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Oliver Zeidler sensationell Weltmeister

Bei der Ruder-WM setzt sich der 23-Jährige die Krone im Einer auf.

Oliver Zeidler sorgt bei der Ruder-Weltmeisterschaft in Österreich für eine Sensation. In einem packenden Finish holt sich der 23-jährige ehemalige Leistungsschwimmer den Weltmeistertitel mit drei Hundertstelsekunden vor dem Dänen Sverri Nielsen und dem Norweger Kjetil Borch.
"Vor drei Jahren saß ich das erste Mal im Ruderboot. Jetzt der beste Ruderer der Welt zu sein, ist der Wahnsinn", sagte Zeidler: "Ich habe zum Schluss nicht mehr nach rechts oder links geschaut, sondern nur noch voll durchgezogen."
Und was fast genauso schön ist: Mit diesem Sieg sicherte sich Oliver auch die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio!

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Sportstipendiat des Jahres

Ski-Freestylerin Kea Kühnel wird geehrt

Die Ski-Freestylerin Kea Kühnel ist von der Stiftung Deutsche Sporthilfe und der Deutschen Bank als "Sport-Stipendiat des Jahres" 2019 ausgezeichnet worden.
Die 28-Jährige, im Vorjahr Gesamtdritte im Big-Air-Weltcup, wird damit für ihre besonderen Leistungen als studierende Spitzensportlerin ausgezeichnet. Für den Sieger verdoppelt die Deutsche Bank das laufende Sport-Stipendium für eineinhalb Jahre.
Kea studiert parallel zu ihrer Leistungssport-Karriere in Innsbruck im Master "Accounting, Auditing and Taxation" und zudem an der Ludwig-Maximilians-Universität München Sinologie im Bachelor. Sie setzte sich bei der Online-Abstimmung, an der sich rund 14.000 Sportfans beteiligten, gegen vier weitere Finalisten durch.
Die gebürtige Bremerin folgt damit auf Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler, der die seit 2013 vergebene Auszeichnung im Vorjahr erhalten hatte.
Herzlichen Glückwunsch auch von unserer Seite, Kea!
Quelle: Sport.de

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Kletterer Megos löst bei WM Ticket für Olympia

Der deutsche Kletterer Alexander Megos hat sich bei der WM in Japan ein Ticket für die Olympischen Spiele 2020 gesichert. Der 26-jährige Erlanger zog als bester Kletterer in das Finale des Kombinationswettbewerbs ein.

In der Qualifikation hatte er in Hachioji die stärkste Leistung im Lead, dem klassischen Seilklettern, erreicht. Überraschend brachte er es auch beim Bouldern, dem Klettern ohne Sicherung in Absprunghöhe, an die Spitze der Athleten.
"Das ist wirklich krass, wirklich abgefahren", sagte Megos, der nun "das Finale am Mittwoch ganz entspannt angehen" kann. "Ganz ehrlich", sagte Megos nach der Qualifikation, "mit diesem Ergebnis hätte ich selbst am allerwenigsten gerechnet, insbesondere beim Bouldern. Die Chance, dass ich dort unter die ersten Drei komme, war minimal."

Megos' Teamkollegen Yannick Flohé und Jan Hojer schafften es in der Kombination nicht ins Finale und verpassten auf Rang 11 und 17 damit auch ein Ticket für Olympia. Ende November haben sie in Toulouse eine weitere Chance, sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren.

Quelle: T-Online, Kicker

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Die U21-Hockey-Damen holen sich die EM-Bronzemedaille

Bei der Europameisterschaft in Valencia gewannen die jungen Damen das Spiel um Platz 3.

Die deutschen Juniorinnen landen nach einem 4:3-Shootout-Sieg gegen Belgien (1:1; 0:0) auf dem Treppchen der EuroHockey Junior Championship 2019. In einer intensiven ersten Hälfte, in der vor allem die deutschen Juniorinnen mehr investierten, überzeugten vor allem beide Defensivreihen, ein torloses Unentschieden zur Pause war die Folge. Im zweiten Durchgang war das Team von Akim Bouchouchi wieder präsenter und ging Ende des dritten Viertels verdient durch Stine Kurz in Führung. Im Schlussviertel drohte Deutschland den Sieg fast noch aus der Hand zu geben, rettete sich aber nach dem Ausgleichstreffer und zweier gelber Karten dank einer guten Verteidigungsarbeit noch ins Penaltyschießen. Hier überzeugte vor allem die Torhüterin Selina Müller vom Münchner SC, die aus sieben belgischen Versuchen nur zwei Treffer zuließ. Mit von der Partie waren auch ihre zwei Vereinskolleginnen Jule Bleuel und Philin Bolle. Auf deutscher Seite entschieden Katharina Kirschbaum (traf doppelt) und Stine Kurz mit ihren Penaltys das Spiel um Platz drei.

Quelle: Deutscher Hockey-Bund

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Gold, Silber und Bronze beim Weltcup-Auftakt in London

Der zweite Teil der internen Olympia-Qualifikation der deutschen Slalomkanuten ist beendet. Drei Athleten konnten ihre Führung weiter ausbauen.

Am zweiten Finaltag des Weltcup-Auftaktes der Slalomkanuten an diesem Wochenende in London paddelte mit Hannes Aigner der dritte Deutsche auf das Podest. Insgesamt haben die deutschen Slalomkanuten an diesem Weltcup-Wochenende dreimal auf dem Podest gestanden. Den ersten Weltcup-Sieg dieser Saison fuhr Sideris Tasiadis am Samstag im Einercanadier ein. Auf Platz zwei landete Kajakfahrerin Ricarda Funk. Am Sonntag musste sich Hannes Aigner im K1 nur den Briten Joseph Clarke und Jiri Prskavec aus Tschechien geschlagen geben.Weltmeister Hannes Aigner tat sich heute schwer. Als Zehnter im Halbfinallauf ergatterte er mit etwas Glück gerade noch den letzten Finalplatz. „Ich war für mich heute eine schwierige Situation aufgrund der Olympia-Qualifikation, das richtige Maß zwischen Kontrolle und Risiko zu finden“, sagte der Augsburger. „Ich denke, ich habe es mit ein bisschen Glück ganz gut gemacht.“ Mit dem Podestplatz sicherte sich der 30-Jährige zudem den Bonuspunkt der internen Olympia-Wertung. „Das große Ziel für mich in dieser Saison ist das Olympia-Ticket zu sichern. Und dem bin ich jetzt ein großes Stück näher gekommen“, resümierte Aigner. Zum Abschneiden des Augsburgers sagte Interims-Cheftrainer Thomas Apel: „Wir hatten heute ganz klar das Glück des Tüchtigen. Man merkt den Athleten an, dass mit der internen Olympia-Qualifikation der Druck größer ist als bei einem normalen Weltcup.“Insgesamt zeigte sich Thomas Apel zufrieden. „Wir waren in allen Finals vertreten und fahren mit drei Medaillen nach Hause. Wir werden Erkenntnisse mitnehmen und uns gezielt auf den Weltcup in Markkleeberg vorbereiten.“ Dieser ist der dritte und damit letzte Teil des langen Qualifikationsausscheides um die Olympia-Tickets. Bereits am Sonntag hatten Tasiadis und Funk mit ihren Podestplätzen als Führende und ihren Vorsprung auf die anderen deutschen Boote ausbauen können.

Quelle: Deutscher Kanuverband

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Beste Atmosphäre beim Münchner Boulderweltcup

Obwohl der Weltcup diesmal nicht das Finale ist, schwärmen die Athleten von der Stimmung.

Jan Hojer atmet tief durch, geht mit den Händen die Bewegungsabläufe durch, dann zieht er sich nach oben, stützt sich dabei mit den Füßen an der glatten Wand ab. Es ist die vierte und letzte Wand der Finalrunde im Boulderweltcup im Münchner Olympiastadion. Als er den großen Vorsprung zu fassen bekommt, baumeln seine Beine einige Augenblicke lang in der Luft, dann finden sie Halt. Die letzten Züge bis zum obersten Griff, dem Top, das Publikum wird lauter und lauter, dann ist er am Ziel. Der 27-jährige Kölner, der zuvor mit zwei der Boulder seine Probleme hatte, hält sich mit einer Hand an der oberen Kante der Wand fest, ballt die andere zur Faust und lässt einen Jubelschrei los.

Jan Hojer schafft es hinter dem Österreicher Jakob Schubert und dem Tschechen Adam Ondra auf den dritten Platz beim Münchner Boulderweltcup, der unter den Athleten als das Turnier mit der besten Atmosphäre gilt. "Die Stimmung bei der Quali hier ist vergleichbar mit vielleicht einem Finale in China", hatte Bundestrainer Urs Stocker wenige Stunden zuvor gesagt und hinzugefügt: "Vielleicht explodiert im Finale die Halle!"

In Hojer und dem Erlanger Alexander Megos hatten die beiden deutschen Kletterer, die als aussichtsreichste Kandidaten für die Sommerspiele 2020 gelten, die Qualifikation überstanden.Aber während Hojer am frühen Sonntagnachmittag souverän ins Finale kletterte, waren es bei Megos Kleinigkeiten, die ihn den Einzug ins Finale kosteten. Einmal war es eine kleine Unkonzentriertheit, die ihn abrutschen ließ, das andere Mal schaffte er den Sprung nach oben zur Zone, bekam dann aber den nächsten Griff nicht zu fassen. "Das waren zwei unglaublich kleine Details, die dazu geführt haben, dass Alex jetzt auf Platz zehn und nicht im Finale ist", sagte Bundestrainer Stöcker. Trotzdem sehe er sowohl Megos als auch Hojer auf einem guten Weg.

Der Heim-Weltcup war für Afra Hönig, die aktuell als beste deutsche Boulderin gilt, nach dem Halbfinale mit dem 17. Platz beendet. Wie der Großteil ihrer Konkurrentinnen war auch die 23-jährige Landshuterin in diesem Halbfinale regelrecht verzweifelt. Auch sie hatte keinen einzigen Boulder geschafft, nicht einmal eine Zone - eine Zwischenwertung auf halber Höhe der Wand - hatte sie erreicht. "Bei den Herren sind wir auf Kurs, bei den Frauen noch nicht. Da müssen wir jetzt taktisch vorgehen", sagte Stöcker. Schon Anfang Juni ist ja der letzte Weltcup in Vail im US-Bundesstaat Colorado.

Quelle: SZ

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Stellungsnahme des OSP Berlin zu Dopingvorwürfen

Medieninformation 10.05.2019

Stellungnahme des Olympiastützpunktes Berlin zur Einleitung eines sportrechtlichen Disziplinarverfahrens der NADA vor dem Deutschen Sportschiedsgericht (DIS) gegen einen ehemaligen Eisschnellläufer wegen eines möglichen Verstoßes gegen Anti-Doping-Bestimmungen:

Wir begrüßen den Schritt der NADA ausdrücklich und hoffen, dass jetzt schnell Klarheit zu den bekannt gewordenen Vorwürfen geschaffen werden kann. Die Arbeit der NADA und der beteiligten Ermittlungsbehörden unterstützen wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln.

Wir führen selbst interne Untersuchungen durch und prüfen die Vorwürfe. Doping sowie die Tolerierung von Doping haben im Sport nichts zu suchen. Doping hat absolut keinen Platz im Olympiastützpunkt. Wir bleiben bei unserem strikten Anti-Doping-Kurs. Die Prävention im Anti-Doping-Kampf ist weiterhin eine zentrale Aufgabe in unserer Betreuungsarbeit.

Der Betroffene wurde vom Olympiastützpunkt Berlin bis zur Aufklärung des Sachverhaltes von seinen Aufgaben freigestellt. Die Freistellung wird bis zu einer Entscheidung des Deutschen Sportschiedsgerichts andauern. Diese Entscheidung wird gegebenenfalls Grundlage für weitere arbeitsrechtliche Maßnahmen sein.

Der OSP Berlin wird derzeit keine weiteren Stellungnahmen zum laufenden Verfahren abgeben.

Der OSP Bayern unterstützt die Position und das konsequente Handeln des OSP Berlin.

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Brandhuber holt drei EM-Medaillen

Der deutsche Gewichtheber Simon Brandhuber gewinnt bei der Europameisterschaft im georgischen Batumi drei Medaillen.

Gewichtheber Simon Brandhuber hat bei der EM in der georgischen Hafenstadt Batumi in der Klasse bis 67 kg für drei weitere deutsche Medaillen gesorgt. Im olympischen Zweikampf holte Brandhuber die Silbermedaille (146+165) und musste nur dem Franzosen Bernardin Kingue Matam (137+175) den Vortritt lassen. Bronze ging an Lokalmatador Goga Tschcheidse (139+169). Auch in den Teildisziplinen holte Brandhuber Edelmetall: Beim Reißen reichten 146 kg zu Silber, beim Stoßen fuhr er mit 165 kg Bronze ein. Im Gegensatz zu Olympischen Spielen werden bei Welt- und Europameisterschaften auch Medaillen im Reißen und Stoßen vergeben.

Quelle: Sport1

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Herrmann krönt WM mit Bronze

Starker Abschluss für die deutschen Damen bei der Biathlon-WM in Östersund. Im Massenstart stürmt Denise Herrmann auf das Podest und holt sich ihre dritte Medaille.

Denise Herrmann riss beide Arme in die Höhe, dann ballte sie noch einmal die Hand zur Faust und glitt strahlend über die Ziellinie: Die 30-Jährige hat zum Abschluss der Biathlon-WM in Östersund im Massenstart Bronze gewonnen und damit ihren Medaillensatz komplettiert. Über 12,5 km musste Herrmann, die zuvor Gold im Verfolger und Silber in der Mixed-Staffel geholt hatte, nur Dorothea Wierer (Italien) und Jekaterina Jurlowa-Percht (Russland) den Vortritt lassen. "Ich bin richtig stolz, dass mir eine so gute WM gelungen ist. Es hört sich richtig gut an, jetzt den Medaillensatz komplett zu haben", sagte Herrmann im ZDF: "Dass es zu Bronze reicht, ist nach der Staffel eine echte Genugtuung."

Quelle: Sport1

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Seyfarth springt Schanzenrekord

Juliane Seyfarth überzeugt zum Abschluss der Raw-Air-Tour in Norwegen mit einem zweiten Platz. Die überragende Springerin ist aber Lokalmatadorin Maren Lundby.

Die in Oberstdorf lebende und trainierende Skispringerin Juliane Seyfarth hat zum Abschluss der Raw-Air-Tour in Norwegen den zweiten Weltcupsieg ihrer Karriere knapp verpasst. Die 29-Jährige musste sich in Trondheim als Zweite einzig Weltmeisterin Maren Lundby geschlagen geben, die ihren elften Erfolg des Winters feierte. Die Norwegerin sicherte sich damit auch den "Jackpot" in Höhe von 35.000 Euro für den Gesamtsieg der erstmals für Frauen ausgetragenen Serie.

Seyfarth schraubte im zweiten Durchgang den Schanzenrekord um 4,5 m auf 137,5 m und schob sich in der Gesamtwertung noch auf Rang drei vor, gleichbedeutend mit einem Preisgeld von 5000 Euro. Vizeweltmeisterin Katharina Althaus musste sich zum Abschluss mit dem fünften Rang begnügen, verteidigte aber erfolgreich Platz zwei der Raw-Air-Wertung und damit eine Prämie von 15.000 Euro.

Für die Springerinnen bedeutete das Ende der sechstägigen Norwegen-Tour mit Stationen in Oslo, Lillehammer und Trondheim einen seltenen Zahltag. Zum Vergleich: Bei den Männern erhält der Gewinner der Vierschanzentournee umgerechnet "nur" 17.600 Euro. "Das ist ein großer Tag für uns Springerinnen. Es bedeutet, dass ich mein Einkommen aus der Olympiasaison verdoppeln kann", hatte Lundby schon vor der Tour gesagt.

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Rebensburg gewinnt Super-G

Viktoria Rebensburg präsentiert sich beim Weltcup-Finale in starker Form. In Soldeu feiert sie ihren ersten Weltcup-Sieg in diesem Winter.

Skirennläuferin Viktoria Rebensburg hat beim Weltcup-Finale in Soldeu/Andorra doch noch für einen Paukenschlag gesorgt. Einen Tag, nachdem sie in der Abfahrt nur um 0,03 Sekunden Rang eins verpasst hatte, gewann sie an gleicher Stelle den letzten Super-G der Saison. Für Rebensburg war ihr 17. Weltcupsieg zugleich ihr erster in diesem Winter und erst der zweite für den Deutschen Skiverband nach dem Erfolg von Josef Ferstl beim Super-G in Kitzbühel. "Es läuft fast wie von selbst. Das ist das, wonach man die ganze Saison sucht, dass man auf der Welle drauf ist, den Flow hat", sagte Rebensburg im ZDF. Der 29-Jährigen war zuvor bereits bei der Siegerehrung deutlich anzusehen, wie viel ihr der erste Weltcupsieg seit Januar 2018 bedeutet. Es war ihr dritter in einem Super-G, die anderen 14 gelangen ihr im Riesenslalom.

Quelle: Sport1

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Althaus schnappt sich Podestplatz

Bei der zweiten Station der Raw-Air-Tour gelingt Skispringerin Katharina Althaus der nächste Podestplatz.

Die Vizeweltmeisterin hat in Lillehammer ihren vierten Saisonsieg im Skisprung-Weltcup knapp verpasst. Auf der zweiten Station der ersten Raw-Air-Tour der Frauen musste sich die 22-Jährige am Dienstagabend ihrer Dauerrivalin Maren Lundby (Norwegin) geschlagen geben und wurde Zweite. Für die Weltmeisterin und Olympiasiegerin war es der zehnte Saisonerfolg. Althaus, die zuletzt am 16. Dezember gesiegt hat, lag nach dem ersten Durchgang noch in Führung, ehe Lundby mit 138,0 m und der klaren Bestweite im zweiten Durchgang noch vorbeizog. Mit 271,7 Punkten hatte sie umgerechnet rund drei Meter Vorsprung auf Althaus (267,7), Dritte wurde die Österreicherin Eva Pinkelnig (255,9). In der Raw-Air-Gesamtwertung führt Lundby nun vor der abschließenden Station in Trondheim mit 745,0 Punkten vor Althaus (725,9). 

Quelle: Sport1

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Hermann hat beim WM-Dreifachsieg die Nase vorn

Tina Hermann krönte sich in Kanada zum zweiten Mal zur Weltmeisterin.

Die deutschen Skeleton-Frauen haben bei der WM in Whistler einen historischen Dreifachsieg gefeiert. Die Berchtesgadenerin Tina Hermann krönte sich auf der schnellen Bahn in Kanada zum zweiten Mal nach 2016 zur Weltmeisterin, Titelverteidigerin Jacqueline Lölling tröstete sich mit Silber - und Sophia Griebel sorgte mit Bronze für die vielleicht größte Überraschung. Drei Starterinnen aus derselben Nation auf dem Podium sind ein Novum in der Geschichte der Skeleton-WM, bei der seit 2000 Frauen-Rennen ausgetragen werden. Bei den Männern hat es einen Dreifachsieg bislang einmal gegeben: 1991 schafften die Österreicher Christian Auer, Andy Schmid und Michael Grünberger dieses Kunststück auf ihrer Heimbahn in Igls. Der Erfolg des deutschen Trios auf einer nordamerikanischen Bahn ist besonders hoch zu bewerten. Hermann und die Olympia-Zweite Lölling waren ohnehin als Mitfavoritinnen an den Start gegangen, doch vor allem die Kanadierinnen und auch die russische Gesamtweltcupsiegerin Jelena Nikitina galten als harte Konkurrenz.

Quelle: Sport1

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Dahlmeier holt nächste WM-Medaille

Laura Dahlmeier sprintet bei ihrem ersten Auftritt bei der Biathlon-WM in Östersund zu Bronze. Die Gold-Medaille schnappt sich eine Slovakin.

Laura Dahlmeier (Partenkirchen) hat im Sprint über 7,5 km bei den Biathlon-Weltmeisterschaften im schwedischen Östersund Bronze gewonnen.
Die siebenfache Weltmeisterin lag 12,6 Sekunden hinter Anastasiya Kuzmina aus der Slowakei, die ohne Schießfehler in 22:17,5 Minuten ihren ersten Einzel-WM-Titel feierte, und Ingrid Landmark Tandrevold aus Norwegen (9,7 Sekunden zurück/0).Dahlmeier, die die Mixed-Staffel wegen eines leichten Infekts noch ausgelassen hatte, schoss trotz böigen Windes ebenfalls fehlerfrei und sicherte dem Team des Deutschen Skiverbandes (DSV) bereits die zweite Medaille.

Am Donnerstag hatten die DSV-Athleten bereits Silber in der Mixed-Staffel geholt. Denise Herrmann verpasste als Sechste eine Podestplatzierung nach zwei Fehlern im Stehendschießen.

Quelle: sport1.de

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Biathlon WM. Erster Wettkampf, erste Medaille

Silberner WM-Auftakt für deutsches Mixed-Team.

Bei der Biathlon-WM lief das DSV-Team in der Mixed-Staffel auf Platz zwei. Dabei fehlte mit Laura Dahlmeier die beste Athletin. Gold ging an Norwegen, Bronze an Italien.

Neun Schussfehler waren es am Ende für die deutsche Mixed-Staffel beim Auftakt der Biathlon-WM im schwedischen Östersund. Trotzdem reichte es für das Quartett um die Ruhpoldingerinnen Vanessa Hinz und Denise Herrmann sowie Arnd Peiffer und Benedikt Doll zu Silber. Laura Dahlmeier war ursprünglich anstelle von Herrmann für die Staffel vorgesehen, fiel aber aufgrund einer Erkältung aus.

Die Goldmedaille sicherte sich Norwegen. Die Skandinavier waren nur 13,1 Sekunden schneller als das DSV-Quartett. Die Bronzemedaille ging an die Italiener (+1:09,6 Minuten), die mit einer guten läuferischen Leistung 14 Fehler beim Schießen ausgleichten. Gastgeber Schweden schaffte es lediglich auf Rang fünf hinter Russland.

"Das ist ein super Auftakt und stimmt uns zuversichtlich. Man musste schon ein paar schlagen, um eine Medaille zu holen. Die Form passt, die Ski passen", sagte Sprint-Olympiasieger Arnd Peiffer. Bundestrainer Mark Kirchner ergänzte: "Wir freuen uns auf alle Fälle riesig über die Silbermedaille, die ist absolut gewonnen und nicht Gold verloren. Das war bravourös von allen Vieren."

Quelle: t-online

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Eisenbichler mit historischem Gold

Bei der WM in Seefeld feiern die DSV-Springer im dritten Teamwettbewerb das dritte Gold. In einem heißen Duell setzt sich das deutsche Quartett gegen Österreich durch.

Markus Eisenbichler fiel Katharina Althaus in die Arme, Karl Geiger klatschte strahlend mit Juliane Seyfarth ab: Die "fantastischen Vier" des deutschen Skispringens haben für einen goldenen Abschluss der achttägigen Schanzen-Party in Seefeld gesorgt. "Das war fantastisch. Auf diese kompakte Teamleistung kann man nur stolz sein", sagte Werner Schuster nach dem Sieg im Mixed, das gleichzeitig sein letzter WM-Wettkampf als Bundestrainer war. Acht Sprünge lang lieferte sich das DSV-Quartett ein spannendes Duell mit Österreich, am Ende gewann Deutschland mit 1012,2 Punkten knapp vor dem Gastgeber (989,9) zum dritten Mal in Folge Gold in dem noch jungen Format. Bronze in dem 2022 erstmals olympischen Wettbewerb ging mit deutlichem Rückstand an Norwegen (938,4).

Auch Schusters Frauen-Kollege Andreas Bauer strahlte: "Es ging hin und her, ich bin noch ganz aufgewühlt. Zum dritten Mal in Folge Gold, das zeigt, dass wir über viele Jahre auf hohem Niveau gearbeitet haben", sagte Bauer und fiel Schuster in die Arme. Bei der Siegerehrung wenig später feierten dann auch Carina Vogt und Richard Freitag, die es nicht in den "gemischten Vierer" geschafft hatten, sowie DSV-Präsident Franz Steinle mit.
Eisenbichler schrieb mit dem Triumph Geschichte: Für den 27-Jährigen war es nach Gold im Einzel sowie mit dem Männerteam der dritte Titel der WM in Tirol. Dreimal Gold bei einer WM hatten zuvor nur die Österreicher Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern geschafft, beide 2011 in Oslo. "Die ganze WM war sensationell für mich. Wenn ich morgen nach Hause komme, hoffe ich, dass ich ein bisschen Ruhe hab", sagte "Eisei", der mit seinen insgesamt vier Titeln zudem mit Martin Schmitt gleichzog.

Quelle: Sport1

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Skisprung-Geschichte! Aber Bauer bremst die Golden Girls

Die deutschen Skisprung-Damen schreiben Geschichte. Bei der Nordischen Ski-WM gewinnt das Quartett in Seefeld das erste WM-Teamspringen der Geschichte.

Die "Golden Girls" um Katharina Althaus und Carina Vogt schritten nach ihrem historischen Skisprung-Coup würdevoll über den Roten Teppich zur Siegerehrung, selbst Bundestrainer Andreas Bauer verdrückte bei der Nationalhymne ein Tränchen. "Ich habe schon viele Goldmedaillen gewonnen. Aber das ist die schönste, weil wir sie als Mannschaft gewonnen haben", sagte Bauer, nachdem seine Mädels die deutsche Schanzenparty von Seefeld mit dem Sieg bei der WM-Teampremiere fortgesetzt hatten. Beim dritten Triumph im dritten Skispringen dieser so rauschenden Tiroler Titelkämpfe zeigten die deutschen Fliegerinnen eine nervenstarke Vorstellung, füllten ihre Favoritenrolle furios aus und zwangen Österreich sowie Norwegen in die Knie. Althaus, die nun fünfmalige Weltmeisterin Carina Vogt sowie Juliana Seyfarth und Ramona Straub hätten eine gepflegte Fete redlich verdient gehabt. Doch gerade als Althaus "ein Gläschen Sekt" herbeisehnte, erstickte Bauer auch die leisesten Partypläne gnadenlos. "Heute Abend muss ich leider die Spaßbremse spielen", sagte der Meistermacher mit Blick auf das Einzelspringen 24 Stunden später - dort könnte nämlich schon der nächste Coup folgen, schließlich scheint in Seefeld derzeit alles zu gelingen: Das Frauen-Gold war bereits das fünfte für den Deutschen Skiverband in Seefeld. "Das war heute ein großer Tag für unser Team und unseren Sport. Wir sind einfach nur glücklich", sagte Vogt, nachdem Schlussspringerin Althaus in einem packenden Wettkampf den Sieg vor Österreich und Norwegen perfekt gemacht hatte. "Ich war brutal nervös, aber es hat soviel Spaß gemacht", sagte die Olympiazweite Althaus, die überglücklich mit Vogt, Ramona Straub und Juliana Seyfarth auf das Siegerpodest kletterte. Nach dem Doppelschlag durch Markus Eisenbichler und das Männer-Team war es der dritte Sieg im dritten Skisprung-Wettkampf sowie das insgesamt fünfte Gold in Seefeld für das deutsche Team, das weiter einer Rekord-WM entgegensteuert. "Das war Werbung für das Frauen-Skispringen. Wir sind der verdiente Sieger, auch wenn es beileibe kein Selbstläufer war", sagte DSV-Präsident Franz Steinle.

Quelle: Sport1

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Eisenbichler mit Gold-Doppelschlag

Nach dem Doppelsieg im Einzelwettbewerb gelingt den deutschen Skispringern um Markus Eisenbichler bei der Nordischen Ski-WM der nächste Gold-Coup.

Als Markus Eisenbichler auch die zweite Goldmedaille der WM erobert hatte, gab der Schanzenkönig vom Bergisel endlich den Feierbefehl. "Heute Abend wird die Lederbuchse angezogen", sagte der für seinen Schuhplattler bekannte Urbayer nach den vielleicht besten 24 Stunden der deutschen Skisprung-Geschichte und forderte seine Teamkollegen zu einer Runde Weißbier auf. Grund für eine zünftige Party hatte Eisenbichler schließlich genug.

Nur einen Tag nach seinem grandiosen Einzel-Triumph vor Karl Geiger führte Eisenbichler die deutschen Adler in Innsbruck auch zu Team-Gold, dem ersten bei einer WM seit 2001. "Auf diesen Titel musste ich so viele Jahre warten", sagte der zum Saisonende scheidende Bundestrainer Werner Schuster und entließ sein Team in den freien Abend. Wohl wissend, dass niemand über die Stränge schlagen wird. "Wenn die zwei Bier trinken, fallen die eh um", meinte Schuster und lächelte gönnerhaft.
Zu Feiern gab es reichlich. Angeführt von Eisenbichler und Geiger, die am Samstag sensationell für den ersten deutschen WM-Doppelsieg seit 1999 gesorgt hatten, erteilten die "Fantastischen Vier" der Konkurrenz auch als Mannschaft eine wahre Lehrstunde. Eisenbichler, der erneut überragende Geiger, Richard Freitag und Stephan Leyhe siegten am Bergisel in Innsbruck nach acht Sprüngen mit 987,5 Punkten haushoch überlegen vor Gastgeber Österreich (930,9) und Japan (920,2).

"Das war eine Flugshow vom ersten Sprung weg. Ich bin sehr dankbar, dass ich dabei war. Dieser Titel bedeutet mir total viel. Das ist das, was wir nie erreicht haben - ein kleines Märchen", sagte Schuster, der nach der Saison sein Amt nach elf Jahren niederlegt. Die ersten goldenen Abschiedsgeschenke gab es nun ausgerechnet in Innsbruck, wo der Österreicher einst studierte.Der Sieg im Teamspringen war von Beginn an eine deutliche Angelegenheit. Geiger brachte das Team mit einem Traumsprung auf 129,0 m sofort klar in Führung, die bis zu Eisenbichlers letztem Flug hielt. "Beim letzten Sprung war ich nervös, musste ihn sauber runterbringen. Ich freue mich für das ganze Team. Das ist brutal guad", sagte Eisenbichler. Auch Andreas Wellinger, der seinen Platz kurzfristig an Leyhe abgeben musste, jubelte mit.

Nach dem Traumstart sorgten Freitag (121,0 m), Leyhe (126,0) und Geiger (128,0) schon zur Pause für eine beruhigende Führung. "Das waren zwei herausragende Sprünge von Markus und Karl", sagte Schuster. Im zweiten Durchgang bauten der überragende Geiger (130,0), Freitag (120,0) und Leyhe (128,5) die Führung aus, Eisenbichler (128,5) brachte Gold mit dem letzten Bergisel-Sprung der WM nach Hause.

Quelle: Sport1

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Geisenberger holt erneut große Kugel

Natalie Geisenberger präsentiert sich beim Saisonfinale in Sotschi in Topform. Durch den Sieg steht sie als Gesamtweltcupsiegerin fest.

Die Rodel-Olympiasiegerin hat beim Saisonfinale in Sotschi auch den letzten Titel des nacholympischen Winters gewonnen. Die Weltmeisterin feierte in der Olympiabahn von 2014 ihren sechsten Saisonsieg und sicherte sich vor dem abschließenden Sprint am Sonntag (11.35 Uhr MEZ) zum siebten Mal in Serie die Kristallkugel der Gesamtweltcupsiegerin. Rekordweltmeisterin Tatjana Hüfner belegte im letzten klassischen Weltcup-Rennen ihrer Karriere den siebten Platz (+0,588 Sekunden).

Quelle: Sport1

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Deutscher Doppelsieg in der Quali

Markus Eisenbichler unterstreicht bei der Nordischen WM mit dem Sieg in der Qualifikation seine Medaillenambitionen. Auch Platz zwei geht an einen DSV-Adler.

Den ersten Sieg hat Markus Eisenbichler in der Tasche, der Kampf ums WM-Gold kann kommen: Deutschlands große Skisprung-Hoffnung hat schon am Tag vor der Medaillen-Entscheidung die Muskeln spielen lassen und mit einer ganz starken Vorstellung die Qualifikation am Bergisel gewonnen. Hinter dem Siegsdorfer landete Karl Geiger auf Platz zwei der Vorausscheidung - der ganz große Wurf scheint für die DSV-Adler möglich. "Ich habe heute einfach supergute Sprünge gemacht und freue mich jetzt einfach auf morgen", sagte Eisenbichler im ORF. Der 27-Jährige, 2017 WM-Dritter von der Normalschanze, flog bei Regenwetter im gähnend leeren Innsbrucker Stadion auf 128,5 m und muss nun als einer der großen Favoriten für das Springen am Samstag gelten, ob er will oder nicht.

Quelle: Sport1

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Zweites Gold für Klug bei Para-WM

Drei weitere Medaillen für Deutschland bei der Nordischen Ski-WM der Behindertensportler: Clara Klug jubelt über Gold, zwei Kollegen holen Silber und Bronze.

Clara Klug hat bei der nordischen Ski-WM der Behindertensportler in Prince George/Kanada ihre zweite Goldmedaille gewonnen. Die 24-Jährige setzte sich im Biathlon-Sprint der Frauen mit Sehbeeinträchtigung an der Seite von Guide Martin Härtl trotz einer fiebrigen Erkältung souverän durch. Daneben machte am Mittwoch Martin Fleig mit Silber seine Medaillensammlung komplett, Andrea Eskau gewann erneut Bronze. "Ich habe das Gefühl, mein Kopf explodiert, aber auf der Strecke lief es verflucht gut", sagte Klug, die zuvor bereits ein weiteres Biathlon-Gold im Rennen über 10 km und zweimal Bronze im Langlauf (Sprint und 7,5 km) gewonnen hatte: "Vielleicht war ich deswegen so locker, weil ich dachte: 'Heute klappt's eh nicht.'"

Quelle: Sport1

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Geiger gelingt ihr bestes Ergebnis

Christina Geiger feiert beim Parallel-Slalom in Stockholm den größten Erfolg ihrer Karriere.

Christina Geiger hat den ersten Weltcupsieg ihrer Karriere knapp verpasst. Beim Parallel-Slalom in Stockholm musste sich die 29-Jährige nur Doppel-Weltmeisterin Mikaela Shiffrin um 0,27 Sekunden geschlagen geben. Für Geiger bedeutete der zweite Rang das beste Weltcup-Resultat ihrer Karriere. Zuvor war sie nur 2010 am Zauberberg in Semmering als Dritte aufs Podest gefahren. Durch ihre starke Vorstellung tröstete sich Geiger auch für ihre unglücklichen Auftritte bei der WM hinweg. Mit dem Team verpasste sie als Vierte eine Medaille nur hauchdünn, im Slalom schied sie im zweiten Lauf auf Top-Acht-Kurs liegend aus. Auf ihrem Weg ins Finale in Stockholm schaltete Geiger unter anderem Riesenslalom-Weltmeisterin Petra Vlhova (Slowakei) und die Schwedin Frida Hansdotter aus.

Quelle: Sport1

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Großer Kampf zum Überraschung-Gold

Para Ski nordisch-WM: Mit Wut im Bauch gewinnt Martin Fleig im Langlauf über die mittlere Distanz unerwartet den Titel.

Martin Fleig hat in einem äußerst engen Rennen überraschend WM-Gold im Langlauf über 7,5 Kilometer gewonnen und blieb dabei in Prince George (Kanada) nur wenige Sekunden vor Daniel Cnossen (USA) und Taras Rad (Ukraine). Vier Schießfehler hatten Martin Fleig (Ring der Körperbehinderten Freiburg) am Samstag zum Auftakt der Para Ski nordisch-Weltmeisterschaften im kanadischen Prince George eine Medaille im Biathlon über die mittlere Distanz gekostet. Knapp 24 Stunden später trat der 29-jährige Gundelfinger mit reichlich Wut im Bauch zum Langlauf über die 7,5 Kilometer an – und holte Gold. Fleig verwies in 22:55,8 Minuten den Topfavoriten und überlegenen Gesamtweltcup-Führenden Daniel Cnossen um genau drei Sekunden und Taras Rad um rund fünf Sekunden auf die weiteren Podiumsplätze.

„Das Zeug dazu hat Martin auch im Langlauf schon länger. Damit gerechnet haben wir trotzdem nicht“, sagte Bundestrainer Ralf Rombach über den Biathlon-Doppelweltmeister von Finsterau 2017, der im Siegerinterview mit seinen Worten rang. Mit etwas Abstand wusste er, bei wem er sich zu bedanken hatte: bei seiner Freundin Stefanie Herrmann. „Ich möchte ihr diese Medaille widmen. Wir haben gestern lange telefoniert und sie hat mir Mut zugesprochen. Sie hat mir gesagt, dass ich mich nicht verstecken muss.“

Just mit dieser Einstellung ging er das Rennen an. „Ich bin losgerannt wie ein Gestörter, wollte meine Wut in Energie umwandeln. Eigentlich habe ich gedacht, dass ich das niemals drei Runden durchhalten kann, aber ich habe immer wieder an den Samstag gedacht.“ Bundestrainer Rombach verfolgte den Auftritt beeindruckt. „Er ist hinten hinaus sogar noch schneller geworden. Das war großer Sport.“

Quelle: DBS Pressemitteilung

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Eisenbichler fliegt aufs Podest

Markus Eisenbichler erreicht den zweiten Rang bei der WM-Generalprobe in Seefeld.

Den Doppelsieg beim Heimspiel in Willingen knapp verpasst, aber mit einer grandiosen Mannschaftsleistung überzeugt: Die deutschen Skispringer reisen mit reichlich Rückenwind zur am Mittwoch beginnenden WM nach Seefeld. Nach dem glanzvollen Sieg von Karl Geiger am Samstag schrammte Markus Eisenbichler als Zweiter am Sonntag nur knapp an seinem ersten Weltcupsieg vorbei. Richard Freitag und Geiger auf den Plätzen vier und sechs machten das überragende Teamergebnis perfekt. "Der Sieg gestern von Karl war cool anzuschauen, der Sprung war der Wahnsinn. Mein zweiter Platz heute ist auch nochmal ein versöhnlicher Abschluss. Ich bin eigentlich rundum zufrieden", sagte Eisenbichler. Eisenbichler sprang auf 140,0 m und 141,5 m und zeigte im zweiten Durchgang noch eine Aufholjagd vom achten Platz. Durch seine Leistung rehabilitierte sich der Siegsdorfer für einen schweren Fehler am Samstag, der ihm den Einzug in den zweiten Durchgang kostete. "Ich habe einfach versucht weiterzumachen. Ich denke, das hat ganz gut funktioniert", sagte Eisenbichler.

Quelle: Sport1

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Skicrosser Florian Wilmsmann rast beim Weltcup am Feldberg auf Platz zwei

Toller Erfolg für Florian Wilmsmann und das deutsche Skicross-Team beim Heimweltcup am Feldberg.

Der junge Sportsoldat hat beim Heim-Rennen am Feldberg mit Rang zwei das beste Weltcup-Ergebnis seiner Karriere erzielt. Nur der Schweizer Ryan Regez war am Samstag im Finale der besten vier noch schneller als der 23-Jährige vom TSV Hartpenning. Seit 2015 fährt der Freestyle-Skier im Weltcup der Skicrosser mit, seine beste Platzierung war bis zum Samstag ein siebter Platz gewesen. Dann ging er im Finale zu Tal und raste dem bislang größten Erfolg seines Lebens entgegen.Wilmsmann strahlte bis über beide Backen. "Platz zwei ist gigantisch", sagte er, "ich bin super-happy." Überhaupt war "super" das Wort, das ihm im Ziel am häufigsten über die Lippen ging: "Super Strecke, super gemacht, super organisiert", sagte er über die Spezialpiste und die Arbeit des Ausrichters Hochschwarzwald Tourismus GmbH. "Geile Skier" habe er gehabt, fügte "Flo" hinzu und lobte auch die Arbeit der Wachser. "Oma und Opa sind hier, meine Eltern sind hier: Der Heim-Weltcup am Feldberg war der beste Ort, mein bestes Ergebnis auszupacken." 

Quelle: Badische Zeitung

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Doppelsieg lässt DSV-Duo träumen

Die deutschen Biathletinnen feiern beim Weltcup in Soldier Hollow einen Doppelsieg. Denise Herrmann und Franziska Hildebrand fühlen sich für die WM gerüstet.

Denise Herrmann und Franziska Hildebrand feierten ihren Weltcup-Coup mit einem schallenden "High Five", der erste Doppelsieg für die deutschen Biathletinnen seit mehr als zwei Jahren war pure Erlösung.

"Wir haben die Sache ganz schön gerockt", sagte Herrmann nach dem Triumph in der Verfolgung von Soldier Hollow: "Mit der Hildi auf dem Podest zu stehen, ist wirklich eine richtig coole Sache."

Und eine überraschende zugleich. Sowohl Herrmann, die trotz zweier Strafrunden nach 10 km ihren dritten Karrieresieg feierte, als auch Hildebrand (eine Strafrunde), die ihren dritten wiederum um 4,2 Sekunden verpasste, hatten im bisherigen Saisonverlauf nämlich nicht überzeugt.

Quelle: Sport1

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Biathlon: Hildebrand sprintet auf das Podest

Drei Wochen vor der Biathlon-WM hat Franziska Hildebrand erneut eine Top-Leistung abgeliefert. In Abwesenheit von Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier stürmt die 31-Jährige beim Weltcup-Sprint in Soldier Hollow auf den dritten Rang.

Franziska Hildebrand fiel erschöpft in den Tiefschnee, der so ersehnte Sturm auf das Podest hatte ihr alles abverlangt. Als sie sich dann aber wieder aufrappelte und hinter ihrem Namen tatsächlich die "3" erblickte, wich die Müdigkeit schlagartig Erleichterung - drei Wochen vor der WM befindet sich Hildebrand endgültig in Top-Form. Endlich.

"Ich freue mich, dass es so gut funktioniert hat. Die beiden fehlerfreien Einlagen waren die Grundlage", sagte Hildebrand im ZDF: "Es war so warm, ich habe extrem geschwitzt."

Beim letzten Weltcup-Sprint vor dem Saisonhöhepunkt gelang der 31-Jährigen zum ersten Mal im WM-Winter der Sprung auf das Podest. Dank einer fehlerfreien Schießleistung musste sich Hildebrand lediglich der ebenfalls tadellosen Norwegerin Marte Olsbu Roeiseland geschlagen geben. Dazwischen schob sich trotz einer Strafrunde die Finnin Kaisa Mäkäräinen (DATENCENTER: Stand im Frauen-Gesamt-Weltcup).

Quelle: Sport1.de

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Berg und Schad - 2. und 3. am Feldberg

Die deutschen Snowboarder sind beim dritten Snowboardcross Weltcup-Rennen auf die Podestplätze gefahren.

Paul berg (SC Konstanz) und Konstantin Schad (SC Miesbach) wurden am Feldberg bei windigen Verhältnissen Zweiter und Dritter. Schneller war nur der Australier Cameron Bolton. " Es ärgert einen natürlich zuerst, wenn man nur als Dritter über die Ziellinie fährt", sagte der 31-jährige Schad. "Aber wenn man zwei kapitale Fehler hat, muss man froh sein, überhaupt auf dem Podium zu stehen." Der Münchner Leon Beckhaus, 20, vom SC Miesbach wurde Achter. Für den Adlkofener Martin Nörl reichte es nach einem Sturz nur zu Platz 26, seine Weltcup-Führung mit 1650 Punkten verteidigte der 25-Jährige damit dennoch. Schad ist in der Gesamtwertung Sechster (1024 Punkte), Berg Neunter (908,20 Punkte). Von den deutschen Fahrerinnen schaffte es keine ins Finale. Die 19 Jahre alte Jana Fischer (SC Löfflingen) wurde im Viertelfinale Vierte und damit am Ende Sechzehnte.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

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DSV-Team fliegt aufs Podest

Die deutsche Mannschaft muss sich beim Teamwettkampf mit dem zweiten Rang begnügen. Karl Geiger kassiert ein Sonderlob vom Bundestrainer.

Die deutschen Skispringer sind angeführt von Karl Geiger auch im dritten Teamwettkampf der WM-Saison auf das Podest geflogen.

Der überragende Geiger, Richard Freitag, Andreas Wellinger und Stephan Leyhe landeten beim Weltcup im finnischen Lahti nach acht Sprüngen mit 942,6 Punkten knapp hinter Österreich (953,6) auf Rang zwei. Dritter wurde Japan mit Vierschanzentournee-Sieger Ryoyu Kobayashi (929,5).

Auch ohne Markus Eisenbichler, der mit Blick auf die WM in Seefeld (19. Februar bis 3. März) auf die Reise verzichtet hatte, zeigte das DSV-Team eine gute Leistung.

Geiger brachte das Quartett von Noch-Bundestrainer Werner Schuster mit starken Flügen auf 129,5 und 130,5 m in beiden Durchgängen jeweils in Führung, am Ende fehlten aber umgerechnet 6,11 Meter zum Sieg.

Quelle: Sport1

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Bronze für Snowboarderin Hofmeister

Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister haben bei den Weltmeisterschaften in Park City die Erfolgsgeschichte der deutschen Snowboarder fortgeschrieben und die Medaillen Nummer vier und fünf gewonnen.

Einen Tag nach dem Triumph ihrer Teamkollegin Selina Jörg im Parallel-Riesenslalom sicherten sich Hofmeister und Baumeister jeweils Bronze im Parallel-Slalom.

Die Olympia-Dritte Hofmeister setzte sich in einem dramatischen "kleinen" Finale trotz eines Sturzes gegen die Russin Maria Walowa durch und feierte bei ihrer zweiten WM-Teilnahme ihre erste Podiumsplatzierung.

"Mich hat es ja heute bei jedem Lauf kurz geworfen. Im Halbfinale habe ich dann doch noch irgendeinen Turbo gezündet und es hat dann doch funktioniert", sagte Hofmeister.

"Ich bin echt zufrieden. Es hätte nicht besser laufen können", sagte Bundestrainer Paul Marks: "Gerade bei Ramona war es echt brutal, aber sie hat es auch verdient." Baumeister krönte seinen erfolgreichen Auftritt mit einer weiteren Bronzemedaille. Im Duell um den dritten Platz behielt der 25-Jährige aus Aising-Pang gegen Dmitri Sarsembajew (Russland) die Oberhand.

Die 22-jährige Hofmeister kämpfte sich trotz Fahrfehlern im Achtel- und Viertelfinale in die Runde der letzten Vier, stürzte dann aber im Halbfinal-Duell mit Dantscha und konnte den Rückstand anders als in den Runden zuvor nicht mehr aufholen. Auch im Kampf um Edelmetall verlor Hofmeister erneut das Gleichgewicht, siegte aber am Ende dank eines Fehlers von Walowa.

Damit hat Snowboard Germany die selbst gesteckten Ziele mit fünfmal Edelmetall binnen vier Tagen bereits weit übertroffen. Der Verband war mit einer Vorgabe von drei Medaillen in die WM gestartet. Am Sonntag hatten die Snowboardcrosser Paul Berg und Hanna Ihedioha im erstmals ausgetragenen Mixed-Wettbewerb Bronze geholt und damit den Bann gebrochen. Nach Gold von Jörg holte Baumeister am Montag im Parallel-Riesenslalom ebenfalls Bronze.

Quelle: Sport1

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Eisenbichler verpasst Sieg hauchdünn

Markus Eisenbichler verpasst den Sieg beim zweiten Weltcup in Oberstdorf denkbar knapp. Nur 41 Zentimeter trennen den DSV-Adler vom Sieger.

Beim zweiten Weltcup-Skifliegen in Oberstdorf musste sich der 27-Jährige wie schon zweimal in dieser Saison nur dem japanischen Überflieger Ryoyu Kobayashi geschlagen geben. Nach fast einem halben Kilometer in der Luft lag Eisenbichler umgerechnet nur 41 Zentimeter hinter dem nun neunfachen Saisonsieger.

Nah dran am Schanzenrekord
"Ich habe bloß gehofft, dass es reicht. Aber insgeheim wusste ich, das Ryoyu vorne ist", sagte Eisenbichler nach dem sechsten Podestplatz seiner Karriere. Der Gesamtweltcup-Führende Kobayashi meinte: "Ich war mir eigentlich sicher, dass ich gewonnen habe. Dass es aber so knapp war, hat mich am Ende doch überrascht."

Eisenbichler flog nach 219,5 m im ersten Durchgang im zweiten Versuch mit 237,5 m die Tagesbestweite und auf einen Meter an den Schanzenrekord des Norwegers Daniel Andre Tande aus dem Vorjahr heran.

Kobayashi konnte aber kontern, landete im zweiten Durchgang besser und setzte sich mit 224,0 sowie 234,0 m (427,0) vor dem Deutschen (426,5) durch. Dritter wurde der Österreicher Stefan Kraft (421,7).

Quelle: Sport1

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Loch siegt bei Heim-Rennen

Felix Loch meldet sich nach dem WM-Titel auch im Weltcup mit einem Sieg zurück.


Deutschlands Vorzeigerodler hat sich eine Woche nach seinem WM-Triumph auch im Weltcup eindrucksvoll zurückgemeldet.

Der Berchtesgadener setzte sich beim Heim-Rennen im sächsischen Altenberg bei schwierigen Bedingungen hauchdünn vor dem WM-Zweiten Reinhard Egger (Österreich) durch und feierte seinen ersten Weltcup-Sieg der laufenden Saison. Am Ende trennten Loch und Egger lediglich vier Tausendstelsekunden.

Der Weltcupführende Johannes Ludwig sicherte sich mit Rang drei (+0,111) seine vierte Podestplatzierung des Winters. Chris Eißler (Zwickau) fuhr auf den achten Platz, Sebastian Bley (Suhl) landete auf Rang 14.

Bei der Heim-WM in Winterberg hatte der 29-jährige Loch nach einer mehr als einjährigen Durststrecke wieder einen Sieg gefeiert und seinen sechsten WM-Titel eingefahren. Seinen bisher letzten Weltcup-Sieg hatte Loch, der sich im Gesamtweltcup mit 537 Punkten auf den zweiten Rang vorschob, im Januar 2018 gefeiert.

Bei der siebten Weltcup-Station im Altenberger Kohlgrund stellte anhaltender Schnellfall die Rodler und Techniker vor eine schwere Herausforderung. "Es ist sehr, sehr schwierig. Sie geben ihr Bestes hier, aber man könnte einiges verbessern. Wir dürfen uns nicht beschweren" sagte Loch nach dem ersten Lauf in der ARD. Dort hatte er noch auf dem zweiten Platz gelegen.
Quelle: Sport1

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Zweites Gold für Schaffelhuber

Anna Schaffelhuber setzt ihre Erfolgsserie bei der Para-Ski-WM fort. Nach dem Gold in der Abfahrt triumphiert sie auch im Super-G, ihr mittlerweile elfter WM-Titel.

Die Monoskifahrerin bleibt bei der Para-Ski-WM in der Goldspur: Die 26-Jährige vom SV Bayerbach triumphierte nach der Abfahrt auch im Super-G in Sella Nevea/Italien. Zuvor hatte Schaffelhuber bereits Silber in Riesenslalom und Slalom gewonnen. Für die siebenmalige Paralympicssiegerin war es bereits der elfte WM-Titel ihrer erfolgreichen Karriere.

"Ich bin total happy, dass es in den Speedrennen so gut gelaufen ist. Ich bin mit einem guten Gefühl losgefahren und habe das runtergebracht", sagte Schaffelhuber. Die querschnittgelähmte Athletin gewann vor Momoka Muraoka (Japan) und Laurie Stephens (USA). Der Super-G wurde gleichzeitig als erster Lauf der Super-Kombi gewertet, die am Donnerstag mit dem Slalom noch abgeschlossen wird. Als Vierte im Super-G hat auch Anna-Lena Forster (Radolfzell) eine gute Ausgangsposition.

In der stehenden Klasse sicherte Andrea Rothfuss (Mitteltal) im Super-G der Mannschaft des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) zudem erneut Silber. Für die 29-Jährige, die sich nur der Französin Marie Bouchet geschlagen geben musste, war es nach Silber in der Abfahrt und Bronze im Slalom die dritte Medaille.

Quelle: Sport1

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Geisenberger erneut Weltmeisterin

Natalie Geisenberger sorgt bei der Rodel-WM in Winterberg für den nächsten Heimsieg. Bei ihrem vierten WM-Triumph siegt sie vor einer Landsfrau.

Die Olympiasiegerin hat ihre Ausnahmestellung auch bei der Heim-WM in Winterberg bewiesen und ist zum vierten Mal Rodel-Weltmeisterin.
Die 30-Jährige führte am Samstag souverän einen deutschen Doppelsieg an, Senkrechtstarterin Julia Taubitz holte mit mehr als vier Zehntelsekunden Rückstand Silber und feierte damit den größten Erfolg ihrer jungen Karriere.
Geisenberger bot pünktlich zur WM eine ihrer souveränsten Vorstellungen dieses Winters. "Nach Olympia ist das hier das Größte, was man als Rodler erreichen kann", sagte sie, "man investiert die ganze Saison über sehr viel. Dass ich mich jetzt wieder auf den Punkt perfekt vorbereiten konnte, ist schon geil." Geisenberger, seit Pyeongchang 2018 erfolgreichste Olympia-Rodlerin, ist mit nun vier Titeln, drei Silber- und einer Bronzemedaille zweiterfolgreichste WM-Teilnehmerin.

Quelle: Sport1

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Felix Loch ist neuer Rekordweltmeister

Felix Loch ist bei der Heim-WM in Winterberg nicht zu schlagen und rast zu seinem sechsten Titel. Der 29-Jähriger ist hinterher aus dem Häuschen.

Der 29-jährige hat sich bei der Heim-WM zum Rekordweltmeister aufgeschwungen und seine Durststrecke eindrucksvoll beendet. Der zweimalige Einzel-Olympiasieger gewann nach gut einem Jahr ohne Sieg am Sonntag das Männer-Rennen in Winterberg und feierte seinen sechsten Titel. 
Loch setzte sich nach zwei Läufen mit 0,1 Sekunden Vorsprung auf den Österreicher Reinhard Egger durch. Europameister Semen Pawlitschenko aus Russland (0,113 Sekunden zurück) wurde Dritter.

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Sensation! Ferstl gewinnt Super G in Kitzbühel

Josef Ferstl rast mit der Startnummer 1 zum Weltcupsieg in Kitzbühel.

Kurz nach drei Uhr am Nachmittag konnte sich Josef "Pepi" Ferstl nicht mehr zurückhalten. Eineinhalb Stunden lang hatte sein Name ganz oben auf der gewaltigen Ergebnistafel am Fuße der legendären Streif in Kitzbühel gestanden, und jetzt war er davon überzeugt, dass sich daran auch nichts mehr ändern würde. "Heilige Scheiße", entfuhr es ihm, "war ich aufgeregt" - doch sein Puls ging jetzt erst recht nach oben: Super-G-Sieg im Mekka des alpinen Skisports, ein Jahr nach Thomas Dreßen in der Abfahrt und 40 Jahre nach Vater Josef "Sepp" Ferstl. Ein Paukenschlag. "Ein Traum", sagte Josef Ferstl.
Sepp Ferstl, Abfahrtssieger in "Kitz" 1978 und 1979, ein Mann, den so leicht nichts umhaut, war erkennbar fassungslos ob der Glanztat des Sohnes. "Träume ich? Das ist echt ein Wahnsinn", sagte er. Die Familie Ferstl ist nun im Besitz einer dritten Goldenen Gams (wie übrigens auch die Familie Neureuther), und zum dritten Mal wird zudem der Name Ferstl auf einer der roten Gondeln der Hahnenkammbahn stehen: Wer in Kitzbühel siegt, der siegt für die Ewigkeit. "Ich freue mich brutal für den Pepi", sagte Dreßen, "ein Sieg in Kitzbühel ist etwas Geiles."
Im Dezember 2017 hatte Ferstl schon in Gröden gewonnen, seit diesem Erfolg ging es bisweilen etwas zäh bei ihm, doch schon nach Rang acht in der Abfahrt am Freitag hatte er vorsichtig angedeutet, dass mit ihm nun wieder zu rechnen sei. Aber so? Ferstl gelang mit Startnummer 1 keine fehlerfreie, aber eben ein schnelle Fahrt, keiner erwischte die Ideallinie so gut wie der 30 Jahre alte Familienvater. Am nächsten kamen ihm Johan Clarey (Frankreich/+0,08 Sekunden) und Abfahrtsieger Dominik Paris (Italien/0,10).

Quelle: Sport1

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DSV-Adler gewinnen Teamspringen in Zakopane

Die deutschen Skispringer haben im polnischen Zakopane den zweiten Teamwettbewerb im WM-Winter gewonnen. Überschattet wurde der Erfolg allerdings von einem Sturz von David Siegel.

Die deutschen Skispringer haben im polnischen Zakopane den zweiten Teamwettbewerb im WM-Winter gewonnen, den Erfolg aber teuer bezahlt. Debütant David Siegel (Baiersbronn) zog sich bei einem schlimmen Sturz eine komplexe Knieverletzung zu. Für den Oberstdorfer Karl Geiger, Markus Eisenbichler, Stephan Leyhe und David Siegel reichte es dennoch zum Sieg mit 0,1 Punkten Vorsprung auf Österreich. Dritter wurde Gastgeber Polen.
Quelle: Sport1, Hessenschau

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Bob: Johannes Lochner gewinnt Europameisterschaft am Königssee

Johannes Lochner feiert seinen dritten EM-Titel im Viererbob. Damit macht der Weltmeister den deutschen Gold-Hattrick perfekt.

Der Weltmeister gewann am Sonntag auf seiner Heimbahn vor dem Letten Oskars Kibermanis und Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich. Am Samstag hatte Friedrich bereits seinen vierten EM-Triumph im Zweier perfekt gemacht, bei den Frauen wurde Olympiasiegerin Mariama Jamanka zum zweiten Mal Europameisterin.

"Ich bin einfach nur froh, es fällt ein Haufen Druck von mir ab", sagte Lochner nach dem ersten Saisonsieg und fügte mit Blick auf die WM im kanadischen Whistler Ende Februar und Anfang März an: "Ich bin Weltmeister, ich will wieder um den Titel kämpfen. Und ich glaube, dass ich jetzt so gut aufgestellt bin, dass es in Whistler ein heißes Rennen wird." Parallel gingen die Rennen am Königssee auch in die Weltcup-Wertung ein, damit geht zur Saisonhalbzeit wettbewerbsübergreifend weiterhin jeder Sieg in diesem Winter an die Bobs des deutschen Verbandes BSD. Im Vierer führte Lochner schon nach dem ersten Lauf, allerdings mit lediglich vier Hundertstelsekunden Vorsprung auf Kibermanis. Sein zweiter Durchgang war dann allerdings der mit Abstand schnellste des Rennens und brachte Lochner den ersten Saisonsieg ein. 

Quelle: Sport1

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Erfolgreiche Vierschanzentournee - zwei DSV-Adler auf Podest

Erstmals seit Dieter Thoma und Jens Weißflog schaffen es zwei Deutsche unter die ersten Drei bei der Vierschanzentournee - Eisenbichler flog auf den 2. Platz

Aus Markus Eisenbichler brachen alle Emotionen heraus, Stephan Leyhe tanzte freudig auf seinen Skiern durch den Schneewirbel von Bischofshofen: Die deutschen Skispringer haben sich in der Gesamtwertung der Vierschanzentournee nur dem überragenden Vierfachsieger Ryoyu Kobayashi geschlagen geben müssen. Der Oberbayer Eisenbichler beendete die Tournee nach dem Abschlussspringen am Sonntag auf dem zweiten Rang, Leyhe sprang nach einem starken Wettkampf noch auf Rang drei. Damit sind erstmals seit 1991, als Jens Weißflog und Dieter Thoma für das DSV-Team auf Rang eins und drei glänzten, wieder zwei Deutsche auf dem Podest des Traditionsevents gelandet.
Der 27-jährige, der nach dem ersten Durchgang mit 137 Metern in Führung gelegen hatte, zeigte bei seinem zweiten Sprung Nerven und rutschte nach einem 131,5-Meter-Sprung auf den fünften Platz ab. Aber Platz zwei in der Tournee-Wertung war dem Siegsdorfer nicht zu nehmen.

"Geil, geil, geil, geil, geil, ohne Scheiß. Es ist einfach mega. Ich mag allen danken, die mich unterstützt haben. Ich bin einfach mega happy." Markus Eisenbichler
Auf dem Podium feierten die DSV-Adler gemeinsam mit Überflieger Kobayashi, der sich mit vier Einzelsiegen nacheinander auf eine Stufe mit Sven Hannawald und Kamil Stoch katapultierte.

Bundestrainer Werner Schuster freute sich über das starke Resultat seines Teams. Erstmals in seiner knapp elfjährigen Amtszeit brachte er zwei DSV-Adler auf das Gesamtpodest der Tournee, nur mit dem großen Triumph sollte es wieder nichts werden. "Wir sind leider wieder an einem Überflieger gescheitert. Gratulation, aber auch Gratulation an meine Mannschaft. Es war auch eine gute Tournee für uns", sagte der Österreicher, der vor dem japanischen Top-Athleten "seinen Hut" zog.

Quelle: br24

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Rätselraten um Dahlmeier

Laura Dahlmeier verzichtet auf einen Start beim Heim-Weltcup in Oberhof. Die Gesundheit der Doppel-Olympiasiegerin wirft weiter Fragen auf.

Einsame Trainingskilometer statt Hexenkessel am Grenzadler: Während sich die deutschen Biathleten beim stimmungsgewaltigen Weltcup in Oberhof (10.-13. Januar) Schwung fürs WM-Jahr holen wollen, wird Ausnahmekönnerin Laura Dahlmeier fehlen - wieder einmal.
Abgeschieden von der Öffentlichkeit feilt die gesundheitlich so oft geplagte Biathlon-Königin stattdessen an ihrer Form. "Weniger ist manchmal mehr", schrieb die Doppel-Olympiasiegerin auf Facebook - und muss sich nach ihrem furiosen Weltcup-Comeback wieder gedulden.
"Zusammen mit meinen Trainern habe ich mich dazu entschieden, dass es für mich sinnvoller ist, den Heim-Weltcup in Oberhof auszulassen und noch einen Trainingsblock einzuschieben", erklärte die siebenmalige Weltmeisterin, die erst kurz vor Weihnachten nach langer Pause in den Weltcup zurückgekehrt war. In Nove Mesto sprintete Dahlmeier in ihrem ersten Weltcup-Rennen seit März bärenstark gleich auf Rang zwei. Eine Erkältung über die Feiertage bremste die Biathletin erneut aus.
Dahlmeier will nichts überstürzen, schließlich ist und bleibt das oberste Ziel in dieser Saison die WM im März. Gleich fünf Titel hat die 25-Jährige im schwedischen Östersund zu verteidigen, darüber hinaus will sie unbedingt die Goldmedaille im Sprint, die in ihrer üppigen Medaillensammlung noch fehlt.
"Das Gute an der ganzen Situation - wenn es denn etwas Gutes gibt - ist, dass die WM in diesem Jahr sehr spät ist", sagte Schwarzbach, Sprecher des Deutschen Skiverbandes (DSV).
Quelle: Sport 1

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10 Jahre Partnerschaft mit Aktiv3 Sanct Bernhard Sport

Erfolgsstory

München, 20.12.2018: Eine Erfolgsgeschichte, die seinesgleichen sucht: Seit nunmehr einem Jahrzehnt vertraut der größte deutsche Olympiastützpunkt Bayern bei der Versorgung seiner Spitzenathleten auf unseren erstklassigen Qualitätsstandard.

Für Stützpunktleiter Klaus Pohlen Anlass genug, um die Sanct-Bernhard-Sport-Experten Dieter Groda (Vertriebsleiter) und Torsten Binder (Ernährungswissenschaftler) in die OSP-Zentrale im Münchner Olympiastadion zu einer besonderen Feierlichkeit einzuladen. Bei diesem „Treffen unter Freunden“ tauschten wir uns mit den eng vertrauten Trainingswissenschaftlern auch über den aktuellen Fitnessstand der Kaderathleten sowie deren Ernährungsoptimierung aus.

Jens Geist, leitender OSP-Trainingswissenschaftler, betonte bei dieser Gelegenheit einmal mehr den hohen Stellenwert der Sanct-Bernhard-Sport-Linie für den Olympiastützpunkt Bayern:


„Drei Dinge haben in dieser Zeit wesentlich dazu beigetragen, dass sich die Kooperation mit Aktiv³ (künftig Sanct Bernhard Sport) so stabil und verlässlich entwickelt hat:

  • Bei der Entwicklung neuer Produkte wurden wir als Partner des Leistungssports immer gefragt, gehört und einbezogen.
  • Die Verträglichkeit der Aktiv³-Produkte ist außergewöhnlich hoch, damit ist die Akzeptanz unserer Sportler stetig gewachsen.
  • Alle Produkte unterliegen höchsten Kontrollstandards, was für unsere Arbeit für einen sauberen Leistungssport eine Grundvoraussetzung ist.


Neben der Produktvielfalt, ist unser Erfahrungsschatz vielfach gefragt. So werden ausgewählte, am OSP ansässige Athleten in Ernährungsfragen vom Sanct-Bernhard-Sport-Team individuell und persönlich beraten. Die vielen hervorragenden Platzierungen bei Weltcups, Meisterschaften oder Olympiaden sind das Ergebnis der langen und vertrauensvollen Zusammenarbeit. „Wir sind stolz auf die gemeinsam erreichten Erfolge und freuen uns ebenso auf die Fortführung der Partnerschaft gemäß unseres Mottos SPITZENQUALITÄT FÜR SPITZENSPORTLER!“, so die abschließenden Worte der Ansprache von Vertriebsleiter Dieter Groda.

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Olympia 2026: Kandidaten offiziell

Die Entscheidung um den Austragungsort der Winterspiele 2026 fällt zwischen Calgary, Stockholm und Mailand. Alle drei Kandidaten waren bereits Olympia-Gastgeber.

Die Entscheidung über den Schauplatz der Olympischen Winterspiele 2026 fällt zwischen Calgary, Stockholm und Mailand mit dem ehemaligen Gastgeber Cortina d'Ampezzo. Dies teilte das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Dienstag mit, die IOC-Versammlung in Buenos Aires hatte die drei Orte zuvor als offizielle Kandidaten bestätigt. Die Wahl des künftigen Olympia-Gastgebers erfolgt auf der IOC-Session im September 2019.
Die drei Kandidaten dürften nach dem Geschmack des IOC-Präsidenten Thomas Bach sein, der einen Bewerber mit Wintersport-Tradition bevorzugt.
Calgary war bereits 1988 in Kanada Austragungsort. Dies gilt auch für Cortina (1956) und Stockholm. Die Hauptstadt der Wintersport-Nation Schweden war 1912 Austragungsort der Sommerspiele und 1956 Ausrichter der olympischen Reiter-Wettbewerbe.
Quelle: Sport1

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Hannes Aigner ist Weltmeister

Die Nationalmannschaft des Deutschen Kanu Verbandes fährt in Rio mit zweimal Gold und zweimal Bronze ein Traumergebnis ein.

Der Augsburger Hannes Aigner hat bei den Kansulalom-Weltmeisterschaften in Rio de Janeiro die Goldmedaille im Kajak gewonnen. Aigner siegte mit 0,96 Sekunden Vorsprung vor dem Olympiadritten von Rio 2016, Jiri Prskavec (Tschechien). Dritter wurde überraschend der Russe Pavel Eigel. Der Olympiasieger Joseph Clarke ging mit Platz fünf hingegen leer aus. „Ich hab‘ alles riskiert, hatte einen richtig guten Lauf und bin jetzt super happy, dass es geklappt hat“, freute sich Aigner über seine gelungene Olympiarevanche, denn 2016 hatten Clarke, Kauzer und Prskavec die Nase vorn. Aigner blieb bei den Spielen nur der undankbare vierte Platz.
Gleich drei Medaillen gab es schon am ersten Finaltag für die deutschen Slalom-Kanuten bei der WM in Rio de Janeiro zu feiern.
Lange musste der Leipziger Franz Anton auf einen WM-Titel im Einzel warten, jetzt ist er auf der Olympiastrecke von 2016 Weltmeister geworden. Der 28-Jährige paddelte auf dem schwer gesteckten Kurs fehlerfrei und siegte mit knapp einer Sekunde Vorsprung auf den Briten Westley und knapp zwei Sekunden auf seinen Teamkollegen Tasiadis aus Augsburg. Auch der Augsburger Sideris Tasiadis zeigte sich zufrieden. Er holte mit Bronze sein erstes Einzel-Edelmetall bei einer Weltmeisterschaft. „Mein Finallauf war ok, ich habe unten etwas verloren. Das war ärgerlich für mich, aber ich bin trotzdem zufrieden und sehr froh, meine erste WM-Medaille geholt zu haben“, freute sich der der Olympiazweite von London 2012, dem bisher ein WM-Podest in der Sammlung gefehlt hatte.
Die Europameisterin Ricarda Funk legte wenig später die nächste Medaille nach: Dabei hatte Funk bereits an Tor zwei eine Berührung und musste den zwei Strafsekunden hinterherfahren. Am Ende paddelte Funk mit 3,26 Sekunden Rückstand hinter der großen Favoritin Jessica Fox aus Australien zu Bronze. „Nach dem ich Tor zwei berührt hatte, war ich mir nicht mehr sicher, ob ich das noch bis unten bringe. Aber dann hab‘ ich mir gesagt – ‚scheiß drauf‘, ich geb‘ jetzt nochmal richtig Gas“, freute sich Funk, die bereits im Vorjahr WM-Bronze gewonnen hatte. Die zweite DKV-Starterin Jasmin Schornberg kämpfte sich mit einem Rückstand von 9,41 Sekunden auf den achten Platz.
Im Medaillenspiegel der olympischen Disziplinen liegt Deutschland als erfolgreichste Nation mit zweimal Gold und zweimal Bronze vor Australien (zweimal Gold) und Großbritannien (dreimal Silber).

Quelle: DKV

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Kanuslalom: Letzter Weltcup in La Seu d`Urgell (ESP)

Ricarda Funk verpasst Gesamtweltcup um 1 Punkt

La Seu d’Urgell (ESP) ASZ, 09.09.2018: Weltcup-Drama beim fünften Rennen der Kanuslalom-Weltcupserie 2018 in den katalanischen Pyrenäen. Ricarda Funk und Sideris Tasiadis beenden die Weltcupserie mit Platz zwei und drei.

Spannender kann ein Weltcupfinale kaum sein: Der bis dahin noch auf Goldkurs liegende Titelverteidiger Sideris Tasiadis verpasste um eine Zehntelsekunde als Elfter knapp den Endlauf und konnte nicht mehr in den Kampf um den Titel mit eingreifen. Der Augsburger belegt aber in der Endabrechnung mit 28 Zählern Rückstand zum Sieger Alexander Slafskovsky immerhin noch Rang drei.

Bei den Damen Kajak hat Ricarda Funk (Bad Kreuznach) in einem dramatischen Finale nur knapp die dritte Titelverteidigung in Folge verpasst. Die 26-jährige war gerade so als Zehnte in das Finale eingezogen, hatte dann aber in einem furiosen Endlauf eine Zeit vorgelegt, an der die Konkurrenz nicht mehr vorbei kam. In der Gesamtabrechnung konnte Funk die führende Australierin Jessica Fox jedoch nicht mehr verdrängen. Funk wird bei 302 Zählern und mit nur einem Punkt Rückstand zur Australierin zweite im Gesamtweltcup. „Ich bin froh, wieder ein Finale gewonnen zu haben. Dieses gute Gefühl will ich mit zur WM nach Rio nehmen“, so Funk mit Blick auf die anstehende WM in Rio de Janeiro.

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Birgit Kober mit Weltrekord

Bei der Para-EM der Leichtathleten in Berlin siegt die Münchnerin souverän.

Birgit Kober hatte sich den Weltrekord als Ziel gesetzt und die 47-Jährige vom TSV 1860 München hielt ihr Vorhaben ein: Mit 11,79 Meter verbesserte sie ihre eigene Bestweite im dritten Versuch um 23 Zentimeter und sicherte sich damit den Europameistertitel: „Ich bin unglaublich glücklich, so hatte ich mir den Tag erträumt. Ich brauche Spaß beim Wettkampf, dann bin ich locker und gut drauf – heute ich sehr viel Spaß“, sagte Kober, die trotz Schmerzen im Handgelenk auf die Zähne biss: „Die Hand tut zwar sau weh, doch das habe ich im Wettkampf ausgeblendet. Dass ich mich trotzdem so gesteigert und den Weltrekord verbessert habe, freut mich wahnsinnig. Ich habe viel an der Beinarbeit gearbeitet und an der Technik getüftelt.“

Quelle: DBS

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Freiwasser-EM: Leonie Beck schwimmt zu Silber über 5 Kilometer

Über fünf Kilometer beschert Leonie Beck den deutschen Freischwimmern gleich zum EM-Auftakt eine Medaille. Sie muss sich nur der Olympiasiegerin geschlagen geben.

Beim Siegerfoto überragte Leonie Beck sogar die Olympiasiegerin. Mit EM-Silber um den Hals strahlte die Freiwasserschwimmerin mit der fast einen Kopf kleineren Niederländerin Sharon van Rouwendaal um die Wette. Im Loch Lomond hatte die 21-jährige Würzburgerin die große Favoritin über fünf Kilometer davonziehen lassen müssen, nach einem starken Rennen aber ihre erste internationale Medaille gewonnen.
"Es ist sehr gut gelaufen", sagte Beck, die dem deutschen Open-Water-Team im größten See Schottlands einen Start nach Maß bei den European Championships bescherte, "am Ende war es schon ziemlich hart, aber es hat gut funktioniert."
Bei lediglich 17,1 Grad Wassertemperatur hatte sich Beck, wie alle anderen Schwimmerinnen im Neoprenanzug, vom Start weg an die Olympiasiegerin gehängt, die ein hohes Tempo vorlegte. "Ich bin dran geblieben, wir haben eine relativ große Lücke rausgeschwommen", berichtete die Würzburgerin, die im Weltcup bereits als Zweite in Doha auf dem Podest gestanden hatte: "Am Ende war der Vorsprung groß genug, es hat gereicht."
Einen Kilometer vor dem Ziel musste sie abreißen lassen, behauptete aber nach 56:17,8 Minuten mit 16,8 Sekunden Rückstand den zweiten Platz. Zwischenzeitlich hatte sie sogar ein wenig auf Gold spekuliert: "Ich habe versucht, sie zu überholen. Aber es hat nicht geklappt." Die niedrigen Temperaturen störten sie nicht: "Man hat ja Adrenalin, dann ist es nicht ganz so kalt."
(Sport1)

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Severin Freund wird Papa

Große Freude im Hause Freund: Der ehemalige Skisprung-Weltmeister und seine Ehefrau erwarten erstmals Nachwuchs.

Der ehemalige Skisprung-Weltmeister Severin Freund wird erstmals Vater.
Der 30-Jährige veröffentliche in den sozialen Netzwerken ein gemeinsames Foto mit seiner schwangeren Ehefrau Caren, die er im September 2016 geheiratet hatte.
Freund, 2014 Team-Olympiasieger und 2015 Weltmeister von der Normalschanze, arbeitet derzeit an seinem Comeback. Der Routinier hatte sich im Sommer 2017 seinen zweiten Kreuzbandriss zugezogen und dadurch die gesamte vergangene Saison sowie die Olympischen Winterspiele 2018 verpasst. Zur neuen Weltcup-Saison will Freund wieder an den Start gehen.

(sport1)

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Lisa Brennauer holt Rad-Gold

Bei den European Championships gibt es für Bayern erneut Grund zur Freude. Bei der Bahnrad-EM holt Verfolgerin Lisa Brennauer überraschend die Goldmedaille.

Einen Tag nach Bronze mit dem Bahnrad-Vierer hat Lisa Brennauer bei den European Championships in Glasgow in der Einerverfolgung die erste EM-Goldmedaille für den Bund Deutscher Radfahrer gewonnen.
Die 30-Jährige aus Durach war über 3000 m im Sir Chris Hoy Velodrome die Schnellste und besiegte im Finale die Britin Katie Archibald. Rang drei ging an die Polin Justyna Kaczkowska.
Schon nach zwei Runden übernahm Brennauer die Führung und baute sie bis zum Ende des Rennens kontinuierlich aus. Obwohl von ihren Landsleuten leidenschaftlich angefeuert, fiel Archibald mehr und mehr ab, ihre Fahrt wurde immer unruhiger.
"Ich konnte es bis zum Schluss kaum glauben, dass ich gewinne. Sicher war ich mir wirklich erst, als ich über der Ziellinie war und den Schuss gehört habe", sagte Brennauer.

(sport1)

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Teuber verteidigt WM-Titel, Schindler holt Silber

Bei der Para-Radsport-Weltmeisterschaft sorgt Michael Teuber für das erste Ausrufezeichen. Der Titelverteidiger gewinnt erneut Gold.

Paralympics-Sieger Michael Teuber hat seinen Titel bei der Para-Radsport-Weltmeisterschaft im italienischen Maniago verteidigt. Der 50-Jährige (Startklasse C1) setzte sich auf dem 13,6 Kilometer langen Kurs in der Zeit von 19:27,43 Minuten mit knapp zwei Sekunden vor dem Kanadier Ross Wilson und Ricardo Ten Argiles (Spanien) durch.
"Es ist immer schwer, einen Titel zu verteidigen, denn alle sind scharf darauf und wollen schneller sein. Aus diesem Grund bin ich umso glücklicher, die WM-Titel in der Vergangenheit und heute eingefahren zu haben", sagte Teuber.

Die 32-jährige Denise Schindler holte in der Startklasse C3 die Silbermedaille.

(sport1)

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Sportpolitische Sprecher der CDU/CSU Fraktionen der Länder besuchen OSP Bayern

Jahrestreffen in München

München, 16.04.2018: Die sportpolitischen Sprecher der Länder von CDU und CSU haben im Rahmen ihrer Jahrestagung auf Einladung von MdL Berthold Rüth (CSU) auch den Olympiastützpunkt in München besucht, um sich ausführlich über die Nachnutzung des Olympiaparks zu informieren und einen intensiven Meinungsaustausch mit den Verantwortlichen am Olympiastützpunkt zu unterschiedlichen Themen des Spitzensports in der Bundesrepublik zu suchen. Themen dabei waren insbesondere die Frage des zukünftigen Umgangs mit der Ressource Trainer, die Rolle der Eliteschulen des Sports, Häuser der Athleten und Bundesstützpunkte der Fachverbände. Die Teilnehmer zeigten sich vom Olympiapark in seiner Vielfältigkeit, der Inanspruchnahme durch die Münchener Bevölkerung und seinem Zustand nach fast 50 Jahren nach den Olympischen Sommerspielen 1972 in München sehr beeindruckt. 

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Yakult wieder auf der aktuellen Kölner Liste

Unbedenklichkeitsbescheinigung erneut erteilt

Neuss, Köln, München, 29.3.2018: Die Produkte unseres Kooperationspartners, der Yakult Deutschland GmbH werden regelmäßig von der Deutschen Sporthochschule Köln auf ihre Unbedenklichkeit getestet. Alle drei Produktvarianten (Original, Plus und Light) haben bei der Überprüfung den Standards entsprochen und sind schon auf der neuen Kölner Liste verzeichnet.
Also, liebe Sportler, Ihr könnt an den Kühlschränken bedenkenfrei zugreifen!

https://www.koelnerliste.com/produkt-datenbank/

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Clara Klug gewinnt Bronze in PyeongChang

Nur ein Schießfehler im Biathlon der Sehbehinderten

PyengChang, 13.03.2018: Clara Klug hat bei den Paralympics Bronze im Biathlon gewonnen. Die 23-Jährige musste sich über zehn Kilometer bei den sehbehinderten Ahtletinnen nur Oksana Schischkowa aus der Ukraine und der umstrittenen Russin Michalina Lisowa geschlagen geben. Mit einer Zeit von 42:01,6 Minuten fehlten Klug bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen in Pyeongchang gut vier Minuten zu Gold. Bei insgesamt vier Schießeinlagen leistete sich die Münchnerin einen Fehler. Klug, die in Südkorea ihre Paralympics-Premiere feiert, wird auf der Strecke von ihrem Begleitläufer Martin Härtl mit verbalen Kommandos geführt.

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Thomas Dreßen mit zweitem Saisonsieg in der alpinen Abfahrt

Beste Saisonbilanz eines deutschen Speedfahrers überhaupt

Kvitfjel 10.03.2018 (ntv): Ski-Rennläufer Thomas Dreßen hat mit seinem zweiten Weltcup-Sieg erneut seine Zugehörigkeit zur Weltspitze unter Beweis gestellt. Nach seinem sensationellen Triumph im Januar auf der Streif in Kitzbühel und Rang fünf bei den Olympischen Spielen gewann Dreßen die Abfahrt im norwegischen Kvitfjell. Dreßen lag auf der Olympiastrecke von 1994 knapp vor Weltmeister Beat Feuz (Schweiz/+0,08 Sekunden) und Olympiasieger Aksel Lund Svindal (Norwegen/+0,17). "Ich hätte mit vielem gerechnet", sagte er im ZDF über seinen bisherigen Saisonverlauf, "aber nicht, dass es so gut läuft." Im Abfahrtsweltcup liegt er nun hinter Feuz und Svindal auf Rang drei. Eine bessere Platzierung hat am Saisonende noch kein Deutscher erreicht. Eine "verrückte Saison" sei das, sagte Dreßen am Fuße jener Strecke, wo er zwölf Monate zuvor mit Rang sechs sein bis dahin bestes Ergebnis im Weltcup erreicht hatte, und wo vor 24 Jahren Markus Wasmeier im Super-G zum ersten seiner zwei Olympiasiege gefahren war. Verrückte Saison? Auf jeden Fall eine historische: Dreßen ist schließlich der erste deutsche Abfahrer, dem in einem Winter zwei Weltcup-Siege in der Königsdisziplin gelangen.

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Gold für Anna Schaffelhuber auch im Super G

2. Gold in PyeongChang und 7. Gold bei den Paralympics

Pyeongchang 11.03.2018: Anna Schaffelhuber setzt ihre Gold-Serie bei den Paralympischen Winterspielen fort. Die Monoski-Fahrerin gewann im Super-G das zweite Gold beim zweiten Start bei den Spielen in Pyeongchang. Schon gestern hatte sie in der Abfahrt gesiegt. Bei den vorherigen Winterspielen 2014 in Sotschi hatte sie alle ihre fünf Rennen gewonnen. "Ich kann es noch gar nicht glauben. Ich musste im Ziel gleich zweimal hinschauen. Das ist unfassbar", sagte sie nach ihrem zweiten Coup auf der Piste im Jeongseon Alpine Centre. Sie sei nach ihren Erfolgen vor den weiteren drei Rennen "extrem tiefenentspannt. Ich kann jetzt voll riskieren".

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Anna Schaffelhuber holt Gold in der Abfahrt

Monoskifahrerin mal wieder nicht zu schlagen

PyeongChang, 10.3.2018: Das deutsche Alpin-Team ist mit Anna Schaffelhubers Sieg erfolgreich in die Winter-Paralympics gestartet. Die Monoskifahrerin sagte nach dem Abfahrtsrennen am ersten Wettkampftag: "Ich wollte Gold in Pyeongchang und das habe ich." Für Schaffelhuber war es das sechste Gold bei paralympischen Rennen nacheinander. Nach der Erfolgsserie der Winterspiele in Sotschi 2014 mit fünf Goldmedaillen sei der Druck vor dem ersten Auftritt in Südkorea enorm gewesen, erklärte die in München lebende und studierende Schaffelhuber, die nach 1:33,26 Minuten ins Ziel kam. "Ich glaube, kein Mensch auf dieser Erde kann nachfühlen, wie ich mich heute fühle", sagte sie. "Ich bin jetzt gelöst und kann nun wirklich von Tag zu Tag schauen." Als die 25-Jährige als Siegerin im Stadion präsentiert wurde, schrie sie ihre Freude laut heraus und lachte bei strahlendem Sonnenschein ins Publikum.

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Nordische Kombination: Rydzek siegt in Lahti

Vinzenz Geiger, ebenfalls aus Oberstdorfwird hervorragender Zweiter.

Kombinations-Olympiasieger Johannes Rydzek hat nach den überaus erfolgreichen Winterspielen in Pyeongchang auch im Weltcup zugeschlagen. Der 26-Jährige gewann am Sonntag das Einzelrennen im finnischen Lahti und feierte seinen zweiten Saisonerfolg. Vinzenz Geiger machte als Zweiter den dritten deutschen Doppelsieg in diesem Winter perfekt.
Rydzek, der in Südkorea Olympiagold von der Großschanze und gemeinsam mit Geiger im Team gewonnen hatte, lief nach Platz sieben im Springen noch zu seinem 16. Karrieresieg. Im Ziel lag Deutschlands Sportler des Jahres 3,4 Sekunden vor Geiger, der Norwegens Topmann Jörgen Graabak im Sprint das Nachsehen gab.
Für Rydzek bleibt Lahti ein gutes Pflaster. Dort war der Allgäuer 2017 mit vier WM-Titeln zum Rekordweltmeister aufgestiegen.

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Eisenbichler bei Stoch-Sieg Zweiter

Markus Eisenbichler erreicht beim Weltcupspringen in Lahti sein bestes Karriere-Ergebnis.

Kamil Stoch war in Lahti nicht zu schlagen und siegt mit großem Vorsprung. Olympiasieger Andreas Wellinger hat beim ersten Einzelwettkampf nach den Winterspielen in Pyeongchang eine Podestplatzierung verpasst, stattdessen ist Olympia-Pechvogel Markus Eisenbichler beim Weltcup in Lahti auf Platz zwei geflogen.
Während Wellinger nach einem schwachen zweiten Sprung beim Sieg des überragenden Polen Kamil Stoch nur Achter wurde, erreichte Eisenbichler sein bestes Karriere-Ergebnis. "Ich bin so glücklich, das ist so schön", sagte Eisenbichler in der ARD: "Ich will das jetzt einfach nur genießen." Wellinger meinte: "Das ist super für den Eisei, er hat sich das so verdient. Mein zweiter Sprung hat nicht so funktioniert, wie ich es mir vorgestellt habe."
Der 26 Jahre alte Eisenbichler, der in Pyeongchang den Teamwettbewerb verpasst hatte, rückte mit starken 129,5 m im zweiten Durchgang noch von Platz sieben nach vorne. An Sieger Stoch kam er allerdings nicht heran. Bei seinem ersten Saisonsieg außerhalb der Vierschanzentournee sprang der Pole in einer eigenen Liga und hatte mit 314,2 Punkten (132,0+134,0 m) riesigen Vorsprung auf Eisenbichler (286,0). Dritter wurde nur einen Zehntelpunkt dahinter Österreichs Weltmeister Stefan Kraft.

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Skispringen: Katharina Althaus springt erneut aufs Podium

Die Olympiazweite hat im Skisprung-Weltcup mit einem zweiten Platz ihre derzeitige Glanzform unterstrichen.

Einen Tag nach ihrem vierten Karriere-Erfolg im ersten von zwei Springen im rumänischen Rasnov musste sich die 21-Jährige aus Oberstdorf Norwegens Olympiasiegerin Maren Lundby geschlagen geben. Diese sicherte sich damit vorzeitig den Gesamtweltcup.
Auf dem Trampolin Valea Carbunarii in Siebenbürgen sprang Althaus 94,0 und 92,0 m, mit 234,6 Punkten lag die Weltcupzweite hauchdünn vor der drittplatzierten Slowenin Nika Kriznar (234,5). Lundby (257,8/100,0+97,0 m) hatte bei ihrem achten Saisonsieg einen riesigen Vorsprung.
Sotschi-Olympiasiegerin Carina Vogt, am Samstag im nach einem Durchgang abgebrochenen Auftaktspringen noch Dritte, belegte Platz fünf. Juliane Seyfarth, die am Vortag als Fünfte ihr bestes Karriere-Resultat egalisiert hatte, kam als Achte erneut in die Top 10.

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Bayerische Ergebnisbilanz und Analyse

Bestes Olympiaergebnis überhaupt

München, 26.02.2018, OSP Bayern: Der Olympiastützpunkt Bayern zieht eine überaus positive Bilanz in der Berurteilung der Ergebnisse bayerischer Sportler und Sportlerinnen. Lesen Sie mehr dazu hier.

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Die olympischen Winterspiele 2018 sind Geschichte

... und für die bayerischen Athleten überwiegend eine sehr erfolgreiche Geschichte-

Zum Abschluss waren wir alle noch einmal gefesselt von einer Eishockeymannschaft, die über sich hinaus wuchs und dafür mit einer Silbermedaille belohnt wurde, sogar fast Gold gewonnen hätte. Elf dieser Spieler leben in Bayern und spielen für hiesige Vereine.
Aber auch die vielen anderen Medaillen und hervorragenden Platzierungen, die bayerische Athletinnen und Athleten erkämpften verdienen höchste Achtung und Anerkennung.

In den nächsten Tagen erfolgt noch eine genaue sportliche Analyse unsererseits, die Sie auf dieser Seite und in unserem bald erscheinenden OSP Report nachlesen können.

Unseren Sportlerinnen und Sportlern aber nochmals einen ganz herzlichen Dank für die vielen wunderbaren Geschichten, die sie geschrieben haben.

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Deutschland im Eishockey-Finale!!!

Deutsches Team mit elf bayerischen Spielern schafft die Sensation gegen Kanada.

Nach einem Spiel fast wie im Rausch kämpft die deutsche Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen von Pyeongchang sensationell um Gold. Mit Leidenschaft, aber auch mit herrlich herausgespielten Toren und einer Abwehrschlacht in den letzten zehn Minuten besiegte die faszinierende Auswahl von Bundestrainer Marco Sturm Rekord-Olympiasieger Kanada mit 4:3 (1:0, 3:1, 0:2) und steht nun am kommenden Sonntag im Endspiel gegen die Sportler Russlands.

Im Gangneung Hockey Centre überzeugte Sturms Mannschaft in einem temporeichen Spiel zunächst durch erneut solide Abwehrarbeit, aber auch durch Powerplay-Stärke sowie Kaltschnäuzigkeit in der Offensive.
Silber ist damit schon gewonnen, aber Gold glänzt eben doch noch etwas mehr!

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Gold für Rydzek und Geiger im Team der Nordischen Kombination

Die beiden Allgäuer veredeln die tollen Tage der Kombinierer im Team mit einer beispiellosen Dominanz

Eric Frenzel feierte schon beim letzten Wechsel, wenig später vollendete Johannes Rydzek mit der Deutschland-Fahne in der Hand das historische Olympia-Triple der unfassbaren "Dominierer": Mit dem ersten Staffel-Gold seit 30 Jahren haben die Überflieger der Nordischen Kombination ihre Traumspiele von Pyeongchang auch im letzten Wettbewerb fortgeschrieben. Drei Rennen, drei Olympiasiege - mehr geht nicht!

"Unfassbar, jetzt haben wir wirklich alles gewonnen, jetzt ist wirklich alles da", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch, dem der Team-Olympasieg in seiner riesigen Erfolgssammlung noch gefehlt hatte: "Die Genugtuung ist groß."

Der Oberstdorfer Rekordweltmeister Rydzek führte als Schlussläufer zum goldenen Ende, was vom ebenfalls Oberstdorfer Vinzenz Geiger als Startläufer in ganz großer Manier begonnen hatte. Die beiden Mitstreiter Eric Frenzel und Fabian Rießle bauten dazwischen den Vorsprung stetig aus. Die letzten 300 Meter legte Johannes Rydzek jubelnd und Handküsse verteilend zurück - auch ein kurzer Stolperer auf der Zielgeraden bremste ihn nicht mehr.

Nach einer schwer beeindruckenden Demonstration seiner Stärke lag der deutsche Vierer 52,7 Sekunden vor Norwegen, Bronze ging an Österreich (+1:07,8). Seit 1994 der aktuelle Teammodus eingeführt wurde, war es der zweitgrößte Vorsprung bei Olympia.

Höchst eindrucksvoll gelang damit die Revanche für die Niederlage von Sotschi 2014 gegen die Norweger, die auch die beiden Weltcup-Staffeln des Olympia-Winters gewonnen hatten.                                                 "Wir hatten hier noch eine Rechnung offen", sagten die neuen Olympiasieger.

