Trainingswissenschaften

Trainingswissenschaftliche Betreuung, Begleitung und Beratung stellt einen der wesentlichsten Aufgabenbereiche des Olympiastützpunktes dar. Die Betreuung steht in engem Bezug zum täglichen Training der Athleten und der planmäßigen Leistungsentwicklung der Spitzensportler.

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Der Bereich Trainingswissenschaft ist durch folgende Hauptaufgabenbereiche gekennzeichnet: 

 

Betreuung von Nationalmannschaften zu Trainingslehrgängen und Wettkämpfen

Die Betreuung und Begleitung von Mannschaften zu wichtigen Trainingslehrgängen und Wettkämpfen erfolgt derzeit sehr intensiv in den Sportarten Bob/Rodeln/Skeleton, Eisschnelllauf, Ski alpin und Snowboard.

Die Mannschaften werden durch die OSP-Mitarbeiter an bis zu 100 Tagen pro Saison begleitet. Dabei stehen Aufgaben der Gesundheitsüberwachung, der Trainingssteuerung (s.o.), der Technikanalyse und der Analyse von Wettkampfleistungen im Mittelpunkt. 

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Unterstützung im Konditions- und Koordinationstraining

An der Planung, Durchführung und Kontrolle von Trainingsabschnitten vorwiegend konditioneller und koordinativer Trainingsinhalte sind die Trainingswissenschaftler des OSP an allen Regionalzentren in starkem Maße beteiligt.

Insbesondere in den Sportarten Ski alpin, Ski Cross, Eisschnelllauf, Hockey, Snowboard und Eishockey bestehen enge Kooperationen zu den Spitzenverbänden und verantwortlichen Disziplintrainern. Voraussetzung für diese Zusammenarbeit sind gegenseitiges Vertrauen und ständige Abstimmung zu den Zielen des Trainings.  

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Leistungsdiagnostik

Die verschiedenen Testverfahren dienen zur Beurteilung des aktuellen Trainingszustandes der Athleten, der Beurteilung eingesetzter Trainingsmittel

und -methoden, zur Aufhellung von Leistungsdefiziten sowie zur Erstellung von Trainingsempfehlungen für nachfolgende Trainingsabschnitte.
Aufgrund der Flächenstruktur unseres Olympiastützpunktes mit den Regionalzentren und unterschiedlichsten Sportstätten und Trainingszentren verfolgen wir das Ziel, eine dezentrale Diagnostik zu entwickeln. Somit ist es an allen Standorten möglich, mit gleichen Methoden und Diagnosegeräten vergleichbare Leistungstests durchzuführen. Da hierdurch lange Anfahrtswege zu einer zentralen Untersuchungsstelle entfallen, können die Aufwandszeiten für die Athleten um ein Vielfaches verkürzt werden. Leistungstests können am Nachmittag stattfinden, Schulausfallzeiten sinken deutlich, die Diagnostik kann häufiger in den Trainingsprozess eingebaut werden.

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Beratung zu spezifischen Fragen des Trainings

Die Arbeit des Trainers soll durch die Einbeziehung neuer Erkenntnisse, Methoden oder Trainingsformen aus anderen Sportarten wirksam ergänzt werden.

Die Trainingswissenschaftler wirken hier als "Bindeglied" zwischen den einzelnen Sportarten und versuchen die Trainer beim Einsatz neuer, reizwirksamer Trainingsmittel und -methoden zu beraten und in der Umsetzung zu unterstützen. 

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Maßnahmen zur Trainingssteuerung

Die aktuelle Steuerung des Trainings, die Beachtung individueller Belastungs-dosierungen, der Gesetzmäßigkeiten von Belastung und Regeneration sind im Hochleistungssport unverzichtbar und wesentliche Leistungsreserve.

Zu diesem Zweck werden vor, im und nach dem Training verschiedene Stoffwechselparameter (z.B. Herzfrequenz, Lactat, Harnstoff, Kreatinkinase, Harnsäure) untersucht, mit dem Ziel, Trainern und Athleten möglichst zeitnah Informationen zu den individuellen Belastungswirkungen zu geben.   

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