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WADA verabschiedet Leitlinien für Blutpass
von Jochen Müller am 03.12.09

Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat die Leitlinien für den Athleten-Blutpass verabschiedet.
Mit den vom WADA-Exekutivkomitee in Stockholm ratifizierten Guidelines wird das Verfahren für einen indirekten Nachweis eines Dopingvergehens festlegt. Damit führt die Wada auf 32 Seiten verbindliche Regeln für das Sammeln, den Transport, die Lagerung und die Analyse der Blutproben ein, die zur Erstellung des sogenannten Blutpasses gesammelt werden.

Im Falle von auffälligen Werten sollen drei unabhängige Experten vor Einleitung eines Verfahrens gegen einen Athleten darüber befinden, ob die Testresultate als Anzeichen für ein Doping-Vergehen zu werten sind. Dabei sollen neun Blutparameter berücksichtigt werden.

Die Weltagentur arbeitete seit 2002 an der Einführung des Blutpasses.