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Johannes Lochner verpasst die Medaillenränge

Im letzten Lauf rutscht sein Zweier-Bob noch von Platz drei auf fünf

Beim Zweierbob-Olympiasieg von Francesco Friedrich und seinem Anschieber Thorsten Margis ist der Berchtesgadener Pilot Johannes Lochner mit seinem Anschieber Christoph Weber im letzten Lauf noch von Platz drei auf Platz fünf zurückgefallen. Die Mannschaftskollegen Nico Walther und Christian Poser landeten auf Rang vier. Lochner peilt nun noch im Viererbob-Wettkampf eine Medaille an.

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Schempp verpasst Gold im Foto-Finish

Favorit Fourcade gewinnt hauchdünn

Nach einem packenden Schlusssprint zwischen Martin Fourcade und Simon Schempp auf dem letzten Metern hat sich der Franzose die Goldmedaille im Massenstart-Rennen der Biathleten über 15 Kilometer mit nur wenigen Zentimetern Vorsprung gesichert. Die Fußspitze des Franzosen machte den Unterschied. Der Norweger Emil Hegle Svendsen fing zudem Erik Lesser auf den letzten Metern noch ab und schnappte sich Bronze. Benedikt Doll wurde am Ende Fünfter, Peiffer beendete das Rennen auf Platz 13.

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Natalie Geisenberger, Tobias Wendl und Tobias Arlt holen auch Gold in der Teamstaffel

Souveräner Sieg mit deutlichem Vorsprung vor Canada und Österreich

PyeongChang, 15.02.2018: Nach Gold für Natalie Geisenberger und dem Doppelsitzer Wendl/Arlt rodelt auch die deutsche Teamstaffel zum Sieg. Mit dem erneuten Sieg in der Teamstaffel haben die deutschen Rodler einen hervorragenden Abschluss gefeiert und die insgesamt 1000. Goldmedaille der Winterspiel-Geschichte geholt. Der Sieg der Deutschen war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Olympiasiegerin Natalie Geisenberger, der Olympiadritte Johannes Ludwig sowie die Doppelsitz-Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt gewannen im Alpensia Sliding Centre vor Kanada und Österreich. Damit haben die Athleten des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) in vier Rennen sechs Medaillen gewonnen. Vor vier Jahren in Sotschi hatten Geisenberger, Wendl/Arlt und der Pyeongchang-Fünfte Felix Loch ebenfalls Gold in der Teamstaffel geholt.

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Aljona Sawtschenko und Bruno Massot gewinnen Gold im Eiskunstlauf

Erste Goldmedaille im Paarlauf seit 66 Jahren

PyeongChang, 15.02.2018: Aljona Sawtschenko und Bruno Massot haben sich bei der olympischen Paarlauf-Entscheidung den kaum noch für möglich gehaltenen Traum von der Goldmedaille erfüllt. Die Vizeweltmeister aus Oberstdorf gewannen in Pyeongchang nach einer ganz starken Vorstellung in der Kür vor den Weltmeistern Sui Wenjing/Han Cong aus China und Meagan Duhamel/Eric Radford (Kanada). Dabei sah es nach dem Kurzprogramm mit Platz 4 gar nicht so gut für die Allgäuer aus. "Ich bin so glücklich und habe geheult", so Deutschlands zuvor letzte Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Katarina Witt, die 1984 und 1988 Gold gewann, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur über den Olympiasieg von Sawtschenko/Massot.

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Natalie Geisenberger bleibt die Rodelkönigin

Gold nach 4 perfekten Läufen

PyeongChang, 13.02.2018: Natalie Geisenberger hat in Pyeongchang ihre zweite Goldmedaille im Einzel nach 2014 gewonnen. Mit einem fulminaten vierten Lauf gewann Dajana Eitberger Silber. Natalie Geisenberger baute ihren Vorsprung von Lauf zu Lauf aus und lag vor dem entscheidenden vierten Lauf mehr als drei Zehntelsekunden vor der Konkurrenz. Bei Natalie Geisenberger lief alles glatt. Traumwandlerisch sicher steuerte sie ihren Schlitten durch den tückischen Eiskanal im Alpensia Sliding Centre, passierte dabei auch die mittlerweile berüchtigte Kurve 9 ohne Wackler, und als sie im Ziel war, durfte sie sich für ihr zweiten Einzelgold und drittes insgesamt als erfolgreichste Rodlerin der Geschichte feiern lassen. "Was gibt's Geileres? Ich kann's überhaupt nicht glauben. Es war so ein schwieriges Rennen, aber dass es dann so aufgegangen ist, viermal die Kurve neun getroffen. Jetzt habe ich noch eine olympische Goldmedaille, was gibt's Geileres?", sagte Geisenberger beim TV-Sender Eurosport. Bronze ging an die Kandierin Alex Gough. Wie schwierig die Rinne in PeyongChang ist zeigte ein schwerer Sturz von Emily Sweeney. Die US-Amerikanerin kam von der Linie ab, drehte sich in alle Richtungen und fiel vom Schlitten. Sie wurde vom Ärzteteam auf der Bahn behandelt, war aber bei Bewusstsein. Sie konnte dann gestützt in den Zielraum gehen und wurde vom Publikum mit Applaus empfangen. Nach zehn Minuten ging das Rennen weiter.

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Zweites Gold für Laura Dahlmeier in der Verfolgung

Denise Herrmann auf Platz 6

PeyongChang 12.02.2018: Laura Dahlmeier ist nicht zu stoppen und gewinnt nach dem Sprint ihr zweites Gold in der Verfolgung. Bei äußerst schwierigen Bedingung leistete sich nur einen Schießfehler und konnte 29,4 Sek. Vorsprung auf die Slowakin Anastasiya Kuzmina ins Ziel bringen. Bronze ging an die Französin Anais Bescond. "Es war ein richtig, richtig hartes Rennen, unfassbar! Meine Finger sind gerade aufgetaut, das waren Schmerzen, schlimmer als in jedem Rennen zuvor. Es war jetzt abartig", sagte die immer noch frierende Dahlmeier. Bundestrainer Gerald Hönig hatte nach dem perfekten Rennen seiner Ausnahmekönnerin Tränen in den Augen und sagte: "Laura überstrahlt wieder alles. Was Laura hier an Biathlon in Perfektion zeigt, habe ich in der Art und Weise noch nicht gesehen. Sie ist professionell bis in die Haarspitzen." Denise Herrmann vergab im letzten Schießen mit dem letzten Schuß die Chance auf eine Medaille und kam auf einen sehr guten sechsten Platz. Franziska Hildebrandt belegte Platz 12 und Vanessa Hinz Platz 14.

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Andreas Wellinger holt Gold von der Normalschanze

Alle Deutschen unter den besten Zehn

PyeongChang, 10.02.2018: Andreas Wellinger erfüllt sich den Traum von der Goldmedaille von der Normalschanze und wird seiner Favoritenrolle aus dem Training gerecht. Im Windpoker behielt er am Ende die Nase vorn. Nachdem er im ersten Sprung mit den schlechtesten Bedingungen aller Spitzenspringer nur auf Platz 5 gelandet war, stellte er im zweiten Sprung den Schanzenrekord ein und holt das zweite Gold an diesem Tag für Deutschland! 24 Jahre nach Jens Weisflog wird ein deutscher Springer wieder Olympiasieger im Einzelwettbewerb. Silber und Bronze holten der Norweger Andre Forfang und Robert Johanssen. Auch die anderen deutschen Springer hinterließen einen superstarken Eindruck. Richard Freitag kam auf Platz 8, Markus Eisenbichler auf Platz 9, und Karl Geiger auf Platz 10.

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Wellinger siegt bei Olympiaqualifikation

Andreas holt sich den Sieg in der Olympia-Qualifikation von der Normalschanze. Aber auch die anderen deutschen Adler geben Anlass zur Hoffnung.

Angeführt von einem bärenstarken Andreas Wellinger hat sich ein deutsches Quartett problemlos für den ersten Skisprung-Wettbewerb bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang qualifiziert.
Andreas gewann am Donnerstag auf der Normalschanze nach einem Sprung auf 103 m mit 133,5 Punkten die Qualifikation.
"Schöne Quali, schöne Bedingungen, Skispringen auf einem hohen Niveau", sagte Wellinger nach seiner beeindruckenden Vorstellung, bei der er vor dem polnischen Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch landete.
Er habe sich gut über die Trainingssprünge reinfuchsen können. "Ich bin vom Sprung stabiler geworden", so der Vizeweltmeister weiter. Bei Eurosport sagte er: "Wenn ich noch so einen mache, wird es schwer, mich zu schlagen. Aber jetzt heißt es: 'Nicht nachlassen'."
Auch Bundestrainer Schuster zeigte sich sehr erleichtert.
Richard Freitag (129,1) als Vierter, Markus Eisenbichler (127,7) auf Rang sechs und Karl Geiger (125,5) als Siebter sorgten für ein bemerkenswertes Mannschaftsergebnis. "Die Mannschaft hat sich sehr stark präsentiert. Damit bin ich sehr zufrieden", sagte Bundestrainer Werner Schuster.

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Kea Kühnel bei Olympia

Gerade noch auf den Zug nach Pyeongchang aufgesprungen

"Ich bin unglaublich stolz, dass ich es geschafft habe. Ich kann es noch gar nicht glauben", freute sich Kea, die ursprünglich aus Bremerhaven stammt, nun aber in Garmisch-Partenkirchen lebt und in München Sinologie studiert.
Aufgrund der internationalen Rangliste war die 26-Jährige zunächst nicht vom Deutschen Olympischen Sportbund nominiert worden. "Kea Kühnel profitierte davon, dass verschiedene Nationen ihre Startplätze nicht voll ausgeschöpft haben", erklärte Heli Herdt, Sportlicher Leiter des Deutschen Skiverbandes. Sie wird im Free-Ski Slopestyle bei den Olympischen Winterspielen an den Start gehen.
Wir freuen uns mit ihr und drücken kräftig die Daumen!

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Florian Bauer wird Junioren-Weltmeister im Viererbob

Christoph Hafers Team wird Zweiter

St. Moritz (CH) 28.1.2018: Ein erfolgreiches Wochenende bei den Junioren-Weltmeisterschaften war es in St. Moritz. Florian Bauer, bayerischer Anschieber im Team des Winterberger Piloten Pablo Nolte, feierte mit seinem JWM-Titel seinen ersten großen Erfolg. Christoph Hafer (Bayerische Polizei) fuhr mit seinen Anschiebern Sebastian Mrowka, Tobias Schneider und Michael Salzer auf Platz 2 ein.

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Andreas Wellinger in Zakopana auf Platz 2

Richard Freitag erobert Weltcup Führung zurück

Zakopane (POL) 28.1.2018: Wie schon im vergangenen Jahr ist Andreas Wellinger auch am Sonntag gut auf der Schanze in Zakopane zurecht gekommen. Der Slowene Anze Semenic (SLO) feierte mit Sätzen auf 134,5 und 137,5 Metern seinen ersten Weltcup-Sieg überhaupt. Knapp mit nur 3,6 Punkte dahinter folgte Wellinger, der wie schon in der Vorsaison Zweiter wurde. "Mit dem Wind habe ich heute nicht das große Los gezogen, dafür waren die Sprünge gut. Platz zwei freut mich immens", sagte Wellinger in der ARD. Platz drei ging an Peter Prevc (SLO), der rechtzeitg vor den Olympischen Winterspielen wieder in Form zu kommen scheint. Richard Freitag hatte als Zehnter zwar nichts mit dem Ausgang des Springens zu tun, eroberte aber die Führung im Gesamtweltcup zurück. "Ich nehme den Tag wie er ist. Andere wurden heute schlimmer bestraft", so Freitag in der ARD. Wie Stoch schied auch Markus Eisenbichler im ersten Durchgang aus. Der Siegsdorfer, der am Freitag noch Zweiter in der Qualifikation war, landete nach einem völlig verkorksten Sprung auf 113,5 Meter nur auf Platz 33. Der erst 18 Jahre alte Constantin Schmid, als Sechster nach dem ersten Durchgang noch bester Deutscher, fiel auf Platz 17 zurück. Karl Geiger, der erst durch Stochs Absturz in den zweiten Durchgang gerutscht war, rückte noch von Platz 30 auf 21 vor.

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Felix Loch und Natalie Geisenberger gewinnen jeweils zum 6. mal den Gesamtweltcup im Rennrodeln

Tobias Wendel und Tobias Arlt auf Platz 2

Sigulda (LET)  28.1.2018: Rodel-Olympiasieger Felix Loch hat den Gesamt-Weltcup gewonnen. Dem 28-Jährigen aus Berchtesgaden reichte beim Weltcup-Finale in Sigulda ein zweiter Platz im Sprint-Rennen, um den sechsten Gesamt-Triumph seiner Karriere perfekt zu machen. Gesamtzweiter wurde Weltmeister Wolfgang Kindl aus Österreich. Bei den Frauen wurde Olympiasiegerin Natalie Geisenberger ebenfalls Zweite, sie hatte den Sieg im Gesamtweltcup schon vor Wochenfrist in Lillehammer gefeiert. Das Duo Tobias Wendl und Tobias Arlt schloss den Weltcup auf Platz 2 ab.

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DOSB nominiert Olympiamannschaft

Bayern stellt die meisten Teilnehmer

Frankfurt, DOSB, 23.01.2018: Der Deutsche Olympische Sportbund hat die Deutsche Olympiamannschaft für die Olympischen Spiele 2018 in Pyeongchang nominiert. Dabei stellen die Sportler/innen mit Trainings- und Lebensmittelpunkt in Bayern mit 89 Teilnehmern (58%) erwartungsgemäß das größte Kontingent. Die Gesamtstärke der aktuellen Olympiamannschaft beträgt 153, darunter 63 Frauen und 90 Männer, allein 25 im Eishockey-Team. Lediglich im alpinen Skilauf gibt es noch eine Qualifikationsmöglichkeit beim heutigen Weltcup-Slalom in Schladming. Die bayerischen Teilnehmer/innen findet ihr hier:

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Freitag holt Bronze

Andreas Wellinger landet auf Platz 7

Die Blitz-Rückkehr vom Krankenstand auf das Siegertreppchen war für Richard Freitag wie eine Erlösung. Über acht Jahre hat Deutschlands bester Skispringer auf sein erstes Edelmetall im Einzel warten müssen, mit Bronze bei der Skiflug-WM erfüllte er sich diesen Traum. „Das ist eine ganz tolle Geschichte, vor allem für Richard persönlich. Da hat er lange für kämpfen müssen. Das kann auch ein Türöffner für Weiteres sein”, sagte Bundestrainer Werner Schuster, der sich nach dem Erreichen des Mindestziels von einer Medaille bei der Heim-WM in Oberstdorf erleichtert und zufrieden zeigte. Gut zwei Wochen nach seinem Sturz in Innsbruck wagte Freitag für das Großereignis in seiner neuen Wahlheimat einen Kaltstart - und wurde belohnt. „So zurückzukehren, ist ein Traum. Die Medaille ist grandios und extrem wertvoll für mich”, schilderte Freitag, nachdem er nach  Flügen auf 228, 225 und 190,5 Meter nur hinter dem neuen Weltmeister  Daniel Andre Tande aus Norwegen und dem Polen Kamil Stoch landete.  Von seinem großen Erfolg erfuhr Freitag im Aufwärmraum, als der vierte Durchgang wegen immer stärkerer Winde und Schneefalls abgebrochen werden musste. Mitfavorit Andreas Wellinger musste sich mit Platz 7 zufrieden geben.

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Paul Eckert gewinnt in Nasika seinen ersten Weltcup

Gelungene Generalprobe für Ski-Crosser

Nasika (CAN) 20.01.2018: Nach dem Ausfall von Medaillenhoffnung Heidi Zacher ist Skicrosser Paul Eckert bei der Olympia-Generalprobe in Nakiska/Kanada in die Bresche gesprungen und fuhr den ersten Weltcupsieg seiner Karriere ein. Beim letzten Skicross-Weltcup vor den Winterspielen in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) holte der 27-Jährige den ersten deutschen Erfolg der Männer seit Andreas Schauer (9. Januar 2015). Insgesamt war es erst der vierte Triumph für die Skicrosser des DSV.

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Thomas Dreßen gewinnt sensationell auf der Streif

Ausnahmezustand in Kitzbühel, Andreas Sander auf Platz 6

Kitzbühel (AUT), 20.01.2018: Sensationeller deutscher Sieg auf der legendären Streif in Kitzbühel bei der Abfahrt durch Thomas Dreßen. Sein Teamkollege Andreas Sander rundete das perfekte Ergebnis für den Deutschen Skiverband auf Platz 6 ab. 39 Jahre nach dem Sieg von Sepp Ferstl im Jahr 1979 triumphierte wieder ein deutscher Abfahrer in Kitzbühel. Zweiter wurde der Schweizer Beat Feuz vor Hannes Reichelt (AUT). Josef (Peppi) Ferstl wurde 20., Manuel Schmid guter 37. "Im Ziel habe ich es gar nicht glauben können, ich dachte die wollen mich verarschen!" sagte Dreßen in der ARD.

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1. Nominierungssitzung beim Deutschen Olympischen Sportbund für Pyeongchang

Die ersten Bayern sind nominiert!

Frankfurt, 16.1.2018: Der Deutsche Olympische Sportbund hat in den Sportarten Rennrodeln, Eislauf und Eistanz und Eishockey die ersten Athleten und Athletinnen für die Olympischen Spiele in Pyeongchang in Südkorea nominiert. Darunter sind auch bereits etlich Sportler/innen die ihren Trainings- und Lebensmittelpunkt in Bayern haben:

Eiskunstlauf: Kavita Lorenz (Oberstdorf/Eistanz), Bruno Massot (Oberstdorf/Paarlauf), Joti Polizoakis (Oberstdorf/Eistanz), Aljona Savchenko (Oberstdorf/Paarlauf), Nicole Schott (Oberstdorf/Einzellauf Damen).

Rennrodeln: Tobias Arlt (Königssee/Doppelsitzer), Natalie Geisenberger (Miesbach/Einsitzer), Felix Loch (Berchtesgaden/Einsitzer), Tobias Wendl (Berchtesgaden/Doppelsitzer).

Eishockey:  (aus dem 30-er Pool werden bis zum 23. Januar noch 5 gestrichen): Konrad Abeltshauser (EHC München), Danny aus den Birken (EHC München), Daryl Boyle (EHC München), Yasin Ehliz (Ice Tigers Nürnberg), Patrick Hager (EHC München), Dominik Kahun (EHC München), Brooks Macek (EHCMünchen), Frank Mauer (EHC München),Leonhard Pföderl (Ice Tigers Nürnberg), Timo Pielmeier (ERC Ingolstadt), Patrick Reimer (Ice Tigers Nürnberg), Yannic Seidenberg (EHC München)

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Felix Neureuther kritisiert IOC und FIFA

Skistar bezieht klare Stellung im ZDF Sportstudio

Mainz 13.1.2018 (Quelle sport1.de): Felix Neureuther übt erneut Kritik am IOC in Sachen Olympische Spiele. Der verletzte Ski-Star fordert sogar einen "kompletten Umbruch" im Funktionärswesen. "Das IOC hat dieses wunderschöne Produkt mit Füßen getreten, das macht mich wahnsinnig traurig", sagte Neureuther im ZDF im Aktuellen Sportstudio. Das Resultat sei, "dass Olympia in Sotschi, Pyeongchang oder Peking stattfindet, wo Milliarden ausgegeben werden müssen. Das kann nicht sein. Man sollte mehr zu den Wurzeln zurückgehen, der Kommerz nicht immer im Vordergrund stehen, sondern der Sport." Neureuther forderte einen "kompletten Umbruch" im Funktionärswesen, "nicht nur im IOC, in der FIFA ist es genau das Gleiche. Das System muss neu aufgebaut werden ohne Korruption, dass der normale Zuschauer und wir Sportler nicht mehr das Gefühl haben, die streichen nur die Kohle ein." Die IOC-Entscheidung, die russische Mannschaft nach dem dortigen Staatsdoping nur teilweise von Olympia in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) auszuschließen, begrüßte der 33-Jährige. Es wäre "Wahnsinn" für ungedopte Sportler, dürften sie dort nicht starten, sagte er. Neureuther selbst fällt nach seinem Kreuzbandriss für die Spiele aus.

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Johannes Lochner siegt im Viererbob in St. Moritz

Nico Walther wegen zu leichtem Schlitten disqualifiziert

St. Moritz (CH) 14.01.2018: Der Viererbob-Weltmeister aus dem Vorjahr Johannes Lochner ließen in seinem Wallner-Bob beim einzigen Weltcuprennen auf Natureis in St. Moritz  nichts anbrennen und fuhr je einmal Bestzeit. Der Berchtesgadener setzte mit seiner Crew Sebastian Mrowka, Joshua Bluhm und Christian Rasp mit 0,14 Sekunden Vorsprung vor Friedrich durch. Dritter wurde der Kanadier Chris Spring. Lange sah es nach Lauf eins im Vierer nach einem reinen deutschen Podium aus, doch dann wurde Walther auf Rang drei liegend wegen Untergewichts des FES-Viererbobs aus dem Rennen genommen. So reichte es im Mekka des Bobsports in St. Moritz in der Königsklasse nur zu einem Doppelerfolg für Johannes Lochner und Francesco Friedrich.

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Walther gewinnt Viererbob-Weltcup

Lochner im Zweierbob nur auf Rang sechs

Der Oberbärenburger setzte sich nach zwei Läufen in seinem FES-Schlitten mit seiner Crew Kevin Kuske, Christian Poser und Eric Franke mit fünf Hundertstelsekunden Vorsprung gegen seinen Vereinskollegen Francesco Friedrich durch. Dritter wurde der Lette Oskars Kibermanis. Viererbob-Weltmeister Johannes Lochner kam im Wallner-Bob auf Platz fünf. "Wir führen uns pudelwohl im Vierer, leider bin ich am Einstieg etwas hängengeblieben", sagte Friedrich.

Im kleinen Schlitten war der viermalige Zweierbob-Weltmeister Friedrich nach seinem Schlittenwechsel von Wallner auf FES mit Anschieber Martin Grothkopp am Vortag auf Rang zwei hinter dem Kanadier Justin Kripps gekommen. Kripps verbesserte mit Anschieber Alexander Kopacz den fast 15 Jahre alten Startrekord von André Lange und Kevin Kuske auf 5,11 Sekunden. Walther wurde mit Anschieber Christian Poser zunächst Dritter, dann aber wegen Materialproblemen disqualifiziert. Auf Rang drei rückte Kibermanis vor. Lochner wurde mit Joshua Bluhm Sechster und haderte. "Der Schlitten zieht einfach nicht, mir gehen die Ideen aus", sagte der Berchtesgadener.

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Bögl löst Olympia-Ticket

Der Gaißacher ist als zweiter deutscher Langläufer für Südkorea qualifiziert

Zum Abschluss der Tour de Ski kam Lucas Bögl in der Verfolgung zwar nur auf Platz 25, da er jedoch die neuntbeste Laufzeit des Tages vorwies, lieferte er damit die zweite Teilvorgabe für die Winterspiele.

Beste Deutsche in der Endabrechnung der Tour ist Stefanie Böhler (Ibach/6:41,1) auf Rang zehn. Am Schlusstag konnte sich die routinierte Olympia-Starterin noch einmal um zwei Positionen verbessern. Es ist die beste Tour-Platzierung für die 36-Jährige, die bei allen zwölf bisherigen Ausgaben am Start war. Wesentlich ernüchternder als bei ihren weiblichen Kolleginnen verlief das Rennen der deutschen Herren. Thomas Bing (Rhön/6:27,3) kam als bester Starter des Deutschen Skiverbandes auf Platz 20. Die übrigen sechs DSV-Athleten landeten noch weiter hinten.

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Freitags Tournee-Traum nach Sturz vorbei

Stoch gewinnt erneut, Wellinger Dritter

Für Skispringer Richard Freitag ist der Traum vom Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee vorzeitig beendet. Der deutsche Hoffnungsträger stürzte in Innsbruck im ersten Durchgang nach einem starken Flug auf 130 Meter und hatte damit keine Chancen mehr auf den Goldenen Adler.

Freitag hielt sich kurz den rechten Arm, verließ die Schanze aber auf eigenen Füßen und winkte ins Publikum. Zum zweiten Durchgang trat er nicht mehr an. Noch während des zweiten Durchgangs wurde Freitag in eine Klinik gebracht und untersucht. Er hat sich an der linken Seite seiner Hüfte verletzt.

„Schade, dass dieser großartige Sportler hier nicht belohnt wird“, sagte Bundestrainer Werner Schuster im ZDF und kritisierte die Jury.
„Es war definitiv zu viel Anlauf. Ich habe das gestern schon befürchtet. Bei diesen Bedingungen darf man nie und nimmer so weit springen lassen“, so Schuster weiter.

Kamil Stoch konnte das dritte Tournee-Springen ebenfalls gewinnen. Nach zwei starken Sprüngen steht er in der Gesamtwertung nun weit vor dem Zweitplatzierten Andreas Wellinger.
Der Norweger Daniel Andre Tande landete in Innsbruck auf dem zweiten Platz. Andreas Wellinger wurde Dritter.

(sid/dpa)

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Erneut Platz zwei für Freitag

Auch beim zweiten Springen in Garmisch ist der DSV-Adler vorn dabei

Richard Freitag hat den Sieg beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen knapp verpasst und weiter Boden auf Kamil Stoch verloren. Mit Versuchen auf 132,5 und 137 Meter sprang der Weltcup-Gesamtführende auf Rang zwei und schaffte damit sein zweites Podium bei dieser Vierschanzentournee. Der Sieg ging erneut an den Polen Stoch, der seine Führung im Tournee-Klassement ausbaute und 7,6 Punkte vor Freitag lag. Den dritten Platz belegte vor 21 000 Zuschauern in der ausverkauften Arena der Norweger Anders Fannemel.

Zweitbester Deutscher wurde Karl Geiger auf Rang sieben. Stephan Leyhe komplettierte als Zehnter ein starkes Teamresultat mit drei Top-Ten-Plätzen für die Mannschaft von Bundestrainer Werner Schuster. Andreas Wellinger und Markus Eisenbichler sprangen wie schon in Oberstdorf in die erweiterte Weltspitze und belegten die Ränge 11 und 14.

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Fessel und Ringwald knacken Olympianorm

Jeweils mit Platz 6 in Lenzerheide in der klassischen Technik und im Sprint bei der Tour de Ski

Lenzerheide (CH) 31.12.2017: Nicole Fessel hat mit einem sechsten Platz bei der Tour de Ski in Lenzerheide in der Schweiz die Olympianorm klar gemacht. Ihre Teamkollegin Stefanie Böhler konnte mit Platz 9 über 10 km ebenfalls in der klassischen Technik eine halbe Norm nachweisen. Nachdem bei den Sprintrennen am Vortag lediglich Sandra Ringwald mit Platz sechs die Olympianorm und Hanna Kolb mit Platz 10 eine halbe Norm nachweisen konnten, blieben die Herren des Deutschen Skiverbandes bisher hinter den Erwartungen zurück. Lediglich Thomas Bing konnte übr 15 km in der klassischen Technik bisher eine halbe Olympianorn nachweisen.

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Rebensburg knapp am Sieg vorbei

Platz zwei beim Riesenslalom in Lienz

Nur vier Hundertstelsekunden fehlten Viktoria Rebensburg zum dritten Saisonsieg: Beim Riesenslalom in Lienz war nur die Italienerin Federica Brignone schneller als die beste deutsche Skiläuferin vom Tegernsee. Die ließ aber immerhin die derzeit alle überragende Amerikanerin Mikaela Shiffrin hinter sich, ebenfalls bloß um vier Hundertstel. In der Weltcup-Gesamtwertung liegt Shiffrin weiterhin klar vor Rebensburg.

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Des Olympiastützpunkt Bayern wünscht ein frohes Fest und ein gesundes neues Jahr 2018

Wir freuen und auf spannende Wettkämpfe

München 24.12.2018: Der Olympiastützpunkt Bayern wünscht allen Sportlern, Trainern und Betreuern, seinen Partnern, Sponsoren und Unterstützern ein frohes Fest und ein erfolreiches und gesundes neues Jahr 2018! Wir freuen uns auf spannende Wettkämpfe und schöne Momente. Allen Verletzten wünschen wir gute Besserung und dass wir euch bald möglichst wieder im Wettkampf sehen dürfen!

Macht eure Träume wahr, aber bleibt fair, immer mit angemessenem Respekt vor den Mitstreitern!

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Laura Dahlmeier und Johannes Rydzek sind Sportlerin und Sportler des Jahres 2017

Dahlmeier: "Wenn es läuft, dann läufts"

Baden Baden, 17.12.2017: Laura Dahlmeier krönt eine außergewöhnliche Saison, bei den Männern setzt sich der erfolgreichste Kombinierer der WM-Geschichte Johannes Rydzek durch. Damit gehen beide Auszeichnungen an einen bayerischen Sportler und eine Sportlerin des Deutschen Skiverbandes. Im weinroten Dirndl machte Ausnahme-Biathletin Laura Dahlmeier ihrem Wintersport-Kollegen Johannes Rydzek ein interessantes Angebot. Der Kombinierer könne ja mal gemeinsam mit ihr zum Bergsteigen gehen, scherzte die Sportlerin des Jahres bei der Gala in Baden-Baden. "Da kann sicher was Erfolgreiches bei raus kommen." Rydzek lachte, ihn und Dahlmeier verbindet seit Sonntagabend aber mehr als das gemeinsame Hobby. Die beiden Mehrfach-Weltmeister sind die "Sportler des Jahres" 2017.

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Althaus Zweite in Hinterzarten

Die Skispringerin verpasst ihren dritten Weltcupsieg in Folge nur knapp

Die 21-Jährige musste sich im Schwarzwald nach Flügen auf 102,5 und 99,0 m mit 265,7 Punkten als Zweite einzig der Norwegerin Maren Lundby (269,1) geschlagen geben. Für eine Überraschung sorgte Ramona Straub, die als Vierte das beste Ergebnis ihrer Karriere verbuchte. Althaus stand im vierten Springen des Olympiawinters zum vierten Mal auf dem Podest und stellte einmal mehr ihre Topform unter Beweis. Im Gesamtweltcup muss sich die Oberstdorferin ihre Führung nun allerdings mit Lundby teilen. Die beiden Überfliegerinnen des Winters kommen jeweils auf 360 Punkte. Olympiasiegerin Carina Vogt und Juliane Seyfarth schafften es auf den Rängen sechs und acht ebenfalls in die Top Ten.

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Freitag setzt Sieg-Serie fort

Dritter Sieg im siebten Springen

Richard Freitag hat das Weltcup-Skispringen in Engelberg gewonnen. Mit Sprüngen auf 137,5 und 135,0 Meter setzte sich Freitag vor dem Polen Kamil Stoch und Stefan Kraft aus Österreich durch. "Der erste war echt ein feiner Sprung", sagte Freitag. "Es macht derzeit einfach Spaß." Für den 26-jährigen Deutschen war es schon der dritte Saisonsieg, bei zwei weiteren Springen landete er auf dem zweiten Platz. In der Weltcup-Gesamtwertung führt Freitag vor seinem DSV-Teamkollegen Andreas Wellinger, der in Engelberg den sechsten Platz belegte. Der WM-Dritte Markus Eisenbichler wurde Fünfter. Durch die bisher starken Leistungen gilt Freitag als großer Favorit auf den Sieg bei der Vierschanzen-Tournee, die am 30. Dezember auf der Schattenbergschanze in Oberstdorf beginnt. Er ist der erste Deutsche seit Martin Schmitt (1999/2000) der als Weltcup-Führender zur Tournee fährt.

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Auch Luitz verpasst Olympia

Nach Neureuther zieht sich auch der Allgäuer einen Kreuzbandriss zu

Stefan Luitz hat sich beim Weltcup-Riesenslalom im italienischen Alta Badia schwer verletzt. Der 25-Jährige brach seine Fahrt im ersten Durchgang nach nur neun Sekunden am vierten Tor ab, nachdem er plötzlich Schmerzen im linken Knie verspürt hatte. Luitz fuhr danach noch selbst ins Ziel und wurde nach einer Untersuchung durch den österreichischen Mannschaftsarzt Christian Hoser umgehend ins 130 Kilometer entfernte Innsbruck gebracht. Dort kam die erschütternde Diagnose: Kreubandriss. Luitz wird die Olympischen Winterspiele in Südkorea verpassen. Luitz hatte mit guten Platzierungen, darunter zwei Podestfahrten, Hoffnungen auf eine Medaille bei den Winterspielen in Pyeongchang genährt.

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Olympia Aus für Felix Neureuther

Knie OP war unvermeidbar

Garmisch Partenkirchen 15.12.2017: Am Ende hat bei Felix Neureuther die Vernunft gesiegt. Nach seinem Kreuzbandriss hat Deutschlands bester Skirennfahrer sein Zögern beendet und sich am linken Knie operieren lassen. Eine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang ist damit ausgeschlossen. "In den letzten Wochen habe ich alles versucht, um die Verletzung konservativ in den Griff zu bekommen, musste aber einsehen, dass eine Operation das Vernünftigste ist", sagte Neureuther. "Da ich meine Karriere auf jeden Fall fortsetzen möchte, habe ich mich für diese Operation entschieden. Ich werde jetzt konsequent an meiner Rehabilitation arbeiten, um in der WM-Saison 2018/19 da weiterzumachen, wo ich in diesem Jahr aufgehört habe."

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Laura Dahlmeier in Annecy im Sprint auf Platz 2

Herrmann auf Platz 5, Hammerschmidt auf 9

Annecy (F) 14.12.2017: Nach einem auch krankheitsbedingt schwierigen Saisonstart hat sich die siebenmalige Weltmeisterin im Olympia-Winter eindrucksvoll zurückgemeldet. Beim Sieg der überragenden Anastasis Kuzmina (SVK) kam Dahlmeier auf Platz 2. "Der Winter hat bei mir auch schon vor ein paar Wochen angefangen. Aber das ist die erste Podestplatzierung im Einzel und ich bin sehr happy darüber", sagte Dahlmeier, die zum Weltcup-Auftakt in Östersund vor zwei Wochen noch aufgrund einer Erkältung hatte pausieren müssen, im ZDF: "Es hat richtig Spaß gemacht, hier zu laufen. Ich bin noch nicht ganz bei 100 Prozent", sagte Dahlmeier - doch die Formkurve steigt steil nach oben. Am zurückliegenden Wochenende in Hochfilzen war als bestes Resultat ein zehnter Rang in der Verfolgung herausgesprungen. In den französischen Alpen blieb die Partenkirchnerin am Donnerstag am Schießstand fehlerfrei, und in der Loipe stand am Ende die fünftbeste Laufzeit zu Buche. Auch ihre Mannschaftskolleginnen zeigten sich in sehr guter Form. Denise Herrmann wurde fünfte, Maren Hammerschmidt neunte und Vanessa Hinz lief auf Platz 18.

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Dreifach-Triumph für deutsche Bobs

Vierer-Bobs beim Heim-Weltcup in Winterberg nicht zu schlagen

Beim ersten Heimrennen der Saison in Winterberg setzte sich am Sonntag Weltmeister Johannes Lochner vor Nico Walther und Francesco Friedrich durch. Im vierten Vierer-Weltcup des Winters war es der dritte Sieg eines deutschen Schlittens. "So ein Erfolg gibt Selbstvertrauen in Richtung Olympia, ich hatte zuletzt ein paar Zweifel gerade was unsere Startleistung angeht", sagte Lochner, "aber so können wir weitermachen. Ich bin überglücklich." Mit Blick auf die Winterspiele in Pyeongchang ist das Team von Bundestrainer Rene Spies in der Königsdisziplin damit bestens aufgestellt. Schon bei der Heim-WM im Februar hatten die drei Piloten das Podest im Vierer belegt, Lochner und Friedrich wurden am Königssee zeitgleich Weltmeister. Einen Dreifachsieg im Weltcup hatte es zuletzt im Dezember 2015 ebenfalls in Winterberg gegeben, damals gewann Friedrich vor dem mittlerweile zurückgetretenen Maximilian Arndt und Walther.

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Biathletinnen feiern sechsten Staffelsieg in Serie

Starkes Comeback für die Garmischerin Laura Dahlmeier

Angeführt von Schlussläuferin Laura Dahlmeier haben die deutschen Biathletinnen das erste Staffelrennen des Olympia-Winters gewonnen. Beim Weltcup in Hochfilzen feierte das Weltmeister-Quartett mit Vanessa Hinz, Franziska Hildebrand, Maren Hammerschmidt und Dahlmeier saisonübergreifend den sechsten Sieg in Serie und unterstrich die Ambitionen auf die Goldmedaille bei den Winterspielen im Februar in Pyeongchang. Deutschland siegte am Sonntag nach den 4x6 Kilometern trotz neun Nachladern mit 44,9 Sekunden Vorsprung vor Olympiasieger Ukraine und Frankreich. Die Männerstaffel mit Erik Lesser, Benedikt Doll, Arnd Peiffer und Simon Schempp hatte zuvor hinter Norwegen Rang zwei belegt.

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Zacher, Wilmsmann und Cakmakli schaffen die Norm

Das deutsche Olympia-Team wächst und wächst

Die 23-jährige Ski-Freestylerin Sabrina Cakmakli wurde beim Halfpipe-Weltcup in Copper Mountain (USA) Vierte ihres Qualifikations-Durchgangs und steht damit im Finale. Weil sie damit mindestens einen Top-Acht-Rang sicher hat, erfüllt sie die vom Deutschen Olympischen Sportbund geforderte Norm für den Saisonhöhepunkt in Pyeongchang. Cakmakli war schon bei den Winterspielen 2014 in Sotschi dabei.

Auch der Skicrosserin Heidi Zacher ist ein nahezu perfekter Start in die olympische Saison gelungen. Beim ersten Weltcup-Rennen dieses Winters im französischen Val Thorens belegte die Anwärterin auf eine Medaille bei den Spielen in Pyeongchang den zweiten Platz. Ein guter Einstand gelang auch Juniorenweltmeister Florian Wilmsmann (Hartpennig). Nach einem Sturz im Halbfinale belegte er beim Sieg von Ex-Weltmeister Chris Del Bosco (Kanada) Rang acht und erfüllte mit dem besten Weltcup-Resultat seiner Karriere auf Anhieb die deutsche Olympianorm. Celia Funkler (München) holte sich als 15. immerhin schon die halbe Norm.

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IOC schließt Russland aus - und gewährt Ausnahmen

Wegen systematischen Dopings dürfen russische Sportler bei Olympia zwar antreten, aber nicht als Mannschaft

Russlands Präsident Wladimir Putin hat Spekulationen über einen russischen Boykott der Olympischen Winterspiele im Februar zurückgewiesen. "Wir werden mit Sicherheit keinerlei Boykott erklären", sagte Putin. Russischen Athleten steht es demnach frei, unter neutraler Flagge teilzunehmen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte nach zahlreichen Dopingfällen russischer Athleten entschieden, keine russische Delegation bei den Spielen zuzulassen. Unbelastete russische Athleten können jedoch unter neutraler Flagge an den Wettkämpfen teilnehmen. Sie müssen statt Nationaltrikots Wettkampfanzüge tragen, auf denen "Olympiasportler aus Russland (OAR)" steht. Auch die russische Hymne wird nicht zu hören sein.

Härtere Strafen verhängte das IOC gegen die russischen Funktionäre. Witali Mutko, einst Sportminister, jetzt Vizeregierungschef, Präsident des Fußballverbandes und Chef des Organisationskomitees der Fußball-WM im nächsten Sommer, ist lebenslang für Olympische Spiele gesperrt. Das Nationale Olympische Komitee ist suspendiert. Der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees, Alexander Schukow, verliert seine IOC-Mitgliedschaft. Russische Spitzenfunktionäre sind von Spielen in Pyeongchang ausgeladen. Möglich ist ein Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof, um diese Entscheidungen anzufechten.

Putin hatte vor der IOC-Entscheidung vor einer "ernsthaften Schädigung der olympischen Bewegung" gewarnt. Es gebe zwei Optionen: "Entweder Russland zu zwingen, unter neutraler Flagge anzutreten, oder es überhaupt nicht zu den Olympischen Spielen zuzulassen", sagte Putin, "jede ist eine Erniedrigung für das Land." Dem IOC liegen Beweise vor, wonach russischen Sportlern mit einem staatlich unterstützten Dopingprogramm zu Medaillengewinnen verholfen wurde. Zentrale Erkenntnisse finden sich im sogenannten McLaren-Bericht der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada).

Die Entscheidung des IOC wird nun kontrovers diskutiert. Die "Washington Post" schrieb: "Die Schaufenster-Entscheidung des IOC zur Sperre Russlands berührt nicht wirklich den 'Staat' im Wort 'Staatsdoping'. Die russische Führung hatte vom IOC, ihrem willfährigen Partner, ja schon bekommen, was sie wollte: den Gewinn durch die enorme Werbung mit den Winterspielen 2014. Das IOC verdient nun keine Glückwünsche für diese Entscheidung." Die "New York Times" meinte: "Trotz der übertriebenen Umschreibung, dass Russland von den Winterspielen ausgeschlossen worden sei, ist das Land wohl ziemlich glimpflich davongekommen. Die Strafe wäre deutlich härter gewesen, wenn allen russischen Sportlern die Teilnahme in Pyeongchang untersagt worden wäre. Das IOC hat Russland bestraft, die Tür für die Athleten aber offen gelassen - vielleicht zu weit offen. Die Sportler, welche die Starterlaubnis erhalten, werden Trikots tragen, welche sie als russische Starter identifizieren. Damit kommt das IOC den Russen im Versuch, einen Boykott zu verhindern, weit entgegen." Das russische Blatt "Iswestija" hielt dagegen: "Ohne Russland geht es nicht. Russische Athleten werden die Ehre ihres Mutterlandes unter jeder Fahne verteidigen." Doch allein die bereits in Aussicht gestellte Teilnahme russischer Athleten unter ihrer Flagge bei der Schlusszeremonie der Spiele, verleidet einem jedoch schon wieder die Vorfreude auf Olympia.

DOSB-Präsident Alfons Hörmann sagte: "Für den Weltsport und den deutschen Sport ist es ein guter Tag. Es ist ein historischer Tag für den Sport." Die Entscheidung zeige, dass das IOC "auch vor großen und starken Ländern wie Russland" keinen Rückzieher mache. Bestraft würden damit nämlich diejenigen, die in Russland für das systematische Doping verantwortlich seien. Wer gegen die Spielregeln verstößt, der fliegt vom Platz".

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Denise Hermann feiert Doppelsieg

Die frühere Langläuferin ist in Östersund die überragende Biathletin

Zwei Tage nach dem Erfolg im Sprint setzte sich die 28-Jährige am Sonntag auch in der Verfolgung durch. Nur 19 Monate nach ihrem Umstieg zu den Skijägern ist Herrmann damit neben der erkrankt fehlenden Weltmeisterin Laura Dahlmeier eine weitere Siegläuferin im deutschen Team. "Dass ich es als Erste über die Ziellinie geschafft habe, ist unglaublich. Ich habe noch nie so ein Gefühl gehabt, das ist wunderbar", sagte Herrmann. Aufgrund ihrer erst kurzen Biathlon-Karriere galt sie bei Rennen mit vier Schießeinlagen noch nicht als Podestkandidatin.

Maren Hammerschmidt lief auf Rang fünf, Vanessa Hinz wurde Achte. Beide Skijägerinnen erfüllten damit die Olympia-Norm.

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Norweger ärgern die DSV-Kombinierer

Erstmals seit zwei Jahren muss sich die Staffel mit Rang zwei begnügen

Seit fast zwei Jahren hat das deutsche Team in der Nordischen Kombination den Weltcup nach Belieben beherrscht. Jetzt hat die DSV-Staffel erstmals wieder ein Rennen verloren. Das erfolgsverwöhnte Quartett hat beim ersten Mannschafts-Wettbewerb der Olympiasaison in Lillehammer Platz zwei hinter Norwegen belegt. Nach einer erneut mäßigen Sprungleistung reichte die Aufholjagd in der Loipe nicht mehr. Im Einzel war Rydzek zuvor auf Rang vier gelandet – hinter drei Norwegern.

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Deutsche Skispringer überragend

Sowohl Frauen als auch Männer fahren Siege ein

Katharina Althaus hat einen Traumstart in den Olympia-Winter erwischt: In Lillehammer machte sie den Doppelsieg perfekt und schlüpfte ins Gelbe Trikot. Die 21-Jährige feierte am Sonntag auf der großen Olympiaschanze vom 1994 den dritten Weltcupsieg ihrer Karriere; einen Tag zuvor hatte sie bereits vom kleinen Bakken gewonnen. Die Oberstdorferin übernahm damit erstmals in ihrer Karriere auch die Führung im Gesamtweltcup.

Auch die DSV-Adler trumpften beim zweiten Springen in Nischni Tagil auf. Andreas Wellinger sorgte für den zweiten deutschen Sieg im Skisprung-Weltcup binnen 24 Stunden. Der Vizeweltmeister setzte sich bei einem grandiosen Doppelerfolg in Russland vor Richard Freitag durch, der das erste Springen am Samstag gewonnen hatte. Hinter Freitag, der die Führung im Gesamtweltcup erfolgreich verteidigte, kam der Österreicher Stefan Kraft auf Platz drei. Markus Eisenbichler fiel von Platz zwei nach dem ersten Durchgang auf Rang vier zurück, verbuchte aber sein bestes Saisonergebnis.

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Denis Herrmann mit erstem Weltcupsieg im Biathlon

Hildebrandt und Hammerschmidt mit halber Olympianorm

Östersund (S) 1.12.17: Dennis Herrmann hat im schwedischen Östersund ihren ersten Weltcupsieg in ihrer noch jungen Biathlonkarriere errungen und damit im olympischen Winter mit der direkten Olympiaqualifikation ein Ausrufezeichen gesetzt. In Abwesenheit der noch erkrankten Laura Dahlmeier konnte die in Ruhpolding lebende und trainiernde ehemalige Langläuferin Herrmann mit einer starken Laufleistung dominieren und sich sagar einen Fehler im Schießen erlauben. Zweiter wurde die Französin Justine Braisaz vor Juija Dschima aus der Ukraine. Franziska Hildebrandt und Maren Hammerschmidt konnten mit den Plätzen 10 und 14 eine halbe Olympianorm absichern.

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Olympia: Letzte Männer-Domäne fällt

FIS beantragt Nordische Kombination für Frauen in Peking

Der Ski-Weltverband FIS beantragt beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) für 2022 die Aufnahme der Nordischen Kombination der Frauen.

Die letzte reine Männer-Domäne bei Olympischen Winterspielen könnte bald fallen.

Der Ski-Weltverband FIS hat beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) für 2022 die Aufnahme der Nordischen Kombination der Frauen beantragt. Das teilte die FIS nach dem Herbsttreffen ihres Councils mit. Das IOC hatte zuletzt mit Aussagen zur Gender-Gerechtigkeit Druck auf die FIS ausgeübt.

Im kommenden Winter werden die Kombiniererinnen erstmals im neugeschaffenen Continental-Cup antreten, der Stufe unter dem Weltcup. Der weitere Plan sieht eine Weltcup-Saison ab 2020, eine WM-Premiere 2021 in Oberstdorf sowie das Olympia-Debüt 2022 in Peking vor.

Die FIS sprach sich zudem zum dritten Mal für ein Mixed-Skispringen bei Olympia aus. Zum WM-Programm gehört das Mixed, bei dem pro Team zwei Männer und zwei Frauen antreten, schon seit 2013.

Sowohl 2015 als auch 2017 hatte Deutschland Gold geholt. Der dritte Antrag für Peking 2022 betrifft die Ski-Freestyle-Disziplin Ski Big Air für Männer und Frauen.

(Quelle: Sport1)

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DANKE!!!

Eure Anna

.
Den OSP Bayern erreichte heute diese Mail von Anna Schaffelhuber:


" Hallo Zusammen,

Ich möchte mich bei euch ganz ganz herzlich für eure Mühen und Stimmen
zur PARA SPORTLERIN DES JAHRES 2017 bedanken!!!

Diese Wahl habe ich sicherlich nur durch euch und eure Mühe gewonnen.
Danke!

Ich freue mich wirklich sehr. Diesmal sogar besonders, weil es absolut
kein Selbstläufer und für mich jedes Jahr eine neue Herausforderung
ist, wieder nach ganz vorne zu kommen. Super, dass das so honoriert wurde!

Diesen Rückenwind nehme ich nun in die letzten Vorbereitungswochen bis
zu den Spielen im März mit.

Viele Grüße,
Eure Anna"

Da die Mitarbeiter des OSP unmöglich alle Stimmen beisteuern konnten, geben wir diesen Dank gerne an alle Unterstützer weiter.

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Andre Ehrenberg wird neuer Bundestrainer im Kanuslalom

Nachfolger des in Rio verunglückten Stefan Henze

Augsburg 27.11.2017: Andre Ehrenberg tritt die Nachfolge des bei den Olympischen Spielen in Rio bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückten Stefan Henze als Bundestrainer im Kanuslalom für den Bereich Kajak Frauen an. Ehrenberg war bisher als OSP Trainer am Bundesstützpunkt in Augsburg für den Nachwuchs zuständig. Bei den Olympischen Spielen in Atlanta 1996 gewann Ehrenberg mit seinem Partner Michael Senft im Zweiercanadier die Bronzemedaille.

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Felix Loch gewinnt Sprint-Rennen in Winterberg

Er schleicht sich von Rennen zu Rennen nach vorn.

Rodel-Olympiasieger Felix Loch hat einen Tag nach seinem zweiten Platz beim Heim-Weltcup in Winterberg im ersten Sprint-Rennen der Saison triumphiert. Der 28-Jährige aus Berchtesgaden siegte vor dem Russen Semen Pawlitschenko und Nico Gleirscher aus Österreich.

Bei den Frauen fuhr Olympiasiegerin Natalie Geisenberger auf den dritten Rang vor ihrer Dauerrivalin Tatjana Hüfner und Julia Taubitz. Den Sieg im verkürzten Rennen sicherte sich Emily Sweeney (USA) vor ihrer Landsfrau Summer Britcher.

Bei den Doppelsitzern führten Tobias Wendl/Tobias Arlt einen deutschen Dreifacherfolg an. Die Olympiasieger gewannen vor den Weltmeistern Toni Eggert/Sascha Benecken. Auf Rang drei landeten die Lokalmatadoren Robin Geueke/David Gamm.

Die Rennen des Sprint-Weltcups bilden in dieser Saison bei vier Weltcup-Stationen den Abschluss des Wochenendes und fließen in die Gesamtwertungen ein. Die Entscheidung fällt dabei in nur einem Lauf.
(Quelle: Sport1)

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Ferstl stark bei Jansrud-Sieg

Olympiaticket für Thomas Dreßen

Der erste Super-G der Saison geht an den Norweger Kjetil Jansrud. Josef Ferstl fährt in Lake Louise in die Top 10 und erfüllt somit die halbe Olympianorm.

Kjetil Jansrud aus Norwegen hat bei wechselnden äußeren Bedingungen den ersten Super-G des Olympia-Winters gewonnen.
Im kanadischen Lake Louise siegte der Olympiasieger von 2014 vor den Österreichern Max Franz (+0,28 Sekunden) und Hannes Reichelt (+0,32 Sekunden) sowie seinen Mannschaftskollegen Aleksander Aamodt Kilde (+0,41) und Aksel Lund Svindal (+0,52).

Bester Deutscher war Josef Ferstl, der mit Rang 10 (+1,17) die Norm für die Olympischen Spiele in Pyeongchang zur Hälfte erfüllte.

Thomas Dreßen hat sich dagegen bereits vorzeitig die Teilnahme an den Olympischen Spielen gesichert. Der 23 Jahre alte Hoffnungsträger belegte nach Rang 14 in der Abfahrt auch Rang 14 im Super-G und erfüllte damit auf Anhieb die Vorgabe von zwei Platzierungen unter den ersten 15 im Weltcup.

(Quelle: Sport1)

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Erster Weltcupsieg der Saison für Johannes Rydzek

Doppelsieg für nordische Kombinierer

Kuusamo (FIN) 26.11.17: Johannes Rydzek hat beim zweiten Weltcup in Kuusamo seinen ersten Sasisonsieg vor Eric Frenzel gefeiert. Im Ziel konnte er sich mit 0,6 Sek. durchsetzen. Rydzek war nach dem Springen auf Platz acht und Frenzel sogar nur auf Platz 15 gelandet. In der Loipe konnten aber Beide ihre Top Laufform unter Beweis stellen. "Ich bin begeistert" sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch nach dieser Vorstellung seiner Top Athleten.

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Rydzek Dritter in Kuusamo

Erster deutscher Podestplatz in der Nordischen Kombination

Kuusamo (FIN) 25.11.17: Der 4-fach Weltmeister Johannes Rydzek hat für den ersten Podestplatz der Nordischen Kombinierer des Deutschen Skiverbandes im noch jungen Weltcupwinter gesorgt. Im finnischen Kuusamo belegte der Oberstdorfer im Sprung den dritten Platz. Trotz eines Sturzes im anschließenden 10 km Lauf konnte er seine Position verteidigen. Am Ende hatte er 32,8 Sek. Rückstand auf den Sieger Akito Watabe (JPN). Vinzenz Geiger belegte Platz 13.

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Siebenmal Olympianorm geschafft

Bayerische Athleten schlagen am Wochenende zu

Auch das vergangene Wochenende verlief für die bayerische Sportler wieder einmal höchst erfolgreich. Gleich acht  Athleten in sieben Disziplinen erfüllten dabei die Olympianorm und kamen unter die besten acht.

Besonders hell strahlte die Sonne mal wieder für die Rodler der Trainingsgruppe Sonnenschein, mit Natalie Geisenbergers Sieg und den zwei dritten Plätzen von Felix Loch und dem Doppel Tobias Wendl / Tobias Arlt knackten sie gleich im ersten Rennen der Saison in Igls(A) die Qualifikationsnorm. Auch in der Teamstaffel trugen Natalie und Felix wesentlich zum Sieg mit bei.

Auch Johannes Lochner holte sich in Lake Placid(USA) nach der Quali im Zweierbob letzte Woche, mit dem ersten Sieg der Saison nun auch die Quali für den Viererbob.

Und auch im Skeleton schaffte Tina Hermann, nur hauchdünn auf den zweiten Platz verwiesen, auf Anhieb die Olympiaqualifikation.

Auf den noch schmaleren Kufen der Eisschnellläufer sicherte sich zudem Moritz Geisreiter in Stavanger(N) über 10.000m die Olympianorm.

Und last but not least schaffte diese auch der Neu-Oberstdorfer Richard Freitag beim ersten Skisprung-Wochenende der Saison in Wisla(Pol) mit einem vierten Platz bei ungünstigen äußeren Bedingungen.

Nicht vergessen wollen wir bei all der Olympiavorfreude die Judoka. Beim Grand Prix in Den Haag erkämpfte sich der für München-Großhadern startende Dominic Ressel in der Klasse bis 81kg den ausgezeichneten zweiten Platz.

Allen Athletinnen und Athleten herzliche Glückwünsche zu diesen tollen Ergebnissen

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Dürr in Levi (Finnland) mit starkem 6. Platz im Slalom

Olympiaticket gesichert

Levi (Finnland) 11.11.17: Lena Dürr hat beim Weltcup-Slalom von Levi mit einem sechsten Platz überzeugt und gleich in
ihrem erstem Rennen des Winters die Qualifikation für Olympia geholt. Beim Sieg der Slowakin Petra Vlhova vor Favoritin
Mikaela Shiffrin (USA) holte Dürr die für die Winterspiele in Südkorea geforderten Top-Acht-Platzierung. Dritte wurde
Wendy Holdener aus der Schweiz. Maren Wiesler konnte als zweite deutsche Fahrerin im Finale ihren 13. Rang vom ersten Lauf nicht halten und rutschte auf Platz 20 zurück.

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Rebensburg gewinnt Saisonauftakt in Sölden (AUT)

Triumph im Riesenslalom und Olympiaticket

Sölden (AUT) 28.10.2017: Viktoria Rebensburg ist ein perfekter Start in die Olympia Saison gelungen. Die 28-Jährige Bayerin gewann den Auftakt des alpinen Ski-Weltcups im österreichischen Sölden in ihrer Spezialdisziplin Riesenslalom. Die Olympiasiegerin von Vancouver 2010 schaffte mit einem starken zweiten Lauf noch den Sprung von Rang drei bis ganz nach vorne. Hinter ihr kamen Tessa Worley aus Frankreich und die Italienerin Manuela Moelgg auf die Plätze zwei und drei. Vicky Rebensburg holte damit erstmals seit März 2016 wieder einen Weltcuperfolg. Es ist der insgesamt 14. ihrer Karriere, 12 davon erreichte sie im Riesenslalom. Vor sieben Jahren hatte sie bereits einmal in Sölden gewonnen.
Maren Wiesler holte als 26. noch Weltcuppunkte. Jessica Hilzinger und Patrizia Dorsch verpassten den zweiten Durchgang ebenso wie der US Superstar Lindsey Vonn.

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"Leading Coaches"

Führungskompetenz für Bundes- und Landestrainer/-innen

Speziell für Bundes- und Landestrainer/-innen der Spitzenverbände bietet die Führungs-Akademie des DOSB eine Weiterbildungsreihe zur Stärkung der Führungskompetenz an.

In insgesamt drei Modulen bietet „Leading Coaches“ Raum zur Reflexion des eigenen Führungsverständnisses und zum systematischen Austausch mit Trainer-Kolleginnen und -kollegen.

Nähere Informationen: HIER

Wichtiger Hinweis: Die Kosten für die Lehrgänge müssen von den Verbänden getragen werden, auch die Anmeldung ist über diese abzuwickeln.

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Kanuslalom: Bayerischer Doppelerfolg bei Weltcup in Ivrea

Funk und Tasiadis ganz oben

Ivrea (ITA) (sid, 03.09.2017) Doppelerfolg für die deutschen Slalom-Kanuten beim Weltcup im italienischen Ivrea: Der London-Olympiazweite Sideris Tasiadis (Augsburg) und Ricarda Funk (Bad Kreuznach) feierten vier Wochen vor der WM in Pau/Frankreich Siege und verteidigten ihre Führungen im Gesamtweltcup erfolgreich. Tasiadis, zuletzt Zweiter in Markkleeberg, war im Canadier-Einer nach einem fehlerfreien Durchgang in 91,10 Sekunden der Schnellste. Sein ärgster Verfolger im Weltcup-Ranking, Benjamin Savsek (Slowakei), wurde Dritter und liegt nun 34 Zähler hinter ihm.

"Der zweite Weltcupsieg in meiner Laufbahn fühlt sich sehr, sehr gut an. Natürlich will man sein Rennen immer gewinnen, wenn es dann klappt, ist es umso schöner. Ich war überrascht, wie schnell ich am Ende war", sagte der 27-Jährige, der Mitte Juni in Prag seinen ersten Weltcupsieg geholt hatte.

Ricarda Funk erpaddelte sich auf der vierten Station ihren dritten Saisonsieg und führt den Weltcup nun mit 53 Punkten Vorsprung auf Jana Dukatova (Slowakei) an, die nur Sechste wurde. Die frühere Vizeweltmeisterin wurde trotz zweier Strafpunkte im Finallauf in 97,80 Sekunden Erste. Auch bei den Heim-Weltcups in Augsburg und Markkleeberg war sie bereits erfolgreich gewesen.

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Wahl zum Sportstipendiat des Jahres

Auch bayerische Sportlerinnen unter den letzten fünf

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe und die Deutsche Bank haben fünf Kandidaten für den Sportstipendiat des Jahres 2017 zur Wahl gestellt.
Unter diesen fünf befinden sich mit Laura Grasemann, Anna Schaffelhuber und Theresa Stoll auch bayerische Sportler.

Noch bis zum 20.08. kann jeder auf dieser Seite seine Stimme abgeben:
www.sportstipendiat.de

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Gold und Weltrekord für Monika Karsch

Europameisterschaften im Sportschießen in Baku

Baku (AZE) (dsb, 29./30.07.2017) Monika Karsch krönte einen überaus erfolgreichen Tag für die deutschen Sportschützen bei den Europameisterschaften in Baku (Aserbaidschan). Die Olympia-Silbermedaillengewinnerin von Rio gewann mit der Sportpistole Gold und stellte im Finale mit 39 Treffern auch noch den Welt- und Europarekord ein. Ein zweites Gold gewann sie in der Mannschaft zusammen mit Michelle Skeries und Doreen Vennekamp. „Darauf habe ich hingearbeitet: Ich wollte beim wichtigsten Wettkampf dieser Saison meine beste Leistung erzielen“, sagte die Regensburgerin.

Nachdem Karsch am ersten Tag nach dem Präzisionsschießen noch außerhalb der Finalplätze gelegen hatte, steigerte sie sich in ihrer Spezialdisziplin „Duell“ auf insgesamt 582 Ringe und wurde so Siebte. Michelle Skeries lag nach 580 Ringen als Neunte gerade außerhalb der Finalplätze, Doreen Vennekamp kam mit guten 576 Ringen auf Platz 16, so dass es mit 1738 Ringen zum souverän gewonnenen Mannschaftsgold reichte.

Im Finale war Monika Karsch nicht mehr zu stoppen. „Ich habe vor einer Woche im Finaltraining 43 Treffer erzielt und wusste seitdem, dass ich es kann.“ Mit diesem Selbstbewusstsein schoss sie so stark, dass sie schon vor der letzten Fünferserie Gold sicher hatte.

Olympiasieger Christian Reitz gewann gleich drei Medaillen bei diesen Europameisterschaften: Am Sonntag sicherte sich der 30-Jährige mit der nicht-olympischen Standardpistole Silber und musste sich mit 574 Punkten nur dem Ukrainer Pawlo Korostylow (581) geschlagen geben. Bronze ging an den Russen Alexej Klimow (573). Zuvor hatte der Regensburger bereits in seiner Paradedisziplin mit der Schnellfeuerpistole Bronze im Einzel und Gold im Team geholt.

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Leichtathletik-WM: Christina Hering nachnominiert

Kaderergänzung nach später Normerfüllung

(DLV, 24.07.2017) Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat sein Aufgebot für die Weltmeisterschaften in London (4. bis 13. August) ergänzt.

"Auf der Basis der realisierten DLV-Nominierungsanforderungen werden Christina Hering (LG Stadtwerke München) über 800 m und Susen Küster (Bayer 04 Leverkusen) für den Hammerwurfwettbewerb für das DLV-Team nachnominiert", teilte Idriss Gonschinska, der Leitende Direktor Sport des DLV, am Montag mit.

Damit fahren mit Christina Hering und Amelie Sophie Lederer (LAC Quelle Fürth), die für die 4 x 100-Meter-Staffel nominiert wurde, zwei bayerische Sportlerinnen zur WM.

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Bayerischer Sportpreis

...die Preisträger sind

(München) Am 22.07.2017 wurde wieder der Sportpreis des Bayerischen Minsiterpräsidenten verliehen.
Neben anderen Preistägern durften sich auch einige bayerische Spitzensportler über die Auszeichnung freuen, u.a:

Lisa Zimmermann (Ski Freestyle) Herausragende Nachwuchssportlerin
Denise Schindler (Para-Cycling) Jetzt-erst-Recht-Preis
Barbara Engleder (Schießen) Botschafter des bayerischen Sports
Johannes Rydzek (Nordische Kombination) Botschafter des bayerischen Sports
Laura Dahlmeier (Biathlon) Sonderpreis als Belohnung für ihre herausragende Saison

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Funk und Tasiadis bauen Weltcupführung aus

Kanuslalom-Weltcup in Markkleeberg

Markkleeberg (GER) (dkv, 02.07.2017) Die Slalom-Kanuten des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) haben bei ihrem zweiten Heimweltcup in diesem Jahr in Markkleeberg am Sonntag zum Abschluss Gold und Silber geholt, am Samstag gab es bereits Silber und Bronze.

Zunächst gewann Ricarda Funk wie schon in der Vorwoche in Augsburg das Rennen der Damen im Kajak-Einer. Die Weltcup-Titelverteidigerin baute damit ihren Vorsprung in der Gesamtwertung weiter aus. Jessica Fox aus Australien und die Slowenin Eva Tercelj fuhren dahinter auf das Podium. Jasmin Schornberg auf Rang vier und die Hallenserin Lisa Fritsche auf dem sechsten Platz sorgten für ein bärenstarkes Ergebnis der deutschen Damen, bei denen lediglich Caroline Trompeter (Hanau/26.) im Halbfinale ausschied. „Einen Heimweltcup zu gewinnen ist immer megacool, die Stimmung war super heute, das hat man auf dem Wasser gespürt – das war eine Riesenmotivation. Ich wusste, dass Jess führt, kannte aber ihre Zeit nicht. Ich wollte einfach mit meinem Lauf zufrieden sein. Auch ich fand die Strecke ziemlich schwer, ich wusste, dass man an einigen Stellen unbedingt treffen muss, um keine Zeit zu verlieren. Ich versuche, dieses gute Gefühl jetzt mitzunehmen“, sagte die Siegerin.

Beinahe hätte es danach noch eine weitere Goldmedaille für das deutsche Team gegeben, aber Altmeister Michal Martikan (Slowakei) hatte etwas dagegen. Der Doppelolympiasieger ging als Schnellster des Halbfinallaufs als Letzter auf den Kurs im Kanupark und verdrängte den bis dato führenden Augsburger Sideris Tasiadis noch auf den Silberrang. Bronze ging an den Briten Adam Burgess. „Ich bin überglücklich mit meiner Platzierung, bei jedem Weltcuprennen auf dem Podium, ich bin sehr zufrieden mit mir selbst, die Form passt. Man musste bei der Strecke heute sehr aufpassen und darauf aufpassen, was das Boot macht. Leider habe ich das letzte Tor berührt, das ist ärgerlich, aber ich bin trotzdem glücklich, dass ich so schnell war. Das Entscheidende waren heute die Walzenübergänge, wenn die gepasst haben, war man gut in den Toren drin. Martikan ist einfach technisch unheimlich stark, der hat’s drauf“, zollte Tasiadis, der nun auch im Gesamtweltcup allein in Front liegt, dem Sieger Respekt.

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Kanuslalom-Weltcup in Augsburg

Glänzende Ergebnisse der bayerischen Kanuslalom-Elite

Augsburg (GER), (teils AA, 24./25.06.2017) Eine glänzende Ausbeute gab es für die deutschen Slalomkanuten beim Kanuslalom-Weltcup in Augsburg – der zweiten Station dieser fünfteiligen Serie. Mit zweimal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze waren die deutschen Paddler das erfolgreichste Team unter den 36 Nationen.

Gold gab es für Ricarda Funk im K1. Die Bad Kreuznacherin lebt seit 2010 in Augsburg und fühlt sich in der Stadt mittlerweile wie zu Hause. Sie musste als letzte Starterin auf die Strecke und ließ die vielen Zuschauer zittern, als sie an Tor 17 kurz hängen blieb. „Es hat super Spaß gemacht, vor dem Heimpublikum zu fahren. Auch wenn es ein harter Kampf war bis zum Schluss, denn nach der Torstabberührung hatte ich Angst, dass es nicht mehr reicht“, berichtet Funk von ihrem kräftezehrenden Finallauf. Den sie aber noch mit 0,95 Sekunden Vorsprung ins Ziel brachte.

Sideris Tasiadis im Canadier-Einer und Hannes Aigner im Kajak-Einer holten jeweils Silber:

Für Tasiadis war es nach dem Sieg in Prag der zweite Erfolg innerhalb einer Woche. „Ich bin zufrieden mit mir. Es war unbeschreiblich. Die Strecke war schwer, aber man musste trotzdem viel Gas geben. Dass ich mit zwei Strafsekunden noch auf den zweiten Platz gefahren bin, ist nicht selbstverständlich“, freute sich der Kanute des gastgebenden Vereins Kanu Schwaben Augsburg über seinen erneuten Coup, der ihn in der Weltcup-Gesamtwertung an der Spitze hält. Mehr als 7000 Zuschauer besuchten während der drei Wettkampftage die Olympiastrecke von 1972.

Hannes Aigner unterzog vor seinem Finallauf im Kajak-Einer die Strecke noch einer intensiven Prüfung. „Mein Anspruch war, das Beste rauszuholen, und genau das habe ich getan. Aber natürlich bin ich mit einer gewissen Anspannung gefahren, denn es hat ja viele Favoriten zerlegt“, war der Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele von London erleichtert, dass es endlich wieder mit einem Treppchenplatz geklappt hatte. Zumal Aigner zuletzt von Erfolgen nicht gerade verwöhnt war. Er hatte die WM-Qualifikation verpasst und seinen Platz in der Nationalmannschaft verloren. „Für mich ist in diesem Jahr einfach der Weltcup der Saisonhöhepunkt. Umso mehr freue ich mich, dass ich bei meinem Heim-Weltcup mit einer Medaille um den Hals heimgehen kann.“

Der vierte Platz von Sebastian Schubert (Hamm) und Schwaben-Kanute Alexander Grimm mit Rang fünf rundeten den starken Auftritt der deutschen Kajaks ab.

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Kanuslalom: 1. Weltcup in Prag

Sieg für Sideris Tasiadis, Ricarda Funk holt Bronze

Prag (CZE) (17./18.06.2017) Slalom-Kanute Sideris Tasiadis hat beim Weltcup-Auftakt in Prag für eine Glanzleistung gesorgt. Der Olympiazweite von London paddelte im Canadier-Einer zum ersten Weltcupsieg seiner Karriere. Der 27-Jährige setzte sich vor Matej Benus und Raffaello Ivaldi durch. Franz Anton belegte den sechsten Rang.

"Im Ziel war ich überrascht und glücklich, weil der Kurs so schwierig war. Der Sieg bedeutet mir sehr viel, weil es mein erster ist", sagte Tasiadis, der 2013 den Gesamtweltcup ohne Einzelsieg gewonnen hatte.

Zuvor hatte Ricarda Funk als einzige deutsche Finalistin im Kajak-Einer Bronze hinter Maialen Chourrant (Spanien) und der Britin Kimberley Woods geholt. Der Deutsche Kanu-Verband (DKV) durfte sich somit in Tschechiens Hauptstadt über drei Podiumsplätze freuen.

Denn am Vortag war Sebastian Schubert ebenfalls im Kajak-Einer aufs Podium gepaddelt. Der Team-Weltmeister von 2011 musste sich nach einem fehlerfreien Durchgang nur den Lokalmatadoren Vit Prindis und Jiri Prskavec geschlagen geben.
Schubert glücklich über Podestplatz

Hannes Aigner, Alexander Grimm (beide Augsburg) und Fabian Schweikert (Waldkirch) hatten den Einzug in den Endlauf verfehlt.

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Personelle Änderungen bei Snowboard Germany

Bernard Loer neuer Bundestrainer SBX

(svd, 02.06.17) Bernard Loer wird ab dem 1. August 2017 neuer Bundestrainer der deutschen Snowboardcross-Mannschaft und damit nicht nur die Leitung des Weltcup-Teams, sondern auch die komplette Verantwortung für die Disziplin übernehmen. Der bisherige Cheftrainer Gernot Raitmair wird Snowboard Germany Ende Juli nach 14 Jahren verlassen.

Damit nicht genug der Veränderung: das Weltcup-Betreuer-Team wird durch den ehemaligen Profi David Speiser, der bis dato mit die Geschicke des Nachwuchs gelenkt hat, als Disziplintrainer ergänzt.

Andreas Fischle, ebenfalls ein ehemaliger Athlet und bereits seit einer Saison Mitglied des Trainerstabs, wird in Oberstdorf die Verantwortung für die Lehrgangsgruppe 2 übernehmen, unterstützt durch Johannes Hostenkamp, der primär mit der Förderung der Lehrgangsgruppe 3 betraut sein wird.

Hans Babilon, seit mehreren Jahren Assistenztrainer der Weltcup-Mannschaft, wird den bisherigen Verantwortungsbereich von Hostenkamp mit der Anbindung an den Bayerischen Skiverband übernehmen.

„Durch die Umstrukturierung der Sparte Snowboardcross erhoffen wir uns natürlich nachhaltigen Erfolg“, so Sportdirektor Stefan Knirsch.

„Mit Bernard Loer übernimmt ein super Snowboarder das Steuer, der in den vergangenen Jahren im Nachwuchsbereich mit zahlreichen Medaillen bei Junioren Weltmeisterschaften bewiesen hat, dass er erfolgreich arbeiten kann“, erklärt der Geschäftsführer des Verbandes weiter. Zudem harmoniere die neue Führungskraft hervorragend im Gespann mit David Speiser, dem zuzutrauen ist, die großen Fußstapfen die ihr Vorgänger, der nahezu die komplette Snowboard Germany-History mitverantwortet hat, hinterlässt, schnellstens zu füllen.

Verlassen wird den SVD Gernot Raitmair, der 14 Jahre für Snowboard Germany tätig und als verantwortlicher Disziplintrainer bei sieben Weltmeisterschaften sowie drei Olympischen Winterspielen mit dabei war: „Gernot Raitmair war über eine sehr lange Zeit ein prägender Teil des Verbandes und Gesicht des Teams. Wir möchten uns an dieser Stelle für das eingebrachte Engagement bedanken." würdigt Snowboard Germany-Präsident Prof. Hanns-Michael Hölz die Leistung Raitmairs.

„Es war eine spannende, geile Zeit, allerdings waren wir Ende letzter Saison an einem Punkt angekommen, an dem es besser war, das Heft jemand anderem zu überlassen.“ so der scheidende Trainer.

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Kanuslalom: WM Qualifikation

Augsburger Slalomkanuten fahren zur WM

Augsburg (GER) (ksa, 06./07.05.2017) Bei der nationalen WM-Qualifikation der deutschen Slalom-Kanuten auf dem Augsburger Eiskanal wurden die WM-Starter ermittelt. Auch eine Reihe von Augsburger Slalomkanuten konnte sich das Ticket erkämpfen:

Im Kajak-Einer der Herren werden neben dem Gesamtsieger Sebastian Schubert (wohnhaft in Augsburg) auch seine Teamkollegen Alexander Grimm (Augsburg) und Fabian Schweikert (Waldkirch) an den Start gehen.

Im Kajak-Einer der Damen lösten die ebenfalls in Augsburg lebenden Ricarda Funk und Jasmin Schornberg zwei der drei Tickets nach Frankreich neben Lisa Fritsche (Halle/S.).

Im Canadier-Einer der Herren stand Sideris Tasiadis (Augsburg) bereits am Samstag als Sieger der Qualifikation fest. Für das WM-Team qualifizierten sich außerdem noch Nico Bettge und Franz Anton (beide Leipzig).

Und auch bei den Canadier-Damen fuhr mit Birgit Ohmayer eine Augsburger Sportlerin eines der drei Tickets ein.

Erster internationaler Saisonhöhepunkt für die Slalomkanuten sind die Europameisterschaft in Ljubljana-Tacen (Slowenien) vom 1. bis 4. Juni.

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Skicross: Florian Wilmsmann Juniorenweltmeister

Einzige Medaille bei Junioren-WM

Valmalenco (ITA) (sid, 07.04.2017) Florian Wilmsmann hat bei der Junioren-WM der Freestyle-Skifahrer Gold im Skicross gewonnen. "Es ist ein Tag, an dem alles funktioniert hat, ein geiles Gefühl", sagte der 21-Jährige.

Seine Mannschaftskollegen Cornel Renn (Hindelang) und Johannes Denner (Haag) belegten die Plätze acht und neun, bei den Juniorinnen wurde Celia Funkler (Tuttlingen) Fünfte. Wilmsmanns Medaille war der einzige Podestplatz für den Deutschen Skiverband (DSV) bei den Titelkämpfen.

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Wechsel an der Außenstelle Garmisch-Partenkirchen

Markus Anwander übernimmt von Bruno Vogt

Markus Anwander verlässt die Position als Cheftrainer Ski Alpin Frauen und geht als Bundesstützpunktleiter des Deutschen Skiverbandes zurück nach Garmisch-Partenkirchen. Dort ersetzt er auch den bisherigen Außenstellen-Koordinator Bruno Vogt.

Wir danken Bruno Vogt für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Er wird eine neue Funktion im Deutschen Skiverband übernehmen. Wir wünschen ihm in seiner neuen Funktion alles Gute in der Zukunft.

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DSV-Adler und Wellinger Zweite in Planica

Markus Eisenbichler mit deutschem Rekord

Planica (CZE) (25./26.03.2017) Die deutschen Skispringer um den neuen Rekordmann Markus Eisenbichler haben trotz einer starken Vorstellung ihren ersten Sieg im einem Teamfliegen seit 17 Jahren knapp verpasst. Die DSV-Adler kamen beim Mannschafts-Wettbewerb des Weltcup-Finales in Planica/Slowenien hinter Norwegen auf Platz zwei, schafften damit aber erstmals seit 2012 wieder den Sprung aufs Podest. Nach dem ersten Durchgang hatte das deutsche Quartett noch geführt.

"Podium ist super, davon waren wir in den vergangenen Jahren doch recht weit weg", sagte Bundestrainer Werner Schuster. Mit 1502,6 Punkten lagen Eisenbichler (Siegsdorf/227,0+225,5 m), der zweifache Vizeweltmeister Andreas Wellinger (Ruhpolding/231,5+240,0), der ganz starke Karl Geiger (Oberstdorf/243,5+231,0) sowie der leicht enttäuschende Richard Freitag (Aue/216,5+213,0) hinter Weltmeister Norwegen (1551,6).

Auch im auf nur einen Durchgang verkürzten letzten Einzelwettbewerb belegte Andreas Wellinger hinter Stefan Kraft den zweiten Platz. Am Ende belegte Wellinger Rang vier im Gesamtweltcup.

Markus Eisenbichler hingegen war im Probedurchgang zum Teamspringen auf spektakuläre 248,0 m geflogen und hatte damit den von Wellinger und Severin Freund gehaltenen deutschen Rekord um drei Meter gesteigert. Der frühere Skiflug-Weltmeister Freund, der sich im Januar einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, fieberte in Planica an der Schanze mit. In der "ewigen" Bestenliste liegt Eisenbichler nun auf Platz sieben, den Weltrekord hatte Kraft eine Woche zuvor in Vikersund auf 253,5 m verbessert.

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Ski alpin: Felix Neureuther wieder Zweiter

Insgesamt starke Saison

Aspen (USA) (sid,18./19.03.2017) Felix Neureuther hat seine starke Saison mit zwei Podestplätzen beendet. Der 32 Jahre alte WM-Dritte aus Partenkirchen fuhr nach Rang zwei im Riesenslalom beim Weltcup-Finale in Aspen auch im Slalom als Zweiter aufs "Stockerl".
Neureuther musste sich im letzten Rennen des Winters nur dem Schweden Andre Myhrer geschlagen geben. Zu seinem 13. Weltcup-Sieg fehlten ihm 0,14 Sekunden. Für Neureuther, der am Samstag im Riesenslalom nur Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher den Vortritt lassen musste, war es die sechste Podestfahrt der Saison.

Linus Straßer, der in Stockholm den einzigen Saisonsieg für den Deutschen Skiverband geholt hatte, kam auf Rang 21.

Neureuther polierte die insgesamt enttäuschende Saison-Bilanz der Alpinsparte fast im Alleingang auf. Weniger Podestplätze bei Männern und Frauen (elf) hatte es zuletzt 2008 (zehn) gegeben. Weniger Siege hatten die Alpinen zuletzt 2006 eingefahren.

"Es tut sicher gut, wenn jetzt mal eine Pause einkehrt", sagte Neureuther, "es zwickt schon an der ein oder anderen Stelle." Jetzt gelte es, zu regenerieren "und sich dann optimal auf Olympia vorzubereiten".

Neureuther blickte derweil mit etwas Wehmut zurück. "Am Anfang und in der Mitte war es schwierig, weil ich Materialprobleme hatte. Das ist im Nachhinein wirklich schade, sonst hätte ich mitreden können im Slalom-Weltcup.".

Letztlich belegte Neureuther Platz fünf im Gesamtweltcup und die Ränge vier und fünf in den Disziplinwertungen Slalom und Riesenslalom.

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Biathlon: Laura Dahlmeier holt den Gesamtweltcup

Sieg in der Verfolgung macht Triumph perfekt

Kontiolahti (FIN) (sid, 11.03.2017) Laura Dahlmeier wollte überhaupt nicht glauben, welches Kunststück ihr gerade gelungen war. "Ist es jetzt wirklich fix?", fragte sie ungläubig und konnte die Antwort kaum fassen. Ja, sie hatte gerade als fünfte Deutsche den Gesamtweltcup gewonnen und ihre unglaubliche Biathlonsaison gekrönt.
"Wahnsinn! Krass!", stammelte sie bewegt und mit feuchten Augen, denn selbst hatte sie nie nachgerechnet: "Das macht mich jetzt echt sprachlos."

Mit ihrem zehnten Saisonsieg in der Verfolgung von Kontiolahti ist die 23-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen bereits drei Rennen vor dem Saisonende nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.

"Das ist echt ein krasser Moment. Es hat sich sehr, sehr viel gelohnt. Ich habe viel investiert und sehr, sehr viel trainiert", sagte Dahlmeier. Erst im Fernsehinterview erfuhr sie von ihrem Erfolg: "Ich muss mich bei sehr vielen Leuten bedanken. Danke Mama, danke Papa, danke auch an meinen Bruder!"

Die junge Bayerin trat wenige Wochen nach fünfmal Gold und einmal Silber bei der WM in Hochfilzen in die Fußstapfen ihrer ehemaligen Trainingsgefährtin Magdalena Neuner, die 2012 als bislang letzte Deutsche die große Kristallkugel gewonnen hatte. Nach Rekordweltmeisterin Neuner (2008, 2010, 2012), Martina Glagow (2003), Kati Wilhelm (2006) und Andrea Henkel (2007) glückte Dahlmeier nun dieser Triumph.

"Ich habe immer an dieses große Ziel gedacht. Das macht den komplexesten Sportler aus", sagte Dahlmeier.

Sie musste in Kontiolahti in Sprint und Verfolgung unter Berücksichtigung der Streichergebnisse insgesamt 36 Punkte mehr einfahren als Vorjahressiegerin Gabriela Koukalova.

Nach 23 von 26 Saisonrennen hat die Tschechin nun 199 Punkte Rückstand, beim Weltcupfinale in Oslo in der kommenden Woche werden aber maximal noch 180 Zähler für eine Athletin vergeben. Koukalova wurde am Samstag nur Zehnte.

Dahlmeier, als Zweite des Sprints am Freitag gestartet, schob sich bereits auf der zweiten Laufrunde an der Norwegerin Tiril Eckhoff vorbei an die Spitze. Zwar leistete sie sich einen Schießfehler, doch schon vor der Schlussrunde war sie von der Konkurrenz nicht mehr einzuholen und lief mit einem Lachen im Gesicht ins Ziel.

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Nordische Kombination: Frenzel macht Weltcup mit Platz zwei zum Krimi

Johannes Rydzek noch sechs Punkte voran

Oslo (NOR) (sid, 11.03.2017) WM-Held Johannes Rydzek steckte die große Jubeltour noch in den Knochen, Eric Frenzel fehlte im Zielsprint die entscheidende Frische: Die deutschen Kombinierer haben erstmals im Weltcup-Winter in Bestbesetzung nicht den Sieg abgeräumt. Beim zweiten Saisonerfolg des Japaners Akito Watabe landeten die Team-Weltmeister Frenzel und Björn Kircheisen auf Platz zwei und drei. Goldjunge Rydzek musste sich nach verpatztem Springen mit Platz vier begnügen.

Frenzel verpasste seinen achten Saisonsieg und 39. Karriereerfolg im entscheidenden Duell gegen Watabe - um 0,4 Sekunden lag er letztlich zurück. Dennoch war der 28-Jährige, der bei der vor einer Woche zu Ende gegangenen WM in Lahti anders als der vierfache Titelträger Rydzek ohne Einzel-Gold geblieben war, der große Gewinner aus deutscher Sicht.

Im großen Duell um den Gesamtweltcup verkürzte Olympiasieger Frenzel nämlich mit nun 1434 Punkten den Rückstand auf seinen teaminternen Rivalen Rydzek (1440) auf mickrige sechs Punkte - die letzten drei Saisonrennen in Trondheim am Mittwoch sowie am folgenden Wochenende in Schonach werden nun zu Krimi.

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Biathlon: Laura Dahlmeier gewinnt Verfolgung in Pyeongchang

Auch Staffel erfolgreich

Pyeongchang (KOR) (sid, 04.03.2017) Die fünffache Biathlon-Weltmeisterin Laura Dahlmeier (Partenkirchen) setzt ihren Siegeszug nach dem WM-Märchen von Hochfilzen auch bei der Olympia-Generalprobe fort. Beim Weltcup auf den olympischen Strecken von Pyeongchang/Südkorea gewann die 23-Jährige nach dem Sprint am Donnerstag auch das Verfolgungsrennen und feierte somit ihren fünften Einzel-Sieg in Serie.

Dahlmeier, die mit 8,4 Sekunden auf die Norwegerin Tiril Eckhoff ins Rennen gegangen war, leistete sich bei vier Schießen keinen einzigen Fehler und baute durch den neunten Saisonsieg auch ihre Führung im Gesamtweltcup aus. Letztlich hatte Dahlmeier 1:12,6 Minuten Vorsprung auf die zweitplatzierte Kaisa Mäkäräinen (Finnland), Dritte wurde Anais Bescond (Frankreich/1:18,9).

"Es war unheimlich schön heute, wirklich das perfekte Rennen", sagte Dahlmeier, deren Schlussrunde ein einziger Triumphzug war, anschließend: "Es ist cool, wenn man mit allen Betreuern an der Strecke einschlagen kann, den Trainern einfach mal danken kann. Dafür hat man sonst nicht immer Zeit."

Auch ohne Laura Dahlmeier krönten deutschen Biathletinnen eine perfekte Staffelsaison mit dem überraschenden Weltcup-Sieg in Pyeongchang. In Abwesenheit der pausierenden Dahlmeier siegte das DSV-Quartett in der Formation Nadine Horchler (Willingen), Maren Hammerschmidt (Winterberg), Denise Herrmann (Oberwiesenthal) und Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld) trotz einer Strafrunde über 4x6 km vor Norwegen (+22,8 Sekunden) und Tschechien (+22,9).

Damit gewannen die DSV-Athletinnen sämtliche fünf Staffelrennen in dieser Saison. Höhepunkt war dabei Mitte Februar bei der WM in Hochfilzen der Gewinn der Goldmedaille.

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Ski alpin: Felix Neureuther Dritter beim Slalom in Kranjska Gora

Neureuther hält die Form

Kranjska Gora (SLO) (sid, 05.03.2017) Felix Neureuther ist zwei Wochen nach seinem Bronze-Coup bei der WM auch im Weltcup erneut aufs "Stockerl" gefahren.

Der 32 Jahre alte Partenkirchner belegte beim Slalom in Kranjska Gora wie vor 14 Tagen in St. Moritz Platz drei. Für Neureuther war es die vierte Podestplatzierung im Weltcup in dieser Saison.

"Ich bin richtig zufrieden mit dem dritten Platz", sagte Neureuther: "Ich merke seit zwei, drei Wochen, dass ich wieder auf dem Weg bin, der alte, junge Neureuther zu sein."

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Nordische Ski-WM: Johannes Rydzek holt erneut die Goldmedaille

Mit fünf Titeln jetzt Rekordweltmeister

Lahti (FIN) (sid, 01.03.2017) Johannes Rydzek hat in Lahti nach einer fulminanten Aufholjagd seine dritte Goldmedaille gewonnen und ist nach seinem insgesamt fünften Titel erfolgreichster Kombinierer der WM-Geschichte.

Der 25-Jährige setzte sich im packenden Wettbewerb von der Großschanze Japaner Akito Watabe (4,8 Sekunden zurück) sowie dem Franzosen Francois Braud (+13,0) durch.

Rydzek, der in Lahti bereits im Einzel von der Normalschanze sowie im Team-Wettbewerb gewonnen, ist nun auch erfolgreichster deutscher Sportler in der Geschichte Nordischer Weltmeisterschaften. Der Allgäuer überflügelte seinen teaminternen Rivalen Eric Frenzel sowie den heutigen Kombinierer-Sprungcoach Ronny Ackermann, die beide vier WM-Titel geholt haben.

Von Platz fünf nach dem Springen mit genau einer Minute Rückstand auf den führenden Österreicher Mario Seidl stürmte der überragende Läufer Rydzek auf den abschließenden 10 km noch an die Spitze.

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Bob-WM: Johannes Lochner und Francesco Friedrich zeitgleich Weltmeister

Erstmals zwei Weltmeister im Viererbob

Königssee (GER) (sid, 26.02.2017) Angeführt von Francesco Friedrich und Johannes Lochner haben die deutschen Bob-Piloten bei der Heim-WM am Königssee Geschichte geschrieben. Zweier-Champion Friedrich und Lochner waren nach vier Läufen exakt zeitgleich, damit gab es erstmals in der WM-Geschichte zwei Weltmeister im Viererbob. Dahinter komplettierte Nico Walther (Oberbärenburg) das Podest. Auch drei männliche Piloten einer Nation auf dem Treppchen hatte es in der 93-jährigen WM-Geschichte nie gegeben, weder im Vierer- noch im Zweierbob.

"Das ist der absolute Wahnsinn, das war so ein unglaubliches Rennen", sagte Lochner im Anschluss. Friedrich ergänzte: "Das ist ein klasse Rennen gewesen, für die Fans das Beste, was passieren konnte. Wir sind beide Weltmeister!"

Lochner mit seiner Crew Joshua Bluhm, Christian Rasp und Matthias Kagerhuber krönte sich damit erstmals zum Titelträger im großen Schlitten.

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Nordische Ski-WM 2017: Carina Vogt gewinnt Gold im Skispringen

Titelverteidigung geglückt

Lahti (FIN) (sid, 25.02.2017) Carina Vogt weinte nach ihrem erneuten WM-Triumph Tränen der Freude, auch Bundestrainer Andreas Bauer schüttelte bei der Siegerehrung mit feuchten Augen ungläubig den Kopf.
Mit einer furiosen Flugshow hat Titelverteidigerin Vogt im Schneetreiben von Lahti durchaus überraschend Gold gewonnen und ihrer schon jetzt unglaublichen Skisprung-Karriere die Krone aufgesetzt.

"Unglaublich, dass es wieder so ausgegangen ist. Ich habe diese Saison wieder keinen Weltcup gewonnen. Dass es jetzt erneut geklappt hat, macht mich schon ein wenig fassungslos", sagte Vogt, die nach Olympia 2014 und der WM 2015 auch beim dritten Großereignis in Folge Gold holte.

Nach dem ersten Durchgang hatte sie noch auf dem dritten Rang gelegen.
Vogt flog vor nur 500 Zuschauern auf 98,5 und 96,5 m und siegte mit 254,6 Punkten knapp vor den favorisierten Japanerinnen Yuki Ito (252,6) und Sara Takanashi (251,5). Überfliegerin Takanashi muss somit weiter auf den ersten Einzel-Titel ihrer Karriere warten.

"Mir kommt es vor wie bei der Geschichte vom Hasen und dem Igel. Im Weltcup gewinnen immer die anderen, aber wenn es darauf ankommt, ist Carina ganz vorne", sagte Bundestrainer Bauer. Vogt hat in ihrer Karriere erst zwei Weltcup-Springen gewonnen, das letzte vor zwei Jahren.

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Skeleton-WM in Königssee: Tina Hermann gewinnt Silber

Historischer Titel für Jaqueline Lölling

Königssee (GER) (sid, 25.02.2017) Die deutschen Skeleton-Pilotinnen haben ein Jahr vor Olympia einen Doppelsieg bei der Heim-WM am Königssee gefeiert. Jacqueline Lölling (22) krönte sich am Samstag zur jüngsten Weltmeisterin der Geschichte und verwies Titelverteidigerin Tina Hermann auf den zweiten Rang. Nur 0,25 Sekunden trennten die Konkurrentinnen am Samstag nach drei absolvierten Läufen. Der zweite Lauf hatte am Freitagabend wegen starken Schneefalls gestrichen werden müssen.

