sich der 25-Jährige vom RC Berchtesgaden mit Bahnrekord souverän vor Lokalmatador Andi Langenhan durch.

An der Stätte seines ersten WM-Triumphs betrug Lochs Vorsprung am Ende mehr als zwei Zehntelsekunden, obwohl er im ersten Lauf keine optimale Linie gefunden hatte.
Loch baute seine Führung im Gesamtweltcup damit aus.

Mit Olympiasiegerin Natalie Geisenberger an der Spitze haben Deutschlands Rodlerinnen zum zweiten Mal im WM-Winter für ein rein deutsches Siegerpodest gesorgt.
Die 26-Jährige gewann am Sonntag den Weltcup in Oberhof knapp vor Dauerrivalin Tatjana Hüfner und Dajana Eitberger.

"Ich musste massiert und gespritzt werden und war im ersten Lauf unter Schmerzen am Start", sagte Geisenberger, "das war keine ideale Wettkampfvorbereitung, aber es ist ja gut ausgegangen."

Für Geisenberger war es der fünfte Einzel-Sieg im fünften Weltcup-Lauf der Saison.

Am Mittag gewann Geisenberger zusammen mit den Olympiasiegern Felix Loch und Tobias Wendl/Tobias Arlt zudem souverän die abschließende Teamstaffel vor den USA und Russland.

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Ski alpin: Neureuther auf Platz 1

Felix Neureuther hat in Wengen seinen elften Sieg im Weltcup gefeiert

Wengen (SUI) (17.01.2015) Trotz erheblicher Probleme mit seinem linken Auge im ersten Lauf triumphierte der 30-Jährige beim Slalom in Wengen in der Schweiz und holte sich den elften Weltcup-Sieg seiner Karriere. "Ich bin extrem happy", sagte Neureuther freudestrahlend.
Dabei hatte ihm ein eingeklemmter Wirbel zunächst einige "Schwierigkeiten" beschert. "Ich habe auf dem linken Auge nur die Hälfte gesehen. Mein Sichtfeld war eingeschränkt. Dadurch konnte ich nicht so Gas geben", sagte der Partenkirchner nach dem ersten Lauf.
Doch in der Pause leisteten die Physiotherapeuten ganze Arbeit. "Das war genial", lobte Neureuther, der anschließend einen "perfekten Lauf" erwischte und noch von Rang fünf an die Spitze stürmte.
"Der ist mir optimal aufgegangen. Da war ich wieder der Alte", betonte er nach seinem zweiten Saisonsieg mit einem breiten Grinsen.

In 1:46,93 Minuten siegte Neureuther vor Stefano Gross (0,20 Sekunden zurück), zuletzt Sieger in Adelboden, und Henrik Kristoffersen (0,44).

Fritz Dopfer, noch Vierter nach dem ersten Lauf, fiel mit 1,04 Sekunden Rückstand noch auf den siebten Rang zurück.

Im Slalom-Weltcup übernahm Neureuther mit 420 Punkten so ganz nebenbei auch wieder die Führung vor seinem österreichischen Rivalen Marcel Hirscher (376), der im ersten Lauf ausgefallen war.

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Skisprung: Severin Freund fliegt aufs Podest

Nun auf Rang vier der Gesamtwertung

Wisla (POL) (15.05.2015) Severin Freund hat nur knapp seinen zweiten Weltcup-Sieg in Folge verpasst.

Fünf Tage nach seinem Erfolg in Bad Mitterndorf/Österreich musste sich der 26-Jährige im polnischen Wisla als Dritter einzig Vierschanzentournee-Sieger Stefan Kraft (Österreich) und dem Slowenen Peter Prevc geschlagen geben.
Wegen starken Windes musste der Wettbewerb nach einem Durchgang abgebrochen werden.

Freund flog nach zunächst schwachen Leistungen im Training auf starke 129,5 Meter, mit 131,1 Punkten fehlten ihm nur 5,6 Zähler auf Überflieger Kraft.
Im Gesamtweltcup liegt Skiflug-Weltmeister Freund mit 693 Punkten weiter auf dem vierten Platz. Das Gelbe Trikot des Führenden übernahm Kraft (797) von seinem Teamkollegen Michael Hayböck (754), der sich in Wisla mit Rang vier begnügen musste. Dritter ist Prevc mit 714 Punkten.

Das beste Ergebnis seiner Karriere verbuchte am Donnerstag Newcomer Markus Eisenbichler (125,3) auf Rang sechs, Richard Freitag (123,0) landete als Neunter ebenfalls in den Top 10.
Michael Neumayer (119,9) belegte an seinem 36. Geburtstag zum dritten Mal in Folge den zwölften Platz.

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Biathlon: Frauenstaffel läuft aufs Podest

Zweitbestes Resultat der Saison

Ruhpolding (GER) (14.01.2015) Die deutschen Biathletinnen sind beim Heim-Weltcup in Ruhpolding mit der Staffel zum zweiten Mal in dieser Saison auf das Podest gestürmt.

Das DSV-Quartett mit Franziska Preuß (1 Strafrunde), Franziska Hildebrand (2 Nachlader), Vanessa Hinz (1) und Laura Dahlmeier (0) belegte in Bayern Rang drei.

Den Sieg sicherte sich erneut Tschechien, Weißrussland landete dahinter auf Platz zwei.

Eine Woche nach dem enttäuschenden zehnten Platz im thüringischen Oberhof konnte auch eine Strafrunde von Startläuferin Preuß das zweitbeste Saisonresultat vor 11.000 Zuschauern in der Chiemgau Arena nicht gefährden.

Im Ziel hatte das junge deutsche Team, das im Dezember überraschend in Hochfilzen gewonnen hatte, nach einer Strafrunde und sechs Nachladern 1:39,3 Minuten Rückstand auf die starken Tschechinnen.

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Severin Freund fliegt am Kulm zum Sieg

Im Training fällt der deutsche Rekord

Bad Mitterndorf (AUT) (10.01.2015) Weltmeister Severin Freund hat den Skiflug-Weltcup in Bad Mitterndorf/Österreich gewonnen und damit seinen zweiten Saisonsieg gefeiert.

Einen Tag nach seinem deutschen Rekord von 237,5 m flog der Niederbayer auf der umgebauten Riesenschanze am Kulm auf 227,5 m und 210 m und setzte sich mit 420,5 Punkten deutlich vor Österreichs Tournee-Sieger Stefan Kraft (394,4) durch.

"Ich komme hier brutal gut zurecht. Wenn man Weltmeister im Fliegen ist und dann noch kein Podest im Weltcup hatte, muss man das schnell ändern", sagte der 26-Jährige. Für Freund war es der insgesamt elfte Weltcup-Sieg.

Zweitbester Deutscher war Markus Eisenbichler (350,4)), der im zweiten Durchgang noch von Platz vier auf neun zurückfiel.
Richard Freitag und Michael Neumayer belegten die Plätze elf und zwölf.

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Andreas Schauer gewinnt in Val Thorens

Skicross-Weltcup, Daniel Bohnacker auf Rang 4

Val Thorens (FRA) (09.01.2015) Wenige Tage vor Beginn der Weltmeisterschaften im österreichischen Kreischberg (15. bis 25. Januar) haben die deutschen Skicrosser ein Ausrufezeichen gesetzt.

Beim Weltcup in Val Thorens in den französischen Savoyen setzte sich Andreas Schauer aus Lenggries beim ersten Sieg seiner Karriere vor Frankreichs Olympiasieger und Weltmeister Jean Frederic Chapuis und dem Österreicher Johannes Rohrweck durch.

Daniel Bohnacker aus Gerhausen belegte nach einem Fahrfehler kurz vor Schluss Rang vier.

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Stefan Kraft gewinnt erstmals Tournee/ Severin Freund auf Platz 8

Wintersport / Vierschanzentournee

(06.01.2014) Stefan Kraft (AUT) hat die 63. Vierschanzentournee gewonnen und Österreich den siebten Gesamtsieg in Folge beschert. Dem 21-Jährigen genügte zum Abschluss in Bischofshofen ein dritter Rang, um seinen siegreichen Teamkollegen Michael Hayböck in Schach zu halten.

Richard Freitag landete zwei Tage nach seinem Sieg in Innsbruck als bester Deutscher auf dem sechsten Rang. Auch in der Gesamtwertung wurde der Sachse als bester DSV-Adler Sechster.

Kraft flog in seinem "Wohnzimmer" auf der Paul-Ausserleitner-Schanze vor den Augen seiner Familie auf 133,5 und 132,0 Meter und konnte seinen Vorsprung verteidigen.

Severin Freund verpasste erneut den angestrebten Podestplatz und musste sich unweit von Salzburg mit Rang acht begnügen, auch in der Endabrechnung wurde der Niederbayer Achter. Routinier Michael Neumayer zeigte einen ordentlichen Wettkampf und belohnte sich mit Rang zwölf. Stephan Leyhe wurde einen Tag nach seinem 23. Geburtstag 26., Marinus Kraus beendete die Tournee auf Platz 20.

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Team Sonnenschein überstrahlt alle

Bayerische Rodler dominieren in Königsee

Rodel-Olympiasieger Felix Loch hat mit einer beeindruckenden Vorstellung den Heim-Weltcup am Königssee gewonnen und damit sein jüngstes Formtief beendet. Der 25-Jährige vom RC Berchtesgaden deklassierte beim Sieg vor Vize-Weltmeister Andi Langenhan und Christopher Mazdzer die Konkurrenz, sein Vorsprung auf Rang zwei betrug mehr als sieben Zehntelsekunden. Zuletzt war der Gesamt-Führende Loch bei zwei Weltcups und der deutschen Meisterschaft im Dezember ohne Sieg geblieben. "Das war gewaltig", sagte Loch nach dem Zieleinlauf vor Hunderten Fans: "Vor allem der erste Lauf, so einen guten Durchgang habe ich hier schon lange nicht mehr erwischt. Es ist unglaublich vor dieser Kulisse und vor meinen Freunden zu gewinnen.

"Im Gesamt-Weltcup führt Loch mit 463 Zählern nun wieder deutlicher vor dem Südtiroler Dominik Fischnaller (366). Drittbester Deutscher war Julian von Schleinitz auf dem fünften Platz.

Olympiasiegerin Natalie Geisenberger (Miesbach) hatte schon am Samstag ihren beeindruckenden Lauf bestätigt. Die 26-Jährige gewann das Rennen auf ihrer Heimbahn mit mehr als drei Zehntelsekunden Vorsprung vor der Kanadierin Alex Gough, es war ihr vierter Einzelsieg im vierten Weltcup-Lauf. "Ich wollte den Leuten hier unbedingt einen Sieg schenken, die kommen ja nicht, um fünfte Plätze zu sehen", sagte Geisenberger im "ZDF" nach dem Sieg vor Hunderten Fans.

In der Gesamtwertung liegt Geisenberger mit nun 570 Zählern deutlich vor Tatjana Hüfner (390), die nur Fünfte wurde.

Zudem dominierten die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt auf ihrer Heimbahn. Die jahrelang so dominanten Doppelsitzer gewannen vor Toni Eggert/Sascha Benecken. Erst im Dezember hatten sie den Thüringern im Sprint-Wettbewerb von Calgary die erste Saison-Niederlage zugefügt. In der Weltcup-Gesamtwertung führen Eggert und Benecken (570) allerdings weiter vor den Konkurrenten (500).Quelle: Sport1.de

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Nicole Fessel überrascht mit Platz zwei

Skilangläuferin Nicole Fessel hat beim Weltcup im schweizerischen Davos für eine faustdicke Überraschung gesorgt.

Die 31-Jährige musste sich im Freistilrennen über zehn Kilometer nur Superstar Marit Björgen aus Norwegen geschlagen geben und sorgte auf Platz zwei für das beste Ergebnis ihrer Karriere. Im Ziel fehlten ganze 19,9 Sekunden auf die sechsmalige Olympiasiegerin, die in 24:57,7 Minuten ihren vierten Saisonsieg feierte. Fessel ließ prominente Namen wie die Norwegerinnen Heidi Weng (3.) und Therese Johaug (6.) hinter sich und sorgte für das beste Ergebnis einer Nicht-Norwegerin in diesem Winter.Ebenfalls stark präsentierte sich Claudia Nystad als starke Fünfte. Nystad hatte im März 2009 für den bislang letzten Weltcupsieg einer deutschen Skilangläuferin gesorgt.Fessel und Nystad erfüllten damit wie zuvor schon Denise Herrmann, Stefanie Böhler und Hanna Kolb auch die Norm für die WM Ende Februar im schwedischen Falun.

Aus: Sport1.de

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Nguyen wechselt nach Unterhaching

Auf der Suche nach der optimalen Lösung

Der zweifache Silbermedaillengewinner Marcel Nguyen hat seinen Vertrag beim deutschen Mannschafts-Meister MTV Stuttgart aufgelöst und sich damit auch von seinem Trainer Waleri Belenki getrennt.Wie das Management des Olympia-Zweiten am Dienstag bekannt gab, wird der 27-Jährige nach überstandenem Kreuzbandriss wieder für seinen Heimatverein TSV Unterhaching an die Geräte gehen. In der Bundesliga turnt Nguyen künftig für die KTV Straubenhardt."Ich habe nach einer Lösung für mich gesucht, bei der ich alle Dinge für mich optimal zusammenführen kann", sagte Nguyen, der parallel zu seinem Reha-Programm ein BWL-Studium an der LMU München aufgenommen hat.Die Knieverletzung hatte der Halb-Vietnamese im September erlitten, Nguyen hofft auf ein Comeback bei den Weltmeisterschaften im Oktober 2015 in Glasgow.Quelle: Sport1.de

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Vicky überrascht in Val d'Isère

Viktoria Rebensburg überraschende Zweite bei Abfahrt

Viktoria Rebensburg aus Kreuth hat bei der Abfahrt im französischen Val d'Isère für eine Überraschung gesorgt, Lindsey Vonn konnte sie allerdings nicht schlagen.Die 25-Jährige belegte beim 61. Weltcup-Sieg der US-Amerikanerin, die ihre Ausnahmestellung im alpinen Ski-Weltcup erneut eindrucksvoll unter Beweis stellte, einen starken zweiten Platz.Für die Riesenslalom-Spezialistin, die sich in den Speed-Disziplinen immer wohler fühlt, war es in der Abfahrt das beste Ergebnis ihrer Karriere.Rebensburg lag in 1:44,66 Sekunden zeitgleich mit der Österreicherin Elisabeth Görgl nur 0,19 Sekunden hinter Vonn (1:44,47).

Aus: Sport1.de

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Nach Sturz: Luitz droht das WM-Aus

Stefan Luitz droht das Aus bei der WM im US-Bundesstaat Colorado (2. bis 15. Februar).

Der 22-Jährige aus Bolsterang zog sich beim einem Sturz im Slalomtraining am Donnerstag in Pfelders/Italien eine schwere Muskelverletzung im Oberschenkel zu und muss sechs bis acht Wochen pausieren."Ich habe eingefädelt, die Bindung hat ausgelöst, und dann bin ich mit dem Knie auf die Kante des Skis gefallen", sagte Luitz, der sich den mittleren Oberschenkelmuskel im rechten Bein durchtrennt hatte. Die Erstversorgung erfolgte im Krankenhaus Meran. Anschließend wurde Luitz via Helikopter in die Unfallklinik nach Murnau geflogen, wo eine weitere MRT-Untersuchung durchgeführt wurde. Diese zeigte keine weiteren Folgeschäden."Die Verletzung und der damit verbundene Ausfall ärgern mich sehr. Auf der anderen Seite aber hatte ich nach Aussage der Ärtzte Glück im Unglück. Ich werde mich jetzt auf meine Rehabilitation konzentrieren, um möglichst schnell wieder Rennen fahren zu können", sagte Luitz. Zuletzt hatte er beim Riesenlalom-Weltcup im schwedischen Are mit dem dritten Platz überzeugt.
Quelle: Sport1.de

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Snowboard: Anke Karstens Fünfte beim Saisonauftakt

Drei deutsche Snowboarder lösen WM-Ticket

Carezza (ITA) (SVD, 16.12.2014) Zwar haben die deutschen Raceboarder beim Saisonauftakt des FIS Alpine Snowboard Weltcups im italienischen Carezza die Podestplätze verpasst, doch zwei Top-10-Platzierungen und insgesamt drei gelöste WM-Tickets stimmten die Mannschaft von Snowboard Germany am Ende doch noch versöhnlich.

Bei aufgrund von Schneefall und Nebel widrigen Bedingungen unterstrich Anke Karstens (Aschau, 29 Jahre), der am Karerpass bereits zwei Mal der Sprung aufs Treppchen gelungen war, im Parallel Riesenslalom (Single-Run-Format) ihre gute Form mit Platz fünf.

Selina Jörg (Sonthofen, 26) als Sechste sowie Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 27) als 13ter erfüllten ebenfalls als Finalisten das Qualifikationskriterium für die im Januar am Kreischberg, Österreich, stattfindende Weltmeisterschaft (1x Top-16 Weltcup).

Dementsprechend fiel das Fazit bei der bestplatzierten Deutschen Karstens aus: „Ich bin zufrieden“, sagte die Olympiazweite von Sochi (PSL) nach dem ersten Wettbewerb des Winters. „Das ist ein guter Start. Ich habe zwar noch Luft nach oben, aber wir haben bereits übermorgen den zweiten Weltcup.“

Für den Parallel Slalom im österreichischen Montafon ist auch Bundestrainer Andreas Scheid optimistisch: „Zunächst muss man sagen, dass es trotz der widrigen Bedingungen ein Topp-Rennen war. Die Veranstalter haben eine sehr gute Piste hingestellt. Zwar bin ich mit dem Ergebnis natürlich nicht super zufrieden, aber es war gut zu sehen, dass sich wirklich alle voll reingehängt und sich etwas zugetraut haben. Darauf können wir aufbauen.“

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Ski alpin: Felix Neureuther verpasst Sieg knapp

Eine Zehntel fehlt zu Platz 1

Are (SWE) (14.12.2014) Felix Neureuther hat seinen zehnten Weltcup-Sieg knapp verpasst.
Der 30 Jahre alte Ski-Rennläufer aus Partenkirchen belegte beim Slalom im schwedischen Are hinter dem Österreicher Marcel Hirscher (1:40,37 Minuten) einen ausgezeichneten zweiten Platz.

Neureuther, der nach dem ersten Lauf noch geführt hatte, lag 0,10 Sekunden zurück.

Fritz Dopfer (Garmisch) fuhr mit 1,16 Sekunden Rückstand auf Rang sieben.

Linus Strasser (München) war im ersten Lauf ausgeschieden, Philipp Schmid (Oberstaufen/37.) verpasste das Finale der besten 30.

"Natürlich will man gewinnen, wenn man nach dem ersten Durchgang führt. Aber es ist trotzdem ein super Tag für mich", sagte Neureuther im "ZDF".
Er sei im zweiten Durchgang "nicht mehr so richtig ins Fahren gekommen. Da war ich nicht mehr ganz so locker. Das war ein brutaler Kampf."

Dabei war Neureuthers Start wegen anhaltender Rückenprobleme nach seinem Ausscheiden im Riesenslalom am Freitag fraglich gewesen.

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Rodeln: Erster Saisonsieg für Wendl/Arlt

Auch Geisenberger gewinnt

Calgary (CAN) (bsd/13.12.2014) Olympiasieger Felix Loch wird Zweiter beim dritten Saisonweltcup der Rennrodler im Canada Olympic Park. Geschlagen wurde der Berchtesgadener nur von einem, der an diesem Tag Geschichte schrieb: Der 30-jährige Kanadier Sam Edney sorgte in seiner Heimatstadt Calgary für den ersten kanadischen Herren-Erfolg im Viessmann-Weltcup überhaupt.

Der dreimalige Olympiasieger Felix Loch (2010 im Einsitzer und 2014 im Einzel und Team) führt in der Gesamtwertung des Viessmann-Weltcups mit 363 Punkten vor dem Italiener Dominik Fischnaller (336 Punkte) und dem Österreicher Wolfgang Kindl (265 P.).

Im Teambewerb lief es für ihn dann allerdings nicht nach Wunsch, er belegte nur Rang 14.

In diesem Sprint Weltcup rodelten Tobias Wendl und Tobias Arlt der Konkurrenz auf und davon und siegten vor ihren Teamkollegen Toni Eggert/Sascha Benecken, die sich im Einzelbewerb durchsetzten.

Bei den Damen gewann die Kanadierin Alex Gough vor der Amerikanerin Erin Hamlin. Dritte wurde die Siegerin der Einzel-Disziplin Natalie Geisenberger (RRT Miesbach).

Die Rennen des Sprint-Weltcups bilden in dieser Saison bei drei Weltcup-Stationen den Abschluss des Wochenendes und fließen in die Gesamtwertungen ein. Die Entscheidung fällt immer in einem Lauf, die Zeitmessung beginnt mit fliegendem Start frühestens nach 100 Metern. Die 15 besten Rennrodler der jeweiligen Weltcup-Ranliste sind startberechtigt beim Sprint-Weltcup. Nach Calgary (CAN) ist nur noch Altenberg (GER) Austragungsort dieses neuen Sprint Weltcups.

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Skicross: Erster Weltcup der Saison

Schauer/Zacher verpassen das Podium

Nakiska (CAN) (07.12.2014) Die deutschen Skicrosser Andreas Schauer (Lenggries) als Sechster und Heidi Zacher (Bad Tölz) als Siebte haben beim Weltcup-Auftakt im kanadischen Nakiska das Podest verfehlt.

Schauer scheiterte beim Sieg des Österreichers Thomas Zangerl in seinem Halbfinale, ebenso wie Zacher im Frauen-Wettbewerb, den Lokalmatadorin Marielle Thompson gewann.

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Rodeln: Natalie Geisenberger erneut das Maß aller Dinge

US-Rodlerin Hamlin verhindert 3-fach Erfolg der Deutschen

Lake Placid (USA) (bsd/06.12.2014) Die Olympiasiegerin Natalie Geisenberger (ASV Miesbach) gibt beim zweiten Weltcup-Rennen der Saison erneut den Ton an. Nach ihrem Doppelerfolg beim Saisonauftakt in Innsbruck-Igls in der Einzel- sowie Sprintentscheidung, holte sich die 26-jährige Miesbacherin am Samstag, 6. Dezember, auf der anspruchsvollen Bahn am Fuße des Mount Hoevenberg in Lake Placid, ihren bereits dritten Sieg in der nacholympischen Saison.

Die 26-jährige Dominatorin der beiden letzten Jahre verwies mit einer Gesamtzeit von 1:28,173 Sekunden und zweimal Laufbestzeit die US-Amerikanerin Erin Hamlin auf den zweiten Platz und holte sich damit ihren 26. Einzelsieg. Mit + 0,649 Sekunden Rückstand rettete sich Tatjana Hüfner (BRC 05 Friedrichroda) mit Platz drei noch auf das Podest, vor ihrer Teamkollegin Anke Wischnewski, die Platz vier belegte (WSC Erzgebirge Oberwiesental / + 0,772 Sekunden).

Natalie Geisenberger freute sich über den dritten Sieg in Folge: "Das ist ein super Saisonauftakt und zeigt, dass ich auf ganz unterschiedlichen Bahnen gewinnen kann. Es lief auch im Training schon sehr gut hier. So dürfte es nach meinem Geschmack weiter gehen."

Im Doppelsitzer rodelten die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee) rodelten mit sechsundreißig Hundertstelsekunden Rückstand auf Rang zwei, während es im Einsitzer für Felix Loch diesmal nicht nach Wunsch lief. Er kam nicht über den sechsten Rang hinaus (+ 1.195 Sekunden).

Im der abschließenden Teamstaffel wurden die deutschen Rennrodler ihrer Favoritenrolle gerecht und stellten beim ersten Mannschaftsrennen des WM-Winters mit den Olympiasiegern Felix Loch (Berchtesgaden), Natalie Geisenberger (Miesbach) und dem Doppelsitzer Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) einen Bahnrekord auf und siegte deutlich vor Italien (0,660 Sekunden zurück).

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Evi Sachenbacher-Stehle beendet ihre Karriere

"..es ist zu spät für die Saison..."

(30.11.2014) Evi Sachenbacher-Stehle beendet ihre Karriere. Dies bestätigte die Biathletin und zweifache Langlauf-Olympiasiegerin.

"Mich haben die letzten Monate unheimlich viel Kraft gekostet. Man ist menschlich auch nicht immer ganz gut mit mir umgegangen. Und ich habe meine Schlüsse daraus gezogen. Ich fühle mich im Moment nicht in der Lage, den Winter so zu bestreiten, dass es meinen Ansprüchen gerecht wird. Und deswegen habe ich mich dazu entschlossen, dass ich meine aktive Karriere beenden werde", sagte Sachenbacher-Stehle.

Die zweifache Olympiasiegerin und Staffel-Weltmeisterin von 2003 war bei den Winterspielen in Sotschi im Februar nach Platz vier im Massenstartrennen positiv auf die unerlaubte Stimulanz Methylhexanamin getestet worden. Sachenbacher-Stehle erklärte den Dopingbefund mit der unbewussten Einnahme eines verunreinigten Teepulvers.

Der Biathlon-Weltverband IBU hatte die Athletin für zwei Jahre gesperrt, Sachenbacher-Stehle war vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne gezogen. Dieser folgte offensichtlich der Argumentation der 34-Jährigen aus Reit im Winkl und reduzierte die Sperre am 14. November auf sechs Monate. Sachenbacher-Stehle wäre somit ab sofort wieder startberechtigt gewesen.

"Das Allererste waren Freudentränen (nach dem CAS Urteil, Anm.d.Red.), weil ich's überhaupt nicht habe glauben können, dass die Sperre in dem Moment schon vorbei war. Und die Frage: Warum so spät? Warum hat das jetzt so lange gedauert, bis dieses Urteil fällt? Oder bis man dieses Urteil hat. Wenn ich das Urteil schon im Mai gehabt hätte, dann wäre sicher einiges ganz anders gelaufen. Und dann hätte meine Entscheidung sicher auch ganz anders ausgeschaut", so Sachenbacher-Stehle: "Aber jetzt ist November, es ist zu spät für die Saison und deswegen ist meine Entscheidung auch so ausgefallen."

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Rodeln: Siege für Geisenberger und Loch

Wendl/Arlt auf Platz 4

Igls (AUT) (bsd/29/30.11.2014) Die deutschen Rennrodler starteten erfolgreich in die Weltcups der neuen Saison.
Natalie Geisenberger (ASV Miesbach) startete nach ihrem Olympiasieg von Sochi und dem Gewinn der Weltcup-Gesamtwertung 2014 auch in der neuen Saison wieder mit einem Auftakt-Sieg: Beim ersten Viessmann Weltcup der Saison im österreichischen Innsbruck/Igls war die Weltmeisterin und Olympiasiegerin nicht zu schlagen.

Beim insgesamt 24. Weltcup-Erfolg ihrer Laufbahn führte die Dominatorin der beiden letzten Jahre, als sie jeweils mit sechs Siegen im Weltcup die Gesamtwertung sowie zweimal Olympia-Gold (Einzel & Team) und den WM-Titel gewinnen konnte, die deutschen Rennrodel-Damen auf der Olympiabahn von 1976 zu einem überragenden Vierfacherfolg. Mit einer Gesamtzeit von 1:19.822 Minuten verwies die 26-jährige Miesbacherin mit zweimal Laufbestzeit ihre Teamkolleginnen Dajana Eitberger (RC Ilmenau/1:20.031) und Tatjana Hüfner (BRC 05 Friedrichroda/1:20.040) auf die weiteren Podestplätze.

Auch Überflieger Felix Loch fuhr am Sonntag der Konkurrenz auf und davon.

Nach dem Karriereende der Altstars Armin Zöggeler und Albert Demtschenko hielt der dreifache Olympiasieger Felix Loch die Konkurrenz gleich zum Weltcup-Auftakt wieder in Schach. Zum fünften Mal in Folge fuhr der viermalige Weltmeister Loch auf der Bahn am Fuße des Patscherkofels an die Spitze. Mit einer Siegerzeit von 1:40.428 und dreizehn Hundertstelsekunden Vorsprung verwies der 25-jährige Berchtesgadener den Südtiroler Dominik Fischnaller, der Bestzeit im zweiten Rennlauf fuhr, und seinen deutschen Kollegen Andi Langenhan (RC Zella-Mehlis/ + 0,201 Sekunden) auf die Plätze zwei und drei.

Der 23-jährige Julian von Schleinitz (WSV Königssee) landete als drittbester Deutscher mit einem kleinen Patzer im unteren Streckenabschnitt auf einem guten sechsten Platz (+ 0,493 Sekunden).

Im Doppelsitzer-Bewerb verpassten die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee/1:19.860 Min.) um eine Hundertstelsekunde das Podest und landeten auf dem vierten Rang. Eggert/Benecken freuten sich über den insgesamt fünften Weltcup-Sieg ihrer noch jungen Karriere. Im Jahr zuvor hatten die Beiden ebenfalls den Weltcup in Igls gewonnen. Das dritte deutsche Doppel mit Robin Geueke/David Gamm (BSC Winterberg) landete nach einem verpatzten ersten Lauf auf dem achten Rang (1:20.143 Min.).

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Skisprung: Wellinger stürzt, Freund Dritter

Markus Eisenbichler wird Elfter

Kuusamo (FIN) (29.11.2014) Überschattet vom schweren Sturz seines Teamkollegen Andreas Wellinger ist Skiflug-Weltmeister Severin Freund beim zweiten Weltcup-Springen im finnischen Kuusamo auf dem Podest gelandet.

Beim Doppelsieg der Routiniers Simon Ammann (Schweiz) und Noriaki Kasai (Japan) wurde der 26 Jahre alte Freund als bester DSV-Adler Dritter.

Für bange Minuten sorgte dagegen Wellinger. Der 19 Jahre alte Teamolympiasieger aus Ruhpolding hatte im ersten Durchgang bei schwierigen Bedingungen kurz nach dem Absprung die Kontrolle über seine Ski verloren, war aus großer Höhe auf den Vorbau der Schanze geknallt und den Hang hinabgerutscht.

Im Springen, das nach einer kurzen Pause fortgesetzt worden war, landeten schließlich der bereits 42 Jahre alte Kasai und der viermalige Olympiasieger Ammann, der bereits am Vortag gesiegt hatte, punktgleich mit 272,2 Zählern auf Platz eins.

Freund kam nach Sprüngen auf 135,0 und 137,5 m auf 268,7 Zähler und verbesserte sich von Platz sieben nach dem ersten Durchgang deutlich.

Aufsteiger Markus Eisenbichler überzeugte nach einem starken zweiten Sprung als Elfter (244,5), Marinus Kraus landete auf Rang 16 (227,0), Richard Freitag wurde 19. (220,2), Routinier Michael Neumayer kam auf Platz 23 (206,5), und Andreas Wank wurde 26. (193,4).

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Skisprungweltcup: Glänzender Auftakt für bayerische Springer

Mannschaftssieg und Podestplatz im Einzel

Klingenthal (GER) (22./23.11.2014) Die deutschen Skispringer sind mit einem Erfolg in den WM-Winter gestartet. 278 Tage nach dem Triumph bei den Olympischen Spielen in Sotschi gewannen die drei Bayern Severin Freund, Andreas Wellinger, Debutant Markus Eisenbichler und Richard Freitag den Team-Weltcup in Klingenthal deutlich. Mit 1098,0 Punkten landete das DSV-Quartett klar vor Japan (1068,9) und Norwegen (1061,2).

"Das war wirklich fantastisch. Alle vier sind entfesselt gesprungen. Es gibt keinen, den ich hervorheben kann", sagte Bundestrainer Werner Schuster. Auch Eisenbichler, dem mit 142 Metern der weiteste Sprung eines Deutschen gelang, war nach dem ersten Team-Weltcup seiner Karriere glücklich: "Als ich vom Vorbau weg war, habe ich gemerkt: Jetzt geht es richtig ab. Das war geil."

Vor etwa 7500 Zuschauern in der Vogtland-Arena zeigten die DSV-Springer nahezu keine Schwächen. Nach dem ersten Durchgang lag das Team von Bundestrainer Schuster nur 0,4 Punkte hinter dem Olympia-Dritten Japan auf Platz zwei. Eisenbichler brachte das deutsche Team mit seinem 142-Meter-Sprung gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs in Führung, die das Team anschließend nicht mehr aus der Hand gab.

Zum Auftakt des Skisprung-Weltcups im Einzel schaffte es Andreas Wellinger auf das Podest. Der 19-Jährige kam am Sonntag mit Weiten von 140 und 133,5 Meter auf den dritten Platz.
Den Sieg sicherte sich der Tscheche Roman Koudelka vor Stefan Kraft aus Österreich.

Markus Eisenbichler als Achter mit 138,5 und 129 Metern und Richard Freitag auf Rang zehn mit 136,5 und 126 Metern komplettierten das gute deutsche Abschneiden.
Skiflug-Weltmeister Severin Freund wurde 16., Marinus Kraus belegte Rang 20. Für Michael Neumayer reichte es nur zum 28. Platz.

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Ski Alpin - Neureuther mit tollem Comeback

Platz 3 im Slalom von Levi

Levi (FIN) (16.11.2014) Slalom-Vizeweltmeister Felix Neureuther hat bei seiner Rückkehr in den Ski-Weltcup sofort wieder seine Klasse eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Nachdem er den Saisonauftakt in Sölden noch verpasste, glänzte er im ersten Slalom des WM-Winters im finnischen Levi mit dem dritten Platz. Der Sieg ging an Henrik Kristoffersen (Norwegen), der Marcel Hirscher (Österreich) noch übertrumpfen konnte.

Hirscher hatte nach dem ersten Lauf noch knapp geführt, doch mit der Bestzeit im Finale zog Kristoffersen noch vorbei und siegte mit 0,12 Sekunde Vorsprung. Der Rückstand von Neureuther betrug dann schon deutliche 1,31 Sekunden - doch mit der drittbesten Zeit im 2. Durchgang kämpfte sich der DSV-Vorzeigeathlet noch von Platz acht nach vorne.

Mit dem dritten Rang hat der Partenkirchener ein Loch in seiner persönlichen Erfolgsbilanz geschlossen. Bisher war der 30-Jährige beim inzwischen schon traditionellen Auftakt in die Slalomsaison in Nordfinnland noch nie auf das Podium gefahren. Rang sieben 2012 war bisher das beste Ergebnis für den 30-Jährigen in Levi.

Teamkollege Fritz Dopfer, in Sölden noch auf dem Podium, wurde Sechster. Philipp Schmid beeindruckte mit dem 14. Rang. Durch das Ergebnis von Schmid gewann der Deutsche Skiverband (DSV) einen weiteren Startplatz für den nächsten Slalom in Val d’Isère hinzu.

Hirscher führt nach zwei Rennen mit 180 Punkten den Gesamtweltcup vor Dopfer (120) und Kristoffersen (100) an.

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Rodeln/Skeleton: Zwei Brüder im Weltcupaufgebot

Kilian und Julian von Schleinitz für Weltcups nominiert

(16.11.2014) Bei den Ausscheidungsrennen und Nominierungen für die ersten Rodel- und Skeletonweltcups der Saison gab es aus bayerischer Sicht zwei zusätzliche Startplatze.

Im Skeleton wurde aus bayerischer Sicht neben Anja Selbach auch Kilian von Schleinitz für die Weltcupserie nominiert, im Rodeln schaffte neben den vorher gesetzten Olympiasiegern Natalie Geisenberger (ASV Miesbach), Felix Loch (RC Berchtesgaden), Tobias Wendl und Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee) auch dessen Bruder Julian von Schleinitz die Qualfikation für die ersten drei Weltcups  der Saison.

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Yakult Aktiv-Ratgeber

Die Aktiv-Tipps sind online

Nun sind alle Tipps des Yakult Aktiv-Ratgebers auch im Internet zu finden – insgesamt über 50 konkrete Tipps, wie jedermann aktiv durch die kalte Jahreszeit kommt.  Zu finden unter:  www.yakult.de/aktiv-ratgeber

Auch per Mail erhältlich: Der Yakult Aktiv-Tipp der Woche!

Mit diesem speziellen Service, den man abonnieren kann, bekommen die Abonnenten immer Freitags per E-Mail neue Informationen und Ideen. Dies soll vor allem motivieren (!) und helfen, dran zu bleiben. Anmeldung unter: http://yakult.de/yakult-aktiv-tipp-der-woche-abonnieren/

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Neues Projekt des Olympiastützpunktes Bayern und der Synergy Systems

Datenbank zur Evaluation der Eliteschulen des Sports in Bayern

Bensheim/München, (16.10.2014) In Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst hat der Olympiastützpunkt Bayern mit seinem Partner Synergy Systems GmbH in München eine neuartige onlinebasierte Datenbank entwickelt. Mit deren Hilfe ist es den beteiligten Institutionen jetzt möglich, die betreuten Sportlerinnen und Sportler mit allen für die zukünftige Vereinbarkeit von Schule und Sport nötigen Kriterien einheitlich zu erfassen und effizient zu bearbeiten. Somit ist ein hochwertiges Instrument zur wissenschaftlichen Evaluation und Qualitätskontrolle und zur Sicherung der Eliteschulen des Sports in Bayern entstanden.

Eliteschulen des Sports sind besondere Schulen im Umfeld der Olympiastützpunkte, die sportlich talentierte Kinder und Jugendliche unter dem Leitsatz "Olympiasieger werden und den Schulabschluss schaffen“ fördern.

Ihre Aufgaben sind schulische Bildung und sportliches Training parallel zu gewährleisten, sodass beide Bereiche möglichst erfolgreich absolviert werden. Die Sportlerinnen und Sportler werden in der Regel in eigens eingerichteten Klassen unterrichtet. Schule und Training werden eng aufeinander abgestimmt. In Bayern existieren vier durch den Deutschen Olympischen Sportbund anerkannte Eliteschulen des Sports. In Berchtesgaden und Oberstdorf liegt der sportliche Schwerpunkt der Eliteschulen auf den Disziplinen des Wintersports, in Nürnberg und München werden die Talente des Sommersports gefördert.

Alle bayerischen Medaillengewinner bei den Olympischen Spielen in Sotschi 2014 haben eine Eliteschule des Sports besucht. Die Messlatte für zukünftige Herausforderungen an die Eliteschulen des Sports liegt also hoch. Das neue gemeinsame Projekt* des Olympiastützpunktes Bayern und der Firma Synergy Systems wird seinen Beitrag zur Sicherung der Qualität dieser einzigartigen Einrichtungen im Hochleistungssport beisteuern.

Bisherige gemeinsame Projekte:
•    Videodatenbank für Kanuslalom mit erfolgreichem Einsatz während der Olympischen Spiele von Peking 2008.
•    Datenbank zur Auswertung der spezifischen Leistungstests im Bereich der Nationalmannschaften Eishockey Damen und Herren.

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NÜRNBERGER Versicherungsgruppe neuer Partner der Bayerischen Sportstiftung

Ganzheitlicher Ansatz der Förderung

Im Rahmen der Pressekonferenz zur "Faszination Pferd" gaben die NÜRNBERGER Versicherungsgruppe und die Bayerische Sportstiftung in Nürnberg ihre Zusammenarbeit bekannt.

Hans-Peter Schmidt, der Aufsichtsratsvorsitzende der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, begrüßte die Zusammenarbeit und hob hervor: „Die Maxime „heute schon an morgen denken“, die der Philosophie unseres Unternehmens zugrunde liegt, ist auch im Spitzensport von Bedeutung. Ohne die kontinuierliche und ganzheitliche Förderung ambitionierter Nachwuchsleistungssportler werden Erfolge bayerischer Akteure bei internationalen Großveranstaltungen dauerhaft nur schwer zu realisieren sein.“

Und weiter: „Der Grundstein für eine erfolgreiche sportliche und außersportliche Zukunft liegt für uns in einer fundierten Ausbildung der Athleten. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, die an dualen Karrierewegen orientierte Arbeit der Bayerischen Sportstiftung zu unterstützen.“

Sichtlich erfreut zeigte sich Jörg Ammon, stellvertretender Vorsitzender der Bayerischen Sportstiftung: „Starke Partner für einen erfolgreichen Nachwuchsleistungssport in Bayern – das ist der Bayerischen Sportstiftung ein Anliegen. Daher ist die Kooperation mit der NÜRNBERGER ein weiterer wichtiger Schritt in diese Richtung. Die Talente von heute sind die Sieger von morgen. Der Bayerischen Sportstiftung ist es ein Anliegen, das Spitzensportland Bayern langfristig zu entwickeln und auszubauen.“

Als neue Botschafterin der Bayerischen Sportstiftung konnte die international erfolgreiche Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndl gewonnen werden. Die sympathische Oberbayerin setzt sich gemeinsam mit der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe dafür ein, die individuelle Betreuung von Nachwuchsleistungssportlern über die Stiftung noch bekannter zu machen.

"Wir sehen unser Engagement als Teil unserer sozialen Verantwortung. Es ist uns ein Anliegen, vielfältig interessierte und motivierte Talente auf die mannigfaltigen Anforderungen der modernen Sport- und Berufswelt vorzubereiten. Der Ansatz der Bayerischen Sportstiftung hat uns überzeugt“, betonte Hans-Peter Schmidt am Ende der Pressekonferenz.

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Rad-WM

Lisa Brennauer gewinnt Silber im Straßenrennen

Ponferrada (ESP) (BDR, 27.09.2014) Mit einer grandiosen Mannschaftsleistung haben sich die deutschen Frauen bei den Straßen-Weltmeisterschaften in Ponferrada die Silbermedaille erkämpft. Lisa Brennauer spurtete im Finale einer Spitzengruppe nach 127 km um den Titel und unterlag nur hauchdünn der Französin Pauline Ferrand-Prevot.
Nach der perfekten Vorarbeit von Claudia Lichtenberg, die eine Verfolgergruppe mit Brennauer an die Spitze führte, sprintete die Allgäuerin zu Silber.

Lisa Brennauer: "Ich bin überglücklich, dass ich nach Gold im Zeitfahren nun auch noch Silber gewonne habe. Danke an mein Team, dass sich für mich bis zur Erschöpfung aufgeopfert hat. Das ist einfach meine Woche. Im Ziel war es war sehr knapp. Ich wusste zunächst nicht, ob ich Erste, Zweite, Dritte oder Vierte war."

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Radsport - Weltmeisterschaften

WM Gold für Lisa Brennauer

Ponferrada (ESP) (23.09.2014) Lisa Brennauer (26) hat bei der Straßenrad-WM im spanischen Ponferrada im Einzelzeitfahren der Frauen die Goldmedaille für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) errungen.

Die deutsche Meisterin aus Kempten setzte sich nach 29,5 Kilometern in 38:48,16 Minuten vor der Ukrainerin Anna Solowej und der Amerikanerin Evely Stevens durch.

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Weltmeisterschaften Schießen

WM-Silber für deutsche Gewehr-Junioren mit zwei bayerischen Startern

Granada (ESP) (DSchB, 19.09.2014) Am letzten Tag der 51. Weltmeisterschaften Sportschießen in Granada (Spanien) erzielten die deutschen Gewehr-Junioren im Wettbewerb Freie Waffe mit 3483 Ringen die Silbermedaille mit der Mannschaft.

In der Besetzung André Link (Mundelsheim) und den beiden bayerischen Schützen Johannes Früh (Langfurth) und Maxi Dallinger (Lengdorf) mussten sie nur Frankreich den Vortritt lassen, das mit 3498 Ringen neuer Weltmeister wurde. Den dritten Rang belegte die Schweiz mit 3478 Ringen.

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Weltmeisterschaften Schießen

Gold für Juniorinnen-Mannschaft mit zwei bayerischen Starterinnen

Granada (ESP) (DSchB, 18.09.2014) Mit 1736 Ringen gewann das DSB-Trio der Juniorinnen im Wettbewerb Sportgewehr bei den 51. Weltmeisterschaften Sportschießen in Granada (Spanien) die Goldmedaille im Teamwettbewerb.

In der Besetzung Selina Gschwandtner (Reischach), Nina-Laura Kreutzer (Bad Berneck) und Jolyn Beer (Hannover) verwiesen die deutschen Schützinnen bei der einzigen Entscheidung des Tages die jungen Schweizerinnen mit 1735 Zählern auf den Silberrang. Dritter wurde das Team aus China, das mit 1731 Ringen die Bronzemedaille gewann.

Im Einzelwettbewerb gewann Selina Gschwandtner die Bronzemedaille. Mit 443,2 Ringen musste sie nur der neuen Weltmeisterin Ruijiao Pei (China), die mit 455,8 Ringen einen neuen Juniorenweltrekord aufstellte, und Nina Christen (Schweiz), die mit 453,8 Ringen im Finale die Silbermedaille gewann, den Vortritt lassen. Im Vorkampf hatte die junge Bayerin 581 Ringe erzielt und ging mit dieser Leistung als Dritte in die Endrunde um die Medaillen.

Nina-Laura Kreutzer erreichte ebenfalls das Finale. Mit 580 Zählern kam sie aus der Qualifikation. Im Finale lag sie als die Ausscheidung begann zunächst sogar an zweiter Stelle hinter der Chinesin, konnte diesen Rang jedoch nicht halten und musste nach einer 9,6 und einer anschließenden 8,2 das Feld mit insgesamt 421,9 Ringe als Fünfte verlassen.

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Kanuslalom: Sideris Tasiadis verzichtet auf WM-Teilnahme

Augsburger Junioren-Weltmeister Florian Breuer nachnominiert

Der Augsburger Sideris Tasiadis verzichtet bei den  Titelkämpfen im US-Bundesstaat Maryland aus privaten Gründen auf einen Start im Canadier-Einer, teilte der Deutsche Kanu-Verband mit.
Zuletzt war seine Freundin Claudia Bär, ebenfalls langjährige deutsche Spitzenpaddlerin, schwer erkrankt.

Ersetzt wird Tasiadis auf dem Deep Creek Lake in der Nähe des US-Städtchens McHenry nun von Junioren-Weltmeister Florian Breuer, da der nominelle erste Ersatzmann Nico Bettge verletzt passen muss.
„In dieser Ausnahmesituation der Absage des ersten qualifizierten Sportlers und dem verletzungsbedingten Ausfall des nominellen Ersatzfahrers Nico Bettge meldet der DKV zur Wahrung der Medaillenchancen im Teamwettbewerb der Herren im C1 Florian Breuer nach. Ausschlaggebend für die Nominierung war die Betrachtung der nationalen und internationalen Wettkampfleistungen aller in Frage kommenden Sportler in der Saison 2014“, sagte DKV-Cheftrainer Michael Trummer.

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Mannschafts-Gold und Weltrekord für deutsche Sportgewehrschützinnen

Und Alexander Kindig wird Junioren-Weltmeister mit der Luftpistole

Granada (ESP) (DSchB, 11.09.2014) Die deutschen Schützinnen mit dem Sportgewehr haben bei den 51. Weltmeisterschaften in Granada (Spanien) den Mannschaftswettbewerb gewonnen und damit eine weitere Medaille für den DSB geholt. In der Besetzung Barbara Engleder (Triftern), Eva Rösken (geb. Friedel/Ehrenkirchen) und Beate Gauß (Odenheim) erzielten sie mit 1750 Ringen einen neuen Weltrekord.
Das DSB-Trio um Bundestrainer Claus-Dieter Roth verbesserte damit die alte Bestleistung, die das Team aus China bei den Weltmeisterschaften 2010 in München erzielt hatte gleich um zehn Ringe und Barbara Engleder holte ihren zweiten Titel bei dieser WM.

Beate Gauß erzielte mit 587 Ringen die Bestleistung in der Elimination, die als Grundlage für den Mannschaftswettbewerb gilt. Barbara Engleder kam auf 582 Ringen nach den drei Positionen Kniend, Liegend und Stehend und Eva Rösken machte die Glanzleistung der deutschen Damen perfekt.

Zweiter wurde China mit 1738 Ringen vor Südkorea, dessen Schützinnen mit 1735 Ringen die Bronzemedaille gewannen.


Die erste Goldmedaille in einem Einzelwettbewerb holte sich bei den Weltmeisterschaften Sportschießen in Granada Alexander Kindig (Burgau) im Wettbewerb Luftpistole der Junioren. Der junge Nachwuchsschütze des DSB bezwang in einem höchstspannenden Finale mit 199,1 Ringen Boram Choe (Südkorea), der mit 198,7 Ringen Silber gewann. Dritter wurde Lauris Strautmanis (Lettland) mit 177,8 Ringen.

Im Finale lag der Bayer nach den ersten zwei Drei-Schuss-Serien knapp mit einem Zehntelring hinter dem Südkoreaner. Mit einer glänzenden 10,7 erstürmte er die Spitze, die er kurz darauf mit 1,9 Ringen Vorsprung innehatte.

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Schießen: WM in in Granada (Spanien)

Bronze für Sonja Pfeilschifter

Granada (ESP) (DSchB, 09.09.2014) Sonja Pfeilschifter verabschiedete sich mit der Bronzemedaille im Einzel und einem gewonnenen Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Rio 2016 nach großartiger Karriere aus der Nationalmannschaft, Barbara Engleder wurde Siebte.

Neue Weltmeisterin wurde Petra Zublasing (Italien) mit 207,1 Ringen. Die Südtirolerin überholte im drittletzten Schuss des Finales Siling Yi (China) und verwies die Chinesin mit 206,8 Ringen auf den Silberplatz.

„Diese Bronzemedaille fühlt sich wie Gold an“, bilanzierte die vielfache Welt- und Europameisterin ihren letzten Wettkampf im Dress der Nationalmannschaft des DSB, „ich hatte heute die Medaille nicht fest im Visier, ich wollte einfach nur einen guten Wettkampf schießen und dies ist mir gelungen. Es ist ein schönes Ende meiner langen internationalen Karriere, es ist einfach großartig. Ein bisschen Wehmut ist natürlich dabei, doch ich hätte nach dieser Saison sowieso aufgehört. Ich hatte eine lange schöne Zeit mit der Nationalmannschaft und das es jetzt so erfolgreich endet, ist für mich einfach toll.“

DSB-Sportdirektor Heiner Gabelmann: „Sonja hat in ihrem letzten Wettkampf noch einmal ihre ganze Erfahrung gezeigt. Es war ein schöner Schlusspunkt ihrer so langen erfolgreichen Karriere in unserer Nationalmannschaft. Über 20 Jahre hat sie das Team mitgeprägt. Ich wünsche ihr für die Zukunft alles Gute.“

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Segler wollen Olympia-Tickets

Auch einige bayerische Vertreter kämpfen um Nationenplätze

Die deutschen Segler wollen bei der WM der olympischen Klassen vor Santander (12. bis 21. September) einen großen Schritt Richtung Rio de Janeiro machen.

In allen zehn Disziplinen werden an der spanischen Küste die ersten 50 Prozent der Nationenplätze für Olympia 2016 vergeben.

