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Ski Alpin: Neureuther Slalom-Zweiter in Kitzbühel (AUT)

Hirscher siegt
Felix Neureuther ist beim Slalom von Kitzbühel aufs Podest gefahren. Als Siebter des ersten Durchgangs überzeugte der Partenkirchner mit einem tollen zweiten Lauf und musste sich nur dem Führenden im Gesamtweltcup, Marcel Hirscher aus Österreich geschlagen geben. Platz drei ging an den Kroaten Ivica Kostelic. Fritz Dopfer schaffte als Siebter ebenfalls den Sprung in die Top-Ten.
Neureuther und Dopfer (SC Garmisch) hatten sich mit den Plätzen sieben und acht des Zwischenklassements eine gute Ausgangsposition für das Finale der besten 30 verschafft. Neureuther fuhr im Finallauf auf Platz zwei vor und durfte zum sechsten Mal in dieser Saison aufs Podest klettern. Dopfer verbesserte sich auf den siebten Rang.
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Amelie Kober gewinnt Parallel Slalom in Bad Gastein

Deutsche Raceboarder überzeugen
Amelie Kober (Fischbachau, 25 Jahre) hat sich nach überstandener Krankheit mit einem Paukenschlag im Weltcup-Zirkus zurückgemeldet. Die Bayerin sicherte sich im ersten von zwei Parallel Slalom-Rennen in Bad Gastein, das heute zudem erstmals im Single-Run-Format ausgetragen wurde, ihren zwölften Weltcup-Sieg.

Sie selbst hatte bei ihrer Vorgeschichte am wenigsten mit diesem phänomenalem Comeback gerechnet.

„Dieser Sieg ist unglaublich. Ich hätte das heute niemals vermutet. Ich habe große Zweifel vor dem Rennen gehabt, weil die paar Trainingstage, die ich gehabt habe, wirklich schlecht waren. Deswegen bin ich um so glücklicher, dass das heute geklappt hat.“

Doch für diesen Erfolg musste die Olympiazweite von 2006 mehrfach kämpfen und Rückständen in den direkten K.o.-Duellen aufholen.

„Dieses Kämpfen hat mich nicht nur heute ausgemacht, sondern auch schon die letzten Jahre. Das steckt in mir drin und ist glücklicherweise ideal für diese Sportart“, so Kober, die nicht alleine für ein gutes Abschneiden der deutschen Fahrer sorgte.

Neben Isabella Laböck (Prien, 26), die Fünfte wurde, erreichten auch Anke Karstens (Bischofswiesen, 27) als Zwölfte sowie Patrick Bussler (Aschheim, 28) und Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 25) als Achter und Neunter die Finalrunde der besten 16.

Der Sieg bei den Männern ging an den derzeitigen Raceboarder der Stunde Andreas Prommegger (AUT), der sich vor Roland Fischnaller (ITA) und Zan Kosir (SLO) durchsetzte.

Bei den Damen rundeten die Österreicherinnen Marion Kreiner und Claudia Riegler das Podium neben Kober ab.

Die übrigen deutschen Fahrer klassierten sich wie folgt: Selina Jörg (Sonthofen, 24) 18te, Rosa Czipf (Esslingen, 23) 37te, Daniel Weis (Bischofswiesen, 24) 32ter, Stefan Baumeister (Feldkirchen, 19) 40ter, Christian Hupfauer (Feldkirchen, 19) 53ter

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Snowboard: WM Gold für Isabella Laböck