Anna Fernstädt, die auf ihrer Heimbahn erstmals an einer WM teilnahm, belegte den starken vierten Platz. Die 20-Jährige musste sich im Kampf um Platz drei Olympiasiegerin Lizzy Yarnold (Großbritannien) geschlagen geben. Mit Blick auf die Winterspiele 2018 in Pyeongchang (Südkorea) gehören Lölling und Hermann zu den großen Favoritinnen auf die Goldmedaille.

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Beckhaus und Pietrzykowski stürmen zu Silber

Snowboard Junioren Weltmeisterschaft

Klinovec (CZE) (svd, 20.02.2017) Leon Beckhaus (München, 18) und Sebastian Pietrzykowski (Albstadt, 18) haben im gestrigen Team Snowboardcross-Rennen der Junioren Weltmeisterschaft in Klinovec (CZE) an die bisherigen guten Leistungen des SBX Teams von Snowboard Germany anknüpfen können.
Beckhaus, seit Samstag Junioren Vize-Weltmeister im Einzelrennen und sein Teamkollege Pietrzykowski, selbst 2015 schon Junioren Vize-Weltmeister im Einzel- als auch Teambewerb, mussten sich im Finale der Männer nur den hochgehandelten US-Amerikanern Jake Vedder und Senna Leith geschlagen geben.
Jana Fischer (Bräunlingen, 17), die sich wie „Kiko“ bereits vor zwei Tagen Silber verdient hatte, verpasste mit Hanna Ihedioha (Geisenhausen, 19) als unglückliche Vierte den Sprung aufs Siegertreppchen.
Gold ging an die Französinnen Manon Petit und Julia Pereira.

Das erneut starke Ergebnis der Boardercrosser rundete Team GER2 mit Maximilian Rathgeb (Feldkirchen-Westerham, 18) und Florian Gregor (Frontenhausen, 19) mit Platz 13 ab.    

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Biathlon: Simon Schempp holt Gold im WM-Massenstart

Erste WM-Einzelmedaille seiner Karriere

Hochfilzen (AUT) (sid, 19.02.2017) Simon Schempp hat den deutschen Biathleten bei der WM in Hochfilzen mit seiner ersten Einzelmedaille überhaupt einen goldenen Abschluss beschert. Im Massenstart über 15 km lief der 28-Jährige, der sich am Schießstand keinen Fehlschuss erlaubte, vor dem Norweger Johannes Thingnes Bö (1/+9,0 Sekunden) und Simon Eder (0/+12,6) aus Österreich zum Titel.

"Ich bin einfach nur happy, dass es jetzt endlich gereicht hat. Das war ein super Rennen und eine ganz große Erlösung", sagte Schempp: "Das ist einfach ein genialer Tag. Ich bin enorm stolz auf mich, denn ich konnte endlich mal alles rüberbringen, was ich mir vorgenommen hatte."

Schempp ist damit der erste deutsche Massenstart-Weltmeister seit Michael Greis, der 2007 in Antholz zum Sieg gestürmt war. Für die deutschen Männer hatte in Hochfilzen zudem Benedikt Doll (Breitnau) Sprint-Gold gewonnen.

Nach zwei fehlerfreien Schießeinlagen im Liegen befand sich das deutsche Quartett zur Halbzeit noch auf Medaillenkurs - zwölf weitere Athleten allerdings auch, die zeitgleich dann das dritte Schießen in Angriff nahmen. Während Schempp und Peiffer hier abermals ohne Strafrunde blieben, schossen sich Doll mit zwei und Lesser mit drei Fahrkarten aus dem Medaillenrennen.

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Rodeln: Natalie Geisenberger holt Gesamtweltcupsieg

Erfolgreicher Abschluss einer schwierigen Saison

Pyeongchang (KOR) (sid, 19.02.2017) Olympiasiegerin Natalie Geisenberger (Miesbach) brillierte 356 Tage vor den Winterspielen auf der neuen Olympia-Bahn und sicherte sich vorzeitig den Erfolg im Gesamtweltcup.

Geisenbergers zweiter Platz unterstrich die Ansprüche für den Kampf um Olympiamedaillen in einem Jahr an gleicher Stelle. "Wir haben gezeigt, dass wir die Bahn langsam in den Griff kriegen", sagte Geisenberger nach dem Rennen: "Auch wenn das Ergebnis eher zweitrangig war, ich bin glücklich mit Platz zwei."

Die 29-Jährige fuhr auf der selektiven Strecke im Alpensia Sliding Centre zwei sehr gute Läufe und wurde nur von der starken Russin Tatjana Iwanowa um 0,046 Sekunden übertrumpft.

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Ski-nordisch, WM der Behinderten

Klug/Härtl gewinnen WM-Silber

(merkur.de) Zweite WM-Medaille für Clara Klug und Guide Martin Härtl. Das Duo holte in Finsterau im Biathlon-Einzel in einem spannenden Finish Silber.  

Nach Bronze zum Start der Weltmeisterschaft der Biathleten und Langläufer mit Behinderung holte Clara Klug (München) zusammen mit ihrem Begleitläufer Martin Härtl (Weilheim) am Dienstagnachmittag die Silbermedaille. Am Ende der 12,5 Kilometer samt vier Schießeinlagen hatte die 22-Jährige eine Zeit von 43:58,2 Minuten zu Buche stehen. Beim letzten Schießen hatte die Studentin, die in der Klasse der Sehbehinderten startet, sich zwei Fehlschüsse geleistet - danach wurde es noch einmal spannend. Auf der letzten Runde musste Klug zusammen mit Härtl noch einmal alles geben. Am Ende reichte es zu Silber vor der Ukrainerin Olga Prylutska, die zum Start der IPC-WM die Mitteldistanz gewonnen hatte.

Klug und Härtl lagen von Beginn an gut im Rennen. Bei strahlendem Sonnenschein, aber auch recht starkem Wind zeigte sich das Duo in starker Form. Am Schießstand bewies Klug Nervenstärke. Bei den ersten drei Schießeinlagen, traf sie alle Scheiben. Die sehbehinderten Athleten schießen mit einem Lasergewehr. Dabei haben sie Kopfhörer auf. Je nach Höhe des Tones erfahren sie, wie nahe sie die Scheibenmitte anvisiert haben. Nach dem ersten Schießen lag Klug hinter der späteren Siegerin, Oksana Shyshkova (Ukraine), an der zweiten Stelle. Diesen Platz verteidigte sie. Shyshkova gewann am Ende mit deutlichen Vorsprung, sie hatte auch alle 20 Scheiben getroffen. Für die Ukrainerin war es die erste internationale Goldmedaille.

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Laura Dahlmeier gewinnt Verfolgungs-Gold in Hochfilzen

Erfolgreiche Titelverteidigung bei Biathlon-WM

Hochfilzen (AUT) (sid, 12.02.2017) Laura Dahlmeier hat ihren WM-Titel in der Verfolgung erfolgreich verteidigt und bei den Titelkämpfen in Hochfilzen bereits ihre zweite Goldmedaille gewonnen. Nach dem Sieg mit der Mixedstaffel und Silber im Sprint triumphierte die 23-Jährige aus Partenkirchen am Sonntag auch im Jagdrennen über 10 km. Nach einer Strafrunde setzte sie sich vor der Weißrussin Darja Domratschewa (+11,6 Sekunden/0) und Gabriela Koukalova (+16,6/3) aus Tschechien durch.

"Wieder Weltmeisterin, ein Traum geht in Erfüllung", sagte Dahlmeier: "Ich habe Vollgas gegeben und gedacht, dass mich die anderen nicht mehr bekommen. Heute ist das Rennpferd wieder galoppiert!" Koukalova hatte nach dem Sprint gesagt, dass Dahlmeier laufen würde "wie ein Pferd".

Dahlmeier, die im vergangenen Jahr in Oslo ebenfalls Gold in der Verfolgung gewonnen hatte, setzte damit ihre beeindruckende Medaillenserie bei Weltmeisterschaften fort. Der Sieg am Sonntag bedeutete zum achten Mal in Folge Edelmetall, insgesamt war es ihre zehnte WM-Medaille.

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Biathlon: Deutsche Mixedstaffel holt Gold

WM in Hochfilzen

Hochfilzen (AUT) (sid, 09.02.2017) Erstes Rennen, erster Sieg: Die deutschen Biathleten haben bei der WM in Hochfilzen einen goldenen Auftakt gefeiert. In der Mixedstaffel setzten sich Vanessa Hinz (Schliersee/2 Nachlader), Laura Dahlmeier (Partenkirchen/4), Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld/0) und Simon Schempp (Ruhpolding/1) über 2x6 und 2x7,5 km trotz sieben Nachladern vor Frankreich (+2,2 Sekunden/eine Strafrunde) und Russland (+3,2/vier Nachlader) durch.

Der Jubel im Zielbereich war gewaltig, schließlich hatte eine deutsche Mixedstaffel zuletzt 2010 im sibirischen Chanty-Mansijsk den Titel geholt. 2016 gab es in Oslo Silber - Peiffer und Schempp, der am Ende doch noch kämpfen musste, waren beide Male dabei.

Das deutsche Team war in Bestbesetzung angetreten, Dahlmeier auf Position zwei und Schempp als Schlussläufer standen aufgrund ihrer zahlreichen Erfolge dabei im Fokus. Gleich die ersten zwei WM-Schüsse von Dahlmeier verfehlten allerdings das Ziel, ein lautes Raunen ging durch das verschneite Stadion. Auch stehend wackelte die Überfliegerin, benötigte zwei weitere Nachlader - und brannte dann aber noch eine famose Schlussrunde in den Schnee. Zur Halbzeit lag Deutschland hauchdünn vor Frankreich in Führung, der Medaillentraum lebte.

"Ich habe beim Schießen ein bisschen riskiert, dafür sind die Nachlader ja auch da. Vier Nachlader sind aber dennoch zuviel", sagte Dahlmeier, die ihr Ziel dennoch erfüllte: "Ich wollte unbedingt auf dem ersten Platz übergeben. Ich habe mich im Laufen sehr gut gefühlt."

Startläuferin Hinz und Peiffer an Position drei hatten ebenso gehörigen Anteil an der Medaille. Die 24-jährige Hinz, wie Dahlmeier mit den Frauen in diesem Winter mit drei Siegen in drei Staffelrennen dekoriert, musste im Stehendschießen dabei zweimal nachladen. "Ich habe mit den Haxen brutal gewackelt. Der Wind war tückisch, den durfte man nicht unterschätzen", sagte Hinz, deren Abstand zur Spitze bei der Übergabe auf Dahlmeier lediglich 9,8 Sekunden betrug.

Und Peiffer, ehemaliger Sprint-Weltmeister, machte seine Sache gar hervorragend. Zehn Schüsse, zehn Treffer - der 29-Jährige baute den Vorsprung vor dem letzten Wechsel auf beachtliche 21,2 Sekunden aus. "Ich wollte mir die Nachlader ersparen und habe bewusst geschossen. Ich bin total froh, dass es heute so gut geklappt hat", sagte Peiffer.

Nach den teilweise enttäuschenden Erlebnissen der vergangenen Titelkämpfe, bei denen das DSV-Quartett nicht immer in Bestbesetzung angetreten war, boten die Trainer Gerald Hönig (Frauen) und Mark Kirchner (Männer) diesmal ihre herausragenden Schützlinge auf. Dies hat zur Folge, dass Dahlmeier im Pillerseetal sechsmal starten und ihre Bilanz aus dem vergangenen Jahr (fünf Medaillen) sogar noch toppen könnte.

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Russisches Doping auch im Gehörlosensport

Nadine Brutscher nachträglich noch zweimal U23-Europameisterin

Durch die Disqualifikation russischer Sportlerlinnen wurden die Ergebnisse der im August 2016 in Karlsruhe stattgefundenen Junioreneuropameisterschaften korrigiert. Dadurch wird die am OSP Bayern trainierende Leichtathletin Nadine Brutscher nachträglich zur dreifachen U23-Europameisterin (4 x 100m, 4 x 400m, Weitsprung). Nadine startet für den GSV München und steht kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung bei den Stadtwerken München, wo sie auf Vermittlung des OSP Sport und Ausbildung gut koordinieren kann.

Gratulation von dieser Stelle, wenn auch der Dopingmissbrauch erneut eine Sportlerin um das ehrlich verdiente Podest gebracht hat.

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Skicross-Weltcup: Heidi Zacher siegt erneut

Zacher feiert dritten Saisonsieg

Feldberg (GER) (04.02.207) Heidi Zacher hat beim Heim-Weltcup am Feldberg ihren dritten Saisonsieg gefeiert und damit ihre starke Form im WM-Winter unterstrichen. Die Lenggrieserin gewann das wegen starken Schneefalls und Windes vorzeitig abgebrochene erste von zwei Rennen im Schwarzwald.

"Sieg ist Sieg. Dass er so zustande gekommen ist, ist sicher ungewöhnlich, aber ich freue mich natürlich darüber", sagte Zacher nach dem Rennen: "Ich hoffe, dass es morgen wieder ein normales Rennen wird."

Daniel Bohnacker (Gerhausen) kam beim Sieg des Franzosen Jean-Frederic Chapuis nur auf Platz 13, es war erst sein drittes Rennen nach einem Bänderriss. Tim Hronek (Unterwössen) wurde 21., Florian Eigler (Pfronten) belegte Rang 23.

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Skifliegen in Oberstdorf: Andreas Wellinger zweimal Zweiter

...trotz zweimal Schanzenrekord

Oberstdorf (GER) (sid, 04./05.02.2017) Andreas Wellinger hüpfte freudestrahlend durch den strömenden Regen: Mit zwei zweiten Plätzen und zwei Schanzenrekorden hat die neue Nummer eins der DSV-Adler beim Skifliegen in Oberstdorf eine große Show abgezogen. Nur der Österreicher Stefan Kraft war in dem wegen starken Windes abgebrochenen Fliegen am Sonntag wie schon am Samstag etwas stärker.

"Das waren geile Flüge vor unglaublich geiler Kulisse, der Wahnsinn", sagte Wellinger, der nach seiner Gala-Vorstellung randvoll mit Adrenalin war: "Schade, dass heute abgebrochen wurde. Ich habe mir mit Krafti einen extrem coolen Wettkampf geliefert. Und wenn man weit fliegt, will man immer mehr."

Alle drei Wettkampf-Flüge Wellingers waren am Wochenende weiter als die von Doppelsieger Kraft, die Bestmarke auf der umgebauten Heini-Klopfer-Schanze steigerte der 21 Jahre alte Ruhpoldinger am Samstag auf 234,5 und am Sonntag auf 238,0 m. Dass es dennoch nichts aus seinem dritten Karriere-Sieg und dem ersten in einem Skifliegen wurde, konnte Wellinger, in den vergangenen sechs Wettbewerben fünfmal auf dem Podest, verschmerzen.

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Snowboard: Stefan Baumeister holt erstes Weltcup-Podium

Cheyenne Loch schrammt in Bansko am Podest vorbei

Bansko (BUL) (svd, 05.02.2017) Stefan Baumeister hat beim starken mannschaftlichen Auftritt der deutschen Raceboarder im zweiten Parallelriesenslalom von Bansko (BUL) herausgeragt. Der 23-Jährige aus Feldkirchen-Westerham präsentierte sich in bestechender Form und fuhr in einem beherzten Rennen als Dritter zum ersten Weltcup-Podium seiner Karriere.

Der Juniorenweltmeister von 2013 erarbeitete sich bei schwierigen Pistenverhältnissen sein Top-3-Resultat sprichwörtlich: zunächst kegelte Baumeister Doppelolympiasieger Vic Wild (RUS) raus. Danach behielt der Olympiateilnehmer von Sotschi im engen Duell gegen Mannschaftskollege Patrick Bussler die Oberhand.
Nach der Halbfinalniederlage gegen den späteren Sieger Sylvain Dufour (FRA) blieb Baumeister im kleinen Finale nervenstark, setzte Vierfach-Weltmeister Benjamin Karl mit einer sauberen Carvingtechnik beständig unter Druck und sicherte sich am Ende souverän Rang drei.

„Die schwierigen Bedingungen sind mir heute entgegengekommen. Das ist genau mein Ding, das passt zu meinem Fahrstil. Dennoch war es gut, dass ich im Achtelfinale gesehen habe, dass es passt. Wenn man solch starke Gegner hat, hat man nichts zu verlieren. Da kann man 120 Prozent geben. Dann sieht man, was bei rauskommt,“ so Baumeister.
Und am Ende eben das beste Resultat im 38ten Weltcuprennen:

Während Baumeister bei den Herren vor einer imposanten Kulisse mit mehreren Tausend Zuschauern das Rennen seines Lebens fuhr, überzeugten bei den Damen einmal mehr die jungen Wilden.
Allen voran Cheyenne Loch (Schliersee, 22), die das Podium als Vierte denkbar knapp verpasste, nachdem ein Fahrfehler im Duell mit Tomoka Takeuchi (JPN) den Sprung aufs Treppchen verhindert hatte.

Und auch wenn sie an ihrem zweiten Podestresultat vorbeischrammte, war die sechsfache Medaillengewinnerin bei Juniorenweltmeisterschaften alles andere als enttäuscht über das Ergebnis: „Ich bin mehr als zufrieden. Damit konnte ich nicht rechnen. Ich bin gerade erst von einer schweren Verletzung [Kreuzbandriss] zurück und hatte erst wenige Schneetrainingstage. Dazu ist PGS noch meine schwächere Disziplin. Aber die schwierigen Bedingungen liegen mir. Ich habe mich durchgekämpft. Ich weiß jetzt, dass ich wieder zurück bin und vorne mitfahren kann.“

Den hervorragenden Auftritt der deutschen Carving-Riege und versöhnlichen Abschluss der Bulgarienreise mit deutlichem Fingerzeig auf die kommende WM rundeten Patrick Bussler (Aschheim, 32) und Ramona Hofmeister (Bischofswiesen, 20) als Sechster bzw. Achte ab.

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Ski alpin: Linus Strasser gewinnt Parallel-Slalom in Stockholm

Toller Abend: Sieg und WM-Ticket

Stockholm (SWE) (sid, 31.01.2017) Was für ein Abend für Linus Strasser: Der deutsche Ski-Rennläufer hat sensationell den Parallel-Slalom in Stockholm gewonnen und dem Deutschen Skiverband (DSV) den ersten Saisonsieg bei den Alpinen beschert - und auf den letzten Drücker das WM-Ticket eingelöst.
Der 24 Jahre alte Münchner, der den deutschen Quotenplatz beim letzten Rennen vor der WM erst vom angeschlagenen Felix Neureuther übernommen hatte, fuhr auf dem Hammarbybacken völlig überraschend zu seinem ersten Triumph im Ski-Weltcup.

"Ich hätte das nie gedacht", sagte Strasser überwältigt: "Felix hat mir gesagt: Das ist deine Chance, du fährst da hin, um zu gewinnen - und das habe ich gemacht. Es geht so schnell, plötzlich stand ich im Finale. Und dann dachte ich: Jetzt kannst du gewinnen." Das tat er, und er kündigte "eine Riesenparty" an.

Auf dem Weg dahin zeigte Strasser begeisternde Vorstellungen: Im Achtelfinale schaltete er den norwegischen Top-Star Henrik Kristoffersen aus (0,40 Sekunden zurück), in der Runde der letzten Acht ließ er Stefano Gross (Italien/0,14) keine Chance. Dann bezwang er den späteren Dritten Mattias Hargin aus Schweden (0,11) und im Finale schließlich den Franzosen Alexis Pinturault (0,04). Wie Kristoffersen schied auch Marcel Hirscher (Österreich) in der ersten Runde aus.

Strassers Nominierung für die Titelkämpfe in St. Moritz (6. bis 19. Februar) galt allerdings bereits vorher als sehr wahrscheinlich: Mit Platz zehn beim Spezialslalom in Adelboden hatte er bereits die "halbe Norm" erfüllt, außerdem war er zwei Mal 16. gewesen. Seine bisher beste Weltcup-Platzierung war Platz fünf in Schladming 2015. Der DSV wird sein WM-Aufgebot am Mittwoch bekannt geben.

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Snowboard: Carolin Langenhorst mit Platz zwei in Rogla

Erster Weltcup-Podestplatz ihrer Karriere

Rogla (SLO) (svd, 28.01.2017) Carolin Langenhorst hat für Snowboard Germany Frieden mit dem Rogla-Weltcup geschlossen, in dem es seit 2013 erst einmal ein Podest-Resultat gegeben hat (2013, Selina Jörg, Rang drei).
Die 20-Jährige aus Bischofswiesen fuhr bei bestem Wetter ein phänomenales Parallel Riesenslalom-Rennen und zu Platz zwei hinter der Tschechin Ester Ledecka, die sich bereits zum dritten Mal den Sieg auf dem Jasa-Hang sichern konnte.

„Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet. Mir hat zwar der Hang schon bei der JWM vor einem Jahr getaugt, aber dass es so gut läuft,“ so Langenhorst, die vor einem Jahr an gleicher Stelle Bronze im PGS-Rennen bei der Junioren-Weltmeisterschaft geholt hatte.
„Ich habe es einfach laufen lassen, bin frei aufgefahren. Das ist mega!“

Zuvor war die Goofy-Riderin in zehn Weltcup-Starts erst einmal in die K.o.-Runden der besten 16 Damen eingezogen (Rang 16 in Cortina, Dez 2016). Allerdings hatte Langenhorst, Siegerin des Europacups von Landgraaf, auch eine Erklärung parat, warum der Knoten in dieser Saison endlich aufgegangen ist:
„Ich habe angefangen zu studieren und damit ein zweites Standbein. Dadurch ist der Kopf freier, der Druck draußen“, so die Mathematik-Studentin an der LMU in München, die jetzt befreit die kommenden Aufgaben bis zur Weltmeisterschaft im März in der Sierra Nevada (ESP) angehen kann.

„Ich habe ja das Ticket schon beim Europacup in Landgraaf gelöst, aber der zweite Platz hier ist noch viel besser. Ich kann jetzt die nächsten Rennen einfach nur genießen. Ich freue mich auf die WM und bin megaglücklich.“

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Bob: Team Johannes Lochner gewinnt im Zweier- und im Viererbob

6. Weltcup am Königssee

Königssee (GER) (bsd, 28./29.01.2017) Nach seinem Sieg im Zweierbob am Samstag gewann das Team um Johannes Lochner beim Heimweltcup-Wochenende am Königssee mit einem Vorsprung von 25 hundertstel Sekunden auch das Viererbob-Rennen. Zweiter wurde das Team um Nico Walther, auf den dritten Platz fuhr das Team um Alexey

Im Gesamtweltcup der Viererbobs setzt sich Johannes Lochner mit seinem heutigen Sieg nun auf den zweiten Rang und liegt mit 1067 Zählern hinter dem Russen Alexander Kasjanov (1123). Auf dem dritten Rang liegt Rico Peter mit 1051 Zählern.

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X-Games: Lisa Zimmermann holt Gold im Big-Air-Wettbewerb

Historische Gold-Medaille

Aspen (USA) (sid, 29.01.2017) Lisa Zimmermann hat ein Stück deutsche Wintersport-Geschichte geschrieben. Die 20-Jährige aus Fürth gewann bei den X-Games in Aspen/Colorado sensationell Gold im Big-Air-Wettbewerb und holte sich als erste Deutsche einen Sieg bei den "Olympischen Spielen" der Extremsportler.

Zimmermann war dabei die älteste Sportlerin auf dem Podest, sie setzte sich vor der erst 14-jährigen Estin Kelly Sildaru und der 18-jährigen Giulia Tanno aus der Schweiz durch. Bei ihrem Sieg sorgte Zimmermann für eine Premiere, stand als erste Frau einen "Switch Double-Cork 1080", eine Sprungvariante mit drei kompletten Drehungen.

Im kommenden Jahr kämpft Zimmermann um Gold bei den "regulären" Olympischen Spielen, dann allerdings im Slopestyle-Wettbewerb - Big Air ist in Pyeongchang nicht olympisch.

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Rodeln: WM in Igls (AUT)

Die Bayern mal nicht ganz vorne

Igls (AUT) (27.-29.01.2017) Die bayerischen Rennrodler haben bei den Weltmeisterschaften im österreichischen Igls schwache Tage erwischt.
Während die Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Wendl und Tobias Arlt im Doppelsitzerbewerb "wenigstens" auf dem Silberrang landeten, reichte es für die Titelverteidiger Natalie Geisenberger nach fatalem Fahrfehler im ersten Lauf und Felix Loch nur jeweils zu Rang 6.

Da in der abschließenden olympischen Teamstaffel, die Gold gewann kein bayerischer Starter aufgeboten wurde, musste die erfolgsverwöhnte Trainingsgruppe Sonnenschein diesmal ohne Weltmeistertitel den Heimweg antreten.

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Saisonaus für Severin Freund

Kreuzbandriss beim Training

München/Planegg (dsv, 24.01.2017). Skispringer Severin Freund fällt nach einem Kreuzbandriss mehrere Monate aus. Am gestrigen Montag zog sich Freund beim Aufsprung einen Riss des Kreuzbandes sowie des Außenmeniskus im rechten Knie zu. Freund absolvierte in Oberstdorf ein Sprungtraining.

Nach Absprache mit Mannschaftsarzt Dr. Mark Dorfmüller wurde er 28-jährige Weltmeister vom WSV DJK Rastbüchl am heutigen Dienstag in der Münchner Klinik OrthoPlus operiert.
„Die Operation verlief sehr positiv“, attestiert Dr. Peter Brucker, der den Eingriff durchführte. „Severin Freund wird voraussichtlich noch einige Tage im Krankenhaus bleiben, ehe er mit ersten Rehabilitationsmaßnahmen beginnen kann. Einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, kann Severin in etwa sechs Monaten wieder mit dem Sprungtraining beginnen.“

„Ich spürte bei der Landung einen Stich im rechten Knie und stürzte daraufhin“, schildert Severin Freund die Situation. „Nachdem sich das Knie in der Folge instabil anfühlte, konsultierte ich DSV-Arzt Dr. Florian Porzig, der mittels einer MRT-Untersuchung den Kreuzbandriss diagnostizierte.

Die Verletzung ist, so kurz vor den Weltmeisterschaften, natürlich extrem ärgerlich. Mein Ziel war es, meinen Titel in Lahti zu verteidigen, was nun leider nicht mehr möglich ist. Ich habe in meiner Karriere schon einige Rückschläge weggesteckt und weiß damit umzugehen. Ich werde in den nächsten Monaten konzentriert in der Rehabilitation arbeiten und mich dann auf die Olympiasaison vorbereiten.“

Von dieser Stelle gute Besserung.

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Deutsche Skispringer siegen bei Team-Wettbewerb in Zakopane

Andreas Wellinger Zweiter im Einzel

Zakopane (PL) (20./21.01.2017) Die deutschen Skispringer haben beim Weltcup in Zakopane den Team-Wettbewerb gewonnen. Im Hexenkessel der polnischen Skisprung-Hochburg setzten sich Markus Eisenbichler (Siegsdorf), Stephan Leyhe (Willingen), Andreas Wellinger (Ruhpolding) und Richard Freitag (Aue) am Samstag vor den Gastgebern um Vierschanzentournee-Sieger Kamil Stoch durch. Zuletzt hatte ein DSV-Quartett im Weltcup am 9. Januar 2016 in Willingen gesiegt.

Mit 1116,3 Punkten lag die deutsche Auswahl 5,1 Punkte vor den Polen, deren Topmann Stoch von den rund 25.000 Zuschauer an der Wielka-Krokiew-Schanze in seiner Geburtsstadt frenetisch bejubelt wurde. Dritter wurde Slowenien mit 13,7 Punkten Rückstand auf Deutschland. Den zuvor einzigen Team-Wettbewerb der Saison hatte Anfang Dezember in Klingenthal Polen gewonnen.

Eisenbichler (130,5+131,0 m), Leyhe (131,0+132,0), Wellinger (128,5+135,0) und Schlussspringer Freitag (131,5+134,5) zeigten auch ohne Weltmeister Severin Freund eine Leistung wie aus einem Guss. Freund, der zuletzt erkrankt ausgefallen war, wird am kommenden Wochenende in Willingen in den Weltcup zurückkehren.

Im Einzelbewerb belegte Andreas Wellinger beim Sieg von Lokalmatador Kamil Stoch Platz zwei vor Richard Freitag. Markus Eisenbichler machte als Vierter das herausragende deutsche Ergebnis perfekt.

Stoch sprang von Platz sechs im ersten Durchgang mit 287,5 Punkten (130,5+131,0 m) zu seinem vierten Sieg in Serie. Wellinger hatte nach Sprüngen auf 130,5 und 133,0 m 1,6 Punkte Rückstand auf den Vierschanzentournee-Sieger, Freitag lag nach Sprüngen auf 132,5 und 131,0 m 3,2 Punkte hinter Stoch. Eisenbichler war mit 283,0 Punkten ebenfalls nicht weit vom Podest entfernt.

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Biathlon: Laura Dahlmeier siegt in Antholz

Rückkehr ins Gelbe Trikot

Antholz (ITA) (sid, 19.01.2017) Erst jubelte Laura Dahlmeier über den vierten Saisonsieg, dann gab es das Gelbe Trikot obendrauf: An einem perfekten Tag hat Biathlon-Überfliegerin Dahlmeier erneut die Muskeln spielen lassen und ihre Favoritenrolle für die WM eindrucksvoll untermauert. Die 23-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen gewann trotz zwei Schießfehlern auch das zweite schwere Einzel des WM-Winters und führt wieder im Gesamtweltcup.

"Für mich geht heute ein Traum in Erfüllung. Es ist super cool, vor der Kulisse hier zu gewinnen. Schöner könnte es gar nicht sein an so einem Tag", sagte Dahlmeier nach ihrem ersten Antholz-Sieg überhaupt: "Es war unheimlich schwierig mit dem Schießen. Ich habe kämpfen müssen und es war schwer ins Rennen zu finden. Ich habe versucht, mein eigenes Ding zu machen."

Durch die schwachen Ergebnisse ihrer Konkurrentinnen Gabriela Koukalova (Tschechien/24.) und Kaisa Mäkäräinen (Finnland/15.) übernimmt Dahlmeier nach ihrem elften Karrieresieg erneut das Gelbe Leibchen. Dieses hatte die Weltmeisterin in der Verfolgung Anfang Januar überhaupt nur verloren, weil sie in Oberhof freiwillig auf zwei Rennen verzichtete. Das begehrte Trikot wird sie am Samstag im Massenstart wieder überstreifen.

"Ich habe mich heute vor dem Rennen gar nicht so stark gefühlt. Ich hätte nicht gedacht, dass es gleich so aufgeht", sagte Dahlmeier im Ziel.

Doch auch der Rest des deutschen Teams zeigte ganz starke Leistungen: Maren Hammerschmidt (Winterberg/2) strahlte über den fünften Platz, direkt dahinter wurde Vanessa Hinz (Schliersee/3) Sechste und auch Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld/3) schaffte es als Neunte ebenfalls unter die Top 10.

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Ski Alpin: Felix Neureuther glänzt in Wengen

Von Platz 13 auf Platz 3

Wengen (SUI) (sid, 15.01.17) Felix Neureuther hat beim Weltcup-Slalom in Wengen/Schweiz nach einer famosen Aufholjagd noch den dritten Rang belegt. Drei Wochen vor Beginn der WM in St. Moritz/Schweiz (6. bis 19. Februar) stand der Partenkirchner in seiner Spezialdisziplin damit zum zweiten Mal in diesem Winter auf dem Siegerpodest.

Nach dem ersten Lauf hatte Neureuther nur auf Rang 13 gelegen. Am Ende waren nur die beiden Ausnahmefahrer im Slalom schneller als der Deutsche: Henrik Kristoffersen (Norwegen) gewann mit 0,15 Sekunden Vorsprung vor Marcel Hirscher (Österreich).

Eine starke Leistung boten auch die anderen deutschen Läufer. Stefan Luitz fuhr mit der hohen Startnummer 57 auf einen herausragenden zehnten Rang, Linus Straßer (München) belegte Rang 19, Philipp Schmid Rang 24.

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Skicross: Heidi Zacher und Daniel Bohnacker mit Licht und Schatten

Weltcups in Watles

Watles (ITA) (sid, 15./16.01.17) Heidi Zacher hat ihre starke Form im WM-Winter erneut unter Beweis gestellt, aber auch einen kleinen Dämpfer hinnehmen müssen. Beim ersten von zwei Weltcup-Rennen in Watles/Italien fuhr die Lenggrieserin als Dritte zum vierten Mal in Serie aufs Siegerpodest. Die beiden vorangegangenen Rennen im Dezember in Innichen/Italien hatte Zacher gewonnen, davor in Montafon/Österreich Rang drei belegt.

Im zweiten Rennen am Sonntag schied Zacher dagegen schon zum Auftakt der K.o.-Runde aus. In ihrem Lauf belegte sie knapp geschlagen Rang drei und verpasste dadurch den Einzug ins Halbfinale. Am Ende belegte sie Rang neun und war damit beste Deutsche vor Daniela Maier (13.) und Anna Wörner (15.). Maier und Wörner hatten am Vortag die Plätze neun und 15 belegt.

Ein starke Leistung zeigte zunächst auch Daniel Bohnacker. Bei seiner Saisonpremiere nach einem Bänderriss belegte er am Samstag auf Anhieb Rang fünf und war damit Bester der ansonsten enttäuschenden deutschen Männer. Am Sonntag scheiterte Bohnacker in der Qualifikation, im Endklassement wurde er damit nur auf Rang 33 geführt. Mit Rang 14 gelang Tom Hronek das beste deutsche Resultat.

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Johannes Lochner gewann seinen ersten Viererbob-Weltcup

Weltcup in Altenberg

Altenberg (GER) (08.01.2017) Ein Dominator im Zweier, ein Kronprinz im Vierer: Die deutschen Bobs haben sechs Wochen vor der Heim-WM am Königssee mit eindrucksvollen Siegen ihre hohen Ambitionen untermauert. In Altenberg gewann Weltmeister Francesco Friedrich schon am Samstag das Rennen im kleinen Schlitten, am Sonntag feierte dann Junioren-Champion Johannes Lochner seinen ersten Weltcupsieg im Viererbob.

Der 26-Jährige setzte sich dabei mit mehr als vier Zehnteln Vorsprung auf den Russen Alexander Kasjanow durch. Friedrich fiel im zweiten Lauf noch vom zweiten auf den dritten Platz zurück.

Lochner absolvierte dabei gerade erst sein drittes Weltcup-Rennen in der Königsdisziplin - und schon schlüpft der Neffe des früheren Weltmeisters Rudi Lochner in die Rolle des Kronprinzen: Nach dem Rücktritt von Ex-Weltmeister Maximilian Arndt ist noch unklar, wer bei Olympia 2018 in Pyeongchang deutsche Speerspitze im Vierer sein wird.

Im Moment ist dies der Berchtesgadener Lochner. Nur in Whistler und nun in Altenberg starteten die Athleten des Bob- und Schlittenverbandes (BSD) in diesem Winter bislang, Lochner war mit Rang drei in Kanada und seinem Sieg im Erzgebirge stets besser als die Kollegen. Und diese Ergebnisse sind besonders hoch zu bewerten: In Whistler war es Lochners erster Start überhaupt auf der schwersten Bahn des Kalenders, und Altenberg ist eigentlich die Heimbahn seiner sächsischen Teamkollegen Friedrich und Nico Walther.

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Biathlon: Simon Schempp gewinnt Massenstart

Weltcup in Oberhof

Oberhof (GER) (08.01.2017) Der ehemalige Weltmeister Simon Schempp hat zum Abschluss des Biathlon-Weltcups im thüringischen Oberhof den elften Weltcupsieg seiner Karriere gefeiert. Der 28-Jährige setzte sich im Massenstart über 15 km mit einem Schießfehler im packenden Schlussspurt knapp vor Erik Lesser (Frankenhain/1) und Dominator Martin Fourcade (Frankreich/2) durch. Für Schempp war es der erste Sieg in diesem Winter.

Auf der letzten von fünf Runden sah es lange so aus, als könnte erneut der Gesamtweltcup-Führunde Fourcade gewinnen, doch das deutsche Duo legte einen sensationellen Zielsprint hin. Schempp lag am Ende 0,4 Sekunden vor Fourcade, Lesser setzte sich noch hauchdünn im Foto-Finish gegen den Franzosen durch.

"Martin hat auf der letzten Runde gleich angegriffen, ich konnte aber dranbleiben. Da ich im Windschatten war, habe ich ein paar Körner sparen können. Das hat am Ende den Ausschlag gegeben", sagte Schempp im ZDF. Auch Lesser war überglücklich: "Ich hätte nie gedacht, dass sich der Fourcade noch abkochen lässt vom kleinen Lesser. Da hat sich das Krafttraining mal gelohnt."

Auch Lesser lag zwischenzeitlich schon in Führung, musste sich nach einem Fehler im letzten Schießen aber zunächst wieder hinten anstellen. Rund 20.000 Fans in Oberhof waren in purer Ekstase, als Schempp und Lesser den Doppelsieg einfuhren.

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Vom Winde verweht

Eisenbichler Verlierer bei Lotterie am Innsbrucker Bergisel - Tande siegt

Markus Eisenbichler hat im dritten Wettbewerb der Vierschanzentournee in Innsbruck alle Chancen eingebüßt. 

"Wehe, die brechen ab", sagte Eisenbichler zunächst nach seinem Hüpfer auf 112,0 m, doch wenig später machte die Jury dem widrigen Treiben ein Ende. "Ich ärgere mich eher, dass ich etwas zu früh am Tisch war. Mein Gott, es war halt einfach windig. Mal hat man es gut, mal hat man es schlecht", sagte Markus.

Beim wegen starken Windes und einbrechender Dunkelheit zur Halbzeit abgebrochenen Chaos-Springen kam der 25-Jährige am Mittwoch mit 112 Metern nur auf Rang 31. und fiel im Kampf um eine Top-Platzierung im Gesamtklassement weit zurück.

Den Sieg sicherte sich der Norweger Daniel Andre Tande mit einem Satz auf 128,5 Meter. Damit übernahm er vor dem Finale am Freitag in Bischofshofen auch die Führung in der Gesamtwertung vor Kamil Stoch aus Polen, der Vierter wurde. Tageszweiter wurde Tandes Landsmann Robert Johansson, der auf 133 Meter kam. Dahinter folgte der Russe Jewgeni Klimow.

Stephan Leyhe trotzte den widrigen Bedingungen und belegte mit 120,5 Metern als bester DSV-Springer Rang elf. Einen ordentlichen Wettkampf lieferten auch Andreas Wellinger als 13. und Karl Geiger auf Rang 15 ab. Richard Freitag kam dagegen nur auf Platz 30. Severin Freund hatte am Dienstagabend wegen eines grippalen Infekts die Tournee verlassen.

Quelle: sueddeutsche.de

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Freitag hängt Eisenbichler ab

Markus Eisenbichler verliert im Rennauto gegen Richard Freitag.

Auf den Schanzen ist Markus Eisenbichler derzeit die deutsche Nummer eins. Doch auf der Rennstrecke muss der Skispringer den Teamkollegen den Vortritt lassen.

Die deutschen Skispringer um Hoffnungsträger Markus Eisenbichler haben den Ruhetag der Vierschanzentournee für einen Ausflug aufs Glatteis genutzt.

Die Adler des Deutschen Ski-Verbandes (DSV) testeten auf einer Eisfläche bei Seefeld auf Einladung von Partner Audi ihre Fahrkünste. Gewinner des teaminternen Wettkampfs wurde Motorsport-Fan Richard Freitag.

"Ich habe mich etwas zurückgehalten, schließlich bin ich Polizist. Dennoch hatte ich fast mehr Adrenalin im Blut als beim Skispringen. Da pumpt ein bisschen das Herz", sagte Eisenbichler.

Quelle: sport1

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Drei DSV-Langläufer lösen WM-Ticket

Die deutschen Athleten feiern beim Auftakt der Tour de Ski Überraschungserfolge.

Sandra Ringwald, Thomas Bing und Hanna Kolb lösen im Sprint das WM-Ticket.

Zweimal Platz acht, dreimal die WM-Norm geknackt: Die deutschen Langläufer haben bei der Tour de Ski einen soliden Start hingelegt.Sandra Ringwald und überraschend auch Thomas Bing sorgten beim Auftakt-Sprint im Münstertal/Schweiz als jeweils Achte für die besten deutschen Platzierungen und knackten damit ebenso wie die neunplatzierte Hannah Kolb die WM-Norm (einmal Top 8 oder zweimal Top 15).

Quelle: sport1

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Deutscher Doppelsieg auf Schalke

Vanessa Hinz und Simon Schempp gewinnen die World-Team-Challenge auf Schalke. Auch Platz zwei geht an ein deutsches Duo.

Deutscher Doppelsieg beim Heimspiel: Simon Schempp und Vanessa Hinz  haben die 15. World Team Challenge in Gelsenkirchen vor Erik Lesser und Franziska Hildebrand gewonnen und neben dem Siegerpokal einen Scheck in Höhe von 28.000 Euro errungen.

Bei ihrem zweiten gemeinsamen Auftritt in der Schalker Fußball-Arena lagen Schempp/Hinz nach dem Massenstart noch hinter Lesser/Hildebrandt, holten dank der besseren Schießleistung die acht Sekunden Rückstand auf und sicherten sich mit 16,7 Sekunden Vorsprung den Sieg.

Schempp hatte ursprünglich im Liebes-Duo mit Franziska Preuß antreten sollen, doch seine Freundin musste am Dienstag kurzfristig krankheitsbedingt absagen.


Quelle: sport1

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Ferstl sorgt für Überraschung

Genau ein Jahr nach seinem Kreuzbandriss an gleicher Stelle überrascht Josef Ferstl beim Super-G im italienischen Santa Caterina mit einer glänzenden Leistung

Auf den Tag genau ein Jahr nach einem Kreuzbandriss an gleicher Stelle belegte der 27-Jährige vom Ski-Club Hammer einen herausragenden fünften Rang.Es war das beste Resultat seiner Karriere, zugleich sicherte er sich das Ticket für die WM im Februar in St. Moritz.

Der Norweger Kjetil Jansrud bleibt unterdessen der dominierende Rennläufer in den schnellen Disziplinen. Dem Olympiasieger von 2014 gelang im fünften Speed-Rennen der Saison bereits der vierte Sieg.Jansrud gewann deutlich vor Hannes Reichelt aus Österreich (0,60 Sekunden zurück) und Dominik Paris aus Italien (0,65). Ferstl hatte 1,24 Sekunden Rückstand auf den Norweger.

Andreas Sander belegte nach den Plätzen neun und fünf in den ersten beiden Super-G-Rennen der Saison diesmal Rang 16. Thomas Dreßen fuhr mit der hohen Startnummer 58 auf einen bemerkenswerten 21. Platz.


Quelle: sport1

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Nordische Kombination: Johannes Rydzek bei deutschem Vierfachsieg erneut vorn

Vinzenz Geiger stark

Ramsau (AUT) (17./18.12.2016) Angeführt von Johannes Rydzek haben die deutschen Kombinierer am Samstag beim Weltcup in Ramsau/Österreich für einen sensationellen Vierfachsieg gesorgt. Der Weltmeister aus Oberstdorf feierte seinen dritten Saisonsieg und baute seine Führung im Gesamtweltcup weiter aus. Fabian Rießle, Olympiasieger Eric Frenzel und der erst 19 Jahre alte Vinzenz Geiger (Oberstdorf) komplettierten auf den Rängen zwei, drei und vier das beeindruckende deutsche Ergebnis.

Einen Vierfachsieg im Weltcup hatte es zuletzt am 11. Dezember 1996 in Steamboat Springs/USA durch Norwegen gegeben. Deutschen Kombinierern war dieses Kunststück zuvor erst einmal gelungen: Im Februar 1987 gewann Thomas Müller in Lahti vor dem heutigen Bundestrainer Hermann Weinbuch, Hubert Schwarz und Hans-Peter Pohl.

"Heute war ich einen Ticken besser als die anderen. Ich habe mir die Kräfte gut eingeteilt", sagte Rydzek in der ARD. Die deutschen Kombinierer haben damit die sechs Wettbewerbe des bisherigen WM-Winters allesamt gewonnen: Frenzel hat zwei Saisonsiege auf dem Konto, zudem entschied das Team vom Bundestrainer Hermann Weinbuch auch die Staffel in Lillehammer für sich.

Am Sonntag erreichte Vinzenz Geiger (+23,4) mit Platz drei bei einem deutschen Dreifacherfolg erstmals das Podest.

Rydzek (Oberstdorf) musste sich diesmal mit Platz sechs (+30,8) begnügen, verteidigte damit aber das Gelbe Trikot des Gesamtweltcup-Führenden vor Frenzel erfolgreich. Routinier Björn Kircheisen (Johanngeorgenstadt) kam als Neunter (+42,9) als fünfter Deutscher in die Top 10.

Damit sind die deutschen Kombinierer auch nach sieben Saisonrennen des WM-Winters noch ungeschlagen. Je deimal siegten Rydzek und Frenzel, zudem gewannen sie mit dem DSV-Team den Staffelwettbewerb in Lillehammer. Die Weltmeisterschaften finden vom 22. Februar bis 5. März im finnischen Lahti statt.

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Laura Dahlmeier in Nove Mesto Zweite im Massenstart

Biathlon-Weltcup in Nove Mesto

Nove Mesto (CZE) (19.12.2016) Weltmeisterin Laura Dahlmeier hat auch im letzten Biathlonrennen des Jahres im tschechischen Nove Mesto den Sprung auf das Podest geschafft. Die 23-Jährige aus Partenkirchen wurde im Massenstart Zweite und hatte nach zwei Schießfehlern im Ziel nur 3,1 Sekunden Rückstand auf Siegerin Gabriela Koukalova (Tschechien/1). Platz drei sicherte sich Dorothea Wierer (Italien/1).

"Läuferisch habe ich seinen super Tag gehabt. Es macht unheimlich viel Spaß, wenn man soviel Rückstand noch aufholt. Ich bin super glücklich", sagte Dahlmeier am ARD-Mikrofon: "Ich habe vor dem Rennen versucht, alle Kräfte zu mobilisieren. Das hat super funktioniert."

Bereits vor dem Rennen stand fest, dass Dahlmeier ihre Führung im Gesamtweltcup behalten wird und im Gelben Trikot zum Heimweltcup nach Oberhof reist. Zweitbeste Deutsche wurde überraschend Vanessa Hinz (Schliersee/1) als Vierte, Franziska Preuß (Haag/2) rundete das starke Mannschaftsergebnis auf Rang sechs ab.

Dahlmeier, die in der Verfolgung am Samstag Platz sieben belegt hatte, leistete sich gleich zum Auftakt zwei Schießfehler und fiel bis auf den 22. Rang zurück. Mühsam musste sich die Bayerin nach drei fehlerfreien Einlagen wieder nach vorne arbeiten. Dank einer erneut herausragenden Laufleistung schaffte sie es zum fünften Mal in dieser Saison unter die Top drei.

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Bob- und Skeleton-Weltverband entzieht Sotschi die WM

McLaren-Report ausschlaggebend

13.12.2016 (SZ) Russland hat nach den jüngsten Dopingenthüllungen das erste Sport-Großereignis verloren. Der Bob- und Skeleton-Weltverband IBSF entzog Sotschi vier Tage nach der Veröffentlichung des zweiten McLaren-Reports die Weltmeisterschaften. Das gab die IBSF am Dienstagabend nach einer Sitzung ihrer Exekutive auf ihrer Website bekannt.

"Das IBSF-Exekutivkomitee war der Auffassung, dass es in dieser schwierigen Zeit nicht ratsam ist, eine solche Veranstaltung in Russland zu organisieren", hieß es in einer Mitteilung. Als Strafmaßnahme will der Weltverband, in dessen Exekutive auch der Russe Georgi Bedschamow sitzt, den Entzug aber offenbar nicht verstanden wissen. Man wolle es Athleten und Trainern aller Länder ermöglichen, in einem Umfeld zu konkurrieren, das sich "auf den Sport konzentriert und nicht auf Anklagen und Diskussionen - ob berechtigt oder nicht", teilte die IBSF weiter mit. Der russische Bob- und Skeleton-Verband habe viel Arbeit in die Organisation der Weltmeisterschaft investiert, aber "das aktuelle Klima würde es nahezu unmöglich machen, die Leistungen des Organisations-Komitees oder die Bahn als eine der Besten der Welt wertzuschätzen".

Der zweite McLaren-Report hatte ein staatlich gestütztes Dopingsystem in Russland bestätigt. Insgesamt sollen über 1000 Sportler von Doping-Vertuschung profitiert haben, unter anderem bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi. Der Skeleton-Verband Lettlands hatte am Montag bereits angekündigt, eine WM in Sotschi zu boykottieren.

Ein Ersatzort für die Titelkämpfe, die vom 13. bis 26. Februar geplant sind, soll in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden. Im Gespräch ist auch Deutschland mit der Bahn am Königssee. Sotschi war 2013 zum Ausrichter gewählt worden.
Die Bahn am Königssee ist seit geraumer Zeit als Ersatzort im Gespräch. Zuletzt betonten die Verantwortlichen, dass keine offizielle Anfrage vorliege. Das könnte sich nun schnell ändern.

Weitere Verbände könnten nun der IBSF folgen. Das Weltcup-Finale der Langläufer soll nach jetzigem Stand noch im westsibirischen Tjumen stattfinden. Dort ist auch die Biathlon-WM 2021 geplant, der Weltverband IBU will aber erst nach dem Studium des zweiten McLaren-Reports eine endgültige Zusage geben.

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Skispringen: Markus Eisenbichler wird Dritter in Lillehammer

Größter Erfolg seiner Karriere

Lillehammer (SWE) (11.12.2016) Skispringer Markus Eisenbichler (Siegsdorf) ist in Lillehammer erstmals in seiner Karriere auf das Weltcup-Podest geflogen. Beim Sieg des polnischen Olympiasiegers Kamil Stoch vor seinem Landsmann Maciej Kot kam der 25-Jährige auf den dritten Platz.

Team-Olympiasieger Andreas Wellinger, Dritter nach dem ersten Durchgang, fiel noch auf den zehnten Rang zurück. Den nächsten Rückschlag gab es für Weltmeister Severin Freund, der nicht über Platz 26 hinauskam.

Eisenbichler, bereits am Samstag beim Sieg des slowenischen Teenagers Domen Prevc als Siebter bester Deutscher, kam nach Sprüngen auf 128,5 und 136,0 m auf 286,2 Punkte und lag damit dicht hinter den Polen Stoch (289,9) und Kot (289,3). Für den lange Zeit schwächelnden Stoch war es der erste Weltcupsieg seit dem 20. Januar 2015 in Willingen.

Wellinger (279,8) war im ersten Durchgang auf starke 136,0 m geflogen, zeigte dabei seinen stärksten Sprung der Saison. Im Finale kam der 21-Jährige nur noch auf 128,5 m und wurde durchgereicht. Domen Prevc wurde am Sonntag Sechster (283,4), sein Bruder Peter zeigte nach Platz 30 im ersten Springen als Neunter (283,2) ansteigende Form.

Der im Frühjahr an der Hüfte operierte Freund, der seit Sieg und Platz zwei zum Auftakt in Klingenthal seine Form sucht  hatte nach einem Sprung auf 124,0 m als 27. nur mit Ach und Krach das Finale erreicht und konnte dort mit 125,5 m sowie insgesamt 250,1 Punkten kaum noch Boden gut machen. Kaum besser war der fünfmalige Weltcup-Sieger Richard Freitag als 23. (256,3/127,5+126,0).

Im Rahmen ihrer Möglichkeiten blieben Karl Geiger als 14. mit (272,8/127,0+134,0 m) und Stephan Leyhe als 18. mit (265,1/129,5+132,0 m).

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Biathlon: Laura Dahlmeier baut Gesamtführung aus

Weltcup in Östersund (SWE)

Östersund (SWE) (04.11.2016) Biathletin Laura Dahlmeier hat beim Weltcup in Östersund auch im Verfolgungsrennen einen Podestplatz erkämpft und ihre Führung im Gesamtweltcup ausgebaut.

In Schweden belegte die 23-Jährige über 10 km nach zwei Schießfehlern den zweiten Rang und schaffte es im dritten Saisonrennen damit zum zweiten Mal auf das Podium. Am Samstag hatte Verfolgungs-Weltmeisterin Dahlmeier nach ihrem Einzel-Erfolg als erste Deutsche seit Magdalena Neuner (18. März 2012) das Gelbe Trikot getragen.

Dahlmeier, die am Samstag im Sprint den vierten Rang belegt hatte, wird somit auch beim kommenden Weltcup in Pokljuka/Slowenien die Gejagte sein und am Freitag im Sprint erneut in Gelb antreten.

Am Sonntag musste sich die Bayerin nur der Tschechin Gabriela Koukalova (ein Schießfehler) um 8,4 Sekunden geschlagen geben. Rang drei sicherte sich die fehlerfreie Italienerin Dorothea Wierer (+21,4).

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Skispringen: Severin Freund in Klingenthal Elfter

Führung im Gesamtweltcup vorerst weg

Klingenthal (GER) (04.12.2016) Skisprung-Weltmeister Severin Freund hat beim Heim-Auftritt in Klingenthal nur Platz elf belegt und damit die Führung im Gesamtweltcup abgegeben.

Beim zweiten Saisonsieg des 17 Jahre alten Slowenen Domen Prevc, der sich damit das Gelbe Trikot sicherte, zeigte der 28 Jahre alte Niederbayer mit 133,0 und 131,5 m (257,7 Punkte) zwei mäßige Sprünge und hatte mit der Entscheidung nichts zu tun.

"Der Ärger ist schon da, der Rhythmus für die Schanze hat nicht hundertprozentig gepasst", sagte Freund in der ARD, "aber jede Woche gibt es eine neue Schanze, es wird wieder besser werden."

Bester Deutscher war Markus Eisenbichler als Sechster, dem nach Sprüngen auf 134,0 und ganz starken 140,5 m mit 278,5 Punkten nur 6,3 Zähler zum Podium fehlten.

Karl Geiger wurde 14. mit 131,7 Punkten (134,5+128,0 m).

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Severin Freund springt überraschend zum Sieg

Skispringen: Weltcup in Kuusamo (FIN)

Kuusamo (FIN) (26./27.11.2016) Severin Freund hat überraschend das zweite Weltcup-Skispringen des WM-Winters gewonnen. Der Weltmeister aus Rastbüchl feierte im finnischen Kuusamo trotz langer Verletzungspause den 22. Sieg seiner Karriere.

Einen Tag nach seinem zweiten Platz an gleicher Stelle schlüpfte der 28-Jährige zudem in das Gelbe Trikot des Führenden im Gesamtweltcup.

"Diesen Sieg nehme ich wahnsinnig gerne mit. Glauben kann ich das noch nicht so ganz", sagte Freund. Für den ehemaligen Skiflug-Weltmeister war es der erste Sieg seit dem Erfolg beim Tournee-Springen in Oberstdorf im vergangenen Dezember.

Bundestrainer Werner Schuster lobte: "Er hat eine hohe Qualität gebraucht, die hat er gezeigt. Hut ab, ich gratuliere."

Freund flog bei schwierigen Bedingungen auf 146,0 und 138,0 m und gewann mit 290,6 Punkten deutlich vor dem Norweger Daniel Andre Tande (279,0 Punkte) und Manuel Fettner aus Österreich (273,3).

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Rennrodler dominieren erste Weltcups

Siege für Natalie Geisenberger und Felix Loch

Winterberg (26./27.11.207) Am Samstag, 26. November 2016, starteten die BSD-Rennrodel Damen in die Weltcup-Saison 2016/17 im nordrhein-westfälischen Winterberg.

Gleich im ersten Rennen der Saison zeigten sich die deutschen Frauen in Bestform und feierten einen sensationellen Dreifacherfolg.

Natalie Geisenberger siegte mit einem Vorsprung von vier Zehntelsekunden und einem neuen Bahnrekord vor ihren beiden Teamkolleginnen Tatjana Hüfner und Dajana Eitberger.

Tobias Wendl/Tobias Arlt wurden ebenso Dritte wie Felix Loch.

Loch konnte allerdings den anschließenden Sprint-Weltcup für sich entscheiden. Hier belegten Wendl/Arlt Platz zwei und Natalie Geisenberger wurde Dritte.

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Ski Alpin: Weltcup in Vermont (USA)

Lena Dürr qualifiziert sich für die WM

Vermont (USA) (26.11.206) Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin aus den USA gewann auch das zweite Rennen in der noch jungen alpinen Weltcup-Saison in Killington/Vermont und feierte damit ihren zehnten Slalomsieg in Folge.

Grund zur Freude hatte auch Lena Dürr. Die 25-Jährige vom SV Germering löste als erste deutsche Läuferin das Ticket für die Weltmeisterschaften im kommenden Februar in St. Moritz. Nach Platz 12 zum Auftakt im finnischen Levi fuhr Dürr auf den glänzenden sechsten Platz. Das war das bislang beste Saisonergebnis für die Frauen des Deutschen Skiverbandes (DSV).

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Judo: U23-EM in Tel Aviv

Theresa Stoll gewinnt Gold, Manuel Scheibel Silber

Tel Aviv (ISR) (djb, 11.11.2016) Starker Auftritt der bayerischen Judokas bei den U23-Europameisterschaften in Tel Aviv. Theresa Stoll vom TSV Großhadern sicherte sich den Titel in der Klasse bis 57 kg. Manuel Scheibel vom TSV Abensberg gewann Silber in der Kategorie bis 66 kg.

Theresa Stoll hatte erst vor zwei Wochen beim Grand-Slam-Turnier in Abu Dhabi mit dem Gewinn der Silbermedaille überzeugt und lieferte in Tel Aviv erneut einen durchweg starken Auftritt. Nach vorzeitigen Siegen gegen Ulyana Minenkova aus Weißrussland und Natalia Golomidova aus Russland stand die 20-jährige Deutsche Meisterin ihrer Zwillingsschwester Amelie im Halbfinale gegenüber. Dieser Kampf ging über die volle Zeit und nach einer Shido-Bestrafung für Amelie zog Theresa in das EM-Finale ein. Ihre Gegnerin Adi Grossman aus Israel konnte den Heimvorteil nicht nutzen und musste sich vorzeitig durch O-soto-gari geschlagen geben. Theresa Stoll sicherte sich mit einer eindrucksvollen Leistung den Titel in der Klasse bis 57 kg.

Manuel Scheibel gewann seine ersten beiden Vorrundenkämpfe jeweils mit Wazaari-Vorteil gegen Elias Korkko aus Finnland und Marko Gusic aus Montenegro. Im Viertelfinale setzte sich der Deutsche Vizemeister nach einer Shido-Bestrafung gegen Strahinja Buncic aus Serbien durch. Auch im Halbfinale fiel die Entscheidung gegen Mathias Czizsek aus Österreich aufgrund einer Bestrafung zugunsten des 22-jährigen Abensbergers. Im Finale traf er auf Denis Vieru aus Moldawien, im letzten Jahr Dritter bei den Junioren-Europameisterschaften. Hier musste der Bayer einen Rückstand durch Wazaari-Wertung hinnehmen, die er nicht mehr aufholen konnte. Der Gewinn der Silbermedaille war für Scheibel der bisher größte internationale Erfolg.

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Ski Freestyle, erster Weltcup

Lisa Zimmermann gewinnt Big-Air-Weltcup in Mailand

Mailand (13.11.2016, dpa) - Gleich zum Auftakt in den WM-Winter hat Lisa Zimmermann ihr großes Talent unter Beweis gestellt und den Big-Air-Weltcup in Mailand gewonnen.

In der italienischen Metropole dominierte die Freestyle-Skifahrerin und Weltmeisterin im Slopestyle bei ihrem Auftritt die Konkurrenz und gewann mit großem Vorsprung vor Mathilde Gremaud aus der Schweiz. "Das war schon ein kleiner Fingerzeig an die Konkurrenz. Das war ein erstes Ausrufezeichen", sagte ihr Trainer und Team-Manager Tobias Reindl.

"Mit einer absoluten Topfavoritin aus Deutschland können die Leute mitfiebern und Daumen drücken und hoffentlich eine Siegerin aus Deutschland bejubeln", sagte Reindl mit Blick auf den Heim-Weltcup in Mönchengladbach am 2. Dezember. Auch im Rheinland bekommen die Sportler Punkte für ihre Tricks und Drehungen nach dem Sprung über eine sehr große Schanze.

90,8 Punkte im ersten Durchgang, 90,8 Zähler im zweiten Durchgang - eine bessere Bewertung bekam niemand für die Sprünge über die große Schanze auf dem Messegeländer in Mailand. Mit insgesamt 181,2 Zählern distanzierte sie Gremaud (157,2) deutlich und zählt nach dem insgesamt vierten Weltcup-Sieg ihrer Karriere nun zwangsläufig zu den Medaillenfavoritinnen bei der WM im März in der Sierra Nevada. Zwei der vier Weltcup-Siege holte Zimmermann in der olympischen Disziplin Slopestyle - da ist sie zudem WM-Titelverteidigerin.

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Carsten Embach wird Nachfolger von Thomas Pfüller

Neuwahl des Leitungsstabs des OSP Bayern

München (D) 2.11.2016: Carsten Embach (DOSB) wird Nachfolger des langjährigen Leitungsstabvorsitzenden Thomas Pfüller (DSV) beim OSP Bayern. Bei der heutigen Leitungsstabsitzung an der OSP Zentrale in München wurden die Strukturüberlegungen des DOSB hinsichtlich einer stärkeren Verantwortung in der Steuerung der Olympiastützpunkte in der Bundesrepublik durch den Deutschen Olympischen Sportbund konsequent umgesetzt. Die Mitglieder des Leitungsstabs wählen den Vertreter des DOSB Carsten Embach in der Nachfolge von Thomas Pfüller zum neuen Vorsitzenden. Thomas Pfüller scheidet aus Altersgründen nach mehr als 10 Jahren aus dem Leitungsstab aus. Er bedankte sich für die lange Zusammenarbeit und brachte zum Ausdruck, dass ihm die Arbeit sehr viel Spaß gemacht habe und er stolz darauf sei, wie sich der OSP Bayern in der deutschen Sportlandschaft entwickelt hat. Er hoffe nunmehr, dass der DOSB in seiner Strukturreform im Bereich der OSP Strukturen das Beispiel Bayern mit seiner Leistungsstab Struktur als Vorbild sähe und den DOSB in allen OSP (in Deutschland)  in die Führungsrolle bringe.
Als Stellvertreter von Carsten Embach wurde Heiner Gabelmann (Deutscher Schützenbund) bestätigt.

Ebenfalls verabschiedet wurde der Leiter des OSP Regionalzentrums Chiemgau/Berchtesgadner Land Hartmut Karstens. Hartmut Karstens war seit 1998 in dieser Position tätig. 

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Ski alpin: Weltcupauftakt in Sölden

Felix Neureuther bei Sieg von Alexis Pinturault Dritter

Sölden (AUT) (23.10.2016) Felix Neureuther legt in Sölden einen grandiosen Weltcup-Auftakt hin. Sein Chef gerät ins Schwärmen. Luitz und Dopfer fallen zurück, Staubitzer trumpft dagegen auf.

Felix Neureuther streckte frech wie ein Lausbub die Zunge heraus und zeigte mit einem verschmitzten Lächeln auf seinen Ski.
"Felix" stand da in weißen Buchstaben - und eben dieser Felix Neureuther hatte kurz zuvor einen starken Riesenslalom aufs ewige Eis hoch über Sölden gezaubert: Platz drei - so gut war Neureuther beim traditionellen Saison-Auftakt auf dem Rettenbachgletscher noch nie.
"Das kommt schon ein bisschen überraschend", sagte Neureuther ein wenig perplex nach seiner 41. Fahrt aufs Weltcup-"Stockerl". Der 32-Jährige zeigte dabei keine fehlerfreie Leistung, in beiden Läufen leistete er sich kleine Fehler.
Und doch verdiente er sich ein Sonderlob von DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier. "Der Felix ist ein brutales Rennpferd, er hat ein unglaubliches Gefühl für das, was er macht, das war hammermäßig, sportlich hochintelligent", sagte er.

Bei schwierigen, weil wechselhaften Lichtverhältnissen fehlten Neureuther (Partenkirchen) 1,37 Sekunden auf Tagessieger Alexis Pinturault aus Frankreich, Zweiter wurde Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher (Österreich/0,70).
"Ein Auftakt mit Podium - das ist ein Traum für uns", sagte Maier, der eine "sehr ordentliche Teamleistung" sah: "Unsere Jungs haben geilen Sport gezeigt."

Zweitbester Deutscher in Österreich war überraschend Benedikt Staubitzer (Mittenwald), der sich mit der zweitbesten Laufzeit nach Pinturault im Finale von Rang 29 auf Platz zwölf vorkämpfte.
"Das ist ein geiles Gefühl", sagte er. Für Staubitzer war es das zweitbeste Weltcup-Ergebnis - und das, obwohl er sich wegen Rückenproblemen erst am Morgen zu einem Start durchgerungen hatte.

Stefan Luitz (Bolsterlang) stürzte dagegen von Rang fünf auf Rang 19 ab, Fritz Dopfer (Garmisch) von 19 auf 27. "Ich bin zurückgefallen in alte Muster, schade, aber es ist Gott sei Dank erst das erste Rennen", sagte Dopfer. Maier kommentierte: "Das war technisch schön, aber nicht locker genug. Der Fritz ist öfter mal ein Geheimnis für uns..."

Beim Auftakt der Frauen war hingegen nichts zu holen: Lena Dürr fuhr im zweiten Durchgang immerhin noch von Platz 30 auf 21 vor und holte damit Weltcup-Punkte. Katrin Hirtl-Stanggaßinger verfehlte den zweiten Lauf als 38. um 0,60 Sekunden.

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Johannes Lochner/Joshua Bluhm Juniorsportler des Jahres 2016 (Mannschaft)

Wahl der Stiftung Deutscher Sporthilfe

(DSH, 07.10.2016) Die zweifache Bahnrad-Junioren-Weltmeisterin Pauline Grabosch ist „Juniorsportlerin des Jahres“ 2016. Die 18-jährige Schülerin aus Erfurt erhielt die höchste Auszeichnung im deutschen Nachwuchssport am Freitagabend (7.10.2016) von der Deutschen Sporthilfe in Kooperation mit der Deutschen Post.
Nominiert waren in dieser Kategorie auch: Ramona Hofmeister (Snowboard): Junioren-Weltmeisterin aus Bischofswiesen, WSV Bischofswiesen und Elisabeth Willibald (Ski Alpin): Junioren-Weltmeisterin aus Jachenau (Bayern), SSC Jachenau.

In der Mannschaftswertung wurde Bobpilot Johannes Lochner (Schönau a. Königssee) mit seinem Anschieber Joshua Bluhm (München) ausgezeichnet. Die beiden gewannen sowohl im Zweierbob als auch im Viererbob den Junioren-WM-Titel und sind zudem in der Elite angekommen. Im Zweierbob erreichten sie bei der WM der Aktiven sowohl 2015 als auch 2016 Platz zwei und zählen zu den aussichtsreichen deutschen Medaillenkandidaten bei den Olympischen Winterspielen 2018.



((c): picture alliance für Stiftung Deutsche Sporthilfe)

Im Gehörlosensport wurde der Schütze Colin Müller (Weltmeister aus Kirchheim bei München) ausgezeichnet.

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Paralympics: Zweimal Silber für bayerische Teilnehmer

Elke Philipp und Max Weber jeweils nur knapp geschlagen

Rio (DBS, 15.09.2016) Die deutsche Dressur-Equipe gewinnt Silber in der Teamwertung:
„Gold wird durch den Ausfall von Hannelore Brenner schwierig“, hatte Britta Bando, die Teammanagerin der deutschen Dressurreiter bereits vor Beginn der Wettbewerbe gesagt. „Aber um Silber und Bronze werden wir auf jeden Fall kämpfen.“ Gesagt, getan. Am vorletzten Wettkampftag der Reiter stand es fest: Die deutsche Equipe mit Elke Philipp gewinnt zum vierten Mal in Folge paralympisches Silber in der Teamwertung. Mit insgesamt 433,321 Prozent musste die Mannschaft nur den wieder einmal überragenden Reitern aus Großbritannien den Vortritt lassen.

Max Weber (TSV Obergünzburg) fuhr bei den Paracyclern in der Klasse H3 knapp an Gold vorbei. Der 52-Jährige wurde nach 1:33:17 Stunden mit Silber belohnt - ebenfalls ein riesiger Erfolg. "Kaum zu fassen, dass ich das heute geschafft habe. Darauf habe ich zehn Jahre hingearbeitet", sagte Weber. Bei seiner fünften Teilnahme holte er damit seine dritte Paralympics-Medaille; nach Gold mit dem Renn-Rollstuhl (1996) und Platz zwei auf der Straße (2008).

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Paralympics: Michael Teuber holt Gold

Erich Winkler Vierter

Rio (sid, 14. September 2016) Radsportler Michael Teuber hat seine fünfte Goldmedaille bei Paralympischen Spielen gewonnen. Der 48-Jährige aus München siegte in der Klasse C1 in 27:53,98 Minuten deutlich vor dem Kanadier Ross Wilson (28:47,34).

Teuber gewann das Zeitfahren damit nach 2008 und 2012 zum dritten Mal in Folge. Seine weiteren Goldmedaillen holte er 2004 im Straßenrennen und im Verfolgungsrennen auf der Bahn. Er holte das insgesamt siebte Gold für Deutschland in Rio de Janeiro nach fünf Leichtathleten und dem Triathleten Martin Schulz.

Erich Winkler (Vilsbiburg) verpasste als Vierter in 29:37,37 Minuten am Strand von Barra dagegen hauchdünn eine Medaille.

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Thomas Schmidberger gewinnt im Tischtennis paralympisches Silber

Thomas Brüchle auf Platz 4

Rio de Janeiro (dbs, 11.09.2016) Thomas Schmidberger hat Silber im Einzel-Wettbewerb der Wettkampfklasse 3 gewonnen. Im Finale unterlag er dem alten und neuen Paralympics-Sieger Feng Panfeng aus China mit 1:3. Sein Teamkollege Thomas Brüchle verlor das Spiel um Bronze im Entscheidungssatz und wurde Vierter.

Nachdem Schmidberger in London bereits Bronze im Einzel gewann, glänzt die Medaille in Rio schon heller. „Ich habe hier definitiv Silber gewonnen und nicht Gold verloren. Dass das Finale eine ganz schwere Nummer wird, war mir vorher klar“, so der Viechtacher. „Ich habe alles gegeben, aber Feng war heute einfach besser.“ Der Chinese hatte sofort stark begonnen und den ersten Durchgang mit 11:5 für sich entschieden, doch es gelang Schmidberger, nach Sätzen auszugleichen. Der dritte Durchgang gestaltete sich durchgehend eng, doch Feng hatte das glücklichere Ende für sich – und auch im vierten Satz zeigte der Chinese seine mentale Stärke. Nachdem Schmidberger bis 8:6 fast immer mit ein, zwei Punkten führte, machte der Chinese dann fünf Punkte in Folge und verteidigte erfolgreich seinen Titel. „Ich freue mich sehr über meine Medaille und werde sie heute im Deutschen Haus noch gebührend feiern“, kündigte der frischgebackene paralympische Silbermedaillen-Gewinner an. „Und am Donnerstag starte ich dann mit Thomas in den Team-Wettbewerb, wo wir uns viel vorgenommen haben.“

Angeschlagen war Thomas Brüchle nach seiner kräftezehrenden Halbfinal-Niederlage gegen Feng in sein Bronze-Medaillen-Match gegangen. Der amtierende Europameister schlägt sich seit einigen Tagen mit einer leichten Erkältung herum und hatte nicht mehr viele Reserven. „Thomas kann wirklich stolz auf sich sein. Er hat bereits im Achtelfinale und im Viertelfinale ganz starke Leistungen gezeigt – und auch Feng hat er heute Vormittag fast in den fünften Satz getrieben“, sieht Bundestrainer Ziegler das Abschneiden Brüchles positiv. „Jetzt hat er gegen einen sehr guten Merrien noch einmal alles gegeben, aber nach dem Kraftakt im vierten Satz waren dann einfach die Batterien leer.“ Brüchle hatte in Satz 4 beim Stand von 5:10 fünf Matchbälle abgewehrt und den Durchgang noch für sich entschieden.

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Paralympics: Erster Tag

Kein glücklicher Beginn

Am ersten Tag der Paralympics in Rio lief es für die bayerischen Teilnehmer alles andere als flüssig:

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren (mit Sebastian Magenheim) legte einen klassischen Fehlstart auf das Parkett der Olympic Arena. Gegen den Iran unterlag die deutsche Auswahl überraschend aber keineswegs unverdient mit 63:69

Paracyclerin Denise Schindler (C1) ist dagegen in der Qualifikation auf der Bahn gescheitert. Die 30-Jährige wurde nach ihrem Wertungslauf in der 3000-Meter-Verfolgung gegen Megan Giglia aus der Wertung genommen. Die Münchenerin soll zu lange im Windschatten ihrer britischen Konkurrentin gefahren sein.

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Eishockey: Deutschlands Herren fahren zu den Olympischen Winterspielen 2018

Sieg gegen Lettland bringt Olympiaticket

Deutschlands Eishockey-Nationalteam hat sich erstmals seit 2010 wieder für die Olympischen Winterspiele qualifiziert.

Im entscheidenden Gruppenspiel besiegte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bunds (DEB) Gastgeber Lettland 3:2 (1:0, 1:1, 1:1). Die Treffer von NHL-Profi Leon Draisaitl (17. Minute), Felix Schütz (25.) und Tom Kühnhackl (55.) sicherten die Teilnahme an den Winterspielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang.

Nach einer zwischenzeitlichen 2:0 für die DEB-Auswahl hatte Lettland im letzten Drittel ausgeglichen. Es blieb bis in die Schlussminuten spannend.

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Paralympics endgültig ohne russische Sportler

Entscheidung des CAS bestätigt IPC-Ausschluss

(23.08.2016) Die russischen Sportler dürfen nicht an den Paralympics in Rio de Janeiro teilnehmen.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS bestätigte heute den vom Internationalen Paralympics Komitee (IPC) beschlossenen Komplett-Ausschluss der russischen Athleten in der Affäre um mutmaßliches Staatsdoping.

Der CAS begründete am Dienstag in Rio de Janeiro seine Entscheidung damit, dass das IPC nicht gegen seine Regeln verstoßen habe. Zudem sei die Entscheidung angesichts der Umstände verhältnismäßig.

Das Russische Paralympische Komitee (RPC) habe keine Beweise vorlegen können, die die Faktenlage verändern würden.

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Taekwondo und BMX

Ergebnisse der bayerischen Teilnehmer

Natürlich ein wenig im Schatten der Medaille(n) standen die Leistungen der drei weiteren bayerischen Starter(innen) der gestrigen Nacht.

Nadja Pries hatte im BMX mit der Entscheidung leider nichts zu tun und landete auf Platz 14.

Rabia Gülec verlor im Taekwondo ihren zweiten Kampf im Viertelfinale, schied direkt aus und belegte im Endklassement Platz 9.
Bruder Tahir verlor zwar ebenfalls das Viertelfinale gegen den späteren Olympiasieger, durfte aber aufgrund der Tatsache des Finaleinzugs des Viertelfinalgegners noch in die Hoffnungsrunde. Leider unterlag er auch dort im ersten Kampf und wurde Gesamt-Siebter der Klasse bis 80kg.

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Bronzemedaille für deutsche Hockeydamen

Erfolg gegen Neuseeland bringt Edelmetall

Nach den Herren haben auch die deutschen Hockey-Frauen (mit Hannah Krüger) das Spiel um Platz 3 und damit die Bronzemedaille gewonnen.

Gegen Neuseeland gelang ein verdienter 2:1 Sieg. Charlotte Stapenhorst (34.) und Lisa Marie Schütze (38.) sind die Matchwinnerinnen für die DHB-Damen!

Unsere Gratulation an die Damen.

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Die Nacht in Rio (18.08.2016)

Schnelles Aus

Lediglich zwei bayerische Sportlerinnen durften in der vergangenen Nacht ihre olympischen Einsätze absolvieren und für beide war das sportliche Erlebnis Rio 2016 sehr schnell wieder vorbei:

Christina Hering (2:01,04 min) und Fabienne Kohlmann (2:05,36 min) überstanden in der Leichtathletik die Vorläufe über 800m leider nicht.

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 Wir trauern um Stefan Henze

Augsburger Kanutrainer erlag seinen schweren Verletzungen in Rio

Rio (BRA) 15.08.2016: Der Olympiastützpunkt Bayern trauert um seinen langjährigen Sportler und Trainer Stefan Henze. Der Weltmeister aus dem Jahr 2003 und Silber-Medailliengewinner im Kanuslalom bei den Olympischen Spielen in Athen, ist am heutigen Abend seinen schweren Verletzungen in Folge eines Autounfalls am Freitag bei den Olympischen Spielen in Rio erlegen. Stefan wurde nur 35 Jahre alt und stand am Anfang einer erfolgsversprechenden Karriere als Bundestrainer des Deutschen Kanuverbandes. In Rio war er für die Betreuung der Kajak Damen verantwortlich. Der in Halle an der Saale geborene ist über seine Eltern zum Kanusport gekommen, bereits sein Vater war ein Weltklasse Kanute. Mit 19 Jahren zog es Stefan mit seinem Partner Markus Becker nach Augsburg in das Kanuleistungszentrum, wo er auch nach seiner sportlichen Karriere eine neue Heimat fand. Seine positive Ausstrahlung und sein lebensbejahender Optimismus wird uns immer im Gedächtnis bleiben.

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Schmales bayerisches Aufgebot, ebensolche Ergebnisse

Leonie Beck und Daniel Brodmeier früh ausgeschieden, Buhl liegt zurück

Am heutigen Freitag bleibt die Zahl der bayerischen Teilnehmer durchaus überschaubar. Bisher traten deren zwei an und....kamen leider nicht weit.

Daniel Brodmeier belegte im Kleinkaliber-liegend Schießen Rang 37, was nicht für den Endkampf reichte. Aus deutscher Sicht gab es dennoch ein erfreuliches Ende, denn Henri Junghänel gewann die Goldmedaille. Es können ja nicht immer die Bayern die Medaillen herausschießen.

Leonie Beck schwamm über 800m Freistil ganze 14 Sekunden langsamer, als bei ihrer Saisonbestleistung und landete damit auf Platz 25.

Die Lagenstaffel mit Alexandra Wenk verfehlte das Finale deutlich und landete letztlich auf Rang 11.

Philipp Buhl schien im Segeln mit einem Tagessieg in der siebten Wettfahrt der Durchbruch zu gelingen. Doch dem Triumph des Mitfavoriten folgte mit Platz 25 sein schlechtestes Einzelergebnis. Als Gesamtelfter muss er in zwei verbleibenden Wettfahrten um den Einzug ins Finale kämpfen. Buhl hat noch neun Punkte Rückstand, um sich dafür zu qualifizieren.

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GOOOOOOOOOOOOOOOOOOLD für Barbara Engleder!!!

Nun hat sie sich doch noch revanchiert für ihren 4. Platz im Luftgewehrschießen.

In einem packenden Finale im Kleinkaliber Dreistellungskampf macht sie das schier Unmögliche wahr und holt sich bei ihren vierten Spielen die lange ersehnte Medaille und diese schimmert golden.

Super Babsi

Mit Olympischem Finalrekord von 458,6 Ringen schlug Barbara Engleder alle.

Im Finale lag sie nach dem Kniendschießen auf Rang drei mit 153,2 Ringen, nur sieben Hundertstel hinter Nina Christen (Schweiz) und sechs Hundertstel hinter Olivia Hofmann (Österreich). Zwischendurch lag sie sogar auf dem Spitzenplatz, rutschte auch mal auf Rang vier ab, aber nach dem ersten Drittel des Finales hatte sie einen Medaillenrang inne.

Im Liegendanschlag zog Barbara Engleder bereits nach den ersten fünf Schüssen an den vor ihr liegenden Konkurrentinnen vorbei. Sie lag nur 0,3 Ringe vor Li Du (China), die es auf Rang zwei schaffte. Nach den beiden weiteren Serien hatte die Bayerin ihren Vorsprung vergrößert und hatte vor dem abschließenden Stehendanschlag mit 310,2 Ringen einen Vorsprung von 0,8 Ringen auf Olivia Hofmann und schon insgesamt 2,3 Ringe auf Li Du, die mit 307,9 Zählern auf dem Bronzerang lag.

In Führung liegend ging die Olympiasechste von London 2012 aus Deutschland in das letzte Finaldrittel. Sie fiel zunächst wieder auf Rang vier zurück, kämpfte sich dann aber in grandioser Weise wieder nach vorne. Nach der zweiten Stehendserie noch auf Rang drei, ging sie beim ersten Einzelschuss mit einer 10,5 in Führung und gab diesen Vorsprung nervenstark nicht mehr ab.

„Da war schon viel Druck heute. Ich kann es noch gar nicht richtig fassen. Dafür brauche ich noch ein bisschen. Ich freue mich riesig über das Ding, hätte mich aber auch nicht in einer Kiste nach Hause schicken lassen, wenn ich nicht gewonnen hätte“, freute sich die frischgebackene Olympiasiegerin, „es ist der krönende Wahnsinns-Abschluss für meine Karriere. Ich bin richtig, richtig glücklich.“

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Kanuslalom: Sideris Tasiadis auf dem fünften Rang

Kleiner Fehler kostet die Medaille

Rio de Janeiro (09.08.2016) Bereits vor der Sensationsmedaille von Monika Karsch hatte der Augsburger Sideris Tasiadis im Canadier-Einer-Finale der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro die Chance auf eine Medaille. Er paddelte letztlich auf den fünften Platz. Olympiasieger wurde der Franzose Denis Gargaud Chanut.

Der Silbermedaillengewinner von 2012 war zuvor im Halbfinale deutlich die schnellste Zeit gefahren und ging somit als letzter Finalist auf den Kurs in Deodoro. „Ich habe dann leider Tor neun ganz leicht mit der Schulter berührt, das hat mich ein wenig aus dem Rhythmus gebracht und die Medaille gekostet.“, sagte der 26-Jährige.

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Olympische Nachtnews

Siege für die Hockeyteams, Slalomkanuten weiter, Alexandra Wenk nicht im Finale

Beide deutsche Hockeyteams konnten gestern Siege erringen. die Herren (mit dem Nürnberger Christopher Wesley) feierten einen Last-Minute-Sieg (2:1) gegen Indien, die Frauen (mit Hannah Krüger) setzten sich ebenfalls mit 2:1 gegen den Weltranglisten-Vierten Neuseeland durch.

Im Kanuslalom erreichte nach Sideris Tasiadis und Hannes Aigner auch Melanie Pfeifer das Halbfinale. Hier geht es heute für Sideris Tasiadis ab 15:10 Uhr ins Finale und damit in den Kampf um die Medaillen.

Bei den Seglern belegt Philipp Buhl in der Laser-Klasse nach dem ersten Tag nur den 17. Platz.

Im Schwimmen verpasste Alexandra Wenk das Finale über 200 Meter Lagen. Die deutsche Rekordhalterin schwamm im Halbfinale in 2:12,13 Minuten auf Platz elf.

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Slalomkanute Tasiadis brilliert

Slalomkanuten Sideris Tasiadis und Hannes Aigner ziehen ins Halbfinale ein

Die Augsburger Slalomkanuten Sideris Tasiadis und Hannes Aigner haben bei den Olympischen Spielen souverän das Halbfinale erreicht.

Zum Auftakt der Wettbewerbe im Whitewater Stadium von Deodoro kam Tasiadis als Tagesbester im Canadier-Einer weiter, Aigner belegte im Kajak-Einer den dritten Platz.

Tasiadis, Silbermedaillengewinner von London 2012, blieb im starken zweiten Durchgang der Qualifikation ohne Torstangenberührung. In 92,23 Sekunden lag der 26-Jährige knapp vor dem Franzosen Denis Gargaud Chanut (93,84), der zwar schneller war, aber eine Zeitstrafe kassierte.

Auch Aigner (27) verbesserte sich im zweiten Versuch. In 87,31 Sekunden war der Olympiadritte von London nur langsamer als Giovanni De Gennaro (Italien/86,85) und Joseph Clark (Großbritannien/86,95).

Auf ihren ersten Wettkampfeinsatz hatten die beiden Starter des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) etwas warten müssen. Wegen der heftigen Winde in Rio wurde die Qualifikation mit einer Stunde Verspätung gestartet.

von: Sport1

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Pech für Sebastian Seidl im Judo.

Der zuletzt bärenstarke Sebi scheitert früh in der Klasse bis 66kg

Per Ippon schickt der Italiener Fabio Basile den Bayer auf die Matte, damit scheidet er leider schon direkt in seiner ersten Begegnung aus.

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Schade, frühes Aus für Tobi Englmaier

Nach einem Sieg gegen einen Spanier verliert Judoka Tobias Englmaier im Achtelfinale gegen einen Lokalmatadoren. Eine kleine Wertung gibt in dem knappen Kampf den Ausschlag.

Leichtgewichtler Tobias Englmaier (Großhadern) hat zum Auftakt der Judo-Wettbewerbe bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro die Medaillenkämpfe verpasst.Der frühere deutsche Meister unterlag im Achtelfinale der Klasse bis 60 kg dem Brasilianer Felipe Kitadai, Olympiadritter von London, trotz starker Gegenwehr durch eine kleine Wertung.In seinem Auftaktkampf hatte der 28 Jahre alte Englmaier bei seiner Olympiapremiere den ehemaligen U21-Weltmeister Francisco Garrigos aus Spanien mit einer kleinen Wertung bezwungen. Bei einem Einzug ins Viertelfinale hätte der Bayer zumindest noch zwei weitere Kämpfe sicher gehabt.Kopf hoch Tobi, du warst klasse!!!

aus: sport1

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Die Olympische Flamme brennt.

Wir wünschen uns friedliche, faire und fröhliche Spiele. Und unseren Sportlerinnen und Sportlern wünschen wir das Erreichen ihrer selbst gesteckten Ziele.

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Not und Spiele

Deutsche Olympische Gesellschaft verurteilt IOC Entscheidung

Das Präsidium der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) bezieht in der kontroversen öffentlichen Diskussion zur Entscheidung des Internationalen Olympisches Komitees (IOC), russische Sportler trotz massiven und systematischen Dopingbetrugs bei den Sommerspielen starten zu lassen, eine klare Position...HIER geht`s weiter

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Nominierungen für die Paralympischen Spiele

18 bayerische Sportler/innen in Rio dabei

01.08.2016 (dbs) Die Nominierungskommission des Nationalen Paralympischen Komitees für Deutschland hat die Namen der 148 Athleten (83 Männer, 65 Frauen) bekannt gegeben, die vom 7. bis 18. September an den XV. Paralympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro teilnehmen werden. Hinzu kommen eine Steuerfrau (Rudern), ein Pilot (Radsport) und ein Begleitläufer in der Leichtathletik.

Auch 18 Sportler/innen aus Bayern haben den Sprung zu den Paralympics geschafft, herzlichen Glückwunsch hierzu.

Die Liste der "Bayern":

Basketball

Laura Fürst
Sebastian Magenheim
Johanna Welin

Bogenschießen

Maik Szarszewski

Leichtathletik

Birgit Kober
Daniel Scheil

Radsport

Denise Schindler
Michael Teuber
Max Weber
Erich Winkler

Reiten

Elke Philipp

Rudern

Anke Molkenthin

Schwimmen

Annke Conradi

Sportschießen

Bernhard Fendt
Norbert Gau
Josef Neumaier

Tischtennis

Thomas Brüchle
Thomas Schmidberger

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Größte Hürde - 20 Stufen bis zum Training

Beitrag des Bayerischen Rundfunks zum Thema Barrierefreiheit

Birgit Kober trainiert im Münchner Olympiastützpunkt für die Paralympics in Rio. Eine große Hürde muss sie schon auf dem Weg in die Sportstätte überwinden, 20 Stufen führen in die Halle. Eine Rampe soll aus Denkmalschutzgründen nicht gebaut werden.

Den ganzen Beitrag des Bayerischen Rundfunks gibt`s HIER

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IOC-Entscheidung zu Rio

Kein Komplett-Ausschluss des russischen Teams

Das Internationale Olympische Komitee hat sich gegen den Ausschluss der ganzen russischen Mannschaft von den Olympischen Spielen in Rio entschieden. Das teilte IOC-Präsident Thomas Bach mit. Die Anti-Doping-Agentur WADA und nationale Verbände hatten das wegen des vermutlich staatlich angeordneten systematischen Dopings gefordert.

Sportler, die ihren jeweiligen Weltverbänden den Nachweis erbringen können, nicht in das russische Staatsdopingsystem involviert gewesen zu sein, dürfen demnach in Rio de Janeiro starten. Die Spiele beginnen am 5. August.

"Die IOC-Exekutive stand vor einer sehr schwierigen Entscheidung. Wir mussten die Konsequenzen aus dem McLaren-Report ziehen. Wir mussten dabei die Balance finden zwischen der Gesamtverantwortung und dem Recht des Einzelnen, um jedem Athleten gerecht zu werden", sagte Bach. "Jeder muss die Chance haben, auf die Anschuldigungen zu reagieren, es gilt die Unschuldsvermutung. Deswegen haben wir strenge Kriterien entworfen, die jeder russische Sportler erfüllen muss, wenn er an den Olympischen Spielen teilnehmen will."

Das IOC reagierte mit seinem Beschluss auf die Ergebnisse des McLaren-Reports. Der Bericht der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hatte zuvor Beweise dafür geliefert, dass es in Russland "mindestens von Ende 2011 bis August 2015" ein staatlich organisiertes und überwachtes Doping-System gegeben habe. Die WADA forderte deshalb einen Ausschluss aller russischen Athleten von den Spielen in Rio.

Die russischen Leichtathleten sind von der Entscheidung nicht betroffen. Sie bleiben von den Spielen ausgeschlossen. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte die Suspendierung des russischen Leichtathletik-Verbandes durch den Weltverband IAAF als regelkonform bestätigt.
Whistleblowerin Stepanowa darf nicht antreten

Das IOC entschied zudem, dass die Whistleblowerin Julia Stepanowa trotz ihrer Mithilfe bei der Aufklärung des umfassenden Dopings in Russland nicht starten darf in Rio. Der Antrag der Leichtathletin, als "neutrale" Athletin unter der olympischen Flagge antreten zu dürfen, lehnte das IOC ab. Sie erfülle angesichts ihrer Doping-Vergangenheit trotz ihrer Verdienste um Aufklärung nicht die "ethischen Anforderungen".

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DOSB schickt 425 Athleten zu Olympischen Spielen nach Rio

Weitere 11 Bayern fahren nach Rio

Frankfurt/Main (12.07.2016) 425 Sportlerinnen und Sportler vertreten Deutschland bei den Olympischen Spielen in Rio. Dies gab der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in Frankfurt nach der letzten Nominierungssitzung bekannt.

Hinzu kommen bei den Sommerspielen vom 5. bis 21. August noch 26 sogenannte "Alternative Athleten", die als Ersatzleute bereitstehen. In der abschließenden Runde wurden 247 Sportlerinnen und Sportler benannt. Namentlich noch nicht nominiert wurden die Aufgebote im Fußball (Frauen/Männer), Handball (Männer) sowie im Pferdesport. In den Mannschaftssportarten erfolgt die Kaderbenennung an diesem Donnerstag, bei den Reitern nach dem bis Sonntag laufenden CHIO in Aachen.

Aus Bayern wurden folgende Sportler in der letzten Sitzung nominiert:
HOCKEY: Hannah Krüger (Münchner SC), Christopher Wesley (Nürnberger HTC)

LEICHTATHLETIK: Tobias Giehl (400 m Hürden/LG Stadtwerke München), Fabienne Kohlmann (800 m/LG Karlstadt-Gambach-Lohr),

RADSPORT/STRASSE: Lisa Brennauer (Straßenrennen, Einzelzeitfahren/Canyon SRAM Racing), Claudia Lichtenberg (Straßenrennen/Lotto Soudal Ladies)

SCHWIMMEN: Leonie Beck (800 m Freistil/SV Würzburg 05), Florian Vogel (400 m Freistil, 4x200 m Freistil/SG Stadtwerke München), Alexandra Wenk (200 m Lagen, 100 m Schmetterling, 4x100 m Lagen/SG Stadtwerke München), Philipp Wolf (4x100 m Freistil/SG Stadtwerke München).