"Wir wollen uns diese Startplätze in Santander in mindestens sieben von zehn Disziplinen frühzeitig sichern", sagte Sportdirektorin Nadine Stegenwalner vom Deutschen Segler-Verband (DSV).

Die DSV-Flotte plant für Santander mit 49 Athleten (31 Teams) und strebt dabei zwei Medaillen sowie drei Top-Ten-Platzierungen an.


Das Aufgebot des DSV für die WM vor Santander (bayerische Starter hervorgehoben):

Männer:

RS:X-Surfen: Toni Wilhelm (Dogern)

Laser: Philipp Buhl, Tobias Schadewaldt, Fabian Gielen, Theodor Bauer

Finn Dinghi: Phillip Kasüske, Eike Martens, Lars Haverland

470er: Jan-Jasper Wagner/Dustin Baldewein, Ferdinand Gerz /Oliver Szymanski, Julian Autenrieth/Philipp Autenrieth, Denny Naujok/Paul Kübel

49er: Erik Heil/Thomas Plößel, Justus Schmidt/Max Böhme, Philipp Müller/Kilian Holzapfel

Frauen:

RS:X-Surfen: Steffi Schwarz

Laser Radial: Svenja Weger, Constanze Stolz, Chiara Steinmüller, Pauline Liebig

470er: Annina Wagner/Elisabeth Panuschka, Annika Bochmann/Karoline Göltzer, Nadine Böhm/Ann-Christin Goliaß

49er FX: Tina Lutz/Susann Beucke, Victoria Jurczok/Anika Lorenz, Leonie Meyer/Elena Stoffers, Jule Görge/Lotta Görge

Nacra 17: Paul Kohlhoff/Karolina Werner,Jakob Lenz/Susann Brechlin, Finn Heeg/Merle Baars, Eckart Kaphengst/Tine Kaphengst

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Judo-WM: DJB-Männer holen sich die Bronzemedaille

Zwei Bayern mit im Team

Tscheljabinsk (RUS) (DJB, 31.08.2014) Am Abschlusstag der Weltmeisterschaften in Tscheljabinsk gab es für die Männer des Deutschen Judo-Bundes mit den beiden bayerischen Startern Christopher Völk und Sebastian Seidl im nicht-olympischen Mannschafts-Wettbewerb Bronze.

Im Halbfinale hatte das deutsche Team erwartungsgemäß die ganze Halle gegen sich. Dennoch verkauften sich die DJB-Männer gegen den Gastgeber teuer. Einige Kampfrichterentscheidungen waren sicherlich zweifelhaft. Sebastian Seidl unterlag gegen Kamal Khan-Magomedov erst nach 75 Sekunden in der Golden-Score-Verlängerung durch eine Shido-Bestrafung. Christopher Völk setzte Zelimkhan Ozdoev permanent unter Druck und erzielte 13 Sekunden vor Kampfende die entscheidende Ippon-Wertung. Beim Stand von 1:1 erhielt Sven Maresch gegen Murat Khabachirov Hansoku-make wegen Beinfassen bei Ko-uchi-maki-komi. Marc Odenthal gegen Kirill Denisov und Dimitri Peters gegen Andrey Volkov unterlagen jeweils mit Wazaari-Wertung. Das Halbfinale endete mit 4:1 für Gastgeber Russland.

Kampf um Platz drei

Die deutschen Männer zauberten zum Abschluss noch einmal auf der Matte und zeigten, dass das Abschneiden im Einzelwettbewerb nicht das Leistungsvermögen des Teams widerspiegelt. Bereits nach den ersten drei Kämpfen war die Entscheidung gefallen. Sebastian Seidl gewann gegen Yeldos Zhumakanov mit Wazaari-Wertung. Christopher Völk überraschte seinen Kontrahenten Yertugan Torenov mit einem Fußfeger. Sven Maresch erzielte gegen Rinat Ibragimov Wazaari durch O-soto-gari und Ippon mit Seoi-nage. Marc Odenthal legte mit einem Ippon für Sasae-tsuri-komi-ashi gegen Samat Yessen nach. Dimitri Peters ließ ebenfalls nichts anbrennen und stellte mit Wazaari für O-uchi-gari und Ippon für Tate-shiho-gatame gegen Ruslan Abdrazakov den 5:0-Endstand her. Ein hoch verdienter dritter Platz für das deutsche Team.

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Behindertensport: Leichtathletik EM

Paralympics-Siegerin Kober holt EM-Gold

Swansea (dpa, 22.08.2014) - Die zweimalige Paralympics-Siegerin Birgit Kober hat bei den Leichtathletik-Europameisterschaften der Sportler mit Handicap den Titel im Speerwerfen gewonnen.
Die Münchnerin setzte sich in Swansea in ihrer Startklasse F34 mit der Saisonbestleistung von 19,56 Metern klar gegen ihre Konkurrentinnen durch.

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Olympische Jugendspiele Nanjing 2014

Taekwondoka Daniel Chiovetta holt Bronze

Nanjing (DOSB, 17.08.2014) Bronzener Auftakt für die Deutsche Jugend-Olympiamannschaft in Nanjing: Voller Stolz über die errungene Bronzemedaille kehrte Taekwondo-Kämpfer Daniel Chiovetta (KSC Leopard Nürnberg) am Sonntagabend (Ortszeit) in das Olympische Dorf zurück. „Es ist einfach ein geiles Gefühl mit einer Medaille um den Hals – erst bei der Siegerehrung und jetzt auch bei der Rückkehr ins Dorf“, sagte er.
Zunächst hatte der 17-Jährige im Viertelfinale der Klasse bis 48 Kilo den Argentinier Ezequiel Navarro souverän mit 16:4 besiegt und damit Bronze bereits sicher. Im Halbfinale wartete dann Chen-Yu Wang aus Taipeh auf ihn. „Ich habe den Kampf verloren, weil ich in der ersten Runde gepennt habe, danach habe ich ihn eigentlich kontrolliert“, analysierte Chiovetta. Bereits nach der ersten Runde hatte er einen 1:9-Rückstand. Dann jedoch drehte der Deutsche auf und kämpfte sich heran. In den letzten Sekunden flog sein Fuß zweimal knapp am Kopf seines Gegners vorbei – es hätten die entscheidenden Punkte zum Finaleinzug sein können. So aber gewann Wang mit 14:9.

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Kanuslalom: Weltcupfinale in Augsburg

Sebastian Schubert Gesamtweltcupsieger

Augsburg (DKV, 16./17.08.2014) Der in Augsburg lebende Sebastian Schubert (Hamm) hat mit dem Tagessieg im Kajak-Einer beim Weltcupfinale der Slalom-Kanuten in Augsburg seinen Sieg im Gesamtweltcup aus dem Vorjahr wiederholt. Hannes Aigner (Augsburg), der als 13. den Finaldurchgang verpasste, wurde in der Gesamtwertung Dritter.
„Das war ein richtig guter Start oben rein und es lief alles wirklich gut, ich bin sehr glücklich. Ein Heimvorteil war auf jeden Fall dabei, die Zuschauer bringen ein noch mal richtig nach vorne und die Strecke kennen wir auswendig“, freute sich Sebastian Schubert im Ziel, nachdem sein Erfolg vor dem Briten Joseph Clarke und dem Franzosen Mathieu Biazizzo feststand. „Besser kann es nicht laufen. Jetzt gehe ich schon selbstbewusst und positiv zur WM. Eine Medaille möchte ich dort gern haben“, sagte er angesprochen auf seine Ambitionen in den USA in fünf Wochen. Fabian Dörfler (Augsburg), der ebenfalls im Finale stand und heute Zehnter wurde, war dagegen angefressen: „Ich hab' mehr gewollt, das war klar. Es war auch mehr drin, aber es lief jetzt einfach nicht.“ Hannes Aigner verpasste als 13. das Finale knapp, wurde aber in der Gesamtwertung noch Dritter, auch Alexander Grimm blieb heute als 16. im Halbfinale hängen.

Im Canadier-Einer war Lokalmatador Sideris Tasiadis (Augsburg/13.) im Halbfinale ausgeschieden.

Am zweiten Tag des Weltcupfinales vor heimischem Publikum in Augsburg strahlte Ricarda Funk (Bad Kreuznach) mit der Sonne um die Wette. Die in Augsburg trainierende Europameisterin gewann das Finale der Damen im Kajak-Einer. Sie gewann trotz zweier Strafsekunden vor den beiden Tschechinnen Stepanka Hilgertova und Karolina Galuskova. Melanie Pfeifer (Augsburg) und Jasmin Schornberg (Hamm) paddelten ebenfalls ins Finale und wurden Achte und Neunte. „Für mich ist das Größte, in Augsburg, wo ich lebe und wo mich viele kennen, zu gewinnen. Ich hab den Heimvorteil ausgenutzt und vielleicht auch ein wenig Glück gehabt, aber trotzdem war das cool“, freute sich Ricarda Funk, die sich damit noch auf den dritten Rang im Gesamtweltcup vorschob. Nicht ganz zufrieden war dagegen Melanie Pfeifer: „Mein Ziel war erst einmal das Finale und dann alles zu geben, es hat halt dann nicht so geklappt. Die Zeiten zeigen mir aber, dass ich mithalten kann – jetzt nehme ich ein bisschen Wut mit zur WM!“

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Leichtathletik: Deutsche Meisterschaften in Ulm

Fünf Titel für bayerische Athletinnen und Athleten

(26.07.2014) Bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften, die am vergangenen Wochenende in Ulm stattfanden, erreichten die bayerischen Sportler folgende Podestplatzierungen:

Philipp Pflieger von der LG Telis Finanz Regensburg wurde über 5000m ebenso Dritter wie Tobias Giehl (LG Stadtwerke München) über 400m Hürden.

Im 3000m Hindernislauf sicherte sich Martin Grau (LSC Höchstadt/Aisch) den Titel eines deutschen Vizemeisters, was auch Alexander Ziegler von der LG Staufen im Hammerwerfen gelang.

Deutsche Meister wurden: Manuel Ziegler (LG Telis Finanz Regensburg) im Dreisprung mit der persönlichen Bestleistung von 16,54 sowie der für die LG Stadtwerke München startende Kamghe Gaba über die 400m Strecke. In diesem Lauf wurde David Gollnow (ebenfalls LG Stadtwerke München) Dritter.

Gollnow und Gaba gewannen zusammen mit Johannes Trefz und Jonas Plass schließlich auch den Titel in der 4x400m Staffel.

Bei den Frauen freute sich Christina Hering (LG Stadtwerke München) über den Meistertitel über 800m (hier wurde Thea Heim von der LG Telis Finanz Regensburg Dritte) und Maren Kock (LG Telis Finanz Regensburg) lief über 1500m auf den ersten Platz.

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Nominierung Schwimm-EM in Berlin

Sechs SportlerInnen aus bayerischen Vereinen im Aufgebot

Kassel/Berlin, (DSV, 21. Juli 2014) Insgesamt 27 Beckenschwimmer – 15 Männer und 12 Frauen – sowie elf Freiwasserschwimmer – sechs Männer und fünf Frauen – nominierte Lutz Buschkow, Direktor Leistungssport im Deutschen Schwimm-Verband (DSV), in Absprache mit Henning Lambertz, Chef-Bundestrainer Schwimmen im DSV, für die Heim-Europameisterschaften in Berlin. Die Wettbewerbe im Freiwasserschwimmen finden vom 13. bis 17. August auf der Regattastrecke Grünau statt, die im Beckenschwimmen vom 18. bis 24. August im Velodrom.

Das elfköpfige DSV-Team Freiwasserschwimmen um DSV-Freiwassertrainer Stefan Lurz wird von dessen Bruder und zwölfmaligen Weltmeister Thomas Lurz (Würzburg) und der zweimaligen Weltmeisterin Angela Maurer (Mainz) angeführt. „Wenn ich starte, versuche ich immer zu gewinnen“, so der 34-jährige Vorzeigeathlet Lurz, der bereits fünf EM-Titel vorzuweisen hat und die Stärken des deutschen Teams auf den Punkt bringt: „Wir haben in Deutschland das beste Freiwasser-Team der Welt.“

Die EM-Nominierung bezieht sich zunächst auf das Team für die „Unmittelbare Wettkampfvorbereitung“ (UWV), die einzelnen Strecken werden sowohl im Becken- als auch im Freiwasserschwimmen erst zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt.

Die 27-köpfige DSV-Mannschaft (Beckenschwimmen) für die EM in Berlin (Bayerische Teilnehmer fettgedruckt):

Frauen (12): Dorothea Brandt, Isabelle Härle, Caroline Ruhnau (alle SG Essen), Leonie Antonia Beck (SV Würzburg 05), Franziska Hentke (SC Magdeburg), Sarah Köhler (SG Frankfurt), Jenny Mensing (SC 1911 Wiesbaden), Alexandra Wenk (SG Stadtwerke München), Lisa Graf (SG Neukölln Berlin), Sonnele Öztürk (Wfr. Spandau 04), Vanessa Grimberg (SVR Stuttgart), Annika Bruhn (SV Bietigheim)

Männer (15): Steffen Deibler, Markus Deibler (beide Hamburger SC), Philip Heintz, Clemens Rapp (SV Nikar Heidelberg), Hendrik Feldwehr (SG Essen), Yannick Lebherz (Potsdamer SV), Marco Koch (DSW 1912 Darmstadt), Sören Meißner (SV Würzburg 05), Paul Biedermann (SV Halle/Saale), Jacob Heidtmann (Swim-Team Stadtwerke Elmshorn), Nicolas Graesser (DSV), Christian Diener (PSV Cottbus 90), Jan-Philip Glania (SG Frankfurt), Florian Vogel (SG Stadtwerke München), Robin Backhaus (SG Neukölln Berlin).

Die elfköpfige DSV-Mannschaft (Freiwasserschwimmen) für die EM in Berlin:

Frauen (5): Angela Maurer (SSV Undine Mainz 08), Isabelle Härle (SG Essen), Finnia Wunram (SC Magdeburg), Svenja Zihsler (SV Würzburg 05), Patricia-Lucia Wartenberg (Wfr. 98 Hannover)

Männer (6): Thomas Lurz, Sören Meißner (beide SV Würzburg 05), Christian Reichert, Alexander Studzinski (beide SC Wiesbaden 1911), Rob Muffels (SC Magdeburg), Andreas Waschburger (SSG Saar Max Ritter)

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Dopingvergehen: Evi Sachenbacher-Stehle für zwei Jahre gesperrt

Sperre rückwirkend ab 17. Februar

(dpa, 16.0.72014) Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle ist nach ihrem positiven Dopingbefund bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi für zwei Jahre gesperrt worden. Das teilte der Biathlon-Weltverband IBU mit.
Die Sperre gilt rückwirkend vom 17. Februar an. Sachenbacher-Stehle hat nun 21 Tage Zeit, um beim Internationalen Sportgerichtshof CAS Revision gegen das Urteil einzulegen.

Bei der 33-Jährigen war in der A- und B-Probe, die nach ihrem vierten Platz im Biathlon-Massenstart genommen worden war, die nur im Wettkampf verbotene Substanz Methylhexanamin nachgewiesen worden. Die zweimalige Langlauf-Olympiasiegerin hatte bei ihrer Anhörung bewusstes Doping bestritten.

Sachenbacher-Stehle hatte bei den Anhörungen vor der IOC-Disziplinarkommission und dem IBU-Anti-Doping-Panel sowie ihrer Zeugenaussage bei der Staatsanwaltschaft München zu Protokoll gegeben, dass sie die Substanz unbewusst über ein Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen habe. Dieses habe sie von einem privaten Ernährungsberater erhalten. Nach dem positiven Test war sie aus dem Olympia-Team ausgeschlossen und nach Hause geschickt worden. Zudem wurden Platzierungen bei Olympia gestrichen.

Schon vor dem Urteilsspruch hatte der Deutsche Skiverband (DSV) angekündigt, nun durch die zuständige Anti-Doping-Kommission in Kooperation mit der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) zu prüfen, «ob gegebenenfalls zusätzliche verbandsinterne Konsequenzen angezeigt sind. In diesem Zusammenhang werden auch die Ergebnisse der parallel laufenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen zu berücksichtigen sein», hatte DSV-Sprecher Stefan Schwarzbach mitgeteilt.
In der Doping-Affäre nahm die Münchner Staatsanwaltschaft unmittelbar nach Bekanntwerden des positiven Befundes die Ermittlungen auf. Sachenbacher-Stehle - das wurde von der Behörde mehrmals betont - war lediglich als Zeugin vernommen worden.

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DOSB vergibt 50 „Grüne Bänder“

Auch bayerische Vereine stark vertreten

(DOSB, 08.07.2014) Eisschnellläuferin Anni Friesinger-Postma, Rennrodlerin Silke Kraushaar-Pielach und Bahnradfahrerin Kristina Vogel – die Weltmeisterinnen und Olympiasiegerinnen stehen stellvertretend für viele Talente, die in Deutschlands Sportvereinen groß geworden sind.
Ihre Heimatvereine sind 2014 unter den 50 Preisträgern des „Grünen Bandes für vorbildliche Talentförderung im Verein“.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) verleiht gemeinsam mit der Commerzbank bereits im 28. Jahr in Folge das „Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“.
Mit der Auszeichnung, die vorbildliche, nachhaltige und konsequente Nachwuchsarbeit fördert, ist eine Förderprämie von je 5.000 Euro verbunden. Die prämierten Vereine kommen aus allen 16 Bundesländern und verteilen sich auf 30 Sportarten. Die meisten Preisträger stellt in diesem Jahr Baden-Württemberg, gefolgt von Bayern und Thüringen bzw. Sachsen.

Neben der Trainersituation, der Zusammenarbeit mit Institutionen wie Schulen oder Olympiastützpunkten sowie der aktiven Präventionsarbeit zu Themen wie Alkohol- und Medikamentenmissbrauch, Doping oder sexualisierte Gewalt im Sport, spielen der soziale und pädagogische Aspekt für die Jury des „Grünen Bandes“ eine wichtige Rolle.

Folgende bayerische Vereine wurden 2014 mit dem „Grünen Band“ ausgezeichnet:

• Deutscher Eissport Club Inzell-Frillensee – Eisschnelllauf/Shorttrack
• Eissportverein Regensburg – Eishockey
• SG Stadtwerke München – Schwimmen
• Ski Club Ruhpolding – Biathlon
• Skiclub 1906 Oberstdorf – Ski Nordisch
• Sportverein Lohhof – Volleyball

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83 Athleten für Jugendspiele in Nanjing nominiert

Auch 12 bayerische Starter dabei

(DOSB, 07.07.2014) Die Deutsche Jugend-Olympiamannschaft für die 2. Jugendspiele in Nanjing/China (16. bis 28. August) besteht aus 83 Athletinnen und Athleten in 21 Sportarten.

Das gab der DOSB am Montag, 40 Tage vor Eröffnung der Spiele, in Frankfurt/Main bekannt.
Damit stellt der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) eine größere Mannschaft als bei der Premiere 2010 in Singapur (70 Athleten) und bei den 1. Jugend-Winterspielen 2012 in Innsbruck (57).

„Die Olympischen Jugendspiele sind für die Sportlerinnen und Sportler ein wichtiger Schritt, um ihrem olympischen Traum ein Stück näher zu kommen“, sagte die für Leistungssport zuständige DOSB-Vizepräsidentin Christa Thiel anlässlich der Nominierung: „Hier können die Athleten Erfahrungen sammeln, die ihnen auf dem Weg zur Qualifikation für die ‚großen Spiele‘ Motivation geben. Vielleicht sehen wir ja den ein oder anderen schon in zwei Jahren in Rio de Janeiro wieder.“

Nominiert wurde die Deutsche Jugend-Olympiamannschaft von einer Präsidialkommission, der neben Christa Thiel und Bernhard Schwank DOSB-Vizepräsidentin Gudrun Doll-Tepper, Athletensprecher Christian Breuer, Generaldirektor Michael Vesper und der dsj-Vorsitzende Ingo Weiss angehörten.

Unter den 83 Startern befinden sich auch 12 bayerische Sportlerinnen und Sportler, als da sind:

Bogenschießen: Andreas Mayr (Schützenverein Thierhaupten 1922).
Golf: Jonas Liebich (GC Olching)
Hockey: Jonas Grill (Münchner SC), Lara Bittel, Henrike Duthweiler (beide Münchener SC), Thea Scheidl (TuS Obermenzing).
Kanu: Selina Jones (K1 Sprint/Slalom) und Birgit Ohmayer (beide Kanu Schwaben Augsburg, C1 Sprint/Slalom).
Ringen: Nicole Amann (SC Anger, Freistil, bis 70 kg).
Taekwondo: Hamza Adnan Karim (bis 73 kg), Basilio Chiovetta (beide KSC Leopard Nürnberg.
Tischtennis: Kilian Ort (TSV Bad Königshofen).

Die komplette Mannschaft ist auf der Seite des DOSB zu finden

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Leichtathletik: Team-EM in Braunschweig

Bayern steuern ein Zehntel der Punkte zum fantasischen deutschen Mannschaftssieg bei

Braunschweig (BLV, 21./22.06.2014) Die Mannschaft ist der Star! Dieses Motto hat die deutsche Auswahl am Wochenende in Braunschweig vor insgesamt 26.000 Zuschauern wörtlich genommen. Mit einer geschlossenen Leistung hat die DLV-Nationalmannschaft zum zweiten Mal nach 2009 in Leiria (Portugal) die Team-Europameisterschaft gewonnen. Die vier eingesetzten Athleten aus Bayern steuerten zu den 371 Gesamtpunkten insgesamt 37 dazu.

Einer der Gewinner der Team-EM in Braunschweig: Martin Grau begeisterte mit Rang zwei über 3000 Meter Hindernis.

Zehn Einzelsiege und starke Leistungen durch die Bank gaben den Ausschlag: Mit 371 Punkten hat Deutschland bei der Team-EM Favorit Russland (359,5 Punkte) und Frankreich (295) in die Schranken gewiesen. „Wir haben uns einen Traum erfüllt“, sagte DLV-Cheftrainer Idriss Gonschinska zu diesem glanzvollen Auftritt. Es ist das zweitbeste Punkteergebnis, das je bei einer Team-EM erzielt wurde. Nur die Russen waren 2011 in Stockholm (Schweden) mit 375 Punkten besser.

Mittendrin statt nur am Fernseher dabei waren auch fünf Athleten aus bayerischen Vereinen. Nach langjähriger Abstinenz vertrat Kamghe Gaba (LG Stadtwerke München) Deutschland wieder in einem wichtigen 400-Meter-Einzelrennen. Auf Bahn zwei legte Gaba ein überaus flottes Rennen, vielleicht aber auch zu flottes Rennen an den Tag. Die Zuschauer flippten regelrecht aus, als der großgewachsene Münchner als einer der Ersten auf die Zielgerade stürmte, aber dann konstatieren musste, dass er schlicht überpacet hatte. Je näher das Ziel rückte, um so langsamer wurde Kamghe Gaba. So blieb am Schluss Rang sechs in 46,58 Sekunden und die Erkenntnis, dass er sich wohl zu sehgr gepusht habe. Der Lohn der Mühen: sieben Punkte.

Nach ihrem 800-Lauf konnte Fabienne Kohlmann (LG Karlstadt-Gambach-Lohr) noch einige Interviews geben, dann fühlte sie sich erstmals nach einem Lauf unwohl und musste sich in ärztliche Betreuung begeben. Die 24-Jährige hatte alles herausgeholt und war nach zögerlichem Beginn (Letzte nach 200 Metern, Achte zur Halbzeit) mit einem starken Finish bis auf den vierten Platz nach vorne gelaufen. In der Startliste war sie auf Rang acht gelistet gewesen. Dafür hab es neun Punkte.

Er reckte beide Daumen in die Höhe, und während seine Konkurrenten noch schnaufend auf der Bahn lagen, stand Martin Grau (LSC Höchstadt/Aisch) schon zum TV-Interview bereit. Kurz zuvor hatte er als Zweiter hinter dem Meisterschaftsrekord laufenden Franzosen Yoann Kowal (8:25,50 Minuten) nach 8:29,16 Minuten das Ziel erreicht – und zuvor alles richtig gemacht und elf Zähler geholt.

Bei der finalen 4 x 400 Meter-Staffel der Männer kamen Kamghe Gaba und sein Vereinskollege David Gollnow (LG Stadtwerke München) zum Einsatz, während der frischgebackene deutsche U 23-Meister Johannes Trefz als Ersatz nur die Partystimmung im Eintracht-Stadion genießen durfte. Bei La Ola-Wellen mischte das deutsche Quartett, dem noch Miguel Rigau und Thomas Schneider angehörten, kräftig mit und belegte hinter Russland (3:02,68 Minuten) und Frankreich (3:03,05 Minuten) Rang drei (3:03,18 Minuten), was gleichzeitig die EM-Norm für Zürich bedeutete. Prima Ausbeute: Zehn Punkte.

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Nachwuchs-Offensive für Youth Olympic Games 2016 gestartet

Bob- und Schlittenverband für Deutschland sucht Talente für die Disziplinen Bob und Skeleton

Berchtesgaden (bsd, 19.06.2014) Die Olympischen Jugend-Winterspiele (YOG) 2016 sind nicht mehr weit entfernt!
Da auch Bobsport als eine der traditionellen Sportarten zum Programm der Spiele 2016 gehört, möchten wir auf diesem Weg einen Aufruf starten um neue Talente zu akquirieren.

Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) sucht Jugendliche der Jahrgänge 01/1998 bis 12/2001, aber auch ältere Athleten bis 25 Jahre mit guten Voraussetzungen im Schnelligkeits-, Kraft- und Schnellkraftbereich.
 
Mit diesem Aufruf möchte der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) e.V. interessierte Athleten gewinnen, welche in Zukunft unsere Bob- Nationalmannschaft im 2er und 4er Bob als Anschieber oder Pilot verstärken sollen.
 
Kontaktadresse:
 
Wolfgang Hoppe
Bundestrainer für Nachwuchs im
Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) e.V.
An der Schießstätte 6 in 83471 Berchtesgaden
Mail: hoppfried@aol.com; Tel.: 0151-17399714

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Kanuslalom: Zweiter Weltcup

Gold, Silber und Bronze für deutsche Slalomkanuten

Tacen (SLO) (DKV, 14./15.06.2014) Fabian Dörfler hat den zweiten Weltcup der Slalom-Kanuten in Ljubljana-Tacen (Slowenien) gewonnen. Der Augsburger setzte sich am Samstag im Kajak-Einer vor dem Italiener Andrea Romeo durch. Bronze gewann mit Sebastian Schubert (Hamm) ebenfalls ein Starter des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV). Die deutschen Kajaks gewannen auch im Team.
Dörfler schaffte auf einem kniffligen Finalkurs die schnellste Laufzeit und setzte sich fehlerfrei mit einem knappen Vorsprung von 0,20 Sekunden vor Romeo durch. Auch Sebastian Schubert blieb im Finale als einer von nur vier Paddlern unter 100 Sekunden und sicherte sich den dritten Rang. Alexander Grimm und Hannes Aigner (beide Augsburg) waren in einem sehr knappen Halbfinale, in dem sich zwölf Paddler zwischen Platz vier und 15 innerhalb nur einer Sekunde aufreihten, als Zwölfter und 13. ausgeschieden.
Im Canadier-Einer stand mit Sideris Tasiadis (Augsburg) heute ein weiterer DKV-Athlet im Finale, er belegte den zehnten Platz.
Am zweiten Finaltag des Kanu-Slalom-Weltcups hat Jasmin Schornberg die Silbermedaille gewonnen und den Medaillensatz für den Deutschen Kanu-Verband (DKV) in den Einzeldisziplinen komplett gemacht.
Jasmin Schornberg schaffte im Kajak-Einer nach Platz fünf zum Auftakt vergangene Woche in London wie erhofft schon auf der zweiten Weltcupstation den Sprung aufs Treppchen. Nur die Slowakin Jana Dukatova war auf dem Finalkurs noch schneller unterwegs als die WM-Dritte des Vorjahres. Bronze holte Corinna Kuhnle für Österreich. Mit den Rängen fünf durch Ricarda Funk (Bad Kreuznach), sechs durch Melanie Pfeifer (Augsburg) und Platz 13 für Katja Frauenrath (Köln) konnte das Team Deutschland ein starkes Mannschaftsergebnis einfahren.
„Wenn wir hier aus Tacen einen kompletten Medaillensatz in den Einzelrennen mitnehmen können, ist das für uns natürlich ein sehr gutes Ergebnis. Das gibt Motivation für die nächsten Rennen und für die WM-Vorbereitung“, zog DKV-Cheftrainer Michael Trummer Bilanz. Die Weltcupserie wird am kommenden Wochenende in Prag fortgesetzt.

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Schießen: Zusammenfassung Weltcup in München

Munkhbayar Dorjsuren gewinnt Weltcup-Silber mit der Sportpistole

München (DSB, 09.06.2014) Munkhbayar Dorjsuren hat beim Weltcup für Gewehr, Pistole und Flinte auf der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück die Silbermedaille mit der Sportpistole gewonnen.

Nach 293 Ringen im Präzisionsmodus und 295 Zählern im Duelldurchgang ereichte die Bronzemedaillengewinnerin von Peking 2008 als Dritte das Finale der besten Acht, in dem alle Schützinnen wieder bei null anfingen.
Im Halbfinale – fünf Serien a fünf Schuss im Hit-Or-Miss-System – war sie nach Serie eins noch Vierte, steigerte sich dann aber bereits im zweiten Durchgang auf Rang zwei und hielt diese Position bis zum Schluss der Vorschlussrunde.
Mit 17 Treffern lag sie nur hinter ihrer ehemaligen Landsfrau Gundegmaa Otryad und beide qualifizierten sich damit für das Goldfinale. In diesem Kampf und Gold und Silber war die Silbermedaillengewinnerin von 2008 jedoch eindeutig besser.

„Ich habe den Heimvorteil genutzt“, so Munkhbayar Dorjsuren strahlend, „ich habe mich richtig gefreut. Erster Weltcup und gut angefangen, was will man mehr. Nach den Olympischen Spielen von London und meinem Pech dort, habe ich Zeit gebraucht, um mich wieder zu motivieren. Das ist jedoch jetzt geschehen und nun will ich auch meine Chance nutzen, um 2016 in Rio noch einmal richtig anzugreifen.“

Monika Karsch (Regensburg) kam mit 578 Ringen auf den 19. Platz.

Andreas Löw (Weinberg) verpasste das Finale im Doppeltrapwettbewerb nur um einen einzigen Treffer und kam mit 145 getroffenen Scheiben auf Rang acht.
Michael Goldbrunner (Benediktsbeuern) belegte mit 142 Treffern Rang 15.

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Bayerische Sportstiftung

Bayerns Förderteam wächst

Die Bayerische Sportstiftung, die seit 2010 behinderte und nichtbehinderte Talente auf ihrem Weg zu internationalen Erfolgen unterstützt, hat in ihr Förderteam 2014/2015 neun neue Nachwuchssportler aufgenommen.

Die jetzt 16 Mitglieder des bayerischen Förderteams sind:

Timo Cavelius (17 Jahre/Sportart: Judo/Verein: Hof/Großhadern),
Matthias Pfleiderer (18/Turnen/Immenstadt),
Elena Krawzow (20/Schwimmen/Nürnberg/Altenfurt),
Johannes Pistorius (18/Badminton/Freystadt),
Roxana Nothaft (19/Taekwondo/Nürnberg),
Jakob Lange (18/Nordische Kombination/Kiefersfelden),
Alina Jungklaus (16/Schwimmen/Würzburg),
Theresa Stoll (18/Judo/Großhadern),
Leonie Hoffmann (18/Hockey/München),
Tobias Potye (19/Hochsprung/Aschheim),
David Sossenheimer (17/Volleyball/Kempfenhausen),
Sophie Oksche (19/Rudern/Ingolstadt),
Leonie Beck (17/Schwimmen/Würzburg),
Johannes Härteis (18/Tennis/Nürnberg),
Christina Hering (19/Mittelstrecke/München),
Wladimir Terengin (17/Karate/Traunreut).

Nähere Einzelheiten zu den Sportlern gibt`s HIER

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Kanuslalom: EM in Wien

Gold und Silber für Augsburger Kanutinnen

Wien (AUT) (DKV, 01.06.2014) Ein einmaliges Ergebnis fuhren die deutschen Damen heute auf der Donauinsel im Kajak-Einer ein:

Auswahl-Neuling Ricarda Funk (Bad Kreuznach, wohnhaft in Augsburg) paddelte in 96,11 Sekunden zum Europameistertitel, Melanie Pfeifer (Augsburg) gewann knapp dahinter Silber.

Die Dritte im Bunde, die ebenfalls in Augsburg wohnhafte Jasmin Schornberg (Hamm), belegte hinter der französischen Olympiasiegerin Emilie Fér den vierten Platz.

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Kanuslalom: Nationalteams der Saison 2014 nominiert

Augsburger stark vertreten

(DKV, 13.05.2014) Nach Abschluss der nationalen Qualifikationsrennen in Markkleeberg hat der Trainerrat des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) am Montag die Kanu-Slalom-Nationalmannschaften für die Saison 2014 bestimmt.

Der Trainerrat nominierte das Team Deutschland für die Europameisterschaften in Wien und die Weltmeisterschaften in Deep Creek (Maryland/USA) sowie die beiden Teams für die Junioren- und U23-Europameisterschaften in Skopje (Mazedonien). Über die Einsatzkonzeption zu den fünf Weltcuprennen der Saison und die Besetzung weiterer Startplätze dort werden die zuständigen Bundestrainer erst im unmittelbaren Vorfeld der Weltcupserie entscheiden, die am 6. Juni in Lee Valley/London beginnt.

Der Trainerrat verabschiedete ebenfalls die Richtlinien für eine mögliche Nachnominierung von Sportlern, die die nationale Qualifikationsserie verletzungsbedingt versäumt hatten. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sich der Gesundheitszustand der betroffenen Athleten so weit verbessert, dass aus ärztlicher Sicht keinerlei Einwände gegen einen Einsatz im Wettkampf bestehen.

Lena Stöcklin (Leipzig/Canadier-Einer) wird auf jeden Fall nicht bei den Europameisterschaften in Wien starten, der DKV lässt diese Kategorie bei den kontinentalen Titelkämpfen unbesetzt. Sie wird bei den Weltcups in Prag (20.-22. Juni) und Augsburg (15.-17. August) Einsatzchancen erhalten. Erreicht sie in beiden Rennen das Finale, wird sie für die WM nachnominiert.

Cindy Pöschel (Leipzig/Kajak-Einer) müsste beim Weltcup in London zunächst einen internationalen Leistungsnachweis erbringen. Erreicht sie dort das Finale, erhält sie im Anschluss eine WM-Chance gegen die in der Qualifikationsrangliste drittplatzierte Jasmin Schornberg (Hamm) bei den Weltcups in Tacen (13.-15. Juni) und Prag. Die Sportlerin, die nach beiden Rennen mehr Weltcuppunkte auf dem Konto hat, würde dann das Ticket in die USA erhalten.

Auch im Juniorenbereich gibt es eine solche Einzelfallentscheidung. Hier müssen sich die in Augsburg und Markkleeberg fehlenden Florian Beste/Sören Loos (Hilden) in den zwei Rennen des Nachwuchscups in Lofer (Österreich) gegen die drittplatzierten Paul Grunwald/Timo Trummer (RG Sachsen-Anhalt) durchsetzen.


Team Deutschland (EM in Wien, WM in Deep Creek)

Herren, Kajak-Einer: Sebastian Schubert (KR Hamm), Fabian Dörfler (KS Augsburg), Alexander Grimm (KS Augsburg)
Canadier-Einer: Sideris Tasiadis (KS Augsburg), Franz Anton (Leipziger KC), Jan Benzien (Leipziger KC)
Canadier-Zweier: Robert Behling/Thomas Becker (MSV Buna Schkopau), Franz Anton/Jan Benzien (Leipziger KC), Kai Müller/Kevin Müller (BSV Halle/S.)
Damen, Kajak-Einer: Melanie Pfeifer (KS Augsburg), Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach), Jasmin Schornberg (KR Hamm)*
Canadier-Einer: Lena Stöcklin (Leipziger KC)**

* evtl. WM-Nachqualifikation gegen Cindy Pöschel (Leipzig)
** keine EM, internationaler Leistungsnachweis für WM erforderlich
U23 Team (EM in Skopje)

Herren, Kajak-Einer: Fabian Schweikert (KCE Waldkirch), Laurenz Laugwitz (KCZ Köln), Samuel Hegge (KS Augsburg)
Canadier-Einer: Frederick Pfeiffer (Augsburger KV), Dennis Söter (KS Augsburg), Franz Strauß (Augsburger KV)
Canadier-Zweier: Gabriel Holzapfel/Merlin Holzapfel (KS Augsburg), Aaron Jüttner/Piet Wagner (Leipziger KC), Paul Sommer/Hans Krüger (SGE Spremberg)
Damen, Kajak-Einer: Caroline Trompeter (SKG Hanau), Lisa Fritsche (BSV Halle/S.), Leonie Meyer (KSV Bad Kreuznach)
Canadier-Einer: Rebekka Jüttner (Leipziger KC), Kira Kubbe (MTV Luhdorf-Roydorf), Andrea Herzog (SGK Meißen)
Junior Team (EM in Skopje)

Junioren, Kajak-Einer: Leo Bolg (KS Augsburg), Thomas Strauß (Augsburger KV), Lukas Stahl (KR Hamm)
Canadier-Einer: Florian Breuer (KS Augsburg), Timo Trummer (KV Zeitz), Leon Hanika (Leipziger KC)
Canadier-Zweier: Niklas Hecht/Alexander Weber (Leipziger KC), Leonhard Bayn/Tilman Bayn (Leipziger KC), Paul Grunwald/Timo Trummer (RG Sachsen-Anhalt)***
Juniorinnen, Kajak-Einer: Anna Faber (WSC Dormagen), Selina Jones (KS Augsburg), Andrea Herzog (SGK Meißen)
Canadier-Einer: Karolin Wagner (Leipziger KC), Birgit Ohmayer (KS Augsburg), Elena Apel (KS Augsburg)

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NADA-App jetzt auch mit Kölner Liste

Android Version folgt noch

Die Nationale Anti Doping Agentur Deutschland (NADA) baut ihr mobiles Angebot weiter aus. In Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Rheinland integriert die NADA die Kölner Liste in die NADA-App.

Die Kölner Liste enthält Informationen zu Nahrungsergänzungsmitteln (NEM), die auf Dopingsubstanzen getestet wurden. Sie reduziert die Gefahr für Athleten, in eine Dopingfalle zu geraten. Denn NEM können dopingrelevante Substanzen enthalten und zu positiven Dopingtests führen. Allerdings weisen sowohl die Kölner Liste als auch die NADA explizit darauf hin, dass das Risiko von Verunreinigungen oder Fälschungen durch dopingrelevante Substanzen selbst bei den Produkten der Liste lediglich minimiert, aber nicht ausgeschlossen werden kann. Die Kölner Liste stellt auch keine Empfehlung dar, Nahrungsergänzungsmittel zu konsumieren - die NADA rät generell davon ab, ohne Indikation und Absprache mit den behandelnden Ärzten oder den Ernährungsberatern an den Olympiastützpunkten regelmäßig zu NEM zu greifen, und weist u.a. in ihren Angeboten unter www.gemeinsam-gegen-doping.de auf Alternativen wie z.B. eine sportartgerechte Ernährung hin.

Die neue App ist ab sofort als iOS-Variante im App-Store erhältlich. Die Android-Version folgt noch.

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Schwimmen: Stefan Lurz ist Trainer des Jahres

Auszeichnung und EM-Teilnormen

Bundestrainer Stefan Lurz erhielt anlässlich der 126. Deutschen Meisterschaften eine ganz besondere Auszeichnung:

Er wurde zum Trainer des Jahres sowohl in der Offenen Klasse als auch im Nachwuchsbereich ernannt. Diese doppelte Ehrung ist bis jetzt noch keinem Trainer zuteil geworden.


Bei diesen Deutschen Meisterschaften erfüllten mehrere bayerische Schwimmerinnen und Schwimmer den ersten Teil der EM-Norm:

Sören Meißner verteidigte in 15:13,44 Minuten seinen Titel über 1500 m Freistil aus dem Jahr 2013 erfolgreich und unterbietet die EM-Norm (15:13,98).
Auch auf der halben Distanz über 800 m zeigt Sören Meißner seine Qualitäten und schwimmt in 7:54,93 Minuten zur 2. Goldmedaille mit deutlicher Unterbietung der EM-Norm.

Leonie Antonia Beck schwamm über 800 m Freistil erneut zur Silbermedaille und unterbot in 8:35,51 Minuten ebenfalls die EM-Norm.

Alexandra Wenk gewann in 4:45,61 Minuten über 400 m Lagen die Silbermedaille, verpasste aber sowohl im Vorlauf als auch im Finale die EM-Norm (4:50,03/4:44,50).
Über 50 m Schmetterling unterbot sie in 0:26,48 Minuten die EM-Norm und gewann ihre zweite Silbermedaille.
Als Zweite über 200 m Schmetterling in 2:12,69 Minuten verpasste sie die EM-Norm nur ganz knapp.
Die Münchnerin dominierte am letzten Tag die 100 m Schmetterling und siegte in 0:58,49 Minuten

Florian Vogel unterbot als Drittplatzierter und Gewinner der Bronzemedaille über 400 m Freistil in 3:50,58 Minuten ebenfalls die EM-Norm.

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Snowboard: David Speiser beendet Karriere

Rücktritt nach 10 Jahren Profisport

(Snowboard Germany, 24.04.2014) Zum Ende der Saison 2014 hat David Speiser (Oberstdorf, 33 Jahre) sein Karriereende bekannt gegeben. Der zweimalige Olympia-Teilnehmer (2006 und 2010) wird sich in Zukunft auf sein Studium an der Fernuniversität Ansbach (International Management) konzentrieren.

„Ich höre auf, weil es ein guter Zeitpunkt ist, und ich gesund bin, zumal die Entscheidung ja über einen längeren Zeitpunkt gereift ist. 2012 habe ich mich erstmals mit dem Thema beschäftigt. Mein Ziel war Sotschi, das habe ich knapp verpasst. Die Nicht-Qualifikation ist aber kein Grund für das Karriereende“, sagt Speiser.

Ganz im Gegenteil: „Ich hatte eine erfolgreiche lange Karriere und brauche mir nichts mehr zu beweisen. Ich werde mich auf mein Studium konzentrieren, das Snowboarden aber nicht aus den Augen verlieren. Vielleicht nehme ich an ein paar Qualifying Events der Freeride World Tour teil. Außerdem bin im ich Snowboardlehrteam des DSLV. Es gibt also genug zu tun,“ so das Verbandsmitglied der ersten Stunde.

Speiser, der sich nach mehreren schweren Verletzungen immer wieder an die Weltspitze zurückkämpfte, fuhr in 78 Weltcup-Rennen sieben Mal aufs Podium und vertrat Snowboard Germany bei insgesamt vier Weltmeisterschaften.

Zu seinen größten Erfolgen zählt der Bayern München-Fan den achten Platz bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver, die Bronze-Medaille bei den X-Games 2008 sowie den Double Backflip.

Einzig ein Weltcup-Sieg blieb dem Allgäuer in mehr als zehn Jahren Profisport verwehrt. „Es war eine spannende Zeit. Mein Dank gilt dem gesamten Team von Snowboard Germany, meinen Trainern, Betreuern und Ärzten. Ich wünsche ihnen, dass sie weiter so gut snowboarden wie in der letzten Saison, oder noch besser!“

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Markus Anwander neuer Frauen-Cheftrainer

Wintersport / Ski Alpin

Planegg (14.04.2014) Der DSV hat weitere wichtige Weichen für eine erfolgreiche Zukunft seiner Alpin-Sparte gestellt.

Nach der Berufung von Matthias Berthold zum neuen Cheftrainer der Männer-Mannschaft um Slalom-Vizeweltmeister Felix Neureuther bestellte der DSV nun Markus Anwander zum Leiter des Frauen-Teams.

Der 53-Jährige folgt auf Tom Stauffer, der nach seinem Abschied vom DSV in seine Heimat zum Schweizer Skiverband gewechselt war. Anwander, Wegbegleiter der ehemaligen Ski-Stars Katja Seizinger und Maria Höfl-Riesch, ist seit 1988 beim DSV als Coach tätig.

Zuletzt leitete er drei Jahre lang den Bundesstützpunkt in Garmisch-Partenkirchen und war Koordinator des dortigen Regionalzentrums.

Verzichten muss er indes auf Christian Schwaiger. Der enge Vertraute von Höfl-Riesch rückt nach acht Jahren als Techniktrainer bei den Frauen auf die Position des Speed-Chefs im Männer-Team.

Der frühere Team-Weltmeister Andreas Ertl wird Cheftrainer Nachwuchs und löst Martin Oßwald ab, der altersbedingt aus dem DSV ausscheidet.

"Mit der Neubesetzung der Schlüsselpositionen in der Disziplin Alpin haben wir die Voraussetzungen geschaffen, um erfolgreich in den anstehenden WM-Winter zu starten", sagte DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier.

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Schwimmen-Freiwasser

Erster Saisonsieg für Schwimm-Weltmeister Thomas Lurz

Cancun (MEX) (06. April 2014) Schwimm-Doppelweltmeister Thomas Lurz hat beim Marathon-Weltcup im mexikanischen Cancun seinen ersten Sieg in diesem Jahr gefeiert. Der 34 Jahre alte Würzburger spielte auf der olympische Zehn-Kilometer-Distanz seine ganze Routine aus und gewann in 1:56:44,0 Stunden.

Der Italiener Simone Ruffini wurde Zweiter (1:56:45,0) vor dem Brasilianer Diogo Villarinho (1:56:46,0). "Es war ein schwieriger Kurs, deshalb bin ich auch sehr zufrieden, dass ich gewonnen habe", meinte Lurz, der bei der WM im Vorjahr über diese Strecke Rang zwei belegte hatte.

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Bahnrad und Judo bei Winterspielen?

Hallensportarten wie Bahnrad, Judo und Badminton sollen bei Winterspielen ausgetragen werden, um die überladenen Sommerspiele zu entlasten, schlägt Radsport-Präsident Cookson vor.

Wenn Olympische Winterspiele schon in einem Kurort an der Schwarzmeerküste ausgetragen werden können, ist es nur konsequent, auch auf Sportarten zu setzen, die ohne Schnee und Eis auskommen. Mit einem entsprechenden Modernisierungsvorschlag ist der Präsident des Radsport-Weltverbandes (UCI), Brian Cookson, vorgeprescht. 


Der Brite hat angeregt, das Programm der Olympischen Winterspiele gehörig umzubauen. Die Bahnrad-Wettbewerbe und andere Hallen-Sportarten wie Judo oder Badminton könnten seines Erachtens genauso gut im Rahmen der Winterspiele ausgetragen werden. Damit würde das Programm der „kleinen“ Spiele erweitert und zugleich die überladenen Sommerspiele entlastet werden.


Ähnliche Ideen werden bereits seit Jahren immer wieder diskutiert. So haben die Leichtathleten schon lange gefordert, Crosslauf ins Programm der Winterspiele zu integrieren. Bisher hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) alle Initiativen dieser Art aber abgelehnt. (FAZ.online)

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Severin Freund fordert Anzug-Reform

Der Team-Olympiasieger hat angesichts der zunehmenden Gefahren eine neue Anzugreform gefordert.

"Das Skispringen hat sich so verändert, dass der Grat, auf dem Sprünge funktionieren, noch mal schmaler geworden ist im Vergleich zu früher. Durch die engeren Anzüge machen kleinere Fehler mehr aus", sagte der Skiflug-Weltmeister der "Süddeutschen Zeitung", "Stürze bei der Landung und Knieverletzungen sind ein Indiz dafür, dass man früher mit weniger Tempo zur Landung kam und sie deshalb besser kontrollieren konnte."

2012 hatte der Skiweltverband FIS eine Reform der Skisprung-Anzüge durchgesetzt.

Durch die engeren Anzüge haben die Springer eine höhere Geschwindigkeit in der Luft, was aber auch zu einem instabileren Flugsystem führt. "Die Reform hin zum fast hautengen Anzug ist zwar mit einem guten Gedanken gekommen, aber für uns Sportler bewirkt sie nicht unbedingt das schönste Skispringen", sagte der 25-Jährige Freund: "Wenn man einem Sportler Fläche wegnimmt, muss man das irgendwo wieder ausgleichen, und das macht man durch einen längeren Anlauf, der mehr Anfahrtsgeschwindigkeit bringt. Dadurch fühlst du dich als Springer so, als würdest du Schneeballweitwurf machen."

Freund glaubt daran, dass die FIS für die kommende Saison neue Reformen einführen wird.Aber "in welche Richtung das geht, kann ich nicht sagen", so Freund.Er persönlich fände es spannender, "wenn man beim Anzug wieder mehr Fläche hätte, um das ganze Flugsystem zu stabilisieren".  (Sport1.de)

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Karriere-Ende! Maria Höfl-Riesch macht Schluss

Rücktritt nach 13 Jahren im Weltcup

München (20.03.2014) Ski-Rennläuferin Maria Höfl-Riesch hat knapp dreieinhalb Wochen nach den Olympischen Spielen in Sotschi ihren Rücktritt erklärt.
Die dreimalige Olympiasiegerin und zweimalige Weltmeisterin gab ihren Entschluss in München bekannt, nachdem die 29-Jährige zuvor nachträglich die kleine Kristallkugel für ihren Sieg im Abfahrtsweltcup der vergangenen Saison erhalten hatte.

"Die Leidenschaft war immer da, bis zum Ende", sagte Höfl-Riesch bei einer Pressekonferenz am Münchner Flughafen.
"Es ist eine sehr schwierige Entscheidung gewesen, denn alles hat sich nach dem Sport gerichtet.

Nach Vancouver war das finale Karriereziel, noch einmal olmpisches Gold zu gewinnen. Demnach war das erste Bauchgefühl nach Olympia, abzutreten.
Allerdings wollte ich mir in Ruhe darüber Gedanken zu machen und habe Gespräche mit dem DSV geführt. Und es ist mir auch deshalb so schwergefallen, weil ich gemerkt habe, wie groß der Wunsch beim DSV war, dass ich weitermache."

Höfl-Riesch hatte im Alter von 16 Jahren ihr erstes Weltcup-Rennen bestritten. Im März 2010 sicherte sie sich als dritte Deutsche nach Rosi Mittermaier und Katja Seizinger den Gesamtweltcup und wurde danach zur Sportlerin des Jahres gewählt.
In Sotschi hatte die gebürtige Partenkirchnerin Gold in der Kombination sowie Silber im Super-G gewonnen.
Ein erneuter Sieg im Gesamtweltcup blieb Höfl-Riesch in der vergangenen Woche verwehrt: Beim Weltcup-Finale im Schweizer Lenzerheide war sie in der Abfahrt schwer gestürzt und konnte in den verbleibenden drei Rennen nicht starten.