Amelie Kober holt zweimal Bronze
Das deutsche Raceboardteam hat das zweite Wochenende der 10. FIS Snowboard Weltmeisterschaften im kanadischen Stoneham, Quebec, mit einem Paukenschlag eröffnet.
Isabella Laböck (Prien, 26 Jahre) krönte sich nicht nur nach Heidi Renoth (1997 in San Candido) zur erst zweiten deutschen Snowboard-Weltmeisterin, Amelie Kober (Fischbachau, 25) rundete das beste deutsche WM-Ergebnis seit 1997 zudem noch als Dritte ab.
Für Laböck, die noch nie einen Weltcup-Sieg errungen hatte, heute aber im Finale nervenstark Julia Dujmovits (AUT) in Schach hielt, wurde damit ein lang ersehnter Wunsch Wirklichkeit.
„Für mich ist heute ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich habe mir schon immer vorgestellt, einmal ganz oben zu stehen und die deutsche Hymne zu hören. Dass es heute geklappt hat und ich Weltmeisterin werde, ist unglaublich.“
Zumal es bislang noch nie zum ganz großen Wurf gereicht hatte:
„Ich war schon oft nahe an einem Weltcup-Sieg, aber es hat immer eine Kleinigkeit gefehlt. Aber ich wusste auch, dass ich das Zeug dazu habe, auch einmal ganz oben zu stehen. Dafür habe ich sehr hart gearbeitet.“
Doch nicht nur für sich, auch für ihren vor zehn Jahren verstorbenen Bruder, dem sie ihren ersten Titel widmete:
„Ich habe es mir damals geschworen, den Titel für ihn zu holen. Das bedeutet mir sehr, sehr viel!“
Während Laböck auf der Pressekonferenz Dominik Laböck gedachte, war Teamkollegin Kober voller Lob für deren WM-Titel.
„Ich freue mich sehr für Bella. Sie hat sich das heute verdient. Mit ihr auf dem Podest zu stehen, ist ein tolles Gefühl“, so die nach Silber 2007 nunmehr zweimalige WM-Medaillengewinnerin, die sich auch von Sonntag noch etwas verspricht.
Zum Abschluss der 10. FIS Snowboard Weltmeisterschaft, die über die letzten zwei Wochen im kanadischen Stoneham und Quebec City ausgetragen wurden, hat Amelie Kober  Bronze im Parallel Slalom geholt.
Die damit zweifache Edelmetall-Gewinnerin nach Bronze im Parallel Riesenslalom vom vergangenen Freitag sorgte damit für einen perfekten Abschluss des deutschen Teams.
Einziger bitterer Aspekt an der insgesamt dritten WM-Medaille war das direkte Viertelfinal-Aufeinandertreffen von Kober und PGS-Weltmeisterin Isabella Laböck, der anderen verbliebenen deutschen Teilnehmerin im finalen Rennen.
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Ski Alpin: Dopfer und Neureuther auf dem Podest in Adelboden (SUI)

Das gab es noch nie im alpinen Weltcup:
Beim Riesenslalom in Adelboden (SUI) haben Fritz Dopfer und Felix Neureuther die Plätze zwei und drei belegt. Zum ersten Mal standen damit zwei DSV-Läufer bei einem Riesenslalom im Weltcup auf dem Podest. Das Rennen gewann Ted Ligety aus den USA mit über einer Sekunde Vorsprung.

Nach dem ersten Durchgang konnte man noch nicht unbedingt von zwei Podestplätzen für den DSV ausgehen. Doch im Finale drehten Fritz Dopfer (SC Garmisch) sowie Felix Neureuther (SC Partenkirchen) so richtig auf. Sie lagen vor dem Finaldurchgang auf den Rängen acht und neun, zeigten dann aber großartige Leistungen. Damit holten die beiden DSV-Läufer am Ende die Plätze zwei und drei. Schneller war nur Ted Ligety, der überlegen seinen vierten Saisonsieg feierte. Mit Stefan Luitz (SC Bolsterlang) konnte sich noch ein weiterer deutscher Fahrer für das Finale qualifizieren, doch Luitz erreichte das Ziel im zweiten Durchgang nicht. Benedikt Staubitzer (SC Mittenwald) verpasste den Sprung in das Finale der besten 30

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Geisenberger holt EM-Titel

Rodeln: BSD-Mädels feiern Vierfacherfolg
Oberhof (bsd/12.01.2013) Natalie Geisenberger (ASV Miesbach) hat die deutschen Rennrodlerinnen beim sechsten Viessmann-Weltcup des Winters im thüringischen Oberhof zu einem tollen Vierfacherfolg geführt und sich zum zweiten Mal in ihrer Laufbahn nach 2008 den EM-Titel gesichert.