TURNEN:Marcel Nguyen (TSV Unterhaching)

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Leichtathletik: 13 Bayern starten bei den Europameisterschaften in Amsterdam

Rekordergebnis für den BLV

(blv-sport.de) Ein Rekordergebnis für den Bereich des Bayerischen Leichathletik-Verbandes (BLV) stellt die Nominierungsliste für die Europameisterschaften vom 6. bis 10. Juli in Amsterdam (Niederlande) dar. Unter den insgesamt 104 Sportlern kommen allein 13 aus dem Freistaat. Damit nominierte der DLV so viele bayerische Sportler wie noch nie zuvor für die Kontinentalmeisterschaften - auch ein Beweis für die gewachsene Leistungsstärke der weißblauen Leichtathletik.

Dabei verfuhr der Bundesausschuss Leistungssport (BAL) bei seiner Nominierung großzügig und berücksichtigte auch Athleten, die knapp unter der gefoderten Norm geblieben war. Unter ihnen befindet sich auch der frischgebackene Deutsche 400-Meter-Meister Johannes Trefz (LG Stadtwerke München). Er darf in Amsterdam sowohl über in der Einzelkonkurrenz wie auch in der deutschen 4 x 400-Meter-Staffel an den Start gehen. Mit ihm zusammen laufen wird dann höchstwahrscheinlich Patrick Schneider (LAC Quelle Fürth). Der Shootingstar und DM-Dritte über 400 Meter feiert in Amsterdam seinen Einstand im Nationaltrikot, obwohl er zuvor noch nie einem Kader angehörte.

Ebenfalls mit dabei sein werden der Deutsche 800-Meter-Meister Benedikt Huber (LG Telis Finanz Regensburg) und sein Vereinskamerad Florian Orth über 5000 Meter. Orth besitzt in dieser Disziplin auch die Olympianorm. Gleich zwei Mal nominiert wurde Maren Kock (LG Telis Finanz Regensburg), und zwar über 1500 und 5000 Meter. Schon vorher war klar, dass im Halbmarathon Philipp Pflieger, Anja Scherl und Franziska Reng (alle LG Telis Finanz Regensburg) dabei sein werden. Damit stellt die LG Telis Finanz Regensburg als stärkster bayerischer Verein allein sechs EM-Starter.

Für die LG Stadtwerke München mit dabei sind neben Johannes Trefz noch der Deutsche 400-Meter-Hürden-Vizemeister Tobias Giehl und die Deutsche 800-Meter-Meisterin Christina Hering. Ebenfalls in die Mannschaft für Amsterdam berufen wurden Fabienne Kohlmann (LG Karlstadt-Gambach-Lohr) über 800 Meter sowie Manuel Stöckert (SC Ostheim/Röhn) und Julian Flügel (Asics Team Memmert) im Halbmarathon.

Für einen großen Teil des EM-Teams sind die Wettkämpfe in der niederländischen Hauptstadt noch die entscheidende Qualifikation für die Tickets zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro (Brasilien; 12. bis 21. August), denn im Anschluss an die Europameisterschaften wird der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die abschließende Olympia-Nominierung (12. Juli) vornehmen.

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Konzept: Bedarf im Nachwuchsleistungssport in Bayern

Landessportbeirat empfiehlt Umsetzung der Fortschreibung

Der Landessportbeirat des Bayerischen Landtag ist in seiner Plenarsitzung am 28.06.16 dem gemeinsamen Konzept zum „Bedarf im Nachwuchsleistungssport in Bayern, Vorschläge zu notwendigen Strukturanpassungen“ des Olympiastützpunktes Bayern, des Bayerischen Landessportbundes, des Bayerischen Sportschützen Bundes unter Einbeziehung des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Bayern und des Bayerischen Gehörlosen-Sportverbandes gefolgt und wird dem Landtag für die kommenden Haushaltsverhandlungen zum Doppelhaushalt 2017/18 die Berücksichtigung der Anforderungen aus dem Sport empfehlen. Die Partner sind sich einig, dass neben den notwendigen finanziellen Anpassungen besonders die Strukturanpassungen umgesetzt werden müssen, um den Sport langfristig im Freistaat hinsichtlich der bayerischen Beteiligung am Ergebnis bei Olympischen-, Paralympischen- und Deaflympischen Spielen erfolgreich aufzustellen.

Wer mal reinlesen möchte, wird HIER fündig.

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Update: Informationen zum Zika Virus

DOSB spricht weitere Empfehlungen aus

Mit Blick auf die Olympischen Spiele 2016 in Rio sowie ggf. darauf vorbereitende Aufenthalte in Brasilien informiert der Deutsche Olympische Sportbund mit beigefügtem Schreiben erneut über die Zika Virus-Erkrankung.

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Oberstdorf erhält Zuschlag für nordische Ski-WM 2021

Klarer Wahlerfolg gegen Planica und Trondheim

Die südlichste Gemeinde Deutschlands setzt sich gegen die Konkurrenz aus Norwegen und Slowenien durch und wird Austragungsort der nordischen Ski-WM 2021.

Die Marktgemeinde setzte sich auf dem FIS-Kongress in Cancún/Mexiko deutlich gegen Planica (Slowenien) und Trondheim (Norwegen) durch. Nach 1987 und 2005 finden die Titelkämpfe im Skispringen, Skilanglauf und der nordischen Kombination somit zum dritten Mal im Allgäu statt.

"Die Freude über das positive Votum ist natürlich riesengroß. Als WM-Gastgeber wollen wir 2021 dort weitermachen, wo wir 2005 aufgehört haben", sagte DSV-Präsident Franz Steinle. DOSB-Präsident Alfons Hörmann, Steinles Vorgänger und seit vier Jahren Mitglied des FIS-Councils, freute sich "auch persönlich, dass es uns nun nach vier Anläufen endlich gelungen ist, die Neuauflage des viel zitierten Wintermärchens von 2005 zu ermöglichen."

Oberstdorf erhielt elf Stimmen und lag damit schon im ersten Wahlgang klar vor Trondheim (4) und Planica (2). Größter Trumpf war das Vorhandensein aller notwendigen Sportstätten: Die Großschanze ist traditionell erste Station der Vierschanzentournee, das Langlauf-Stadion Ried wird auch 2017 wieder Teil der Tour de Ski sein. 2018 findet in Oberstdorf zudem die Skiflug-WM statt.

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Olympia 2016 in Rio: Judo-Aufgebot bekannt gegeben

Zwei Bayern auf der Vorschlagsliste

Mit einem großen Kader von 13 Athleten will der Deutsche Judo Bund (DJB) die Mission Olympia bei den Sommerspielen in Rio (5. bis 21. August) angehen.

Die Bundestrainer Detlef Ultsch und Michael Bazynski haben die Athletenauswahl getroffen, der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) muss noch zustimmen. Man werde nun alles dafür tun, "die Nominierten optimal vorzubereiten und an den Start zu bringen", so Bazynski.

Unter den Nominierten befinden sich in der Klasse bis 60 kg mit Tobias Englmaier und bis 66 kg mit Sebastian Seidl auch zwei bayerische Judoka.

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DOSB nominiert erste Olympia-Athleten

Auch vier Bayern dabei

66 Tage vor dem Beginn der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) stehen die ersten 44 deutschen Teilnehmer fest.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat am Dienstag in Frankfurt/Main Athletinnen und Athleten aus sechs Sportarten nominiert. 

Aus Bayern wurden folgende Sportler nominiert:

Leichtathletik/Marathon: Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg), Anja Scherl (LG Telis Finanz Regensburg)

Segeln: Philipp Buhl (Laser Standard / Segelclub Alpsee-Immenstadt), Ferdinand Gerz (470er / Segler Verein Wörthsee)

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Olympiaaufgebote Hockey und Fußball (weiblich)

Fünf bayerische Teilnehmerinnen dabei

In den vorläufigen Aufgeboten für die Olympischen Spiele von Rio der Bereiche Fußball und Hockey tauchen auch einige bayerische Teilnehmerinnen auf:

Hockey: Hannah Krüger

Fußball: Melanie Behringer
Sara Däbritz
Melanie Leupolz
Leonie Maier

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Florian Vogel jagt Paul Biedermann über 200m Freistil

Deutscher Vizemeister und in Rio auch in der 4x 200m Staffel dabei

Berlin 8.05.2016: Florian Vogel (SG SWM München) hat sich als zweitbester Deutscher über die 200m Freistil nach Paul Biedermann sicher für die 4 x 200m Freistielstaffel bei den Olympischen Spielen in Rio qualifiziert. Vogel musste sich erst im Endspurt geschlagen geben. Damit hat er seine herausragende Form nach seinem Titel und der Olympianorm über die 400m Freistil nochmals bestätigt.

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Alexandra Wenk zum Dritten

Deutscher Rekord und Olympianorm auch über 100 m Butterfly

Berlin 8.05.2016: Alexandra Wenk (SG Stadtwerke München) hat bei der Schwimm-DM in Berlin einen weiteren deutschen Rekord aufgestellt. Im Vorlauf über 100 m Schmetterling verbesserte die 21-Jährige ihre bisherige Bestzeit aus dem Vorjahr um eine Hundertstelsekunde auf 57,76 Sekunden und erfüllte damit mühelos die erste Norm (58,77) für die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Bereits am Samstag hatte Wenk den deutschen Rekord über 200 m Lagen gleich zweimal verbessert.

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Alexandra Wenk knackt DDR Rekord bereits im Vorlauf

Neuer Deutscher Rekord über 200 m Lagen und Olympianorm

Bestmarke geknackt und nicht mal alles gegeben: Alexandra Wenk ist die neue Nummer Eins über 200 Meter Lagen. Bei den Deutschen Schwimm-Meisterschaften in Berlin hat die 21 Jahre alte Münchnerin (SG Stadtwerke München) den nationalen Rekord von Ute Geweniger mit 2:11,41 bereits im Vorlauf gebrochen - aufgestellt am 4. Juli 1981. Mit knapp 35 Jahren war es der „älteste nationale Frauen-Rekord. Nebenbei knackte sie die Olympianorm für Rio deutlich.

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Hoffnungsträger Vogel auf Olympia-Kurs

Florian Vogel knackt Olympianorm. Bei den deutschen Meisterschaften hat er über 400 m Freistil in persönlicher Bestzeit auch den Titel geholt

Der 21-Jährige Florian Vogel der SG Stadtwerke München knackte bei den deutschen Meisterschaften der Schwimmer in Berlin in starken 3:44,89 Minuten über 400 m Freistil nicht nur die erste Norm für die Sommerspiele, sondern katapultierte sich auch auf den fünften Platz der Jahresweltbestenliste. Da war die Verteidigung des Deutschen Meister Tietels fast schon eine Nebensache. Weltrekordler Paul Biedermann war bei WM-Bronze 2011 zum letzten Mal schneller gewesen. Die deutschen Schwimmer müssen bei den Meisterschaften in Berlin im Vor- und Endlauf vorgegebene Richtzeiten schwimmen. Im Juni bei der Mare Nostrum Tour oder bei den German Open in Berlin (5. bis 8. Juli) sind noch einmal leicht entschärfte Normen zu knacken.

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Bernhard Schwank verlässt den DOSB

Neue Aufgabe in der Politik ab 1. Mai

Der gegenwärtige Vorstand Internationales des Deutschen Olympischen Sportbundes, Bernhard Schwank, verlässt den DOSB am 30. April nach insgesamt 13-jähriger Tätigkeit.

Der ehemalige Geschäftsführer der Münchner Olympia-Bewerbung für die Winterspiele 2018 war bis 2009 Direktor für Leistungssport und sollte sich um die internationale Neuausrichtung des DOSB kümmern.

Ab dem 1. Mai wird er Abteilungsleiter Sport im Nordrhein-Westfälischen Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport.

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Kanuslalom: Olympiaqualifikation Teil 2

Drei von vier Olympiatickets nach Bayern

Markkleeberg (16./17.04.2016) Die beiden London-Medaillengewinner Hannes Aigner und Sideris Tasiadis (beide Augsburg) haben sich im dritten Rennen der nationalen Olympiaqualifikation der deutschen Slalom-Kanuten auch die Tickets für Rio de Janeiro gesichert.

Ein zeitgleicher Erfolg mit Sebastian Schubert (Hamm) brachte Hannes Aigner im Kajak-Einer der Herren im Kanupark Markkleeberg die zweite Olympiateilnahme. Der Bronzemedaillengewinner von 2012 ist bei noch einem ausstehenden Rennen am Sonntag mit der Idealpunktzahl „Null“ nicht mehr von Rang eins zu verdrängen. Dritter wurde heute der Leipziger Paul Böckelmann, der sich damit die Chance auf einen Sprung ins EM-Team erhielt. „So wünscht man es sich“, freute sich Hannes Aigner über die vorzeitige Qualifikation für Rio. „Es war schon psychisch anstrengend, deswegen bin ich froh, dass es jetzt vorbei ist“, will er heute Abend im Kreise von Freunden und Familie feiern, „ich versuche aber morgen trotzdem noch einmal ordentlich zu fahren, ich will den Wettkampf nicht verzerren.“

Auch der zweite London-Medaillengewinner machte schon heute alles klar für die Reise nach Brasilien. Im Canadier-Einer der Herren holte Sideris Tasiadis den dritten Sieg im dritten Rennen und sicherte sich so seine zweite Olympiateilnahme. Sein Vereinskollege Florian Breuer paddelte heute auf den zweiten Rang, Jan Benzien (Leipzig) wurde Dritter. „Ich bin super happy und sehr erleichtert, dass es heute schon geklappt hat. Ich werde heute natürlich ein bisschen feiern, aber nicht zu sehr, damit ich den Wettkampf morgen noch bestreiten kann. Ich muss das jetzt erst mal verarbeiten, danach werde ich mich so vorbereiten, dass es in Rio auch für eine Medaille reicht“, sagte Sideris Tasiadis.

Am Sonntag sicherten sich dann Melanie Pfeifer (Augsburg) im Kajak-Einer der Damen und die Canadier-Zweier-Weltmeister Franz Anton und Jan Benzien (Leipzig) im letzten Rennen der nationalen Olympiaqualifikation der deutschen Slalom-Kanuten die verbleibenden Rio-Tickets.

Melanie Pfeifer löste das Rio-Ticket durch einen zweiten Platz im letzten Rennen und dank ihres WM-Bonus‘ von einem Punkt gegenüber der heutigen Siegerin Jasmin Schornberg (Hamm). Auf Rang drei paddelte heute Ricarda Funk (Bad Kreuznach), den dritten Startplatz im EM-Team hinter Pfeifer und Schornberg sicherte sich die heute viertplatzierte Lisa Fritsche (Halle/S.). „Unglaublich. Es war ein reiner Nervenkrieg die letzten zwei Tage und ich glaub es noch nicht so ganz“, hatte Melanie Pfeifer Freudentränen im Gesicht. Für Jasmin Schornberg war es dagegen heute ein bitterer Sieg: „Es war zum Greifen nah jetzt am Ende, aber Melli hatte einfach die bessere Ausgangsposition, ich konnte nicht mehr machen, als zweimal gewinnen. Ich habe das Bestmögliche für mich erreicht und bin damit zufrieden.“

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Kanuslalom: Olympiaqualifikation Teil 1

Aigner und Tasiadis fahren zweiten Quali-Sieg ein

Augsburg (Kanu-Slalom Presse, 09./10.04.2016) Am zweiten Tag der nationalen Olympiaqualifikation der deutschen Slalom-Kanuten in Augsburg haben am Sonntag die beiden London-Medaillengewinner Hannes Aigner und Sideris Tasiadis (beide Augsburg) einen großen Schritt in Richtung Rio getan.
Hannes Aigner gewann auf dem heimischen Eiskanal auch sein zweites Rennen und kommt seiner zweiten Olympiateilnahme mit dem Idealwert „Null“ in der Gesamtwertung schon sehr nahe, zumal ihm die Platzierungen seiner Kontrahenten in dieser wohl härtesten Konkurrenz heute in die Karten spielten. Die Plätze zwei und drei gingen am Sonntag an Alexander Grimm (Augsburg) und Tim Maxeiner (Wiesbaden), Sebastian Schubert (Hamm) wurde erneut Vierter, Paul Böckelmann (Leipzig) diesmal Fünfter. „Die Konstellation ist recht günstig für mich, abgesehen davon, dass ich bei null Punkten bin. Das schaut momentan sehr gut aus, in Leipzig noch einmal gut runterfahren – dann müsste es klappen. Aber ich darf es nicht vermasseln“, sagte der Bronzemedaillengewinner der Spiele von London.

Auch der zweite Medaillengewinner von 2012 konnte heute seinen zweiten Sieg einfahren. Sideris Tasiadis gewann den Canadier-Einer der Herren erneut überlegen vor Franz Anton (Leipzig). Dritter wurde heute sein Vereinskollege Dennis Söter. „Das fühlt sich geil an, mein Lauf war wieder gut“, freute sich Sideris Tasiadis, „ich wollte wie gestern einen sauberen Lauf fahren, bin ruhig und kraftvoll gepaddelt. Dieses gute Gefühl möchte ich gern nach Markkleeberg mitnehmen.“

Auch im Kajak-Einer der Damen gab es eine neue Siegerin: Lisa Fritsche (Halle/S.) stand nach ihrem gestrigen zweiten Platz heute ganz oben, tauschte mit Melanie Pfeifer (Augsburg) die Plätze. Wie schon am Samstag fuhr Ricarda Funk (Bad Kreuznach) auf den dritten Rang.

Im nicht olympischen Canadier-Einer der Damen holte Junioren-Weltmeisterin Andrea Herzog (Leipzig) im Rennen um die EM-Tickets ihren zweiten Tagessieg. Sie gewann heute vor Kira Kubbe (Luhdorf-Roydorf) und ihrer Vereinskollegin Lena Stöcklin. „Der Lauf war jetzt zwar nicht optimal, aber ich bin zufrieden, dass es im Endeffekt dann doch zum Sieg gereicht hat. Jetzt habe ich ein Polster für Markkleeberg.“

In Markkleeberg vor den Toren Leipzigs werden am kommenden Wochenende die beiden abschließenden Qualifikationsrennen ausgefahren. Drei der vier Rennen kommen in die Wertung, das jeweils beste Boot in den olympischen Kategorien ist in Rio dabei. Daneben geht es auch um die Qualifikation für die Europameisterschaften, den Weltcup und die internationalen Nachwuchshöhepunkte.

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Trampolinturnen: Jugend-Europameisterschaften

Bronze mit der Mannschaft, Silber für Aileen Rösler und Bronze für Isabel Baumann

Valladolid (ESP) Mit tollen Erfolgen und jeweils 2 Medaillen kehren die bayerischen Nachwuchsathletinnen Aileen Rösler und Isabel Baumann (beide Munich Airriders) von den Junioren-Europameisterschaften im Trampolinturnen zurück. Bei Jugend-Europameisterschaften gibt es keine Altersklassen. Alle unter 18-Jährigen turnen gemeinsam.
Nachdem beide Mädchen bereits im Mannschaftsfinale auftrumpften  und dem deutschen Team im harten Kampf gegen die übermächtige Konkurrenz aus dem Osten zu einem tollen dritten Platz verhalfen, präsentierten sie sich auch in den Einzel- bzw. Synchron-Wettbewerben glänzend und freuten sich mit Landestrainer Markus Thiel und Bundesnachwuchstrainer Jörg Hohenstein über weitere Podest-Plätze.

Aileen Rösler (16), verdiente sich als Vizeeuropameisterin im Einzel ein Sonderlob des Bundestrainers Michael Kuhn: "Sie hat das souverän gemacht und zu Recht den zweiten Platz belegt". Nur die Russin  Meri Golota konnte sich mit  54,20 Punkten vor Aileen, die 52,14 erreichte, platzieren.

Das  Synchronpaar Isabel Baumann (14)/Charmaine Buchholz (Dauernheimer TV) schaffte als Dritter mit 43,30 Punkten den Sprung aufs Podest hinter den Duos aus Weißrussland und Russland. Eine bemerkenswerte Leistung, vor allem der jungen Isabel, die damit ihre ersten großen Erfolge auf internationalem Boden erzielte.

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Snowboard: Junioren-WM in Rogla

Hofmeister Junioren-Weltmeisterin im PSL, Langenhorst holt PGS-Bronze

Rogla (SLO) (svd, 03.04.2016) Die deutschen Nachwuchsasse haben dieses Wochenende bei der 20ten FIS Snowboard Junioren Weltmeisterschaft im slowenischen Rogla für einen ersten Medaillenregen gesorgt.

Ramona Hofmeister raste heute im Parallel Slalom zu Gold und krönte sich wenige Tage nach ihrem 20ten Geburtstag zur erst zweiten deutschen Titelträgerin bei einer Junioren WM. Selina Jörg (Sonthofen, 28) war das Kunststück 2008 in Valmalenco, Italien gelungen.

Bereits am Samstag hatte ihre Teamkollegin Carolin Langenhorst (Bischofswiesen, 20), die heute Vierte wurde, Bronze im Parallel Riesenslalom gewonnen.

„Es ist ein unglaubliches Gefühl. Ich habe damit überhaupt nicht gerechnet“, freute sich Hofmeister, die vor einem Monat in Winterberg bereits mit ihrem ersten Top-3-Ergebnis auf der Weltcup-Tour für Furore gesorgt hatte.

„Ich kann das alles gar nicht beschreiben. Es ist alles so schnell gegangen. Ich habe gehofft, dass heute etwas funktioniert und dass es besser läuft als gestern. Und das hat es. Ich bin super happy“, so die Snowboarderin aus Bischofswiesen, die gestern Neunte geworden war.

Melanie Hochreiter (Bischofswiesen, 19) und Elias Huber (Berchtesgaden, 16) rundeten heute als Siebte bzw. Zwölfter das starke Ergebnis des Snowboard Germany Raceteams ab.

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Der Druck der Medien

Athletenumfrage

Unsere ehemalige Judo-Kaderathletin Christiane Weidendorfer schreibt gerade an ihrer Bachelorarbeit und hat eine Studie konzipiert, in der es um den Einfluss von Medienberichterstattung auf die Leistungsfähigkeit von Spitzensportlern geht. Wir, der Olympiastützpunkt Bayern, unterstützen sie bei ihrer Arbeit und möchten, dass so viele Bundeskaderathleten wie möglich daran teilnehmen. Nur wenn ihr alle mitmacht, können aussagekräftige Ergebnisse entstehen.

Ihr findet den Fragebogen unter folgendem Link: www.umfrageonline.com/s/medienundsportler

Die Ergebnisse sind natürlich anonym. Es haben bereits viele Judoka und Kunstturner vom C bis A-Kader an der Studie teilgenommen. Gesucht sind Sportler aus allen Bereichen – einzige Voraussetzung: ihr gehört dem Nationalkader an.

Macht mit und unterstützt Christiane!

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Spitzensport in Deutschland erfolgreicher machen

OSP und IAT-Beitrag zur leistungssportlichen Neuausrichtung

Harry Bähr (Leiter Olympiastützpunkt Berlin), Michael Scharf (Leiter Olympiastützpunkt Rheinland), Ulf Tippelt (Direktor Institut für Angewandte Trainingswissenschaft) und Jürgen Wick (Leiter Fachbereich Ausdauer am Institut für Angewandte Trainingswissenschaft) haben gemeinsam einen Artikel über eine zukunftsorientierte Neuausrichtung des Leistungssports in Deutschland verfasst.

Für Interessierte steht dieser Artikel in unserer Rubrik "Standpunkte" zum Lesen und zum Download zur Verfügung.

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Ski alpin: Riesenslalom-Weltcup in St. Moritz

13. Weltcup-Sieg für Viktoria Rebensburg - 5/100 fehlen zum Riesenslalomweltcup

St. Moritz (SUI) (20.03.2016) Nach ihrem Finale furioso konnte Viktoria Rebensburg nur noch eines: warten. Warten auf Eva-Maria Brem, warten, ob die Österreicherin vielleicht doch noch vom ersten auf den fünften Platz zurückfallen und ihr, Rebensburg, damit den Sieg im Riesenslalom-Weltcup "schenken" würde. "Ich war mir sicher, dass sie es runterbringt, aber dann habe ich die ersten Schwünge gesehen und gedacht, okaaay, das schaut jetzt doch ein bisschen defensiv aus", schilderte Rebensburg ihre Gedanken.

Am Ende reichte es beim alpinen Weltcup-Finale in St. Moritz dank eines grandiosen zweiten Durchgangs zum dritten Saisonsieg für Rebensburg, allerdings um Haaresbreite nicht zum Gewinn der kleinen Kristallkugel. Zwei Punkte fehlten der Olympiasiegerin von 2010, um die Weltcup-Wertung zum dritten Mal nach 2011 und 2012 zu gewinnen. Oder: Wäre Brem nur 0,05 Sekunden langsamer gewesen, sie wäre tatsächlich lediglich Fünfte geworden und die Kugel an Rebensburg gegangen.

"Schade", sagte Rebensburg, "aber egal: Sie hat es verdient, sie war die Konstantere über die ganze Saison". Alpindirektor Wolfgang Maier erlaubte sich Widerspruch: "Ich denke trotzdem, dass die Viktoria die verdientere Gesamtsiegerin gewesen wäre. Aber die fünf Hundertstel, die haben wir am Anfang des Jahres verloren." Genau genommen verpatzte Rebensburg im vergangenen Herbst die ersten drei von insgesamt acht Riesenslaloms, "eine Katastrophe", sagte sie, seien diese Rennen gewesen.

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Noch ein Rücktritt

Michael Neumayer verabschiedet sich vom Leistungssport

Planegg (dsv, 16.03.2016). Michael Neumayer vom SC 1906 Oberstdorf beendet seine Karriere als aktiver Skispringer. Der 37-jährige Routinier gab seine Entscheidung im Vorfeld des Saisonfinales in Planica bekannt.

"Ich habe in dieser Saison noch einmal alles versucht, um mich wieder unter den besten Skispringern der Welt behaupten zu können. Das ist mir phasenweise, wie bei der Vierschanzentournee, auch gelungen. Aber in den letzten Wochen ist mir klar geworden, dass trotz meines großen Engagements dieses Niveau über einen längeren Zeitraum nicht mehr zu halten ist", begründet Neumayer seine Entscheidung. "Der Entschluss, meine Karriere zu beenden, fiel mir nicht leicht. Skispringen war mir Leidenschaft und Erfüllung zugleich.

Ich hatte eine wirklich schöne Zeit und durfte im Laufe meiner langen Karriere viele wertvolle Erfahrungen als Skispringer sammeln. Aber jetzt ist es an der Zeit aufzuhören und sich neuen Aufgaben zu widmen. Allen, die mich in den letzten Jahren unterstützt haben - Sponsoren, Fans, und ganz besonders, meiner Familie - danke ich von Herzen."

Sein Weltcup-Debüt im Skispringen hatte der diplomierte Betriebswirt beim Auftaktspringen der Vierschanzentournee 2001 in Oberstdorf gegeben. Seitdem absolvierte "Sali" Michael Neumayer 312 (!) Weltcup-Springen und gewann Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften.

Seine größten Erfolge feierte der gebürtige Bad Reichenhaller mit dem Gewinn der Silbermedaillen im Mannschaftsspringen bei den Olympischen Spielen in Vancouver 2010, bei den Weltmeisterschaften 2005 in Oberstdorf und 2013 in Val di Fiemme.

Neben seinem Grand-Prix-Sieg in Hakuba stand Michael Neumayer dreimal auf dem Weltcup-Podest: Erstmals in der Saison 2007/08 beim prestigeträchtigen Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen auf Platz drei. Diesen Platz erreichte er auch in der Gesamtwertung der Tournee.

2010 wurde er beim Heimspringen in Willingen zum zweiten Mal in seiner Karriere Dritter. Seine beste Weltcup-Einzelplatzierung war Platz zwei beim Skifliegen in Vikersund 2013, wo er sich mit 231 Metern ein weiteres Mal zum deutschen Rekordhalter im Skifliegen kürte.

Extrem wertvoll, weil zuverlässig und abgeklärt, war Michael Neumayer auch als Team-Springer. Ob bei Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften oder im Weltcup: 15 Mal stand Neumayer in Mannschaftswettbewerben auf dem Podest, davon viermal auf Platz eins.

Mit diesem Ausspruch charakterisierte Bundestrainer Werner Schuster die außergewöhnlichen Qualitäten eines Michael Neumayer. Und tatsächlich war Neumayer über viele Jahre ein wichtiger Erfolgsgarant auf dem Weg zum Umbau der Mannschaft von der Ära Schmitt/Hannwald hin zu den Erfolgen der aktuellen Mannschaft um Severin Freund.

"Fair, mannschaftsdienlich, trainingsfleißig, anpassungsfähig - man könnte die Liste der positiven Eigenschaften des Michael Neumayer mühelos fortsetzen", sagt Werner Schuster. "Mit ihm tritt einer zurück, der über Jahre das deutsche Skispringen hoch gehalten hat. Auch wenn Michael trotz dreier Podiumsplatzierungen ein großer Sieg versagt geblieben ist, so hat er gerade in der Umbauphase der Mannschaft große Verantwortung für das deutsche Skispringen übernommen und damit großen Anteil an dem jetzt so erfolgreichen Team. In diese Zeit fällt beispielsweise der dritte Platz in der Tourneewertung 2008. In den Folgejahren hat sich Michael ohne Reibungsverluste in die junge Mannschaft integriert und war als erfahrener Skispringer ein gefragter und wichtiger Ansprechpartner."

Dem Sport möchte Michael Neumayer nach Beendigung seiner Karriere weiter treu bleiben und in naher Zukunft die Ausbildung zum Technisch Delegierten bei der FIS absolvieren.

"Mit Michael Neumayer verlässt ein verdienter Sportler des Deutschen Skiverbandes die internationale Wettkampfbühne", sagt Karin Orgeldinger, Sportdirektorin Nordisch im DSV. "Wir bedauern seine Entscheidung, obgleich wir diese natürlich akzeptieren. Um so mehr freuen wir uns, dass Michael sich zum Technischen Delegierten (TD) ausbilden lassen möchte. Mit seiner Erfahrung und seinem Know-how ist er für das Gesamtsystem Skispringen eine Bereicherung."

"Mit Michael Neumayer beendet ein langjähriger Leistungsträger seine Karriere. Michael war über viele Jahre hinweg sportlich und menschlich ein extrem wichtiger Eckpfeiler der Mannschaft. Der Deutsche Skiverband wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute. Die Tür steht ihm jederzeit offen", sagt Horst Hüttel, Sportlicher Leiter Skisprung/Nordische Kombination im Deutschen Skiverband.

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Biathlon: WM in Oslo

Laura Dahlmeier mit fünf Medaillen

Oslo (NOR) (12./13.03.2016) Silberner Abschluss einer märchenhaften WM: Biathletin Laura Dahlmeier hat bei den Titelkämpfen in Oslo auch im Massenstart Edelmetall gewonnen.
Im Rennen über 12,5 km musste die 22-Jährige aus Partenkirchen nur der Französin Marie Dorin Habert den Vortritt lassen, Bronze ging an Kaisa Mäkäräinen aus Finnland.

Für Dahlmeier war es die fünfte Medaille am Holmenkollen - zu ihrer zweiten Goldmedaille nach dem Triumph in der Verfolgung fehlten ihr 7,3 Sekunden.

"Es ist absolut gigantisch. Ich hätte das zwischenzeitlich nicht mehr für möglich gehalten", sagte Dahlmeier im ZDF: "Es waren wirklich tolle Weltmeisterschaften. Ein bisschen überrascht bin ich schon, dass ich in jedem Rennen eine Medaille gewonnen habe."

Am Freitag hatte sie mitgeholfen, zusammen mit Franziska Preuss, Franziska Hildebrand und Maren Hammerschmidt Bronze in der Staffel zu gewinnen.

Mittlerweile kann Dahlemier in sämtlichen Rennen um Siege mitlaufen. Selbst im schweren Einzel gewann sie Bronze und übertrumpfte damit Magdalena Neuner. Nicht einmal die Rekordweltmeisterin holte in ihrer Karriere Edelmetall im Klassiker über 15 km.

Die Ausnahmekönnerin sieht das jedoch entspannt: "Es bringt gar nicht so viel, sich jetzt schon große Gedanken um die Zukunft zu machen. Ich versuche das ein bisschen wegzuschieben."

Für die deutschen Herren blieb es bei dieser WM bei einer (Silber-)Medaille in der Staffel, die neben Erik Lesser, Benedikt Doll und Arnd Peiffer auch Simon Schempp half zu gewinnen.

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Andreas Birnbacher beendet seine Karriere

Nach der WM ist Schluss

(08.03.2016) Der ehemalige Weltmeister Andreas Birnbacher wird nach der Biathlon-WM in Oslo seine aktive Laufbahn beenden.
Das verkündete der 34-Jährige am Dienstag in Norwegen.

"Am Sonntag ist meine Karriere definitiv zu Ende", sagte der sechsmalige Weltcupsieger: "Mir ist wichtig, dass ich die Biathlon-Bühne mit einem positiven Gefühl verlassen kann."

Am Donnerstag wird Birnbacher im Einzel über 20 km zum Einsatz kommen, womöglich wird es nach 15 Jahren im Weltcup sein letzter Wettkampf überhaupt.

"Ich will mein letztes Rennen im Einzel genießen. Vielleicht komme ich ja noch in der Staffel oder dem Massenstart zum Einsatz", sagte der zweifache Familienvater. Im Weltcup wird er anschließend jedoch nicht mehr starten.

Birnbacher ist glücklich, dass er selbst über das Ende seiner Karriere entscheiden kann. "In dieser Saison ist es mir schon gelungen, gute Rennen zu machen. Ich werde nicht gezwungen, von der Leistung her aufzuhören", sagte der Schlechinger. Dem Biathlon wird er auch in Zukunft erhalten bleiben und im Herbst an der Trainerakademie in Köln eine Ausbildung beginnen.

Größter Erfolg Birnbachers war der WM-Sieg mit der Mixedstaffel 2008 in Östersund. 2007 gewann der Bayer mit Silber im Massenstart von Antholz seine einzige WM-Einzelmedaille. Seinen letzten Weltcupsieg feierte Birnbacher am 16. Dezember 2012 im slowenischen Pokljuka.

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Biathlon-WM in Oslo (NOR)

Laura Dahlmeier holt Gold und Bronze

Oslo (NOR) (05./06.03.2016) Zunächst bescherte Laura Dahlmeier (Partenkirchen) den deutschen Biathleten am vergangenen Samstag bei der WM in Oslo die zweite Medaille. Nach dem Silbercoup der Mixedstaffel sprintete die 22-Jährige im Rennen über 7,5 km trotz eines Schießfehlers auf den dritten Platz.

Dann aber schlug sie richtig zu und sicherte sich den WM-Titel im Verfolgungsrennen. Sie erfüllte sich einen Lebenstraum und überraschte mit beeindruckender Coolness.

Die viermalige Saisonsiegerin Dahlmeier startete bei schwierigen Windverhältnissen perfekt und lief nach den ersten beiden fehlerfreien Schießeinlagen hinter Titelverteidigerin Dorin-Habert auf den zweiten Platz nach vorne.
Nach dem ersten Stehendschießen ging die passionierte Bergsteigerin schließlich in Führung und lag mehr als 40 Sekunden vor Wierer.

Während die Konkurrenz Fehler um Fehler schoss, versenkte sie alle 20 Schüsse im Ziel. "Mir ist es gelungen, die Ruhe zu übertragen. Die null Fehler waren der Schlüssel zum Erfolg", betonte die ehemalige Junioren-Weltmeisterin.
Drei Jahre nach Weltcup-Debüt

In der Ehrenloge von Norwegens König Harald V. wurde Laura Dahlmeier langsam klar, was für ein Meisterstück sie gerade abgeliefert hatte.
"Meine Eltern haben zu mir gesagt, wenn du dich anstrengst, dann schaffst du es auch zum König. Jetzt ist der Traum in Erfüllung gegangen", sagte Dahlmeier nach ihrem sensationellen Gold-Coup bei der Biathlon-WM in Oslo.
Einen Tag nach Bronze im Sprint trat die 22-Jährige mit dem Sieg in der Verfolgung in die Fußstapfen von Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner.
Weltmeisterin Laura Dahlmeier im lockeren Gespräch mit König Harald V.

"Es war ein perfekter Tag mit einem perfekten Rennen. Ich kann es noch gar nicht fassen. Ein Einzeltitel war immer mein Traum, ich habe es geschafft. Das macht mich sprachlos", sagte Dahlmeier.

Dahlmeier krönte sich am Holmenkollen zur ersten deutschen Einzel-Weltmeisterin seit dem Rücktritt von Neuner vor knapp vier Jahren.

In Oslo verpasste Franziska Hildebrand  derweil als Vierte in der Verfolgung nur knapp das Podest. Das glänzende deutsche Mannschaftsergebnis vollendete Franziska Preuß (Haag) als Sechste. Vanessa Hinz (Schliersee) hatte als 61. des Sprints die Qualifikation für das Jagdrennen verpasst.

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Biathlon-WM in Oslo (NOR)

Deutsche Mixedstaffel holt Silber hinter Frankreich

Oslo (NOR) (03.03.2016) Als Simon Schempp nach seinem unglaublichen Schluss-Spurt wieder zu Kräften gekommen war, ärgerte er sich keine Sekunde über den verpassten WM-Triumph.
"Wir haben definitiv eine Medaille gewonnen und nicht Gold verloren. Wir sind absolut glücklich mit Silber", sagte der bärenstarke Schlussläufer der deutschen Biathlon-Mixedstaffel nach dem WM-Auftakt in Oslo.
Nur Frankreich stärker als Deutschland

Nur 4,3 Sekunden landete das DSV-Quartett mit Schempp, Franziska Preuß, Franziska Hildebrand und Arnd Peiffer nach 2x6 und 2x7,5 km hinter Frankreich. Dominator Martin Fourcade sicherte seinem Team auf der dramatischen Schlussrunde am Holmenkollen den Sieg in einem äußerst spannenden Rennen.
"Ich habe versucht, alles rauszuholen, aber ich war am Ende ehrlich gesagt einfach zu kaputt", sagte Schempp, der erst kurz vor der Zielgeraden aufgab.

Bis nach dem letzten Schießen war das Rennen noch völlig offen, die späteren Medaillengewinner hatten alle noch die Chance auf den Sieg und lagen innerhalb von acht Sekunden. Schempp konnte eine kleine Lücke zu seinem Dauerrivalen Fourcade sogar noch schließen, doch vorbei kam er nicht mehr.
"Mich hat es vielleicht zu viele Körner gekostet, diese Lücke zu schließen", sagte Schempp. Bronze ging an Olympiasieger Norwegen (+14,4).

Am Ende lagen die Schlussläufer entkräftet im Schnee. Obwohl Fourcade auf der Zielgeraden noch zu einem kleinen Sprung ansetzte und jubelte, brauchte auch er lange, bis er wieder aufstehen konnte. "Simon hat ihn an seine Grenzen geführt. Martin hat sich sicher nicht leicht getan", sagte Peiffer über Schempps starken Auftritt.

Nach dem gelungenen Auftakt lagen sich die deutschen Skijäger schließlich freudig in den Armen."Mich stimmt das auch für die Einzelrennen sehr optimistisch", sagte Schempp.
Zuletzt hatte eine deutsche Mixedstaffel 2012 eine Medaille gewonnen, als in Ruhpolding WM-Bronze heraussprang.

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Barbara Wirth beendet ihre Karriere

"Wertvolle Erfahrungen gesammelt"

(DSV, 02.03.2016) Die alpine Skirennfahrerin Barbara Wirth verabschiedet sich vom Leistungssport. Die 26-jährige Slalom- und Riesenslalomspezialistin wird am kommenden Wochenende im slowakischen Jasna das letzte Weltcup-Rennen ihrer Karriere bestreiten.

Barbara Wirth zieht einen Schlussstrich unter ihre sportliche Karriere. Die alpine Slalomspezialistin, die für den Skiclub Lenggries startet und seit mehr als zehn Jahren zum Kader des Deutschen Skiverbandes (DSV) gehört, konnte in der aktuellen Saison nicht mehr an ihre Top-Leistungen aus den Vorjahren anknüpfen.
"In den letzten Wochen ist mir klar geworden, dass ich trotz großen Engagements meine persönlichen Ziele nicht mehr erreichen konnte", begründet Wirth ihre Entscheidung. "Es war immer mein Anspruch, den Rennsport in aller Konsequenz zu leben. Aber wenn der Erfolg ausbleibt, leidet die Motivation. Ich hatte eine wirklich schöne Zeit und habe viele wertvolle Erfahrungen als Skirennfahrerin sammeln dürfen, doch die Leidenschaft fürs Rennfahren ist nicht mehr die, wie ich sie zu Beginn meiner Karriere verspürt habe. Kurz: es ist an der Zeit, aufzuhören und sich neuen Aufgaben zu widmen. Allen, die mich in den letzten Jahren unterstützt haben, Sponsoren, Fans, und ganz besonders meiner Familie, danke ich von Herzen."


Ihr erstes internationales Ski-Rennen bestritt Barbara Wirth im Winter 2004. Seit 2009 startete die dreimalige Deutsche Meisterin bei 70 Weltcup-Rennen in den Disziplinen Slalom und Riesenslalom. Ihre erfolgreichste Saison fuhr die Zöllnerin im Winter 2013/14, als sie sich sieben Mal unter den Top-20 platzierte. Mit Rang neun erreichte sie beim Slalom in Bormio ihr bestes Weltcup-Resultat und löste das Ticket für die Olympischen Spiele in Sotschi, wo sie Platz 13 belegte.
Barbara Wirth möchte nach Beendigung ihrer Karriere nicht nur dem Sport, sondern auch ihrem Arbeitgeber treu bleiben. "Ich habe mich im Zoll Ski Team immer sehr wohl gefühlt und möchte mich daher innerhalb der Behörde fortbilden."

DSV-Sportdirektor Wolfgang Maier: "Mit Barbara Wirth beendet eine langjährige Kader-Athletin und engagierte Rennfahrerin ihre Karriere. Wir respektieren und bedauern diese Entscheidung und wünschen Barbara für die Zukunft alles Gute!"

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Skeleton: Weltcupfinale am Königssee

Tina Hermann Gesamtweltcupsiegerin

Königssee (bsd/26.02.2016) Skeleton-Weltmeisterin Tina Hermann feierte beim Weltcupfinale am Königssee den zweiten großen Triumph ihrer Skeleton-Karriere vor Jacqueline Lölling. Dritte wurde die Schweizerin Marina Gilardoni.

Nach ihrem eindrucksvollen WM-Titel Anfang Februar in Igls setzte Tina Hermann (Königssee) ihre Siegesserie auf ihrer Heimbahn am bayerischen Königssee fort. Die 23-Jährige gewann das Weltcupfinale mit einem Vorsprung von 0,37 Sekunden. Im zweiten Lauf bewies sie ihre Nervenstärke und zeigte eine eindrucksvolle Fahrt, bei der sie ihren Vorsprung sogar noch ausbaute.

Hermann schließt somit die Saison als Gesamtweltcup-Siegerin mit 1737 Punkten glorreich ab und bestätigte dadurch ihre Konstanz über die ganze Saison. Die junge Skeleton-Sportlerin konnte in diesem Winter fünf von acht Weltcup-Rennen für sich entscheiden.

Die Weltmeisterin freute sich über ihren Gesamtweltcup-Sieg: „Ich habe mir für diese Saison gewünscht, meinen ersten Weltcupsieg zu schaffen. Dass es fünf werden hätte ich nie gedacht. Es ist einfach nur großartig auf der Heimbahn zu gewinnen.“

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Tigerenten Club - Damen-Skispringen

Nachwuchs-Skispringerinnen Gianina Ernst und Louisa Görlich im TV

Zwei Skispringerinnen vom Skiinternat Oberstdorf im TV
‭Luisa hebt ab! Sie ist eine der größten Nachwuchshoffnungen im deutschen Damen-Skisprungteam.
Für ihren Traum, einmal bei den Olympischen Spielen dabei zu sein, trainiert sie hart.

Im Tigerenten Club erzählt sie von ihrem Alltag im Ski-Internat und von dem Gefühl, durch die Luft zu fliegen.

Sendetermine
Samstag, 27. Februar um 10.45 Uhr bei KiKA
Sonntag, 28. Februar um 6.00 Uhr im rbb

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Skeleton: WM in Innsbruck-Igls

Tina Hermann rast zu WM-Gold

Innsbruck-Igls (AUT) (bsd/20.02.2016) Tina Hermann (Königssee) hat bei den Weltmeisterschaften im österreichischen Innsbruck-Igls Gold gewonnen und damit den größten Triumph ihrer noch jungen Skeleton-Karriere gefeiert. Die Weltcup-Spitzenreiterin verwies am Samstag auf der 1.270 Meter langen Olympiabahn von 1976 die Österreicherin Janine Flock sowie die Russin Elena Nikitina auf die weiteren Medaillenränge.

Hermann, die bereits in den ersten beiden von insgesamt vier Läufen am Freitag einen Vorsprung von 0.16 Sekunden auf die Konkurrenz herausfahren konnte, demonstrierte auch am Finaltag ihre Nervenstärke und fahrerische Extraklasse. Mit Laufbestzeit im dritten Durchgang vergrößerte die 23-Jährige ihren Vorsprung zunächst auf beruhigende 0.23 Sekunden. Im Finallauf setzte sie dann mit erneuter Laufbestzeit noch mal einen drauf und distanzierte die erste Verfolgerin Janine Flock am Ende deutlich um 0.46 Sekunden.

Tina Hermann krönte mit WM-Gold eine herausragende Saison: In den bisher sieben ausgetragenen Weltcup-Rennen raste die WM-Fünfte des Vorjahrs bereits vier Mal zum Sieg und belegte noch zwei weitere Male Rang zwei. Nur beim Übersee-Rennen Anfang Januar in Lake Placid schaffte Hermann, die sich vor zwei Wochen in St. Moritz auch EM-Silber sichern konnte, als Vierte nicht den Sprung aufs Weltcup-Podium.

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Skispringen: Weltcup in Lahti

Karl Geiger sensationeller Zweiter

Lahti (FIN) (21.02.2016) Karl Geiger hat beim Weltcup im finnischen Lahti mit dem ersten Podestplatz seiner Karriere für eine Überraschung gesorgt.
Der 23-Jährige flog auf starke 96,0 und 99,5 Meter und musste sich mit 232,2 Punkten einzig dem Österreicher Michael Hayböck (241,4 Punkte) geschlagen geben. Dritter wurde der Japaner Taku Takeuchi (229,9).
Geigers zuvor bestes Ergebnis war ein sechster Platz im Dezember 2012 in Sotschi gewesen.

Weltmeister Severin Freund (Rastbüchl) wurde in einem turbulenten Wettkampf Fünfter.

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Rodeln: Weltcup und EM in Altenberg

Natalie Geisenberger und Felix Loch Gesamt-Weltcupsieger

Altenberg (GER) (bsd/13.02.2016) Olympiasiegerin Natalie Geisenberger hat zum vierten Mal in Folge den Gesamtweltcup gewonnen, im Kampf um den EM-Titel musste sich die 28-Jährige aber ihrer Rivalin Tatjana Hüfner deutlich geschlagen geben.
Hüfner gewann am Sonntag in Altenberg vor Eliza Cauce (Lettland) und Tatjana Iwanowa (Russland), das Weltcup-Rennen wurde zugleich als Europameisterschaft ausgetragen.

Geisenberger wurde Vierte und ist vor dem abschließenden Weltcup in Winterberg am kommenden Wochenende nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.

Am Samstag hatte Olympiasieger und Weltmeister Felix Loch bereits seinen fünften Triumph im Gesamtweltcup in Serie perfekt gemacht, sich zudem den zweiten EM-Titel gesichert und ist im WM-Winter damit Triple-Sieger.

Bei den Doppelsitzern ist die Entscheidung nach dem Sieg von Toni Eggert/Sascha Benecken (BRC Ilsenburg-Harz/RT Suhl) dagegen vertagt.
Die Gesamtweltcupsieger von 2015 gewannen das achte Rennen der Viessmann Weltcup-Serie vor den Weltmeistern und Olympiasiegern Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee).
Somit bleibt die Entscheidung um den Gesamtweltcup vor dem Weltcupfinale am kommenden Wochenende in Winterberg noch offen. Derzeit führen Wendl/Arlt mit 90 Punkten Vorsprung auf die neuen EM-Titelträger (862 Punkte).

Zum Abschluss gewann auch die Teamstaffel der deutschen Rennrodler den Weltcup in Altenberg und sicherte sich damit auch den EM-Titel.

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Bob: WM in Innsbruck-Igls

Johannes Lochner und Joshua Bluhm Vize-Weltmeister

Innsbruck-Igls (AUT) (bsd/14.02.2016) Francesco Friedrich hat bei den Bob-Weltmeisterschaften im österreichischen Innsbruck-Igls den Titel-Hattrick in seiner Paradedisziplin perfekt gemacht und sich zum dritten Mal in Folge WM-Gold im Zweierbob-gesichert.

Den deutschen Doppelsieg machte Johannes Lochner perfekt. Angeschoben von Joshua Bluhm freute sich der 25-Jährige damit erneut über WM-Silber.

Dabei hatte Francesco Friedrich nach den ersten beiden von insgesamt vier Läufen am Vortag noch mit 0.15 Sekunden Rückstand hinter dem bei „WM-Halbzeit“ führenden Lochner zurück gelegen. Mit fulminanter Laufbestzeit im dritten Durchgang konnte Friedrich aufschließen und sich zeitgleich mit Lochner an die Spitze des Feldes setzen. Im vierten und letzten Durchgang zog Friedrich mit erneuter Laufbestzeit an Lochner vorbei und distanzierte den Teamkollegen am Ende um 0.17 Sekunden.

Johannes Lochner hatte in diese Winter kein einziges Weltcup-Rennen bestritten und war aufgrund der großen internen Konkurrenz nur im Europacup angetreten. Durch seinen Sieg bei der Junioren-WM qualifizierte er sich dennoch für Igls, auf der klassischen "Starterbahn" wurde er wegen seiner Stärke auf den ersten Metern als Geheimfavorit gehandelt und hielt dem Druck stand.

"Wir haben da zwei Weltklasse-Athleten, die beiden Jungs haben sich bis auf den letzten Zentimeter bekämpft", sagte Bundestrainer Christoph Langen: "Das waren sensationelle Startzeiten, aber auch in der Bahn waren sie ganz stark."

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Rodeln: Weltcup in Sotschi

Siege für Felix Loch und Wendl/Arlt

Sotschi (RUS) (07.02.2016) Rodel-Olympiasieger Felix Loch steht kurz vor dem erneuten Sieg im Gesamtweltcup.
Der 26-Jährige gewann am Sonntag das Rennen im russischen Sotschi souverän vor seinem härtesten Konkurrenten Wolfgang Kindl und baute seine Führung weiter aus.

Eine Woche nach seinem fünften WM-Triumph am Königssee war Loch mehr als vier Zehntel schneller als der Österreicher. Dritter auf der Olympiabahn von 2014 wurde der Italiener Dominik Fischnaller.
"Im ersten Lauf hatte ich kleinere Probleme", sagte Loch mit Blick auf die holprige Strecke: "Aber ich war mir meiner Sache sehr sicher. Ich bin zufrieden, man kann von einem fast perfekten Wochenende sprechen."

Zum Abschluss fehlte nur der Sieg in der Teamstaffel, die durch den zweiten Platz hinter Russland dennoch die Gesamtführung übernahm.

Am Samstag hatten die deutschen Frauen in einem chaotischen Rennen mit vielen Stürzen den Sieg verpasst.
Weltmeisterin und Olympiasiegerin Natalie Geisenberger landete aber auf dem guten dritten Platz hinter den Russinen Tatjana Iwanowa und Wiktoria Demtschenko.

Bei den Doppelsitzern feierten Tobias Wendl/Tobias Arlt ihren nächsten Sieg.

Damit dürfte die stets so dominante Trainingsgruppe aus Bayern in diesem Winter auch alle Weltcup-Gesamtsieger stellen. Loch, Geisenberger und Wendl/Arlt sind bei den abschließenden Weltcups in Altenberg (zugleich EM 2016) und Winterberg nur noch theoretisch von der Spitze des jeweiligen Klassements zu verdrängen.

So beträgt Lochs Vorsprung auf den letzten verbliebenen Konkurrenten Kindl 105 Punkte. Noch 200 Zähler sind zu gewinnen.

"Es gibt eben einen, der besser ist als die anderen", sagte Kindl mit Blick auf Loch: "In seiner momentanen Form ist er unschlagbar. Der kann sogar kleine Fehler machen, trotzdem kommt da keiner heran."

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Biathlon: Weltcup in Canmore

Deutsche Mixedstaffel gewinnt

Canmore (CAN) (07.02.2016) Die deutschen Biathleten haben zum Abschluss des Weltcups im kanadischen Canmore ihren ersten Saisonsieg mit der Mixedstaffel gefeiert.
Das Quartett des Deutschen Skiverbandes (DSV) mit Franziska Hildebrand, Franziska Preuß, Arnd Peiffer und Simon Schempp setzte sich mit 1:12,9 Minuten Vorsprung vor Italien durch. Dritter nach 2x6 und 2x7,5 km wurde Norwegen (1:23,8 Minuten zurück).
"Es ist etwas ganz Besonderes, in dieser Kombination zusammen mit den Männern zu gewinnen. Das ist wirklich schön", sagte Hildebrand im ZDF. Peiffer meinte: "Wir haben heute verdient mit viel Vorsprung gewonnen."

In den Einzelrennen in der westkanadischen Provinz Alberta hatten Benedikt Doll mit Platz zwei im Massenstart und Simon Schempp als Dritter des Sprints für die Highlights gesorgt. Die Frauen verpassten wie schon vor einer Woche in Antholz/Italien in den Einzelrennen die Podestplätze. Die Single-Mixed-Staffel mit Luise Kummer und Erik Lesser belegte nur den siebten Platz.

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Biathlon: Weltcup in Canmore (CAN)

Simon Schempp sprintet auf Platz 3

Canmore (CAN) (04.02.2016) Staffel-Weltmeister Simon Schempp hat sich zum Auftakt des Biathlon-Weltcups im kanadischen Canmore seinen achten Podestplatz in diesem Winter gesichert. Als Dritter musste sich der 27-Jährige im Sprint über 10 km nur den ebenfalls fehlerfreien Martin Fourcade (Frankreich) und Anton Shipulin (Russland) geschlagen geben. Schempp hatte im Ziel 18,7 Sekunden Rückstand auf Dominator Fourcade und lag 3,0 Sekunden hinter dem Zweitplatzierten Schipulin.

"Ich bin sehr zufrieden mit dem Ausgang", sagte Schempp, dem die harte Strecke in Nordamerika alles abverlangte: "Man muss hier immer Gas geben und hat wenig Zeit zum Ausruhen. Auf der letzten Runde habe ich noch mal richtig Gas gegeben, das macht man aber immer so."

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Rodeln: Weltmeisterschaften am Königssee

Trainingsgruppe Sonnenschein räumt ab

Königssee (29.01.-31.01.2016) Die bayerischen Rodler haben bei der WM am heimischen Königssee sechs von sieben möglichen Titeln und alle olympischen WM-Titel errungen:

Im erstmals in der Geschichte des Rennrodelsports ausgetragenen und nicht-olympischen WM-Sprint sicherten sich Felix Loch und die Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt Premieren-Gold. Natalie Geisenberger wurde Zweite.

In den olympischen Disziplinen schlugen die vier vom Königssee dann richtig zu: Tobias Wendl und Tobias Arlt rasten am Samstag in der Doppelsitzer-Entscheidung der 46. Weltmeisterschaften souverän zu Gold. Die Lokalmatadore setzten sich bereits zum dritten Mal in Serie (nach 2015 & 2013) die WM-Krone auf und bleiben damit auch bei der vierten Großveranstaltung in Folge (Olympiasieg 2014) das Maß der Dinge.

Natalie Geisenberger, polierte mit ihrem Triumph ihre ohnehin schon eindrucksvolle Bilanz bei Weltmeisterschaften noch weiter auf und hat mittlerweile drei Mal Gold (2016, 2015 & 2013), drei Mal Silber (2008, 2009 & 2011) und einmal Bronze (2012) bei Welttitelkämpfen zu Buche stehen. Sie behielt in dem an Spannung kaum zu übertreffenden Wettkampf auf der traditionsreichen Kunsteisbahn am Fuße des Watzmann einmal mehr die Nerven und siegte mit 0.239 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz.

Nach den Triumphfahrten von Natalie Geisenberger und den Doppelsitzern Tobias Wendl/Tobias Arlt, wurde auch Felix Loch seiner Favoritenrolle bei der Heim-WM am Königssee gerecht und setzte sich am Sonntag zum fünften Mal in seiner herausragenden Laufbahn die WM-Krone im Herren-Einzel auf. Felix Loch zauberte trotz widriger Bedingungen bei anhaltendem Schneeregen zweimal souverän Laufbestzeit in den anspruchsvollen Berchtesgadener Eiskanal und verwies die Konkurrenz am Ende mit 0.423 Sekunden Vorsprung deutlich in die Schranken.

Der dreimalige Olympiasieger, der bereits am Freitag im erstmals in der Rennrodelgeschichte ausgetragenen Sprint-Wettbewerb den Titel geholt hatte, freute sich bereits über WM-Medaille Nummer sieben (ohne Team- und Sprintrennen): Neben fünf Mal Gold (2008, 2009, 2012, 2013 & 2016) konnte der Berchtesgadener in den Jahren 2011 & 2015 WM-Silber verbuchen. Nur bei seiner WM-Premiere im Alter von 16 Jahren ging Loch 2007 in Innsbruck-Igls mit Rang neun leer aus.

In der „ewigen WM-Bestenliste“ machte der 26-Jährige damit weiter Boden gut auf Rekordweltmeister Armin Zöggeler. Der Südtiroler sammelte in seiner einzigartigen Karriere sechs Gold-, drei Silber- und eine Bronzemedaille bei Weltmeisterschaften.

Zum Abschluss der Welt-Titelkämpfe holten die Rennrodler des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) am Sonntagnachmittag auch noch Gold im Staffel-Wettbewerb. Die Olympiasieger und frischgebackenen Weltmeister Natalie Geisenberger, Felix Loch und das Doppel Tobias Wendl/Tobias Arlt verwiesen die Mannschaften aus Lettland und Kanada auf die weiteren Medaillenränge und sicherten Deutschland das sechste Staffel-Gold bei Weltmeisterschaften in Folge. Rechnet man die Team-Wettbewerbe dazu, die vor des 2008 eingeführten Staffel-Wettbewerbs ausgetragen wurden, war es sogar das zwölfte Team-Gold für Deutschland in Serie.

Damit räumten die BSD-Asse insgesamt beim Saisonhöhepunkt auf der anspruchsvollen Bahn im Berchtesgadener Land sechs Mal Gold, viermal Silber und zwei Mal Bronze ab.

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Skispringen: Weltcup in Sapporo

Severin Freund knapp am Podest vorbei

Sapporo (JPN) (31. Januar 2016) Der Rücken hält, daran änderte zur großen Erleichterung aller Beteiligten auch ein erneuter Sturz beim Weltcup in Sapporo nichts: Skisprung-Weltmeister Severin Freund (Rastbüchl) beendete die Reise nach Asien mit einem vierten Platz und ließ dabei keine Anzeichen von körperlicher oder mentaler Beeinträchtigung erkennen.

Dass Freund bei schwierigen äußeren Bedingungen auf der Olympiaschanze von 1972 überhaupt so weit vorne landete, war 24 Stunden vor keineswegs absehbar gewesen - obwohl er nach seinem Sturz am Samstag eine schnelle Entwarnung gegeben hatte. Freund ließ der ARD knapp ausrichten, er sei so weit okay, habe sich bei seinem Malheur im zweiten Durchgang am Ort seines ersten Weltcupsieges im Jahr 2011 nicht stärker verletzt.

Am Sonntag zeigte sich Freund dann gut erholt und verpasste das Podest mit Weiten von 131,5 und 129,5 m und insgesamt 252,80 Punkten nur um einen Platz. Am Samstag war er nach seinem Sturz auf Rang zehn zurückgefallen. In der Weltcup-Gesamtwertung bleibt Freund mit 779 Punkten Zweiter hinter Tourneesieger Peter Prevc (Slowenien/1084), der das erste Springen in Sapporo souverän gewonnen hatte, im zweiten aber mit den äußeren Bedingungen überhaupt nicht zurechtkam und hinter Richard Freitag Sechster wurde.

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Lorenz Trautmann ist Judo-„Trainer des Jahres 2015“

„Trainer des Jahres 2015“ im Bereich „Nachwuchs-Leistungssport“

(BJV, 24.01.2016) „Mit Freude und großem Stolz hat uns alle diese Nachricht erfüllt. Lorenz ist sicher ein bayerischer Trainer, der besonders konstante Arbeit leistet und der uns schon viele Jahre mit seinen Athletinnen zeigt, dass unsere Verbandsarbeit die Sportlerinnen in die deutsche Spitze führen kann“, so der Ehrenpräsident des Bayerischen Judoverbandes Gerhard Fleißner.

Wie schon im Antrag zu dieser Wahl aufgelistet, wurde auch in der Laudatio hervorgehoben, dass Lorenz Trautmann alleine in den neun Jahren vor 2015 unzählige nationale Deutsche Mannschafts- und Einzeltitel sowie sehr viele internationale Platzierungen begleiten konnte, die in der logischen Folge zu vielen Nominierungen seiner Athletinnen für Europa- und Weltmeisterschaften geführt haben. Dabei konnte er zusammen mit seinen Athletinnen in den verschiedenen von ihm betreuten Altersklassen in dieser Zeit alleine drei 1. Plätze, drei 2. Plätze und vier 3. Plätze bei Europameisterschaften feiern und auch ein 2. Platz auf einer Weltmeisterschaft geht mit auf sein Konto.

Diese Konstanz gipfelte im vergangenen Jahr dann in der Nominierung von drei seiner Athletinnen für Europameisterschaften, einer für die EYOF und sechs (!) für Weltmeisterschaften. Aus diesen Einzel- und Teamwettkämpfen resultierend konnte er sich dann über drei 3. und vier 5. Plätze freuen.

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Skeleton: Weltcup in Whistler (CAN)

Tina Hermann wieder auf Platz 1

Whistler (CAN) (bsd/23.01.2016) Tina Hermann rast weiter von Sieg zu Sieg! Auf der Hochgeschwindigkeitsbahn im kanadischen Whistler feierte die 23-jährige in der Nacht von Freitag zu Samstag bereits ihren vierten Saisonsieg und untermauerte damit eindrucksvoll ihre Gold-Ambitionen für den Saisonhöhepunkt, den Bob- und Skeleton Weltmeisterschaften Anfang Februar im österreichischen Innsbruck/Igls.

„Das ist der Wahnsinn. Der erste Lauf hat nicht ganz so gut gepasst. Aber im zweiten Lauf habe ich gezeigt, dass ich es hier drauf habe. Ich freue mich total“, so die Siegerin.

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Ski alpin: Weltcup in Kitzbühel

Fritz Dopfer fährt auf Platz drei

Kitzbühel (AUT) (24.01.2016) Fritz Dopfer hat beim Slalom-Klassiker in Kitzbühel seinen ersten Weltcup-Sieg erneut nur knapp verpasst.

Der 28 Jahre alte WM-Zweite aus Garmisch belegte auf dem berühmten Ganslernhang im österreichischen Ski-Mekka den dritten Rang hinter den beiden derzeit weltbesten Slalom-Läufern Henrik Kristoffersen und Marcel Hirscher (Österreich).
Nach dem ersten Lauf hatte Dopfer noch in Führung gelegen, am Ende fehlten ihm 0,45 Sekunden zum ersten Sieg im Weltcup.

"Platz drei da runter, genial! Es war richtig schwierig, ein Kampf von oben bis unten. Aber ich habe mich super ins Zeug gelegt", sagte Dopfer in der ARD: "Dritter Platz in Kitzbühel, hey, wenn mir das jemand vorher gesagt hätte, hätte ich das sofort unterschrieben."

Felix Neureuther erreichte geschwächt durch eine Erkältung immerhin Rang sieben. Stefan Luitz, der mit der Startnummer 69 ins Rennen gegangen war, glänzte mit Rang 16.

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Biathlon: Weltcup in Antholz

Sieg und Platz zwei für Simon Schempp, Männer-Staffel nur knapp geschlagen

Antholz (ITA) (22.-24.01.2016) Simon Schempp hat im Sprint in Antholz der Konkurrenz keine Chance gelassen. Mit einer tadellosen Vorstellung sicherte sich der Deutsche seinen vierten Saisonsieg.
"Was will man mehr? Besser geht es einfach nicht", sagte der Schwabe nach dem souveränen neunten Sieg seiner Karriere. Beim Biathlon-Weltcup in Südtirol baute der Schwabe seine imposante "Italien-Serie" durch den makellosen Triumph im Sprint auf fünf Einzel-Erfolge nacheinander aus.

Einen Tag nach seinem Sieg im Sprint ist Staffel-Weltmeister Simon Schempp (Uhingen) beim Biathlon-Weltcup in Antholz auch in der Verfolgung auf das Podest gestürmt.
Der 27-Jährige schaffte es in Italien nach 12,5 km mit einem Schießfehler auf den zweiten Platz und verpasste nur knapp seinen zehnten Weltcupsieg.
Der Schwabe, der ausgerechnet seinen letzten Schuss daneben setzte, musste sich nur dem bärenstarken Russen Anton Schipulin (2 Fehler) geschlagen geben und hatte im Ziel 10,3 Sekunden Rückstand.

Die deutsche Männerstaffel lief dann zum Abschluss des Biathlon-Weltcups im italienischen Antholz zum ersten Mal in dieser Saison auf das Podest.
Das Quartett mit Erik Lesser, Benedikt Doll, Arnd Peiffer und Simon Schempp belegte nach 4x7,5 km in Südtirol den zweiten Platz und musste sich trotz einer Strafrunde Dolls nur Olympiasieger Russland knapp geschlagen geben. Dritter wurde Norwegen.
Im Ziel ärgerte sich Schlussläufer Schempp maßlos über einen überrundeten Läufer aus Japan, der ihm im letzten Teil der Strecke den Weg versperrte. So konnte er nicht mehr am Russen Anton Schipulin vorbeiziehen und hatte mit einer Sekunde Rückstand das Nachsehen.
"Ich weiß nicht, was da los war. Der Überrundete läuft mitten auf der Strecke, links und rechts schreien die Leute, keine Ahnung, ob der taub ist", sagte Schempp: "Wir haben hier eine ordentliche Staffel abgeliefert und sind mit dem zweiten Platz belohnt worden."

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Skicross: Weltcup am Watles

Heidi Zacher Dritte, Daniel Bohnacker Vierter

Watles (ITA) (17.01.2016) Heidi Zacher ist beim Skicross-Weltcup am Watles in Mals in Südtirol nur knapp am zweiten Saisonsieg vorbeigerast.

Die 27-Jährige musste sich im Finale nach einer kämpferisch starken Vorstellung Olympiasiegern Marielle Thompson und der Olympiadritten Anna Holmlund aus Schweden geschlagen geben, verwies aber die frühere Weltmeisterin Ophelie David auf Rang vier.

"Heidi hat sich im Finale ein bisschen mit der Anna Holmlund verhakelt, das ist schade, sie hatte genügend Geschwindigkeitsüberschuss, um ganz vorne zu sein", sagte Heli Herdt, sportlicher Leiter der deutschen Skicosser.

Zacher, die kurz vor Weihnachten in Innichen/Italien für den einzigen deutschen Saisonerfolg gesorgt hatte, fuhr insgesamt zum siebten Mal in ihrer Karriere aufs Podest.

Bei den Männern, bei denen Daniel Bohnacker am Samstag als Vierter knapp das "Stockerl" verpasst hatte, kam kein Deutscher ins Halbfinale.

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Ski alpin: Weltcup in Flachau (AUT)

Viktoria Rebensburg siegt im Riesenslalom

Flachau (AUT) (17.01.2016) Der Schnee klebte in Knollen in ihren nassen, zu einem Zöpfchen gebundenen Haaren, doch das störte Viktoria Rebensburg nicht im Geringsten.
"Ich bin mega happy", sagte die 26-Jährige nach ihrem Triumph beim Riesenslalom von Flachau - ihrem ersten Weltcup-Sieg seit drei Jahren. "Das ist eine sehr lange Zeit", meinte Rebensburg, "aber egal".

Seit jenem 20. Januar 2013 und dem Super-G im italienischen Cortina d'Ampezzo hatten für den Deutschen Skiverband (DSV) nur Lena Dürr (1) und Maria Höfl-Riesch (3) Siege errungen.

Immer stärkerer Schneefall über der "Hermann Maier Weltcupstrecke" am Grießenkar machte es den Läuferinnen schwer, eine nach der anderen fiel zurück.

Doch Rebensburg, Zweite nach dem ersten Lauf, behielt den Durchblick sowie die Nerven - die zweitplatzierte Ana Drev (Slowenien) distanzierte die Olympiasiegerin von 2010 um stolze 0,94 Sekunden. Rekordsiegerin Lindsey Vonn schied im zweiten Durchgang aus, die Gesamtweltcupführende Lara Gut fiel nach einem groben Schnitzer auf Rang 19 zurück.

"So einen Sieg muss man genießen, vor allem, wenn man ein bisschen älter wird", sagte sie später mit einem Schmunzeln und noch immer "ziemlich geplättet" vom harten Kampf gegen Konkurrenz und Natur.

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Skiflug-WM am Kulm (AUT)

Severin Freund führt Mannschaft zu WM-Silber

(16./17.01.2016) Die DSV-Adler holen sich beim Teamfliegen bei der Skiflug-WM in Bad Mitterndorf die Silbermedaille. Nur die Norweger sind stärker.

Severin Freund fiel jubelnd in die Arme seiner Teamkollegen, Werner Schuster riss erleichtert die Arme in die Höhe: Die deutschen Skispringer haben mit Silber im Teamwettbewerb für einen starken Abschluss der Skiflug-WM am Kulm gesorgt.

"Hier auf dem Podium zu stehen, ist extrem geil. Das hätte uns keiner zugetraut", sagte Freund, der am Samstag mit Rang sechs im Einzel noch eine Enttäuschung erlebt hatte: "Für mich ist das heute so etwas wie ein Happy End, mit der Platzierung bin ich extrem glücklich."

Der verkorkste Auftakt war am Sonntag um 15.55 Uhr aber vergessen. Freund, Richard Freitag, Andreas Wellinger und Stephan Leyhe musste sich nach einer furiosen Aufholjagd in Bad Mitterndorf mit 1357,3 Punkten nur dem neuen Weltmeister Norwegen (1467,7) geschlagen geben. Bronze ging an Gastgeber und Titelverteidiger Österreich (1310,4).

Allen voran Freund unterstrich dabei seine Topform, mit Flügen auf 219,0 und 218,5 m war der Skiflug-Weltmeister von 2014 in beiden Durchgängen bester DSV-Adler.

"Das ist super für uns. Ich bin froh, dass die Mannschaft sich heute belohnt hat", sagte Bundestrainer Schuster, der nach dem Einzel noch zerknirscht gewirkt hatte: Beim überlegenen Sieg von Flugwunder Peter Prevc (Slowenien) verpasste Freund als Titelverteidiger die erhoffte Medaille klar.

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Biathlon: Weltcup in Ruhpolding

Deutsche Biathletinnen verpassen das Treppchen

Ruhpolding (GER) (14.01.2016) Die deutschen Biathletinnen haben nach drei Siegen in Serie das Podest beim Heim-Weltcup in Ruhpolding verpasst.

In der Chiemgau Arena landete Sprint-Siegerin Franziska Hildebrand mit einem Schießfehler auf Platz vier, 0,9 Sekunden fehlten ihr auf die Tagesdritte Gabriela Soukalova aus Tschechien.
Laura Dahlmeier, die in der vergangenen Woche Verfolgung und Massenstart gewonnen hatte, kam nach zwei Fehlern auf Platz neun.

Den Sieg sicherte sich wie im ersten Einzel-Wettkampf der Saison im schwedischen Östersund die italienische Schnellschützin Dorothea Wierer, die fehlerfrei blieb und auch in der Loipe überzeugte.

Platz zwei ging mit 1:09,0 Minuten Rückstand an Kaisa Mäkäräinen aus Finnland (+54,8 Sekunden) vor der Gesamtweltcup-Führenden Soukalova (+1:09,9 Minuten). Beide ließen bei perfekten Bedingungen eine Scheibe stehen.

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Rodeln: Weltcup in Sigulda/LAT

Siege für Wendl/Arlt, Felix Loch und die Teamstaffel

Sigulda (LAT) (bsd/09./10. 01.2016) Nach dem starken Auftakt der deutschen Rennrodlerinnen mit Platz drei für Natalie Geisenberger konnten auch die BSD-Doppelsitzer im ersten Rennen des Jahres überzeugen. Die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee) waren beim fünften Viessmann-Weltcup in Sigulda (LAT) nicht zu schlagen und holten sich wie bei den Weltmeisterschaften im Vorjahr den Sieg.

Die mehrfachen Weltmeister aus Bayern haben am Samstag (09.01.) in souveräner Manier einmal mehr ihr Können gezeigt. Mit zweimal Bestzeit und deutlichen drei Zehntelsekunden Vorsprung verwies das bayerische Duo die Lokalmatadore Gudramovics/Kalnins (LAT) und die Österreicher Penz/Fischler auf die Plätze. Wendl/Arlt feiern damit ihren insgesamt 32. Weltcup-Erfolg, den dritten in dieser Saison.

Felix Loch (RC Berchtesgaden) hat am Sonntag sensationell seinen dritten Weltcup-Sieg in dieser Saison gefeiert. Der 26-jährige Olympiasieger triumphierte beim fünften Viessmann-Weltcup im lettischen Sigulda und holte sich damit den 28. Weltcup-Sieg seiner Laufbahn. Zweiter wurde der Vorjahressieger und Weltmeister Semen Pavlichenko (RUS) vor dem US-Amerikaner Tucker West.

Der Berchtesgadener, der zuletzt auch in Calgary gewann, konnte in beiden Durchgängen mit hervorragenden Läufen seine Konkurrenz distanzieren und mit deutlichem Vorsprung den Sieg herausfahren.

Zum Abschluss des Weltcups in Sigulda holten die BSD-Rennrodler in der anschließenden Team-Staffel Gold. Das deutsche Quartett in der Besetzung Tatjana Hüfner, Felix Loch und dem Doppel Tobias Wendl/Tobias Arlt verwies die Mannschaften aus Lettland und Russland auf die weiteren Plätze.

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Snowboard: Weltcup in Bad Gastein (AUT)

Alexander Bergmann als Fünfter bester Deutscher, Platz zwei im Teambewerb

Bad Gastein (AUT) (08./09.01.2016) Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 28) hat mit Platz fünf und seinem zweiten Top-10-Ergebnis der Saison beim Parallel Slalom Weltcup in Bad Gastein, Österreich, für das beste Ergebnis der deutschen Snowboarder gesorgt.

Bei den Damen überzeugte Cheyenne Loch (Schliersee, 21) wenige Wochen nach ihrem furiosen dritten Platz von Cortina d'Ampezzo, Italien, ebenfalls mit dem Einzug ins Viertelfinale und bestätigte mit Rang sieben ihr Spitzenergebnis von vor der Weihnachtspause. Die junge Bayerin belegt damit den ausgezeichneten fünften Platz im Parallel Slalom Weltcup (960 Punkte).

Im erst dritten parallelen Teambewerb des alpinen Snowboard Weltcups ist es erstmals einem deutschen Mixed gelungen, aufs Podest zu fahren. Selina Jörg (Sonthofen, 27) und Stefan Baumeister (Feldkirchen-Westerham, 22) überzeugten beim Team-Parallel Slalom im österreichischen Bad Gastein mit einer durchwegs starken Performance und Platz zwei.

Bis dato war der vierte Platz bei der Weltcup-Premiere des parallelen Team-Bewerbs im österreichischen Montafon im Dezember 2014 das beste deutsche Ergebnis gewesen. Damals hatten Amelie Kober (Fischbachau, 28) und Alexander Bergmann knapp das Podium verpasst.

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Freund auf Platz zwei bei der Tournee

Prevc (SLO) gewinnt in Bischofshofen und die Vierschanzentournee

 Bischofshofen (A) (6.01.2016): Severin Freund hat den Triumph bei der Vierschanzentournee verpasst, sich mit einem starken Auftritt aber den zweiten Platz gesichert. Der Gesamtsieg ging an den Slowenen Peter Prevc, der auch die Tageswertung für sich entschied. Dritter im Gesamtklassement wurde der Österreicher Michael Hayböck, der Kenneth Gangnes aus Norwegen noch abfangen konnte. Für die deutschen Ski-Adler war es das beste Ergebnis bei der deutsch-österreichischen Traditionstour seit dem Sieg von Sven Hannawald im Jahr 2002.

Für die übrigen DSV-Adler endete die Tournee am Ende eher mäßig. Richard Freitag landete als zweitbester Deutscher auf Rang elf und blieb erstmals bei der Tournee außerhalb der Top 10. "Ich habe mir heute mehr erhofft, das ist ein bisschen ärgerlich", sagte er. Auch die Team-Olympiasieger Andreas Wellinger und Andreas Wank blieben auf den Plätzen 15 und 16 nach gutem Start am Anfang der Tournee am Schluß etwas hinter den Erwartungen zurück.

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 Neureuther und Dopfer zeitgleich auf Platz 4 in Santa Caterina

Marcel Hirscher (A) nicht zu stoppen

Santa Caterina (I) (6.1.2016): Fritz Dopfer und Felix Neureuther sind zeitgleich mit Platz vier beim Slalom in Santa Caterina knapp am Stockerl vorbei gefahren. Neureuther machte in beiden Läufen einen kaptalen Fehler der eine absolute Topposition verhinderte. Dopfer zeigte im zweiten Lauf eine super Leistung und fuhr noch von Platz 11 vom ersten Lauf auf Platz vier vor. Marcel Hirscher (A) gewann mit Laufbestleistung im zweiten Lauf knapp vor Henrik Kristoffersen (NOR) und Alexander (Choroschilow (RUS). Dominik Stehle wurde 24. und sammelte wichtige Weltcup Punkte.

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Freund starker Dritter in Garmisch-Partenkirchen

DSV Adler überwinden "Garmisch-Trauma"

Garmisch-Partenkirchen (1.1.2016): "Wenn mir einer vorher etwas von einem Podium erzählt hätte, hätte ich das blind unterschrieben", sagte Severin Freund gegenüber dem ZDF, nachdem er mit Platz drei beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen seine "Zitter-Schanze" endlich gebändigt hatte und "das war mit Abstand mein bester Wettkampf hier, daher bin ich absolut zufrieden". Zweitbester Deutscher wurde Richard Freitag, der als sehr guter Sechster ebenfalls sein bestes Garmisch-Ergebnis verbuchte. Die DSV Adler haben somit das "Garmisch Trauma" nach mehreren Anläufen endlich überwunden. "Ich wollte schon immer einmal aus Garmisch rausfahren und um den Tournee-Sieg kämpfen. Das haben wir jetzt geschafft", sagte DSV Cheftrainer Werner Schuster.
Drei Tage nach seinem Triumph in Oberstdorf fiel der 27-Jährige Freund in der Gesamtwertung allerdings auf Rang zwei zurück. Neuer Spitzenreiter ist jetzt Topfavorit Peter Prevc (SLO), der in Garmisch mit starken Flügen auf 133,5 und 136,0 Meter und 272,7 Punkten vor dem Norweger Kenneth Gangnes (260,1 Punkte) und Freund (256,8) triumphierte.
Wieder gab es auch ein starkes Mannschaftsergebnis: Stark präsentierte sich Andreas Wank, der als Elfter seine zweite Top-10-Platzierung der vergangenen zwei Jahre knapp verpasste. Ebenfalls Weltcup-Punkte sammelten Andreas Wellinger, Tournee-Debütant David Siegel, Stephan Leyhe und Michael Neumayer auf den Rängen 14, 16, 17 und 29.

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Viktoria Rebensburg rast aufs Stockerl

Beim Riesenslalom von Lienz fährt die deutsche Spitzenfahrerin zu ihrem besten Saisonergebnis. Lara Gut gewinnt erneut.

Viktoria Rebensburg riss die Arme in die Höhe, sie lachte, sie wirkte gelöst und blickte so vergnügt drein wie lange nicht mehr. Fast schien es, als sei vier Tage nach dem Heiligen Abend gleich noch einmal Bescherung gewesen für die beste deutsche Ski-Rennläuferin. Tatsächlich musste der 26 Jahre alten Olympiasiegerin von 2010 der dritte Rang beim Weltcup-Riesenslalom im österreichischen Lienz vorkommen wie ein Neustart in die bislang enttäuschende Saison.Beim Sieg der Schweizerin Lara Gut vor der Liechtensteinerin Tina Weirather fuhr Rebensburg zum ersten Mal seit dem Rennen in Maribor vor zehn Monaten wieder aufs Siegertreppchen.
In der Tat scheint der Knoten nun geplatzt. Erneut mit etwas Verspätung. Vergangenen Februar war Rebensburg nach ebenfalls zähem Saisonverlauf bei der WM zu Silber gefahren, mit Beginn dieses Winters kehrten die Materialprobleme dann aber zurück.Erst vor knapp einer Woche im französischen Courcheve war Rebensburg vorn dabei. Sie fuhr dort zwei gute Läufe und verpasste als Vierte nur um 0,21 Sekunden den Sprung auf das Siegertreppchen.Diesmal gelang der Durchbruch. Vor dem Rennen in Courchevel hatte Rebensburg an ihren Schuhen und der Bindungsplatte auf dem Ski herumgetüftelt. Der vierte Rang dort verschaffte ihr prompt neues Selbstvertrauen, das war auf dem Schlossberg in Lienz nicht zu übersehen.Nach dem ersten Lauf war sie noch Fünfte gewesen, im zweiten ließ sie sich dann auch von einem Patzer und von Rückenproblemen, deretwegen sie zwischen den Läufen hatte behandelt werden müssen, nicht stoppen.
Quelle: sport1.de

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Wahl zum Sportler/in des Jahres

Bayerische Sportler/innen vorne mit dabei

Baden-Baden (20.12.2015) :

Das Geheimnis ist gelüftet: Ein Quartett von der Schanze und aus der Loipe, der König von Kona und die Goldschürferin aus dem Erzgebirge sind Deutschlands „Sportler des Jahres“ 2015. Die Weltmeister von Falun, die Nordischen Kombinierer Tino Edelmann, Fabian Rießle, Eric Frenzel und Johannes Rydzek, haben bei der 69. Auflage der Sportler-Gala den Titel „Mannschaft des Jahres“ gewonnen. Es war eine Premiere: Noch nie stand ein Kombinierer-Quartett bei der „Familienfeier des deutschen Sports“ in Baden-Baden ganz oben auf der Bühne.

Den Schlusspunkt unter ein unglaubliches Jahr setzte Jan Frodeno: Am sprichwörtlich anderen Ende der Welt, in Kona auf Hawaii, krönte sich der Ausnahme-Athlet im Oktober zum Triathlon-König. Das Triple aus Langdistanz-Weltmeisterschaft (WM), Europameisterschaft (EM) in Frankfurt und Olympia-Titel 2008 war zuvor noch keinem Triathleten in der Geschichte des Ironman Hawaii gelungen. Zweiter wurde Severin Freund: Der Skispringer lag mit 2352 Punkten knapp hinter Frodeno (2491 Zähler).

Deutschlands „Königin der Athleten“ des Jahres 2015 ist Christina Schwanitz. Die Kugelstoßerin aus Sachsen fand ein Jahr nach ihrem EM-Triumph bei der Leichtathletik-WM in Peking den perfekten Stoß und kürte sich zur Weltmeisterin. Lediglich vier Punkte Vorsprung hatte die Siegerin von Baden-Baden am Ende vor ihrer Leichtathletik-Kollegin Katharina Molitor. Die Speerwerferin kam auf insgesamt 1260 Zähler.

Thomas Lurz, 12facher Weltmeister im Schwimmen, erhält den diesjährigen „Sparkassenpreis für Vorbilder im Sport“.

 

Platzierungen Männer:

1. Jan Frodeno (Triathlon)
2. Severin Freund (Skispringen)
3. Johannes Rydzek (Ski nordisch)
4. Erik Lesser (Biathlon)
5. Marco Koch (Schwimmen)
6. Felix Neureuther (Ski alpin)
7. André Greipel (Radsport)
8. John Degenkolb (Radsport)
9. Michael Jung (Vielseitigkeit)
10. Markus Rehm (Para-Leichtathletik)
11. Sebastian Vollmer (American Football)
12. Frank Stäbler (Ringen)
13. Raphael Holzdeppe (Leichtathletik)
14. Sebastian Brendel (Kanu)
15. Felix Loch (Rodeln)
16. Dimitri Ovtcharov (Tischtennis)
17. Rico Freimuth (Leichtathletik) 
18. David Storl (Leichtathletik)
19. Pascal Wehrlein (Motorsport)
20. Fritz Dopfer (Ski alpin)

Platzierung Frauen

1 . Christina Schwanitz (Leichtathletik)
2 . Katharina Molitor (Leichtathletik)
3 . Lena Schöneborn (Moderner Fünfkampf)
4 . Carina Vogt (Skispringen)
5 . Natalie Geisenberger (Rodeln)
6 . Gesa Felicitas Krause (Leichtathletik)
7 . Anna Schaffelhuber (Para-Ski)
8 . Cindy Roleder (Leichtathletik)
9 . Laura Dahlmeier (Biathlon)
10 . Angelique Kerber (Tennis)
11 . Claudia Pechstein (Eisschnelllauf)
12 . Kristina Vogel (Radsport)
13 . Pauline Schäfer (Kunstturnen)
14 . Franziska Preuß (Biathlon)
15 . Viktoria Rebensburg (Ski alpin)
16 . Sabine Spitz (Mountainbike)
17 . Lisa Zimmermann (Slopestyle)
18 . Hanne Brenner (Para-Dressur)
19 . Kristina Bröring-Sprehe (Dressurreiten)
20. Stefanie Pohl (Radsport)

Platzierungen Mannschaft

 1. Nordische Kombination, Team (Skisport)
2. Biathlon-Staffel, Frauen (Biathlon)
3. Biathlon-Staffel, Männer (Biathlon)
4. 1. FFC Frankfurt, Frauen (Fußball)
5. Mixed-Team Skispringen (Skispringen)
6. Vielseitigkeits-Reiter (Reiten)
7. Beach-Volleyball, Frauen (Volleyball)
8. Vierer-Bob (Bob)
9. 4 × 100 m-Para-Staffel (Leichtathletik)
10. Herren-Doppelvierer (Rudern)
11. Tischtennis-Team, Damen (Tischtennis)
12. Hockey-Herren (Hockey)
13. Freiwasser-Team (Schwimmen)
14. FC Bayern München (Fußball)
15. Zweier-Bob (Bob)
16. Deutschland-Achter (Rudern)
17. Tobi-Express, Rodel-Doppelsitzer (Rodeln)
18. *Moderner Fünfkampf, Staffel, Herren
19. Zweier Canadier, Kanu-Slalom (Kanu)
20. Kajak-Zweier (Kajak)

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Rodeln: "The Imperium strikes back", Loch siegt in Calgary

Julian von Schleinitz verpasst das Podium nur knapp

Calgary (bsd/20.12.2015) Felix Loch ist beim vierten Viessmann Weltcup im kanadischen Calgary wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Der Berchtesgadener gewann vor dem US-Amerikaner Chris Mazdzer und dem Österreicher Wolfang Kindl und feierte damit seinen ersten Saisonsieg. Nachdem der mehrfache Olympiasieger den Sieg beim Weltcup in Lake Placid (USA) kurz vor dem Ziel verschenkt hatte, dominierte Loch gestrige Rennen.  Der 26-Jährige legte schon im ersten Lauf den Grundstein für seinen Sieg und gewann am Ende mit einem deutlichen Vorsprung von über drei Zehntelsekunden.  Der 24-jährige Julian von Schleinitz verpasste, wie auch in Lake Placid, leider knapp das Podest. Nur hauchdünne drei Tausendstelsekunden fehlten Schleinitz am Ende auf den Drittplatzierten Kindl und seinem ersten Podestplatz.

 
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Skicross: Heidi Zacher holt ihren 2. Weltcupsieg

Anna Wörner in Innichen (A) auf Platz 8

Innichen (A) 19.12.2015: Wenn Drei sich streiten freut sich die Vierte, so könnte man den Weltcupsieg von Heidi Zacher beim Skicross Weltcup in Innichen skizzieren. Eigentlich lag Zacher im Finale bereits abgeschlagen auf Platz vier, da räumte sich die Konkurrenz gegenseitig ab und stürzte. Zacher zog vorbei und feierte den zweiten Weltcupsieg ihrer Karriere. Anna Wörner rundete mit Platz acht das gute Abschneiden der DSV Sportlerinnen ab.

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Biathlon: Dalmeier macht es Schempp in Pokljuka nach

Preus 5. und Hinz 6.

Pokljuka (SLO) 19.12.2015: Einen Tag nach ihrem zweiten Platz im Sprint setzte sich die 22-Jährige Dahlmeier nach einem perfekten Auftritt ohne Schießfehler mit 18,0 Sekunden Vorsprung vor Marie Dorin Habert (Frankreich/0 Fehler) durch. Platz drei sicherte sich nach 10 Kilometern Kaisa Mäkäräinen (Finnland). Für die Staffel-Weltmeisterin war es der zweite Erfolg in diesem Winter, zudem schaffte es Dahlmeier im vierten Rennen bereits zum dritten Mal auf das Podest. Zweitbeste Deutsche wurde Franziska Preuß mit einem Schießfehler auf Rang fünf, direkt dahinter schaffte es Vanessa Hinz  als Sechste ins Ziel. Wieder ein starker Wettkampf für das DSV Team. Miriam Gössner fing sich allerdings durch einen Frühstart direkt eine 30 Sek. Strafe ein und war damit chancenlos.

 
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Biathlon: Dahlmeier Zweite, Hildebrand Dritte im Sprint

Alle deutschen Starterinnen unter den besten 15 in Pokljuka (SLO)

Pokljuka (SLO) (18.12.2015): Nächstes starkes Ergebnis der deutschen Biathletinnen: Beim Sprint in Pokljuka/Slowenien liefen Laura Dahlmeier als Zweite und Franziska Hildebrand als Dritte aufs Podest. Schneller war nur die Französin Marie Dorin-Habert. Dahlmeier fehlten am Ende nur 1,1 Sekunden zum Sieg, Hildebrand hatte 13 Sekunden Rückstand auf Dorin-Habert. Alle Deutschen platzierten sich unter den ersten 15. Maren Hammerschmidt (Platz sieben) und Franziska Preuß (Platz neun) schafften es unter die Top 10. Vanessa Hinz (13) und Miriam Gössner (15) komplettierten das herausragende Abschneiden der Deutschen.

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Biathlon: Schempp triumphiert in Pokljuka

Siebter Weltcup-Sieg

Pokljuka (SLO) (17.12.2015) Simon Schempp hat seinen Höhenflug fortgesetzt und in Pokljuka/Slowenien seinen siebten Weltcup-Sieg gefeiert.

Sechs Tage nach seinem Erfolg in Hochfilzen setzte sich der Staffel-Weltmeister im Sprint über 10 km vor dem norwegischen Altmeister Ole Einar Björndalen (+15,2 Sekunden Rückstand) und Jewgeni Garanitschew (Russland/+25,1) durch, die ebenfalls ohne Fehlschuss blieben.

"Ich habe mich einfach gut gefühlt. Es ist der Wahnsinn, dass es wieder gereicht hat", sagte Schempp im ZDF: "Die Grundvoraussetzung dafür war das gute Schießen."

Schempp verschaffte sich damit auch eine glänzende Ausgangsposition für das Verfolgungsrennen am Samstag (11.15 Uhr), bei dem er nun der Gejagte von Björndalen, Dominator Martin Fourcade (Frankreich) und Co. sein wird.