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Paralympics: Anna Schaffelhuber holt fünftes Gold

Krönung ihrer Paralympischen Spiele

Sotschi (RUS) (16.03.2014) Anna Schaffelhuber (21) hat ihren goldenen Lauf bei den Winter-Paralympics am Schlusstag gekrönt und ihr fünftes Gold im fünften Rennen gewonnen.

Die Monoski-Fahrerin aus Bayerbach war auch im Riesenslalom nicht zu schlagen und verwies die Österreicherin Claudia Lösch und ihre Teamkollegin Anna-Lena Forster aus Radolfzell auf die Plätze.

Schaffelhuber avancierte mit ihrem Sieg im letzten Wettkampf der Spiele endgültig zum weiblichen Gesicht der Paralympics und bescherte dem deutschen Team die neunte Goldmedaille in Sotschi.

Schaffelhuber profitierte dabei auch von einem Sturz ihrer härtesten Konkurrentin Kimberly Joines im zweiten Lauf.

Den ersten Durchgang hatte sie noch auf Rang zwei hinter der Kanadierin abgeschlossen, den Druck im zweiten Lauf aber erhöht.

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Snowboard: Paul Berg feiert Überraschungs-Coup

Ersten Sieg im Weltcup

La Molina (SPA) (15.03.2014) Snowboardcrosser Paul Berg hat überraschend den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere eingefahren.

Der 22-Jährige setzte sich im Finale gegen den Russen Nikolai Oljunin und den Spanier Regino Hernandez durch. Konstantin Schad (Miesbach) war als Dritter im Halbfinale gescheitert und wurde am Ende Achter, Martin Nörl (Adlkofen) schied bereits im Achtelfinale aus.

"Ich bin sprachlos, die Ereignisse haben sich überschlagen. Ich war gestern froh über die tolle Qualifikation und habe versucht, frech zu fahren und die großen Namen herauszufordern", sagte Berg: "Ich hätte nie geglaubt, dass ich in der Saison einen Sieg einfahre. Es ist immer noch überraschend."

Zudem sicherte sich Berg in seiner zweiten kompletten Saison den zweiten Platz im Gesamt-Weltcup, Schad landete am Ende auf Rang fünf.

Berg ist nach Michael Layer (Dettingen) und Schad der dritte deutsche Snowboarder, der einen Cross-Weltcup gewann. Layer triumphierte im Oktober 2004 in Saas-Fee (Schweiz), Bergs Teamkollege Schad im März 2012 im italienischen Valmalenco.

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Paralympics: Anna Schaffelhuber nicht zu stoppen

Viertes Gold im vierten Rennen

Sotschi (RUS) (14.03.2014) Anna Schaffelhuber ist bei den Winter-Paralympics nicht zu stoppen und hat ihr viertes Gold im vierten Rennen gewonnen.

Die Monoski-Fahrerin aus Bayerbach war auch in der Super-Kombination nicht zu schlagen und verwies ihre Teamkollegin Anna-Lena Forster auf Rang zwei.

In einem turbulenten Super-G legte keine der übrigen drei Starterinnen einen gültigen Lauf hin, weshalb die Bronzemedaille nicht vergeben wird.

Schaffelhuber, die auch am Sonntag im Riesenslalom als Top-Favoritin gilt, sicherte dem deutschen Team die siebte Goldmedaille in Sotschi

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Ski alpin: Saisonaus für Maria Höfl-Riesch

Dennoch Siegerin im Abfahrtsweltcup

Lenzerheide (SUI) (DSV, 12.03.2014) Bei einem Sturz in der Abfahrt beim Saisonfinale in Lenzerheide zog sich Maria Höfl-Riesch einen Muskelfaserbündelriss an der Adduktorengruppe im linken Oberschenkel sowie eine schwere Prellung am linken Schulter- und Ellenbogengelenk zu. Darüber hinaus erlitt die dreifache Olympiasiegerin eine Kapselverletzung im linken Ellenbogengelenk.
Die Diagnose stellte DSV-Mannschaftsarzt Dr. Christoph Kruis im Krankenhaus Chur mittels einer MRT- und Röntgen-Untersuchung. Die Weltcupsaison muss Maria Höfl-Riesch damit frühzeitig beenden, ein Start bei den letzten Weltcuprennen in der Schweiz ist nicht möglich.

Zwar konnte die 29-Jährige dennoch die kleine Kristallkugel in der Abfahrtswertung gewinnen, den Kampf um den Titel im Gesamtweltcup muss sie nach ihrem Sturz jedoch aufgeben.

Thomas Stauffer, Bundestrainer Damen
"Es ist natürlich sehr bitter, dass Maria am Ende einer so guten Saison nicht bis zum letzten Rennen um die große Kugel kämpfen konnte."

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Severin Freund siegt in Oslo am Holmenkollen

Erst dritter deutscher Sieg im Mekka des nordischen Skisports

Oslo Holmenkollen (NOR) 9.3.14, Severin Freund feiert am legendären Holmenkollen seinen achten Karrieresieg. Der 25-Jährige sprang beim Skisprung-Weltcup in Oslo allen anderen Athleten davon. Auf Platz zwei landete der Norweger Anders Bardal. Severin Freund ist erst der dritte Deutsche der am legendären Holmenkollen die Ehre des Siegers, einen Emfang beim norwegischen König in seiner Privatloge zu teil wurde. Dritter wurde Kamil Stoch aus Polen. Der Rest der DSV Adler entäuschte und konnten bis auf Markus Eisenbichler nicht in das Finale der besten 30 erreichen.

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Malte Mohr wird Vize Weltmeister im Stabhochsprung in der Halle

Ein Fehlversuch bei 5,80m kostet den Titel

Sobot (POL) 8.3.2014, Malte Mohr ist Vize Hallenweltmeister 2014. Der Wahl Münchner Malte Mohr, der mit 5,90 Meter als gute Empfehlung nach Polen angereist war, nahm die ersten drei Höhen traumhaft sicher im ersten Versuch, die 5,80 Meter aber erst im zweiten Anlauf. Der Grieche Konstadidos Filippidis schaffte die Höhe gleich im ersten Versuch - das war schon die Entscheidung. Bronze holte der Tscheche Jan Kudlicka ebenfalls mit 5,80

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Paralympics Sotschi: Gold für Anna Schaffelhuber in der Abfahrt

Optimaler Start in die Spiele

Sotschi (RUS) 8.3.2014, Am Alpinhang in den Bergen über Krasnaja Poljana hatte Schaffelhuber allen Grund zum Jubeln. Vier Jahre nach Platz drei im Super-G in Vancouver war die 21-Jährige Schnellste in der Abfahrt und gewann ihr erstes Paralympics-Gold. "Das freut mich total. Dann haben wir schon jetzt eine ganz tolle Teamleistung", sagte sie angesichts der zwei Goldmedaillen am ersten Wettkampftag der 11. Winter-Paralympics. Schaffelhuber siegte vor den US-Amerikanerinnen Alana Nichols und Laurie Stephens. Anna-Lena Forster wurde Vierte.

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Rebensburg auf Platz 2 im Riesenslalom in Are

Höfl Riesch verliert Führung im Gesamtweltcup

Are (SWE) 7.3.2014, Maria Höfl-Riesch hat auf der Zielgeraden der Saison ihre Führung im Gesamtweltcup verloren. Während Viktoria Rebensburg beim zweiten Riesenslalom im schwedischen Are hinter der erneut siegreichen Anna Fenninger aus Österreich einen hervorragenden zweiten Platz belegte, kam die dreimalige Olympiasiegerin mit einem starken zweiten Durchgangs noch auf Rang zehn und konnte so noch wertvolle Punkte mitnehmen und Schadensbegrenzung betreiben.

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Skisprung: Severin Freund erneut auf Platz 2

Vierter Podestplatz in Folge

Kuopio (FIN) (DSV, 04.03.2014) Severin Freund ist in Kuopio (FIN) zum vierten Mal in Folge auf das Podest gesprungen.
Der Rastbüchler musste sich wie zuletzt in Lahti nur dem Doppelolympiasieger Kamil Stoch (POL) geschlagen geben.
Der Vorsprung des Polen auf Freund betrug nur 3.8 Punkte. Mit seinem Sieg baut Stoch sein Polster im Gesamtweltcup aus. Er liegt nun 103 Punkte vor Peter Prevc (SLO).

Severin Freund bleibt damit weiterhin Dritter der Gesamtwertung. Sein Rückstand auf Prevc, der in Kuopio Vierter wurde, beträgt 141 Punkte.

Andreas Wellinger zeigte im ersten Durchgang einen guten Sprung von der Puijo-Schanze. Als Neunter der Vorrunde stand seit dem olympischen Einzelspringen von der Normalschanze wieder ein Ergebnis in den Top-10 in Aussicht. Im Finale reichte es für den Schüler um 0.6 Punkte nicht, er wurde Elfter hinter Gregor Schlierenzauer (AUT).

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Skisprung: Severin Freund erneut auf dem Podest

Dritter Einzelsieg in Folge knapp verpasst

Lahti (FIN) (DSV,02.03.2014) Zum dritten Einzelsieg in Folge hat es für Severin Freund in Lahti (FIN) zwar nicht gereicht, als Zweiter hinter Doppelolympiasieger Kamil Stoch (POL) hatte der Rastbüchler dennoch allen Grund zu feiern. Dritter wurde der Österreicher Gregor Schlierenzauer.

Freund führte nach dem ersten Durchgang und es sah nach einem Hattrick für den DSV-Springer aus, der bereits das erste Einzel in Lahti sowie das Springen zuvor in Falun für sich entschieden hatte. Als Stoch als vorletzter Springer im Finale vom Bakken ging, legte er mit 133,5 Metern jedoch die Tagesbestweite hin, die ihm auch zum Sieg verhalf.

Freund bleibt Dritter im Gesamtweltcup hinter Peter Prevc (SLO), der heute Sechster wurde. Prevcs Vorsprung schrumpfte aber auf 71 Punkte.

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Deutschland im Team Weltcup in Lahti auf Platz 2

Severin Freund wieder überragend

Lahti (FIN) 1.03.2014, Ein überragender Severin Freund hat Deutschlands Skispringer beim Team-Weltcup im finnischen Lahti zum nächsten Erfolg geführt. Dank einer Glanzvorstellung des 25 Jahre alten Bayern landete das olympische Gold-Quartett von Sotschi mit Andreas Wank, Marinus Kraus, Andreas Wellinger und Freund am Samstag nach einer tollen Aufholjagd im zweiten Durchgang auf dem zweiten Platz. Mit 960,8 Punkten mussten die Schützlinge von Bundestrainer Werner Schuster lediglich Österreich (973,5) den Vortritt lassen. Dritter wurde Norwegen (960,3).

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Nordische Kombi: Allgäuer Johannes Rydzek gewinnt in Lahti

Erik Frenzel macht Gesamtweltcup perfekt

Lahti (FIN) 28.02.2014, Der Allgäuer Johannes Rydzek gewinnt das Weltcuprennen in der Nordischen Kombination mit 7,0 Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Japaner Akito Watabe, der damit die Chance verspielte, Erik Frenzel in den letzten drei Einzelrennen des olympischen Winters den Gesamtweltcup noch streitig zu machen. Frenzel sicherte sich im Foto-Finish vor dem zeitgleichen Tino Edelmann Platz drei. Der Olympia-Dritte Fabian Rießle auf Platz sechs und Routinier Björn Kircheisen als Zehnter machten ein herausragendes deutsches Mannschaftsergebnis für den DSV perfekt.

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Skisprung: Severin Freund fliegt zum Sieg

Team-Olympiasieger mit Schanzenrekord in Falun

Falun (SWE) (DSV, 26.02.2014) Severin Freund hat in Falun das erste Weltcupspringen nach den Olympischen Winterspielen von Sotschi für sich entschieden.

Er setzte sich mit Weiten von 133 und 135 Metern und 266.1 Punkten vor dem Slowenen Peter Prevc (125,5/133,5 Meter, 250.2 Punkte) und Noriaki Kasai (133/130,5 Meter, 248.8 Punkte) aus Japan durch.

Severin Freund (WSV DJK Rastbüchl) ging nach 133 Metern im ersten Durchgang mit einem Vorsprung von zehn Punkten als Führender ins Finale. Bei seinem zweiten Sprung landete der Rastbüchler bei 135 Metern und sicherte sich damit neben dem neuen Schanzenrekord auch souverän den Sieg.

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Offizielle Stellungnahme des Olympiastützpunktes Bayern

Nahrungsergänzungsmittel nicht generell verteufeln!

Zum Artikel: „Expertin klagt an: Medaillen-Vorgabe fördert Doping“ (Montag, 24.02.2014, 11:10 von FOCUS-Online-Expertin Sylvia Schenk)

München, 24.02.2014: Der Olympiastützpunkt Bayern wehrt sich mit aller Deutlichkeit gegen den Vorwurf der "potentiellen Begünstigung der Dopingmentalität" durch den Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln (NEM).

Zur vollständigen Stellungnahme

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Sotschi 2014

Unsere Bilanz

Die Olympischen Spiele von Sotschi 2014 sind Geschichte. Aus Sicht des Olympiastützpunkts Bayern stellt sich die Bilanz folgendermaßen dar.

Über 50% der für die Olympischen Spiele von Sotschi nominierten Athletinnen und Athleten werden vom Olympiastützpunkt Bayern betreut. Die Medaillenausbeute dieser Sportler kann sich sehen lassen:
8 Goldmedaillen wurden für Deutschland von insgesamt 11 Athletinnen und Athleten gewonnen. 8 dieser Athletinnen und Athleten sind dem Olympiastützpunkt Bayern zuzuordnen.

Auch an den 6 Silber- und 5 Bronzemedaillen waren die bayerischen Sportlerinnen und Sportler zu fast 50% beteiligt.
Die vom Olympiastützpunkt Bayern Anfang 2013 aufgestellte Prognose von 10 plus x Anteil bayerischer Sportlerinnen und Sportler am Medaillenspiegel hat sich somit als zutreffend erwiesen.

Sämtliche Medaillengewinner haben eine Eliteschule des Sports besucht.
Hier wird die Bedeutung des Systems der Eliteschulen des Sports für den langfristigen Leistungsaufbau und die Vereinbarkeit von Ausbildung und Hochleistungssport (Duale Karriere) besonders deutlich.

Gerade die Medaillengewinne im Bereich des Rodelns zeigen deutlich, dass nur die Konzentration der Spitzensportler an einem geeigneten Trainingsstandort langfristig zum Erfolg führen kann.

Der Olympiastützpunkt ist äußerst enttäuscht über den Dopingfall Evi Sachenbacher-Stehle.
Die Staatsanwaltschaft München hat in diesem Zusammenhang auch die Räumlichkeiten des Olympiastützpunktes Bayern am Bundesstützpunkt Ruhpolding durchsucht. Laut des dem Olympiastützpunkt Bayern vorliegenden Durchsuchungs-/Sicherstellungsprotokolls vom 21.2.2014 wurde bei der Durchsuchung nichts Verdächtiges gefunden. 

Wir distanzieren uns ausdrücklich von jeder Art der Manipulation im Sport. Leider gelingt es auch uns immer noch nicht, alle Sportler/innen von der Notwendigkeit des dopingfreien Sports zu überzeugen.

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Slalom der Herren: Fritz Dopfer auf Platz 4

Felix Neureuther scheidet aus

Sotschi (RUS) (22.02.2014) Der alpine Slalom der Herren entwickelte sich am Ende zum Krimi.

Beim Sieg des Österreichers Mario Matt belegte Fritz Dopfer den glänzenden 4. Platz.

Dopfer arbeitete sich dabei trotz eines Fehlers kurz vor Schluss noch vom 14. Platz nach vorne und hätte beinahe noch für die Medaillensensation gesorgt. Letztlich fehlten 5 Hundertstel Sekunden.

Stefan Luitz schied im ersten, Felix Neureuther im zweiten Lauf aus.

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Snowboard: Silbermedaille für Anke Karstens, Bronze für Amelie Kober

Gigantisches Ergebnis der deutschen Snowboarddamen

Sotschi (RUS) (22.02.2014) Da haben die deutschen Snowboard-Frauen aber gewaltig zugeschlagen.

Anke Karstens eroberte im Snowboard-Parallelslalom sensationell die Silbermedaille und musste sich nur der Österreicherin Julia Dujmovits geschlagen geben.

Karstens hatte erst im letzten Rennen vor den Olympischen Spielen die Qualifikation geschafft und steht nun als Zweite auf dem Podest.

Im Halbfinale hatte sie ihre Mannschaftskameradin Amelie Kober nur ganz knapp ausgeschaltet.

Kober, die am Arm verletzt angetreten war, eroberte schließlich die Bronzemedaille und machte den deutschen Snowboardtag perfekt.

Unseren herzlichen Glückwunsch zu diesen ersten Snowboardmedaillen seit 8 Jahren (damals Amelie Kober)..

Auch bei den Männern läßt sich das Ergebnis sehen: Patrick Bussler landete als bester Deutscher auf Platz 6.

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Positiver Dopingbefund bei Evi Sachenbacher-Stehle

Sachenbacher-Stehle bestätigt Befund

Sotschi (RUS)  21.02.2014 Im Fall der möglicherweise gedopten deutschen Olympia-Athletin in Sotschi hat am Freitagnachmittag die B-Probe das positive Ergebnis der A-Probe bestätigt. Das gab Stefan Schwarzbach, Pressesprecher der Deutschen Skiverbandes (DSV) bekannt. Gefunden worden sei ein Stimulans, das "möglicherweise" durch ein verunreinigtes Nahrungsergänzungsmittel in den Körper gelangt sei. Bei der betreffenden Athletin soll es sich um die Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle handeln. Diese hat den Verstoß inzwischen zugegeben.

Statement des DOSB

Statement des OSP Bayern

Der Olympiastützpunkt ist enttäuscht über den Dopingfall Evi Sachenbacher-Stehle. Wir distanzieren uns ausdrücklich von jeder Art der Manipulation im Sport. Leider gelingt es auch uns immer noch nicht, alle Sportler/innen von der Notwendigkeit des dopingfreien Sports zu überzeugen. 

Statement von Sachenbacher-Stehle

"Ich erlebe gerade den schlimmsten Albtraum, den man sich vorstellen kann, denn ich kann mir überhaupt nicht erklären, wie es zu der positiven Probe gekommen ist. Selbst entsprechende Nahrungsergänzungsmittel hatte ich im Labor vorher überprüfen bzw. mir die Unbedenklichkeit von den Herstellern bestätigen lassen, um immer auf der sicheren Seite zu sein. Ich kann im Moment allen Beteiligten nur ausdrücklich versichern, dass ich zu keinem Zeitpunkt bewusst verbotene Substanzen zu mir genommen habe und alles daran setzen werde, diese Sache lückenlos aufzuklären."

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Biathlon: Mixed-Staffel auf Platz 4

8. Olympisches Gold für Björndalen

Auch in der Biathlon Mixed-Staffel gab es heute aus bayerischer Sicht keine Medaille zu bejubeln.

Evi Sachenbacher-Stehle, Laura Dahlmeier und Simon Schempp liefen zusammen mit Florian Graf auf den berühmten, aber eben immer wieder undankbaren 4. Platz.

Am Rande erwähnt gewann der Norweger Ole Einar Björndalen seine achte olympische Gold-Medaille! Damit schließt er in puncto Olympiasiege zum legendären Langläufer Björn Daehlie auf und krönt sich endgültig zum erfolgreichsten Wintersportler aller Zeiten.

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Snowboard:Patrick Bussler verpasst Medaille

Snowboard Germany mit eher schwächerem Auftritt

Snowboarder Patrick Bussler hat die erste deutsche Olympiamedaille im Parallel-Riesenslalom der Männer verpasst.

Der 29-Jährige musste sich bei den Winterspielen in Sotschi im kleinen Finale um Bronze dem Slowenen Zan Kosir deutlich geschlagen geben.

Gold ging an den Russen Vic Wild.

Bussler feierte bei der dritten Olympia-Teilnahme sein bestes Ergebnis. 2010 in Vancouver war er 16. geworden, vier Jahre zuvor in Turin 19.

Alexander Bergmann schied im Achtelfinale aus und belegte Rang 13.
Stefan Baumeister war als 20. in der Qualifikation gescheitert

Enttäuschend verlief die Konkurrenz für das mit hohen Erwartungen gestartete deutsche Damen-Quartett. Weltmeisterin Isabella Laböck schied als 18. der Qualifikation ebenso aus wie die Turin-Olympiazweite Amelie Kober (30.) und Anke Karstens (25.), die beide nach Stürzen im ersten Lauf chancenlos waren.

Beste war am Ende Selina Jörg, die im Achtelfinale allerdings nach einem Sturz an Jelena Sawarsina scheiterte und 13. wurde

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DSV Skiadler fliegen zur Goldmedaille

Freund, Wellinger, Kraus und Wank überraschend vor Österreich

Sotschi (RUS) 17.2.2014, Der Gold-Traum ist wahr geworden: Die deutschen Skispringer sind sensationell zum Olympiasieg im Team-Wettbewerb geflogen. Severin Freund, Andreas Wellinger, Marinus Kraus und Andreas Wank setzten sich bei den Winterspielen in Sotschi vor den höher eingeschätzten Österreichern und Japanern durch. Nach 1994 und 2002 ging damit zum dritten Mal Gold an ein DSV-Quartett. Es entwickelte sich von Beginn an ein Skisprung-Krimi. Nach einem mäßigen Auftakt von Wank lag das deutsche Team nur auf dem siebten Rang, der überragende Youngster Kraus katapultierte das DSV-Quartett aber mit einem Traumflug auf 136,5 Meter auf den zweiten Platz. Wellinger hielt die Position, ehe Freund zur Halbzeit sogar die Führung eroberte. Zum Schluss behielt Severin Freund im letzten Sprung des Wettbewerbs die Nerven und revanchierte sich für Platz vier im Einzelspringen.

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Langlauf 4 x 10 km Staffel

Das war leider nix.

Gleich nach 17 Minuten stürzt Jens Filbrich ohne eigenes Verschulden und läuft von nun an hinterher. Auch die nächsten, Axel Teichmann, Tobi Angerer und Hannes Dotzler schaffen es nicht mehr Anschluss zu finden und werden Neunte.

Kopf hoch, die nächsten Chancen warten auf Euch 

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Maria Höfl-Riesch Nummer eins

Nach ihrer Silbermedaille am Samstag im Super-G bei den Winterspielen in Sotschi ist Maria Höfl-Riesch Deutschlands neue Nummer eins im alpinen Skisport.

Die 29 Jahre alte Partenkirchnerin, die am vergangenen Montag in der Super-Kombination triumphiert hatte, weist nunmehr eine Bilanz von dreimal Gold und einmal Silber auf. In Vancouver 2010 hatte sie in Slalom und Kombination gewonnen.Höfl-Riesch verdrängte damit Katja Seizinger von der Spitze. Diese hatte zwischen 1992 in Albertville und 1998 in Nagano dreimal Gold sowie zweimal Bronze gewonnen.

Unter Deutschlands erfolgreichsten Wintersportlerin der Geschichte gehört Höfl-Riesch seit Samstag auch zu den Top 10.Spitzenreiterin ist weiterhin Eisschnellläuferin Claudia Pechstein, die ihre Ausbeute von fünf Gold sowie je zwei Silber und Bronze am Mittwoch über 5000 m vergrößern kann. Hinter Pechstein folgen die beiden Biathleten Ricco Groß (4-3-1) und Sven Fischer (4-2-2). Mit seinen beiden Triumphen in Sotschi im Einzel- und Teamrennen schob sich Rodler Felix Loch (Berschtesgaden) in die Top 20.

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Maria Höfl-Riesch holt Silber im Super-G

Fünf Tage nach ihrem Triumph in der alpinen Super-Kombination hat Maria Höfl-Riesch bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi Silber im Super-G gewonnen.

Die Partenkirchnerin lag auf der schwierig gesetzten Strecke zwischenzeitlich 
auf Kurs Bestzeit, beim Sprung in den Zielhang wurde sie aber soweit von der 
Linie abgetragen, dass sie fast zum Stehen kam und musste sich am Ende mit 
einem Rückstand von 0,55 Sekunden der Österreicherin Anna Fenninger geschlagen 
geben. Trotz dieses Riesenpatzers noch Silber, dass konnte eine glückliche 
Maria im Ziel selbst kaum glauben und spricht für ihre bis dahin grandiose 
Fahrt.

Bronze sicherte sich mit einem Rückstand von 0,66 Sekunden Fenningers 
Teamkameradin Nicole Hosp, die hinter Höfl-Riesch Zweite in der Kombination 
geworden war. Auf dem neunten Platz landete Viktoria Rebensburg aus Kreuth 
(1,56 Sekunden zurück), die Riesenslalom-Olympiasiegerin von Vancouver.

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Geisenberger, Loch und Wendl/Arlt holen Gold in der Teamstaffel im Rennrodeln

Alle möglichen Goldmedaillen im Rennrodeln gehen an den Stützpunkt in Berchtesgaden

Sotschi (RUS) 13.02.14, Der Bayerischer D-Zug aus Berchtesgaden gewinnt die Teamstaffel im Rennrodeln und holt Gold. Natalie Geisenberger, Felix Loch und Tobias Wendl und Tobias Arlt sind auch als Mannschaft nicht zu schlagen! Mit über einer Sekunde Vorsprung auf die Mannschaften aus Rußland und Lettland werden die Berchtesgadner ihrer Favoritenrolle gerecht und holen damit alle Goldmedaillen im Rennrodeln bei den Olympischen Spielen an den Stützpunkt nach Bayern. Zwei Tage nach ihrem Olympia-Coup startete Natalie Geisenberger als erste des deutschen Teams in die Eisrinne im Sanki Sliding Centre. Wie schon im Gold-Rennen kam die 26-Jährige am besten mit der anspruchsvollen Bahn zurecht und gab ihrem Teamkollegen Felix Loch bereits einen deutlichen Vorsprung mit auf den Weg. Dieser ließ nichts anbrennen und baute das Polster sogar noch aus. Einen Tag nach ihrem Olympiasieg hatten die beiden Tobis dann keine große Mühe mehr, den Triumph für die Trainingsgruppe "Sonnenschein" unter Dach und Fach zu bringen.

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Rodeln: Olympiasieg für Tobias Wendl /Tobias Arlt

Wieder Gold für die „Trainingsgruppe Sonnenschein“

Langsam wird`s unheimlich: Nach den Goldmedaillen von Natalie Geisenberger und Felix Loch haben nun auch die Doppelsitzer der Berchtesgadener Trainingsgruppe nachgezogen.

Tobias Wendl und Tobias Arlt gewannen bei den Olympischen Spielen letztlich souverän die Goldmedaille im Doppelsitzer vor Linger/Linger (AUT) und Sics / Sics (LAT)

Nach zwei Gesamtweltcupsiegen sind die beiden jetzt dort angekommen, wo sie hingehören: Auf dem Olymp.

Alle Vier werden voraussichtlich auch für Deutschland die Teamstaffel bestreiten. Aber jetzt wird wohl erstmal richtig gefeiert.

Herzlichen Glückwunsch von dieser Stelle.

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Maria Höfl-Riesch ist Olympiasiegerin

Erfolg von 2010 in der Super-Kombination wiederholt

"Ich weiß noch gar nicht, was ich sagen soll. Ich bin überwältigt. Ich kann es noch gar nicht glauben. Ich bin fix und fertig. Die Minuten im Ziel waren eine Zitterpartie. Am Ende ist es wie im Märchen", sagte die frisch-gebackene Olympiasiegerin in der Super Kombination, Maria Höfl-Riesch unmittelbar nachdem ihr Triumph feststand.

Nach der Abfahrt lag Höfl-Riesch als Fünfte noch in Lauerstellung. "Die, die vor mir liegen, sind eigentlich eher schwächer im Slalom", sagte sie. Deshalb wollte sie das Finale "mit voller Attacke, vollem Risiko" angehen - und das war nach einer kleinen Ruhepause zwischen den Läufen genau das richtige Rezept. Keine der nach der Abfahrt vor ihr platzierten Läuferinnen kam noch an ihre Bestzeit heran.

Sie gewann vor Nicole Hosp aus Österreich und der Amerikanerin Julia Mancuso.

Höfl-Riesch verteidigte damit ihren Olympiasieg von Vancouver und sicherte sich ihre insgesamt dritte Goldmedaille sowie die zweite deutsche (bayerische) bei diesen Olympischen Spielen.

Herzlichen Glückwunsch hierzu.

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Sotschi: Felix Loch holt Gold im Rennrodeln

Berchtesgadner holt erste Medaille für das Deutsche Olympiateam

Sotschi (RUS) 9.2.2014, An Felix Loch geht momentan im Rennrodeln kein Weg vorbei. Lediglich im ersten Lauf mußte er Albert Demtschenko knapp den Vortritt lassen. Streckenrekord im zweiten-, dritten- und Bestzeit im vierten Lauf waren die Basis für Gold. Unfassbare 0,476 Sekunden betrug am Ende der Vorsprung, bei den Rodlern ist dies eine Welt. Platz zwei ging an den Russen Albert Demtschenko, Bronze sicherte sich der Altmeister und zweifache Olympiasieger Armin Zöggeler aus Italien. Die weiteren Platzierungen der deutschen Teilnehmer: Platz vier für Andi Langenhan und Platz 14 für David Möller.

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Sotschi: Felix Loch nach 2 Läufen in Führung

Spannender Zweikampf mit Demtschenko (RUS) im Rennrodeln

Sotschi (RUS) 8.2.14, der Berchtesgadner Felix Loch und Albert Demtschenko (RUS) jagen sich im Eiskanal von Sotschi. Demtschenko legte im ersten von vier Läufen mit Streckenrekord vor, Loch konterte im zweiten Lauf und verbesserte den Streckenrekord noch einmal. Felix Loch machte für ihn untypisch im ersten Lauf einen kleinen Fehler, Demtschenko patzte im zweiten Lauf dann deutlich und liegt bereits mit fast 3 Zehntelsekunden zurück. Die anderen deutschen Rodler liegen mit Andi Langenhan auf Platz vier noch in Reichweite auf das Podium, David Möller muss den Traum von einer Medaille mit momentan Platz 12 wohl begraben. Auf Platz drei liegt der Altmeister Armin Zöggeler aus Italien.

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Sotschi: Simon Schempp bester Deutscher im Sprint

Ole E. Björndalen (NOR) holt sensationell Gold im Biathlon

Sotschi (RUS) 8.2.14, Beim Sensationssieg von Ole E. Björndalen (NOR) konnten die deutschen Biathleten leider nur zuschauen. Bester Deutscher wurde Simon Schempp aus Ruhpolding auf Platz 15. Silber ging an Österreich an Dominik Landertinger und Bronze an Jaroslav Soukup aus der Tschechei.

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Eröffnungsfeier Olympische Spiele 2014

Maria Höfl-Riesch trägt die Fahne

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes Alfons Hörmann und Generaldirektor Michael Vesper erklärten ihre Entscheidung auf der ersten offiziellen Pressekonferenz der deutschen Olympiamannschaft in Sotschi.

"Wir möchten mit der Fahnenträgerin unser Bild der Mannschaft an die Leute nach Deutschland bringen. Ich bin sicher, dass sich das gesamte Team gerne hinter sie stellen wird. Wir haben uns voller Übereinstimmung für Maria Höfl-Riesch entschieden", erklärte Vesper die Entscheidung zu Gunsten der alpinen Skirennfahrerin.

Diese schilderte ihre Emotionen: "Es ist das größte überhaupt für einen Sportler bei Olympia dabei zu sein, aber die Fahne zu tragen ist eine riesen große Ehre für mich", sagte die 29-Jährige.

"In Vancouver durfte ich schon weit vorne mitlaufen, das war eine Gänsehaut-Atmosphäre, die Stimmung im Stadion zu fühlen. Es geht ein ganz großer Traum für mich in Erfüllung."

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Skicrosser Marzellus Renn „Eliteschüler des Sports Oberstdorf 2013“

Deutscher Sparkassen- und Giroverband spendet 9.000 Euro für das Skiinternat Oberstdorf

Kempten/Oberstdorf (SIO, 03.02.2014): Marzellus Renn ist zum „Eliteschüler des Sports Oberstdorf 2013“ gekürt worden. Das 18-jährige Nachwuchstalent aus Bad Oberdorf holte bei den 1. Olympischen Jugend-Winterspielen in Kühtai Silber, bei der Freestyle-WM der Junioren im italienischen Valmalenco Bronze in der Disziplin Skicross.

Spätestens seit Skicross zur olympischen Disziplin erklärt wurde, ist die Freestyle-Sportart nicht mehr aus dem Wintersport wegzudenken. Auch in Deutschland wechseln immer mehr Athleten zu dem spektakulären Sport aus Amerika. So auch Marzellus Renn, der vom Abfahrtsski zum wesentlich rasanteren Skicross kam. „Mir gefällt am Skicross vor allem die Abwechslung. Jede Strecke ist ein bisschen anders. Beim Ski Alpin gibt es nur unterschiedliche Läufe, aber beim Skicross sind verschiedene Schanzen dabei, neue Wellen und andere Elemente. Das ist purer Nervenkitzel!“, erzählt Marzellus.

Bis zu zehn Mal pro Woche trainiert Renn für seine Disziplin. Im Sommer stehen Kraft- und Ausdauertraining auf dem Programm oder Trainingseinheiten in Gletschergebieten. Neben dem Training absolviert er seine schulische Ausbildung an der Eliteschule des Sports in Oberstdorf. Mit der Auszeichnung „Eliteschüler des Sports Oberstdorf 2013“ wird das herausragende Engagement Marzellus Renns aus sozialer und sportlicher Sicht gewürdigt.

Heribert Schwarz, Vorstandsmitglied der Sparkasse Allgäu, gratulierte dem erfolgreichen Skicrosser zur Auszeichnung mit einer Urkunde. Gleichzeitig überreichte Schwarz stellvertretend für die Sparkassen-Finanzgruppe die Fördersumme von 9.000 Euro an Dr. Peter Bösl, den Leiter des Bundesstützpunkts Ski Nordisch. Das Skiinternat investiert das Geld in die Verbesserung der Mobilität – sprich: es wird für die beiden VW-Busse verwendet, mit denen die Sportler zum Training und zu Wettkämpfen gebracht werden.

Als einziger Sponsor aus der deutschen Wirtschaft unterstützt die Sparkassen-Finanzgruppe die Eliteschulen des Sports, an denen sich talentierte Nachwuchstalente nicht nur auf sportliche Höchstleistungen, sondern auch auf einen qualifizierten Bildungsabschluss vorbereiten. Damit leistet die Sparkassen-Finanzgruppe einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau erfolgreicher Olympiateams in der Zukunft. Auch an den Olympischen Spielen in Sotschi nehmen wieder zahlreiche Athleten teil, die ihre sportliche Laufbahn in einer Eliteschule des Sports begonnen haben.

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Ski Langlauf: Olympia-Generalprobe in Toblach

Herrmann und Wenzel sprinten auf das Podest

Toblach (ITA) (DSV, 02.02.2014) Beim letzten Weltcupsprint vor den Olympischen Spielen haben die deutschen Langläufer in Toblach (ITA) ein Ausrufezeichen gesetzt. Bei den Damen musste sich Denise Herrmann nur Marit Björgen (NOR) geschlagen geben, Josef Wenzel lief hinter den Norwegern Ola Vigen Hattestad und Eirik Brandsdal auf das Podest.
 
Im Damenfinale war mit Björgen, Randall, Östberg, Falla und Visnar die gesamte Weltelite am Start und zunächst sah es so aus, als müsse Denise Herrmann hinterher laufen. Zu Beginn des Rennens lag die Oberwiesenthalerin auf dem letzten Platz und musst am ersten Anstieg über die Außenbahn kommen, was sie aber schaffte und sich dadurch an die dritte Stelle setzte. Bei der letzten Abfahrt vor dem Ziel fuhr Herrmann taktisch klug wieder außen und sicherte sich damit eine freie Linie bis ins Ziel. Genug Körner hatte die 26-Jährige aufbewahrt, um sich als Zweite vor Ingvild Flugstad Östberg zu setzen.

Josef Wenzel feiert sechstes Weltcup-Podest und startet nun – wie Herrmann – in Rot

Grund zur Freude hatten auch die Männer, allen voran Josef Wenzel. Der Sprintspezialist aus dem Bayerischen Wald lief ein ähnlich taktisches Rennen wie Denise Herrmann, sicherte sich nach dem letzten Anstieg die Außenlinie, zog dann nach innen und versperrte der Konkurrenz den Weg. Mit kräftigen Stockschüben ließ Wenzel auf der Zielgeraden nichts anbrennen und sicherte sich Rang drei. Nach dem Weltcup in Polen ist das der zweite Podiumsplatz in dieser Saison für den Bayerwälder, der sich mit dieser Leistung auch das Rote Trikot der Sprintwertung sicherte.

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Ski alpin: Felix Neureuther in Schladming Dritter

Vierter Platz für Fritz Dopfer

Gelungene Olympia-Generalprobe für Felix Neureuther: Beim Slalom-Sieg von Henrik Kristoffersen landete der 29-Jährige in Schladming auf Rang drei. Marcel Hirscher sicherte sich den zweiten Platz. Fritz Dopfer, der nach dem 1. Lauf des Flutlicht-Rennens noch vor Neureuther gelegen hatte, landete am Ende auf Rang vier.
 
Erst Kitzbühel gerockt, dann in Schladming nachgelegt: Felix Neureuther hat vier Tage nach seinem Triumph im österreichischen Ski-Mekka mit einem Traumlauf im Finale erneut überzeugt. Im Flutlicht-Slalom auf der gefürchteten "Planai" raste der 29-Jährige mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang von Platz neun noch auf Rang drei.

Auf den Zweiten, Weltmeister Marcel Hirscher aus Österreich, fehlten Neureuther nur 0,01 Sekunden.

Zehn Tage vor der Eröffnungsfeier in Sotschi vergrößerte sich Neureuthers Rückstand im Disziplin-Weltcup auf Hirscher. Der 24-Jährige hat nach dem siebten von neun Slalom-Rennen der Saison 420 Punkte, Neureuther kommt auf 370 Zähler. Ein Jahr nach den Weltmeisterschaften war Neureuther voller Vorfreude an den Ort seines größten Erfolgs zurückgekommen: "Da kommen Erinnerungen hoch." Als "das beste Rennen des Jahres" bezeichnete er den Wettkampf vor mehr als 40.000 Zuschauern dann nach dem ersten Durchgang. Die Menschenmassen im Zielraum und entlang der beleuchteten Piste gaben ein beeindruckendes Bild ab. "Ich bin schon ein paar Jahre dabei, aber das ist schon immer wieder was besonderes und verursacht Gänsehaut."

Fritz Dopfer belegte einen hervorragenden 4. Platz und komplettierte ein bärenstarkes bayerisches Slalomergebnis.

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Ski alpin: Maria Höfl-Riesch wieder auf dem Podest

3. Platz beim Super-G

Cortina d´Ampezzo (DSV, 26.01.2014) Maria Höfl-Riesch hat mit ihrem dritten Platz beim Super-G den dritten Podestplatz in Cortina d´Ampezzo eingefahren. Nachdem die Partenkirchnerin am Donnerstag als Zweite im Super-G und am Freitag als Abfahrtssiegerin aufzweigen konnte, musste sie sich im Super-G am Sonntag nur der Schweizerin Lara Gut und Tina Weirather aus Liechtenstein gechlagen geben.
 
Beim letzten von vier Speedrennen auf der "Olympia delle Tofane" unterstrich Maria Höfl-Riesch (SC Partenkirchen) auch bei schwierigen außeren Bedingungen ihre gute Form. Beim von wechselnden Winden beeinträchtigten Rennen hatte Hölf-Riesch im Ziel 0,61 Sekunden Rückstand auf Lara Gut, die mit einer Zeit von  1:27.81 Minuten als Siegerin ins Ziel kam. Viktoria Rebensburg (SC Kreuth) kam im ersten Rennabschnitt gut auf der eisigen Piste zurecht, verpasste aber im unteren Streckenteil ein Tor und schied aus.

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Ski alpin: Maria Höfl-Riesch gewinnt in Cortina

Gesamtweltcupführung ausgebaut

Cortina d'Ampezzo (24.01.2013) Maria Höfl-Riesch kommt für die Olympia-Abfahrt in Sotschi immer besser in Schwung.

Die 29 Jahre alte Partenkirchnerin feierte am Freitag im italienischen Cortina d'Ampezzo beim sechsten Weltcup-Rennen der Saison in der Königsdisziplin ihren dritten Sieg.

Insgesamt war es der 27. Erfolg für Höfl-Riesch im Weltcup, der elfte in einer Abfahrt.

Höfl-Riesch setzte sich auf der wegen Schneefalls in der Nacht leicht verkürzten Piste "Olympia delle Tofane" mit einem Vorsprung von 0,31 Sekunden auf Tina Weirather aus Liechtenstein durch. Platz drei ging an die Österreicherin Nicole Schmidhofer (0,75 Sekunden zurück). Viktoria Rebensburg aus Kreuth schied nach einem Torfehler aus.

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Rodeln: Alle Weltcup-Trophäen an bayerische Starter

Weltcup in Altenberg

Altenberg (bsd/18.01.2014) Mit dem sechsten Saisonsieg haben zunächst Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee) im sächsischen Altenberg vorzeitig ihren dritten Gesamtsieg im Viessmann-Weltcup nach 2010/2011 und 2012/2013 perfekt gemacht. Auf der WM-Bahn von 2012 ließen die Weltmeister beim vorletzten Weltcup im Olympia-Winter der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance und feierten überlegen den insgesamt 23. Weltcup-Erfolg ihrer Laufbahn.

Felix Loch (RC Berchtesgaden) sicherte sich anschließend zum dritten Mal in Folge den Gesamtsieg im Viessmann-Weltcup. Der Olympiasieger feierte beim achten und vorletzten Rennen des Olympia-Winters seinen fünften Saisonsieg und kann so vor dem Weltcup-Finale am kommenden Wochenende im lettischen Sigulda nicht mehr von Platz eins des Gesamtklassements verdrängt werden. Damit überholte er Rodel-Legende Schorsch Hackl, der zweimal den Gesamt-Weltcup in Händen halten konnte.

Den Triumph komplett machte schließlich Natalie Geisenberger (ASV Miesbach) mit ihrer Titelverteidigung im Viessmann-Gesamtweltcup. Die Weltmeisterin, die am vergangenen Wochenende als zweitplatzierte in Oberhof nach sechs Erfolgen in Serie ihre erste Saisonniederlage einstecken musste, war beim achten und vorletzten Rennen des Olympia-Winters im sächsischen Altenberg wieder das Maß der Dinge und feierte ihren siebten Saisonsieg.

Herzlichen Glückwunsch an die stärkste Rodel-Trainingsgruppe der Welt auch von dieser Stelle.

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Snowboard: Weltcup in Rogla

Anke Karstens löst als Achte Sotschi-Ticket

Rogla (SLO) (SVD, 19.01.2014) Anke Karstens hat als siebte deutsche Raceboarderin und damit als zehnte Athletin von Snowboard Germany ihr Olympiaticket gelöst. Die 28-Jährige aus Bischofswiesen erfüllte mit Platz acht im verregneten Parallel Riesenslalom von Rogla, Slowenien, im letztmöglichen Qualifikations-Wettbewerb des FIS Alpin Snowboard Weltcups die nationalen Vorgaben.

Dementsprechend glücklich zeigte sich Karstens nach ihrer last-minute-Quali, die sie schon am Vormittag als Quali-16te äußerst knapp eingetütet hatte: „Das freut mich natürlich sehr. Ich habe heute sehr lange gezittert, weil es lange gedauert hat, bis die Ergebnisse der Quali bekannt gegeben wurden. Als ich dann den Finalbaum mit meinem Namen gesehen habe, ist mir ein Stein vom Herzen gefallen. Aber das kenne ich ja bereits.“
Schon vor vier Jahren hatte das Carving-Ass erst im letzten Rennen vor den Olympischen Spielen in Vancouver ihre Teilnahme gesichert.
„Man wünscht sich das zwar anders, aber so ist es eben gelaufen. Zum Glück hat mir das ganze Team den Rücken gestärkt. Außerdem zeigt es, aus welchem Holz man geschnitzt ist, wenn man es im letzten Rennen doch noch schafft“, so Karstens.

Beste Deutsche im vorletzten Rennen der Alpin Snowboard Weltcup-Saison war allerdings mit Selina Jörg eine andere. Die 25-Jährige aus Sonthofen belegte bei widrigen Bedingungen auf dem 453 Meter langen, mit 21 Toren ausgeflaggten Jasa-Hang Platz sieben und unterstrich damit einmal mehr, dass sie in diesem Winter die bis dato konstanteste Fahrerin ist.

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Skisprung: Erster Weltcupsieg für Andreas Wellinger

Severin Freund auf Platz 13

Wisla (POL) (DSV,17.01.2014) Im polnischen Wisla ist Andreas Wellinger allen davon geflogen. Der 18-Jährige freute sich nach Sätzen auf 127 und 128,5 Meter über seinen ersten Sieg in der Königsklasse. Er ließ Lokalmatador Kamil Stoch und Michael Hayböck (AUT) hinter sich.

Dabei ist die Strategie des Bundestrainers voll aufgegangen, der vor Wellingers Sprung den Anlauf verkürzn ließ, was dem Ruhpoldinger einige Bonuspunkte einbrachte. Nach einem sehr guten zweiten Sprung bei leichten Rückenwindbedingungen holten den DSV-Adler auch die vor ihm platzierten Stoch und Hayböck nicht mehr ein. Wellinger gewann mit 0,9 Punkten Vorsprung.

Nach seinem Trainingssturz landete Severin Freund im ersten Durchgang nur auf Rang 24., machte im Finale mit einem guten Sprung aber elf Plätze gut und beendete den Wettbewerb als 13. in den Top-15. Richard Freitag wurde 19.

Andreas Wank, der mit Michael Neumayer um das letzte Ticket nach Sotschi konkurriert, stürzte im zweiten Springen ab und fiel von Rang 12 auf Position 27 zurück. Neumayer wurde 25., Marinus Kraus 29.

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Ski alpin: Neureuther triumphiert im Riesenslalom

Maria Höfl-Riesch mit neuer Bestmarke

Adelboden (AUT) (DSV, 11./12.01.2014) Felix Neureuther hat beim Weltcup in Adelboden seinen ersten Weltcup-Sieg im Riesenslalom errungen. Fast genau ein Jahr nach seinem dritten Platz am selben Ort setzte sich der Partenkirchner vor dem Franzosen Thomas Fanara und Marcel Hirscher aus Österreich durch und sorgte so für den ersten deutschen Weltcuperfolg in dieser Disziplin seit über 40 Jahren.

Nach dem ersten Durchgang rangierte Neureuther mit einem Rückstand von 1,32 Sekunden auf Platz sieben des Zwischenklassements. Mit einer sensationellen Fahrt eroberte der Partenkirchner im zweiten Durchgang die Führung und siegte am Ende mit einer Zeit von  2:34.60 Minuten vor dem Franzosen Thomas Fanara (+0,1 Sekunden) und Marcel Hirscher aus Österreich (+0,19 Sekunden). Damit feierte Neureuther nur fünf Tage nach seinem Slalom-Erfolg in Bormio den zweiten Weltcup-Sieg in Folge.
Zauchensee: Sieg für Gagnon, Platz drei für Höfl-Riesch
Maria Höfl-Riesch belegte sowohl in der Abfahrt von Altenmarkt-Zauchensee (AUT) als auch in der Super-Kombination Rang 3.
Die erneute Podiumsplatzierung macht Maria Höfl-Riesch zur alleinigen Rekordhalterin in Deutschland: Katja Seizinger hatte das in ihrer Karriere im Weltcup 77 Mal geschafft.

Eine schlechte Nachricht gibt es leider auch zu vermelden: Die nach schweren Knieproblemen eben erst wieder zum zweiten Mal im Weltcup angetretene Gina Stechert zog sich einen Riss der Patellasehne zu und muss nach der darauf folgenden Knieoperation erneut voraussichtlich sechs Monate pausieren.

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Snowboard: Erster Weltcup-Sieg für Alexander Bergmann

Fünf Deutsche lösen Olympiaticket in Bad Gastein

Bad Gastein (AUT) (SVD, 11./12.01.2014) Alexander Bergmann ist beim Parallel Slalom von Bad Gastein mit einem Paukenschlag ins Neue Jahr gestartet. Der 26-jährige Berchtesgadener fuhr im dritten Wettbewerb des Alpinen Snowboard Weltcups das Rennen seines Lebens und sicherte sich auf dem Buchebenhang den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere.

„Ich bin so erleichtert. Ich kann es gar nicht fassen, dass ich gewonnen habe. Das Wichtigste war das Top-8-Ergebnis, der Rest das Sahnehäubchen“, freute sich Bergmann nach seinem Parforce-Ritt im Pongau, der ihm nicht nur den unerwarteten Triumph im 48ten Weltcup-Rennen, mit nur acht Hundertstel Vorsprung auf Lokalmatador Andreas Prommegger (AUT) eingefahren, einbrachte, sondern auch das Ticket zu seinen ersten Olympischen Spielen.

„Nach dem Achtelfinalsieg über den Kanadier Matthew Morison ist mir ein Stein vom Herzen gefallen. Ab da ist es einfach nur noch gelaufen“, so der Goofy-Rider nach seiner Sternstunde.

Bislang hatte Platz neun aus dem Vorjahr, ebenfalls in Bad Gastein errungen, als bestes Ergebnis für Bergmann zu Buche gestanden, der sich heute als zwölfter deutscher FIS Snowboard Weltcup-Sieger in die Geschichtsbücher eintragen konnte.

Vier weitere Tickets nach Sochi

Neben Bergmann überzeugten auch drei weitere Fahrer von Snowboard Germany. Amelie Kober (Fischbachau, 26 Jahre) erfüllte als Achte genau wie Junioren-Weltmeister Stefan Baumeister (Feldkirchen-Westerham, 20), der ebenfalls mit Rang acht und seinem besten Weltcup-Ergebnis aufhorchen ließ, direkt die geforderte nationale Olympianorm.

Patrick Bussler (Aschheim, 29) löste als 16ter mit seinem zweiten Finaleinzug nach Carezza letzten Dezember ebenfalls sein Ticket nach Sochi und unterstrich damit wie stark und breit das deutsche Raceboardteam mittlerweile aufgestellt ist.

Sehr zur Freude von Bundestrainer Andi Scheid: „Ich bin sehr zufrieden. Dass die Jungs so zuschlagen, ist topp. Das war Wahnsinn.“
Bei den beiden Bewerben des Alpin Snowboard Weltcups und Snowboardcross Weltcups erreichte PGS Weltmeisterin Isabella Laböck (Prien, 27) Platz sechs, was gleichbedeutend mit der Olympia-Norm war. Auch Selina Jörg (Sonthofen, 26) als Fünfte des letzten Parallel Slaloms der Saison in Bad Gastein sowie Paul Berg (Konstanz, 22) als Elfter des SBX-Rennens in Vallnord-Arcalís konnten überzeugen.