Die Olympia-Dritte, die bereits ihren vierten Saisonsieg verbuchen konnte, verwies Tatjana Hüfner (BRC 05 Friedrichroda) auf und Anke Wischnewski (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal) im gleichzeitig als Europameisterschaft gewerteten Heim-Weltcup auf die weiteren Medaillenränge.
Geisenberger, die auch in der vergangenen Saison in Oberhof siegreich war, distanzierte die Konkurrenz am Ende mit zweimal Laufbestzeit bei 0.187 Sekunden Vorsprung souverän und untermauerte mit dem neuerlichen Erfolg ihre diesjährige Vormachtstellung im deutschen Damen-Team. Mit dem insgesamt 14. Weltcup-Erfolg ihrer Laufbahn baute die 24-Jährige ihre Führung in der Weltcup-Gesamtwertung mit jetzt 570 Punkten weiter aus und strebt unaufhaltsam - nach vier zweiten und einem dritten Rang in den vergangenen fünf Jahren - ihrem ersten Weltcup-Gesamtsieg entgegen

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Felix Loch erstmals Europameister

BSD-Dreifachsieg
Oberhof (bsd/13.01.2013) Felix Loch (RC Berchtesgaden) hat den deutschen Titelrausch bei den Europameisterschaften im thüringischen Oberhof fortgesetzt und sich erstmals in seiner Karriere die EM-Krone aufgesetzt.

Der 22-jährige Ausnahmerodler freute sich gleichzeitig über seinen dritten Saisonsieg im Viessmann-Weltcup und baute damit seine Spitzenposition im Weltcup-Gesamtklassement weiter aus. Den Dreifachsieg der BSD-Herren komplettierten Andi Langenhan (RC Zella-Mehlis) und Johannes Ludwig (BSR Rennsteig Oberhof) auf dem Silber- und Bronze-Rang.
 Dieser Titel hatte noch gefehlt… Nach dem Erfolg bei den Olympischen Spielen 2010, den drei WM-Titeln von 2008, 2009 und 2012 sowie dem Sieg im Gesamtweltcup im Vorjahr konnte Felix Loch in Oberhof seine Titel-Sammlung nun endlich komplett machen. Für den Berchtesgadener, der bei den kontinentalen Titelkämpfen im Vorjahr „nur“ zu Bronze gerodelt war, schließt sich damit in Oberhof der Kreis. Im Jahr 2008 feierte der damals 17-Jährige an gleicher Stelle seinen ersten großen internationalen Erfolg und kürte sich zum jüngsten Weltmeister aller Zeiten.
Loch, der in der vorolympischen Saison bereits beim Auftaktrennen im österreichischen Igls sowie im sächsischen Altenberg erfolgreich war, legte zweimal Laufbestzeit in das thüringische Kurvenlabyrinth und verwies beim insgesamt 13. Weltcup-Erfolg seiner Laufbahn – dem dritten in Oberhof in Serie – seine Teamkollegen am Ende mit der Gesamtzeit von 1:27.257 Minuten deutlich.

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Rodeln: Junioren-Weltmeisterschaften Park City (USA) Gold für Brendel/Funk

Fünf Medaillen bei Junioren-WM
Park City (bsd/16.01.2013) Das deutsche Doppel Tim Brendel/Florian Funk (RC Berchtesgaden/BC Bad Feilnbach) ist bei den Junioren-Weltmeisterschaften im amerikanischen Park City zum Titel gefahren und sorgte damit für das goldene Highlight für den Nachwuchs des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) bei den Titelkämpfen auf der Olympiabahn von 2002.
Die zweitplatzierten der Youth Olympic Games 2012 verwiesen dabei ihre Teamkollegen Julian Löffler/Florian Küchler (SSV Altenberg/RT Suhl) mit nur einer Tausendstelsekunde Vorsprung auf den Silber-Rang. Bronze sicherte sich das US-amerikanische Doppel Ty Andersen/Anthony Espinoza.
Zuvor waren bereits die deutschen Juniorinnen bei der Medaillenjagd in Park City erfolgreich. Hinter der Weltcup-erprobten Emily Sweeney aus den USA fuhren Carolin v. Schleinitz (WSV Königssee)  und Natalie Burkhardt (BRC 05 Friedrichroda) zu Silber und Bronze. Angelique Fleischer (SSV Altenberg) machte als Vierte das starke Resultat der BSD-Mädels perfekt. Saskia Langer (ESV Lok Zwickau) belegte Rang zehn.
Die BSD-Herren blieben dagegen beim Triumph des Italieners Dominik Fischnaller, der zuletzt schon beim Viessmann-Weltcup am bayerischen Königssee als Dritter für Furore gesorgt hatte, ohne Medaille. Florian Berkes (RT Suhl) landete auf Rang fünf, Georg Reumschüssel (RT Suhl) auf Rang sechs, Toni Gräfe (RC Ilmenau) fuhr auf Rang neun und Chris Eisler (ESV Lok Zwickau) belegte Rang zwölf. WM-Silber holte mit Emanuel Rieder ein weiterer Italiener. Der Österreicher David Gleirscher komplettierte auf dem Bronze-Rang das Podium der Herren-Einsitzer.
In der abschließenden Team-Staffel musste sich die deutsche Mannschaft in der Besetzung Carolin v. Schleinitz, Florian Berkes sowie dem Doppel Tim Brendel/Florian Funk nur den Italienern geschlagen geben und gewann WM-Silber vor dem US-amerikanischen Team.
 „Ich hatte zwei tolle Wettkampftage hier in Park City, mit zwei Silbermedaillen. Schade, dass es im Team nicht zu mehr gereicht hat. Doch die Italiener mit Dominik Fischnaller waren nicht zu schlagen. Er ist derzeit einfach der Beste. Vielen Dank an alle zu Hause für die Unterstützung. Ich freue mich schon wieder auf Zuhause!“, so Carolin v. Schleinitz.
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Ski Cross: Anna Wörner gewinnt in Megeve (FRA)