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Ski alpin: Weltcup in Val d'Isere

Zwei Podestplatzierungen für Felix Neureuther

Val d'Isere (FRA) (12./13.12.2015) Felix Neureuther hat den deutschen Ski-Rennläufern am Samstag die erste Podestplatzierung in diesem Winter beschert. Beim Weltcup-Riesenslalom im französischen Val d'Isère belegte der 31 Jahre alte Partenkirchner den zweiten Rang.

"Ich hatte mir vorgenommen, dass ich diesmal im zweiten Lauf mehr attackiere. Dass es gleich zu Platz zwei reicht, ist super", sagte er.
Schneller war lediglich Dauerrivale Marcel Hirscher (Österreich), der am Ort seines ersten Weltcup-Sieges auch seinen 34. feierte.
Hirscher hatte 1,29 Sekunden Vorsprung vor Neureuther, der nach dem ersten Lauf noch auf Rang sechs gelegen hatte. Dritter wurde Victor Muffat-Jeandet aus Frankreich.

Stefan Luitz  belegte Rang sieben, Fritz Dopfer Rang 14. "Vom Skifahren her war das nicht top, aber das Ergebnis ist gut", sagte Luitz. Dopfer dagegen ist auf der Suche nach der Form der vergangenen Jahre. "Ich habe mir mehr erhofft", gestand er.

Am Tag danach fuhr Felix Neureuther beim Weltcup-Slalom seinen zweiten Podestplatz in diesem Winter ein.
Hinter Henrik Kristoffersen aus Norwegen (1:38,87 Minuten) und Marcel Hirscher aus Österreich (1,09 Sekunden zurück) belegte der WM-Dritte den dritten Rang (1,46).

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Skispringen: Weltcup in Nischni Tagil

Severin Freund feiert Jubiläumssieg

Nischni Tagil (RUS) (12.13.12.2015) Weltmeister Severin Freund hat das erste Weltcup-Springen im russischen Nischni Tagil gewonnen und damit seinen 20. Karriere-Sieg gefeiert.

Bei anspruchsvollen und wechselnden Windverhältnissen setzte sich der 27-Jährige aus Rastbüchl nach Sprüngen auf 132,0 und 134,0 m mit 260,0 Punkten deutlich vor dem Slowenen Peter Prevc (248,5) durch.

"Das ist einfach genial gelaufen", sagte Freund. Trotz der schwierigen Bedingungen zeigte der Niederbayer zwei tadellose Sprünge und wiederholte damit seinen Vorjahreserfolg.Bei der Weltcup-Premiere im "Kompleks Tramplinow Aist" am Ural hatte Freund ein Springen gewonnen und zudem einen dritten Platz belegt.

Beim zweiten Weltcup-Wettbewerb ist Weltmeister Severin Freund dagegen deutlich am Podest vorbeigeflogen.

Beim Sieg seines slowenischen Rivalen Peter Prevc reichte es für Freund 24 Stunden nach seinem Erfolg im ersten Springen nur zu Platz zwölf. Die Führung im Gesamtweltcup musste Freund damit an Prevc abgeben.

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Rodeln: Weltcup in Park City/USA

Erster Saisonsieg für Wendl/Arlt, Platz drei für Felix Loch

Park City (USA) (bsd/11.12.2015) Die deutschen Doppelsitzer haben sich beim dritten Rennrodel-Weltcup im amerikanischen Park City am Freitag einmal mehr als überragend präsentiert. Die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee) siegten mit einem mehr als deutlichen Vorsprung vor den beiden Teamkollegen Toni Eggert/Sascha Benecken (BRC Ilsenburg-Harz/RT Suhl) und feierten somit ihren ersten Saisonsieg.

Die beiden Berchtesgadener konnten mit klarer Bestzeit bereits im ersten Lauf die Weichen zum 30. Weltcup-Sieg ihrer Laufbahn stellen.

In den Einzelrennen belegte Natalie Geisenberger (ASV Miesbach) den vierten Rang, Felix Loch Felix Loch (RC Berchtesgaden) schaffte es mit Rang drei erstmals in der saison aufs Podium.

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Skeleton: Weltcup am Königssee

Tina Hermann siegt

Königssee (GER) (11.12.2015) Tina Hermann vom WSV Königssee hat den heutigen Skeleton-Weltcup am Königssee souverän für sich entschieden.

Die Gesamtweltcup-Dritte der vergangenen Saison hatte zuvor in dieser Saison bereits einen Sieg und einen zweiten Platz eingefahren.

Den Grundstein für ihren Erfolg legte Hermann im ersten Lauf (51,63 Sekunden), in dem sie trotz eines nur durchschnittlichen Starts den fast fünf Jahre alten Bahnrekord von Ex-Weltmeisterin Marion Thees um 0,38 Sekunden unterbot.
Der Bestwert hielt allerdings nur bis zum zweiten Durchgang, in dem Hermann nachlegte und den Sieg mit einem erneuten Bahnrekord (51,41) perfekt machte.
Im Ziel betrug Hermanns Vorsprung 1,13 Sekunden auf Lölling und 1,56 Sekunden auf Gilardoni.

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Taekwondo: Tahir Gülec direkt für Olympia 2016 qualifiziert

In der Weltrangliste nicht mehr von einem Qualifikationsplatz zu verdrängen

Mexiko-Stadt (MEX) (05.12.2015) Beim Taekwondo Grand-Prix-Finale in Mexiko-Stadt hat sich Tahir Gülec (Nürnberg) direkt für die Olympischen Spiele 2016 qualifiziert.

Bei diesem Grand-Prix-Finale, dem letzten Turnier, das für die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio gewertet wird, sind nach dem Turnier die ersten sechs der Weltrangliste direkt qualifiziert.

Tahir Gülec, ehemaliger Schüler der Eliteschule des Sports, Bertolt-Brecht Schule in Nürnberg und jetzt Sportsoldat bei der Sportfördergruppe der Bw in Sonthofen, lag vor dem Turnier auf diesem sechsten Platz der Weltrangliste. Er musste, falls er nicht selbst Bronze holt, hoffen, dass seine drei Verfolger Damon Sansum, René Lizarraga und Cheick Sallah Cissé ebenfalls keinen Medaillenplatz erreichen.

Da dies keinem der Konkurrenten gelang und der letzte direkte Konkurrent von Gülec (Cisse) sein Match gegen Aaron Cook verlor, ist Tahir Gülec der sechste Platz der Weltrangliste und die damit verbundene direkte Qualifikation für Rio nicht mehr zu nehmen.

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Skispringen: Weltcup in Lillehammer

Severin Freund auf den Plätzen eins und vier

Lillehammer (SWE) (05./06.12.2015) Skispringer Severin Freund hat beim nach dem ersten Durchgang abgebrochenen Wind-Weltcup in Lillehammer seinen ersten Saisonsieg gefeiert.

Nach einem mehr als zwei Stunden langen und immer wieder wegen starker Böen unterbrochenen Durchgang lag der 27-Jährige aus Rastbüchl mit einem Sprung auf 94,5 m und 129,7 Punkten hauchdünn vor dem Norweger Kenneth Gagnes (129,6). Dritter wurde dessen Landsmann Andreas Sterjnen.

Für Freund, der bei wenig Aufwind einen tadellosen Sprung zeigte, war es der 19. Weltcup-Erfolg, damit ließ er Sven Hannawald (18) hinter sich.

Marinus Kraus (Oberaudorf) belegte nach einem Sprung auf 97,0 m Platz fünf, die weiteren DSV-Springer fielen bei der Wind-Lotterie ein wenig ab.

Beim zweiten Springen musste sich der 27-Jährige aus Rastbüchl mit Rang fünf begnügen, behielt aber das Gelbe Trikot. Den ersten Sieg seiner Karriere holte Kenneth Gangnes (Norwegen) vor Peter Prevc (Slowenien) und Johann Andre Forfang (Norwegen).

Freund lag nach einem Sprung auf 94,0 m nach dem ersten Durchgang nur auf dem zehnten Rang, kletterte mit einem starken Satz auf 99,5 m aber noch nach vorne. Mit 269,1 Punkten fehlten 3,4 Zähler zum Podest.

Richard Freitag (Aue) und Andreas Wellinger (Ruhpolding) rundeten auf den Plätzen sechs und sieben das gute deutsche Ergebnis ab.

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Skicross: Anna Wörner Vierte beim Weltcup-Auftakt in Montafon

Daniel Bohnacker auf Platz fünf

Montafon (AUT) (05.12.2015) Anna Wörner (Partenkirchen) hat beim Weltcup-Auftakt der Skicrosser im österreichischen Montafon den Sprung auf das Podest knapp verpasst.
Die 26-Jährige belegte hinter Olympiasiegerin Marielle Thompson (Kanada), Anna Holmlund (Schweden) und Katrin Ofner (Österreich) den vierten Platz.

Bei den Männern überzeugte Daniel Bohnacker (Gehrhausen) mit Platz fünf. Den Tagessieg sicherte sich Ex-Weltmeister Christopher Del Bosco (Kanada) vor seinem Landsmann Brady Leman, Dritter wurde Filip Flisar (Slowenien).

Thomas Fischer (Ruhpolding) und Paul Ecker (Samerberg) waren bereits im Achtelfinale ausgeschieden, bei den Frauen war für Heidi Zacher (Lenggries) sowie Daniela Maier (Urach) im Viertelfinale Endstation.

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Wahl zum Behindertensportler des Jahres

Schaffelhuber und Kreiter ausgezeichnet

Köln (GER) (SID, 29.11.2015) - Die alpinen Skifahrer Anna Schaffelhuber und Georg Kreiter sind die Behindertensportler des Jahres.

In Abwesenheit der aus formellen Gründe nicht zugelassenen Leichtathleten war die Wahl des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) ein Jahr nach den Winter-Paralympics von Sotschi damit fest in der Hand der Wintersportler. Mannschaft des Jahres wurden zum siebten Mal seit 2006 die Rollstuhl-Basketballerinnen.

Die 22 Jahre alte Monoski-Fahrerin Schaffelhuber (Regensburg), die vor knapp zwei Wochen erst zur Weltbehinderten-Sportlerin gewählt worden war, gewann zum dritten Mal in Folge und zum vierten Mal in den vergangenen fünf Jahren. Diesmal verwies die fünfmalige Paralympics-Sieger von Sotschi Andrea Eskau (Ski nordisch und Radsport/Magdeburg) und Denise Schindler (Radsport/Dachau) auf die Plätze.

Bei den Herren erlebte der Bayer Kreiter (Thanning) mit seiner ersten Wahl ein Happy End. Bei den Paralympics war er in seiner Spezialdisziplin Riesenslalom auf Goldkurs wegen einer Bodenwelle ausgeschieden und brauchte "längere Zeit, um das zu verarbeiten". In Panorama/Kanada holte er dafür in diesem Jahr gleich zweimal WM-Gold und gewann nun auch die Wahl gegen Thomas Brüchle (Tischtennis/Lindau) und Martin Schulz (Paratriathlon/Leipzig).

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Rodeln: Weltcupauftakt in Igls (AUT)

Durchwachsenes Wochenende für bayerische Kufencracks

Igls (AUT) (bsd, 28./29.11.2015) Der Auftakt in die Rennrodel-Weltcupsaison 2015/2016 erwies sich für die bayerischen Kufenkünstler als eher durchwachsenes Wochenende.

Im Einzel führte der dreifache Olympiasieger Felix Loch (RC Berchtesgaden) nach dem ersten Lauf, wurde jedoch von der Jury disqualifiziert. Sein Schlitten entsprach nicht dem vorgegebenen Gewicht des FIL-Reglements. „Das mit Felix ist natürlich sehr ärgerlich. Das dürfte einem erfahrenen Sportler normalerweise nicht passieren. Aber das lehrt uns für die Zukunft wieder aufmerksamer darauf zu achten“, so der Cheftrainer Norbert Loch.

Bei den Damen wurde Natalie Geisenberger Zweite, bei den Doppelsitzern fielen die nach dem ersten Lauf Zweitplatzierten Wendl/Arlt leider noch auf Platz drei zurück.

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Schwimmen: Deutsche Kurzbahnmeisterschaften

19 Medaillen für den Bayerischen Schwimmverband und Deutscher Rekord für Florian Vogel

Wuppertal (GER) (BSV, 19.-22.11.2015) Sehr erfolgreich beendeten die bayerischen Schwimmerinnen und Schwimmer die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften. Insgesamt gab es sieben Gold-, acht Silber- und vier Bronzemedaillen. Neun Mal konnten die für die Kurzbahn-Europmeisterschaften - die vom 2. bis 6. Dezember in Netanya / Israel stattfinden - geforderten Normen unterboten werden. Zehn Bayerische Rekorde standen zu Buche. Besonders erfolgreich war Alexandra Wenk mit drei Titeln.

Auf sich aufmerksam machte erneut Florian Vogel, der mit Deutschem Rekord von 7:33,44 Minuten den Titel über 800 m Freistil gewann und damit Paul Biedermanns Bestmarke, die dieser noch zu Zeiten der Hightech-Schwimmanzüge aufgestellt hatte, pulverisierte.

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Anna Schaffelhuber ist Weltbehindertensportlerin des Jahres

Fünffache Paralympics-Siegerin ausgezeichnet

(dpa, 15.11.2015) Als dritte Deutsche nach Verena Bentele und Gerd Schönfelder darf sich Monoskifahrerin Anna Schaffelhuber über die Auszeichnung als Weltbehindertensportlerin freuen.

Die fünffache Paralympics-Siegerin Anna Schaffelhuber ist Weltbehindertensportlerin. Die 22 Jahre alte Monoskifahrerin aus Bayerbach wurde am Samstag (Ortszeit) bei der Generalversammlung des Internationalen Paralympischen Komitees in Mexiko-Stadt mit dem „Paralympic Sports Award“ für ihre fünf Siege bei den Winterspielen in Sotschi geehrt. Nach Verena Bentele (Biathlon/Langlauf) und Gerd Schönfelder (Ski alpin) 2011 ist Anna Schaffelhuber die dritte Deutsche, die diese Auszeichnung erhielt.

„Ich freue mich so richtig darüber. Diese Auszeichnung hat einen sehr hohen Stellenwert für mich“, sagte die querschnittgelähmte Athletin nach der Preisverleihung. Einer der ersten Gratulanten war Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindersportverbandes. „Das ist eine außergewöhnliche Würdigung einer außergewöhnlichen Leistung der derzeit weltbesten Athletin im paralympischen Ski-Alpin-Sport“, erklärte er.

Den „Paralympic Sports Award“ bei den Männern erhielt der Russe Roman Petuschkow, der bei den Paralympics 2014 in Sotschi als erster Athlet sechsmal Gold gewonnen hat. Als beste Mannschaft wurde das Sledgehockey-Team der USA ausgezeichnet.

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Ski Alpin: Marina Wallner fällt nach Knieverletzungen aus

Sechs bis acht Monate Pause nach Kreuzbandriss

München/Planegg (dsv,06.11.2015) Für Marina Wallner ist die Saison beendet, bevor sie begonnen hat. Die Rennfahrerin von SC Inzell hat sich einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen und muss voraussichtlich sechs bis acht Monate pausieren.

Am Mittwoch hatte sich die 20-jährige Technikspezialistin beim Slalom-Training in Hochgurgl am rechten Knie verletzt. Mannschaftsarzt Dr. Peter Brucker diagnostizierte einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie eine Quetschung des Innenmeniskus.

Kniespezialist Dr. Ernst-Otto Münch führte am Freitag in der Orthopädischen Chirurgie München (OSM) einen arthroskopischen Eingriff an dem verletzten Knie durch, wobei das gerissene Kreuzband durch die körpereigene Semitendinosussehne ersetzt wurde.

"Die Operation verlief sehr positiv", so Dr. Ernst-Otto Münch. "Marina Wallner wird voraussichtlich noch einige Tage im Krankenhaus bleiben, ehe sie mit ersten Rehabilitationsmaßnahmen beginnen kann. Einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, kann Marina in etwa sechs bis acht Monaten wieder mit dem Schneetraining beginnen."

"Die Verletzung ist natürlich bitter, vor allem, weil ich in einer guten Form war", sagt Marina Wallner. "Statt Weltcup-Rennen zu fahren, werde ich mich jetzt auf die Rehabilitation vorbereiten. Mein Ziel ist es, im WM-Winter 2016/17 wieder top fit zu sein."

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Severin Freund als "Skisportler des Jahres 2015" geehrt

Ehrung für den Doppelweltmeister

Skisprung-Weltmeister Severin Freund ist vom Deutschen Skiverband (DSV) als Skisportler des Jahres 2015 ausgezeichnet worden. Der 27-Jährige setzte sich bei der erstmals durchgeführten Wahl unter anderem gegen Biathlon-Weltmeisterin Laura Dahlmeier, Ski-Rennläuder Felix Neureuther sowie die Kombinations-Weltmeister Eric Frenzel und Johannes Rydzek durch. Stimmberechtigt waren die DSV-Sportler aller Disziplinen.

"Dieser Pokal kommt an einen besonderen Platz in meiner Wohnung. Ich selbst habe für Eric Frenzel gestimmt. Ich habe gehört, dass es sehr eng zwischen uns war", sagte Freund (Rastbüchl). Der Niederbayer hatte in der vergangenen Saison WM-Gold von der Großschanze und im Mixed, Silber von der Normalschanze sowie als erster deutscher Skispringer seit Martin Schmitt 1999/2000 den Gesamtweltcup gewonnen.

Zur Wahl standen alle Gewinner des Goldenen Skis, die am Donnerstag in Herzogenaurach ausgezeichnet wurden. Neben Freund, Dahlmeier (Partenkirchen), Neureuther (Partenkirchen), Frenzel (Oberwiesenthal) und Rydzek (Oberstdorf) waren dies die Ski-Rennläufer Fritz Dopfer (Garmisch) und Viktoria Rebensburg (Kreuth), Biathlet Erik Lesser (Fankenhain), Langläuferin Nicole Fessel (Oberstdorf), Skispringerin Carina Vogt (Degenfeld), Skicrosser Paul Eckert (Samerberg) und Skifreestylerin Lisa Zimmermann (Fürth).

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Judo: TSV Großhadern deutscher Judo-Meister

Erster Titel seit 14 Jahren

Esslingen (SZ.de, 11.10.2015) Nach 14 Jahren sind die Judo-Männer aus München wieder deutscher Meister, zum elften Mal in der Vereinsgeschichte. Großhadern hatte zuletzt 2001 den nationalen Mannschaftstitel gewonnen.

Die Endrunde war eine Machtdemonstration. 10:3 gegen den Gastgeber KSV Esslingen im Finale, davor 10:3 gegen Hamburg im Halbfinale. "Wir sind hierher gekommen, um deutscher Meister zu werden. Wir sind deutscher Meister", stellte Trainer Ralf Matusche scheinbar nüchtern fest. Die Genugtuung war ihm indes anzumerken. Lange musste Großhadern auf diesen Moment warten, nach vielen zweiten und dritten Plätzen stand diesmal die einfache Erkenntnis: Das stärkste Team hat verdient gewonnen.

In einem Judo-Bundesligakampf, der aus 14 Einzelkämpfen besteht, muss jedes Team nach dem ersten Durchgang mindestens drei Athleten auswechseln. Das ist gut für denjenigen, der eine gleichwertige Bank hat. In dem Fall: Großhadern. "Wer einen Weltranglisten-Achten mit einem Weltranglisten-Zehnten ersetzen kann, kriegt keine Probleme", brachte Matusche die Erfolgsstrategie auf den Punkt. In beiden Finalkämpfen war der Verlauf nahezu deckungsgleich: Vor der Halbzeit umkämpft und knapp, im zweiten Abschnitt marschierte Großhadern davon. Sechs Kämpfe in Serie gewannen die TSV-Judoka in einem furiosen Schlussspurt gegen Esslingen. Jeder dieser Kämpfe endete klar mit einer großen Wertung. Wieczerzak brauchte nicht mal 30 Sekunden, und Kukoljs Gegner Sandro Makatsaria trat gar nicht mehr an, weil ihm die Verletzungsgefahr zu groß und zu diesem Zeitpunkt sowieso schon alles entschieden war.

Großhaderns Plan ging also auf. Im Finale wolle man alle Mann an Bord haben, hatte Matusche die Saison über stets beteuert. Während in der Vorrunde oft der Nachwuchs ran musste, starteten pünktlich zum Finale die Besten. Das bedeutete allerdings auch, dass in Kolein und Christoph Köberlin nur zwei Kämpfer vom bayerischen Stützpunkt für die Münchner auf die Matte gingen. Lokalmatador Tobias Englmaier fehlte verletzt, Talente wie Lukas Vennekold, David Karle oder Timo Cavelius, die in Großhadern ausgebildet werden, waren zwar dabei, schauten aber nur zu. Betreuer Dempf betonte deshalb explizit: "Heute haben die Stars gekämpft. Aber den Titel haben wir als Mannschaft gewonnen." Langjährige Vereinsmitglieder wie Stefan Friedrich oder Felix Ditschek, die regelmäßig in der Bundesliga antreten, wenn Not am Mann ist, durften sich angesprochen fühlen. "Viele Leute haben dazu beigetragen, dass wir hierher gekommen sind", sagte Dempf, der beim letzten Titelgewinn 2001 selbst mitgekämpft hatte.

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FIS Ski Weltcup am Münchener Olympiaberg findet nicht statt

Endgültige ersatzlose Absage

München (DSV, 03.10.2015) Der für den 1. Januar in München geplante Parallelslalom fällt im kommenden Winter ersatzlos aus. Bis zum letztmöglichen Zeitpunkt hatten sich die Verantwortlichen der Olympiapark München GmbH, des Deutschen Skiverbandes und des Internationalen Skiverbandes FIS um eine Neuauflage des Ski-Events am Olympiaberg bemüht.

Aufgrund der schwierigen organisatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte letztendlich aber nicht die notwendige Planungssicherheit für den Ski-Weltcup 2016 gewährleistet werden.

Damit der attraktive Termin am Neujahrstag für den alpinen Skisport erhalten bleibt, prüft der Deutsche Skiverband nun gemeinsam mit der FIS alternative Konzepte und mögliche Austragungsorte für den Zeitraum ab 2017.

"Wir sind natürlich sehr enttäuscht, dass es uns trotz intensiver Anstrengungen nicht gelungen ist, mit einem nachhaltigen Konzept den Weltcup-Standort München zu sichern", erklärte DSV-Präsident Dr. Franz Steinle. "Aber nach den Absagen in den vergangenen beiden Jahren wäre es gegenüber unseren Athleten, Zuschauern und Helfern und nicht zuletzt gegenüber der FIS und unseren Partnern nicht verantwortlich gewesen, erneut ein derart hohes Ausfallrisiko einzugehen."

In den vergangenen Monaten hatten die Olympiapark München GmbH und der DSV diverse Veranstaltungskonzeptionen und zahlreiche Optimierungsmöglichkeiten geprüft, um den spektakulären City-Event auch in Zukunft durchführen zu können. Weitere Überlegungen, an einen Ersatzort auszuweichen, stellten sich aufgrund unüberwindbarer infrastruktureller und organisatorischer Probleme in der Kürze der Zeit ebenfalls als nicht realisierbar dar.

Olympiapark-Chef Arno Hartung: "Für uns ist diese Entwicklung sehr bitter. Aber nach Abwägung aller Gesichtspunkte ist es nicht vertretbar, die Veranstaltung durchzuführen. Bedauerlich ist die Absage zudem, da wir über fünf Jahre hinweg alles in Bewegung gesetzt und viel investiert haben, um den Ski-Fans in München ein hervorragendes Weltcup-Rennen präsentieren zu können. Das Organisationsteam und die Partner, bei denen ich mich bei dieser Gelegenheit herzlich bedanken möchte, haben dabei vollen Einsatz gebracht."

Trotz der Absage für 2016 sehen der Deutschen Skiverband und die FIS weiterhin großes Potential für ein Alpinrennen am Neujahrstag.

Markus Waldner, Chief Racedirector der FIS: "Der 1. Januar ist und bleibt ein hochattraktives Schaufenster für unseren Sport, das wir seitens der FIS auch in Zukunft gerne nutzen wollen. Wir werden deshalb gemeinsam mit dem Deutschen Skiverband ausloten, ob es eine Möglichkeit gibt, ab 2017 wieder ein solches Event in Deutschland durchführen zu können."

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Elite-Sportschulen, teuer und ineffizient?

Stellungnahme des OSP Bayern zum Artikel im Deutschlandfunk vom 27.9.2015

Der Olympiastützpunkt Bayern widerspricht Prof. Arne Güllich hinsichtlich seiner Aussagen im Interview mit dem Deutschlandfunk vom 27.9.2015, die Eliteschulen des Sports seien teuer und ineffizient.
Die Aussage, dass ein früher Einstieg in eine Eliteschule bei gleichzeitiger frühzeitiger Spezialisierung nicht gleichbedeutend mit einem sportlichen Erfolg im Erwachsenenalter ist, ist nur eingeschränkt richtig. Erfolgreiche Sportler/innen bei Olympischen Spielen sind zu einem überwiegenden Teil bereits bei Junioren Welt- und Europameisterschaften erfolgreich.

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Radsport: Weltmeisterschaft in Richmond

Lisa Brennauer gewinnt bei WM Bronze im Einzelzeitfahren

Richmond (USA) (23.09.2015) Lisa Brennauer hat bei der Straßenrad-WM im amerikanischen Richmond die erfolgreiche Titelverteidigung im Einzelzeitfahren zwar verpasst, mit Bronze aber die nächste Medaille für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) geholt.
Ein Jahr nach ihrem Triumph von Ponferrada musste sich die 27-Jährige aus Kempten der Neuseeländerin Linda Villumsen und Anna van der Breggen aus den Niederlanden geschlagen geben. 
Villumsen, der nach zweimal Silber (2011, 2013) und zweimal Bronze (2010, 2012) der große Wurf gelang, lag im Ziel nach 29,9 km in 40:29,87 Minuten 2,54 Sekunden vor van der Breggen. Brennauer hatte 5,26 Sekunden Rückstand auf die Siegerin.

Zweitbeste Deutsche war Trixi Worrack (Cottbus), WM-Dritte von 2000, auf Platz zehn (+1:19,41), Mieke Kröger (Bielefeld) wurde 19. (+2:20,78), Corinna Lechner (Fürstenfeldbruck) kam nicht über Platz 33 (+3:56,32) hinaus.
Die als letzte Fahrerin auf die Strecke gegangene Brennauer begann verhalten, steigerte sich im Verlauf des Rennens aber deutlich und fuhr noch in die Medaillenränge.

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Kanuslalom-Weltmeisterschaften in London

Silber und Bronze für Funk und Pfeifer

London (ENG) (DKV, 19/20.09.2015) Die Slalom-Kanuten des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) sind bereits am Samstag glänzend in die Finals der Weltmeisterschaften gestartet. Die Bilanz: Nach sechs Jahren wieder ein Titel, ein kompletter Medaillensatz in den beiden olympischen Disziplinen und eine weitere Silberne in den Mannschaftsentscheidungen.

Auf der Olympiastrecke im Lee Valley White Water Centre paddelten zunächst die Leipziger Franz Anton und Jan Benzien zum Titel im Canadier-Zweier, der ersten Goldmedaille für das DKV-Team seit dem Erfolg von Jasmin Schornberg in La Seu d'Urgell 2009.

Gleich nach den Zweiern hatte das DKV-Team erneut Grund zum Jubel und das gleich doppelt. Hinter der neuen Weltmeisterin Katerina Kudejova aus der Tschechischen Republik paddelten Ricarda Funk (Bad Kreuznach, wohnhaft in Augsburg) und Melanie Pfeifer (Augsburg) zu Silber und Bronze.

Im Medaillenjubel fast untergegangen: Das deutsche Team fuhr mit dem Abschneiden in den beiden Einzelwettbewerben selbstverständlich auch die beiden Quotenplätze für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro ein.

Zum Abschluss der Weltmeisterschaften wurde die Canadier-Einer-Mannschaft in der Besetzung Sideris Tasiadis (Augsburg), Nico Bettge und Franz Anton (beide Leipzig) Vizeweltmeister.

Am Nachmittag hatte Alexander Grimm mit Platz fünf im Kajak-Einer für das beste Ergebnis aus deutscher Sicht in den Einzelwettbewerben am zweiten Finaltag gesorgt. Ein Fehler kurz nach dem letzten Aufwärtstor kostete dem Peking-Olympiasieger die mögliche Medaille im Lee Valley White Water Centre, dennoch sicherte er den wichtigen Olympia-Quotenplatz für den Deutschen Kanu-Verband (DKV).

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Rollstuhlbasketball-EM in Worcester

Deutsche Frauen sind Europameister, Herren holen Bronze

Worcester (ENG) (06.09.2015) Die Deutschen Rollstuhl-Basketballerinnen haben sich im Finale der Europameisterschaft in Worcester mit 72:62 (39:31) gegen die Niederlande durchgesetzt. Die deutschen Herren gewinnen Bronze.

Beim Triumph über die Niederlande ließen die deutschen Damen die favorisierten Holländerinnen kaum einmal nah herankommen. Bereits nach dem ersten Viertel stand eine beruhigende 22:10-Führung auf der Anzeigetafel.
Bis zur Halbzeit schrumpfte der Vorsprung zwar bis auf acht Punkte zusammen, doch auch die starken 3-Punkte-Würfe der Niederländerinnen im dritten Abschnitt konnte die Mannschaft von Holger Glinicki nicht aus dem Konzept bringen. "Mit einer taktischen Finte haben wir heute den Trumpf aus dem Ärmel gezogen, auf den die Niederländerinnen keine Antwort hatten“, freute sich der Bundestrainer nach der Schlusssirene fast diebisch über den Coup, der ihm und seinem Team gelungen war.

Die Herren rundeten das starke Abschneiden des deutschen Teams mit dem Gewinn der Bronzemedaille ab. Sie behielten im Kampf um Rang drei ebenfalls gegen die Niederlande klar mit 74:56 (30:30) die Oberhand.

Aus bayerischer Sicht waren beim Gewinn der Medaillen Johanna Welin, Laura Fürst und Sebastian Magenheim dabei

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Seitenwechsel vom Spitzensport in den Beruf

Karrierenachbetreuung abgesegnet

(DOSB, 01.09.2015) Erfolgreiche Bundeskaderathleten erhalten ab sofort das Anrecht, auch nach ihrer Leistungssportkarriere von den Laufbahnberatern an den Olympiastützpunkten betreut zu werden.

In sogenannten Zukunftsgesprächen mit den am aktuellen Wohnort zuständigen Laufbahnberater/innen soll abgeklärt werden, ob konkrete Optionen für die weitere Bildungs- und Berufskarriere bereits bestehen oder gemeinsam erarbeitet werden müssen. 
Wie Dirk Schimmelpfennig, Vorstand Leistungssport im DOSB, erläutert, bekennt sich der DOSB durch diese Zukunftsgespräche zu seiner Verantwortung im Bereich der Dualen Karriere: „Die Planung der Dualen Karriere endet eben nicht mit dem Ausscheiden aus dem Bundeskader.
Die kompetente Beratung und das umfangreiche Netzwerk der Laufbahnberater/innen sollen den Athlet/innen auch im Übergang in die nachsportliche Karriere zur Verfügung stehen.“

Dieses Angebot gilt für Olympiateilnehmer/innen und Sportler/innen mit einem fünfjährigen Bundeskaderstatus. „Wir lassen unsere Top-Athleten und –Athletinnen nicht im Regen stehen, sondern sorgen dafür, dass ihnen der Seitenwechsel gelingt“, ergänzt Dirk Schimmelpfennig.

In die nachsportliche Karriereplanung werden neben den regionalen Netzwerken der Olympiastützpunkte vor allem auch die von der Deutschen Sporthilfe vorgehaltenen Karriere-Module einbezogen. „Wir freuen uns, dass in Abstimmung von DOSB, Olympiastützpunkten und Deutscher Sporthilfe unsere Angebote der Initiative Sprungbrett Zukunft für die besten deutschen Athletinnen und Athleten noch wirkungsvoller angeboten werden können“, sagt Jörg Adami, Mitglied des Vorstands und Direktor Förderung der Sporthilfe.
Karina Winter, als Bogenschützin Siegerin bei den ersten Europaspielen 2015 und Hoffnungsträgerin für Rio 2016 sowie in der DOSB-Athletenkommission für die Thematik der dualen Karriere zuständig, ist begeistert: „Endlich ist es gelungen, in Deutschland das Ende der Spitzensport-Karriere quasi offiziell als Bestandteil der Karriere anzuerkennen“.

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Gut "eingekauft"

Kadettenweltmeister Muhammed Gökce wechselt an die BBS

Taekwondoka Muhammed (Mumi) Gökce wechselt zum 1. September an die Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg.
Der D/C-Kader Sportler, der für Samurai Berlin kämpft, errang erst vor wenigen Tagen seinen bisher größten sportlichen Erfolg, als er bei bei der Kadetten-WM in Muju, Südkorea, die Goldmedaille gewann und die neue Schule nunmehr als Weltmeister betreten kann.

Selbstverständlich flossen bei der Entscheidung, die schulische Laufbahn in Nürnberg fortzusetzen, keinerlei Transfersummen, sondern Argumente, wir freuen uns aber dennoch über einen weiteren erfolgreichen Nachwuchssportler in bayerischen Gefilden.

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Schwimm-WM: Mixed-Lagenstaffel gewinnt Bronze

Erster WM-Podestplatz für Alexandra Wenk

Kazan (RUS) (DSV, 05.08.2015) Mit dieser Medaille hatte gestern noch keiner gerechnet! WM-Bronze für die nicht-olympische 4x100m Mixed-Lagenstaffel des DSV: Annika Bruhn, Hendrik Feldwehr, Alexandra Wenk, Jan-Philip Glania

Nach dem Vorlauf am Morgen durfte vorsichtig gehofft werden. Jetzt ist die Überraschung perfekt! Die 4x100m Lagen Staffel Mixed des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) gewann am Abend bei den Weltmeisterschaften in Kazan (RUS) nach acht Bahnen „Spannung pur“ die Bronzemedaille. In der Besetzung Jan-Philip-Glania, Hendrik Feldwehr, Alexandra Wenk und Annika Bruhn musste sich das DSV-Quartett (3:44.13 Minuten) lediglich den Staffeln aus Großbritannien (3:41.71, neuer Weltrekord) und den USA (3:43.27) geschlagen geben.

Glania ging als Erster über die Rückendistanz ins Wasser und schwamm in 53,52 Sekunden ganz nah an seinen persönlichen Rekord. Auf den Frankfurter folgte Brustspezialist Hendrik Feldwehr der nach starken 59,16 Sekunden an Alexandra Wenk (57,21, Schmetterling) übergab. Die Münchnerin zeigte zum wiederholten Male bei dieser WM ihre klasse Form. Annika Bruhn, die als Schlussschwimmerin gegen Athleten wie Vladimir Morozov (RUS) antreten durfte, verteidigte die dritte Position erfolgreich und brachte nach 54,24 weiteren extrem spannenden Sekunden die vom ganzen DSV-Anhang auf der Tribüne frenetisch gefeierte Bronzemedaille sicher nach Hause. „Mit einer Medaille“, freute sich ein strahlender Hendrik Feldwehr, „hatten wir wirklich nicht gerechnet.“

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Schwimmen: Alexandra Wenk WM-Siebte

Sarah Sjöström siegt mit Weltrekord

Alexandra Wenk hat im ersten WM-Finale ihrer Karriere den siebten Platz belegt. Die 20 Jahre junge Münchnerin schlug über 100 m Schmetterling nach 57,94 Sekunden an und blieb damit knapp über ihrem deutschen Rekord (57,77), den sie im Halbfinale aufgestellt hatte.

Gold ging wie erwartet an Titelverteidigerin Sarah Sjöström in der neuen Weltrekordzeit von 55,64 Sekunden.

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Olympische Winterspiele 2022 finden in Peking statt

Erste Gastgeberstadt mit Sommer- und Winterspielen

(31.07.2015) Peking wird 14 Jahre nach den Sommerspielen 2008 als erste Stadt der Geschichte auch Olympische Winterspiele ausrichten.

Das IOC wählte auf seiner 128. Session in Kuala Lumpur die favorisierte chinesische Hauptstadt zum Gastgeber der Spiele 2022.

Einziger Gegenkandidat war Almaty/Kasachstan. Eine deutsche Bewerbung mit München war am Widerstand der bayrischen Bevölkerung gescheitert.

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Schießen: Europameisterschaften

Christian Reitz Vize-Europameister und Gold für DSB-Mannschaft Standardpistole

Maribor (SLO) (DSchüB, 30.07.2015) Auch am vorletzten Tag der Europameisterschaften in Maribor (Slowenien) waren die deutschen Schützen äußerst erfolgreich. Die Mannschaft Standardpistole mit Christian Reitz (Regensburg), Pierre Michel (Velbert) und Patrick Meyer (Köln) gewann den Europameistertitel, darüber hinaus holte sich Christian Reitz noch Silber im Einzelwettbewerb.

573 Ringe hatte der Pistolen-Allrounder, der eigentlich durch seine großen internationalen Erfolge mit der Schnellfeuerpistole bekannt ist, am Ende der sechs Durchgänge auf dem Konto. Ringgleich war er damit zwar mit seinem Schnellfeuer-Kollegen Alexei Klimow (Russland), doch hatte der Russe im Stechen mit 49:48 das Quäntchen Glück auf seiner Seite und damit die Goldmedaille gewonnen.

Mit exakt 1700 Ringen war das Team des Deutschen Schützenbundes nicht zu schlagen. Die Schützlinge von Trainer Jürgen Wiefel verwiesen Frankreich mit 1691 Ringen klar auf den zweiten Rang. Die Bronzemedaille ging mit 1684 Ringen an Russland.

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Leichtathletik: Deutsche Meisterschaften in Nürnberg

Christina Hering schafft WM-Norm

Nürnberg (25./26.07.2015) Titelverteidigerin Christina Hering (SG Stadtwerke München) ist bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Nürnberg Zweite über 800 Meter geworden und hat die Norm für die WM in Peking geschafft. In 1:59:54 Minuten kam Hering in persönlicher Bestzeit ins Ziel, hinter ihrer Trainingspartnerin Fabienne Kohlmann (LG Karlstadt-Gambach-Lohr). Mit der Münchner 400-Meter-Staffel wurde Hering Dritte.
Bei den SG-Männern holte die 400-Meter-Staffel Silber, wie auch Titelverteidiger Kamghe Gaba im Einzelrennen über 400 Meter. 5000-Meter-Favorit Clemens Bleistein errang ebenfalls Platz zwei.

Florian Orth (LG Regensburg) wurde über die 1500m ebenso Deutscher Meister wie Martin Grau (LSC Höchstadt/Aisch) über die 3000m Hindernis (vor FElix Hentschel, LG Bamberg). Ebenfalls Deutscher Meister darf sich Alexander Ziegler (LG Staufen) nach seinem Erfolg im Hammerwurf nennen.

Jonas Plass (Team Wendelstein) wurde über 400m Dritter vor Johannes TRefz (LG Stadtwerke München).

Bei den Frauen schaffte es zusätzlich Maren Kock (LG Regensburg) über die 1500m ganz nach oben aufs Siegertreppchen.

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Abgeordnete beschließen Erleichterung für Spitzensportler bei der Hochschulzulassung

3% - Vorabquote + Zugang Master

München (Bay. Landtag, 16.07.2015) Mit den Stimmen aller Fraktionen hat der Bayerische Landtag einem Gesetzentwurf der CSU-Fraktion zugestimmt und das Gesetz über die Hochschulzulassung in Bayern geändert. Spitzensportlern, auch Teilnehmern der Paralympics, wird es ab 1. August 2015 im Freistaat erleichtert, ein Studium aufzunehmen, einen Masterabschluss abzulegen oder zu promovieren. Das hat damit zu tun, dass Spitzensportler aufgrund ihres zeitintensiven Trainings oft auch mit Fleiß und Begabung meist nicht den Notenschnitt ihrer Altersgenossen erreichen. Ziel des Gesetzentwurfs ist daher, „mögliche Nachteile auszugleichen, die diesen außergewöhnlich leistungsbereiten jungen Menschen durch ihr im öffentlichen Interesse liegendes sportliches Engagement bei der Verfolgung ihrer Studienziele entstehen“. Hochschulen können künftig nicht mehr nur bis ein Prozent ihrer Studienplätze an Spitzensportler vergeben, sondern bis zu drei Prozent.

Mehr auf den Seiten des Bayerischen Landtags HIER

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Fabienne Kohlmann läuft 1:58,37

Zweitbeste deutsche Zeit in diesem Jahrtausend

Bellinzona (SUI) (21.07.2015) Mittelstreckenläuferin Fabienne Kohlmann (Karlstadt) hat beim internationalen Leichtathletik-Meeting in Bellinzona mit einer Klassezeit über 800 m überrascht. Die in München wohnhafte 25-Jährige lief in 1:58,37 Minuten die zweitbeste Zeit einer deutschen Athletin in diesem Jahrtausend. Schneller war nur Claudia Gesell (Leverkusen) am 20. August 2000 in 1:58,34 Minuten gewesen.

Kohlmann, die im Winter mit großen Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte und keine geregelte Saisonvorbereitung absolvieren konnte, war erst am 10. Juli bei der Universiade im südkoreanischen Gwangju in 1:59,54 Minuten erstmals unter der Zwei-Minuten-Marke geblieben. Die Psychologie-Studentin hatte damit auch die Norm für die WM in Peking (22. bis 30. August) geknackt.

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Leichtathletik: U 20-EM Eskilstuna

Patrick Karl gewinnt Silber

Eskilstuna (SWE) (BLV, 19.07.2015) Patrick Karl (TV Ochsenfurt) darf sich nach dem Finale über 3000 Meter Hindernis bei den U 20-Europameisterschaften in Eskilstuna (Schweden) den ersehnten Halsschmuck umhängen. Er musst nur den Favoriten Yoanes Chiappinelli aus Italien ziehen lassen und holte Silber.

Die Top Drei im Hindernis-Finale standen schon nach wenigen Runden fest. Der Favorit aus Italien, Yoanes Chiappinelli, drückte aufs Tempo, nur zwei Athleten konnten folgen. Einer von ihnen: Patrick Karl. In dessen Schlepptau: der Bulgare Balasz Juhasz. Während Yoanes Chiapinelli schließlich mit einer weiteren Tempoverschärfung seine letzten Verfolger abschüttelte und in 8:47,58 Minuten zu Gold rannte, machten Karl und Juhasz Silber und Bronze unter sich aus.

„Erst hat er eine Runde geführt, dann hat er mir in der Kurve Platz gemacht und ich bin vorbei“, berichtete Patrick Karl. Angst, dass der Bulgare damit im Windschatten Kräfte für einen besseren Endspurt sammeln könnte, hatte er nicht. „Ich wusste, dass ich stark bin und ihn nicht vorbei lasse!“ lachte er selbstbewusst.

Schon nach einem starken Vorlauf („Der war so locker, den habe ich heute überhaupt nicht in den Beinen gemerkt“) hatte er seine Ambitionen auf Edelmetall verkündet. „Da ist der Halsschmuck“, waren nach dem Rennen seine ersten Worte in der Mixed Zone. Der Leistung des kleinen Italieners zollte er Respekt: „Er war der Favorit“, sagte er. „Wäre ich da mitgegangen, hätte das vielleicht zu viele Körner gekostet – er konnte ja unter dem Wind durch laufen!"

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Segeln: Laser WM in Kingston (CAN)

Silber für Philipp Buhl

Kingston (CAN) (08.07.2015) Philipp Buhl hat als dritter deutscher Laser-Segler WM-Silber gewonnen. Der 25-Jährige aus Immenstadt rutschte am letzten Wettkampftag im kanadischen Kingston in den ersten Wettfahrten zunächst auf Platz fünf ab. Doch dann drehte Deutschlands Segler des Jahres im 13. und letzten Rennen auf, gewann und verdrängte den Australier Tom Burton noch von Platz zwei. Weltmeister wurde der Brite Nick Thompson.

„Am Ende durfte ich Freudentränen trocken“, sagte Trainer Thomas Piesker nach dem Coup von Buhl. WM-Silber hatten bislang Andreas John (1985) und Stefan Warkalla (1991) gewonnen.

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Damen-Feldhockey Deutsche Meisterschaft

Münchner SC erstmals Vizemeister

Hamburg (05.07.2015) Die Hockey-Damen des Münchner SC haben den ganz großen Coup im Kampf um die deutsche Feldhockey-Meisterschaft verpasst. Das Team aus dem Freistaat musste sich am Sonntag im Finale 0:4 (0:2) dem favorisierten Uhlenhorster HC geschlagen geben, der zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte den Titel bei den Damen gewann. Der Titeltraum ist damit zwar geplatzt, aber die Damen des Münchner SC sind erstmals deutscher Vizemeister geworden.

Die Münchner Hockeydamen waren mit einem 2:1 nach Penaltyschießen gegen Titelverteidiger Rot-Weiss Köln zum ersten Mal in ein Meisterschafts-Endspiel eingezogen. Die Isarstädterinnen konnten am Ende aber nichts mehr zusetzen. Das Finale verloren sie klar gegen die Hamburgerinnen. Charlotte Stapenhorst (12., 70.) und Janne Müller-Wieland (24., 48.) erzielten die Tore für die Lokalmatadoren vor rund 2.000 Zuschauern.

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Behindertengerechter Zugang zum OSP und zur Werner-von-Linde Halle geplant

Auch Beteiligung des Bundes in Aussicht gestellt

Der Aufsichtsrat der Olympiapark München GmbH hat beschlossen, dass ein behindertengerechter Zugang für die Sportlerinnen und Sportler zu den Räumlichkeiten des OSP und der Werner von Linde Halle ermöglicht werden soll.
Eine grobe Kostenschätzung soll dem Aufsichtsrat bereits in der Dezembersitzung 2015 seitens der verantwortlichen Planer vorgelegt werden.

Auch der Bund hat eine Beteiligung in Aussicht gestellt. Näheres kann nach der angesprochenen Aufsichtsratssitzung im Dezember 2015 vermeldet werden.

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Judo Europameisterschaft in Baku, erster Tag

Bronze für Sebastian Seidl

Baku (AZE) (DJB, 25.06.2015) Sebastian Seidl ging in der ersten Runde gegen Bence Zambori aus Ungarn mit Yuko-Wertung in Führung und gewann vorzeitig nach 4:24 Minuten. In Runde zwei besiegte er den Belgier Jasper Lefevere vorzeitig. Im Viertelfinale musste sich der 24-jährige Abensberger gegen Vize-Weltmeister Mikhail Pulyaev aus Russland nach 2:19 Minuten geschlagen geben. Im Trostrundenkampf gegen Dzmitry Shershan aus Weißrussland, im vergangenen Jahr Dritter der Europameisterschaften, gelang ihm kurz vor Kampfende die entscheidende Ippon-Wertung und damit der Einzug in den Kampf um Bronze. Im „kleinen Finale“ gegen Sergiu Oleinic aus Portugal dominierte Sebastian Seidl und erzielte zwei Yuki-Wertungen und eine Wazaari-Wertung.

Groß war die Freude über den Gewinn der Bronzemedaille: „Das ist meine sechste internationale Medaille in Folge, aber meine erste Meisterschaftsmedaille. Und das nach dieser Sehnenverletzung in der Schulter, die ich mir nach drei Medaillen Ende vorigen Jahres im Trainingslager in Brasilien zugezogen habe. Das waren drei Monate Pause. Solch eine Verletzung ist für Judoka eklig. Wir haben erst überlegt, zu operieren, dann aber konservativ behandelt. Und es läuft super. Judo ist auch Kopfsache. Nach meinen dritten Platz in Kasachstan weiß ich, dass ich jeden schlagen kann. Mein Heimtrainer hat mir aufgeschrieben: Den Gegner um Bronze muss ich schlagen. Aber man muss auch schon auf dem Boden der Tatsachen bleiben: Ich bin hier mit Bronze gut bedient. Ich bin als Siebter der Setzliste gestartet und bin jetzt Dritter. Mehr war nicht drin. Für das ganze deutsche Team war das hier ein Superstart heute. Ich hoffe, dass die anderen noch eine Schüppe drauflegen. Und im Team wollen wir noch einmal richtig reinhauen.“

Tobias Englmaier belegte in seiner Gewichtsklasse den siebten Rang, Viola Wächter schied in der zweiten Runde aus.

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Hockey: DHB-Damen lösen direktes Olympia-Ticket

Drei Münchnerinnen im Kader

Valencia (ESP) (DHB 21.06.2015) Die deutschen Hockey-Damen das Ticket für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro (BRA) in der Tasche! Im Spiel um Platz drei beim World-League-Halbfinalturnier im spanischen Valencia setzte sich das Team von Bundestrainer Jamilon Mülders im Penaltyschießen durch, triumphierte am Ende mit 4:2 nP (1:1, 0:1). Dabei war gegen die starken Südamerikanerinnen erst zwei Minuten vor Schluss der etwas glückliche Ausgleich gelungen, der das Shootout brachte, wo am Ende Jana Teschke mit dem entscheidenden Treffer und eine erneut starke Kristina Reynolds im Tor dem Team den wichtigen Sieg bescherte.

Zum 18-köpfigen Aufgebot gehörten auch die für München spielenden Nina Hasselmann, Anissa Korth und Hannah Krüger.

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Europaspiele in Baku

Gold und Bronze im Schießen

Baku (AZE) (DSchüB 20./21.06.2015) Monika Karsch (Regensburg) hat bei den Europaspielen in Baku (Aserbaidschan) die Bronzemedaille mit der Sportpistole gewonnen. Auch Munkhbayar Dorjsuren (München) schaffte es bis in das Halbfinale und wurde Fünfte.

Nach dem erfolgreichen Bronzefinale sagte Monika Karsch: „Das ist für mich jetzt auch große Motivation. Es ist ganz toll, hier diese Spiele mitzumachen. Es ist das erste Mal für mich in dieser Art. Es ist ein solch riesiges Erlebnis, mit anderen Sportlern hier so eng im Dort zusammen zu sein und diese Wettkämpfe mitzumachen. Für mich wären es im nächsten Jahr die ersten Olympischen Spiele, deshalb ist es so schön, hier dieses Feeling schon einmal zu spüren. Es war in diesem Jahr auch das erste Mal, in einem Finale zu stehen und gleich eine Medaille zu gewinnen. Im Juli geht es weiter mit den Europameisterschaften, dann können wir es gleich noch mal zeigen, ob es weiter so gut funktioniert.“

Am vorletzten Wettkampftag des Sportschießens holte schließlich der in Regensburg lebende Christian Reitz die Goldmedaille mit der Schnellfeuerpistole. Oliver Geis (Mengerskirchen) sicherte sich in diesem Wettbewerb die Bronzemedaille.

Mit 588 Ringen war Oliver Geis als Führender in das Finale gegangen. 293 und 295 Zähler hatte er in den beiden Halbprogrammen erzielt. Christian Reitz war mit 584 Ringen als Dritter qualifiziert. Er hatte am ersten Tag zwar nur 289 Ringe auf seinem Konto, 295 Zähler am zweiten tag aber reichten, um unter die besten Sechs zu kommen.

Im Finale musste dann ein Stechen über die Silber- und Bronzemedaille entscheiden, denn Alexei Klimow (Russland) und Oliver Geis hatten 27 Treffer erzielt, während Christian Reitz mit 29 Hits zu diesem Zeitpunkt führte.

Der Russe entschied das Shoot-off für sich und damit hatte Oliver geis mit 27 Treffern im Finale den dritten Rang, während Alexei Klimow in die letzte Entscheidung gegen Christian Reitz musste. Der Olympiasechste ließ dem Russen aber keine Chance, erzielte vier Treffer und damit war die Entscheidung zu seinen Gunsten gefallen. Er gewann mit 33 Treffern vor Alexei Klimow, der auf 29 Hits kam.

„Ein großartiges Gefühl, diese Medaille ist mir viel wert. Das hier ist eine große Veranstaltung – fast wie Olympische Spiele. Alles ist prima, die neue Schießanlage, das Athletendorf, alles gut organisiert – und als i-Tüpfelchen die Goldmedaille. Was will ich mehr?“

In der ersten Entscheidung des Tages hatte Michael Janker (Hofstetten) im Wettbewerb Freie Waffe der Herren nur knapp das Medaillenpodest verfehlt und wurde mit 425,1 Ringen Fünfter.

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Erste Schützenmedaille durch Barbara Engleder

Europaspiele in Baku

Baku (AZE) (DSchüB, 16.06.2015) Barbara Engleder (Triftern) hat bei den Europaspielen in Baku (Aserbeidschan) die erste Medaille für den Deutschen Schützenbund gewonnen. Die 32-jährige Sportsoldatin holte mit dem Luftgewehr und 186,0 Ringen im Finale die Bronzemedaille.

Mit 416,1 Ringen war die Weltmeisterin von München 2010 mit dem Sportgewehr als Dritte in die Endrunde gegangen. Es war ein spannender Finalverlauf, in dem Barbara Engleder zunächst den zweiten Rang belegte, dann aber Sarah Hornung (Schweiz) vorbei ziehen lassen musste und sogar nach dem zwölften Schuss auf Rang fünf zurückfiel, wo sie gegen das Ausscheiden kämpfte.

Sie kam jedoch in den Wettkampf zurück, kletterte zunächst auf Position drei, schaffte kurzfristig sogar den Silberrang, um dann doch der Schweizerin das glücklichere Ende zu lassen. Ganz vorne während des gesamten Finales war Andrea Arsovic (Serbien). Die Schützin aus Serbien siegte mit 207,8 Ringen zum Schluss aber nur hauchdünn vor Sarah Hornung, die mit 207,7 Ringen Zweite wurde. Lisa Müller (Weingarten) belegte mit 411,3 Ringen den 24. Platz.

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Olympische Winterspiele 2018

4 neue Wettbewerbe in Pyeongchang

Bei den nächsten Olympischen Winterspielen wird es vier neue Wettbewerbe geben.

In drei Jahren in Pyeongchang in Südkorea steht erstmals ein Teamwettbewerb bei den alpinen Skirennläuferinnen und -läufern auf dem Programm. Das Internationale Olympische Kommitee hat außerdem entschieden, dass es bei den Eisschnellläufern eine Entscheidung im Massenstart geben soll. Dazu kommt ein Mixed-Wettbewerb im Curling und die sogenannte "Big Air"-Konkurrenz im Snowboard. Bei Letzterem werden Tricks während eines hohen Sprungs gezeigt. Der Parallel-Slalom der Snowboarder wird dafür wieder aus dem Programm gestrichen.

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Deutscher Curling-Verband mit Personalwechsel

Markus Tröger neuer Sportdirektor

(DCV, 29.05.2015) Am 1. Juni nahm Markus Tröger seine Arbeit als neuer Sportdirektor des Deutschen Curling-Verbandes auf.
Für den 49-jährigen Familienvater (zwei Töchter) ist es die erste Tätigkeit im Curlingsport, aber der Münchner istbereits seit 17 Jahren hauptamtlich im Leistungssport tätig und verfügt über ein sehr gutes Netzwerk in den Institutionen des deutschen Sports.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Markus Tröger und hoffen, mit ihm die bereits begonnene Umsetzung des gemeinsam mit DOSB und BMI erarbeiteten neuen Leistungssportkonzeptes fortführen und weiterentwickeln zu können“, so DCV-Präsident Dieter Kolb.

Tröger selbst sagt: „Ich freue mich sehr auf meine Arbeit als neuer Sportdirektor sowie auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit dem DCV, allen Trainern und Athleten sowie den Institutionen des deutschen Sports, wie DOSB, BMI oder den Olympiastützpunkten.
Mein Ziel ist es, mit allen Verantwortlichen im deutschen Curling, gute, stabile und nachhaltige Leistungssportstrukturen zu erarbeiten, um international mittel- und langfristig wieder auf hohem Niveau mitspielen zu können.“

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Kanuslalom: EM in Markkleeberg

Dreimal Silber für Augsburger Kanuten und Gold im Team

Bei den Kanuslalom Europameisterschaften in Markkleeberg gewann im Canadier Einer der Herren Sideris Tasiadis die Silbermedaille, 0,45 Sekunden trennten ihn vom Sieger Benjamin Savsek aus Slowenien.

Spannend wurde es im Finale der Kajak Einer Herren. Es siegte der Franzose Boris Neveu vor dem Deutschen Alexander Grimm (beide mit einem Nullfehlerlauf, der Abstand zum Sieger betrug 1,27 Sekunden), den Bronzerang holte sich der Slowake Andrej Malek.

Im Kajak-Einzel errang Ricarda Funk die Silbermedaille hinter der Spanierin Maialen Chourraut.

Die deutschen Kajak-Herren mit Hannes Aigner, Alexander Grimm und Sebastian Schubert sicherten sich schließlich im Teamwettbewerb den Titel.

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Schießen: Weltcup in Garching-Hochbrück

Siege für Barbara Engleder und Christian Reitz

München (DSchüB, 30./31.05.2015) Der in Regensburg lebende Christian Reitz hat beim Weltcup für Gewehr und Pistole auf der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück ganz überlegen die Goldmedaille mit der Schnellfeuerpistole gewonnen. 32 Treffer standen für ihn am Ende auf der Anzeigetafel.
Von Beginn an zeigte der Polizeikommissar aus Hessen seine Stärke. Bereits nach der zweiten Serie lag er mit sieben Treffern in Führung und baute seinen Vorsprung Durchgang um Durchgang aus. Gleich sieben Treffer Vorsprung hatte er, als hinter ihm die Konkurrenz um die Medaillen kämpften.

„Das war ein richtiger Start/Ziel-Sieg“, kommentierte der Sieger seinen Wettkampf, „wir hatten gestern schon gemerkt, dass ich im Vorkampf unheimlich schnell war und das habe ich hier im Finale nach den ersten Serien auch gemerkt. Die Reaktionszeit und der Anschuss liefen so gut, dass ich beim Zielen mehr Zeit investieren konnte. Dies ist wichtig bei einem Stand, der bekanntermaßen sehr schwierig ist. Und wie man sieht, hat es gut geklappt.“

Am vorletzten Tag des Weltcups gewann dann Barbara Engleder (Triftern) haushoch überlegen den Wettkampf Sportgewehr mit 461,5 Ringen. Selina Gschwandtner (Reischach) wurde mit 419,8 Zählern Fünfte.
Die Weltmeisterin von 2010 in München zeigte ein herausragendes Finale. Sie schoss konstant auf allerhöchstem Niveau. Bereits nach der ersten Fünf-Schuss-Serie in kniender Position führte Barbara Engleder mit 53,0 Ringen und gab diesen Spitzenplatz während des gesamten Finales nicht mehr ab.

„Es läuft in letzter Zeit wirklich sehr gut für mich“, so die strahlende Siegerin nach dem Finale, „das hat sich in Fort Benning schon abgezeichnet. Die Konkurrenz im eigenen Land spornt mich sehr an. Die jungen Schützinnen, die jetzt bei uns im Team sind, verstärken den Druck auf die älteren Schützinnen enorm. Ich habe das Finalschießen immer und immer wieder trainiert, das hat sich heute ausgezahlt. Der letzte Schuss, eine 7,8, ist dann gar nicht mehr relevant. Wichtig ist für mich auch, dass wir in der Nationalmannschaft ein verschworenes Team sind. Die Stimmung ist ausgezeichnet und wir ziehen alle, damit sind auch die Trainer miteingeschlossen, an einem Strang.“

Selina Gschwandtner zeigte ebenfalls ein bemerkenswertes Finale. Die erst 21-jährige Studentin lag nach der Auftaktserie direkt hinter Barbara Engleder, fiel aber in der zweiten Serie durch eine 8,9 und eine 9,1 zurück und beendete das Kniendschießen an Position sieben. Im liegenden Anschlag erkämpfte sie sich den sechsten Rang und im Stehendschießen kam sie einen weiteren Rang nach vorne.

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Schießen: Vorschau Weltcup in München

Jagd auf olympische Quotenplätze

(DSchüB, 21.05.2015) Auch beim Heimweltcup auf der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück vor den Toren der bayerischen Landeshauptstadt München, der vom 27. Mai bis 01. Juni ausgetragen wird, geht es für die meisten Teilnehmer des Deutschen Schützenbundes neben Medaillen und vorderen Platzierungen auch um die Jagd auf die begehrten Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro (Brasilien).

Insgesamt 21 Schützinnen und Schützen wurden von den Bundestrainern Claus-Dieter Roth (Gewehr), Jan-Erik Aeply (Pistole) und Detlef Glenz (Schnellfeuerpistole) nominiert, darunter auch der Bronzemedaillengewinner von Peking 2008, Christian Reitz (Raunheim/Foto), der erst vor einer Woche beim Weltcup in Fort Benning (USA) das achte Olympiaticket für den Deutschen Schützenbund gewonnen hatte.

Das komplette Aufgebot des Deutschen Schützenbundes im Überblick:

Gewehr Damen und Herren

Barbara Engleder (Triftern)
Beate Gauß (Odenheim)
Selina Gschwandtner (Reischach)
Nina-Laura Kreutzer (Bad Berneck)

Maik Eckhardt (Dortmund)
Michael Janker (Hofstetten)
Henri Junghänel (Breuberg)
Julian Justus (Homberg/Ohm)
Andre Link (Mundelsheim)
Tino Mohaupt (München)

Pistole Damen und Herren

Munkhbayar Dorjsuren (München)
Monika Karsch (Regensburg)
Stefanie Thurmann (Frankfurt/Oder)

Oliver Geis (Mengerskirchen)
Philipp Grimm (Volkach)
Manuel Heilgemeier (Kempten)
Philipp Käfer (Waldsee)
Christian Reitz (Raunheim)
Aaron Sauter (Beerfelden)
Florian Schmidt (Frankfurt/Oder)
Michael Schwald (Freiburg)

Der Finalzeitplan des Weltcups in München:

Donnerstag, 28.05.15

13:30 Uhr Luftgewehr Herren
17:00 Uhr Luftgewehr Damen

Freitag, 29.05.15

11:15 Uhr Freie Pistole Herren
13:30 Uhr Sportpistole Damen

Samstag, 30.05.15

10:30 Uhr Kleinkalibergewehr Liegendschießen Herren
16:00 Uhr Schnellfeuerpistole Herren

Sonntag, 31.05.15

11:30 Uhr Sportgewehr Damen
13:15 Uhr Luftpistole Herren

Montag, 01.06.15

12:15 Uhr Luftpistole Damen
13:30 Uhr Freie Waffe Herren

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Schießen: Weltcup in Fort Manning

Quotenplatz für Christian Reitz

Fort Benning (USA) (DSchüB, 17.05.2015) Zwei Sportler des Deutschen Schützenbundes auf dem Siegertreppchen beim Weltcup in Fort Benning (USA), Gold für Oliver Geis (Mengerskirchen), Bronze für den inzwischen in Bayern wohnhaften Christian Reitz (Raunheim), der mit dieser Platzierung einen olympischen Quotenplatz für Rio de Janeiro (Brasilien) 2016 gewann – besser kann der Ausgang eines Wettkampfes aus deutscher Sicht kaum sein.

Mit 590 Ringen ging Christian Reitz nach dem Vorkampf als Bester in das Finale hinein, Oliver Geis folgte als Vierter mit 587 Zählern, während Aaron Sauter (Beerfelden) mit 572 Ringen Platz 30 belegte.

Im Finale waren die beiden DSB-Starter gleich mit vorne dabei, Yuehong Li (China) war zunächst härtester Verfolger, aber auch Leuris Pupo (Kuba), der amtierende Olympiasieger von London 2012, kam nach den ersten vier Durchgängen stark auf.

Nach den vier Serien stand Oliver Geis auf der Spitzenposition vor Christian Reitz. Als es schließlich um die Medaillenging, musste ein Stechen zwischen dem Chinesen und dem Kubaner entscheiden, wer weiterkommen würde.

Yuehong Li musste ausscheiden und als Christian Reitz in der darauf folgenden Serie nur einen Treffer erzielte, musste er mit 24 Treffern als Dritter den Stand verlassen. Trotzdem konnte der Bronzemedaillengewinner von Peking 2008 damit sehr zufrieden sein, denn er hatte einen Quotenplatz sicher.

In der Entscheidung um Gold und Silber ließ sich Oliver Geis nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und gewann mit 33 Treffern vor Leuris Pupo, der mit 30 Treffern Zweiter wurde. „Ich verspürte heute keinen großen Druck, weil ich den Quotenplatz ja schon vergangenes Jahr in Granada gewonnen hatte,“ so der strahlende Sieger nach dem Finale, „ich freue mich besonders über das Olympiaticket, das Christian gewonnen hat. Dies war unser Plan für den Wettkampf und er ist perfekt aufgegangen.“

Bundestrainer Detlef Glenz: „Der zweite Quotenplatz macht nun alles etwas einfacher. Wir starten jetzt beim Weltcup in München, dann bei den Europaspielen in Baku und bereiten uns danach in Ruhe schon auf die Spiele im nächsten Jahr in Rio vor.“

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Schießen: Weltcup in Changwon (Südkorea)

Selina Gschwandter gewinnt Bronze und Quotenplatz

Changwon (Südkorea) (DSchB, 13.04.2015) Selina Gschwandtner (Reischach) konnte ihre glänzende Erfolgsserie 2015 auch beim Weltcup in Changwon (Südkorea) fortsetzen.

Die Europameisterin von Arnheim (Niederlande) mit dem Luftgewehr kam diesmal mit dem Kleinkalibergewehr auf das Medaillenpodest, wurde im Finale mit 444,7 Ringen Dritte und sicherte dem Deutschen Schützenbund damit den siebten Quotenplatz für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro (Brasilien).

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Eliteschule des Sports in Nürnberg wächst

- ab 2015/16 jetzt auch mit FOS

Auf Initiative des Kultusministeriums wird das schulische Angebot in Nürnberg ab dem Schuljahr 2015/16 mit der Lothar-von-Faber-Fachoberschule, eine der größten Fachoberschulen in Bayern komplettiert. Vorgesehen sind  wie an der Bertolt-Brecht-Schule vormittägliche Trainingsfenster und entsprechende schulische Unterstützung.

Talente (mit mindestens D-Kaderstatus) aus den Sportarten Badminton, Fechten,  Golf, Judo, Leichtathletik, Radsport, Ringen, Schwimmen, Taekwondo, Triathlon sollten sich bei  Interesse umgehend bei  ihren Verbänden melden.  Neben ortsansässigen Nachwuchssportlern mit Real- oder Mittelschulabschluss steht die FOS auch Quereinsteigern aus ganz Bayern bzw. Deutschland offen. Unterbringungsmöglichkeiten  mit pädagogischer Betreuung bestehen im Nürnberger Sportinternat, dem Haus der Athleten St. Paul (www.sanktpaul-hda.de). 

Nähere Informationen über die Ausbildungsrichtungen und die Termine der Informationsabende an der FOS finden sich auf  www.fosn.de.

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Schwimmen - EM: EM in Berlin

Finalneuling Wenk schwimmt auf Platz sieben

Berlin (sid, 22.08.2014) In ihrem ersten internationalen Einzelfinale ist die Münchnerin Alexandra Wenk bei der EM in Berlin auf den siebten Platz geschwommen. Die 19-Jährige war nach 58,59 Sekunden über 100 m Schmetterling weit von den Medaillenrängen entfernt. Aber…es war ihr erstes internationales Einzelfinale, noch dazu im Abiturjahr.

Über 4x100m Lagen hatte es nicht für den Finaleinzug gereicht.

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Olympische Jugendspiele Nanjing 2014

Silber für Taekwondoka Hamza Adnan Karim

Nanjing (DOSB, 20.08.2014) So richtig glücklich schaute Taekwondoka Hamza Adnan Karim (KSC Leopard Nürnberg) nach dem Gewinn der Silbermedaille in der Klasse bis 73 Kilo nicht drein. „Ich bin froh, Silber zu haben, aber ich wollte Gold“, erklärte er seine Enttäuschung, die ihm buchstäblich ins Gesicht geschrieben stand. Doch der Aserbaidschaner Said Gulijew war mit seinem passiven Kampfstil mit seiner Arbeit mit dem vorderen Fuß an diesem Tag nicht zu bezwingen. 4:10 hieß es am Ende aus Sicht des 17 Jahre alten Deutschen, trotz 2:0-Führung nach der ersten Runde. „Hamza hatte das Zeug zu gewinnen“, sagte deshalb auch Teamleiter Marco Scheiterbauer. „Wir wollten Gold, damit Hamza den Sprung zu den Senioren gut schafft. Trotzdem war es ein großer Tag, denn er ist ein ganz junger Kämpfer.“ Schon wenige Minuten nach der Niederlage schaute Hamza Adnan Karim nach vorn: „Mein nächstes Ziel ist Rio 2016.“

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Leichtathletik: Europameisterschaften in Zürich

Platzierungen der bayerischen Teilnehmer

Zürich (18.08.2014) Die Europameisterschaften der Leichtathleten in Zürich war für acht bayerische Starter das vorläufige Saisonhighlight. Im Folgenden die Platzierungen:

400 Meter     
Kamghe Gaba, LG Stadtwerke München

4x400 Meter 
Kamghe Gaba, LG Stadtwerke München: 6. (400m/4x400m Staffel)
David Gollnow, LG Stadtwerke München: Im Staffelfinale nicht eingesetzt
Jonas Plass, LG Stadtwerke München: 6. (4x400m Staffel)

1.500 Meter  
Timo Benitz, LG Farbtex Nordschwarzwald (Wohnort: München): 7. (1500m)
Florian Orth, LG Telis Finanz Regensburg: 10. (1500m)

3.000 Meter Hindernis      
Martin Grau, LSC Höchstadt/Aisch: 13. (3000m Hindernis)

Stabhochsprung       
Malte Mohr, TV Wattenscheid 01 (Wohnort: München): Nicht angetreten

5.000 Meter  
Maren Kock, LG Telis Finanz Regensburg: 15. (5000m)

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Leichtathletik: Nominierung Europameisterschaften

Acht „Bayern“ dabei

(DLV, 30.07.2014) Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) geht bei den Europameisterschaften in Zürich (Schweiz; 12. bis 17. August) mit 93 Athleten (46 Männer/47 Frauen) an den Start. Dies hat DLV-Sportdirektor Thomas Kurschilgen am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Frankfurt bekannt gegeben. Nicht nominiert wurde der Paralympics-Sieger im Weitsprung Markus Rehm (TSV Bayer 04 Leverkusen), der sich bei den Deutschen Meisterschaften am Wochenende in Ulm den Titel mit 8,24 Metern geholt.
„Mit 93 Athleten, davon 79 Einzelstarter und 14 Staffelstarter, stellt der DLV die größte deutsche Mannschaft seit 1998. Der Altersdurchschnitt der Mannschaft beträgt 25,2 Jahre. Dies ist das jüngste DLV-Team seit 1990 bei einer EM“, sagte Kurschilgen. Die Neuformierung der Nationalmannschaft werde auch bei der EM in Zürich mit der Integration von jungen Athleten aus dem Altersbereich U 23 forciert. Insgesamt gehören dem Team 24 Athleten des Jahrgangs 1991 und jünger an.

Die bayerischen Starter bei der EM in Zürich

400 Meter      
Kamghe Gaba, LG Stadtwerke München

4x400 Meter  
Kamghe Gaba, LG Stadtwerke München
David Gollnow, LG Stadtwerke München
Jonas Plass, LG Stadtwerke München

1.500 Meter   
Timo Benitz, LG Farbtex Nordschwarzwald (Wohnort: München)
Florian Orth, LG Telis Finanz Regensburg

3.000 Meter Hindernis       
Martin Grau, LSC Höchstadt/Aisch

Stabhochsprung        
Malte Mohr, TV Wattenscheid 01 (Wohnort: München)

5.000 Meter   
Maren Kock, LG Telis Finanz Regensburg

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Leichtathletik: Raphael Holzdeppe beendet Saison

Keine Verletzung, aber auch keine Form

(dpa, 22.07.2014) Wegen seiner schwachen Form beendet Stabhochsprung-Weltmeister Raphael Holzdeppe die Saison. Der 24-Jährige in München trainierende amtierende Weltmeister vom LAZ Zweibrücken tritt damit nicht bei den Deutschen Meisterschaften am Wochenende (25. bis 27. Juli)in Ulm an.
Das bestätigte sein Trainer Chauncey Johnson. "Es läuft einfach nicht. Raphael hat die Saison abgebrochen. Es war für ihn eine sehr schwere Entscheidung".
Eine Verletzung sei nicht der Grund für das Aus: "Es ist nichts kaputt."

Dem Weltmeister fehlten nach einer wochenlangen Rückenverletzung im Winter aber zu viele Technikeinheiten.
Nur über 5,53 Meter war der 24-Jährige in diesem Sommer hinaus gekommen. Die Norm für die Europameisterschaft in Zürich (Schweiz; 12. bis 17. August)liegt bei 5,70 Metern. Seinen letzten Wettkampf bestritt er vor einem Monat im tschechischen Ostrava.

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Bayerischer Sportpreis 2014

Seehofer ehrt Größen des Sports

(br, 19.07.2014) Mit dem Bayerischen Sportpreis werden Sportlerinnen und Sportler für herausragende sportliche Leistungen sowie Persönlichkeiten mit außergewöhnlichen Verdiensten rund um den Sport geehrt. Als besondere Auszeichnung verleiht Horst Seehofer den "Persönlichen Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten". Er ging dieses Jahr an die bei Olympischen Spielen erfolgreichsten Rodler aller Zeiten: Natalie Geisenberger, Felix Loch, Tobias Arlt, Tobias Wendl, ihren Techniktrainer Georg Hackl und Bundestrainer Norbert Loch.


Die Preisträgerinnen und Preisträger im Überblick

"Hochleistungssportler Plus": Die Bergretter
"Herausragender Nachwuchssportler": Andreas Wellinger
"Herausragender Förderer des Sports: Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt
"Jetzt-erst-recht-Preis": Stefanie Böhler
"Sportliches Lebenswerk": Fritz Fischer
"Herausragende Präsentation des Sports": Sigi Heinrich
"Botschafter des Bayerischen Sports": Anna Schaffelhuber und Severin Freund
"Persönliche Preisträger des Bayerischen Ministerpräsidenten": Natalie Geisenberger, Felix Loch, Tobias Arlt, Tobias Wendl, Techniktrainer Georg Hackl und Bundestrainer Norbert Loch und der ERC Ingolstadt

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Leichtathletik: 57 DLV-Athleten für U20-WM nominiert

Bayern mit fünf Athleten vertreten

(DLV, 08.07.2014) Klein, aber schlagkräftig: 57 Athleten hat der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) für die U20-Weltmeisterschaften in Eugene (USA; 22. bis 27. Juli) nominiert.
In der kommenden Woche wird die Mannschaft ins einwöchige Vorbereitungscamp ins rund 100 Kilometer nördlich von Eugene gelegene Salem (USA) reisen. „ Hier können sich die Athleten an die neun Stunden Zeitverschiebung und die klimatischen Bedingungen gewöhnen“, sagt Dietmar Chounard.
Zwei Tage vor Beginn der Wettkämpfe reist das DLV-Team nach Eugene, wo es auf dem Uni-Campus wohnt, fußläufig vom Stadion entfernt. „Die Stimmung in der Mannschaft ist schon jetzt euphorisch“, sagt der Bundestrainer. Aus dieser guten Stimmung sollen dann in den USA auch gute Leistungen erwachsen.

Die bayerischen Starter in Eugene:

Jonas Bonewit (LG Stadtwerke München) Speerwurf
Patrick Karl (TV Ochsenfurth) 3.000 Meter Hindernis
Tobias Potye (FC Aschheim) Hochsprung
Laurin Walter (LG Stadtwerke München) 4x400 Meter
Evi Weber (TSV 1862 Erding) Diskuswurf

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Ausdauersport kann den Darm schwächen

Probiotikum hält Hochleistungsathleten fit

Top-Ausdauersportler werden oft von Malaisen im Magen- Darm-Bereich gequält. Mit Probiotika-Drinks wie dem am OSP erhältlichen Yakult lässt sich dem offenbar vorbeugen.

Intensives Ausdauertraining hat nach derzeitigem Stand der Diskussion offenbar auch Auswirkungen auf die Darmflora, berichtete unsere Ernährungswissenschaftlerin Dr. Claudia Osterkamp-Baerens auf einem Kolloqium im Mai. Anzeichen dafür seien niedrige Spiegel von IgA-Antikörpern im Speichel.
Starke Ausdauerbelastungen führten zudem zu einer Blutumverteilung im Körper, die Durchblutung des Darmes werde um 40–80 % verringert.
In der Folge erhöhe sich die intestinale Permeabilität. Daraus resultierten subklinische Entzündungen und offenbar auch die teils massiven gastrointestinalen Probleme vieler Ausdauersportler.
Die regelmäßige Einnahme von Probiotika während intensiver Trainingsphasen kann den Abfall des Speichel-IgA bremsen, so Dr. Osterkamp-Baerens. Und seit den Athleten am Olympiastützpunkt Bayern Probiotika-Drinks angeboten würden, seien die belastungsbedingten Magen-Darm-Probleme deutlich zurückgegangen.

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Leichtathletik: Doppeltes Verletzungspech

Fabienne Kohlmann und Corinna Harrer erlitten Ermüdungsbrüche

(BLV/DLV, 01.07.2014) Sie war in Topform, doch jetzt ist die Saison wohl für sie gelaufen: Mittelstrecklerin und Hürdenläuferin Fabienne Kohlmann (LG Karlstadt-Gambach-Lohr) hat sich einen Ermüdungsbruch im linken Wadenbein zugezogen. Das berichtete die 24-Jährige vergangene Woche auf ihrer Homepage.

Mit „Jähes Ende“ ist die kurze, folgenschwere Meldung auf Fabienne Kohlmanns Webseite betitelt. „Diese Woche durfte ich erfahren, wie nah Freud und Leid beieinander liegen“, schreibt die Karlstädterin.

Ihre Saison sollte eigentlich erst so richtig an Fahrt aufnehmen, nachdem sie schon vielversprechend gestartet war: In Regensburg war sie über 800 Meter in 2:01,70 Minuten so schnell unterwegs gewesen wie seit vier Jahren nicht, bei der Team-EM in Braunschweig durfte sie das deutsche Trikot tragen und steuerte auf den zwei Stadionrunden mit Platz vier neun Punkte zum DLV-Sieg bei.

Anstelle als nächstes die EM-Norm für Zürich (Schweiz; 12. bis 17. August) in Angriff zu nehmen, hat die Mittelstrecklerin jetzt unverhofft viel Zeit für Dinge abseits des Sports. Die Laune will sie sich davon nicht vermiesen lassen: „Mein Plan ist es, die nächsten Wochen und Monate genauso viel zu lachen wie bisher und Dinge zu tun, die ich nicht getan hätte, wenn alles nach Plan gelaufen wäre: Urlaub machen, mein Studium vorantreiben und an meinen Klimmzügen arbeiten!“


Corinna Harrer (LG Telis Finanz) war eigentlich für die Europameisterschaften in Zürich schon fest qualifiziert.

Am 3. Mai hatte sie bei den Deutschen Meisterschaften über 10.000m im Duell mit Sabrina Mockenhaupt als neue Meisterin die nationale und internationale Norm von 32:34min unterboten.
Die EM-Norm über 1500m wollte sie in den Juli-Rennen nachreichen und den Titel bei den Deutschen Meisterschaften in Ulm über diese Strecke zum vierten Mal hintereinander gewinnen. Am letzten Mittwoch traten dann die ersten Schmerzen im Fußgelenk auf. Am gestrigen Montag brachte eine MRT die traurige Gewissheit: Stressfraktur im rechten Mittelfuß. Somit fällt die Regensburgerin für die weitere Saison 2014 komplett aus.

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Kanuslalom: Weltcup in Prag

Zwei Siege für Augsburger Slalomkanuten

Prag (CZE) (DKV, 21./22.06.2014) Der Augsburger Hannes Aigner hat beim Kanuslalom-Weltcup in Prag den Kajak-Einer der Herren gewonnen.

Der Olympiadritte von London, Hannes Aigner, setzte sich im Kajak-Einer der Herren mit über 3 Sekunden Vorsprung deutlich vor Lokalmatador und Europameister Jiri Prskavec (Tschechische Republik) und dem US-Amerikaner Michal Smolen durch. „Die Strecke hier ist so merkwürdig ausgehangen, dass es sich als Fahrer gar nicht so gut anfühlt, aber als ich im Ziel die 87 Sekunden gesehen habe, war ich doch so ziemlich zufrieden. Die Erfahrungen vom letzten Jahr waren natürlich auch noch ein bisschen mit dabei, als ich als letzter Starter ins Rennen ging und dann zweimal berührt habe. Aber ich denke, jetzt bin ich quitt mit der Strecke, ich freue mich, dass es jetzt nach Hause geht“, kommentierte Hannes Aigner seinen Sieg im vierten Rennen innerhalb von dreieinhalb Wochen, mit dem er sich auch die Führung im Gesamtweltcup holte. Sebastian Schubert (Hamm) paddelte im Finale auf den zehnten Rang, Fabian Dörfler (14.) und Alexander Grimm (beide Augsburg/24.) schieden im Halbfinale aus.

Bei den Damen im Kajak-Einer gewann am Sonntag die in Augsbrug lebende Europameisterin Ricarda Funk (Bad Kreuznach).

Ricarda Funk fand im Finale an der Moldau die richtige Dosierung zwischen Risiko und Kontrolle, blieb fehlerfrei und verwies die beiden Tschechinnen Katerina Kudejova und Stepanka Hilgertova auf deren Heimstrecke auf die Plätze. „Sauber und sicher durchzufahren war auf jeden Fall mein Ziel, weil es doch ein schwieriger Kurs war, auf dem andere auch große Schwierigkeiten hatten. Der Sieg bedeutet mir sehr viel, für mich ist das mein bisher größter Erfolg. Jetzt gibt es eine kurze Pause, das Programm war doch sehr anstrengend, auch für den Kopf. Danach geht’s wieder vorwärts“, will Ricarda Funk auch in der zweiten Weltcuphälfte im August und vor allem bei der WM im September wieder angreifen. Ihre Teamkollegin Jasmin Schornberg, in Tacen vergangene Woche Zweite, verpasste durch einen Torfehler und 50 Strafsekunden im Halbfinale diesmal den Einzug unter die besten Zehn und wurde am Ende 23. Melanie Pfeifer (Augsburg/37.) und Katja Frauenrath (Köln/38.) waren am Freitag bereits in der Qualifikation ausgeschieden.

„Die zwei Siege zum Abschluss der ersten Weltcuphälfte sind sehr schön, aber wir sind doch recht froh, dass diese doch sehr anstrengenden Wochen jetzt zu Ende gehen. Jetzt machen wir mindestens zehn Tage komplett Pause, wollen mal abschalten und uns neu sortieren und steigen dann über Grundlagentraining und Leistungstests in die Vorbereitung auf die WM in den USA ein. Wir werden natürlich das Weltcupfinale in Augsburg noch einmal mit dem kompletten Team besetzen und dort vor eigenem Publikum um die doppelten Weltcuppunkte kämpfen, aber Priorität hat jetzt ganz klar die Vorbereitung auf die USA“, machte DKV-Cheftrainer Michael Trummer deutlich.

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Schießen: Weltcup in Maribor

Monika Karsch gewinnt mit der Sportpistole Gold

Maribor (SLO) (DSB, 16.06.2014) Parallelität der Ereignisse: Wie schon in der vergangenen Woche in München, standen sich beim Weltcup für Gewehr und Pistole in Maribor (Slowenien) wieder eine Schützin aus der Mongolei und Deutschland im Finale mit der Sportpistole gegenüber. Diesmal jedoch gewann Monika Karsch (Regensburg/Archivfoto) gegen Gundegmaa Otryad (Mongolei) das Finale mit 7:5 und nahm Revanche für Munkhbayar Dorjsuren (München), die auf der Olympiaschießanlage der gleichen Gegnerin unterlegen war.

Nach 0:2-Rückstand in der ersten Serie, holte die Regensburgerin schnell auf und ging nach zwei Durchgängen mit optimalen fünf Treffern 4:2 in Führung. Gudegmaa Otryad gab sich jedoch nicht geschlagen und konterte in der vierten Runde mit 4:3 Treffern, sodass die beiden Punkte an sie gingen und der Ausgleich zum 4:4 hergestellt war.

Eine weitere Serie ohne Fehler brachte Monika Karsch die 6:4-Führung, die eine Vorentscheidung bedeutete, denn nach einem Remis von 4:4-Treffern in Runde sechs stand der Sieg für die Bayerin fest.

Nach 288 und 291 Ringen in den beiden Halbprogrammen kam Munkhbayar Dorjsuren mit insgesamt 579 Ringen auf Platz 14.

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Schießen: Weltcup in München

Silber für Daniel Brodmeier als erfreulicher Weltcup-Abschluss

München (DSB, 12.06.2014) Am Abschlusstag des Weltcups für Gewehr, Pistole und Flinte auf der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück sorgte Daniel Brodmeier (Niederlauterbach) im Wettbewerb Freie Waffe für das beste Ergebnis aus deutscher Sicht.
Mit 459,2 Ringen gewann er im Finale die Silbermedaille hinter Nazar Luginets (Russland), der mit neuem Finalweltrekord von 462,5 Ringen den Wettbewerb gewann. Dritter wurde Yifei Cao (China) mit 449,5 Ringen.

„Nachdem ich gerade so in das Finale gerutscht bin, passt das doch ausgezeichnet“, strahlte der Silbermedaillengewinner nach dem Wettkampf, „aber es ist in Ordnung, dass der Russe gewonnen hat, denn seine Leistungen im Vorkampf waren überragend. Ich hatte nicht mehr mit dem Finale gerechnet, weil ich dachte, dass es 1174 Ringe hätten sein müssen, doch ein paar Schützen haben auf der Zielgerade noch ein paar Ringe verloren und das war mein Glück.“

Von den deutschen Luftpistolenschützinnen konnte keine der drei Starterinnen das Finale erreichen. Munkhbayar Dorjsuren (München/Foto) war mit 383 Ringen aus der Qualifikation gekommen. Nach hervorragenden 98 Ringen folgte eine 92er-Serie, die nahezu alle Hoffnungen zunichte machte. Mit 95 und einem weiteren Durchgang von 98 Zählern kämpfte sich die beste deutsche Pistolenschützin in den Wettkampf zurück und musste, da sie im ersten Durchgang des Vorkampfes gestartet war, auf die Schützinnen warten, die in der zweiten Hälfte der Qualifikation starteten. Hier waren aber einige Kontrahentinnen dann aber doch stärker und so musste die gebürtige Mongolin mit dem 13. Rang am Ende vorlieb nehmen.

Monika Karsch (Regensburg) startete sehr gut, lag nach ihrer ersten Serie von 97 Ringen sehr weit oben, ließ dann aber zwei Durchgänge von jeweils 94 Zählern folgen und die 91er-Runde zum Abschluss der Qualifikation bedeuteten mit insgesamt 376 Ringen den 50. Platz.

Bundestrainer Jan-Erik Aeply zu den Leistungen seiner Schützlinge: „Munkhbayar Dorjsuren hat seit den Europameisterschaften ihre Hausaufgaben gemacht. Sie hat sich gut verkauft, trotzdem ist noch Luft nach oben, keine Frage. Ich freue mich, dass sie so richtig um ihre Finalteilnahme gekämpft hat, was man an der letzten Serie auch sieht. Über Monika Karsch habe ich mich etwas geärgert. Wenn man wochenlang etwas bespricht mit einer Schützin, die über Erfahrung verfügt und alt genug ist, und das hält nur bis zum Probeschießen, dann kann man international einfach nicht bestehen. Vielleicht war das aber mal ein Schlag ins Kontor zur rechten Zeit.“

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Deutsche Paralympische Mannschaft nominiert

3 Bayern dabei

Die Nominierungskommission des Nationalen Paralympischen Komitees für Deutschland hat die Namen der 13 Athleten (sieben Männer, sechs Frauen) bekannt gegeben, die vom 7. - 16. März an den XI. Paralympischen Winterspielen in Sotschi (Russland) teilnehmen werden. Die Jüngste im Feld ist Anna-Lena Forster mit 18 Jahren, die Älteste Andrea Eskau (42 Jahre). Drei Teilnehmer der Mannschaft sind dem OSP Bayern zuzuordnen.

Zu den 13 Athleten und zwei Begleitläufern kommen weitere 27 Personen aus dem Funktionsteam hinzu, darunter Trainer, Ärzte, Betreuer. Insgesamt erwarten die Organisatoren aus Sotschi rund 700 Sportlerinnen und Sportler aus 45 Nationen, die in fünf Sportarten antreten werden.

Die Nominierten:

Ski alpin: Anna-Lena Forster, Franz Hanfstingl (BSV Rosenheim), Georg Kreiter (SB Rosenheim), Thomas Nolte, Andrea Rothfuss, Anna Schaffelhuber (BSV München). Stefan Lösler (Para-Snowboard)

Ski nordisch: Willi Brem, Andrea Eskau, Martin Fleig, Vivian Hösch, Tino Uhlig, Anja Wicker

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Ski Langlauf: Stefanie Böhler auf Platz sechs über 10 km

Justyna Kowalczyk holt die Goldmedaille

Die Polin Justyna Kowalczyk, vor vier Jahren in Vancouver Gewinnerin im 30-km-Massenstart, hat bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi Gold über 10 km im klassischen Stil gewonnen.

Ein glänzendes Rennen lief Stefanie Böhler. Die 32-Jährige landete mit einem Rückstand von 46,5 Sekunden auf dem glänzenden sechsten Platz.

"Ich bin total glücklich", sagte Böhler.

Im April 2012 war ein bösartiger Tumor in ihrer Schilddrüse entdeckt, woraufhin diese nach zwei Operationen komplett entfernt wurde.

Danach kämpfte sich Böhler zurück an die Weltspitze und zeigte nun eine eindrucksvolle Leistung.

Siegerin Kowalczyk setzte sich in der Gesamtzeit von 28:17,8 Minuten mit einem Vorsprung von 18,4 Sekunden vor Vancouver-Olympiasiegerin Charlotte Kalla aus Schweden durch.

Nicole Fessel wurde 23.

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Natalie Geisenberger holt Gold im Rennrodeln

Tatjana Hüfner macht Doppelsieg perfekt

Sotschi (RUS) 11.02.2014; Sie ist die überragende Rodlerin der letzten Jahre. Mit über einer Sekunde Vorsprung gewinnt Natalie Geisenberger nach Bronze in Vancouver 2010 jetzt Gold in Sotschi. Genau wie ihr Team- und Trainingskamerad Felix Loch aus der Trainingsgruppe "Sonnenschein" in Berchtesgaden dominierte sie die Konkurrenz praktisch nach Belieben und verwies  Tatjana Hüfner aus Oberhof auf den Silberrang. Damit war der Doppelsieg perfekt.  Erin Hamlin (USA) gewann Bronze, Anke Wischnewski kam auf Platz 6.

"Begreifen kann ich das noch nicht. Ich bin momentan noch nicht in der Lage, etwas dazu zu sagen. Ich wollte in der 17 schon kreischen, das war einfach nur geil. Das kann man dann schon genießen", sagte die sichtlich gerührte Geisenberger kurz nach ihrem großen Triumph.

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Sotschi: Andreas Wellinger mit Platz 6 bester Deutscher auf der Normalschanze

Severin Freund stürzt nach der Landung im ersten Sprung. Gold holt Maciej Kot (POL)

Sotschi (RUS) 9.2.2014, Andreas Wellinger aus Ruhpolding hat als einer der jüngsten deutschen Olympiateilnehmer in Sotschi einen guten sechsten Platz erreicht. 42 Jahre nach Wojciech Fortuna stellt aber Polen den Olympiasieger im Skispringen! Maciej Kot distanziert die Konkurrenz in zwei Durchgängen und gewinnt Gold auf der Normalschanze. Dahinter platziert sich der Slowene Peter Prevc im zweiten Sprung auf den Silberrang, Bronze geht an den Norweger Anders Bardal. Andreas Wank springt auf Platz zehn. Severin Freund "Verschneidet" nach der Landung im ersten Versuch und stürzte. Er blieb aber unverletzt und muss jetzt auf den Wettbewerb auf der Großschanze hoffen.