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DSV-Damen Zweite bei russischem Staffelerfolg in Ruhpolding

Sachenbacher-Stehle mit sensationeller Aufholjagd

Ruhpolding (DSV,08.01.14) Zum Auftakt des Heimweltcups in Ruhpolding sind die Biathletinnen des Deutschen Skiverbandes aufs Podest gelaufen. Über 4 x 6 Kilometer musste sich das DSV-Quartett nur knapp der Staffel aus Russland geschlagen geben, die sich in 1:09:42,2 Stunden den Sieg sicherte. Platz drei ging an die Mannschaft aus Norwegen.
 
DSV-Startläuferin Franziska Preuß (SC Haag) kam als Erste an den Schießstand, ließ aber trotz dreier Nachlader eine Scheibe stehen und musste in die Strafrunde. Im Stehendanschlag erzielte die 19-Jährige mit einer zusätzlichen Patrone dann zwar fünf Treffer, schickte Evi Sachenbacher-Stehle (WSV Reit im Winkl) aber mit einem Rückstand von 52,5 Sekunden auf die zu diesem Zeitpunkt führende Ukraine als 18. ins Rennen.

Evi Sachenbacher-Stehle präsentierte sich nicht nur in sensationeller läuferischer Verfassung, die ehemalige Langläuferin traf mit nur einem Nachlader auch alle Scheiben, stürmte in einer furiosen Aufholjagd von Position 18 bis an die Spitze des Feldes und übergab knapp in Führung liegend an Laura Dahlmeier. Auch die Partenkirchnerin zeigte am Schießstand ihre Klasse, blieb fehlerfrei und verteidigte die Führung. Schlussläuferin Franziska Hildebrand (WSV Clausthal-Zellerfeld) setzte ebenfalls ohne nachladen zu müssen zehn Treffer. Auf der Strecke konnte sie der läuferisch enorm starken Russin Olga Vilukhina aber nicht Paroli bieten, sicherte den DSV-Damen mit einem Rückstand von 6,2 Sekunden aber Platz zwei und damit den dritten Podestplatz im dritten Staffelrennen des Olympia-Winters.

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Freeski: Sabrina Cakmakli löst Olympia-Ticket

Unerwartete Norm für das deutsche Freeski Team

Calgary (CAN) (DSV, 04.01.2014) Sabrina Cakmakli hat beim Halfpipe-Weltcup in Calgary die Qualifikations-Norm für Sotschi erfüllt. Die Partenkirchnerin schaffte in Kanada den Einzug ins Finale und wurde Zwölfte. Den Sieg sicherte sich die Britin Rowan Ceshire vor der Schweizerin Virginie Faivre und Amy Sheehan aus Australien.

Die Partenkichnerin zog als Elfte der Qualifikation in die Finalrunde ein und belegte den zwölften Platz. Nach Ihrem elften Platz bei den Freeski Open New Zealand im August 2013 hat die 19-Jährige damit die zwei für die Olympiateilnahme geforderten Top-12-Resultate erzielt und darf bei der olympischen Premiere der Halfpiper in Sotschi dabei sein.

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Snowboard: Weltcup in Carezza (ITA)

Selina Jörg löst als Dritte das Olympia-Ticket

Carezza (ITA) (SVD, 14.12.2013) Beim zweiten Parallel-Bewerb des Alpin Snowboard Weltcups, der im italienischen Carezza stattgefunden hat, hat Selina Jörg die deutschen Farben hochgehalten und für einen versöhnlichen Abschluss des Weltcup-Wochenendes in Südtirol gesorgt. Die 25-jährige Raceboarderin aus Sonthofen fuhr im Parallel Slalom am Karerpass ein beherztes Rennen und sicherte sich mit Platz drei das zweitbeste Ergebnis ihrer Weltcup-Karriere. Damit ist die Olympiavierte von 2010 die erste deutsche Snowboarderin, die ihr Ticket für die kommenden Olympischen Winterspiele gelöst hat.
„Ich bin super happy, dass ich nach so langer Zeit endlich wieder auf dem Podium stehe. Da ich zudem noch die Olympiaqualifikation geschafft habe, geht heute ein Traum in Erfüllung“, freute sich Jörg nach dem Rennen.
Vor fast sechs Jahren hatte das Carvingass mit Platz eins im Parallel Slalom von Nendaz, Schweiz, zuletzt auf dem Podest gestanden.
Zwar wäre heute sogar noch mehr drin gewesen – Jörg war im Halbfinale mit gerade einmal 17 Hundertstel Rückstand an der späteren Zweiten Ekaterina Tudegesheva (RUS) gescheitert – doch am Ende überwog die Freude.
„Das war zwar eng, aber momentan freue ich mich einfach total. Ich habe mich von Runde zu Runde gekämpft und mein Ding durchgezogen. Platz drei ist ein Wahnsinnsgefühl“, so die Goofy-Riderin abschließend.
Beim ersten Weltcup hatten Isabella Laböck (Klingenthal) auf dem zehnten Rang und Anke Karstens (Bischofswiesen) auf Rang 12 die halbe Olympiaqualifikation perfekt gemacht.

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Skicross: Zweiter Weltcup in Val Thorens

Olympia-Norm für Florian Eigler, Thomas Fischer und Heidi Zacher

Val Thorens (FRA) (DSV, 15.12.2013) - Skicrosser Florian Eigler hat sich im zweiten Weltcup-Rennen der Saison das Olympia-Ticket geholt. Mit Rang acht im französischen Val Thorens erfüllte er beim Sieg des Österreichers Andreas Matt die nationale Norm.
Thomas Fischer sicherte sich als Neunter nach Platz 14 in der Vorwoche ebenfalls das Ticket für Sotschi. Der bereits qualifizierte Daniel Bohnacker musste sich mit dem 36. Platz zufriedengeben. Simon Stickl und Rupert Nagl kamen ebenfalls nicht über die Qualifikationsläufe hinaus. Andreas Schauer fuhr noch in die Top 20.
Bei den Damen löste Heidi Zacher als 13. (Vorwoche Platz 11) das Ticket für Sotschi. Anna Wörner folgte ihr auf Platz 14 und hat nun die halbe Norm. Der Sieg ging an die Schweizerin Katrin Müller. Auf Platz zwei fuhr deren Teamkollegin Sanna Lüdi. Kommende Woche fahren die Skicrosser im italienischen San Candido um Weltcup-Punkte.

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Biathlon: Weltcup in Annecy (FRA)

Biathlon-Damen lösen Olympia-Tickets

Annecy (FRA) (DSV, 14./15.12.2013) Selina Gaspirin aus der Schweiz hat in Annecy (FRA) ihren zweiten Weltcupsieg gefeiert. Sie gewann den Sprint vor Kaisa Mäkäräinen (FIN) und Valentina Semerenko aus der Ukraine. Drei DSV-Damen landeten in den Top-10.
Franziska Preuß und Franziska Hildebrand (trainiert in Ruhpolding) waren die besten Deutschen. Beide liefen ex aequo und ohne Fehler am Schießstand auf Rang sechs und knackten damit die Olympia-Norm. Laura Dahlmeier ließ ebenfalls nichts anbrennen und wurde gute Zehnte.

Im Verfolgungsrennen hat Laura Dahlmeier dann ihr bislang bestes Weltcup-Resultat erzielt. In der Verfolgung lief die Partenkirchnerin auf den hervoragenden fünften Rang und war damit beste DSV-Biathletin. Ganz oben auf dem Podest stand Valj Semerenko aus der Ukraine, die sich mit einer Zeit von 28:05.4 Minuten ihren ersten Weltcup-Sieg sicherte. Die Plätze zwei und drei gingen an die Russin Irina Starykh und Tiril Eckhoff aus Norwegen.

Die mit Startnummer zehn ins Rennen gegangene Laura Dahlmeier präsentierte sich am Schießstand äußerst treffsicher, räumte alle 20 Scheiben ab und verbesserte sich auf den fünften Rang. Im Ziel hatte die Partenkirchnerin 28,6 Sekunden Rückstand auf die Siegerin. Franziska Preuß (SC Haag), die insgesamt drei Fehler schoss, verpasste mit einer Zeit von 29:10.2 Minuten als Elfte knapp eine Top-Ten-Platzierung.

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Behindertensportler des Jahres 2013

Anna Schaffelhuber und Thomas Schmidberger gewählt

Köln (30.11.2013) Skifahrerin Anna Schaffelhuber und Tischtennis-Spieler Thomas Schmidberger sind die Behindertensportler des Jahres.

Die 20 Jahre alte Regensburgerin, die die Auszeichnung bereits im Jahr 2011 gewonnen hatte und der 22-Jährige viechtacher von der RSG Koblenz wurden am Samstagabend in Köln im Rahmen einer Gala vor 400 Gästen aus Politik und Sport geehrt.
Damit wurden die beiden Fahnenträger der Schlussfeiern der letzten beiden Paralympics ausgezeichnet. Schaffelhuber hatte die deutsche Mannschaft zum Ende der Spiele 2010 in Vancouver angeführt, Schmidberger 2012 in London. Gewählt wurden die Preisträger von über 13.000 Teilnehmern in zwei Wahlgängen im Internet.
Schaffelhuber hatte in diesem Jahr bei der WM in La Molina Gold im Slalom sowie zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen gewonnen. Der gebürtige Niederbayer Schmidberger holte bei der EM in Lignano (Italien) Gold im Einzelwertung und mit dem Team und ist zudem Weltranglisten-Erster.

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Skisprung: Marinus Kraus Zweiter

Olympianorm abgehakt

Kuusamo (FIN) (DSV, 29.11.13) Marinus Kraus ist zum ersten Mal im Weltcup aufs Podest gesprungen. Der 22-jährige Oberaudorfer musste sich in Kuusamo nur dem Weltcupgesamtsieger der letzten Saison, Gregor Schlierenzauer aus Österreich, geschlagen geben. Platz drei sicherte sich mit Thomas Morgenstern ebenfalls ein Springer aus der Alpenrepublik. Severin Feund sorgte als Sechster für eine weitere Top-Ten-Platzierung der DSV-Springer.
 
Nach 136 Metern im ersten Durchgang ging Marinus Kraus als Führender ins Finale. Mit einer Weite von 133 Metern im zweiten Sprung und insgesamt 272.7 Punkten sicherte sich Kraus den ersten Weltcup-Podestplatz seiner jungen Karriere. Obwohl zur ersten Halbzeit nur 15., verdrängte Österreichs Gregor Schlierenzauer den 22-Jährigen mit der Tagesbestweite von 148,7 Metern im zweiten Durchgang knapp auf Rang zwei. Severin Freund (WSV DJK Rastbüchl) überzeugte mit 137 und 126,5 Metern und 266,5 Punkten und schaffte den Sprung in die Top-Ten. Karl Geiger (SC Oberstdorf, 125/127,5 Meter, 252.2 Punkte) und Andreas Wellinger (SC Ruhpolding, 124/132,5 Meter, 251 Punkte) sprangen als 14. und 15. unter die besten 15.

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Nordische Kombination, Weltcup in Kuusamo (FIN)

Johannes Rydzek mit Olympianorm

Kuusamo (FIN) (DSV, 30.11.13) Eric Frenzel hat im finnischen Kuusamo den ersten Weltcupbewerb des Olympiawinters 2013/2014 für sich entschieden. Der Oberwiesenthaler setzte sich vor dem norwegischen Duo Jörgen Graabak und Magnus Krog durch und feierte seinen zehnten Weltcupsieg. Mit Johannes Rydzek auf dem achten Platz schaffte ein weiterer DSV-Kombinierer den Sprung in die Top-Ten. Augrund starken Windes war der eigentlich für heute geplante Teambewerb abgesagt und stattdessen das Einzel gestartet worden. Dabei wurde auf das Springen verzichtet und der Trainingssprung von Freitag gewertet.
 
Johannes Rydzek (SC Oberstdorf) rangierte nach dem Springen auf Platz 31, startete auf der Strecke eine furiose Aufholjagd und verkürzte seinen Rückstand von 2:24 Minuten auf 47,1 Sekunden, was ihm Platz acht und damit das Ticket zu den Olympischen Winterspielen in Sotschi bescherte.

Beim ersten Mannschaftswettbewerb der Saison legte das DSV-Quartett mit Johannes  Rydzek in der Loipe eine rasante Aufholjagd hingelegt und lief von Rang vier auf Platz zwei vor. Siegreich war das Team aus Norwegen.

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Segeln: Laser-Weltmeisterschaft in Oman

Philipp Buhl holt WM-Bronze

Mussannah/Oman (DSV, 24.11.2013) Philipp Buhl hat bei der Segel-Weltmeisterschaft in der olympischen Laser-Klasse vor Oman die Bronzemedaille gewonnen. Rang zehn in der zwölften und letzten Wettfahrt reichten für den Sonthofener am Samstag zum dritten Platz knapp vor Niederländer Rutger Schaardenburg.

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Rodeln: 2. Weltcup in Innsbruck-Igls/AUT

Drei Siege und ein zweiter Platz für bayerische Kufenkünstler

Igls, AUT (BSD, 23.11.2013) Natalie Geisenberger (ASV Miesbach) bleibt in der Olympia-Saison das Maß der Dinge: Auch beim zweiten Viessmann-Weltcup des Winters im österreichischen Innsbruck/Igls war die Weltmeisterin - wie schon beim Auftaktrennen in Lillehammer (NOR) - nicht zu schlagen.

Beim insgesamt 18. Weltcup-Erfolg ihrer Laufbahn führte die Dominatorin des vergangenen Winters, als sie mit sechs Siegen im Weltcup die Gesamtwertung sowie EM- und WM-Gold gewinnen konnte, die deutschen Rennrodel-Damen auf der Olympiabahn von 1976 zu einem überragenden Vierfacherfolg. Mit einer Gesamtzeit von 1:20.135 Minuten verwies die 25-jährige mit zweimal Laufbestzeit ihre Teamkolleginnen Tatjana Hüfner (BRC 05 Friedrichroda) und Anke Wischnewski (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal) auf die weiteren Podestplätze.

Nach dem überragenden Vierfacherfolg der deutschen Rennrodel-Damen haben auch die BSD-Männer, die beim Saisonauftakt im norwegischen Lillehammer noch knapp am Sieg vorbei gefahren waren, im österreichischen Innsbruck/Igls ihren ersten Saisonsieg gefeiert.

Auf der Olympiabahn von 1976 sorgte Olympiasieger Felix Loch (RC Berchtesgaden), der am vergangenen Wochenende mit Rang drei Vorlieb nehmen musste, für den ersten Triumph der deutschen Herren im Olympia-Winter. David Möller (RRV Sonneberg/Schalkau) machte als zweitplatzierter den deutschen Doppelerfolg perfekt.

Loch, der sich im vergangenen Winter mit drei Siegen im Weltcup den zweiten Erfolg im Gesamtklassement in Serie, den EM-Titel sowie WM-Gold sichern konnte, demonstrierte beim zweiten von insgesamt neun Viessmann-Weltcups in dieser besonderen Saison, dass der Weg zum Olympia-Gold erneut nur über den Titelverteidiger führt. Beim insgesamt 14. Weltcup-Erfolg seiner Laufbahn - dem vierten in Igls in Serie - verwies der 24-jährige Ausnahmerodler seinen Teamkollegen David Möller bei einer Gesamtzeit von 1:40.878 Minuten mit 0.174 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Rang.

Zum Abschluss belegten Tobias Wendl/Tobias Arlt den zweiten Platz im Doppelsitzerbewerb und die deutsche Mannschaft sicherte sich in der Besetzung Natalie Geiesenberger, Felix Loch sowie dem Doppel Eggert/Benecken auch noch den ersten von insgesamt sechs Team-Staffel-Wettbewerben im Olympia-Winter.

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Ski alpin: Maria Höfl-Riesch Zweite in Levi

Olympianorm auch für Christina Geiger

Levi (FIN) (DSV, 16./17.2013) Maria Höfl-Riesch ist beim Slalomauftakt in Levi (FIN) auf Rang zwei gefahren. Insgesamt hat das deutsche Technik-Team überzeugt, sechs DSV-Athletinnen fuhren in die Punkte.
Nur die Slalom-Weltmeisterin Mikaela Shiffrin (USA) war schneller als Höfl-Riesch – das allerdings um eine gute Sekunde. Die US-Amerikanerin zeigte keine fehlerfreien Läufe und setzte sich dennoch deutlich von der Konkurrenz ab. Eine beeindruckende Leistung!

Die zeigten aber auch Christina Geiger, die nach ihrer Knieverletzung gute Sechste wurde, und vor allem die DSV-Weltcup-Debütantinnen: So beendete die 19-jährige Marina Wallner den ersten Lauf gar als Dritte und verpasste im Finale als 16. nur ganz knapp die Top-15 und damit die halbe Olympia-Norm. Auch Maren Wiesler und Marlene Schmotz qualifizierten sich bei ihrem ersten Weltcup-Rennen mit hohen Startnummern für den zweiten Durchgang und sammelten zeitgleich als 23. die ersten Punkte! Barbara Wirth, die bisher in Levi immer punktete, wurde gute 12.
Damit haben die DSV-Damen allen Grund zur Freude, Maria Höfl-Riesch und Christina Geiger qualifizierten sich direkt für Sotschi, Barbara Wirth hat die halbe Qalifikation in der Tasche; der Nachwuchs lässt grüßen.

Die halbe Olympianorm erreichte auch Fritz Dopfer mit Rang 12 im Slalom.

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Münchner Olympia-Projekt gescheitert

Bürger lehnen Olympia-Bewerbung ab

München (10.11.2013) Der zweite Anlauf Münchens, sich gemeinsam mit drei oberbayerischen Partnergemeinden für Olympische Winterspiele zu bewerben, ist am Widerstand der Bevölkerung gescheitert. In insgesamt vier Bürgerentscheiden in München, Garmisch-Partenkirchen und den beiden Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land lehnte die Mehrheit der Wähler eine Olympia-Bewerbung für die Spiele 2022 ab. Damit ist das Projekt bereits in der Startphase gestorben, denn die Verantwortlichen hatten die Bewerbung an die Zustimmung der Bürger geknüpft.

In München lagen die Gegner mit 52,1 Prozent gegenüber 47,9 Prozent vorne. In Garmisch-Partenkirchen, wo der Widerstand schon bei der ersten Bewerbung für 2018 besonders groß gewesen war, stimmten 51,6 Prozent der Wähler gegen Olympia, 48,4 Prozent dafür. In Traunstein votierten sogar 59,7 Prozent dagegen, in Berchtesgaden lag die Ablehnungsquote bei 54 Prozent.

Insgesamt rund 1,3 Millionen Menschen waren am Sonntag zu den vier getrennten Abstimmungen über eine Bewerbung

Münchens um die Winterspiele 2022 aufgerufen. Befürworter und Gegner hatten bis zuletzt um jede Stimme gekämpft.

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Bachelor in International Management

Die FH Ansbach ruft …

… all’ diejenigen auf, die sich für den Spitzensportler-Studiengang „Bachelor in International Management“ interessieren, sich schnellstmöglich mit den Laufbahnberatern in Verbindung zu setzen. Die Bewerbungsfrist läuft zwar noch bis 15. Januar 2014, da vorher jedoch noch einige Hürden zu nehmen sind, wird die Zeit allmählich knapp!
Und eventuell auch die Studienplätze!!!

Infos bei:
Axel Kuhlen,
Klaus Sarsky
Susanne Engert

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Ski alpin: Viktoria Rebensburg Dritte bei Weltcup-Auftakt

Erste bayerische Sportlerin mit Normerfüllung für Sotschi 2014


Sölden (AUT) (DSV, 26.10.2013) Grund zum Feiern: Beim Weltcup-Start in Sölden (AUT) ist Viktoria Rebensburg im Riesenslalom auf das Podest gefahren, Veronique Hronek hat als Elfte die halbe Olympia-Norm bereits in der Tasche.

Als Zweite des ersten Durchgangs hinter Lara Gut (SUI) hatte Viktoria Rebensburg alle Chancen auf den Sieg – ein Fahrfehler vor dem letzten Flachstück ließ die Kreutherin im Finale jedoch zurückfallen. Eine wiedererstarkte Kathrin Zettel (AUT) schob sich als Vierte des Vorlaufs und mit einer einwandfreien Leistung im letzten Lauf noch zwischen die Siegerin Gut und Rebensburg.

"Ich bin mit meinem dritten Platz sehr 'happy'. Ich habe in beiden Läufen kleinere Fehler gemacht und bin vor allem im Finale vor dem Flachstück noch in den Tiefschnee an der Seite gelangt, da kann ich mit Rang drei voll zufrieden sein und weiß, dass noch mehr drin ist", sagte die Olympiasiegerin von Vancouver nach dem ersten Rennen der Saison.

Auch für Veronique Hronek war es ein perfekter Saisonbeginn: Als 20. hatte sie sich für das Finale qualifiziert und zeigte dort, was sie kann. Mit einer guten Fahrt und einer klasse Zeit ließ sie nach und nach die vor ihr platzierten Rennfahrerinnen hinter sich, so dass es am Ende zu Rang elf und der halben Olympia-Norm reichte. "Mit dem zweiten Lauf bin ich zufrieden, den ersten Durchgang habe ich nicht so runter gebracht, wie ich mir das vorgestellt hatte. Aber mit einem Bein in Sotschi bin ich gut in den Winter gestartet."

Maria Höfl-Riesch fiel mit einem Innenskifehler im Vorlauf aus und auch Simona Hösl kam nicht ins Ziel. Barbara Wirth hat sich nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren können.

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Laura Dahlmeier ist „Juniorsportlerin des Jahres 2013“

Hohe Auszeichnung für die Biathletin vom SC Partenkirchen

Frankfurt am Main (DSH 11. Oktober 2013) Die Deutsche Sporthilfe hat zum 36. Mal die „Juniorsportler des Jahres“ ausgezeichnet. Die höchste Auszeichnung im deutschen Nachwuchssport wurde in Einzel- und Mannschaftswertung sowie für den Behinderten- und Gehörlosensport vergeben. Die Ehrung der „Juniorsportler des Jahres“ der Deutschen Sporthilfe findet seit 1978 statt.

Die ersten drei in der Einzelwertung:

1. Laura Dahlmeier (Biathlon)
2. Anne Beenken (Rudern)
3. Manuel Faißt (Nordische Kombination)

Die Sieger in der Mannschaftswertung (punktgleich):

1. Zweier-Bob (Francesco Friedrich, Gino Gerhardi)
1. Rudern Doppelzweier (Kai Fuhrmann, Ole Daberkow)

Die Preisträgerinnen im Behinderten- und Gehörlosensport:
- Elena Krawzow (Deutscher Behindertensportverband – Schwimmen, Paralympics, aus Bamberg)
- Linda Neumann (Deutscher Gehörlosen-Sportverband – Schwimmen, Deaflympics)

Die Biathletin Laura Dahlmeier im Steckbrief:

- geboren am 22.08.1993 in Garmisch-Partenkirchen
- Int. Erfolge 2013: Dreifache Junioren-Weltmeisterin (Sprint, Einzel, Staffel)
- Wohnort: Garmisch-Partenkirchen
- Ausbildung/Beruf: Mitglied im Zoll Ski Team (Zolloberwachtmeisterin)
- Verein: SC Partenkirchen
- Bundestrainer: Gerald Hönig, Ricco Groß, Uwe Müßiggang
- Heimtrainer: Bernhard Kröll

Mit neun Jahren wechselte Laura Dahlmeier vom alpinen ins nordische Lager. Elf Jahre später ist die immer noch junge Partenkirchenerin eine der größten Hoffnungsträgerinnen im deutschen Biathlon – im Jahr eins nach Magdalena Neuner bewies Laura Dahlmeier, dass die heimische Talentschmiede beharrlich arbeitet.

Hochdekoriert kehrte Laura Dahlmeier im Januar von der Junioren-WM in Obertillach (AUT) zurück: Mit dreimal Gold (Sprint, Einzel, Staffel) und einmal Silber (Verfolgung) war sie die überragende Athletin der Junioren-Weltmeisterschaften. Im Expresstempo ging es weiter: Lohn der Galavorstellung war die Berufung in den Kader für die Aktiven-WM. In Nove Mesto (CZE) gab die damals 19-jährige Ausnahmeathletin dann ein Debüt nach Maß: An Position drei der WM-Staffel laufend, schloss Laura Dahlmeier eine 40 Sekunden-Lücke zur Spitze und schickte Schlussläuferin Andrea Henkel als Führende auf die Strecke.  

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Freiwasserschwimmen: Thomas Lurz gewinnt Weltcupserie

Dritter Erfolg nach 2009 und 2011

Er ist und bleibt die Konstante im deutschen Schwimmsport:
Thomas Lurz vom SV 05 Würzburg hat nach 2009 und 2011 zum dritten Mal den Gesamtweltcup im Langstreckenschwimmen über zehn Kilometer gewonnen und darf sich über ein Preisgeld von 20 000 US-Dollar freuen.

Durch den Titelgewinn veredelte der 33-Jährige eine fantastische Saison, die mit Gold, Silber und Bronze bei der WM in Barcelona ihren Höhepunkt gefunden hatte. Nach insgesamt acht Rennen auf vier Kontinenten genügte dem Nullfünfer ein siebter Platz beim Saisonfinale in Hongkong, um den Weltcup mit insgesamt 108 Punkten zu gewinnen. Den Tageserfolg holte sich der Brasilianer Samuel de Bona.

Nach dem erfolgreichen Finale stehen nun für den Schwimmer vom SV 05 drei Wochen Pause an. Ans Gewässer zieht es ihn aber trotzdem. Zur Regeneration, so sagt er, plant er ein Angelwochenende. Und dann? Wie geht es weiter mit der Karriere? „Ich plane das nicht mehr langfristig“, sagt Lurz, macht aber kein Hehl daraus, dass die EM im kommenden Jahr in Berlin ein Ziel ist. Ob er die Weltcup-Saison 2014 nochmal angeht, ist noch nicht entschieden.

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Dr. Thomas Bach ist neuer IOC-Präsident

Erfolg im zweiten Wahlgang

Buenos Aires (10.September 2013) Thomas Bach ist erster deutscher Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

Der 59-Jährige setzte sich bei der Wahl in Buenos Aires im zweiten Wahlgang mit der absoluten Mehrheit der 93 wahlberechtigten IOC-Mitglieder gegen vier verbliebene Konkurrenten durch.
Damit ist Bach Nachfolger des Belgiers Jacques Rogge, der nach zwölf Jahren aus dem Amt scheidet, und insgesamt der neunte Präsident des IOC seit dessen Gründung im Jahr 1894.

"Das ist ein überwältigendes Zeichen des Vertrauens. Ich weiß um die große Verantwortung eines IOC-Präsidenten. Ich werde mein allerbestes tun, will allen zuhören", sagte der Wirtschaftsanwalt nach seiner Wahl.

Bach vereinte bei der Wahl in Buenos Aires im zweiten Durchgang 49 Stimmen auf sich.
Mit 29 Stimmen weniger wurde der vor der Wahl als erster Herausforderer gehandelte Richard Carrion aus Puerto Rico deutlich geschlagen Zweiter vor Ng Ser Miang (Singapur/6), Denis Oswald (Schweiz/5) und Sergej Bubka (Ukraine/4). Der Taiwanese Wu Ching-Kuo war bereits im ersten Wahlgang gescheitert.

Bach, der als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zurücktreten wird, wird die Weltregierung des Sports für mindestens acht und höchstens zwölf Jahre anführen.

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Raphael Holzdeppe ist „Sportler des Monats“ August

Stabhochspringer vor Kanute Max Hoff und Frauen-Doppelvierer (Rudern)

Frankfurt am Main (DSH 05. September 2013) Der „Sportler des Monats“ August heißt Raphael Holzdeppe. Der 23-jährige Stabhochspringer gewann bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Moskau mit übersprungenen 5,89 Metern die Goldmedaille. Für seinen unerwarteten Gold-Coup wurde der in München lebende Zweibrückener jetzt von den 3.800 geförderten Sporthilfe-Athleten zum „Sportler des Monats“ August gewählt. Über den zweiten Platz darf sich Kanute Max Hoff freuen, der bei der Heim-WM in Duisburg im Kajak-Einer über 1000 Meter triumphierte. Hauchdünn dahinter platzierte sich auf Rang drei der Frauen-Doppelvierer (Rudern), der dem Deutschen Ruderverband in der Besetzung Annekatrin Thiele (Leipzig), Carina Bär (Heilbronn), Julia Richter (Berlin) und Schlagfrau Britta Oppelt (Berlin) das einzige WM-Gold beschert hatte.

Ergebnis: 1. Raphael Holzdeppe, 57,0%; 2. Max Hoff, 22,0%; 3. Frauen-Doppelvierer, 21,0%

Raphael Holzdeppe gelang in Moskau das Kunststück, nicht allein seinen höher gewetteten Teamkollegen Björn Otto, sondern auch den französischen Gold-Favoriten Renaud Lavillenie zu überflügeln. Dem 23-jährigen glückte damit ein historischer Triumph: Erstmals in der Geschichte der Leichtathletik-Weltmeisterschaften ging das Stabhochsprung-Gold nach Deutschland. Zugleich deutete Holzdeppe an, dass seine hochdekorierten Jugendjahre in der Männerklasse ihre Fortsetzung finden könnten: Nach EM-Bronze in Helsinki und Olympia-Bronze in London sammelte Raphael Holzdeppe bereits die dritte Medaille bei einem internationalen Großereignis – jetzt mit Goldschimmer.

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Kanuslalom: Weltcupfinale in Bratislava (SLO)

Sebastian Schubert und Sideris Tasiadis holen Gesamtweltcup

Bratislava (SLO) (DKV, 25.08.2013) Sebastian Schubert (Hamm) und Sideris Tasiadis (Augsburg) haben beim Weltcupfinale der Slalom-Kanuten in Bratislava für den Deutschen Kanu-Verband (DKV) jeweils den Sieg in der Weltcupgesamtwertung geholt. Der in Augsburg lebende EM-Bronzemedaillengewinner Schubert gelang dabei auf dem anspruchsvollen künstlichen Kanal in Cunovo zum Abschluss sogar noch der Tagessieg. Die Kajak-Herren schafften einen historischen Dreifacherfolg im Weltcup.

Drei Deutsche stehen zum Abschluss der Weltcupsaison im Kajak-Einer ganz oben, das gab es bislang noch nie. Mit seinem Sieg im fünften und letzten Rennen sicherte sich Sebastian Schubert den Titel des ausgeglichensten Fahrers in dieser Wettkampfsaison. Der 25-Jährige gewann in Bratislava vor dem amtierenden Weltmeister Peter Kauzer (Slowenien) und dem Polen Mateusz Polaczyk.
Olympia-Bronzemedaillengewinner Hannes Aigner (Augsburg) wurde heute Vierter und sicherte sich damit den zweiten Platz im Gesamtweltcup. Platz 19 im Halbfinale kostete Fabian Dörfler (Augsburg) zwar die Weltcupführung, es reichte am Ende dann aber doch noch fürs Podium, einen Punkt vor Kauzer, und machte den Triumph des DKV-Kajakteams perfekt. „Drei Siege, neun Podestplätze – wir haben uns in dieser Weltcupsaison so teuer wie möglich verkauft“, fand Kajak-Bundestrainer Thomas Apel. „Die Jungs sind ordentlich konstant gepaddelt, mit der Stabilität bin ich sehr zufrieden. Jetzt steigen wir konzentriert in eine zweiwöchige Vorbereitung auf die WM ein.“
Ein achter Rang in Bratislava genügte Olympia-Silbermedaillengewinner Sideris Tasiadis (Augsburg), um im Canadier-Einer mit 215 Punkten ebenfalls den Gesamtweltcup zu gewinnen.

Im Kajak-Einer der Damen paddelte Jasmin Schornberg heute zum Abschluss der Weltcupsaison zum zweiten Mal aufs Treppchen, nach Silber in Augsburg gab es für die 27-Jährige diesmal Bronze und gleichzeitig den dritten Platz im Gesamtweltcup.

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Kanuslalom: Vierter Weltcup in Tacen (SLO)

Silber und Bronze für Augsburger Slalomkanuten

Tacen (DKV, 18./19.10.2013) Die schon im gesamten Saisonverlauf starken deutschen Kajak-Herren zeigten sich auch in Tacen glänzend in Form. Hinter dem überragend paddelnden Lokalmatador Peter Kauzer belegten Fabian Dörfler und Hannes Aigner (beide Augsburg) die Plätze zwei und drei.

„Auf seiner Heimstrecke kann sich Peter Kauzer nur selber schlagen. Er kennt sich hier aus und ist in vielen Passagen durch diesen Vorteil einfach einen Tick schneller. Über Silber freue ich mich riesig“, strahlte Fabian Dörfler. Auch Hannes Aigner hatte schon die WM im Auge: „Die ist erst in drei Wochen, ich bin voll im Plan und sehr zufrieden. Die Strecke hier in Tacen ist einfach die Hölle. Du denkst, du bist gut in der Spur und dann schiebt dich das Wasser einfach weg.“

Glücklich und zufrieden war natürlich auch Kajak-Bundestrainer Thomas Apel: „Wieder drei deutsche Boote im Finale. Das zeigt, welches hohe Niveau wir haben, jeder meiner Jungs hat das Potential zur Medaille. Mit Silber, Bronze und dem fünften Platz von Sebastian bin ich mehr als zufrieden.“ In der Weltcup-Gesamtwertung hat sich an der Dominanz der Deutschen im Kajak-Einer nichts geändert, es führt unverändert Fabian Dörfler mit nunmehr 193 Punkten, vor Sebastian Schubert (180) und Hannes Aigner (177).

Eine weitere Einzel-Medaille hatte es zuvor im Canadier-Einer durch den Leipziger Franz Anton gegeben. Der 23-Jährige holte hinter dem Slowenen Anze Bercic Silber, Bronze ging an Matija Marinic aus Kroatien. Der bis dato im Weltcup führende Olympia-Silbermedaillengewinner Sideris Tasiadis (Augsburg) hatte als Zwölfter des Semifinallaufs den Einzug in die Runde der besten Zehn verpasst. Er musste damit den Spitzenplatz in der Gesamtwertung an Bercic abgeben, der nun mit zwei Punkten vor Tasiadis führt.

Jasmin Schornberg paddelte im Kajak-Einer auf den siebten Platz.

DKV-Cheftrainer Michael Trummer war mit dem Auftritt seiner Athleten auf der vierten Weltcupstation zufrieden. „Unsere Kajak-Herren und die Einer-Canadier waren natürlich besonders stark, aber auch in den anderen Kategorien ist ein Aufwind zu verspüren."

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Yakult auf der Kölner Liste

Zuwachs auf der Informationsliste über Doping-Gefahren

Unser Kooperationspartner, die Yakult Deutschland GmbH listet ihr gleichnamiges Produkt auf der Kölner Liste®

In der Charge J52B (bottle) / J57A (foil package) wurden am 5.6.2013 weder anabol-androgene Steroide noch Stimulantien nachgewiesen.

Zur Datenbank der Kölner Liste® geht es hier: www.koelnerliste.com

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Behindertensport: Leichtathletik-WM in Lyon

Zweites Gold für Birgit Kober

Die Erfolgsserie von Birgit Kober setzte sich in ihrem zweiten Wettkampf fort. Im Kugelstoßen der Schadensklasse F32/33/34 holte sich die 42-Jährige zweimalige Paralympics-Siegerin Kober die nächste Goldmedaille. Mit einer Weite von 9,92 Metern stellte sie zudem einen neuen Meisterschafts-Rekord auf. Zuvor war sie mit 27,45 Metern bereits im Speerwurf Weltmeisterin geworden.

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IPC Weltmeisterschaften der Leichtathleten in Lyon

Gold mit Weltrekord für Birgit Kober

Lyon (DBS, 24.07.2013) Die in München lebende und trainierende Paralympicssiegerin Birgit Kober (TSV Bayer Leverkusen) gewinnt mit neuem Weltrekord (27,45m) im Speerwurf die Goldmedaille bei der IPC-Weltmeisterschaft im französischen Lyon.

„Einerseits freue ich mich über meinen Sieg mit Weltrekord, andererseits fühlte ich mit, wenn Konkurrentinnen weinend neben mir stehen, weil sie einfach nicht nachvollziehen können, warum ihre Würfe ungültig gegeben wurden. Das Regelwerk ist etwas kompliziert, es scheinen nicht alle zu verstehen. Bedauerlich für Athleten und Zuschauer, wenn ständig rote Flaggen gehoben werden“, so die frisch gekürte Weltmeisterin. Den von ihr mit 27,03m gehaltenen Weltrekord verbesserte sie auf 27,45m.

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Taekwondo: Weltmeisterschaft in Pueblo (MEX)

Tahir Gülec ist Weltmeister, Rabia Gülec auf Rang 3

Pueblo (21.07.2013) Der Nürnberger Tahir Gülec hat den deutschen Taekwondo-Athleten zum Abschluss der WM in Mexiko den ersten Titel seit fast zwei Jahrzehnten erkämpft. Der 20-Jährige bezwang am vergangenen Sonntag im Finale der Gewichtsklasse bis 80 Kilogramm in Puebla Lokalmatador Rene Lizarraga knapp mit 8:7.

"Tahirs Goldmedaille ist die erste seit 18 Jahren", sagte Männer-Bundestrainer Aziz Acharki. "Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, diese Durststrecke zu beenden." Acharki selbst hatte es 1995 vorgemacht und sich den WM-Titel gesichert.

Zudem errang Gülecs Schwester Rabia in der Klasse bis 62 Kilo die Bronzemedaille.
Herzlichen Glückwunsch vom OSP Team

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Leichtathletik U20 EM in Rieti (ITA)

Gold und zweimal Bronze für Potye und Hering

Rieti (20/21.07.2013). Bei den U20 Europameisterschaften der Leichtathleten konnte Christina Hering (LG Stadtwerke München) gleich zwei Bronzemedaillen gewinnen. Über die 4 x 400m kam sie ebenso auf Platz 3 wie über die 800m Strecke in 2:03,11 Minuten (pers. Bestzeit).

Noch besser machte es Hochspringer Tobias Potye (FC Aschheim), der als erster Deutscher seit Dietmar Mögenburg 1979 wieder U20 Europameister wurde. Mit der Siegeshöhe von 2.20m steigerte er seine persönliche Bestleistung dabei gleich um 3 Zentimeter.

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Hockey: Halbes Jahr Pause für Nationalmannschaftskapitän Maximilian Müller

Doppel-Olympiasieger fällt wegen Achillessehnen-Operation der für die EM aus

(DHB, 17.07.2013) Maximilian Müller, Kapitän der deutschen Herren-Nationalmannschaft, wird der Mannschaft von Bundestrainer Markus Weise bei den anstehenden Turnieren, dem ERGO Masters der Herren in Hamburg (25. bis 28. Juli) und der Europameisterschaft in Boom/Belgien (17. bis 25. August) fehlen.
Der 26-jährige Sportökonomie-Student aus Nürnberg muss sich einer Operation an der rechten Achillessehne unterziehen. Zurzeit steht nur noch nicht fest, wann und wo die Operation sein wird. Grund ist eine Schädigung der Achillessehne durch einen langwierigen Entzündungsprozess. „Natürlich gibt es für einen halbjährigen Ausfall nie einen guten Zeitpunkt“, so der Olympiasieger von 2008 und 2012. „Aber jetzt, mit der EM, der Bundesligasaison und meiner Hochzeit vor der Tür, ist es ein saublöder Zeitpunkt. Für mich steht aber im Vordergrund, dass es danach wieder weitergeht!“

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Schwimmen: Junioren-EM

Leonie Antonia Beck holt Gold

Posen (11.07.2013) Schwimm-Talent Leonie Antonia Beck hat sich mit der Goldmedaille bei der Junioren-EM Selbstvertrauen für ihre ersten Weltmeisterschaften geholt. Die 16-jährige Würzburgerin siegte zum Auftakt der Titelkämpfe in Posen in 8:33,08 Minuten über 800 m Freistil. Die deutsche Meisterin startet bei der WM in Barcelona (19. Juli bis 4. August) über 1500 m Freistil.
Silber gab es für Helen Scholtissek (TSV Hohenbrunn-Riemerling) in der 4 x 100m Freistilstaffel und Bronze für Emily Siebrecht (TSV Hohenbrunn-Riemerling) über 400 m Lagen.

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Leichtathletik: Deutsche Meisterschaften in Ulm

Titel für Corinna Harrer, Fabienne Kohlmann und David Gollnow

David Gollnow (LG Stadtwerke München) sicherte sich am Wochende bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Ulm den Titel über 400m in 46.07 sec.  vor seinem Vereinskameraden Jonas Plass.
Über 1500m lief Florian Orth (LG Telis Finanz Regensburg) auf den 3. Platz, während Philipp Pflieger (ebenfalls LG Telis Finanz Regensburg) über 5000m sogar den Vizemeistertitel erringen konnte. Ebenfalls Vizemeister wurde über 400m Hürden Tobias Giehl (LG Würm Athletik). Einen weiteren 2. Platz eroberte Raphael Holzdeppe mit 5,75m im Stabhochsprung.
Ein überraschender deutscher Vizemeistertitel gelang Johannes Bichler mit 70,18m im Hammerwurf und auch die 4 x 400m Staffel der LG Stadtwerke München mit Jonas Plass, Kamghe Gaba, Benedikt Wiesend und Einzelmeister David Gollnow landete auf Platz 2.
Bei den Frauen wurde Fabienne Kohlmann (LG Karlstadt-Gambach-Lohr) über 800m ebenso deutsche Meisterin wie Corinna Harrer (LG Telis Finanz Regensburg) über 1500m.
Über 5000m belegten Maren Kock, Carolin Aehling und Steffi Volke (alle LG Telis Finanz Regensburg) die Plätze 2 bis 4. Dritte Plätze erreichten Julia Hiller (LAC Quelle Fürth) über 3000m Hindernis und die 4 x 400m Staffel der LG Stadtwerke München mit Martha Sauter, Karoline Pilawa, Inga Maria Müller und Christina Hering.

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Kanuslalom: 1. Weltcup in Cardiff (WAL)

Sieg für Fabian Dörfler, Aigner und Tasiadis auf vierten Plätzen

Cardiff (DKV, 22.06.2013) Fabian Dörfler (Augsburg) und Sebastian Schubert (Hamm) haben dem Team des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) beim Weltcupauftakt der Slalom-Kanuten in Cardiff einen Doppelsieg beschert. Im Kajak-Einer setzte sich der Weltmeister von 2005 am Samstag mit einem fehlerfreien Lauf vor EM-Bronzemedaillengewinner Schubert und dem für die USA startenden französischen Ex-Weltmeister Fabien Lefevre durch. Das bärenstarke Abschneiden der deutschen Kajak-Herren komplettierte Hannes Aigner (Augsburg), der dahinter auf den vierten Rang paddelte.

„Im Ziel war ich mir nach meinem Finallauf relativ sicher, dass die Zeit für eine Medaille reichen würde. Es war sehr windig und die Strecke ohnehin schon sehr schwer, so dass ziemlich viele 50-er passiert sind. Ich war darum so auf mein Rennen eingestellt, dass ich relativ sicher fahren wollte und das hat sich am Ende dann auch ausgezahlt. Mit Schubi und Hannes zusammen ist das ein super Mannschaftsergebnis, auf das man wirklich stolz sein kann“, freute sich Fabian Dörfler gemeinsam mit seinen Teamkollegen.

Ebenfalls zu dritt ins Finale gestartet waren die deutschen Herren im Canadier-Einer, dabei verpasste Sideris Tasiadis (Augsburg) eine weitere Medaille für den DKV nur um 32 Hundertstel Sekunden. Mit zwei Sekunden für eine Torberührung im Finallauf belastet, belegte der Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele von London Rang vier hinter dem Tschechen Stanislav Jezek, Matej Benus (Slowakei) und Michal Jane (Tschechische Republik).

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Kanuslalom: Europameisterschaften in Krakau (POL)

EM-Silber für Tasiadis, sechs Medaillen für DKV-Team

Krakau (DKV, 09.06.2013) Im Canadier-Einer feierten die Deutschen einen Doppelsieg. Seinen ersten internationalen Einzeltitel holte sich der Leipziger Jan Benzien vor seinem Teamkollegen, dem Olympiazweiten Sideris Tasiadis (Augsburg). Bronze ging an den Slowaken Matej Benus. Mit Franz Anton (Leipzig) schaffte auch der dritte Deutsche in dieser Kategorie den Finaleinzug und wurde Neunter. „Ich habe das richtige Maß zwischen Sicherheit und Risiko gefunden und versucht die Fehler des ersten Laufs im unteren Streckenteil zu vermeiden. Es ist gut, nach 2009 wieder mal eine Einzelmedaille gewonnen zu haben, das ist auf jeden Fall gut fürs Selbstvertrauen aber auch für meine Sponsoren, die mich toll unterstützen“, sagte ein glücklicher Jan Benzien. „Ich ärgere mich über meinen Fehler, der mich die zwei Strafsekunden gekostet hat, über die Podestplatzierung freue ich mich aber schon“, so Sideris Tasiadis

Im Kajak-Einer gewann Sebastian Schubert (Hamm) die dritte Medaille für das DKV-Team, er wurde Dritter hinter dem Tschechen Jiri Prskavec und Michael Kurt aus der Schweiz. Hannes Aigner als 18. und Fabian Dörfler (beide Augsburg) mit einer 50-Sekunden-Strafe am letzten Tor verpassten den Einzug ins Finale. „Ich bin sehr zufrieden, vor allem nach der schwierigen Vorbereitung hier. Ich hatte nicht den perfekten Einstieg in den Lauf, aber im unteren Abschnitt war es ein cooles Racing. Ich hatte großen Bock auf dieses Rennen“, sagte Sebastian Schubert.
Ohne deutsche Beteiligung verlief der Endlauf der Damen im Canadier-Einer. Den Titel holte sich die Französin Caroline Loir, Silber und Bronze gingen an Julia Schmid (Österreich) und Nuria Vilarrubla (Spanien). EM-Debütantin Karolin Wagner (Leipzig) paddelte im ersten Durchgang auf den zwölften Rang, Mira Louen (Hilden) verpasste ein Tor und wurde 16. Lena Stöcklin (Leipzig) ging krankheitsbedingt nicht an den Start.

In den nicht-olympischen Team-Wettbewerben fügten die DKV-Athleten ihrer sehr guten Auftaktbilanz zwei weitere Medaillen hinzu. Zunächst holte sich die Canadier-Einer-Mannschaft mit Sideris Tasiadis, Jan Benzien und Franz Anton Silber hinter den Slowaken und vor Slowenien. Zum Abschluss gab es auch für das Kajak-Herrenteam mit Hannes Aigner, Sebastian Schubert und Fabian Dörfler Silber. Für Hannes Aigner ein kleiner Trost für das verpasste Einer-Finale am Vormittag: „Aber wirklich nur ein kleiner“, sagte der Bronzemedaillengewinner von London 2012. Team-Europameister wurde hier Tschechien, Bronze ging das Team der Gastgeber.
Außerdem holten sich die deutschen Zweier-Canadier mit Franz Anton/Jan Benzien, Kai und Kevin Müller sowie Eric Mendel/Alexander Funk Bronze hinter den Teams aus Frankreich und Polen.

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Judo: European Open Bukarest

Tobias Englmaier erkämpft Silber

Bukarest (BJV, 03.06.2013) Beim European Open* in Bukarest meldet sich Tobias Englmaier (-60kg, TSV München-Großhadern) eindrucksvoll mit einer Silbermedaille zurück auf den internationalen Matten. Christopher Völk (-73kg) und Sebastian Seidl (-66kg, beide TSV Abensberg) blieben leider ohne Platzierung.

Mit einem Auftaktfreilos in das Turnier gestartet konnte sich Tobias gegen Liebermann (Isreal) souverän durchsetzen und in das Poolfinale einziehen. Hier traf er auf Varey (Großbritannien) den er ebenfalls sicher bezwingen konnte. Damit stand Tobias im Halbfinale wo er auf Trbovc (Slowenien) traf. Auch diesen Gegner bezwang der Münchner zielstrebig und sicher und stand somit im Finale. Mit Gerchev (Bulgarien) hatte Tobias dann jedoch leider einige Probleme. So richtig konnte er nicht in den Kampf kommen und musste sich schließlich mit einem Wazaari geschlagen geben.

Auch für Christopher Völk war das Turnier in Bukarest das erste nach den Olympischen Spielen auf diesem Niveau. Mit einem Auftaktsieg gegen Petrovic (Serbien) begann er in gewohnter souveräner Manier. Soroca (Moldawien) in Runde 2 erwischte Chris dann jedoch überraschend nach knapp 2 Minuten und konnte ihn dadurch mit Ippon bezwingen. Das bedeutete für Chis leider das Turnieraus.

Sebastian Seidl musste nach einem Auftaktfreilos eine Yuko-Niederlage gegen Lazea (Rumänen) hinnehmen und schied somit ebenfalls vorzeitig aus.

*Die European Open haben denselben Stellwert wie im letzten Jahr noch die Weltcups. Der internationale Judo Verband hat hier eine kleine Änderung zum Jahreswechsel vorgenommen.

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Sportpolitischer Sprecher der CSU besucht Zentrale des OSP Bayern

Stephan Mayer (MdB) trifft Spitzenathleten und informiert sich über die Trainingsarbeit sowie drängende Probleme im Bereich der Dualen Karriere

Zum ersten Mal besuchte Stephan Mayer, Mitglied des Sportausschusses des Bundestags, den Olympiastützpunkt und zeigte sich sehr interessiert an den vielfältigen Möglichkeiten, die hier bayerischen Top-Sportlern als trainingsflankierende Maßnahmen angeboten werden. Bei einem Rundgang suchte er immer wieder das persönliche Gespräch mit den Athleten und Trainern, um aus erster Hand mehr über die Trainingsabläufe, aber auch deren berufliche Perspektiven zu erfahren. Bei einem anschließenden Roundtable-Gespräch u.a. mit den Hockey-Nationalspielerinnen Kim Platten und Hannah Krüger verdichtete sich die Diskussion sehr stark auf die Verbindung von Spitzensport und Studium mit deren immer noch existierenden Schwachstellen. Hier wurden seitens des Sports noch deutliche Nachjustierungen angemahnt, mit denen sich Herr Mayer nun vertieft beschäftigen möchte.