2. Weltcuperfolg
Anna Wörner hat ihren ersten Weltcup in dieser Saison gleich gewonnen. Im französchischen Megeve kehrte die Partenkirchnerin nach einer Pause ins internationale Renngeschehen zurück und qualifizierte sich als 28. eher knapp für die Finals. In den Ausscheidungen zeigte sie ihre ganze Klasse und sicherte sich den Sieg vor der Kanadierin Kelsey Serwa und Ophelie David aus Frankreich.
Ihre Premiere auf der obersten Stufe des "Stockerls" hatte Wörner am 11. Februar 2011 im kanadischen Blue Mountain gefeiert. Außerdem stand sie bei insgesamt 16 Starts zwei weitere Male auf dem Podium.
Sabrina Weilharter schied in der ersten Finalrunde aus und wurde 18.

Bei den Herren wurde Daniel Bohnacker als Elfter bester Deutscher.
Andreas Schauer aus Lenggries schaffte es ins Viertelfinale und beendete das Rennen auf Rang 14. Simon Stickl wurde 20., Thomas Fischer 29
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Anke Karstens als Fünfte beste Deutsche in Bad Gastein

Patrick Bussler Sechster im zweiten Parallel Slalom der Saison
Im zweiten Parallel Slalom der Saison, der heute ebenfalls in Bad Gastein ausgetragen wurde, haben die deutschen Starter zwar den Sprung aufs Treppchen verpasst, aber mit einer geschlossen guten Leistung erneut ihr Potenzial unterstreichen können.

Anke Karstens (Bischofswiesen, 27 Jahre) wurde am Ende starke Fünfte, nachdem sie im Viertelfinale mit sieben Hundertstel Rückstand denkbar knapp der späteren Vierten Alena Zavarzina (RUS) unterlegen war.

Patrick Bussler (Aschheim, 28) und Isabella Laböck (Prien, 26) ereilte ebenfalls das Aus im Viertelfinale. Bussler wurde am Ende Sechster, Laböck Siebte.

Für Amelie Kober (Fischbachau, 25), die gestern mit dem Sieg im ersten Parallel Slalom ihr WM-Ticket gelöst hatte, war bereits im Achtelfinale Schluss. Zwei Hundertstel fehlten am Ende gegen Julia Dujmovits (AUT), die am Ende hinter Vorjahressiegerin Patrizia Kummer (SUI) Zweite wurde.

Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 25) war es als 16tem der Qualifikation und damit fünftem deutschen Teilnehmer ebenfalls gelungen, in die die K.o.-Runde einzuziehen. Dort kam aber ebenfalls das Aus im Achtelfinale gegen Simon Schoch (SUI).

Dennoch hat Bergmann wie auch Bussler in den beiden Rennen in Bad Gastein ebenfalls die Verbands-interne WM-Norm mit zwei Top-16-Resultaten im Weltcup erfüllen können.

Der Sieg bei den Männern ging an Zan Kosir (SLO). Zweiter wurde Roland Fischnaller (ITA), Dritter Aaron March (ITA).

Die übrigen SVD-Starter platzierten sich wie folgt: Selina Jörg (Sonthofen, 24) 18te, Rosa Czipf (Esslingen, 23) 36te, Stefan Baumeister (Feldkirchen, 19) 29ter, Christian Hupfauer (Feldkirchen, 19) 44ter, Daniel Weis (Bischofswiesen, 24) DSQ.

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