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Sotschi: Hannes Dotzler und Tobias Angerer beste Deutschen im 2x 15km Skiathlon

Dario Cologna (CH) holt Gold im Skilanglauf

Sotschi (RUS) 9.02.14, In der Endphase konnten die Deutschen dann nicht mehr mithalten. Beim letzten Anstieg vor dem Endspurt mußten Hannes Dotzler aus Oberstdorf und Altmeister Tobias Angerer aus Traunstein den Gewinner Dario Cologna aus der Schweiz, Marcus Hellner aus Schweden (Silber) und dem Norweger Martin Johnsrud Sundby der Bronze holte, ziehen lassen und hatten mit der Vergabe der Medaillien nichts mehr zu tun. Dotzler wurde als bester Deutscher 13., Tobias Angerer kam auf Platz 15. Der Sieg von Cologna kann schon als Überraschung gewertet werden, da er in der Vorbereitung zu den Olympischen Spielen durch eine Verletzung am Fuß lange im Training aussetzen mußte und auch im Weltcup in dieser Saison erst kurz vor den Spielen an den Start gehen konnte.

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Sotschi: Nicole Fessel über 2x7,5 km Skiathlon beste Deutsche

Marit Björgen (NOR) holt erwartungsgemäß Gold im ersten Skilanglaufwettbewerb

Sotschi (RUS) 8.2.14, keine Chancen gegen die starken Skandinavierinnen hatte der Rest der Welt beim Skilanglauf über 2x7,5 km Skiathlon. Marit Björgen (NOR) konnte sich gegen die Schwedin Charlotte Kalla und Heidi Weng ebenfalls aus Norwegen durchsetzen und ihre 4. Goldmedaille bei Olympischen Spielen gewinnen. Nicole Fessel aus Obersdorf schaffte mit Platz 14 ihre bislang beste Platzierung bei Olympischen Spielen. Die weiteren bayerischen Teilnehmerinnen kamen mit Katrin Zeller (Oberstdorf) auf die Plätze 26, Stefani Böhler 35 und Claudia Nystad 43 (beide Ruhpolding). 

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Sotschi: Moritz Geisreiter auf Platz 10 über 5000m Eisschnelllauf

Patrick Beckert wird Achter

Sotschi (RUS) 8.2.14; Der Inzeller Moritz Geisreiter hat im olympischen Eisschnelllaufwettbewerb über 5000m bei seinen ersten Olympischen Spielen den Platz 10 erreicht. Sein Teamkamerad Patrick Beckert wurde als bester Deutscher Achter. Der Medaillensatz ging komplett an die favorisierten Niederländer: Gold an Sven Kramer, Silber an Jan Blokhuijsen und Bronze an Jorrit Bergsma.

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Felix Neureuther ist „Sportler des Monats“ Januar

Dreifacher Weltcupsieger vor Lisa Zimmermann (Freeski) und Rodler Felix Loch

Frankfurt am Main (DSH, 04.02.2014) Der „Sportler des Monats“ Januar heißt Felix Neureuther. Nach Weltcupsiegen in Bormio (Slalom), Adelboden (Riesenslalom) und Kitzbühel (Slalom), zudem einem dritten Platz bei der Olympia-Generalprobe in Schladming (Slalom) wurde der 29-Jährige von den 3.800 geförderten Sporthilfe Athleten mit großer Mehrheit zu ihrem „Sportler des Monats“ Januar gewählt. Über den zweiten Platz darf sich Freeskierin Lisa Zimmermann freuen, die in Gstaad als erste Deutsche einen Slopestyle-Weltcup gewann. Platz drei ging an Rodler Felix Loch, der beim Heim-Rennen in Altenberg vorzeitig den Gesamtweltcupsieg perfekt machte.

Ergebnis: 1. Felix Neureuther, 51,8%; 2. Lisa Zimmermann, 36,0%; 3. Felix Loch, 12,2%

Felix Neureuther präsentierte sich im vorolympischen Monat Januar in prächtiger Verfassung und war in den technischen Disziplinen der alpinen Skirennläufer das Maß der Dinge. In Bormio und Kitzbühel feierte er die Slalom-Weltcupsiege sechs und sieben seiner Karriere, in Adelboden leistete er Historisches: Erstmals seitdem Max Rieger 1973 in Mont Sainte-Anne (Kanada) einen Riesenslalom gewonnen hatte, stand mit Felix Neureuther wieder ein Deutscher ganz oben auf dem Podium. Dabei zeigte er eine furiose Aufholjagd: Nach dem ersten Lauf noch auf Rang sieben geführt, zog er mit einem überragenden Finallauf an der versammelten Weltelite vorbei. Nach Sotschi reist Felix Neureuther jetzt mit doppelter Medaillenchance.

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Skispringen: Weltcup in Willingen

Severin Freund zweimal Zweiter

Willingen (DSV, 02.02.2014) Beim Weltcupspringen in Willingen ist Severin Freund erneut Zweiter geworden. Der Rastbüchler zeigte vor allem im Finale trotz schlechten Windes einen hervorragenden Sprung und verbesserte sich damit von Rang drei auf zwei. Der Sieger hieß wieder Kamil Stoch (POL), Dritter wurde Peter Prevc (SLO). Bei den Damen ist Carina Vogt in Hinzenbach (AUT) als beste Deutsche auf Platz fünf gelandet.
 
Neben Severin Freund zeigte Andreas Wellinger eine gute Leistung. Zwar reichte es im Zwischenklassement nur zu Rang 18, im Finale machte der Ruhpoldinger jedoch Plätze gut und schloss als Zehnter die Top-Ten ab.

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Benedikt Mayr rückt in Deutsche Olympiamannschaft nach

FIS vergibt zusätzliche Startplätze

Auf den letzten Drücker hat die Deutsche Olympiamannschaft für die XXII. Olympischen Winterspiele in Sotschi (7. bis 23. Februar) noch Zuwachs bekommen. Acht Tage vor der Eröffnungsfeier vergab der Internationale Ski-Weltverband FIS zusätzliche Startplätze für Ski-Freestyle, einen davon nach Deutschland. So kann Ski-Freestyler Benedikt Mayr (TSV Unterhaching) doch in Russland an den Start gehen, nachdem er im internationalen Nachrückverfahren am vergangenen Samstag zuerst leer ausgegangen war.

Mayr war vom DOSB-Präsidium vorsorglich nominiert worden, obwohl ihm der internationale Quotenplatz fehlte. FIS und IOC haben sich darauf geeinigt, vor dem Hintergrund fehlender Regularien für Gleichstände in der FIS-Weltrangliste Mayr und einen finnischen Athleten nachrücken zu lassen.

Mit dieser Entscheidung wächst die Deutsche Olympiamannschaft auf 153 Athletinnen und Athleten (78 Frauen, 77 Männer) und damit ebenso viele Personen wie in Vancouver (153 / 58 Frauen / 95 Männer).

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Olympische Spiele Sotschi 2014

Starke Bayernquote: Über 50% aus dem Freistaat

Während der gestrigen zweiten und letzten Nominierungssitzung hat der Deutsche Olympische Sportbund den Kreis der Teilnehmer an den Olympischen Spielen von Sotschi benannt: 152 Sportler werden nach Russland fahren (Stand: 24.01.2014, 13:30 Uhr).

Exakt 78 Sportler aus diesem Kreis werden vom OSP Bayern nach dem Kriterium: Lebens- und/oder Trainingsmittelpunkt im vergangenen Jahr in Bayern betreut. Wiederum über die Hälfte dieses Personenkreises besucht oder besuchte eine der bayerischen Eliteschulen des Sports.

Wir freuen uns sehr, dass eine derartige Vielzahl von Sportlerinnen und Sportlern sich diesen sportlichen Traum erfüllen kann und gratulieren allen recht herzlich. Unser Dank gilt auch den jeweiligen Trainern und Betreuern, die einen großen Anteil an diesem erfreulichen Ergebnis haben.
Selbstverständlich denken wir auch an Diejenigen, die es nur knapp nicht geschafft haben. Auch eure Leistung war aller Ehren wert.

Wir hoffen, dass „unsere“ Sportler einen gewichtigen Anteil am sportlichen Gesamtergebnis der deutschen Olympiamannschaft haben werden und drücken allen Teilnehmern die Daumen, dass sie ihr persönliches Ziel erreichen können.
Die bayerischen Sotschi-Fahrer finden Sie im Anhang  HIER

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Ski alpin: Neureuther gewinnt Slalom in Kitzbühel

 Dopfer auf 10

Kitzbühel  24.1.14 Felix Neureuther hat zum zweiten mal den Slalom Klassiker in Kitzbühel gewonnen und damit seinen achten Weltcup-Sieg gefeiert. Der 29-Jährige setzte sich in überlegener Manier durch, lediglich begünstigt von dem Ausscheiden des im ersten Lauf in Führung liegenden Macel Hirscher. Am Ende lag er 0,57 Sekunden vor dem Norweger Henrik Kristoffersen, Dritter wurde Patrick Thaler aus Italien. Nach Rang vier fiel Fritz Dopfer bei Schneegestöber im zweiten Durchgang noch auf Platz zehn zurück.

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Rodeln: Junioren-Weltmeisterschaften Park City (USA) Gold für Brendel/Funk

Fünf Medaillen bei Junioren-WM
Park City (bsd/16.01.2013) Das deutsche Doppel Tim Brendel/Florian Funk (RC Berchtesgaden/BC Bad Feilnbach) ist bei den Junioren-Weltmeisterschaften im amerikanischen Park City zum Titel gefahren und sorgte damit für das goldene Highlight für den Nachwuchs des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) bei den Titelkämpfen auf der Olympiabahn von 2002.
Die zweitplatzierten der Youth Olympic Games 2012 verwiesen dabei ihre Teamkollegen Julian Löffler/Florian Küchler (SSV Altenberg/RT Suhl) mit nur einer Tausendstelsekunde Vorsprung auf den Silber-Rang. Bronze sicherte sich das US-amerikanische Doppel Ty Andersen/Anthony Espinoza.
Zuvor waren bereits die deutschen Juniorinnen bei der Medaillenjagd in Park City erfolgreich. Hinter der Weltcup-erprobten Emily Sweeney aus den USA fuhren Carolin v. Schleinitz (WSV Königssee)  und Natalie Burkhardt (BRC 05 Friedrichroda) zu Silber und Bronze. Angelique Fleischer (SSV Altenberg) machte als Vierte das starke Resultat der BSD-Mädels perfekt. Saskia Langer (ESV Lok Zwickau) belegte Rang zehn.
Die BSD-Herren blieben dagegen beim Triumph des Italieners Dominik Fischnaller, der zuletzt schon beim Viessmann-Weltcup am bayerischen Königssee als Dritter für Furore gesorgt hatte, ohne Medaille. Florian Berkes (RT Suhl) landete auf Rang fünf, Georg Reumschüssel (RT Suhl) auf Rang sechs, Toni Gräfe (RC Ilmenau) fuhr auf Rang neun und Chris Eisler (ESV Lok Zwickau) belegte Rang zwölf. WM-Silber holte mit Emanuel Rieder ein weiterer Italiener. Der Österreicher David Gleirscher komplettierte auf dem Bronze-Rang das Podium der Herren-Einsitzer.
In der abschließenden Team-Staffel musste sich die deutsche Mannschaft in der Besetzung Carolin v. Schleinitz, Florian Berkes sowie dem Doppel Tim Brendel/Florian Funk nur den Italienern geschlagen geben und gewann WM-Silber vor dem US-amerikanischen Team.
 „Ich hatte zwei tolle Wettkampftage hier in Park City, mit zwei Silbermedaillen. Schade, dass es im Team nicht zu mehr gereicht hat. Doch die Italiener mit Dominik Fischnaller waren nicht zu schlagen. Er ist derzeit einfach der Beste. Vielen Dank an alle zu Hause für die Unterstützung. Ich freue mich schon wieder auf Zuhause!“, so Carolin v. Schleinitz.
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Felix Loch erstmals Europameister

BSD-Dreifachsieg
Oberhof (bsd/13.01.2013) Felix Loch (RC Berchtesgaden) hat den deutschen Titelrausch bei den Europameisterschaften im thüringischen Oberhof fortgesetzt und sich erstmals in seiner Karriere die EM-Krone aufgesetzt.

Der 22-jährige Ausnahmerodler freute sich gleichzeitig über seinen dritten Saisonsieg im Viessmann-Weltcup und baute damit seine Spitzenposition im Weltcup-Gesamtklassement weiter aus. Den Dreifachsieg der BSD-Herren komplettierten Andi Langenhan (RC Zella-Mehlis) und Johannes Ludwig (BSR Rennsteig Oberhof) auf dem Silber- und Bronze-Rang.
 Dieser Titel hatte noch gefehlt… Nach dem Erfolg bei den Olympischen Spielen 2010, den drei WM-Titeln von 2008, 2009 und 2012 sowie dem Sieg im Gesamtweltcup im Vorjahr konnte Felix Loch in Oberhof seine Titel-Sammlung nun endlich komplett machen. Für den Berchtesgadener, der bei den kontinentalen Titelkämpfen im Vorjahr „nur“ zu Bronze gerodelt war, schließt sich damit in Oberhof der Kreis. Im Jahr 2008 feierte der damals 17-Jährige an gleicher Stelle seinen ersten großen internationalen Erfolg und kürte sich zum jüngsten Weltmeister aller Zeiten.
Loch, der in der vorolympischen Saison bereits beim Auftaktrennen im österreichischen Igls sowie im sächsischen Altenberg erfolgreich war, legte zweimal Laufbestzeit in das thüringische Kurvenlabyrinth und verwies beim insgesamt 13. Weltcup-Erfolg seiner Laufbahn – dem dritten in Oberhof in Serie – seine Teamkollegen am Ende mit der Gesamtzeit von 1:27.257 Minuten deutlich.

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Anke Karstens als Fünfte beste Deutsche in Bad Gastein

Patrick Bussler Sechster im zweiten Parallel Slalom der Saison
Im zweiten Parallel Slalom der Saison, der heute ebenfalls in Bad Gastein ausgetragen wurde, haben die deutschen Starter zwar den Sprung aufs Treppchen verpasst, aber mit einer geschlossen guten Leistung erneut ihr Potenzial unterstreichen können.

Anke Karstens (Bischofswiesen, 27 Jahre) wurde am Ende starke Fünfte, nachdem sie im Viertelfinale mit sieben Hundertstel Rückstand denkbar knapp der späteren Vierten Alena Zavarzina (RUS) unterlegen war.

Patrick Bussler (Aschheim, 28) und Isabella Laböck (Prien, 26) ereilte ebenfalls das Aus im Viertelfinale. Bussler wurde am Ende Sechster, Laböck Siebte.

Für Amelie Kober (Fischbachau, 25), die gestern mit dem Sieg im ersten Parallel Slalom ihr WM-Ticket gelöst hatte, war bereits im Achtelfinale Schluss. Zwei Hundertstel fehlten am Ende gegen Julia Dujmovits (AUT), die am Ende hinter Vorjahressiegerin Patrizia Kummer (SUI) Zweite wurde.

Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 25) war es als 16tem der Qualifikation und damit fünftem deutschen Teilnehmer ebenfalls gelungen, in die die K.o.-Runde einzuziehen. Dort kam aber ebenfalls das Aus im Achtelfinale gegen Simon Schoch (SUI).

Dennoch hat Bergmann wie auch Bussler in den beiden Rennen in Bad Gastein ebenfalls die Verbands-interne WM-Norm mit zwei Top-16-Resultaten im Weltcup erfüllen können.

Der Sieg bei den Männern ging an Zan Kosir (SLO). Zweiter wurde Roland Fischnaller (ITA), Dritter Aaron March (ITA).

Die übrigen SVD-Starter platzierten sich wie folgt: Selina Jörg (Sonthofen, 24) 18te, Rosa Czipf (Esslingen, 23) 36te, Stefan Baumeister (Feldkirchen, 19) 29ter, Christian Hupfauer (Feldkirchen, 19) 44ter, Daniel Weis (Bischofswiesen, 24) DSQ.

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Snowboard: WM Gold für Isabella Laböck

Amelie Kober holt zweimal Bronze
Das deutsche Raceboardteam hat das zweite Wochenende der 10. FIS Snowboard Weltmeisterschaften im kanadischen Stoneham, Quebec, mit einem Paukenschlag eröffnet.
Isabella Laböck (Prien, 26 Jahre) krönte sich nicht nur nach Heidi Renoth (1997 in San Candido) zur erst zweiten deutschen Snowboard-Weltmeisterin, Amelie Kober (Fischbachau, 25) rundete das beste deutsche WM-Ergebnis seit 1997 zudem noch als Dritte ab.
Für Laböck, die noch nie einen Weltcup-Sieg errungen hatte, heute aber im Finale nervenstark Julia Dujmovits (AUT) in Schach hielt, wurde damit ein lang ersehnter Wunsch Wirklichkeit.
„Für mich ist heute ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich habe mir schon immer vorgestellt, einmal ganz oben zu stehen und die deutsche Hymne zu hören. Dass es heute geklappt hat und ich Weltmeisterin werde, ist unglaublich.“
Zumal es bislang noch nie zum ganz großen Wurf gereicht hatte:
„Ich war schon oft nahe an einem Weltcup-Sieg, aber es hat immer eine Kleinigkeit gefehlt. Aber ich wusste auch, dass ich das Zeug dazu habe, auch einmal ganz oben zu stehen. Dafür habe ich sehr hart gearbeitet.“
Doch nicht nur für sich, auch für ihren vor zehn Jahren verstorbenen Bruder, dem sie ihren ersten Titel widmete:
„Ich habe es mir damals geschworen, den Titel für ihn zu holen. Das bedeutet mir sehr, sehr viel!“
Während Laböck auf der Pressekonferenz Dominik Laböck gedachte, war Teamkollegin Kober voller Lob für deren WM-Titel.
„Ich freue mich sehr für Bella. Sie hat sich das heute verdient. Mit ihr auf dem Podest zu stehen, ist ein tolles Gefühl“, so die nach Silber 2007 nunmehr zweimalige WM-Medaillengewinnerin, die sich auch von Sonntag noch etwas verspricht.
Zum Abschluss der 10. FIS Snowboard Weltmeisterschaft, die über die letzten zwei Wochen im kanadischen Stoneham und Quebec City ausgetragen wurden, hat Amelie Kober  Bronze im Parallel Slalom geholt.
Die damit zweifache Edelmetall-Gewinnerin nach Bronze im Parallel Riesenslalom vom vergangenen Freitag sorgte damit für einen perfekten Abschluss des deutschen Teams.
Einziger bitterer Aspekt an der insgesamt dritten WM-Medaille war das direkte Viertelfinal-Aufeinandertreffen von Kober und PGS-Weltmeisterin Isabella Laböck, der anderen verbliebenen deutschen Teilnehmerin im finalen Rennen.
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Funk und Aigner sichern sich Olympiaticket

Auf Olympia freuen dürfen sich die beiden Slalom-Kanuten Ricarda Funk und Hannes Aigner.

Mit einem überlegenen Sieg beim Weltcup in Markkleeberg sicherten sich die zweifache Europameisterin ebenso wie der Olympia-Dritte von London 2012, Hannes Aigner, der hier Vierter wurde, im Kajak die teaminterne Entscheidung um die Fahrkarten nach Tokio. Bei der WM im spanischen La Seu d’Urgell muss der internationale Quotenplatz allerdings noch bestätigt werden.

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Erfolgreiche WM-Norm-Jagd in Pfungstadt: Hering und Trost fahren gemeinsam nach Doha

Es war eine Attacke mit Ansage:

Beim Abendsportfest in Pfungstadt wollten am Mittwochabend mehrere deutsche Topläufer die WM-Normen für Doha angreifen. Am Ende strahlten vor allem unsere Münchner Mädels Christina Hering und Katharina Trost (beide LG Stadtwerke München) über die WM-Tickets über 800 Meter. Beide verbesserten ihre persönliche Bestzeiten deutlich und fahren nun gemeinsam zur WM.

Sie hatten schon in der Halle mit weniger als einer Hundertstel Differenz den deutschen Meistertitel unter sich ausgemacht. Im Freien gab es das nächste Duell um den deutschen Meistertitel. Jetzt reisen die beiden Trainingspartnerinnen gemeinsam zu den Weltmeisterschaften in Doha (Katar; 27. September bis 6. Oktober): Christina Hering (1:59,41 Minuten) und Katharina Trost (2:00,36 Minuten) haben am Mittwochabend in Pfungstadt über 800 Meter den WM-Richtwert von 2:00,60 Minuten deutlich unterboten.

Die Deutsche Meisterin Christina Hering blieb dabei nicht nur um 13 Hundertstel unter ihrer vier Jahre alten Bestzeit, sondern zugleich neun Hundertstel unter der Norm, die der Weltverband IAAF für die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio (Japan) festgelegt hat. Die Deutsche Hallenmeisterin Katharina Trost schraubte ihre zwei Monate alte Bestmarke noch einmal um 38 Hundertstel nach unten. Für perfektes Tempo hatte in dem Rennen die Leverkusenerin Rebekka Ackers gesorgt.

"Dass das jetzt so aufgeht – das ist der Wahnsinn!" bilanzierte Georg Schmidt, Mittelstrecken-Bundestrainer der Männer, nach dem Läuferabend. "Wir hatten unfassbar gute Bedingungen, gar kein Wind, 20 Grad. Aber dass dabei wirklich vier WM-Normen rauskommen..."

Quelle: DLV

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Die Bayerischen Leichathleten bei den Finals 2019 in Berlin

In zwei Disziplinen waren die bayerischen Athleten nicht zu schlagen

Die Protagonistinnen des 800 Meter-Finals hatten sich im Vorfeld abgesprochen, gemeinsam einen Angriff auf die WM-Norm (2:00,60 min) zu starten und sich beim Tempomachen abzuwechseln. Im Rennen waren die Trainings- und Vereinskolleginnen Katharina Trost und Christina Hering (beide LG Stadtwerke München) dann Konkurrentinnen. Während Trost bei der Hallen-DM im Foto-Finish den Titel geholt hatte, war es im Olympiastadion Hering die den stärkeren Endspurt hatte und in 2:01,37 Minuten Gold holte. Ich bin total froh, dass ich wieder ganz oben stehen darf. Die Zeit ist nicht schlecht", sagte Christina Hering über ihren vierten Sieg in Folge und das verpasste Ziel der Norm. Silber holte dahinter Katharina Trost (2:01,68 min). "Ich freue mich auch über Silber, es ist meine erste DM-Medaille im Freien bei den Erwachsenen", sagte die Vizemeisterin. Mareen Kalis (2:04,81 min) machte als Dritte den Münchner Dreifach-Erfolg perfekt.

Bei den Hammerwerfern gab es ebenfalls ein voll besetztes bayerisches Podest. Mit 73,00 Metern sicherte sich Tristan Schwandke vom TV Hindelang im Olympiastadion seinen ersten nationalen Titel. Auf Platz zwei und drei kamen die Münchner Simon Lang mit 68,01 Metern und Johannes Bichler mit 66,95 Metern. Zur Qualifikation für die Weltmeisterschaften Ende September in Doha/Katar muss eine Norm von 76,00 Metern erfüllt werden.

Quelle: DLV

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Leonie Beck jubelt über WM-Bronze: "Optimal gelaufen"

Leonie Beck ließ sich ihre Glückskette vom Arm von Freiwasser-Bundestrainer Stefan Lurz überreichen und verschwand lächelnd zur Siegerehrung.

Die 22-Jährige ist im Erfolgs-Sog von Weltmeister Florian Wellbrock zu WM-Bronze über fünf Kilometer geschwommen und hat dem Deutschen Schwimm-Verband die dritte Medaille innerhalb von nicht einmal 24 Stunden in Südkorea beschert. "Das ist jetzt optimal gelaufen, würde ich sagen", sagte Beck lächelnd. "Erst die Olympia-Quali eingefahren und jetzt noch eine Medaille auf fünf Kilometern." Lurz war "wirklich glücklich über Bronze".

Wie schon nach dem Rennen über die doppelte Distanz wusste Beck direkt nach dem spannenden Wettkampf nicht direkt, ob sie Grund zur Freude hat. "Sie hat uns wieder fünf Minuten bibbern lassen", sagte Lurz. Erst nach der genauen Betrachtung der Zielbilder durch die Jury stand fest: Beck teilt sich den dritten Rang nach dem knapp einstündigen Rennen mit der Amerikanerin Hannah Moore. Besser waren nur Ana Marcela Cunha aus Brasilien und die zweitplatzierte Französin Aurélie Muller.

Becks Entwicklung im Freiwasser ist beeindruckend. Die Würzburgerin, die aus dem Beckenschwimmen kommt, hatte 2017 bei der WM in Budapest noch enttäuscht. So sehr, dass Lurz sogar Becks Zukunft als Freiwasserschwimmerin infrage gestellt hatte. Mit viel Trainingsfleiß und Erfahrung ist Beck jetzt in der Weltspitze angekommen. "Sie hat das Glück des Tüchtigen und sich diese Bronzemedaille redlich verdient nach dem vielen harten Training, das sie gemacht hat", sagte Lurz.

Quelle: T-Online

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Oliver Zeidler gewinnt Gold im Einer

Der Deutsche Ruderverband hat wieder einen Einer-Fahrer von Weltklasseformat. Mit seinem Sieg bei der EM in Luzern feierte Oliver Zeidler den bisher größten Erfolg seiner noch jungen Karriere im Skiff.

Ruder-Newcomer Oliver Zeidler hat als erster Deutscher seit Peter-Michael Kolbe 1973 EM-Gold im traditionsreichen Einer gewonnen.
Der 22 Jahre alte Ingolstädter setzte sich in Luzern in 6:47,32 Minuten dank eines starken Schlussspurts knapp vor dem Niederländer Stef Broenink (6:47,51) durch. Bronze ging an Pilip Pawuku (6:47,72) aus Weißrussland.
"Auf den letzten Metern war ich ziemlich im Tunnel. Ich wusste: Wenn ich jetzt noch 30 Schläge durchziehe, kann ich die noch holen. Es hat Gott sei dank geklappt", sagte Zeidler, der in die Fußstapfen seines Großvaters Hans-Johann Färber trat, der 1972 Vierer-Olympiasieger geworden war: "Als ich Kind war, hat er mir eine Medaille geschenkt, die er vor genau 50 Jahren hier am Rotsee gewonnen hat. Jetzt schließt sich der Kreis, jetzt habe ich auch gewonnen."
Zeidler war erst vor drei Jahren vom Schwimmen zum Rudern gewechselt, ein Jahr vor Olympia in Tokio stieß er gleich bei seinem EM-Debüt in die Weltspitze vor. Nach Siegen in allen drei vorherigen Läufen übernahm er auch im Finale gleich die Führung, fiel nach 1500 der 2000 m aber auf Rang zwei zurück. Auf den letzten Metern hatte der 2,03 m große Modellathlet dann die größten Reserven.
"Ich habe Oli gar nicht kommen sehen", gab Broenink zu. Der fünfmalige Weltmeister Ondrej Synek (Tschechien) musste sich auf dem Rotsee mit Rang sechs begnügen. Welt- und Europameister Kjetil Borch (Norwegen) war bereits im Halbfinale gescheitert.
Zeidler war bis 2016 noch erfolgreicher Schwimmer, gewann mehrere DM-Titel und 2014 mit der Staffel sogar Silber bei der Junioren-EM. Dann aber sattelte er um und folgte dem Vorbild seines Großvaters und seiner Tante Judith Zeidler, die beide Ruder-Olympiasieger geworden waren. Bei der WM 2018 in Plowdiw setzte er mit Rang sechs ein erstes Ausrufezeichen.
Längst gilt Zeidler im Einer, wo einst prominente Namen wie Kolbe, Thomas Lange oder Marcel Hacker für Schlagzeilen sorgten, als größtes Versprechen. Der leitende Bundestrainer Ralf Holtmeyer bezeichnete seinen Schützling bereits als "Sechser im Lotto".
Nun trat Zeidler in die Fußstapfen von Kolbe, der vor 46 Jahren in Moskau Gold geholt hatte. Von 1974 bis 2006 waren allerdings keine EM-Titel ausgefahren worden.

Quelle: Sport1, Tagesschau

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Laura Dahlmeier beendet ihre Karriere

Die 25-jährige Biathletin blickt auf eine eindrucksvolle Karriere zurück.

Im iranischen Hochgebirge erlag Laura Dahlmeier endgültig dem verlockenden Ruf der Freiheit. Keine strapaziösen Biathlon-Rennen mehr, keine lästigen Dopingkontrollen und auch kein unnötiger Terminstress - die Entscheidung für das Karriereende glich einer Erlösung.

"Es ist Zeit, Servus zu sagen! Nach einer unfassbar harten Saison voller Höhen und Tiefen verspüre ich nicht mehr die hundertprozentige Leidenschaft, die für den Profisport erforderlich ist", schrieb die Doppel-Olympiasiegerin und siebenmalige Weltmeisterin am Freitag in den Sozialen Netzwerken: "Aus diesem Grund habe ich nach längerem Überlegen entschieden, meine aktive Biathlon-Karriere zu beenden."

Nach insgesamt 152 Weltcup-Starts, 20 Weltcupsiegen als Einzelkämpferin und 13 Erfolgen mit der Staffel, nach 18 Medaillen bei Großereignissen und einem Triumph im Gesamtweltcup zog die passionierte Hobby-Bergsteigerin aus Partenkirchen einen Schlussstrich unter ihre so erfolgreiche Laufbahn.

"Sie hat in nur wenigen Jahren außergewöhnliche Kapitel Sportgeschichte geschrieben und den populären Biathlonsport auf eindrucksvolle Weise bereichert", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann voller Anerkennung.

Es war ein Schlussstrich, der sich abgezeichnet hatte - und trotzdem überraschte. Zwar hatte Dahlmeier zuletzt immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen gehabt, vor allem das geschwächte Immunsystem vor der abgelaufenen Saison machte ihr zu schaffen. Eigentlich aber war ein Ende im kommenden Jahr bei der WM in Antholz erwartet worden, ihrem Lieblingsort inmitten der malerischen Berge von Südtirol. Die Titelkämpfe standen allerdings nicht mehr auf der To-Do-Liste von Dahlmeier.

"Ich bin überzeugt, dass man Ziele braucht. Wahre Ziele, die einen antreiben, die einem alles bedeuten und für die man alles in die Waagschale werfen würde", schrieb die Bayerin: "Solche Ziele durfte ich mir während meiner Karriere erfüllen. So viele, dass heute kein Biathlon-Ziel mehr auf meiner Liste steht." Der Rücktritt war also nur die logische Konsequenz - und ein Schritt, den es in ganz ähnlicher Weise ja schon einmal gegeben hatte.

"Bei mir war es auch so, dass ich alles erreicht hatte und es mir nicht darum ging, noch fünf weitere Weltmeistertitel zu holen", sagte Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner, die Dahlmeier als "Wunderkind" bezeichnete, dem Münchner Merkur/tz. Sie sei daher "die Letzte, die das nicht nachvollziehen könnte. Ich kann es gut verstehen, dass Laura sagt, sie macht jetzt in ihrem Leben etwas anderes. Es ist halt schon ein sehr langer Sommer, über den man sich quälen muss."

Trotzdem hatten beim Deutschen Skiverband (DSV) die Verantwortlichen nach zahlreichen Gesprächen in den vergangenen Wochen gehofft, dass ihr Zugpferd sich noch etwas quälen und zumindest ein oder zwei Jahre dranhängen würde. Vergebens. "Es ist natürlich schade", sagte Bernd Eisenbichler, der neue Sportliche Leiter: "Aber es wäre schön, wenn uns Laura im Biathlonsystem in irgendeiner Funktion erhalten bleibt."

Dass Dahlmeier, die im Dezember bei der World Team Challenge auf Schalke offiziell verabschiedet wird, dem Biathlon auf höchster Ebene die Treue hält, darf zumindest bezweifelt werden. Schon zuletzt war sie bei den Weltcups genervt vom stetigen Trubel um ihre Person, davon, dass sie auf Schritt und Tritt verfolgt wurde. Die permanente Angabe ihres Aufenthaltsortes für mögliche Dopingkontrollen engte sie zudem extrem ein.

"Am allermeisten freue ich mich, dass ich mich nun nicht mehr jede Minute an- und abmelden muss", schrieb Dahlmeier weiter: "Ich freue mich auf die kommende Zeit, neue Blickwinkel, Herausforderungen und viele Erlebnisse rund um den Globus." Auf eine Zeit ohne Leistungssport.

Quelle: Sport1

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Olympiastützpunkte, IAT und SIMI Reality Motion beschließen Kooperation

Weiterentwicklung neuster 3D Motion Capture Technologie

Am 01.01.2019 startete eine zweijährige Kooperation zwischen dem Münchner Unternehmen Simi Reality Motion und den deutschen Olympiastützpunkte (OSP) sowie dem Institut für angewandte Trainingswissenschaft (IAT). Im Rahmen der Zusammenarbeit unterstützt Simi Reality Motion Systems, einer der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der bildbasierten Bewegungsanalyse, die deutschen Spitzensporteinrichtungen bei der technologischen Weiterentwicklung mit neuster 3D Motion Capture Technologie (deutsch: Bewegungsanalyse)

Nähere Informationen zur Kooperation und zu SIMI Reality Motion finden Sie hier

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Bewerbung für den Förderpreis Robert-Enke-Stiftung

Seelische Gesundheit im Nachwuchsleistungssport 2019


Die Robert-Enke-Stiftung verleiht im Jahr 2019 erstmals den mit insgesamt 17.500 EUR dotierten "Förderpreis Seelische Gesundheit im Nachwuchsleistungssport".

Der Förderpreis zeichnet Projekte, Maßnahmen und Konzepte von Nachwuchsleistungszentren (NLZ) im Fußball, Olympia-Stützpunkten (OSP), Sportinternaten oder Sportereinen aus, die sich im Hinblick auf die Prävention, Diagnostik oder Behandlungsstruktur für eine nachhaltige Auseinandersetzung mit der seelischen Gesundheit von ihren Nachwuchsleistungssportlerinnen und -sportlern eingesetzt haben.

Weitere Informationen zur Bewerbung für diesen Förderpreis entnehmen Sie bitte der PDF-Datei.

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Neureuther beendet seine Karriere

Felix Neureuther beendet seine lange und erfolgreiche Karriere und zieht sich aus dem Skisport zurück. Der 34-Jährige verabschiedet sich mit einer emotionalen Botschaft.

Der Skirennsport war sein Leben - doch Felix Neureuther kann und will nicht mehr. Der beste deutsche Skirennläufer beendet mit dem Slalom beim Weltcup-Finale am Sonntag in Soldeu/Andorra seine lange und erfolgreiche Karriere. "Ich habe meinen Kindheitstraum in vollen Zügen leben dürfen, und dafür bin ich so unendlich dankbar. Aber mein Herz und vor allem mein Körper haben mir in den letzten Monaten deutlich zu verstehen gegeben, dass es an der Zeit ist, dieses für mich so wunderschönes Kapitel Skirennsport zu beenden", schrieb Neureuther zu einem Video seiner schönsten Szenen in fast 16 Jahren Ski-Weltcup in den Sozialen Medien. 

Neureuther ist mit 13 Siegen der erfolgreichste deutsche Alpine im Weltcup, wo er am 4. Januar 2003 im slowenischen Kranjska Gora debütierte. Der ganz große Einzeltitel fehlt dem Slalomspezialisten, auch wenn er sich seit dem Team-Gold 2005 Weltmeister nennen darf. In seiner Paradedisziplin gewann Neureuther WM-Silber (2013) und zweimal -Bronze (2015/2017), dazu kommt eine weitere Bronzemedaille mit der Mannschaft (2013). Auch den Traum von einer Olympia-Medaille konnte sich Neureuther nicht erfüllen. 2014 war er in der Form seines Lebens, als er sich auf der Anreise nach Sotschi bei einem Autounfall ein Schleudertrauma zuzog. In Russland schied er beim Olympia-Slalom, der sein Rennen hätte werden sollen, aus. Pyeongchang 2018 verpasste er wegen eines im November 2017 zwei Wochen nach seinem letzten Weltcup-Sieg erlittenen Kreuzbandrisses.

"Ich werde immer glücklich auf diese Zeit zurückblicken. Aber jetzt ist es an der Zeit weiterzugehen und ein neues Kapitel zu schreiben. Der Skisport war mein Leben und wird es in Zukunft auch bleiben." Deswegen sage er nicht Servus, "sondern bis bald". Der deutsche Sport verliert in Neureuther eine seiner schillerndsten Figuren und den wohl populärsten Vertreter der Wintersparte.

Quelle: Sport1

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Denise Schindler gewinnt Silber

Para Radsport-WM Bahn: Denise Schindler wird in der Verfolgung Vize-Weltmeisterin.

Denise Schindler hat bei den Para Radsport-Weltmeisterschaften auf der Bahn die Titelverteidigung verpasst, dafür jedoch die Silbermedaille gewonnen. Im niederländischen Apeldoorn musste sich die 33-jährige Olchingerin in der Verfolgung über drei Kilometer nur der überraschend starken Paige Greco aus Australien geschlagen geben.

Souverän zog Denise Schindler in ihrer Paradedisziplin mit der zweitschnellsten Zeit in der Startklasse C3 ins Finale ein. Dort kam es zum Duell mit der Australierin Paige Greco, während Paralympics-Siegerin und Weltrekordhalterin Megan Giglia (Großbritannien) den Kampf um die Medaillen als Sechste verpasste – auch ein Beweis für das erneut gestiegene Niveau knapp anderthalb Jahre vor den Spielen in Tokio. Doch die Australierin, die neu in der C3-Klasse ist, setzte schon in der Qualifikation mit einem Weltrekord ein dickes Ausrufezeichen.

Entsprechend hoch hingen die Trauben für Schindler vor dem Finale. „Ich wusste, dass ich nur mit Risiko Gold gewinnen kann. Daher bin ich All-In gegangen und habe alles auf eine Karte gesetzt. Leider ist der Plan nicht aufgegangen, doch anders hätte ich auch keine Chance gehabt“, sagt die Athletin, der nach einem Unfall im Alter von zwei Jahren der rechte Unterschenkel amputiert werden musste, und fügt an: „Natürlich bin ich traurig, wenn man im Finale Gold verpasst, aber ich brauche mich auch als Vize-Weltmeisterin nicht zu schämen. Mit Blick auf die Paralympics in Tokio sehe ich noch viel Potenzial und weiß, was ich drauf habe.“

Quelle: DBS

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Rebensburg hauchdünn geschlagen

Bei der letzten Abfahrt der diesjährigen Weltcup-Saison schnuppert Viktoria Rebensburg lange am Sieg. Am Ende muss sie sich um einen Wimpernschlag geschlagen geben.

Viktoria Rebensburg hat beim Weltcup-Finale der Skirennläufer nur knapp eine große Überraschung verpasst. Bei der letzten Abfahrt des Winters lag sie lange in Führung, dann verdrängte sie Miriam Puchner (Österreich) mit dem zweiten Sieg ihrer Karriere noch vom ersten Platz. Rebensburg fehlten am Ende nur 0,03 Sekunden zum ersten Erfolg in der alpinen Königsdisziplin. Als letzte Deutsche hatte Maria Höfl-Riesch im Januar 2014 in Cortina d'Ampezzo eine Abfahrt gewonnen. Kira Weidle und Michaela Wenig sorgten mit den Rängen neun und zwölf für ein hervorragendes deutsches Mannschaftsergebnis.

Quelle: Sport1

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Gerade noch Weltmeisterin, jetzt unglückliches Saisonende

Ramona Straub muss nach ihrem schweren Sturz vom vergangenen Sonntag die Saison vorzeitig beenden. Die Skispringerin zieht sich eine schwere Knierverletzung zu.

Die Skispringerin fällt nach ihrem Sturz beim Weltcup in Oslo mehrere Monate aus. Wie der Deutsche Skiverband (DSV) vermeldete, zog sich die 25-Jährige am Sonntag im ersten Einzel der Raw-Air-Premiere in Norwegen einen Riss des vorderen Kreuzbandes zu. "Ramona muss die Saison aufgrund der Verletzung leider beenden", sagte Mannschaftsarzt Dr. Florian Porzig. Straub soll in München operiert werden, sobald die Reizung im Knie abgeklungen ist.

Quelle: Sport1

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Furiose Herrmann stürmt zu Gold

Östersund - Denise Herrmann schafft den größten Erfolg ihrer Biathlon-Karriere und gewinnt WM-Gold in der Verfolgung. Laura Dahlmeier holt ihre zweite Medaille.

Herrmann hat in der Verfolgung über 10 km bei den Biathlon-Weltmeisterschaften im schwedischen Östersund den Titel gewonnen. Für die 30-Jährige ist es der größte Erfolg ihrer Karriere. Laura Dahlmeier holte wie schon im Sprint Bronze hinter Tiril Eckhoff aus Norwegen, die nur 0,2 Sekunden vor Dahlmeier lag. "Es ist unglaublich. Es war sehr windig beim Schießen. Beim letzten Schießen kann ja alles passieren, da habe ich Glück gehabt und konnte die Treffer setzen. Die Schlussrunde konnte ich dann genießen", sagte die frischgebackene Weltmeisterin in der ARD. Bereits im vergangenen Jahr gewann sie die Verfolgung in Östersund. "Das war ein gutes Omen. Ich habe letztes Jahr genau dasselbe geschossen hier, das ist für mich einfach der Place to be", erklärte Herrmann. Herrmann leistete sich bei schwierigen Wetterverhältnissen mit Schneefall und böigem Wind zwei Schießfehler und lag 31,4 Sekunden vor Eckhoff (zwei Schießfehler). "Dass es so ausgeht, hätten wir uns nicht erträumt. Es ist schön, dass sich die ganze Arbeit gelohnt hat. Das gibt uns recht, dass wir alles richtig gemacht haben", sagte Disziplintrainer Kristian Mehringer.

Dahlmeier, die beim Sprint noch über gesundheitliche Probleme geklagt hatte, schoss einmal daneben. Für sie war die 13. WM-Medaille in Folge - Rekord. Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld/2) verbesserte sich in der Verfolgung von Rang 40 auf 22. Franziska Preuß (Haag/7) fiel vom 16. auf den 27. Platz zurück.

Quelle: Sport1

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Rebensburg ganz knapp geschlagen

Viktoria Rebensburg schafft im vorletzten Riesenslalom der Weltcup-Saison den Sprung auf das Podest. Zum Sieg im tschechischen Spindlermühle reicht es aber nicht ganz.

Skirennläuferin Viktoria Rebensburg ist im vorletzten Riesenslalom der Weltcup-Saison nur knapp an ihrem ersten Sieg in diesem Winter vorbeigefahren. Im tschechischen Spindlermühle belegte sie wie bei den Weltmeisterschaften Mitte Februar im schwedischen Are Rang zwei hinter Petra Vlhova (Slowakei), ihr Rückstand betrug 0,11 Sekunden. Mikaela Shiffrin (USA) wurde Dritte.


Marlene Schmotz erreichte mit Startnummer 49 Rang 18 und damit das zweitbeste Resultat ihrer Karriere.


Für Rebensburg war es die vierte Podestplatzierung in diesem Winter, allerdings hat sie nun auch rechnerisch keine Chance mehr auf eine erfolgreiche Titelverteidigung im Riesenslalom-Weltcup: Die derzeit führende Shiffrin wird sie beim Finale in Soldeu/Andorra (13. bis 17. März) nicht mehr einholen können, die Amerikanerin hat ihrerseits praktisch uneinholbare 97 Punkte Vorsprung auf Tessa Worley (Frankreich).


Quelle: Sport1.de

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Bob-Team verteidigt WM-Titel

Die deutschen Bob- und Skeleton-Piloten dominieren im Teamwettbewerb weiter nach belieben. Bei der WM in Kanada feiert das deutsche Team seinen nächsten Titel.

Sie haben bei der WM im kanadischen Whistler ihren Titel im Teamwettbewerb erfolgreich verteidigt. Die Mannschaft um Johannes Lochner und seinem Anschieber Marc Rademacher setzte sich mit 0,15 Sekunden Vorsprung vor Gastgeber Kanada durch. Bronze ging an das Team USA 2. Zum deutschen Team gehörten neben Lochner die Skeleton-Starter Christopher Grotheer und Sophia Griebel sowie Anna Köhler/Lisa Gericke im Frauenbob. Der nicht-olympische Wettbewerb wird seit 2007 ausgetragen. Die Zeiten von je zwei Skeleton- und Bobpiloten werden addiert, das Team mit der besten Gesamtzeit gewinnt. Für Deutschland war es der achte WM-Sieg im Team, schon von 2007 bis 2011 sowie 2015 bis 2017 hatte die BSD-Auswahl gewonnen.

Quelle: Sport1

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Althaus verpasst zweites Gold knapp

Nach der Goldmedaille im Team-Wettbewerb springt Katharina Althaus auch im Einzel aufs Podest. Am Ende fehlt nur ein halber Punkt zum Glück.

Die Skispringerin aus Oberstdorf ist bei der WM in Seefeld zur Silbermedaille geflogen. Sie musste sich wie schon bei Olympia 2018 in Pyeongchang einzig der Norwegerin Maren Lundby geschlagen geben, umgerechnet fehlten 25 Zentimeter zum Titel. Bronze ging an die 35 Jahre alte Ex-Weltmeisterin Daniela Iraschko-Stolz (Österreich). "Ich freue mich riesig, es war ganz knapp. Ich habe die Medaille gewonnen und nicht verloren", sagt Althaus, die aber auch ein bisschen der verpassten Chance nachtrauerte: "25 Zentimeter, da kann man nichts machen. Ich habe gebetet und gehofft, dass es diesmal reicht und nicht wieder der zweite Platz ist. Aber ich freue mich trotzdem." "Es war megaspannend. Katharina kann sich überhaupt nichts vorwerfen, Maren Lundy musste alles geben, um hier heute zu gewinnen", sagte auch Bundestrainer Andreas Bauer: "Wir haben seit 2013 bei jedem Großereignis eine Medaille gewonnen. Das ist fantastisch." Althaus segelte einen Tag nach dem deutschen Triumph im Teamspringen auf 108,0 und 107,0 m, mit 259,1 Punkten fehlte ihr nur ein Wimpernschlag zu Lundby (259,6). Im vierten Skisprung-Wettbewerb der WM in Tirol kam der Sieger somit zum ersten Mal nicht aus Deutschland. Die am Dienstag noch so starke Ramona Straub (Langenordnach) kam nicht über den 18. Platz hinaus. Anna Rupprecht (Degenfeld), die nicht zum Gold-Vierer gehört hatte, belegte vor 4100 Zuschauern an der Toni-Seelos-Schanze den 24. Rang. Althaus, Vogt, Seyfarth und Straub hatten am Vorabend den ersten Teamwettkampf der WM-Geschichte gewonnen.

Quelle: Sport1

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Skispringerinnen fliegen zu Team-Gold

Die deutschen Skisprung-Damen schreiben Geschichte. Bei der Nordischen Ski-WM gewinnt das Quartett in Seefeld das erste WM-Teamspringen der Geschichte.

Deutschlands Skispringerinnen, die alle bei Bundestrainer Andi Bauer in Oberstdorf trainieren, haben bei der Nordischen WM in Seefeld den erstmals ausgetragenen Team-Wettbewerb der Frauen gewonnen und damit das fünfte deutsche Gold bei den Titelkämpfen in Tirol geholt.
Nach acht Sprüngen in einem packenden Wettkampf lag das DSV-Quartett um die zweimalige Einzel-Weltmeisterin Carina Vogt, die ihren insgesamt fünften WM-Titel holte, mit 898,9 Punkten deutlich vor Österreich (880,3) und Norwegen (876,9).

Carina Vogt (99,0+92,5), die Olympiazweite Katharina Althaus (104,5+99,5), Juliane Seyfarth (98,0+95,0) und Ramona Straub (106,0+100,0) setzten damit vor immerhin 3400 Zuschauern die deutsche Skisprung-Erfolgsserie bei den Titelkämpfen in Tirol fort. Zuvor hatten bei den Männern Markus Eisenbichler im Großschanzen-Einzel und das Team die beiden Goldmedaillen gewonnen.

Startspringerin Seyfarth zeigte einen mäßigen Wettkampf, doch die überraschend starke Straub verschaffte dem deutschen Vierer entscheidende Vorteile. Vogt, die sich einen schwachen zweiten Sprung leistete, und vor allem die gewohnt überzeugende Althaus brachten den Vorsprung ins Ziel.

Quelle: Sport1.de

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DSV-Doppelerfolg bei Skisprung-WM

Bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld krönt sich Markus Eisenbichler zum Weltmeister, Karl Geiger holt Silber.

Im Moment des größten Triumphs fuhren die Gefühle mit Markus Eisenbichler Achterbahn - doch zum Glück stand Zimmerkollege Karl Geiger auf dem Siegerpodest gleich neben dem leicht überforderten Skisprung-Weltmeister. "Wie soll man das denn auch verdauen, wenn man noch nie gewonnen hat und auf einmal WM-Gold hat?", fragte Eisenbichler: "Ich bin extremst glücklich, dass wir zu zweit auf dem Podium sind." Gold und Silber für das "fliegende Doppelzimmer" in Innsbruck, in einem Wettkampf wie aus dem Märchenbuch. "Das ist einfach obergeil", sagte Eisenbichler und spürte einfach nur noch große Genugtuung. "Wir haben so hart gearbeitet, Tiefschläge erlebt, im Weltcup, bei Olympia oder einer WM", sagte der 27-Jährige: "Wenn man der richtige Typ ist, dann kommt man da gestärkt raus. Der Karl hat es bewiesen, ich habe es bewiesen." Ohne Weltcupsieg in seiner Karriere war Eisenbichler nach Tirol gereist, nun stand er ausgerechnet bei der WM ganz oben - das kann man sich nicht besser ausdenken. "Im Moment fehlen mir die Worte", sagte Eisenbichler: "Ich werde wohl noch etwas brauchen, um das zu erfassen."

Das Geschehen am Bergisel war auch dazu angetan, um fassungslos zu machen. Nach Traumflügen auf 131,5 und 135,5 m lag Eisenbichler mit 279,4 Punkten deutlich vor Geiger (267,3/131,0+130,5), der seine erste Einzelmedaille bei einem Großereignis gewann. "Das ist so genial", sagte Geiger: "Dass ich hier eine Medaille holen kann, habe ich irgendwie gerochen." "Ich bin sehr stolz, das ist eine Riesengeschichte. Es ist ein kleines Märchen passiert", sagte ein gerührter Bundestrainer Werner Schuster: "Schön, dass ich das auf meine alten Tage noch erleben darf." Der Wahl-Tiroler, der zum Saisonende sein Amt niederlegt, krönte dank Eisenbichler und Geiger seine elfjährige Ära: "Ich wusste, wenn wir unsere Qualität auf Boden kriegen, werden die beiden nur schwer zu schlagen sein." Eisenbichler ist der siebte Skispringer aus einer deutschen Mannschaft, der WM-Einzelgold geholt hat. Zuletzt hatte Severin Freund 2015 in Falun ebenfalls von der Großschanze triumphiert. Einen Doppelsieg zweier deutscher Springer hatte es zuletzt 1999 in Ramsau durch Martin Schmitt und Sven Hannawald gegeben.

Nach dem ersten Sprung hatte sensationell Peier geführt. Bestes Weltcup-Ergebnis des Schweizers: ein siebter Platz. "Da habe ich mir gesagt: Du musst attackieren, weil du hier Weltmeister werden willst", sagte Eisenbichler.
Geiger, Vierter zur Halbzeit, legte vor, übernahm die Führung und ließ Polens Olympiasieger Kamil Stoch (wurde Fünfter) und Österreichs Titelverteidiger Stefan Kraft (Sechster) hinter sich. Der japanische Topfavorit Ryoyu Kobayashi patzte und wurde schließlich Vierter. Dann gelang Eisenbichler ein Wundersprung, mit dem er Peier vor eine unlösbare Aufgabe stellte.

Quelle: Sport1

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Hofmeister triumphiert erneut

amona Hofmeister feiert beim Snowboard-Weltcup im chinesischen Secret Garden ihren zweiten Erfolg in Serie. Olympiasiegerin Ester Ledecka hat das Nachsehen.

Die Olympiadritte hat beim Snowboard-Weltcup im chinesischen Secret Garden ihren zweiten Triumph in Serie gefeiert. Eine Woche nach dem Parallelslalom-Sieg in Pyeongchang setzte sich die 31-Jährige im Parallelriesenslalom-Finale gegen Olympiasiegerin Ester Ledecka (Tschechien) durch und holte den vierten Weltcuperfolg ihrer Karriere. Weltmeisterin Selina Jörg (Sonthofen) komplettierte als Dritte das Podest. Bei den Männern schaffte es Stefan Baumeister (Aising-Pang) ebenfalls aufs Podium. Der WM-Dritte belegte den dritten Platz hinter Tim Mastnak (Slowenien) und Andrej Sobolew (Russland).

Quelle: Sport1

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Drittes Gold! Clara Klug nicht zu stoppen

Drittes Rennen, dritter Sieg: Die 24-jährige Clara Klug (München) drückt der nordischen Ski-WM der Behindertensportler weiter ihren Stempel auf.

Clara Klug findet langsam Gefallen am Gewinnen und ist die überragende Athletin der nordischen Ski-WM der Behindertensportler. Auch andere Deutsche holen Medaillen.
In Prince George/Kanada gewann Klug im Biathlon auch das Rennen der Frauen mit Sehbeeinträchtigung über 12,5 km und machte nach den Erfolgen über 10 und 7,5 km den Gold-Hattrick perfekt.
"Ich dachte, ich muss sterben. Jeder Schritt war ein kleiner Kampf und es hat irgendwann nur noch wehgetan", sagte Klug, die trotz einer Erkältung triumphierte: "Ich bin zwar krank, aber überglücklich." Bundestrainer Ralf Rombach schwärmte: "Es ist schon beachtlich, wie sie die WM gemeistert hat."

Neben Klug blieb auch die 17 Jahre alte WM-Debütantin Johanna Recktenwald (Marpingen) bei den vier Schießeinlagen ohne Fehler - der Lohn war Bronze.

Im Wettkampf der Sitzathleten jubelte zudem Martin Fleig über Silber

Quelle: sport1.de

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Freund erneut am Knie operiert

Nach einer erneuten Operation ist die Saison für Skispringer Severin Freund gelaufen. Der 30-Jährige hat die nächsten sportlichen Ziele bereits fest im Blick.

Der frühere Skisprung-Weltmeister Severin Freund hat bei seinem Comeback-Versuch nach langer Verletzungspause einen schweren Rückschlag erlitten. Der 30-Jährige musste sich wegen andauernder Knieprobleme einem erneuten operativen Eingriff unterziehen. "Nachdem mein Knie bis kurz vor der Vierschanzentournee in einem wirklich guten Zustand war, wurde es während der Tournee und in den folgenden Wochen schlechter", schrieb Freund bei Facebook: "Die Schmerzen waren einfach da, und deshalb gelang es mir auch nicht mit meinen Sprüngen vorwärts zu kommen." Nachdem eine Wettkampfpause zuletzt keine Linderung gebracht hatte, habe er sich nach Absprache mit den Ärzten zum Eingriff am Meniskus in München entschieden. "Besonders bitter ist das natürlich am Tag der Eröffnung der Nordischen Ski-WM, bei der ich eigentlich dabei sein wollte", schrieb der Niederbayer: "Natürlich ist diese Zwangspause jetzt wieder ein Rückschlag, es ändert aber nichts an meinen sportlichen Zielen, die kommende Saison im Weltcup wieder dabei zu sein und bei der Heim-WM, ziemlich genau in zwei Jahren in Oberstdorf 2021 konkurrenzfähig auf dem Balken zu sitzen." Freund hatte Ende November nach zwei Kreuzbandrissen und fast zweijähriger Pause sein Comeback gegeben, den Anschluss an die Weltspitze aber nicht geschafft. Bei der Vierschanzentournee war für den 30-Jährigen schon zur Halbzeit Endstation, anschließend trat Freund im zweitklassigen Continental Cup an.

Quelle: Sport1

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Clara Klug holt nach einem kuriosen Fehlstart Bronze

Clara Klug und ihr Guide Martin Härtl sorgten bei den Frauen mit Sehbeeinträchtigung für die zweite deutsche Medaille des Montags.

Bei eisigen Temperaturen zwischen -21 und -13 Grad Celsius durften sich Clara Klug (PSV München) und ihr Guide Martin Härtl bei den Frauen mit Sehbeeinträchtigung feiern – obwohl das Duo mit der Österreicherin Carina Edlinger und deren Guide Florian Seiwald nach einem Missverständnis einen nicht selbst verschuldeten Fehlstart hingelegt hatten und erst nach rund einer halben Runde gestoppt werden konnten. „Erst hat uns die Jury rausgelassen, dann haben sie uns zurückgepfiffen“, berichtete Martin Härtl, der es aber mit Humor nahm – und sich hinterher ein heißes Eukalyptusbad gönnte. Das hatte er sich auch verdient, weil im zweiten Versuch alles glatt ging und das Duo Klug und Härtl Bronze holte. Auch in diesem Fall war es das Maximum. „Unser Prolog war wirklich gut, aber vor dem Finale war schon die Luft raus“, sagte Härtl. Die Ukrainerin Andriana Kapustei hielt die 24-jährige Münchnerin dennoch in Schach. Nur Edlinger und Oksana Shyshkova (Ukraine) konnte sie nicht halten. „Ich freue mich über die dritte Medaille im dritten Rennen“, sagte Klug.

Quelle: Sport1, DBS Pressemitteilung

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Hofmeister siegt in Korea

Die Olympiadritte Ramon Hofmeister aus Bischofswiesen hat beim Snowboard-Weltcup in Pyeongchang den Parallelslalom gewonnen.

Einen Tag nach ihrem elften Platz im Parallel-Riesenslalom setzte sich Hofmeister im Finale gegen die Österreicherin Sabine Schöffmann durch und feierte den dritten Weltcuperfolg ihrer Karriere. Olympiasiegerin Esther Ledecka wurde einen Tag nach ihrem Sieg Dritte. "Es ist ein unglaubliches Gefühl, es ging heute Runde für Runde weiter nach vorne", sagt Hofmeister, 22, die auf dem Weg zum Sieg drei Mal teaminterne Duelle bestritt: In der Auftaktrunde setzte sie sich gegen Carolin Langenhorst durch, im Viertelfinale gegen Weltmeisterin Selina Jörg (Sonthofen), die am Tag zuvor Zweite war, im Semifinale gegen Cheyenne Loch aus Schliersee.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

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Althaus verpasst Heim-Sieg bei Krimi

Katharina Althaus verpasst beim Weltcup in Oberstdorf den Sieg um einen Wimpernschlag. Ihre Dauerrivalin profitiert von der Wind-Regel.

Skispringerin Katharina Althaus hat beim Weltcup-Heimspiel in ihrem Geburtsort Oberstdorf Platz zwei belegt und knapp gegen Dauerrivalin Maren Lundby aus Norwegen den Kürzeren gezogen.

Die 22 Jahre alte Allgäuerin lag zum Auftakt der WM-Generalprobe trotz der Tagesbestweite von 128,0 m im zweiten Durchgang am Samstag auf der großen Schattenbergschanze in der Endabrechnung umgerechnet 20 Zentimeter hinter Olympiasiegerin Lundby zurück.

"Ich war schon sehr nervös, vor heimischem Publikum ist das doch was anderes. Es war sehr knapp, aber am Sonntag habe ich ja noch eine Chance", sagte Althaus, die nach dem ersten Durchgang noch knapp geführt hatte, im ZDF. Bundestrainer Andreas Bauer meinte: "Das schmerzt natürlich ein bisschen. Ich bin trotzdem mit Katharinas Leistung total zufrieden, sie hat Maren Lundby absolut gefordert."

Quelle: Sport1

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Klug holt Biathlon-Gold bei Para-WM

Biathletin Clara Klug siegt bei der nordischen Ski-WM der Behindertensportler über 10 Kilometer. Andrea Eskau sichert sich eine Bronze-Medaille.

Die sehbehinderte Clara Klug hat bei der nordischen Ski-WM der Behindertensportler im kanadischen Prince George den größten Erfolg ihrer Karriere gefeiert. Die 24-Jährige aus München holte sich mit ihrem Guide Martin Härtl den Weltmeistertitel im Biathlon über 10 Kilometer. Trotz dreier Strafrunden triumphierte Klug vor der Ukrainerin Oksana Schischkowa.

"Ich weiß nicht, warum ich das so kompliziert machen musste. Ich war leider unfassbar aufgeregt, und das hat sich am Schießstand gezeigt", sagte die Weltcup-Führende Klug, die bei den Paralympics 2018 zweimal Bronze gewonnen hatte. Sie sei deshalb mit ihrer Leistung "nicht richtig zufrieden. Aber umso mehr damit, dass ich es doch noch geschafft habe". Mehr Rennen dieser Art brauche er nicht, fügte Härtl an, "sonst kriege ich einen Herzinfarkt".

Die querschnittgelähmte Andrea Eskau rundete das hervorragende Ergebnis für die Athletinnen und Athleten des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) ab. Die 47-Jährige aus Magdeburg, mehrfache Paralympics-Siegerin und Weltmeisterin, sicherte sich in der sitzenden Klasse Bronze hinter Oksana Masters und Kendall Gretsch (beide USA). Anja Wicker und Martin Fleig verpassten das Podest als Vierte nur ganz knapp.

Quelle: Sport1

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Geiger geht ab "wie Schnitzel"

Karl Geiger feiert seinen zweiten Weltcup-Sieg. Der 26-Jährige aus Oberstdorf landet beim Springen in Willingen vor Kamil Stoch und Tournee-Sieger Ryoyu Kobayashi.

Skispringer Karl Geiger (Oberstdorf) hat den Weltcup in Willingen gewonnen und damit seinen zweiten Karrieresieg gefeiert. Der 26 Jahre alte Allgäuer setzte sich am Samstag bei der WM-Generalprobe mit Sprüngen auf 142,0 und 150,5 m von der Mühlenkopfschanze mit 311,1 Punkten vor dem Polen Kamil Stoch (307,1) und dem Japaner Ryoyu Kobayashi (304,7) durch. "Auf jeden Fall war das einer der besten Sprünge, die ich je gemacht hab. Der ging ab wie‘s Schnitzel da untenrein. Wahnsinn!", war Geiger beim ZDF nach dem Sprung immer noch ganz euphorisch über seinen Flug. "Super, Karl war heute absolut klar im Kopf", sagte Bundestrainer Werner Schuster im ZDF. Geiger, der seinen ersten Sieg im Dezember in Engelberg gefeiert hatte, war nach dem ersten Durchgang noch Dritter und zeigte dann den weitesten Flug des Tages.

Quelle: Sport1

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Rebensburg erlöst deutsches Ski-Team

Viktoria Rebensburg holt bei der Ski-WM in Are die erste Medaille für Deutschland. Im Riesenslalom muss sie sich nur einer Slowakin geschlagen geben.

Gold und der erträumte WM-Titel waren zum Greifen nah, doch am Ende reichte es für Viktoria Rebensburg immerhin zu Silber.
Die Olympiasiegerin von 2010 hat bei den Weltmeisterschaften im schwedischen Are in ihrer Paradedisziplin Riesenslalom Wind und Wetter getrotzt und die erhoffte erste Medaille für den Deutschen Skiverband gewonnen. Zum ganz großen Coup fehlten der Führenden nach dem ersten Lauf im Finale unter Flutlicht nur 0,14 Sekunden.


"Im Großen und Ganzen habe ich Silber gewonnen", sagte Rebensburg im ZDF: "Die letzte Welle war nicht so gut für mich. Scheinbar habe ich da doch ganz schön viel Zeit liegen gelassen."
Während Petra Vlhova über den ersten WM-Titel für die Slowakei jubelte, zeigte Rebensburg kaum Anzeichen von Ärger über die entgangene Krönung. Vielmehr war sie offenbar froh, dass es gegen die starke Konkurrenz und bei widrigsten Bedingungen wie 2015 zum zweiten Rang reichte. Bronze ging an Super-G-Weltmeisterin Mikaela Shiffrin (USA), WM-Debütantin Marlene Schmotz belegte den guten 19. Platz.


Für Rebensburg, die den Titel nach überlegener Führung im letzten Abschnitt verlor, war es nach Olympia-Gold und -Bronze sowie WM-Silber die vierte Medaille bei Großereignissen, alle fuhr sie in ihrem geliebten "Riesen" ein. Zwölf Jahre nach ihrem WM-Debüt mit Platz acht im Riesenslalom an gleicher Stelle schloss sich für sie ein Kreis. "Aufhören", hatte sie zuvor betont, "werde ich aber noch nicht so schnell." Warum auch?


Im Super-G von Are hatte Rebensburg den Titel und damit eine Sensation noch um 0,07 Sekunden verpasst, Bronze war nur 0,02 Sekunden weg. In der Abfahrt reichte es lediglich zu Platz elf - doch Rebensburg ließ sich nicht beirren und zeigte ihre Klasse bei ihrem letzten Are-Rennen.
Quelle: Sport1.de

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Rodlerinnen landen Dreifachsieg

Die deutschen Rodlerinnen sind bei der Heim-EM in Oberhof nicht zu schlagen und fahren einen Dreifachsieg ein. Natalie Geisenberger steht vor einem weiteren Titel.

Rodel-Olympiasiegerin Natalie Geisenberger hat den deutschen Dreifachsieg bei der EM angeführt und steht damit auch unmittelbar vor dem nächsten Triumph im Gesamtweltcup.

Die Weltmeisterin gewann am Sonntag vor Tatjana Hüfner und der Olympia-Zweiten Dajana Eitberger. Vizeweltmeisterin Julia Taubitz, Geisenbergers einzig verbliebene Konkurrentin im Saisonklassement, kam nicht über den fünften Platz hinaus.

Die EM-Medaillen werden im Rennrodeln traditionell im Rahmen eines Weltcuprennens ausgefahren. Vor dem Saisonfinale in Sotschi (23./24. Februar) hat Geisenberger (882 Punkte) nun 176 Zähler Vorsprung auf Taubitz (706), noch 200 Punkte sind auf der russischen Olympiabahn von 2014 zu gewinnen.

Geisenberger (31) legte auch mit ihrem siebten Gesamtweltcupsieg in Serie vor Augen zwei einwandfreie Läufe hin und feierte ihren vierten EM-Titel.

Ihre neun Jahre jüngere Konkurrentin Taubitz, im bisherigen Winter sehr konstant, erlaubte sich dagegen im ersten Lauf einen folgenschweren Fehler und verspielte damit schon jede Siegchance. Den vierten Dreifachsieg der Frauen in dieser Saison machten dann ihre Teamkolleginnen perfekt.

Quelle: Sport1

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Bei - 19 Grad: Damen-Staffel siegt

Die deutschen Biathlon-Damen siegen mit der Staffel beim Weltcup im kanadischen Canmore. Der Vorsprung auf die Zweitplatzierten ist bei eisiger Kälte groß.

Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier kämpfte sich dick eingepackt mit orangem Kopftuch durch die arktische Kälte im "Gefrierschrank" von Canmore, Frauen-Disziplintrainer Kristian Mehringer fand's einfach nur "grenzwertig" - doch aller Strapazen zum Trotz feierten die deutschen Biathletinnen in der Staffel bei minus 19 Grad in den kanadischen Rocky Mountains eine perfekte WM-Generalprobe und siegten trotz einer Strafrunde durch Dahlmeier letztlich souverän.

"Die Teamleistung war super", lobte Mehringer sein Quartett mit Vanessa Hinz, Franziska Hildebrand, Denise Herrmann und Dahlmeier in der ARD.

Knapp über ein Jahr nach dem bislang letzten Staffel-Sieg in Ruhpolding distanzierten die Frauen des Deutschen Skiverbandes (DSV) nach insgesamt zwölf Nachladern die zweitplatzierten Norwegerinnen um 30,2 Sekunden, Rang drei ging an Frankreich.

Quelle: Sport1

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Snowboard-WM: Jörg fährt zu Gold

Selina Jörg nutzt die Abwesenheit von Topstar Ester Ledecka und fährt zur Goldmedaille bei der Snowboard-WM. Stefan Baumeister legt kurz danach nach.

Die Olympiazweite Selina Jörg hat bei den Snowboard-Weltmeisterschaften in Park City die Gunst der Stunde genutzt und als zweite Deutsche nach Isabella Laböck Gold im Parallel-Riesenslalom gewonnen. Den Triumph der deutschen Raceboarder machte Stefan Baumeister perfekt.

Der 25-Jährige aus Aising-Pang gewann das "kleine Finale" um Bronze und holte damit die erste deutsche Männer-Medaille seit 20 Jahren. Gold ging erstmals an den Russen Dmitri Loginow.

"Endlich hat es geklappt"
"Ich bin super happy, endlich hat es mit dem WM-Titel geklappt", sagte Selina Jörg nach ihrem Triumph. Die 31-Jährige aus Sonthofen setzte sich im Abwesenheit von Olympiasiegerin und Titelverteidigerin Ester Ledecka (Tschechien) im Finallauf gegen die Russin Natalia Sobolewa durch. Bronze ging an die Schweizerin Ladina Jenny, die im Halbfinale an Jörg gescheitert war.

"Es wäre gelogen, wenn ich sage: Ich will da nur dabei sein. Eine Medaille ist das Ziel", hatte Jörg zuvor betont. Und so fuhr sie schon in der Quali wie entfesselt und erzielte die klare Bestzeit. Dies ermöglichte ihr bis zum Finale die Wahl des Kurses. Sie wählte stets blau - und bekam am Ende Gold. "Sie war unfassbar an diesem Tag", sagte Andreas Scheid vom Verband Snowboard Germany.

Quelle: Sport1

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WM: Bronze für Snowboardcross-Duo

Das deutsche Snowboardcross-Duo Paul Berg und Hanna Ihedioha trumpft bei der WM in Park City auf und holt die erste WM-Medaille für Snowboard Germany seit 2013.

Das deutsche Team hat bei den Weltmeisterschaften in Park City/USA den Bann gebrochen und die erste WM-Medaille für Snowboard Germany seit 2013 gewonnen.

Im Team-Wettbewerb, der erstmals als Mixed-Rennen ausgetragen wurde, sicherten sich Paul Berg (Konstanz) und Hanna Ihedioha (Dingolfing) die Bronzemedaille.
Das zweite deutsche Duo Leon Beckhaus (Miesbach) und Jana Fischer (Löfflingen) schied im Viertelfinale aus.

Zum Auftakt am Freitag hatte Berg im Männer-Wettbewerb als bester Deutscher den siebten Rang belegt.

Ab Montag greifen die Raceboarder ins Geschehen ein. Im Parallel-Riesenslalom ab 21 Uhr MEZ sind die Olympiazweite Selina Jörg, die Olympia-Dritte Ramona Hofmeister, Cheyenne Loch und Carolin Langenhorst im Rennen um Edelmetall.

Bei den Männern hat Stefan Baumeister ebenfalls die Chance auf eine Medaille.

Quelle: Sport1

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Althaus fliegt erneut aufs Podest

Die deutsche Skispringerin landet in Hinzenbach erneut auf Platz drei.

Skispringerin Katharina Althaus hat beim Weltcup in Hinzenbach erneut ihre WM-Form unter Beweis gestellt.

Die Olympiazweite aus Oberstdorf landete wie schon am Samstag auf Rang drei und stand zum achten Mal in diesem Winter auf dem Podest.
Althaus kam auf 89,0 und 87,5 m. Mit insgesamt 238,5 Punkten lag sie aber klar hinter Überfliegerin Lundby (250,8) und Takanashi (241,2).

Juliane Seyfarth (Ruhla), am Samstag starke Zweite, und Sotschi-Olympiasiegerin Carina Vogt (Degenfeld) komplettierten auf den Rängen vier und sechs das starke deutsche Ergebnis.
"Zweimal auf dem Podium zu stehen, ist natürlich super", sagte Althaus: "Ich weiß, dass ich besser springen kann und hoffe, dass ich das am kommenden Wochenende auch zeigen kann. Dort wird besonders das Teamspringen interessant, wir rechnen uns auf jeden Fall Chancen auf eine Medaille aus."

Für die WM in Seefeld (19. Februar bis 3. März) war das Teamspringen erst vor einer Woche ins Programm aufgenommen worden, das DSV-Team ist dort Kandidat auf Gold.
Quelle: Sport1

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Doppel-Podium für Skispringerinnen

Carina Vogt und Juliane Seyfarth springen beim Weltcup in Rasnov auf das Podest. Katharina Althaus muss die Weltcup-Führung an die Siegerin abgeben.

Weltmeisterin Carina Vogt und Juliane Seyfarth haben beim Skisprung-Weltcup im rumänischen Rasnov für ein deutsches Doppelpodest gesorgt. Beim vierten Saisonsieg von Olympiasiegerin Maren Lundby (Norwegen) verbuchte Vogt als Zweite ihr bestes Ergebnis des Winters. Die nach dem ersten Durchgang in Führung liegende Seyfarth landete als Dritte zum vierten Mal auf dem Podest.

Die Olympia-Zweite Katharina Althaus musste sich rund drei Wochen vor der WM mit Rang fünf begnügen und verlor ihre Führung im Gesamtweltcup. Die dreimalige Saisonsiegerin aus Oberstdorf musste mit jetzt 747 Punkten ihre Dauerrivalin Lundby (788) passieren lassen.

Ramona Straub rundete als Achte das starke deutsche Ergebnis ab. In den Punkten landeten auch Anna Rupprecht als 15. und Pauline Hessler auf Rang 26. Weiter geht es am kommenden Wochenenden mit zwei Einzel-Wettkämpfen in Hinzenbach (Österreich).

Quelle: Sport1

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Weidle rast in Garmisch auf Podest

Kira Weidle untermauert ihren Status als Anwärterin auf eine WM-Medaille in Are.

Skirennläuferin Kira Weidle hat ihren Status als Anwärterin auf eine Medaille bei der WM in Are (5. bis 17. Februar) mit Platz drei beim Heim-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen eindrucksvoll untermauert.
Die 22-Jährige aus Starnberg fuhr bei der Abfahrt auf der anspruchsvollen Kandahar zum zweiten Mal in ihrer Karriere aufs "Stockerl", zu ihrem ersten Sieg fehlten Weidle 0,54 Sekunden.
"Wahnsinn, das ist wirklich ein Traum", sagte Weidle über ihren Coup bei schwierigen Verhältnissen und fügte mit Blick auf die Titelkämpfe in Schweden an: "Ich bin gut in Form. Wenn ich das so halten kann, glaube ich, dass wir alle viel Freude haben werden."

Quelle: Sport1

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Dahlmeier zurück auf dem Thron

Laura Dahlmeier ist rechtzeitig vor der WM in Topform und feiert ihren ersten Saisonsieg im Massenstart in Antholz. Vanessa Hinz verpasst den Doppelsieg nur knapp und wird 3.

Völlig euphorisch sprang Laura Dahlmeier auf die oberste Stufe des Podiums, Weltcup-Sieg Nummer 20 krönte die famosen Festspiele der Biathlon-Königin.
"Ich habe mir die ganze Zeit vorgestellt und gewünscht, wieder vorne zu sein", sagte die Doppel-Olympiasiegerin nach dem Triumph im Massenstart von Antholz: "Es ist unheimlich schön, einfach traumhaft."
Nach einer taktisch cleveren und nahezu fehlerfreien Vorstellung gewann die 25-Jährige souverän vor der Tschechin Marketa Davidova (+13,1 Sekunden) und Teamkollegin Vanessa Hinz (+16,4), die sich ebenfalls einen Schießfehler erlaubten.
"Ich liebe diesen Ort", schwärmte Dahlmeier von der Gemeinde, die sich für die in dieser Saison leidgeplagte deutsche Nummer eins als Jungbrunnen erwies.

Quelle: Sport1

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Biathlon: Franziska Preuß gewinnt Massenstart in Ruhpolding

Mega-Performance von Franziska Preuß. Die 24-Jährige gewinnt beim Massenstart in Ruhpolding den Zielsprint und darf sich über ihren ersten Weltcup-Sieg freuen.

Es ist ein wahnsinnig geiles Gefühl, daheim im Wohnzimmer ganz oben zu stehen", sagte eine überglückliche Preuß nach dem ersten Weltcup-Sieg ihrer Karriere und genoss ergriffen die Ovationen von 24.000 begeisterten Fans in der Chiemgau Arena.

Dass es ausgerechnet zum Abschluss der Biathlon-Festspiele in Ruhpolding "endlich geklappt hat", fügte die 24-Jährige strahlend an, "ist so cool. Ich bin so stolz."
Zweimal hatte die Bayerin in ihrer Laufbahn zuvor den zweiten Platz belegt, zweimal war ihr das im Massenstart geglückt. "Der Wettkampf liegt mir, es macht mir Spaß", sagte Preuß - die sich in diesem schönen Moment auch an schwere Zeiten erinnerte: "Nach den Erfahrungen in den vergangenen Jahren weiß man so etwas umso mehr zu schätzen."

Immer wieder war Preuß, die in Staffelrennen häufig zum Pechvogel avanciert war, in der Vergangenheit durch Erkrankungen zurückgeworfen worden. Auch aufgrund ihrer besonderen Vorgeschichte sangen die Fans voller Inbrunst: "Oh, wie ist das schön!" Im Team des Deutschen Skiverbandes (DSV) gönnte ohnehin jeder Preuß den Erfolg.

"Es ist geil, dass sie es durchgezogen hat. Ich bin so stolz, dass sie das Ding so gerockt hat", sagte Denise Herrmann. Disziplin-Trainer Florian Steirer meinte, "dass es dafür nur ein Wort gibt: geil!"

Den Grundstein für den Erfolg legte Preuß am Schießstand, wo sie "einfach das Hirn ausgeschaltet" und alle 20 Scheiben abgeräumt hatte. Zudem hatte sie "im Laufen alles gegeben" - die finale Attacke der zweitplatzierten Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold parierte sie auf der Zielgeraden mit Bravour.

Quelle: Sport1

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Nordische Kombination: Vinzenz Geiger siegt vor Johannes Rydzek

Doppelsieg für Deutschlands Nordische Kombinierer: Beim Weltcup in Val di Fiemme spielen Vinzenz Geiger und Johanes Rydzek in der Loipe ihre Stärken aus.

Kombinierer Vinzenz Geiger hat überraschend den ersten Weltcupsieg seiner Karriere gefeiert. Der Team-Olympiasieger verwies im italienischen Val di Fiemme Rekordweltmeister Johannes Rydzek nach einem spannenden Duell auf Rang zwei. Die beiden Oberstdorfer sorgten damit für den ersten deutschen Doppelsieg des WM-Winters. Geiger ging nach einem guten Sprung auf 124,5 m als Vierter in die Loipe, 37 Sekunden nach dem Österreicher Franz-Josef Rehrl. Gemeinsam mit dem direkt hinter ihm gestarteten Rydzek gelang ihm nach fünf der zehn Kilometer die Flucht. Auf der letzten Runde setzte Geiger schließlich die entscheidende Attacke, im Ziel hatte er 7,1 Sekunden Vorsprung. Für Geiger war es erst der vierte Podestplatz seiner Laufbahn. Dritter wurde mit 40,6 Sekunden Rückstand der Japaner Akito Watabe. Olympiasieger Rydzek machte derweil zwei Tage nach seinem ersten Saisonsieg den Kampf um die Kristallkugel wieder spannend. Der Bayer hat nach sieben Podestplätzen in zehn Rennen in der Gesamtwertung mit 581 Punkten den kurzfristig pausierenden Norweger Jarl Magnus Riiber (730) in Sichtweite.

Quelle: Sport1

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Biathlon in Oberhof: Deutsche Frauen-Staffel vergibt Sieg

Bis zum letzten Schießen dürfen Deutschlands Biathletinnen auf einen Heimsieg in Oberhof hoffen. Dann versagen Denise Herrmann die Nerven.

Die Biathletinnen des Deutschen Skiverbandes haben beim Heimweltcup in Oberhof den Staffel-Sieg im letzten Schießen noch aus der Hand gegeben. Über 4x6 km musste sich das DSV-Quartett in der Formation Karolin Horchler, Franziska Hildebrand, Franziska Preuß und Denise Herrmann mit dem zweiten Platz hinter Russland begnügen.

Vor dem letzten Schießen hatten die deutschen Frauen noch in Führung gelegen, doch Herrmann zeigte Nerven und musste nach fünf Schießfehlern zweimal in die Strafrunde. Der Rückstand auf die Russinnen, die in 1:18,46,3 Minuten bei acht Schießfehlern gewannen, betrug 33,5 Sekunden. Insgesamt leistete sich das deutsche Team zehn Nachlader. Dritter wurde Tschechien (1+6/36,7 Sekunden zurück). Zuletzt hatte die DSV-Staffel vor genau einem Jahr beim Weltcup in Ruhpolding auf dem Podest ganz oben gestanden. Beim bislang einzigen Staffelrennen des Winters in Hochfilzen hatten die DSV-Frauen den enttäuschenden siebten Rang belegt. Startläuferin Horchler übergab nach drei Nachladern mit 23,3 Sekunden Rückstand auf die Spitze auf Rang drei an Hildebrand. Die 31-Jährige ließ sich auch von einem Sturz nicht bremsen und lieferte ein fulminantes Rennen ab. Mit 14 Sekunden vor Russland übergab Hildebrand nach fehlerfreiem Schießen als Erste auf Preuß. Die leistete sich vier Nachlader, blieb aber hauchdünn vorne.


Quelle: Sport1

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Geiger überrascht beim Slalom von Flachau als Sechste

Beim Nachtslalom von Flachau schaffte Christina Geiger drei Tage nach dem überraschenden fünften Platz von Zagreb als Sechste erneut einen Top-10-Platz.

Skirennläuferin Christina Geiger hat vier Wochen vor der WM im schwedischen Are erneut eine starke Leistung gezeigt. Beim Weltcup-Slalom im österreichischen Flachau belegte die Oberstdorferin drei Tage nach einem fünften Rang beim Rennen im kroatischen Zagreb diesmal Rang sechs. "Ich war so überrascht im Ziel, ich hatte ja doch den ein oder anderen Fehler. Als ich gesehen habe, dass ich 1,15 Sekunden vorne bin, habe ich die Welt gar nicht mehr verstanden - ich bin superglücklich, dass ich mich noch verbessern konnte", sagte Geiger nach ihrem couragierten zweiten Lauf. Nach dem ersten Lauf hatte sie noch Rang neun belegt. Es war die dritte Top-Ten-Platzierung nacheinander für die 28-Jährige, nachdem sie am Neujahrstag ebenfalls Siebte beim Parallel-Slalom in Oslo geworden war. "Seit Semmering gehts bergauf, davor war ein bisschen holprig, aber seitdem kann ich mich nicht beschweren", sagte Geiger. Am Semmering hatte die Allgäuerin Ende Dezember mit Rang sieben im ersten Lauf überzeugt, sich durch ihr unglückliches Ausscheiden im zweiten Lauf aber offenkundig nicht aus der Ruhe bringen lassen. Seitdem ist "das Vertrauen wieder da", sagt Geiger, "es läuft einfach gerade, ich nehme es gerne so hin und trainiere fleißig, ich genieße es einfach, dass es gerade gut läuft."
Quellen: sport 1, BR24

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Snowboarder Baumeister triumphiert im Slalom

Beim Weltcup im österreichischen Bad Gastein ist Stefan Baumeister im Parallel-Slalom nicht zu schlagen und feierte im ersten Rennen des neuen Jahres seinen dritten Weltcup-Sieg.

Dreieinhalb Wochen vor Beginn der WM in Park City/USA (1. bis 10. Februar) setzte sich der 25 Jahre alte Sportsoldat aus Oberbayern im Finale des Parallel-Slaloms in Bad Gastein/Österreich klar gegen Dario Caviezel (Schweiz) durch. 
Es war das vierte Mal, dass Baumeister auf das Podest fuhr, im März 2017 war ihm in Winterberg sein erster, ein Jahr später im türkischen Kayseri sein zweiter Weltcupsieg gelungen. Für die deutschen Snowboarder war es der erste Sieg im WM-Winter.
Quelle: Sport 1

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Weltmeister Hannes Aigner erhält DOSB-Stipendium

Der Augsburger Slalom-Kanute Hannes Aigner, der gerade erst in Rio de Janeiro Weltmeister im Kajak-Einer wurde, kommt auch in der Dualen Karriere gut voran.

Der 29-Jährige hat das Stipendium erhalten, das der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) im Rahmen seiner Partnerschaft mit der „SPOAC – Sports Business Academy by WHU“ vergibt. Die Unterstützung hat einen Wert von 25.000 Euro.
Im September startete der neue Jahrgang, für den der DOSB auch in diesem Jahr ein Stipendium
ausgeschrieben hatte. Es bietet dem Absolventen der Betriebswirtschaftslehre der Uni Augsburg die Möglichkeit zur Teilnahme am einjährigen berufsbegleitenden
Weiterqualifizierungs-Programm an der Akademie.
(DOSB-PRESSE)

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DOSB-Athletensprecher Hartung wiedergewählt

Zweite Amtsperiode für den Fechter

DOSB-Athletensprecher Max Hartung ist auf der der Vollversammlung aller Athletenvertreter im Deutschen Olympischen Sportbund in Düsseldorf für weitere vier Jahre wiedergewählt worden. Zur Stellvertreterin des 28-jährige Weltklasse-Säbelfechters wurde am Sonntag die Sportschützin und Paralympics-Siegerin von 2004, Manuela Schmermund, bestimmt. Sie löst Silke Kassner ab, die nach zwei Wahlperioden nicht wieder antreten durfte.
Als weitere Mitglieder sind Jonathan Koch (Rudern), Moritz Geisreiter (Eisschnelllauf), Marc Zwiebler (Badminton), Elena Gilles (Kanupolo) und Amelie Ebert (Synchronschwimmen) in die Athletenkommission des DOSB gewählt worden.
Quelle: dpa

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Alex Megos holt Bronze bei der Kletter-WM

Ein starker Auftritt von Alex Megos (DAV Erlangen)bei WM.

Bei der Kletterweltmeisterschaft in Innsbruck sicherte sich der 25-Jährige die Bronze-Medaille im nichtolympischen Lead.
Satte 33.5 Züge lang konnte sich Alex Megos in der stark überhängenden Finalroute halten, erst dann fiel er ins Seil. Wenige Züge weiter kamen nur Adam Ondra (Platz 2, CZ) und der Österreicher Jakob Schubert. Zuvor waren bereits viele Größen im Halbfinale gescheitert, unter anderem auch Stefano Ghisolfi (ITA).

(Quelle: DAV)

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Schießen: WM in Changwon

Zwei Medaillen und Tokio-Quotenplätze

Changwon (KOR) dpa, 08.09.2018: Großartiger Tag für den Deutschen Schützenbund bei der WM in Changwon: Isabella Straub (Kirchseeon, Dreistellungskampf 3x40 mit dem Kleinkaliber-Gewehr) und Doreen Vennekamp (25 Meter Sportpistole) gewannen Silber bzw. Bronze und jeweils einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Tokio 2020. Teambronze für die Sportpistolen-Frauen Monika Karsch, Michelle Skeries und Doreen Vennekamp rundete den Tag ab, zudem wurde Monika Karsch gute Fünfte im Finale.

Am Tag zuvor hatte Isabella Straub, zusammen mit Jaqueline Orth und Jolyn Beer Gold im Teambewerb Kleinkaliber-Gewehr Dreistellungskampf gewonnen.

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WM Bronze für Laser-Segler Philipp Buhl

Der Allgäuer Philipp Buhl holt bei der Weltmeisterschaft vor Aarhus Bronze. Es ist die erste Medaille für den Deutschen Segler-Verband. Gold gewinnt ein Zypiote.

Laser-Segler Philipp Buhl hat bei der Weltmeisterschaft der olympischen Klassen vor Aarhus die Bronzemedaille gewonnen.
Im abschließenden Medaillenrennen erreichte der 28-Jährige aus Sonthofen Platz drei und sicherte damit das erste Edelmetall für den Deutschen Segler-Verband (DSV) bei den Wettkämpfen vor der dänischen Küste. (Service: Zeitplan der Entscheidungen).
Vor dem Medaillenrennen der besten zehn Laser-Segler hatte Buhl noch auf dem vierten Rang gelegen, vier Punkte hinter dem Briten Elliot Hanson. Dieser beendete das abschließende Rennen jedoch auf dem letzten Rang und fiel so zurück.
Gold gewann Pavlos Kontides aus Zypern, Silber ging an den Australier Matthew Wearn.
(Sport1)

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Lisa Brennauer legt Straßen-Bronze nach

Lisa Brennauer gewinnt ihre dritte Medaille bei den European Championships. Im Straßenrennen sprintet sie zu Bronze. Eine Italienerin gewinnt.

Nach ihrem ersten EM-Gold auf der Bahn, einem guten Abendessen und einem tiefen Schlaf setzte "Track queen" Lisa Brennauer am Morgen danach sogar noch einen drauf.
16 Stunden Pause reichten der 30-Jährigen Duracherin, um im Straßenrennen durch Glasgow mit Bronze ihre dritte Medaille binnen drei Tagen zu gewinnen.
Euphorisiert vom Überraschungssieg in der Einerverfolgung gegen die favorisierte Lokalmatadorin Katie Archibald hatte Brennauer auf der Straße noch einmal letzte Kräfte mobilisiert. "Meine Beine waren leer im Sprint, aber irgendwie hat es noch gereicht zu Bronze", sagte sie im ZDF.

Mit einer starken Mannschaftsleistung hatte das acht Starterinnen große deutsche Team immer wieder Angriffe aus dem Feld gekontert, im bis zum Ende nicht absehbaren Schlusssprint kämpfte sich die erfahrene Radsportlerin mit letzter Kraft schließlich als Dritte über die Ziellinie - und feierte ihren nächsten emotionalen Höhepunkt.

Vor allem die erste Goldmedaille für eine deutsche Einzelsportlerin nach vier Jahren Bahn-Abstinenz bei den European Championships wird einen besonders exponierten Platz in Lisas Medaillenschrank bekommen, "weil ich immer genau von diesem Titel geträumt habe". Einen deutschen Rekord (3:26,879 Minuten) gab es noch obendrauf.
Schon seit der EM-Vorbereitung in Frankfurt/Oder habe ganz einfach die Form gestimmt. "Wenn man mit einem solchen Gefühl zu einem Wettkampf kommt, dann geht vieles leichter", sagte Brennauer, die bereits am Freitag mit dem deutschen Vierer in der Mannschafts-Verfolgung den dritten Platz belegt hatte.

Die Erfolge in der schottischen Metropole könnten Brennauer darin bestärken, den Bahnrennen wieder mehr Platz einzuräumen. Denn mehrere Jahre konzentrierte sie sich mehr auf die Straße, alles andere als erfolglos nebenbei. So wurde sie 2014 Zeitfahr-Weltmeisterin im Einzel und mit der Mannschaft und fast folgerichtig auch Radsportlerin des Jahres.

Doch bei allem Ehrgeiz: Für Brennauer gibt es Grenzen beim Streben nach Ruhm und Erfolg. Die bodenständige Athletin hat ihre persönliche rote Linie klar gezogen: "Als Frau hat man ja den Wunsch, gesunde Kinder zu bekommen und diese großzuziehen. Das ist aber nur möglich, wenn man den Körper vorher nicht mit Medikamenten vollgepumpt hat."

(sport1)

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Anna Knauer holt Silber bei Bahnrad-EM

Nächste EM-Medaille bei den European Championships in Glasgow. Anna Knauer aus dem Altmühltal gewinnt überraschend Silber hinter eine Britin.

Anna hat den deutschen Bahnradsportlern bei den European Championships in Glasgow die sechste EM-Medaille beschert.
Die 23-Jährige gewann im Ausscheidungsrennen im Sir Chris Hoy Velodrom überraschend Silber und musste sich nur der viermaligen Olympiasiegerin Laura Kenny (Großbritannien) geschlagen geben.
"Ich wollte unbedingt diese Medaille", sagte Knauer im ZDF: "Es ist alles zusammengekommen: Taktik, Wille, und die Form stimmt."