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Anne Haug ist „Sportlerin des Monats“ April

Triathletin vor Judoka Laura Vargas-Koch und Dressurreiterin Helen Langehanenberg

Frankfurt am Main (Sporthilfe, 07.05.13)  Die „Sportlerin des Monats“ April heißt Anne Haug. Die 30-jährige Triathletin aus Bayreuth (LG Stadtwerke München) gewann im April das Auftaktrennen der WM-Serie in Auckland (Neuseeland) und führt nach den ersten beiden Rennen die Gesamtwertung an. Für diese starke Leistung wurde Anne Haug von den 3.800 geförderten Sporthilfe-Athleten zur „Sportlerin  des Monats“ April gewählt. Zweite wurde die Judoka Laura Vargas-Koch, die bei den Europameisterschaften gleich zwei Bronzemedaillen gewann Dritte wurde die Dressurreiterin Helen Langehanenberg, die auf ihrem Pferd Damon Hill das Weltcupfinale in Göteborg (SWE) gewinnen konnte.

Ergebnis: 1. Anne Haug, 51,3%; 2. Laura Vargas-Koch, 34,3%; 3. Helen Langehanenberg, 14,4%

Ihrem Sieg in Auckland ließ Anne Haug zwei Wochen später in San Diego (USA) einen vierten Platz folgen und verteidigte damit erfolgreich die Führung in der Gesamtwertung. Bereits im vergangenen Oktober wurde die Diplom-Sportwissenschaftlerin zur „Sportlerin des Monats“ gewählt, damals hatte sie sich mit ihrem ersten Sieg in der WM-Serie im letzten Rennen der Saison noch Rang zwei der Weltmeisterschaftswertung gesichert.

Der „Sportler des Monats“ wird regelmäßig von den 3.800 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe ermittelt - unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und von SPORT1.

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Schwimmen: 125. Deutsche Meisterschaften

18 Medaillen und mehrere WM-Normen für bayerische Teilnehmer

Alexandra Wenk verteidigte ihren Titel über 100 m Schmetterling und schaffte  3. WM-Norm nach jeweils Silber über 50 m Schmetterling (0:26,69 Minuten) und 200 m Lagen (2:14,71 Minuten).

Am 3. Tag der Deutschen Meisterschaften Sören Meißner (SV Würzburg) gewann seine zweite Goldmedaille und unterbot mit seiner Zeit von 15:12,72 Minuten nach seinem Sieg über 800 m Freistil die geforderte WM-Norm erneut.

Leonie Antonia Beck (SV Würzburg) konnte ihren Titel aus dem vergangenen Jahr über 1500 m Freistil erfolgreich verteidigen. In 16:11, Minuten gewann Sie das erste Gold für Bayern und erreichte die Qualifikationszeit für die WM in Barcelona ebenfalls.

Eine Gesamtübersicht der bayerischen Medaillen findet ihr auf der Seite des Bayerischen Schwimmverbandes.

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Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg erhält Prädikat „Eliteschule des Sports“

„Ideale Kombination von Lern- und Trainingsbedingungen“

„Die Aufnahme der Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg in den Zirkel der Eliteschulen des Sports ist eine bedeutende Auszeichnung. Sie bestätigt den erfolgreichen Weg der Staatsregierung, gemeinsam mit dem Olympiastützpunkt Bayern, den bayerischen Sportfachverbänden und in Zusammenarbeit mit der Stadt Nürnberg für den Nachwuchs im olympischen Sommersport ein weiteres zentrales Verbundsystem von Schule und Leistungssport in Bayern aufzubauen.“ Dies betonte heute Sport- und Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle in Nürnberg bei der Verleihung des Prädikats „Eliteschule des Sports“ an die dortige Bertolt-Brecht-Schule. Eliteschulen des Sports sind ein vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zertifiziertes Verbundsystem bestehend aus Schule, Internat und Leistungssport. Sie verknüpfen die schulische Ausbildung der drei weiterführenden Schularten Mittelschule, Realschule und Gymnasium optimal mit der leistungssportlichen Förderung der Sportfachverbände und ermöglichen den Schülerinnen und Schülern aus ganz Bayern die Unterbringung in einem Internat. Minister Spaenle ist sich deshalb sicher: „Die bayerischen Nachwuchsleistungssportler finden in Nürnberg eine ideale Kombination von Lern- und Trainingsbedingungen vor – für eine erfolgreiche Karriere in Schule und Leistungssport. Als Kultus- und Sportminister liegt mir beides am Herzen.“

Finanzminister Dr. Markus Söder, der auch Nürnberger Landtagsabgeordneter ist, unterstrich als einer der Ehrengäste der Veranstaltung: „Ich freue mich ganz besonders, dass eine Nürnberger Schule die hochrangige Auszeichnung einer ‚Eliteschule des Sports’ erhält. Die Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg gehört damit im olympischen Sommersport zu einem von zwei Standorten in Bayern, an dem Schule und Leistungssport optimal verbunden werden. In der europäischen Metropolregion Nürnberg lernen und trainieren damit die Medaillengewinner von morgen aus dem gesamten bayerischen Norden.“

Zudem wurde im Rahmen der Veranstaltung ein Runder Tisch „Förderung des Jugend- und Nachwuchsleistungssports eingerichtet.  Damit wird der Elitestandort Nürnberg weiter gestärkt.

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Eishockey: DEB-Frauen bei WM auf Platz 5

Beste Platzierung seit 2005

(09.03.2013) Die deutschen Frauen haben die WM in Kanada nach einem Prestigesieg auf dem starken fünften Platz beendet. In seiner letzten Begegnung des Turniers bezwang das Team von Bundestrainer Peter Kathan die Schweiz mit 5:3 (1:1, 3:0, 1:2).
Für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) war das Turnier in Ottawa die erfolgreichste WM seit 2005, als sie in Schweden ebenfalls Fünfte wurde.
Den Grundstein für den Sieg legten die deutschen Frauen dabei im Mittelabschnitt, als Franziska Busch mit einem Doppelschlag (25./26. ) und Lisa Schuster (40.) für klare Verhältnisse sorgten.
Zuvor hatte Marie Delarbre (10.) die Schweizer Führung durch Julia Marty (10.) ausgeglichen. Für Deutschland traf zudem Manuela Anwander (59. ) zum zwischenzeitlichen 5:2.

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FIS Freestyle JWM in Valmalenco: Gold und zweimal Bronze für bayerische Sportler

Erfolgreiche Ausbeute in 3 verschiedenen Sportarten

Valmalenco ITA (DSV) Lisa Zimmermann hat bei den Freestyle-Juniorenweltmeisterschaften im italienischen Valmelanco das erste Gold für den DSV geholt. Die 17-Jährige vom WSV Oberaudorf erzielte in beiden Finalläufen die Bestpunktzahl und setzte sich vor der US-Amerikanerin Alexi Micinski und Katie Summerhayes aus Großbritannien durch.

Damit sicherte Zimmermann dem DSV die dritte Medaille bei den Titelkämpfen der Junioren.
Zuvor hatte Pirmin Kaufmann die Bornzemedaille im Singlewettkampf auf der Buckelpiste gewonnen. Der Freestyler vom SC Garmisch musste sich im großen Finale nur dem Schweden Ludvig Fjallstrom und Jussi Penttala aus Finnland geschlagen geben.

Kaufmann war als Qualifikations-Zehnter in die Runde der besten 16 eingezogen, rangierte nach dem ersten Finaldurchgang auf dem fünften Rang und sicherte sich im Superfinale mit einen aggressiv gefahrenen Lauf und zwei guten Sprüngen mit einer Zeit von 21,04 Sekunden und 21,18 Punkten die Bronzemedaille.

Ebenfalls Bronze eroberte Marzellus Renn im Ski Cross.

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Skispringen: Tepes mit erstem Weltcup-Sieg – Freund Neunter

Severin Freund auf Platz 4 der Weltcupgesamtwertung

Planica SLO (DSV, 24.03.2013) Das letzte Weltcup-Springen der Saison beendete der Slowene Jurij Tepes vor heimischem Publikum mit seinem ersten Weltcup-Erfolg. Für die größte Überraschung in Planica sorgte allerdings Rune Velta aus Norwegen.
Lag Velta nach dem ersten Durchgang noch auf Platz sechs, so landete er im Finale bei 217,5 Metern und sicherte sich damit am Ende Rang zwei – und der Norwegischen Mannschaft doch noch den Sieg in der Nationenwertung vor Österreich!

Bester Deutscher war Severin Freund als Neunter, da Michael Neumayer seinen dritten Platz aus der ersten Runde nicht halten konnte und auf Platz 10 zurückfiel. Richard Freitag musste sich als 20. zufrieden geben. Andreas Wank stürzte bei seiner finalen Landung und wurde 30.

Die DSV-Adler wurden Dritte im Nationen-Cup und stellen drei Athleten in den Top-Ten der Weltcup-Gesamtwertung. Dabei verpasste Severin Freund den dritten Platz um genau 30 Punkte.

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Sorge um Maria Höfl Riesch nach Aus im Riesenslalom in der Lenzerheide

Verdacht auf Knieverletzung bei Maria Riesch? Viktoria Rebensburg auf Platz 4

Lenzerheide CH (17.3.13) Sorge um Maria Höfl-Riesch. Die für den SC Partenkirchen startende Skirennfahrerin griff sich nach ihrem Aus im Riesenslalom in Lenzerheide ans Knie, nachdem sie ein Tor verpaßt hatte und dabei stark in die Rücklage und einen für das Kniegelenk äußerst ungünstigen Kniewinkel komprimiert wurde. Anschließend fuhr sie aber nach einer ersten Untersuchung durch den Mannschaftsarzt selbstständig den Hang hinab. Ein erstes Statement gab Alpin-Direktor Wolfgang Maier in der ARD nach Informationen aus dem Streckenfunk. Sie habe einen Stich in der Kniekehle gespürt. Zwischenzeitlich wurde seitens der DSV Verantwortlichen vor dem zweiten Lauf eine schwere Knieverletzung vorsichtig als eher unwahrscheinlich bezeichnet. Klarheit kann nur eine Kernspin Untersuchung im Krankenhaus bringen. Eine genaue Diagnose ist daher wohl erst am Montag zu erwarten. Viktoria Rebensburg konnte im letzten Rennen den vierten Platz hinter Tina Maze (SLO), Tesa Worley (F) und Lara Guth (CH) belegen.

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Anna Wörner gewinnt ihr zweites Weltcuprennen im Skicross in Are

Heidi Zacher auf Platz 4, Simon Stickl auf Rang 6

Are S (DSV 16.3.13) Skicrosserin Anna Wörner hat beim ersten von zwei Rennen im schwedischen Are ihren zweiten Sasisonsieg gefeiert. Nach ihrem Sieg in Megève (FRA) stand sie damit zum zweitenmal in dieser Saison ganz oben auf dem Stockerl. Neben Wörner schaffte es auch Heidi Zacher ins Finale, sie wurde Vierte. Bei den Herren war Simon Stickl als Sechster bester Deutscher. Andreas Schauer erreichte den elften Platz. Damit zeigten die DSV-Crosser eine solide Mannschaftsleistung.

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DSV Alpin Team gewinnt Weltcupfinale in Lenzerheide

Revanche für die WM in Schladming

Lenzerheide CH (DSV 15.3.13) Das Team des Deutschen Skiverbands hat in Lenzerheide den Parallelslalom gewonnen. Lena Dürr, Veronique Hronek, Felix Neureuther und Fritz Dopfer setzten sich im Finale gegen die Mannschaft aus Schweden durch. Im kleinen Finale sicherte sich Italien den dritten Platz vor Österreich. Nachdem das DSV-Team durch einen 3:2-Sieg über die Schweiz ins Halbfinale eingezogen war, triumphierten die Deutschen 3:1 über die favorisierten Österreicher und trafem im Finale auf die Mannschaft aus Schweden. Hier musste sich nur Lena Dürr der Schwedin Frida Hansdotter geschlagen geben. Neureuther, Hronek und Dopfer gewannen ihre Läufe und sicherten den DSV-Erfolg. Im kleinen Finale unterlag Österreich den Italienern 1:3.

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Severin Freund auf Platz 3 auf der Großschanze in Kuopio

Michael Neumayer wieder unter den Top 10, Schlierenzauer macht Gesamtweltcup perfekt

Kuopio FIN (12.3.13) Severin Freund setzt mit Rang drei im finnischen Kuopio auf der Großschanze die Erfolgsserie der DSV Adler fort. Er mußte sich lediglich dem Weltmeister Kamil Stoch (POL) und dem Japaner Daiki Ito geschlagen geben. Wieder in Top Form präsentierte sich der "Oldie" im deutschen Team Michael Neumayer mit Platz sieben. Gregor Schlierenzauer (A) reichte Platz fünf zum Sieg im Gesamtweltcup 2013. Andreas Wank wurde 16., Karl Geiger 21. und Richard Freitag mit einem komplett verpatzten zweiten Sprung diesesmal nur 28..

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Laura Dahlmeier macht Biathlon Staffelsieg in Sotchi perfekt

Evi Sachenbacher mit Staffel zum ersten Biathlon Sieg

Sotchi RUS (10.3.13) Zum Abschluss des Olympia-Tests in Sotschi holte das DSV Damen Biathlon Quartett den Sieg. Ausgerechnet die erst 19-jährige Laura Dahlmeier blieb als Schlussläuferin cool und lief den Sieg nach Hause. Im Ziel lag die deutsche Staffel vor den Ukrainerinnen und vor Norwegen mit Tora Berger. Andrea Henkel hatte mit einer starken Leistung den Weg geebnet und als Erste an Biathlon-Neuling Sachenbacher-Stehle übergeben. Die zweimalige Langlauf-Olympiasiegerin präsentierte sich bei ihrer Staffel-Premiere ebenfalls in guter Form. Miriam Gössner patze einmal mehr am Schießstand und handelte sich im Stehendschießen eine Strafrunde ein, konnte aber trotzdem an Premieren-Schlussläuferin Laura Dahlmeier an zweiter Position übergeben. Im Kampf mit der Weltelite zeigte die 19-Jährige dann keine Nerven. Ohne Schießfehler machte sie den Coup auf der Schlussrunde perfekt.

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Deutsche Skiadler siegen in Lahti im Teamspringen

Severin Freund mit Bestweite

Lahti FIN (9.3.13) Deutschlands Skiadler haben in überlegender Manier das Teamspringen gewonnen. Severin Freund mit Tagesbestweite von 131m, Andreas Wank, Michael Neumayer und Richard Freitag ließen Norwegen, Polen und dem Weltmeister Österreich keine Chance. Für das deutsche Team, das vor einer Woche bei der WM noch hinter Österreich die Silbermedaille gewonnen hatte, ist es der erste Sieg seit Ende November 2012 beim Weltcup in Kuusamo.

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Johannes Rydzek mit Eric Frenzel ganz oben auf dem Treppchen

Weltcupsieg im Teamsprint in der Nordischen Kombination

Lahti FIN (9.3.13) Ein optimales Paket aus Sprung- und Laufleistung gepaart mit optimalem Material hat Johannes Rydzek und Eric Frenzel den 2. Weltcupsieg in der Nordischen Kombination im Teamsprint über 2 x 7,5 km gebracht. Der Vorsprung von 18 Sek. nach dem Springen wurde im Rennen teilweise auf über 50 Sek. ausgebaut, so dass es zu einem ungefährdeten Start-Ziel Sieg für das DSV kam. Fabian Rießle und Tino Edelmann gingen als zweites DSV-Team in den Wettkampf und wurden hinter den Franzosen Jason Lamy Chappuis und Francois Braud Dritte. Nachtrag: Nach Disqualifikation der Fransosen wegen Behinderung gab es noch einen deutschen Doppelsieg.

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Andi Birnbacher beim Olympiatest in Sotchi auf Platz 2

Martin Fourcade (F) holt Gesamtweltcup im Biathlon

Sotchi (7.3.13)  Andreas Birnbacher ist beim Olympia-Test in Sotschi im Biathlon-Einzelrennen starker Zweiter geworden. Nach einem fehlerfreien Schießen musste er sich über die 20-Kilometer-Distanz nur dem Franzosen Martin Fourcade geschlagen geben. der damit auch den  Gesamtweltcup klar machte, da sein großer Rivale Emil Hegle Svendsen pausiert.Obwohl Fourcade nach einem Fehlschuss eine Strafminute kassierte, war er am Ende 6,9 Sekunden vor Birnbacher. Rang drei ging an den fehlerfrei schießenden Ukrainer Sergej Semenjow (+31,9 Sekunden). "Mit dem zweiten Platz bin ich super zufrieden. Es passt", sagte Birnbacher.
Eine excellente Leistung zeigte auch Youngster Benedikt Doll, der mit nur einem Schießfehler mit 59,3 Sekunden Rückstand auf Fourcade den sechsten Rang belegte.  Arnd Peiffer (+4:09,5 Minuten/2) lief auf Platz 34 und Florian Graf (+4:52,2/3) Platz 42..

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Val di Fiemme: 50 km Langlauf Dotzler als Siebter bester Deutscher

Erstmals seit 16 Jahren keine Langlaufmedaille

Val die Fiemme (DSV 3.3.13) Er hat es geschafft: Der Schwede Johan Olsson konnte den Norwegern über die 50 Kilometer doch noch eine Goldmedaille abringen. Er wurde vor Dario Cologna (SUI) und Alexei Poltoranin (KAZ) Weltmeister, nachdem er sich bei Kilometer zwölf bereits abgesetzt hatte. Spaß machte vor allem DSV-Läufer Hannes Dotzler, der Siebter wurde. Es war der erst zweite Start des jungen Allgäuers über diese Distanz und er konnte sich das ganze Rennen über auf gleicher Höhe mit Tobias Angerer und Jens Filbrich bewegen. Das Trio leistete gute Arbeit zusammen, zum Schluss mussten die Arrivierten den Jungspund allerdings ziehen lassen. Mit Rang sieben zeigte Dotzler eine hervorragende Leistung, die für die Zukunft hoffen läßt. Angerer und Filbrich liefen als 9. und 13. in die Top-15. Andy Kühne wurde 44.
Damit haben die deutschen Langläufer zum ersten Mal seit 16 Jahren keine Medaille von einer WM mit nach Hause gebracht.

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Val di Fiemme: Silber für Freund und Neumayer im Teamspringer

Fessel über 30 km Fünfte

Val di Fiemme (2.3.13) Die deutschen Skispringer haben bei den Weltmeisterschaften in Val di Fiemme die Silbermedaille im Teamwettbewerb gewonnen. Das DSV-Quartett mit Andreas Wank, Severin Freund, Michael Neumayer und Richard Freitag belegte Rang zwei hinter Österreich. Im letzten Sprung wurde es noch einmal spannend, weil der frisch gebackene Weltmeister Kamil Stoch (POL) mit einem Wahnsinnssprung noch einmal ganz knapp an die Deutschen heransprang. Aber der Schlusspringer Andreas Freitag behielten die Nerven. 0,8 Punkte Vorsprung vor Polen und 4,5 Punkte vor Norwegen machten den Ausschlag für die Deutschen aus. Damit waren die DSV Adler seit 2001 erstmalig wieder bei einem WM Teamspringen auf dem Podest.

Val die Fiemme (DSV 2.3.13) Marit Björgen hat bei den Weltmeisterschaften im italienischen Val di Fiemme ihre vierte Goldmedaille gewonnen. Im Massenstartrennen über 30 Kilometer in der klassischen Technik setzte sich die Norwegerin vor Dauerrivalin Justyna Kowalczyk aus Polen und Therese Johaug, ebenfalls Norwegen, durch. Nicole Fessel wurde starke Fünfte.

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Gössner Vierte in Val di Fiemme

Biathletin Miriam Gössner düpierte bei der Nordischen-Ski-WM die Spezialisten

Val di Fiemme (DSV 26.2.13) Die neue Weltmeisterin über die 10-Kilometer-Distanz heißt Therese Johaug (NOR). Sie schlug ihre Teamkollegin Marit Björgen mit einem Vorsprung von fast zehn Sekunden. Miriam Gössner hatte lange Grund zur Hoffnung auf Edelmetall, erst die Russin Julia Tschekalewa, die als 72. von 77 Starterinnen ins Rennen gegangen war, verwies die Garmischerin auf den Blech-Platz. "Schade, wenn ich das auf der Strecke gewusst hätte, wäre vielleicht noch mehr drin gewesen", sagte Gössner nach dem Rennen.
Kathrin Zeller rief ihr Potenzial auf der WM-Strecke ab und wurde gute Elfte. Denise Herrmann kam als 24. ins Ziel, kurz vor Nicole Fessel.

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Bronze für deutsches Skisprung-Mix in Val di Fiemme

Erfolgreicher WM-Abschluss für Severin Freund

Val di Fiemme (24.02.2013, DSV) Das deutsche Mixed-Team hat in einem spannenden Wettbewerb die Bronzemedaille und damit das zweite Edelmetall für den DSV errungen. Gold ging an Japan, Österreich landete auf dem Silberrang.

Das deutsche Quartett lag im ersten Mixed-Titelkampf zwischenzeitlich auf Goldkurs. Gräßler und Vogt flogen im ertsten Durchgang auf 96.5 beziehungsweise 95.5 Meter und lagen damit im Vergleich zu den anderen Damen in den Top-5. Beide konnten sich im zweiten Versuch steigern, insbesondere Vogt behielt dabei die Nerven. Vor ihr sprang Sara Takanashi (JPN) auf 106.5 Meter und landete damit den weitesten Satz des Tages. Daraufhin wurde für Vogt der Anlauf verkürzt, was sie aber nicht aus der Ruhe brachte. Sie zog ihren zweiten Sprung auf 98 Meter und hielt das DSV-Team im Kampf um Silber. Japan lag nach Takanashis Satz mit großem Vorsprung auf Rang eins. Verdient gewannen die Vizeweltmeisterin, Yuki Ito, Daiti Ito und Taku Takeutshi Gold im Mixed-Wettbewerb, denn außer Yuki Ito sprangen alle in jedem Versuch mindestens hundert Meter – das schaffte sonst keine Mannschaft.
Richard Freitag und Severin Freund schwächelten in jeweils einem Sprung ein wenig und so konnten Seifriedsberger, Hölzl, Morgenstern und Schlierenzauer noch auf den Silberrang segeln.

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Nordische Ski WM Val di Fiemme 23.2.13

Freund verpasst Podest knapp, Angerer mit starkem Auftritt

Val di Fiemme (DSV 23.2.13)  Dario Cologna hat bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Val di Fiemme mit Gold im Skiathlon die erste WM-Medaille seiner Karriere gewonnen. Der Schweizer setzte sich über 2 x 15 Kilometer vor den Norwegern Martin Johnsrud Sundby und Sjur Roethe durch. Tobias Angerer lief als Neunter in die Top-Ten und war damit bester Deutscher.

Severin Freund hat bei der WM im Skisprung auf der Normalschanze als Vierter  eine Medaille knapp verpasst. Gold ging an Anders Badal (NOR) vor Gregor Schliernzauer (A) und Peter Prevc (SLO)

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Geisenberger auf Platz 2 im Weltcupfinale in Sotchi

Hüfner siegt beim Olympiatest

Sotchi (bsd/23.02.2013) Natalie Geisenberger, die bereits beim vorletzten Rennen der Viessmann Weltcup-Serie in Lake Placid den ersten Gesamtsieg ihrer Karriere vorzeitig perfekt gemacht hatte, verpasste ihren siebten Sieg im neunten Saisonrennen nur ganz knapp. Nach zwei Läufen fehlten der 25-Jährigen gerade Mal 0.038 Sekunden auf die Siegerin Tatjana Hüfner. Dennoch, Geisenberger blickt auf eine sensationelle vorolympische Saison zurück: Gold bei den Europameisterschaften im thüringischen Oberhof Mitte Januar, Gold bei den Weltmeisterschaften vor knapp drei Wochen im kanadischen Whistler und schließlich - nach zuvor vier zweiten Plätzen im Gesamtweltcup in Folge – endlich auch der erste Triumph in der Viessmann-Serie.

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Maria Riesch Zweite bei der Abfahrt in Maribel

Eine Spanierin überrascht die Konkurrenz

Meribel (F) (23.2.13) Eine Spanierin hat den 25. Sieg von Maria Höfl-Riesch im alpinen Ski-Weltcup verhindert. Carolina Ruiz-Castillo überraschte bei der Abfahrt im französischen Meribel die gesamte Konkurrenz und siegte mit 0,20 Sekunden vor Maria Höfl-Riesch, die lange mit dem minimalsten Vorsprung von einer 1/100 Sek. auf Marie Marchand-Arvier aus Frankreich geführt hatte. Für Ruiz-Castillo war es der erste Sieg im Weltcup und für Spanien der erste Sieg in einer alpinen Abfahrt überhaupt. Viktoria Rebensburg kam nicht unter die besten 20.

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Amelie Kober Zweite im Parallel Riesenslalom-Olympiatest von Sotchi

Knappe Niederlage im Finale

Amelie Kober hat nach ihrem Weltcup-Sieg von Bad Gastein Anfang des Jahres heute ihren zweiten Saisonerfolg bei der Olympischen Generalprobe in Sochi knapp verpasst.
Die 25-Jährige aus Fischbachau unterlag im Finale des dritten Parallel Riesenslalom Weltcups, der im „Extreme Park“ von Rosa Khutor ausgetragen wurde, denkbar knapp der Österreicherin Marion Kreiner.Nachdem Kober, Zweitschnellste der Qualifikation, mit 33 Hundertstel Rückstand in den Re-Run des Damenfinales gegen die Qualifikationsbeste gegangen war, fehlten der zweifachen Bronzemedaillen-Gewinnerin der vergangenen Weltmeisterschaften am Ende nur vier Hundertstel zum Triumph.
Trotz des unglücklich verlorenen Kopf-an-Kopf-Rennens präsentierte sich die Olympiazweite von 2006 dennoch mehr als zufrieden:

„Ich bin sehr glücklich mit meinem zweiten Platz. Auch der Rückstand geht völlig in Ordnung. Unserem Sport tun solche knappen Ergebnisse nur gut. Und vielleicht war es auch die Revanche für Bad Gastein.“

Im Januar hatte Kober die Olympiadritte von Vancouver im Finale des erstmals nur im Single-Run-Format ausgetragenen Parallel Slaloms bezwungen.
Allerdings weiß die Vierte des Parallel Gesamtweltcups auch, worauf es in der Zukunft ankommt, um auf dem extrem langen Olympiahang (knapp 55 Sekunden für die Damen) auch im nächsten Jahr erfolgreich bestehen zu können.
„In Sachen Krafttraining ist noch Luft nach oben. Aber es war ein sehr schönes Rennen.“

Neben Kober konnte auch Selina Jörg (Sonthofen, 25) als Siebte mit ihrem bislang besten Saisonergebnis glänzen.
PGS-Weltmeisterin Isabella Laböck (Prien, 26) wurde nach ihrem Achtelfinal-Aus im Duell mit Teamkollegin Kober 15te.
Anke Karstens (Bischofswiesen, 27) hatte als 27te als einzige Deutsche das Finale verpasst.

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WM Bronze für Maria Riesch

3. Platz in Schladming in der Abfahrt

Maria Höfl-Riesch hat bei der alpinen Ski-WM in Schladming die Bronzemedaille in der Abfahrt gewonnen. Nach ihrem Sieg in der Super-Kombination musste sich die 28-Jährige Garmischerin nur der Französin Marion Rolland und der Italienerin Nadia Fanchini geschlagen geben.
Höfl-Riesch lag bei ihrer Fahrt bis zur dritten Zwischenzeit vorn, erwischte dann aber die Ausfahrt aus dem Schladming-S nicht optimal und verlor an Zeit. "Es war wirklich ein verrücktes Rennen, die Außenseiterinnen haben zugeschlagen. Ich habe mich tapfer geschlagen", sagte sie. Im Ziel hatte sie  einen Rückstand von 0,70 Sekunden auf Rolland.

Schreckmoment für Hronek
Die zweite deutsche Starterin Veronique Hronek stürzte, blieb aber  unverletzt. Gina Stechert aus Oberstdorf hatte die WM wegen Knieproblemen absagen müssen.

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Geisenberger macht mit Weltcupgesamtsieg „Ihre“ Saison perfekt

Sieg im Rodeln in in Lake Placid

8. Viessmann FIL-Weltcup in Lake Placid - Damen
Lake Placid (bsd/08.02.2013)

Natalie Geisenberger (ASV Miesbach) hat zum ersten Mal in ihrer Laufbahn den Gesamtweltcup gewonnen. Beim achten Viessmann-Rennen des Winters im amerikanischen Lake Placid fuhr die 25-Jährige souverän mit zweimal Laufbestzeit ihren sechsten Saisonsieg ein und steht damit vorzeitig als Gesamtsiegerin fest.

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DSV Team holt Bronze in Schladming

"Wimpernschlagentscheidung" im kleinen Finale gegen Canada

Erst gegen den späteren Sieger Österreich im Halbfinale mit 4:0 das Finale verpaßt, dann holten Lena Dürr, Maria Riesch, Fritz Dopfer und Felix Neureuther mit der knappsten Entscheidung im Team-Wettbewerb noch Bronze gegen Canada. Damit hat der DSV bei den Alpinen Weltmeisterschaften in Schladming (AUT) sein selbst vorgegebenes Ziel von 3 Medaillien bereits zur Halbzeit erreicht. Österreich konnte mit souveräner Leistung seine erste Goldmedaille gegen Schweden vor eigenem Publikum erringen und hofft jetzt im Slalom auf Marcel Hirscher im Slalom auf eine "goldene Zugabe". Für Maria Riesch war es bereits die dritte Medaille.

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Kanuslalom: WM Qualifikation

Augsburger Slalomkanuten fahren zur WM

Augsburg (GER) (ksa, 06./07.05.2017) Bei der nationalen WM-Qualifikation der deutschen Slalom-Kanuten auf dem Augsburger Eiskanal wurden die WM-Starter ermittelt. Auch eine Reihe von Augsburger Slalomkanuten konnte sich das Ticket erkämpfen:

Im Kajak-Einer der Herren werden neben dem Gesamtsieger Sebastian Schubert (wohnhaft in Augsburg) auch seine Teamkollegen Alexander Grimm (Augsburg) und Fabian Schweikert (Waldkirch) an den Start gehen.

Im Kajak-Einer der Damen lösten die ebenfalls in Augsburg lebenden Ricarda Funk und Jasmin Schornberg zwei der drei Tickets nach Frankreich neben Lisa Fritsche (Halle/S.).

Im Canadier-Einer der Herren stand Sideris Tasiadis (Augsburg) bereits am Samstag als Sieger der Qualifikation fest. Für das WM-Team qualifizierten sich außerdem noch Nico Bettge und Franz Anton (beide Leipzig).

Und auch bei den Canadier-Damen fuhr mit Birgit Ohmayer eine Augsburger Sportlerin eines der drei Tickets ein.

Erster internationaler Saisonhöhepunkt für die Slalomkanuten sind die Europameisterschaft in Ljubljana-Tacen (Slowenien) vom 1. bis 4. Juni.

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Skicross: Florian Wilmsmann Juniorenweltmeister

Einzige Medaille bei Junioren-WM

Valmalenco (ITA) (sid, 07.04.2017) Florian Wilmsmann hat bei der Junioren-WM der Freestyle-Skifahrer Gold im Skicross gewonnen. "Es ist ein Tag, an dem alles funktioniert hat, ein geiles Gefühl", sagte der 21-Jährige.

Seine Mannschaftskollegen Cornel Renn (Hindelang) und Johannes Denner (Haag) belegten die Plätze acht und neun, bei den Juniorinnen wurde Celia Funkler (Tuttlingen) Fünfte. Wilmsmanns Medaille war der einzige Podestplatz für den Deutschen Skiverband (DSV) bei den Titelkämpfen.

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Wechsel an der Außenstelle Garmisch-Partenkirchen

Markus Anwander übernimmt von Bruno Vogt

Markus Anwander verlässt die Position als Cheftrainer Ski Alpin Frauen und geht als Bundesstützpunktleiter des Deutschen Skiverbandes zurück nach Garmisch-Partenkirchen. Dort ersetzt er auch den bisherigen Außenstellen-Koordinator Bruno Vogt.

Wir danken Bruno Vogt für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Er wird eine neue Funktion im Deutschen Skiverband übernehmen. Wir wünschen ihm in seiner neuen Funktion alles Gute in der Zukunft.

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DSV-Adler und Wellinger Zweite in Planica

Markus Eisenbichler mit deutschem Rekord

Planica (CZE) (25./26.03.2017) Die deutschen Skispringer um den neuen Rekordmann Markus Eisenbichler haben trotz einer starken Vorstellung ihren ersten Sieg im einem Teamfliegen seit 17 Jahren knapp verpasst. Die DSV-Adler kamen beim Mannschafts-Wettbewerb des Weltcup-Finales in Planica/Slowenien hinter Norwegen auf Platz zwei, schafften damit aber erstmals seit 2012 wieder den Sprung aufs Podest. Nach dem ersten Durchgang hatte das deutsche Quartett noch geführt.

"Podium ist super, davon waren wir in den vergangenen Jahren doch recht weit weg", sagte Bundestrainer Werner Schuster. Mit 1502,6 Punkten lagen Eisenbichler (Siegsdorf/227,0+225,5 m), der zweifache Vizeweltmeister Andreas Wellinger (Ruhpolding/231,5+240,0), der ganz starke Karl Geiger (Oberstdorf/243,5+231,0) sowie der leicht enttäuschende Richard Freitag (Aue/216,5+213,0) hinter Weltmeister Norwegen (1551,6).

Auch im auf nur einen Durchgang verkürzten letzten Einzelwettbewerb belegte Andreas Wellinger hinter Stefan Kraft den zweiten Platz. Am Ende belegte Wellinger Rang vier im Gesamtweltcup.

Markus Eisenbichler hingegen war im Probedurchgang zum Teamspringen auf spektakuläre 248,0 m geflogen und hatte damit den von Wellinger und Severin Freund gehaltenen deutschen Rekord um drei Meter gesteigert. Der frühere Skiflug-Weltmeister Freund, der sich im Januar einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, fieberte in Planica an der Schanze mit. In der "ewigen" Bestenliste liegt Eisenbichler nun auf Platz sieben, den Weltrekord hatte Kraft eine Woche zuvor in Vikersund auf 253,5 m verbessert.

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Biathlon: Laura Dahlmeier gewinnt Kristallkugel in Verfolgung

Im Massenstart noch abgefangen

Oslo (NOR) (sid, 18.03.2017) Fünffach-Weltmeisterin Laura Dahlmeier hat sich beim Saisonfinale in Oslo nach einer Aufholjagd auch die kleine Kristallkugel in der Verfolgung gesichert.

Die 23-Jährige belegte im Jagdrennen am legendären Holmenkollen über 10 km den neunten Platz und verteidigte ihren komfortablen Vorsprung vor der Finnin Kaisa Mäkäräinen. Gesamtweltcupsiegerin Dahlmeier hatte zuvor bereits die Disziplinwertung im Einzel gewonnen.

"Ich wusste, ich brauche kein perfektes sondern einfach nur ein gutes Rennen. Es freut mich wahnsinnig, dass es jetzt mit der kleinen Kugel noch geklappt hat", sagte Dahlmeier: "So macht es dann doch mehr Spaß."

Da konnte die Gesamtweltcupsiegerin verkraften, dass sie die kleine Kristallkugel für den Massenstart ihrer großen Rivalin Gabriela Koukalova überlassen musste. Die letzten Strapazen ihres Rekordwinters rissen Laura Dahlmeier im Ziel einer langen Saison sogar zu Boden. Aber es hat sich gelohnt.

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Skispringen: Wellinger verpasst Gesamtsieg der "Raw Air"-Tour

Verpatzter letzter Sprung kostet den Sieg

Vikersund (NOR) (sid, 19.03.2017) Andreas Wellinger hat durch einen verpatzten letzten Flug in Vikersund den Triumph bei der Premiere der "Raw Air"-Tour verpasst.
Der zur Halbzeit noch führende Bayer stürzte beim Finale in Norwegen noch auf den 16. Platz ab und musste in der Gesamtwertung sowohl Stefan Kraft (Österreich) als auch Kamil Stoch (Polen) passieren lassen. Doppel-Weltmeister Kraft reichte ein fünfter Rang, um in der Summe der 14 Durchgänge die Führung zu erobern. "Das war ziemlich Rock 'n' Roll in der Luft", hatte Wellinger schon nach dem ersten Durchgang über die schwierigen Bedingungen gesagt.

Der Tagessieg auf dem Monsterbakken ging an Vierschanzentournee-Sieger Stoch, der mit Flügen auf 238,5 und 237,0 m mit 466,6 Punkten vor dem 44 Jahre alten Japaner Noriaki Kasai (448,0) und dem Österreicher Michael Hayböck (430,4) gewann.

Kraft, der am Samstag den Skiflug-Weltrekord auf 253,5 m geschraubt hatte, erhielt für den Sieg bei der neu geschaffenen Serie eine stattliche Siegprämie von 60.000 Euro, Wellinger für Rang drei immerhin 10.000 Euro. Zum Vergleich: Bei der Vierschanzentournee bekommt der Gewinner "nur" 18.600 Euro.

Karl Geiger belegte mit starken 227,0 m sowie der persönlichen Bestmarke von 239,0 m den sehr guten elften Rang. Dahinter klaffte aus deutscher Sicht eine große Lücke: Richard Freitag sammelte auf dem 30. Platz einen Weltcup-Punkt, Andreas Wank und der in der Gesamtwertung zuvor auf Rang sieben liegende Markus Eisenbichler verpassten auf den Positionen 37 und 38 den zweiten Durchgang.

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Skispringen: Andreas Wellinger bei Weltcup in Oslo Zweiter

Auch das Team auf Rang zwei

Oslo (NOR) (sid, 12.03.2017) Skispringer Andreas Wellinger (Ruhpolding) hat in Oslo seinen dritten Weltcupsieg knapp verpasst. Der Team-Olympiasieger musste sich auf dem Holmenkollbakken erneut nur Österreichs Doppel-Weltmeister Stefan Kraft geschlagen geben und wurde Zweiter. Markus Eisenbichler (Siegsdorf) sprang als Dritter mit auf das Podium.

Der 21 Jahre alte Wellinger, der nach dem ersten Durchgang noch geführt hatte, lag nach Sprüngen auf 133,5 und 127,0 m mit 258,6 Punkten letztlich noch deutlich hinter Kraft (267,5/130+132,0), der damit auch die Führung im Gesamt-Weltcup vom Polen Kamil Stoch (22.) übernahm. Eisenbichler (244,1 Punkte) sprang im zweiten Durchgang noch von Platz sechs auf drei.

Zuletzt hatte Wellinger bei der WM in Lahti zweimal hinter Kraft Silber geholt. Im Springen von der Normalschanze siegte der Österreicher wie jetzt in Oslo vor Wellinger und Eisenbichler, der auch da von Platz sechs noch auf das Podest geflogen war. Für Eisenbichler (25) war es das zweite Weltcup-Podium seiner Karriere, Wellinger hatte seine bisherigen Siege im Januar 2014 im polnischen Wisla und im Januar 2017 in Willingen gefeiert.

Im Teamwettbewerb am Tag zuvor haben sich die deutschen Skispringer um den zweifachen Vize-Weltmeister Andreas Wellinger stark zurückgemeldet und Platz zwei im Mannschaftsspringen belegt.

Die DSV-Adler mussten sich am Holmenkollen mit 987,2 Punkten nur Österreich um Doppel-Weltmeister Stefan Kraft (999,7) geschlagen geben. Polen, das bei der WM in Lahti Gold geholt hatte, wurde knapp hinter Deutschland Dritter (986,7).

Wellinger (Ruhpolding) zeigte nach einem durchwachsenen ersten Sprung auf 126,5 m im zweiten Versuch herausragende 134,5 m und überflügelte damit noch die Polen.

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Nordische Ski-WM: Rydzek holt 4. Gold im Team-Sprint

Rekorde, Rekorde, Rekorde

Lahti (FIN) (sid, 03.03.2017) Als Johannes Rydzek sein historisches viertes WM-Gold in der Tasche hatte, verneigte sich sogar der alte Hase Hermann Weinbuch voller Ehrfurcht.

 "Johannes ist hier aus dem Schatten getreten, er ist jetzt selbst eine Lichtgestalt. Er kann seinen Namen zu den größten Kombinierern der Geschichte zählen", sagte der Bundestrainer nach dem goldenen Schlusspunkt von Lahti. Sein Schützling lächelte gerührt.

"Wieder ganz oben, das ist unbegreiflich", sagte Rydzek nach dem knappen und hart erkämpften Teamsprint-Triumph an der Seite von Eric Frenzel: "Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Das hätte ich nie und nimmer für möglich gehalten." Für Rydzek war es im vierten Wettbewerb der vierte Titel - wohl ein Rekord für die Ewigkeit.

Zehn Runden lang hatten sich Rydzek und Frenzel im Wechsel ein packendes Duell mit Norwegen geliefert, kurz vor Schluss kamen auch noch überrundete Läufer in die Quere. "Da ist mir kurz das Herz stehen geblieben", gestand Weinbuch. Doch Rydzek blieb cool, gewann den Zielsprint gegen Magnus Krog und fiel in die Arme des völlig ausgepumpten, aber am Rand mitfiebernden Frenzel.

Der 25 Jahre alte Rydzek hat damit seinen Platz in den Geschichtsbüchern schon jetzt sicher. Nie zuvor hat ein Kombinierer viermal Gold bei einer WM geholt, mit insgesamt sechs Titeln ist er zudem alleiniger Rekordweltmeister. "Ich bin immer noch ganz ergriffen. Es war ein so geiles Rennen. Der Ritschi ist so cool, der macht zurzeit alles richtig", sagt Bundestrainer Hermann Weinbuch.

Und nicht nur das: Für den Deutschen Skiverband (DSV) war der Sieg des überragenden Duos bereits die sechste Goldmedaille der Titelkämpfe in Finnland. Damit knackte der DSV den 43 Jahre alten deutschen WM-Rekord. 1974 hatte die DDR im schwedischen Falun fünfmal Gold und sechsmal Silber geholt.

Für die deutschen "Dominierer" endete die WM mit zahlreichen Rekorden. Nie zuvor hat eine Nation viermal Gold bei einer WM geholt, auch die insgesamt sechs Medaillen sind eine Bestmarke.

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Snowboard: Ramona Hofmeister bei WM-Generalprobe Dritte

Erster Podestplatz der laufenden Saison

Kayseri (TUR) (svd, 05.03.2017) Ramona Hofmeister hat mit ihrem ersten Podestplatz in der laufenden Weltcupsaison eindrucksvoll ihre WM-Form unterstrichen. Nach sechs Top-10-Resultaten in diesem Winter fuhr die 20-Jährige aus Bischofswiesen im türkischen Kayseri im letzten Parallel Riesenslalom als Dritte hinter Ester Ledecka (CZE) und Tomoka Takeuchi (JPN) aufs Treppchen.

„Das ist ein Wahnsinn. Ich bin unglaublich happy, dass ich nach einem vierten und fünften Platz in diesem Weltcup-Winter endlich den Sprung aufs Podest geschafft habe.“

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Skispringen: Andreas Wellinger holt erneut WM-Silber

Dritte Medaille im dritten Wettkampf

Lahti (FIN) (sid, 02.03.2017) Andreas Wellinger hat bei der WM in Lahti auch von der Großschanze Silber gewonnen. Der 21-Jährige aus Ruhpolding flog auf 127,5 und 129,0 m und musste sich mit 278,0 Punkten wie schon vom kleinen Bakken nur dem Österreicher Stefan Kraft (279,3 Punkte) geschlagen geben. Bronze ging an den Polen Piotr Zyla (276,7).

"Mir fehlen ein bisschen die Worte. Dass es so ausgeht, hätte ich nie Leben geglaubt", sagte der Bayer. Für Wellinger war es nach Silber von der Normalschanze und Gold im Mixed das dritte Edelmetall der Titelkämpfe in Finnland. Bundestrainer Werner Schuster lobte: "Das ist ein super Erfolg für ihn und für uns."

Erst als dritter deutscher Skispringer bringt Wellinger mindestens drei Medaillen von einer WM mit: Vor zwei Jahren in Falun war dies Severin Freund gelungen, 2001 hatte Martin Schmitt ebenfalls in Lahti sogar viermal auf dem Podest gestanden. "Wenn man den eigenen Namen hört und auf das Podest darf, ist das mit Worten nur schwer zu beschreiben", sagte Wellinger.

Die übrigen DSV-Adler hatten nichts mit der Entscheidung zu tun. Markus Eisenbichler (Siegsdorf), bereits mit Einzel-Bronze und Mixed-Gold dekoriert, belegte den 13. Rang. Stephan Leyhe (Willingen) und Richard Freitag (Aue) folgten auf den Positionen 16 und 19.

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Nordische Ski-WM: Kombinierer holen WM-Gold im Team-Wettbewerb

Johannes Rydzek führt Deutschland als Schlussläufer souverän zu Gold

Lahti (FIN) (sid, 26.02.2017) Die deutschen Kombinierer haben bei der WM in Lahti ihren Titel im Team-Wettbewerb erfolgreich verteidigt und überlegen das dritte Gold für den DSV in Finnland geholt. Nach einem Sprung-Durchgang und der Langlaufstaffel lagen die Björn Kircheisen (Johanngeorgenstadt), Olympiasieger Eric Frenzel (Oberwiesenthal), Fabian Rießle (Breitnau) und Einzel-Weltmeister Johannes Rydzek (Oberstdorf) als Schlussläufer vor Norwegen (+41,7 Sekunden) und Österreich (+1:03,7 Minuten).

Mit seinem vierten WM-Titel sowie nun elf Medaillen zog Frenzel an Ex-Kombinierer Ronny Ackermann vorbei und ist nun erfolgreichster deutsche Wintersportler in der Geschichte Nordischer Weltmeisterschaften. Rydzek, der bereits am Freitag Gold im Einzel-Wettbewerb von der Normalschanze geholt hatte, sicherte sich ebenfalls den vierten WM-Titel seiner Karriere.

Der 33 Jahre alte Kircheisen, der mit nun zwölf WM-Medaillen die meisten aller Nordischen Kombinierer hat, erreichte die späte Krönung seiner Karriere: Nach acht Silbermedaillen bei Weltmeisterschaften und drei bei Olympischen Spielen holte er erstmals Gold.

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Skispringen: Andreas Wellinger und Carina Vogt führen Mixed-Team zu WM-Gold

Zweiter Titel für Carina Vogt

Lahti (FIN) (sid, 26.02.2017) Die deutschen Skispringer haben bei der WM in Lahti ihren Titel im Mixed souverän verteidigt. Andreas Wellinger, Markus Eisenbichler, Weltmeisterin Carina Vogt und Svenja Würth holten mit 1035,5 Punkten überlegen Gold vor Österreich um den neuen WM-Champion Stefan Kraft (999,3). Bronze ging im heftigen Schneetreiben an Japan (979,7).

"Das war eine tolle Vorstellung. Die Medaillen zuvor im Einzel haben natürlich alles leichter gemacht", sagte Bundestrainer Werner Schuster. Vogt hatte bereits am Freitag überraschend ihren WM-Titel von 2015 verteidigt, Wellinger und Eisenbichler 24 Stunden später Silber und Bronze hinter Kraft geholt.

Die Dominanz im "gemischten Vierer" am Sonntag war erdrückend: Das überlegene DSV-Quartett lag nach allen acht Durchgängen in Führung. In dem erst zum dritten Mal ausgetragenen Wettbewerb hieß der Sieger somit zum zweiten Mal Deutschland, bei der Premiere 2013 hatte Japan gewonnen.
Vogt bereits bei der WM 2015 im Gold-Team
Vor nur 500 Zuschauern erwischte das deutsche Team einen Start nach Maß: Vogt, die schon 2015 in Falun den Grundstein zu Gold gelegt hatte, brachte den Titelverteidiger mit einem sensationellen Flug auf 98,0 m sofort auf Platz eins. "Das war ein weltmeisterlicher Auftakt", sagte Schuster.

Eisenbichler (95,5 m) baute mit weniger Anlauf die Führung sogar noch aus, Würth (95,0) und der starke Wellinger (99,0) hielten die Verfolger souverän auf Distanz. "Das sollte eigentlich genügen und den Jungs und Mädels Kraft geben, auf dieser Welle weiter zu segeln", sagte Schuster bereits zur Halbzeit. Im zweiten Durchgang ließen Vogt (95,0), Eisenbichler (99,5), Würth (95,5) und Wellinger (98,0) nichts mehr anbrennen.

Beim Gold-Triumph vor zwei Jahren in Falun hatte Vogt als einzige des Lahti-Quartetts bereits im Aufgebot gestanden. Ihren damaligen Mitstreitern Severin Freund, Richard Freitag und Katharina Althaus blieb diesmal nur die Rolle der Zuschauer.

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Nordische Ski-WM 2017: DSV-Adler landen Doppelschlag

Andreas Wellinger holt Silber im Skispringen, Markus Eisenbichler Bronze

Lahti (FIN) (sid, 26.02.2017) Andreas Wellinger fiel Markus Eisenbichler mit einem Jubelschrei um den Hals, dann marschierte das deutsche Skisprung-Duo strahlend zur Siegerehrung: Mit Silber und Bronze haben die DSV-Adler in Lahti überraschend für das erste deutsche Doppelpodest bei einer WM seit 1999 gesorgt.
Besser als die Schützlinge von Bundestrainer Werner Schuster war einzig der neue Weltmeister Stefan Kraft aus Österreich.

"Dass wir jetzt zu zweit zur Siegerehrung dürfen, ist einfach der Hammer. Ich habe versucht, mich auf meine Sachen zu konzentrieren. Das ist mir im zweiten Durchgang brutal gut gelungen", sagte Wellinger, der auf 96,5 und 100,0 m segelte. Schon nach dem ersten Durchgang hatte der Bayer vor 25.000 Zuschauern auf Rang zwei gelegen, zu Gold fehlten am Ende nicht einmal 120 Zentimeter.

Noch überraschender war aber Platz drei durch Markus Eisenbichler. Zwei Deutsche auf einem WM-Podium hatte es zuletzt vor 18 Jahren gegeben, als Martin Schmitt in Ramsau von der Großschanze Gold vor Sven Hannawald geholt hatte. "Das ist das zweite Podest in meinem Leben und dann bei einer WM - das ist schon ziemlich geil", sagte Eisenbichler.

Der 25-Jährige lag nach dem ersten Durchgang noch auf Rang sechs, legte dann mit 100,5 m aber den weitesten Sprung des Tages nach. "Ich habe einfach versucht, mein Zeug zu machen. Und jetzt versuche ich einfach, das Ganze zu genießen", sagte Eisenbichler.

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Nordische Ski-WM: Gold für Johannes Rydzek

Dritter Weltmeistertitel seiner Laufbahn

Lahti (FIN) (24.02.2017) Das ging ja überragend los: Bereits im ersten Wettkampf der Nordischen ski-Weltmeisterschaften im alterhrwürdigen Lahti sprang und lief Johannes Rydzek der Konkurrenz auf und davon.