(sport1)

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Bronze für Lisa Brennauer in der Teamverfolgung

Deutscher Rekord für Verfolgerinnen bei den European Championships in Glasgow

Lisa, die Allgäuerin und ihre Teamkolleginnen Charlotte Becker, Mieke Kröger und Gudrun Stock setzten sich nicht nur im "kleinen Finale" gegen Polen durch, sie stellten dabei mit 4:23,105 Minuten auch einen deutschen Rekord auf.
"Das war ein weiterer guter Schritt auf dem Weg Richtung Olympia 2020 in Tokio. Irgendwann wollen wir auch mal unter 4:20 fahren, wir haben noch Luft nach oben", sagte Stock.

(sport1)

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Aljona Savchenko und Bruno Massot sprechen über ihre Zukunft

Pressekonferenz am Olympiastützpunkt

München, Zentrale Olympiastützpunkt Bayern, 17.5.18: Im Rahmen einer Pressekonferenz im Münchner Olympiapark teilten die Paarlauf-Olympiasieger mit, dass sie eine einjährige Wettkampfpause einlegen werden. "Wir haben beschlossen, eine Wettkampfpause einzulegen. Erst einmal ein Jahr. Und dann werden wir weitersehen", sagte Savchenko am Donnerstag (17.05.18): "Es könnte sein, dass wir zurückkommen oder auch nicht. Das entscheiden wir vielleicht in einem Jahr." Massot, das war schon unmittelbar nach Olympia bekannt, zieht es grundsätzlich zurück nach Frankreich: Seine Verlobte erwartet im Oktober das erste gemeinsame Kind. Zudem plagte den 29-Jährigen immer wieder der Rücken. Dass er mit angeschlagener Gesundheit noch lange auf dem Eis steht, war ohnehin nicht zu erwarten. Bei Savchenko ist es der Knöchel, der ihr immer wieder Beschwerden bereitet. Einzig für einige Showauftritte bei "Holiday on Ice" werden Savchenko/Massot noch einige Male gemeinsam zu sehen sein - bei der bevorstehenden Tour vom 29. November bis zum 3. März 2019 durch 25 deutsche Städte und Österreichs Hauptstadt Wien.

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Olympiasieger Alexander Grimm stellt sein Paddel in die Ecke

"Ich hatte eine gute Zeit" sagt ein ganz Großer der Augsburger Kanuslalom-Zunft und beendet seine Karriere im Kajak Einer.

2008 gewann Alexander Grimm die Goldmedaille in Peking, genau zehn Jahre später beendet der Slalomkanute seine aktive Wettkampfkarriere. „Es war an der Zeit, aufzuhören. Die letzte Saison hat mir Spaß gemacht, ich hatte eine gute Zeit. Ich wurde Zehnter bei der Weltmeisterschaft. Doch jetzt geht der Beruf vor“, begründete der 31-jährige Paddler von Kanu Schwaben Augsburg seine Entscheidung gegenüber unserer Zeitung. Seit seinem Maschinenbau-Abschluss in Augsburg 2017 studiert Grimm Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule in München und möchte sich nun parallel zum Studium um einen Job bewerben.
„Ich hatte mir wirklich überlegt, ob ich bis Olympia 2020 weitermachen soll, doch dann wurde mir klar, dass ich mich auf mein berufliches Leben konzentrieren will“, sagt Grimm, der auf eine 20-jährige erfolgreiche Karriere zurückblicken kann. Der Höhepunkt war der Gewinn der olympischen Goldmedaille 2008 in Peking. Dazu kamen unter anderem drei Weltmeistertitel (2007, 2011, 2011) und ein Europameistertitel in Teamwettbewerben (2014) sowie sieben deutsche Meistertitel.
Ciao Alex‘ und viel Glück bei der neuen Karriere!


(Quelle: Augsburger Allgemeine)

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Clara zum Zweiten

Clara Klug hat bei ihren ersten Paralympics die zweite Bronze-Medaille im Biathlon gewonnen.

Die 23-Jährige musste sich über 12,5 Kilometer bei den sehbehinderten Starterinnen nur der Neutralen Paralympischen Athletin Michalina Lisowa und der Ukrainerin Oxana Schischkowa geschlagen geben.
Vor Freude küsste Klug im Ziel den Schnee. Schon über zehn Kilometer hatte die Münchnerin den Bronze-Rang belegt.
Bei insgesamt vier Schießeinlagen leistete sich Klug keinen Fehler. Auf der Strecke wurde sie von ihrem Begleitläufer Martin Härtl mit verbalen Kommandos geführt. Härtl erhält ebenfalls die Medaillen. In der ersten Runde hatte Klug kurz davor gestanden aufzugeben. "Ich habe keine Luft bekommen, mir hat alles wehgetan, und ich habe gedacht: Das wird heute sowieso nichts", erklärte die Sportlerin. "Martin hat mir dann bewiesen, dass das nicht stimmt, indem er mich bis zum Schießstand gebracht hat."

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Diesmal Silber für Anna Schaffehuber

Bei deutschem Doppelsieg gewinnt Anna Silber hinter der heute siegreichen Anna-Lena Forster.

Bei der Super-Kombination (Super-G und Slalom) in der sitzenden Disziplin des Monoski-Wettbewerbes bei den Paralympics in Pyeongchang musste Anna diesmal ihrer Teamkollegin aus Freiburg den Vortritt lassen. Nachdem sie im Super-G noch in Führung lag, musste sie sich im Slalom einer fulminant auftrumpfenden Anna-Lena Forster geschlagen geben.
Dritte wurde die Japanerin Momoka Muraoka.

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Erster Weltcupsieg für Vanessa Hinz

Fehlerfreie Leistung im Massenstart in Kontiolahti

Kontiolahti, 11.03.2018: Vanessa Hinz hat beim Biathlon-Weltcup im finnischen Kontiolahti überraschend den ersten Sieg ihrer Karriere gefeiert. Die 25 Jahre alte Staffel-Weltmeisterin zeigte im Massenstart über 12,5 Kilometer eine fehlerfreie Leistung am Schießstand und siegte vor der Italienerin Lisa Vittozzi und Anaïs Chevalier aus Frankreich. Das beste Weltcup-Resultat von Hinz waren bislang zwei vierte Plätze gewesen. Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier wurde nach drei Strafrunden 1:12,4 Minuten hinter Hinz Siebte. Maren Hammerschmidt (vier Strafrunden) landete auf Rang elf, Franziska Hildebrand (zwei Strafrunden) kam als 15. ins Ziel. "Ich habe so lange an mir gezweifelt, und jetzt stehe ich ganz oben", sagte Hinz im ZDF: "Dieses Mal war das Glück auf meiner Seite, ich habe das Pech schon oft auf meiner Seite gehabt."

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Paralympics in PyeongChang eröffnet

Südkoreas Präsident Moon Jae-in gab den Startschuss
PeyongChang, 9.03.2018: Die Paralympischen Spiele in Pyeongchang wurden mit einer spektakulären und farbenfrohen Feier eröffnet. Südkoreas Präsident Moon Jae-in gab persönlich den Startschuss für die Spiele. Zwölf Tage nach dem das Olympische Feuer in Pyeongchang erloschen ist, brennt die Paralympische Flamme. Die zwölften Paralympics wurden am Freitag mit einem Spektakel eröffnet.
Unter dem Motto "Leidenschaft bewegt uns" fiel um Punkt 20 Uhr Ortszeit (12 Uhr mitteleuropäischer Zeit) vor 35.000 Zuschauern der Startschuss für die Eröffnungsfeier der Paralympics. Traditionelle und farbenfrohe Show-Einlagen gaben der Veranstaltung einen mehr als würdigen Rahmen.

Zu den prominenten Gästen der Eröffnungsfeier zählte neben dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in auch IOC-Präsident Thomas Bach. Vor zwei Jahren in Rio verpasste Bach die Eröffnung, was einige Athleten als Affront aufgefasst haben. Bach stand in Rio unter heftiger Kritik, wegen seiner Russland-Politik. Beim Einlauf der Nationen zogen Athleten aus 48 Ländern und die Neutralen Paralympischen Athleten ins Stadion ein. Die deutsche Mannschaft war an sechster Stelle und wurde von der Langläuferin und Biathletin Andrea Eskau angeführt. Ihr folgten 19 weitere Athleten, die in den Wettbewerben Ski alpin, Skilanglauf, Biathlon und Rollstuhl-Curling auf Medaillenjagd gehen werden.

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Frauen-Skispringen vor Revolution

Frauen auf dem Sprung zur Großschanze

Das Frauen-Skispringen steht vor einer kleinen Revolution.
Schon im kommenden Winter sollen die Olympia-Zweite Katharina Althaus, Weltmeisterin Carina Vogt und Co. im Weltcup vermehrt auf den gleichen Schanzen wie die Männer springen. Bisher sind Wettbewerbe auf Großschanzen für die Frauen die Ausnahme, in dieser Saison ist dies nur an zwei Stationen der Fall.

"So lapidar und technokratisch diese Aussage zunächst klingen mag, so sehr steckt in diesem Vorhaben ein revolutionärer Ansatz", sagte FIS-Renndirektor Walter Hofer am Internationalen Frauentag in Oslo. Ein entsprechender Antrag werde bei den kommenden FIS-Sitzungen dem FIS-Sprungkomitee und dem FIS-Vorstand unterbreitet.

Anders als etwa im Biathlon kämpfen Frauen und Männer im Skispringen nur selten am gleichen Ort um Weltcup-Siege. Das soll sich nun grundlegend ändern. "Für die nächste Wintersaison ist bereits ein Antrag des norwegischen Skiverbandes zur Ausweitung der Raw-Air-Serie für die Damen im Gespräch", sagte Hofer weiter.

Bundestrainer Andreas Bauer hatte schon nach den Olympischen Spiele in Pyeongchang eine Gleichstellung mit den Männern gefordert. "Biathlon hat es uns vorgemacht, das ist bei den Frauen erst 1992 olympisch geworden. Heute haben sie Wettkämpfe zusammen mit den Männern, alles ist an einem Ort, die Medien sind da. Dahin muss sich das Damen-Skispringen entwickeln, dann sind wir irgendwann gleichberechtigt", hatte Bauer gesagt.

Bei Olympia haben Althaus, Vogt und Co. derzeit nur eine Medaillenchance, die Männer dagegen drei. Für Peking 2022 gibt es den Antrag, zumindest den Mixed-Wettbewerb aufzunehmen.

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Buckelpiste: Podest für Freestylerin Grasemann

Ski-Freestylerin Laura Grasemann hat beim Buckelpisten-Weltcup im japanischen Tazawako völlig überraschend die erste Podestplatzierung ihrer Karriere eingefahren.

Die 25-Jährige Münchnerin, die sich nicht für die Olympischen Winterspiele von Pyeongchang qualifiziert hatte, belegte im Parallel-Wettbewerb Rang drei.
Es war das erste Podium auf der Buckelpiste für die deutschen Freestyler seit über 16 Jahren. Am 15. Dezember 2001 hatte Christine Gerg (Lenggries) in Steamboat/USA ebenfalls im nicht olympischen Parallel-Wettbewerb sogar gewonnen.
Am Sonntag musste sie sich nur der amerikanischen Olympiazwölften Tess Johnson und Weltmeisterin Britteny Cox aus Australien geschlagen geben.

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DSV-Adlern glückt Olympia-Revanche

Andreas Wellinger sicherte den Sieg der deutschen Skispringer ab

Beim ersten Weltcupspringen nach den Olympischen Spielen gewinnt das deutsche Team vor Polen. Andreas Wellinger sichert den ersten Teamsieg seit über einem Jahr ab.
Die deutschen Skispringer um Olympiasieger Andreas Wellinger haben den Teamwettbewerb beim Weltcup im finnischen Lahti gewonnen und ihren ersten Mannschaftssieg seit Januar 2017 gefeiert. Auf der großen WM-Schanze von 2017 setzten sich die DSV-Adler nach acht Sprüngen mit 1124,5 Punkten und 11,3 Zählern Vorsprung, umgerechnet rund sechs Meter, auf Weltmeister Polen (1113,2) durch. Olympiasieger Norwegen wurde nur Dritter (1082,6), nachdem Skiflug-Weltmeister Daniel Andre Tande im ersten Durchgang auf 101,0 m abgestürzt war.
Wellinger, der im Vorjahr in Lahti zweimal Vizeweltmeister geworden war, kam als letzter deutscher Springer auf 124,0 und 127,0 m und büßte jeweils leicht auf Polens Topmann Kamil Stoch (127,5+131,0) ein. Zuvor hatten Karl Geiger (130,0+127,5 m), Markus Eisenbichler (125,0+130,0) und Richard Freitag (121,0+125,5) für eine recht komfortable Führung gesorgt.
Bundestrainer Werner Schuster hatte sein Silberteam von Pyeongchang auf einer Position verändert. Für Stephan Leyhe rückte Markus Eisenbichler ins Team, der sich am Freitag mit Platz drei in der Qualifikation zum Einzelspringen angeboten hatte.

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Skispringer traffen Giovane Elber im Olympiastadion

Ehemaliger Fußballstar des FC Bayern gab wertvolle Tipps für die olympischen Spiele

München, 27.02.2018: Die Olympiastarter Andreas Wellinger, Richard Freitag, Markus Eisenbichler, Stephan Leyhe, Karl Geiger und ihr Trainer Werner Schuster trafen Giovane Elber in der Heimkabine des FC Bayern im Olympiastadion München zu einer teambildenden Maßnahme. Moderiert vom OSP-Sportpsychologen Dr. Oskar Handow, stand besonders das Herstellen einer guten Mischung aus professioneller Einstellung und der notwendigen Lockerheit zur Erreichung von Spitzenleistungen im Mittelpunkt. Der ehemalige Mittelstürmer des deutschen Rekordmeisters konnte hier mit seinen Erfahrungen, seiner Persönlichkeit und seinem lebhaften Erzählstil eine inspirierende Begegnung gestalten, die unsere Skispringer mit dem letzten Kick in Richtung Spiele in Korea entließ.

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CSU-Pressemitteilung zu den Olympiaerfolgen

Dr. Florian Herrmann und Berthold Rüth: Glückwunsch an alle Teilnehmer; Erfolg der bayerischen Athleten kommt nicht von ungefähr
„Wir gratulieren allen Teilnehmern der Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang und freuen uns natürlich besonders über die vielen Erfolge bayerischer Athleten“, so Dr. Florian Herrmann, Vorsitzender des Ausschusses Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport des Bayerischen Landtags, und Berthold Rüth, sportpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, zum heutigen Ende der Winterspiele. Die Erfolge bayerischer Olympioniken kommen für beide nicht von ungefähr. „Eine Medaille bei Olympischen Spielen ist der Lohn jahrelanger harter Arbeit der Athleten und ihrer Trainer. Der auffallend hohe Anteil erfolgreicher Teilnehmer aus Bayern zeigt dabei deutlich, dass die Sportförderung im Freistaat hervorragend funktioniert“, stellt Herrmann fest.
 Rüth freut sich, dass die Förderung des Spitzensports in Bayern auch von den Funktionären anerkannt wird: „Das Nachwuchsleistungssportkonzept des Deutschen Olympischen Sportbundes wird von uns hervorragend unterstützt. Dazu gehören Trainerstellen, die Regionalzentren des Olympiastützpunktes Bayern und auch unsere Eliteschulen für den Leistungssport in Berchtesgaden und Oberstdorf. Seit 2013 haben wir die Sportfördermittel um 25 Prozent erhöht. Der Olympiastützpunkt Bayern hat also optimale Rahmenbedingen.“
 Auch in Zukunft wird die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag Breiten- und Spitzensport weiter unterstützen. „Die Erhöhung der Vereinspauschale, die Förderung des Behindertensports und auch Schulsportwettbewerbe sind uns sehr wichtig und Grundlage für die Erfolge der kommenden Jahre“, so Rüth. „Im Rahmen unserer Initiativen zum Nachtragshaushalt 2018 erhöhen wir als CSU-Fraktion die Mittel für den Sport um insgesamt um 1,2 Millionen Euro.“ Dazu kommen im Jahr 2018 Investitionen in die Sportförderung des Freistaats Bayern in Höhe von mehr als 63 Millionen Euro.
 „In den vergangenen Jahren konnten wir den Nachwuchsleistungssports in Bayern auf solide Füße stellen und sehr gute Rahmenbedingen schaffen. Das hat sicher einen wichtigen Teil dazu beigetragen, dass sich unsere bayerischen Nachwuchsleistungssportler zu Spitzensportlern entwickeln konnten und uns bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang mit ihren Erfolgen mitgerissen haben“, so Herrmann und Rüth abschließend.
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Silber für Selina, Bronze für Ramona

Auf die Snowboard-Mädels ist Verlass! Selina Jörg und Ramona Hofmeister gewinnen im Parallel-Riesenslalom Medaillen. Olympia-Sensation Ester Ledecka ist aber nicht zu schlagen.

Silber für Selina Jörg, Bronze für Ramona Hofmeister: Am historischen Tag für die nunmehr zweifache Olympiasiegerin Ester Ledecka haben die deutschen Snowboarderinnen dem Druck der Erwartungen standgehalten und wie vor vier Jahren im letzten Rennen der Olympischen Spiele gleich zwei Medaillen gewonnen. In Sotschi holten Anke Kartens, heute Wöhrer, und Amelie Kober ebenfalls Silber und Bronze im mittlerweile aus dem Programm gestrichenen Parallel-Slalom.
Beim Parallel-Riesenslalom im Phoenix Snow Park in Bokwang war lediglich gegen die unwiderstehliche Ledecka nichts auszurichten. Die Tschechin, die in Pyeongchang bereits sensationell den Super-G der alpinen Ski-Rennläuferinnen gewonnen hatte, besiegte im Halbfinale erst Hofmeister - allerdings stürzte die 21-Jährige aus Bischofswiesen. Im Finale setzte sich die Weltmeisterin knapp mit 0,46 Sekunden vor Jörg durch, Hofmeister gewann den Kampf um Bronze gegen Alena Sawarsina (Olympische Athleten aus Russland).
Von den weiteren deutschen Startern hatte nur Carolin Langenhorst die Qualifikation am Morgen überstanden. Sie scheiterte im Achtelfinale um nur 0,02 Sekunden an Ina Maschik (Österreich), die kurz darauf von Hofmeister im Viertelfinale besiegt wurde. Langenhorst blieb Rang neun im Endklassement.

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Bronze für Simon Schempp mit der Biathlon-Staffel

In einem von Strafrunden geprägten Staffelrennen gewinnt Deutschland Bronze. Danach zeigen sich Athleten und Trainer erleichtert. Schweden feiert die Sensation.

Schlussläufer Simon Schempp winkte kurz ins Publikum, dann folgte die Umarmung mit Erik Lesser,
Nach dem versöhnlichen Abschluss der olympischen Biathlon-Wettbewerbe in Pyeongchang herrschte bei der deutschen Männer-Staffel Erleichterung. Trotz einer ganz schwachen Schießleistung reichte es für das deutsche Quartett zu Bronze hinter Schweden und Norwegen. 
"Die Medaille war schwer erkämpft. Wir müssen heilfroh sein", sagte Männer-Bundestrainer Mark Kirchner angesichts von drei Strafrunden seiner Athleten.
Nur den Fehlern der Konkurrenten war es zu verdanken, dass die Männer nach der Mixed- und der Frauen-Staffel nicht ebenfalls leer ausgingen. "Das war ein Wechselbad der Gefühle. Ich bin über die Medaille glücklich", sagte Schempp.
Mit drei Gold-, einer Silber- und drei Bronzemedaillen feierten die deutschen Skijäger bei den Winterspielen in Südkorea ihr bestes Resultat seit zwölf Jahren.
"In der Saison gab es viel Kritik. Wir haben die Ruhe bewahrt. Wir sind über jede Medaille glücklich", sagte Kirchner.

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Johannes Rydzek holt Gold

Wahnsinnsfinale in der Nordischen Kombination: Rießle und Frenzel holen auch noch Silber und Bronze

Spannender geht’s nicht. Nach dem Springen gehen die drei Deutschen mit 24, 31 bzw. 34 Sekunden Rückstand ins Rennen. In der letzten Laufrunde können sich die drei Deutschen dann kurz vor dem Ziel aus der verbliebenen Sechser-Gruppe absetzen. Im innerdeutschen Schlusssprint hat dann der  Oberstdorfer Johannes Rydzek die Nase vorn und wird Olympiasieger. Silber geht an Fabian Rießle, Bronze an Eric Frenzel und auch Vinzenz Geiger läuft noch auf einen super 7. Platz.

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Deutsche Adler fliegen zu Silber

Nur die Norweger springen weiter

Angeführt von Überflieger Andreas Wellinger hat das deutsche Team in einem Skisprung-Krimi den nächsten Coup bei den Olympischen Winterspielen gelandet. Das DSV-Quartett holte sich im Mannschaftsspringen die Silbermedaille hauchdünn vor Polen und sorgte damit im dritten Wettbewerb für das dritte deutsche Edelmetall. Karl Geiger, Stephan Leyhe, Richard Freitag und Wellinger mussten sich nach zwei Durchgängen nur den starken Norwegern geschlagen geben. Am Ende rettete das deutsche Team einen Vorsprung von 3,3 Punkten auf Polen zum Gewinn der Silbermedaille. Die überragenden Norweger waren indes kaum zu schlagen. So fehlten dem deutschen Team 22,8 Punkte auf die Skandinavier und dem vierten Mannschaftsgold nach 1994, 2002 und 2014. Die Ausbeute kann sich aber sehen lassen, insbesondere Wellinger ist in Pyeongchang bereits im Einzel mit Gold von der Normal- und Silber von der Großschanze ins Rampenlicht gesprungen. Durch den neuerlichen Podestplatz ist der 22-jährige Bayer der erste deutsche Springer mit drei Medaillen bei den gleichen Winterspielen.

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Silber für Wellinger und Lölling

Schon das zweite Edelmetall für den Skispringer

Skispringer Andreas Wellinger hat bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang nach Gold von der Normalschanze auch auf der Großschanze eine Medaille gewonnen. Mit Sprüngen auf 135,5 und 142,0 Meter sicherte sich der 22-Jährige Silber hinter Kamil Stoch aus Polen, dem Sprünge auf 135,0 und 136,5 Meter zum Olympiasieg reichten. Auf dem Bronzeplatz landete wie schon auf der Normalschanze der Norweger Robert Johansson (137,5 und 134,5 Meter). Mit Karl Geiger (Platz sieben) und Richard Freitag (Rang neun) sprangen zwei weitere Deutsche in die Top Ten.

Skeleton-Weltmeisterin Jacqueline Lölling (23) holte ebenfalls Silber. Nur die Britin Lizzy Yarnold (29) war am Ende schneller. Bronze holte die zweite Britin Laura Deas (29).

Die zuverlässige Medaillen-Sammlerei der deutschen Biathletinnen erfuhr beim Massenstart-Rennen in Alpensia dagegen ein vorläufiges Ende: Während die slowakische Siegerin Anastasiya Kuzmina am Schießstand fast fehlerfrei blieb und dazu eine überragende Laufleistung bot, fehlte es bei den vier deutschen Starterinnen diesmal vor allem an der Präzision im Schießen. Vor allem Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier hatte offenbar mit den Nerven zu kämpfen und leistete sich schon liegend zwei Schießfehler. Zu viel, um erneut mit einer Medaille wegzugehen. Silber schnappte sich mit einem Rückstand von 18 Sekunden die Weißrussin Darya Domracheva, Dritte wurde Tiril Eckhoff aus Norwegen (Rückstand 27 Sekunden). Als beste Deutsche kam Denise Herrmann auf Rang zehn, Franziska Preuß wurde Elfte. Dahlmeier wurde 16., Vanessa Hinz 25.

Auch die Skifahrer blieben ohne Medaille: Viktoria Rebensburg aus Kreuth wurde im Super-G mit vier Zehntelsekunden Rückstand auf Bronze Zehnte. Nach ihrer eigenen Zieldurchfahrt legte Rebensburg die Zunge an die Oberlippe und warf enttäuscht den Kopf in den Nacken. Mit einer ungewöhnlichen Linie im unteren Streckenabschnitt vergab die 28-Jährige eine mögliche bessere Platzierung, die Medaillenränge waren für sie aber nicht zu erreichen. Damit warten die deutschen Alpinen weiter auf das erste Edelmetall in Südkorea, Rebensburg war in ihrer Paradedisziplin Riesenslalom Vierte geworden. Als zweite deutsche Starterin schied Kira Weidle aus.

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Laura Dahlmeier gewinnt Bronze im Einzelstart über 15 km

Franziska Preuß wird Vierte

PyenongChang, 15.02.2018: Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier hat bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang ihre nächste Medaille gewonnen. Die 24-jährige Partenkirchnerin, die in Südkorea im Sprint und in der Verfolgung triumphiert hatte, handelte sich im Biathlon-Einzel über 15 km am Schießstand eine Strafminute ein und holte sich beim Überraschungssieg der Schwedin Hanna Öberg Bronze. Franziska Preuß (Fehlerfrei) wurde nach einer starken Leistung Vierte. Hinter der fehlerfreien Öberg, deren bislang beste Karriere-Platzierungen fünfte Plätze im Verfolger von Pyeongchang und im Weltcup waren, holte die Slowakin Anastasiya Kuzmina Silber. Franziska Hildebrandt wurde 9. und Maren Hammerschmidt 17..

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Gold für Tobias Wendl und Tobias Arlt

Bayernexpress wiederholt Erfolg von Sotschi im Rodeln Doppelsitzer

PyeongChang 14.02.2018: Wenn es darauf ankommt sind sie da und bringen ihre Leistung auf den Punkt. Tobias Wendl und Tobias Arlt, bekannt als die "beiden Tobis", haben es wieder einmal Allen gezeigt und Gold im Rodeln Doppelsitzer gewonnen. Im zweiten Lauf wurde es aber noch einmal dramatisch, weil die Beiden einen Wackler einbauten. Doch "die Tobis" retten den Sieg über die Zeit, 0,088 Sekunden sind es am Ende und Goldmedaille Nr. 7 für Deutschland. Für Wendl/Arlt ist es die insgesamt dritte Goldmedaille, sie hatten 2014 in Sotschi im Doppelsitzer und der Teamstaffel gewonnen. Penz/Fischler aus Österreich gewinnen die Silbermedaille vor den eigentlich favorisierten Deutschen Eggert/Bennecken.

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Katharina Althaus springt auf Silber

Alle deutschen Springerinnen unter den besten Zehn

PeyongChang 12.02.2018: Skispringerin Katharina Althaus vom SC Oberstdorf hat bei den Winterspielen in Pyeongchang beim Triumph der Norwegerin Maren Lundby die Silbermedaille gewonnen. Vier Jahre nach dem olympischen Premierensieg von Carina Vogt in Sotschi musste sich die 23-Jährige aus Oberstdorf mit 252,6 Punkten nur Weltcup-Spitzenreiterin Lundby geschlagen geben, die auf 264,6 Zähler kam. Bronze sicherte sich die Japanerin Sara Takanashi (243,8), die vor vier Jahren undankbare Vierte geworden war. Carina Vogt belegte den fünften Platz, Ramona Straub und Juliane Seyfarth landeten auf den Plätzen acht und zehn.

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Rodel Drama um Felix Loch

Gold Medaille im letzten Lauf verpatzt

PyeongChang, 11.01.2018: Er sah schon wie der sichere Sieger aus. Aber im letzten Lauf fährt Felix Loch nach einem fatalen Fahrfehler noch an Gold vorbei, wird nur Fünfter. Nach seinen Olympiasiegen in Vancouver (2010) und Sotschi (2014/Einzel und Team) verpasst Loch den Traum vom Gold-Triple. Damit hätte er mit seinem großen Vorbild Georg Hackl gleichgezogen. Der Sieg schien Formsache – bis zur Einfahrt in die berüchtigte Kurve neun der Olympiabahn in Pyeongchang, die schon in den Trainings immer wieder Läufer zu Sturz brachte. Loch widerfuhr ein kleiner Fehler bei der Einfahrt in diese schwierige Passage. Ein kleiner Fehler, der große Auswirkungen hatte: Loch stand quer in der Bahn, nahm eine Bande mit und verlor viel Zeit, weil die Geschwindigkeit für das Schlussdrittel fehlte. „Die Kurve neun war ein Scharfrichter. Felix ist einfach falsch hereingefahren. Dann hast du keine Chance, da wieder gerade herauszukommen“, kommentierte Georg Hackl.

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Laura Dahlmeier holt erstes Gold für Deutschland

Vanessa Hinz auf Platz 5

PyeongChang, 10.02.2018: Laura Dahlmeier ist das Maß im Biathlonsport der Frauen. Mit einer am Schießstand fehlerfreien Leistung und einer überragender Laufleistung war sie nicht zu schlagen und holt das erste Gold für Deutschland und für sich persönlich die erste Medaille bei Olympischen Spielen. Dabei waren die Bedingungen durch den starken Wind alles andere als einfach. Damit holte Dahlmeier 8 Jahren nach Magdalena Neuner wieder Gold für den Deutschen Skiverband im Biathlon. Silber ging an die Norwegerin Marte Olsbu und Bronze an Veronika Vitkova (Tschechien). Vanessa Hinz patze im letzten Schuß und konnte somit nicht mehr in die Medaillen laufen. Trotzdem bot sie eine überzeugende Leistung auf Platz 5. Franziska Hildebrandt wurde 11. und Denise Herrmann 20..

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Nationales Paralympisches Komitee nominiert Deutsche Paralympics Mannschaft

Die Leistungsträger aus Bayern sind in PeyongChang dabei!

Frechen, 2.02.2018: Die Deutsche Paralympische Mannschaft für PyeongChang steht fest: Die Nominierungskommission des Nationalen Paralympischen Komitees für Deutschland hat die Namen der 20 Athletinnen und Athleten bekannt gegeben, die vom 9. bis 18. März 2018 an den Paralympischen Spielen in PyeongChang teilnehmen werden. Hinzu kommen vier Begleitläufer in den Sportarten Para Ski alpin und Para Ski nordisch.Bei den Spielen in Südkorea werden rund 670 Athletinnen und Athleten aus etwa 45 Nationen in sechs Sportarten und 80 Medaillenentscheidungen an den Start gehen. Die Deutsche Paralympische Mannschaft wird in den Sportarten Para Ski alpin, Para Biathlon, Para Langlauf und Rollstuhlcurling vertreten sein.

Die bayerische Teilnehmer: Georg Kreiter (RSV Murnau), Anna Schaffelhuber (TSV Bayerbach), Anna Maria Rieder (RSV Murnau)
Para Ski nordisch: Clara Klug (PSV München), Martin Härtl (Clara Klug)
Rollstuhlcurling: Wolf Meißner (CC Füssen), Christiane Putzich (CC Füssen)

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Wissenswertes zu den bayerischen Olympiateilnehmern

Zahlen, Fakten, Statistik

München, OSP Bayern, 29.1.2018: Der Olympiastützpunkt Bayern hat wieder Zahlen, Fakten und Statistiken zu den bayerischen Teilnehmern in der Deutschen Olympiamannschaft zusammen gestellt.

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Ramona Hofmeister und Selina Jörg mit Podestplätzen in Bansko im PGS

Snowboarderinnen unterstreichen Topform der letzten Wochen

Bansko (BUL) 28.1.2018: Mit vier Podestplätzen in den beiden letzten Weltcup-Rennen vor den Olympischen Winterspielen haben die Snowboarderinnen Ramona Hofmeister und Selina Jörg ihre Medaillenambitionen in Südkorea eindrucksvoll unterstrichen. Hofmeister belegte in Bansko im Parallel-Riesenslalom Rang zwei, Jörg wurde in Bulgarien Dritte. Zuvor waren die Positionen vertauscht. „Nach dem zweiten Platz am Freitag heute so nachzulegen, wieder mit Ramona, ist einfach der Wahnsinn. Das hätte ich nie geglaubt, wenn mir das jemand vorher gesagt hätte“, sagte Selina Jörg. „Ich hoffe, den Schwung mit nach Südkorea nehmen zu können, auch wenn ich jetzt im Trainingslager noch ein bisschen an der Technik feilen muss.“ Für Jörg war es der dritte Podestplatz in diesem Winter, Hofmeister verpasste ihren dritten Saisonsieg knapp. Sie musste sich im Finale Olympiasiegerin Julia Dujmovits aus Österreich geschlagen geben. „Das war wieder ein Wahnsinnsrennen heute, auch wenn ich im Finale dann einen kleinen Fehler gemacht habe“, berichtete sie. Als erster Fahrerin in diesem Winter gelang ihr im Viertelfinale zudem ein Sieg gegen die bislang ungeschlagene Olympia-Favoritin Ester Ledecka aus Tschechien. „Das ist ein geiles Gefühl, das i-Tüpfelchen auf den letzten Wochen“, sagte Hofmeister.

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Viktoria Rebensburg mit gelungener Generalprobe für PeyongChang

Platz 2 im Riesenslalom auf der Lenzerheide

Lenzerheide (CH) 27.1.2018: Viktoria Rebensburg hat im letzten Riesenslalom vor den Olympischen Winterspielen ihre Rolle als Medaillenkandidatin für Südkorea bestätigt. Auf der Lenzerheide in der Schweiz musste sich die Olympiasiegerin von 2010 nur knapp der Weltmeisterin Tessa Worley aus Frankreich geschlagen geben. Worley war als Führende des ersten Laufs unmittelbar nach Rebensburg in den finalen Lauf gegangen und rettete noch einen Vorsprung von 0,07 Sekunden ins Ziel. Dritte wurde die Slowenin Meta Hrovat. "Das war brutal zu fahren", sagte Rebensburg nach einem "wilden Ritt" in der ARD: "Es war nicht einfach. Ich war erstaunt über die Zeit." Sie blicke nun zuversichtlich in Richtung Südkorea, ergänzte sie, "es ist cool zu wissen, dass ich schnell bin und dabei bin. Der Rest wird kommen, aber da braucht man auch ein bisschen Glück."

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Viktoria Rebensburg gewinnt im Riesenslalom in Kronplatz

Top Comeback nach Krankheit

Kronplatz (I) 23.01.2018: Ski-Rennläuferin Viktoria Rebensburg hat zweieinhalb Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in Südkorea ihre Rolle als Favoritin im Riesenslalom bestätigt. Beim vorletzten Weltcup-Rennen vor der Abreise nach Pyeongchang feierte die Olympiasiegerin von 2010 und Olympiadritte von 2014 am Kronplatz in Südtirol ihren dritten Saisonsieg. "Ich war etwas krank, aber jetzt ist wieder alles gut", sagte Rebensburg nach dem Rennen: "Ich hatte das Gefühl, ich bin gar nicht so gut gefahren, aber am Ende habe ich gewonnen und bin sehr glücklich damit." Den zweiten Durchgang hatte sie in Lauf-Bestzeit absolviert. Nach einer krankheitsbedingter Wettkampfpause gewann Rebensburg mit 0,03 Sekunden Vorsprung vor Ragnhild Mowinckel (Norwegen) und Federica Brignone (Italien/+0,66 Sekunden). Sie holte sich zugleich die Führung im Riesenslalom-Weltcup von der im ersten Lauf gestürzten Mikaela Shiffrin (USA) zurück.

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Johannes Lochner gewinnt Gesamtweltcup im Vierer-Bob

Platz Vier beim Heimweltcup am Königssee reichte aus

Königssee 21.01.2018: Weltmeister Johannes Lochner reist als Gesamtweltcupsieger im Viererbob zu den Winterspielen nach Pyeongchang. Beim Finale am Königssee setzte es für den 27-Jährigen drei Wochen vor Olympia allerdings einen Dämpfer. Beim Sieg von Nico Walther reichte es für  Lochner nur zum vierten Platz, dieser genügte dennoch zum Gewinn der Kristallkugel. Lochner ist damit erstmals bester Pilot der Weltcupsaison und gilt bei Olympia in Südkorea (9. bis 25. Februar) trotz des kleinen Rückschlags als Favorit im großen Schlitten. Beim Finale am Königssee war Walther aber deutlich stärker und feierte seinen dritten Saisonsieg. Den zweiten Platz belegten zeitgleich der Lette Oskars Melbardis und Benjamin Maier aus Österreich.

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Ramona Hofmeister gewinnt Weltcup in Rogla im Parallel-Riesenslalom

Keine Olympianorm für Kober und Wöhrer

Rogla (SLO) 21.01.2018: Ramona Hofmeister hat bei der Generalprobe zu den olympischen Wettkämpfen beim PGS Weltcup in Rogla Slowenien ihren zweiten Weltcupsieg gefeiert. Sie konnte sich im Finale gegen die Österreicherin Sabine Schöffmann durchsetzen. Selina Jörg wurde gute Achte und Carolin Langenhorst Zehnte. Ihre Hoffnung auf eine weiter Teilnahme bei Olympischen Spielen mussten Anke Wöhrer und Amelie Kober begraben. Sie kamen nicht über die Plätze 29 und 32 hinaus und vepassten damit die Olympianorm deutlich. Kober hatte sich nach schwerer Verletzung in dieser Saison noch einmal in den Weltcup zurückgekämpft.

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Laura Dahlmeier gewinnt in der Verfolgung in Antholz

Franziska Preuss knackt die Olympianorm

Antholz (I) 20.01.2018: Laura Dahlmeier nähert sich der Olympiatopform. In Antholz beim letzten Verfolgerrennen vor den Olympischen Spielen über 10 km war sie nicht zu stoppen und konnte sich sogar noch eine Strafrunde nach dem 2. Liegendschießen erlauben. Grundlage war wie so oft das abschließende Stehendschießen wo die Konkurrenz patzte. Zweiter wurde die Italienerin Dorothea Wierer vor Darja Domratschewa aus Weißrussland. Endlich die Olympianorm mit Platz 10 konnte Franziska Preuss mit Platz 10 nachweisen. Denis Herrmann war wieder einmal die schnellste in der Loipe musste aber zu häufig in die Strafrunde. Am Ende Platz 12, Franziska Hildebrandt wurde 18. und Vanessa Hinz 20..

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Laura Dahlmeier auch in Antholz überzeugend

Platz Zwei im Sprint

Antholz (I) 18.1.2018: Überragend am Schießstand, bärenstark in der Loipe – der erste Akt der Olympia-Generalprobe ist Laura Dahlmeier nahezu perfekt geglückt. Nach 7,5 km musste sie sich nur der Überrschungssiegerin Tiril Eckhoff aus Norwegen geschlagen geben. 22 Tage vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) hat sie ihre Medaillenambitionen unterstrichen und beim Sprint in Antholz mit dem zweiten Platz geglänzt. "Ich bin sehr happy über den zweiten Platz, es war ein richtig gutes Rennen heute", sagte Dahlmeier am ARD-Mikrofon. Dennoch hatte auch sie mit der für einen Weltcup ungewohnten Höhe von 1642 Metern zu kämpfen: "Es hat sich anstrengender angefühlt, als es dann am Schluss vom Resultat her war. Aber ich glaube, ich hatte gegenüber der Konkurrenz den Vorteil, dass ich ab und zu in der Höhe unterwegs bin." Noch besser auf der Strecke war Denise Herrmann unterwegs. Die 29 Jahre alte ehemalige Langläuferin, die in dieser Saison bereits zwei Weltcupsiege gefeiert hatte, musste sich läuferisch nur Eckhoff und der Weißrussin Darja Domratschewa geschlagen geben. Zwei Strafrunden verhinderten eine weitere Podest-Platzierung, am Ende stand für Herrmann dennoch ein guter 10. Platz (+56,2 Sekunden) zu Buche. Zweitbeste Deutsche wurde Franziska Hildebrand (+54,2 Sekunden) auf Rang neun, Vanessa Hinz (1 Fehler/+56,9) rundete auf Platz elf ein starkes Mannschaftsergebnis für den Deutschen Skiverband ab. Franziska Preuß (+1:17,7 Minuten) wurde nach zwei Fehlern beim Stehendanschlag 20.

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Laura Dahlmeier in Ruhpolding nur knapp geschlagen

Platz Zwei im Massenstart, Damenstaffel gewinnt!

Ruhpolding, 14.01.2018 (sport1.de): Laura Dahlmeier muss im Zielsprint des Massenstarts in Ruhpolding nur knapp Kaisa Mäkäräinen ziehen lassen. Die siebenmalige Biathlon-Weltmeisterin hat beim Weltcup in Ruhpolding ihren zweiten Saisonsieg um acht Zehntelsekunden verpasst. Die Entscheidung fiel erst auf den letzten Metern, als Mäkäräinen im Schlussspurt anzog und eine kleine, aber entscheidende Lücke riss und diesen Vorsprung knapp bis ins Ziel zu verteidigte. Rang drei ging an die Tschechin Veronika Vitkova (2/+4,6 Sekunden). "Mit einem zweiten Platz kann man mehr als zufrieden sein. Jetzt kann man wieder Ruhe einkehren lassen und mit Selbstvertrauen in die Zukunft blicken", sagte Dahlmeier. Denise Herrmann überzeugte als Fünfte ebenfalls. Maren Hammerschmidt (11.), vor allem aber Franziska Hildebrand (19.) und Vanessa Hinz (21.) blieben hinter den eigenen Erwartungen zurück. Bei den Männern hatte zuvor kein Deutscher das Podest erobert, Weltmeister Simon Schempp landete beim sechsten Saisonsieg des Norwegers Johannes Thingnes Bö als bester DSV-Athlet auf dem sechsten Rang, zeigte aber einen deutlichen Formanstieg.
Mit einer sensationellen Laufleistung holte die deutsche Biathlonstaffel am Tag zuvor um Franziska Preuß, Denise Herrmann, Franziska Hildebrand und Laura Dahlmeier den Sieg beim Heim-Weltcup in Ruhpolding. Trotz neun Nachladern setzte sich Laura Dahlmeier in einem spannenden Zweikampf gegen die Italienerin Federica Sanfillippo durch (1:08:47). Schweden komplettierte das Podest.

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Fernstädt löst Olympia-Ticket

Die Skeleton-Fahrerin wird Fünfte in St. Moritz

Ein Olympia-Ticket und zwei zweite Plätze: Die deutschen Skeleton-Piloten haben beim Weltcup in St. Moritz mit guten Ergebnissen überzeugt. Allen voran Anna Fernstädt aus Berchtesgaden jubelte ausgelassen. Die 21-Jährige belegte den fünften Rang und erfüllte mit ihrem dritten Top-Acht-Resultat des Winters die deutsche Norm für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Tina Hermann und Axel Jungk belegten jeweils den zweiten Rang.

"Das ist der Wahnsinn, ich fühle mich richtig gut", sagte Fernstädt. Bundestrainer Jens Müller sprach von einer "sehr, sehr starken Leistung mit zwei fast blitzsauberen Läufen." Tina Hermann fehlten 42 Hundertstelsekunden auf Siegerin Janine Flock (Österreich). Jacqueline Lölling, in Pyeongchang Anwärterin auf den ersten Olympiasieg für den deutschen Skeletonsport, belegte den sechsten Rang. Die beiden hatten bereits vor Fernstädt die Olympia-Norm erfüllt.

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Straßer knackt Olympianorm

Platz 9 im Slalom in Wengen

Wengen (CH) 14.01.2018: Linus Straßer hat den Schwung der letzten Wochen und seinen klaren Formanstieg dazu genutzt den zweiten Teil der Olympianorm sicher zu stellen. Dazu reichte beim Spezialslalom im schweizerischen Wengen Platz 9. Straßer zeigt im zweiten Lauf eine solide Leistung bei schwierigen Bedigungen. "Ich habe Wengen noch nie so schwer erlebt. Oben war es extrem eisig, unten weicher. Das war sehr schwierig vom Kopf her", sagte Straßer. "Ich war nicht wirklich zufrieden mit meiner Vorstellung, beim Fahren habe ich gemerkt, dass mehr drin war". Der Sieg ging wieder einmal an Marcel Hirscher (AUT) der den traditionsreichen Slalom am Männlichen erstmals gewann. Zweiter wurde der Norweger Henrik Kristoffersen (+0,93), Andre Myhrer aus Schweden fuhr auf Rang drei (+1,72). Damit fehlt Marcel Hirscher nur noch ein Weltcupsieg um mit Herman Maier gleich zu ziehen. Sebastian Holzmann (Oberstdorf/4,57) erreichte mit Rang 18 seine beste Weltcup-Platzierung. Fritz Dopfer (Garmisch) hatte den zweiten Durchgang verpasst.

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EM-Bronze für Dufter & Co.

Eisschnelllauf-Team mit Hirschbichler, Dufter und Uhrig auf Rang drei

Die deutschen Eisschnellläuferinnen haben bei der EM in Kolomna Bronze geholt. In der Team-Verfolgung liefen Gabriele Hirschbichler, Roxanne Dufter (beide Inzell) und Michelle Uhrig (Berlin) am Sonntag auf Rang drei. Das Trio unterlag in seinem Lauf Europameister Niederlande, der in 2:59,34 Minuten 5,69 Sekunden vor den Deutschen lag. Silber ging an Russland (2,54 Sekunden zurück).

Es ist die zweite Medaille des laufenden Wettbewerbs für die deutsche Mannschaft. Am Samstag hatte Top-Sprinter Nico Ihle (Chemnitz) ebenfalls Bronze über die 1000 m gewonnen. Am Sonntagnachmittag rundete Uhrig das zufriedenstellende Wochenende der Deutschen mit einem vierten Platz im Massenstartrennen ab. Sie landete 5,03 Sekunden hinter der Siegerin Francesca Lollobrigida aus Italien. Auf Vanessa Herzog (Österreich) auf dem Bronze-Rang fehlten Uhrig 4,39 Sekunden.

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Wellinger wird Tournee-Zweiter

Nach dem Verletzungs-Aus von Freitag springt der 22-Jährige aufs Podest

Nach dem glücklichen Ende einer so schwierigen Vierschanzentournee war Andreas Wellinger nicht mehr einzufangen. "Ratet mal, welcher geile Typ eben den zweiten Durchgang gewonnen hat!", rief der frischgebackene Gesamtzweite durch den Presseraum von Bischofshofen und zeigte mit beiden Daumen auf sich: "Jetzt fange ich mit dem Skispringen erst richtig an!" Davon war auch Bundestrainer Werner Schuster überzeugt: "Aus dieser Generation von uns wird einer die Tournee gewinnen." Nur dem außerirdisch springenden Kamil Stoch musste sich der erst 22 Jahre alte, aber schon so erfahrene Wellinger in der Endabrechnung der 66. Tournee geschlagen geben.

Mit fast 70 Punkten, also rund 40 Metern Rückstand zwar, das aber war dem Oberbayern, der bislang mit den Schanzen zwischen Oberstdorf und Bischofshofen nie ganz warm geworden war, reichlich egal. "Geiler Scheiß! Dass ich die Tournee mit zwei dritten Plätzen beende, ist grandios, nachdem es für uns teilweise echt beschissen gelaufen ist", sagte Wellinger, der nach Rang zehn und elf in den ersten beiden Springen abgeschrieben schien, dann aber nach dem bitteren Verletzungs-Aus des großen Hoffnungsträgers Richard Freitag in Innsbruck in die Bresche sprang. "Dieser zweite Platz ist auch für Ritschie. Ich bin mir sicher, dass er Kamil bis zum letzten Sprung ein Duell um den Tourneesieg geliefert hätte", sagte Wellinger, der in Bischofshofen im zweiten Durchgang einen Traumflug auf 139,5 m gezeigt hatte: "Ich bin aber froh, dass ich so schnell in seine Rolle schlüpfen konnte. Ich hoffe, dass auch Ritschie auf der Couch zu Hause ein Lächeln auf dem Gesicht hatte."

Das hatte Freitag, der seinem Teamkollegen einen "richtig guten Job" attestierte, das hatte auch Schuster: Trotz Freitags Ausfall lagen in Wellinger, Markus Eisenbichler (7.), Karl Geiger (11.) und Stephan Leyhe (13.) vier DSV-Adler in der Gesamtwertung vor dem besten Österreicher (Michael Hayböck/14.), auch der 18-Jährige Constantin Schmid überzeugte mit Platz 18. Richard hat das bis zum Sturz sensationell gemacht, aber die Tournee war ein Fingerzeig vom Andi", sagte Schuster: "Dieses Team funktioniert, ich bin echt zufrieden. Wir waren in allen Springen auf dem Podest, anders als bei Severin Freund vor zwei Jahren aber verteilt auf zwei Springer. Wir werden diese Generation Freitag/Wellinger weiter unterstützen, dann klappt das in den nächsten Jahren mit einem Tourneesieg."

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Böhler und Bing lösen Olympia-Tickets

Deutsche Langläufer bei der Tour de Ski gut ins Jahr gestartet

Grund zur Freude hatte Stefanie Böhler (Ibach). Mit Platz 15 im Verfolger erlief sie die zweite Teilnorm für Olympia und ist nach Nicole Fessel und Sandra Ringwald als dritte Athletin des Deutschen Skiverbandes für Südkorea qualifiziert. Bereits am Silvestertag hatten Fessel und Böhler mit den Plätzen sechs und neun im Einzel starke Ergebnisse geliefert.

Bei den Männern war Thomas Bing (Rhön) einmal mehr der einzige Lichtblick. Nach Platz 15 im Einzel preschte er in der Verfolgung mit 1:21,8 Minuten Rückstand auf die Spitze auf den elften Rang und holte damit als erster Deutscher die Olympianorm.

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Linus Straßer in Oslo auf dem Podest

Der Münchner schafft Platz drei im Parallelslalom

Straßer zeigte beim Parallel-Slalom am Neujahrstag einen starken Auftritt, setzte sich im kleinen Finale gegen den Briten Dave Ryding durch und bescherte dem verletzungsgebeutelten deutschen Team damit einen Top-Start in die finale Phase vor den Olympischen Winterspielen. "Das ist einfach ein geiles Event, sauspannend", sagte Straßer, der in der Vorsaison das City-Rennen in Stockholm gewonnen hatte. "Ich finde es cool, relativ kurz und knackig, Mann gegen Mann, das ist top." In den ersten zwei Runden hatte er Norwegens Slalom-Star Henrik Kristoffersen und den Schweizer Daniel Yule besiegt. Straßer will sich nun in den anstehenden Wettkämpfen im Januar sein Pyeongchang-Ticket sichern. "Für mich ist es nur eine Frage der Zeit mit der Olympia-Quali", sagte Straßer, der wegen des Ausfalls von Felix Neureuther in Oslo starten durfte und im Halbfinale gegen den späteren Sieger André Myhrer (Schweden) verlor. "Wenn die Leistung passt, werde ich es schaffen. Sonst habe ich es eh nicht verdient."

Bei den Damen scheiterte Lena Dürr im Viertelfinale an Mikaela Shiffrin aus den USA, die danach den Wettkampf im K.o.-Format gewann, ihren 37. Erfolg im Weltcup feierte und damit unter anderem die deutsche Rekordsiegerin Katja Seizinger (36) hinter sich ließ. Dürr lieferte Shiffrin ein enges Duell, am Ende fehlten 0,34 Sekunden. "Es ärgert mich", sagte sie. "Ich wollte auf jeden Fall weiterkommen."

Für Marina Wallner und Fritz Dopfer war schon in der ersten Runde Schluss. "Ich habe auf dem kurzen Stück doch viel Zeit verloren", sagte Dopfer nach der Niederlage gegen Yule. "Ich habe mir mehr erhofft. Der Januar ist der Slalom-Monat und ich hoffe, dass ich da noch einige Chancen nutzen kann." Wallner hielt gegen die Slowakin Petra Vlhova gut mit, verkantete aber im zweiten Lauf und schied aus.

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Freitag fliegt aufs Podest

Platz zwei zum Auftakt der Vierschanzentournee

Richard Freitag hat einen Sieg beim ersten Springen der Vierschanzentournee nur knapp verpasst. Der Weltcup-Gesamtführende landete nach Sprüngen auf 128,5 und 127 Meter hinter dem polnischen Olympiasieger Kamil Stoch (126 und 137 Meter) und sorgte damit vor 25.500 Zuschauern in der ausverkauften Arena am Schattenberg für einen positiven Start der DSV-Adler in die Tournee. Auf den dritten Platz kam bei starkem Regen und auffrischendem Wind der Pole Dawid Kubacki. "Ritschi hat das sehr gut gemacht. Es waren keine perfekten Sprünge, aber er ist in einer super Position für die Gesamtwertung. Ich bin zufrieden mit dem Auftakt", sagte Bundestrainer Werner Schuster.

Hinter Freitag gelang auch Markus Eisenbichler ein gutes Resultat. Der Bayer sprang bei schwierigen Bedingungen auf 128,5 und 117,5 Meter und belegte damit den neunten Rang. Vor der zweiten Station in Garmisch-Partenkirchen liegt Eisenbichler damit gut in Position. Andreas Wellinger holte nach einem durchwachsenen ersten Versuch zwar noch auf, verlor nach Sprüngen auf 115 und 123 Meter als Zehnter aber schon über 25 Punkte auf die anderen Topspringer. "Bei mir überwiegt die Erleichterung, der zweite Sprung war definitiv eine Steigerung", sagte der 22-Jährige, der mit den Bedingungen haderte: "Heute war es schwierig, ich habe zweimal nicht wirklich Glück gehabt, im ersten Versuch auch zu viele Fehler eingestreut. Die verlorenen Punkte ärgern mich."

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Geiger knackt die Norm

Die Oberstdorferin sichert sich als fünfte DSV-Läuferin das Olympia-Ticket

Christina Geiger hat beim Slalom in Lienz mit einem achten Platz die Olympia-Qualifikation perfekt gemacht und ihr bestes Saisonergebnis eingefahren. Auf die überragende Siegerin Mikaela Shiffrin aus den USA fehlten Geiger dennoch 2,21 Sekunden. "Es war unten wirklich schwer zu fahren", sagte Geiger. "An die Olympia-Norm habe ich wirklich nicht gedacht unterm Fahren, aber wenn man dann im Ziel ist und kurz nachrechnet, dann freut man sich schon." Es habe weniger an der Kraft gefehlt, sondern eher am Zutrauen im unteren Streckenteil, sagte sie.

Den deutschen Damen gelang ein insgesamt gutes Mannschaftsergebnis. Lena Dürr erkämpfte sich auf dem Schlossberg Rang zwölf (+2,49), Maren Wiesler verbesserte sich im Finale noch von Rang 25 nach dem ersten Lauf auf Platz 16 (+2,65). Einzig Marina Wallner konnte im zweiten Durchgang nicht zulegen und rutschte um zehn Plätze zurück auf Rang 20. "Unten im Ziel habe ich Potenzial, da müssen wir ein bisschen Steilhang fahren üben", sagte Dürr. "Es ärgert mich, dass ich nicht wirklich mal mein Maximum abrufen kann, wie ich es zum Beispiel in Levi geschafft habe."

Wallner und Dürr sind bereits für Olympia qualifiziert, Wiesler fehlen noch zwei Top-15-Resultate oder ein Ergebnis besser als Rang acht. Bis zu den Olympischen Spielen kommen noch vier Slalomrennen.

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Heider Zacher siegt im Skicross Weltcup in Inningen

Paul Eckert knackt Olympianorm

Innichen (I) 21.12.2017: Heidi Zacher hat den Weltcup im Skicross in Innichen gewonnen und damit ihre Top-Form in der Olympiasaison weiter unterstrichen. Zacher setzte sich vor Georgia Simmerling (CAN) und Sandra Näslund (SWE) durch und raste damit auch im vierten Rennen des Winters auf das Podest. Zuvor war die 29-Jährige dreimal Zweite geworden. Auf ihrem Lieblingshang in den Südtiroler Dolomiten hat Zacher in ihrer Karriere nun schon vier Weltcups gewonnen. Sie ist damit eine der größten Medaillen Hoffnungen des Deutschen Skiverbands (DSV) für die Winterspiele im Februar in Pyeongchang in Südkorea. Paul Eckert knackte mit dem Einzug in das Viertelfinale die Olympianorm.

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Rießle feiert ersten Saisonsieg

Der Kombinierer gewinnt den Weltcup in Ramsau

Der Olympia-Dritte von Sotschi setzte sich im letzten Rennen des Jahres denkbar knapp gegen den Italiener Alessandro Pittin durch. "Heute war viel Schmerz dabei, aber wir hatten richtig gute Bretter unter den Füßen", sagt Rießle nach dem sechsten Sieg seiner Karriere. Schon am Samstag hatte der 26-Jährige aus Breitnau mit Rang zwei hinter Olympiasieger Eric Frenzel überzeugt. Frenzel musste am Sonntag mit 39 Grad Fieber im Bett bleiben.

Damit hat die Mannschaft von Bundestrainer Hermann Weinbuch nun drei der sechs Einzelrennen des Olympiawinters gewonnen. "Fabian hat das perfekte Rennen gemacht. Erst ist er nach vorne gelaufen, hat sich dann etwas ausgeruht und am Ende zugeschlagen", sagte Weinbuch. Rekordweltmeister Johannes Rydzek musste sich trotz einer Aufholjagd mit dem fünften Rang begnügen, schon am Samstag war der Allgäuer nicht über den 21. Rang hinausgekommen. Vinzenz Geiger (Oberstdorf) komplettierte als Siebter das erneut hervorragende deutsche Ergebnis.

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Lochner holt EM-Gold

Der Weltmeister führt in Igls einen Doppelsieg der deutschen Viererbobs an

Acht Wochen vor den Olympischen Spielen gewann der 27-Jährige vor Co-Weltmeister Francesco Friedrich. Nico Walther wurde EM-Vierter hinter dem Letten Oskars Melbardis. In der Weltcup-Wertung brach einzig der Kanadier Justin Kripps die europäische Dominanz, er belegte Rang zwei hinter Lochner.

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Zwei dritte Plätze beim Massenstart

Dahlmeier und Lesser auf dem Podium

Bei den Frauen hatte die siebenmalige Biathlon-Weltmeisterin Laura Dahlmeier (Partenkirchen) dem Deutschen Skiverband (DSV) mit dem Sieg in der Verfolgung, dem zweiten Platz im Sprint und Rang drei im Massenstart gleich drei Podestplätze in den französischen Alpen beschert.

Der frühere Verfolgungs-Weltmeister Erik Lesser wurde im Massenstart beim zweiten Saisonsieg des zweimaligen Olympiasiegers Martin Fourcade (Frankreich) Dritter. Lesser, der nach Platz drei im Sprint beim Weltcup-Auftakt Östersund seinen zweiten Podestplatz des Olympia-Winters feierte, blieb am Schießstand fehlerlos. Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld) erreichte auf Platz sechs mit einer Strafrunde seine zweite Top-10-Platzierung der Saison. Sprint-Weltmeister Benedikt Doll (Breitnau/5) kam auf Rang 18. Massenstart-Champion Simon Schempp (Uhingen), der in Annecy im Sprint Vierter und in der Verfolgung Fünfter geworden war, erlebte mit sechs Fehlern am Schießstand eine Enttäuschung und landete auf Platz 25.

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Starke Snowboarder: Selina Jörg in Cortina auf Platz 2

Hofmeister, Langenhorst und Bussler knacken Olympianorm

Cortina d'Ampezzo (ITA) 15.12.2017: Die deutschen Snowboarder präsentieren sich im Olympiawinter in toller Frühform. Selina Jörg wird in Cortina d'Ampezzo Zweite. Einen Tag nach dem zweiten Platz von Ramona Hofmeister hat auch Selina Jörg ihren zweiten Sieg im Snowboard-Weltcup nur knapp verpasst. Die Sonthofenerin unterlag beim zweiten Parallel-Riesenslalom der Olympia-Saison im italienischen Cortina d'Ampezzo im Finale der amtierenden Weltmeisterin Ester Ledecka (Tschechien), erfüllte aber die nationale Qualifikationsnorm für die Winterspiele in Pyeongchang Südkorea. Am Donnerstag hatte Hofmeister in Carezza ebenfalls hinter Ledecka Platz zwei belegt. In Cortina d'Ampezzo scheiterte die Junioren-Weltmeisterin von 2016 bereits im Achtelfinale. Ihre Vereinskollegin Carolin Langenhorst schied im Viertelfinale aus. Bei den Männern verpasste Routinier Patrick Bussler den Einzug in die Runde der letzten Acht. Durch das Erreichen der K.o.-Runde erfüllte er aber die Norm für die Olympischen Spiele.

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Josef Ferstl mit historischem Sieg in Gröden

Erster Super-G Sieg nach 27 Jahren für den DSV

Gröden (ITA) 15.12.2017; Josef Ferstl ist in die deutschen Ski-Geschichtsbücher gerast. Beim Super-G von Gröden holte der Oberbayer seinen ersten Weltcup-Sieg und beendete ein fast 27 Jahre währende Durststrecke in der Disziplin. Ferstl setzte sich vor Max Franz aus Österreich (+0,02 Sekunden) und dessen Landsmann Matthias Mayer (+0,10) durch. Für den DSV war es der erste Sieg in einem Speed-Rennen seit Max Rauffers Abfahrts-Coup vor 13 Jahren ebenfalls in Gröden. "Es ist kein Podium, man war heute der Beste von der ganzen Welt", meinte der Sportler vom SC Hammer. Andreas Sander landete in Gröden auf dem sechsten Rang. Thomas Dreßen erwischte nach seinem dritten Platz zuletzt bei der Abfahrt in Beaver Creek keinen optimalen Tag und landete auf Rang 20. "Für uns ist das schon ein Traum, weil uns das keiner zugetraut hatte", sagte Sportdirektor Maier zum Überraschungserfolg von Ferstl.

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Paul Berg siegt in Val Thorens

Boardercrosser Berg, Schad und Nörl knacken Olympianorm

Val Thorend (FRA) 13.12.17: Starker Auftritt der deutschen Boardercrosser beim zweiten Weltcup in Val Thorens (FRA). Paul Berg ließ die gesamte Konkurrenz hinter sich, Konstantin Schad (Miesbach) und Martin Nörl (Adlkofen) komplettierten mit den Plätzen vier und acht das herausragende deutsche Ergebnis. Alle drei Athleten von Snowboard Germany (SVD) schafften mit einer Platzierung unter den besten Acht zudem die nationale Norm für die Olympischen Spiele in Pyeongchang. "Das ist der Hammer, aber wie sagt man so schön: Unverhofft kommt oft", meinte Berg nach dem zweiten Weltcup-Sieg seiner Karriere. "Wir wussten nach dem Trainerwechsel ja nicht wirklich, wo wir stehen. Es ist megageil, das tut uns als Team einfach gut, so ein positives Ergebnis zu haben. Das ist der Lohn für die harte Arbeit, so kann es weitergehen", sagte der 26-Jährige. Berg dominierte auch den entscheidenden Lauf und fuhr den Sieg souverän nach Hause. Routinier Schad (30) hingegen verpasste aufgrund eines Fahrfehlers das Podest. Für Nörl (24), der den zweiten Halbfinal-Einzug seiner Karriere feierte, reichte es nur zum kleinen Finale. Insgesamt musste er sich nach einem Fahrfehler im letzten Rennen mit dem achten Rang begnügen. "Jetzt ist es natürlich das Ziel, dass wir mindestens zu dritt nach Südkorea fahren", sagte Berg, der dank der furiosen Vorstellung im Weltcup auf Rang fünf vorrückte.

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Dopfer und Schmid schaffen die Olympia-Norm

Stefan Luitz fährt schon wieder aufs Podest, Rebensburg Sechste

Fritz Dopfer hat sich beim Weltcup-Slalom im französischen Val d'Isere für die Olympischen Spiele qualifiziert. Der WM-Zweite von 2015, der ein Jahr lang wegen eines Beinbruchs pausieren musste, fuhr bei starkem Schneefall auf Rang sieben und erfüllte mit seiner zweiten Platzierung in diesem Winter die Norm (einmal unter die ersten Acht oder zweimal unter die ersten 15). Bei extrem schwierigen äußeren Bedingungen verbesserte sich Marcel Hirscher (Österreich) im zweiten Durchgang vom achten auf den ersten Platz und sicherte sich seinen zweiten Saisonsieg. Der Gesamtweltcupsieger gewann vor Henrik Kristoffersen (Norwegen) und Andre Myhrer (Schweden). Neben Dopfer fuhren drei weitere Deutsche mit zum Teil sehr hohen Startnummern in die Punkteränge: Dominik Stehle (Obermaiselstein) wurde 18., Philipp Schmid (Oberstaufen) 25. und David Ketterer (Schwenningen) 26.

Zuvor hatte Stefan Luitz auf einer der schwierigsten Riesenslalom-Strecken im Weltcup mit Rang zwei hinter Sieger Alexis Pinturault seinen zweiten Podestplatz binnen einer Woche perfekt gemacht. Noch überraschender aber war der sensationelle sechste Platz von Alexander Schmid - mit der hohen Startnummer 40. Das beste Ergebnis seiner Weltcup-Karriere war gleichbedeutend mit der direkten Qualifikation für die Olympischen Winterspiele und viel Lob von allen Seiten. "Das ist echt unglaublich. Ich freue mich riesig für ihn", sagte Luitz. "Das hat mich total überrascht", gestand Alpinchef Wolfgang Maier und sprach von "Begeisterung" über die Leistung des 23 Jahre alten Sportlers vom SC Fischen. "Für uns ist das ehrlich klasse. Die Jungs springen in die Bresche für den Felix, der war immer das Zugpferd." Schmid selbst konnte seine Leistung gar nicht fassen. "Ich muss erst mal eine Nacht drüber schlafen. Mal schauen, ob ich das dann realisiere. Momentan bin ich nur überglücklich", sagte er. "Bei dem schweren Rennen, bei dem schweren Hang - es ist unglaublich, dass ich das erreicht habe." Die für den Abend geplante Heimfahrt sei gestrichen, "ich muss ja jetzt zur Siegerehrung". Im Weltcup werden üblicherweise die besten Sechs am Abend vor den Fans gefeiert.

Für Luitz ist die Zeremonie schon Routine, schon elf Mal kam er im Weltcup in die Top Sechs. Weil Marcel Hirscher aus Österreich im zweiten Lauf etwas patzte und auf den dritten Rang zurückfiel, war nur Pinturault schneller als Luitz. Auf den Franzosen fehlten dem 25-Jährigen im Ziel 0,28 Sekunden.

Viktoria Rebensburg hat beim ersten Super-G in St. Moritz bei schwierigen und wechselhaften Bedingungen den sechsten Platz belegt. Deutschlands beste Skirennfahrerin war auf der verkürzten WM-Strecke 0,59 Sekunden langsamer als Überraschungssiegerin Jasmine Flury. Rebensburg hatte sich für das Rennen die Startnummer eins ausgesucht - und damit Pech. Sie fuhr bei schlechter Sicht und verfuhr sich dann ein wenig im Mittelteil: "Da habe ich mich falsch orientiert", sagte sie, trotzdem war Rebensburg insgesamt zufrieden: "Im Mittelteil war etwas Luft nach oben, sagen wir es mal so. Aber der Rest war gut. Für die Sichtverhältnisse war es eine ganz gute Fahrt." Michaela Wenig kam auf Platz 32, Kira Weidle belegte Rang 40.

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Doppelsieg für Freitag und Wellinger

DSV-Adler weiterhin im Aufwind

Richard Freitag hat beim Heim-Weltcup in Titisee-Neustadt den nächsten Sieg für die deutschen Skispringer eingefahren. Bei schwierigsten Windbedingungen landete der Sachse am Sonntag bei dem dreimal verschobenen Wettkampf bei 145 Metern und schlug damit auch seinen Teamkollegen Andreas Wellinger, der mit 139 Metern Zweiter wurde. Der dritte Platz ging an Daniel Andre Tande aus Norwegen. Große Mengen Neuschnee, starker Wind und am Nachmittag einsetzender Regen hatten die Austragung deutlich erschwert. Wegen der schlechten Witterung war der Start zunächst dreimal verschoben worden. Schließlich wurde nur ein Durchgang ausgetragen.

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OSP Bayern trauert um Max Burkhart

Der 17-jährige Abfahrtsläufer stirbt bei Trainingssturz in Lake Louise

Einen Tag nach einem schweren Trainingssturz ist Max Burkhart vom SC Partenkirchen seinen schweren Verletzungen erlegen. Der Sprecher des Deutschen Skiverbands (DSV) sagte, der DSV sei bestürzt über den Tod des jungen Rennfahrers.

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Fair Play Preis 2018

Deutsche Olympische Gesellschaft sucht Preisträger

Frankfurt, 5.12.2017: Auch in diesem Jahr schreibt die Deutsche Olympische Gesellschaft e. V. (DOG) den Fair Play-Preis „Jung, sportlich, FAIR“ aus. Mit „Jung, sportlich, FAIR“ sollen auch 2017/2018 wieder faire Gesten im Sport sowie Projekte von Jugendlichen zur Thematik Fair Play ausgezeichnet werden. Teilnehmen können alle jugendlichen Sportlerinnen und Sportler im Alter von 13 bis 18 Jahren. Die Gewinner erhalten eine Fördersumme von bis zu 500 €. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2018. Mehr dazu hier.

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Freestyler nehmen Kurs auf Olympia

Silvia Mittermüller wird beim Big-Air-Contest in Mönchengladbach Neunte

Silvia Mittermüller erfüllte mit Platz neun beim Big-Air-Weltcup in Mönchengladbach die nationale Norm für die Winterspiele in Südkorea. Die endgültige Qualifikation ist aber noch nicht fix. Am 21. Januar muss der Name Mittermüller auf der akkumulierten Liste der 30 besten Snowboarderinnen des Weltverbandes Fis stehen - nur dann darf sie nach Pyeongchang. Auf dem Weg dorthin steht am 10. Dezember in Copper Mountain noch ein Big Air an, jene Freestyle-Übung, die neben Slopestyle und Halfpipe erstmals olympisch ist. Nadja Flemming, die in Gladbach 16. wurde, hat ebenfalls die Norm erfüllt.

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Rodler in der Erfolgsspur

Neben Seriensiegerin Natalie Geisenberger gelingt auch Felix Loch wieder ein Weltcupsieg

Rodel-Olympiasiegerin Natalie Geisenberger hat beim Heim-Weltcup in Altenberg im vierten Saisonrennen den dritten Sieg gefeiert. Weltmeisterin Tatjana Hüfner (Blankenburg) und Dajana Eitberger (Ilmenau) fuhren ebenfalls auf das Podium und komplettierten mit der sechstplatzierten Julia Taubitz (Annaberg-Buchholz) ein hervorragendes deutsches Resultat.

Felix Loch und Geisenberger sowie die Weltmeister Toni Eggert und Sascha Benecken bescherten dem Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) durch den abschließenden Sieg in der olympischen Teamstaffel ein perfektes Wochenende.

Bereits am Samstag hatte sich Loch bei seinem zweiten Saisonsieg erneut in Topform präsentiert. Bei den Doppelsitzern untermauerten Eggert/Benecken ihre Ausnahmestellung. Das Duo aus Ilsenburg und Suhl gewann wie Geisenberger bereits zum dritten Mal in diesem Winter und baute seine Führung im Gesamtweltcup weiter aus.

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Dreßen, Luitz und Rebensburg auf dem Podium

Auch Weidle und Sandner mit überragenden Leistungen

Der Mittenwalder Thomas Dreßen hat bei der Weltcup-Abfahrt in Beaver Creek (USA) mit Platz drei für eine Sensation gesorgt. Beim Triumph des norwegischen Olympiasiegers Aksel Lund Svindal vor Weltmeister Beat Feuz (Schweiz) fuhr der 24-Jährige auf einen Podestplatz. Besser war ein deutscher Abfahrer zuletzt am 18. Dezember 2004, als Max Rauffer in Gröden gewonnen hatte. Sechs Jahre später stand Stephan Keppler beim Super-G auf derselben Strecke als bislang letzter Deutscher in einem Speed-Rennen auf dem Podium. Andreas Sander komplettierte mit Rang sieben das starke Mannschaftsresultat der DSV-Männer.

Denn auch im Riesenslalom geht es trotz der Verletzung von Felix Neureuther aufwärts: Der Allgäuer Stefan Luitz sicherte sich nach Laufbestzeit im ersten Durchgang am Ende noch Rang drei hinter Marcel Hirscher und Henrik Kristoffersen. Luitz erzielte damit die fünfte Podest-Platzierung seiner Karriere und schaffte souverän die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Pyeongchang.

Bei den Frauen fuhr Viktoria Rebensburg im kanadischen Lake Louise mit Platz zwei in der Abfahrt ebenfalls aufs Podest. Kira Weidle aus Starnberg überraschte mit Platz acht, der ihr die erste Olympia-Teilnahme garantiert.

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3 alpine Ski-Abfahrer mit Olympianorm

Ferstl, Sander und Dreßen in Beaver Creek stark

Beaver Creek (USA) 1.12.17: Beim Sieg des Österreichers Vincent Krichmayer im Super-G in Beaver Creek belegeten Andreas Sander den 9., Thomas Dreßen den 10. und Josef Ferstl den 14. Platz. Zweiter wurde der Norweger Kjetil Jansrud vor dem Österreicher Hannes Reichelt. Mit dieser starken Leistung konnte die drei Speed Spezialisten des DSV die Voragbe des DOSB nachweisen und sicherten sich somit das Olympiaticket für Pyeongchang im Frebruar. Damit kann der DSV seit 1992 in Albertville erstmals wieder mit drei Startern in den Speed Disziplinen bei Olympischen Spielen an den Start gehen. Also Jungs, jetzt heißt es gesund und fit bleiben und dann in Pyeongchang sich den Berg ordentlich runterstürzen!

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Yakult wieder auf der aktuellen Kölner Liste

Unbedenklichkeitsbescheinigung erneut erteilt

Die Produkte unseres Kooperationspartners, der Yakult Deutschland GmbH werden regelmäßig von der Deutschen Sporthochschule Köln auf ihre Unbedenklichkeit getestet. Alle drei Produktvarianten (Original, Plus und Light) haben bei der Überprüfung den Standards entsprochen und sind schon auf der neuen Kölner Liste verzeichnet.
Also, liebe Sportler, Ihr könnt an den Kühlschränken bedenkenfrei zugreifen!

https://www.koelnerliste.com/produkt-datenbank/

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Anna Schaffelhuber zum 5. Mal Behindertensportlerin des Jahres

Behindertensportler 2017 in Köln geehrt

Monoskifahrerin Anna Schaffelhuber (Para Ski alpin) und Para-Leichtathlet Niko Kappel (Kugelstoßen) sowie die 4x100-Meter-Sprintstaffel der Para Leichtathletik-Weltmeisterschaften mit Markus Rehm, Léon Schäfer, Johannes Floors und Tom-Sengua Malutedi sind die Behindertensportler des Jahres 2017. Bei einem Festakt mit 400 geladenen Gästen im Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln wurden sie am Samstagabend geehrt.

Anna Schaffelhuber (24, TSV Bayerbach)

Die 24-jährige fünffache Paralympicssiegerin im Para Ski alpin ist bereits zum fünften Mal zur Behindertensportlerin des Jahres gewählt worden. Bei den Weltmeisterschaften im italienischen Tarvisio im Januar gewann Schaffelhuber drei Gold- und zwei Silbermedaillen. Sowohl in der Abfahrt, der Super Kombination als auch im Slalom konnte sie die Spitze des Siegertreppchens erklimmen. Damit sicherte sich die Ausnahmeathletin ihre Weltmeistertitel sieben, acht und neun. Im Super-G und Riesenslalom unterlag sie nur knapp und wurde Zweite. Ziel bei den bevorstehenden Paralympics 2018 im südkoreanischen PyeongChang ist es, die Titel von 2014 in allen fünf gewonnenen Disziplinen zu verteidigen.

(Quelle:DBS)

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Andreas Wellinger fliegt aufs Podest

So langsam kommt er in Schwung

Skisprung-Vizeweltmeister Andreas Wellinger ist am zweiten Weltcup-Wochenende erstmals aufs Podest gesprungen und hat sich schon zu Beginn des Olympiawinters in Topform gezeigt.
Der 22-Jährige belegte am Sonntag im finnischen Kuusamo beim Überraschungssieg des Slowenen Jernej Damjan Platz drei. Markus Eisenbichler als Fünfter, Richard Freitag als Sechster und Stephan Leyhe als Neunter sorgten für weitere Top-Ergebnisse.

Wellinger, der in den letzten 15 Springen der vergangenen Saison zwölfmal unter den besten Drei gelandet war, sprang auf der Rukatunturi-Schanze zweimal 140,0 m (293,0 Punkte) und schaffte nach Platz fünf zur ersten Halbzeit noch den Sprung auf das Podium. Hinter Damjan (301,4), der seinen zweiten Weltcupsieg nach Sapporo im Januar 2014 feierte, wurde der Norweger Daniel-Andre Tande (298,6) Zweiter.

Die DSV-Adler, die am Samstag hinter der überlegenen Norwegern starke Zweite im Teamwettbewerb geworden waren, überzeugten am Polarkreis mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung und kamen mit allen sechs Springern unter die besten 18.

Der WM-Dritte Eisenbichler rückte nach einem starken zweiten Sprung auf 139,5 m noch weit vor (284,3) vor und fing Freitag (284,0) ab, der seine Podestchance allerdings schon im ersten Durchgang eingebüßt hatte. Leyhe (281,1) behauptete Platz neun nach Sprung eins.

Spätstarter Pius Paschke, der am Samstag mit 27 Jahren sein erstes Teamspringen im Weltcup bestritten hatte, sammelte als 14. (269,5) erneut Punkte. Karl Geiger rutschte noch von Halbzeitplatz zehn auf Rang 18 (260,8) ab.

(Quelle: Sport1)

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Natalie Geisenberger feiert 40. Weltcupsieg

Olympiasiegerin Natalie Geisenberger hat auch den zweiten Weltcup der Saison gewonnen und ein persönliches Jubiläum gefeiert.

Die 29-Jährige gewann das erste Heimrennen der Olympiasaison in Winterberg vor ihrer Dauerrivalin Tatjana Hüfner und erreichte als erste Rodlerin überhaupt die Marke von 40 Weltcupsiegen.

Als nächste Athletin kann Weltmeisterin Hüfner den 40. Weltcupsieg ins Visier nehmen. Die Olympiasiegerin von 2010 steht derzeit wie Sylke Otto bei 37 Erfolgen im Weltcup.

Am Samstag war Olympiasieger Felix Loch bei schwierigen Witterungsbedingungen von Platz zehn auf zwei gefahren und hatte seinen zweiten Podestplatz im zweiten Rennen erreicht. Bei den Doppelsitzern siegten die Weltmeister Toni Eggert und Sascha Benecke vor den Olympiasiegern Tobias Wendl und Tobias Arlt.

(Quelle. Sport1)

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Eisschnelllauf-Geschwister Dufter knacken die Olympia-Norm

Olympia-Jubel bei Familie Dufter. Wie ihr Bruder Joel fährt auch Schwester Roxanne zu den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang.

Am zweiten Tag des Eisschnelllauf-Weltcups in Stavanger erfüllte die 25 Jahre alte Inzellerin am Samstag mit Platz elf über 1500 Meter in 1:58,60 Minuten zum zweiten Mal die halbe Olympia-Norm des Deutschen Olympischen Sportbundes. In der Vorwoche hatte sie mit Rang 16 in Heerenveen zum ersten Mal die Vorgabe für den Olympia-Start geknackt.
„Natürlich habe ich mich gefreut, dass Joel das gestern über 1000 Meter gepackt hat. Aber andererseits hat dies den Druck auf mich erhöht, das heute auch zu schaffen”, sagte Roxanne, die nur um zwei Plätze die bisher beste Weltcup-Platzierung ihrer Laufbahn verfehlte.

(Quelle: Handelsblatt)

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Olympia-Aus für Felix Neureuther

Kreuzbandriss beim Training in den USA

Beaver Creek (USA) 26.11.17: Deutschlands Ski-Alpin Star Felix Neureuther hat sich im Training in Beaver Creek in den USA einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen und muss seine Hoffnungen auf eine Medaille bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang begraben. Das teilte der 33-Jährige auf Facebook mit. "Das bedeutet für mich, dass die Saison gelaufen ist", sagte ein sichtlich angeschlagener Neureuther: "Ich werde morgen nach Hause fliegen und dann operiert werden."
Neureuther hatte erst vor zwei Wochen mit dem Sieg beim ersten Slalom der Saison im finnischen Levi seinen 13. Erfolg im Weltcup klar gemacht.

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Rebensburg in Killington im Riesenslalom vorn

Zweiter Sieg im zweiten Rennen

Killington (USA) 25.11.17: Victoria Rebensburg ist im olympischen Winter nicht zu stoppen. Nach ihrem Sieg im Auftaktrennen in Sölden (A) war sie auch in Killington im US Bundesstaat Vermont im zweiten Riesenslalom der Saison nicht zu stoppen und verwies die Lokalmatadorin Mikaela Shiffrin mit 0,67 Sek. Vorsprung deutlich auf Platz zwei. Dritte wurde Manuela Mölgg aus Italien. Für Rebensburg war es der 15. Weltcupsieg ihrer Karriere. Ihre Teamkolleginnen Maren Wiesler und Jessica Hilzinger verpassten das Finale.

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Neureuther siegt in Levi (Finnland) im Slalom

Dopfer meldet sich nach Verletzung mit halber Olympia Norm zurück

Levi (Finnland) 12.11.2107: Die deutschen Ski Asse starten stark in die Olympiasaison. Felix Neureuther gewinnt im finnischen Levi seinen 13. Weltcup vor dem Favoriten Hendrik Kristoffersen (N) und dem  Mattias Hargin(S). Damit macht Neureuther das Olympiaticket direkt im ersten Rennen perfekt, nachdem für die Herren der Saisonauftakt in Sölden wegen Sturm ausgefallen war. Einen starken Auftritt zeigte Fritz Dopfer bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause mit Platz 15 und der halben Olympianorm und zeigt, dass auch mit ihm wieder zu rechenen ist. Linus Straßer schied im 2. Lauf ebenso aus wie der Gesamtweltcupsieger der letzten Saison Marcel Hirscher.

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Es ist wieder soweit! Die Wahl zum Paralympischen Sportler des Jahres 2017 steht an

Mit dabei zwei bayerische Kandidaten

Anna Schaffelhuber gewann bei der diesjährigen alpinen Ski-WM in Tarvisio drei Gold- und zwei Silbermedaillen. Zu diesem Riesenerfolg sagt sie:
„Diesmal bin ich tatsächlich besonders stolz darauf. Es ist nicht nur das beste WM-Ergebnis meiner Karriere, sondern für mich persönlich auch eine echte Freude, da ich nebenher noch das Staatsexamen in Erziehungswissenschaften geschrieben habe.“
Und zur anstehenden Wahl meint Anna:
„JETZT LIEGT ES AN EUCH ob ich es nach ganz vorne schaffe oder nicht!!!
So eine nochmalige Motivationsspritze vor den Paralympics im März würde mir in jedem Fall gut tun ;-)“

Auch bei den Mannschaften ist ein Bayer, genauer gesagt ein Franke mit dabei.
Thomas Steiger vom BVSV Nürnberg erkämpfte sich mit dem Goalball-Nationalteam die Vize-Europameisterschaft in diesem Jahr.

Also, liebe Sportbegeisterte:
Nicht nur Daumen drücken! Auch abstimmen!
JEDE Stimme zählt!!!

Bis zum 19.November kann unter www.dbs-sportlerwahl.de abgestimmt werden! 

Weitersagen!

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Vergabe Olympische Spiele 2024 und 2028

Zuerst Paris, vier Jahre später Los Angeles

Nun ist es offiziell: Die Olympischen Sommerspiele 2024 finden in Paris statt, vier Jahre später ist Los Angeles dran. Das hat das IOC auf seiner Vollversammlung in Lima beschlossen.

Erstmals seit fast 100 Jahren hat das Internationale Olympische Komitee zwei Sommerspiele gleichzeitig vergeben. Auf seiner Vollversammlung in Lima hat das IOC verkündet, dass Paris Ausrichter der Spiele 2024 wird. Vier Jahre später wird Los Angeles als Gastgeber fungieren. Die Entscheidung fiel einstimmig per Handzeichen aus.

Der Beschluss war so erwartet worden und nur noch ein formeller Akt. Bereits Ende Juli hatte es eine Vereinbarung darüber gegeben, was nun in Lima offiziell bekannt wurde: Zuerst Paris, dann Los Angeles. Die beiden Kandidaten waren im Rennen um die Spiele 2024 und 2028 die einzigen verbliebenden Bewerberstädte.

Die Organisatoren in Los Angeles rechnen derzeit mit Gesamtkosten in Höhe von 4,4 Milliarden Euro, die weitgehend von Sponsoren bezahlt werden sollen.
Paris kalkuliert aktuell mit zwei Milliarden Euro Kosten mehr - viele Experten rechnen allerdings mit steigenden Kosten.

Beide Städte haben die Olympischen Spiele schon zwei Mal ausgetragen: Los Angeles 1932 und 1984, Paris 1900 und 1924. Ausrichter der nächsten Sommerspiele im Jahr 2020 ist Tokio.

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Para-Cycling-WM in Pietermaritzburg

Erfolgreiche bayerische Teilnehmer

Bei den Straßen-Weltmeisterschaften der Para-Cycler in Pietermaritzburg (Südafrika) glänzten die bayerischen Teilnehmer mit insgesamt fünf Medaillen:

Michael Teuber errang seinen 19. Weltmeistertitel in der Klasse C1 des Zeitfahrens, dazu holte er Bronze im Straßenrennen.

Denise Schindler wurde im Straßenrennen (Klasse C3) gar Vize-Weltmeisterin und eroberte Bronze im Zeitfahren.

Der in Bayern wohnhafte und für den BSV München startende Tobias Vetter eroberte in der Klasse C4 Gold im Straßenrennen.

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Tim Lobinger findet Spender für Stammzellentransplantation

Hoffnung auf Genesung

Der schwer erkrankte Tim Lobinger darf im Kampf gegen eine akute Leukämie neue Hoffnung schöpfen.

Wie das Management des ehemaligen Weltklasse-Hochspringers der dpa bestätigte, hat sich ein Spender für eine Stammzellentransplantation gefunden. Lobinger befinde sich bereits in der fünfwöchigen Isolation, die vor dem Eingriff nötig ist. Vier Behandlungsphasen mit Chemotherapie und Bestrahlung habe er zudem bereits hinter sich.

"Tim und seine Ärzte sind zuversichtlich, dass er die weitere Zeit gut übersteht und große Chancen auf ein gesundes Leben hat", erklärte sein Management. Mithilfe der Stammzellen-Spende soll das Immunsystem des 44-Jährigen auf dem Weg zur Genesung gestärkt werden.

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Segeln: Europameisterschaften vor Kiel

Tina Lutz/Susann Beucke feiern EM-Triumph

Kiel (04.08.2017) Tina Lutz (Chiemsee-Yacht-Club) hat mit Susann Beucke in der schnellsten Olympia-Jolle für Frauen den Europameistertitel gewonnen. Die 26 Jahre alte Steuerfrau aus Holzhausen und ihre gleichaltrige Vorschoterin aus Strande verwiesen die Britinnen Charlotte Dobson/Saskia Tidey und die Berlinerinnen Victoria Jurczok/Anika Lorenz auf die Plätze. Deutschlands Seglerinnen holten damit die ersten EM-Medaillen in der High-Performance-Jolle, die 2016 vor Rio de Janeiro ihre olympische Premiere feierte.

In zwei stürmischen und von Kenterungen geprägten Medaillenrennen zeigten sich Lutz/Beucke nervenstark, während die als Spitzenteam ins Finale gestartete Leichtgewichts-Crew Jurczok/Lorenz in beiden Rennen kenterte. Die Winde hatten allerdings am Freitagnachmittag dermaßen zugenommen, dass das dritte Medaillenrennen ebenso gestrichen wurde wie sämtliche Finalläufe der Männer.

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Tischtennis: Jugend-Europameisterschaften in Guimaraes

Bronze für Daniel Rinderer im Mixed

Guimaraes (POR) (bttv, 23.07.2017) Erste Medaille für Bayern bei den 60. Jugend-Europameisterschaften in Guimaraes (Portugal), erste Medaille für Daniel Rinderer bei seiner zweiten EM-Teilnahme: Der 15-jährige Oberligaspieler des FC Bayern München erreichte mit Mixed-Partnerin Anastasia Bondareva (Fehlheim, Hessen) das Halbfinale und sicherte sich damit die Bronzemedaille.

Die Links-Rechts-Kombination setzte sich im Viertelfinale gegen Hana Arapovic/Ivor Ban (Kroatien) mit 3:1 durch. Die beiden DTTB-Nachwuchstalente strahlten nach ihrem Erfolg um die Wette. „Am Anfang war ich mega nervös“, gestand Rinderer (Gymnasium Moosach, Haus der Athleten München). Mitentscheidend für den 5:11, 12:10, 11:9 und 11:5-Sieg sei der gewonnene zweite Satz gewesen. „Wir lagen schon 7:10 zurück“, erinnert sich Bondareva. Im Halbfinale am Samstag verloren die beiden allerdings gegen Nataliya Malinina/Vladislav Makarov aus Russland mit 0:3 ((-15, -6, -8).

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Skisprung: Severin Freund erleidet Kreuzbandriss

Erneute Operation und Aus für die Olympia

München/Planegg (dsv, 22.07.2017). Skispringer Severin Freund fällt nach einem erneuten Kreuzbandriss im rechten Knie für den Olympia-Winter aus.
Der Wiedereinstieg ins Sprungtraining endet für Skispringer Severin Freund mit einem Rückschlag. Der 29-Jährige verletzte sich am gestrigen Donnerstag im Rahmen seiner zweiten Sprungeinheit in Oberstdorf und zog sich eine Reruptur des Kreuzbandes im rechten Knie zu.

Nach Absprache mit Dr. Mark Dorfmüller wurde der Athlet vom DJK Rastbüchl am heutigen Freitag in der Münchner Klinik OrthoPLus/Starmed operiert.
„Die Operation verlief positiv“, attestiert der leitende DSV-Mannschaftsarzt und Operateur Dr. Peter Brucker. „Das Kreuzband wurde ersetzt, der Innenmeniskus genäht und Teile des Außenmeniskus geglättet. Severin Freund wird voraussichtlich noch einige Tage im Krankenhaus bleiben, ehe er mit ersten Rehabilitationsmaßnahmen beginnen kann.“

Severin Freund
„Ich spürte bei der Landung einen Stich im rechten Knie. In der Folge fühlte sich das Knie instabil an und ich ließ mich von DSV-Arzt Dr. Florian Porzig untersuchen. Der diagnostizierte mittels einer MRT-Untersuchung einen Riss des vorderen Kreuzbandes.
Ich hatte mich bisher sehr gut gefühlt, und die Rehabilitation verlief nach Plan, umso ärgerlicher ist der erneute Rückschlag. Meine olympischen Ambitionen muss ich nun ad acta legen, dafür nehme ich jetzt die Weltmeisterschaften in Seefeld ins Visier. Ich habe in meiner Karriere schon einige Rückschläge weggesteckt und weiß daher damit umzugehen.“

Bundestrainer Werner Schuster
„Die erneute Verletzung ist sowohl für Severin persönlich als auch für das gesamte Team sehr bitter. Sein Fehlen im Olympia-Winter zu kompensieren, wird eine große Herausforderung für uns alle. Wir wünschen Severin jetzt erst einmal eine rasche Genesung.“

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Yakult-Produkte aktuell auf der Kölner Liste

Unbedenklichkeitsbescheinigung erneut erteilt

Die Produkte unseres Kooperationspartners, der Yakult Deutschland GmbH werden regelmäßig von der Deutschen Sporthochschule Köln auf ihre Unbedenklichkeit getestet. Alle drei Produktvarianten (Original, Plus und Light) scheinen mit Datum vom 3. Juli 2017 bereits auf der Kölner Liste auf.

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NADA und Athletenkommission überarbeiten Kölner Liste

Umfangreicher Service für Testpool-Athleten/innen integriert

(sid, 28.06.2017) Im Kampf gegen gefälschte oder verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel (NEM) hat die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) zusammen mit der Athletenkommission des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) die sogenannte Kölner Liste überarbeitet und weiterentwickelt. Neu ist vor allem die Integration weitergehender Sicherheits-Features. Die Liste wird vom Olympiastützpunkt Rheinland Spitzensportlern und Herstellern zur Verfügung gestellt.