Am Ende stand der Weltmeistertitel im Einzel (1 Durchgang Springen + 10 km) für den Oberstdorfer, der seinen härtesten Widersacher Eric Frenzel und Björn Kircheisen letztlich deutlich auf Distanz halten konnte.

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Biathlon-WM: Dahlmeier holt im Massenstart historisches fünftes Gold

Die Beste aller Zeiten

Hochfilzen  (AUT) (sid, 19.02.2017) Laura Dahlmeier (Partenkirchen) hat bei der Biathlon-WM in Hochfilzen mit dem Sieg im abschließenden Massenstart einen Rekord aufgestellt.

Nachdem sie bereits am vergangenen Freitag mit der Staffel ihren vierten Weltmeistertitel gefeiert hatte, siegte Dahlmeier im Massenstart vor der am Schießstand ebenfalls fehlerfreien US-Amerikanerin Susan Dunklee (+4,6 Sekunden), Bronze ging an die Finnin Kaisa Mäkäräinen (1/+20,1). Damit baute Dahlmeier ihre Rekordserie auf saisonübergreifend elf WM-Rennen in Serie mit einer Medaille aus. Gleichzeitig war Dahlmeier die dritte Biathletin nach Berger (2013) und der Französin Marie Dorin-Habert (2016), die in jedem Rennen einer WM eine Medaille holte und mit viermal Gold und einmal Silber die beste Athletin bei Weltmeisterschaften aller Zeiten.

Die Entscheidung fiel auf der Schlussrunde, die Dunklee mit einem Vorsprung von 5,2 Sekunden in Angriff genommen hatte. Schritt für Schritt näherte sich Dahlmeier, beim langen Anstieg setzte sie dann die entscheidende Attacke. Auf der Zielgeraden durfte sie sich dann von Tausenden Fans feiern lassen.

Dahlmeier hatte sportlich zwar vollends überzeugt, in der zweiten WM-Woche ihren zierlichen Körper aber extrem strapaziert. Sowohl nach dem Einzel-Erfolg am Mittwoch als auch nach Staffel-Gold am Freitag waren Blutdruck und Puls rapide in den Keller gesackt, beide Male musste sie vom deutschen Teamarzt behandelt werden. Ein kleines Fragezeichen stand also hinter dem Gesundheitszustand der Rekordjägerin, auch wenn sie vor dem Rennen meinte: "Es geht mir schon wieder recht gut.

Vom Start weg tummelte sich Dahlmeier - Gelbes Trikot, goldene Sonnenbrille - in der Spitzengruppe. Das Tempo war zu Beginn nicht allzu hoch, was auch den weiteren deutschen Starterinnen Vanessa Hinz (Schliersee) und Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld) in die Karten spielte. Das deutsche Trio blieb beim ersten Anschlag dann auch ohne Fehlschuss, wengleich nur Dahlmeier das Stadion als Zweite unter den besten Zehn verließ.

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Felix Neureuther holt Bronze im Slalom

Ersehnte Medaille im wohl letzten WM-Rennen der Karriere

St. Moritz (SUI) (sid, 19.02.2017) Felix Neureuther konnte sein Glück kaum fassen. Als er in seinem wohl letzten Rennen bei Weltmeisterschaften fast sensationell Bronze sicher hatte, wusste er gar nicht, wohin mit all seinen Gefühlen.

Es war eine Medaille, mit der Neureuther wohl nicht mehr gerechnet hatte. Und nicht nur er. Im Zielraum umarmte der überglückliche Felix erst den Österreicher Manuell Feller, der Silber gewonnen hatte, und warf sich dann halb auf den noch am Boden liegenden neuen Weltmeister Marcel Hirscher. Der war baff erstaunt, wen er da über sich sah: "Was machst Du denn hier?", rief er Neureuther verdutzt zu. Cheftrainer Mathias Berthold stieß hervor: "Boah, wie geil ist das denn."

Der erstaunte Ausruf von Hirscher, der sich nach Silber in der Kombination und Gold im Riesenslalom zum König von St. Moritz krönte, beschrieb völlig unzureichend, was Neureuther durch den Kopf schoss. Ein kaputter Rücken seit dem Team-Wettbewerb am Dienstag, Rang 16 im Riesenslalom, Rang 10 nach dem ersten Lauf im Slalom - und dann das: "Es ist alles sehr emotional für mich", sagte, stammelte Neureuther, weinend vor Glück, "das ist echt sehr speziell mit den Problemen, die ich die letzten Tage hatte."

Wie viel Neureuther die dritte Einzelmedaille nach Silber 2013 und Bronze 2015 bedeutet, war nicht zu überhören, und nicht zu übersehen. Der 32 Jahre alte Partenkirchner, auch schon mal mit Mannschaftsgold (2005) und -Bronze (2013) dekoriert, ist zudem erst der zweite Skirennläufer nach dem Luxemburger Marc Girardelli, der bei drei aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften im Slalom das Siegerpodest erklomm. "Ich denke, es sind doch meine letzten Weltmeisterschaften, schöner kann's nicht werden als hier in St. Moritz", sagte Neureuther.

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Laura Dahlmeier gewinnt dritte Goldmedaille

Überragende Leistung mit fast 1/2 Minute Vorsprung

Hochfilzen (AUT) (15.02.2017) "Alle weiteren WM-Medaillen sind Zugabe" sagte Laura Dahlmeier nach ihrem Sieg in der Verfolgung.
Wenn man dann auf die bisherigen zweimal Gold und einmal Silber noch Gold oben drauf packt, ist es sicher eine sehr schöne Zugabe.

Laura Dahlmeier hat mit einem Sieg im Einzelrennen ihr drittes Gold bei der Biathlon-WM 2017 in Hochfilzen gewonnen und ihre beeindruckende Medaillenserie weiter ausgebaut.

Die 23-Jährige fuhr saisonübergreifend bereits das neunte Edelmetall bei Weltmeisterschaften in Serie ein und stellte den Rekord von Tora Berger ein. Der Norwegerin war dieses Kunststück als bislang einziger Skijägerin 2012 und 2013 gelungen.

Vor den Augen von Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner gewann Dahlmeier über 15 km trotz eines Schießfehlers vor der Tschechin Gabriela Koukalova (1/+24,7 Sekunden) und der fehlerfreien Italienerin Alexia Runggaldier (+1:45,6 Minuten). Die junge Bayerin hatte zuvor bereits jeweils Gold mit der Mixedstaffel und in der Verfolgung sowie Silber im Sprint gewonnen. Für den Deutschen Skiverband (DSV) war es die insgesamt fünfte Medaille in Österreich.

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Katharina Althaus, Carina Vogt und Svenja Würth schreiben Geschichte

Dreifachsieg für deutsche Skispringerinnen

Ljubno (SLO) (sid, 12.02.2017) Historischer Erfolg für Deutschlands Skispringerinnen: Beim Weltcup im slowenischen Ljubno haben Katharina Althaus (Oberstdorf), Olympiasiegerin Carina Vogt (Degenfeld) und Svenja Würth (Baiersbronn) einen deutschen Dreifach-Erfolg gefeiert. Nie zuvor hatten im Weltcup drei Springerinnen aus einem Land gemeinsam auf dem Podest gestanden.

"Ich bin überglücklich, ich kann es gar nicht so richtig glauben", sagte Althaus, die erst im Januar erstmals aufs Treppchen gesprungen war, lag nach Sprüngen auf 92,5 und 90,0 m von der Schanze Logarska dolina mit 249,0 Punkten vor Vogt (244,6), die Anfang 2015 für die zuvor beiden einzigen deutschen Weltcup-Siege gesorgt hatte. Als Dritte schaffte Würth (242,7) erstmals den Sprung aus das Podium.

Mit dem Dreierschlag meldeten die deutschen Springerinnen um Titelverteidigerin Vogt Medaillenansprüche für die WM in Lahti (22. Februar bis 5. März) an. Vor allem im Mixed-Wettbewerb könnte es für Althaus und Vogt wahrscheinlich an der Seite von Andreas Wellinger und Markus Eisenbichler um Gold gehen.

Den Stellenwert des DSV-Coups schmälerte lediglich ein wenig, dass die besten Japanerinnen um Weltcup-Rekordsiegerin Sara Takanashi und die dreifache Saisongewinnerin Yuki Ito in Slowenien nicht am Start waren. Die Asiatinnen hatten sich im Hinblick auf die WM noch einmal ins Training zurückgezogen.

Bereits nach dem ersten Durchgang hatten die drei deutschen Springerinnen mit Althaus an der Spitze, die am Samstag im ersten Wettbewerb hinter der Norwegerin Maren Lundby und der Österreicherin Daniela Iraschko-Stolz Dritte geworden war, an der Spitze gelegen. Während Althaus souverän ihren Vorsprung ins Tal bracht, zog Vogt noch an Würth vorbei. Ramona Straub (Langenordach) als Zwölfte und Agnes Reich (Isny) auf Platz 19 lieferten ebenfalls einen guten Wettkampf ab.

Im Gesamtweltcup führt weiterhin Takanashi mit 1195 Punkten vor Ito (928). Althaus (566) liegt auf Platz fünf, Vogt (566) ist Sechste, Würth (376) Zehnte.

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Saisonende für Lisa Zimmermann

Kreuz- und Innenbandriss

(09.02.2017) Ski-Freestylerin Lisa Zimmermann hat auf ihrem Weg zur angestrebten olympischen Goldmedaille 2018 einen schweren Rückschlag erlitten. Die 20-Jährige, vor wenigen Tagen noch als erste Deutsche X-Games-Siegerin, hat sich bei ihrem Unfall beim Weltcup in Mammoth Mountain (US-Bundesstaat Kalifornien) einen Kreuz- und Innenbandriss sowie eine Kapselverletzung im rechten Knie zugezogen. Das teilte Zimmermann via Instagram mit.

Die Nürnbergerin fällt damit mindestens ein halbes Jahr aus. "Es wird eine Weile dauern, aber ich werde zurückkommen", schrieb sie. Ihren WM-Titel im Slopestyle von 2015 wird sie damit bei den Weltmeisterschaften im März in der Sierra Nevada nicht verteidigen können. Zimmermann gilt als größte deutsche Hoffnung im Ski-Freestyle - vor allem mit Blick auf Olympia im kommenden Winter in Pyeongchang/Südkorea.

Sie hatte sich die Verletzung am Mittwoch vergangener Woche im ersten von zwei Qualifikationsläufen für den Slopestyle-Weltcup in Mammoth bei der Landung zugezogen. Zum zweiten Durchgang trat sie deshalb nicht mehr an. Zuvor hatte sie beim Big Air in Aspen den Titel bei den X-Games gewonnen, den "Olympischen Spielen" der Extremsportler. Dabei stand sie als erste Frau einen "Switch Double-Cork 1080", eine Sprungvariante mit drei kompletten Drehungen.

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Alpine Ski WM 2017

Viktoria Rebensburg verpasst WM-Medaille knapp

St. Moritz (SUI) (07.02.2017) Viktoria Rebensburg hat bei der Ski-WM in St. Moritz die erste Medaille für Deutschland knapp verpasst.

Die Deutsche landete im Super G beim überraschenden Sieg der Österreicherin Nicole Schmidhofer auf dem vierten Rang.

Silber und Bronze gingen an die Lichtensteinerin Tina Weirather und die favorisierte Lara Gut aus der Schweiz.

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Kombination: Johannes Rydzek nach Sieg vor Frenzel in Gelb

Weltcup in Pyeongchang

Pyeongchang (sid, 05.02.2017) Kombinierer Johannes Rydzek (Oberstdorf) hat auch den zweiten Olympia-Test im südkoreanischen Pyeongchang gewonnen und seine Führung im Gesamtweltcup ausgebaut. Der Weltmeister setzte sich bei seinem achten Saisonsieg im Zielsprint gegen seinen Dauer-Konkurrenten Eric Frenzel (Oberwiesenthal) durch. Dritter wurde der Österreicher Mario Seidl. 

"Am Ende war es nur noch Kampf, dann wurde mir schwarz vor Augen. Ich habe einfach alles gegeben", sagte Rydzek in der ARD. Der Allgäuer hatte schon am vergangenen Wochenende in Seefeld zwei Sprints gegen Frenzel gewonnen. Der unterlegende Sachse war dennoch zufrieden: "Wäre die Zielgerade ein paar Meter länger, hätte es vielleicht gereicht. Irgendwann wird es klappen."

Rydzek war mit einem Rückstand von 1:16 Minuten auf Seidl in den Skilanglauf gegangen, machte in der Loipe aber mit einem Kraftakt Boden gut und hatte auf den letzten Metern sogar noch Luft, um Frenzel auf Rang zwei zu verdrängen. Fabian Rießle (Breitnau) und Manuel Faißt (Baiersbronn) komplettierten auf den Rängen vier und fünf das erstklassige deutsche Ergebnis.

Ein Jahr vor den Winterspielen an selber Stelle lieferte die Mannschaft von Bundestrainer Hermann Weinbuch somit erneut eine Demonstration ihrer Stärke ab. Auch im 17. Einzel-Wettbewerb des WM-Winters stand ein DSV-Athlet ganz oben auf dem Podest.

Im Gesamtweltcup verteidigte Rydzek mit 1390 Punkten seine am Samstag eroberte Führung vor Frenzel (1364) und Rießle (949) erfolgreich. Rydzek (8), Frenzel (7) und Rießle (2) haben im bisherigen Winter sämtliche die Siege unter sich ausgemacht.

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Vinzenz Geiger holt sich Junioren-Weltmeistertitel in der Kombination

Gold auch für das Skisprungteam der Damen

Park City (USA) Kombinierer Vinzenz Geiger (Oberstdorf) sorgte in Park City/Soldier Hollow (USA) nach dem Sprint-Titel von Langläufer Janosch Brugger (Schluchsee) und Team-Gold für die Skispringerinnen für den dritten Titel. Der nach starken Weltcupauftritten bereits für die WM der Großen in Lahti qualifizierte Geiger setzte sich nach einem Sprung und dem 5-km-Lauf vor dem Finnen Arttu Mäkiaho und Laurent Mulethaler aus Frankreich durch.

Vor Geiger hatten die deutschen Springerinnen Agnes Reisch, Luisa Görlich, Pauline Heßler und Gianina Ernst den Titel geholt.

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Nordische Junioren Weltmeisterschaften Park City (USA)

Constantin Schmid holt Bronze

Park City (USA) (02.01.2017) Skispringer Constantin Schmid hat bei der Junioren-WM in Park City (USA) die Bronzemedaille gewonnen. Der 17-Jährige vom WSV Oberaudorf flog auf der Olympiaschanze von 2002 auf 92,5 und 96,5 m und musste sich einzig dem siegreichen Tschechen Viktor Polasek und Alex Insam (Italien) geschlagen geben.

"Nach dem Training hatte ich nicht erwartet, hier auf dem Podest zu stehen. Ich freue mich sehr, dass für mich alles so gut funktioniert hat", sagte Schmid, der bei der vergangenen Vierschanzentournee sein Debüt im Weltcup gegeben hatte.

Bei den Frauen landete Gianina Ernst auf Rang vier. Zum Podest fehlten der 18-Jährigen, die 2014 als jüngste Teilnehmerin an den Olympischen Spielen in Sotschi teilgenommen hatte, aber umgerechnet zehn Meter. Agnes Reisch wurde Fünfte, neue Junioren-Weltmeisterin ist die Italienerin Manuela Malsiner.

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Anna Schaffelhuber mit drittem Gold bei Para-Ski-WM

Fünfte Medaille im fünften Rennen

Tarvisio (ITA) (31.01.2017) Bei der paralympischen Ski-Weltmeisterschaft in Italien gewinnt Anna Schaffelhuber im Slalom erneut Gold.

Die fünfmalige Paralympics-Siegerin sorgte für einen goldenen Abschluss gesorgt. Im Slalom setzte sich die Monoskifahrerin in der Startklasse Damen sitzend durch.

Damit beendet sie die Titelkämpfe mit drei Gold- und zwei Silbermedaillen.

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Skispringen: Andreas Wellinger fliegt in Willingen zum Sieg

Zweiter Weltcupsieg seiner Karriere

Willingen (GER) (sid, 29.01.2017) Andreas Wellinger (Ruhpolding) hat in Willingen den zweiten Weltcupsieg seiner Karriere gefeiert. Der 21-Jährige gewann nach Sprüngen auf 147,5 und 135,0 m mit 242,3 Punkten denkbar knapp vor den Österreichern Stefan Kraft (242,0) und Manuel Fettner (241,0). Umgerechnet 17 Zentimeter lag Wellinger vorne. Seinen zuvor einzigen Sieg hatte er 2014 im polnischen Wisla eingefahren.

"Das ist ein geiles Gefühl. Es war ein extrem enger Wettkampf. Ich hatte das glücklichere Ende für mich und freue mich einfach", sagte Wellinger. Ein Sonderlob erhielt der Bayer von Bundestrainer Werner Schuster: "Er hat ein fantastisches Wochenende hingelegt und sich belohnt. Er hat sehr viel Selbstvertrauen in der Luft und macht tolle Landungen."

Zweitbester Deutscher vor 17.100 Zuschauern im Stadion an der Mühlenkopfschanze war Markus Eisenbichler (Siegsdorf) auf Rang 18.

Wellinger befindet sich dagegen knapp drei Wochen vor Beginn der WM in Lathi in Top-Form. Beim Teamwettbewerb am Samstag, in dem Deutschland nach Halbzeit-Führung Dritter wurde, hatte der Team-Olympiasieger mit der besten Punkteausbeute aller Teilnehmer geglänzt. In Wisla und Zakopane hatte er zudem zuletzt als Dritter und Zweiter jeweils Podiumsplatzierungen erreicht. "Harte Arbeit macht sich bezahlt, und im Moment funktioniert es einfach ganz gut", sagte er.

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Ski alpin: Stefan Luitz Dritter, Felix Neureuther Sechster

Weltcup in Garmisch-Partenkirchen

Garmisch--Partenkirchen (GER) (sid, 29.01.2017) Stefan Luitz hat bei der WM-Generalprobe im Riesenslalom ein Ausrufezeichen gesetzt und als Dritter sogar Lokalmatador Felix Neureuther die Show gestohlen. Der Allgäuer aus Bolsterlang fuhr beim Weltcup in Garmisch-Partenkirchen eine Woche vor Beginn der Titelkämpfe in St. Moritz (6. bis 19. Februar) erstmals seit Dezember 2014 wieder aufs "Stockerl".

"Es war ein harter Kampf, ich bin überglücklich über das Podest. Es ist das schönste Podest für mich, weil ich es bei einem Heimrennen gefahren habe", sagte Luitz, der nach dem ersten Durchgang noch direkt hinter Neureuther Fünfter gewesen war.

Neureuther (Partenkirchen), dem die Nachwirkungen einer Kapselzerrung im linken Knie zu schaffen machten, belegte bei seinem Heimrennen Platz sechs. "Ich bin wirklich sehr, sehr zufrieden, unter diesen Voraussetzungen Sechster zu werden. Der Stefan auf dem Podium, für uns als Mannschaft ist das ein Supertag", sagte er. Allerdings bekam er erneut einen "doofen Schlag" aufs Knie ab.

Schnellster auf der Kandahar war der Österreicher Marcel Hirscher, der seinen vierten Saisonsieg vor Matts Olsson aus Schweden feierte (1,50 Sekunden zurück). Luitz hatte bei seiner vierten Podestfahrt im Weltcup 1,95 Sekunden Rückstand, Neureuther fehlten 2,45 Sekunden zur Spitze.

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Nordische Kombination: Eric Frenzel gewinnt Seefeld-Triple vor Rydzek

Rydzek damit wieder Zweiter in der Gesamtwertung

Seefeld (AUT) (sid, 28./29.01.2017) Eric Frenzel hat zum vierten Mal in Folge das begehrte Seefeld-Triple in Österreich gewonnen. Der Olympiasieger aus Oberwiesenthal siegte beim Höhepunkt des Weltcup-Winters klar vor Weltmeister Johannes Rydzek und sorgte für den 15. deutschen Erfolg im 15. Einzelwettbewerb des WM-Winters. Der Sachse holte sich zudem die Führung im Gesamtweltcup von Rydzek (Oberstdorf) zurück.

Der 25 Jahre alte Rydzek hatte am Freitag und Samstag im Zielsprint noch knapp vor Frenzel gewonnen, am Finaltag schlug Frenzel jedoch eindrucksvoll zurück.

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Para-Ski-WM: Gold und Silber für Anna Schaffelhuber

Titelkämpfe in Tarvisio

Tarvisio (ITA) (sid, 25./26.01.2017) Es war das erwartet spannende Kopf-an-Kopf-Rennen: Mit hauchdünnem Vorsprung ist Anna Schaffelhuber bei den Weltmeisterschaften Ski alpin im italienischen Tarvisio in der Abfahrt zu Gold gerast. Dabei setzte sich die Monoskifahrerin in 1:18,05 Minuten mit gut zwei Zehnteln vor ihrer österreichischen Konkurrentin Claudia Lösch durch, die in dieser Disziplin zuletzt meist die Nase vorn hatte. Die zweite deutsche Medaille zum Auftakt gewann Andrea Rothfuss, die hinter der Französin Marie Bochet Silber holte.

Einen Tag später, an ihrem 24. Geburtstag verpasste sie einen weiteren Titel nur knapp. Nach ihrem WM-Sieg in der Abfahrt holte die Monoskifahrerin am Donnerstag im Super-G in der Startklasse Damen sitzend Silber hinter der Österreicherin Claudia Lösch.

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Biathlon: Erfolgreiches Wochenende für bayerische Biathleten

Frauenstaffel feiert dritten Saisonsieg, Erfolg für Nadine Horchler

Antholz (ITA) (sid, 21./22.01.2017) Die deutschen Biathletinnen haben beim Weltcup in Antholz auch das dritte Staffelrennen der Saison überlegen gewonnen und ihre Favoritenrolle für die WM eindrucksvoll untermauert. Das Quartett mit Vanessa Hinz (2 Nachlader), Maren Hammerschmidt (1), Franziska Hildebrand (4) und Laura Dahlmeier (5) setzte sich über 4x6 km vor Frankreich und Italien durch.

"Wenn man am Schluss als Erster über die Ziellinie fährt, hat man nicht so viel falsch gemacht. Beim nächsten Mal versuche ich, es wieder besser zu machen und besser zu treffen", sagte Dahlmeier, die ungewohnte fünf Nachlader benötigte.

Das Team des DSV hatte in diesem Winter bereits die Staffeln bei den Weltcups in Ruhpolding und Pokljuka für sich entschieden. Der Vorsprung auf Frankreich betrug am Sonntag trotz insgesamt zwölf Nachladern stattliche 24,2 Sekunden. Bei der WM in Hochfilzen/Österreich (9. bis 19. Februar) dürfte der Weg zu Gold nur über Dahlmeier und Co. gehen.

Mit dem Triumph der Frauen endete in Südtirol ein äußerst erfolgreiches Wochenende für die Skijäger.
Zunächst gewann Nadine Horchler völlig überraschend ihr erstes Weltcup-Rennen und wird nun als Ersatzläuferin zur WM fahren dürfen.
Nadine Horchler blickte mit feuchten Augen in den strahlend blauen Himmel über Antholz und atmete immer wieder tief durch: Mit ihrem ersten Weltcupsieg hatte die 30-Jährige die Biathlon-Welt auf den Kopf gestellt und dabei sogar die überragende Teamkollegin Laura Dahlmeier in Schach gehalten.

Horchler triumphierte am Samstag im Massenstart über 12,5 km - der Lohn war das Ticket für die WM in Hochfilzen (9. bis 19. Februar) und eine bewegende Siegerehrung.
"Ich bin überglücklich. Auf der Zielgeraden hat das ganze Stadion gebebt, ich habe meinen eigenen Herzschlag nicht mehr gespürt", sagte Horchler, die auf der Schlussrunde die letztlich drittplatzierte Tschechin Gabriela Koukalova überholt und den Angriff der heraneilenden und am Ende zweitplatzierten Dahlmeier abgewehrt hatte.

Am Samstag hatte auch bereits die Männerstaffel mit Simon Schempp einen Sieg gefeiert.

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Nächster Hattrick für Kombinierer

Johannes Rydzek auf den Plätzen eins und zwei

Chaux-Neuve (FRA) (21./22.01.2017) Die deutschen Kombinierer haben mit dem fünften Dreifach-Erfolg im WM-Winter ihre sagenhafte Siegesserie fortgesetzt.
Beim Weltcup im französischen Chaux-Neuve feierte Fabian Rießle (Breitnau) seinen zweiten Saisonsieg und setzte sich mit 2,2 Sekunden Vorsprung auf Weltmeister Johannes Rydzek (Oberstdorf), der am Samstag den ersten Wettkampf vor Rießle gewonnen hatte.

Platz drei ging mit 7,9 Sekunden Rückstand an Olympiasieger Eric Frenzel (Oberwiesenthal), der im Gesamtweltcup mit 944 Punkten nun nur noch knapp vor Rydzek (930) führt. Rießle (721) ist Dritter. Damit haben die deutsche Kombinierer sämtliche zwölf bisherigen Einzelrennen der WM-Saison gewonnen und werden als hohe Favoriten zu den Titelkämpfen in Lahti (22. Februar bis 5. März) fahren.

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Johannes Lochner Europameister im Viererbob

Bob-EM am Königssee

Königssee (GER) (sid, 15.01.17) Die deutschen Bobs haben sich mit einer triumphalen Europameisterschaft auf die nahende Heim-WM am Königssee eingestimmt. Shootingstar Johannes Lochner gewann am Sonntagabend in Winterberg Gold im Vierer und machte damit den deutschen Dreifach-Triumph perfekt. Zuvor hatte Weltmeister Francesco Friedrich seine Siegesserie im Zweier ausgebaut, Mariama Jamanka gewann zudem sensationell EM-Gold bei den Frauen.

"Das war unglaublich, was das Team hier abgefackelt hat", sagte Bundestrainer Rene Spies: "Es macht unheimlich Spaß, mit dieser motivierten Mannschaft zu arbeiten."
Fünf Wochen vor der WM am bayerischen Königssee bestätigte Lochner im Rahmen der EM, die zugleich vierter Weltcup der Saison war, seinen aktuellen Status als deutsche Nummer eins im Viererbob. Der 26-Jährige setzte sich vor seinem ebenfalls starken Teamkollegen Nico Walther durch.

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Nordische Kombination: Eric Frenzel siegte vor Johannes Rydzek

Weltcup in Val di Fiemme

Val di Fiemme (ITA) (sid, 15.01.17) Eric Frenzel hat einen Tag nach dem Ende der phänomenalen Siegesserie der deutschen Kombinierer gleich den nächsten Erfolg gefeiert. Der 28-Jährige lief beim Weltcup in Val di Fiemme nach seinem Triumph am Freitag auch im zweiten Einzel-Wettbewerb am Sonntag zu einem überlegenen Sieg. Der zweitplatzierte Weltmeister Johannes Rydzek sorgte für den sechsten deutschen Doppelerfolg in den letzten sieben Rennen.

Während Frenzel nach einem Sprung auf die Tagesbestweite von 138,0 m als Führender mit 18 Sekunden Vorsprung auf den Japaner Go Yamamoto in den 10-km-Langlauf gegangen war, bewies der von Rang 16 gestartete Rydzek erneut seine eindrucksvolle läuferische Form. Im Ziel lag der 25-Jährige 30,2 Sekunden hinter Frenzel und knapp vor dem drittplatzierten Japaner Akito Watabe (+31,2).

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Dahlmeier führt Staffel zum Sieg

Biathlon-Frauen gewinnen Staffel in Ruhpolding

Mit einem sensationellen Schluss-Spurt führt Laura Dahlmeier die deutsche Frauen-Staffel beim Heim-Weltcup in Ruhpolding zum Sieg.Die deutschen Biathletinnen haben beim Heim-Weltcup in Ruhpolding ihren zweiten Saisonsieg mit der Staffel gefeiert. Das Quartett mit Vanessa Hinz (ein Nachlader), Maren Hammerschmidt (2), Franziska Preuß (2) und Laura Dahlmeier (1) setzte sich über 4x6 km vor Frankreich (sieben Nachlader/+3,5 Sekunden) und Norwegen (1/+4,5) durch.

Startläuferin Hinz begann ordentlich und leistete sich nur einen Fehler im Stehendschießen, Hammerschmidt benötigte ebenso wie Preuß insgesamt zwei Extrapatronen. Mit einer Energieleistung kurz vor dem Ziel stellte Dahlmeier dann den Sieg sicher.In Pokljuka hatte die Auswahl des Deutschen Skiverbandes (DSV) im Dezember im bislang einzigen Staffelwettbewerb des Winters vor Frankreich und der Ukraine gesiegt. Vor 12.00 Zuschauern in der Chiemgau Arena gehörten die Lokalmatadorinnen somit zum Favoritenkreis.

Quelle: sport1.de

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Leichtathletik: U20-Athlet Lucas Mihota verblüfft mit Sprung über 2,23 Meter

Hochsprung-Meeting Essing

(DLV, 08.01.2017) Dass Lucas Mihota das derzeit wohl größte deutsche Hochsprung-Talent ist, ist spätestens seit seinem Sieg bei der U18-EM klar. Am Samstag beim Hochsprung-Meeting in Essing aber schraubte er sich in neue Dimensionen: Der 17-Jährige meisterte 2,23 Meter. Auch im Wettbewerb der weiblichen U20 gab es einen neuen bayerischen U20-Hallenrekord.

Es waren am Samstag beim Hochsprung-Meeting in Essing bei Regensburg die U20-Athleten, die für Furore sorgten. Allen voran Lucas Mihota (SG DJK Rosenheim). Der 17-Jährige, der im März seinen 18. Geburtstag feiert und gerade erst in die U20-Altersklasse gerückt ist, verbesserte seine ohnehin schon stolze Bestleistung  – aufgestellt beim Gewinn der Goldmedaille bei der U18-EM – um satte fünf Zentimeter und trug sich mit 2,23 Metern in die Ergebnislisten ein.

Es war ein neuer bayerischer U20-Hallenrekord und zugleich die beste Hallenleistung eines deutschen U20-Athleten in diesem Jahrtausend. Zuletzt war im Freien mit Falk Wendrich (LAZ Soest) ein deutscher Nachwuchsspringer höher hinaus gekommen. Er hatte 2012 als U18-Athlet mit 2,24 Metern Silber bei der U20-WM gewonnen. Auf sein Konto geht in der U20 auch die einzige 2,20 Meter-Hallenleistung der vergangenen Jahre: 2,20 Meter 2013 in Clarholz.

"Ich war sehr erstaunt!" beschreibt Lucas Mihota seine Gefühlslage nach dem Satz über 2,23 Meter. Zwar war er schon im Vorjahr in Essing gut gesprungen, in diesem Jahr aber war die Ausgangslage eine ganz andere. "Neuer Trainer, neue Halle, neue Umgebung, mehr Stress", fasst der 17-Jährige die vergangenen vier Monate zusammen.

Der U18-Europameister hat eine Ausbildung im Sportförder-Programm der bayerischen Polizei in Dachau begonnen, sich unter der Woche der Münchner Trainingsgruppe von Sebastian Kneifel angeschlossen und steht täglich vor der Herausforderung, Ausbildung und Training miteinander zu vereinbaren – auch logistisch: "Wie komme ich in die Halle und zurück? Ich kann ja selbst noch nicht fahren!" nennt er eine der Herausforderungen.

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Felix Neureuther verpasst Podium knapp

Ski Alpin: Slalom in Adelboden

Adelboden (SUI) (08.01.2017) Felix Neureuther hat das "Stockerl" beim Slalom-Klassiker in Adelboden nur hauchdünn verpasst. Der 32 Jahre alte Partenkirchner, der im ersten Lauf auf dem legendären Chuenisbärgli deutlich bessere Bedingungen hatte als fast alle anderen Konkurrenten, fuhr in der Schweiz auf Platz vier. Zum drittplatzierten Marcel Hirscher fehlten Neureuther fünf Hundertstelsekunden.

"Das ärgert mich schon", sagte Neureuther, der nach dem ersten Durchgang noch Dritter gewesen war: "Aber ich hatte im ersten Lauf wahnsinniges Glück mit den Bedingungen und brauche mich nicht zu beschweren."

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Tour de Ski: Fessel zweimal Sechste in Oberstdorf

Gefühlsausbruch von Nicole Fessel: Sechste dank Klasse-Taktik.

Im Ziel zeigte die sonst so gefasste Nicole Fessel dann doch Gefühle. Die beste deutsche Langläuferin bei der Tour de Ski riss die Arme nach oben und herzte die Betreuer.

Mit dem zweiten sechsten Platz innerhalb von 24 Stunden im heimischen Oberstdorf katapultierte sich Nicole zugleich auf Rang sechs der Gesamtwertung. Beim dritten Tagessieg der Schwedin Stina Nilsson, die am Mittwoch auch das Verfolgungsrennen über zehn Kilometer im freien Stil gewann, hatte sich die Lokalmatadorin taktisch hervorragend präsentiert.

"Vor den beiden Oberstdorf-Etappen war ich doch ganz schön aufgeregt, und nun ist eine große Last abgefallen", begründete Fessel ihre ungewohnten Emotionen. Die 33-Jährige freute sich besonders darüber, dass ihr taktisches Konzept voll aufgegangen war. "Ich wollte verhalten angehen und in der Gruppe ein paar Kräfte sparen. Ich wusste, dass ich mit Julia Tschekalewa und Nathalie von Siebenthal eine exzellente Skaterin und eine Bergspezialistin an meiner Seite habe, mit denen es weit nach vorn gehen kann", erläuterte Fessel ihren Plan.

Als es zum letzten Mal den gefürchteten Burgstall nach oben ging, zogen alle das Tempo noch einmal an, doch Fessel hatte mit die meisten Kräfte, während ganz vorn Nilsson siegte. "Daheim zwei solche Supertage zu haben, freut mich total. Jetzt habe ich mein Ziel, Top 10 in der Gesamtwertung, schon erreicht. Auf den nächsten Etappen gilt es, so gut wie möglich mitzukommen, denn der Schlussanstieg zur Alpe Cermis am Sonntag liegt mir auch", sagte die Allgäuerin. 

Ob es noch weiter nach vorn gehen kann, bleibt abzuwarten. Auf die fünftplatzierte Amerikanerin Jessica Diggins hat sie 52 Sekunden Rückstand.

Quelle: sueddeutsche.de

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Vierschanzen-Tournee: Eisenbichler sorgt für Überraschung

Zuerst Sechster in Oberstdorf und nun Vierter beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen

DSV-Adler Markus Eisenbichler verpasst das Podest bei der diesjährigen Vierschanzen-Tournee zweimal nur knapp. In der Gesamtwertung liegt er damit aber auf einem respektablen vierten Platz.

Markus freute sich auch über Platz vier wie ein Schneekönig, Bundestrainer Werner Schuster musste sich hingegen ein Lächeln abringen. Anfang Dezember war er als Dritter in Lillehammer erstmals aufs Stockerl gesprungen, diesmal verhinderten womöglich erneut leichte Wackler beim Landen den Sprung unter die besten Drei.

Eisenbichler musste trotz einer starken Leistung die derzeitige Überlegenheit eines famosen Trios um Garmisch-Sieger Daniel Andre Tande (Norwegen), den Gesamtführenden Kamil Stoch (Polen) sowie Oberstdorf-Gewinner Stefan Kraft (Österreich) anerkennen.

"Ich bin echt zufrieden, das passt schon. Da gibt es eben im Moment drei, die besser sind", sagte der 25 Jahre alte Siegsdorfer, der vor 20.000 Zuschauern in der ausverkauften altehrwürdigen Arena sein zweitbestes Karriere-Resultat verbuchte.

Quelle: sport1

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Einen guten Rutsch

All‘ unseren Sportlern, Freunden des Sports und des Olympiastützpunkts

wünschen wir ein erfolgreiches, vor allem gesundes und rundum tolles neues Jahr 2017.

Ihr/Euer Team vom OSP Bayern

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Viktoria Rebensburg beendet 2016 mit einem starken Lauf

Viktoria Rebensburg geht mit ihrem besten Resultat im WM-Winter ins neue Jahr. Bei ihrem letzten Start in 2016 belegte die 27-Jährige im österreichischen Semmering den dritten Rang im Riesenslalom und stand erstmals in dieser Saison auf dem Podest.

Allerdings: Ihre beste Leistung seit dem Sieg im März 2016 in St. Moritz/Schweiz, wo im Februar die nächsten Weltmeisterschaften stattfinden, kommentierte die enorm ehrgeizige Rebensburg mit gemischten Gefühlen. "Ich freue mich schon über den Podestplatz, ein perfekter Abschluss des Jahres", sagte sie, bekannte aber auch: "Ich ärger' mich auch, weil ich die letzten Tore nicht entschlossen genug gefahren bin - da habe ich den Sieg hergeschenkt."

In der Tat: Nach einem hervorragenden ersten Durchgang lag Rebensburg nur 0,08 Sekunden hinter Vortagessiegerin Mikaela Shiffrin (USA) und 0,03 Sekunden vor der Vortageszweiten Tessa Worley (Frankreich) - im Finale dann war sie bei der ersten und der zweiten Zwischenzeit sogar deutlich schneller als die beiden Konkurrentinnen. Nur im Ziel nicht. Shiffrin gewann schließlich knapp vor Worley (+0,15 Sekunden) und Rebensburg (+0,18).

Dennoch: In Semmering scheint nach einem bislang eher zähen Saisonverlauf der Knoten bei Rebensburg geplatzt zu sein. Das hatte sich bereits am Vortag angedeutet, als sie im zweiten Lauf noch von Platz 24 auf Rang sieben fuhr. Sehr zur Freude auch von DSV-Sportdirektor Wolfgang Maier: "Sie kommt immer besser ins Fahren, sie nähert sich Schritt für Schritt dem Riesenslalom-Niveau, das wir von ihr gewohnt sind", sagte er.

Quelle: sport1

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Bob- und Skeleton-WM 2017 am Königssee

Vor sechs Jahren zuletzt WM Gastgeber

(19.12.2016) Die Bob- und Skeleton-WM 2017 findet am bayerischen Königssee statt. Das teilte der Weltverband IBSF mit. Sechs Tage zuvor waren die Titelkämpfe dem geplanten Austragungsort Sotschi aufgrund des russischen Doping-Skandals entzogen worden. Die Eisbahn am Fuße des Watzmanns ist damit zum fünften Mal (1979, 1986, 2004, 2011) Schauplatz der Bob-Titelkämpfe.

Die Weltmeister werden im ursprünglich geplanten Zeitraum (13. bis 26. Februar) ermittelt. Die deutsche Bewerbung galt zuletzt bereits als großer Favorit, auch die US-Bahnen in Lake Placid und Park City, der Eiskanal im kanadischen Whistler und St. Moritz in der Schweiz waren gehandelt worden.

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Simon Schempp in Nove Mesto Zweiter

Biathlon-Weltcup in Nove Mesto

Nove Mesto (CZE) (18.12.2016) Simon Schempp ist zum Abschluss des Biathlon-Weltcups im tschechischen Nove Mesto erstmals in diesem Winter auf das Podest gestürmt. Der 28-Jährige aus Uhingen sicherte sich im Massenstart hinter Dominator Martin Fourcade aus Frankreich den zweiten Platz. Im Ziel hatte Schempp nach 15 km nur 8,3 Sekunden Rückstand. Platz drei ging an den Russen Anton Babikow (Russland).

"Heute ging es auf. Es hat super funktioniert und ich hatte auf der letzten runde noch Körner. Der Ausgang ist sensationell", sagte Schempp: "Ich konnte mich am Schießstand gut zusammenreißen und hatte den Fokus voll auf mir. Es ging sehr gut, das war ein tolles Rennen."

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Skispringen: Markus Eisenbichler bei Tournee-Generalprobe Fünfter

Severin Freund auf Rang sieben

Engelberg (SUI) (19.12.2016) Markus Eisenbichler hat bei der Generalprobe für die Vierschanzentournee als starker Fünfter erneut für das beste deutsche Ergebnis gesorgt. Während der erst 17 Jahre alte Slowene Domen Prevc in Engelberg/Schweiz seinen vierten Saisonsieg feierte, überzeugten die DSV-Adler vor allem als Mannschaft. Hinter Eisenbichler belegten Richard Freitag, Weltmeister Severin Freund und Andreas Wellinger die Ränge sieben, neun und 13.

Das Podest war aber klar außer Reichweite. "Es gibt zwei, drei Jungs, die derzeit eine Klasse besser sind, sagte Bundestrainer Werner Schuster elf Tage vor dem Tournee-Auftakt in Oberstdorf. Schon am Samstag war das DSV-Team am Podium vorbeigeflogen. "Ein Spitzenplatz hätte uns schon gut getan", so Schuster.

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Laura Dahlmeier feiert Sieg-Hattrick

Biathlon: Weltcup in Pokljuka

Pokljuka (SLO) (12.12.2016) Laura Dahlmeier hat mit der deutschen Frauenstaffel beim Weltcup im slowenischen Pokljuka triumphiert und damit die Durststrecke der Mannschaft nach 21 Monaten ohne Sieg beendet.

Zusammen mit Vanessa Hinz, Franziska Hildebrand und Maren Hammerschmidt siegte die 23-Jährige über 4x6 km trotz neun Nachladern vor Frankreich (3/+10,1 Sekunden) und der Ukraine (3/+37,7).
"Das war ein brutal schönes Rennen und hat richtig viel Spaß gemacht. Ich war super gut drauf", sagte Dahlmeier im ZDF. Zuletzt hatte eine deutsche Staffel am 13. März 2015 einen Erfolg verbucht.

Dahlmeier, die auch dank ihrer Pokljuka-Siege im Sprint und der Verfolgung die Weltcup-Gesamtwertung anführt, war mit einem Rückstand von 14,2 Sekunden in die Loipe gegangen. Dank ihrer starken Verfassung schloss sie aber schnell zur Französin Marin Dorin-Habert auf, es entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Duell mit dem besseren Ende für Deutschland.

Zuvor hatten die deutschen Männer hinter Frankreich und Russland den dritten Rang belegt. Der nächste Weltcup findet ab Donnerstag im tschechischen Nove Mesto statt.

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Bob: Erster Podestplatz im ersten Rennen

Rang drei für Johannes Lochner im Viererbob-Weltcup

Whistler (USA) (04.11.2016) Gleich in seinem ersten Weltcupeinsatz im Viererbob fuhr Johannes Lochner mit seiner Crew in Whistler aufs Podest. Der für den BC Stuttgart Solitude fahrende Berchtesgadener hatte nach zwei Läufen 0,44 Sekunden Rückstand auf den Russen Alexander Kasjanow. Nach Platz elf im ersten Durchgang raste sein Team aus Matthias Kagerhuber, Sebastian Mrowka und Christian Rasp noch bis auf Rang drei vor. Zweiter wurde der Schweizer Rico Peter.

"Im ersten Lauf waren viele Fehler im oberen Teil drin, da wussten wir im Ziel, dass wir viel mehr drauf haben. Den zweiten Lauf haben wir dann richtig getroffen - dritter Platz, einfach unglaublich, ich bin stolz auf meine Jungs", sagte Lochner.

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Nordische Kombination: Johannes Rydzek weiter in Gelb

Diesmal Doppelsieg von Eric Frenzel

Lillehammer (SWE) (03./04.12.2016) Kombinations-Olympiasieger Eric Frenzel hat beim Weltcup in Lillehammer einen Doppelsieg gefeiert. Einen Tag nach seinem Erfolg im Einzel-Wettbewerb von der Normalschanze setzte sich der 28-Jährige auch von der Großschanze durch und feierte seinen insgesamt 33. Weltcup-Sieg. 10,8 Sekunden hinter Frenzel sicherte sich Routinier Björn Kircheisen Platz zwei, Dritter wurde der Norweger Jörgen Graabak (+23,4).

Johannes Rydzek verteidigte als Vierter das Gelbe Trikot des Gesamtweltcup-Führenden erfolgreich, Fabian Rießle machte als Fünfter ein erneut überragendes deutsches Mannschafts-Ergebnis perfekt.

Mit dem fünften Sieg im fünften Saisonrennen sorgten die DSV-Kombinierer für eine historische Bestmarke. Vier Weltcup-Erfolge in Serie von Saisonbeginn an hatten zuvor die Japaner 1993/94 (alle durch Kenji Ogiwara) sowie Deutschland 2003/04 (durch Ronny Ackermann) gefeiert.

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Biathlon - Laura Dahlmeier gewinnt ersten Einzel-Weltcup

"Damit habe ich nie gerechnet"

Östersund  (SWE) (sid, 30.11.2016) Mit dem achten Weltcupsieg hat die 23 Jahre alte Laura Dahlmeier ihr Erfolgsmärchen fortgesetzt und als erste Deutsche seit Magdalena Neuner das begehrte Gelbe Trikot erobert. Dahlmeier gewann in Östersund das Einzelrennen über 15 km und war nach dem besten Saisonstart ihrer jungen Karriere überglücklich.

"Das ist ein ganz großer Moment für mich. Das Gelbe Trikot ist etwas, da träume ich seit Kindertagen davon. Das ist echt der Wahnsinn", sagte Dahlmeier, die eigentlich gar nicht an einen Sieg geglaubt hatte: "Ich fühlte mich nicht besonders schnell. Es war ein schwieriges Rennen. Damit habe ich nie gerechnet. Ich dachte, das wird hier eher so ein mittelmäßiger Einstieg."

Weit gefehlt! Trotz ihrer beiden Schießfehler verdrängte Dahlmeier die Französin Anäis Bescond (eine Strafminute/+15,8 Sekunden) und die fehlerfreie Darja Jurkewitsch (+1:17,3 Minuten) aus Weißrussland auf die Plätze. "Schauen wir mal, wo das so hinführt und was diese Saison noch so geht", sagte Dahlmeier und grinste. Die Bayerin war in der Loipe die Schnellste und legte so den Grundstein für ihren Traumstart.

In die Top Ten schafften es auch Franziska Preuß (Haag/3) als Vierte und Vanessa Hinz (Schliersee/3) als Zehnte.

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Perfektes Wochenende für Johannes Rydzek

Nordische Kombination: Weltcup in Kuusamo (FIN)

Kuusamo (FIN) (26./27.11.2016) Kombinations-Weltmeister Johannes Rydzek hat die ersten beiden Wettbewerbe des WM-Winters gewonnen. Der 24-Jährige holte am Sonntag im finnischen Kuusamo vor dem Österreicher Wilhelm Denifl den achten Weltcup-Sieg seiner Karriere.

Mit der Maximalausbeute von 200 Punkten behält der Allgäuer zudem das Gelbe Trikot des Führenden in der Gesamtwertung.

"Das war wirklich ein supergeiles Wochenende. Das hätte ich noch vor ein paar Tagen nicht gedacht", sagte Rdyzek, der zu Beginn der Woche von einem Magen-Darm-Infekt geplagt worden war: "Ich habe mich heute wieder gut gefühlt und die Lücke schnell geschlossen. Ein paar Körner habe ich mir aber für den Schluss aufgehoben."

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Ski Langlauf: Weltcup in Kuusamo (FIN)

Nicole Fessel überzeugt

Kuusamo (FIN) (27.11.2016) Nicole Fessel hat im ersten Distanzrennen des WM-Winters für eine Überraschung gesorgt. Beim Sieg von Rückkehrerin Marit Björgen (Norwegen) belegte die 33-Jährige im finnischen Kuusamo den fünften Rang.

Damit gelang ihr auf Anhieb die Norm für die WM in Lahti im Februar.

Der Sieg ging in 26:55,2 Minuten an Björgen, die sich nach 623 Tagen Babypause eindrucksvoll zurückmeldete.

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Ski Alpin: Fritz Dopfer fällt nach schwerer Verletzung aus

Schien- und Wadenbeinbruch am linken Unterschenkel

Zillertal/Planegg (dsv, 20.11.2016). Fritz Dopfer hat sich am heutigen Sonntag, den 20.11.2016, bei einem Trainingssturz im Zillertal einen Schien- und Wadenbeinbruch am linken Unterschenkel zugezogen.

Der 29-jährige WM-Silbermedaillengewinner im Slalom wurde bereits erfolgreich operiert. Prof. Dr. Christian Fink führte den Eingriff, in Absprache mit den DSV-Mannschaftsärzten, in der Privatklinik Hochrum bei Innsbruck durch.

„Die Operation verlief sehr gut“, sagt Prof. Fink nach der einstündigen Operation, in der das Schienbein mittels eines Marknagels stabilisiert wurde. „Fritz Dopfer wird noch einige Tage stationär behandelt und kann bereits morgen mit ersten physiotherapeutischen Maßnahmen beginnen. Einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, ist ein Training auf Schnee in etwas sechs Monaten wieder möglich.“

Für Fritz Dopfer, der seit Jahren eine fixe Größe im Herren-Technik-Team darstellt, ist die Saison damit zu Ende, bevor sie richtig begonnen hat.
„Es ging alles sehr schnell“, sagt Dopfer. „Ich habe beim Einfahren die Kontrolle über die Ski verloren und bin gestürzt. Die Folgen dieses Sturzes sind bitter. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich schon so manchen Rückschlag in meiner Karriere überwunden habe. Deshalb werde ich auch jetzt meine Rehabilitation mit großer Disziplin vorantreiben, damit ich in der Olympia-Saison wieder angreifen kann.“

Mathias Berthold, Bundestrainer der Herren: „Es tut mir wahnsinnig leid für Fritz. Er hat extrem viel in die Saisonvorbereitung investiert und wird nun durch diese schwere Verletzung zurückgeworfen. Jetzt geht es aber vor allem darum, die Verletzung vollständig auszuheilen. Wir werden Fritz dann bei seiner Rehabilitation bestmöglich unterstützen und sind zuversichtlich, dass er die Mannschaft in der nächsten olympischen Saison wieder verstärken kann. Für unser Team ist der Ausfall von Fritz ein herber Verlust. Mit seiner Verletzung sind unsere jungen Aktiven nun gefordert, die Chance zu nutzen, sich in Szene zu setzen.“

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Yakult-Produkte aktuell auf der Kölner Liste

Unbedenklichkeitsbescheinigung erneut erteilt

Die Produkte unseres Kooperationspartners, der Yakult Deutschland GmbH werden regelmäßig von der Deutschen Sporthochschule Köln auf ihre Unbedenklichkeit getestet. Alle drei Produktvarianten (Original, Plus und Light) scheinen mit Datum vom 14. November 2016 bereits auf der Kölner Liste auf.

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Deutschlands spitzensportfreundliche Betriebe 2016

Auch Handwerkskammer für München und Oberbayern ausgezeichnet

(11.11.2016, DOSB) DOSB-Präsident Alfons Hörmann übergab die vor einem Jahr ins Leben gerufene Auszeichnung im Rahmen der 40. Sportministerkonferenz (SMK) in Dortmund gemeinsam mit der SMK-Vorsitzenden und nordrhein-westfälischen Sportministerin Christina Kampmann sowie dem schleswig-holsteinischen Innenminister Stefan Studt unter anderem auch an die Handwerkskammer für München und Oberbayern.

DOSB, SMK und der Deutschen Industrie- und Handelstag (DIHK) hatten den Wettbewerb initiiert, um damit ein Zeichen für eine bessere Verzahnung von Leistungssport und Beruf zu setzen. Um ihre Existenz nach Ende der Sportkarriere zu sichern, müssen Spitzensportlerinnen und Spitzensportler bis auf wenige Ausnahmen bereits während ihrer aktiven Zeit eine Ausbildungs- und Berufskarriere vorantreiben.

Spitzensportfreundliche Unternehmen wie die Handwerkskammer für München und Oberbayern, die Daimler AG sowie die medicoreha Neuss agieren im Bereich der Dualen Karriere vorbildlich. Sie bieten Athletinnen und Athleten optimale Bedingungen, um Leistungssport und berufliche Karriere miteinander verbinden zu können. Wir wünschen uns viele Nachahmer“, sagte Christina Kampmann, Vorsitzende der Sportministerkonferenz und Sportministerin des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Christian Neureuther stellt IOC-Boss Thomas Bach an den Pranger

"Was ist aus ihm geworden?"

21.10.2016 (sid) Erneut muss der Präsident des IOC Thomas Bach heftige Kritik eines ehemaligen Sportlers einstecken: Nun hat der frühere Ski-Rennläufer Christian Neureuther den Verantwortlichen für sein Verhalten scharf attackiert.

"So, wie sich Bach zuletzt in Rio gegenüber den Athleten präsentiert hat, wie er das russische Dopingthema wegmoderiert und die russische Whistleblowerin Julia Stepanowa fallen gelassen hat - darüber bin ich schwer enttäuscht. Was ist aus diesem ehemaligen Sportler geworden?", sagte Neureuther in der "Süddeutschen Zeitung".

Dass Bach auf einen Besuch der Rio-Paralympics verzichtet hatte, nannte Neureuther einen "Offenbarungseid". Für den 67-Jährigen sind die Wettkämpfe für Sportler mit Behinderungen "eine der wichtigsten und integrativsten Ideen unserer Zeit, die dazu aus der olympischen Bewegung entstanden ist". Der Vater von Ski-Ass Felix Neureuther fragte: "Verändert das Umfeld so den Menschen?"

Neureuther machte auch Verbesserungsvorschläge. "Es gibt so viel Geld beim IOC, als Präsident hätte ich als erstes damit begonnen, ein weltweites, neutrales, unabhängiges Anti-Doping-System zu finanzieren", sagte er. Außerdem würde er "Staaten oder Nationale Olympische Komitees, die nicht mitziehen, von Spielen ebenso ausschließen wie Sportler, die gedopt haben".

Weiterhin forderte Neureuther, der Gigantismus bei Olympia müsse "ein Ende haben. Gib jedem Land die Freiheit, Spiele nach seinen Möglichkeiten zu gestalten - und nicht nach einem Bid Book, nach einer Ausschreibung, die Schuldenberge aufhäuft. Wir brauchen höchstens grünen Gigantismus."

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Eric Frenzel ist DSV-Skisportler des Jahres 2016

Mehrere bayerische Disziplinpreisträger

20.10.16 (dsv) Im Rahmen der Einkleidung ehrte der Deutsche Skiverband elf Aktive aus allen Disziplinen mit dem Goldenen Ski. Unter den Preisträgern kürten die Aktiven des Deutschen Skiverbandes disziplinübergreifend den Nordischen Kombinierer Eric Fenzel zum DSV-Skisportler des Jahres.
Seit seiner Gründung zeichnet der Deutsche Skiverband (DSV) jedes Jahr herausragende Leistungen der vergangenen Saison aus. Der "Goldene Ski" ist die höchste Auszeichnung, die der DSV an Aktive vergibt.

Die Preisträger 2016 sind:

Alpin - Viktoria Rebensburg (SC Kreuth)/Felix Neureuther (SC Partenkirchen)
Freeski - Lisa Zimmermann (TV Fürth 1860)
Ski Cross - Heidi Zacher (SC Lenggries)/Paul Eckert (WSV Samerberg)
Biathlon - Laura Dahlmeier (SC Partenkirchen)/Simon Schempp (SZ Uhingen)
Nordische Kombination - Eric Frenzel (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
Skisprung - Severin Freund (WSV DJK Rastbüchl)
Skilanglauf - Sandra Ringwald (ST Schonach-Rohrhardsberg)/Sebastian Eisenlauer (SC Sonthofen)

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr kürten die Aktiven des Deutschen Skiverbandes heuer zum zweiten Mal disziplinübergreifend den DSV-Skisportler des Jahres. Stimmberechtigt waren die DSV-Sportlerinnen und -Sportler aller Disziplinen aller Kader und Lehrgangsgruppen. Zur Wahl standen die vom DSV für ihre herausragenden Leistungen mit dem Goldenen Ski ausgezeichneten Aktiven der vergangenen Saison.

Die Wahl der DSV-Aktiven fiel auf Eric Frenzel (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal). Abgestimmt haben die Athletinnen und Athleten des Deutschen Skiverbandes im Rahmen der Einkleidung am 19. Oktober.

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Paralympics: Starker bayerischer Schlussspurt

Gold für Birgit Kober, dazu zweimal Silber und einmal Bronze

Rio (DBS, 16.-18.09.2016) Birgit Kober hat bei den Paralympics im brasilianischen Rio de Janeiro im Kugelstoßen der Klasse F36 gewonnen und damit bei ihren zweiten Spielen die dritte Goldmedaille geholt.

Die 45-Jährige vom TSV Bayer 04 Leverkusen, die nach den Spielen zu 1860 München in ihre Heimat wechselt, stieß die Kugel im sechsten Versuch auf 11,41 Meter. Damit siegte Kober, die von Joachim Lipske trainiert wird, wie schon in London im Kugelstoßen, damals aber noch in einer anderen Startklasse.

Nach ihrem letzten Stoß feierte Kober, die in diesem Jahr schon in Rio trainiert hatte, mit ihrem eigenen Fanclub und bekam einen Brasilien-Hut und eine Deutschlandfahne mit integrierter brasilianischer Flagge zugeworfen. „Als die dann für mich noch eine Laola angestimmt haben und alle aufgestanden sind, war das Gänsehaut pur.“

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen hat in Rio de Janeiro Silber gewonnen. Im Finale der XV. Paralympics unterlag der Europameister in der Rio Olympic Arena einer bärenstarken US-Auswahl mit 45:62 (12:14/17:29/29:49).

Für das deutsche Para-Tischtennis-Team sind es die silbernen Spiele von Rio: Thomas Brüchle und Thomas Schmidberger unterlagen in ihrem Teamfinale der Wettkampfklasse 3 – und holten somit das vierte Silber für die Tischtennisspieler. Mit 1:2 verloren sie gegen die chinesische Mannschaft, bestehend aus dem Paralympics-Sieger im Einzel, Feng Panfeng, sowie der Nummer 6 und 9 der Welt, Zhao Ping und Zhai Xiang.

Radsportlerin Denise Schindler aus München hat bei den Paralympics in Rio de Janeiro ihre zweite Medaille gewonnen. Nach Silber im Zeitfahren holte die 30-Jährige im Straßenrennen Bronze.

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Denise Schindler gewinnt Silber im Zeitfahren

Zweite bayerische Medaille innerhalb weniger Minuten

Rio (sid, 14. September 2016) Radfahrerin Denise Schindler aus München hat beim Zeitfahren überraschend Silber gewonnnen. Nach der herben Enttäuschung über die 3000-m-Strecke, wo sie als Favoritin disqualifiziert worden war, musste sich die 30-Jährige in einer Zeit von 30:18,99 Minuten nur der Niederländerin Alyda Norbruis (29:46,51) geschlagen geben.

"Wie habe ich das denn gemacht? Die Liebe hat mich durch das Rennen gepusht. Nach dem Drama auf der Bahn ist das jetzt ein Geschenk für mich. Das ist die Erlösung", sagte Schindler mit Tränen in den Augen.

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Kanuslalom: Letzter Weltcup in Tacen

Ricarda Funk bringt Gesamtweltcup nach Hause

Tacen (SLO) (DKV, 11.09.2016) Ricarda Funk (Augsburg) hat den Gesamtweltcup 2016 im Kajak-Einer der Damen gewonnen.
Der Vizeweltmeisterin reichte dazu ein vierter Platz im abschließenden Rennen beim Weltcup-Finale der Slalom-Kanuten in Tacen (Slowenien).
Beim Tagessieg der Australierin Jessica Fox fehlten Funk, die in der vergangenen Woche in Prag gewonnen hatte, 81 Hundertstelsekunden für den erneuten Sprung auf das Podest. Jasmin Schornberg (Hamm) paddelte zudem auf den siebten Rang.

Weitere Finalplatzierungen gelangen an diesem Wochenende Nico Bettge (Leipzig/14.) und Florian Breuer (Augsburg/15.) im nach Juryentscheid aufgestockten Finale der Canadier-Einer.

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Paralympics: Daniel Scheil stößt die Kugel zu Gold

„Rio Scheili“ übertrumpft seine Konkurrenten im ersten Versuch

Rio de Janeiro (dbs, 11.09.2016) Daniel Scheil hat bei den Paralympics im brasilianischen Rio de Janeiro im Kugelstoßen der Klasse F33 Gold gewonnen und damit seinen größten internationalen Erfolg gefeiert.

Der 43-Jährige vom BSV Weiden, der von Christian Balke trainiert wird, stieß die Kugel schon im ersten Versuch auf die Saisonbestleistung von 11,03 Meter und damit neun Zentimeter weiter als sein algerischer Konkurrent Kamel Kardjena, der 2008 und 2012 Paralympics-Sieger geworden war. Auch der zweite Stoß von „Rio Scheili“, wie er sich selbst bei Facebook nennt, landete erst bei 10,96 Metern.

Da der Algerier den Wettkampf begonnen hatte und jeder Athlet drei der sechs Versuche jeweils am Stück hatte, wusste Scheil als Fünfter somit schon vor seinen letzten drei Stößen, dass ihm Gold nur noch theoretisch zu nehmen war – und so war es dann auch: „Nach drei Versuchen habe ich gesehen, dass das wohl reichen wird.“

Scheil, der bei der Europameisterschaft 2014 und der Weltmeisterschaft 2015 Bronze und bei der Europameisterschaft 2016 Silber gewonnen hatte, konnte somit bei seinen ersten Paralympics gleich den ersten Sieg einfahren – und das, obwohl seine tendenziell stärkeren Disziplinen Diskus und Speer überhaupt nicht im paralympischen Programm sind: „Ich habe mich beim Speer geärgert, dass es nicht mehr dabei ist. Umso mehr freue ich ich jetzt. Mittlerweile muss ich sagen, dass ich alle drei Disziplinen gut kann, das kann kein anderer in meiner Klasse behaupten. Ich bin da super ausgeglichen.“

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Kanuslalom, Weltcup in Prag

Ricarda Funk widmet Sieg Stefan Henze

Prag (04.09.2016, faz) Ricarda Funk aus Augsburg hat den Weltcup der Slalomkanuten in Prag gewonnen. Die 24-Jährige setzte sich im Kajak-Einer unter schwierigen Bedingungen mit viel Wind auf der Moldau trotz dreier Torstabberührungen durch und führt nun vor dem Weltcupfinale in der kommenden Woche in Tacen auch die Gesamt-Weltcupwertung an. Zweiter wurden zudem Robert Behling und Thomas Becker im Canadier-Zweier.

Für die deutschen Slalomkanuten war es nach dem Unfalltod ihres Trainers Stefan Henze bei den Olympischen Spielen in Rio der erste Wettkampf. „Die Situation für das gesamte Team war sehr, sehr hart“, sagte Chef-Bundestrainer Michael Trummer. „Was insbesondere die Damen hier geleistet haben, ist eigentlich gar nicht zu beschreiben. Stefan war immer in unseren Gedanken. Das ganze Team ist zusammengerückt und hat das richtig gut gemacht.“ Den Tagessieg widmete Ricarda Funk ihrem verstorbenen Trainer. Stefan Henze war im Kanuslalom-Team für die Kajak-Damen verantwortlich gewesen.

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Bayerische Analyse Rio 2016: Licht und Schatten

Das Ergebnis der bayerischen Athleten bei den Olympischen Sommerspielen in Rio 2016

Zwei Goldmedaillen für die Schützen und die Goldmedaille für die deutsche Frauenfußballnationalmannschaft mit starkem FC Bayern-Block strahlen hell im bayerischen Ergebnis, das mit mehr Goldmedaillen dem Gesamttrend der deutschen Mannschaft folgt. Insgesamt sieht der Olympiastützpunkt Bayern (OSP Bayern) jedoch noch keine erkennbare Trendumkehr des bayerischen Ergebnisses bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio im Vergleich zu den vorherigen Spielen.

Die ganze Analyse gibt`s HIER

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Der letzte Bayer

Philipp Pflieger wird 55. im Marathonlauf

Philipp Pflieger musste auf seinen Einsatz besonders lange warten.
Als letzter von 34 bayerischen Olympiateilnehmern startete er am Schlusstag der Olympischen Spiele von Rio im Marathonlauf und belegte Rang 55 in 2:18:56 Stunden.

Alle Ergebnisse der bayerischen Olympiateilnehmer sind links oben oder HIER zu finden.

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Deutschlands Fußballfrauen sind Olympiasieger

2:1 gegen Schweden

Der letzte noch fehlende große Titel für die deutschen Fußballfrauen ist gewonnen. Durch einen 2:1 Finalsieg gegen die Elfmeterkünstlerinnen aus Schweden holten die deutschen Fußballfrauen mit den vier Spielerinnen vom FC Bayern München, Melanie Behringer, Sara Däbritz, Melanie Leupolz und Leonie Maier Gold in Rio.
Dzsenifer Maroszan und ein Eigentor der Schwedinnen brachten die deutschen Frauen in Führung, die auch dem Anschlusstreffer über 90 min standhielt. Rio scheint dem deutschen Fußball bisher zu liegen.

Torschützenkönigin von Olympia wurde übrigens Melanie Behringer.

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Deutsche Hockey-Herren gewinnen Bronze

Penalty-Krimi gegen die Niederlande

Dank Penalty-Killer Nicolas Jacobi haben Deutschlands Hockey-Herren in einem Shootout-Drama mit Happy End Olympia-Bronze gewonnen und ihrem Kapitän Moritz Fürste einen glorreichen Abschied bereitet. Der deutsche Torwart behielt im Nervenduell gegen die Niederlande zweimal die Oberhand und sorgte damit für grenzenlosen Jubel und Freudentränen bei Fürste.

Mit 4:3 im Penaltyschießen gewann die DHB-Auswahl im Spiel um Platz drei, nachdem es in der regulären Spielzeit nach Toren von Jorrit Croon (35. Minute) und Martin Häner (42.) 1:1 gestanden hatte. Nach Bronze 2004 sowie Gold 2008 und 2012 kehren die DHB-Herren damit zum vierten Mal in Serie mit Edelmetall von Olympia zurück.

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Olympische Nachtnews (17.08.2016)

Fußballerinnen im Finale, Hockey-Herren im Spiel um Bronze, Gerz raus-protestiert

Die deutschen Fußballerinnen haben erstmals das Endspiel bei Olympia erreicht. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) setzte sich im Halbfinale gegen Kanada in Belo Horizonte mit 2:0 (1:0) durch.
In der Revanche für die 1:2-Niederlage im Gruppenspiel gegen die Ahornblätter traf zunächst Melanie Behringer per Foulelfmeter (21.). Es war bereits der fünfte Turniertreffer der Münchnerin. Ihre Vereinskollegin Sara Däbritz erhöhte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze (59.).
Im letzten Spiel von Bundestrainerin Silvia Neid kommt es am Freitag im legendären Maracana von Rio de Janeiro gegen Schweden zum Duell um Gold.

Die deutschen Hockey-Herren haben den Einzug ins olympische Finale nach einer 2:5 Niederlage gegen Argentinien dagegen verpasst. Am Donnerstag geht es gegen die Niederlande im Spiel um Platz 3 allerdings noch um die Bronzemedaille.

Die deutschen 470er-Segler Ferdinand Gerz und Oliver Szymanski sind nicht für das olympische Medaillenfinale der besten zehn Mannschaften qualifiziert. Der Münchner Steuermann und sein Berliner Vorschoter verloren ihren zunächst knapp erkämpften zehnten Platz nach einer Protestserie als Unbeteiligte am späten Mittwochabend und rutschten auf Platz elf zurück.

Im Omnuim-Bewerb der Radsportler landete Anna Knauer letztlich auf Platz 13.

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GOLD für Christian Reitz

Christian sichert sich mit der Schnellfeuerpistole den Olympiasieg. Der bayerische Sportschütze verweist die Konkurrenz aus China und Frankreich auf die Plätze.

Christian Reitz lächelte. Mehr nicht.

Den Jubelsturm über das dritte deutsche Schützengold binnen drei Tagen überließ er seinem Team auf der Tribüne des Olympic Shooting Centre. Olympiasiegerin Barbara Engleder und Silbermedaillengewinnerin Monika Karsch fielen sich dort um den Hals.

Und Christian? Der blieb nach dem größten Triumph seiner Karriere zumindest äußerlich vollkommen cool.

Mit der Schnellfeuerpistole hatte er sich in einem Herzschlagfinale zum Olympiasieg geschossen und damit das beste Abschneiden einer deutschen Mannschaft seit 40 Jahren perfekt gemacht. "Es ist das Höchste"

Vor ihm waren in Rio bereits Barbara Engleder (KK-Dreistellung) und Henri Junghänel (KK-liegend) Olympiasieger geworden. Zudem holte Moni Karsch (Sportpistole) Silber. Vor vier Jahren waren die Athleten des Deutschen Schützenbundes (DSB) komplett leer ausgegangen.

Christian Reitz tritt in die Fußstapfen des erfolgreichsten deutschen Schützen Ralf Schumann, der mit der Schnellfeuerpistole dreimal Olympiasieger (1992, 1996, 2004) geworden war. Er verwies seinen Trainingskollegen, den französischen Juniorenweltmeister Jean Quiquampoix, und den Chinesen Li Yuehong auf die Plätze.

Starker Rückhalt im Team

Zu Finalbeginn hatten sich auf der Tribüne die Szenen der vergangenen Tage wiederholt. Fast die komplette deutsche Schützenmannschaft einschließlich Medaillengewinnern versammelte sich und drückte Christian die Daumen. Und der 29-Jährige enttäuschte seine Edelfans nicht.

(sport1)

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Kanuslalom: Melanie Pfeifer auf Rang sieben

Bayerische Slalomkanuten ohne Medaille

„Ich bin Siebte im olympischen Finale, damit kann ich zufrieden sein. Ich fand den Lauf auch gar nicht so schlecht, ich habe, glaube ich, überall so ein kleines Bisschen verloren“, bilanzierte Melanie Pfeifer ihren Finallauf im Kajak-Einer der Damen.

„Es war sehr windig heute, es war schon schwer, unter diesen Bedingungen zu paddeln, gerade auch in die ersten zehn Tore reinzukommen. Meine Berührung muss hauchdünn gewesen sein, ich weiß gar nicht, wo sie passiert ist“, sagte die Augsburgerin unmittelbar nach dem Rennen, „das ist halt Kanu-Slalom: Da muss das Wasser ordentlich fließen, die Schläge müssen passen und man muss auch einfach ein bisschen Glück haben – heute war es nicht auf meiner Seite.“ Mit einem überragenden Lauf sicherte sich die Spanierin Maialen Chorraut nach Bronze in London nun den Olympiasieg. Silber ging überraschend an die Neuseeländerin Luuka Jones, Jessica Fox gewann Bronze für Australien.

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Hannes Aigner in Rio drei Hundertstel hinter Bronze

...und was die Nacht sonst so zu bieten hatte (10.08.2016)

Im olympischen Kajak-Finale fehlten Hannes Aigner aus Augsburg am Mittwoch drei Hundertstel Sekunden zur Bronzemedaille. Er belegte damit den vierten Platz.

In einem engen, hochklassigen und hochspannenden Finale hatte am Ende der Brite Joseph Clarke das bessere Ende für sich. In 88,53 Sekunden paddelte er zum Olympiasieg, 17 Hundertstel vor dem slowenischen Routinier Peter Kauzer und 46 Hundertstel vor dem tschechischen Weltmeister Jiri Prskavec. Nur 49 Hundertstel hinter dem neuen Champion wurde Hannes Aigner Vierter. „Es war ein guter Lauf, die anderen waren halt einfach einen Tick schneller. Im Ziel hatte ich schon gedacht, dass es für eine Medaille reichen könnte. Dass es dann am Ende drei Hundertstel sind, ist natürlich ärgerlich, aber auch kein Beinbruch. Ich bin mit mir selbst im Reinen – ich habe mein Bestes gegeben und das hat heute einfach nicht für eine Medaille gereicht“.

Turnen:
Im Mehrkampf-finale der Kunstturner landete Marcel Nguyen (Unterhaching/86,031) auf dem 19. Platz.

Segeln:
Die bayerische Segel-Hoffnung Philipp Buhl hat zur Halbzeit der Laser-Regatten leider schon fast alle Medaillenchancen verspielt. Als Gesamt-13. Nach sechs von zehn Rennen muss der 26 Jahre alte Allgäuer vorerst sogar um den Finaleinzug bangen.
Der Münchner Ferdinand Gerz und Vorschoter Oliver Szymanski (Kiel) liegen gegenwärtig auch nur auf Rang 17.

Radsport:
Bereits früher am gestrigen Tag hatte Lisa Brennauer im Zeifahren mit Platz 8 zwar eine Top-Ten Platzierung erreicht, die Medaillenränge aber deutlich verfehlt.

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Monika Karsch holt sensationell Silber mit der Pistole

Erste Medaille für eine bayerische Sportlerin

9.8.2016 Rio (BRA): Bei ihren ersten Olympischen Spielen wurde Karsch Zweite mit der Sportpistole und feierte nach einer spektakulären, aber letztlich erfolglosen Aufholjagd den bislang größten Erfolg ihrer Karriere. Sie unterlag der Griechin Anna Korakaki 6:8.

Mit der sicheren Medaille im Rücken trat Karsch vor dem Finale mit einem breiten Grinsen an den Schießstand. Dort lief zunächst nichts wie geplant. Von den ersten sieben Schüssen traf nur einer das Ziel, Korakaki zog nach Punkten schnell auf 6:0 davon. Doch Karsch legte eine Serie hin und glich zum 6:6 aus, bevor Korakaki das entscheidende Duell für sich entschied. Damit holt Monika Karsch die erste bayerische Medaille in der Deutschen Olympiamannschaft. 

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Russlands Athleten für Paralympics gesperrt

Massive Doping-Verstöße als Ursache

Die russischen Behindertensportler sind wegen massiver Doping-Verstöße von den Paralympischen Spielen in Rio (7. bis 18. September) ausgeschlossen worden. Das gab das Internationale Paralympische Komitee (IPC) am Sonntag in Rio bekannt. Russlands Sportminister Witali Mutko kündigte umgehend den Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS an, um die Entscheidung anzufechten.

Das russische Anti-Doping-System ist gebrochen und korrupt. Es entspricht nicht dem Welt-Anti-Doping-Code und nicht dem Anti-Doping-Code des Internationalen Paralympischen Komitees", sagte IPC-Präsident Philip Craven: "Es werden keine russischen Athleten bei den Paralympics in Rio starten."

Präsident Friedhelm Julius Beucher vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) reagierte zustimmend auf die Entscheidung. "Das ist eine klare, unmissverständliche, aber auch mutige Entscheidung des IPC. Sie findet die ausdrückliche Zustimmung des DBS", sagte er dem SID: "Null-Toleranz-Politik lässt keine Alternative und keine Ausflüchte zu. Flächendeckendes Doping erlaubt auch keine Unschuldsvermutung. Der IPC hat konsequent reagiert."

Russlands Sportminister Witali Mutko sprach dagegen von einer "unbegreiflichen Entscheidung, jenseits aller Vorstellungsktraft". Er verstehe nicht, sagte Mutko der Nachrichtenagentur Interfax, "auf welcher Basis diese Entscheidung gefallen ist." Mutko sicherte dem Russischen Paralympischen Komitee "volle Unterstützung" zu.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) bewertete den Beschluss in einer Pressemitteilung inhaltlich nicht. Es betonte aber, dass die Situation im IPC "eine ganz andere als im IOC" sei. Der Größenunterschied lasse keinen Vergleich zu, das IOC habe sich mit viel mehr Verbänden auseinanderzusetzen.

Wegen der schweren Doping-Anschuldigungen auch gegen russische Behindertensportler im McLaren-Bericht hatte das IPC ein Ausschlussverfahren gegen den russischen Nationalverband eingeleitet. Der DBS hatte im Vorfeld einen Total-Ausschluss gefordert.

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Horrorsturz!

Nach den Stürzen beim gestrigen Rennen der Herren hoffte man, dass es bei den Damen ohne Sturz abgeht. Doch es kommt noch schlimmer.

Die auf Goldkurs liegende Niederländerin Annemiek van Vleuten ist knapp zehn Kilometer vor dem Ziel schwer gestürzt.
Bei der schwierigen Abfahrt von der Vista Chinesa rutschte ihr zunächst das Hinterrad weg, Van Vleuten stürzte über den Lenker auf die Bordsteinkante und blieb mit dem Rücken darauf regungslos liegen.
Trotz des Horrorsturzes wurde das Rennen fortgesetzt, das van Vleutens Landsfrau Anna van der Breggen gewann.
Unsere Fahrerinnen, die das Rennen anfangs mit gestalteten spielten am Ende keine Rolle. Lisa Brennauer war noch die Beste.
Aber was zählt das noch?
Jetzt zählt nur, dass die Holländerin keine bleibenden Schäden erlitten hat!

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Monika Karsch verpasst Finale

Die Regensburgerin erwischt beim Schießen mit der Luftpistole einen rabenschwarzen Tag.

Mit 379 Ringen beendet sie als enttäuschende 25. die Qualifikation, Vitalina Batsarashkina holt sich mit 390 Ringen den Sieg in der Qualifikation.

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Undankbarer vierter Platz für Barbara Engleder

Im 10m Luftgewehrschießen um nur 0,3 Ringe an der Medaille vorbei.

Das war sehr schade für die Triftenerin, die bei ihren vierten Olympischen Spielen wirklich hauchdünn die Segel streichen musste. Vor dem letzten Schuss lag sie sogar noch auch dem Silberrang. Der Sieg geht an die erst 19 jährige US Amerikanerin Thrashier vor den beiden Chinesinnen. Auch wenn es keine Medaille gibt, ein sehr gutes Ergebnis, das Hoffnung macht für das Kleinkaliber, denn Barabara "hat Blut geleckt!"

Selina Gschwandtner konnte das Finale als 13. leider nicht erreichen.

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Statistik der bayerischen Teilnehmer Rio 2016

Nicht nur sportliches Zahlenmaterial

Bevor sich die Sportlerinnen und Sportler im Rahmen der Olympischen Spiele von Rio 2016 auf die Jagd nach Weiten und Zeiten machen, haben wir einige Zahlen, auch abseits des Sportlichen, zu den bayerischen Teilnehmer/innen an den Spielen zusammengestellt.

Einige dieser statistischen Ergebnisse sind durchaus überraschend.

HIER geht`s zu den Zahlen.

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Ziel erreicht

Abschluss des OSP-Kurses „Bürokaufmann für Spitzensportler“

Sotschi-Teilnehmer Tommy Fischer (Skicross) und Team-Weltmeister Mario Nittel (Schießen) feierten Ende Juli ihren Berufsabschluss. Und nicht nur sie, sondern sieben weitere Leistungssportler und –sportlerinnen, meist vom Zoll oder aus der Sportförder-gruppe der Bundeswehr,  freuten sich über den erfolgreichen Abschluss des OSP-Kurses „Bürokaufmann für Spitzensportler“.

Herzlichen Dank an die Münchner und Traunsteiner Crew der Handwerkskammer, ohne die der sehenswerte Klassendurchschnitt von 2,7 nicht möglich gewesen wäre!

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Deutsche Slalomkanuten im Olympischen Dorf eingezogen

„Schießereien und Überfälle hatten wir schon“

Die deutschen Slalomkanuten sind als erste ins Olympische Dorf eingezogen. Im F.A.Z.-Interview erzählt ihr Trainer Michael Trummer vom ersten Rio-Stresstest, den Eindrücken aus der Unterkunft – und was sich sein Team sportlich ausrechnet.

Das komplette Interview gibt`s HIER

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Leichtathletik: U20-Weltmeisterschaften in Bydgoszcz (Polen)

Bronze für Katrin Fehm

Bydgoszcz (PL) (DLV, 25.07.2016) Bei der am vergangenen Wochenende zu Ende gegangenen U20-WM der Leichtathleten hat Katrin Fehm (SG Siemens Amberg) mit der 4 x 100m Staffel die Bronzemedaille gewonnen.

Die 17 Jahre junge U18-Europameisterin über 100 Meter rannte dann munter mit den U20-Athletinnen mit, bevor Eleni Frommann (LC Jena) ihre Stärke in der zweiten Kurve ausspielte und Chantal Butzek (LC Paderborn) den Stab gleichauf mit den USA (43,69 sec) und Frankreich (44,05 sec) übergeben konnte. Die USA schickten U20-Weltmeisterin Candace Hill ins Rennen, die Französinnen die Dritte über 200 Meter Estelle Raffai. Diese konnte Chantal Butzek nicht halten – wohl aber souverän den Bronzerang.

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CAS bestätigt IAAF-Ausschluss russischer Leichtathleten

IOC will bis 27. Juli über Russland-Ausschluss entscheiden

(sid, 21.07.2016) Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat den Ausschluss von 68 russischen Leichtathleten durch den Weltverband IAAF für rechtmäßig erklärt. Das gab die höchste sportrechtliche Instanz am Donnerstag bekannt. Einen entsprechenden Einspruch der 68 Athleten und des russischen NOK lehnte der CAS ab. Eine Urteilsbegründung gab es wegen der "Dringlichkeit der Sache" zunächst nicht, sie soll "so schnell wie möglich" nachgereicht werden.

Das Urteil gilt als wegweisend für eine Entscheidung des IOC bezüglich einer Sperre aller russischen Sportler für die Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Das IOC will sich bis zum kommenden Dienstag äußern.

"Ich kann nichts anderes ausdrücken als Bedauern", sagte der russische Sportminister Witali Mutko in einer ersten Stellungnahme direkt nach der Veröffentlichung des Urteils: "Wir werden nun unsere nächsten Schritte beraten. Ich denke, die Entscheidung ist auch politisch motivitiert und hat keine rechtliche Grundlage." Auch der Kreml äußerte sich entsprechend. "Die Idee einer kollektiven Schuld ist aus unserer Sicht nur schwer zu akzeptieren", sagte Dimitri Peskow, Sprecher von Präsident Wladimir Putin.

Die IAAF begrüßte dagegen die Entscheidung, der CAS habe mit seiner Entscheidung "Chancengleichheit geschaffen". IAAF-Präsident Sebastian Coe betonte dennoch, dass "dies kein Tag für triumphale Statements" sei.

Die IAAF hatte den russischen Verband RUSAF am 13. November 2015 wegen massiver Dopingverfehlungen suspendiert. Der Ausschluss war zuletzt am 17. Juni bestätigt worden. Demnach erhielten nur russische Leichtathleten für die Olympischen Spiele und andere internationale Wettkämpfe eine Startberechtigung, die nachweislich im Ausland lebten und nicht dem russischen Dopingsystem unterstanden.

Ausnahmegenehmigungen wurden nur der in den USA lebenden Weitspringerin Darja Klischina und Kronzeugin Julija Stepanowa erteilt. Alle anderen russischen Leichtathleten, darunter Stabhochsprung-Olympiasiegerin Yelena Isinbaeva, blieben gesperrt und klagten dagegen.

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NADA informiert Olympia-Teilnehmer

E-Learning-Kurzmodul zu Dopingkontrollen rund um die Olympischen Spiele

In Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) informiert die NADA alle deutschen Starter im Vorfeld der Olympischen Spiele per E-Learning-Kurzmodul über die Anti-Doping-Bestimmungen in Rio de Janeiro. Dafür ist die NADA vom 04. bis 31. Juli 2016 bei der Einkleidung der Athleten in Hannover vor Ort.

Aufgabe der NADA ist es, Sportlerinnen und Sportler frühzeitig zu schulen, dass sie mit den Regeln vertraut sind und Bescheid wissen. So erfahren sie beispielsweise im E-Learning-Kurzmodul alle wichtigen Fakten rund um die Kontrollen während der Olympischen Spiele.
Der DOSB erhält eine Liste der Athletinnen und Athleten, die das Kurzmodul durchlaufen haben. Diese Absolvierung gilt als Teilnahmevoraussetzung. Das E-Learning-Kurzmodul finden Sie unter folgendem Link -> E-Learning-Kurzmodul für Rio

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2. Nominierungsrunde des DOSB

16 weitere bayerische Sportler offiziell in Rio dabei

38 Tage vor dem Beginn der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Dienstag in Frankfurt/Main weitere 143 Athletinnen und Athleten aus 14 Sportarten für die Deutsche Olympiamannschaft nominiert.

Es war die zweite von insgesamt drei Nominierungsrunden. Am 31. Mai hatte der DOSB bereits 44 Athletinnen und Athleten, darunter 3 Alternate Athletes (Ersatzleute) nominiert, so dass jetzt bereits 187 Teilnehmer/innen für Rio feststehen. Die dritte Nominierungsrunde folgt am 12. Juli auch in Frankfurt/Main. In der Leichtathletik wurden in dieser Runde die Geher sowie die Deutschen Meister/innen mit Normerfüllung nominiert. Alle anderen Leichtathletinnen und -athleten sind in der dritten Runde dabei.

Die bayerischen Nominierten:

Judo: Tobias Englmaier (bis 60 kg / TSV München-Großhadern), Sebastian Seidl (bis 66 kg / TSV Abensberg)

Kanu/Slalom: Hannes Aigner (Einerkajak / Augsburger Kajak Verein), Melanie Pfeifer (Einerkajak / Kanu Schwaben Augsburg), Sideris Tasiadis (Einercanadier / Kanu Schwaben Augsburg)

Leichtathletik: Christina Hering (800 m, LG Stadtwerke München)

Radsport/Bahn: Anna Knauer (Omnium / Parkhotel Valkenburg Cycling Team)

Radsport/BMX: Nadja Pries (RC 1950 Erlangen)

Schießen Gewehr: Daniel Brodmeier (50 m Rifle Prone, 50 m Rifle 3 Positions / 1882 Saal), Barbara Engleder (50 m Rifle 3 Positions, 10 m Air Rifle / Bergschützen Voglarn), Selina Gschwandtner (10 m Air Rifle / Altschützen Reischach), Michael Janker (10 m Air Rifle / kgl. privil. FSG Diessen), Monika Karsch (25 m Pistol, 10 m Air Pistol / Hubertus Rott), Christian Reitz (25 Rapid Fire Pistol / HSG Regensburg)

Taekwondo: Rabia Gülec (bis 67 kg / TKD Özer), Tahir Gülec (bis 80 kg / TKD Özer)

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Nominierungsvorschläge des Deutschen Schützenbundes für Rio

Sechs bayerische Teilnehmer auf der Liste

Der Deutsche Schützenbund wird mit 17 Schützinnen und Schützen bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeriro (Brasilien) in das Rennen um Medaillen und Platzierungen gehen.

Aus Bayern werden, vorbehaltlich der Zustimmung seitens des DSB-Präsidiums und des Deutschen Olympischen Sportbundes, der die offizielle Nominierung vornehmen wird, folgende Schützinnen und Schützen vorgeschlagen:

Pistole

Monika Karsch (Regensburg)

Christian Reitz (Regensburg)

Gewehr

Barbara Engleder (Triftern)
Selina Gschwandtner (Reischach)

Daniel Brodmeier (Niederlauterbach)
Michael Janker (Hofstetten)

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Leichtathletik: DM in Kassel

Fabienne Kohlmann läuft zur Olympianorm

Kassel (18./19.06.2016) Die 26-Jährige Fabienne Kohlmann (LG Karlstadt-Gambach-Lohr) nahm bereits im 800-Meter-Vorlauf am ersten Tag der Deutschen Meisterschaften in Kassel einfach die Beine in die Hand und rannte einsam vornweg zur Olympia-Norm. Aufgrund von hartnäckigen Achillessehnen-Beschwerden mit Verzug in die Saison gestartet, hatte der WM-Halbfinalistin bisher das passende Rennen für einen Angriff auf den Richtwert gefehlt. Im Alleingang lief sie diesmal 2:00,49 Minuten.

„Ich hatte die letzten zwei Rennen versemmelt. Ich habe gewusst, dieses Wochenende heißt es für mich Alles oder Nichts. Ich habe zwei Chancen. Die erste Mission war, die Norm abzuhaken.“ kommentierte Fabienne Kohlmann ihre nicht erwartete Attacke. In 2:00,49 Minuten blieb sie deutlich unter dem für Rio geforderten Wert von 2:01,50 Minuten.

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Schwimmen: Bayerisches Duo schafft Olympia-Quali

Alexandra Wenk und Florian Vogel bestätigen Norm erneut

Alexandra Wenk und Florian Vogel haben beim Schwimm-Meeting im französischen Canet ihre Tickets für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro gelöst.

Während Vogel in 3:48,90 Minuten als Vierter über 400 Meter Freistil den zweiten Teil der Olympia-Norm erfüllte, machte die deutsche Rekordhalterin Alexandra Wenk als Fünfte über 100 m Schmetterling in 58,15 Sekunden die Qualifikation für Rio perfekt.

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Ernährungstipps für Rio

Tipps für Athleten und Betreuer

Die AG Ernährungsberatung an den Olympiastützpunkten für Athleten und Betreuer einige wertvolle Hinweise für den Umgang mit Speisen und Getränken rund um die Olympischen Spiele von Rio 2016 zusammengestellt.

Näheres HIER

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Leichtathletik: Christina Hering und Florian Orth mit Olympianorm

Jetzt vier bayerische Athleten mit Normerfüllung

(blv, 28.05.2016) Mission erfüllt: Das konnte Christina Hering nach einem nahezu perfekten Rennen in Dessau freudestrahlend behaupten. Ihr erklärtes Ziel war es gewesen, die Olympia-Norm (2:01,50 Minuten) zu knacken. In 2:00,37 Minuten kratzte die Deutsche Hallenmeisterin an der Zwei-Minuten-Grenze. "Mir fällt ein Stein vom Herzen, dass ich meine Leistungen aus dem Training endlich auf die Bahn bringen konnte", erklärte Hering. Trainingspartnerin Fabienne Kohlmann (LG Karlstadt-Gambach-Lohr) konnte wegen Achillessehnenproblemen noch nicht antreten, hofft aber noch in die Saison einsteigen zu können.

Auch Florian Orth (LG Telis Finanz Regensburg) hat es geschafft! Als Zweiter beim 5000-Meter-Rennen im belgischen Oordegem knackte er mit einer 61er-Schlussrunde die Olympianorm mit 13:23,67 Minuten. Für die LG Telis Finanz Regensburg ist das nun der dritte Athlet nach Anja Scherl und Philipp Pflieger (beide Marathon), der für die Olympischen Spiele in Rio planen kann, mit Christina Hering (LG Stadtwerke München) der vierte bayerische Sportler.

Es war erst sein dritter 5000-Meter-Lauf überhaupt und dann gleich der wichtigste in seinem bisherigem Sportlerleben. Jener, der ihn nach Rio zu den Olympischen Spielen bringen sollte. „Das Rennen ging gut los. Als ich merkte, dass das Tempo bis zum vierten Kilometer doch wenig, aber stetig nachließ, wurde ich doch ein wenig nervös. Ich wusste aber, dass ich hinten noch etwas drauf habe und am Ende hat’s dann gereicht. Kein Vergleich zum letzten Jahr, als ich unbeschwert hier meine Premiere mit 13:29 abliefern konnte. Der Druck war diesmal deutlich  zu spüren und mir fallen jetzt etliche Felsbrocken vom Herzen“, analysierte der Regensburger sein Rennen mit etwas Abstand zum hoch emotionalen Geschehen.

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Kanuslalom: EM in Liptovský Mikuláš

Gold für Melanie Pfeifer, Bronze für Hannes Aigner

Liptovský Mikuláš (Slowakei) (DKV, 14./15.05.2016) Die Augsburgerin Melanie Pfeifer hat bei den Kanu-Slalom-Europameisterschaften in Liptovský Mikuláš (Slowakei) den Titel im Kajak-Einer gewonnen. Die Leipziger David Schröder und Nico Bettge bescherten dem Team des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) eine weitere Bronzemedaille. In den Teamwettbewerben kamen Silber und Bronze hinzu.

Melanie Pfeifer war als Zehnte des Halbfinales zuerst ins Kajak-Einer-Finale der Damen gestartet. Ein kontrollierter, fehlerfreier Lauf war die Grundlage, die Kontrahentinnen zeigten Nerven und patzten. Die für Rio qualifizierte WM-Dritte musste im Ziel lange warten, bis das Ergebnis feststand. „Damit habe ich gar nicht gerechnet, dass ich hier gewinne. Da höre ich jetzt zum ersten Mal die Hymne“, sprudelte es aus den neuen Europameisterin heraus. „Heute war es extrem kalt, ich habe an den Händen gefroren, das war schon eine richtige Herausforderung, ich wollte so schnell wie möglich nach unten kommen!“ Silber und Bronze gingen an Ursa Kragelj (Slowenien) und Jana Dukatova (Slowakei). Jasmin Schornberg (Hamm) und Lisa Fritsche (Halle/S.) waren am Morgen im Halbfinale ausgeschieden und belegten die Plätze 19 und 20.

Der Augsburger Hannes Aigner hat am ersten Finaltag der Kanu-Slalom-Europameisterschaften in Liptovský Mikuláš (Slowakei) die Bronzemedaille im Kajak-Einer gewonnen. Die Canadier-Einer-Mannschaft der Damen bescherte dem Team des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) am Abend eine weitere bronzene Plakette.

Hinter den beiden Tschechen Jiri Prskavec und Vavrinec Hradilek, die am Ende nur eine hundertstel Sekunde trennte, holte der für Rio qualifizierte Hannes Aigner die erste Medaille für das DKV-Team. Aigner profitierte dabei von einer Ergebniskorrektur – die Kampfrichter hatten beim Slowenen Peter Kauzer zunächst eine Berührung übersehen, der Ex-Weltmeister fiel auf Platz vier zurück. „Bronze ist natürlich schön, schade, dass es nicht gleich auf Anhieb so war“, freute sich Aigner darum etwas später. „Das ist schon mal ein guter Erfolg. 2012 war das genauso, vielleicht heißt das ja irgendwas – dass ich das bei Olympia wiederholen kann, mal schauen“, so der Olympiadritte von London. Sebastian Schubert (Hamm) hatte den Finaleinzug als Zwölfter knapp verpasst, Paul Böckelmann (Leipzig) belegte im Halbfinale Platz 28.

„Es waren sehr schwierige spannende und anstrengende Tage hier bei der Europameisterschaft. Der Titel für Melanie und Bronze für Hannes sowie die Zweierbesatzung Schröder/Bettge sind ein Spitzenergebnis“, freute sich DKV-Cheftrainer Michael Trummer. „Das Team war auf der extrem schwierig ausgegangenen Strecke hochmotiviert und hat sich auf der Heimstrecke der starken Slowaken zum Start in die olympische Saison super präsentiert. Trotzdem gibt es noch Reserven, an denen wir bis zu den Spielen weiter konzentriert arbeiten werden.“

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Alexandra Wenk zum Vierten

Wieder Deutscher Rekord im Finale über 100m Butterfly

Berlin 8.05.2016: Alexandra Wenk (SG SWM München) hat nach ihrem Vorlauferfolg und Deutschem Rekord im Finale über 100m Butterfly ihren eigenen gerade 6 Stunden alten Rekord direkt noch einmal um 6/100 Sekunden auf 57,70 Sekunden geschraubt. Damit gelang der 21 jährigen Müncherin innerhalb 30 Stunden vier Deutsche Rekorde über die 200m Lagen und ihrer Paradedisziplin die 100m Butterfly. Der Deutsche Meistertitel und die Olympianorm für Rio waren da fast selbstverständige Zugabe.

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Alexandra Wenk setzt im Finale noch einen drauf

Deutscher Rekord, Olympianorm und Deutsche Meisterin über 200m Lagen

Berlin 7.5.2016 - Alexandra Wenk hat den 35 Jahre alten deutschen Rekord über 200 Meter Lagen geknackt und die Marke acht Stunden später noch einmal getoppt. Nach den 2:11,41 Minuten im Vorlauf schlug die Münchnerin der SG SWM im Finale als deutsche Meisterin in 2:11,33 noch einmal früher an. Bis zu den Titelkämpfen in Berlin hatte die Bestzeit von DDR-Schwimmerin Ute Geweniger vom 4. Juli 1981 fast 35 Jahre Bestand. Die 21-jährige Alexandra Wenk erfüllte mit der starken Vorstellung auch die halbe Norm für das Rio-Ticket.

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Lange Pause für Freund nach Operation

Hüft-OP: Skisprung-Weltmeister Severin Freund fällt lange aus

Der Skisprung-Weltmeister unterzieht sich nach seinem Sturz bei der Vierschanzentournee einer OP. Eine mehrmonatige Pause ist die Folge.Skisprung-Weltmeister Severin Freund muss nach einer Hüftoperation eine monatelange Pause einlegen.

Der 27-Jährige klagte seit seinem Sturz am 3. Januar bei der Vierschanzentournee in Innsbruck immer wieder über Schmerzen, am Mittwoch folgte daher der Eingriff in der Orthopädischen Chirurgie München.
"Die Trainingspause während meines Urlaubs brachte nicht die gewünschte Besserung. Im Gegenteil", sagte Freund, der erst in etwa vier Monaten wieder das Sprungtraining aufnehmen darf. Er werde sich nun "die notwendige Zeit nehmen, um im WM-Winter wieder voll angreifen zu können", sagte der Tournee-Zweite.

Bei der Operation wurde nach Angaben des Deutschen Skiverbandes (DSV) die Hüftgelenkslippe genäht und mit Knochenankern refixiert.

"Die Operation war nach Aussagen aller Fachärzte unausweichlich", sagte Bundestrainer Werner Schuster. Für Freund ist die Situation nicht neu, im April 2012 war er an der Lendenwirbelsäule operiert worden und verpasste ebenfalls einen Teil der Vorbereitung.

"Severin hatte im Laufe seiner großartigen Karriere schon mehrmals mit Verletzungen zu kämpfen, dabei aber immer bewiesen, dass er selbst nach eingeschränkten Vorbereitungen stärker als zuvor zurückkommen kann", sagte Schuster.

Nach dem Sturz am Bergisel hatte Freund zunächst die Tournee beendet und die deutsche Mannschaft wenig später bei der Skiflug-WM am Kulm zu Silber geführt. Anschließend wurde bei dem Niederbayern ein leichter Bandscheibenvorfall diagnostiziert, nach einer kurzen Wettkampfpause kam er aber in den Weltcup zurück und wurde Zweiter der Gesamtwertung.

Freund wird noch bis Freitag stationär in München behandelt. In etwa drei bis vier Wochen kann er mit der Rehabilitation beginnen.

Quelle: sport1

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DSV Adler in München

Skispringer zum Auftaktlehrgang am Olympiastützpunkt

München 2.05.2016: Cheftrainer Werner Schuster hat seine Topspringer zum Auftaktlehrgang der Sasison 2016/17 in München versammelt: "Für München sprachen die guten Trainingsbedingungen am Olympiastützpunkt im Olympiapark und die zentrale Erreichbarkeit. Außerdem haben wir den Lehrgang direkt mit einer Leistungsdiagnostik in München verbunden." Die Mannschaft bleibt bis Mittwoch und will auch dem FC Bayern im Champions Leage Spiel gegen Atletico Madrid die Daumen drücken.

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HiPP (Sport-)Website überarbeitet

Jetzt auch für mobile Endgeräte optimiert

Unser Kooperationspartner HiPP hat den Sportteil seiner Website überarbeitet.
Ab sofort ist es auch mit mobilen Endgeräten problemlos möglich, Näheres über die Einsatzgebiete von HiPP-Produkten im Sport zu erfahren.

Wer neugierig geworden ist: Reinschauen lohnt sich unter: www.hipp.de/sport/

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Meldonium

Stellungnahme des DOSB zur Diskussion

Der Deutsche Olympische Sportbund nimmt in einem Schreiben zur seit dem 1. Januar 2016 auf der Verbotsliste der WADA stehenden Substanz Meldonium Stellung.

Interessierte finden dieses Schreiben HIER

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Bob: Cheftrainer Christoph Langen tritt zurück

Nachfolger wird Rene Spies

Berchtesgaden (bsd/06.04.2016) Im Rahmen der aktuellen Trainersitzungen des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) in Berchtesgaden gab Bob-Cheftrainer Christoph Langen offiziell bekannt, dass er mit sofortiger Wirkung sein Amt niederlegt. Der seit vergangener Woche 54-jährige Ex-Soldat der Bundeswehr und ehemalige Leiter der Sportfördergruppe in Bischofswiesen-Strub wird zur nächsten Saison als Nachwuchstrainer in die Schweiz gehen.

BSD-Generalsekretär und Sportdirektor Thomas Schwab bedauerte die Entscheidung Langens, bestätigte allerdings, dass diese nicht plötzlich und unerwartet kam: „Natürlich wussten wir von seiner Unzufriedenheit in der Zusammenarbeit mit übergeordneten Partnerorganisationen. Hier gab es oft Schwierigkeiten und inzwischen hat sich das auf den Gesundheitszustand von Christoph ausgewirkt. Ich bedauere seine Entscheidung sehr, kann es aber verstehen“, so der 53-jährige Berchtesgadener Schwab.

Als aussichtsreichster Kandidat für den Posten des neuen Bob-Cheftrainers der deutschen Nationalmannschaft gilt Langens Co-Trainer René Spies aus Winterberg. Der 42-jährige Olympia-Fünfte war von 1991 bis 2007 Bobpilot und startete für den BSC Winterberg. Zu seinen  größten Erfolgen zählen der Sieg im Zweierbob-Gesamtweltcup 2001 und der EM-Titel im Zweierbob im Jahr 2003 auf seiner Heimbahn in Winterberg. Der zweimalige Deutsche Meister wurde bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City Sechster im Zweierbob und vier Jahre später in Turin Fünfter im Vierer. Von 2012 bis heute war der Diplom-Trainer aus Winterberg bereits als stellvertretender Cheftrainer neben Christoph Langen für die Geschicke der deutschen Bob-Nationalmannschaft verantwortlich.