So umfasst der nun neu etablierte "Service für Testpool-Athleten/innen" neben dem Angebot einer Ernährungsberatung einen Label-Check der Produkte. Zudem gibt es eine Darstellung relevanter Zertifikate sowie ein Verfügbarkeitsservice geprüfter Produkte durch die Kölner Liste. Dieser beinhaltet zudem die Möglichkeit für Unternehmen, einen Link vom Produkteintrag der Kölner Liste in den eigenen Shop des Unternehmens zu setzen. Voraussetzung: Über den Link können ausschließlich Produkte aus einer getesteten Charge gekauft werden.

Die Kölner Liste enthält Informationen zu Nahrungsergänzungsmitteln, die auf Dopingsubstanzen getestet wurden. Sie reduziert die Gefahr für Athletinnen und Athleten in eine Dopingfalle zu geraten, da NEM dopingrelevante Substanzen enthalten und zu positiven Dopingtests führen können. Nada und Kölner Liste weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass das Risiko von Verunreinigungen oder Fälschungen durch dopingrelevante Substanzen selbst bei den Produkten der Liste lediglich minimiert, aber nicht ausgeschlossen werden kann.

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Alexandra Wenk ist Schwimmerin des Jahres 2016

Ehrung am Rande der Deutschen Meisterschaften 2017

Berlin (GER) (18.06.2017) Am Rande der Deutschen Schwimmeisterschaften 2017 wurde Alexandra Wenk (SG Stadtwerke München) als Schwimmerin des Jahres 2016 ausgezeichnet.

Aus der Laudatio:
Bei der Schwimm-DM im letzten Jahr brach sie gleich mehrere deutsche Rekorde und qualifizierte sich souverän für Olympia! Durch eine Schulterverletzung war sie zuletzt mehrere Monate ausgeknockt, arbeitet jedoch an ihrem Comeback!

Übrigens: Die aus bayerischer Sicht herausragende Leistung bei diesen Deutschen Meisterschaften gelang Marius Kusch: Mit 51,83 lieferte der Schwimmer der SG Stadtwerke München über die 100m Schmetterling ein schnelles Rennen ab, für die WM-Norm (51,73) jedoch reichte es nicht ganz. Bereits vorher hatte Kusch die WM-Vorlauf Norm (52,08) nur knapp verpasst (52,16). „Ich bin super happy mit der Zeit. Das war eine neue persönliche Bestleistung. Im Vorfeld habe ich Richtung Budapest geschielt und hoffe, dass es für die Lagenstaffel reicht“, erklärte der 24-Jährige.

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Hockey: Münchner SC gewinnt die Eurohockey Club Trophy

Größter Erfolg der Clubgeschichte

München (MSC, 02.-05.06.2017) Der MSC hat das "Finale dahoam" der Eurohockey Clubtrophy 2017 gegen den Club de Campo Madrid gewonnen. Den Siegtreffer erzielte Hannah Krüger in der 8. Spielminute per Siebenmeter.

Zudem wurden von den Trainern der teilnehmenden Teams Kim Platten zur besten Torhüterin des Turniers und Nina Hasselmann zur besten Spielerin des Turniers gewählt.

Mit dem Gewinn des Hockey-Europapokals erreicht der MSC den größten Feldhockey-Erfolg in seiner Clubgeschichte.

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Tim Lobinger an Leukämie erkrankt

Der OSP drückt die Daumen

Wie gestern bekannt wurde,  ist der ehemalige Weltklasse-Stabhochspringer Tim Lobinger an Leukämie erkrankt. Das bestätigte das Management des 44-Jährigen dem Sport-Informations Dienst SID. Ende der 1990er-Jahre hatte Lobinger das Stabhochspringen in Deutschland auf eine neue Ebene gehoben. Er war 1997 der erste Deutsche, der 6,00 Meter im Stabhochsprung meisterte. Die Prestige-Marke überflog er am 24. August 1997 in Köln beim ASV-Meeting im Müngersdorfer Stadion. Zwei Jahre später in Oslo (Norwegen) gelang ihm das ein weiteres Mal. Lange Jahre trainierte er am Olympiastützpunkt Bayern.

Der einstige Leichtathletik-Star unterzieht sich derzeit in München einer Chemotherapie gegen die Blutkrebserkrankung. „Bisher reagiert Tim positiv auf die äußerst aggressive Behandlung, was ihn und die behandelnden Münchner Ärzte vorsichtig optimistisch stimmt. Dennoch wird der Heilungserfolg von vielen Faktoren abhängen“, heißt es in der Erklärung seines Managements.

„Unmittelbar nach der Diagnose der Krankheit im März wurde die stationäre Behandlung eingeleitet, die mehrere Chemotherapien und eine kommende Stammzelltransplantation umfasst“, ließ Lobinger über sein Management mitteilen. Zu weiteren Details will er sich nicht äußern. Genauso wenig möchte er, dass über seine Krankheit spekuliert wird. Deshalb machte er sie nun öffentlich.

Der Olympiastützpunkt Bayern drückt Tim Lobinger für diesen Kampf die Daumen.

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Deine Erfahrung zählt

Studie zu Verletzungsgefahren und Verletzungsrisiken im Sport

Verletzungen zwingen Sportler/innen oft, ihren Traum von einer Karriere im Sport aufgeben zu müssen.

Um dies zu ändern, führen zwei Olympioniken, die mittlerweile ihre Sportkleidung gegen einen Arztkittel getauscht haben, eine breit angelegte medizinische DOSB-Studie durch, um Verletzungsgefahren und häufige Verletzungen in jeder Sportart zu sammeln und auszuwerten. Ziel ist die fachmedizinische Ableitung von Maßnahmen zur Reduzierung von Verletzungsrisiken sowie Maßnahmen, um Sportler/innen schnellstmöglich wieder wettkampffähig zu machen. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand Amateur- oder Profisportler sind. Jede Erfahrung zählt und geht in die Studie ein.

JETZT BIST DU GEFRAGT: HIER GEHT’S ZUR STUDIE

https://uzbonn.de/uzIWeb/?i.User8=mobile&I.Project=DOSB

Facebook:  https://m.facebook.com/Sportverletzungenindeutschland/

Homepage: www.Sporttrauma.org

ZUR INFO:

Ich, Christophe Lambert, durfte als Judoka Deutschland 2012 bei den Olympischen Spielen in London als Starter vertreten. Leider musste ich letztes Jahr meine Karriere auf Grund von vielen Verletzungen beenden und arbeite nun als Arzt in Köln. Ich habe im Rahmen meiner Doktorarbeit eine Studie über Verletzungen im Judo gemacht (5.000 Teilnehmer) wir haben untersucht welche Verletzungen am häufigsten, welche die längsten Ausfallzeiten und welche Verletzungen das schlechte Comeback nach sich ziehen. 

Zusammen mit dem DOSB haben wir diese Studie für alle olympischen Sportarten entwickelt. Das Ziel dieser Studie ist es die spezifischen Verletzungen, Ausfallzeiten bei Verletzungen und Comeback Chancen nach Verletzungen für jeden einzelnen Sport rauszubekommen. Mit diesen Ergebnissen wollen wir für jede Sportart individuelle Präventionsprogramme und Return-to-Sport-Programme nach Verletzung entwickeln.

Wir würden uns sehr über Deine Unterstützung freuen.

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Laura Dahlmeier ist Sportlerin des Monats

Zum zweiten Mal in Folge gewählt

Die fünffache Weltmeisterin Laura Dahlmeier (Partenkirchen) ist zum zweiten Mal nacheinander Sportlerin des Monats.

Wie im Februar setzte sich die 23-Jährige bei der Wahl der Stiftung Deutsche Sporthilfe auch im März durch, Grund dafür war ihr Erfolg im Gesamtweltcup.

Hinter Dahlmeier, die 44,1 Prozent der abgegebenen Stimmen erhielt, landeten der vierfache Kombinations-Weltmeister Johannes Rydzek (28,6 Prozent) und Leichtathletin Kristin Gierisch (27,3 Prozent), die als erste Deutsche bei der Hallen-EM Dreisprung-Gold gewonnen hatte.

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Deutschen Eishockey-Frauen gelingt historischer Einzug ins WM-Halbfinale

Am Ende Platz 4

(sid, 05. April 2017) Die DEB-Frauen haben Geschichte geschrieben und erstmals das Halbfinale einer Weltmeisterschaft erreicht. Bei den Titelkämpfen in den USA gewann das Team von Benjamin Hinterstocker gegen Russland 2:1 (0:1, 1:0, 1:0) und trifft nun am Donnerstag auf die favorisierten Gastgeberinnen. Kerstin Spielberger (35.) und Marie Delarbre (50.) erzielten die Tore gegen die Russinnen.

Das beste Resultat eines deutschen Frauen-Teams bisher war der fünfte Platz (2001, 2005, 2013). Gleichzeitig sorgte das Team im 500. Spiel einer deutschen Frauen-Nationalmannschaft zusätzlich für das beste Ergebnis eines Aufsteigers bei einer WM überhaupt. Im zweiten Halbfinale trifft Olympiasieger und Rekord-Weltmeister Kanada auf die Finninnen, die Schweden 4:0 (2:0, 2:0, 1:0) bezwangen.

"Unsere Mannschaft hat über sechzig Minuten sehr diszipliniert gespielt. Wir haben uns von Spiel zu Spiel weiterentwickelt und ich hoffe, dass wir diesen Erfolg fortsetzen können", sagte Hinterstocker. Stürmerin Manuela Anwander erklärte: "Das ist ein Riesenerfolg. Nicht nur für die Nationalmannschaft, sondern für das ganze deutsche Fraueneishockey."

Nach zwei Siegen gegen Schweden und die tschechische Auswahl sowie einer (letztlich bedeutungslosen) Niederlage gegen die Schweiz hatte das Team als Gruppensieger das Viertelfinale erreicht, in dem nun dieser Erfolg perfekt gemacht werden konnte.

Am Ende schaffte die DEB-Auswahl den vierten Platz, nachdem sich Gastgeber USA sowie Finnland im Spiel um Platz drei als zu stark erwiesen.

Im Februar hatten die deutschen Frauen die Qualifikation für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Pyeongchang/Südkorea verpasst.

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Biathlon: Laura Dahlmeier gewinnt Kristallkugel in Verfolgung

Im Massenstart noch abgefangen

Oslo (NOR) (sid, 18.03.2017) Fünffach-Weltmeisterin Laura Dahlmeier hat sich beim Saisonfinale in Oslo nach einer Aufholjagd auch die kleine Kristallkugel in der Verfolgung gesichert.

Die 23-Jährige belegte im Jagdrennen am legendären Holmenkollen über 10 km den neunten Platz und verteidigte ihren komfortablen Vorsprung vor der Finnin Kaisa Mäkäräinen. Gesamtweltcupsiegerin Dahlmeier hatte zuvor bereits die Disziplinwertung im Einzel gewonnen.

"Ich wusste, ich brauche kein perfektes sondern einfach nur ein gutes Rennen. Es freut mich wahnsinnig, dass es jetzt mit der kleinen Kugel noch geklappt hat", sagte Dahlmeier: "So macht es dann doch mehr Spaß."

Da konnte die Gesamtweltcupsiegerin verkraften, dass sie die kleine Kristallkugel für den Massenstart ihrer großen Rivalin Gabriela Koukalova überlassen musste. Die letzten Strapazen ihres Rekordwinters rissen Laura Dahlmeier im Ziel einer langen Saison sogar zu Boden. Aber es hat sich gelohnt.

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Skispringen: Wellinger verpasst Gesamtsieg der "Raw Air"-Tour

Verpatzter letzter Sprung kostet den Sieg

Vikersund (NOR) (sid, 19.03.2017) Andreas Wellinger hat durch einen verpatzten letzten Flug in Vikersund den Triumph bei der Premiere der "Raw Air"-Tour verpasst.
Der zur Halbzeit noch führende Bayer stürzte beim Finale in Norwegen noch auf den 16. Platz ab und musste in der Gesamtwertung sowohl Stefan Kraft (Österreich) als auch Kamil Stoch (Polen) passieren lassen. Doppel-Weltmeister Kraft reichte ein fünfter Rang, um in der Summe der 14 Durchgänge die Führung zu erobern. "Das war ziemlich Rock 'n' Roll in der Luft", hatte Wellinger schon nach dem ersten Durchgang über die schwierigen Bedingungen gesagt.

Der Tagessieg auf dem Monsterbakken ging an Vierschanzentournee-Sieger Stoch, der mit Flügen auf 238,5 und 237,0 m mit 466,6 Punkten vor dem 44 Jahre alten Japaner Noriaki Kasai (448,0) und dem Österreicher Michael Hayböck (430,4) gewann.

Kraft, der am Samstag den Skiflug-Weltrekord auf 253,5 m geschraubt hatte, erhielt für den Sieg bei der neu geschaffenen Serie eine stattliche Siegprämie von 60.000 Euro, Wellinger für Rang drei immerhin 10.000 Euro. Zum Vergleich: Bei der Vierschanzentournee bekommt der Gewinner "nur" 18.600 Euro.

Karl Geiger belegte mit starken 227,0 m sowie der persönlichen Bestmarke von 239,0 m den sehr guten elften Rang. Dahinter klaffte aus deutscher Sicht eine große Lücke: Richard Freitag sammelte auf dem 30. Platz einen Weltcup-Punkt, Andreas Wank und der in der Gesamtwertung zuvor auf Rang sieben liegende Markus Eisenbichler verpassten auf den Positionen 37 und 38 den zweiten Durchgang.

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Skispringen: Andreas Wellinger bei Weltcup in Oslo Zweiter

Auch das Team auf Rang zwei

Oslo (NOR) (sid, 12.03.2017) Skispringer Andreas Wellinger (Ruhpolding) hat in Oslo seinen dritten Weltcupsieg knapp verpasst. Der Team-Olympiasieger musste sich auf dem Holmenkollbakken erneut nur Österreichs Doppel-Weltmeister Stefan Kraft geschlagen geben und wurde Zweiter. Markus Eisenbichler (Siegsdorf) sprang als Dritter mit auf das Podium.

Der 21 Jahre alte Wellinger, der nach dem ersten Durchgang noch geführt hatte, lag nach Sprüngen auf 133,5 und 127,0 m mit 258,6 Punkten letztlich noch deutlich hinter Kraft (267,5/130+132,0), der damit auch die Führung im Gesamt-Weltcup vom Polen Kamil Stoch (22.) übernahm. Eisenbichler (244,1 Punkte) sprang im zweiten Durchgang noch von Platz sechs auf drei.

Zuletzt hatte Wellinger bei der WM in Lahti zweimal hinter Kraft Silber geholt. Im Springen von der Normalschanze siegte der Österreicher wie jetzt in Oslo vor Wellinger und Eisenbichler, der auch da von Platz sechs noch auf das Podest geflogen war. Für Eisenbichler (25) war es das zweite Weltcup-Podium seiner Karriere, Wellinger hatte seine bisherigen Siege im Januar 2014 im polnischen Wisla und im Januar 2017 in Willingen gefeiert.

Im Teamwettbewerb am Tag zuvor haben sich die deutschen Skispringer um den zweifachen Vize-Weltmeister Andreas Wellinger stark zurückgemeldet und Platz zwei im Mannschaftsspringen belegt.

Die DSV-Adler mussten sich am Holmenkollen mit 987,2 Punkten nur Österreich um Doppel-Weltmeister Stefan Kraft (999,7) geschlagen geben. Polen, das bei der WM in Lahti Gold geholt hatte, wurde knapp hinter Deutschland Dritter (986,7).

Wellinger (Ruhpolding) zeigte nach einem durchwachsenen ersten Sprung auf 126,5 m im zweiten Versuch herausragende 134,5 m und überflügelte damit noch die Polen.

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Nordische Ski-WM: Rydzek holt 4. Gold im Team-Sprint

Rekorde, Rekorde, Rekorde

Lahti (FIN) (sid, 03.03.2017) Als Johannes Rydzek sein historisches viertes WM-Gold in der Tasche hatte, verneigte sich sogar der alte Hase Hermann Weinbuch voller Ehrfurcht.

 "Johannes ist hier aus dem Schatten getreten, er ist jetzt selbst eine Lichtgestalt. Er kann seinen Namen zu den größten Kombinierern der Geschichte zählen", sagte der Bundestrainer nach dem goldenen Schlusspunkt von Lahti. Sein Schützling lächelte gerührt.

"Wieder ganz oben, das ist unbegreiflich", sagte Rydzek nach dem knappen und hart erkämpften Teamsprint-Triumph an der Seite von Eric Frenzel: "Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Das hätte ich nie und nimmer für möglich gehalten." Für Rydzek war es im vierten Wettbewerb der vierte Titel - wohl ein Rekord für die Ewigkeit.

Zehn Runden lang hatten sich Rydzek und Frenzel im Wechsel ein packendes Duell mit Norwegen geliefert, kurz vor Schluss kamen auch noch überrundete Läufer in die Quere. "Da ist mir kurz das Herz stehen geblieben", gestand Weinbuch. Doch Rydzek blieb cool, gewann den Zielsprint gegen Magnus Krog und fiel in die Arme des völlig ausgepumpten, aber am Rand mitfiebernden Frenzel.

Der 25 Jahre alte Rydzek hat damit seinen Platz in den Geschichtsbüchern schon jetzt sicher. Nie zuvor hat ein Kombinierer viermal Gold bei einer WM geholt, mit insgesamt sechs Titeln ist er zudem alleiniger Rekordweltmeister. "Ich bin immer noch ganz ergriffen. Es war ein so geiles Rennen. Der Ritschi ist so cool, der macht zurzeit alles richtig", sagt Bundestrainer Hermann Weinbuch.

Und nicht nur das: Für den Deutschen Skiverband (DSV) war der Sieg des überragenden Duos bereits die sechste Goldmedaille der Titelkämpfe in Finnland. Damit knackte der DSV den 43 Jahre alten deutschen WM-Rekord. 1974 hatte die DDR im schwedischen Falun fünfmal Gold und sechsmal Silber geholt.

Für die deutschen "Dominierer" endete die WM mit zahlreichen Rekorden. Nie zuvor hat eine Nation viermal Gold bei einer WM geholt, auch die insgesamt sechs Medaillen sind eine Bestmarke.

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Snowboard: Ramona Hofmeister bei WM-Generalprobe Dritte

Erster Podestplatz der laufenden Saison

Kayseri (TUR) (svd, 05.03.2017) Ramona Hofmeister hat mit ihrem ersten Podestplatz in der laufenden Weltcupsaison eindrucksvoll ihre WM-Form unterstrichen. Nach sechs Top-10-Resultaten in diesem Winter fuhr die 20-Jährige aus Bischofswiesen im türkischen Kayseri im letzten Parallel Riesenslalom als Dritte hinter Ester Ledecka (CZE) und Tomoka Takeuchi (JPN) aufs Treppchen.

„Das ist ein Wahnsinn. Ich bin unglaublich happy, dass ich nach einem vierten und fünften Platz in diesem Weltcup-Winter endlich den Sprung aufs Podest geschafft habe.“

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Skispringen: Andreas Wellinger holt erneut WM-Silber

Dritte Medaille im dritten Wettkampf

Lahti (FIN) (sid, 02.03.2017) Andreas Wellinger hat bei der WM in Lahti auch von der Großschanze Silber gewonnen. Der 21-Jährige aus Ruhpolding flog auf 127,5 und 129,0 m und musste sich mit 278,0 Punkten wie schon vom kleinen Bakken nur dem Österreicher Stefan Kraft (279,3 Punkte) geschlagen geben. Bronze ging an den Polen Piotr Zyla (276,7).

"Mir fehlen ein bisschen die Worte. Dass es so ausgeht, hätte ich nie Leben geglaubt", sagte der Bayer. Für Wellinger war es nach Silber von der Normalschanze und Gold im Mixed das dritte Edelmetall der Titelkämpfe in Finnland. Bundestrainer Werner Schuster lobte: "Das ist ein super Erfolg für ihn und für uns."

Erst als dritter deutscher Skispringer bringt Wellinger mindestens drei Medaillen von einer WM mit: Vor zwei Jahren in Falun war dies Severin Freund gelungen, 2001 hatte Martin Schmitt ebenfalls in Lahti sogar viermal auf dem Podest gestanden. "Wenn man den eigenen Namen hört und auf das Podest darf, ist das mit Worten nur schwer zu beschreiben", sagte Wellinger.

Die übrigen DSV-Adler hatten nichts mit der Entscheidung zu tun. Markus Eisenbichler (Siegsdorf), bereits mit Einzel-Bronze und Mixed-Gold dekoriert, belegte den 13. Rang. Stephan Leyhe (Willingen) und Richard Freitag (Aue) folgten auf den Positionen 16 und 19.

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Nordische Ski-WM: Kombinierer holen WM-Gold im Team-Wettbewerb

Johannes Rydzek führt Deutschland als Schlussläufer souverän zu Gold

Lahti (FIN) (sid, 26.02.2017) Die deutschen Kombinierer haben bei der WM in Lahti ihren Titel im Team-Wettbewerb erfolgreich verteidigt und überlegen das dritte Gold für den DSV in Finnland geholt. Nach einem Sprung-Durchgang und der Langlaufstaffel lagen die Björn Kircheisen (Johanngeorgenstadt), Olympiasieger Eric Frenzel (Oberwiesenthal), Fabian Rießle (Breitnau) und Einzel-Weltmeister Johannes Rydzek (Oberstdorf) als Schlussläufer vor Norwegen (+41,7 Sekunden) und Österreich (+1:03,7 Minuten).

Mit seinem vierten WM-Titel sowie nun elf Medaillen zog Frenzel an Ex-Kombinierer Ronny Ackermann vorbei und ist nun erfolgreichster deutsche Wintersportler in der Geschichte Nordischer Weltmeisterschaften. Rydzek, der bereits am Freitag Gold im Einzel-Wettbewerb von der Normalschanze geholt hatte, sicherte sich ebenfalls den vierten WM-Titel seiner Karriere.

Der 33 Jahre alte Kircheisen, der mit nun zwölf WM-Medaillen die meisten aller Nordischen Kombinierer hat, erreichte die späte Krönung seiner Karriere: Nach acht Silbermedaillen bei Weltmeisterschaften und drei bei Olympischen Spielen holte er erstmals Gold.

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Skispringen: Andreas Wellinger und Carina Vogt führen Mixed-Team zu WM-Gold

Zweiter Titel für Carina Vogt

Lahti (FIN) (sid, 26.02.2017) Die deutschen Skispringer haben bei der WM in Lahti ihren Titel im Mixed souverän verteidigt. Andreas Wellinger, Markus Eisenbichler, Weltmeisterin Carina Vogt und Svenja Würth holten mit 1035,5 Punkten überlegen Gold vor Österreich um den neuen WM-Champion Stefan Kraft (999,3). Bronze ging im heftigen Schneetreiben an Japan (979,7).

"Das war eine tolle Vorstellung. Die Medaillen zuvor im Einzel haben natürlich alles leichter gemacht", sagte Bundestrainer Werner Schuster. Vogt hatte bereits am Freitag überraschend ihren WM-Titel von 2015 verteidigt, Wellinger und Eisenbichler 24 Stunden später Silber und Bronze hinter Kraft geholt.

Die Dominanz im "gemischten Vierer" am Sonntag war erdrückend: Das überlegene DSV-Quartett lag nach allen acht Durchgängen in Führung. In dem erst zum dritten Mal ausgetragenen Wettbewerb hieß der Sieger somit zum zweiten Mal Deutschland, bei der Premiere 2013 hatte Japan gewonnen.
Vogt bereits bei der WM 2015 im Gold-Team
Vor nur 500 Zuschauern erwischte das deutsche Team einen Start nach Maß: Vogt, die schon 2015 in Falun den Grundstein zu Gold gelegt hatte, brachte den Titelverteidiger mit einem sensationellen Flug auf 98,0 m sofort auf Platz eins. "Das war ein weltmeisterlicher Auftakt", sagte Schuster.

Eisenbichler (95,5 m) baute mit weniger Anlauf die Führung sogar noch aus, Würth (95,0) und der starke Wellinger (99,0) hielten die Verfolger souverän auf Distanz. "Das sollte eigentlich genügen und den Jungs und Mädels Kraft geben, auf dieser Welle weiter zu segeln", sagte Schuster bereits zur Halbzeit. Im zweiten Durchgang ließen Vogt (95,0), Eisenbichler (99,5), Würth (95,5) und Wellinger (98,0) nichts mehr anbrennen.

Beim Gold-Triumph vor zwei Jahren in Falun hatte Vogt als einzige des Lahti-Quartetts bereits im Aufgebot gestanden. Ihren damaligen Mitstreitern Severin Freund, Richard Freitag und Katharina Althaus blieb diesmal nur die Rolle der Zuschauer.

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Nordische Ski-WM 2017: DSV-Adler landen Doppelschlag

Andreas Wellinger holt Silber im Skispringen, Markus Eisenbichler Bronze

Lahti (FIN) (sid, 26.02.2017) Andreas Wellinger fiel Markus Eisenbichler mit einem Jubelschrei um den Hals, dann marschierte das deutsche Skisprung-Duo strahlend zur Siegerehrung: Mit Silber und Bronze haben die DSV-Adler in Lahti überraschend für das erste deutsche Doppelpodest bei einer WM seit 1999 gesorgt.
Besser als die Schützlinge von Bundestrainer Werner Schuster war einzig der neue Weltmeister Stefan Kraft aus Österreich.

"Dass wir jetzt zu zweit zur Siegerehrung dürfen, ist einfach der Hammer. Ich habe versucht, mich auf meine Sachen zu konzentrieren. Das ist mir im zweiten Durchgang brutal gut gelungen", sagte Wellinger, der auf 96,5 und 100,0 m segelte. Schon nach dem ersten Durchgang hatte der Bayer vor 25.000 Zuschauern auf Rang zwei gelegen, zu Gold fehlten am Ende nicht einmal 120 Zentimeter.

Noch überraschender war aber Platz drei durch Markus Eisenbichler. Zwei Deutsche auf einem WM-Podium hatte es zuletzt vor 18 Jahren gegeben, als Martin Schmitt in Ramsau von der Großschanze Gold vor Sven Hannawald geholt hatte. "Das ist das zweite Podest in meinem Leben und dann bei einer WM - das ist schon ziemlich geil", sagte Eisenbichler.

Der 25-Jährige lag nach dem ersten Durchgang noch auf Rang sechs, legte dann mit 100,5 m aber den weitesten Sprung des Tages nach. "Ich habe einfach versucht, mein Zeug zu machen. Und jetzt versuche ich einfach, das Ganze zu genießen", sagte Eisenbichler.

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Nordische Ski-WM: Gold für Johannes Rydzek

Dritter Weltmeistertitel seiner Laufbahn

Lahti (FIN) (24.02.2017) Das ging ja überragend los: Bereits im ersten Wettkampf der Nordischen ski-Weltmeisterschaften im alterhrwürdigen Lahti sprang und lief Johannes Rydzek der Konkurrenz auf und davon.

Am Ende stand der Weltmeistertitel im Einzel (1 Durchgang Springen + 10 km) für den Oberstdorfer, der seinen härtesten Widersacher Eric Frenzel und Björn Kircheisen letztlich deutlich auf Distanz halten konnte.

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Biathlon-WM: Dahlmeier holt im Massenstart historisches fünftes Gold

Die Beste aller Zeiten

Hochfilzen  (AUT) (sid, 19.02.2017) Laura Dahlmeier (Partenkirchen) hat bei der Biathlon-WM in Hochfilzen mit dem Sieg im abschließenden Massenstart einen Rekord aufgestellt.

Nachdem sie bereits am vergangenen Freitag mit der Staffel ihren vierten Weltmeistertitel gefeiert hatte, siegte Dahlmeier im Massenstart vor der am Schießstand ebenfalls fehlerfreien US-Amerikanerin Susan Dunklee (+4,6 Sekunden), Bronze ging an die Finnin Kaisa Mäkäräinen (1/+20,1). Damit baute Dahlmeier ihre Rekordserie auf saisonübergreifend elf WM-Rennen in Serie mit einer Medaille aus. Gleichzeitig war Dahlmeier die dritte Biathletin nach Berger (2013) und der Französin Marie Dorin-Habert (2016), die in jedem Rennen einer WM eine Medaille holte und mit viermal Gold und einmal Silber die beste Athletin bei Weltmeisterschaften aller Zeiten.

Die Entscheidung fiel auf der Schlussrunde, die Dunklee mit einem Vorsprung von 5,2 Sekunden in Angriff genommen hatte. Schritt für Schritt näherte sich Dahlmeier, beim langen Anstieg setzte sie dann die entscheidende Attacke. Auf der Zielgeraden durfte sie sich dann von Tausenden Fans feiern lassen.

Dahlmeier hatte sportlich zwar vollends überzeugt, in der zweiten WM-Woche ihren zierlichen Körper aber extrem strapaziert. Sowohl nach dem Einzel-Erfolg am Mittwoch als auch nach Staffel-Gold am Freitag waren Blutdruck und Puls rapide in den Keller gesackt, beide Male musste sie vom deutschen Teamarzt behandelt werden. Ein kleines Fragezeichen stand also hinter dem Gesundheitszustand der Rekordjägerin, auch wenn sie vor dem Rennen meinte: "Es geht mir schon wieder recht gut.

Vom Start weg tummelte sich Dahlmeier - Gelbes Trikot, goldene Sonnenbrille - in der Spitzengruppe. Das Tempo war zu Beginn nicht allzu hoch, was auch den weiteren deutschen Starterinnen Vanessa Hinz (Schliersee) und Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld) in die Karten spielte. Das deutsche Trio blieb beim ersten Anschlag dann auch ohne Fehlschuss, wengleich nur Dahlmeier das Stadion als Zweite unter den besten Zehn verließ.

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Felix Neureuther holt Bronze im Slalom

Ersehnte Medaille im wohl letzten WM-Rennen der Karriere

St. Moritz (SUI) (sid, 19.02.2017) Felix Neureuther konnte sein Glück kaum fassen. Als er in seinem wohl letzten Rennen bei Weltmeisterschaften fast sensationell Bronze sicher hatte, wusste er gar nicht, wohin mit all seinen Gefühlen.

Es war eine Medaille, mit der Neureuther wohl nicht mehr gerechnet hatte. Und nicht nur er. Im Zielraum umarmte der überglückliche Felix erst den Österreicher Manuell Feller, der Silber gewonnen hatte, und warf sich dann halb auf den noch am Boden liegenden neuen Weltmeister Marcel Hirscher. Der war baff erstaunt, wen er da über sich sah: "Was machst Du denn hier?", rief er Neureuther verdutzt zu. Cheftrainer Mathias Berthold stieß hervor: "Boah, wie geil ist das denn."

Der erstaunte Ausruf von Hirscher, der sich nach Silber in der Kombination und Gold im Riesenslalom zum König von St. Moritz krönte, beschrieb völlig unzureichend, was Neureuther durch den Kopf schoss. Ein kaputter Rücken seit dem Team-Wettbewerb am Dienstag, Rang 16 im Riesenslalom, Rang 10 nach dem ersten Lauf im Slalom - und dann das: "Es ist alles sehr emotional für mich", sagte, stammelte Neureuther, weinend vor Glück, "das ist echt sehr speziell mit den Problemen, die ich die letzten Tage hatte."

Wie viel Neureuther die dritte Einzelmedaille nach Silber 2013 und Bronze 2015 bedeutet, war nicht zu überhören, und nicht zu übersehen. Der 32 Jahre alte Partenkirchner, auch schon mal mit Mannschaftsgold (2005) und -Bronze (2013) dekoriert, ist zudem erst der zweite Skirennläufer nach dem Luxemburger Marc Girardelli, der bei drei aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften im Slalom das Siegerpodest erklomm. "Ich denke, es sind doch meine letzten Weltmeisterschaften, schöner kann's nicht werden als hier in St. Moritz", sagte Neureuther.

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Laura Dahlmeier gewinnt dritte Goldmedaille

Überragende Leistung mit fast 1/2 Minute Vorsprung

Hochfilzen (AUT) (15.02.2017) "Alle weiteren WM-Medaillen sind Zugabe" sagte Laura Dahlmeier nach ihrem Sieg in der Verfolgung.
Wenn man dann auf die bisherigen zweimal Gold und einmal Silber noch Gold oben drauf packt, ist es sicher eine sehr schöne Zugabe.

Laura Dahlmeier hat mit einem Sieg im Einzelrennen ihr drittes Gold bei der Biathlon-WM 2017 in Hochfilzen gewonnen und ihre beeindruckende Medaillenserie weiter ausgebaut.

Die 23-Jährige fuhr saisonübergreifend bereits das neunte Edelmetall bei Weltmeisterschaften in Serie ein und stellte den Rekord von Tora Berger ein. Der Norwegerin war dieses Kunststück als bislang einziger Skijägerin 2012 und 2013 gelungen.

Vor den Augen von Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner gewann Dahlmeier über 15 km trotz eines Schießfehlers vor der Tschechin Gabriela Koukalova (1/+24,7 Sekunden) und der fehlerfreien Italienerin Alexia Runggaldier (+1:45,6 Minuten). Die junge Bayerin hatte zuvor bereits jeweils Gold mit der Mixedstaffel und in der Verfolgung sowie Silber im Sprint gewonnen. Für den Deutschen Skiverband (DSV) war es die insgesamt fünfte Medaille in Österreich.

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Katharina Althaus, Carina Vogt und Svenja Würth schreiben Geschichte

Dreifachsieg für deutsche Skispringerinnen

Ljubno (SLO) (sid, 12.02.2017) Historischer Erfolg für Deutschlands Skispringerinnen: Beim Weltcup im slowenischen Ljubno haben Katharina Althaus (Oberstdorf), Olympiasiegerin Carina Vogt (Degenfeld) und Svenja Würth (Baiersbronn) einen deutschen Dreifach-Erfolg gefeiert. Nie zuvor hatten im Weltcup drei Springerinnen aus einem Land gemeinsam auf dem Podest gestanden.

"Ich bin überglücklich, ich kann es gar nicht so richtig glauben", sagte Althaus, die erst im Januar erstmals aufs Treppchen gesprungen war, lag nach Sprüngen auf 92,5 und 90,0 m von der Schanze Logarska dolina mit 249,0 Punkten vor Vogt (244,6), die Anfang 2015 für die zuvor beiden einzigen deutschen Weltcup-Siege gesorgt hatte. Als Dritte schaffte Würth (242,7) erstmals den Sprung aus das Podium.

Mit dem Dreierschlag meldeten die deutschen Springerinnen um Titelverteidigerin Vogt Medaillenansprüche für die WM in Lahti (22. Februar bis 5. März) an. Vor allem im Mixed-Wettbewerb könnte es für Althaus und Vogt wahrscheinlich an der Seite von Andreas Wellinger und Markus Eisenbichler um Gold gehen.

Den Stellenwert des DSV-Coups schmälerte lediglich ein wenig, dass die besten Japanerinnen um Weltcup-Rekordsiegerin Sara Takanashi und die dreifache Saisongewinnerin Yuki Ito in Slowenien nicht am Start waren. Die Asiatinnen hatten sich im Hinblick auf die WM noch einmal ins Training zurückgezogen.

Bereits nach dem ersten Durchgang hatten die drei deutschen Springerinnen mit Althaus an der Spitze, die am Samstag im ersten Wettbewerb hinter der Norwegerin Maren Lundby und der Österreicherin Daniela Iraschko-Stolz Dritte geworden war, an der Spitze gelegen. Während Althaus souverän ihren Vorsprung ins Tal bracht, zog Vogt noch an Würth vorbei. Ramona Straub (Langenordach) als Zwölfte und Agnes Reich (Isny) auf Platz 19 lieferten ebenfalls einen guten Wettkampf ab.

Im Gesamtweltcup führt weiterhin Takanashi mit 1195 Punkten vor Ito (928). Althaus (566) liegt auf Platz fünf, Vogt (566) ist Sechste, Würth (376) Zehnte.

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Saisonende für Lisa Zimmermann

Kreuz- und Innenbandriss

(09.02.2017) Ski-Freestylerin Lisa Zimmermann hat auf ihrem Weg zur angestrebten olympischen Goldmedaille 2018 einen schweren Rückschlag erlitten. Die 20-Jährige, vor wenigen Tagen noch als erste Deutsche X-Games-Siegerin, hat sich bei ihrem Unfall beim Weltcup in Mammoth Mountain (US-Bundesstaat Kalifornien) einen Kreuz- und Innenbandriss sowie eine Kapselverletzung im rechten Knie zugezogen. Das teilte Zimmermann via Instagram mit.

Die Nürnbergerin fällt damit mindestens ein halbes Jahr aus. "Es wird eine Weile dauern, aber ich werde zurückkommen", schrieb sie. Ihren WM-Titel im Slopestyle von 2015 wird sie damit bei den Weltmeisterschaften im März in der Sierra Nevada nicht verteidigen können. Zimmermann gilt als größte deutsche Hoffnung im Ski-Freestyle - vor allem mit Blick auf Olympia im kommenden Winter in Pyeongchang/Südkorea.

Sie hatte sich die Verletzung am Mittwoch vergangener Woche im ersten von zwei Qualifikationsläufen für den Slopestyle-Weltcup in Mammoth bei der Landung zugezogen. Zum zweiten Durchgang trat sie deshalb nicht mehr an. Zuvor hatte sie beim Big Air in Aspen den Titel bei den X-Games gewonnen, den "Olympischen Spielen" der Extremsportler. Dabei stand sie als erste Frau einen "Switch Double-Cork 1080", eine Sprungvariante mit drei kompletten Drehungen.

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Alpine Ski WM 2017

Viktoria Rebensburg verpasst WM-Medaille knapp

St. Moritz (SUI) (07.02.2017) Viktoria Rebensburg hat bei der Ski-WM in St. Moritz die erste Medaille für Deutschland knapp verpasst.

Die Deutsche landete im Super G beim überraschenden Sieg der Österreicherin Nicole Schmidhofer auf dem vierten Rang.

Silber und Bronze gingen an die Lichtensteinerin Tina Weirather und die favorisierte Lara Gut aus der Schweiz.

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Kombination: Johannes Rydzek nach Sieg vor Frenzel in Gelb

Weltcup in Pyeongchang

Pyeongchang (sid, 05.02.2017) Kombinierer Johannes Rydzek (Oberstdorf) hat auch den zweiten Olympia-Test im südkoreanischen Pyeongchang gewonnen und seine Führung im Gesamtweltcup ausgebaut. Der Weltmeister setzte sich bei seinem achten Saisonsieg im Zielsprint gegen seinen Dauer-Konkurrenten Eric Frenzel (Oberwiesenthal) durch. Dritter wurde der Österreicher Mario Seidl. 

"Am Ende war es nur noch Kampf, dann wurde mir schwarz vor Augen. Ich habe einfach alles gegeben", sagte Rydzek in der ARD. Der Allgäuer hatte schon am vergangenen Wochenende in Seefeld zwei Sprints gegen Frenzel gewonnen. Der unterlegende Sachse war dennoch zufrieden: "Wäre die Zielgerade ein paar Meter länger, hätte es vielleicht gereicht. Irgendwann wird es klappen."

Rydzek war mit einem Rückstand von 1:16 Minuten auf Seidl in den Skilanglauf gegangen, machte in der Loipe aber mit einem Kraftakt Boden gut und hatte auf den letzten Metern sogar noch Luft, um Frenzel auf Rang zwei zu verdrängen. Fabian Rießle (Breitnau) und Manuel Faißt (Baiersbronn) komplettierten auf den Rängen vier und fünf das erstklassige deutsche Ergebnis.

Ein Jahr vor den Winterspielen an selber Stelle lieferte die Mannschaft von Bundestrainer Hermann Weinbuch somit erneut eine Demonstration ihrer Stärke ab. Auch im 17. Einzel-Wettbewerb des WM-Winters stand ein DSV-Athlet ganz oben auf dem Podest.

Im Gesamtweltcup verteidigte Rydzek mit 1390 Punkten seine am Samstag eroberte Führung vor Frenzel (1364) und Rießle (949) erfolgreich. Rydzek (8), Frenzel (7) und Rießle (2) haben im bisherigen Winter sämtliche die Siege unter sich ausgemacht.

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Vinzenz Geiger holt sich Junioren-Weltmeistertitel in der Kombination

Gold auch für das Skisprungteam der Damen

Park City (USA) Kombinierer Vinzenz Geiger (Oberstdorf) sorgte in Park City/Soldier Hollow (USA) nach dem Sprint-Titel von Langläufer Janosch Brugger (Schluchsee) und Team-Gold für die Skispringerinnen für den dritten Titel. Der nach starken Weltcupauftritten bereits für die WM der Großen in Lahti qualifizierte Geiger setzte sich nach einem Sprung und dem 5-km-Lauf vor dem Finnen Arttu Mäkiaho und Laurent Mulethaler aus Frankreich durch.

Vor Geiger hatten die deutschen Springerinnen Agnes Reisch, Luisa Görlich, Pauline Heßler und Gianina Ernst den Titel geholt.

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Nordische Junioren Weltmeisterschaften Park City (USA)

Constantin Schmid holt Bronze

Park City (USA) (02.01.2017) Skispringer Constantin Schmid hat bei der Junioren-WM in Park City (USA) die Bronzemedaille gewonnen. Der 17-Jährige vom WSV Oberaudorf flog auf der Olympiaschanze von 2002 auf 92,5 und 96,5 m und musste sich einzig dem siegreichen Tschechen Viktor Polasek und Alex Insam (Italien) geschlagen geben.

"Nach dem Training hatte ich nicht erwartet, hier auf dem Podest zu stehen. Ich freue mich sehr, dass für mich alles so gut funktioniert hat", sagte Schmid, der bei der vergangenen Vierschanzentournee sein Debüt im Weltcup gegeben hatte.

Bei den Frauen landete Gianina Ernst auf Rang vier. Zum Podest fehlten der 18-Jährigen, die 2014 als jüngste Teilnehmerin an den Olympischen Spielen in Sotschi teilgenommen hatte, aber umgerechnet zehn Meter. Agnes Reisch wurde Fünfte, neue Junioren-Weltmeisterin ist die Italienerin Manuela Malsiner.

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Anna Schaffelhuber mit drittem Gold bei Para-Ski-WM

Fünfte Medaille im fünften Rennen

Tarvisio (ITA) (31.01.2017) Bei der paralympischen Ski-Weltmeisterschaft in Italien gewinnt Anna Schaffelhuber im Slalom erneut Gold.

Die fünfmalige Paralympics-Siegerin sorgte für einen goldenen Abschluss gesorgt. Im Slalom setzte sich die Monoskifahrerin in der Startklasse Damen sitzend durch.

Damit beendet sie die Titelkämpfe mit drei Gold- und zwei Silbermedaillen.

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Skispringen: Andreas Wellinger fliegt in Willingen zum Sieg

Zweiter Weltcupsieg seiner Karriere

Willingen (GER) (sid, 29.01.2017) Andreas Wellinger (Ruhpolding) hat in Willingen den zweiten Weltcupsieg seiner Karriere gefeiert. Der 21-Jährige gewann nach Sprüngen auf 147,5 und 135,0 m mit 242,3 Punkten denkbar knapp vor den Österreichern Stefan Kraft (242,0) und Manuel Fettner (241,0). Umgerechnet 17 Zentimeter lag Wellinger vorne. Seinen zuvor einzigen Sieg hatte er 2014 im polnischen Wisla eingefahren.

"Das ist ein geiles Gefühl. Es war ein extrem enger Wettkampf. Ich hatte das glücklichere Ende für mich und freue mich einfach", sagte Wellinger. Ein Sonderlob erhielt der Bayer von Bundestrainer Werner Schuster: "Er hat ein fantastisches Wochenende hingelegt und sich belohnt. Er hat sehr viel Selbstvertrauen in der Luft und macht tolle Landungen."

Zweitbester Deutscher vor 17.100 Zuschauern im Stadion an der Mühlenkopfschanze war Markus Eisenbichler (Siegsdorf) auf Rang 18.

Wellinger befindet sich dagegen knapp drei Wochen vor Beginn der WM in Lathi in Top-Form. Beim Teamwettbewerb am Samstag, in dem Deutschland nach Halbzeit-Führung Dritter wurde, hatte der Team-Olympiasieger mit der besten Punkteausbeute aller Teilnehmer geglänzt. In Wisla und Zakopane hatte er zudem zuletzt als Dritter und Zweiter jeweils Podiumsplatzierungen erreicht. "Harte Arbeit macht sich bezahlt, und im Moment funktioniert es einfach ganz gut", sagte er.

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Ski alpin: Stefan Luitz Dritter, Felix Neureuther Sechster

Weltcup in Garmisch-Partenkirchen

Garmisch--Partenkirchen (GER) (sid, 29.01.2017) Stefan Luitz hat bei der WM-Generalprobe im Riesenslalom ein Ausrufezeichen gesetzt und als Dritter sogar Lokalmatador Felix Neureuther die Show gestohlen. Der Allgäuer aus Bolsterlang fuhr beim Weltcup in Garmisch-Partenkirchen eine Woche vor Beginn der Titelkämpfe in St. Moritz (6. bis 19. Februar) erstmals seit Dezember 2014 wieder aufs "Stockerl".

"Es war ein harter Kampf, ich bin überglücklich über das Podest. Es ist das schönste Podest für mich, weil ich es bei einem Heimrennen gefahren habe", sagte Luitz, der nach dem ersten Durchgang noch direkt hinter Neureuther Fünfter gewesen war.

Neureuther (Partenkirchen), dem die Nachwirkungen einer Kapselzerrung im linken Knie zu schaffen machten, belegte bei seinem Heimrennen Platz sechs. "Ich bin wirklich sehr, sehr zufrieden, unter diesen Voraussetzungen Sechster zu werden. Der Stefan auf dem Podium, für uns als Mannschaft ist das ein Supertag", sagte er. Allerdings bekam er erneut einen "doofen Schlag" aufs Knie ab.

Schnellster auf der Kandahar war der Österreicher Marcel Hirscher, der seinen vierten Saisonsieg vor Matts Olsson aus Schweden feierte (1,50 Sekunden zurück). Luitz hatte bei seiner vierten Podestfahrt im Weltcup 1,95 Sekunden Rückstand, Neureuther fehlten 2,45 Sekunden zur Spitze.

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Nordische Kombination: Eric Frenzel gewinnt Seefeld-Triple vor Rydzek

Rydzek damit wieder Zweiter in der Gesamtwertung

Seefeld (AUT) (sid, 28./29.01.2017) Eric Frenzel hat zum vierten Mal in Folge das begehrte Seefeld-Triple in Österreich gewonnen. Der Olympiasieger aus Oberwiesenthal siegte beim Höhepunkt des Weltcup-Winters klar vor Weltmeister Johannes Rydzek und sorgte für den 15. deutschen Erfolg im 15. Einzelwettbewerb des WM-Winters. Der Sachse holte sich zudem die Führung im Gesamtweltcup von Rydzek (Oberstdorf) zurück.

Der 25 Jahre alte Rydzek hatte am Freitag und Samstag im Zielsprint noch knapp vor Frenzel gewonnen, am Finaltag schlug Frenzel jedoch eindrucksvoll zurück.

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Para-Ski-WM: Gold und Silber für Anna Schaffelhuber

Titelkämpfe in Tarvisio

Tarvisio (ITA) (sid, 25./26.01.2017) Es war das erwartet spannende Kopf-an-Kopf-Rennen: Mit hauchdünnem Vorsprung ist Anna Schaffelhuber bei den Weltmeisterschaften Ski alpin im italienischen Tarvisio in der Abfahrt zu Gold gerast. Dabei setzte sich die Monoskifahrerin in 1:18,05 Minuten mit gut zwei Zehnteln vor ihrer österreichischen Konkurrentin Claudia Lösch durch, die in dieser Disziplin zuletzt meist die Nase vorn hatte. Die zweite deutsche Medaille zum Auftakt gewann Andrea Rothfuss, die hinter der Französin Marie Bochet Silber holte.

Einen Tag später, an ihrem 24. Geburtstag verpasste sie einen weiteren Titel nur knapp. Nach ihrem WM-Sieg in der Abfahrt holte die Monoskifahrerin am Donnerstag im Super-G in der Startklasse Damen sitzend Silber hinter der Österreicherin Claudia Lösch.

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Biathlon: Erfolgreiches Wochenende für bayerische Biathleten

Frauenstaffel feiert dritten Saisonsieg, Erfolg für Nadine Horchler

Antholz (ITA) (sid, 21./22.01.2017) Die deutschen Biathletinnen haben beim Weltcup in Antholz auch das dritte Staffelrennen der Saison überlegen gewonnen und ihre Favoritenrolle für die WM eindrucksvoll untermauert. Das Quartett mit Vanessa Hinz (2 Nachlader), Maren Hammerschmidt (1), Franziska Hildebrand (4) und Laura Dahlmeier (5) setzte sich über 4x6 km vor Frankreich und Italien durch.

"Wenn man am Schluss als Erster über die Ziellinie fährt, hat man nicht so viel falsch gemacht. Beim nächsten Mal versuche ich, es wieder besser zu machen und besser zu treffen", sagte Dahlmeier, die ungewohnte fünf Nachlader benötigte.

Das Team des DSV hatte in diesem Winter bereits die Staffeln bei den Weltcups in Ruhpolding und Pokljuka für sich entschieden. Der Vorsprung auf Frankreich betrug am Sonntag trotz insgesamt zwölf Nachladern stattliche 24,2 Sekunden. Bei der WM in Hochfilzen/Österreich (9. bis 19. Februar) dürfte der Weg zu Gold nur über Dahlmeier und Co. gehen.

Mit dem Triumph der Frauen endete in Südtirol ein äußerst erfolgreiches Wochenende für die Skijäger.
Zunächst gewann Nadine Horchler völlig überraschend ihr erstes Weltcup-Rennen und wird nun als Ersatzläuferin zur WM fahren dürfen.
Nadine Horchler blickte mit feuchten Augen in den strahlend blauen Himmel über Antholz und atmete immer wieder tief durch: Mit ihrem ersten Weltcupsieg hatte die 30-Jährige die Biathlon-Welt auf den Kopf gestellt und dabei sogar die überragende Teamkollegin Laura Dahlmeier in Schach gehalten.

Horchler triumphierte am Samstag im Massenstart über 12,5 km - der Lohn war das Ticket für die WM in Hochfilzen (9. bis 19. Februar) und eine bewegende Siegerehrung.
"Ich bin überglücklich. Auf der Zielgeraden hat das ganze Stadion gebebt, ich habe meinen eigenen Herzschlag nicht mehr gespürt", sagte Horchler, die auf der Schlussrunde die letztlich drittplatzierte Tschechin Gabriela Koukalova überholt und den Angriff der heraneilenden und am Ende zweitplatzierten Dahlmeier abgewehrt hatte.

Am Samstag hatte auch bereits die Männerstaffel mit Simon Schempp einen Sieg gefeiert.

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Nächster Hattrick für Kombinierer

Johannes Rydzek auf den Plätzen eins und zwei

Chaux-Neuve (FRA) (21./22.01.2017) Die deutschen Kombinierer haben mit dem fünften Dreifach-Erfolg im WM-Winter ihre sagenhafte Siegesserie fortgesetzt.
Beim Weltcup im französischen Chaux-Neuve feierte Fabian Rießle (Breitnau) seinen zweiten Saisonsieg und setzte sich mit 2,2 Sekunden Vorsprung auf Weltmeister Johannes Rydzek (Oberstdorf), der am Samstag den ersten Wettkampf vor Rießle gewonnen hatte.

Platz drei ging mit 7,9 Sekunden Rückstand an Olympiasieger Eric Frenzel (Oberwiesenthal), der im Gesamtweltcup mit 944 Punkten nun nur noch knapp vor Rydzek (930) führt. Rießle (721) ist Dritter. Damit haben die deutsche Kombinierer sämtliche zwölf bisherigen Einzelrennen der WM-Saison gewonnen und werden als hohe Favoriten zu den Titelkämpfen in Lahti (22. Februar bis 5. März) fahren.

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Johannes Lochner Europameister im Viererbob

Bob-EM am Königssee

Königssee (GER) (sid, 15.01.17) Die deutschen Bobs haben sich mit einer triumphalen Europameisterschaft auf die nahende Heim-WM am Königssee eingestimmt. Shootingstar Johannes Lochner gewann am Sonntagabend in Winterberg Gold im Vierer und machte damit den deutschen Dreifach-Triumph perfekt. Zuvor hatte Weltmeister Francesco Friedrich seine Siegesserie im Zweier ausgebaut, Mariama Jamanka gewann zudem sensationell EM-Gold bei den Frauen.

"Das war unglaublich, was das Team hier abgefackelt hat", sagte Bundestrainer Rene Spies: "Es macht unheimlich Spaß, mit dieser motivierten Mannschaft zu arbeiten."
Fünf Wochen vor der WM am bayerischen Königssee bestätigte Lochner im Rahmen der EM, die zugleich vierter Weltcup der Saison war, seinen aktuellen Status als deutsche Nummer eins im Viererbob. Der 26-Jährige setzte sich vor seinem ebenfalls starken Teamkollegen Nico Walther durch.

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Nordische Kombination: Eric Frenzel siegte vor Johannes Rydzek

Weltcup in Val di Fiemme

Val di Fiemme (ITA) (sid, 15.01.17) Eric Frenzel hat einen Tag nach dem Ende der phänomenalen Siegesserie der deutschen Kombinierer gleich den nächsten Erfolg gefeiert. Der 28-Jährige lief beim Weltcup in Val di Fiemme nach seinem Triumph am Freitag auch im zweiten Einzel-Wettbewerb am Sonntag zu einem überlegenen Sieg. Der zweitplatzierte Weltmeister Johannes Rydzek sorgte für den sechsten deutschen Doppelerfolg in den letzten sieben Rennen.

Während Frenzel nach einem Sprung auf die Tagesbestweite von 138,0 m als Führender mit 18 Sekunden Vorsprung auf den Japaner Go Yamamoto in den 10-km-Langlauf gegangen war, bewies der von Rang 16 gestartete Rydzek erneut seine eindrucksvolle läuferische Form. Im Ziel lag der 25-Jährige 30,2 Sekunden hinter Frenzel und knapp vor dem drittplatzierten Japaner Akito Watabe (+31,2).

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Dahlmeier führt Staffel zum Sieg

Biathlon-Frauen gewinnen Staffel in Ruhpolding

Mit einem sensationellen Schluss-Spurt führt Laura Dahlmeier die deutsche Frauen-Staffel beim Heim-Weltcup in Ruhpolding zum Sieg.Die deutschen Biathletinnen haben beim Heim-Weltcup in Ruhpolding ihren zweiten Saisonsieg mit der Staffel gefeiert. Das Quartett mit Vanessa Hinz (ein Nachlader), Maren Hammerschmidt (2), Franziska Preuß (2) und Laura Dahlmeier (1) setzte sich über 4x6 km vor Frankreich (sieben Nachlader/+3,5 Sekunden) und Norwegen (1/+4,5) durch.

Startläuferin Hinz begann ordentlich und leistete sich nur einen Fehler im Stehendschießen, Hammerschmidt benötigte ebenso wie Preuß insgesamt zwei Extrapatronen. Mit einer Energieleistung kurz vor dem Ziel stellte Dahlmeier dann den Sieg sicher.In Pokljuka hatte die Auswahl des Deutschen Skiverbandes (DSV) im Dezember im bislang einzigen Staffelwettbewerb des Winters vor Frankreich und der Ukraine gesiegt. Vor 12.00 Zuschauern in der Chiemgau Arena gehörten die Lokalmatadorinnen somit zum Favoritenkreis.

Quelle: sport1.de

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Leichtathletik: U20-Athlet Lucas Mihota verblüfft mit Sprung über 2,23 Meter

Hochsprung-Meeting Essing

(DLV, 08.01.2017) Dass Lucas Mihota das derzeit wohl größte deutsche Hochsprung-Talent ist, ist spätestens seit seinem Sieg bei der U18-EM klar. Am Samstag beim Hochsprung-Meeting in Essing aber schraubte er sich in neue Dimensionen: Der 17-Jährige meisterte 2,23 Meter. Auch im Wettbewerb der weiblichen U20 gab es einen neuen bayerischen U20-Hallenrekord.

Es waren am Samstag beim Hochsprung-Meeting in Essing bei Regensburg die U20-Athleten, die für Furore sorgten. Allen voran Lucas Mihota (SG DJK Rosenheim). Der 17-Jährige, der im März seinen 18. Geburtstag feiert und gerade erst in die U20-Altersklasse gerückt ist, verbesserte seine ohnehin schon stolze Bestleistung  – aufgestellt beim Gewinn der Goldmedaille bei der U18-EM – um satte fünf Zentimeter und trug sich mit 2,23 Metern in die Ergebnislisten ein.

Es war ein neuer bayerischer U20-Hallenrekord und zugleich die beste Hallenleistung eines deutschen U20-Athleten in diesem Jahrtausend. Zuletzt war im Freien mit Falk Wendrich (LAZ Soest) ein deutscher Nachwuchsspringer höher hinaus gekommen. Er hatte 2012 als U18-Athlet mit 2,24 Metern Silber bei der U20-WM gewonnen. Auf sein Konto geht in der U20 auch die einzige 2,20 Meter-Hallenleistung der vergangenen Jahre: 2,20 Meter 2013 in Clarholz.

"Ich war sehr erstaunt!" beschreibt Lucas Mihota seine Gefühlslage nach dem Satz über 2,23 Meter. Zwar war er schon im Vorjahr in Essing gut gesprungen, in diesem Jahr aber war die Ausgangslage eine ganz andere. "Neuer Trainer, neue Halle, neue Umgebung, mehr Stress", fasst der 17-Jährige die vergangenen vier Monate zusammen.

Der U18-Europameister hat eine Ausbildung im Sportförder-Programm der bayerischen Polizei in Dachau begonnen, sich unter der Woche der Münchner Trainingsgruppe von Sebastian Kneifel angeschlossen und steht täglich vor der Herausforderung, Ausbildung und Training miteinander zu vereinbaren – auch logistisch: "Wie komme ich in die Halle und zurück? Ich kann ja selbst noch nicht fahren!" nennt er eine der Herausforderungen.

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Felix Neureuther verpasst Podium knapp

Ski Alpin: Slalom in Adelboden

Adelboden (SUI) (08.01.2017) Felix Neureuther hat das "Stockerl" beim Slalom-Klassiker in Adelboden nur hauchdünn verpasst. Der 32 Jahre alte Partenkirchner, der im ersten Lauf auf dem legendären Chuenisbärgli deutlich bessere Bedingungen hatte als fast alle anderen Konkurrenten, fuhr in der Schweiz auf Platz vier. Zum drittplatzierten Marcel Hirscher fehlten Neureuther fünf Hundertstelsekunden.

"Das ärgert mich schon", sagte Neureuther, der nach dem ersten Durchgang noch Dritter gewesen war: "Aber ich hatte im ersten Lauf wahnsinniges Glück mit den Bedingungen und brauche mich nicht zu beschweren."

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Tour de Ski: Fessel zweimal Sechste in Oberstdorf

Gefühlsausbruch von Nicole Fessel: Sechste dank Klasse-Taktik.

Im Ziel zeigte die sonst so gefasste Nicole Fessel dann doch Gefühle. Die beste deutsche Langläuferin bei der Tour de Ski riss die Arme nach oben und herzte die Betreuer.

Mit dem zweiten sechsten Platz innerhalb von 24 Stunden im heimischen Oberstdorf katapultierte sich Nicole zugleich auf Rang sechs der Gesamtwertung. Beim dritten Tagessieg der Schwedin Stina Nilsson, die am Mittwoch auch das Verfolgungsrennen über zehn Kilometer im freien Stil gewann, hatte sich die Lokalmatadorin taktisch hervorragend präsentiert.

"Vor den beiden Oberstdorf-Etappen war ich doch ganz schön aufgeregt, und nun ist eine große Last abgefallen", begründete Fessel ihre ungewohnten Emotionen. Die 33-Jährige freute sich besonders darüber, dass ihr taktisches Konzept voll aufgegangen war. "Ich wollte verhalten angehen und in der Gruppe ein paar Kräfte sparen. Ich wusste, dass ich mit Julia Tschekalewa und Nathalie von Siebenthal eine exzellente Skaterin und eine Bergspezialistin an meiner Seite habe, mit denen es weit nach vorn gehen kann", erläuterte Fessel ihren Plan.

Als es zum letzten Mal den gefürchteten Burgstall nach oben ging, zogen alle das Tempo noch einmal an, doch Fessel hatte mit die meisten Kräfte, während ganz vorn Nilsson siegte. "Daheim zwei solche Supertage zu haben, freut mich total. Jetzt habe ich mein Ziel, Top 10 in der Gesamtwertung, schon erreicht. Auf den nächsten Etappen gilt es, so gut wie möglich mitzukommen, denn der Schlussanstieg zur Alpe Cermis am Sonntag liegt mir auch", sagte die Allgäuerin. 

Ob es noch weiter nach vorn gehen kann, bleibt abzuwarten. Auf die fünftplatzierte Amerikanerin Jessica Diggins hat sie 52 Sekunden Rückstand.

Quelle: sueddeutsche.de

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Vierschanzen-Tournee: Eisenbichler sorgt für Überraschung

Zuerst Sechster in Oberstdorf und nun Vierter beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen

DSV-Adler Markus Eisenbichler verpasst das Podest bei der diesjährigen Vierschanzen-Tournee zweimal nur knapp. In der Gesamtwertung liegt er damit aber auf einem respektablen vierten Platz.

Markus freute sich auch über Platz vier wie ein Schneekönig, Bundestrainer Werner Schuster musste sich hingegen ein Lächeln abringen. Anfang Dezember war er als Dritter in Lillehammer erstmals aufs Stockerl gesprungen, diesmal verhinderten womöglich erneut leichte Wackler beim Landen den Sprung unter die besten Drei.

Eisenbichler musste trotz einer starken Leistung die derzeitige Überlegenheit eines famosen Trios um Garmisch-Sieger Daniel Andre Tande (Norwegen), den Gesamtführenden Kamil Stoch (Polen) sowie Oberstdorf-Gewinner Stefan Kraft (Österreich) anerkennen.

"Ich bin echt zufrieden, das passt schon. Da gibt es eben im Moment drei, die besser sind", sagte der 25 Jahre alte Siegsdorfer, der vor 20.000 Zuschauern in der ausverkauften altehrwürdigen Arena sein zweitbestes Karriere-Resultat verbuchte.

Quelle: sport1

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Einen guten Rutsch

All‘ unseren Sportlern, Freunden des Sports und des Olympiastützpunkts

wünschen wir ein erfolgreiches, vor allem gesundes und rundum tolles neues Jahr 2017.

Ihr/Euer Team vom OSP Bayern

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Viktoria Rebensburg beendet 2016 mit einem starken Lauf

Viktoria Rebensburg geht mit ihrem besten Resultat im WM-Winter ins neue Jahr. Bei ihrem letzten Start in 2016 belegte die 27-Jährige im österreichischen Semmering den dritten Rang im Riesenslalom und stand erstmals in dieser Saison auf dem Podest.

Allerdings: Ihre beste Leistung seit dem Sieg im März 2016 in St. Moritz/Schweiz, wo im Februar die nächsten Weltmeisterschaften stattfinden, kommentierte die enorm ehrgeizige Rebensburg mit gemischten Gefühlen. "Ich freue mich schon über den Podestplatz, ein perfekter Abschluss des Jahres", sagte sie, bekannte aber auch: "Ich ärger' mich auch, weil ich die letzten Tore nicht entschlossen genug gefahren bin - da habe ich den Sieg hergeschenkt."

In der Tat: Nach einem hervorragenden ersten Durchgang lag Rebensburg nur 0,08 Sekunden hinter Vortagessiegerin Mikaela Shiffrin (USA) und 0,03 Sekunden vor der Vortageszweiten Tessa Worley (Frankreich) - im Finale dann war sie bei der ersten und der zweiten Zwischenzeit sogar deutlich schneller als die beiden Konkurrentinnen. Nur im Ziel nicht. Shiffrin gewann schließlich knapp vor Worley (+0,15 Sekunden) und Rebensburg (+0,18).

Dennoch: In Semmering scheint nach einem bislang eher zähen Saisonverlauf der Knoten bei Rebensburg geplatzt zu sein. Das hatte sich bereits am Vortag angedeutet, als sie im zweiten Lauf noch von Platz 24 auf Rang sieben fuhr. Sehr zur Freude auch von DSV-Sportdirektor Wolfgang Maier: "Sie kommt immer besser ins Fahren, sie nähert sich Schritt für Schritt dem Riesenslalom-Niveau, das wir von ihr gewohnt sind", sagte er.

Quelle: sport1

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Bob- und Skeleton-WM 2017 am Königssee

Vor sechs Jahren zuletzt WM Gastgeber

(19.12.2016) Die Bob- und Skeleton-WM 2017 findet am bayerischen Königssee statt. Das teilte der Weltverband IBSF mit. Sechs Tage zuvor waren die Titelkämpfe dem geplanten Austragungsort Sotschi aufgrund des russischen Doping-Skandals entzogen worden. Die Eisbahn am Fuße des Watzmanns ist damit zum fünften Mal (1979, 1986, 2004, 2011) Schauplatz der Bob-Titelkämpfe.

Die Weltmeister werden im ursprünglich geplanten Zeitraum (13. bis 26. Februar) ermittelt. Die deutsche Bewerbung galt zuletzt bereits als großer Favorit, auch die US-Bahnen in Lake Placid und Park City, der Eiskanal im kanadischen Whistler und St. Moritz in der Schweiz waren gehandelt worden.

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Simon Schempp in Nove Mesto Zweiter

Biathlon-Weltcup in Nove Mesto

Nove Mesto (CZE) (18.12.2016) Simon Schempp ist zum Abschluss des Biathlon-Weltcups im tschechischen Nove Mesto erstmals in diesem Winter auf das Podest gestürmt. Der 28-Jährige aus Uhingen sicherte sich im Massenstart hinter Dominator Martin Fourcade aus Frankreich den zweiten Platz. Im Ziel hatte Schempp nach 15 km nur 8,3 Sekunden Rückstand. Platz drei ging an den Russen Anton Babikow (Russland).

"Heute ging es auf. Es hat super funktioniert und ich hatte auf der letzten runde noch Körner. Der Ausgang ist sensationell", sagte Schempp: "Ich konnte mich am Schießstand gut zusammenreißen und hatte den Fokus voll auf mir. Es ging sehr gut, das war ein tolles Rennen."

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Skispringen: Markus Eisenbichler bei Tournee-Generalprobe Fünfter

Severin Freund auf Rang sieben

Engelberg (SUI) (19.12.2016) Markus Eisenbichler hat bei der Generalprobe für die Vierschanzentournee als starker Fünfter erneut für das beste deutsche Ergebnis gesorgt. Während der erst 17 Jahre alte Slowene Domen Prevc in Engelberg/Schweiz seinen vierten Saisonsieg feierte, überzeugten die DSV-Adler vor allem als Mannschaft. Hinter Eisenbichler belegten Richard Freitag, Weltmeister Severin Freund und Andreas Wellinger die Ränge sieben, neun und 13.

Das Podest war aber klar außer Reichweite. "Es gibt zwei, drei Jungs, die derzeit eine Klasse besser sind, sagte Bundestrainer Werner Schuster elf Tage vor dem Tournee-Auftakt in Oberstdorf. Schon am Samstag war das DSV-Team am Podium vorbeigeflogen. "Ein Spitzenplatz hätte uns schon gut getan", so Schuster.

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Laura Dahlmeier feiert Sieg-Hattrick

Biathlon: Weltcup in Pokljuka

Pokljuka (SLO) (12.12.2016) Laura Dahlmeier hat mit der deutschen Frauenstaffel beim Weltcup im slowenischen Pokljuka triumphiert und damit die Durststrecke der Mannschaft nach 21 Monaten ohne Sieg beendet.

Zusammen mit Vanessa Hinz, Franziska Hildebrand und Maren Hammerschmidt siegte die 23-Jährige über 4x6 km trotz neun Nachladern vor Frankreich (3/+10,1 Sekunden) und der Ukraine (3/+37,7).
"Das war ein brutal schönes Rennen und hat richtig viel Spaß gemacht. Ich war super gut drauf", sagte Dahlmeier im ZDF. Zuletzt hatte eine deutsche Staffel am 13. März 2015 einen Erfolg verbucht.

Dahlmeier, die auch dank ihrer Pokljuka-Siege im Sprint und der Verfolgung die Weltcup-Gesamtwertung anführt, war mit einem Rückstand von 14,2 Sekunden in die Loipe gegangen. Dank ihrer starken Verfassung schloss sie aber schnell zur Französin Marin Dorin-Habert auf, es entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Duell mit dem besseren Ende für Deutschland.

Zuvor hatten die deutschen Männer hinter Frankreich und Russland den dritten Rang belegt. Der nächste Weltcup findet ab Donnerstag im tschechischen Nove Mesto statt.

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Bob: Erster Podestplatz im ersten Rennen

Rang drei für Johannes Lochner im Viererbob-Weltcup

Whistler (USA) (04.11.2016) Gleich in seinem ersten Weltcupeinsatz im Viererbob fuhr Johannes Lochner mit seiner Crew in Whistler aufs Podest. Der für den BC Stuttgart Solitude fahrende Berchtesgadener hatte nach zwei Läufen 0,44 Sekunden Rückstand auf den Russen Alexander Kasjanow. Nach Platz elf im ersten Durchgang raste sein Team aus Matthias Kagerhuber, Sebastian Mrowka und Christian Rasp noch bis auf Rang drei vor. Zweiter wurde der Schweizer Rico Peter.

"Im ersten Lauf waren viele Fehler im oberen Teil drin, da wussten wir im Ziel, dass wir viel mehr drauf haben. Den zweiten Lauf haben wir dann richtig getroffen - dritter Platz, einfach unglaublich, ich bin stolz auf meine Jungs", sagte Lochner.

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Nordische Kombination: Johannes Rydzek weiter in Gelb

Diesmal Doppelsieg von Eric Frenzel

Lillehammer (SWE) (03./04.12.2016) Kombinations-Olympiasieger Eric Frenzel hat beim Weltcup in Lillehammer einen Doppelsieg gefeiert. Einen Tag nach seinem Erfolg im Einzel-Wettbewerb von der Normalschanze setzte sich der 28-Jährige auch von der Großschanze durch und feierte seinen insgesamt 33. Weltcup-Sieg. 10,8 Sekunden hinter Frenzel sicherte sich Routinier Björn Kircheisen Platz zwei, Dritter wurde der Norweger Jörgen Graabak (+23,4).

Johannes Rydzek verteidigte als Vierter das Gelbe Trikot des Gesamtweltcup-Führenden erfolgreich, Fabian Rießle machte als Fünfter ein erneut überragendes deutsches Mannschafts-Ergebnis perfekt.

Mit dem fünften Sieg im fünften Saisonrennen sorgten die DSV-Kombinierer für eine historische Bestmarke. Vier Weltcup-Erfolge in Serie von Saisonbeginn an hatten zuvor die Japaner 1993/94 (alle durch Kenji Ogiwara) sowie Deutschland 2003/04 (durch Ronny Ackermann) gefeiert.

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Biathlon - Laura Dahlmeier gewinnt ersten Einzel-Weltcup

"Damit habe ich nie gerechnet"

Östersund  (SWE) (sid, 30.11.2016) Mit dem achten Weltcupsieg hat die 23 Jahre alte Laura Dahlmeier ihr Erfolgsmärchen fortgesetzt und als erste Deutsche seit Magdalena Neuner das begehrte Gelbe Trikot erobert. Dahlmeier gewann in Östersund das Einzelrennen über 15 km und war nach dem besten Saisonstart ihrer jungen Karriere überglücklich.

"Das ist ein ganz großer Moment für mich. Das Gelbe Trikot ist etwas, da träume ich seit Kindertagen davon. Das ist echt der Wahnsinn", sagte Dahlmeier, die eigentlich gar nicht an einen Sieg geglaubt hatte: "Ich fühlte mich nicht besonders schnell. Es war ein schwieriges Rennen. Damit habe ich nie gerechnet. Ich dachte, das wird hier eher so ein mittelmäßiger Einstieg."

Weit gefehlt! Trotz ihrer beiden Schießfehler verdrängte Dahlmeier die Französin Anäis Bescond (eine Strafminute/+15,8 Sekunden) und die fehlerfreie Darja Jurkewitsch (+1:17,3 Minuten) aus Weißrussland auf die Plätze. "Schauen wir mal, wo das so hinführt und was diese Saison noch so geht", sagte Dahlmeier und grinste. Die Bayerin war in der Loipe die Schnellste und legte so den Grundstein für ihren Traumstart.

In die Top Ten schafften es auch Franziska Preuß (Haag/3) als Vierte und Vanessa Hinz (Schliersee/3) als Zehnte.

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Perfektes Wochenende für Johannes Rydzek

Nordische Kombination: Weltcup in Kuusamo (FIN)

Kuusamo (FIN) (26./27.11.2016) Kombinations-Weltmeister Johannes Rydzek hat die ersten beiden Wettbewerbe des WM-Winters gewonnen. Der 24-Jährige holte am Sonntag im finnischen Kuusamo vor dem Österreicher Wilhelm Denifl den achten Weltcup-Sieg seiner Karriere.

Mit der Maximalausbeute von 200 Punkten behält der Allgäuer zudem das Gelbe Trikot des Führenden in der Gesamtwertung.

"Das war wirklich ein supergeiles Wochenende. Das hätte ich noch vor ein paar Tagen nicht gedacht", sagte Rdyzek, der zu Beginn der Woche von einem Magen-Darm-Infekt geplagt worden war: "Ich habe mich heute wieder gut gefühlt und die Lücke schnell geschlossen. Ein paar Körner habe ich mir aber für den Schluss aufgehoben."

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Ski Langlauf: Weltcup in Kuusamo (FIN)

Nicole Fessel überzeugt

Kuusamo (FIN) (27.11.2016) Nicole Fessel hat im ersten Distanzrennen des WM-Winters für eine Überraschung gesorgt. Beim Sieg von Rückkehrerin Marit Björgen (Norwegen) belegte die 33-Jährige im finnischen Kuusamo den fünften Rang.

Damit gelang ihr auf Anhieb die Norm für die WM in Lahti im Februar.

Der Sieg ging in 26:55,2 Minuten an Björgen, die sich nach 623 Tagen Babypause eindrucksvoll zurückmeldete.

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Ski Alpin: Fritz Dopfer fällt nach schwerer Verletzung aus

Schien- und Wadenbeinbruch am linken Unterschenkel

Zillertal/Planegg (dsv, 20.11.2016). Fritz Dopfer hat sich am heutigen Sonntag, den 20.11.2016, bei einem Trainingssturz im Zillertal einen Schien- und Wadenbeinbruch am linken Unterschenkel zugezogen.

Der 29-jährige WM-Silbermedaillengewinner im Slalom wurde bereits erfolgreich operiert. Prof. Dr. Christian Fink führte den Eingriff, in Absprache mit den DSV-Mannschaftsärzten, in der Privatklinik Hochrum bei Innsbruck durch.

„Die Operation verlief sehr gut“, sagt Prof. Fink nach der einstündigen Operation, in der das Schienbein mittels eines Marknagels stabilisiert wurde. „Fritz Dopfer wird noch einige Tage stationär behandelt und kann bereits morgen mit ersten physiotherapeutischen Maßnahmen beginnen. Einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, ist ein Training auf Schnee in etwas sechs Monaten wieder möglich.“

Für Fritz Dopfer, der seit Jahren eine fixe Größe im Herren-Technik-Team darstellt, ist die Saison damit zu Ende, bevor sie richtig begonnen hat.
„Es ging alles sehr schnell“, sagt Dopfer. „Ich habe beim Einfahren die Kontrolle über die Ski verloren und bin gestürzt. Die Folgen dieses Sturzes sind bitter. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich schon so manchen Rückschlag in meiner Karriere überwunden habe. Deshalb werde ich auch jetzt meine Rehabilitation mit großer Disziplin vorantreiben, damit ich in der Olympia-Saison wieder angreifen kann.“

Mathias Berthold, Bundestrainer der Herren: „Es tut mir wahnsinnig leid für Fritz. Er hat extrem viel in die Saisonvorbereitung investiert und wird nun durch diese schwere Verletzung zurückgeworfen. Jetzt geht es aber vor allem darum, die Verletzung vollständig auszuheilen. Wir werden Fritz dann bei seiner Rehabilitation bestmöglich unterstützen und sind zuversichtlich, dass er die Mannschaft in der nächsten olympischen Saison wieder verstärken kann. Für unser Team ist der Ausfall von Fritz ein herber Verlust. Mit seiner Verletzung sind unsere jungen Aktiven nun gefordert, die Chance zu nutzen, sich in Szene zu setzen.“

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Yakult-Produkte aktuell auf der Kölner Liste

Unbedenklichkeitsbescheinigung erneut erteilt

Die Produkte unseres Kooperationspartners, der Yakult Deutschland GmbH werden regelmäßig von der Deutschen Sporthochschule Köln auf ihre Unbedenklichkeit getestet. Alle drei Produktvarianten (Original, Plus und Light) scheinen mit Datum vom 14. November 2016 bereits auf der Kölner Liste auf.

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Deutschlands spitzensportfreundliche Betriebe 2016

Auch Handwerkskammer für München und Oberbayern ausgezeichnet

(11.11.2016, DOSB) DOSB-Präsident Alfons Hörmann übergab die vor einem Jahr ins Leben gerufene Auszeichnung im Rahmen der 40. Sportministerkonferenz (SMK) in Dortmund gemeinsam mit der SMK-Vorsitzenden und nordrhein-westfälischen Sportministerin Christina Kampmann sowie dem schleswig-holsteinischen Innenminister Stefan Studt unter anderem auch an die Handwerkskammer für München und Oberbayern.

DOSB, SMK und der Deutschen Industrie- und Handelstag (DIHK) hatten den Wettbewerb initiiert, um damit ein Zeichen für eine bessere Verzahnung von Leistungssport und Beruf zu setzen. Um ihre Existenz nach Ende der Sportkarriere zu sichern, müssen Spitzensportlerinnen und Spitzensportler bis auf wenige Ausnahmen bereits während ihrer aktiven Zeit eine Ausbildungs- und Berufskarriere vorantreiben.

Spitzensportfreundliche Unternehmen wie die Handwerkskammer für München und Oberbayern, die Daimler AG sowie die medicoreha Neuss agieren im Bereich der Dualen Karriere vorbildlich. Sie bieten Athletinnen und Athleten optimale Bedingungen, um Leistungssport und berufliche Karriere miteinander verbinden zu können. Wir wünschen uns viele Nachahmer“, sagte Christina Kampmann, Vorsitzende der Sportministerkonferenz und Sportministerin des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Christian Neureuther stellt IOC-Boss Thomas Bach an den Pranger

"Was ist aus ihm geworden?"

21.10.2016 (sid) Erneut muss der Präsident des IOC Thomas Bach heftige Kritik eines ehemaligen Sportlers einstecken: Nun hat der frühere Ski-Rennläufer Christian Neureuther den Verantwortlichen für sein Verhalten scharf attackiert.

"So, wie sich Bach zuletzt in Rio gegenüber den Athleten präsentiert hat, wie er das russische Dopingthema wegmoderiert und die russische Whistleblowerin Julia Stepanowa fallen gelassen hat - darüber bin ich schwer enttäuscht. Was ist aus diesem ehemaligen Sportler geworden?", sagte Neureuther in der "Süddeutschen Zeitung".

Dass Bach auf einen Besuch der Rio-Paralympics verzichtet hatte, nannte Neureuther einen "Offenbarungseid". Für den 67-Jährigen sind die Wettkämpfe für Sportler mit Behinderungen "eine der wichtigsten und integrativsten Ideen unserer Zeit, die dazu aus der olympischen Bewegung entstanden ist". Der Vater von Ski-Ass Felix Neureuther fragte: "Verändert das Umfeld so den Menschen?"

Neureuther machte auch Verbesserungsvorschläge. "Es gibt so viel Geld beim IOC, als Präsident hätte ich als erstes damit begonnen, ein weltweites, neutrales, unabhängiges Anti-Doping-System zu finanzieren", sagte er. Außerdem würde er "Staaten oder Nationale Olympische Komitees, die nicht mitziehen, von Spielen ebenso ausschließen wie Sportler, die gedopt haben".

Weiterhin forderte Neureuther, der Gigantismus bei Olympia müsse "ein Ende haben. Gib jedem Land die Freiheit, Spiele nach seinen Möglichkeiten zu gestalten - und nicht nach einem Bid Book, nach einer Ausschreibung, die Schuldenberge aufhäuft. Wir brauchen höchstens grünen Gigantismus."

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Eric Frenzel ist DSV-Skisportler des Jahres 2016

Mehrere bayerische Disziplinpreisträger

20.10.16 (dsv) Im Rahmen der Einkleidung ehrte der Deutsche Skiverband elf Aktive aus allen Disziplinen mit dem Goldenen Ski. Unter den Preisträgern kürten die Aktiven des Deutschen Skiverbandes disziplinübergreifend den Nordischen Kombinierer Eric Fenzel zum DSV-Skisportler des Jahres.
Seit seiner Gründung zeichnet der Deutsche Skiverband (DSV) jedes Jahr herausragende Leistungen der vergangenen Saison aus. Der "Goldene Ski" ist die höchste Auszeichnung, die der DSV an Aktive vergibt.

Die Preisträger 2016 sind:

Alpin - Viktoria Rebensburg (SC Kreuth)/Felix Neureuther (SC Partenkirchen)
Freeski - Lisa Zimmermann (TV Fürth 1860)
Ski Cross - Heidi Zacher (SC Lenggries)/Paul Eckert (WSV Samerberg)
Biathlon - Laura Dahlmeier (SC Partenkirchen)/Simon Schempp (SZ Uhingen)
Nordische Kombination - Eric Frenzel (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
Skisprung - Severin Freund (WSV DJK Rastbüchl)
Skilanglauf - Sandra Ringwald (ST Schonach-Rohrhardsberg)/Sebastian Eisenlauer (SC Sonthofen)

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr kürten die Aktiven des Deutschen Skiverbandes heuer zum zweiten Mal disziplinübergreifend den DSV-Skisportler des Jahres. Stimmberechtigt waren die DSV-Sportlerinnen und -Sportler aller Disziplinen aller Kader und Lehrgangsgruppen. Zur Wahl standen die vom DSV für ihre herausragenden Leistungen mit dem Goldenen Ski ausgezeichneten Aktiven der vergangenen Saison.

Die Wahl der DSV-Aktiven fiel auf Eric Frenzel (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal). Abgestimmt haben die Athletinnen und Athleten des Deutschen Skiverbandes im Rahmen der Einkleidung am 19. Oktober.

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Paralympics: Starker bayerischer Schlussspurt

Gold für Birgit Kober, dazu zweimal Silber und einmal Bronze

Rio (DBS, 16.-18.09.2016) Birgit Kober hat bei den Paralympics im brasilianischen Rio de Janeiro im Kugelstoßen der Klasse F36 gewonnen und damit bei ihren zweiten Spielen die dritte Goldmedaille geholt.

Die 45-Jährige vom TSV Bayer 04 Leverkusen, die nach den Spielen zu 1860 München in ihre Heimat wechselt, stieß die Kugel im sechsten Versuch auf 11,41 Meter. Damit siegte Kober, die von Joachim Lipske trainiert wird, wie schon in London im Kugelstoßen, damals aber noch in einer anderen Startklasse.

Nach ihrem letzten Stoß feierte Kober, die in diesem Jahr schon in Rio trainiert hatte, mit ihrem eigenen Fanclub und bekam einen Brasilien-Hut und eine Deutschlandfahne mit integrierter brasilianischer Flagge zugeworfen. „Als die dann für mich noch eine Laola angestimmt haben und alle aufgestanden sind, war das Gänsehaut pur.“

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen hat in Rio de Janeiro Silber gewonnen. Im Finale der XV. Paralympics unterlag der Europameister in der Rio Olympic Arena einer bärenstarken US-Auswahl mit 45:62 (12:14/17:29/29:49).

Für das deutsche Para-Tischtennis-Team sind es die silbernen Spiele von Rio: Thomas Brüchle und Thomas Schmidberger unterlagen in ihrem Teamfinale der Wettkampfklasse 3 – und holten somit das vierte Silber für die Tischtennisspieler. Mit 1:2 verloren sie gegen die chinesische Mannschaft, bestehend aus dem Paralympics-Sieger im Einzel, Feng Panfeng, sowie der Nummer 6 und 9 der Welt, Zhao Ping und Zhai Xiang.

Radsportlerin Denise Schindler aus München hat bei den Paralympics in Rio de Janeiro ihre zweite Medaille gewonnen. Nach Silber im Zeitfahren holte die 30-Jährige im Straßenrennen Bronze.

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Denise Schindler gewinnt Silber im Zeitfahren

Zweite bayerische Medaille innerhalb weniger Minuten

Rio (sid, 14. September 2016) Radfahrerin Denise Schindler aus München hat beim Zeitfahren überraschend Silber gewonnnen. Nach der herben Enttäuschung über die 3000-m-Strecke, wo sie als Favoritin disqualifiziert worden war, musste sich die 30-Jährige in einer Zeit von 30:18,99 Minuten nur der Niederländerin Alyda Norbruis (29:46,51) geschlagen geben.

"Wie habe ich das denn gemacht? Die Liebe hat mich durch das Rennen gepusht. Nach dem Drama auf der Bahn ist das jetzt ein Geschenk für mich. Das ist die Erlösung", sagte Schindler mit Tränen in den Augen.

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Kanuslalom: Letzter Weltcup in Tacen

Ricarda Funk bringt Gesamtweltcup nach Hause

Tacen (SLO) (DKV, 11.09.2016) Ricarda Funk (Augsburg) hat den Gesamtweltcup 2016 im Kajak-Einer der Damen gewonnen.
Der Vizeweltmeisterin reichte dazu ein vierter Platz im abschließenden Rennen beim Weltcup-Finale der Slalom-Kanuten in Tacen (Slowenien).
Beim Tagessieg der Australierin Jessica Fox fehlten Funk, die in der vergangenen Woche in Prag gewonnen hatte, 81 Hundertstelsekunden für den erneuten Sprung auf das Podest. Jasmin Schornberg (Hamm) paddelte zudem auf den siebten Rang.

Weitere Finalplatzierungen gelangen an diesem Wochenende Nico Bettge (Leipzig/14.) und Florian Breuer (Augsburg/15.) im nach Juryentscheid aufgestockten Finale der Canadier-Einer.

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Paralympics: Daniel Scheil stößt die Kugel zu Gold

„Rio Scheili“ übertrumpft seine Konkurrenten im ersten Versuch

Rio de Janeiro (dbs, 11.09.2016) Daniel Scheil hat bei den Paralympics im brasilianischen Rio de Janeiro im Kugelstoßen der Klasse F33 Gold gewonnen und damit seinen größten internationalen Erfolg gefeiert.

Der 43-Jährige vom BSV Weiden, der von Christian Balke trainiert wird, stieß die Kugel schon im ersten Versuch auf die Saisonbestleistung von 11,03 Meter und damit neun Zentimeter weiter als sein algerischer Konkurrent Kamel Kardjena, der 2008 und 2012 Paralympics-Sieger geworden war. Auch der zweite Stoß von „Rio Scheili“, wie er sich selbst bei Facebook nennt, landete erst bei 10,96 Metern.

Da der Algerier den Wettkampf begonnen hatte und jeder Athlet drei der sechs Versuche jeweils am Stück hatte, wusste Scheil als Fünfter somit schon vor seinen letzten drei Stößen, dass ihm Gold nur noch theoretisch zu nehmen war – und so war es dann auch: „Nach drei Versuchen habe ich gesehen, dass das wohl reichen wird.“

Scheil, der bei der Europameisterschaft 2014 und der Weltmeisterschaft 2015 Bronze und bei der Europameisterschaft 2016 Silber gewonnen hatte, konnte somit bei seinen ersten Paralympics gleich den ersten Sieg einfahren – und das, obwohl seine tendenziell stärkeren Disziplinen Diskus und Speer überhaupt nicht im paralympischen Programm sind: „Ich habe mich beim Speer geärgert, dass es nicht mehr dabei ist. Umso mehr freue ich ich jetzt. Mittlerweile muss ich sagen, dass ich alle drei Disziplinen gut kann, das kann kein anderer in meiner Klasse behaupten. Ich bin da super ausgeglichen.“

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Kanuslalom, Weltcup in Prag

Ricarda Funk widmet Sieg Stefan Henze

Prag (04.09.2016, faz) Ricarda Funk aus Augsburg hat den Weltcup der Slalomkanuten in Prag gewonnen. Die 24-Jährige setzte sich im Kajak-Einer unter schwierigen Bedingungen mit viel Wind auf der Moldau trotz dreier Torstabberührungen durch und führt nun vor dem Weltcupfinale in der kommenden Woche in Tacen auch die Gesamt-Weltcupwertung an. Zweiter wurden zudem Robert Behling und Thomas Becker im Canadier-Zweier.

Für die deutschen Slalomkanuten war es nach dem Unfalltod ihres Trainers Stefan Henze bei den Olympischen Spielen in Rio der erste Wettkampf. „Die Situation für das gesamte Team war sehr, sehr hart“, sagte Chef-Bundestrainer Michael Trummer. „Was insbesondere die Damen hier geleistet haben, ist eigentlich gar nicht zu beschreiben. Stefan war immer in unseren Gedanken. Das ganze Team ist zusammengerückt und hat das richtig gut gemacht.“ Den Tagessieg widmete Ricarda Funk ihrem verstorbenen Trainer. Stefan Henze war im Kanuslalom-Team für die Kajak-Damen verantwortlich gewesen.

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Bayerische Analyse Rio 2016: Licht und Schatten

Das Ergebnis der bayerischen Athleten bei den Olympischen Sommerspielen in Rio 2016

Zwei Goldmedaillen für die Schützen und die Goldmedaille für die deutsche Frauenfußballnationalmannschaft mit starkem FC Bayern-Block strahlen hell im bayerischen Ergebnis, das mit mehr Goldmedaillen dem Gesamttrend der deutschen Mannschaft folgt. Insgesamt sieht der Olympiastützpunkt Bayern (OSP Bayern) jedoch noch keine erkennbare Trendumkehr des bayerischen Ergebnisses bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio im Vergleich zu den vorherigen Spielen.

Die ganze Analyse gibt`s HIER

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Der letzte Bayer

Philipp Pflieger wird 55. im Marathonlauf

Philipp Pflieger musste auf seinen Einsatz besonders lange warten.
Als letzter von 34 bayerischen Olympiateilnehmern startete er am Schlusstag der Olympischen Spiele von Rio im Marathonlauf und belegte Rang 55 in 2:18:56 Stunden.

Alle Ergebnisse der bayerischen Olympiateilnehmer sind links oben oder HIER zu finden.

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Deutschlands Fußballfrauen sind Olympiasieger

2:1 gegen Schweden

Der letzte noch fehlende große Titel für die deutschen Fußballfrauen ist gewonnen. Durch einen 2:1 Finalsieg gegen die Elfmeterkünstlerinnen aus Schweden holten die deutschen Fußballfrauen mit den vier Spielerinnen vom FC Bayern München, Melanie Behringer, Sara Däbritz, Melanie Leupolz und Leonie Maier Gold in Rio.
Dzsenifer Maroszan und ein Eigentor der Schwedinnen brachten die deutschen Frauen in Führung, die auch dem Anschlusstreffer über 90 min standhielt. Rio scheint dem deutschen Fußball bisher zu liegen.

Torschützenkönigin von Olympia wurde übrigens Melanie Behringer.

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Deutsche Hockey-Herren gewinnen Bronze

Penalty-Krimi gegen die Niederlande

Dank Penalty-Killer Nicolas Jacobi haben Deutschlands Hockey-Herren in einem Shootout-Drama mit Happy End Olympia-Bronze gewonnen und ihrem Kapitän Moritz Fürste einen glorreichen Abschied bereitet. Der deutsche Torwart behielt im Nervenduell gegen die Niederlande zweimal die Oberhand und sorgte damit für grenzenlosen Jubel und Freudentränen bei Fürste.

Mit 4:3 im Penaltyschießen gewann die DHB-Auswahl i