Die Cheftrainer-Nachfolge soll vom BSD-Präsidium in seiner Sitzung am Freitag, 8. April 2016 geregelt werden. BSD-Präsident Andreas Trautvetter: „Wir bedauern Christophs Entscheidung, die er aus freien Stücken selbst so getroffen hat, sehr. Ich persönlich glaube aber, dass wir mit dem langjährigen Co-Cheftrainer René Spies eine perfekte Neubesetzung des Cheftrainerposten hätten.“

Der BSD dankt Christoph Langen für seine Erfolge! Der zweifache Olympiasieger war Cheftrainer der deutschen Bobsportler seit Juli 2010. In diesen knapp sechs Jahren holte der in Schönau am Königssee lebende vierfache Olympiamedaillen-Gewinner mit der deutschen Bob-Nationalmannschaft 22 Gold-, 23 Silber- und 17 Bronze-Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften.
Als aktiver Bobsportler gewann der Ausnahmeathlet Christoph Langen 17 Gold-, acht Silber- und fünf Bronzemedaillen bei Olympischen Winterspielen, Europa- und Weltmeisterschaften.

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Laura Dahlmeier gewinnt Wahl zum „Sportler des Monats“ März

Biathletin vor Bahnrad-Doppelweltmeister Joachim Eilers und Bogenschützin Lisa Unruh

Die Erwartungen an Laura Dahlmeier waren vor der Biathlon-WM in Oslo extrem hoch, jeder rechnete mit einer Medaille. Wie die 22-Jährige mit Druck umgehen kann, zeigte sie dann in beeindruckender Art und Weise. Nicht nur eine sondern fünf Medaillen brachte die  Garmisch-Partenkirchenerin mit nach Hause und wurde von den 3.800 Sporthilfe-geförderten Athleten mit zwei Dritteln der Stimmen zum „Sportler des Monats“ März gewählt.

Nicht weniger beeindruckend ist die WM-Bilanz von Bahnradfahrer Joachim Eilers. Bei der WM in London gewann er Gold im 1.000-Meter-Zeitfahren im Keirin und belegt nun Platz zwei bei der „Sportler des Monats“-Wahl. Auf Rang drei folgt Bogenschützin Lisa Unruh, die bei der Hallen-WM Gold mit dem Recurve-Bogen gewann.

Ergebnis:
1. Laura Dahlmeier (Biathlon): 66,9%
2. Joachim Eilers (Bahnrad): 23,2%
3. Lisa Unruh (Bogenschießen): 9,9%

Laura Dahlmeier war aus deutscher Sicht die überragende Athletin der WM in Oslo. Unbeeindruckt von den hohen Erwartungen gewann die Biathletin insgesamt fünf Medaillen: Gold in der Verfolgung, Silber im Massenstart sowie jeweils Bronze im Sprint, im 15-km-Einzelrennen und in der Staffel.

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Eiskunstlauf: WM in Boston

WM-Bronze für Savchenko/Massot

Boston (USA) (02.04.2016) Bei der Eiskunstlauf-WM in Boston gewinnen Aljona Savchenko und Bruno Massot (Oberstdorf) die Bronzemedaille.
 
Mit einem grandiosen dritten Platz hat sich die fünfmalige Paarlauf-Weltmeisterin Aljona Savchenko mit ihrem neuen Partner Bruno Massot eindrucksvoll im Kreis der Weltelite zurückgemeldet.

Bei den Welttitelkämpfen in Boston tanzten die beiden Oberstdorfer trotz kleinerer Fehler auf das Siegertreppchen.

Das erhoffte, aber nicht eingeplante Edelmetall verdienten sich die Schützlinge von Trainer Alexander König durch einen einfühlsamen Auftritt, der das Publikum mehrfach staunend raunen ließ.

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Eishockey: Frauen B-WM in Aalborg

Deutsche Frauen machen Aufstieg vorzeitig perfekt

Aalborg (DEN) (29.03.2016) Die deutschen Frauen haben den Wiederaufstieg in die Weltelite vorzeitig perfekt gemacht.

Bei der B-WM im dänischen Aalborg setzte sich die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) am Dienstag mit 5:0 (1:0, 0:0, 4:0) gegen Frankreich durch und holte den vierten Sieg im vierten Spiel.

Mit nun zwölf Punkten ist der Mannschaft von Bundestrainer Benjamin Hinterstocker der erste Platz auch von Verfolger Frankreich (neun) nicht mehr zu nehmen.
Kerstin Spielberger (3.), Andrea Lanzl (46.), Laura Kluge (47./54.) und Julia Zorn (60.) erzielten die Tore für die DEB-Auswahl, die im vergangenen Jahr aus der A-Gruppe abgestiegen war.

Bei den ersten drei Turnier-Auftritten hatte Deutschland die Slowakei (4:2), Gastgeber Dänemark (3:2) und Norwegen (3:0) bezwungen.

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Biathlon-Weltcup in Chanty-Mansijsk

Simon Schempp holt fünften Weltcupsieg

Chanty-Mansijsk (RUS) (19.03.2016) Simon Schempp ist im letzten Verfolgungsrennen der Saison sein fünfter Weltcupsieg im Biathlon-Winter 2015/16 gelungen.

Der 27-Jährige aus Uhingen, der bei der WM in Oslo die angestrebte Einzelmedaille verpasst hatte, kam im russischen Chanty-Mansijsk vor dem Norweger Johannes Thingnes Boe (+8,5 Sekunden) und seinem Teamkollegen Erik Lesser (+15,7) ins Ziel.

Schempp (3 Fehlschüsse) ließ Boe (1) auf der Schlussrunde keine Chance. Nach dem Sprint war er als Zweiter auf die Strecke gegangen.

Das hervorragende deutsche Resultat in Sibirien komplettierten Benedikt Doll (2) auf Platz fünf und der Sprint-Dritte Arnd Peiffer (4) auf Rang neun. Matthias Bischl (4) und Florian Graf (6) liefen auf die Plätze 41 und 46.

Bei den Damen raubte der Wind Laura Dahlmeier ihre Chancen auf die Massenstart-Kugel.
Die wetterbedingte Absage des Massenstarts beim Weltcup im russischen Chanty-Mansijsk hat Laura Dahlmeier die Chance geraubt, die kleine Kristallkugel für den Sieg in der Disziplinwertung zu gewinnen. Die 22-Jährige aus Partenkirchen hätte am Sonntag die Tschechin Gabriela Soukalova und Marie Dorin Habert aus Frankreich überholen können.

Aber auch ohne den (Teil-)Erfolg freute sich Dahlmeier, mit fünf Siegen und fünf Medaillen bei den Weltmeisterschaften die erfolgreichste Biathletin des Winters, über eine hervorragende Saison. "Es hat extrem viel Spaß gemacht und ich hätte im Leben nicht mit so vielen Medaillen und Podestplätzen gerechnet", schrieb Dahlmeier auf Facebook.

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Slopestyle-Weltcup in Spindlermühle

Silvia Mittermüller schreibt (Slopestyle-)Geschichte

Spindlermühle (CZE) (20.03.2016) Silvia Mittermüller hat Snowboard-Geschichte geschrieben. Die 32-Jährige aus Bischofswiesen gewann beim Saisonfinale in Spindlermühle/Tschechien als erste Deutsche einen Weltcup-Wettbewerb im Slopestyle.

Mittermüller setzte sich mit ihren 78,54 Punkten aus dem ersten von drei Läufen über verschiedene Hindernisse klar durch. Die Britin Katie Ormerod auf Platz zwei hatte knapp fünf Punkte Rückstand.

"Das ist super cool. Ich versuche immer, so viel Spaß zu haben und so gut zu fahren, wie ich kann. Dass ich tatsächlich gewonnen habe, ist natürlich das Sahnehäubchen", sagte Mittermüller: "Es ist schön, die Saison mit einem Europacup-Sieg anzufangen und mit einem Weltcup-Sieg zu beenden."

Bereits Mittermüllers Einzug ins Finale der Besten Sechs war eine Top-Leistung: Dieses Kunststück war in der noch jungen Disziplin Slopestyle, die seit 2010/11 im Weltcup gefahren wird, noch keiner Deutschen gelungen.

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Yakult-Produkte aktuell auf der Kölner Liste

Unbedenklichkeitsbescheinigung erneut erteilt

Die Produkte unseres Kooperationspartners, der Yakult Deutschland GmbH werden regelmäßig von der Deutschen Sporthochschule Köln auf ihre Unbedenklichkeit getestet. Alle drei Produktvarianten (Original, Plus und Light) scheinen mit Datum vom 10. März 2016 bereits auf der Kölner Liste auf.

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Biathlon-WM in Oslo (NOR)

Bronze für Laura Dahlmeier

Oslo (NOR) (09.03.2016) Nach Bronze im Sprint und Gold in der Verfolgung stürmt Laura Dahlmeier bei der WM in Oslo auch im Einzel aufs Podest.

Laura Dahlmeier riss die Augen weit auf, brannte erneut eine blitzschnelle Schlussrunde in die Loipe - und wurde schon wieder mit Edelmetall belohnt: Mit Bronze im Einzel über 15 km hat die 22-Jährige aus Partenkirchen bei der Biathlon-WM in Oslo im dritten Rennen ihre dritte Medaille gewonnen.
"Drittes Rennen, dritte Medaille - das ist der Wahnsinn", sagte Dahlmeier, die aufgrund ihrer zwei Schießfehler "nicht ganz zufrieden" mit dem Rennen war. Dass es am Ende doch reichte, genoss sie in vollen Zügen. "Es ist wirklich schön, dass es gerade so gut läuft."

Die passionierte Bergsteigerin ging ihr Rennen zwar sehr verhalten an, steigerte sich aber von Runde zu Runde und schnappte sich ihre dritte Medaille aufgrund einer bärenstarken Schlussrunde.

Einzig im Schießen schwächelte Dahlmeier etwas. Im Vergleich zum Gold-Lauf in der Verfolgung gelang es ihr am Mittwoch nicht, alle 20 Scheiben abzuräumen - und das tat doppelt weh. Denn die beiden Fehler im ersten und dritten Anschlag liegend hätte sie mit einer jeweiligen Strafrunde durchaus kompensieren können. Da im Einzel jeder Fehlschuss aber mit einer ganzen Strafminute bestraft wird, sprang am Ende "nur" Platz drei heraus.

Beim französischen Doppelsieg gewann Marie Dorin Habert ihre zweite Goldmedaille in Oslo, Silber ging an ihre Teamkollegin Anais Bescond (+12,2 Sekunden). Dahlmeier hatte nach dem längsten Frauenrennen 1:17,8 Minuten Rückstand auf Dorin Habert.

Zweitbeste Deutsche war Franziska Hildebrand als Sechste.

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Alpine Junioren-Weltmeisterschaft in Sotschi (RUS)

Slalom-Gold für Elisabeth Willibald

Sotschi (RUS) 05.03.2016) Mit zwei Paukenschlägen haben die deutschen Ski-Rennläufer die Junioren-Weltmeisterschaften im russischen Sotschi beendet. Am letzten Wettkampftag auf den Olympiapisten von 2014 gab es in den Slalom-Rennen Gold für Elisabeth Willibald (Jachenau) sowie überraschend Silber für Frederik Norys (Garmisch-Partenkirchen). Zuvor hatte Katrin Hirtl-Stanggassinger (Schönau am Königssee) Silber in der Super-Kombination gewonnen.

Willibald siegte nach Bestzeit im ersten Lauf vor den Österreicherinnen Katharina Gallhuber (+0,29 Sekunden) und Katharina Huber (+1,15). Die 20-Jährige war bereits achtmal im Weltcup gestartet und hatte im Januar Rang 15 beim Slalom im österreichischen Flachau belegt. Der 19 Jahre alte Norys fuhr mit Bestzeit im zweiten Lauf noch vom fünften auf den zweiten Platz, 0,65 Sekunden hinter Istok Rodes.

Willibalds Goldmedaille war die erste für die Junioren des DSV seit 2010. Damals hatte Christina Geiger ebenfalls den Slalom gewonnen. Die letzte Medaille bei den Junioren hatte 2014 in der Abfahrt Thomas Dreßen geholt.

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Snowboard: Weltcup in Winterberg

Ramona Hofmeister Sensationsdritte

Winterberg (GER) (06.03.2016) Ramona Hofmeister (Bischofswiesen, 19) hat beim Saisonfinale der Raceboarder in Winterberg die Ehre der deutschen Snowboarder verteidigt. Beim einzigen Heimweltcup der alpinen Snowboarder fuhr das Nachwuchsass im letzten Parallelslalom des Winters mit Platz drei hinter Alena Zavarzina (RUS) und Ina Meschik (AUT) das beste Ergebnis ihrer Karriere ein.

„Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich bin mit keinen Erwartungen in das heutige Finale gegangen, weil ich flache Pisten nicht so gerne mag. Steile Hänge liegen mir eigentlich mehr. Aber das war mega, auch der Jump im Rennen hat mir sehr getaugt“, freute sich die Überraschungsdritte über ihren Coup auf dem Poppenberghang.

Anke Karstens (Bernau, 30) als Zwölfte und Melanie Hochreiter (Bischofswiesen, 19), die ihre erste Finalteilnahme als 15te beendete, rundeten die starke Vorstellung der deutschen Damen im Hochsauerland ab.

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Langlauf Tipps: Techniktraining auch für Hobbyathleten

Empfehlungen von Michael Veith in Buchform

(B5aktuell, 25.02.2016) Er macht den Biathletinnen schnelle Beine: Michael Veith, Trainingswissenschaftler am Olympiastützpunkt Bayern.
Doch nicht nur Spitzensportler sollten an der Langlauftechnik feilen, auch für Hobbysportler hat Veith gute Tipps.

Der 35-jährige Veith bemüht sich vor allem darum, die Technik der Athletinnen in der Loipe zu verbessern. Doch auch Hobbysportler können sich da verbessern. Gerade bei der Skatingtechnik, die aus drei Laufkomponenten besteht, eignen sich viele Läufer Mischformen an, die dann zu überflüssigem Kraftverbrauch führen, vor allem beim Anstieg. Helfen hierbei können Lehr-DVDs oder Videos im Internet.

Bei der klassischen Technik sind die technischen Finessen vor allem für Spitzenläufer relevant, da geht es insbesondere um Beinabdruck und Armarbeit.

Wer genau wissen möchte, was an seiner Technik falsch und richtig ist, kann sich auf Video aufnehmen lassen und diese Bewegungsabläufe dann mit einem Lehrvideo vergleichen. Sinnvoll sind auch Technikkurse, die von Vereinen oder Lauflaufschulen regelmäßig angeboten werden.

Wer sich intensiver mit den unterschiedlichen Langlauf-Techniken und der optimalen Ausführung beschäftigen möchte, bekommt mit dem offiziellen „DSV-Lehrplan Skilanglauf“ die perfekte Lektüre an die Hand. Das umfassende Handbuch kann über den DSV-Shop online erworben werden. Außerdem ist das neue „DSV-Übungshandbuch: Skilanglauf – Lernen leicht gemacht“ unter www.dsvaktiv-shop.de für 11,90 € erhältlich.

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Skicross-Weltcup in Pyeongchang

Paul Eckert erfolgreich bei Olympia-Test

Bokwang (28.02.2016) Angeführt von Paul Eckert ist den deutschen Skicrossern beim Olympia-Test in Südkorea ein starker Wettkampf gelungen. Der 25-Jährige wurde Zweiter und holte damit das beste Weltcup-Resultat seiner Karriere.

"Das war ein geiler Tag. Mir hat der Kurs schon die letzten Tage ganz gut getaugt», sagte Eckert nach dem dritten Podestergebnis seiner Laufbahn. «Es wurde von Heat zu Heat besser. Am Ende ist es der zweite Platz geworden und ich bin super happy damit", betonte er. Auf dem Parcours für die Winterspiele 2018 im Bokwang Phoenix Park musste er sich im Finale nur dem Franzosen Bastien Midol geschlagen geben.

Bei den Damen sorgte Heidi Zacher auf Rang fünf für das beste Ergebnis aus deutscher Sicht. Margarethe Aschauer wurde 13. Der Sieg ging an Weltmeisterin Andrea Limbacher aus Österreich. Der letzte Skicross-Weltcup des Winters steht für den kommenden Freitag an.

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Skispringen: Weltcup in Almaty

Severin Freund springt zweimal aufs Podest

Almaty (KAZ) (27.02.2016) Mit seinem Doppelschlag in Almaty hat sich der slowenische Topstar  Peter Prevc nach dem Sieg bei der Vierschanzentournee und der Flug-WM auch den Gesamtweltcup gesichert.
Sein Vorgänger Freund durfte sich derweil über zwei ganz starke Wettkämpfe mit Platz drei und zwei freuen.

"Peter hat noch mal dazugelernt und ist noch mal konstanter geworden, auch wenn das kaum noch möglich war. Hut ab!", sagte der 27 Jahre alte Freund, während Prevc kurz und knapp festhielt: "Das war ein großartiger Winter."
Nach Sprüngen auf 139,5 und 139,0 m lag Prevc in Almaty mit 325,9 Punkten deutlich vor Freund (137,0+141,5/314,3), der wie bei seinem dritten Platz am Samstag auf das Podest sprang und in seinem zweiten Versuch einen Schanzenrekord aufstellte.

"Das war noch mal ein richtig cooles Ding, es ist hier echt gut für mich gelaufen", sagte Freund, der seine elfte Top-3-Platzierung in diesem Winter feierte. "Für Severin war es ein toller Abschluss hier, das war fast seine bester Wettkampf in diesem Winter", sagte Bundestrainer Werner Schuster.

Im Gesamtweltcup hat Prevc nicht mehr aufholbare 619 Punkte Vorsprung vor Freund, der ihm im Vorjahr noch die Kristallkugel vor der Nase weggeschnappt hatte - damals waren beide Kontrahenten punktgleich, Freund hatte allerdings mehr Siege auf dem Konto.

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Nordische Kombination: Weltcup in Kuopio/Finnland

Johannes Rydzek feiert ersten Saisonsieg

Kuopio (FIN) 23.02.2016) Weltmeister Johannes Rydzek hat beim Weltcup in Kuopio/Finnland seinen ersten Saisonsieg gefeiert. Der 24-Jährige aus Oberstdorf gewann klar vor dem Japaner Akito Watabe und sorgte im 15. Einzelwettkampf des Winters für den elften deutschen Erfolg. Dritter wurde der Österreicher Wilhelm Denifl.

Für Rydzek war es der sechste Weltcup-Sieg seiner Karriere und der erste seit November 2014 in Kuusamo. In dieser Saison war der Allgäuer sogar noch ohne Podestplatz geblieben. Fabian Rießle (Breitnau) wurde zwei Tage nach seinem Sieg in Lahti Fünfter. Olympiasieger Eric Frenzel (Oberwiesenthal) musste sich mit Rang sieben begnügen, bleibt aber im Gesamtweltcup vorne.

Rydzek hatte zuletzt Probleme auf der Schanze, in Kuopio flog er jedoch auf starke 127,0 m und belegte den fünften Platz. Die 34 Sekunden Rückstand auf Watabe holte er in der Loipe nach sechs der zehn Kilometer auf, am letzten Anstieg setzte er die entscheidende Attacke.
Er hatte im Ziel 6,2 Sekunden Vorsprung auf Watabe, der zum achten Mal in dieser Saison Zweiter wurde und weiter auf den ersten Sieg des Winters warten muss. "Ein Deutscher ist immer in der Nähe. Eric hatte keinen guten Sprung, aber jetzt war es eben ein anderer", sagte der Japaner.

Rydzek hatte zuletzt auf der Schanze geschwächelt, in Kuopio flog er jedoch auf starke 127,0 m und belegte den fünften Platz. Die 34 Sekunden Rückstand auf Watabe hatte er in der Loipe nach sechs der zehn Kilometer aufgeholt, am letzten Anstieg setzte er die entscheidende Attacke.

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Rodeln: Weltcup in Winterberg

Tobias Wendl und Tobias Arlt Gesamtweltcupsieger

Winterberg (bsd/20.02.2016) Toni Eggert/Sascha Benecken (BRC Ilsenburg-Harz/RT Suhl) haben das letzte Duell der Saison gegen ihre Teamkollegen aus Bayern für sich entschieden. Die Vize-Weltmeister gewannen am Samstag das Weltcup-Finale in Winterberg und verwiesen das bayerische Duo Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee) um fast vier Zehntelsekunden auf Platz zwei.

Die beiden Bayern konnten sich mit Platz zwei jedoch ihren bereits vierten Gesamtweltcup-Sieg sichern.

Damit gingen alle Gesamtweltcup-Trophäen an die bayerischen Kufenkünstler der Trainingsgruppe Sonnenschein.

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Nordische Kombination: Weltcup in Lahti

Rydzek/Rießle gewinnen Teamsprint

Lahti (FIN) (20.02.2016) Die Kombinierer Johannes Rydzek und Fabian Rießle haben wie im Vorjahr den Weltcup-Teamsprint im finnischen Lahti gewonnen. Das deutsche Duo profitierte auf der WM-Strecke des kommenden Jahres allerdings vom erneuten Pech des Norwegers Jarl Magnus Riiber.
Der 18-Jährige, der am Freitag kurz vor dem Ziel falsch abgebogen war, verletzte sich auf der letzten Runde an der Schulter und musste das Duell um den Sieg aufgeben.

"Auf einmal hieß es: Du kannst gemütlich zu Ende laufen. Dann habe ich zurückgeschaut und auf weiter Flur keinen mehr gesehen", sagte Schlussläufer Rießle.

Im Ziel hatte das deutsche Duo 18 Sekunden Vosprung auf die Österreicher Lukas Klapfer und Bernhard Gruber. Tino Edelmann und Manuel Faißt (Zella-Mehlis/Baiersbronn) verloren den Sprint um Platz drei gegen Österreich II mit Philipp Orter und Franz-Josef Rehrl.

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Ski alpin: Weltcup in Yuzawa Nueba

Felix Neureuther macht das Dutzend voll

Yuzawa Nueba (JAP) (14.02.2016) Freud und Leid lagen nur ein paar Meter auseinander. Felix Neureuther lächelte, glückselig, aber den großen Gefühlsausbruch wollte er sich nach seinem zwölften Weltcupsieg erst mal nicht gönnen.

Stattdessen stapfte er fast ein wenig zögerlich durch den Regen im japanischen Yuzawa Naeba auf Fritz Dopfer zu, die beiden klatschten sich kurz ab, doch die Geste wirkte eher, als wolle Neureuther sich entschuldigen dafür, dass er das Rennen gewonnen hatte - und nicht Dopfer.

"Es ist ein sehr, sehr gutes Gefühl", sagte Neureuther ein wenig später über seinen ersten Saisonsieg - Dopfer dagegen konnte einem fast leid tun. Er war, wie im Riesenslalom am Tag zuvor, nach dem ersten Lauf auf Rang eins gelegen.

Neureuther gelang am Mount Naeba ein prima zweiter Lauf, er ging bei Nebel und Regen volles Risiko - und behielt trotzdem den Durchblick.

In der Weltcup-Wertung kletterte er damit auf Rang drei hinter Henrik Kristoffersen aus Norwegen (716), der im Slalom Siebter wurde, sowie Marcel Hirscher aus Österreich (500), der im ersten Lauf schon am vierten Tor einfädelte und aufgeben musste.

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Informationen zum Zika Virus

DOSB spricht Empfehlungen aus

Mit Blick auf die Olympischen Spiele 2016 in Rio sowie ggf. darauf vorbereitende Aufenthalte in Brasilien informiert der Deutsche Olympische Sportbund mit beigefügtem Schreiben über die Zika Virus-Erkrankung.

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Ski alpin: Weltcup in Garmisch-Partenkirchen

Viktoria Rebensburg zweimal auf dem Podest

Garmisch-Partenkirchen (06./07.02.2016) Viktoria Rebensburg riss strahlend die rechte Faust in die Höhe und jubelte dem begeisterten Publikum zu. Mit Rang zwei im Super-G - sogar vor Speed-Königin Lindsey Vonn - krönte die 26-Jährige ein tolles und "ganz spezielles" Heim-Wochenende auf der anspruchsvollen Kandahar in Garmisch-Partenkirchen.
"Ich bin super happy. Ich genieße das richtig. Es waren zwei extrem schöne Tage. Vor Lindsey zu sein, ist schon schön, sie war zuletzt sehr dominant", sagte eine überglückliche Rebensburg nach ihrer besten Super-G-Leistung des Winters mit einem breiten Grinsen.
Da gab es im Zielraum von der in dieser Saison überragenden Amerikanerin auch einen anerkennenden Klaps auf die Schulter.
Nur 0,15 Sekunden, "ein Wimpernschlag", fehlten Rebensburg auf die Schweizerin Lara Gut (1:20,51 Minuten) und zum dritten Saisonsieg. Vonn, die ihren 77. Weltcupsieg etwas überraschend verpasste, musste sich mit Rang drei begnügen (0,23 Sekunden zurück).

Bereits am Samstag hatte Rebensburg mit dem dritten Platz in der Abfahrt hinter Seriensiegerin Vonn und Fabienne Suter (Schweiz) ihre bärenstarke Form bestätigt.

Zum ersten Mal seit fünf Jahren gelang es damit einer DSV-Läuferin, vier Mal in Serie auf das Podest zu fahren. Dies hatte zuletzt Maria Höfl-Riesch im Februar/März 2011 geschafft.

"Das waren zwei Superläufe. Ich bin extrem stolz, dass es so gelungen ist. Das ist eine starke Leistung, aber jetzt geht es weiter", sagte Rebensburg, die nach einem zähen Start in den Winter inzwischen auch ihren dritten Platz im Gesamt-Weltcup gefestigt hat: "Ich versuche einfach, jedes Rennen für sich zu nehmen. Dann schauen wir mal, was dabei herauskommt."

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EdS München: Neue Homepage freigeschaltet

Alle Infos für Eltern und Schüler an einem Ort

Die neue Homepage der Eliteschule des Sports München, des Gymnasiums München-Nord ist seit heute online.

Unter www.gym-muc-nord.de/ beantwortet die Internetpräsenz alle wichtigen Fragen bezüglich: Wer kann wann unter welchen Voraussetzungen wie auf die neue Eliteschule des Sports wechseln.

Einfach mal reichschauen lohnt sich garantiert.

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SURF: Effektive Förderung des Sports durch verlässliche Daten

Neues Sportinformationsportal des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp)

Zur effektiven Förderung des Sports stellt das Bundesinstitut für Sportwissenschaft ab Februar 2016 seine kostenfreien und öffentlichen Datenbanken in dem eigens entwickelten Portal „Sport Und Recherche im Fokus“ (SURF) unter www.BISp-SURF.de zur Verfügung. „Wir helfen dem Sport – das ist unser Credo und dazu leisten wir mit SURF einen umfassenden Beitrag“, präsentiert BISp- Direktor Jürgen Fischer das neue Informationssystem und ergänzt: „Unabhängig davon, ob Sie verlässliche Erkenntnisse zur sozialen oder wirtschaftlichen Funktion des Sports, zur Trainingssteuerung und -gestaltung oder zum Sportstättenbau benötigen, bei uns werden Sie fündig! SURF ist ein ideales Werkzeug zur Koordinierung und Steuerung der Förderung des Sports und damit zur Unterstützung des Sports als gesellschaftliches Gut.“

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Ski alpin: Weltcup-Riesenslalom in Maribor

Viktoria Rebensburg gewinnt

Maribor (SLO) (30.01.2016) Viktoria Rebensburg hat beim Weltcup-Riesenslalom im slowenischen Maribor ihren zweiten Saisonsieg gefeiert.
Die 26-Jährige setzte sich bei frühlingshaften Verhältnissen mit einem Vorsprung von 0,32 Sekunden auf Ana Drev aus Slowenien durch. Dritte wurde Tina Weirather (Liechtenstein/+0,34).

"Es war von oben bis unten Vollchaos, das ist schon am dritten Tor losgegangen", sagte Rebensburg in der ARD über ihre alles andere als perfekte Fahrt im Finale, das sie als Zweite des ersten Laufs angegangen war. "Ich habe es im Ziel überhaupt nicht glauben können", ergänzte sie, "weil ich dachte, ich bin Zehnte oder so. Das macht den Sieg umso schöner."

Vor zwei Wochen hatte Rebensburg bereits den Riesenslalom in Flachau gewonnen.

Der zehnte Weltcup-Sieg in ihrer Spezialdisziplin war der zwölfte insgesamt für die Olympiasiegerin von 2010.
Damit ist Rebensburg in der "ewigen" deutschen Bestenliste nun alleinige Nummer 5 hinter Katja Seizinger (36 Siege), Maria Höfl-Riesch (27), Hilde Gerg (20) und Martina Ertl-Renz (14).

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Ski alpin: Nacht-Slalom in Schladming

Neureuther wirft Sieg weg, Stehle sensationell auf Platz 4

Schladming (AUT) (26.01.2016) Das Ziel war nur noch wenige Tore entfernt, Felix Neureuther war auf Siegkurs - dann passierte es: Der 31 Jahre alte Partenkirchner, überlegen Führender nach dem ersten Lauf, fädelte ein, ein Aufschrei ging durch die Menge der mehr als 40.000 Zuschauer am Rande der Planai im österreichischen Schladming.

Neureuther rutschte neben die Piste und senkte den Kopf. Im ersten Durchgang war ihm ein Traumlauf gelungen, im zweiten folgte ein kleiner Albtraum. "Das ist schon sehr schade", sagte Neureuther, "ein Einfädler ist immer ein bisschen bitter, aber im Endeffekt war es mein Fehler."

Des einen Leid, des anderen Freud': Durch Neureuthers Aus stand Henrik Kristoffersen (Norwegen) im siebten Slalom der Saison zum sechsten Mal ganz oben auf dem Siegerpodest, erneut und wie zwei Tage zuvor in Kitzbühel gewann er vor Marcel Hirscher (Österreich/+0,61 Sekunden), der sich von Rang 22 nach dem ersten Lauf verbesserte. Dritter wurde Vorjahressieger Alexander Choroschilow aus Russland (+0,77).

Und obwohl Neureuther nach einer beruhigenden Führung nach dem ersten Lauf seinen zwölften Weltcupsieg in dieser Saison verpasste, gab es Grund zur Freude im deutschen Lager: Dominik Stehle (Obermaiselstein), mit der hohen Startnummer 39 ins Rennen gegangen, erzielte als herausragender Vierter das beste Weltcup-Resultat seiner Karriere.

Nur knapp dahinter auf Rang fünf reihte sich Fritz Dopfer (Garmisch) ein. Linus Strasser (München) belegte Rang 23.
Brillen-Panne bei Hirscher

Das Ausscheiden von Neureuther war umso bitterer, als er im ersten Durchgang die Konkurrenz in Grund und Boden gefahren hatte: 1,10 Sekunden vor dem drittplatzierten Kristoffersen, 2,59 Sekunden vor Hirscher: Der Österreicher fuhr allerdings im ersten Lauf mit einer Brille, in der die Scheibe falsch herum eingesetzt war, sie beschlug deshalb nach wenigen Toren. "Die beschichtete Seite war auf der falschen Seite", berichtete Hirscher: "Shit happens."

Neureuther kann sich damit trösten, trotzdem einen wichtigen, womöglich entscheidenden Schritt vorwärts gemacht zu haben. Am Dienstag hatte er im Training nach langem Herumtüfteln wieder mal einen neuen Skischuh ausprobiert - prompt fühlte er sich wie neugeboren. "Ich habe zum ersten Mal seit Oktober wieder das Gefühl gehabt, dass ich Ski fahren kann", sagte Neureuther. Deswegen blieb er trotz des Ausscheidens positiv gestimmt: "Man hat gesehen, dass ich zurück bin."

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Bob: Junioren-WM in Winterberg

Team Johannes Lochner Junioren-Weltmeister im Zweier und Vierer

Winterberg (bsd/23.01.2016) Die favorisierten WM-Zweiten Johannes Lochner und Joshua Bluhm bestätigten mit dem Weltmeistertitel bei den Junioren ihre überragende Form mit einer makellosen Bilanz von zwölf Siegen in zwölf Rennen im Europacup diesen Winter. Mit einer Gesamtzeit von 1:51,24 Minuten nach zwei Rennläufen siegten Lochner/Bluhm souverän vor dem Team Christoph Hafer/Marc Rademacher (Bad Feilnbach/+ 0,30)

Am Tag darauf raste auch die Vierer-Crew von Johannes Lochner mit Joshua Bluhm, Sebastian Mrowka und Matthias Sommer (BSC Winterberg) mit zweimal Start- und Laufbestzeit zum Titel.

Etwas überraschend betrug der Vorsprung der favorisierten Lochner-Besatzung nach dem ersten Durchgang nur drei Hundertstelsekunden auf das Team des österreichischen Piloten Benjamin Maier. Maier hatte im zweiten Lauf allerdings etwas Pech am Start und die Lochner-Crew konnte mit einem perfekten Lauf den Abstand auf  64 Hundertstelsekunden, nach zwei Läufen, ausbauen. Auf dem Bronzerang fuhr das Team von Dominik Dvorak aus Tschechien (+ 0,99).

Das Erfreuliche am Rande: Allen Junioren-Weltmeistern der IBSF-Disziplinen gibt der internationale Verband eine Startberechtigung zur WM in  Innsbruck-Igls.

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Skeleton: Junioren-WM in Winterberg

Kilian von Schleinitz JWM-Zweiter, Anna Fernstädt Dritte

Winterberg (bsd/23.01.2016) Silber und Bronze im Skeleton bei der Junioren-WM in Winterberg holten am Samstag zwei Sportler vom WSV Königssee. Kilian von Schleinitz und Anna Fernstädt überzeugten mit Podestplätzen bei den Siegen von Nikita Tregybov (RUS) sowie Lelde Pridulena (LAT).

Mit der schnellsten Laufzeit im zweiten Durchgang und am Ende nur acht Hundertstelsekunden Rückstand auf Sieger Tregybov holte der 21-jährige von Schleinitz WM-Silber. Bronze ging an Mattia Gaspari aus Italien, mit 37 Hundertsteln Rückstand auf den Sieger. Die beiden weiteren Starter aus  Königssee Dominic Rady (+0,53) und Martin Rosenberger (+1,04) kamen auf die ausgezeichneten Ränge vier und fünf.

In der Frauen-Konkurrenz fuhr die Lettin Lelde Pridulena souverän zum WM-Titel bei den Juniorinnen. Mit Kimberley Bos raste eine Niederländerin  (+0,35) auf Rang zwei. Die Dritte der deutschen Meisterschaften Anna Fernstädt (+ 0,54) verwies mit der zweitbesten Zeit im zweiten Durchgang die ehemalige Junioren-Weltmeisterin und Olympia-Dritte Elena Nikitina aus Russland (+ 0,64) auf Rang vier.

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Ski alpin: Weltcup in Cortina d'Ampezzo

Platz drei für Viktoria Rebensburg

Cortina d'Ampezzo (ITA) (24.01.2016)  Viktoria Rebensburg ist trotz einer wahren Chaosfahrt beim Weltcup-Super-G von Cortina d'Ampezzo aufs "Stockerl" gerast.
Die Riesenslalom-Olympiasiegerin von 2010 hatte auf der Tofana-Piste große Probleme und beim letzten Sprung mit aufgestellten Skiern kurze Zeit Rücklage, rettete sich aber ins Ziel.

"Mit der Platzierung bin ich sehr zufrieden, aber die Fahrt war nicht gut", sagte Rebensburg in der ARD. Über einen schweren Fehler im Mittelteil sagte sie: "Ich habe da einen kurzen Bremsschwung reingehauen, kurz Brotzeit gemacht, das war ein bisschen blöd."

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Gymnasium München-Nord: Neuer Schulleiter berufen

Leonhard Baur übernimmt

Leonhard Baur, ehemals am Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus tätig und gegenwärtig stellvertretender Schulleiter des Ernst-Mach Gymnasiums Haar ist mit sofortiger Wirkung zum Schulleiter des neuen Gymnasiums München-Nord ernannt worden.

Im Rahmen seiner Tätigkeit im Kultusministerium war Baur unter anderem mitverantwortlich für das Projekt Partnerschulen des Wintersports.
Er gilt als exzellenter Kenner der Sportszene und damit als eine Ideallösung für die zukünftigen Aufgaben am Standort München.

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Rodeln: Weltcup in Oberhof

Die Bayern kommen gewaltig

Oberhof (GER) (bsd/16./17.01.2015) Olympiasieger Felix Loch (RC Berchtesgaden) fuhr beim 6. Rennrodel-Weltcup im thüringischen Oberhof seinen vierten Sieg in Folge ein. Mit Bahnrekord im ersten Lauf und einem Vorsprung von fast vier Zehntelsekunden nach zwei Läufen dominierte er die Konkurrenz und verwies seine Teamkollegen Andi Langenhan (RC Zella-Mehlis) und Ralf Palik (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) auf die Plätze. Felix Loch setzte seine Serie in Oberhof mit nun sechs Siegen in Folge fort und übernimmt die Gesamtweltcupführung vor dem Österreicher Wolfgang Kindl.

Im Doppelsitzer haben die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee) für einen weiteren Sieg gesorgt. Die beiden Bayern setzten sich am Sonntag mit einer sensationellen Leistung gegen ihre Teamkollegen Toni Eggert/Sascha Benecken (BRC Ilsenburg-Harz/RT Suhl) und den Österreichern Penz/Fischler durch.
Im ersten Lauf pulverisierte das bayerische Duo den alten Bahnrekord um mehr als eine halbe Sekunde und gewann mit einem Vorsprung von sechs Zehntelsekunden. Damit setzten die mehrfachen Weltmeister ein Ausrufezeichen in Richtung WM.

Bei den Damen konnte sich Olympiasiegerin Natalie Geisenberger mit Rang zwei die Gesamtweltcup-Führung sichern. Sie liegt nun mit 9 Zählern vor der heute achtplatzierten US-Amerikanerin Summer Britcher (571 Punkte).

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Skeleton: Weltcup in Park City (USA)

Erneuter Erfolg für Tina Hermann

Park City (USA) (bsd/16.01.2016) Beim fünften Skeleton Weltcup am 16. Januar 2016 im amerikanischen Park City holte Tina Hermann ihren dritten Weltcupsieg. Die 23-jährige Bundespolizistin überzeugte mit zwei Laufbestzeiten im Utah Olympic Park und baute damit ihre Weltcupführung weiter aus.

Die junge Athletin vom WSV Königssee ist damit in fünf Weltcup-Rennen viermal auf das Podium gerast und nur einmal, in Lake Placid, mit Rang vier knapp daran vorbei.

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Biathlon: Weltcup in Ruhpolding

Deutsche Frauenstaffel verpasst den Sieg knapp

Ruhpolding (GER) (16./17.01.2016) In einem irren Rennen in Ruhpolding verpasst die deutsche Staffel den Sieg um Haaresbreite. Gössner bringt Deutschland ins Hintertreffen, doch Hammerschmidt rettet das Team.

Das Quartett des Deutschen Skiverbandes (DSV) mit Karolin Horchler, Miriam Gössner, Maren Hammerschmidt und Laura Dahlmeier musste sich nach 4x6 km im Schlusssprint nur der Ukraine geschlagen geben. Dritter wurde Italien.

"Am Schluss ist es etwas blöd gelaufen, das war schade und ein bisschen unglücklich", sagte Dahlmeier, die Olena Pidhruschna auf den letzten Metern ziehen lassen musste.

Die Ukrainerin schnitt Dahlmeier den Weg ab, blieb dabei aber im Bereich der Regeln und siegte mit 1,2 Sekunden Vorsprung. Trotzdem meinte Dahlmeier: "Wir sind mega happy, das war ein grandioser Erfolg, und sie hat sich korrekt verhalten."

Am Tag zuvor musste Franziska Hildebrand beim Massenstart in Ruhpolding nur der Gesamt-Weltcup Führenden den Vortritt lassen. Auch Laura Dahlmeier gelang dabei der Sprung auf das Podium.

Die 28-Jährige in Ruhpolding lebende musste sich über 12,5 km nach einem Schießfehler nur der fehlerfreien Gesamtweltcup-Führenden Gabriela Soukalova (Tschechien) geschlagen geben. Laura Dahlmeier (Partenkirchen/2) schaffte es als Dritte ebenfalls auf das Podest.

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Biathlon: Weltcup in Ruhpolding

Laura Dahlmeier vollendet deutschen Hattrick

Ruhpolding (GER) (08.-10.01.2016) Die deutschen Damen zeigten sich beim Heimweltcup in Ruhpolding von ihrer allerbesten Seite.

Zunächst feierte Franziska Hildebrand am Freitag vor heimischem Publikum ihren zweiten Weltcupsieg und setzte sich im Sprint hauchdünn vor Gabriela Soukalova und einer Norwegerin durch.
Franziska Hildebrand strahlte über das ganze Gesicht, zuckte höchst zufrieden mit den Schultern und verriet dann ihr simples Erfolgsrezept.
"Mit Braten und gutem Essen habe ich meine Akkus über Weihnachten aufgeladen. Und wenn ich dann beim Schießen mit null Fehlern durchkomme, kann es nach ganz, ganz vorne gehen", sagte die 28 Jahre alte Biathletin nach dem zweiten Weltcup-Triumph ihrer Karriere: "Es ist wirklich unglaublich, ich bin überglücklich."
In Ruhpolding, ihrer sportlichen Heimat, feierte die Blondine aus Clausthal-Zellerfeld im Sprint über 7,5 km das nächste Highlight ihrer Laufbahn. In die Top Ten war die "Miss Zuverlässigkeit" des deutschen Teams zwar schon unzählige Male gerast, aber die höchste Stufe des Podiums hatte Hildebrand bislang nur im Dezember 2015 in Hochfilzen erobert.

Laura Dahlmeier gewann in Ruhpolding sogar zweimal. Die 22-Jährige zeigte im Massenstart beim Schießen erneut keine Nerven und feiert ihren zweiten Sieg in Folge.
Die 22-Jährige präsentierte sich im Massenstart über 12,5 km in glänzender Verfassung und feierte einen Tag nach dem Erfolg im Verfolger den zweiten Triumph der Woche.
"Heute war es ein perfektes Rennen für mich, ein Wahnsinn, ein Traum, ein geiles Rennen", sagte die strahlende Dahlmeier in der ARD: "Ich fühle mich gerade richtig stark, jedes Rennen macht richtig Spaß."
Nach einer fehlerlosen Schießleistung setzte sich Dahlmeier mit 15,3 Sekunden Vorsprung auf die Französin Marie Dorin Habert (1 Schießfehler) und Tiril Eckhoff aus Norwegen (+21,9/2) durch.

Für die deutschen Damen war es in Ruhpolding der dritte Sieg im dritten Rennen.

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Skispringen: Weltcup in Willingen

Mannschaftssieg und Platz drei im Einzel

Willingen (GER) (09./10.01.2016) Die deutschen Skispringer um den überragenden Weltmeister Severin Freund haben bei der großen Schanzen-Party in Willingen einen furiosen Heimsieg gefeiert und mit dem Triumph im allerdings vorzeitig abgebrochenen Team-Wettbewerb eine glänzende WM-Generalprobe abgeliefert.
Vor 16.000 begeisterten Fans an der Mühlenkopfschanze setzten sich Freund und Co. nur drei Tage nach dem Ende der Vierschanzentournee hauchdünn mit 0,6 Punkten Vorsprung auf Norwegen durch.
Hinter Deutschland (538,6 Punkte), das dank eines Traumflugs von Freund sowie starker Leistungen von Andreas Wank, Andreas Wellinger und Richard Freitag letztlich knapp vorne lag, und Norwegen (538,0) kam Österreich (506,2) auf Platz drei.

Im Einzelbewerb am Tag darauf sprang Severin Freund bei der Generalprobe für die Skiflug-WM einmal mehr auf das Podium. Tournee-Sieger Peter Prevc war allerdings stärker und wurde vom Rivalen geadelt.
Severin Freund genoss kurz die verdienten Ovationen für seinen starken dritten Platz, dann verneigte er sich vor dem "unschlagbaren" Peter Prevc: Auch bei der großen Vierschanzentournee-Revanche in Willingen hat der Weltmeister den slowenischen Dominator nicht geknackt können.
"Peter hat hier einmal mehr gezeigt, warum er die Tournee gewonnen hat", sagte der 27-Jährige, der neben dem souveränen Sieger Prevc auch dem Norweger Kenneth Gangnes den Vortritt lassen muste.
Prevc sprang vor 12.000 Zuschauern bei der Generalprobe für die am Freitag beginnende Skiflug-WM in Bad Mitterndorf erneut in einer eigenen Liga, siegte nach zwei Bilderbuch-Sätzen auf 148,5 und 145,5 m mit 264,9 Punkten ungefährdet vor Gangnes, der auf 249,4 Punkte (139,5+141,0) kam.
Der Tournee-Zweite Freund, der 24 Stunden zuvor das deutsche Team zum Sieg geführt hatte, zeigte bei schwierigen Bedingungen zwei tadellose Versuche auf 145,5 und 133,0 m, lag mit 234,2 Punkten aber gewaltige 30,7 Zähler hinter Prevc.

Zweitbester Deutscher hinter Freund war Andreas Wellinger auf einem starken Platz fünf mit 222,7 Punkten (143,5+129,5 m). "Es geht in die richtige Richtung, ich habe ein wirklich gutes Gefühl", sagte der 20-Jährige, für den es das beste Saison-Ergebnis war.

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Ski alpin: Weltcup in Adelboden

Felix Neureuther und Fritz Dopfer verpassen das Podest

Adelboden (SUI) (10.01.2016) Die deutschen Ski-Rennläufer haben beim Weltcup-Slalom im schweizerischen Adelboden einen Platz auf dem Siegertreppchen klar verpasst.

Felix Neureuther (Partenkirchen) und Fritz Dopfer (Garmisch) belegten bei äußerst schwierigen Bedingungen auf dem legendären Chuenisbärgli die Plätze acht und neun. Der Norweger Henrik Kristoffersen gewann sein drittes Saisonrennen vor Marcel Hirscher aus Österreich (0,06 Sekunden zurück) und Alexander Choroschilow aus Russland (0,60).

Während Linus Strasser (München) von Rang 17 auf Rang 26 zurückfiel, zeigte Dominik Stehle (Obermaiselstein) weiter aufsteigende Tendenz. Der 29-Jährige, der im Januar 2007 sein erstes Weltcup-Rennen bestritten hatte, kam erst zum fünften Mal in die Punkteränge und erreichte als 14. das beste Ergebnis seiner Karriere, deren Höhepunkt bislang ein 19. Rang im November 2008 im finnischen Levi war.

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Sebastian Eisenlauer mit Platz 5 bei der Tour de Ski im Sprint in Oberstdorf

Bisher bestes Weltcupergebnis

Oberstdorf (5.1.2015): Sebastian Eisenlauer hat mit Platz fünf im Sprintfinale in Obersdorf bei der Tour de Ski auf der 5. Etappe sein bisher bestes Weltcupergebnis eingefahren. Der Oberstdorfer beendete allerdings die Tour anschließend und trat zum Massenstartrennen am Dreikönigstag nicht mehr an. Eisenlauer sieht als Sprinter für sich im weiteren Verlauf der Tour keine Chancen hinsichtlich einer guten Gesamtplatzierung. 

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Freund auch in Innsbruck auf dem Treppchen

Wellinger auf Platz 6 beim Sieg von Prevc (SLO)

Innsbruck (A) (3.1.2016): Severin Freund hat im Kampf um die Tournee-Krone trotz einer starken Leistung an Boden verloren. Der Skisprung-Weltmeister flog in Innsbruck als Zweiter erneut aufs Podium, musste den Sieg aber wieder seinem slowenischen Konkurrenten Peter Prevc überlassen. In der Gesamtwertung baute Prevc durch seinen zweiten Sieg in Folge seinen Vorsprung auf Freund auf 19,7 Punkte aus. "Severin hat sich hier ziemlich gut geschlagen. In Anbetracht der Umstände war das gigantisch", sagte Bundestrainer Werner Schuster im ZDF über den Oberstdorf-Sieger, der kurz vor dem Wettkampf in der Probe noch gestürzt war: "Nach so einem Sturz muss man sich erst einmal einen Telemark trauen, ich bin stolz auf ihn."
Freund kam vor 22.000 Zuschauern am ausverkauften Bergisel auf 122,5 und 128,0 Meter. Mit 258,4 Punkten lag er jedoch deutlich hinter dem überragenden Prevc (269,5), der auf 125,0 und 132,0 Meter sprang. Rang drei belegte der Norweger Kenneth Gangnes mit 251,5 Zählern.
Wieder zeigten die DSV Adler ein starkes Mannschaftsergebnis: Zweitbester in Innsbruck wurde Andreas Wellinger, der als starker Sechster sein bestes Saisonresultat verbuchte. Auch Andreas Wank überzeugte auf Position neun, Vorjahressieger Richard Freitag belegte den zehnten Rang.

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Severin Freund siegt bei Tournee-Auftakt

Starker Auftritt der gesamten DSV Mannschaft

Oberstdorf (29.12.2015): Severin Freund zeigt in Oberstdorf einen starken zweiten Sprung und schnappt Topfavorit Peter Prevc noch den Auftaktsieg weg. Der Weltmeister kam in Oberstdorf auf starke 126,0 und 137,5 Meter und gewann mit 307,2 Punkten knapp vor Michael Hayböck (Österreich/304,2). Der nach dem ersten Durchgang noch führende Topfavorit Peter Prevc aus Slowenien musste sich mit 299,9 Zählern und Rang drei begnügen. Richard Freitag rundet ein insgesamt starkes deutsches Ergebnis mit Platz 9 ab. Andreas Wellinger wurde 15. Insgesamt kamen acht der zehn DSV Adler in das Finale der besten 30 Springer und sammelten so Weltcuppunkte. Der Wettkampf war insbesondere bei den letzten 10 Springern im zweiten Durchgang geprägt von wechselnden Winden. So musste Severin Freund zunächst mit verkürztem Anlauf zurecht kommen, für Peter Prevc wurde der Anlauf dann wieder erhöht. Für die DSV Adler ist es der beste Tourauftakt seit dem Sieg von Sven Hannawald vor 13 Jahren.

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Saisonaus für Josef Ferstl

Kreuzbandriß in Santa Caterina beim Training

 Planegg DSV (27.12.2014): Deutschlands derzeit bester Abfahrer Josef Ferstl hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen und muss die alpine Weltcup-Saison vorzeitig beenden. Das berichtete Wolfgang Maier, Alpindirektor des Deutschen Skiverbands, am Rande der Frauen-Rennen in Lienz. Ferstl war zwei Tage vor seinem 28. Geburtstag im Training in Santa Caterina gestürzt. In Italien ist am Dienstag eine Abfahrt angesetzt. Ferstl hatte zuletzt in der Abfahrt in Gröden mit Platz 10 auf sich aufmerksam gemacht.